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Hinter jeder Aktion steht eine Absicht. Jetzt müssen Sie nur noch heraus finden: welche? -
  Wolfgang J. Reus

Jagdaktion Dr. Ludwig Watzal und angebliche Verbindungen zu antiimperalista.org

 

Immer wieder werden von dem Netzwerk rund um Honestly Concerned (oder rund um Henryk M. Broder?) die gleichen Vorwürfe erhoben.
So das er für die das der Kritik stehenden Internetmagazin antiimeralista.org arbeite.

Die Stellungnahmen von Dr. Watzal zu diesem Thema werden ignoriert, nicht zur Kenntnis genommen, übergangen. Man möcht sich ja nicht einen Vorwurf, auch wenn er falsch ist, aus der Hand nehmen lassen.

Leider kann man nicht jedem Menschen, der einen anruft, schreibt, den man begegnet, in die Seele schauen. Dieser "glückliche Umstand" hilft auch Honestly Concerned", viele erkennen nicht die wahren Absichten hinter den Jagaktionen.......
So ergeben die Nachforschungen, dass die Artikel die  bei antiimperialista.org erschienen sind, nicht für diese Seiten geschrieben wurden. Sie wurden von anderen Seiten übernommen. Eine Form der Zusammenarbeit mit antiimperialista.org war nicht erkennbar, wird es wohl auch nicht geben.

Es ist auch schon mehr als merkwürdig. Honestly Concerned (Sacha Stawski) arbeitet mit messianischen Christen zusammen, von denen Rabbiner bei Hagalil sagen das das was Hitler nicht schaffte, die messianischen Christen versuchen. Merkwürdig auch, dass HC mit Gruppen wie den Antideutschen herumläuft.
Auf deren Demonstrationen (für Israel) ließt man dann: "Deutschland verrecke", "Deutschland den Krieg erklären" und "Wer Deutschland liebt, den können wir nur hassen" Auch Kontakte zum rechtsradikalen Rand sind zu erkennen.

Die nachfolgenden Texte demonstrieren wohl, dass sich Dr. Ludwig Watzal auch auf diesen Punkt bezogen ausreichend erklärt hat. Das die falschen "Freunde" versuchen jemanden zu Missbrauchen wird man leider nicht immer verhindern oder rückgängig machen können.

 

Als Reaktion auf Veröffentlichungen bei ihr schrieb Dr. Ludwig Watzal am 22.11.05 an MdB Kristina Köhler:

Sehr geehrte Frau Köhler,

Mit Interesse habe ich die Stellungnahme von Herrn Dr. Ralf Balke zu Ihrer Pressemitteilung auf der Internetseite "haGalil.com" gelesen. Soweit es mich betrifft, enthält dieses Schreiben allerdings einige ärgerliche Unwahrheiten, die ich so nicht stehen lassen kann.

Herr Balke schreibt: "Insbesondere die Tatsache, dass die Bundeszentrale einen Mitarbeiter wie Herrn Doktor Ludwig Watzal beschäftigt, der regelmäßig auf Webseiten wie antiimperialista.org, die von den USA wegen der Unterstützung des Terrorismus gesperrt wurden, Artikel veröffentlicht, wirft ein weiteres negatives Licht auf die BpB."

Dazu darf ich feststellen: Ich habe keinen einzigen Originalartikel auf der Website von "antiimperialista.org" veröffentlicht, also schon gar nicht regelmäßig. Richtig ist, dass die Zeitschrift Intifada zwei Artikel im Januar und Dezember 2003 und drei Buchbesprechungen im März und Dezember 2003 leicht gekürzt nachgedruckt hat, die bereits zuvor andernorts erschienen waren. Da, wie Herr Balke schreibt, diese Website angeblich inzwischen gesperrt wurde, brauche ich dem nicht weiter nachzugehen. Die Website "antiimerialista.org" gibt es aber gar nicht, sondern nur "antiimperialsita.com", dort kann man wohl die Artikel einsehen. Bei "aik(at)antiimperialista.org" handelt es sich um die E-Mail-Adresse. Wie Sie sehen, fängt die Wahrheit im Kleinen an.

Der in den Worten von Herrn Balke enthaltene Vorwurf, ich gehöre sozusagen zu den Gesinnungsgenossen von "antiimperialista.org", ist eine bösartige Unterstellung. Ich neige allerdings nicht dazu, alles, was der gute Mann schreibt, ernst zu nehmen.

Was er mit "Webseiten wie antiimperialista.org" meint, bleibt unklar, passt aber zu dieser Denunziationsmethode. Ich könnte Ihnen natürlich jetzt auch meine Dienste anbieten, was ich nicht tue, um mich nicht auf das Niveau von Herrn Balke begeben zu müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig Watzal

Quelle und mehr

 

 

Dr. Watzal äußert sich in der Taz.  - vom 6.10.2004, S. 17, 156 Z. (Interview), MARTIN REICHERT
 


"Eine Lobby ist legitim"

Der Nahost-Experte Ludwig Watzal soll sich mit einem Rundfunk-Kommentar über Haim Saban
des Antisemitismus schuldig gemacht haben. Im taz-Gespräch äußert er sich nun zu den Vorwürfen

INTERVIEW MARTIN REICHERT

taz: Herr Watzal, sind Sie ein Antisemit?

