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Hinter jeder Aktion steht eine Absicht. Jetzt müssen Sie nur noch heraus finden: welche? -
  Wolfgang J. Reus

Jagdaktion Dr. Ludwig Watzal - Artikel über Haim Saban

 

Dr. Ludwig Watzal seine Kritik an Haim Saban und was Honestly Concerned daraus machte.

Einer der üblichen Aufrufe bei Honestly Concerned:

BITTE DRINGEND LESEN UND REAGIEREN!!!!
Dradio
- Haim Saban, die Medien und Israel

Von Ludwig Watzal
Was haben Haim Saban, Michel Friedman und Michael Wolffsohn gemeinsam? Allen drei liegt Israels Zukunft am Herzen. Saban ist aus diesem Trio der Mächtigste und Einflussreichste, die beiden Letzteren haben sich durch eigenes Verschulden ins Abseits manövriert. Saban gab kürzlich der "New York Times" ein Interview, das für große Aufmerksamkeit sorgte. Darin ließ er durchblicken, welche Motive ihn beim Kauf von der ProSiebenSat 1Media AG von Leo Kirch geleitet haben. Die deutsche Regierung hätte sein Anliegen nicht aus historischen, sondern wirtschaftlichen Gründen unterstützt
Quelle

Diese Dokumentation einer Kampagne von Honestly Concerned ist wieder ein Schulbeispiel, wie man Kritiker der israelischen Regierung  in konzertierten Aktionen versucht persönlich zu "erlegen", sprich versucht leichtfertig und grundlos ihre Existenz zu vernichten. Es ist als ein wiederholter Versuch zu sehen, mit sehr unsauberen Methoden die freie Meinungsäußerung in Deutschland zu beeinflussen, zu verhindern. Durch eine ganz gezielte bewusst manipulative Interpretation des Kommentars durch Juliane Wetzel vom "Zentrum für Antisemtismusforschung" gelang es dem Netzwerk, dem honestly concerned, Samuel Lasters "jüdische", christliche Fundamentalisten, Antideutsche wie Ralf Schröder und Jörg Rensmann sowie eine ominöse Zweipersonengruppe wie "German Media Watch"! angehören, eine Kampagne gegen Watzal zu starten, auf die sowohl Krüger als auch das Innenministerium hereinfiel.

Dr. Ludwig Watzal, ein anerkannter Nahostexperte, der  von den traurigen Tatsachen die die israelische Regierung geschaffen hat ausgehend die Realität des Nahostkonflikts schildert und dokumentiert, wurde Jagopfer von Honestly Concerned.  Erkennbar ist hier auch, der Zusammenhang der Intensität einer Jagd mit der Bedeutung einer Persönlichkeit. Aktueller Anlass  dieser Kampagne von Honestly Concerned (Sacha Stawski "Chefredakteur" ) war eine Sendung im Deutschland Radio.
Hier in diesem Fall setzte sich L. Watzal mit Haim Saban und seinen Kauf von Fernsehsendern in Deutschland auseinander.

Erkennbar ist, das Honestly Concerned (verantwortlich Sacha Stawski
nicht davor zurückscheut immer wieder den Holocaust zu instrumentalisieren, man missbraucht die Opfer des Holocaust um seine schmuddelige Lobbyarbeit für die isr. Regierung, zu machen, das mit einer zunehmenden Hysterie.
Ehrenhaft ist sicher die Verfolgung und Aufdeckung von wirklichen antisemitischem Handeln und Denken, hier erkennt man aber sehr deutlich, das der Antisemitismusvorwurf als Werkzeug benutzt wird um unliebsame Kritiker "unschädlich" zu machen.
Bestimmte "Jagdtechniken", die sich auch in anderen Fällen wiederholen sind deutlich erkennbar.

 

Siehe auch: Leserbriefe zum Artikel in "DIE WELT" , verfasst von Benedict Maria Mülder vom 30. September 2004:

Der Originaltext:


Deutschland Radio Berlin
- 16.9.2004 - Haim Saban, die Medien und Israel - Von Ludwig Watzal

 

Was haben Haim Saban, Michel Friedman und Michael Wolffsohn gemeinsam? Allen drei liegt Israels Zukunft am Herzen. Saban ist aus diesem Trio der Mächtigste und Einflussreichste, die beiden Letzteren haben sich durch eigenes Verschulden ins Abseits manövriert. Saban gab kürzlich der “New York Times” ein Interview, das für große Aufmerksamkeit sorgte. Darin ließ er durchblicken, welche Motive ihn beim Kauf von der ProSiebenSat 1Media AG von Leo Kirch geleitet haben. Die deutsche Regierung hätte sein Anliegen nicht aus historischen, sondern wirtschaftlichen Gründen unterstützt.

Der israelisch-amerikanischer Medien-Taycoon wurde beim Besuch des Konzentrationslagers Dachau vom erfolgreichen Kaufabschluss übers Handy informiert. Eine Hollywood reife Szene. Ob dies geschmackvoll war, sei dahingestellt. Es zeigt jedoch, das Saban keinerlei moralische Skrupel hat, Geschäfte mit dem ehemaligen “Tätervolk” zu machen. Trotz der historischen Ereignisse, solle man sich nicht abhalten lassen, nach vorne zu gehen, so Saban. Ihm ist bewusst, das Europa und Deutschland in Zukunft immer wichtiger für Israel werden.

Kritisiert der amerikanische Politikwissenschaftler Norman Finkelstein nicht zu Recht, dass die Holocaust-Erinnerung für politische Ziele instrumentalisiert werde, um z. B. die israelische Okkupationspolitik und die damit einhergehenden Ungerechtigkeiten gegenüber den Palästinensern zu rechtfertigen? Die Eskapaden der so genannten Holocaust-Industrie sind jedenfalls ziemlich bizarr und eine Beleidigung für die Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Die Aktionen Sabans haben aber nichts mit Verschwörungsdenken zu tun, sondern sie sind ein Beleg dafür, wie symbiotisch das Verhältnis von Macht und Geld ist.

Sabans politisches Anliegen ist, eine möglichst große Kontrolle über die Medien zu erlangen. Dass sich der Hollywood-Mogul nicht nur aus finanziellen Erwägungen in Deutschland engagiert hat, sondern das Land als Basis für etwas größeres ansieht, hat Peter Chernin, Präsident und Leiter der News Corporation, deutlich gemacht. Saban beabsichtige auch, die Jerusalem Post zu kaufen, wenn der Preis stimme. Kürzlich hat er die britische BBC für ihre pro-arabische Haltung kritisiert und sein Interesse am Kauf von ITV, der größten privaten Fernsehanstalt, signalisiert. Erfreulich an Sabans Engagement ist, dass es in Deutschland erfolgt, machen doch sonst andere US-Unternehmen um das Land einen großen Bogen.

Saban ist nicht nur ein Medien-Taycoon, sondern zählt auch viele prominente Politiker zu seinen Freunden. Ariel Sharon gehört ebenso dazu wie Bill Clinton oder John Kerry, der demokratische Herausforderer von George W. Bush. Saban bezeichnet sich selber als einen “Ein-Themen-Mann", und sein Thema ist Israel. Sein Image will er verbessern. Er telefoniere regelmäßig über Stunden mit Sharon. Verrät nicht Sabans Zuneigung zu Sharon viel über seine politische Einstellung? Steht der israelische Ministerpräsident nicht für die extreme Richtung des Zionismus und eine brutale Besatzungspolitik?

Israel hat weltweit ein riesiges Imageproblem - ausgenommen in den USA. In Europa betrachten 59 Prozent der Befragten das Land als die größte Gefahr für den Weltfrieden. Ähnlich verheerend ist die Meinung über Sharon. Diese Haltung zu korrigieren, dürfte gewiss ein zentrales Anliegen für Sabans Medienimperium sein. Wie die Kolleginnen und Kollegen damit umgehen werden, bleibt abzuwarten.

Michel Friedman hatte sich auch schon einmal als Image-Polierer Sharons betätigt. In einem Fernsehinterview spielte der ansonsten als Inquisitor agierende Moderator den handzahmen Stichwortgeber, wo kritisches Fragen und Insistieren angebracht gewesen wäre. Friedman wurde damals dafür zu Recht heftig geschollten. Auch Michael Wolffsohn hat bis zu seiner unachtsamen Interview-Äußerung über die Rechtmäßigkeit der Folter und dem dann folgenden verunglückten “J’accuse!"-Artikel perfekt auf der Klaviatur der Medien gespielt. In diesem FAZ-Beitrag lancierte er einen Generalangriff gegen die gesamte politische Elite des Landes - ausgenommen die Unionsparteien -, was seiner Medienpräsenz geschadet hat.

Vielleicht signalisiert das Engagement Sabans der deutschen politischen Elite, wie gelassen und unaufgeregt mit Geschichte umgegangen werden kann. Diese Coolness wünschte man sich, wenn auf Deutschland die nächste Vergangenheitsbewältigungsdebatte zukommt.

 

 

Die Originalsendung beim Deutschland Radio: Haim Saban, die Medien und Israel (mp3)

 

 

Dr. Watzal äußert sich in der Taz.  - vom 6.10.2004, S. 17, 156 Z. (Interview), MARTIN REICHERT
 


"Eine Lobby ist legitim"

Der Nahost-Experte Ludwig Watzal soll sich mit einem Rundfunk-Kommentar über Haim Saban
des Antisemitismus schuldig gemacht haben. Im taz-Gespräch äußert er sich nun zu den Vorwürfen

INTERVIEW MARTIN REICHERT

taz: Herr Watzal, sind Sie ein Antisemit?

Ludwig Watzal: Antisemitismus ist nicht in meinem Kopf, also ist er auch nicht in meinen Texten. Ich habe tausende von Seiten zum Thema Israel publiziert, und Sie werden nicht einen Hauch von Antisemismus darin finden.

In Ihrem Kommentar im Deutschlandradio Berlin bezeichnen Sie es als geschmacklos, dass Haim Saban ausgerechnet in Dachau den Zuschlag für den Kauf von ProSiebenSat.1 bekommen hat. Konnte er denn da etwas dafür?

Er hat diesen Anruf in einem Interview mit der New York Times erwähnt. Natürlich kann man sich nicht aussuchen, wo man angerufen wird. Vielleicht war das unglücklich formuliert von mir, man kann in diesen Satz aber nicht reininterpretieren, dass er antisemitisch sei. Ich habe weder Haim Saban noch die anderen beiden Personen des öffentlichen Lebens als zum Judentum gehörig bezeichnet. Sie agieren für mich als Haim Saban, Michael Wolffsohn oder Michel Friedman in der Gesellschaft.

Muss man bei Haim Saban oder Michel Friedman extra dazuschreiben, dass sie jüdischen Glaubens sind?

Im Nachhinein hätte man diesen ganzen von mir beschriebenen Sachverhalt nicht mit kühlem Blick betrachten sollen. Das muss ich mir selbst eingestehen, ich habe das einfach so dargestellt, ohne fünfmal nachzudenken. Das war nicht sehr klug, aber auf der anderen Seite befasse ich mich sehr viel mit englischsprachiger Literatur zu diesem Konflikt, da wird ganz anders diskutiert. mehr >>>

 

 

Der Artikel: "Freitag"

Ludwig Watzal

Machtbewusst und abgeklärt

  KOMMENTAR*Haim Sabans Geschäfte in Deutschland

Was haben Michel Friedman, Michael Wolffsohn und Haim Saban gemeinsam? Jedem liegt Israel am Herzen - doch nur Saban hat genug Macht, wirklich etwas für den jüdischen Staat zu tun. Wie er dabei vorgeht, ist einem Interview zu entnehmen, das Saban gerade der New York Times gab. Er ließ wissen, welche Motive ihn bewogen hätten, Leo Kirch die ProSieben/Sat 1Media AG abzukaufen und sich dabei aus wirtschaftlichen Gründen von der deutschen Regierung unterstützen zu lassen. Der israelisch-amerikanische Medien-Tycoon hatte sich beim Besuch der Gedenkstätte Dachau vom Kaufabschluss per Mobiltelefon informieren lassen. Eine Hollywood reife Szene. Ob geschmackvoll, sei dahingestellt. Sie zeigte immerhin, Saban kennt keine moralischen Skrupel, mit dem ehemaligen "Tätervolk" geschäftlich zu verkehren. Die Geschichte sollte nicht davon abhalten, nach vorn zu schauen, meinte er. Ihm sei bewusst, Europa werde in Zukunft immer wichtiger für Israel.

