oo

Das Palästina Portal

Kostenlos  IST nicht Kostenfrei

Unterstützen Sie
unsere Arbeit

Nach oben
Deir Yassin Massaker
Deir Yassin Massaker - Fotos
Das Massaker von Dawayima
Dschenin - Jenin  1
Sabra und Schatila
Sabra und Schatila - Verantwortung Israels
Massaker von Kafr Qassem -
Terror made in Israel
Israel Gericht vergibt Lizenz zum Töten
Terror - Anders Behring Breivik
2016 - Ermordung - Abd al-Fatah al-Sharif
2015 - Mord  im Krankenhaus Hebron
2015 - Ermordung von Hadeel al-Hashlamoun
2015 -Tod von Ali Saad Dawabsha
2014 - Tod des  Mohammad Abu Khdeir
2014 - Tod des  Minister Ziad Abu Ein
2013 - Tod von Muatazz Washaha
2013 - Tod von Arafat Jaradat
2012 Mustafa Tamimi
2012 Vittorio Arrigoni
2011 Juliano Mer Khamis wurde getötet
2011 - Jawahar Abu Rahmah wurde getötet
2003 Hurndall Tom
2003 Corrie Rachel

 

 

TRANSLATE

 Am Montagnachmittag, den 4. April 2011, ist Juliano Mer Khamis im

palästinensischen Flüchtlingslager Jenin erschossen worden

 

 

The Freedom Theatre >>>

 

16.04.2013 - Zum zweiten Jahrestag des Mords an Juliano Mer Khamis >>>

 

5.4.2011 - Zur Ermordung von Juliano Mer Khamis: Mit den Waffen der Kunst - Nora Haakh - Maskierte Unbekannte ermordeten gestern den Schauspieler, Theaterleiter und Friedensaktivisten Juliano Mer Khamis vor dem Eingang des »Freedom Theatre« im Flüchtlingslager Jenin. Ein schwarzer Tag – für Jenin, Palästina, und alle, die versuchen, Austausch und Gemeinschaft gegen Gewalt und Kunst gegen Kugeln zu setzen. Wie tausendfach zuvor verließ der 52-jährige Mer Khamis am 4. April 2011 das Theater und stieg, gemeinsam mit seinem einjährigen Sohn und dessen Kindermädchen, in sein Auto >>>

100 Prozent Jude und Palästinenser - Er war der Sohn einer jüdischen Mutter und eines palästinensischen Vaters: Juliano Mer Khamis, Direktor des "Freedom Theatre" in Dschenin, einem palästinensischen Flüchtlingslager in der Westbank, ist kaltblütig erschossen worden. - Es fließt zuviel Blut in diesem arabischen Frühling. Bei den Palästinensern sind ohnehin nur Vorboten spürbar. Aber einer, Juliano Mer Khamis, Direktor des „Freedom Theatre“ in Dschenin, der wie kein anderer für politische wie persönliche Freiheit eintrat, radikal und liberal zugleich, wurde am Montagnachmittag kaltblütig ermordet. Man kann sagen, nach Art einer Exekution. Der 52-jährige, jüdisch-arabische Israeli, der gerade im Auto das Theater verlassen wollte, hatte auf Zuruf hin noch das Fahrerfenster heruntergekurbelt. Da feuerten ein, vielleicht auch zwei maskierte Attentäter aus unmittelbarer Nähe fünf Kugeln in seinen Kopf und Körper. Sein jüngster Spross, noch im Babyalter, war mit im Wagen, ebenso die Babysitterin aus Bethlehem, die bei dem Anschlag an der Hand verletzt wurde. Zurück lässt Mer Khamis neben drei Kindern seine hochschwangere Frau Jenny, die Zwillinge erwartet. >>>

Mord an der Jugend - Am Montag wurde Juliano Mer-Khamis vor seinem Theater der Freiheit in Dschenin erschossen - Karin Leukefeld - Ermordet – der Meister, Denker und revolutionäre Kämpfer Juliano Mer-Khamis, Generaldirektor des Theaters der Freiheit im Flüchtlingslager Dschenin«. In diese einfachen Worte ist die Schreckensmeldung auf der Internetseite des Theaters gefaßt. >>>

Thousands expected for funeral of slain Theater Director Juliano Mer-Khamis - Saed Bannoura/Dimi Reider - thefreedomtheatre/IMEMC/+972/Ma`an - Theater students released a statement on Tuesday morning, saying "Juliano, your mother Arna has passed away and so did you - but your children are going to stay, following your path on the way to the freedom battle, and we will go on with your revolution’s promise, the Jasmine revolution." The statement was signed, "Juliano`s Children."