Ludwig Watzal: Antisemitismus ist nicht in meinem Kopf, also ist er auch nicht in meinen Texten. Ich habe tausende von Seiten zum Thema Israel publiziert, und Sie werden nicht einen Hauch von Antisemismus darin finden.

In Ihrem Kommentar im Deutschlandradio Berlin bezeichnen Sie es als geschmacklos, dass Haim Saban ausgerechnet in Dachau den Zuschlag für den Kauf von ProSiebenSat.1 bekommen hat. Konnte er denn da etwas dafür?

Er hat diesen Anruf in einem Interview mit der New York Times erwähnt. Natürlich kann man sich nicht aussuchen, wo man angerufen wird. Vielleicht war das unglücklich formuliert von mir, man kann in diesen Satz aber nicht reininterpretieren, dass er antisemitisch sei. Ich habe weder Haim Saban noch die anderen beiden Personen des öffentlichen Lebens als zum Judentum gehörig bezeichnet. Sie agieren für mich als Haim Saban, Michael Wolffsohn oder Michel Friedman in der Gesellschaft.

Muss man bei Haim Saban oder Michel Friedman extra dazuschreiben, dass sie jüdischen Glaubens sind?

Im Nachhinein hätte man diesen ganzen von mir beschriebenen Sachverhalt nicht mit kühlem Blick betrachten sollen. Das muss ich mir selbst eingestehen, ich habe das einfach so dargestellt, ohne fünfmal nachzudenken. Das war nicht sehr klug, aber auf der anderen Seite befasse ich mich sehr viel mit englischsprachiger Literatur zu diesem Konflikt, da wird ganz anders diskutiert. mehr >>>

 

Ein Link zu dem Artikel, der Anlass des  Leserbriefes von Dr. Watzal war. Hier der Leserbrief von Dr. Ludwig Watzal an die "Achse der Guten":

Betr.: Artikel auf Ihrer Website „Achse des Guten:  Michael Miersch

Deutscher Bildungsbeauftragter arbeitet für eine pro-terroristische Webseite
Von VoKo Christian J. Heinrich (gekürzt von mm)


Sehr geehrte Damen und Herren der „Achse des Guten“

 Ich bitte um Abdruck folgender Richtigstellungen:

 Beim Artikel von Herrn Christian J. Heinrich (gekürzt von mm) handelt es sich um Collagen, die aus falschen Tatsachenbehauptungen und aus dem Zusammenhang gerissenen Satzfetzen  bestehen. Sie dienen einzig und allein dazu, mich zu diffamieren.

 - Die falschen Behauptungen beginnen bereits mit der Überschrift des Beitrages. So behauptet Herr Heinrich, „Ludwig Watzal, ein führender Vertreter der wichtigsten demokratischen Bildungsinstitution in Deutschland, der Bundeszentrale für politische Bildung, veröffentlicht wiederholt Artikel auf einer pro-terroristischen Webseite, der „antiimperialista.com“ und arbeitet für deren Internetmagazin „Intifada“.

 - Dies ist falsch: Ich bin kein führender Mitarbeiter „der wichtigsten demokratischen Bildungsinstitution“, sondern einer von drei Redakteuren der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“. In dem Beitrag wird suggeriert, ich veröffentlichte wiederholt auf einer „pro-terroristischen Website“ und in deren Internetmagazin „Intifada“. Auch das ist falsch. Richtig ist, dass von mir ausschließlich im Jahr 2003 zwei Artikel und vier Buchbesprechungen gekürzt in der Zeitschrift „Intifada“ nachgedruckt wurden. Alle Beiträge waren vorher bereits in renommierten Zeitungen und Zeitschriften erschienen. Daraus eine Nähe zu dieser Website herzuleiten, ist abwegig. Abgesehen von der Zusendung dieser Beiträge per e-mail hatte ich weder vorher noch nachher irgendwelchen Kontakt zu dieser Zeitschrift, zu der Website schon gar nicht. Es ist schon seltsam, dass sich Herr Heinrich nicht mit dem Inhalt meiner Beiträge auseinandersetzt. Wenn diese Vorwürfe gegen die Organisation und die Zeitschrift zutreffend sein sollten, frage ich mich, warum beide in Österreich noch frei arbeiten bzw. erscheinen können.

 - Falsch ist weiterhin, dass ich an eine »Israelisierung der Welt« glaube und „antiamerikanische und antiisraelische Verschwörungstheorien“ verbreite. Mir sind alle Verschwörungstheorien ein Greuel. In keinem meiner Bücher oder zahlreichen Artikel verbreite ich „antiamerikanische und antiisraelische Verschwörungstheorien“. Außerdem glaube ich nicht an „Eine Israelisierung der Welt“. Dieser Titel wurde von der Redaktion bestimmt. In dem Beitrag in der Zeitschrift „International“ (3/2004) geht es konkret um Unterdrückungsmaßnahmen der US-Besatzer im Irak, die denen der israelischen Besatzungsmacht sehr ähneln. http://www.watzal.com/f_pub.html - also um nichts „Verschwörungstheoretisches“, sondern nur Politisch-konkretes.