Dass sich der Hollywood-Mogul nicht nur aus rein finanziellem Kalkül in Deutschland engagiert, steht außer Zweifel. Kürzlich hatte er die BBC für "eine pro-arabische Haltung" gerügt und zugleich sein Interesse am Kauf von ITV, der größten privaten Fernsehanstalt Großbritanniens, signalisiert. Und wenn der Preis stimmt, heißt es, beabsichtige Saban zudem, die Jerusalem Post zu erwerben.

Der Medien-Tycoon hat viele prominente Politiker um sich geschart - Ariel Sharon ebenso wie Bill Clinton oder John Kerry. Er bezeichnet sich gern als "Ein-Themen-Mann" - sein einziges Thema sei Israel. Er telefoniere oft über Stunden mit Sharon, lässt Saban wissen, ohne damit politische Präferenzen anzudeuten, die auf eine Nähe zur extremen Richtung des Zionismus und deren Besatzungspolitik weisen.

Israel hat heute mehr denn je und weltweit ein Imageproblem, klammert man die USA einmal aus. In der EU betrachten laut Umfragen 59 Prozent das Land als Gefahr für den Weltfrieden. Diesen fatalen Eindruck zu korrigieren, das dürfte ein Anliegen von Sabans Medienimperium sein. Wie seine Angestellten damit umgehen werden, bleibt abzuwarten.

Auch Michel Friedman durfte sich schon als Image-Polierer Sharons betätigen - in einem Fernsehinterview mit dem Premier gab der sich ansonsten gern als Inquisitor gerierende Moderator einen handzahmen Stichwortgeber. Und auch Michael Wolffsohn spielte bis zu seinen Aussagen über die Rechtmäßigkeit von Folter und dem darauf folgenden "J´accuse!"-Artikel (FAZ) den pro-israelischen Part auf der medialen Klaviatur nahezu perfekt. In "J´accuse!" jedoch verstieg er sich zu einem Generalangriff auf die gesamte politische Elite des Landes (mit Ausnahme der Unionsparteien), was seiner Medienpräsenz eher schadete.

Da signalisiert das Engagement Sabans in Deutschland doch unmissverständlich, wie abgeklärt mit Geschichte umgegangen werden kann, wenn der Instinkt für Macht dies geraten sein lässt.

 


 Es mag so sein, das es Honestly Concerned und seinen Anhängern nicht gefällt, was so manche an Kritik gegen die isr. Regierung aussprechen, es gibt ausreichend internationale Verurteilungen und Beschlüsse die dies begründen. Generell lässt sich der Nahostkonflikt nicht wie es Honestly Concerned denkt in schwarz weiß Malerei darstellen. Es mag ihnen auch nicht gefallen, das Kritik an einem Freund der isr. Regierung ausgeübt wird. Wir leben  in einer Demokratie und da kann und soll es so bleiben, das  Meinungen vertreten werden. Honestly Concerned zeigt hier wie wiederholt hier wieder sein Gesicht, Kritiker der isr. Regierung werden in Antisemiten verwandelt, die Opfer des Holocaust werden gnadenlos als Werkzeug missbraucht ............

Die Verbrechen des Holocaust dürfen vergessen werden, es darf aber auch nicht daran hindern gerade aus unserer unseligen deutschen Vergangenheit heraus zu sagen: NIE WIEDER, NIRGENDWO, NIEMAND, auch nicht in Israel. Opfer gewesen zu sein, zu sein ist keine Legitimation dazu Täter zu werden.

Immer öfters, wenn die israelische Regierung, ihre Befürworter, ja sogar eine Lobbygruppe wie HC kritisiert wird, (was legitim ist), macht man mehr oder weniger elegant daraus einen Antisemiten, schließt ohne das es der Schreiber getan hat auf "die Juden" und fährt mehr oder weniger umfangreiche Kampagnen gegen die Kritiker der israelischen Regierung.

Erkennbar wird immer mehr, das viele die Lehren aus dem Holocaust noch nicht gezogen haben. Dieses Denken, diese Art des unmenschlichen Umgangs mit Menschen, diese Jagdgier auf anders denkende, andersartige ist wieder wach geworden, Wenn so intolerant Andersdenkende gejagt werden und wenn so unverfroren durch die Verbindung die HC zu einem anderen Artikel herstellt: http://www.ks-bergstrasse.de/bericht223.html Kritiker in altbekannter Technik in antisemitische Nähe gerückt werden, dann ist das ist Demagogie, aber kein wahrhaftiger Kampf gegen den Antisemitismus. Der Holocaust wird missbraucht.

Hier zeigt sich eindeutig, ob man das was Dr. Watzal sagt richtig findet oder nicht, ob man es mag oder nicht, das es  Bestrebungen gibt die freie Meinungsäußerung mit sehr bedenklichen Mitteln zu beeinflussen, unmöglich zu machen.

Es sind ausreichend Texte von Ludwig Watzal online verfügbar die für ihn stehen. Er ist sicher ein entschiedener Kritiker der isr. Regierung, mit Sicherheit aber kein Antisemit. Die nachfolgende Dokumentation demonstriert wie weit Kräfte in unserer Gesellschaft, hier Honestly Concerned gehen um unliebsame Kritiker  mundtot zu machen, wie man sich nicht davor scheut Menschen zu diffamieren und bis in den persönlichen Bereicht hinein versucht zu vernichten.

 

Leserbrief zum Artikel in "DIE WELT" von Benedict Maria Mülder vom 30. September 2004: Rassismus-Vorwurf gegen Deutschlandradio Berlin - Kommentar löst Proteste auch in Israel aus. Mit der Bitte um Veröffentlichung.


Sehr geehrte Redaktion,

ich hatte Ludwig Watzals Beitrag im DLR Berlin gehört, konnte aber dabei an keiner Stelle einen antisemitischen Unterton feststellen.
Nachdem ich nun Mülders Bericht in Ihrer Zeitung gelesen habe, hab ich mich der Mühe unterzogen, die Textversion von Ludwig Watzals DLR-Beitrag genau durchzulesen. Ergebnis: auch da wurde ich, obwohl naturgemäß besonders aufmerksam, nicht fündig.

Ganz anders nun stellt sich die Frage für Ihren Autor Benedict M. Mülder dar: nicht, dass er eine grundlegende und seriöse Textkritik vorlegt - möglicherweise wäre auch er nicht fündig geworden bei der Suche nach Antisemitismus - nein, Herr Mülder bezieht sich auf Zweite, Dritte, kurz: auf Hörensagen. Warum? Muss man einen tendenziellen (? das ist ja nichts Verbotenes), einen verstellenden (doch eher zu kritisieren!) Bericht in Yedioth Aharonoth eines Korrespondenten, der wohl den Beitrag tüchtig missverstanden hat, wiedergeben um Watzals Rundfunkbeitrag zu verstehen?

Muss man, unkritisch, Frau Juliane Wetzel vom Berliner Zentrum für Antisemitsmusforschung zitieren, der natürlich nicht das Recht auf ihre eigene Interpretation anzukreiden ist, selbst nicht das Recht auf irrtümliche Interpretation? Hat das AJC die Rolle mittelalterlicher römischer Päpste übernommen? Muss man argumentieren nach dem Muster, er hat gesagt, der andere habe gesagt, ein dritter habe vielleicht gemeint...., oder habe es so verstanden ?

Es ist sicherlich bei der Beurteilung von Herrn Saban viel sinnvoller, sich auf das zu beziehen, was er selbst sagt, was seine eigentliche
Motivation beim Mega-Deal des Kaufes von ProSiebenSat.1 war: In einem in Deutschland publizierten Interview antwortete er auf die Frage, ob er jemals deutsches Fernsehen gesehen habe, frank und frei: "nein", das sei bisher nicht der Fall.
In einem der nächsten Sätze nach seinen politischen Zielen beim Kauf der Privatsender aber: er habe den Eindruck gewonnen, in den
deutschen FS-Medien werde ein schiefes Bild über Israel vermittelt...

Wie, das? Haim Saban hat noch nie FS in Deutschland geschaut, aber, er hat den Eindruck gewonnen, dass.... ? Hat man ihm dies vielleicht nur gesagt? Wer hat es ihm dann gesagt?
Liest man nun die führenden US-Tageszeitungen, so wird klar, und gerade dies sagt Saban ja auch ganz unmissverständlich, dass er, Saban dem israelischen Ministerpräsidenten Sharon und seiner Politik nahe steht und er alles tun werde, dessen Politik medial zu unterstützen.
Was sagt nun Watzal, was "insinuiert" Ludwig Watzal? Doch nichts anderes, als darauf hinzuweisen, wie nah im Falle Haim Saban Macht und Geld zueinander stehe.

Frage: wo ist hier Antisemitismus? Keiner der mir persönlich bekannten Juden hat auch nur die geringste Tendenz zu dergleichem, vielmehr würden sie dies für sich ablehnen, sie sind Wissenschaftler, Ärzte, Techniker, Anwälte, Kaufleute. Einige sind wohlhabend. Die Motivation Haim Sabans ist ihnen fremd.

Herr Mülder sagt aber noch etwas Anderes! Indem er darauf hinweist, Herr Watzals Aussage "ähnelt" einem zuvor im Internet veröffentlichten Schmähtext eines "Abu Spinoza", gleichzeitig aber auf den Arbeitgeber Herrn Watzals verweist, liegt zumindest die Vermutung nahe, der Autor des DLR-Beitrages solle nicht nur zum Schweigen gebracht, er solle vielleicht auch in seiner  beruflichen und bürgerlichen Existenz behindert werden. Dieser Versuch, entspreche er der Intention, wäre höchst verachtenswert.

Wenn Herr Saban Politik und Macht in allernächste Nähe bringt so ist dies üblich. Wenn er dies am Beispiel Israels tut, so muss er
mit Kritik, mindestens aber mit Aufmerksamkeit rechnen. Auch dies ist kein Antisemitismus. Aber, auch dies ist kaum von der Hand zu weisen: Haim Saban jongliert nicht nur mit (seinem) Geld, er jongliert auch mit Macht und Meinung. Beides ist nicht gesetzeswidrig, Beides aber muss in einer kritischen Öffentlichkeit beim Namen genannt werden können. Ohne Antisemitismus-Vorwurf.

Darüber hinaus habe ich mich der Mühe unterzogen, was nun sei, an "der deutlichen Distanzierung von Redaktion, Chefredakteur, Programmdirektors...des DLR Berlin". Heraus gekommen ist dabei eine Banalität: alle mir bekannten Medien unterscheiden zwischen namentlich gezeichneten Fremdbeiträgen und denen der Redaktion. Und dies sagen sie auch: dass "der Beitrag X die Meinung des Autors, nicht aber der Redaktion widerspiegele". Ist dies Herrn Mülder, Ihrem Autor von "DIE WELT" unbekannt?

Hochachtungsvoll

Günter Schenk
5, rue des cigognes
F-67930 Beinheim
-
Membre du Collectif Judeo-arab et citoyen pour la Paix, Strasbourg

 

 

Die Aktionen und Reaktionen - Eine Dokumentation - Der Jagdaufruf:

 

Eine erste sich wiederholende "Jagdtechnik" ist der Aufruf: "Bitte dringen lesen und Reagieren. Wie andere Fälle zeigen, reagieren auch, wenn man selber wenig von dem Vorfall mitbekommt, bekommen hat.

Die künstliche Verbindung, die man eigentlich zusammenhangslos zum rechten antisemitischen Milieu herstellt ist eine zweite typische 
"Jagdtechnik",  die sich immer wiederholende Sandwichtechnik mit der man mehr oder weniger erfolgreich versucht die Leser zu manipulieren, versucht Zusammenhänge herzustellen die es nicht gibt. Kritische Aussagen werden kommentarlos neben antisemitischen fremden Texten gestellt. Der unbefangene Leser, der natürlich gegen Antisemitismus ist, verbindet beide Aussagen und schon hat man sich mit diesen sehr schmuddeligen Techniken einen Antisemiten "gebacken".

