oo

 

Start Palästina Portal

 Medien

Nach oben
Neu
Autoren A-C
Autoren D-J
Autoren K-L
Autoren M-R
Autoren S-Z
Online + Kostenlos
Kinder
Zambon Verlages


 

Nun wieder lieferbar >>


Solange vorrätig wird das Buch gegen eine Spende  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.
Weitere Infos hier >>>


Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>

 

 

 

Buchvorderansicht: Rohlfs - 'Nie wieder!'? Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 

 

Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal  >>

Unteilbarer Humanismus - Felicia Langer hat ein eindringliches Buch zum israelisch-palästinensischen Konflikt geschrieben - Von Werner Ruf  >>>

 


 


 



S bis Z - Literatur zum Nahostkonflikt - Palästina + Israel
 

Neu | Autoren A-C | Autoren D-J | Autoren K-L | Autoren M-R | Autoren S-Z | Online + Kostenlos | Kinder | Zambon Verlages


 

S

Joe Sacco

Footnotes in Gaza

«Ich glaube nicht an die Objektivität» - Ein Gespräch mit dem Comic-Reporter Joe Sacco über seinen neuen Band «Gaza» - Joe Saccos - Eine aufschlussreiche Fussnote der Geschichte: In seiner neusten Comic-Reportage, «Gaza», arbeitet Joe Sacco ein Massaker der israelischen Armee an der palästinensischen Zivilbevölkerung auf. Über «Gaza» und seine Comic-Reportagen im Allgemeinen unterhielt sich mit ihm Christian Gasser. - Interview: Christian Gasser  - Joe Sacco, bereits Ihre erste grosse Reportage, «Palästina», beschäftigte sich mit dem Nahostkonflikt. Was fasziniert Sie daran? 1992 bin ich nach Palästina gereist, weil ich wissen wollte, was dort wirklich abläuft. Ich hatte das Gefühl, ich müsse etwas tun – und sei es auch nur, mich umzuschauen und das Gesehene meinen Freunden zu erzählen. Der Konflikt hat mich seither nie losgelassen. Er berührt uns >>>

 

Joe Sacco

Palästina

Eine Comic-Reportage

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2004
ISBN-10 3861506092
ISBN-13 9783861506096
Gebunden, 285 Seiten, 17,90 EUR

Ein bewegendes Comic-Epos:

Palästina.

 Als der amerikanische Journalist Joe Sacco von einem zweimonatigen Aufenthalt in Palästina in die USA zurückkehrte, suchte er für die Veröffentlichung seiner Erlebnisse nach einer Form, die die Unmittelbarkeit eines Augenzeugenberichts mit der Objektivität einer Reportage verbindet. Er erfand das Genre "Cartoon-Journalismus", das für Sacco die einzig angemessene Art schien, die schwierige und emotional aufgeladene Situation in Nahost darzustellen. Joe Sacco schildert das Leben in Palästina und Israel aus der Sicht eines jungen US-Amerikaners, der eine fremde, unbekannte Welt .. 

Die Erfindung des Landes IsraelGeneralangriff auf die Mythen des Zionismus - Der israelische Historiker Shlomo Sand: Die Juden hatten nie den Wunsch, ins Heilige Land zurückzukehren - Arn Strohmeyer       Die Sehnsucht nach Zion ist eines der Fundamente der zionistischen Ideologie. Aus dem Verlangen, in die „alte Heimat“ zurückzukehren, aus der die Juden 70 n. Chr. nach dem Aufstand gegen die Römer und der Zerstörung des zweiten Tempels vertrieben worden sein sollen, leiten die Zionisten u.a. ihren „historischen Anspruch“ auf „Erez Israel“ (Groß-Israel) ab. Auf diesem „Territorium der Väter“ wollten sie von Anfang an ihren souveränen jüdischen Staat errichten, obwohl auf ihm seit mehr als tausend Jahren eine Bevölkerung lebte, die in ihrer absoluten Mehrheit arabisch war.    Der israelische Historiker Shlomo Sand, der schon in seinem Buch „Die Erfindung des jüdischen Volkes“ die Grundfesten des Zionismus erschüttert hatte, setzt dieses ideologiekritische Anliegen in seinem neuen Buch „Die Erfindung des Landes Israel“ fort. In seinem ersten Buch hatte Sand folgende Feststellungen getroffen: 1. Ein jüdisches Volk hat es nie gegeben, denn ein Volk definiert sich durch die alle ihre Mitglieder einenden kulturell-säkularen Inhalte, weshalb man ihm durch Aneignung einer Sprache oder einer Alltagskultur auch beitreten kann. Dem „jüdischen Volk“ kann man aber nur durch Konversion beitreten, weil es eine von der Religion bestimmte Gemeinschaft ist. Wenn es ein jüdische Volk gäbe, müsste man auch von einem „buddhistischen“ oder „evangelischen“ Volk sprechen können. 2. Eine Vertreibung der Juden aus ihrer „Heimat“ durch die Römer hat es nie gegeben, weil eine solchen Praxis bei diesen völlig unüblich war. Die Römer brauchten vielmehr die Bevölkerung der von ihnen unterworfenen Gebiete, um Steuern aus ihr herauszupressen. Es gibt auch keinerlei historische Belege für eine Vertreibung. 3. Die These, dass die Juden aus einem einzigen geographischen Gebiet stammten (eben Erez Israel), ist falsch. Denn das Judentum war vom 2. Jahrhundert v.u.Z. bis zum 8. nachchristlischen Jahrhundert eine dynamisch missionierende Religion. Im afrikanischen und asiatischen Raum existierten zahlreiche zum Judentum übergetretene Königreiche. Es gibt also keine „Urheimat“, aus der alle Juden stammen, kein „Land der Väter“.    Die Sehnsucht nach Zion als konkretem geographischem Raum, der sich aus der Bibel herleitet, entlarvt Sand nun als reinen von den Zionisten erfundenen Mythos, der allein dem Zweck diene, die Inbesitznahme des Territoriums moralisch zu legitimieren. Der Zionismus bediene sich dabei >>>
 

Die Erfindung des jüdischen Volkes“
Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand

Shlomo Sand

Propyläen Verlag, Berlin 2010. 505 S., 24,95 €.

 

Shlomo Sand - Die Erfindung des jüdischen Volkes (SB) - Die Erfindung des jüdischen Volkes - Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand - Mit der Gründung und Konsolidierung des Staates Israel ging eine unablässige Aneignung von Land und Ressourcen durch Vertreibung, Verdrängung und Unterwerfung der dort ansässigen palästinensischen Bevölkerung einher. Weit über diese unmittelbare Konfrontation hinausgehend harrt dieser Konflikt virulenter denn je einer Lösung. Da sich der zionistische Entwurf, dessen Vorgeschichte weit ins 19. Jahrhundert zurückreicht, unter heftigen Kontroversen entfaltet und in einem Zentrum internationaler Konfrontation durchgesetzt hat, bedurfte er angesichts seiner ausgeprägten Präsenz im Fokus der Mächte nicht nur der tragfähigen Garantie einflußreicher Bündnispartner, sondern stets auch eines hochentwickelten Fundaments seiner ideologischen Rechtfertigung.  >>>

Shlomo Sand - Die Erfindung des jüdischen Volkes - Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand - Propyläen Verlag, Berlin 2010 - 506 Seiten, 24,95 Euro - ISBN 978-3-549-07376-6

"Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden" >>>

YouTube - Shlomo Sand: Die Erfindung des jüdischen Volkes - Gründungsmythos auf dem Prüfstand >>>

Israelischer Historiker: Israels Forderung gefährlich - Der israelische Historiker Shlomo Sand hält die Forderung Israels an die Palästinenser, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen, für gefährlich. Der «Frankfurter Rundschau» (Samstagausgabe) sagte Sand: «Ein Viertel der Israelis sind nicht Juden.» «Jüdisch sein» sei ein Begriff, der ausgrenzt, im Gegensatz zu «israelisch». >>>

Interview mit Shlomo Sand - "Es gibt kein jüdisches Volk" - Der israelische Historiker Shlomo Sand hält die Forderung nach einem jüdischen Staat für gefährlich. Moralisch hätten die Palästinenser ein Recht auf die Rückkehr nach Israel. - Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu verlangt von den Palästinensern, dass sie Israel als jüdischen Staat anerkennen. Ist die Forderung sinnvoll? Shlomo Sand: Nein. Sie ist gefährlich und führt zu einer "Ethnokratie". Ein Viertel der Israelis sind nicht Juden. "Jüdisch" sein, ist ein Begriff, der ausgrenzt, im Gegensatz zu "israelisch". Jeder Araber in Israel ist Palästinenser und Israeli. Kommt dazu: Ein jüdisches Volk gibt es nicht. Das Judentum ist eine Religion aber keine Nation. >>>

Wer rettet Israel?

Ein Staat am Scheideweg


Arn Strohmeyer

Israel betreibt schon seit Jahrzehnten eine Politik des Landraubs, der Unterdrückung und Entrechtung des palästinensischen Volkes. An einer gerechten Friedenslösung und einer Politik des Ausgleichs mit seinen arabischen Nachbarn ist der zionistische Staat nicht interessiert. Er setzt ausschließlich auf seine militärische Überlegenheit. Kann Israel mit einer solchen Politik der Überheblichkeit und Selbstisolation überleben?

Dieses Buch stellt in großen Zügen die Geschichte Israels dar, stützt sich dabei aber nicht auf das sogenannte israelische Narrativ, also die offizielle zionistische Version der israelischen Staatsideologie, sondern legt vor allem die Forschungen der sogenannten „Neuen Historiker“ zu Grunde. Dabei handelt es sich um eine Schule israelischer Geschichtsforscher, die dem Zionismus kritisch oder zumindest mit Distanz gegenübersteht.

Der Text beschreibt dann den Ist-Zustand der israelischen Politik - eine Politik der Landnahme, der Unterdrückung und Entrechtung des palästinensischen Volkes, die nun schon seit Jahrzehnten andauert. Israel ist heute schon ein Apartheidstaat, der an das frühere Südafrika unter der weißen Herrschaft erinnert. An einer Lösung des Problems ist weder die israelische Führung noch die Bevölkerung interessiert. Man setzt ausschließlich auf militärische Überlegenheit, will mit ihr den Status quo bewahren, schafft weiter Fakten (etwa mit der Siedlungspolitik) und hofft, dass die Zeit für Israel arbeitet. Ziel ist immer noch die Schaffung eine Groß-Israel.

Jede Kritik an dieser gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte verstoßenden Politik wird mit dem - in diesem Zusammenhang völlig unangebrachten - Antisemitismus-Vorwurf abgewehrt. Es ergibt sich automatisch die Frage: Kann Israel mit der Fortführung einer solchen Politik der Überheblichkeit und Selbstisolierung überleben? Der Westen einschließlich Deutschland schweigt nicht nur über das, was in den besetzten Gebieten geschieht, sondern unterstützt diese Politik mit allen Mitteln und verstößt damit gegen sein eigenes politisches Wertesystem. Auch der Mainstream der deutschen Medien steht hinter diesem Kurs. Dabei wäre Druck auf Israels Politik angesagt, um es - in seinem eigenen Interesse - von seinem verhängnisvollen Irrweg abzubringen.

Dieses Buch macht deutlich, wie sehr unser Israel-Bild unbedingt der Korrektur bedarf.

Das Buch hat 275 Seiten, kostet 16 Euro plus Versandkosten und kann - Selbstverlag -  über die Webseite www.arnstrohmeyer.de  bestellt werden.