- Weiterhin falsch ist die Behauptung, ich agiere „nicht nur im linksextremistischen Umfeld“ und sei „offen anti-israelisch“. Weder agiere ich in diesem Umfeld, noch bin ich “offen anti-israelisch“. Ich habe mich noch nie in diesem Milieu bewegt. Auch habe ich mich immer nur kritisch gegenüber der Besatzungspolitik Israels, den Menschrechtsverletzungen gegenüber den Palästinensern und den Verstößen Israels gegen das Völkerrecht geäußert. Was soll darin „offen anti-israelisch“ sein?

 - Falsch ist ebenfalls, dass ich im Rahmen meiner Tätigkeit für die Bundeszentrale als „Redakteur“ für die Zeitschrift „Das Parlament“ arbeite. Im Rahmen der „Bundeszentrale“ arbeite ich für die Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)“. Die Wochenzeitung „Das Parlament“ wird vom Deutschen Bundestag herausgegeben. In dieser Wochenzeitung bespreche ich von Zeit zu Zeit Bücher und schreibe manchmal einen Beitrag als „freier Journalist“. Ob Herr „Thomas Krüger Anfang 2005 mehrfach erklärt“ habe, Watzal dürfe sich nicht zu Israel äußern, kann ich nicht beurteilen. Gilt Artikel 5 GG nicht für jeden Staatsbürger?

 - Ebenso falsch ist Folgendes: Der Titel des Kommentars im „Freitag“ vom 26. März 2004 lautete nicht „Öffentliche Hinrichtung von Scheich Ahmed Yassin“, wie behauptet, sondern „Auch Arafat ist gemeint“. Ersterer Titel war nur der Untertitel. Falsch ist ebenfalls, dass ich in diesem Beitrag Hamas als „soziale Bewegung“ gewürdigt habe. Diese Bezeichnung taucht in dem Kommentar überhaupt gar nicht auf. Ich berufe mich in diesem Beitrag auf zwei israelische Wissenschaftler, wenn ich Folgendes schreibe: „Andere Stimmen – etwa die der beiden israelischen Sozialwissenschaftler Shaul Mishal und Avraham Sala, die Hamas vorzugsweise als ein soziales Netzwerk qualifizieren, das für ein beachtliches Bildungs- und Beschäftigungsprogramm in den palästinensischen Autonomiegebieten Sorge trägt – bleiben unbeachtet.“ Auch spekulierte ich nicht, ob Israel als „Atommacht Angst vor einem spastisch Gelähmten“ haben müsse“, sondern ich schreibe: „Dass die israelische Armee sich nicht scheute, diesen hilflosen Rollstuhlfahrer anzugreifen, sprengt alle Mäßstäbe. Warum hatte eine Atommacht Angst vor einem spastisch Gelähmten?“

 - Die falschen Behauptungen treffen auch auf meinen Kommentar im „Deutschlandradio“ vom 16. September 2004 zu: Der Titel lautete nicht, wie von Heinrich behauptet, „Haim Sabans Geschäfte in Deutschland“, sondern „Haim Saban, die Medien und Israel“. Auf die Frage: „Was haben Michel Friedman, Michael Wolffsohn und Haim Saban gemeinsam?“ soll ich geantwortet haben „Israel“. Richtig ist: „Allen drei liegt Israels Zukunft am Herzen.“ Weiter geht es mit falschen Behauptungen, dass ich „in diesem Zusammenhang von ´Holocaust Industrie`“ gesprochen habe. Heinrich beruft sich hierbei auf Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Berliner Technischen Universität, die in einem Beitrag der Tageszeitung „Die Welt“ vom 20. September 2004 wie folgt zitiert wurde: Watzal benutze die typischen antisemtischen Klischees vom „jüdischen Kapital“ und „jüdischer Macht“. Die Bezeichnung „Jude“ oder „jüdisch“ taucht in meinem Kommentar an keiner Stelle auf. Im Original heißt es dagegen: „Kritisiert der amerikanische Politikwissenschaftler Norman Finkelstein nicht zu Recht, dass die Holocaust-Erinnerung für politische Ziele instrumentalisiert werde, um z. B. die israelische Okkupationspolitik und die damit einhergehenden Ungerechtigkeiten gegenüber den Palästinensern zu rechtfertigen? Die Eskapaden der sogenannten Holocaust-Industrie sind jedenfalls ziemlich bizarr und eine Beleidigung für die Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Die Aktionen Sabans haben aber nichts mit Verschwörungsdenken zu tun, sondern sie sind ein Beleg dafür, wie symbiotisch das Verhältnis von Macht und Geld ist.“ In meinem Leserbrief an „Die Welt“ vom 1. Oktober 2004 habe ich folgendes geschrieben: “Ein solches Verhältnis ist in einer kapitalistischen Gesellschaft nichts besonderes, es ist allgegenwärtig - in den USA, Italien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien etc. Dankenswerterweise erwähnt Mülder, dass ich Berlusconi als ein Beispiel für diese Liaison genannt habe. In unserem Gespräch habe ich auch das Verhältnis zwischen Leo Kirch und Helmut Kohl genannt, was er leider nicht erwähnt hat.“ In der „Tageszeitung“ (taz) vom 6. Oktober 2004 habe ich zu diesem Verhältnis von Macht und Geld gesagt: „Das beste Beispiel für die Symbiose von Macht und Geld war Helmut Kohl im Zusammenspiel mit Leo Kirch.“