 

 


 

Am 4.10.04 (Mailingliste Yelda Ö) versucht man den Druck auf Dr. Watzal zu verstärken, indem man seinen Vorgesetzten als Antisemiten diffamiert. Wie bei größeren Attacken üblich kommt auch die juedische.at zum Zuge:

 

Bundestag.de- Biographie-SPD-Ossi Thomas Krüger leitet die Bundeszentrale für pol. Bildung und duldet Antisemitismus in der Freizeit  

 

Juedische.at- Why the chicken crossed the road
This is for Thomas Krueger, who tolerates "private Antisemitism" of his employees 
GEORGE W. BUSH
We don't really care why the chicken crossed the road. We just want to know if the chicken is on our side of the road or not. The chicken is either against us or for us. There is no middle ground here.
JOHN KERRY
Although I voted to let the chicken cross the road I am now against it.

Herrn Watzal ist nichts vorzuwerfen, aber selbst wenn dem so währe, so hat er keinen Menschen verletzt oder getötet, er hat weder gekokst noch sich am Mädchenhandel beteiligt.
Wir leben in einer Demokratie, in der es üblich ist, das niemand ohne das es vorher eine entsprechende Rechtsverfolgung gegeben hat einer Straftat bezichtigt werden darf.
Einzig strafwürdig ist ein solches Verhalten von Honestly Concerned und Anhang, wenn man Behauptungen aufstellt die rechtlich nicht nachzuvollziehen sind, wenn man glaubt Existenzen gefährden, vernichten zu können, das dann noch angeblich mit einem moralischen Zeigefinger.

Wiederum, nach eigentlich auch einer reihe von aufklärenden Worten versucht man nun indem man seinen Arbeitgeber unter Druck setzt, ihn indirekt auch als Antisemit bezeichnet, die Existenz von Herrn Watzal zu vernichten. Ich denke, dies berührt mittlerweile eine Reihe von Straftatbeständen und sollte die Öffentlichkeit erschrecken und um die freie Meinungsäußerung zu schützen handeln lassen.  

 

 

 

In der Mailingliste vom 1.10.04 der nächste Beitrag von Herr Haller, wie selbstverständlich spricht er von Antisemitismus:

 

Leserbrief zum WELT-Artikel bezüglich Watzal

 

From: haller
Sent: Thursday, September 30, 2004 2:56 PM
 


Leserbrief zu den Schlußsätzen des WELT-Artikels:

 
 

Die Reaktion des Deutschlandradios auf den antisemitischen Beitrag des Ludwig Watzal zeigt, daß dort die Verantwortung für solche Beiträge nicht wirklich übernommen wird. Sonst würde in einer Antwort nicht stehen, dass im Deutschlandradio ja auch Juden veröffentlichen, die von Herrn Watzal „kritisiert“ würden und eine „gegenteilige Position vertreten“ würden.

 

Diese Antwort ist nicht sachlicher als der kritisierte Radiobeitrag selbst.Die genannten Autoren wie Raphael Seligmann, Salomon Korn, Michel Friedmann usw. können gar keine „gegensätzlichen Positionen vertreten“ haben, da die im Watzal-Artikel vorkommenden Beschuldigungen vorher nie Thema von Beiträgen der (vorwiegend jüdischen) Autoren waren.

 

Es kann also nicht sein, daß Antisemitismus im Deutschlandradio mit der Begründung entschuldigt wird, daß es ja Juden gibt (die in Wahrheit Opfer dieser Artikel sind, und nicht „Gegenspieler“). Das ist absurd und zeigt, wie in den Abteilungen großer Medienhäuser heute gedacht wird.

 

Die Gesellschaft muß selbst beweisen, ob sie in der Lage ist, Juden zu schützen oder ob sie das Thema erneut nur den jüdischen Bürgern selbst überlassen will - und diese damit erneut ans Messer der Angriffe ausliefert.

 

Jörg Haller, 30900 Wedemark

 


 

"Die Welt" (Maria Mülder) steigt mit ein:

 

Die Welt- Rassismus-Vorwurf gegen DeutschlandRadio Berlin - Kommentar löst Proteste auch in Israel aus
von Benedict Maria Mülder
Wie der amerikanisch-israelische Medientycoon Haim Saban vom erfolgreichen Kauf des deutschen Fernsehkonzerns ProSiebenSat.1 erfuhr, das konnte man vor kurzem in einem Interview der "New York Times" nachlesen: per Handy während einer Besichtigung des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau. Für das öffentlich-rechtlichen DeutschlandRadio Berlin (DLR) war dies Anlass zu einem Kommentar: Die Handy-Nachricht im KZ, das sei schon "eine Hollywood reife Szene", fand Autor Ludwig Watzal, und: "Ob dies geschmackvoll war, sei dahingestellt." Es zeige jedenfalls, "dass Saban keinerlei moralische Skrupel hat, Geschäfte mit dem ehemaligen ,Tätervolk' zu machen". Der Kommentar schlägt Wellen.....



 


Die Neuen Nachrichten Verfasser: Matthias Schmitz???  nehmen das Thema auch auf, sie zitieren einen Mitarbeiter der "Bundeszentrale für politische Bildung":

 

"....Die Aussagen von Watzal stoßen auf heftige Kritik., vor allen Dingen bei seinem Arbeitgeber. "Herr Watzal gibt nicht die Auffassung der Bundeszentrale für politische Bildung wieder. Wir stimmen nicht mit ihm überein", sagte Jürgen Faulenbach, Fachbereichtsleiter Print der Bundeszentrale. Watzal habe seinen Kommentar als Privatperson abgegeben. Personalrechtliche Konsequenzen seien geprüft worden. "Bei uns im Haus gibt es allerdings eine grundsätzliche Genehmigung für publizistische Nebentätigkeiten, die aber außerhalb der Dienstzeit erfolgen müssen. Die Hausjuristen sehen daher keine Möglichkeit gegen den Mitarbeiter vorzugehen",...."   Quelle

 

Wie hier gesagt wurde, als Privatperson hat L. Watzal das Recht auf freie Meinungsäußerungen. Hier muss man, wenn er es so gesagt den Herrn Faulenbach kritisieren, warum sollten dann Hausjuristen gegen L. Watzal vorgehen?
Ich denke wenn sie aktiv werden, dann doch eigentlich eher um einen Mitarbeiter gegen diffamierende ungerechtfertigte Vorwürfe zu verteidigen.
Soviel müsste auch der Herr Faulenbach vom Nahostkonflikt und von der Antisemitismusdebatte wissen, das er nicht die Meinung des L. Watzal übernehmen, aber doch als legitim verteidigen sollte. Auch das gehört zur Sorgfaltspflicht eines Arbeitgebers.



30.09.04  "Die Welt", der freundlichen Berichterstattung über die isr. Regierung verpflichtet wird wieder aktiv:

 


"......einem Brief an den Chefredakteur des Senders kritisiert das in Berlin residierende American Jewish Committee (AJC), der Beitrag impliziere, "dass Juden im Allgemeinen die Holocausterinnerung ausbeuten, berechnend und verschwörerisch" seien. Es werde suggeriert, sie versuchten, das Bild Israels in den deutschen Medien zu manipulieren......"

"..Dennoch: "Er bedient die typischen Klischees vom jüdischen Kapital und jüdischer Macht", sagt Juliane Wetzel vom Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung..."

Quelle: Rassismus-Vorwurf gegen DeutschlandRadio Berlin


Ich denke, der verfasste Text von Watzal spricht nicht von den Juden, sondern höchstens von Gruppierungen. Watzal der mit unzähligen Israelis und Juden Kontakt hat, deren unterschiedliche Meinung kennt, der im Artikel ja sogar eine jüdische Meinung zitiert, weiß  mehr als andere, das man nicht verallgemeinernd von "den Juden" sprechen kann. Hier wird ein Rassismus unterstellt der, vertritt man auch nicht unbedingt die Meinung von L. Watzal  nicht zu belegen ist. Wie Watzal dort zitiert wird:
 "Da in meinem Kopf kein Antisemitismus drin ist, kann auch ergo keiner herauskommen."

Aus unserer besonderen Verantwortung den Juden gegenüber heraus ist es sicherlich oft schwer auch einen Juden zu kritisieren und gleichzeitig deutlich Rassismus, Antisemitismus abzulehnen, dies kann man auch nicht in jedem Artikel deutlich machen. Der Lebensweg eines Menschen, so hier Dr. Watzal sollte aber deutlich machen, wie weit weg er vom Antisemitismus ist und leider ist es so und das belegt auch wieder der Angriff auf ihm, das man gerne und leichtfertig die Antisemitismuskeule schwingt.

 

Am 30.09.04 wiederholte HC einschwörend die Vorwürfe.
Quelle:  http://groups.yahoo.com/group/Honestly-Concerned-Mailingliste/message/1028

Nun leistet auch der christliche Freund Israel  Jörg Haller |mit Kotakten zu Messianische Christen seinen beschwörenden Beitrag. Wiederum, was immer jeweils als Aufruf "Nun schreibt ihr auch mal" zu deuten ist, werden Kontaktdaten bekanntgegeben:

 

  1. DEUTSCHLANDRADIO: Ihre Stellungnahme zu L. Watzal
    From: haller
    Sent: Wednesday, September 29, 2004 6:46 PM
    To: schuetz(at)bpb.de
     
    Sehr geehrte Frau Schütz,
    zu Ihrer direkten Kenntnis übersende ich Ihnen mein Schreiben an Ihr Haus

    vom 24. September 2004, mit Bitte um Stellungnahme.

    Man kann Herrn Watzal sehr wohl gezielten Anti-Judaismus vorwerfen.

    Zudem veröffentlicht er Beiträge auf verfassungsfeindlichen Seiten, die

    zur Teilnahme des in Deutschland verbotenen Islamistenkongresses aufrufen

    und vom Verfassungsschutz beobachtet wird:

    Zudem finden sich dort Seiten, die die palästinsische Intifada unterstützen, die bekanntlich

    aus Selbstmordattentaten gegen Unschuldige besteht:

    Die Verantwortung für den Beitrag Herrn Watzal liegt sehr wohl bei Ihnen, selbst

    wenn dieser nur seine "Meinung" äußert, sofern dessen Inhalte recht deutlich außerhalb

    unserer gesellschaftlichen Wertekodexes liegen.

    Darüber machen Sie sich doch bitte Gedanken!!

    Mit freundlichen Grüßen

    Jörg Haller

     
     

    ----- Original Message -----

    From: haller

    Sent: Friday, September 24, 2004 6:01 PM

    Subject: DEUTSCHLANDRADIO: Ihre Stellungnahme zu L. Watzal



    Ihre Stellungnahme zum Beitrag von Ludwig Watzal

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    Ihre Antwort (s.u.) in der Sache ist absolut daneben und unakzeptabel.

     

    Wenn deutlich judenfeindliche (–> unberechtigte, unwahre Vorwürfe gegen Juden!)

    Kommentare bei Ihnen gesendet werden, kommen sie mit dem Argument, es

    würden ja auch Juden selbst bei Ihnen veröffentlichen, die eine „gegenteilige Meinung“

    vertreten. So eine dumme relativierende Antwort habe ich fast erwartet.

     


    Mit anderen Worten sagen Sie:

     

    1.) Sie übernehmen nicht die Verantwortung für Ihr Programm, wenn antisemitische

    Beiträge ausgesendet werden.

     

    2.) Sie begründen das u.a damit, daß bei Ihnen ja auch Juden arbeiten, somit

    sei das Thema ausgeglichen und für Sie erledigt...

     
     

    Das ist lächerlich. Zumal die von Ihnen genannten Autoren keine "gegensätzlichen

    Positionen vertreten", da die Behauptungen von Herrn Watzal aus dem Artikel so

    nie Thema von Beiträgen der von Ihnen genannten (vorwiegend jüdischen) Autoren waren.

     

    Also was sollen solche polarisierenden Aufzählungen? Wozu fügen Sie den Satz

    an, daß niemand "ein Dauerabo auf Beiträge" hätte? Solche Bemerkungen sind

    schlicht irrelevant.

     

    Der Beitrag von Herrn Watzal war auch kein „politischer Kommentar“, sondern eher

    eine Aufzählung von angeblichen Eigenschaften jüdischer Persönlichkeiten:

     

    Herr Watzal charakterisiert Herrn Saban sehr deutlich als gewissenlosen

    Geschäftsmann, der alles an sich reißen will. Solche Darstellungen sind skandalös,

    weil das die gleichen anti-judaistischen Grundmuster sind, mit denen auch Hitler und

    Goebbels jüdische Unternehmer pauschal diskreditierten.

     

    Weder kennt der Autor Herrn Saban persönlich, noch ist die Tatsache, daß Herr

    Saban ein Telefongespräch auf seinem Handy auf dem Gelände des Konzentrations-

    lagers Ausschwitz entgegengenommen hat, irgendein Indiz für dessen angebliche

    „Skrupellosigkeit“.

