Honestly Concerned + andere falsche Freunde Israels

 
Wird die Bundeszentrale für politische Bildung
- (bpb) - unter ihrem Präsidenten Thomas Krüger  auch ein Hort von Rassismus und Islamophobie?

Die juedische.at meldet am 18.1.2005


 

 
Honestly Concerned sagte: "Damit wird Thomas Krüger nicht mehr nur das eigene Personal zum Problem: Krüger selbst dürfte in Frage zu stellen sein."

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Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) war eigentlich ein "Lebensbegleiter" für mich. Viele ihrer Themen waren  in meiner Jugend meinungsbildend. Ein Blick auf die Website und ins umfangreiche Veröffentlichungsverzeichnis der alten Tante Bundeszentrale lässt  aber nun mehr als stutzig werden.

Die bpb ist laut Erlass des Innenministeriums zur Aufklärung über politische Sachverhalte und zur politischen Ausgewogenheit verpflichtet. Sehe ich manche Veröffentlichungen, so scheint sie diese Linie unter ihrem Präsidenten Thomas Krüger mehr und mehr verlassen zu haben. Es tauchen im Veröffentlichungsverzeichnis  plumpe, primitive, demagogische, rassistische zur Intoleranz aufrufende, den gestellten Aufgaben der Bundeszentrale für politische Bildung widersprechende Schriften auf.

Ist Präsident Thomas Krüger in die "Abhängigkeit" von den falschen Freunde Israels geraten Eine Gruppierung, die unter dem Mantel des Opferstatus, gegen alle Menschenrechte für rassistische, radikale Ideologien, für die Gewalt ein Mittel der Konfliktlösung ist, eintritt. Sie rechtfertigen, ja leugnen die  ethnische Säuberung in Palästina, die immer noch kein Ende gefunden hat. Sie sind, anderes  vortäuschend, keinem gerechten Frieden verpflichtet.

Thomas Krüger hatte sich als Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung sicherlich einige  gravierende Schnitzer erlaubt und war  massiv in die Kritik von Honestly Concerned und seinem Umfeld gekommen.

So hat er einen, sich unserer demokratischen Grundordnung verpflichtenden  Muslim, der einen unbeschadeten Ruf hat, aufgrund von Verleumdungen, auf Druck der CDU-Abgeordneten Kristina Köhler (auch sie eine Vertreterin der falschen Freunde Israels) von der Liste der bpb als kompetenten Ansprechpartner streichen lassen.

Er hat zuerst durchaus mutig den international ausgezeichneten Film "Paradise Now" durch seine bpb beworben und dazu ein Filmheft herausgebracht. Das war jedoch voller Fehler und stümperhaft gemacht. Auch die Extremisten der Israel Lobby nahmen dies zum Anlass und machten Jagd auf Krüger, bis er wohl scheinbar einknickte. Es scheint, er kooperierte mit dem in der öffentlichen Kritik stehenden Sacha Stawski   (Honestly Concerned), ein Freund von vom Verfassungsschutz beobachteten Antideutschen und fundamentalistischen Christen, von denen Deutschlands oberster jüdischer Rabbiner sagte, sie setzten das fort,  was Hitler nicht geschafft hat.

Das Filmheft findet man nicht mehr auf der Website der bpb, jedoch vieles andere und mittlerweile noch mehr fragwürdige Literatur.

Als größten Skandal veranstaltete er eine antisemitische Ausstellung unter dem Tarnnamen "Antifaschismus Vergnügungspark", tatsächlich wäre der passende Titel "Antisemitismus Vergnügungspark" gewesen. Wer die Bilder im Internet sieht, dürfte dem zustimmen. Holocaustsymbole und die Widerstandskämpfer wurden darin in peinlichster Weise  verhöhnt und lächerlich gemacht.

Daneben wurde sein bester Nahostmitarbeiter Dr. Ludwig Watzal von der gleichen Israel Lobby im wahren Sinn des Wortes, gejagt. Krüger  zeigte auch hier sein fehlendes Demokratieverständnis und stellte sich nicht vor seinen Mitarbeiter, der uns durch sein Handeln eigentlich beweist, dass wir Deutsche aus unserer unsäglichen Vergangenheit gelernt haben, sondern, er stellte ihn mehrmals öffentlich bloß. Übrigens eine gravierende Verletzung der Fürsorgepflicht.


Wie das Publikationsverzeichnis und die Website der Bundeszentrale für politische Bildung dokumentieren, werden Bücher verbreitet, die gegen unsere demokratische Ordnung stehen. Sie stellen nicht eine Seite der Konfliktpartei dar, es sind teils einseitige, teils demagogische, teils Unrecht leugnende Schriften. Die "Dossiers" auf der Website sind mit Autoren gespickt, die zur radikalen islamophoben Fraktion und dem extremistischen Teil der Israel Lobby angehören die eine brutale Besatzung und Vertreibung unterstützen. Sie sind in keiner Weise geeignet einen neutralen Sicht des Nahostkonfliktes zu vermitteln. Einem gerechten Frieden können sie nicht verbunden sein.

 

So bietet diese bpb die antiislamische Schrift des Vorzeige_Islamophoben Henryk M. Broder an, was eine Beleidigung für die politische Bildung darstellt. Diese Haßpredigt betreibt Stimmungsmache nach dem Motto: Was wir brauchen, ist nicht mehr Toleranz, sondern mehr Militanz, gegen den Islam. Innenminister Wolfgang Schäuble, alle vernünftigen Politiker betreiben einen Dialog mit den Muslimen in Deutschland und sein oberster Politbildner Thomas Krüger präsentiert, weit entfernt von dem, was die Bundeszentrale für politische Bildung war, nämlich das Gegenteil.

Krüger lässt so Bücher auf Steuergelder verbreiten, die nicht zwischen Islam und Islamisten trennend, zum Hass auf Muslime in Deutschland aufrufen. Broder schürt massiv antiislamische Vorurteile. Hurra, wir kapitulieren! ist eine, simpel gestrickte, primitive, demagogische Polemik. Die  Deutschen und die Europäer, die sich für einen Multikulturalismus einsetzen, müssen sich von Broder Appeasniks beschimpfen lassen müssen. Appeasement wird in Anlehnung an 1938 als niederträchtige Parallele allen denjenigen angehängt, die nicht militant gegen den Islam vorgehen.

Broder sagt es unwidersprochen in einer Rede in Wien: nicht Toleranz, sondern Militanz sei gefordert.


Die feine Wiener Gesellschaft, die scheinbar  immer noch nicht ihre braune Vergangenheit bewältigt hat, klatschte heftig Beifall. Wundern tut einen dies nicht, hat doch die Alpenrepublik in Vergangenheit und Gegenwart immer wieder Politgrößen wie Luger, Hitler, Haider und Strache hervorgebracht. In dieser Wiener Gesellschaft fühlt sich Broder anscheinend auch sichtlich wohl.

An anderer Stelle stellt Broder ohne Hemmungen fest, das Israel ein Täter sei, nicht anderes als Täter und Opfer kennend, meint er dann, es mache auch mehr Spaß, Täter zu sein. Wer so schreibt, denkt, steht meiner Meinung nach, nicht auf der Seite der 6 Millionen vernichteter Juden im 3. Reich. Sie waren die Opfer, Hitler der Täter. Öffentlich in der Paulskirche in Frankfurt bekennt er: habe ich mich immer für die Aggression entschieden. Ein anderer entlarvender Spruch kam an gleicher Stelle: Wer heute die Werte der Aufklärung verteidigen will, der muss intolerant sein.


In diesem fragwürdigem Buch: Hurra, wir kapitulieren!  wirft Broder alles zusammen. Hamas, Hisbollah und der Nahostkonflikt werden zu einem Brei zusammengerührt, um die schicksalhafte Haltung und die Angst der Deutschen vor den Muslimen, dem Unbekannten zu dokumentieren. Keine der vielen Muslime, die ich kenne, kann ich diesem Denken gleichsetzen. Sicherlich gibt es sie. Auf allen Seiten gibt es Extremisten, Fundamentalisten und Kriegstreiber. Einseitige Schuldzuschreibungen sind falsch. Broder zieht alle Register der Vorteile, die im aufgeklärten Westen gegen den Orient vorgebracht werden können. Wie nicht nur im Islam erkennbar, sondern auch im Christentum (siehe Bushs Kreuzzug, siehe die rassistischen Sprüche extremistischer religiöser Gruppierungen, der Siedler in Israel) gibt man hier Menschen, die nicht mehr vertretbare extremistische Randpositionen unserer Gesellschaft besetzen, einseitig ein Spielfeld.

