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Zitate
Zionismus - Antizionismus - 4
Zionismus - Antizionismus - 3
Zionismus - Antizionismus - 2
Zionismus - Antizionismus - 1
Literaturliste - Zionismus
Zionistischer Terrorismus bestimmt.
Burg - Der Zionismus ist am Ende
Lewan - Zionistische Ideologie
Benvenisti - Schändliche  Zionisten
Rabbiner erlauben zu bestehlen
J. Brooks - Kolonialismus + Israel
Ehrenreich - Zionismus das Problem
S. Haver - Der  zionistische Deal
Rabkin - Juden lehnen Zionismus ab
Warschawski - Antizionismus
Frage nach Gerechtigkeit
Antisemitismusverdacht
Israels Geschichte in Zitaten - ppp
 

 

Der realpolitische Zionismus - Zionismus + Antizionismus - 3

Weblinks  + Texte zum Thema Zionismus - Antizionismus

 

Die Juden sind gespalten - Yakov M Rabkin - Der israelische Angriff auf die Palästinenser in Gaza hat den Graben zwischen den Juden, was Israel und den Zionismus anlangt, vertieft. Viele Juden versuchen, die Widersprüche anzugehen zwischen bekundetem Judentum einerseits und zionistischer Ideologie, die sich ihrer bemächtigt hat, andererseits. Und das jetzt, da tiefe Sorge darüber, was der Staat Israel tut, den Zorn der Völker der Welt heraufbeschwört. Unter ihnen sind kaum zwei Tausendstel Juden. Daran zu erinnern ist wichtig angesichts der Größe des Problems, das das Verhalten des Staates Israel darstellt, des Staates, der im Namen aller Juden zu handeln vorgibt. Der Anspruch ist umso gefährlicher, als die Medien weltweit diesen Staat automatisch mit den Juden verbinden, indem sie ihn als „jüdischen Staat“ oder als „hebräischen Staat“ bezeichnen. Die Juden verschiedener Länder fühlen sich daher wie Geiseln eines fremden Staates >>>

Professor Avi Shlaim (Oxford University) in London Anfang November 08 zum Thema : What happened to the zionist dream? - Israelis haben ihren  60ten Geburtstag in düsterer Stimmung gefeiert. Warum so düster? Trotz der spektakulären Erfolge und Errungenschaften der ersten 60 Jahre gab es ein herausragendes Versäumnis: Das Versäumnis, den Konflikt mit den arabischen Nachbarn friedlich zu lösen. Meine Position dazu ist klar und unzweideutig: Ich habe nie die Legitimität des Staates Israel in den Grenzen vor 1967 in Frage gestellt. Was ich kompromisslos ablehne ist das zionistische Kolonialprojekt jenseits der "Grünen Linie" (Grenzen vor dem Juni 1967). Der zionistische Traum war realisiert worden. Der Krieg im Juni 1967 hat alles verändert. Er hat den Verlauf der zionistischen Geschichte zum Entgleisen gebracht. Er hat (erstens) die Frage der territorialen Ziele des Zionismus wieder aufgeworfen und zweitens war Israel zum ersten Mal in der Lage,  seinen Nachbarn etwas für den Frieden anzubieten: Land.

Zionismus als Pathologie - Die tief liegenden Ursachen des Terrors, der vom jüdischen Staat ausgeübt wird - Silvia Cattori -  Die Gründung des Staats von Israel im Jahr 1948 ist durch die ethnische Säuberung von mehr als 750.000 Palästinenser begleitet worden (*) – ungefähr mehr als die Hälfte der einheimischen Bevölkerung ist, entweder durch Gewalt oder aus generierter Angst wegen den absichtlichen Massakern an der Zivilbevölkerung, aus ihren Städten und Dörfern, wie aus dem Dorf Deir Yassin, vertrieben worden. Seither hat Israel, während seiner sechzig Jahre Existenz – vom Massaker von Sabra und Chatila im Jahre 1982, bis hinaus zu den Blutbädern, die sich heute in Gaza abspielen, die Zerstörung des Flüchtlingslagers von Jenine und die Zerstörung der palästinensischen Infrastrukturen im Westjordanland im Jahre 2002, die Massaker im Flüchtlingslager von Janaliah im Jahre 2005 und 2006, den massiven Bombardierungen vom Libanon im Jahre 2006 - unter dem Vorwand „sich zu verteidigen" nie aufgehört, seinen Nachbarn Tod und Verwüstung mit der Schlagkraft seiner Luftwaffe, seiner Kriegsmarine und seinen Panzern zu bringen.

