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Literatur online
und kostenlos - Palästina, Israel + der Nahostkonflikt
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Der
Außenminister
Sühne oder neue Schuld
Schauplatz sind Jerusalem und
das Westjordanland
Ein Schauspiel von
Kenneth und Hannelore Lewan
Mit einem Nachwort von Friedhelm Schmitz
Der Außenminister - Rezension von Dr. Ludwig
Watzal - Über den Nahostkonflikt sind Bibliotheken
gefüllt worden. Einer Lösung ist man dadurch
aber keinen Millimeter näher gekommen. Nähert
man sich ihm in der Form eines Schauspiels,
erscheint er als ein einziges Polit-Drama. Insbesondere
die Kritiklosigkeit Deutschlands gegenüber der
israelischen Besatzungspolitik enthebt diesen
Konflikt in transzendente Sphären. Hatte sich
nicht Deutschland unter rot-grüner Herrschaft
zum weltweiten Verteidiger der Menschenrechte
erklärt? Diesen Widerspruch - verkörpert in
der Person des deutschen Außenministers - beschreiben
der emeritierte Politikwissenschaftler Kenneth
Lewan und seine Gattin Hannelore in dem vorliegenden
Schauspiel "Der Außenminister" formidabel. Dass
dieses „Drama“ keine Bühne gefunden hat, verwundert
nicht. Zutiefst haben sich Denkschablonen ins
bundesrepublikanische Bewusstsein eingenistet,
die an orwellsche und kafkaeske Zustände erinnern.
Der Gipfel des Orwellismus ist erreicht, wenn
eine acht Meter hohe Mauer als „Zaun“ oder „Barriere“
umdefiniert wird. Die Geschichte beginnt mit
einem Knaller und ist schnell erzählt: Anlässlich
von Vorwürfen von Menschenrechtsverletzungen
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The
Foreign Minister or fishing in foul
waters
- Play by Kenneth and Hanna Lewan - First scene
- Jerusalem: Large room in the press centre
of the Israeli government. - I am Jacob Springer,
head of the Israeli Information Office. Before
I spent a few years in Latin American and German
embassies, so I can consider myself a specialist
in German-Israeli relations. I am happy to see
that such a large number of journalists from
all over the world has followed our invitation
to cover the event of the German Foreign Minister
being awarded a prize for the friendly and unshakable
support from Germany all over the years and
especially in difficult times. Now let me give
you a short briefing on how we will proceed.
First the Mayor of Jerusalem is going to hand
over the prize to the German Foreign Minister,
then the German F.M. is going to give the Jerusalem
Mayor a prize for his success in making Jerusalem
a united city, the capital of Israel. >>>
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Online:
Erste Ausgabe Juli 2012 (pdf) >>>
Null Nummer
Juli 2011 (pdf) >>>
"PalästinaIsraelZeitung"
gedruckt:
Palästina-Israel-Zeitung.de
wird herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft
Völkerrecht und Menschenrechte in
Palästina und Israel e.V..
Zum geschäftsführenden Vorstand
gehören: Peter Bingel, Königswinter,
Dr. Karl-Otto Körber, Bad Honnef,
Sabine Werner, Königswinter
Anschrift des Vereins: c/o
Peter Bingel - Am Ordensgut 2 -
53639 Königswinter -
Mercurialis@web.de
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Zur Gliederung
-
Structure
Die hier in loser Folge zur Veröffentlichung
vorliegenden Texte geben einen detaillierten
Einblick in die Vorgänge, die zum Konstrukt
Israel geführt haben und lassen keinen
Zweifel daran, dass es unter den bestehenden
zionistischen Rahmenbedingungen um nichts
geringeres als das Ganze geht, um ein
jüdisches Israel ohne Palästinenser
und mit keinem Impuls für zwei Staaten,
die nebeneinander leben könnten und
auch nicht um eine Integration Israels
in den Nahen Osten, sondern um die Fortsetzung
des aggressiven, zerstörerischen Kurses
bis hin zu weiteren Kriegen.