Die andere Seite, kritische Stimmen über die Verbrechen, die Israel begeht, kommen nicht mehr zu Wort, wird primitiv und undemokratisch diffamiert. Ja, es werden existenzvernichtende Jagden gestartet, man betreibt Rufmord.

 Haben wir nicht, gleich welcher Glaube, welche Nationalität betroffen ist, die Pflicht, alle mit gleichen Maßstäben zu messen

 
So stehen die fleißigen Asiaten den Muslimen in Deutschland gegenüber, deren Integrationsprobleme auf ihre Kultur der Scham und der Schande, der Ehre und der Unterwerfung zurückzuführen seien und die auf jede Provokation mit Aggressionen reagierten, wie der Vorzeige-Islamophobist daherschwadronieren. Und so etwas darf mit Steuergeldern in der BRD verbreitet werden

Wieso entfernt Schäuble Krüger nicht umgehend von seinem Posten Es widerspricht all dem, was in Jahrzehnten auch mir die bpb vermittelt hat. Teilen Schäuble und Krüger vielleicht sogar die rassistischen Ausfälle von Henryk M. Broder und anderen Führt der Innenminister den Islamdialog nur zum Schein


 
Ein anderes mehr als fragwürdiges Buch wurde, wie ich sah,  von der bpb aus dem Konkret Literaturverlag in Hamburg übernommen. Konkret ist eines der geistige Zentrum der proisraelischen, schon langjährig vom Verfassungsschutz beobachteten Antideutschen.

Ich finde dort das Buch von Yaacov Lozowick, der in Yad Vashem, der israelischen Gedenkstätte für den Holocaust arbeitet. Es ist eine Zumutung für jeden Leser, weil es die Fakten verbiegt. Seine Einseitigkeit lässt sich mehr toppen. Er rechtfertigt alle Kriege Israels als moralisch gerecht. Die Verbrechen, die die Israelis gegenüber den Palästinensern begangen haben oder die ethnischen Säuberungen 1948 stellen für ihn kein Problem dar. Er verbreitet Legenden und Mythen, dass sich der Balken biegt.

Auch dieses Buch widerspricht der politischen Ausgewogenheit der bpb. Auch hier wäre Schäuble, wären die Politiker, die ernsthaft den Rassismus des 3. Reiches nicht mehr geschehen lassen wollen,   gefragt. Es gibt doch auch ein politisches Aufsichtsgremium und einen Beirat. Es scheint hier gibt es entweder ein Versagen dieser Gremien oder sie sind überfordert.


 
Auch das Hamas-Buch des Israeli Joseph Croitoru bedient eher die antiislamischen Ängste als dass es zur Aufklärung beiträgt. Der Autor bedient alle Vorurteile, die es gegen den Islam gibt. So hätten die Hamas und die Muslimbrüder nur ein Ziel, Israel zu vernichten. Dies versucht er in Krämergeist-Manier nachzuweisen.

Es gibt ein anderes und besseres Buch von Helga Baumgarten über Hamas. Warum hat Krüger nicht dieses Buch angeboten Wo bleibt die Ausgewogenheit, wenn man schon gegensätzliche Positionen darstellen will

 


Warum präsentiert die Bundeszentrale für politische Bildung nicht das Buch von Sabine Schiffer: Die Darstellung des Islams in der Presse ein Buch das wirklich ernsthaften und wissenschaftlichen Ansprüchen genügt

Wo bleiben Bücher wie das Buch von Ruppert Neudeck: ICH WILL NICHT MEHR SCHWEIGEN - Über Recht und Gerechtigkeit in Palästina Es gibt hundert andere, bessere Bücher, die zeigen, die Deutschen schweigen nicht wieder einmal zu begangenem Unrecht. Israel ist der Staat, der auf Unrecht gegründet ist. Dieses Unrecht dauert bis heute. Warum beschäftigt sich Krügers bpb nicht damit


Warum wird so undifferenziert, verkürzt, falsch und einseitig der Zionismus, Antizionismus dargestellt. Wie angesprochen, es gibt vielerlei Strömungen im Zionismus. Wie er aber in Israel real realisiert wurde, praktiziert wird und von Leuten wie Broder und seinem Netzwerk unterstützt wird, zeigt er sich als erbarmungsloser Rassismus. Das belegen alleine schon die Zitate der unterschiedlichsten Politiker. Wenn man es ernst meint mit der Bekämpfung von Rassismus und man glaubwürdig sein will, kann man nicht beide Augen zudrücken und die, die diesen Rassismus kritisieren und als solchen benennen auch noch in die Antisemitenecke stellen. Dieser praktizierter rassistische Zionismus muss bekämpft werden. Das hat nichts mit anderen leider nur theoretischen, sich nicht durchsetzenden Formen eines nicht rassistischen Zionismus zu tun.

Antizionismus in der von mir gelebten Form bestreitet nicht das Existenzrecht der Juden, dass Recht, das sie in einer geschützten Staatsform, in der alle Nationalitäten die gleichen Rechte haben, leben können. Nur wenn wir das vertreten und leben, werden wir den arabischen Staaten glaubwürdig und nicht scheinheilig ihren Rassismus vorwerfen können.
 
Das Palästina Portal wird in naher Zukunft immer wieder die Website der bpb unter die Lupe nehmen. Dort scheint es noch einseitiger und unausgewogener zuzugehen wie bei den Publikationen. Dort schreiben Antiislamisten wie Jochen Müller, der bis vor einigen Monaten noch der Leiter des Büros von MEMRI, einer kritikwürdigen Einrichtung, die von einem hohen israelischen Geheimdienstmitarbeiter gegründet worden ist und sich neutral gebend, Artikel aus arabischen Zeitungen übersetzt, aber in solch einer Weise, dass es sie verschlimmbessert. In Berlin musste das Büro schließen.

Wo ist die gute alte  Bundeszentrale für politische Bildung geblieben E. Arendt

 

Armin Fiand schreibt:

Bundeszentrale für politische Bildung
Adenauerallee 86
53 113 Bonn
Vorab per Fax: 0228-99515-113
Antisemitismus, Israel, Ahmadinedschad

4. April 2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Ihnen am 24.03.2008 ein Fax geschickt.
Eine Kopie füge ich bei (Anlage).

Ich habe Sie gebeten, mich bis zum 31. März darüber aufzuklären, wie es zu dem Satz auf Ihrer Webseite kommt:

Antisemitismus
Mit seiner Äußerung, Israel von der Landkarte tilgen zu wollen, sorgte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Oktober 2005 weltweit für Empörung.

Diese Aussage steht im eklatanten Widerspruch zu dem von der Süddeutschen Zeitung am 15./16.03.2008 veröffentlichten Artikel der Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur. Dieser Artikel hat die Überschrift Ein Übersetzungsfehler macht gefährliche Weltpolitik mehr >>>

 Die  "Arbeiterfotografie" hier vertreten durch Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann haben dies eindeutig dokumentiert. Die bpb unter Thomas Krüger arbeiten an der Wahrheit, ihrer Wahrheit und das braucht bekanntlich seine Zeit.

 

Bundeszentrale für politische Bildung - Thomas Emanuel Steinberg

 

Zum Thema: Thomas Krüger - (bpb) - Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung und die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk rund um Honestly Concerned >>>

 

 

 

Muslime werden mit bundesstaatlichen Geldern diffamiert

 Elias Davidsson 

Im Jahre 2001 hat die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), ein dem Ministerium des Inneren unterstelltes Institut, anlässlich der Anschläge des 11. September 2001, ein Heft in der Reihe Aus Politik und Zeitgeschichte (B 51/2001) mit Aufsätzen über das Thema "Terrorismus" herausgegeben.[1] Keiner der sieben Autoren stellte darin die offizielle Berichterstattung der schrecklichen Ereignisse in Frage. Seriöse Wissenschaftler gehen in der Regel behutsam bei der Auswertung von Daten vor, die ausschließlich von Geheimdiensten, der Polizei oder der Politik stammen, und die man daher nicht übernehmen kann. Das war hier nicht der Fall.  Die Autoren erlaubten sich  da es um Muslime handelte  zahlreiche diffamierende Behauptungen aufzustellen, die sie weder durch Beweise belegt haben, noch in der Lage waren, sie nachzuweisen. Auf diesen unbelegten Behauptungen bauten die Autoren ihre Theorien auf, die der politischen Bildung dienen sollten. Diese Aufsätze dienen weder der politischen Bildung, geschweige denn tragen sie etwas zur Aufklärung über die Realität des modernen Terrorismu bei, sondern zementieren den Mythos von der islamistischen terroristischen Gefahr und fördern das Misstrauen gegenüber Muslimen und Arabern. Dazu einige Beispiele:

 

Klaus W. Wippermann, Autor des Editorials behauptet: Der Terroranschlag in New York hat verstärkt auch den Blick auf islamistische Organisationen in Deutschland gelenkt. Diese Behauptung ergibt keinen Sinn. Augenzeugen der Anschläge konnten ihre sinnlichen Wahrnehmungen nicht unmittelbar mit dem Islam in Beziehung setzen. Was den Blick auf islamische Organisation in Deutschland gelenkt hat, waren nicht die Ereignisse als solche, sondern die von den Medien gesteuerte Berichterstattung, die diese sofort, auch ohne Beweise, mit dem Islam in Beziehung gebracht haben.