Wer rettet Israel? Ein Staat am Scheideweg - Rezension von Dr. Ludwig Watzal >>>

Ist Israel noch zu retten? - Rezension von Rudolph Bauer >>>

Marlène Schnieper

Nakba – die offene Wunde
Die Vertreibung der Palästinenser 1948 und die Folgen

Mit zahlreichen historischen Fotos

380 Seiten, Klappenbroschur - CHF 36.– / Euro 28,– - ISBN 978-3-85869-444-7

 

Vergessen ist keine Lösung

»Wir müssen alles tun, um sicherzugehen, dass sie [die Palästinenser] niemals zurückkommen… Die Alten werden sterben, die Jungen werden vergessen.« Dies notierte Israels Staatsgründer David Ben Gurion am 18.!Juli 1948 in seinem Luzern Tagebuch – und so hoffen es viele israelische Politiker auch heute noch. Doch die sich immer wieder in palästinensischen Flüchtlinge, die Marlène Schnieper in diesem Buch über die spannungsgeladenem Terrain bewegt – porträtiert, haben nicht vergessen und werden nicht vergessen.
Nakba, das ist die alles umstürzende Katastrophe, die über die arabischen diplomatische Korrespondentin Einwohner des historischen Palästinas kam, als in einem Teil dieses Territoriums der jüdische Staat gegründet wurde. Zerstört wurden Dörfer, Städte und eine in vieler Hinsicht blühende Kultur.
Ersatz ist nicht in Sicht. Das offzielle Israel mag diese Umstände verharmlosen –  die Katastrophe ist bis heute nicht verwunden. Sie prägt das Leben der Palästinensergebieten. Marlène Schnieper hat mit Vertriebenen und deren Angehörigen gesprochen und ihr Schicksal aufgeschrieben. Dazu liefert sie geschichtliche Hintergründe, webt Sequenzen aus dem heutigen Alltag in Israel und den Palästinensergebieten ein und resümiert neueste Forschungsergebnisse zur Wahrnehmung des Konflikts auf israelischer wie auf palästinensischer Seite.
Entstanden ist so ein Standardwerk zur Nakba und deren Folgen.

eihnachtsbotschaft des Mahmud Abbas
 

Marlène Schnieper, Nakba – die offene Wunde. Die Vertreibung der Palästinenser 1948 und die Folgen,
Rotpunktverlag, Zürich 2012, 380 Seiten, 36 CHF, € 28. - Rezenison von Dr. Ludwig Watzal -
„Wir müssen die Realität sehen, dass Israel weder unschuldig noch erlöst worden ist. Und dass bei seiner Entstehung und Expansion wir als Juden das, was wir historisch erlitten haben, wiederum erzeugt haben, nämlich ein Volk von Flüchtlingen in der Fremde." Diese Sätze hat der Philosoph Martin Buber David Ben Gurion im März 1949 bei einem Treffen in dessen Haus in Tel Aviv vorgehalten, bei dem es um den moralischen Charakter des neugegründeten Staates Israel ging.   

Das offizielle Israel ist von einer solchen Einsicht zwar noch meilenweit entfernt, aber die Einschätzung um die Ereignisse von 1948 hat sich bereits geändert. Dass die Palästinenser aus freien Stücken und auf die Aufforderungen ihrer Politiker das Land verlassen hätten, war bis weit in die 1980er-Jahre hinein die offizielle Meinung. Erst durch die Veröffentlichung des Buches von Benny Morris und anderer „neuer Historiker" veränderte sich die Perspektive. Augenblicklich glauben 47 Prozent der Israelis, dass es eine Vertreibung gegeben habe, wohingegen 41 Prozent der Meinung sind, dass sich die Palästinenser das ganze Debakel selber >>>
 

Die Nakba - Dr. Ludwig Watzal - Der Philosoph Martin Buber (...) «Wir müssen die Realität sehen, dass Israel weder unschuldig noch erlöst  worden ist. Und dass bei seiner Entstehung und Expansion wir als Juden das,was wir historisch erlitten haben, wiederum erzeugt haben, nämlich ein Volk
von Flüchtlingen in der Fremde.» >>>

 

Buchbesprechung - Heiko Flottau - Die Wurzeln des jüdischen Staates - Marlène Schnieper über die palästinensische Katastrophe - Die Entstehung des Staates Israel wird als eine Folge des Holocaust angesehen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Die Pläne für diesen Staat reichen viel weiter zurück. Dieses Buch über die Vertreibung der Palästinenser erzählt die bislang kaschierte historische Wahrheit. Es bedarf wohl einer Schweizer Autorin und eines Schweizer Verlages, um über die „Nakba“, die palästinensische Katastrophe, im deutschsprachigen Raum so detailliert berichten zu können. >>>

 

Marlène Schnieper: Nakba - Die lange Nacht der Palästinenser - Peter Blastenbrei - Die gewaltsame Vertreibung der Palästinenser 1947/49, Kern und Ausgangspunkt des heutigen Palästinakonflikts, ist in Deutschland nur in Umrissen bekannt. Die Schweizer Publizistin Marlène Schnieper, 2006-2008 Korrespondentin des Züricher Tages-Anzeiger in Israel und Palästina, bietet mit ihrem Buch Nakba – die offene Wunde eine knappe, aber umfassende Darstellung dieser ersten großen ethnischen Säuberung im Nahen Osten.
Früh in der Geschichte des Zionismus macht die Autorin aus, was zum roten Faden ihrer Darstellung wird. Denn die Idee des Transfers der einheimischen arabischen Bevölkerung aus dem angeblichen »Land ohne Volk für das Volk ohne Land« findet sich schon beim Gründervater Herzl. Die Kolonialmacht Großbritannien spielte in der Zeit ihres Mandats über Palästina eine zwielichtige Rolle gegenüber den zionistischen Siedlern, die an der Schaffung unumkehrbarer Fakten arbeiteten. Anfangs Komplize, williger Vollstrecker und schließlich betrogener Betrüger? Die palästinensische Führung der 1920er und 1930er Jahre hatte der britisch-zionistischen Doppelstrategie jedenfalls nichts entgegenzusetzen. >>>

 



Shehadeh, Raja

STREIFZÜGE DURCH PALÄSTINA

Notizen zu einer verschwindenden Landschaft

Raja Shehadeh hat im April 2008 für dieses Buch den renommierten britischen "Orwell-Preis" erhalten. (Die Jury, die ihm diesen Preis zugesprochen hat, bestand aus: Annalena McAfee, Guardian Weekly/Albert Scardino, Pulitzer-Preisträger/John Tusa, BBC-World Service). Seit 25 Jahren durchwandert der bekannte Schriftsteller und Menschenrechtsanwalt Raja Shehadeh seine Heimat Palästina. >>>

Audio - Raja Shehadeh: "Streifzüge durch Palästina."

 

Tom Segev

Die ersten Isralis
Die Anfänge des jüdischen Staates

Der Historiker Tom Segev rechnet mit dem zionistischen Gründungsmythos ab - Gespalten seit Anbeginn - Ludwig Watzal - pdf  (...)  Israel ist für Segev eine „Erfolgsgeschichte“, aber mit einer brutalen Kehrseite: der Tragödie der Palästinenser. Die Existenz dieses Landes beruhe auf einer bestimmen Geschichtsauslegung, und zwar der zionistischen. Bis zur Freigabe der Archive „besaß Israel eine nationale Mythologie“. Erst seit diesem Zeitpunkt konnte eine wirkliche Geschichtsschreibung stattfinden. So gehört der Autor zu den „ersten“ Historikern, nicht zu den „neuen“, sofern darunter ein „revisionistischer“ verstanden wird. Der absurde Vorwurf des „postzionistischen Selbsthasses“ trug Segev folgende historische Selbstverständlichkeit ein: „Israel trägt durchaus eine Mitschuld an der Tragödie der palästinensischen Flüchtlinge; es hat nicht alle Chancen genutzt, mit den arabischen Nachbarn Frieden zu schließen, und die Regierung hat bisweilen tatsächlich Neueinwanderer aus den arabischen Ländern diskriminiert.“ >>>>

Historiker Segev - Erfolgsgeschichte Israels ein "Mythos" - Der israelische Journalist, Historiker und Buchautor Tom Segev hat am Montag im Jüdischen Museum in Wien die erste deutschsprachige Auflage seines Buches "Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates" präsentiert. Die sechzigjährige israelische Erfolgsgeschichte bezeichnete er darin als "Mythos" und verwies auf die Schwierigkeiten der Kulturenvielfalt.

Der fatale Verlust von Visionen - Tom Segev in einem Interview über einen anormalen Normalzustand, israelische Identität, die Hamas und Korruptionsaffären - Mit seinem Buch »1949. The First Israelis« löste der israelische Historiker Tom Segev 1986 eine Entmythologisierung der Gründungsgeschichte Israels aus. Der regierungsoffiziellen, ideologisch motivierten Geschichtsdarstellung widersprechend, entfesselte er in Israel einen Historikerstreit, der bis heute anhält.
Nach 22 Jahren und rechtzeitig zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels ist sein Werk nun auf Deutsch unter dem Titel »Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates« (Siedler, 416 S., geb., 24,95 EUR) erschienen.
  (...)
Prominente Juden wie der Dramatiker Harold Pinter oder Bella Freud, die Urenkelin von Sigmund Freud, lehnen es ab, das Jubiläum eines Staates zu feiern, der »ethnische Säuberungen« betreibe und den Palästinensern ihre Menschenrechte und nationalen Hoffnungen verweigere >>>

Brücken zu Palästina - Eine innerjüdische Kritik an der Politik Israels - Rolf Verleger, Psychologieprofessor in Lübeck und Mitglied im Direktorium des Zentralrates der Juden in Deutschland ist ein profilierter Kritiker der israelischen Politik. Im Sommer 2006 forderte er den Zentralrat zu einer kritischen Distanz gegenüber Israels Kriegsführung im Libanon auf. Danach initiierte er mit 70 anderen jüdischen Erstunterzeichnern die Erklärung "Schalom 5767" (benannt nach dem Jahr 2006/2007 im jüdischen Kalender). Es ist ein Appell an die Bundesregierung, sich für einen dauerhaften Frieden in Israel/Palästina einzusetzen und den Boykott der Hamas-Regierung zu beenden.

Kay Sokolowsky

Feindbild Moslem

Buchvorstellung: "Feindbild Moslem" von Kay Sokolowsky - Arne Hoffmann - (…)  "Konnte der SPIEGEL, der ja von Hunderten Journalisten hergestellt wird, schnell wieder zur Besinnung kommen, nachdem die Chefredaktion ausgewechselt worden war, so tun sich einzelne Autoren mit der Rückkehr zur Vernunft erheblich schwerer. Zumal bei ihnen, auch materiell, die Polemik gegen den Islam und seine Anhänger ebenso wie gegen 'Multikultis' und 'Gutmenschen' eine Aufgabe geworden ist, von der sie nicht lassen können." Womit wir bei Henryk M. Broder wären. "Die Muslimhasser, die auf Politically Incorrect (PI) zu Hause sind, wissen, was sie an ihm haben", erklärt Sokolowsyk und zitiert schwärmerische, geradezu hingerissene Würdigungen, die die Rechtsradikalen an den SPIEGEL-Journalisten gerichtet haben. (…) Broder fühlt sich, scheint's, wohl im Dunst der Rechten. So hatte er nichts dagegen, der Online-Schülerzeitung Blaue Narzisse ein langes Interview zu gewähren, 'einer als rechtskonservativ bis rechtsradikal eingeschätzten Publikation', die zwar mit der NPD nichts zu tun haben will, deren Autoren aber nicht müde werden, Gerechtigkeit für die Partei der Neonazis einzufordern. (Und) als ihn im Mai 2008 die Schweizerzeit einlud, einen Vortrag zu halten, war er gleichfalls gern dabei, obwohl das Blatt eng verbunden ist mit der erzreaktionären, migrantenfeindlichen Schweizerischen Volkspartei und sich nicht scheut, den Juden nachzusagen, sie seien selbst schuld am Antisemitismus und eine Bande von Beutezüglern und Beutelschneidern." Früher oder später muss Sokolowskys Broder-Analyse natürlich bei der Frage landen, wie einer, der noch im Jahr 1993 klarsichtige und integre Texte verfasst hat, eine derartig beängstigende Entwicklung nehmen konnte. Sokolowskys Mutmaßung: "Wahrscheinlich hat er mit den 'Gutmenschen' ein Problem, weil sie so viel Zeit mehr als er damit zubringen, gute statt boshafte Menschen zu sein, und weil sie es für sinnvoller halten, sich für die Rechte einer Minderheit starkzumachen als für den Chauvinismus einer 'Mehrheitsgesellschaft'. Deren Stärke hat Henryk M. Broder irgendwann so beeindruckt, dass er beschloss, die faktisch Schwachen im Stich zu lassen, vor den Angsthabern und den Angstmachern zu kapitulieren und ihrer Paranoia mit großem Geschrei beizupflichten. >>>

Denk ich an Palästina
Günter Schenk - Herausgeber


Wer sind diese Menschen, die sich in Deutschland und Europa für die Palästinenser einsetzen?