Zur Ausgabe
der englischen Fassung
Der vorliegende Sammelband
ist das Ergebnis gemeinsamer Debatten
und Forschungen über die Kolonisierungserfahrungen
meiner Palästinensischen Planer Kollegen
in der West Bank. Auch wenn alles bekannt
zu sein scheint, auch wenn alles gesagt
zu sein scheint haben wir uns entschlossen
noch einmal den ganzen Zusammenhang
der Usurpation Palästinas durch die
Zionistische Bewegung seit Ihrem ersten
Kongress in Basel 1897 zusammenzufassen
und den Roten Faden der Zerstörung und
Enteignung von damals bis heute, von
der Mittelmeerküste bis zum Jordan,
vom Litani bis zum Roten Meer für die
Öffentlichkeit zu entwirren. Die verschiedenen
Autoren zeigen die erschreckenden Ergebnisse
physischer Gewalt, die sich hinter staatlichen
Schreibtischen nur zu verbergen scheint,
wo Illegales mit Illegalem verschmilzt
und den Schein rechtmäßigen Handelns
nur vortäuscht.
Der Band setzt sich in seinem
Schwerpunkt mit der räumlichen
Planung auseinander, mit ihren
historischen und willkürlich neu geschaffenen
Rahmenbedingungen, sowie den genannten
und verborgenen Zielen und Absichten.
Es geht um nationale Planung, regionale
Entwicklungsstrategien und Programme,
einzelne Projekte, um Wohnungspolitik
und Verkehrsentwicklung und natürlich
auch um die Verplanung der natürlichen
und vor allem der Wasserressourcen –
um Planungen seit 1897, nach 1948 und
nach 1967 bis heute, in Israel, Gaza,
der West Bank und auch um die aktuelle
Planung in Städten wie Hebron, Jerusalem
und Jaffa.
Nach einer kurzen Einführung
in die heutigen sozio-politischen Verhältnisse
wird die Planung der Eroberung Palästinas
unter den Mandatsbedingungen vorgestellt
bis zur gewaltsamen Etablierung des
Staates Israel unter Missachtung der
internationalen Beschlüsse und jeglicher
Menschenrechte gegenüber der authochthonen
palästinensischen Bevölkerungsmehrheit
in dem Lande.
In einem zweiten Komplex geht es um
die Planung in Israel
selbst, um Ziele und Strategien und
um die gewaltsamen Schaffung von geplanten
Strukturen, die einerseits und bis heute
der Vertreibung und Entrechtung der
Palästinenser im Staat Israel dienen
und andererseits die Umkehrung der Bevölkerungs-
und der Eigentumsverhältnisse schufen
und die räumliche Usurpation und Israelisierung
oder genauer Judaisierung aller Verhältnisse
zur Konsequenz hatten; denn der neu
konstruierte Staat verstand und versteht
sich als jüdischer Staat, als Staat
aller Juden und nicht als Staat und
Nation Israel. Im Detail wird dies am
Beispiel der staatlichen israelischen
Wohnungspolitik und der Schaffung von
sogenannten „Abwesenden-Anwesenden“
oder der nicht anerkannten Orte erläutert,
die vor allem die Konzentration der
mehr als 100.000 Beduinen in nur für
sie bestimmten Neu-Siedlungen betrifft.
Der dritte Komplex setzt sich mit den
vielen Facetten räumlicher Planung,
den Zielen, Strategien und Instrumenten
zur Usurpation der 1967 besetzten
palästinensischen Gebiete auseinander,
mit dem Bau von Kolonien, unpassenderweise
allgemein „Siedlungsbau“ genannt, den
Verkehrsplanungen, den Wasser-ver-planungen
und aktuell mit den Folgen des Mauerbaus,
der 2003, immer unter den Bedingungen
des sogenannten Friedensprozesses, begann
und noch nicht beendet ist.