 

Manfred Funke (Zwischen Staatsvernunft und Gefühlskultur: Aspekte innerer und äußerer Sicherheit) nimmt die Ereignisse des 11. September zum Anlass, um seine politischen Vorurteile (die mutmaßliche Gefahr von Ausländern in Deutschland) zu vermarkten.

 

Kai Hirschmann (Terrorismus in neuen Dimensionen) behauptet schon im Vorfeld seiner theoretischen Erwägungen, dass am 11. September, [i]m Abstand von wenigen Minuten (...) sich zwei entführte Linienflugzeuge mit Terroristen als Piloten in die beiden Türme des World Trade Centers in New York [bohrten] und brachten diese zum Einsturz. Weiter lehrt uns der Autor: Vier von Terroristen entführte und auch gesteuerte Großflugzeuge, von denen drei ihr Ziel erreichten, eskalierten den weltweiten Terrorismus auf eine neue Stufe und verursachten über 5.000 Tote. Auch über die Ziele der mutmaßlichen Terroristen scheint der Autor ganz gut informiert zu sein: Die Ziele sind symbolisch gewählt: Das World Trade Center steht für die Wirtschaftsmacht USA und ihre Führungsrolle im Rahmen der Globalisierung, das Pentagon für globales politisches Handeln der USA. Der Autor, der sich als Terrorismusforscher ausgibt, behauptet selbstsicher dass [b]ei der Suche nach den Verantwortlichen (...) sich schnell herausstellte, dass die einzige global operierende Terrororganisation, welche die Fähigkeiten und die finanziellen Mittel hat, einen in strategischer, operativer und logistischer Hinsicht so herausfordernden Terrorakt auszuführen, die Al-Qaida Osama bin Ladens ist. Wusste der Experte nicht, dass es bis heute nicht nachgewiesen wurde, dass irgendjemand ein Flugzeug in das World Trade Center hereingeflogen hat, geschweige denn islamistische Terroristen Es besteht auch keine eindeutige Kausalität zwischen dem mutmaßlichen Sturz der Flugzeuge auf die Gebäude und dem späteren Einsturz dieser Gebäude. Zahlreiche Architekten und Ingenieure sind davon überzeugt, dass die Gebäude durch Sprengstoff zerstört wurden.[2] Über 100 Augenzeugen berichteten von Explosionen in den Türmen, bevor sie sich in feinen Staub verwandelten. Enorme Stahlbalken wurden mit gewaltiger Kraft nach außen geschleudert und bohrten sich in andere Gebäude. Sogar für den Fall, dass Muslime die Anschläge begangen hätten, wäre es nicht ohne eine unabhängige Ermittlung möglich gewesen, etwas Aussagekräftiges zu den Zielen der Attentäter zu sagen. Was Al-Qaida betrifft, so ist sogar die Existenz dieser von einer Höhle aus dirigierenden Organisation umstritten, geschweige denn, sie hätte Fähigkeiten und die finanziellen Mittel, die Anschläge des 11. September auszuführen.  Wenn solche Experte für die politische Bildung der Öffentlichkeit zuständig sind, kann uns nur der liebe Gott helfen!

 

Christian Hacke versucht die weltpolitische Rolle der USA nach dem 11. September 2001 zu behandeln. Er behauptet, ohne Beweise vorzulegen, dass die Anschläge des 11. September aus dem Ausland stammten (Diese Anschläge richten sich gegen die USA als die wirtschaftliche, militärische und zivilisatorische Weltmacht). Davon leitet er die Schlussfolgerung ab, man könne den 11. September durchaus als das Pearl Harbor der industriellen Zivilisation bezeichnen. Dem Autor schien damals nicht bewusst gewesen zu sein, dass gerade jene, die die amerikanische Regierung für die Anschläge des 11. September verdächtigen, den Vergleich mit Pearl Harbor ziehen. Dafür gibt es zwei Gründe. Der erste Grund beruht auf dem heutigen Stand der historischen Forschung über die Ereignisse von Pearl Harbor. Es ist heute unbestritten, dass der damalige US Präsident Franklin D. Roosevelt von den bevorstehenden Angriffen Japans auf Pearl Harbor wusste. Er leitete diese Informationen aber nicht an die Streitkräfte in Pearl Harbor weiter. Die Folge davon war, dass Tausende von amerikanischen Soldaten ihr Leben in einem angeblichen Überraschungsangriff verloren. Der Grund für diese Geheimhaltung war Roosevelts Wunsch, sein Land in den zweiten Weltkrieg einzubeziehen. Nur eine fürchterliche nationale Katastrophe konnte die amerikanische Bevölkerung aus ihrer Selbstgefälligkeit herausholen und für den Eintritt der USA in den Weltkrieg überzeugen. Mit Pearl Harbor erreichte Roosevelt sein Ziel. Der zweite Grund bezieht sich auf einen kleinen Satz, der sich im Bericht Rebuilding America's Defenses: Strategy, Forces and Resources For a New Century (Project for a New American Century (PNAC)) auf Seite 63 befindet. PNAC ist eine 1997 gegründete private Organisation deren Mitglieder u.a. Dick Cheney, Donald Rumsfeld, Paul Wolfowitz und andere Neo-Konservative sind. Die PNAC stellt sich selbst als eine Organisation vor, deren Ziel es sei, die historische Gelegenheit der unipolaren Welt für die Weltherrschaft der USA zu schaffen. Dieses Ziel könnten die USA aber nur mit einer gigantischen Militarisierung der amerikanischen Gesellschaft erreichen, die die Zivilbevölkerung in Friedenszeiten nicht bewilligen würde. Nur eine katalysierende Katastrophe wie bei Pearl Harbor, so der Bericht, würde voraussichtlich diese Ansätze zur Weltherrschaft beschleunigen. Diese Katastrophe kam - wie auf Bestellung - am 11. September 2001. Jetzt konnten diese Pläne realisiert werden. Darüber hinaus sorgten sie für eine allgemeine Zustimmung zur Kriegführung gegen Afghanistan und gegen Irak. Über die Rolle von PNAC befindet sich kein einziges Wort im Aufsatz und auch nicht auf der Webseite der BpB.

 

An dieser Stelle möchte ich generell eine Bemerkung zur Website und den Publikationen der BpB machen: Was den Islam betrifft beteiligt sich diese Institution an dessen Verteufelung. Die BpB hat nicht nur die Hasspredigt Hurra, wir kapitulieren! von Henryk M. Broder auf Kosten des Steuerzahlers verbreitet, sondern hat ein Dossier über den Islam auf seiner Website stehen, dessen Autor Dr. Johannes Kandel, eine evangelikaler Fundamentalist und Mitarbeiter der SPD-nahen Freidrich-Ebert-Stiftung, ist. Dieser Autor hat von Islam nicht die geringste Ahnung, wenn man sich seine Vita anschaut. Alles, was er dort über diese Religion zum Besten gibt, ist angelesenes Halbwissen gespickt mit christlichen Vorurteilen. Auch die Dossiers über Zionismus und Antisemitismus sind so vorurteilsbehaftet und einseitig, dass sie noch die schlimmste israelische Propaganda in den Schatten stellt.

 

Jetzt möchte ich aber wieder zu meinen eigentlichen Ausführungen zurückkommen.

 

August Pradetto (Internationaler Terror, forcierter Regimewechsel und die UNO: Der Fall Afghanistan) erwähnt nicht die Ereignisse des 11. September, sondern spekuliert darüber, wie westliche Mächte mit der Zukunft einer Nation wie Afghanistan umgehen sollten. Diese neokolonialistische Einstellung spiegelt sich auch in der Verharmlosung der Bombenanschläge auf Afghanistan wider, die Tausenden  von unschuldigen Menschen das Leben kosteten, und vom Autor bloß als eine militärische Aktion bezeichnet wird. Dass der Angriff auf Afghanistan auch eine schwere Verletzung des Völkerrechts war, und darüber hinaus auch ein Verbrechen gegen den Frieden, wurde nicht einmal erwähnt. Die völkerrechtlichen Aspekte des Angriffskrieges gegen Afghanistan  angeblich eine Antwort auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 - werden von keinem der Autoren erwähnt.