 Abschließend möchte ich noch einmal wiederholen, dass ich weder eine „pro-terroristische Website“ „unterstütze“ und für diese „arbeite“, noch als „radikaler ´antizionistischer` Aktivist bekannt“ bin. Diese Behauptungen sind ein Hirngespinst. Meine Publikationen und Vorträge geben dafür keinerlei Anlass. Mir kann kein Antisemitismus vorgeworfen werden.

 Was die angehängten Informationen in meinem Fall beweisen sollen, bleibt das Geheimnis von Herrn Heinrich und dem für Kürzungen Verantwortlichen mm.

 Mit freundlichen Grüßen Ludwig Watzal

 

 

Kristina Köhler, CDU Abgeordnete, beteiligt sich auch durch Ihre unkritische Übernahme der Inhalte von Texten und diffamierenden Leserbriefen an dieser Diskussion.
Man muss sich fragen, ob es sich bei ihr um eine gutgläubiges, naives und ahnungsloses  Opfer handelt, oder ob sie womöglich ein aktiver Teil dieser Diffamierungskampagne ist oder diese sogar unterstützt? Merkwürdig ist auf jeden Fall, dass eine Bundestagsabgeordnete ihr Internetforum für fragwürdige Organisationen und Personen zur Verfügung stellt.
Quelle

 

 

Dr. Ludwig Watzal antwortet auf einen Text von Christian J. Heinrich.

Betr.: Artikel auf Ihrer Website �Achse des Guten: Michael Miersch"

Deutscher Bildungsbeauftragter arbeitet für eine pro-terroristische Webseite
Von VoKo Christian J. Heinrich (gekürzt von mm)

Sehr geehrte Damen und Herren der �Achse des Guten�

Ich bitte um Abdruck folgender Richtigstellungen:

Beim Artikel von Herrn Christian J. Heinrich (gekürzt von mm) handelt es sich um Collagen, die aus falschen Tatsachenbehauptungen und aus dem Zusammenhang gerissenen Satzfetzen bestehen. Sie dienen einzig und allein dazu, mich zu diffamieren.

- Die falschen Behauptungen beginnen bereits mit der Überschrift des Beitrages. So behauptet Herr Heinrich, �Ludwig Watzal, ein führender Vertreter der wichtigsten demokratischen Bildungsinstitution in Deutschland, der Bundeszentrale für politische Bildung, veröffentlicht wiederholt Artikel auf einer pro-terroristischen Webseite, der �antiimperialista.com� und arbeitet für deren Internetmagazin �Intifada�.

- Dies ist falsch: Ich bin kein führender Mitarbeiter �der wichtigsten demokratischen Bildungsinstitution�, sondern einer von drei Redakteuren der Zeitschrift �Aus Politik und Zeitgeschichte�. In dem Beitrag wird suggeriert, ich veröffentlichte wiederholt auf einer �pro-terroristischen Website� und in deren Internetmagazin �Intifada�. Auch das ist falsch. Richtig ist, dass von mir ausschließlich im Jahr 2003 zwei Artikel und vier Buchbesprechungen gekürzt in der Zeitschrift �Intifada� nachgedruckt wurden. Alle Beiträge waren vorher bereits in renommierten Zeitungen und Zeitschriften erschienen. Daraus eine Nähe zu dieser Website herzuleiten, ist abwegig. Abgesehen von der Zusendung dieser Beiträge per e-mail hatte ich weder vorher noch nachher irgendwelchen Kontakt zu dieser Zeitschrift, zu der Website schon gar nicht. Es ist schon seltsam, dass sich Herr Heinrich nicht mit dem Inhalt meiner Beiträge auseinandersetzt. Wenn diese Vorwürfe gegen die Organisation und die Zeitschrift zutreffend sein sollten, frage ich mich, warum beide in Österreich noch frei arbeiten bzw. erscheinen können.

- Falsch ist weiterhin, dass ich an eine »Israelisierung der Welt« glaube und �antiamerikanische und antiisraelische Verschwörungstheorien� verbreite. Mir sind alle Verschwörungstheorien ein Greuel. In keinem meiner Bücher oder zahlreichen Artikel verbreite ich �antiamerikanische und antiisraelische Verschwörungstheorien�. Außerdem glaube ich nicht an �Eine Israelisierung der Welt�. Dieser Titel wurde von der Redaktion bestimmt. In dem Beitrag in der Zeitschrift �International� (3/2004) geht es konkret um Unterdrückungsmaßnahmen der US-Besatzer im Irak, die denen der israelischen Besatzungsmacht sehr ähneln. http://www.watzal.com/f_pub.html - also um nichts �Verschwörungstheoretisches�, sondern nur Politisch-konkretes.