Zionist racism exposed in Encyclopedia of Race, and denounced by UNGA president; opportunity for outreach and action

JPost:  Foxman slams Zionism entry in 'Encyclopedia of Racism'

JPost: UNGA head accuses Israel of apartheid and calls for BDS

Call to organize boycott of North America tour of Batsheva Dance Company, cultural ambassador of Israeli regime

Charta des Internationalen Jüdischen Anti-Zionistischen Netzwerks (IJSN)  - (Oktober 2008) - Wir sind ein internationales Netzwerk von Juden, die kompromisslos dem Kampf für menschliche Emanzipation verpflichtet sind, wovon die Befreiung des palästinensischen Volkes und Landes ein untrennbarer Teil ist. Unser Engagement gilt dem Abbau der israelischen Apartheid, der Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge und der Beendigung der israelischen Kolonisation des historischen Palästina. Von Polen bis Irak, von Argentinien bis Südafrika, von Brooklyn bis Mississippi haben Juden ihre Suche nach Gerechtigkeit und ihr Verlangen nach einer gerechteren Welt aufgenommen, indem sie am Kampf anderer teilnahmen. Juden nahmen prominent teil im Kampf der Arbeiter in der Zeit der Depression, in der Bürgerrechtsbewegung, im Kampf gegen die südafrikanische Apartheid, im Kampf gegen Faschismus in Europa und in vielen anderen Bewegungen für sozialen und politischen Wandel. Des Staates Israel historische und andauernde ethnische Säuberung des palästinensischen Volkes und Land widerspricht dem und verrät diese lange Geschichte jüdischer Teilnahme an kollektiven Befreiungskämpfen.

Kolonialer Zionismus  - Zeev Sternhell - Seit 30 Jahren sind die Siedlungen für mich ein destruktives Phänomen, das hinter Israels Zukunft ein großes Fragezeichen setzt. Tatsächlich ist  das Siedlungsunterfangen ein ideologisches, politisches und soziales Phänomen, dem es gelungen ist, ein Zwittergebilde zu schaffen: den kolonialen Zionismus.  Es gab schon mehrere Variationen von Zionismus: den allgemeinen, den revisionistischen, den sozialistischen – mit oder ohne Anführungsstriche . Nun haben wir auch den kolonialen Zionismus, der sich auf ethnische und religiöse Ungleichheit gründet, ein Zionismus, der sich selbst als exklusiver Abgesandter der jüdischen Geschichte sieht. Das göttliche Versprechen und nicht die natürlichen Menschenrechte von Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstverwaltung sind in seinen Augen der einzige Ursprung für die Rechtmäßigkeit der Rückkehr der Juden ins Land Israel. Nach diesem Verständnis gehört >>>

Judentum und Zionismus, wie auch Antisemitismus und Antizionismus sind total verschiedene Begriffe - Versuch einer dringend nötigen Begriffsbestimmung -  Dr. Hajo G. Meyer - PHILOSOPHISCHES ZUM NACHDENKEN: Früher war ein Antisemit jemand, DER Juden nicht mochte. Heute ist ein Antisemit jemand DEN bestimmte JUDEN nicht mögen. 1. Rein logische Argumente für die Unterschiede - • Nicht jeder Jude ist Zionist. -   Der Terminus Jude ist genauso vieldeutig wie der Terminus Christ. Er kann  einen Katholiken wie auch einen Protestanten oder einen Griechisch-Orthodoxen   usw. usw. andeuten. Im Gegensatz hierzu ist der heutzutage reell existierende  politische Zionismus beinah monolithisch eindeutig definiert. Sein Ziel ist eine so große wie  mögliche Oberfläche in Palästina zu beherrschen mit einer Mindestzahl darauf lebender Palästinenser. Der Zionismus ist also eine politische Meinung die zu politischen Handlungen führt die  man ändern kann. Der Staat Israel und seine Politik stellt die heutige politische Realisierung der zionistischen Ideologie dar, einer Ideologie, der eine ziemlich schnell wachsende Zahl von Juden in der Welt durchaus nicht (mehr) anhängen. Da also viele jetzt lebende Juden durchaus keine Zionisten sind oder gar Anti-Zionisten folgt aus einfachster Logik dass Antizionismus durchaus nicht mit Antisemitismus gleichgestellt werden kann. Denn, wie wir weiter unten ausführen werden, ist beim klassischen Antisemitismus jegliche Äußerung in Worten oder Taten eines Juden von sich aus schon schlecht weil sie von einem Juden kommen. In scharfem Kontrast hiermit ist ein Antizionist gegen die politischen Absichten und Taten des Staates Israel, der die politische Realisation des politischen Zionismus darstellt. Noch deutlicher wird der logische Fehler einer Gleichstellung von Anti-Zionismus mit Antisemitismus wenn man sich bewusst wird, dass nicht alle Zionisten Juden sind. >>>

