Die Achse der Gerechten

WIR haben die PFLICHT NICHT Wieder zu SCHWEIGEN
 Die auf Henryk M. Broder "Reaktions-Arena"

NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON Henryk M. BRODER

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Buchkritiken:
Henryk M. Broder: Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am Einknicken
«Die Idee, man könnte dem Terror nur mit rechtsstaatlichen Mitteln beikommen, übersteigt die Grenze zum Irrealen.» Zitat aus dem Buch.....

 

9.1.2007 - Die Moslems sind unser Unglück -   - Knut Mellenthin - Ohne lange um Erlaubnis zu fragen, wirft sich der Autor sofort auf die Couch, und Sekunden später offenbart er uns gnadenlos sein Problem: "Um ein Haar wäre auch ich ein Terrorist geworden. Alle Voraussetzungen waren gegeben." (S. 7) "Ich wäre der idealtypische Amokläufer gewesen." (S. 8)  Aber es konnte aus dieser Traumlaufbahn nichts werden, "weil mir schon im Biologieunterricht beim Sezieren eines Regenwurms schlecht wurde. Da ich nicht Terrorist werden konnte, blieb mir nichts anderes übrig, als Journalist zu werden." (S. 9)

Eine vermutlich gar nicht so seltene Berufsentscheidung von idealtypischen Amokläufern, die kein Blut sehen können und die es aus irgendwelchen Gründen nicht in die Politik zieht. Der Spiegel-Journalist Henryk Broder hat ein Buch "von der Lust am Einknicken" geschrieben. Gemeint ist die "vorauseilende Selbstaufgabe" Europas vor den moslemischen Horden - die von den europäischen Politik-Eliten und Medien bereitwillig hingenommene, ja sogar feige vorangetriebene "Transformation Europas in einen islamischen Kontinent". Es geht also um ein Phantom, das wenig mit der Wirklichkeit und viel mit der Produktion von Wahnvorstellungen und Hass zu tun hat. Quelle und mehr >>>

 

3.1.2007 - Broders Kampf gegen den Untergang des Abendlandes - Der Journalist Henryk Broder hat ein Buch "von der Lust am Einknicken" geschrieben. Gemeint ist die Selbstaufgabe Europas vor den moslemischen Horden - die von den europäischen Polit-Eliten und Medien bereitwillig hingenommene, ja sogar feige vorangetriebene Islamisierung Europas. Es geht also um ein Phantom, das wenig mit der Wirklichkeit und viel mit einer besonders böswilligen Form der Kriegspropaganda zu tun hat.  (...)


 

24.12.2006 - „Ausländerhetze auf akademisch“ - Arne Hoffmann - Zu Weihnachten gibt es eine weitere ausführliche, sehr gründlich analysierende Rezension zu Henryk M. Broders „Hurra, wir kapitulieren“. („Aber ich wollte einen Schlitten!“ – „Klappe, du undankbares Balg, jetzt wird die Rezension gelesen.“) Jeder hat das Recht auf ein verqueres Weltbild. Doch die wenigsten möchten sich selber bei Pauschalverurteilungen und rassistischer Sudelei die Finger respektive die demokratische Grundhaltung schmutzig machen. Dafür gibt es ja Henryk M. Broder ... mehr >>>.

 

 Arne Hoffmann - Wie bei Amazon antirassistische Kundenrezensionen verschwinden - (...) Was viel gravierender ist und worüber meines Wissens noch nie geschrieben wurde, ist das enorme politische Manipulationspotential, das ein Unternehmen wie Amazon eröffnet. Stichworte Meinungsdruck und Schweigespirale: Man klickt auf die Website zu Broders Buch, findet nur seitenweise begeisterte Zustimmung und keinerlei Widerrede, denkt sich „Wenn es ALLE sagen, dann muss es wohl stimmen“ und überlegt sich in Zukunft dreimal, ob man die Klappe aufmacht, um sich für Muslime einzusetzen. Andernorts im Internet findet man hier wie dort auch kritische Stimmen zu Broders Buch, aber den Massen, die bei Amazon einkaufen, wird einhellige Zustimmung suggeriert. Wie lautete noch das Motto der amerikanischen Neokonservativen? „Let´s make our own reality!. mehr >>>

 