 

Ernst-Otto Czempiel (Neue Gefahren verlangen neue Politik, Multilateralismus statt Dominanz) behauptet, ohne Beweise anzuführen, dass der Angriff auf New York und Washington (...) nicht von einem Staat ausgeführt wurde. Auch er geht davon aus, dass die Angreifer etwas mit den Taliban zu tun hatten.

 

Armin Pfahl-Traughber (Islamismus in der Bundesrepublik Deutschland) versucht, die Anschläge in den USA für die Verbreitung seiner eigenen Vorurteile über die angebliche islamistische Gefahr in der Bundesrepublik zu instrumentalisieren. Der erste Satz seines Artikels weist, wie bei Klaus Wippermann, eine falsche Kausalbeziehung auf: Die islamistischen Terroristen zugeschriebenen Anschläge in den USA rückten auch die islamistischen Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland stärker ins Licht des öffentlichen Interesses. Diese Behauptung ist irreführend und kausal falsch. Irreführend, weil eine Unterstellung noch kein Beweis der Teilnahme ist. Kausal falsch, weil die Aufmerksamkeit auf islamistische Organisationen in Deutschland nicht durch die Anschläge, als solche, verursacht wurde, sondern durch die mediale Berichterstattung über diese Anschläge. Die Medien waren es, die die Beziehung zwischen den Anschlägen und den Muslimen herstellten.

 

Auch später wurden Beiträge zum Thema 11. September oder Hinweise auf diese Ereignisse auf der Webseite der BpB publiziert. Hier eine Auswahl:

 

Victor Mauer (B 3-4/2004) (Die geostrategischen Konsequenzen nach dem 11. September 2001).  Der Autor schreibt: Mit den Terroranschlägen auf die New Yorker Zwillingstürme und das Pentagon in Washington vor mehr als zwei Jahren hat keine neue Epoche der Weltpolitik begonnen.  Wenn aber keine Beweise für die Teilnahme von islamistischen Terroristen vorliegen und wenn alle Indizien dafür sprechen, dass die Anschläge von den amerikanischen Streitkräfte begangen wurden, ist auch des zweite Glied dieses Satzes falsch, denn gerade aus diesen Gründen begann eine neue Epoche der Weltpolitik, in welcher inszenierter Staatsterrorismus nicht mehr eine Ausnahme, sondern ein Bestandteil der normalen Politik geworden ist.

 

Der Autor schreibt weiter: Asymmetrische Herausforderungen, die sich in der Verwundbarkeit der globalen Führungsmacht USA auf dem Höhepunkt ihrer militärischen Stärke widerspiegeln, sind zum Struktur-bestimmenden Faktor der internationalen Beziehungen geworden.  Für diese Behauptung bietet der Autor keine empirischen Daten.  Soll der Leser ihm glauben, dass 19 Amateure mit kurzen Messer die komplette amerikanische Luftwaffe hinters Licht geführt haben (asymmetrische Herausforderungen), oder dass das Verteidigungsministerium der globalen Führungsmacht USA nicht mal gegen fliegenden Objekte geschützt ist  Von woher nimmt der Autor die Feststellung, dass internationaler Terrorismus ein unerbittlicher Feind der Globalisierung sei  Sollte nicht erst einmal geklärt werden, was Terrorismus bedeutet, wer Terrorismus begeht, und welche Interessen Terrorismus fördert  Wer hat bisher den sogenannten internationalen Terrorismus ermächtigt

 

Jochen Hippler (B 3-4/2004) (Die Folgen des 11. September 2001 für die internationalen Beziehungen). Ohne Beweise behauptet der Autor: Der Terrorismus des 11. September erfolgte zu einem historischen Zeitpunkt, als sich diese Situation verfestigte. Es war vor allem ein Angriff auf die Symbole US-amerikanischer Weltmacht: auf das Pentagon (als Symbol der militärischen Macht der USA), das World Trade Center (als Symbol ökonomischer Macht) und das Weiße Haus (als Symbol der politischen Macht, als Ziel des vorher abgestürzten Flugzeugs).  Hier wird nicht nur die öffentliche Darstellung der Ereignisse vom 11. September gebilligt, sondern der Autor behauptet, er wüsste, was die mutmasslichen Täter beabsichtigten.  Dafür musste er allerdings die Frage cui bono ausklammern.

 

Mohssen Massarrat (Aus Politik und Zeitgeschichte (B 3-4/2002)) (Der 11. September: Neues Feindbild Islam). Der Autor behauptet, als ob es eine unumstrittene Wahrheit sei: Der Terroranschlag am 11. September 2001 traf ins Herz der einzig verbliebenen Supermacht.... Die Selbstmordattentäter waren, nach allem was bekannt ist, zu allem entschlossene Islamisten.  Man kann wohl dem Autor zustimmen, dass islamistische Selbstmordatttentäter zu allem entschlossen sind. In den amerikanischen Medien wurde berichtet, das sie sich besoffen hätten, sich mit Prostituierten abgegeben und in Las Vegas die im Islam verbotenen Sünden genossen hätten, bevor sie ins Paradies gelangt seien..

 

Hintergrund aktuell (11.09.2008): Wenige Ereignisse haben die Welt so sehr erschüttert wie die Anschläge auf die USA am 11. September 2001. Fast gleichzeitig hatten 19 al-Qaida-Terroristen vier Passagier-Flugzeuge entführt und auf Ziele in den USA zugesteuert.... Im Zuge des weltweiten Kampfes gegen den Terrorismus begann die Operation Enduring Freedom. Zu dieser gehörte auch die Invasion Afghanistans am 7. Oktober 2001. Osama bin Laden, Drahtzieher der Attentate und Kopf des Terrornetzwerks al-Qaida, sollte gefasst und die Taliban-Diktatur gestürzt werden. Während mit der Einnahme der Hauptstadt Kabul sowie der Provinzhauptstädte Kandahar und Kunduz die Taliban im Dezember 2001 entmachtet wurden, konnte bin Laden bis heute nicht gefasst werden.

 

Diese so genannten Hintergrundinformationen beruhen auf unbelegten Behauptungen und groben Auslassungen. Erstens, wie schon erwähnt, gibt es kein Beweis, dass überhaupt al-Qaida-Terroristen irgendwelche Linienflugzeuge am 11. September 2001 entführt haben. Zweitens gibt es ebenfalls kein Beweis, dass das Ziel der Invasion Afghanistan etwas mit der Fahndung nach Osama bin Laden zu tun hatte. Drittens erwähnt der Autor nicht, dass die amerikanischen Behörden weder an der Festnahme von Osama bin Laden interessiert waren, noch dass sie ihn der Attentate des 11. September 2001 beschuldigt haben. Laut Webseite des FBI wird er nicht einmal mit diesem Massenmord in Beziehung gebracht. In Juni 2006 gab das FBI endlich zu, das Amt besitze keine Beweise für seine Teilnahme an den Anschlägen des 11. September. Die Hintergrundinformationen der BpB erwähnen nichts darüber. 

 

Matthias Küntzel (Von Hitler zu bin Laden - Der Kampf gegen die Juden: Islamismus und Nationalsozialismus sind historisch und ideologisch eng miteinander verknüpft). Dem Autor genügt es nicht, das Verbrechen des 11. September mit Islamismus zu verknüpfen, sondern er versucht noch darüber hinaus, die Anschläge mit dem dritten Reich in Beziehung zu bringen, um Islamisten noch schärfer zu dämonisieren. Der Autor schreibt: (...) Der erste Krieger, der Manhattan mit Selbstmordpiloten zerstören wollte, saß in der Tat in Berlin. Nie habe ich Hitler so außer sich gesehen wie gegen Ende des Krieges, als er wie in einem Delirium sich und uns den Untergang New Yorks in Flammenstürmen ausmalte, hielt Albert Speer in seinem Tagebuch fest. Er beschrieb, wie sich die Wolkenkratzer in riesige brennende Fackeln verwandelten, wie sie durcheinander stürzten, wie der Widerschein der berstenden Stadt am dunklen Himmel stand. Nicht nur Hitlers Fantasie, auch sein Plan, sie zu verwirklichen, erinnert an 2001: Kamikaze-Piloten sollten mit Sprengstoff beladene Kleinstflugzeuge ohne Landevorrichtung in die Wolkenkratzer von Manhattan jagen. Die Konstruktionszeichnungen des im Frühjahr 1944 von Daimler-Benz konzipierten Amerika-Bombers liegen vor.