- Weiterhin falsch ist die Behauptung, ich agierte �nicht nur im linksextremistischen Umfeld� und sei �offen anti-israelisch�. Weder agiere ich in diesem Umfeld, noch bin ich �offen anti-israelisch�. Ich habe mich noch nie in diesem Milieu bewegt. Auch habe ich mich immer nur kritisch gegenüber der Besatzungspolitik Israels, den Menschrechtsverletzungen gegenüber den Palästinensern und den Verstößen Israels gegen das Völkerrecht geäußert. Was soll darin �offen anti-israelisch� sein?

- Falsch ist ebenfalls, dass ich im Rahmen meiner Tätigkeit für die Bundeszentrale als �Redakteur� für die Zeitschrift �Das Parlament� arbeite. Im Rahmen der �Bundeszentrale� arbeite ich für die Zeitschrift �Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)�. Die Wochenzeitung �Das Parlament� wird vom Deutschen Bundestag herausgegeben. In dieser Wochenzeitung bespreche ich von Zeit zu Zeit Bücher und schreibe manchmal einen Beitrag als �freier Journalist�. Ob Herr �Thomas Krüger Anfang 2005 mehrfach erklärt� habe, Watzal dürfe sich nicht zu Israel äußern, kann ich nicht beurteilen. Gilt Artikel 5 GG nicht für jeden Staatsbürger?

- Ebenso falsch ist Folgendes: Der Titel des Kommentars im �Freitag� vom 26. März 2004 lautete nicht �Öffentliche Hinrichtung von Scheich Ahmed Yassin�, wie behauptet, sondern �Auch Arafat ist gemeint�. Ersterer Titel war nur der Untertitel. Falsch ist ebenfalls, dass ich in diesem Beitrag Hamas als �soziale Bewegung� gewürdigt habe. Diese Bezeichnung taucht in dem Kommentar überhaupt gar nicht auf. Ich berufe mich in diesem Beitrag auf zwei israelische Wissenschaftler, wenn ich Folgendes schreibe: �Andere Stimmen � etwa die der beiden israelischen Sozialwissenschaftler Shaul Mishal und Avraham Sala, die Hamas vorzugsweise als ein soziales Netzwerk qualifizieren, das für ein beachtliches Bildungs- und Beschäftigungsprogramm in den palästinensischen Autonomiegebieten Sorge trägt � bleiben unbeachtet.� Auch spekulierte ich nicht, ob Israel als �Atommacht Angst vor einem spastisch Gelähmten� haben müsse�, sondern ich schreibe: �Dass die israelische Armee sich nicht scheute, diesen hilflosen Rollstuhlfahrer anzugreifen, sprengt alle Mäßstäbe. Warum hatte eine Atommacht Angst vor einem spastisch Gelähmten?�

- Die falschen Behauptungen treffen auch auf meinen Kommentar im �Deutschlandradio� vom 16. September 2004 zu: Der Titel lautete nicht, wie von Heinrich behauptet, �Haim Sabans Geschäfte in Deutschland�, sondern �Haim Saban, die Medien und Israel�. Auf die Frage: �Was haben Michel Friedman, Michael Wolffsohn und Haim Saban gemeinsam?� soll ich geantwortet haben �Israel�. Richtig ist: �Allen drei liegt Israels Zukunft am Herzen.� Weiter geht es mit falschen Behauptungen, dass ich �in diesem Zusammenhang von ´Holocaust Industrie`� gesprochen habe. Heinrich beruft sich hierbei auf Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Berliner Technischen Universität, die in einem Beitrag der Tageszeitung �Die Welt� vom 20. September 2004 wie folgt zitiert wurde: Watzal benutze die typischen antisemtischen Klischees vom �jüdischen Kapital� und �jüdischer Macht�. Die Bezeichnung �Jude� oder �jüdisch� taucht in meinem Kommentar an keiner Stelle auf. Im Original heißt es dagegen: �Kritisiert der amerikanische Politikwissenschaftler Norman Finkelstein nicht zu Recht, dass die Holocaust-Erinnerung für politische Ziele instrumentalisiert werde, um z. B. die israelische Okkupationspolitik und die damit einhergehenden Ungerechtigkeiten gegenüber den Palästinensern zu rechtfertigen? Die Eskapaden der sogenannten Holocaust-Industrie sind jedenfalls ziemlich bizarr und eine Beleidigung für die Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Die Aktionen Sabans haben aber nichts mit Verschwörungsdenken zu tun, sondern sie sind ein Beleg dafür, wie symbiotisch das Verhältnis von Macht und Geld ist.� In meinem Leserbrief an �Die Welt� vom 1. Oktober 2004 habe ich folgendes geschrieben: �Ein solches Verhältnis ist in einer kapitalistischen Gesellschaft nichts besonderes, es ist allgegenwärtig - in den USA, Italien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien etc. Dankenswerterweise erwähnt Mülder, dass ich Berlusconi als ein Beispiel für diese Liaison genannt habe. In unserem Gespräch habe ich auch das Verhältnis zwischen Leo Kirch und Helmut Kohl genannt, was er leider nicht erwähnt hat.� In der �Tageszeitung� (taz) vom 6. Oktober 2004 habe ich zu diesem Verhältnis von Macht und Geld gesagt: �Das beste Beispiel für die Symbiose von Macht und Geld war Helmut Kohl im Zusammenspiel mit Leo Kirch.�

Abschließend möchte ich noch einmal wiederholen, dass ich weder eine �pro-terroristische Website� �unterstütze� und für diese �arbeite�, noch als �radikaler ´antizionistischer` Aktivist bekannt� bin. Diese Behauptungen sind ein Hirngespinst. Meine Publikationen und Vorträge geben dafür keinerlei Anlass. Mir kann kein Antisemitismus vorgeworfen werden.

Was die angehängten Informationen in meinem Fall beweisen sollen, bleibt das Geheimnis von Herrn Heinrich und dem für Kürzungen Verantwortlichen mm.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig Watzal =    


Quelle >>>

 

Das Filmheft zu "Paradise Now": Antizionistische PR Von Ralf Balke. Er ist ein immer wieder sich äußerndes Teil dieses Netzwerkes

Leserbriefe von Ludwig Watzal und Kinan Jäger zu diesem Text, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen vom 17.11.2005:

Bösartige Phantasie
Ralf Balke: 'Antizionistische PR'.
Jüdische Allgemeine vom 27. Oktober

Ich möchte folgende falsche und überzogene Behauptungen Balkes auf das schärfste zurückweisen: Wenn der Autor schreibt, ich rühre in der Beilage zur Zeitschrift Das Parlament "unablässig die Werbetrommel für Positionen der radikalen Antizionisten aus Israel", so ist dies irreführend und völlig überzogen. In Aus Politik und Zeitgeschichte hat Ilan Pappe, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Haifa, einmal geschrieben, und zwar in Heft 49/2000. In dieser Ausgabe ging es um den gesamten Nahen Osten. Neben Pappe war der palästinensische Jouralist Abdul-Rahman Alawi, der ägyptische Journalist Nagi Abbas, Professor Ferhad Ibrahim, syrischer Kurde, sowie Professor Christian Hacke und der Nahostexperte Dr. Kinan Jäger vertreten. Letzterer wird ebenfalls auf unqualifizierte Weise diffamiert. Falsch ist ebenfalls die Behauptung, daß ich "mit der Existenz Israels ein Problem" habe. In keinem meiner zahlreichen Vorträge oder Veröffentlichungen habe ich jemals die Existenz Israels in Frage gestellt oder geäußert, daß ich damit ein Problem habe. Man muß schon eine bösartige Phantasie entwickeln, um dies herbeizulügen. Was ich immer kritisiert habe, ist die Besatzungspolitik, die Menschenrechtsverletzungen und die Mißachtung des Völkerrechts.

Ludwig Watzal, Bonn

Ich weise darauf hin, daß ich weder Mitarbeiter der Bundeszentrale bin noch über "israelischen Staatsterrorismus" referiere. Die Recherchen von Ralf Balke scheinen mir daher äußerst unsauber.

Kinan Jäger, Bonn

Quelle

 

 

Dr. Ludwig Watzal / 15.01.06 20:30 / Kristina Köhler - Presse - Pressemitteilungen - Archiv


ich bitte um Abdruck des folgenden Leserbriefes:

mit dem Geschreibsel des Herrn Balke lohnt sich nicht die Auseinandersetzung. Es scheint, als habe er ein grundsätzliches Problem mit der Wahrheit. Darauf habe ich bereits in meinem ersten Brief vom 23. November 2005 hingewiesen. Auch in seinen letzten Bemerkungen liegt er wieder einmal knapp neben der Wahrheit. So habe ich Herrn Rensmann natürlich nicht "vor den Kadi" gezerrt. Der Anwalt von Herrn Rensmann hat schon am 13. Juli 2005 eine Unterlassungsverpflichtung im Auftrag seines Mandanten unterzeichnet, weil der Autor in seinem Buch "Demokratie und Judenbild" zwei Zitate zu meinen Ungunsten falsch "zitiert" hatte, um es freundlich auszudrücken. Diese Stellen wurden dann von zahlreichen Bibliotheken weltweit geschwärzt. Oder die Unterlassungsverpflichtung wurde mit dem Buch fest verbunden, wie in der Bibliothek des Deutschen Bundestages. Herr Balke sollte also mit falschen Tatsachenbehauptungen vorsichtiger umgehen. Auch die anderen von Balke erwähnten Fälle sind differenzierter, als er sich dies wahrscheinlich vorstellen kann. In Kürze werde ich eine ausführliche Dokumentation vorlegen, um u. a. die grotesken Einlassungen des Herrn Küntzel zurechtzurücken.