     

    Skrupellos ist es allerdings, ein angeblich so schlimmes Geschehen in Bildzeitungs-

    Manier überhaupt aufzugreifen, um einem Juden, der Auschwitz besucht, dabei auch

    noch einen Vorwurf zu machen. Was soll das? Das ist unterstes Schmierniveau

    aus der Tratsch-Kolumne - unsensibel, stillos und in böser Absicht!

    Die Watzal scheint Freude daran zu haben, dritte zu diskreditieren, fein subtil

    versteht sich, aber wirkungsvoll, und offensichtlich gern dann, wenn es

    um Juden oder um Israel geht, schaut man seine Veröffentlichungen durch.

    Der Gipfel ist Watzals Veröffentlichung auf einer Seite einer irakischen

    Gruppe, die zur Unterstützung des in Deutschland verbotenen Islamisten-

     

    dessen Artikel dort anti-israelischer nicht sein kann, voller unzutreffender Anklagen

    gegen den jüdischen Staat.

     

    Ich denke, es wird Zeit, daß Herr Ludwig Watzal seine Ämter dringend verläßt.

     

    So ein Mann ist für diese Gesellschaft, auch noch an einer bildungspolitischen Stelle

    unhaltbar und bringt nur mit subtilen Antijudaismen nur Schaden über Deutschland,

    wohin das führen kann, wissen wir aus unserer Geschichte.

     

    In dieser Sache werden auxch keine Meinungsausgewogenheiten mehr betrachtet,

    sondern klare Grenzüberschreitungen unserer Werte und Grundlagen.

     

    Ich fordere Sie auf, daß Sie Herrn Watzal, selbst wenn er kein „Veröffentlichungs-Abo“

    bei Ihnen hat, eine Kündigung zuzusenden und diese auch öffentlich zu machen,

    denn seine Texte sind moralisch und auch politisch nicht hinnehmbar.

     

    Soweit ich weiß, hat auch das Deutschlandradio als ARD-Anstalt einen öffentlich-

    rechtlichen Auftrag. Die Bürger der Bundesrepublik Deutschland haben ein Recht

    darauf, daß Sie diesem gerecht werden.

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Jörg Haller

    Der Politikwissenschaftler Ludwig Watzal, Redakteur der wöchentlich von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“, hat in der Reihe Politisches Feuilleton von DeutschlandRadio Berlin eine Kolumne verfaßt, in der er allein seine Meinung wiedergibt. In dieser Reihe vertreten freie Autoren, die weder Redakteure noch ständige Mitarbeiter des DeutschlandRadios sind, pointiert ihre Meinung. Darunter sind selbstverständlich auch Autoren, die von Herrn Watzal kritisiert werden – wie Michael Wolffsohn – u. a., die andere, gegensätzliche Positionen wie Watzal vertreten – wie Raphael Seligmann, Salomon Korn, Michel Friedmann, Michael Brenner und Julius H. Schoeps.

    Die von dem Publizisten Ludwig Watzal geäußerte Meinung entspricht weder der Meinung der Redaktion, noch des Chefredakteurs, noch des Programmdirektors, noch des Intendanten. Keiner der Autoren – auch nicht Ludwig Watzal – hat ein Dauerabo auf Beiträge für diese Sendung.

    Im übrigen lehrt die Behandlung dieses Beitrags in den Medien wieder einmal: Wird ein politischer Kommentar übersetzt, verkürzt, zusammengefaßt und in Verkürzung weitergegeben wird, wundert man sich manchmal, was alles drin stehen soll.
     

Quelle

 

 

Am 29.09.04 schreibt der christliche Freund Israels Hans-Jürgen k., Pressereferent ISRAEL-Heute e.V.in einem seiner berühmten "Leserbriefe"
Wahrscheinlich nach einer Leserumfrage (?) äußert er sich im Namen seiner Leser (ich wurde nicht gefragt)


".....An die Verantwortlichen für die von von Ihnen gesendete u.a. Hetz- und Verleumdungssendung!

Gegen den vom Deutschlandradio gesendeten unten folgenden Beitrag des Herrn Ludwig Watzal erhebe ich, auch im Namen der Leserschaft unserer Zeitung "Israel-Heute Aktuell" -Christen an der Seite Israels e.V.- scharfen Protest.

Wie ist es möglich dass ein Sender, der von der Öffentlichkeit, also von uns Staatsbürgern finanziert wird, einen solchen Müll  verkappter Nazis öffentlich verbreiten darf? Fängt denn die Verleumdung und Verunglimpfung jüdischer Menschen hier bei uns schon wieder so an wie im 3. Reich?
Ist unser Land unter der Nazidiktatur selbst, (zig Millionen gefallener Soldaten) und deren Folgen ( ebenfalls zig Millionen Ziviltote durch den Bombenhagel) noch nicht gestraft genug gewesen?

Wollen Sie, die jungen Ignoranten, die keine Ahnung davon haben, was Krieg und Terror wirklich bedeutet, jetzt das Maß voll machen? Man braucht kein Prophet zu sein um zu wissen, dass Deutschland von der Nordsee bis zu den Alpen zu feinem Staub zerfällt, wenn es noch einmal seine Hand gegen Gottes altes Bundesvolk erhebt. Einmal hat das jüdische Volk, welches allen Grund gehabt hätte sich bitter an uns zu rächen, darauf verzichtet und unserem Land die Hand zum Frieden in der Gestalt Israels gereicht. Ein zweites Mal wird dies nicht so sein, darauf können Sie Gift nehmen.

Nur zur Erinnerung:  Israel besitzt Atomwaffen, Deutschland nicht und ich würde Niemand raten auf die EU oder gar die ungerechte UNO zu spekulieren.

Es ist fast nicht zu glauben, dass nur knapp 60 Jahre nach Kriegsende, der Schwachsinn in den deutschen Medien wieder solch fröhliche Urständ feiert, wie zu Goebbels schlimmsten Zeiten. Oder war die Triebfeder  wieder mal der Neid, wie schon früher gehabt, weil ein jüdischer Mensch, der zufällig das von  Leo Kirch an die Wand gefahrene Medienunternehmen gekauft hat und Ihnen nun womöglich Konkurrenz macht,  diesen Hezter Watzal sein Gift verspritzen zu lassen?

Was bitte soll daran falsch sein, wenn die  Herren Saban, Friedman und Wolfssohn sich als Juden für den einzigen vorwiegend jüdischen Staat Israel einsetzen? Dies tue ich bzw. wir als Nichtjuden auch, weil Israel damals wie heute im Recht war und  ist, wenn es sich gegen den arabisch/palästinensischen Terror mit
allen Mitteln zur Wehr setzt. Von wegen Okkupationspolitik und Unterdrückung gegen die sog. Palästinenser. Lesen Sie mal sorgfältig die Fakten der neueren Geschichte der betreffenenden  Nahostregion, dann werden Sie zwangsläufig zu ganz anderen Ergebnissen kommen müssen, denn solche Behauptungen sind glatte Lügen, auch dies wie schon gehabt.

Wieso haben Friedman und Wolffsohn sich selbst ins Abseits manövriert? Waren das nicht auch die Medien, die dies getan haben, teilweise sogar durch Rufmord? Was glauben Sie eigentlich wieviele nichtjüdische deutsche Medienleute, welche Dreck am Stecken hatten, kurz nach dem Krieg und auch heute noch munter weitergemacht haben, weil es keine Medien gab, die sie ins "Abseits" manövrierten?

Niemand behauptet, das Juden nur deshalb  bessere Menschen als andere sind, außer den Judenhassern natürlich, die ihnen das unterstellen wollen. Wenn also jüdische Menschen Fehler machen oder auch Schlimmeres tun, mal angenommen, was hat das damit zu tun dass sie Juden sind? Und genau da liegt der Hase im Pfeffer, genau gegen diesen Antijudaismus und Antiisraelismus wenden wir uns, auf Grund gemachter bitterer Erfahrungen einerseits, aber vor allem auf Grund der Wahrheit und der Gerechtigkeit andererseits.
Warum wird ein Mensch mit schwarzer Hautfarbe oder ein jüdischer Mensch schlechter behandelt und beurteilt als einer mit weißer Haut oder ein Nichtjude?  Wenn man dann, wie bei Herrn Saban geschehen, auch noch falsche Dinge und Motive unterstellt, dann ist das Maß sowieso längst übergelaufen.

Wir werden daher auch weiterhin die Medien kritisch unter die Lupe nehmen, und werden auch nicht davor zurückschrecken, uns gegen diese Art von subtilem Antijudaismus und Antiisraelismus notfalls gerichtliche Hilfe zu suchen, um diesen Dingen zu wehren, auch im Interesse unseres  Volkes, einschließlich der  jüdischen Menschen, welche genau wie wir, gleichberechtigte deutsche Staatsbürger sind und damit voll und ganz zu uns gehören. Wer sie verleumdet und verunglimpft, tut dies auch uns an und das lassen wir, die Mehrheit, nie wieder zu.
Und reden Sie sich nicht damit heraus, Herr Watzal sei nur ein Gastredner gewesen. Sie als Sender haben seinen Hetzbeitrag  verbreitet und Sie allein tragen dafür die Verantwortung, ethisch und moralisch..

Hans-Jürgen k.
Pressereferent
ISRAEL-Heute e.V.
Christen an der Seite Israels
www.israelaktuell.de

Quelle Mailingliste Yelda Ö. vom 29.09.04


 


 

Eine neue Attacke am 29.09.04

FOLLOW-UP INFORMATIONEN ZU DEM KOMMENTAR VON LUDWIG WATZAL....

Quelle Mailingliste Sonderausgabe. vom 29.09.04

 
  1. Stellungnahme der Bundeszentrale für Politische Bildung zum Thema Watzal - SIEHE ATTACHMENT!


    1. Eine Distanzierung und abermals keine Übernahme von Verantwortung!
      Wir stellen fest, DeutschlandRadio Berlin sagt Watzal wäre kein Angestellter oder ständiger Kommentator des Senders und verweist indirekt an die Bundeszentrale für Politische Bildung.
      ZITAT: "...Der Politikwissenschaftler Ludwig Watzal, Redakteur der wöchentlich von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“, hat in der Reihe Politisches Feuilleton von DeutschlandRadio Berlin eine Kolumne verfaßt, in der er allein seine Meinung wiedergibt...."
      Die Bundeszentrale für Politische Bildung macht nichts anderes. Man distanziert sich, weigert aber jedwede Konsequenz daraus zu ziehen.
      ZITAT: "...Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb distanziert sich von den von ihrem Mitarbeiter Dr. Ludwig Watzal als Privatperson veröffentlichten Artikeln zum Thema Israel. Sie teilt seine Position im Artikel „Haim Saban, die Medien und Israel“, der auf www.dradio
      veröffentlicht wurde, nicht. Dr. Ludwig Watzal ist es laut unserer Verfassung gestattet, seine Meinung frei zu äußern – dies tut er außerhalb seiner Arbeitszeit als Privatperson..."
      Fazit: Sowohl DeutschlandRadio Berlin, wie auch die Bundeszentrale für Politische Bildung machen es sich hier etwas zu leicht!!!!