 

Vielleicht haben die wahren Anstifter des 11. September das Tagebuch Albert Speers gelesen. Sie waren aber sicherlich keine Muslime und saßen fern von Afghanistan.

 

Zur Person von Matthias Küntzel sei gesagt, dass er bis zum Untergang der DDR KB-Mitglied in Hamburg war. Heute gehört er zu den fanatischten Verteidigern der amerikanischen Kriegspolitik. Ebenso verteidigt er alles, was der Zionismus in Palästina tut. Er dämonisiert den Iran und tritt für einen Angriff der USA und Israel gegen die Islamische Republik ein. Auch die Website der BpB beteiligt sich an der Dämonisierung des Iran. Nur auf Druck der Arbeiterfotografie änderte die BpB die falsche Übersetzung einer Rede des iranischen Präsidenten.

 

Volker Trusheim (Selbstmordattentäter). Er schreibt, von der Empirie ungestört: Zum Symbol für Selbstmordattentate schlechthin wurden die Angriffe vom 11. September 2001, als 19 Attentäter vier Flugzeuge entführten und samt Passagieren als Waffe missbrauchten. Damit läutete die islamistische Formation al-Qaida unter Führung Usama Bin Ladens einen Großangriff auf den Westen ein. Auch wenn man die Frage der fehlenden Beweise außer Betracht lässt, hätte der Autor immerhin der Frage nachgehen sollen, ob Menschen, die Alkohol, Sex und Schweinefleisch genießen, die religiösen und psychologischen Eigenschaften von strenggläubigen Muslime aufweisen, die sich auf noch mehr Alkohol, Sex und Schweinefleisch im Paradies freuen.

 

Kai Hirschmann (Internationaler Terrorismus). Dieser Autor geht noch ein Stück weiter in der Diffamierung des Islam. Hier ein Zitat aus seinem Beitrag: So wird beim islamistischen Terrorismus ohne Unterschied jeder zum Opfer, der sich zum Zeitpunkt des Anschlages am Ort aufhält, während Rebellen- und Partisanenbewegungen in der Regel differenziert gegen die Einheiten und Verbände des Gegners und damit nicht gegen alle am Ort befindlichen Personen vorgehen. Die zitierte Unterstellung ist nicht nur empirisch falsch (Mitglieder aller Religionen haben unter bestimmten Umständen gegen Zivilisten Anschläge begangen), sondern dies stellt eine Korruption der Sprache dar. Der Autor benutzt den Begriff islamistischen Terrorismus, als könnte man mit der Verbindung von zwei Wörtern einen neuen Begriff erfinden, bzw. den Islam irgendwie mit Terrorismus in Verbindung setzen.  Mit dieser Methode würde man auch von amerikanischem Folter, demokratischen Angriffskriege und jüdischen Schüsse sprechen können.   Diese Wortverbingungen sind nicht nur eine sprachliche Korruption, sondern auch gefährlich.

 

Harald L. Weber (Die dunkle Bedrohung. Hintergrund der gesetzgeberischen Tätigkeit seit dem 11. September 2001). Auch dieser Autor diffamiert Muslime mit den unbewiesenen Behauptungen über den 11. September und benutzt den verleumderischen Ausdruck islamistischer Terrorismus: Die weltweite Bedrohung durch den global operierenden, islamistischen Terrorismus ist eine Tatsache, deren Auswirkungen jedermann zu spüren bekommt, wenn auch eine weit überwiegende Zahl von Menschen nicht unmittelbar von extremistischer Gewalt betroffen ist.... Der 11. September ist für Jedermann ein Begriff und zum historischen Paradigma für die Eskalation paramilitärischer terroristischer Gewalt geworden. Am 11.09.2001 wurden in den Vereinigten Staaten von Amerika vier Flugzeuge von insgesamt 19 Entführern gekidnappt und als Waffen verwendet.

 

Zusätzlich zu den aus der Luft gegriffenen Behauptungen und Unterstellungen, die auch von anderen Autoren bei der BpB geäußert wurden, kommt bei diesem Autor eine zusätzliche Behauptung, nämlich dass Jedermann die Auswirkungen des angeblichen islamistischen Terrorismus zu spüren bekäme, hinzu. Das Wort Auswirkung impliziert eine Kausalität. Doch selbst wenn Terrorismus eine reelle Bedrohung wäre (und nicht eine von Medien aufgeblasene Scheingefahr), so wären die Anti-Terrormaßnahmen, die Jederman zu spüren bekommt keine Auswirkungen des Terrors, sondern selbständige Handlungen. Von Kausalität kann nicht die Rede sein. Eine selbständige Reaktion auf ein Ereignis ist nicht kausal vom Ereignis bestimmt. Aber da es noch nicht einmal bewiesen ist, dass es überhaupt einen islamischen Terrorismus gibt, geschweige denn, dass dieser Terrorismus eine konkrete Gefahr darstellt, erfüllen die Behauptungen des Autors nicht einmal das Mindestmaß an Rationalität.

 

Prof. Dr. Berthold Meyer (Terrorabwehr und Datenschutz). Da die Weltgeschichte von Siegern geschrieben wird, tragen Geschichtslehrer eine große Verantwortung, wie sie dieses Wissen an Schüler weitervermitteln. Dieser Autor hat aber keine Hemmungen, seine eigenen Vorurteile über den 11. September als Themenblätter im Unterricht vorzulegen. Der Autor schreibt dazu: Der internationale Terrorismus bestimmt immer wieder die Schlagzeilen.  Hiermit stellt der Autor eine neue Theorie der Massenmedien vor.  Laut seiner Theorie bestimmen Terroristen, was in den Medien steht, aber nicht die Chefredakteure. Für diese neue Theorie bietet der Autor allerdings keine empirische Indizien.

 

Der Autor geht davon aus  auch ohne Beweisführung -, dass internationaler Terrorismus eine schwerwiegende Bedrohung für die westlichen Demokratien darstelle. Dazu schreibt er: Sich vor ihm zu schützen, wird als eine der wichtigsten Aufgaben für die westlichen Demokratien angesehen. Welchen Preis zahlen die Bürger heute für ihre Sicherheit Und welchen Preis sollen sie zukünftig bezahlen Dies sind Fragen, welche die demokratischen Gesellschaften von Washington bis Wuppertal, von Madrid bis München, von London bis Landau bewegen.  Bewegen  Wer hat Angst vom Terrorismus  Ist internationaler Terrorismus überhaupt eine konkrete Gefahr für die Sicherheit der Bürger, in Vergleich z.B. zu ganz normalen Mordanschlägen, Vergewaltigungen und anderen Gewalttaten

 

Hintergrund aktuell (10. 09.2007)

 

Als letztes Beispiel sei ein redaktioneller, nicht unterzeichneter, Beitrag der BpB erwähnt, der im Jahre 2007 auf der Webseite der Zentrale eingestellt worden ist. Während sich schon Abertausende von Menschen in den USA und Europa von der öffentlichen These über die Ereignisse des 11. September längst distanzieren, verbreiten Mitarbeiter der BpB weiter die Legende der islamistischen Anschläge des 11. September. Da schreibt der anonyme Verfasser: Am 11. September 2001 hatten islamistische Terroristen fast gleichzeitig vier Passagier-Flugzeuge entführt. Damit attackierten sie die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York und das Pentagon in Washington. Die vierte Maschine hatte den Amtssitz des US-Präsidenten zum Ziel, stürzte jedoch vorher ab. Das im Jahre 2007 zu schreiben ist nicht nur seltsam. Diese Behauptung gleicht der Diffamierung der neunzehn Menschen, die als islamistische Terroristen ohne Beweise beschuldigt werden, einen Massenmord mit Flugzeugen begangen zu haben. Damit werden auch ihre Familien schwer gekränkt. Diese Hintergrundinformationen sollten von der Webseite der BpB entfernt und durch eine Entschuldigung an die Familien der diffamierten Personen ersetzt werden. Die Bundeszentrale für politische Bildung darf nicht unschuldige Menschen des Massenmordes bezichtigen.  Und da die Schuld der 19 mutmaßlichen Terroristen nicht nachgewiesen wurde, müssen sie als unschuldig gelten.