Mit freundlichen Grüßen
L. Watzal

Quelle: Kristina Köhler - Presse - Pressemitteilungen - Archiv

 

 

 

 

Ein Link zu dem Artikel, der Anlass des  folgenden Leserbriefes von Dr. Watzal war.

Hier der Leserbrief von Dr. Ludwig Watzal an die "Achse der Guten":

Betr.: Artikel auf Ihrer Website „Achse des Guten:  Michael Miersch

Deutscher Bildungsbeauftragter arbeitet für eine pro-terroristische Webseite
Von VoKo Christian J. Heinrich (gekürzt von mm)


Sehr geehrte Damen und Herren der „Achse des Guten“

 Ich bitte um Abdruck folgender Richtigstellungen:

 Beim Artikel von Herrn Christian J. Heinrich (gekürzt von mm) handelt es sich um Collagen, die aus falschen Tatsachenbehauptungen und aus dem Zusammenhang gerissenen Satzfetzen  bestehen. Sie dienen einzig und allein dazu, mich zu diffamieren.

 - Die falschen Behauptungen beginnen bereits mit der Überschrift des Beitrages. So behauptet Herr Heinrich, „Ludwig Watzal, ein führender Vertreter der wichtigsten demokratischen Bildungsinstitution in Deutschland, der Bundeszentrale für politische Bildung, veröffentlicht wiederholt Artikel auf einer pro-terroristischen Webseite, der „antiimperialista.com“ und arbeitet für deren Internetmagazin „Intifada“.

 - Dies ist falsch: Ich bin kein führender Mitarbeiter „der wichtigsten demokratischen Bildungsinstitution“, sondern einer von drei Redakteuren der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“. In dem Beitrag wird suggeriert, ich veröffentlichte wiederholt auf einer „pro-terroristischen Website“ und in deren Internetmagazin „Intifada“. Auch das ist falsch. Richtig ist, dass von mir ausschließlich im Jahr 2003 zwei Artikel und vier Buchbesprechungen gekürzt in der Zeitschrift „Intifada“ nachgedruckt wurden. Alle Beiträge waren vorher bereits in renommierten Zeitungen und Zeitschriften erschienen. Daraus eine Nähe zu dieser Website herzuleiten, ist abwegig. Abgesehen von der Zusendung dieser Beiträge per e-mail hatte ich weder vorher noch nachher irgendwelchen Kontakt zu dieser Zeitschrift, zu der Website schon gar nicht. Es ist schon seltsam, dass sich Herr Heinrich nicht mit dem Inhalt meiner Beiträge auseinandersetzt. Wenn diese Vorwürfe gegen die Organisation und die Zeitschrift zutreffend sein sollten, frage ich mich, warum beide in Österreich noch frei arbeiten bzw. erscheinen können.

 - Falsch ist weiterhin, dass ich an eine »Israelisierung der Welt« glaube und „antiamerikanische und antiisraelische Verschwörungstheorien“ verbreite. Mir sind alle Verschwörungstheorien ein Greuel. In keinem meiner Bücher oder zahlreichen Artikel verbreite ich „antiamerikanische und antiisraelische Verschwörungstheorien“. Außerdem glaube ich nicht an „Eine Israelisierung der Welt“. Dieser Titel wurde von der Redaktion bestimmt. In dem Beitrag in der Zeitschrift „International“ (3/2004) geht es konkret um Unterdrückungsmaßnahmen der US-Besatzer im Irak, die denen der israelischen Besatzungsmacht sehr ähneln. http://www.watzal.com/f_pub.html - also um nichts „Verschwörungstheoretisches“, sondern nur Politisch-konkretes.

- Weiterhin falsch ist die Behauptung, ich agiere „nicht nur im linksextremistischen Umfeld“ und sei „offen anti-israelisch“. Weder agiere ich in diesem Umfeld, noch bin ich “offen anti-israelisch“. Ich habe mich noch nie in diesem Milieu bewegt. Auch habe ich mich immer nur kritisch gegenüber der Besatzungspolitik Israels, den Menschrechtsverletzungen gegenüber den Palästinensern und den Verstößen Israels gegen das Völkerrecht geäußert. Was soll darin „offen anti-israelisch“ sein?

 - Falsch ist ebenfalls, dass ich im Rahmen meiner Tätigkeit für die Bundeszentrale als „Redakteur“ für die Zeitschrift „Das Parlament“ arbeite. Im Rahmen der „Bundeszentrale“ arbeite ich für die Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)“. Die Wochenzeitung „Das Parlament“ wird vom Deutschen Bundestag herausgegeben. In dieser Wochenzeitung bespreche ich von Zeit zu Zeit Bücher und schreibe manchmal einen Beitrag als „freier Journalist“. Ob Herr „Thomas Krüger Anfang 2005 mehrfach erklärt“ habe, Watzal dürfe sich nicht zu Israel äußern, kann ich nicht beurteilen. Gilt Artikel 5 GG nicht für jeden Staatsbürger?