Was bewegt sie zu regelmäßigen Stellungnahmen zum nie-endenden Israel-Palästina-Konflikt?

Geht uns das wirklich etwas an?
"Wer sind diese Menschen, die sich in Deutschland und Europa für die Palästinenser einsetzen? Was bewegt sie zu regelmäßigen Stellungnahmen zum nie-endenden Israel-Palästina-Konflikt? Geht das uns wirklich etwas an?
Rupert Neudeck und Evelyn Hecht-Galinski, Juden und Nichtjuden, ehemalige hohe deutsche Diplomaten, Journalisten, Künstler, Trägerinnen hoher Orden, aber auch ?Menschen aus unserer Mitte, berichten auf bewegende Weise ihren oft langen Weg zur Solidarität mit einem geschundenen Volk. Was sie leitet ist Zuneigung und Empathie: Zahlreiche der 26 Autorinnen und Autoren begannen ihren Weg zur Gerechtigkeit bei Besuchen in Israel. Die Autorinnen und Autoren zeigen dem Leser: Aufrechte Stellungnahme ist nicht nur nötig, Bürgerengagement, aus der Erfahrung unserer eigenen Geschichte möglich. Bürgersinn, gespeist aus Gerechtigkeit, kann Berge versetzen. Dieses Buch macht Mut zu persönlichem Engagement in einer Zeit bedrückender Nachrichten aus dem Nahen Osten." . >>>

SEMITedition, Neu-Isenburg 2010, 18 €

 

Palestine on my Mind - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - pdf - 26 Zeugnisse aus unserer Zeit - SEMITedition, Neu-Isenburg 2010, 18 € - Mit »Palestine on my Mind« ist es dem Herausgeber gelungen, ein Kaleidoskop von Personen und deren Motive für ihr Israel-Palästina-Engagement zu vereinen. Ob dieses Buch die politische Elite und die Israel-Protagonisten zum Nach- oder gar zum Umdenken bewegen kann, muss die Zukunft zeigen. Ein »Weiter so!« in der deutschen oder österreichschen Nahostpolitik darf es nicht geben. Das Buch trägt zur Enttabuisierung dieses Themas bei und leistet damit einen Beitrag, die ungeheuerliche Wirklichkeit des dortigen Zustandes wahrzunehmen


Muslim-Markt
interviewt Günter Schenk - Autor des Buches "Denk ich an Palästina - Palestine on my Mind" >>>

Gegen politisches Schubladendenken - Der Sammelband "Denk ich an Palästina" lässt zwar manche politische Frage offen. Doch die wichtigste Botschaft des Buches ist, dass man sich für die Rechte der Palästinenser einsetzen kann, ohne deshalb gleich ein Antisemit zu sein. Von Martina Sabra >>>

Sabine Schiffers
Die Darstellung des Islams in der Presse

Verlag: Ergon Verlag - ISBN:
3-89913-421-4

Kristina Stock: Sabine Schiffers breit angelegte Untersuchung über die Darstellung des Islams in der deutschen Presse zeigt, „wie Fakten lügen können und dass auch renommierte Medien den antiislamischen Rassismus salonfähig machen.“ .... Damit reiht sie sich nicht nur in die wenigen medienkritischen Arbeiten zu eben diesem Thema  ein, nein sie stellt vielmehr ein wichtiges Zwischenergebnis bisheriger Forschungen dar ...  mehr >>>

Arne Hoffmann: „Wie ist es möglich“ fragt sich (...) Dr. Sabine Schiffer (Leiterin des Instituts für Medienverantwortung) in der Einleitung ihres Buches, „dass 1,2 Milliarden Menschen, die in verschiedenen Erdteilen und Ländern dieser Welt mit unterschiedlichsten politischen Systemen leben, die mal regierungspolitisch beteiligt sind, mal einer Minderheit angehören, deren soziokulturelle Umfelder heterogen sind, die auf dem Land leben oder in der Stadt, die reich oder arm sind, die modern ausgerichtet sind oder eher konservativen Werten anhängen, die ihre Religion – den Islam – im Alltag praktizieren oder nicht, deren Bildungsgrad sehr unterschiedlich ist usw., zunehmend als homogene Masse – als aggressiv, frauenfeindlich, rückschrittlich und bedrohlich – wahrgenommen werden?“ Das ist die zentrale Frage, die Schiffer sich anschickt, mit ihrer medienkritischen Analyse zu beantworten.  mehr >>>  

 

Rezensionen:
  • Humboldt-Universität

  • Reinhard Kirste

  • Böll-Stiftung

  • Politikcity

 

Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich
von Sabine Schiffer und Constantin Wagner

Erinnern alleine reicht nicht… Auch so könnte man die Auseinandersetzung überschreiben, die die Autoren in ihrem Buch austragen. Denn offensichtlich verhindert die Erinnerungskultur um den Holocaust nicht, dass der Antisemitismus weiterlebt und neue Formen von Rassismus am Horizont aufscheinen. Etwa das Feindbild Islam. Aber gerade das Thema Islamfeindlich­keit scheint jene aufzuschrecken, die sich eingerichtet haben im Wohnzimmer der rückwärtsgewandten Betrachtung der Geschichte – ohne etwaige Erkenntnisse auf die Gegenwart zu beziehen. Dieser Prozess ist mit diesem Buch nicht mehr aufzuhalten. In fast regelmäßigen Abständen ergibt sich die Diskussion, ob die heute feststellbare Islamfeindlichkeit mit dem Antisemitismus früherer Zeiten vergleichbar sei. Meist aufgeregt und schnell unsachlich kochen die Polemiken hoch. Unvergleichlichkeitsdogmen werden formuliert, Tabus beschworen sowie vermeintliche Tabus gebrochen und mit viel Verve und vergleichsweise wenig Sachverstand an Moral und Political Correctness appelliert. All dies dient nicht der Klärung.  >>>

Leseprobe: Kapitel 3.4
Rezensionen:
  • Steinberg-Recherche

  • Arne Hoffmann

  • Humanistischer Pressedienst

  • Kismet Online

  • Ludwig Watzal

  • S.Pamperrien

  • FAZ.NET

  • Friedensjournal

  • Schattenblick

  • Compass

  • NRhZ-Online

  • ND Online

Thorsten Gerald Schneiders (Hrsg.)

Islamfeindlichkeit

Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen

 

Arne Hoffmann -  Buchvorstellung: "Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen" - - Schneiders weist zunächst darauf hin, dass von den bekanntesten "Islamkritkern" (also etwa Ralph Giordano, Alice Schwarzer, Henryk Broder, Leon de Winter usw.) niemand eine theologische oder islamwissenschaftliche Ausbildung besitzt oder auch nur durch die Beherrschung der arabischen Sprache aufgefallen wäre. "Bei ihnen allen gibt es außer ihrem mehr oder weniger plötzlich aufgekeimten persönlichen Interesse keine weitere ersichtliche Querverbindung zu der Thematik. Trotzdem äußert sich aber jeder einzelne von ihnen immer wieder zu dezidiert theologischen oder historischen Fragen der islamischen Geistesgeschichte." Untersuche man ihre Äußerungen zum Thema Islam genauer, stelle sich als zentrales Ergebnis heraus, dass darin "immer wieder die gleichen unsachlichen Argumente und fehlerhaften Beweisführungen auftauchen. (...)  - - Alarmismus, Dramatisierung und das Entwerfen fiktiver Bedrohungsszenarien, die den Einschätzungen seriöser Historiker und Kulturwissenschaftler entgegenstehen (immer wieder stehen "Eurabien" und der Untergang des Abendlandes vor der Tür, etwa wenn Broder davon schwadroniert, dass wir "derzeit die letzten Tage Europas, das wir kennen" erlebten, wenn sich Alice Schwarzer "Parallelen zu 1933" aufdrängen oder Leon de Winter davon schreibt, dass sich "das Böse (…) über den gesamten Westen ausgebreitet hat"); - der Verzicht auf Belege und Beweise, damit einhergehend die Simplifizierung von Sachverhalten (So verbreitet Broder in "Hurra, wir kapitulieren" die Behauptung, es häuften sich Abmeldungen muslimischer Schüler vom Schwimm- und Sportunterricht. Belege liefert er nicht. >>>


 
Arne Hoffmann ist der Autor des Buches: "Warum Hohmann geht und Friedman bleibt" >>>

 

Tamari, Salim (Hrsg.)

Jerusalem 1948.

 The Arab Neighbourhoods and their Fate in the War.
The Institute of Jerusalem Studies & Badil Resource Center; Jerusalem/Bethlehem 1999.

Der völkerrechtliche Status des Westjordanlandes und des Gaza-Streifens nach den Osloer Verträgen    

S. Sina

Der völkerrechtliche Status des Westjordanlandes und des Gaza-Streifens nach den Osloer Verträgen  

Angst im eigenen Land

Israelische und palästinensische Schriftesteller im Gespräch

Rafik Schami
(Hg.)
Nagel & Kimche 2001

Tom Segev

Es war einmal ein Palästina

Eine meisterhafte Untersuchung der turbulenten Zeit vor der Gründung des Staates Israel: Lebendig, materialreich und politisch brisant schildert Tom Segev, wie in drei Jahrzehnten britischer Herrschaft in Palästina die Wurzeln des israelisch-palästinensischen Konflikts gelegt wurden. ZU DIESEM BUCH Brandherd Palästina: Der Konflikt zwischen Arabern und Juden um die Herrschaft im Heiligen Land ist seit Jahrzehnten ungelöst. Tom Segev, Historiker und Journalist von internationalem Rang, zeigt, wie es dazu kam. Aus einer Fülle bislang unerschlossener Quellen rekonstruiert Segev eine dramatische Ära grenzenloser Möglichkeiten und tragischer Fehlentscheidungen: die so genannte Mandatszeit von 1917 bis 1948, als nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches die Briten die Macht in Palästina ausübten und verhängnisvollerweise sowohl Arabern als auch Juden das Land versprachen. Er macht uns mit so legendären Figuren wie Lawrence von Arabien, General Allenby, König Faisal, Chaim Weizmann und David Ben-Gurion, aber auch mit einer bunten Mischung von Pionieren, Einwanderern, Abenteurern, Geheimagenten, Diplomaten und Fanatikern bekannt. Segev zeichnet die Entstehung zweier Nationalbewegungen nach, ihren unaufhaltsamen Weg in die gewaltsame Konfrontation und kommt zu einer radikalen Neubewertung der britischen Mandatsmacht. Anstatt pro-arabisch, wie gemeinhin angenommen, hätten die Briten tatsächlich konsequent prozionistisch gehandelt – aus der antisemitischen Überzeugung heraus, die Juden drehten das Rad der Geschichte.
bestellen

Edward W. Said

Frieden in Nahost?