 

Zusammenfassung

 

Aus dieser kurzen Untersuchung der Beiträge über den 11. September 2001 und des Terrorismus auf der Webseite der BpB ergibt sich, dass die Thematisierung der Ereignisse des 11. September 2001 seitens der BpB unprofessionell und irreführend ist. Darüber hinaus stellen diese Beiträge in ihrer Gesamtheit eine staatlich finanzierte und systematische Verleumdung von 19 unschuldigen Menschen und gleichzeitig die Herabsetzung der Mitglieder einer der größten Religionsgemeinschaften der Welt dar.

 

Der Autor, Elias Davidsson, kann hier erreicht werden:  eliasdav@t-online.de

Erschienen: Semit. Unabhängige jüdische Zeitschrift, 2. Jg. Nr. 1, 2010, S. 52-56.

 

"Kontinentaldrift 3.0  Amerika zwischen Europa und Asien," so nennt die alte, früher sehr erwürdige, angesehene Tante Bundeszentrale für politische Bildung ihre Diskussionsreihe unter ihrem umtriebigen Präsidenten Thomas Krüger. Er scheint auch hier wie ein Wanderer zwischen mehr und weniger vertrauenerweckenden Welten. Zu einem Thema, das besondere Sensibilität verlangt, um nicht in die islamophobe Falle, die Henryk M. Broder aufgestellt hat, mit dem Krüger auch schon eine Veranstaltung zu diesem Thema gemacht hat, zu tappen, wäre jeder andere besser geeignet gewesen als der Holocaust-Clown Goldhagen.

Er wird in seinem Wissenschaftsgebiet kaum erst genommen, nicht einmal rund herum um das Netzwerk  Honestly Concerned, denen ansonsten selbst der Alleinunterhalter der christlichen Fundamentalisten nicht zu schade ist gegen den Islam zu polemisieren.

Wenn selbst der Israellobbyist und Professor an der Bundeswehr Universität Michael Wolffsohn schon Goldhagens gefährliche und blödsinnige Thesen kritisiert, muss es schon weit gekommen sein. Michael Wolffsohn sagt :"Ja, die vom politischen, besser: politisierten Islam ausgehenden Gefahren kann man nicht ernst genug nehmen, sie sind sehr real. Aber man muss sie richtig begründen. Nicht wie Goldhagen. Er sagt: Nazismus ist die korrekte Bezeichnung und der einzige Bezugsrahmen für politischen Islam. Das ist, mit Verlaub, Unsinn."

Diesen Unsinn, Extremismus unterstützt und verbreitet Thomas Krüger nicht privat sondern in seiner Eigenschaft als Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Sogar Wolfsohn sagt: "Was Goldhagens Unsinn bewirkt, ist klar: Er bringt uns keine notwendigen und richtigen Argumente gegen den politischen Islam, er provoziert noch mehr Muslime aus Empörung über Vereinfachungen des Islam als Religion zum Islamismus, zu Terror und Massenmord. Goldhagen analysiert nicht den Massenmord, er provoziert ihn."
"Krüger sollte sich schämen, mit diesen Hetzer und Holocaust-Clown zweimal aufgetreten zu sein, ihm ein Podium zu bieten, das ist eigentlich ein Skandal. Es scheint als habe er sich zu sehr auf das Netzwerk von Sacha Stawski ausgerichtet.

Von einer neutralen Haltung, der Meinungsvielfalt verpflichteten alten, geschätzten Tante Bundeszentrale kann wohl keine Rede mehr sein. Wann interveniert die SPD und sein Chef Wolfgang Schäuble 

Selbst ein schon mehr als kritisierenswerter Broder distanziert sich von Goldhagen und sagt:  "Über den Horror und den Terror vom Hörensagen, mit dem die Kinder von Überlebenden aufwachsen, sind ganze Bibliotheken geschrieben worden. Man weiß, welchem Druck sie ausgesetzt sind, die Erwartungshaltungen der Eltern zu erfüllen, wie schwer es ihnen fällt, ein eigenes Leben zu leben. (Kommentar: Hier denkt Broder an sich selber, siehe:- Auszug aus Hurra, wir kapitulieren! hier + hier) ...Könnte es sein, daß Daniel Jonah Goldhagen schon mit 12, 13 Jahren mehr über Adolf Eichmann und Heinrich Himmler wußte als über Tom Sawyer und Huckleberry Finn  (...) Könnte es sein, daß er keine andere Wahl hatte, als die Flucht nach vorn anzutreten, das Erbe und den Auftrag des Vaters zu übernehmen und das Buch zu schreiben, das die Holocaust-Forschung revolutionieren sollte"(40) Eine verlorene Kindheit, eine deformierte Persönlichkeit. Daniel Jonah Goldhagen hatte keine andere Wahl. Die wahren Schuldigen sind seine Eltern, exemplarisch für alle Überlebenden des Holocaust."

Es gibt Grenzen der zu fördernden politischen Meinungsfreiheit, das mag eine Zeitschrift wie die Jungle World,  die den vom Verfassungsschutz beobachtenden Antideutschem nahesteht übersehen. Ein Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung darf das nicht, wir brauchen keine Kriegstreiber, die einseitig Gewalt, übersehen und ebenso einseitig, scheinheilig da, wo es ihnen passt, Schuld zuweisen.

Nur eine gerechte Welt kann ein friedliche Welt sein, werden. Mit Goldhagen entfernen wir uns noch mehr von diesem Ziel. Auch ein Krüger sollte aus der Geschichte lernen.

Hatte Goldhagen schon zu seinem eigentlichen Thema nichts Wesentliches zu sagen, außer dass die Deutschen einen genetischen Defekt in Sachen Antisemitismus hätten, so kann er zum politischen Islam wohl nur Vorurteile vortragen, ebenso wie sein islamophobes Vorbild aus Berlin.

Der Bericht von Ulrich Gutmair scheint die schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen. Goldhagen hat ein wirkliches Horrorgemälde entworfen. Wie stellt sich Krüger dazu, der mit seiner bpb doch nicht Ressentiments fördern, sondern zum Ausgleich beitragen sollte So schwafelt Goldhagen von einer "interkontinentalen Intifada" ebenso dilettantisch wie er in seinem Buch vom "eliminatorischen Antisemitismus" der Deutschen schwadroniert hat. Diesen Schwachsinn haben seine Antideutschen Bewunderer begierig aufgenommen und bekämpfen damit Andersdenkende. Hatte Norman Finkelstein nicht Recht, als er in Goldhagen scheinbar nur einen Handlungsreisenden in Sachen "Holocaust-Industry" gesehen hat Niemand in der Wissenschaftsgemeinde nimmt ihn ernst.

Wer Figuren wie Goldhagen zu einem solch sensiblen Thema auf Steuergeldern reden lässt, ist mehr als in Frage zu stellen. Es gibt genug Kriegstreiber und Zündeler, die brauchen keine Unterstützung mehr, da gilt es im Interesse unserer Zukunft, unserer Kinder gegenzusteuern.

Was hat ein Goldhagen, wenn nicht vorurteilsbehaftet,  zum Islam  seriöses veröffentlicht  Wie lange will Innenminister Schäuble dem Treiben Krügers noch zusehen, der auch schon einmal einen mehr als peinlichen "Antisemitismus Vergnügungspark" in Berlin hat veranstaltet lassen, der ihm sogar den Zorn der Israellobby und besonders seines E-Mail-Freundes Sacha Stawski und seinem Hetznetzwerk zugezogen hat Auch das Filmheft "Paradise now" wurde sogar von Stawski und Konsorten auf das schärfste bekämpft.

 Krüger schadet mit dem Holocaust-Reisenden Goldhagen und seinen hetzerischen Vorträgen zum Islam dem guten Ruf der BRD in der islamischen Welt und treibt mit dem Netzwerk Honestly Concerned, Broder und Co. die BRD ein Stück mehr in einen nicht gewünschten und unnötigen Konflikt hinein.

Arne Hoffmann gibt uns Belege für das Denken dieses Netzwerkes: " Heute habe ich noch mal einen Blick in Broders Fanclub politicaly incorrect geworfen und dabei spontan einen hübschen Kommentar gefunden: Und wisst Ihr was  mittlerweile ist mir ein Weltkrieg auch lieber als dieser ewige Eiertanz der falschen Konferenzen, der Takiyas, des Schönredens des Gutietum usw.usw.usw. nach Jahren dieses Wahnsinn wird es Zeit für ein reinigendes Gewitter, scheiss egal ob man dabei draufgeht oder nicht aber so geht's nicht mehr weiter. Besser offener KRIEG als fauler Friede um jeden Preis. Ja, ist es scheiss egal, wer draufgeht

Goldhagen erwidert, seine Analyse sei kein Plädoyer für einen neuen Krieg, auch wolle er nicht dem Zusammenprall der Kulturen das Wort reden: Aber wenn Sie mich fragen, die iranischen Atomanlagen sollten bombardiert werden.  Was danach geschehen würde, darüber muss man wohl nicht lange rätseln. Die Zündeler ähneln sich auf allen Seiten sehr. Von Goldhagen führt eine sehr gerade Linie zum neuen Vizepremierminister und "Judeo-Nazi" Israels Avigdor Lieberman.