    2. KOMMUNIKATION ZWISCHEN SAMUEL LASTER (VON JUEDISCHE.AT) UND DER BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG....
      -----Original Message-----
      > Von: Schuetz(at)bpb.bund.de
      > Datum: 2004/09/24 Fr PM 12:31:26 CEST
      > An: balticnewswatch(at)chello.at
      > Betreff: WG: HERR THOMAS KRÜGER
      >
      > Sehr geehrter Herr Laster,
      >
      > anbei die Stellungnahme der Bundeszentrale für politische Bildung. Wie
      > soeben besprochen gehe ich davon aus, dass Sie nur den Gesamttext
      > veröffentlichen würden oder Kürzungen mit uns absprechen würden.
      > Vielen Dank.
      >
      > Mit freundlichen Grüßen
      > Swantje Schütz
      >
      > Bundeszentrale für politische Bildung
      > Swantje Schütz
      > Pressearbeit
      > Adenauerallee 86
      > 53113 Bonn
      > Tel  + 49 (0) 1888/515-284
      > Fax + 49 (0) 1888/515-293
      > schuetz(at)bpb.de
      > www.bpb.de
      >
      > bpb-Newsletter hier bestellen:
      >
      http://www.bpb.de/newsletter/
      >
      > Start der ProjektWerkstatt2004 - Schülerwettbewerb der bpb Mehr unter
      > www.schueler-wettbewerb.de Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2004
      >
      >
      >
      > -----Ursprüngliche Nachricht-----
      > Von: balticnewswatch(at)chello.at [
      mailto:balticnewswatch(at)chello.at
      ]
      > Gesendet: Donnerstag, 23. September 2004 09:40
      > An: presse(at)bpb.de
      > Betreff: ATT: HERR THOMAS KRÜGER
      >
      >
      > Sehr geehrter Herr Krüger!
      >
      > Sind Ihnen Ermittlungen gegen Ihren Mitarbeiter Dr. Ludwig Watzal
      > bekannt? Wie reagieren Sie auf die antisemitischen Attacken des
      > Herren? Diese Richtung und entsprechende Äusserungen Watzals sind
      > ihnen nach meiner Information länger bekannt, welche Konsequenzen
      > werden Sie ziehen?
      >
      > Hochachtungsvoll-Samuel Laster
      > die jüdische
      > www.juedische.de
      > Tel: 030 327 07 015
      >
      > P.S: Den Beitrag in Yedioth Aharonot können Sie in die jüdische
      > nachlesen...
      >
      >
      > Stellungnahme der Bundeszentrale für politische Bildung
      >
      > Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb distanziert sich von den
      > von ihrem Mitarbeiter Dr. Ludwig Watzal als Privatperson
      > veröffentlichten Artikeln zum Thema Israel. Sie teilt seine Position
      > im Artikel "Haim Saban, die Medien und Israel", der auf www.dradio
      > veröffentlicht wurde, nicht. Dr. Ludwig Watzal ist es laut unserer
      > Verfassung gestattet, seine Meinung frei zu äußern - dies tut er
      > außerhalb seiner Arbeitszeit als Privatperson. Als politische
      > Bildungsinstitution, die den freiheitlich demokratischen Grundgedanken
      > laut Erlass fördert und festigen soll, kann und möchte die
      > Bundeszentrale für politische Bildung hier auch keine Einschränkungen
      > vornehmen. Von Veröffentlichungen einer Privatperson Rückschlüsse auf
      > die Arbeit ihres Arbeitgebers zu ziehen und diese dann als "Brutstätte
      > des Hasses" zu bezeichnen stellt regelrecht eine Unverfrorenheit dar.
      > Das umfangreiche Publikations- und Veranstaltungsangebot zum Thema
      > Israel sowie die seit über 40 Jahren erfolgreich stattfindenden
      > Studienreisen nach Israel machen schließlich mehr als deutlich, dass
      > es ein wichtiges Anliegen der bpb ist, durch Informationen
      > verschiedenster Art und einen Austausch zwischen Israelis und
      > Deutschen sowie Palästinensern und Deutschen, einen authentischen
      > Einblick in die komplexen Vorgänge in der israelischen Gesellschaft
      > und den israelisch-palästinensischen Konkflikt zu ermöglichen und
      > damit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der deutschen
      > Vergangenheit zu leisten. Die Bundeszentrale für politische Bildung
      > ist wie kaum eine andere Institution dafür bekannt, dass sie sich seit
      > Jahren erfolgreich im Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus
      > engagiert und bedeutende Arbeit bei der Aufarbeitung der deutschen
      > Vergangenheit leistet. Als Präsident der bpb setze ich mich dafür ein,
      > dass dieser Weg weiter beschritten wird.


  2. Handelt es sich bei dem Kommentar von Herrn Watzal zu alle dem etwa auch noch um ein Plagiat...?????


    1. PRESS ACTION - Haim Saban’s Deal-Making in a Nazi Concentration Camp - By Abu Spinoza
       Media mogul Haim Saban boasts of making mergers and acquisition deals in a former concentration camp. Saban, who is a multi-billionaire media baron, is one of the key supporters of Israel. He is also a leading financier of “liberal” Democratic politicians in the United States. He recently told the New York Times how he conducted business deals while visiting Dachau, a Nazi concentration camp, without any sense of shame.
      “Mr. Saban remembers precisely where he was when he clinched the deal for ProSiebenSat.1: on his cellphone, as he was standing in the middle of the former concentration camp at Dachau, where he and his family had gone to visit. ‘I found it kind of interesting, to say the least, that the timing and the geography all came together the way they did,’ he said.”
      Mr. Saban’s conduct, which goes without comment in annals of the New York Times, is quite typical of the cavalier and callous attitude and thoughtless behavior of the supporters of Israel and Zionist extremism. The passionate advocates of Israel’s occupation have lost all sense of morality and any understanding of history. No wonder the likes of Haim Saban do not have any qualms about conducting business deals in a former concentration camp. For Saban the main thing is acquire more and more control of the media.
      Saban is not only a media mogul. He rubs elbows with the powerful. He counts former governor Howard Dean, former President Bill Clinton, Israeli Prime Minister Ariel Sharon, and John F. Kerry as his buddies. The dictum that money is power and that access to power translates into money is nicely illustrated in the article about him that appeared in the business section of the New York Times.
      It is perhaps not an accident that the likes of Saban do not feel any restraints about business deals at a site of murder. As Norman Finkelstein has documented, the memory of the Nazi holocaust is not to be actually remembered but rather used for both rationalization of Israel’s occupation and injustice and the expropriation of funds. The antics of the Holocaust Industry are quite bizarre, vulgar, and an insult to those who died at the hands of Nazis.
      Saban’s deal-making in a concentration camp or the increasing concentration of the mainstream corporate media into among narrow circles are unlikely to evoke any remarks from the pundits of the press. The conduct and actions of Saban & company are not results of any conspiracy but rather merely the functioning of the existing system of money, power, and capitalism. But the moral bankruptcy has to be exposed and the Anglo-American funding and the support for Israel’s harsh and horrid occupation of Palestine must always be challenged.


      Abu Spinoza is an international economist.
       


       

  3. Brief von Deidre Berger, Direktorin des American Jewish Committee (AJC) in Berlin, an DeutschlandRadio Berlin (bisher unbeantwortet)...


    1. Herr
      Dieter Jepsen-Föge
      Chefredakteur
      DeutschlandRadio Berlin
      Hans-Rosenthal-Platz

      10825 Berlin


      Berlin, den 24. September 2004


      Kommentar „Haim Saban, die Medien und Israel“ in Ihrem Programm

      Sehr geehrter Herr Jepsen-Föge,

      ich nehme Bezug auf den Kommentar vom Ludwig Watzal im Politischen Feuilleton, der von Ihrem Sender am 16. September diesen Jahres ausgestrahlt wurde.

      Ohne erkennbaren Zusammenhang wird in dem Kommentar das Thema des Holocaust und der Erinnerungskultur in Deutschland mit Themen wie Nahostpolitik, Geld und die Macht der Medien sowie die suggerierte Macht einzelner prominenter jüdischer Intellektuellen in diesen Medien vermengt.

      Drei prominente Personen des öffentlichen Lebens, die dafür bekannt sind, dass sie Juden sind - Michel Friedman, Michael Wolfssohn und Haim Saban - werden zu einem „Trio“ erklärt, das sich für Israel engagiert.  Zum einen wird dadurch der Eindruck erweckt als gäbe es keine anderen nicht-jüdischen Vertreter in der deutschen Öffentlichkeit, denen „Israels Zukunft am Herzen“ läge.  Zum anderen soll die Tatsache, ob jemand jüdisch ist oder nicht in diesem Zusammenhang gar keine Rolle spielen.

      Der Beitrag impliziert, dass Juden im Allgemeinen die Holocausterinnerung ausbeuten.  Dies erfolgt berechnend und verschwörerisch, um die berechtigten Kritiker Israels in Deutschland (und der Autor lässt keinen Zweifel daran, dass man als Europäer Israel nur kritisch gegenüber stehen kann) mundtot zu machen.  Es wird suggeriert, dass Juden versuchen, das Bild  Israels in deutschen Medien zu manipulieren.  Man muss sich fragen, ob Herr Watzal auch Leo Kirch jemals eines gefährlichen „symbiotischen Verhältnisses von Macht und Geld“ bezichtigt hat.

      Dieser Beitrag, beladen mit Unterstellungen und Verallgemeinerungen, rhetorischen Fragen und frei erfundenen Assoziationen setzt Stereotypen ein, die tiefverwurzelte antisemitische Klischees von jüdischer Macht und jüdischem Kapital benutzen und bedienen.

      Ob dies in der Absicht des Autors gewesen ist, vermag ich nicht zu beurteilen, stelle jedoch das Endprodukt mit Besorgnis fest und bitte Deutschlandradio Berlin um eine entsprechende Stellungnahme, die über den Hinweis, dass auch eine Reihe jüdischer Autoren für Ihren Sender Kommentare verfasst, hinausgeht.  

      Mit freundlichen Grüssen

      Deidre Berger
      Managing Director
      The American Jewish Committee / Ramer Center
       

       


  4. Weitere Informationen und Publikationen von und zum Thema Watzal...


    1. Watzal ist Redakteur der Wochenzeitung "Das Parlament"...
      Das Parlament mit der Beilage aus Politik und Zeitgeschehen

      -
      Impressum der Beilage "Aus Politik und Zeitgeschichte"

      Herausgeber:
      Bundeszentrale für politische Bildung
      Berliner Freiheit 7
      53111 Bonn
      E-Mail: apuz(at)bpb.de

      Redaktion:
      Dr. Katharina Belwe
      Dr. Hans Georg-Golz
      Dr. Ludwig Watzal
      Hans G. Bauer

      Die Veröffentlichungen in der Beilage "Aus Politik und Zeitgeschichte" stellen keine Meinungsäußerung des Herausgebers dar; sie dienen lediglich der Unterrichtung und Urteilsbildung.
      Für Unterichtszwecke können Kopien in Klassensatzstärke hergestellt werden
       

      • Anschrift der Redaktion:
        Deutscher Bundestag
        Redaktion "Das Parlament"
        Platz der Republik 1
        11011 Berlin
        Telefon: 030/ 227-30515
        Telefax: 030/ 227-36524
        Email:
        redaktion.das-parlament(at)bundestag.de


    2. Website von Herrn Watzal...






      1. KOMMENTAR AUS DER WELT ZU DIESEM BUCH....
        WELT
        - Naher Osten als Hobby - Feinde des Friedens - Von Hannes Stein
        Ludwig Watzal ist ein Politikwissenschaftler und Publizist, der sich als Hobby für den Nahen Osten interessiert. Sein Buch "Feinde des Friedens" ist aus einem einzigen Grund erwähnenswert: Es versammelt auf engem Raum (341 Seiten) sämtliche Elemente der antizionistischen Ideologie für relativ wenig Geld (8,95 Euro). Die Methode, die Ludwig Watzal anwendet, ist nicht viel geistreicher als die der kommunistischen Geschichtsschreibung. Er tut so, als handle es sich bei den Behauptungen seiner Gewährsleute um gesicherte Erkenntnisse, und verschweigt die Gegenpositionen einfach. Oder er wedelt seine Gegner mit ein paar abwertenden Adjektiven weg: Joan Peters' Buch "From Time Immemorial" (das übrigens nie ins Deutsche übersetzt wurde) gehöre "zu den spektakulärsten Betrügereien, die jemals zum arabisch-israelischen Konflikt veröffentlicht worden sind". Fall erledigt, keine Argumente nötig. Die Veröffentlichungen der "Postzionisten" - einer jüngeren Generation von israelischen Historikern, die dem Judenstaat vorwerfen, er sei aus einem Verbrechen geboren worden - referiert der Autor dagegen ohne einen Millimeter Distanz, obwohl sie in der Zunft ganz und gar umstritten sind. Bei alldem hat Watzal so etwas wie eine Grundthese: Der Zionismus sei der falsche Weg gewesen, die Juden hätten besser unter den anderen Völkern verschwinden sollen, statt einen eigenen Nationalstaat zu gründen. Es ist nicht Aufgabe des Rezensenten, den Hobbyhistoriker über die offenkundige Tatsache aufzuklären, dass viele Juden das ja gerne getan hätten, die anderen Völker es ihnen aber immer wieder verwehrt haben. Nur eine schüchterne Gegenfrage sei gestattet: Warum rät Watzal nicht den palästinensischen Arabern - die sich von ihrer Umgebung weder durch Sprache, Religion noch Kultur unterscheiden -, sie sollten sich als Entität lieber selbst auflösen, statt von der Welt einen Nationalstaat zu fordern?
        Ludwig Watzal: Feinde des Friedens - Der endlose Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Aufbau, Berlin. 341 S., 8,95 E.