Etwas über Terroristen und Terror - Vor 100 Jahren (29.1.1907) , 1907, wurde „Yair“ Avraham Stern geboren, vor 65 Jahren, 1942, wurde er ermordet. Was tut die politische Klasse in diesem Fall? Sie zieht eine historisch-kritische Bilanz. Falsch. Sie veranstaltet eine nostalgische Feier. Falsch. Sie bemüht sich mit der Weißwaschung der militanten Rechten und nimmt sie auf in den Heldenhimmel der Nation. Richtig. Die „Special Knesset session for Stern“, die Ehrung Sterns, wurde genau einen Tag vor der Herausgabe des Winograd-Berichtes, am 29.01.2008, zelebriert. - „Yair“ Avraham Stern, Lehi und der Terrorismus - Von Norbert Mattes - Quelle - INAMO Nr. 53, Frühjahr 2008. - Aryeh Eldad, Mitglied der Knesset (MK), war mit dem Organisieren der „Ehrung“ des Gründers der Lehi – die von den Briten auch Stern Gang genannt wurde –, Avraham Stern, beauftragt. Eldad ist Brigadegeneral in Reserve, sein Vater, Dr. Israel Eldad, war nach der Ermordung Sterns 1942 im Führungstriumvirat der Lehi. Unter den Teilnehmern der Knessetfeier befanden sich Ehud Olmert (PM und Kadima-Mitglied), Benjamin Netanyahu (Likud), MK Rabbi Avraham Ravitz (Vereinigtes Thora Judentum, er selbst war noch Mitglied der Lehi, MK Limor Livnat (Likud), sein Vater war Untergrundkämpfer, MK Yitzhak Ben-Yisrael (Kadima), dessen beide Eltern bei der Lehi waren, und weitere Mitglieder des Likud, Kadima und Vereinigtes Tora Judentum (Koalition aus Agudat Yisrael und Degel haTora) >>>                             Inamo >>>                   

Etwas über Terroristen und Terror - Ein Blick in die Geschichte: Völkischer Ordensstaat Israel - Marion Gräfin Dönhoff - (...) Der Befehlshaber der Irgun Zvai Leumi, Beigin, hatte bereits am Tage nach der Errichtung des Staates Israel erklärt, die Irgun würde bis zum letzten Mann dafür kämpfen, daß die alte heilige jüdische Stadt Jerusalem zur Hauptstadt des Staates Israel würde. Und dio sehr viel radikalere Stern-Gruppe hat offiziell erklärt, daß sie, wenn die Regierung in Tel Aviv sich auf irgendwelche Kompromisse in der Einwanderungsfrage einließe, die Offiziere, und Vertreter der UNO in der gleichen Weise bekämpfen werde wie seinerzeit die englische Besatzungsmacht — das heißt mit Mord und Terror. Diesem finsteren Gelöbnis der Stern-Anhänger ist nun Graf Bernadotte zum Opfer gefallen. Abraham Stern, der Gründer dieser terroristischen Organisation, war eigentlich ein Dichter und diese seltsame Tatsache erklärt vielleicht auch die merkwürdige Zwiegesiditigkeit dieser Gruppe: jene Mischung von Romantik and Brutalität, von religiösem Ethos und politischer Zweckmäßigkeit, von Zynismus und „völkischem" Idealismus. All das kennen wir in Deutschland zur Genüge aus der Zeit der Fememorde bis zu den' Ordensburgen Adolf Hitlers. „Wir sind schlichte menschliche Wesen, die um der Wahrheit willen töten und die für diese Wahrheit selber sterben. Wir sind das nationale Gewissen, auserwählt, um über der Reinhaltung der Lehre zu wachen." Dieses Bekenntnis stammt nicht von einem Ordensjunker, sondern von einem Führer der Stern-Gruppe, den ein Berichterstatter mit den Worten schildert: „Er sprach über den. Mord als Institution in einem sanften und zugleich leidenschaftlichen Ton, so wie ein junger und eifriger Priester von den Sakramenten spricht." Man darf dabei nicht vergessen, daß die jüdischen Terrororganisationen keineswegs ein geheimnisvolles Untergrunddasein führen, sondern daß sie gewissermaßen am offiziellen Staatsleben teilnehmen, ihre eigene Presse haben und die meisten Führer jedermann bekannt sind. Die Irgun Zvai Leumi hat sich überdies, nachdem ein Teil ihrer Organisation von der Armee übernommen wurde, soeben mit den Revisionisten zusammengetan, der extrem rechtsgerichteten Oppositionspartei, die auch das Gebiet jenseits des Jordans (Transjordanien) für den Staat Israel beansprucht. Auf diese Weise wird nun vermutlich der Geist der Irgun auch in die politischen Parteien hineingetragen und» die Bürger dieses Staates, die ohnehin krankhafter Nationalismus erfüllt, werden wahrscheinlich zu immer abwegigeren Handlungen veranlaßt werden.  >>>