Ein vierter Komplex widmet sich
drei großen Städten:
Jaffa in Israel, der
‚Perle‘ unter den palästinensischen
Küstenstädten, die schon unter dem Mandat
und seit der Gründung Tel Aviv‘s den
zionistischen Übernahmegelüsten ausgesetzt
war und 1948 der ethnischen Säuberung
unter Ben Gurion zum Opfer fiel - wobei
das Schicksal Jaffa auch für Akka, Haifa
und andere mehrheitlich palästinensische
Orte in Israel genommen werden kann;
Hebron im Süden der
West Bank, Stadt Abrahams, in deren
Zentrum die aggressivsten israelischen,
jüdischen Siedler unter dem Schutz der
israelischen Armee ihr Unwesen treiben,
geschützt durch Kiryat Arba, eine der
größten Kolonien, die ganz anders als
die palästinensischen Städte mit viel
Geld und expansionsfördernden Masterplänen
ausgestattet ist; schließlich
Jerusalem, das zur
Zeit quasi ‚sturmreif‘ geschossen wird
unter Vorgabe von ‚Denkmalschutz‘ und
‚Erneuerungsprogammen‘ und gleichzeitig
fundamentalistischen Siedlergruppen
zur Zerstörung der palästinensischen
Geschichte und Identität preisgegeben
wird. Jerusalem – die Hauptstadt – bereits
umgeben von einem Ring von großen und
einer Kette von kleinen Kolonien, das
nun an der Reihe ist, um durch ein raffiniertes
Zusammenspiel von staatlicher und städtischer
Planung und von organisiertem Terror
von Siedlergruppen israelisiert, judaisiert
zu werden.
Ein letzter Komplex widmet sich den
diversen internationalen Einmischungen
in die räumliche Planung und Entwicklung,
sei es verbrämt als Friedensvorschlag
wie z.B. von der Gruppe RAND, sei es
konkret mit Hilfe der Nachbarn Jordaniens
oder Ägyptens unter Missbrauch von Planung
zur Veränderung des Raumes und damit
der Untergrabung der territorialen Integrität
eines palästinensischen Staates.
Der Band umfasst 263 Seiten. Fast 100
Karten sowie Tabellen, Grafiken und
Fotos illustrieren die dargelegten Tatbestände.
Einige zentrale Dokumente wurden im
Anhang hinzugefügt.
Eine deutsche Kurzfassung
ist in Vorbereitung.
1
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3
jeweils
etwa 1,8 MB

DIE ERDE HABT
IHR UNS GENOMMEN
100 Jahre Zionistische
Siedlungspolitik in Palästina
Dr. Viktoria Waltz - Joachim Zschiesche
- (Dortmund/Berlin 1985/1986)
Ab dem 14.5.2010 ist dieses Buch (24MB -
pdf) online und kostenlos abrufbar.
Kommentar zu dieser online-Ausgabe - Es
ist längst alles gesagt! Die Nakbe beginnt
mit 1897! Die Instrumente: Raumplanung,
Staatlicher Terror, Krieg - Die vorliegende
Untersuchung der zionistischen Kolonisierungspolitik
in Palästina wurde bereits vor 25 Jahren
beendet. Auf Grundlage des vorliegenden
Materials war schon damals das heutige Drama
sichtbar genug: Die Vorbereitung der zionistischen
Usurpation Palästinas
● die Enteignung
und Vertreibung der Palästinenser aus ihrem
Land mehr als die UN je beschlossen
● die Einkreisung
der palästinensischen Städte und Dörfer
durch israelische Koloniegürtel in West
Bank (Gaza), Ost Jerusalem,
● die Bantustanisierung
der West Bank (wie auch des Gaza Streifens)
infolgedessen,
● die Abkoppelung
Jerusalems von seinem palästinensischen
Zusammenhang und ein intensives Programm
der Judaisierung von den äußeren Kolonieringen
bis hinein in das Zentrum der Altstadt.
Kaum 6% des einst palästinensischen Bodens
gehören heute noch den Palästinensern in
Israel; kaum 12% des ehemaligen Palästinas
in Mandatsgröße steht den Palästinensern
real noch zur Verfügung – Wasser, Luft und
Boden kontrolliert Israel. Die Verhältnisse
haben sich komplett umgekehrt – gegen internationales
Recht und die Menschlichkeit. Die palästinensische
Identität, ihr Alltagsleben, ihre Kultur
werden in einem erbitterten und entbehrungsreichen
Verteidigungskampf und nur mit großen Anstrengungen
aufrecht erhalten. Die große Mehrheit des
palästinensischen Volkes ist vertrieben,
zu Flüchtlingen außerhalb und innerhalb
ihres eigenen Landes verurteilt. Die Basis
all dessen liegt in der zionistischen Ideologie
begründet, die im Kern rassistisch und auf
die Vertreibung der Nicht-Juden, also der
Palästinenser hinauslaufen muss. Auch dies
ist in der vorliegenden Untersuchung hinlänglich
nachgewiesen worden.