Essays über Israel und Palästina
Vorwort von Felicia Langer
Aus dem Amerikanischen von Michael Schiffmann
 

 

 

 

 

Daniel Barenboim / Edward W. Said

Parallelen und Paradoxien
Über Musik und Gesellschaft

Herausgegeben von Ara Guzelimian
Aus dem Englischen von Burkhardt Wolf
Berlin Verlag, Berlin 2004, 254 Seiten





Orientalist

 

 

 

 

 



 

Das Ende des Friedensprozesses
Oslo und danach

 

 

 




Am falschen Ort.

 - Berlin Verlag, Berlin 2000.


 

 

 




Zionismus und palästinensische Selbstbestimmung.

 - Klett-Cotta, Stuttgart 1981.

Raid Sabbah 

Der Wind Trägt meinen Schmerz davon

Aus dem Leben einer palästinensischen Mutter

Droemer Verlag
ISBN
3-426-27311-X

Inhalt
Um Mohammed ist Lehrerin und Mutter von vier Kindern. Als die israelische Armee das Dorf, in dem sie wohnt, zum Sperrgebiet erklärt, kann sie ohne Passierschein keinen Schritt mehr tun. Doch den Ausweis hat sie empört zerrissen ...

Die Israelis bauen einen »Sicherheitszaun« im Westjordanland. Als Ende 2003 bei einem kleinen Dorf nicht weit von Dschenin ein Checkpoint errichtet wird, rebellieren die Einwohner erst, doch dann fügen sie sich in ihr Schicksal. Nur die Lehrerin Um Mohammed will sich nicht damit abfinden, dass sie sich nicht mehr frei bewegen darf. Wütend zerreißt sie den Passierschein.
Ihre Schule allerdings ist in Dschenin, und um zu ihren Schülerinnen zu gelangen, muss sie durch den Kontrollpunkt. Ohne Passierschein aber darf sie ihr Dorf weder betreten noch verlassen. Von einem Tag auf den anderen ist sie eine Gefangene - ohne Anklage, ohne Prozess, ohne Urteil ...

In seinem aufrüttelnden Bericht zeichnet Raid Sabbah das Porträt eines Menschen in verzweifelter Lage. Hautnah erfahren die Leser, wie Leid und Unterdrückung den Nahen Osten zum Pulverfass machen.  bestellen


Der Tod ist ein Geschenk“

Raid Sabbah, in Deutschland geborener Palästinenser berichtete über einen Selbstmordattentäter aus Palästina.

1973 geboren und aufgewachsen in Konstanz am Bodensee und Studium der Semitistik und der Vergleichenden Literaturwissenschaften. Nach verschiedenen Stationen als freier Mitarbeiter beim Radio und überregionalen Tageszeitungen studiert er seit 2001 an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.

Er hat u.a. Drehbücher für Dokumentarfilme geschrieben ("Der Hakawati",1998, Regie: Gérard Samaan & Marianne Rosenbaum; "Sheherezades Töchter", 2000, Regie: Husam Chadat (HFF München) sowie auch selbst Regie geführt ("Träume aus Trümmern", 1998; "Lenny Kravitz" - (Dokumentation für ARTE); "Inschallah", 2001; "Husam, der aus dem Teppich kam", 2002)..... Quelle   bestellen

Marylène Schultz
Die Waisenkinder von Bethanien


 35 Jahre in der Westbank
Mit einem Vorwort von Arnold Hottinger
Lamuv-Verlag 2003.

Zum Buch
Über die Zustände, die heute im Heiligen Land herrschen, gibt dieses Buch Einsichten, die man selten erhält. weil es die Geschehnisse schildert, wir sie die einzelnen Menschen betreffen. Es bietet dadurch ein willkommenes Gegengewicht gegen die zu vielen Bilder und Berichte, die nicht von Menschen, sondern von Dingen handeln: Bomben, Ruinen, zerstörten Häusern, Anschlägen auf dieser oder jener Seite. Sogar tote Menschen und Verwundete erscheinen als Gegenstände, Objekte, auf Fernsehbildern sowie in statistischen Aufstellungen.
Die Menschen selbst aber, die all dies verursachen oder erleiden, werden in ihrer menschlichen Dimension viel zu selten erfasst. Sie sind so viele und so verschieden, dass jeder Berichterstatter leicht der Versuchung erliebt, nicht auf jeden Einzelnen einzugehen.
Obwohl es natürlich auf einen jeden Einzelnen ankommt und die grausamen Lage jeden individuellen Menschen betrifft. In diesem Buch findet man eine sehr konkrete Gegensteuerung gegen die Allgemeinbetrachtung, die den Einzelnen übergeht. Darin liegt sein besonderer Wert." (Arnold Hottinger, ehemaliger Nahost-Korrespondent der "Neuen Zürcher Zeitung")

Zur Autorin
Marylène Schultz stammt aus Frankreich, lebt aber seit mehr als 35 Jahren in der Westbank. Ihre Arbeit ist ein Beispiel dafür, dass es in dieser krisengeschüttelten Region viele Menschen gibt, die immer noch an Frieden und Versöhnung glauben.
Verlagsinformation  bestellen

Georg Stein

Die Palästinenser
Unterdrückung und Widerstand eines entrechteten Volkes
Vorwort von Erich Fried
Begleittexte in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch
Bildband mit 140 Farbfotos · 160 Seiten · 23 x 26,5 cm · Gebunden
€ 9,90 (D)· € 10,20 (A) · SFr 18,30 · ISBN 3-7609-1065-3

»Eindrucksvolle Photographie, die ohne Sensationslust scharf beobachtet.«/Die Zeit
»Durch die hohe Qualität der Fotos bietet der Band einen interessanten Beitrag zum Verständnis eines Konflikts, der täglich für Schlagzeilen sorgt.«/Frankfurter Rundschau
 

Zwei Völker, zwei Staaten
Gespräch über Israel und Palästina

In einem Gespräch mit dem Heidelberger Verleger und Journalisten Georg Stein beschreibt Uri Avnery in diesem Buch ausführlich Hintergründe und Folgen des Gaza-Jericho-Abkommens. Kenntnisreich wie kein anderer analysiert er die Hoffnungen und Chancen, aber auch die Gefahren und Risiken der neuesten Entwicklung im Nahen Osten.

T

Tondok - Verlag - Pressemitteilung - Reiseführer PALÄSTINA - Der erste deutschsprachige Palästina-Führer erscheint nach knapp zwei Jahren bereits in zweiter Auflage – aktualisiert und um 36 Seiten erweitert. Jetzt werden die gedruckten Informationen durch noch mehr Internetadressen (560 insgesamt) und Apps ergänzt, 37 Pläne und Karten geben zusammen mit 90 Fotos einen noch besseren Über- und Einblick in die Westbank und den Gazastreifen.
Der Reiseführer macht auf ein neues (eigentlich uraltes) und in vieler Hinsicht interessantes Reiseziel aufmerksam: auf die palästinensische Westbank. In den letzten Jahren ist es relativ einfach geworden, diesen Teil Palästinas zu bereisen. Wegen der guten touristischen Infrastruktur besteht kein Anlass mehr, nur von Israel aus Tagesausflüge in die besetzten Gebiete zu unternehmen. Im Gegenteil, erst durch einen Aufenthalt jenseits der israelischen Sperranlage findet man genug Zeit und Muße, die reizvolle Landschaft, die kulturhistorisch-christlichen Stätten und die Menschen kennenzulernen. Und man wird erleben, dass die Bevölkerung in über sechs Jahrzehnten rigider Militärverwaltung mit täglichen Demütigungen, völkerrechtswidrigen Enteignungen und wehrloser Ohnmacht ihren Lebensmut nicht verloren hat.

Ein paar Fünfsterne-Hotels, ein echtes Ferienresort und diverse mittlere Hotels bis hin zu kleinen Pensionen bemühen sich um Gäste, ebenso wie zahlreiche Restaurants unterschiedlichen Zuschnitts. Palästinensische Bus- und Taxiunternehmen sind zuverlässig, so dass auch das Fortkommen gesichert und sehr preiswert ist. Zahlreiche, fast immer geprüfte Adressen der relevanten Dienstleister sind im Reisehandbuch aufgeführt.

Um allen Ängsten eine Absage zu erteilen: Wir schätzen das Risiko, als Tourist in politische Auseinandersetzungen zu geraten, als sehr gering ein – nicht höher als auf einer deutschen Autobahn in einen Unfall verwickelt zu werden.

ISBN 978-3-89662-484-0, Preis 13,90 EUR (D)

280 Seiten, Minilexikon Deutsch/Arabisch/Hebräisch, viele Querverweise, Kurzübersichten "Sehenswertes", Glossar und ausführlicher Index.

www.tondok-verlag.de

Lesetipp - Der Reiseführer ist nicht nur für Reisende interessant. Er hilft auch sich als Leser in Palästina zu orientieren.

U

V

Buchvorderansicht: Verleger - Israels Irrweg. Eine jüdische SichtRolf Verleger

Israels Irrweg
Eine jüdische Sicht

Mit drei Kapiteln zum Krieg gegen Gaza
PapyRossa Verlag, Köln 2010
Neue Kleine Bibliothek 131
210 Seiten
Euro 14,90 D / 15,40 A / SFR 27,90
ISBN 978-3-89438-394-7


„Das Judentum, meine Heimat, ist in die Hände von Leuten gefallen, denen Volk und Nation höhere Werte sind als Gerechtigkeit und Nächstenliebe.“ Mit seinem Buch möchte Rolf Verleger einen Beitrag dazu leisten, dass sich dies ändert. Er beschreibt seine jüdischen Wurzeln als persönlichen Hintergrund und umreißt die Geschichte des Zionismus. Sodann diskutiert er die Frage, was es heute angesichts der schwindenden Bedeutung von Religiosität heißt, Jude zu sein. Problematische Ersatzidentitäten sieht er im Nationalismus und im bloßen Anti-Antisemitismus. Als Alternative stellt er die von ihm initiierte Aktion »Schalom 5767« vor, mit der die Bundesregierung zum Umdenken in der Palästinafrage aufgefordert wurde. Er setzt sich mit dem Vorwurf auseinander, Kritik an Israel habe von vornherein und unbesehen als »antisemitisch« zu gelten, und dokumentiert abschließend einige Auseinandersetzungen, die er über diese Fragen zu führen hatte."
 