INAMO #49

INAMO Nr. 49:
Zionismus
Inhalt

Bis zum heutigen Tag prägen drei grundlegende Mythen die israelische Kultur. Das ist erstens die „Negation des Exils“ (sheilat ha-galut), zweitens die „Rückkehr ins Land Israel“ (ha-shiva le-Eretz-Yisrael) und drittens die „Rückkehr in die Geschichte“ (ha-shiva la-historia). Sie sind alle unauflöslich mit der Selbstdarstellung (master-narrative) des Zionismus verbunden. Genau diese Darstellung erklärt, so Gabriel Piterberg, „wie wir dorthin kamen, wo wir jetzt sind und in welche Richtung wir uns in Zukunft entwickeln sollen.“ - Die Tilgung der Erinnerung - von Gabriel Piterberg - Die Negation des Exils stellt eine Verbindung her zwischen einer weit zurückliegenden Vergangenheit, in der es einmal eine jüdische Souveränität über das Land Israel gegeben hat und einer Gegenwart, in der diese Souveränität durch die Wiederansiedlung Palästinas erneut hergestellt wird. Zwischen diesen beiden Perioden liegt eine nicht näher bestimmte Zwischenzeit. Alle Zionisten sind sich einig darin, dass die Zeit des Exils ausschließlich negativ zu betrachten ist. Das geschieht zwar mit unterschiedlichen Abstufungen, aber es entspringt einer nicht weiter hinterfragten Voraussetzung: nämlich dass die Juden schon immer (seit undenklichen Zeiten) eine Territorialnation darstellten. >>>

Ausnahmeregeln für Israel - Kunt Mellenthin - Das »Europäische Beobachtungszentrum von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit« hat im Januar 2005 eine Definition für Antisemitismus abgegeben. Nun könnte das unausgereifte Papier zum Maßstab praktischer Politik gemacht werden. Der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder hat das erstaunliche Talent, scheinbar bekannten Begriffen einen völlig neuen Inhalt zu geben. Am 23. Juni tauchte er in einer Sendung von Report München auf und erzählte: »Dann gibt es die zweite Holocaust-Leugnung. Das sind Leute, die behaupten, daß Ahmadinedschads Politik für Israel keine Gefahr darstellt. Das heißt, die einigen wenigen leugnen den Holocaust, der passiert ist, und die nächsten bestreiten, daß es im Nahen Osten demnächst einen Holocaust geben könnte. Nach meinem Dafürhalten sind die zweiten viel gefährlicher. Das sind die Antisemiten des 21. Jahrhunderts.« An dieser Konstruktion stimmt rein gar nichts. >>>

Leserbrief von Prof. Rolf Verleger - Zur "Außenansicht" vom 25.1.08 ("Sonntagsreden und Montagstaten") Süddeutsche Zeitung - Opfer immer, Täter nimmer - Mein Vater hatte Auschwitz überlebt, meine Mutter die KZs im Baltikum. Sie zogen mich in der Erkenntnis auf, dass es die Wahl zwischen Gut und Böse gibt und jeder Mensch für seine Taten verantwortlich ist: Sie erzogen mich in der Ethik der jüdischen Religion. In seiner "Außenansicht" propagierte der Präsident des Jüdischen Weltkongresses eine alternative Ethik. Wir Juden seien vor allem eines: Opfer. Daran solle der Gedenktag 27.1. erinnern. Aktuell sei unser Staat Israel das Opfer unverständlicher Hassausbrüche von Arabern und von "selbst ernannten Gutmenschen". Ich würde gern Herrn Lauder fragen: Die Tatsache, dass keiner meiner Großeltern das Dritte Reich überlebt hat, - gab sie 1947/48 den jüdischen Freischärlern und der israelischen Armee das Recht, Hunderttausende Araber aus Israel zu vertreiben? Die "Arisierung" des Berliner Grundstücks meines Urgroßvaters - gab sie dem Staat Israel das Recht, Anfang der 50er Jahre den Boden und Besitz der arabischen Vertriebenen zu konfiszieren? Die Ermordung meiner Onkel und Tanten durch die SS - gibt sie dem Staat Israel das Recht, seit 40 Jahren die Diktatur eines Besatzungsregimes auszuüben? Mehr >>>