Heute – wo der Friedensprozess zur allseits
sichtbaren Farce geworden ist – wird auch
die Rolle der Raum-Planung klar erkannt,
die mit Bodenrecht, Planungsrecht, Siedlungsbau,
Infrastrukturentwicklung und auch mit Denkmalschutz
und Architektur nur ein Mittel zur Kolonisierung
und Vertreibung ist. Vor allem das ist zentrales
Thema der vorliegenden Arbeit gewesen und
könnte längst Allgemeingut bei der Bewertung
der Realität und der Auseinandersetzung
um eine Friedenslösung geworden sein. Es
gibt sie inzwischen, die mit diesem Thema
befassten Kritiker, Analysten – aber auch
Stagnation. Denn selbst die Erkenntnis dass
der Zionismus die Wurzel des Übels ist,
wird bei der Beurteilung des heutigen Dramas
nicht herangezogen, sondern um mehr oder
weniger Bauten, mehr oder weniger A,B oder
C herumgerdet. Kritische israelische Zionisten
wie z.B. Leibowitz halten die heutige Situation
ihres Staates zwar für gefährlich, weil
sich offenbar Demokratie und Ethnokratie
unter dem Fakt einer äußerst brutalen Besatzungspolitik
schlecht vereinbaren lässt – die Gründung
des Staates Israel mit Mitteln derselben
Gewalt wird aber in Kauf genommen. Es lohnt
sich, mit dieser online Veröffentlichung
noch einmal sich darüber Gewissheit zu holen,
wie und dass das Anfangsscenario bereits
den Kern des heutigen Dramas in Palästina
beinhaltet. >>>
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Apartheid
Ancient,
Past, and Present
Systematic and Gross Human
Rights Violations in Graeco-Roman
Egypt, South Africa, and
Israel/Palestine,
Vienna: Gesellschaft für
Phänomenologie und kritische
Anthropologie, 2010, 6th
edition, (1st edition 2006)
Dr. Anthony Löwstedt
Download:
http://media.manila.at/gesellschaft/gems/Apartheid6.pdf
The author,
Dr. Anthony Löwstedt, worked
and carried out research
over twelve years on three
continents for this book,
which is now appearing in
a new, updated and considerably
extended edition on the
web. In his Foreword to
this edition, the Israeli
historian and editor of
the forthcoming volume,
Peoples Apart: Israel,
South Africa and the Apartheid
Question (I.B. Tauris,
2010), Ilan Pappe, writes:
„Although
the association of apartheid
South Africa and the Palestine
issue has been in the air
for quite a while, very
few scholarly books tackled
the comparison in a profound
and professional way. This
book is one of the first
serious attempts. . . It
does not confine the comparison
to South Africa alone. After
all, apartheid and segregation
accompanied other…regimes
and these case studies are
equally important for such
a comparative study. The
novelty here, however, is
not confined to extending
the comparison geographically
or chronologically. What
the author calls the ‘wide
sense’ of apartheid exposes
layers quite often hidden
from the public, and quite
often the professional eye.
These include the impact
of segregation polices in
both societies on individual
violence, family cohesion
and gender issues. . . The
awareness that the story
in one case, South Africa,
has come to an end and the
terrible sense of worse
to come in the other, in
Israel and Palestine, gives
this book particular urgency
and vitality.”
Apartheid is a crime
against humanity under international
law, which uses the term ‘apartheid’
in a generic sense (e.g. the
International Convention on the
Suppression and Punishment of the
Crime of Apartheid, 1973),
i.e. not restricted to South Africa,
yet academic and theoretical efforts
to extend the applicability of the
term, ‘apartheid’, have been slow.