 

4.4.2011 Tsafrir Cohen - Auf der Mauer - In Erinnerung an Juliano Mer Khamis - Am Montag-Nachmittag, den 4. April 2011, ist unser Freund, Kollege und Projektpartner Juliano Mer Khamis auf offener Straße im palästinensischen Flüchtlingslager Jenin erschossen worden. Der Schauspieler und Filmemacher Juliano Mer Khamis war Direktor des Freedom Theatre in Jenin – einem Ort der künstlerischen und politischen Freiheit, der der israelischen Besatzung ebenso widersteht wie den patriarchalen und religiös verbrämten lokalen Machtsstrukturen. Juliano war ein unerschrockener Vorkämpfer für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina. Er kritisierte die israelische Kriegs- und Besatzungspolitik aufs Schärfste. Genauso schloss seine Solidarität mit den entrechteten Palästinensern die Kritik am politischen Irrwitz und an der Rückwärtsgewandtheit einer vermeintlichen palästinensischen Selbstbehauptung ein. Juliano war schonungslos mit sich und mit den politischen Kräften, die die strikte Trennung und die Unversöhnlichkeit zwischen beiden Lagern auf ewig zu zementieren suchen. Sohn zweier israelischer Kommunisten - einer jüdischen Mutter und einem palästinensischen Vater - verweigerte er sich mit all seiner Kraft und persönlichen Präsenz ethnischen, politischen, religiösen Zuschreibungen, die den Einzelnen nicht mehr die Wahl einer freien Entscheidung und einer eigenen politischen Haltung lassen, die Unrecht als Unrecht erkennt.

In diesem Sinne hat er die Schauspielschule und das Theater in Jenin betrieben. Und er hat dabei mit großer Vehemenz die künstlerische Freiheit verteidigt und dies nicht als eine künstlerische sondern als eine politische Herausforderung verstanden. Immer wieder erhielt er Morddrohungen. Gegen das Theater wurden mehrere Anschläge verübt. In einem Interview 2009 in der taz sagte er auf die Frage, ob er sich in Jenin bedroht fühle: „Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber das ist immer noch besser als in Tel Aviv den Entertainer zu spielen.“ Er war kein Hasardeur, sondern ein Künstler und ein politisch denkender und handelnder Mensch, der sich widersetzte. Keiner verkörperte wie er den Brückenschlag zwischen Juden und Palästinensern. Er gehörte zu denen auf beiden Seiten, die die Universalität der Menschenrechte und das kritische Denken gegen die Mehrheitsmeinungen in ihren Gesellschaften verteidigen. Für sie und uns alle ist der Mord an Juliano eine persönliche und politische Tragödie. Bei der Tournee des Freedom Theatres in Deutschland 2009 sagte er von sich: „Ich sitze auf der Mauer.“ Ein Bild der Freiheit und des Selbstbewusstseins. Aber in Zeiten wie diesen ein todgefährlicher Ort. Juliano Mer Khamis wurde 53 Jahre alt. Er hinterlässt seine Frau Jenny und zwei Kinder. Zu seiner Haltung und seiner Handlung gibt es keine Alternative. Wir werden, so gut es geht, in seinem Sinne die Arbeit fortsetzen. Das Team von medico international

Das Freedom Theatre: www.medico.de/material/rundschreiben/2008/04/das-theater-am-rande-der-welt/
Auftritt Freedom Theatre und Juliano in Frankfurt/ Main: http://www.medico.de/themen/vernetztes-handeln/blogs/medico-hausblog/2009/09/25/60/

Israeli Arab actor Juliano Mer-Khamis shot dead in Jenin - Mer-Khamis, 53, was shot five times by masked militants; he had established his name as actor, director and political activist both in Israel and abroad. -  - Israeli Arab actor and political activist Juliano Mer-Khamis, 53, was shot dead on Monday in a refugee camp in the West Bank city of Jenin.  >>>

Actor Juliano Mer-Khamis shot dead in Jenin - Israeli-Arab actor, a pro-Palestinian activist, has received death threats for establishing theater  - The actor was shot by a number of masked men who fired at him while he was sitting in his car near a theater he established, afterwards fleeing the scene, witnesses say. Mer-Khamis has resided in Jenin and Haifa alternately. Civil Administration officials say his body has been transferred to the Abu-Kabir Forensic Institute. The 52-year old Mer-Khamis, a pro-Palestinian political activist born to a Jewish mother and Arab father, has previously received death threats after establishing the Freedom Theater at Jenin's refugee camp. >>>

 

The Freedom Theatre, Jenin, West Bank, Palestine

 

Start | oben

Mail            Impressum             Haftungsausschluss                 arendt art