Israels Irrweg - Eine jüdische Sicht - Rolf Verleger - Eine Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Rolf Verleger wurde durch die Veröffentlichung seines Briefes an den Vorstand des Zentralrates der Juden in Deutschland (ZJD) über Nacht landesweit bekannt. Darin kritisierte er die bedingungslose Unterstützung der „israelischen Gewaltpolitik“ im letzten „Libanonkrieg“ 2006 durch den ZJD. Eine weitere These lautet: „Das Judentum, meine Heimat, ist in die Hände von Leuten gefallen, denen Volk und Nation höhere Werte sind als Gerechtigkeit und Nächstenliebe.“ Mit „Israels Irrweg“ möchte Verleger, Professor für Psychologie am Universitätsklinikum in Lübeck und Mitglied im Direktorium des ZJD, einen Beitrag dazu leisten, dass sich dies ändert. Das Buch gliedert sich in drei Teile: „Wisse, woher Du kommst…“, „… und wisse, wohin Du gehst …“, „… und vor wem Du zukünftig Rechenschaft ablegen musst“. Diese Fragen beantwortet der Autor vor dem Hintergrund der jüdischen Ethik wesentlich überzeugender als viele andere. Der Autor weist auf den grundsätzlichen Widerspruch zwischen Judentum und Zionismus hin. In ihm sieht er auch die unbeantwortete Frage nach der jüdischen Identität, die er für das Wesentlichste hält. Die Politik Israels raube dem Judentum seine Seele und Identität. Ähnlich argumentierte kürzlich Avraham Burg. >>>

Frieden mit den arabischen Nachbarn machen - Rezension von "Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht." von Rolf Verleger - Anis Hamadeh - Das Beziehungsgeflecht zwischen Deutschland, Juden, Israel, Palästinensern, Muslimen und Arabern ist komplex und birgt ein Konfliktfeld auf mehreren Ebenen. Wer eine fundierte und dabei gut lesbare Einführung in dieses Thema sucht, dem sei die Neuerscheinung von Professor Verleger aus Lübeck empfohlen. "Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht" fasst die Problematik auf 160 Seiten kompakt zusammen.  >>>

Ein Buch wie eine Konterbande. - Rupert Neudeck - Reiner Explosivstoff, aber ein Zündstoff der Menschlichkeit. Der Autor legt in einem ersten Teil die Wurzeln seiner jüdischen Identität frei, die zugleich die Tradition seines Glaubens sind. Die Grundsätze, nach denen „Juden, so gut es ging, seit Hillel und Rabbi Akiwa, jahrtausendelang gelebt und gehandelt“ hatten. >>>

 

W

Michael Warschawski


Mit Höllentempo
kritisiert die Verrohung der israelischen Politik

bestellen

An der Grenze

»In der Solidarität mit den Palästinensern bestätigt sich meine jüdisch-israelische Identität.«
Michael Warschawski

»Warschawskis Text versteht sich als Zwischenbilanz ... Gewiß ist nur Warschawskis Bereitschaft, weiterzumachen. Sie verdankt sich, scheint es, dem festen Glauben, daß Menschen dereinst doch noch Herren ihrer Geschichte werden könnten.«
Moshe Zuckermann

Die Autobiographie eines jüdisch-israelischen Aktivisten, der seit 35 Jahren für die Anerkennung der Palästinenser und für Gerechtigkeit und Frieden im Nahen Osten kämpft: 1949 in Straßburg als Sohn eines Rabbiners geboren, ging Warschawski 1965 zu Talmudstudien nach Jerusalem. Das Trauma des Sechs-Tage-Kriegs ließ ihn die israelische Kolonialhaltung ablehnen und für Brüderlichkeit, Solidarität und Koexistenz kämpfen. Ein bewegendes Zeugnis des unermüdlichen Widerstands eines Grenzgängers, ein Schlüssel zum Verständnis der israelischen Gesellschaft und der aktuellen Situation.

Deutsche Erstausgabe
Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer - mit einem Vorwort von Moshe Zuckermann    bestellen

Dr. Ludwig Watzal

Sonderseite auf meiner Hp >>>

Bücher online lesen >>>

Frieden ohne Gerechtigkeit

... An einer Vielzahl von aktuellen Beispielen macht Ludwig Watzal deutlich, dass es einen dauerhaften Frieden erst geben wird, wenn Israel dem palästinensischen Volk Gerechtigkeit auf allen Ebenen widerfahren lässt und seine Menschenrechte achtet.

Erstmals wurden in dieser Studie die israelischen Menschenrechts- Verletzungen an den Palästinensern in diesem Umfang in deutscher Sprache analysiert und dokumentiert.

 

 

 



Feinde des Friedens

(2. Auflage 2002) vergriffen
Ludwig Watzal stellt erstmals den Friedensprozeß in seiner Komplexität dar. Seine Analyse sämtlicher Abkommen vermittelt ein differenziertes Bild der israelischen und der palästinensischen Gesellschaft.

Buch als PDF downloaden

 

 

 


 

Friedensfeinde


Der Autor schildert die Geschichte des Konfliktes von der jüdischen Besiedelung Palästinas Ende des 19. Jahrhunderts bis heute und analysiert die seit 1993 geschlossenen Verträge, die den "Friedensprozess" konstituieren, doch von vornherein eine Aussöhnung verhinderten.
Des weiteren werden die Menschenrechtsverletzungen Israels und der palästinensischen Autonomiebehörde dargestellt und die außenpolitischen Verflechtungen Israels sowie seine religiöse Fundamentalisierung beschrieben.

 

 

Auf den Seiten von Dr. Ludwig Watzal Seite haben Sie die Möglichkeit, das Buch im PDF-Format downzuloaden. Bitte beachten Sie jedoch, daß die Dateien sehr groß sind und deshalb mit langen Downloadzeiten zu rechnen ist!

Inhaltsverzeichnis

Vorspann (Download PDF: 2 MB)

1. Zur Geschichte Palästinas und Israels (Download PDF: 17 MB)

2.Der Friedensprozeß in Israel und Palästina (Download PDF: 30 MB)

3.Die Menschenrechte der Palästinenser unter israelischer Besatzung und palästinensischer Autonomie (Download PDF: 14 MB)

4.Die Rolle Israels im internationalen System und im Nahen Osten (Download PDF: 10 MB)

5.Israel zwischen westlicher Demokratie und religiösem Fundamentalismus (Download PDF: 14 MB)

6.Ausblick: Friede in Nahost ist möglich (Download PDF: 5 MB)

 

This book is a detailed examination of the Israeli-Palestinian relations in the past and at present.

It analyzes the agreements concluded or signed since 1993, discusses the development of democracy, the status of human rights in the autonomous areas and in Israel, as well as the foreign relations of Israel and its most important domestic controversies.

"Peace Enemies"
has been translated from German and published by the Palestinian Academic Society for the Study of International Affairs - PASSIA.


To order, please visit the PASSIA ordering information page.
 


15. April 2013

pdf Datei - 143 Seiten >>>

 

ISRAEL
Politische Raumplanung Ethnozentrismus Rassismus

MONOPOLY OHNE GRENZEN

Viktoria Waltz

online zu lesen >>>

 

75 Jahre -  des Terrors, der Morde, des Landraubs, des Rassismus…

eine Anklage, die keine Entschuldigungen wegen anderer Verbrechen zuzulassen bereit ist - Dr. Viktoria Waltz

Wer die Ziele und Methoden des Zionismus und sein zentrales Projekt, den zionistischen Staat, beschönigt, bewirbt und fördert macht sich mitschuldig der  Unterstützung des Missbrauchs scheinrechtlicher Mittel zum tausendfachen Mord, zur Vertreibung von Millionen Indigenen, des Raubs in fast 100 prozentigem Maß an ihrem Land, der schleichenden Zerstörung ihrer Geschichte und  ihrer Kultur und damit der Verletzung internationaler Rechte und Pflichten für das Zusammenleben der Menschheit, schaut zu wo er eingreifen müsste, beteiligt sich indirekt an weiterem Massenmord, Vernichtung und Zerstörung, Krieg. Die Lehren aus Faschismus, Diktaturen und den Absichten der dahinterstehenden religiös. politisch und wirtschaftlich Missbrauch treibenden Mächten bleibt:  Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus, nie wieder Rassismus! Diese Forderung bleibt aktuell, eine Verantwortung für uns alle, unabhängig von Nation, Staat und Religion, dafür zu kämpfen.

Die zionistischen  Mächte treiben ihr blutiges Spiel seit mehr als diesen  75 Jahren – aber es bleibt eine mörderisches Spiel um Land, Menschen und die Herrschaft über Geschichte und Kultur. 

Welche Mittel  und Instrumente das Spiel befördert haben und weiter befördern wird noch einmal zusammengefasst im folgenden Beitrag, der nun anlässlich des 15. April 2013 per Internet zugängig gemacht wird. 
Exklusiv im "Das Palästina Portal" 

 


Vorwort - Dr. Ludwig Watzal - Die Entstehungsgeschichte Israels hat weder etwas mit den biblischen Legenden vom „auserwählten Volk“ noch mit den Versprechen Gottes an Abraham zu tun; dies sind religiöse Legenden, wissenschaftlicher Rationalität nicht zugänglich und bloße Glaubenspostulate. Auch wurde Israel nicht gegründet, weil der deutsche eliminatorische Antisemitismus unter der Nazi-Barbarei ein kolossales Menschheitsverbrechen am europäischen Judentum begangen hat. Viel wichtiger war jedoch die Diplomatie der zionistischen Bewegung, die sich auf dem Ersten Zionistischen Kongress 1897 in Basel eine politische Organisationsform gegeben hat.

Wer das Buch der ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiterin am Institut für Raumplanung an der Universität Dortmund, Viktoria Waltz, liest, erlebt eine völlig andere Entstehungsgeschichte des Staates Israel. Ihrer zentralen These folgend, ist das „Projekt Israel“ einem schlichten Planungsprozess geschuldet, der bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Er konzentriert sich auf das Land eines anderen Volkes, des palästinensischen, dessen Existenz im Begriff ist , völlig zerstört zu werden. Es geht um die Schaffung eines „reinen jüdischen Staates“, in dem kein Platz für die indigene Bevölkerung ist, weil sie als „fünfte Kolonne“ und als „existentielle Bedrohung“ wahrgenommen wird.

Das „Expropriationswerk“, wie es einst der Gründungsvater des Zionismus, Theodor Herzl, genannt hat, läuft nicht im Geheimen, sondern vor den Augen der Weltöffentlichkeit ab. Jeder sieht es, aber niemand protestiert dagegen, obgleich dieser Vorgang nichts mit Demokratie, Rechtsstaatlichkeit oder Völkerrecht zu tun hat. Der Westen, der immer wieder eine gemeinsame Wertebasis zwischen ihm und Israel betont, sollte einmal hinter die Kulissen dieser rhetorisch-politischen Luftblasen schauen. >>>

 

 

DIE ERDE HABT IHR UNS GENOMMEN

100 Jahre Zionistische Siedlungspolitik in Palästina


Dr. Viktoria Waltz - Joachim Zschiesche - (Dortmund/Berlin 1985/1986)


Dieses Buch (24MB - pdf) ist  online und kostenlos abrufbar >>>


Kommentar zu dieser online-Ausgabe - Es ist längst alles gesagt! Die Nakbe beginnt mit 1897! Die Instrumente: Raumplanung, Staatlicher Terror, Krieg - Die vorliegende Untersuchung der zionistischen Kolonisierungspolitik in Palästina wurde bereits vor 25 Jahren beendet. Auf Grundlage des vorliegenden Materials war schon damals das heutige Drama sichtbar genug: Die Vorbereitung der zionistischen Usurpation Palästinas
● die Enteignung und Vertreibung der Palästinenser aus ihrem Land mehr als die UN je beschlossen
● die Einkreisung der palästinensischen Städte und Dörfer durch israelische Koloniegürtel in West Bank (Gaza), Ost Jerusalem,
●  die Bantustanisierung der West Bank (wie auch des Gaza Streifens) infolgedessen,
●  die Abkoppelung Jerusalems von seinem palästinensischen Zusammenhang und ein intensives Programm der Judaisierung von den äußeren Kolonieringen bis hinein in das Zentrum der Altstadt.
Kaum 6% des einst palästinensischen Bodens gehören heute noch den Palästinensern in Israel; kaum 12% des ehemaligen Palästinas in Mandatsgröße steht den Palästinensern real noch zur Verfügung – Wasser, Luft und Boden kontrolliert Israel. Die Verhältnisse haben sich komplett umgekehrt – gegen internationales Recht und die Menschlichkeit. Die palästinensische Identität, ihr Alltagsleben, ihre Kultur werden in einem erbitterten und entbehrungsreichen Verteidigungskampf und nur mit großen Anstrengungen aufrecht erhalten. Die große Mehrheit des palästinensischen Volkes ist vertrieben, zu Flüchtlingen außerhalb und innerhalb ihres eigenen Landes verurteilt. Die Basis all dessen liegt in der zionistischen Ideologie begründet, die im Kern rassistisch und auf die Vertreibung der Nicht-Juden, also der Palästinenser hinauslaufen muss. Auch dies ist in der vorliegenden Untersuchung hinlänglich nachgewiesen worden.