This book attempts to meet what
the author sees as a need to discuss
the definition of apartheid much
more extensively, especially since
the UN Human Rights Envoy, John
Dugard, has recommended charging
Israel with the crime of apartheid
in international courts. The book
also addresses such questions as:
How does apartheid relate to colonialism,
genocide, and other crimes against
humanity? To what extent does the
concept of apartheid enable us to
explain what has happened and what
is happening in Israel/Palestine?
Are predictions possible based on
the South African experience? In
what areas and for how long are
apartheid legacies likely to linger
in South Africa (and in a possible
post-conflict Israel/Palestine)?
Anthony Löwstedt
was born in Sweden and grew
up there and in Hong Kong,
he studied in Vienna, and
worked here for a press
freedom organization, the
International Press Institute,
for ten years. He has also
been active as an academic
and UN consultant in South
Africa (University of the
Witwatersrand, University
of Pretoria, UNESCO) and
in the Occupied Palestinian
Territories (Bir Zeit University,
UNDP, UNESCO). Since 1997
he teaches Media Communications,
History, and Philosophy
at Webster University Vienna.
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Ganze
Scharen von Pilgern und Touristen strömen
täglich für 2-3 Stunden nach Bethlehem,
doch wen interessiert wirklich (meistens
aus Unwissenheit !!), was hinter der Mauer
in der Geburtsstadt Jesu mit den Menschen
passiert? Ich wage die Vermutung, dass mehr
als 90 % der Besucher so gut wie nichts
oder kaum etwas von der katastrophalen Lage
der Einwohner mitbekommen und mit dem Eindruck
nach Jerusalem und in die Heimat zurückfliegen,
es sei doch alles normal. Eine gute Beschreibung
finden Sie in der Sonderausgabe des Berliner
Missionswerkes/Nahost/Im Lande der Bibel
im Tagebuch aus Bethlehem "Hinter der Mauer"
von Dr. Andreas Grüneisen, Berlin, der Ende
2009 für 3 Monate in Bethlehem war im Rahmen
des Ökumenischen Begleitprogramm des Kirchen
EAPPI. - P. R. -
Hier sein Bericht zum Download >>>
Hinter der Mauer - Tagebuch aus
Bethlehem
- Andreas Grüneisen - (pdf - 48 Seiten) Dunkelheit
kann die Dunkelheit nicht vertreiben; nur das
Licht vermag dies. Hass kann den Hass nicht
besiegen; nur die Liebe kann dies. Mit diesem
Zitat Martin Luther Kings beschreibt der Verfasser
dieses Bethlehem-Tagebuchs die Problematik des
Israel-Palästina-Konflikts, die er als Teilnehmer
des Ökumenischen Begleitprogramms des Weltrats
der Kirchen (EAPPI) drei Monate lang erlebt
hat. Was bringt einen Berliner Arzt kurz nach
dem Eintritt in den Ruhestand dazu, den Kittel
an den Nagel zu hängen und die Weste mit dem
Symbol des ökumenischen Beobachters anzuziehen?
Fast scheint es so, als ob Andreas Grüneisen
mit dem scharfen beobachtenden Blick, mit dem
er als Arzt Diagnosen stellte, nun den Nahostkonflikt
und das, was er bei den Betroffenen auf beiden
Seiten auslöst, beschreibt. Doch er tut dies
nicht aus der Perspektive eines distanzierten
Beobachters, sondern als Mensch, der das Unrecht
mit erleidet und beim Namen nennt. Ob bei der
Beschreibung des Schicksals einer Jerusalemer
Familie, die Opfer der systematischen alltäglichen
Hauszerstörung wird, oder bei dem alltäglichen
Drama, das sich jeden Morgen am Checkpoint Bethlehem
abspielt. Niemals gibt sich Andreas Grüneisen
der Illusion hin, etwas an der gewaltgeprägten
Situation zum Guten zu verändern. Präsenz zeigen
bedeutet nicht, den Nahost-Konflikt zu lösen,
sondern den Menschen nahe zu sein, die unter
der Besatzungssituation leiden. Dass dies möglich
ist, zeigt die Äußerung einer Blumenverkäuferin,
die zu dem Autoren sagt: „Wenn ihr da seid,
ist es nicht so schlimm.“
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Stunde der
Wahrheit: Ein Wort des Glaubens,
der Hoffnung und der Liebe
aus der Mitte des Leidens
der Palästinenser und Palästinenserinnen
Als pdf
herunterladen
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Die Feinde des
Friedens
Dr. Ludwig Watzal
Das
Buch bietet einen Überblick über den israelisch-palästinensischen
Konflikt von der zionistischen Besiedelung des
Landes bis in die Gegenwart. Ludwig Watzal stellt
erstmals den Friedensprozeß in seiner Komplexität
dar. Seine Analyse sämtlicher Abkommen vermittelt
ein differenziertes Bild der israelischen und
der palästinensischen Gesellschaft.