Zwei Scharfmacher des Westens die eigentlich, ideal zu denen passen die auf der anderen Seite radikale, militante Positionen vertreten. Wir (Hitler sollte uns reichen) sollten sie nicht zum neuen Steuermann unserer Geschichte machen.

Als gäbe es bei uns nicht auch Parteien, die sich ihrer Religion verpflichtet, verbunden fühlen, kritisiert Goldhagen: "Der politische Islam ist eine Bewegung, die die Trennung zwischen Religion und Politik aufhebt." Wie wenig trennt sein Präsident Bush mit seinen christlichen Fundamentalisten, der sich ebenfalls deutlich seinem Glauben verpflichtet fühlt Von Bush und Konsorten ist überliefert, dass sie im Weißen Haus beten! Sie sollten lieber denken und Gott nicht für ihre perversen Kriegsziele missbrauchen. Menschen, die die Religion pervertieren, gibt es auf allen Seiten. So kann man genau so schreiben: "Der christliche Fundamentalismus ist eine Bewegung, die die Trennung zwischen Religion und Politik aufhebt - eine totalitäre Bewegung, die Politik und Gesellschaft nach den Vorstellungen des fundamentalistischen Christentum formen will. Sie ist anti-demokratisch, anti-pluralistisch, anti-liberal."

Ja, anscheinend wächst zusammen, was zusammengehört.  Einig sind sich die Gegner im wechselseitigen Wunsch nach Vernichtung. Bush, Saddam, Olmert und Achmedineschad.

«. Birn schreibt: »Mit Goldhagens Methoden im Umgang mit Beweismaterial könnte man aus dem Ludwigsburger Material leicht die nötigen Zitate heraussuchen, um das genaue Gegenteil von dem zu beweisen, was Goldhagen behauptet.« Er habe selektiv zitiert, so daß er die Dokumente eigentlich verfälscht: »Er nimmt selektive Ausschnitte und bläht sie überproportional auf [...]. Er verwendet Material als Beleg für eine vorgefaßte Theorie.«

Größeren Schaden kann nur noch unsere allseits bewunderte Bundeskanzlerin Merkel, anrichten. Deckt sie selbst die Mordbefehle von Olmert und Amir Peretz, weil sie zur Tötung des demokratisch gewählten palästinensischen Ministerpräsidenten Hanieh kein Wort der Kritik über ihre verklemmten Lippen gebracht hat Die Bundeszentrale für politische Bildung befindet sich scheinbar unter ihrem Steuermann Thomas Krüger schon lange auf einer sehr abschüssigen Bahn.

So bewertet auch Ulrich Gutmair (Sat 1):Goldhagens  auftreten "Nachher ist allerdings so mancher konsterniert, weil Goldhagen in erster Linie ein Plädoyer dafür abgegeben hat, nicht zu zögern, die iranischen Nuklearfabriken zu bombardieren, wenn es nötig werden sollte. Denn der politische Islam ist die bedrohlichste politische Bewegung seit den Nazis, glaubt Goldhagen." Da wird sich Bush aber freuen, dass er so gut weggekommen ist. Die Frage bleibt offen welchen Kriegstreiber Krüger als nächstes präsentiert.... 
E. Arendt

 

 

 

"Hurra, Thomas Krüger  kapituliert und meldet am 10.8.2007

 

[Neuerscheinungen] bpb/10.08.2007

 

 

 

 

 

 

 

Anscheinend hat Krüger das Buch vom Broder gekauft und vertreibt es zu "Sonderkonditionen" Bei einer wahrscheinlich hohen Auflage eine gute Unterstützung für die Feinde des Islams (früher waren es mal die Feinde der Juden die Angehörige einer Religion jagten und verunglimpften...)

 

Quelle - Lampe@bpb.bund.de
[11-9] Newsletter 11. September
Montag, 20. August 2007 07:55

 

 

Schriftenreihe (Bd. 616)

Hurra, wir kapitulieren

 

 

Autor

Henryk M. Broder

Seiten

167

Erscheinungsdatum

27.07.2007

Erscheinungsort

Bonn

Bestellnummer

1616

Bereitstellungs-
pauschale
 

4,00 EUR

 

Inhalt

Henryk M. Broder löst mit seinen polemischen Wortmeldungen stets heftige Kontroversen aus. In diesem Plädoyer kritisiert er mit ironischer Schärfe beschwichtigende Reaktionen auf Forderungen radikaler Muslime. Wie die Appeasement-Politik gegenüber Hitler die aggressive Haltung der Nazis nur befördert hätte, so liefen die Europäer mit ihrer Politik heute Gefahr, die Transformation Europas zu einem "islamischen Kontinent" zu beschleunigen, so Broder.

Als Beispiele greift er den Streit um die Mohammed-Karikaturen oder Reaktionen auf die Holocaustleugnung des iranischen Staatspräsidenten Ahmadinedschad auf. Dabei geht es Broder in erster Linie um den Erhalt der Meinungsfreiheit  für ihn Kern der Aufklärung und der Demokratie.
Quelle

 

 

Veranstaltungen von Thomas Krüger mit Henryk Modest Broder - Eine besondere Zuneigung scheint Krüger gegenüber eine kritisierenswerten Medienerscheinung zu empfinden: Henryk Modest Broder. Broder kann es sich erlauben, deutsche Richter als Freislers Erben zu bezeichnen und die gesamte deutsche Justiz als NS Erbe bezeichnen " Er, Broder, halte die braven Richter für schlechterdings nicht in der Lage, das Urteil zu fällen, weil die Idee eines antisemitischen Juden ihr Vorstellungsvermögen übersteige." Das heißt, deutsche Richter dürfen nicht über einen Henryk Broder urteilen

 

Auch kann er ohne Konsequenzen befürchten zu müssen verkünden wie spaßig es ist Täter zu sein >>>

Er kann auch ungerechtfertigte Gewalt befürworten und schreibt: "Da hatten die Juden noch Anstand und Manieren. Doch dann beschlossen sie, aus der Geschichte auszusteigen und als Opfer nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Seitdem schlagen sie zurück, wenn sie angegriffen werden, manchmal auch schon vorher." Quelle

 

Krüger hat unmittelbar nach Broders die Justiz verächtlichmachenden Äußerungen (26.01.2006) mit diesem (6.2.2006) eine Veranstaltung gemacht.

 

 

Empfohlen zum Thema Antisemitismus. Quelle

 

 

 

 

Die Bundeszentrale für politische Bildung gibt eine Linksammlung zum 11.9.2001 heraus. Am 12.7.2007 präsentierte sie einen Link zum islamophoben, rassistischen Blog "Politically Incorrect".

[11-9] Links vom 11.7. - Thorsten Schilling

> ----- Original Message -----
> From: "Thorsten Schilling" <schilling@bpb.de>
> To: <11-9@news.bpb.de>
> Sent: Thursday, July 12, 2007 7:10 AM
> Subject: [11-9] Links vom 11.7.

 

 

 

 

Man hat keine Probleme den Stammvater der Islamophoben zu verlinken.