        • EIN HINWEIS NEBENBEI... Bis vor einiger Zeit wurden u.a. auch Artikel von Herrn Watzal in der WELT veröffentlicht, z.B.:
            

          • WELT - Schützling, nicht Befehlsempfänger - Zwei neue Arbeiten beleuchten das durchaus komplizierte Verhältnis zwischen den USA und Israel
            Die USA und Israel - das klingt nach enger politischer, wirtschaftlicher und militärischer Kooperation, nach einer ausgeprägten, intensiven Freundschaft. Auf den ersten Blick scheint diese Wahrnehmung auch zuzutreffen. Aber das Verhältnis ist durchaus komplizierter. Es gab immer auch große Spannungen zwischen den beiden "Freunden", obwohl die Sicherheit des Staates Israel seit dessen Gründung ein Bestandteil des nationalen Interesses der USA ist. Gewiss gingen die Amerikaner mit Israel die meiste Zeit durch dick und dünn. Dahinter stand die Überzeugung, dass Israel nur dann zu Kompromissen mit seinen Nachbarn bereit ist, wenn sich das Land stark und unverletzlich fühle. Die heutige Stärke Israels ist aber ein Haupthindernis für den Frieden mit den arabischen Nachbarn, insbesondere mit den Palästinensern. Dies jedenfalls ist die These von Stefan Braun, dem Autor einer Studie über das "Duell zweier Freunde". Oft scheint es ihm, als bestimme Israel die Nahostpolitik der USA und nicht umgekehrt.....
               

          • WELT - Korrupt bis auf die Knochen
            Korruptes Verhalten gehört zu den menschlichen Grundkonstanten. Korruption hat es zu allen Zeiten gegeben. Nicht nur unter autoritären und diktatorischen Regimen, sondern auch in demokratischen Staaten finden sich Bereicherung im Amt, Bestechung und Bestechlichkeit, Patronage und Nepotismus, Unterschlagung sowie die Vermengung von Amts- mit Privatinteressen....
                 

          • WELT - Konsens mit Preußen - Michael Jäger hat "Probleme und Perspektiven der Berliner Republik"
            Michael Jäger hat so seine Probleme mit der Berliner Republik. Sie zeichne sich, so meint der Redakteur der Wochenzeitung "Freitag", durch "Angleichungstendenzen" zwischen Regierung und Opposition aus: Es finde eine "Ausscheidung und Vernichtung des Heterogenen" statt....
              

    3. Ludwig Watzal von der Bundeszentrale der politischen Bildung hat u.a. auch ein z.T. problematisches Heft über den Nahostkonflikt herausgegeben....


       

      Seiten

      56

      Erscheinungsdatum

      10.05.2004

      Erscheinungsort

      Bonn

      Bestellnummer

      7420

      Bereitstellungs-
      pauschale
       

      Inhalt

    4. PDF-Version: 650 KB

      In Israel und Palästina bestimmen Gewalt und Gegengewalt das Leben der Menschen. Eine der Ursachen dieser dauerhaften Konfrontation liegt in der israelischen Besetzung palästinensischen Landes, eine weitere sind die Terroranschläge militanter palästinensischer Gruppen, auf die das israelische Militär mit aller Härte antwortet. Die traurige Bilanz seit Ausbruch der Al-Aqsa-Intifada vom September 2000 sind 2.921 tote Palästinenser und 963 tote Israelis.

      Die israelische Regierung macht den ehemaligen Palästinenserpräsidenten Yassir Arafat für die Terroranschläge verantwortlich. Ministerpräsident Ariel Sharon hat kürzlich in einem Fernsehinterview erklärt, dass er sich nicht mehr an die US-Präsident George W. Bush gegebene Zusage gebunden fühle, die Unversehrtheit Arafats zu garantieren. Seine Deportation in den Gaza-Streifen oder sogar die Tötung des PLO-Chefs werden seitens der Regierung als mögliche Optionen genannt.

      Diese Politik der "gezielten Tötungen" wie zuletzt von Hamas-Gründer Scheich Ahmed Yassin und seinem Nachfolger Abdel Asis Rantisi ist im Westen auf Kritik gestoßen. Trotz zahlreicher Friedenspläne scheint dieser älteste Regionalkonflikt in den internationalen Beziehungen von einer dauerhaften Lösung meilenweit entfernt zu sein.


    5. Inhalt

      Editorial

      Der israelisch-palästinensische Konflikt

      Ist Frieden zwischen Israelis und Palästinensern möglich?

      Das Unvorhersehbare vorhersagen: Der künftige Weg des israelisch-palästinensischen Systems

      Die israelisch-palästinensische Konfrontation und ihre Widerspiegelung in der öffentlichen Meinung Israels

      Die Al-Aqsa-Intifada und das Genfer Abkommen

      Die Europäische Union und der Nahostkonflikt


  5. Der Originalkommentar von DeutschlandRadio Berlin....  
     
     

    1. DeutschlandRadio Berlin - 16.9.2004 - Haim Saban, die Medien und Israel - Von Ludwig Watzal
      Was haben Haim Saban, Michel Friedman und Michael Wolffsohn gemeinsam? Allen drei liegt Israels Zukunft am Herzen. Saban ist aus diesem Trio der Mächtigste und Einflussreichste, die beiden Letzteren haben sich durch eigenes Verschulden ins Abseits manövriert. Saban gab kürzlich der "New York Times" ein Interview, das für große Aufmerksamkeit sorgte. Darin ließ er durchblicken, welche Motive ihn beim Kauf von der ProSiebenSat 1Media AG von Leo Kirch geleitet haben. Die deutsche Regierung hätte sein Anliegen nicht aus historischen, sondern wirtschaftlichen Gründen unterstützt.
      Der israelisch-amerikanischer Medien-Taycoon wurde beim Besuch des Konzentrationslagers Dachau vom erfolgreichen Kaufabschluss übers Handy informiert. Eine Hollywood reife Szene. Ob dies geschmackvoll war, sei dahingestellt. Es zeigt jedoch, das Saban keinerlei moralische Skrupel hat, Geschäfte mit dem ehemaligen "Tätervolk" zu machen. Trotz der historischen Ereignisse, solle man sich nicht abhalten lassen, nach vorne zu gehen, so Saban. Ihm ist bewusst, das Europa und Deutschland in Zukunft immer wichtiger für Israel werden.
      Kritisiert der amerikanische Politikwissenschaftler Norman Finkelstein nicht zu Recht, dass die Holocaust-Erinnerung für politische Ziele instrumentalisiert werde, um z. B. die israelische Okkupationspolitik und die damit einhergehenden Ungerechtigkeiten gegenüber den Palästinensern zu rechtfertigen? Die Eskapaden der so genannten Holocaust-Industrie sind jedenfalls ziemlich bizarr und eine Beleidigung für die Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Die Aktionen Sabans haben aber nichts mit Verschwörungsdenken zu tun, sondern sie sind ein Beleg dafür, wie symbiotisch das Verhältnis von Macht und Geld ist.....
      >>
       

       

    2. Ludwig Watzal, Politikwissenschaftler: Jahrgang 1950, zählt zu den profilierstesten deutschen Nahost-Experten. Er studierte Politische Wissenschaften in Berlin, internationale Beziehungen in Philadelphia, Philosophie in München und katholische Theologie in Würzburg. Watzal arbeitet als Redakteur der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte", als freier Journalist für Fernsehen und Rundfunk sowie als Lehrbeauftragter an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Zuletzt erschienen von ihm die Bücher "Friedensfeinde. Der Konflikt zwischen Israel und Palästina in Geschichte und Gegenwart", "Peace Enemies" und "Feinde des Friedens".

 

 

Am 28.09.04 scheut sich die Jüdische.at nicht ihn einen Antisemiten zu nennen:

Ein deutscher "antizionistischer" Antisemit- Dr. Ludwig Watzal

 

 

 

In der Mailingliste vom 24.09. 2004 eine "Sonderausgabe" steht dann entsprechend wieder ein neuer Aufruf:

 

S O N D E R A U S G A B E
 
DEUTSCHLANDRADIO BERLIN NIMMT STELLUNG ZU DEM KOMMENTAR VON HERRN WATZAL....
- Eine Distanzierung, aber keine Übernahme von Verantwortung -

 

siehe: Yahoo! Groups : Honestly-Concerned-Mailingliste Messages : Message 1020 of 1240




demonstrativ, nach der Technik nun schreibt mal schön und reagiert, werden die Kontaktdaten des Deutschland Radios veröffentlicht:

 

KONTAKTNFORMATIONEN DEUTSCHLANDRADIO BERLIN....

  1. DeutschlandRadio Berlin
    Hans-Rosenthal-Platz
    10825 Berlin
    Telefon: 030 8503-0
    Fax: 030 8503-6168
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Ein erneuter Jagdaufruf, Seitenweise werden dann Artikel von L. Watzal genannt, in der Hoffnung, das noch einmal jemand Material findet, das man missverstehen kann...........

siehe: Yahoo! Groups : Honestly-Concerned-Mailingliste Messages : Message 1020 of 1240

 

 

Die Stellungnahme des Deutschland Radio (23.09.04) bringt die Hysterie entspannend wieder auf den Ausgangspunkt:

"Der Politikwissenschaftler Ludwig Watzal, Redakteur der wöchentlich von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“, hat in der Reihe Politisches Feuilleton von DeutschlandRadio Berlin eine Kolumne verfaßt, in der er allein seine Meinung wiedergibt. In dieser Reihe vertreten freie Autoren, die weder Redakteure noch ständige Mitarbeiter des DeutschlandRadios sind, pointiert ihre Meinung. Darunter sind selbstverständlich auch Autoren, die von Herrn Watzal kritisiert werden – wie Michael Wolffsohn – u. a., die andere, gegensätzliche Positionen wie Watzal vertreten – wie Raphael Seligmann, Salomon Korn, Michel Friedmann, Michael Brenner und Julius H. Schoeps.

 

Die von dem Publizisten Ludwig Watzal geäußerte Meinung entspricht weder der Meinung der Redaktion, noch des Chefredakteurs, noch des Programmdirektors, noch des Intendanten. Keiner der Autoren – auch nicht Ludwig Watzal – hat ein Dauerabo auf Beiträge für diese Sendung.

 

Im übrigen lehrt die Behandlung dieses Beitrags in den Medien wieder einmal: Wird ein politischer Kommentar übersetzt, verkürzt, zusammengefaßt und in Verkürzung weitergegeben wird, wundert man sich manchmal, was alles drin stehen soll."

 

 


Unbeirrt davon, man hat sich festgebissen, schlägt man weiter drauf, siehe:

http://groups.yahoo.com/group/Honestly-Concerned-Mailingliste/message/1020

Eine kritische Auseinandersetzung mit der anderen Seite des Nahostkonflikts währe ja verständlich und akzeptierbar. Diese Form der Hetze und Jagd weckt Erinnerungen an vergangene Zeiten ............ und das ist sehr erschreckend. Auch, weil die Opfer des Holocaust erneut missbraucht werden und ein ernsthafter ehrenhafter Kampf gegen den Antisemitismus wirklich geführt werden sollte. (Nebenbei, ängstlich verbietet sich HC ein kopieren von Texten die in den Mailinglisten erscheinen. Seitenweise kopiert HC aber nach belieben Texte von Ludwig Watzal und anderen. Auch ein kleines Beispiel für die Korrektheit im Arbeiten und Denken.)

23.09.04 Eine Stellungnahme der Bundeszentrale für politische Bildung

 

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb distanziert sich von den  von ihrem Mitarbeiter Dr. Ludwig Watzal als Privatperson  veröffentlichten Artikeln zum Thema Israel. Sie teilt seine Position  im Artikel "Haim Saban, die Medien und Israel", der auf www.dradio  veröffentlicht wurde, nicht.

Dr. Ludwig Watzal ist es laut unserer  Verfassung gestattet, seine Meinung frei zu äußern - dies tut er  außerhalb seiner Arbeitszeit als Privatperson. Als politische > Bildungsinstitution, die den freiheitlich demokratischen Grundgedanken  laut Erlass fördert und festigen soll, kann und möchte die  Bundeszentrale für politische Bildung hier auch keine Einschränkungen  vornehmen. Von Veröffentlichungen einer Privatperson Rückschlüsse auf  die Arbeit ihres Arbeitgebers zu ziehen und diese dann als "Brutstätte  des Hasses" zu bezeichnen stellt regelrecht eine Unverfrorenheit dar.