Heute – wo der Friedensprozess zur allseits sichtbaren Farce geworden ist – wird auch die Rolle der Raum-Planung klar erkannt, die mit Bodenrecht, Planungsrecht, Siedlungsbau, Infrastrukturentwicklung und auch mit Denkmalschutz und Architektur nur ein Mittel zur Kolonisierung und Vertreibung ist. Vor allem das ist zentrales Thema der vorliegenden Arbeit gewesen und könnte längst Allgemeingut bei der Bewertung der Realität und der Auseinandersetzung um eine Friedenslösung geworden sein. Es gibt sie inzwischen, die mit diesem Thema befassten Kritiker, Analysten – aber auch Stagnation. Denn selbst die Erkenntnis dass der Zionismus die Wurzel des Übels ist, wird bei der Beurteilung des heutigen Dramas nicht herangezogen, sondern um mehr oder weniger Bauten, mehr oder weniger A,B oder C herumgerdet. Kritische israelische Zionisten wie z.B. Leibowitz halten die heutige Situation ihres Staates zwar für gefährlich, weil sich offenbar Demokratie und Ethnokratie unter dem Fakt einer äußerst brutalen Besatzungspolitik schlecht vereinbaren lässt – die Gründung des Staates Israel mit Mitteln derselben Gewalt wird aber in Kauf genommen. Es lohnt sich, mit dieser online Veröffentlichung noch einmal sich darüber Gewissheit zu holen, wie und dass das Anfangsscenario bereits den Kern des heutigen Dramas in Palästina beinhaltet. >>>

1 |  2 | 3  jeweils etwa 1,8 MB

 

 

THE FABRICATION OF ISRAEL

About the Usurpation and Destruction of Palestine through Zionist Spatial Planning

A Unique Planning Issue

Viktoria Waltz - Herausgeberin - Dortmund 2010 - Eigenverlag
 

Download >>>

 

Zur Gliederung - Structure 

 

Die hier in loser Folge zur Veröffentlichung vorliegenden Texte geben einen detaillierten Einblick in die Vorgänge, die zum Konstrukt Israel geführt haben und lassen keinen Zweifel daran, dass es unter den bestehenden zionistischen Rahmenbedingungen um nichts geringeres als das Ganze geht, um ein jüdisches Israel ohne Palästinenser und mit keinem Impuls für zwei Staaten, die nebeneinander leben könnten und auch nicht um eine Integration Israels in den Nahen Osten, sondern um die Fortsetzung des aggressiven, zerstörerischen Kurses bis hin zu weiteren Kriegen.


Zur Ausgabe der englischen Fassung
Der vorliegende Sammelband ist das Ergebnis gemeinsamer Debatten und Forschungen über die Kolonisierungserfahrungen meiner Palästinensischen Planer Kollegen in der West Bank. Auch wenn alles bekannt zu sein scheint, auch wenn alles gesagt zu sein scheint haben wir uns entschlossen noch einmal den ganzen Zusammenhang der Usurpation Palästinas durch die Zionistische Bewegung seit Ihrem ersten Kongress in Basel 1897 zusammenzufassen und den Roten Faden der Zerstörung und Enteignung von damals bis heute, von der Mittelmeerküste bis zum Jordan, vom Litani bis zum Roten Meer für die Öffentlichkeit zu entwirren. Die verschiedenen Autoren zeigen die erschreckenden Ergebnisse physischer Gewalt, die sich hinter staatlichen Schreibtischen nur zu verbergen scheint, wo Illegales mit Illegalem verschmilzt und den Schein rechtmäßigen Handelns nur vortäuscht.


Der Band setzt sich in seinem Schwerpunkt mit der räumlichen Planung auseinander, mit ihren historischen und willkürlich neu geschaffenen Rahmenbedingungen, sowie den genannten und verborgenen Zielen und Absichten. Es geht um nationale Planung, regionale Entwicklungsstrategien und Programme, einzelne Projekte, um Wohnungspolitik und Verkehrsentwicklung und natürlich auch um die Verplanung der natürlichen und vor allem der Wasserressourcen – um Planungen seit 1897, nach 1948 und nach 1967 bis heute, in Israel, Gaza, der West Bank und auch um die aktuelle Planung in Städten wie Hebron, Jerusalem und Jaffa.
Nach einer kurzen Einführung in die heutigen sozio-politischen Verhältnisse wird die Planung der Eroberung Palästinas unter den Mandatsbedingungen vorgestellt bis zur gewaltsamen Etablierung des Staates Israel unter Missachtung der internationalen Beschlüsse und jeglicher Menschenrechte gegenüber der authochthonen palästinensischen Bevölkerungsmehrheit in dem Lande.


In einem zweiten Komplex geht es um die Planung in Israel selbst, um Ziele und Strategien und um die gewaltsamen Schaffung von geplanten Strukturen, die einerseits und bis heute der Vertreibung und Entrechtung der Palästinenser im Staat Israel dienen und andererseits die Umkehrung der Bevölkerungs- und der Eigentumsverhältnisse schufen und die räumliche Usurpation und Israelisierung oder genauer Judaisierung aller Verhältnisse zur Konsequenz hatten; denn der neu konstruierte Staat verstand und versteht sich als jüdischer Staat, als Staat aller Juden und nicht als Staat und Nation Israel. Im Detail wird dies am Beispiel der staatlichen israelischen Wohnungspolitik und der Schaffung von sogenannten „Abwesenden-Anwesenden“ oder der nicht anerkannten Orte erläutert, die vor allem die Konzentration der mehr als 100.000 Beduinen in nur für sie bestimmten Neu-Siedlungen betrifft.


Der dritte Komplex setzt sich mit den vielen Facetten räumlicher Planung, den Zielen, Strategien und Instrumenten zur Usurpation der 1967 besetzten palästinensischen Gebiete auseinander, mit dem Bau von Kolonien, unpassenderweise allgemein „Siedlungsbau“ genannt, den Verkehrsplanungen, den Wasser-ver-planungen und aktuell mit den Folgen des Mauerbaus, der 2003, immer unter den Bedingungen des sogenannten Friedensprozesses, begann und noch nicht beendet ist.


Ein vierter Komplex widmet sich drei großen Städten: Jaffa in Israel, der ‚Perle‘ unter den palästinensischen Küstenstädten, die schon unter dem Mandat und seit der Gründung Tel Aviv‘s den zionistischen Übernahmegelüsten ausgesetzt war und 1948 der ethnischen Säuberung unter Ben Gurion zum Opfer fiel - wobei das Schicksal Jaffa auch für Akka, Haifa und andere mehrheitlich palästinensische Orte in Israel genommen werden kann; Hebron im Süden der West Bank, Stadt Abrahams, in deren Zentrum die aggressivsten israelischen, jüdischen Siedler unter dem Schutz der israelischen Armee ihr Unwesen treiben, geschützt durch Kiryat Arba, eine der größten Kolonien, die ganz anders als die palästinensischen Städte mit viel Geld und expansionsfördernden Masterplänen ausgestattet ist; schließlich Jerusalem, das zur Zeit quasi ‚sturmreif‘ geschossen wird unter Vorgabe von ‚Denkmalschutz‘ und ‚Erneuerungsprogammen‘ und gleichzeitig fundamentalistischen Siedlergruppen zur Zerstörung der palästinensischen Geschichte und Identität preisgegeben wird. Jerusalem – die Hauptstadt – bereits umgeben von einem Ring von großen und einer Kette von kleinen Kolonien, das nun an der Reihe ist, um durch ein raffiniertes Zusammenspiel von staatlicher und städtischer Planung und von organisiertem Terror von Siedlergruppen israelisiert, judaisiert zu werden.


Ein letzter Komplex widmet sich den diversen internationalen Einmischungen in die räumliche Planung und Entwicklung, sei es verbrämt als Friedensvorschlag wie z.B. von der Gruppe RAND, sei es konkret mit Hilfe der Nachbarn Jordaniens oder Ägyptens unter Missbrauch von Planung zur Veränderung des Raumes und damit der Untergrabung der territorialen Integrität eines palästinensischen Staates.


Der Band umfasst 263 Seiten. Fast 100 Karten sowie Tabellen, Grafiken und Fotos illustrieren die dargelegten Tatbestände. Einige zentrale Dokumente wurden im Anhang hinzugefügt.

Eine deutsche Kurzfassung ist in Vorbereitung.

Petra Wild Zionismus Palästina Israel Kolonialismus
Petra Wild

APARTHEID UND ETHNISCHE SÄUBERUNG IN PALÄSTINA

Der zionistische Siedlerkolonialismus in Wort und Tat
 

 

„Ethnische Säuberungen, Apartheid und schleichender Genozid“ -  Die Publizistin Petra Wild hat ein wichtiges Buch über Israels Siedlerkolonialismus geschrieben -  Arn Strohmeyer - Bei der Rezension dieses Buches muss man mit der Bilanz beginnen: Petra Wild hat ein außergewöhnlich informatives Buch über den Nahostkonflikt geschrieben – eins der besten, die zurzeit zu diesem Thema verfügbar sind. Dabei bietet sie gar nicht viel neues, bisher unbekanntes Material, schafft es aber mit dem von ihr zentral verwendeten Begriff des „Siedlerkolonialismus“ ganz neue Einsichten zu eröffnen. Fügt man diesem Begriff noch das Adjektiv zionistisch hinzu, gelingt es ihr, das in Deutschland gängige Israel-Bild einer gründlichen Revision zu unterziehen. Denn es sind zumeist nur Klischees und propagandistische Versatzstücke, die da im Umlauf sind und in der Öffentlichkeit reflexartig wiederholt werden: Israel sei der Staat der Holocaust-Überlebenden; die einzige Demokratie im Nahen Osten ‑ in dieser feindlichen und rückständigen Region eine „Insel der Zivilisation“ und deshalb bedroht und belagert, vor allem vom Islam, der eine repressive und barbarische Religion sei; Israel strebe nach Frieden, während Palästinenser, Araber und Iraner diesen Staat vernichten wollten; Israel nehme deshalb nur sein Recht auf Selbstverteidigung wahr, um sein einziges Ziel zu verfolgen: einen exklusiv jüdischen Staat auf Dauer zu etablieren. Wer dieses propagandistische Dogma nicht akzeptiert, wird sofort wegen „Antisemitismus“ an den Pranger gestellt >>>


 


Pressestimmen zum Buch: Das Portal "www.literatur.palaestina-heute.de" am 3. April 2013. "Ein großartiges Buch, von einzigartiger Dichte, voller Quellenangaben, voller weiterführender Literaturhinweise! Nach Ilan Pappé und Shlomo Sand nun endlich ein Buch von einer deutschen Wissenschaftlerin. (...) Endlich ein Buch, das den Siedlerkolonialismus zentral thematisiert, das die Parallelen zu siedlerkolonialistischen Geschehnissen wie der Eroberung Amerikas, der Vertreibung und weitgehenden Ausrottung der Urbevölkerung Australiens, den inzwischen zurückgedrängten Siedlungsaktivitäten der Franzosen in Nordafrika und der Buren in Südafrika deutlich macht. Sieht man mit Hilfe von Petra Wild das Geschehen in Nahost unter Zuhilfenahme dieser Kategorie, so wird deutlich, dass der sog. Friedensprozess lediglich ein recht erfolgreicher Versuch der Verzögerung und Zurückdrängung von Kräften, die dem zionistischen Projekt der Landnahme gefährlich werden könnten durch eine Friedensrhetorik, die dem Beobachter aber kaum die Brutalität der anhaltenden ethnischen Säuberung verdecken kann. Petra Wild rüttelt auf, weil ihre Quellen so aktuell sind und weil das von ihr beschriebene Geschehen sich bis heute, weitgehend verstärkt fortsetzt."
http://www.literatur.palaestina-heute.de/Bucher/Wild__Apartheid_und_ethnische_/wild__apartheid_und_ethnische_.html


Petra Wild Zionismus Palästina Israel Kolonialismus

ISBN 978-3-85371-355-6, br., 240 Seiten, 15,90 Euro, mit Landkarten

Über die Palästina-Frage scheint schon alles gesagt. Das Buch von Petra Wild beweist das Gegenteil. Es orientiert sich an den neuesten Erkenntnissen der Kolonialismus- und Genozidforschung, die den Zionismus als eine Form des europäischen Siedlerkolonialismus ausweisen.