 - Ebenso falsch ist Folgendes: Der Titel des Kommentars im „Freitag“ vom 26. März 2004 lautete nicht „Öffentliche Hinrichtung von Scheich Ahmed Yassin“, wie behauptet, sondern „Auch Arafat ist gemeint“. Ersterer Titel war nur der Untertitel. Falsch ist ebenfalls, dass ich in diesem Beitrag Hamas als „soziale Bewegung“ gewürdigt habe. Diese Bezeichnung taucht in dem Kommentar überhaupt gar nicht auf. Ich berufe mich in diesem Beitrag auf zwei israelische Wissenschaftler, wenn ich Folgendes schreibe: „Andere Stimmen – etwa die der beiden israelischen Sozialwissenschaftler Shaul Mishal und Avraham Sala, die Hamas vorzugsweise als ein soziales Netzwerk qualifizieren, das für ein beachtliches Bildungs- und Beschäftigungsprogramm in den palästinensischen Autonomiegebieten Sorge trägt – bleiben unbeachtet.“ Auch spekulierte ich nicht, ob Israel als „Atommacht Angst vor einem spastisch Gelähmten“ haben müsse“, sondern ich schreibe: „Dass die israelische Armee sich nicht scheute, diesen hilflosen Rollstuhlfahrer anzugreifen, sprengt alle Mäßstäbe. Warum hatte eine Atommacht Angst vor einem spastisch Gelähmten?“

 - Die falschen Behauptungen treffen auch auf meinen Kommentar im „Deutschlandradio“ vom 16. September 2004 zu: Der Titel lautete nicht, wie von Heinrich behauptet, „Haim Sabans Geschäfte in Deutschland“, sondern „Haim Saban, die Medien und Israel“. Auf die Frage: „Was haben Michel Friedman, Michael Wolffsohn und Haim Saban gemeinsam?“ soll ich geantwortet haben „Israel“. Richtig ist: „Allen drei liegt Israels Zukunft am Herzen.“ Weiter geht es mit falschen Behauptungen, dass ich „in diesem Zusammenhang von ´Holocaust Industrie`“ gesprochen habe. Heinrich beruft sich hierbei auf Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Berliner Technischen Universität, die in einem Beitrag der Tageszeitung „Die Welt“ vom 20. September 2004 wie folgt zitiert wurde: Watzal benutze die typischen antisemtischen Klischees vom „jüdischen Kapital“ und „jüdischer Macht“. Die Bezeichnung „Jude“ oder „jüdisch“ taucht in meinem Kommentar an keiner Stelle auf. Im Original heißt es dagegen: „Kritisiert der amerikanische Politikwissenschaftler Norman Finkelstein nicht zu Recht, dass die Holocaust-Erinnerung für politische Ziele instrumentalisiert werde, um z. B. die israelische Okkupationspolitik und die damit einhergehenden Ungerechtigkeiten gegenüber den Palästinensern zu rechtfertigen? Die Eskapaden der sogenannten Holocaust-Industrie sind jedenfalls ziemlich bizarr und eine Beleidigung für die Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Die Aktionen Sabans haben aber nichts mit Verschwörungsdenken zu tun, sondern sie sind ein Beleg dafür, wie symbiotisch das Verhältnis von Macht und Geld ist.“ In meinem Leserbrief an „Die Welt“ vom 1. Oktober 2004 habe ich folgendes geschrieben: “Ein solches Verhältnis ist in einer kapitalistischen Gesellschaft nichts besonderes, es ist allgegenwärtig - in den USA, Italien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien etc. Dankenswerterweise erwähnt Mülder, dass ich Berlusconi als ein Beispiel für diese Liaison genannt habe. In unserem Gespräch habe ich auch das Verhältnis zwischen Leo Kirch und Helmut Kohl genannt, was er leider nicht erwähnt hat.“ In der „Tageszeitung“ (taz) vom 6. Oktober 2004 habe ich zu diesem Verhältnis von Macht und Geld gesagt: „Das beste Beispiel für die Symbiose von Macht und Geld war Helmut Kohl im Zusammenspiel mit Leo Kirch.“

 Abschließend möchte ich noch einmal wiederholen, dass ich weder eine „pro-terroristische Website“ „unterstütze“ und für diese „arbeite“, noch als „radikaler ´antizionistischer` Aktivist bekannt“ bin. Diese Behauptungen sind ein Hirngespinst. Meine Publikationen und Vorträge geben dafür keinerlei Anlass. Mir kann kein Antisemitismus vorgeworfen werden.

 Was die angehängten Informationen in meinem Fall beweisen sollen, bleibt das Geheimnis von Herrn Heinrich und dem für Kürzungen Verantwortlichen mm.

 Mit freundlichen Grüßen Ludwig Watzal

Im übrigen, lieber Besucher informieren Sie sich selber.

 

Man lese:

 

Hier gibt es online Texte von Dr. Ludwig Watzal zu lesen.

Sie können auch ein Buch von ihm online lesen.

Es ist schon recht interessant wenn man beobachtet, wie verleumderisch und diffamierend Honestly Concerned im Einklang mit Broder, Laster, Schröder und anderen versuchen die Existenz eines Menschen zu vernichten. Man hat das falsche von den falschen "Lehrern" unserer Geschichte gelernt.

 

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