 Das umfangreiche Publikations- und Veranstaltungsangebot zum Thema  Israel sowie die seit über 40 Jahren erfolgreich stattfindenden  Studienreisen nach Israel machen schließlich mehr als deutlich, dass  es ein wichtiges Anliegen der bpb ist, durch Informationen  verschiedenster Art und einen Austausch zwischen Israelis und  Deutschen sowie Palästinensern und Deutschen, einen authentischen  Einblick in die komplexen Vorgänge in der israelischen Gesellschaft  und den israelisch-palästinensischen Konkflikt zu ermöglichen und  damit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der deutschen  Vergangenheit zu leisten.

 Die Bundeszentrale für politische Bildung  ist wie kaum eine andere Institution dafür bekannt, dass sie sich seit  Jahren erfolgreich im Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus  engagiert und bedeutende Arbeit bei der Aufarbeitung der deutschen  Vergangenheit leistet. Als Präsident der bpb setze ich mich dafür ein,  dass dieser Weg weiter beschritten wird. Quelle

 

 

Der  Jagdaufruf wird nun in mehreren nachfolgenden Mailinglisten wiederholt:


Quelle: http://groups.yahoo.com/group/Honestly-Concerned-Mailingliste/message/1017

 ".....Antisemitische Attacke auf Haim Saban in Deutschland - Radio Berlin: Er (Saban) missbraucht die Schoah um die deutschen Medien zu beherrschen.
Eldad Beck in Jedijot Achronot vom 22.9.2004....

.....ULRICH W. SAHM -  Antisemitische Attacken auf Haim Saban
Jerusalem, 22.09.2004 - Die israelische Zeitung Jedijot Achronot berichtet in ihrer Ausgabe vom Mittwoch, dass der "staatliche Berliner Rundfunk" eine antisemitische Attacke auf den amerikanisch-israelischen Geschäftsmann Haim Saban veröffentlicht habe. ........"

 

Die Mailingliste die online erscheint ist meist verkürzt. In der versandten Mailingliste vom 21. 09. 04 erscheinen dann noch folgende Leserbriefe:

Sacha Stawski betont zwar immer wieder scheinheilig, das die Leserbriefe nicht immer der Meinung der Redaktion entsprechen. Es ist aber abgesehen vom Schreiber dieses Leserbriefes schon kriminell, wie hier Dr. Watzla als Nazi bezeichnet wird, solche Leserbriefe veröffentlicht man nicht, gibt man an die Staatsanwaltschaft. Honestly Concerned sieht sich aber als Kläger, Richter und Vollstrecker................:


saban SIEHE AUCH ATTACHMENT!
Von: zivilisatorische
Gesendet: Montag, 20. September 2004 20:06


Liebe Freunde,
was waren das noch für Zeiten, als Nazis in der NPD und DVU saßen und noch nicht als Nah-Ost-Experten im Deutschlandradio auf Sendung gingen!
Im Anhang ein Text, den mit der antiimperialistische Informationsdienst "ZAMBON" ungefragt zugestellt hat.
Ich habe - abgesehen von der Jungen Welt und entsprechenden neonazistischen Publikationen - noch kein so "offenes" Wort über die "jüdische Medienmacht" gelesen.
Dieses Land ist wirklich %kqz*!vf#~ (um nicht noch schlimmere Worte zu
benutzen...) Und damit sind immer weniger nur die pathologischen Randgruppen gemeint.
Trotzdem liebe Grüße,
Ralf Schroeder, Critical Society.

Auch der folgende "Leserbrief" vom 21.9.04 zeigt wieder sehr deutlich, wie man die Kritik an H. Saban, Friedman und Hohmann, (hier werden drei Einzelpersonen genannt) umdeutet und daraus eine, im Text von L. Watzal nicht erkennbare Kritik an "Juden" daraus macht, antisemitische Klischees werden eingebaut und mit dem Text von L. Watzal verbunden. Das währe auch eindeutig verurteilenswert Antisemitismus, den Zusammenhang stellt aber so antisemitisch handelnd der "Leserbriefschreiber her dies ist eine dritte sich wiederholende "Jagdtechnik" . Zum ersten Mal "erfolgreich" hat man diese Technik bei Jamal Karsli angewandt. Jamal Karsli sprach auch in seinen Texten von einer Kritik an "der israelischen Regierung", man machte daraus eine Kritik an "die Juden". Das währe, hätte er sich so geäußert, verurteilenswert eine antisemitische Aussage gewesen. Beide Autoren haben diese Aussagen aber nie und nirgendwo gemacht. Bezogen auf L. Watzal lässt sich das mit dem Jagdeifer von Honestly Concerned und Umfeld begründen. An keiner Stelle in den Mailinglisten wird ein eindeutig nachvollziehbarer antisemitisches Text von L. Watzal zitiert, also wird es keinen geben und Honestly Concerned hat sich mit seiner Jagd selber widersprochen und leichtfertig und ungerecht einen Menschen diffamiert.

Eine vierte sich wiederholende "Jagdtechnik"  ist, das meist Sacha Stawski sich zurückhält selber das Wort Antisemit auszusprechen (siehe auch >>>), er lässt es in so genannten Leserbriefen, (die die Mitglieder dieser Mailingliste (kein eingetragener Verein) an sich selber schreiben) von anderen aussprechen, er ist aber mithaftbar, den er veröffentlicht falsche unangemessene Beschuldigungen. In unserem Rechtsstaat kann man nicht einfach einen Menschen Antisemit oder Nazi nennen, dieses Nichtwissen verbreiten. Eine fünfte sich wiederholende "Jagdtechnik"  ist es dann auch, das man sehr oft nicht direkt sagt: "hier ist ein Antisemit", nein: "es kommt in die Nähe von Antisemitismus",  "Allein dieses Vorgehen sehe ich als antisemitisch und antizionistisch an." - "antisemitischen Obertöne" - "In dieser Aussage empfinde ich bereits Spuren von Verschwoerungsdenken, wie es u.a. fuer Antisemiten typisch ist." - " .....ähneln den gängigen verschwörungstheoretischen Fantasien antiamerikanischer, antiisraelischer und antisemitischer Milieus."

 

 

saban SIEHE AUCH ATTACHMENT!
Von: zivilisatorische
Gesendet: Montag, 20. September 2004 20:06


Liebe Freunde,
was waren das noch für Zeiten, als Nazis in der NPD und DVU saßen und noch nicht als Nah-Ost-Experten im Deutschlandradio auf Sendung gingen!
Im Anhang ein Text, den mit der antiimperialistische Informationsdienst "ZAMBON" ungefragt zugestellt hat.
Ich habe - abgesehen von der Jungen Welt und entsprechenden neonazistischen Publikationen - noch kein so "offenes" Wort über die "jüdische Medienmacht" gelesen.
Dieses Land ist wirklich %kqz*!vf#~ (um nicht noch schlimmere Worte zu
benutzen...) Und damit sind immer weniger nur die pathologischen Randgruppen gemeint.
Trotzdem liebe Grüße,
Ralf Schroeder, Critical Society.

 

 

Am 21.9.2005 Ein Aufruf bei Honestly Concerned BITTE DRINGEND LESEN UND REAGIEREN!!!!  -

Als Steigerung wird L. Watzal noch in Verbindung mit einer wohl extrem rechten Seite gebraucht.

BITTE DRINGEND LESEN UND REAGIEREN!!!! Dradio- Haim Saban, die Medien und Israel

  1. PASSEND HIERZU: Portal für alle Bürger des Kreises Bergstrasse - Wird Senderkette Pro-Sieben-Sat-1 endgültig an Juden verhökert?

  2. SIEHE AUCH TEIL 3 - EMAILS!

 

BITTE DRINGEND LESEN UND REAGIEREN!!!!
Dradio
- Haim Saban, die Medien und Israel
Von Ludwig Watzal
Was haben Haim Saban, Michel Friedman und Michael Wolffsohn gemeinsam? Allen drei liegt Israels Zukunft am Herzen. Saban ist aus diesem Trio der Mächtigste und Einflussreichste, die beiden Letzteren haben sich durch eigenes Verschulden ins Abseits manövriert. Saban gab kürzlich der "New York Times" ein Interview, das für große Aufmerksamkeit sorgte. Darin ließ er durchblicken, welche Motive ihn beim Kauf von der ProSiebenSat 1Media AG von Leo Kirch geleitet haben. Die deutsche Regierung hätte sein Anliegen nicht aus historischen, sondern wirtschaftlichen Gründen unterstützt.

  1. PASSEND HIERZU...:
    Portal für alle Bürger des Kreises Bergstrasse -
    Wird Senderkette Pro-Sieben-Sat-1 endgültig an Juden verhökert?
    Im zweiten Anlauf steht der gewöhnlich als "US-Milliardär" vorgestellte jüdische Medienunternehmer Haim Saban vor der Übernahme der zur insolventen Kirch-Gruppe gehörende Senderkette Pro-Sieben-Sat-1. Dazu gehören die Fernsehsender "Pro Sieben", "Sat 1", "Kabel 1" und "N 24.
    Anders als beim ersten Anlauf tritt Saban nun nicht allein als Investor auf. Er führt ein Konsortium aus Finanzfirmen an. Partner sind die Beteiligungsfirmen Hellman & Friedman, Bain, Quadrangle, Thomas H. Lee und Providence. Ihr gemeinsames Ziel dürfte es sein, Pro Sieben Sat 1 nach einer erfolgreichen Sanierung in einigen Jahren gewinnbringend weiterzuverkaufen...

    • Mehr zu der Quelle der Internetseite:
      Diese neue Seite soll ein Portal für alle Bürger des Kreises Bergstrasse werden, welche Interesse an Hintergrundinformationen und Neuigkeiten aus der Nationalen Bewegung haben.
      Auch wenn uns oft der blanke Hass entgegengebracht wird und die Medienpropaganda versucht jeden Hauch von Nationalstolz und Vaterlandsliebe zu unterbinden, so distanzieren wir uns von jeglicher Form der Gewalt.
      In der Kameradschaft Bergstrasse sind junge Menschen aus der Region Bergstrasse/Odenwald organisiert. Zu unseren Zielen gehört es, der zunehmenden Amerikanisierung unseres Volkes entgegenzuwirken. Wir kämpfen für die Erhaltung und Zurückgewinnung unserer Kultur, gegen jegliche Form des Materialismus und die kontinuierliche Überfremdung unserer Heimat. Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist das Verteilen von Flugblättern, die Durchführung von Demonstrationen sowie die Stärkung der Kameradschaft.
      Kontakt zu uns

      Dies zeigt freilich, dass Watzal sich in exzellenter Gesellschaft befindet.  

 

Wie schnell man jemanden Diffamieren kann. Honestly Concerned und dafür verantwortlich sein sogenannter "Chefredakteur" lassen es zu das jemand so einfach als Antisemit diffamiert wird. Wenn er es wäre, sollte es ein Strafbestand sein, den das Gericht feststellt. Es steht aber einem Sacha Stawski nicht an das zu veröffentlichen:

Der Mann spielt ja wirklich alle antisemitischen Winkel aus, ohne einen zu vergessen! Ich hab mal ein paar Kommentare gemacht... Quelle

 

DeutschlandRadio - Haim Saban, die Medien und Israel

From: Ulrich B
Sent: Monday, September 20, 2004 8:59 AM

"........Der Mann spielt ja wirklich alle antisemitischen Winkel aus, ohne einen zu vergessen! Ich hab mal ein paar Kommentare gemacht...

 

Was haben Haim Saban, Michel Friedman und Michael Wolffsohn gemeinsam?

 

1. Die Art der Fragestellung: (Siehe auch BBC: "Welches Land im Nahen Osten...?")

"Die drei Juden..." wäre zu offensichtlich, da überlässt man doch lieber dem Leser das eklige Rätselraten. Eine bekannte antisemitische Anspielungsvorgehensweise.

 

Saban ist aus diesem Trio der Mächtigste und Einflussreichste, die beiden Letzteren haben sich durch eigenes Verschulden ins Abseits manövriert.