Nach einer Einführung in den Ursprung des palästinensisch-israelischen Konflikts und den exklusiv ethno-religösen Charakter des Staates Israel wird in diesem Werk detailliert auf die israelische Politik gegenüber den Palästinensern innerhalb der Grenzen Israels und in den 1967 besetzten Gebieten eingegangen. Diese wird von israelischen, palästinensischen und internationalen Menschenrechtsorganisationen wie auch von UN-Organisationen immer wieder als Apartheid angeprangert.

Da der zionistische Siedlerkolonialismus anders als der südafrikanische nicht auf die Ausbeutung der einheimischen Bevölkerung als billige Arbeitskräfte, sondern auf deren möglichst vollständige Ersetzung durch die Siedlerbevölkerung zielt, ist die schleichende ethnische Säuberung neben der Apartheid das Hauptmerkmal der zionistischen Kolonialpolitik. Wie diese Politik in der Praxis aussieht, wird in einzelnen Kapiteln über die Ghettoisierungspolitik in der Westbank, die ethnische Säuberung des Jordantals, die Gewalt der kolonialen Siedler sowie die Vertreibung der einheimischen Bevölkerung und die Zerstörung der historischen Stadt Jerusalem dargelegt.

Dass es dennoch einen Silberstreif am Horizont gibt, zeigt das Abschlusskapitel zur Debatte über die Ein-Staat-Lösung, wie sie unter Palästinensern, antizionistischen Israelis und Aktivisten der internationalen Solidaritätsbewegung geführt wird. Angestrebt wird die Errichtung eines demokratischen säkularen Staates auf dem Boden des historischen Palästinas, in dem muslimische, christliche und drusische Palästinenser sowie jüdische Israelis auf der Basis von gleichen Rechten zusammenleben. Der seinem Anspruch nach exklusiv jüdische Staat Israel soll durch einen multiethnischen, multireligiösen und multikulturellen ersetzt werden. Die Ein-Staat-Lösung würde nicht nur den Palästinensern ihre von der UNO anerkannten Rechte auf Selbstbestimmung, Rückkehr und Entschädigung garantieren, sondern auch die jüdisch-israelische Bevölkerung von ihrem Status als Kolonialherren befreien.

Die Autorin
Petra Wild, geboren 1963 in Aarbergen/Hessen, studierte arabische Sprache und Islamwissenschaften in Jerusalem, Leipzig, Damaskus und Berlin. Sie arbeitet als freiberufliche Publizistin vor allem zur Palästina-Frage und zur Arabischen Revolution.

 

Wohnout, Helmut

Das österreichische Hospiz in Jerusalem.


Geschichte des Pilgerhaus an der Via Dolorosa.

Das österreichische Pilgerhaus in Jerusalem ist eine der traditionsreichsten Institutionen im Vorderen Orient. In den Jahren 1856 bis 1863 an der Via Dolorosa in der Jerusalemer Altstadt erbaut, sollte es bis 1917 die Bedeutung der österreichisch-ungarischen Monarchie als katholische Großmacht im Heiligen Land manifestieren. Im 20. Jahrhundert spiegelt sich das wechselvolle Schicksal der Stadt Jerusalem in der Geschichte des Hospizes wider. In der unmittelbaren Nachkriegszeit von den Briten besetzt, erlebte das Haus eine Zwischenblüte in den späten zwanziger und frühen dreißiger Jahren. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde das Hospiz von der britischen Mandatsmacht als deutsches Eigentum beschlagnahmt und diente bis 1948 als Internierungslager und Offiziersschule. Nach dem Unabhängigkeitskrieg wurde es zum arabischen Spital in der zu Jordanien gehörenden Altstadt Jerusalems, 1988 wurde das Hospiz als Pilgerhaus wiedereröffnet.      bestellen


Geoffrey Wawro - Quicksand. America´s Persuit of Power in the Middle East - Penguin Press, New York 2010, 702 pp., $ 37,95. - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - psf -  Mit “Qicksand” liegt ein Buch vor, das erstmalig „Amerikas Machstreben im Nahen Osten“, so der Untertitel, einer kritischen historischen Würdigung unterzieht. Der Autor, Geoffrey Wawro, lehrt Militärgeschichte an der Universität von Nord-Texas. Das hundertjährige Engagement der USA spielt sich zwischen zwei Polen ab: Israel und Saudi Arabien. Die Interessengeleiteten Motive waren in Bezug auf Israel innenpolitischer Natur; bei Saudi Arabien waren es die schier unerschöpflichen Rohölreserven. Gründe für das Scheitern des USamerikanischen Engagements im Nahen Osten sieht der Autor unter anderem in der Implementierung außenpolitischer Doktrinen, die mit der Realität vor Ort nicht in Übereinstimmung gebracht werden konnten. Als jüngstes Beispiel >>>

Audio Download: Geoffrey Wawro Erläutert " Quicksand ": Lewis Lapham



Stimmen israelischer Dissidenten


Sophia Deeg/Michèle Sibony/Michael Warschawski (Hrsg)

Rezension von Dr. Ludwig Watzal - (pdf) Der israelisch-palästinensische Konflikt hat sich in den letzten Jahren zugespitzt und erschreckende Dimensionen erreicht. Kritische Stimmen in Israel, den USA oder in Europa, die diesen völker- und menschenrechtlichen Skandal anprangern, werden mit dem Vorwurf des „jüdischen Selbsthasses“ oder des „Antisemitismus“ überzogen und versucht, dadurch mundtot zu machen. Trotz dieser grotesken Vorwürfe gibt es noch einige Israelis, die ihre Regierung heftig kritisieren. Davon legt der vorliegende Band ein beeindruckendes Zeugnis ab. Die „abweichenden Meinungen“ beschäftigen sich mit der Politik und Kultur der israelischen Gesellschaft und der Regierung >>

Michael Warschawski

Mit Höllentempo
Die Krise der israelischen Gesellschaft
.

mehr >>>     bestellen

An der Grenze"

Unermüdlich setzt sich Warschawski deshalb für eine Lösung des Nahostkonflikts ein, die nach seiner festen Überzeugung mehr als nur eine Koexistenz zwischen Palästinensern und Israelis sein muss. Sein Traum ist ein Israel, das seine geographische Lage endlich ernst nimmt und eine kulturelle Verankerung im arabischen Umfeld des Nahen Ostens sucht.. Sein Engagement hat dem in Straßburg als Sohn eines Rabbiners Geborenen wütende Anfeindungen, Diffamierungen und schließlich sogar das Gefängnis eingebracht. Aber Warschawski, der in Israel "Mikado" genannt wird, ist überzeugter Grenzgänger geblieben. Unser Rezensent Stefan Fuchs hat den erklärten Antizionisten nach der Aufgabe der Zivilgesellschaft im Minenfeld des Nahostkonflikts befragt.
bestellen

Stimmen israelischer Dissidenten
bestellen

 

Checkpoint Huwara

Israelische Elitesoldaten und palästinensische Widerstandskämpfer brechen das Schwei
gen

Karin Wenger, Kai Wiedenhöfer

Die Gewaltspirale im Nahen Osten dreht sich seit Ausbruch der zweiten Intifada im Jahr 2000 immer schneller. Der Konflikt polarisiert wie kein anderer. Wahrgenommen werden jedoch vor allem jene Ereignisse, die Schlagzeilen machen: palästinensische Selbstmordanschläge, israelische Militärinvasionen und gescheiterte Friedensverhandlungen. In Checkpoint Huwara lässt Karin Wenger israelische und palästinensische «Helden» von ihrem Alltag erzählen. >>>

Russell Tribunal zu Palästina

Asa Winstanley, Frank Barat (Hrsg.)
Russell Tribunal zu Palästina


ISBN: 978-3-942281-07-2 - Preis: 39,90 € - 704 Seiten -
LAIKA VERLAG


Nicht zuletzt durch den israelischen Angriff auf Gaza im Dezember 2008 konstituierte sich am 4. März 2009 das Russell Tribunal zu Palästina. Zu den Unterstützern zählen u. a. Tarik Ali, Breyten Breitenbach, Judith Butler, Eduardo Galeano, Johan Galtung, Costa Gavras, Ken Loach, Harold Pinter und Jean Ziegler.
Das erste Tribunal tagte vom 1. Bis 3. März 2010 in Barcelona, die zweite Sitzung fand vom 20. bis 22. November 2010 in London statt. Weitere werden in Südafrika und den USA folgen.
Der Laika-Verlag veröffentlicht in Zusammenarbeit mit der Russell Peace Foundation und dem englischen Verlag Pluto Press die Ergebnisse des Russell-Tribunals zu Palästina.

Mit Texten von: Asa Winstanley, Frank Barat und Alice Walker

Johannes Zang

Unter der Oberfläche

Erlebtes aus Israel und Palästina



"Johannes Zang hat einen sehr persönlichen Bericht vorgelegt.
Ein ehrliches und bewegendes Buch über seine Erfahrungen
im Nahen Osten, mit Israelis und Palästinensern.
Es bietet einen ungewöhnlichen Einblick in einen Konflikt,
der den meisten nur aus den Schlagzeilen bekannt ist." -
Dr. Bettina Marx, ARD-Radio-Korrespondentin für Israel
und die Palästinensischen Gebiete, Studio Tel Aviv 
mehr >>>



Die Angst vor dem Frieden.
Das israelische Dilemma

Moshe Zimmermann

Aufbau Verlag Berlin 2010

"Frieden mit den Arabern wäre ein Albtraum" - Der israelische Historiker Moshe Zimmermann zeichnet in seinem neuen Buch ein düsteres Bild von Israel und seiner Zukunft - Arn Strohmeyer - (Moshe Zimmermann: Die Angst vor dem Frieden. Das israelische Dilemma, Aufbau Verlag Berlin 2010) - Der israelische Historiker Moshe Zimmermann hat ein erschreckendes Buch über den politischen Zustand seines Landes geschrieben - erschreckend vor allem für diejenigen, die über Israel wenig wissen und immer noch an dem Bild vom kleinen bedrohten Staat mitten im "arabischen Meer" festhalten. Freunde Israels haben es da leichter, sie können gleich die Klischees vom "antisemitischen" oder "selbsthassenden Juden" hervorholen und die vorgebrachte kritische Analyse auf diese Weise abtun. Aber Argumente dieser Art sind gar keine, weil sie einfach zu einfältig und platt sind, um ernst genommen zu werden. Moshe Zimmermann ist ein zu renommierter und anerkannter Historiker mit bedeutenden Veröffentlichungen über den Holocaust und auch zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, als dass man sein  neues Buch so abtun könnte. Es ist harter Tobak, den er vor allem dem deutschen Leser zumutet, der zumeist eine ganz andere Vorstellung von Israel hat. (...) Dafür, dass es nicht zu einer Tendenzwende in Richtung Frieden kommt, macht Zimmermann militante Minderheiten in der israelischen Gesellschaft verantwortlich: die Araber-Hasser, die Orthodoxen, die Siedler und das Militär. Diese Gruppen - so der Historiker - haben die israelische Gesellschaft in Geiselhaft vor dem Frieden genommen, schüren die Angst und diktieren das politische Tun. Die Mehrheitsgesellschaft fügt sich, weil sie sich vor dem Widerstand dieser kleinen Gruppen gegen einen Frieden mehr fürchtet als vor der Fortsetzung des Status quo oder sogar einem neuen Krieg mit den Nachbarn. Bestes Beispiel: Nicht wenige israelische Analytiker sehen einen Bürgerkrieg zwischen Armee und Siedlern voraus, wenn sich die Regierung doch entschließen sollte, für die Entstehung eines Palästinenserstaates die besetzten Gebiete zu räumen. Begünstigt wurde das Erstarken kleiner mächtiger Gruppen in der israelischen Gesellschaft durch eine "ideologische Revolution". Die Staatsideologie des Zionismus wird heute nicht mehr wie in den Anfangsjahren des Staates nach 1948 von den säkularen sozialistischen Elementen (vor allem der sozialdemokratischen Arbeiterpartei) getragen, sondern von den Nationalisten, Nationalreligiösen und Ultraorthodoxen. Für diesen neuen Zionismus - den Zimmermann den "wahren Postzionismus" nennt - ist das "Jüdische" im religiös-orthodoxen Sinne vorrangig, es ist der primäre Wert, dem auch die Demokratie untergeordnet wird. Priorität hat bei diesen Kräften ein "jüdischer Staat", der dann automatisch ethnozentrisch orientiert ist und kein demokratischer mehr sein kann, weil er die anderen Minderheiten im Land diskriminiert. Diese Gruppen, die auch in Netanjahus Koalition stark vertreten sind, haben Israel religiöser gemacht und politisch deutlich nach rechts gerückt. Diese tragenden neuen Säulen des Zionismus sind äußerst friedensfeindlich. Zu den "Araber- Hassern" zählt Zimmermann den derzeitigen Außenminister Avigdor Lieberman und seinen Anhang - zumeist Einwanderer aus der früheren Sowjetunion. Jeder Kompromiss mit Arabern gilt Liebermann als "Kriecherei". Er sagt: "Wenn wir zaudern, stottern, kriechen, werden sie uns an die Wand drücken."  >>>