Zionistische Staatsidee und theokratisch geprägtes Familienrecht - Über einige israelische Besonderheiten - Micha Brumlik - Israel ist ein Gemeinwesen, das von Theodor Herzl als «Judenstaat» konzipiert und 1948 als jüdischer Staat gegründet worden ist. Das hat unter anderem eine systematische Privilegierung seiner jüdischen Bürger und jüdischer Immigranten durch das exklusiv für Juden konzipierte Rückkehrgesetz zur Folge, schlägt sich aber im Alltagsleben auch zivil- und familienrechtlich nieder. Anders nämlich als die meisten westlichen Demokratien ist Israel zumindest im Bereich des Familienrechts theokratisch verfasst

 Abraham Burg nennt Israel ein "zionistisches Ghetto". - Susanne Knaul - Burg ist einer der umstrittensten und meistgehassten Querdenker im Land. Es rührt ihn nicht. Mit sich selbst im Reinen sein, darum geht es Burg. An seinem 60. Geburtstag sei Israel "viel mehr ein Holocaust-Staat als drei Jahre nach Öffnung der Tore der Nazi-Todesfabriken", heißt es in seinem Buch "Hitler besiegen", das gerade erschienen ist. Darin greift er sein Land massiv an. Er, als Chef der Jewish Agency einst verantwortlich für die massenhafte Einwanderung jüdischer GUS-Bürger, fordert nun die Abschaffung des Rückkehrrechts für Juden. Denn das sei ein Spiegelbild der rassistischen Politik Hitlers gegenüber den Juden. Der religiöse und linke 53-Jährige rechnet ab mit dem "zionistischen Ghetto" Israel, das von einem "paranoiden Verfolgungswahn" getrieben sei. Burg provoziert gezielt, er will Kontroversen auslösen. Und seine Kritiker reagieren scharf. Dennoch spricht er aus, was viele, die in diesem Land leben, empfinden >>>
 

Das Interview:
Teil 1 - Zionismus
Teil 2 - Israel heute
Teil 3 - Universalismus und Exil
Teil 4 - Privates und Politisches

Self-help for self-haters - Seth Freedman - The Guardian - Though my detractors often claim otherwise, I see myself as anything but a "self-hating Jew", and the more vocal I am in my criticism of the Israeli government`s crimes, the more credence I give that claim. I passionately love my religion, and just as fervently defend its teachings to the hilt when it comes to how to treat our fellow man. That Zionism has come along, hijacked Jewish doctrines, and twisted them to form part of an all-out supremacist movement is not something I can swallow if I want to stay loyal to the true values of Judaism.

Zionist Ideology and Propaganda: In Israel, America, and Germany -  Kenneth Lewan - When we see how Zionist ideology is used and the purposes it serves in Israel, America and Germany, we can obtain a better understanding of the deplorable situation in each case and perhaps some improvements.

Zionismus - Dr. Viktoria Waltz  - ..Das Land wo Milch und Honig fließen - das Hawaii Israels ...  Für immer unser ? - Israel ist ein rassistischer Staat, der nie seine Grenzen bestimmt hat, nur Waffenstillstandslinien kennt, der auf mittelalterlichen religiösen Grundfesten steht, keine für alle Bürger gültige Verfassung besitzt und in seiner täglichen Praxis in Gefängnissen, an Check Points, bei Angriffen zu Luft und Wasser gegen Menschnercht und internationales Recht verstößt. Es geht immer noch um‘s Ganze: Illusionen sind fehl am Platze -  der Friedensprozess war ein Versuch, die Palästinenser offiziell an der Gestaltung ihres Elends und Untergangs zu beteiligen. Dies ist gescheitert, deshalb ist ein Bürgerkrieg das, was übrig bleibt und das Beste für Israel und die Imperialen Interessen

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