Sie können das Buch
als PDF-Datei komplett oder kapitelweise downloaden.
mehr >>>
Friedensfeinde.
Der Konflikt zwischen Israel und Palästina in
Geschichte und Gegenwart
(Buchbesprechung)
Aufbau Taschenbuch , 1998, Berlin
Mit der Unterzeichnung des Autonomieabkommens
für den Gaza-Streifen und die Stadt Jericho
durch Israel und die PLO gibt es erstmals einen
Hoffnungsschimmer auf Frieden im Nahen Osten.
Die Lage der Menschenrechte der Palästinenser
in Israel, in den besetzten und in den teilautonomen
Gebieten ist nach wie vor prekär. Folterungen,
Landenteignungen, Siedlungsausbau sowie Diskriminierungen
im politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen,
sozialen oder medizinischen Bereich sind nicht
einfach von der Tagesordnung verschwunden.
Ludwig Watzal bietet einen umfassenden Überblick
über die aktuelle und zeitgeschichtliche Situation
und stützt sich dabei neben eigenen Recherchen
auf Zeugnisse israelischer, palästinensischer
und internationaler Menschenrechtsorganisationen.
Er macht deutlich, dass noch viel beiderseitiges
Entgegenkommen notwendig ist und es einen dauerhaften
Frieden erst geben wird, wenn Israel den palästinensischen
Volk Gerechtigkeit auf allen Ebenen wiederfahren
lässt
Quelle
Das Buch im PDF-Format
Inhaltsverzeichnis
Vorspann
(Download PDF: 2 MB)
1. Zur Geschichte Palästinas und Israels
(Download PDF: 17 MB)
2. Der Friedensprozeß in Israel und Palästina
(Download PDF: 30 MB)
3. Die Menschenrechte der Palästinenser unter
israelischer Besatzung und palästinensischer
Autonomie
(Download PDF: 14 MB)
4. Die Rolle Israels im internationalen System
und im Nahen Osten
(Download PDF: 10 MB)
5. Israel zwischen westlicher Demokratie und
religiösem Fundamentalismus
(Download PDF: 14 MB)
6.
Ausblick: Friede in Nahost ist möglich
(Download PDF: 5 MB)
Frieden ohne Gerechtigkeit
Israel und Menschenrechte der Palästinenser
Dieses Buch kostenlos zum Download als
PDF-Version -
http://www.watzal.com/f_fog.html
Friedensfeinde - Der Konflikt zwischen Israel
und Palästina in Geschichte und Gegenwart
-
PDF-Version (komplett, 1.4 MB)
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Klartext für Deutschland
Jürgen Möllemann
Kostenloses e-book >>>
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Avi Primor
»...mit Ausnahme Deutschlands«
Als Botschafter
Israels in Bonn
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Teil:
Deutschland - ein weißer Fleck
(pp. 11-34)
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Teil:
Annäherungen (pp. 34-56)
57kb
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Teil:
Vor schwierigem Terrain
(pp. 56-90) 85kb
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Teil:
Steine und Rosen (pp.
90-130) 100kb
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Teil:
Am Anfang der Mission
(pp. 130-161) 80kb
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Teil:
Bonner Begegnungen
(pp. 161- 200) 98kb
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Teil:
Wer Wind sät (pp. 200-238)
96kb
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Teil:
Vermächtnisse und Perspektiven
(pp. 238-265) 68kb
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Teil:
Die Wunde und die Narbe
(pp. 265-270) 14kb
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Literatur
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Personenregister
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Abbildungen
272 Seiten, 32 sw-Abb.
DM 39.00
Erschienen 1997 beim Ullstein-Verlag, Berlin
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