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls die Islamophobe Webseite Politically Incorrect -  PI zeigt Zeichen der Anerkennung - "Feindbild Christentum im Islam"



Wenn einer der führenden rassistischen Websites in der BRD, "politically incorrect", ein Buch von Frau Spuler-Stegemann lobt, das Vorurteile gegen den Islam schürt und das die Bundeszentrale für Politische Bildung in Bonn in ihrem Angebot führt, ist dies leider nicht verwunderlich. Hat doch der umtriebige, anscheinend oberste politische Bildner der BRD, der gelernte Berufs-Ossi und Vikar Thomas Krüger, bereits im letzen Jahr mit dem obersten Vordenker Henryk M. Broder eine Veranstaltung der Bundeszentrale abgehalten, in der junge Journalisten auf den Antiislamismus eingestimmt werden sollten.  Dort trat auch ein anderer extremistischer Kommentator der Welt am Sonntag, Richard Herzinger, auf. Beide haben eigentlich nichts Substantielles zur Auseinandersetzung mit dem Islam beizusteuern, außer Vorurteile  unters Volk zu streuen. Dass sich Krüger in dieses antiislamische Fahrwasser begeben hat, verwundert, wenn man diesen Umgang sieht nicht. Dies entspricht aber sicherlich nicht der Aufgabe der bpb. Dass Innenminister Wolfgang Schäuble seinem anscheinend zum Antiislamismus neigenden Untergebenen nicht stärker auf die Finger haut verwundert dagegen sehr. Er führt einen sinnvollen Dialog mit dem Islam, wohingegen sein oberste Politbildner mit solchen Schriften Vorurteile gegen Millionen von deutschen Staatsbürgern schürt. Wann stellt Schäuble Krüger endlich vom Platz und schickt ihn in die Produktion
Diese Seite belegt seinen fragwürdigen Umgang mit diesem Netzwerk. Glaubt er, ursprünglich selber ein Jagdopfer dieses Netzwerkes so von ihm geduldet zu werden Das Palästina Portal wird selbstverständlich die Bundeszentrale und ihren fragwürdigen Chef weiter beobachten, ob dieser noch weiteren antiislamischen Stimmen ein Forum bietet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das mehr als fragwürdige Buch des Mitherausgebers Sacha Stawski - Honestly Concerned wird beworben. "Zuerst wird der Direktor des Deutschen Orient-Instituts, Professor Udo Steinbach, abgemeiert. Steinbach sollte prüfen lassen, ob sich in diesem Buch falsche Tatsachenbehauptungen über ihn befinden, um die Auslieferung zu stoppen bzw. die Stellen schwärzen zu lassen. So soll Steinbach gleich mehrfach klassische sekundärantisemitische Verhaltensmuster erfüllen.

Auch Nobert Blüm wird heftig zur Brust genommen, weil er es gewagt hat, Israels Menschrechtsverbrechen deutlich zu benennen. Der tote Jürgen Möllemann wird ebenfalls vorgeführt; ebenso Rupert Neudeck und Peter Scholl-Latour. Auch Ludwig Watzal und die Bundeszentrale für politische Bildung bekommen von diesem Pro-Israel-Lobbyisten ihr Fett ab. Quelle

Quelle

Weiter Informationen zum Buch >>>

 

 

Ebenso fragwürdig ist das Buch des Aufheizers Matthias Künzel der wie alle zum Netzwerk Honestly Concerned gehört. Seine Vergangenheit wurde vom Verfassungsschutz begleitet >>>

 

Fragwürdig ist auch das Buch von Lars Rensmann - auch sein wissenschaftliches Vorgehen wird angezweifelt. Mehr >>>

 

 

 

 

Der Nahostkonflikt wird entgegen internationaler Verurteilung recht einseitig bestimmt durch die Interessen Israels gesehen.


Als gäbe es die Problematik nicht, dass Israel schon besiedelt war erscheinen Texte wie:
Angelika Timm -
Von der zionistischen Vision zum jüdischen Staat

Antizionismus und Antisemitismus werden gleichgesetzt - Der Antisemitismus von der rechtsradikalen Seite ist sicher eindeutig als solcher zu erkennen und zu benenne. Beispielhaft demonstriert dieses Netzwerk der falschen Freunde Israels aber  immer wieder einen Missbrauch dieses Begriffes indem generell Kritiker der israelischen Regierung als Antisemiten diffamiert und so bekämpft werden. Bewusst hat man es dabei sicher bisher vermieden eindeutig wissenschaftlich festzulegen, was ist legitime und berechtigte Israelkritik, was ist Antisemitismus. Mit diesen schwammigen, wissenschaftlich unpräzisen Begriffen,  schafft, täuscht man eine scheinbare, nicht gegebene Wissenschaftlichkeit vor um die Kritik an Israel, am Zionismus abzuwehren und mit wirklichem Antisemitismus gleichzusetzen. Es wird immer wieder gesagt Israelkritik ist legitim, letztlich maßt sich aber das Netzwerk als Oberzensor an zu bestimmen welche Kritik legitim ist, es ist keine.......

Da hier die Opfer des Holocaust erneut missbraucht werden, man den Begriff Antisemitismus entwertend und leichtfertig den Holocaust instrumentalisiert kann man dies handeln durchaus als eine Sonderform des Antisemitismus benennen. Das gerade wir deutsche eine Besondere Verantwortung dem jüdischen Volk gegenüber haben sollte auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der praktizierte Zionismus sich mehr als rassistisch zeigt. Auch dies auszusprechen sollte den Lehren die wir aus dem Holocaust ziehen entsprechen. Thomas Krüger veröffentlicht Pauschalierungen, Verallgemeinerungen, Verfälschungen >>>

 

 

Angelika Timm - Von der zionistischen Vision zum jüdischen Staat

Gerade in den letzten zwei Jahren ist immer wieder zu beobachten, wie der Antisemitismus durch die Verbannung des Begriffs unsichtbar gemacht werden soll. Es sei kein Antisemitismus, heißt es, wenn der Zionismus und Israel kritisiert würden. Dass sich jedoch in dieser Kritik alle alten Stereotype wieder finden, spielt keine Rolle. Es ist überhaupt in diesem Zusammenhang üblich geworden, statt Jude lieber Zionist zu sagen.

In der modernsten Form zeigt sich der transformierte Antisemitismus in Einstellungen, die über den Umweg einer Israelkritik kommuniziert werden; also jenem Antisemitismus, der als 'Neuer Antisemitismus' diskutiert wird

Besonders auffällig ist auch, dass eine nicht antisemitische Israelkritik zwar möglich, aber selten ist.

Aber antisemitische Israelkritik (Antizionismus) muss nicht immer derartige verschwörungstheoretische Hintergründe haben. Sie kann auch in viel subtileren Formen auftreten, etwa, wenn in einer Diskussion über den Konflikt die völlig legitime Kritik an der israelischen Regierung oder dem israelischen Militär kippt und die in Deutschland lebenden Juden mit Eskalationen in Gaza oder im Libanon in Verbindung gebracht werden. Latent antisemitische Vorurteile werden auch dann virulent, wenn das Vorgehen des israelischen Militärs oder die israelische Regierung mit dem nationalsozialistischen Genozid an den Juden verglichen werden und z.B. der israelische Ministerpräsident mit Hitler  ob auf Plakaten oder verbal - gleichgesetzt wird. Wenn also behauptet wird, Israel verhalte sich gegenüber den Palästinensern wie das NS-Regime gegen die Juden.
 

Die Entwicklung der letzten Jahre legt den Schluss nahe, dass es heute legitim, manchmal sogar en vogue erscheint, eine anti-israelische Haltung einzunehmen. Damit schleichen sich antisemitische Denkstrukturen mehr und mehr in den öffentlichen und privaten Diskurs ein und werden von Gesellschaft, Politik und Presse seltener thematisiert und kritisiert.

 

 

"Rechtstaatlichkeit" und Kumpanei - Nachbetrachtungen zur Öffentlichen Anhörung des Innenausschusses zum Thema "Antisemitismus in Deutschland" am 16.6.2008 und zu einem Artikel im Tagesspiegel - Erhard Arendt - Schon lange ist es ein Thema, dass im Rahmen des sogenannten Kampfes gegen die Achse des Bösen das was wir verteidigen wollen, Demokratie, die Rechtstaatlichkeit, die freie Berichterstattung verloren geht. Was der positive Aspekt sein könnte, bewusst wird, wie wenig unserer hehren Ideale sich 100 Prozent leben lassen. Wie sehr wir uns immer der gedachten Achse des Bösen annähern, durch den Verlust vorhandener, vorgetäuschter Werte immer mehr ähneln was auch wir in uns tragen. Das Wissen über den Verlust der Rechstaatlichkeit in den USA, hervorgerufen verantwortet  von Bush und seiner Gang im sogenannten Kampf gegen das Böse ist mittlerweile Allgemeingut. Die Tricksereinen und Manipulationen, das Spiel mit der Moral werden immer auffälliger. Überdeutlich ist dies auch in Deutschland beim Handeln einer angeblich nicht existierenden Israellobby zu erkennen. Jeder Industriezweig, Interessenverband hat seine Lobby, die die Politiker und die Medien bearbeitet. Nur diese Israellobby bekämpft schon allein das benennen ihrer Existenz mit dem Vorwurf des Antisemitsmus. So reagiert nur jemand, der weiß, dass er Unrecht >>>
 

 

 

 

 
 

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