Differenzierung ist Broders Sache nicht, wie er gerne öffentlich bekennt. Gegen Polemik ist an sich nichts einzuwenden, doch Pauschalisierung kann, gerade in einer derart aufgeheizten Debatte, brandgefährlich sein. Er schürt Vorurteile, in dem er auf äußerst suggestive Weise Terroristen mit der Mehrheit der Muslime gleich setzt. Er diffamiert diejenigen, die ein Dialog mit den Muslimen suchen und den Islam als das sehen was er ist, eine Religion und eben keine Ideologie. Genau in dieser Vermischung besteht das Problem und die Gefahr. In der Tat gibt es Muslime, die aus ihrer Religion eine restriktive Ideologie zimmern unter ihnen sind solche – und das ist eine wenn auch gefährliche Minderheit – die Ihre Ideologie mit Gewalt verbreiten wollen. Ein verantwortungsbewusster Journalist muss diese klar unterscheiden vom Durchschnittsmuslim. Natürlich kann und muss man mit allen Mitteln des Rechtsstaates - und zwar ohne seine Grenzen zu überschreiten wie Broder offenbar fordert – gegen gewaltbereite Islamistische Gruppierungen vorgehen. Gleichzeitig aber muss man den Dialog mit den Muslimen suchen, um den Radikalen eben nicht das Feld zu überlassen. Wirft man alle in einen Topf, so kann man den Extremisten keinen größeren Gefallen tun.
Die Muslime in Europa sehen sich einer Öffentlichkeit gegenüber, die ihrer Religion als ganzer mehr und mehr mit Unbehangen wenn nicht Ablehnung begegnen. Wer hier weiter polarisiert ist mitverantwortlich dafür, wenn sich bereits integrierte Muslime abgelehnt und ausgegrenzt fühlen, genau das ist der Nährboden für Extremismus. Im öffentlichen Diskurs ist Differenzierung und Aufklärung gefragt nicht plumpe Pauschalisierung und Polemik. Wohin solche im Extremfall führen kann weiß Broder sehr genau. Broder ist kein Wachrüttler, kein einsamer Rufer in der Wüste, sein Buch spielt mit weitverbreiteten Ressentiments und das ist gefährlich! ---  R. Seidel  Quelle

 
 

Das politische Buch - Oriana M. Broder - Von Dieter Petereit | 4. Oktober 2006 | 16:21 - Wer soll das denn sein? Na ja, so eine Mischung aus Oriana Fallaci und Henryk M. Broder eben. Sind sich doch auch ähnlich die Beiden. Optisch nicht, aber von den Ansichten her. Nachdem Frau Fallaci ja nun leider kürzlich verstorben ist, kann Herr Broder das Feld polemisch angehauchter Islamkritik nahezu für sich allein reklamieren. mehr >>>

  

Im Westen nur Weicheier? - Als den „ultimativen Albtraum für alle Verfechter der Political Correctness“ kündigt Leon de Winter bereits auf dem Umschlag das neue Buch von Spiegel-Redakteur Henryk M. Broder an. Doch „Hurra, wir kapitulieren“ wird nicht nur politisch Korrekten schlaflose Nächte bereiten. Auch jedem normal denkenden Menschen sollten sich bei Broders ironisch-provokanten Vergleichsversuchen und ideologisch-verklärten Ansichten die Nackenhaare sträuben. (...) So zieht er die Konfliktlinie klar zwischen der „Kultur des Fleißes“, womit Broder den Westen meint, und einer „Kultur der Scham und Schande“, die er in den islamischen Staaten ausmacht. Dieses Bild lässt sehr an einen amerikanischen Präsidenten denken, dessen Tuschkasten schon lange nur noch zwei Farben enthält: schwarz und weiß.
So sind in Broders Buch durchaus gute Ansätze zu finden, die jedoch konsequent ideologisch verklärt zu Ende gedacht werden. Wenn der Autor damit polarisieren wollte, ist ihm das gelungen. Doch wem ist damit geholfen? - Kai Doering

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Eine Rezension, gefunden bei Amazon, inzwischen dort gelöscht  (lese auch >>>)

Panik, Panik, Panik, 27. September 2006 -
Robert Peters-gehrke "Peters-Gehrke" (Aachen) -

Da hat jemand Panik, Panik, Panik - was menschlich verständlich ist, aber nicht für differenzierten Journalismus reicht. Broder macht - absichtlich oder unabsichtlich - den gröbsten Fehler aller Schreibenden wiederund wieder: Er generalisiert. Symptomatisch dafür das Zitat: "Die Moslems haben [in der Karikaturen-Affäre] bewiesen, wie schnell und effektiv sie Massen mobilisieren können. Und der freie Westen [...] hat gezeigt, dass er der islamischen Offensive nichts entgegenzusetzen hat." Die Moslems? Alle Moslems? (Das sind mehr als eine Milliarde Menschen, Freunde.) Eine islamische Offensive? Man stelle sich diesen Satz vor mit "Die Juden/Christen/Buddhisten" und "der jüdischen/christlichen Offensive", dann wird klar, dass es sich hier nur um Panikmache und Verhetzung handelt. Schade um das Talent des Mannes. Er erkennt bei all seiner Intelligenz nicht, dass Religion der allerletzte Grund für die Bedrohung durch den Terrorismus ist. Oder will er es nicht erkennen? - Fazit: Das Buch ist durch seine Pauschalisierungen unbrauchbar für jede Diskussion.  Quelle

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