 

2. Selbst Schuld: Alle sind mächtig und einflussreich, wie das für Juden ja so sein muss, aber halt Saban hat den Superlativ. Und natürlich sind Friedman und Wolffsohn auf jeden Fall selbst Schuld. Sie haben sich "ins Abseits manövriert". Ist eigentlich ein schöner Ausdruck für das was mit Juden in Deutschland momentan passiert und vor allem, dass man Ihnen dann auch noch selbst die Schuld daran gibt. Es spielt auch die gleiche Note an, wie: "Wir Deutschen waren ja nett und haben 'ihnen' alles gegeben, aber 'sie' haben unser Vertrauen missbraucht, jetzt sind sie zum Abschuss frei."

 

Darin ließ er durchblicken, welche Motive ihn beim Kauf von der ProSiebenSat 1Media AG von Leo Kirch geleitet haben.

 

3. Das Geheimnis:

Von Anfang an war also davon auszugehen, dass es besondere (nichtwirtschaftliche) Motive gab, aber erst jetzt lässt Saban diese "durchblicken".

 

Der israelisch-amerikanischer Medien-Taycoon wurde beim Besuch des Konzentrationslagers Dachau vom erfolgreichen Kaufabschluss übers Handy informiert. Eine Hollywood reife Szene. Ob dies geschmackvoll war, sei dahingestellt. Es zeigt jedoch, das Saban keinerlei moralische Skrupel hat, Geschäfte mit dem ehemaligen "Tätervolk" zu machen.

 

4. Holocaust-Abzocke:

Natürlich wieder die Antwort offen gelassen, aber motto: "Schäm dich du Jude, aus dem KZ Geschäfte zu machen." Und natürlich ist dieser Jude auch noch 'skruppellos'.

 

5. Moralische Überlegenheit der Deutschen:

Nicht nur, dass der deutsche Journalist weitaus besser weiss was moralisch ist, er unterschiebt Saban und Juden auch nocheinmal die Benutzung des Begriffes "Tätervolk", dass Ulrich Sahm sehr erhellend als neonazistischen Ursprungs aufzeigen konnte.

 

Kritisiert der amerikanische Politikwissenschaftler Norman Finkelstein nicht zu Recht, dass die Holocaust-Erinnerung für politische Ziele instrumentalisiert werde, um z. B. die israelische Okkupationspolitik und die damit einhergehenden Ungerechtigkeiten gegenüber den Palästinensern zu rechtfertigen?

 

Nochmal 4. Autsch. Jetzt holperts aber richtig. Und wieder in die gleiche Kerbe: Die Holocausterinneung wird von den Juden geschickt benutzt, um "Ungerechtigkeiten gegenüber den Palästinensern zu rechtfertigen" (dass es sich um Ungerechtigkeiten handelt wird natürlich als Fakt vorrausgesetzt und gar nicht erst diskutiert). Interessanter Weise hat Herr Saban in diesem Artikel überhaupt nichts mit dem Holocaust zu tun, ausser dass er einmal aus einem KZ heraus telefoniert haben soll. Durch ihre geographische Lage benutzen Juden jetzt also schon den Holocaust für ihre finsteren Absichten.

 

Die Eskapaden der so genannten Holocaust-Industrie sind jedenfalls ziemlich bizarr und eine Beleidigung für die Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik.

 

4. und 5. nochmal zusammen:

Er bringt Saban in Verbindung mit einer "Holocaustindustrie". Immernoch wegen des Telefonanrufs? Und das allerbeste und wirklich "bizarre" ist, dass der Journalist anscheinend genau weiss, was eine Beleidigung für die Opfer des Holocaust ist und was nicht. Er stellt sich mit seiner großen Moral schützend vor diese Opfer, um sie vor dem Juden zu schützen. Ich habe nur leicht das Gefühl, dass diese Opfer seinen Artikel eher als "Beleidigung" empfinden würden.

 

Die Aktionen Sabans haben aber nichts mit Verschwörungsdenken zu tun, sondern sie sind ein Beleg dafür, wie symbiotisch das Verhältnis von Macht und Geld ist.

6. Jüdische Verschwörungstheorie und das Leugnen von jüdischer Verschwörungstheorie

Hoppa! Da merkt sogar der Journalist selbst in welche Richtung der Artikel geht und dass man doch ein zwei Worte zur Verteidigung sprechen sollte. Er streitet also erstmal das Verschwörungsdenken ab, um es dann nochmal nachzulegen. Und was soll dieser Satz, "wie symbiotisch das Verhältnis von Macht und Geld ist". Was will er damit sagen, ausser "der Jude Saban ist reich und mächtig". Was für ein Beleg? Das Geld und Macht in Beziehung zueinanderstehen ist doch kein Geheimnis und welchen Beleg braucht man bzw. welchen glaubt er zu benutzen?

 

Sabans politisches Anliegen ist, eine möglichst große Kontrolle über die Medien zu erlangen.

 

7. Jüdische Kontrolle und Manipulation:

Hat Herr Saban das wirklich so gesagt? Oder doch eher, dass er sich gegen den Antiisraelismus in den Medien einsetzen will? Wenn er dies nicht gesagt hat, ist es eine ziemlich heftige Unterstellung.

 

Dass sich der Hollywood-Mogul nicht nur aus finanziellen Erwägungen in Deutschland engagiert hat, sondern das Land als Basis für etwas größeres ansieht, hat Peter Chernin, Präsident und Leiter der News Corporation, deutlich gemacht. Saban beabsichtige auch, die Jerusalem Post zu kaufen, wenn der Preis stimme. Kürzlich hat er die britische BBC für ihre pro-arabische Haltung kritisiert und sein Interesse am Kauf von ITV, der größten privaten Fernsehanstalt, signalisiert. Erfreulich an Sabans Engagement ist, dass es in Deutschland erfolgt, machen doch sonst andere US-Unternehmen um das Land einen großen Bogen.

7. Nochmal Kontrolle und Manipulation, denn es geht hier um etwas ungenanntes, verborgenes, geheimnisvolles "Größeres", über wirtschaftliche Kalkulationen hinaus.

 

8. Freude am 'reichen Juden', der das Land untersützt und als Jude unbedingt gut kalkulieren muss und das Land erfolgreich macht.

 

Saban ist nicht nur ein Medien-Taycoon, sondern zählt auch viele prominente Politiker zu seinen Freunden. Ariel Sharon gehört ebenso dazu wie Bill Clinton oder John Kerry, der demokratische Herausforderer von George W. Bush. Saban bezeichnet sich selber als einen "Ein-Themen-Mann", und sein Thema ist Israel. Sein Image will er verbessern. Er telefoniere regelmäßig über Stunden mit Sharon. Verrät nicht Sabans Zuneigung zu Sharon viel über seine politische Einstellung? Steht der israelische Ministerpräsident nicht für die extreme Richtung des Zionismus und eine brutale Besatzungspolitik?

 

7. Wieder Manipulation:

Durch die nette indirekte Fragestellung: "Verrät [dies]nicht..." Der Journalist hat aber zum Glück den Juden durchschaut, ihm die Maske vom Gesicht gerissen.

 

8. Zionismus = böse, böse, böse

Ariel Scharon steht also für die "extreme Richtung des Zionismus". Interessant was das ist und was. Wahrscheinlich soetwas ähnliches wie eine "brutale Besatzungspolitik", die Scharon in seinem Gazarückzug natürlich eindeutig vor Augen führt. Es wird niemals in Frage gestellt, dass Zionismus böse ist und dass Israel der Verbrecher im Konflikt ist. Das ist eine Prämisse, die der Journalist bei allen Lesern vorraussetzt. Leider befürchte ich, hat er das richtig kalkuliert.

Israel hat weltweit ein riesiges Imageproblem - ausgenommen in den USA. In Europa betrachten 59 Prozent der Befragten das Land als die größte Gefahr für den Weltfrieden. Ähnlich verheerend ist die Meinung über Sharon. Diese Haltung zu korrigieren, dürfte gewiss ein zentrales Anliegen für Sabans Medienimperium sein. Wie die Kolleginnen und Kollegen damit umgehen werden, bleibt abzuwarten.

 

2. Schuld an den 60% paranoiden Europäern ist also Israel selbst. Israel hat das Imageproblem, nicht: Europa hat ein Antisemitismusproblem.

 

7. Manipulation: Saban will die gesunde und gerecht Volksmeinung "gewiss" "korrigieren".

8. Moralische Überlegenheit der deutschen Kollegen, die wahrscheinlich soviel Ungerechtigkeit und Manipulation nicht über sich ergehen lassen können.


Michel Friedman hatte sich auch schon einmal als Image-Polierer Sharons betätigt. In einem Fernsehinterview spielte der ansonsten als Inquisitor agierende Moderator den handzahmen Stichwortgeber, wo kritisches Fragen und Insistieren angebracht gewesen wäre. Friedman wurde damals dafür zu Recht heftig geschollten.

 

Von welchem Interview redet er da. Hört sich an, als wäre Scharon im Studio gewesen. Und die Prämisse ist wieder: Israel und Scharon sind per Definition schon Verbrecher und alle die sie verteidigen auch.

 

Vielleicht signalisiert das Engagement Sabans der deutschen politischen Elite, wie gelassen und unaufgeregt mit Geschichte umgegangen werden kann. Diese Coolness wünschte man sich, wenn auf Deutschland die nächste Vergangenheitsbewältigungsdebatte zukommt.

10. Die Deutschen gehen zu verkrampft mit ihrer Geschichte um, man sollte sie nach rechts "entkrampfen"

Grundtenor: Dem "skrupellosen" Saban interessiert die Holocaustvergangeheit nicht, er macht mit dem "Tätervolk" "unaufgeregt" Geschäfte. Wohingegen sich die Deutschen um die Opfer des Holocaust viele moralische Gedanken machen. Es ist vollkommen egal, ob hier vom Volk der Täter zu seinen Opfern oder dem Volk der Opfer zu seinen Täter ein lockerer Umgang angedacht werden sollte. Beides das Gleiche.   

Quelle

 

 

Als währe es verabredet,  angeregt durch den Jagdaufruf bei HC  erscheinen Artikel in der juedische.at,:
  hierbei scheut man sich auch nicht, die Bundeszentrale für politische Bildung eine: "Städte zur Verbreitung von Hass" zu nennen:

 

Antisemitismus

Thomas Krüger-Chef der Bundeszentrale für Pol. Bildung
Copyright: Bundesinnenministerium, Berlin

Eine Stätte zur Verbreitung von Hass
Die Bundeszentrale für politische Bildung beschäftigt
einen Mann, der offen Volksverhetzung betreibt
...

 

 

Dies ist ein wesentliches Mißverständnis der Funktion der Zivilgesellschaft. Frau Cornelie Sonntag-Wohlgast und die anderen Mitglieder des Aufsichtsrates von Deutschlandradio sind gefordert, wenn die Intendanz scheinbar überfordert ist.  ....."


Antisemitismus

Antisemitische Attacke auf Medieneigner Haim Saban in Deutschland
Deutschland Radio Berlin: Saban missbraucht die Schoah um die deutschen Medien zu beherrschen....

"....Die inkriminerten Äusserungen stammen vom "Nahostexperten" Dr. Ludwig Watzal, der unter anderem für die Bundeszentrale für politische Bildung wirkt.

Eine Stellungnahme der Intendantanz von Deutschlandradio legt unmehr den Schluss nahe, dass dort Antisemitimismus als eine Meinungsäusserung (meistens von Nichtjuden) darstellt, der Kampf dagegen exklusiv Juden vorbehalten ist. In der Stellungnahme sind jüdische Kommentatoren bei Deutschlandradio (wie Michel Friedman oder Michael Wolffsohn.

 

 

22.9.05

 ULRICH W. SAHM -  Antisemitische Attacken auf Haim Saban  Quelle

Hier wird von Sahm als Ankläger, Staatsanwalt und Richter  L. Watzal als Antisemit diffamiert.
Man mag Aussagen kritisieren. Hier zeigt aber auch ein Ulrich W. Sahm,  unseriös wirkend, dass er Kritik und Verhetzen verwechselt.

 

Im übrigen, lieber Besucher informieren Sie sich selber.

Hier gibt es online Texte von Dr. Ludwig Watzal zu lesen.

Sie können auch ein Buch von ihm online lesen.

Es ist schon recht interessant wenn man beobachtet, wie verleumderisch und diffamierend Honestly Concerned im Einklang mit Broder, Laster, Schröder und anderen versuchen die Existenz eines Menschen zu vernichten. Man hat das falsche von den falschen "Lehrern" unserer Geschichte gelernt.

 

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