Moshe Zimmermann: "Die Angst vor dem Frieden" - Arne Hoffmann - Durch eine Rezension in der Frankfurter Rundschau war ich auf das Buch Die Angst vor dem Frieden des israelischen Historikers Moshe Zimmermann (Leiter des Richard-Koebner-Zentrums für deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem) aufmerksam geworden – ein Buch, das sich als eine wirklich aufrüttelnde Analyse herausstellte. Während man aus unseren Medien nur bruchstückhafte und sehr zurückhaltende Informationen über bedenkliche Entwicklungen innerhalb Israels erhält, zeichnet Zimmermann auf 150 Seiten ein so deutliches und unverblümtes Bild der Zustände in diesem Land, dass man sich schon fast wundert, wie dieses Buch hierzulande überhaupt veröffentlicht werden konnte. >>>


Moshe Zimmermann

Goliaths Falle


 

 

 

 

 

 

 

Moshe Zuckermann

Sechzig Jahre Israel

Rezension - Dr. Ludwig Watzal - Die Genesis einer politischen Krise des Zionismus - Die Frage muss erlaubt sein: War noch ein Buch zum 60. Geburtstag Israels nötig, das dann auch noch mit fast einjähriger Verspätung auf den Markt gekommen ist? Die Antwort muss Ja lauten, weil über dieses Land nicht oft genug wirklichkeitsnah geschrieben werden kann. In diesem Sinne hebt sich das Buch von Moshe Zuckermann, Professor am Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas (TAU) in Tel Aviv, positiv von der zahlreich erschienen Erbauungsliteratur zum Staatsgründungsjubiläum ab. Die Lage, in der sich Israel >>>

Moshe Zuckermann: Sechzig Jahre Israel. Die Genesis einer politischen Krise des Zionismus. - Massada und Samson - Susann Witt-Stahl - Der Anblick des Meeres und blau-weißer Winkelemente, von dem die Feierlichkeiten zum 60. Geburtstags des jüdischen Staates getragen wurden, löste nicht bei allen Israelis ozeanische Gefühle aus. Während TUI-Slogans wie »Israel ist sexy« (die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Berlin) aufgesagt wurden, verfasste der Historiker Moshe Zuckermann eine Analyse der umfangreichen Strukturprobleme seines Landes. Was dabei herauskam, ist eine messerscharfe Ideologiekritik des Zionismus. - Zuckermann widmet sich dessen »religiös eingefärbter Identitätsgrundlage«, der Fetischisierung der Sicherheitsfrage und des Militärs, seiner Klassenhierarchie, dem »systemgewachsenen Rassismus«, der Selbstviktimisierung seiner Träger als »schießende Gewissensgequälte« und ihrer »ideologischen Unverfrorenheit«, mit der die Möglichkeit des Friedens geleugnet wird: Zionisten stellen das unterdrückerische Verhältnis der israelischen Besatzer zu den palästinensischen Besetzten als symmetrisches zu einem »Partner« dar, der angeblich zu keinem »Kompromiss« bereit sei. Deutliche Worte findet der Autor für die »heteronome Instrumentalisierung« der Shoah, die von der wachsenden Siedlerbewegung auf die Spitze getrieben wird >>>

 

»Israel steckt in einer Sackgasse« - Räumung besetzter Gebiete würde zu großen innenpolitischen Problemen führen. Ohne sie kein Frieden mit Palästinensern möglich. Ein Gespräch mit Moshe Zuckermann - Interview: Rolf-Henning Hintze

Moshe Zuckermann

"Antisemit!"

Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument

Promedia Verlag, Wien, 2010
ISBN 978-3-85371-318-1

Moshe Zuckermann, "Antisemit!" - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Der Titel des Buches des israelischen Historikers Moshe Zuckermann hätte nicht treffender formuliert werden können. Der Vorwurf des „Antisemitismus“ ist der politisch gewinnträchtigste gegenüber den Kritikern israelischer Besatzungs- und Unterdrückungspolitik gegen das palästinensische Volk in ihrem Heimatland. Mit diesem hanebüchenen Vorwurf werden nicht die Neonazis, sondern führende Persönlichkeiten sowohl jüdischer als auch nicht-jüdischer Provenienz überzogen. An vorderster Front dieser Verleumdungskampagne agiert die derzeitige rechtsnationalistische israelische Regierung samt ihrer Israelfans in den USA und weiten Teilen Westeuropas. Wie sagte doch der israelische Regierungschef Benyamin Netanyahu, nachdem der UN-Menschrechtsrat den Goldstone-Bericht an den UN-Sicherheitsrat weitergeleitete hat: „Wir brechen jetzt auf, um jene zu delegitimieren, die versuchen, uns zu delegitimieren.“ >>>

Rezension 1 | Rezension  2

Vorabdruck


Moshe Zuckermann
und andere

Identitäten: Israel zwischen Postzionismus und Ethnopolitik

 

 

 


 

Zweierlei Israel
Israel und die Linke - eine Geschichte von falscher Liebe und echtem Hass, von Irrtümern und Missverständnissen. Der jüdische Marxist Moshe Zuckermann, überzeugter Israeli und gewesener Zionist, klärt auf, wie es eine aufgeklärte Linke mit Israel halten sollte und was die deutsche Linke einen Dreck angeht

Zweierlei Holocaust

Zweierlei Holocaust- verweist zum einen auf die unterschiedlichen Bedeutungsfunktionen, die das geschichtliche Ereignis in den politischen Kulturen Israel und Deutschland erfüllt. Zum anderen bezieht er sich auf die in beiden Ländern nachweisbare Diskrepanz zwischen dem Wesen des Holocaust und seiner kulturindustriell verformten Rezeption.
 

 

 

 

 

 

 

Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte, Bd.33/2005

Antisemitismus - Antizionismus - Israelkritik

Israeli RejectionismIsraeli Rejectionism – Buchbesprechung  - (Die israelische Politik des Zurückweisens) - Ludwig Watzal - (Zalman Amit/Daphna Levit: Israeli Rejectionism. A Hidden Agenda in the Middle East Peace Process, Pluto, London-New York, pp.208) - Nachdem die palästinensische Führung 20 Jahre lang mit verschiedenen israelischen Regierungen über eine Lösung des Nahostkonflikts verhandelt hat, ist sie von der Scharade, die die USA, der übrige Westen und sogar die besetzten Palästinenser unter der Führung von Mahmud Abbas "Friedensprozess" nennen. Abbas  bittet die Vereinten Nationen, dem "Staat Palästina" den Status eines Vollmitglieds zu gewähren. Die israelische Regierung widersetzt sich diesem Antrag heftig, und so machen es auch die USA. Seit 1967, als die israelischen Verletzungen internationaler Normen immer wieder vor den UN-Sicherheitsrat gebracht wurden, hat die US-Regierung ihm (Israel) lässig den Rücken gestärkt. Für die große Mehrheit der US-Regierungen war Israel immer "the good guy", sogar nachdem es im Juni-Krieg 1967 die USS Liberty vor der Küste Israels in internationalen Gewässern angegriffen und 34 US-Marines getötet hat. In der Frage, wer für den Stillstand in den Friedensverhandlungen in Nahost in den letzten 80 Jahren verantwortlich ist, ist das Buch "Israeli Rejectionism" aktuell. >>>

Auch - Israeli Rejectionism (Die israelische Politik des Zurückweisens) - Dr. Ludwig Watzal - >>>

 

Israeli Rejectionism  - Ludwig Watzal - Zalman Amit/Daphna Levit, Israeli Rejectionism. A Hidden Agenda in the Middle East Peace Process, Pluto, London-New York, pp 208, 24.70 $. - After having negotiated for 20 years with different Israeli governments about a solution to the conflict in the Middle East, the Palestinian leadership is sick and tired of the charade that the U. S., the rest of the West and even the occupied Palestinians under the rule of Mahmud Abbas call “peace process”. Abbas and its cronies ask the United Nations to grant the “State of Palestine” full membership status. The Israeli government fiercely opposes this move and so does the U. S. Since 1967, when Israel´s violations of international norms were brought before the UN Security Council time and again, the U. S. government has backed it off-hand. For the large majority of U. S governments, Israel was always the “good guy” even after it attacked the USS liberty in the June war of 1967 in international waters of the shore of Israel and killed 34 US marines. At the question, which is responsible for the stalemate in the progress towards peace in the Middle East for the last 80 years, the book “Israeli Rejectionism” comes into play. Already in the introduction of this book, the authors blame Israeli leadership for its rejectionist attitude towards peace. “Our position is that Israel was never primarily interested in establishing peace with its neighbors unless such a peace was totally on its own terms.” >>>

Auch hier >>>

 

Felix Zimmermann


Schauplatz Palästina
Leben auf beiden Seiten der Mauer

Wahlen in Palästina, Abzug der Siedler, Rückkehr der Touristen: Seit Arafats Tod ist die Region im Umbruch. Wie sieht der Alltag aus auf beiden Seiten der Mauer? Welche Hoffnungen haben die Menschen? Was sind sie bereit, zu opfern? Ungewöhnliche Einblicke, klare Analysen - ein spannendes Buch zum aktuellen Thema.

Verlag Herder
€[D] 9,90 / sFr 18.10
ISBN 3-451-05666-6

http://www.herder.de/programm/detail_html?k_tnr=5666&par_onl_struktur=450239&onl_struktur=450239

G. Zambon

Mordechai: eine fast wahre Geschichte

Hrsg. Arbeitskreis Palästina-Israel - Frankfurt am Main,
Uri Avnery und Baruch Kimmerling
Emil Habibi gewidmet

Der Autor Dr. Giuseppe Zambon ist italienischer Jude, Internationalist, Friedensaktivist, Humanist, Buchhändler, Verleger (wegen der Reihenfolge bitte ich um Nachfrage bei G.Z. :-) ) und ich empfehle dieses Märchen allen, die Kinder, Enkelkinder, Neffen, Nichten, Kinder von FreundInnen im Alter zwischen 3 und 13 haben. Erwachsene werden beim Vorlesen Freude haben wenn den Kindern ein tiefes Gefühl für Mitmenschlichkeit vermittelt wird.

 

Neu | Autoren A-C | Autoren D-J | Autoren K-L | Autoren M-R | Autoren S-Z | Online + Kostenlos | Kinder | Zambon Verlages

 

Start | oben

 Kontakt            Impressum           Haftungsausschluss