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Baruch
Kimmerling
Politizid
2003 Verlag Diederichs, Kreulingen/München,
ISBN 3-7205-2375-6
Zum Buch
Ariel Sharons Innen- wie Außenpolitik zielt allein
darauf ab, die Identität und Infrastruktur des
palästinensischen Volkes zu zerstören. Der "Politizid"
läuft auf eine ethnische "Säuberung" Israels von den
Palästinensern hinaus. Dies weist der renommierte
israelische Soziologe Baruch Kimmerling nach und fordert
seine Landsleute zum zivilen Ungehorsam auf: Ohne
Versöhnung zwischen Israel und den Palästinensern werde
der jüdische Staat zu einer Fußnote in der
Weltgeschichte.
Der israelische Dissident Baruch Kimmerling bezeichnet
sich selbst als "israelischen Patrioten". Er spricht
aus, was in seinem Land immer mehr Menschen denken:
Unter Ariel Sharon ist Israel zu einer Kraft der
Zerstörung geworden. ... Quelle
Zum Autor
Baruch Kimmerling ist Professor für politische
Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalems und
Gastprofessor an der Universität Toronto. 1939 in
Rumänien geboren, kam er 1952 nach Israel. Seit den 60er
Jahren beschäftigt er sich kritisch mit der israelischen
Politik und Gesellschaft sowie mit dem Nahost-Konflikt.
Baruch Kimmerling gehört zu den Unterzeichnern des
Friedensappells israelischer Wissenschaftler. Er hat
zahlreiche Bücher verfasst und schreibt regelmäßig für
die israelische Zeitung "Haaretz".
Verlagsinformation
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Gudrun Kraemer
Geschichte Palästinas
Gudrun Kraemer ist Professorin für Islamwissenschaft
an der FU-Berlin und Expertin für die Geschichte des Nahen Ostens.
Von der osmanischen Eroberung bis zur Gründung
des Staates Israel.
"Die Geschichte des Heiligen Landes ist zwischen
Juden und Muslimen ebenso umstritten wie der Besitz des Landes
selbst. Gudrun Kraemer zieht in ihrer brillanten Darstellung
den Schleier der religiösen Geschichtsbilder beiseite und erzählt
ebenso fundiert wie allgemeinverständlich die Geschichte Palästinas
vom Beginn der osmanischen Herrschaft im 16. Jahrhundert bis
zur Gründung des Staates Israel im Jahre 1948. Dabei gelingt
es ihr meisterhaft, immer wieder die Brisanz von scheinbar "harmlosen"
Aussagen zur Entwicklung von Politik und Gesellschaft deutlich
zu machen. Den Auftakt bilden ein Überblick über die wechselnden
Grenzen und Namen Palästinas seit der Antike sowie ein Kapitel
über die Heiligkeit des Heiligen Landes für Juden, Christen
und Muslime. Der Band ist mit 14 aufschlussreichen, bisher unpublizierten
Fotografien aus der Zeit um 1900 ausgestattet.-...." (Quelle:
Beck-Verlag)
Das Inhaltsverzeichnis, eine Leseprobe sowie
Pressestimmen gibt es auf der Seite:
http://rsw.beck.de/rsw/default.asp
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Jaeger, Kinan/Zimmer-Winkel, Rainer (Hgg)
Was nun, Palästina?
Mit einem Vorwort von Udo Steinbach
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Sahar
Khalifeh
(Sonderseite auf meiner HP)
Der Feigenkaktus
Dieses ist das Buch, das Khalifeh berühmt machte und ihr
literarische Anerkennung auf einer internationalen Skala
gab. Der Roman spielt in Nablus der frühen 70-er Jahre.
Khalifeh beschreibt hier die Besatzung, den Kampf und das
alltaegliche Leben der Menschen.
Die Sonnenblume
Dieser Roman wurde auch in mehreren Sprachen übersetzt und
beschreibt das Leben in Nablus der späten 70-er Jahren.
Memoiren einer unrealistischen
Frau
Dieser Roman stellt das Leben einer Frau bildlich dar, die
in einer liebelosen Ehe geschickt wird, und feministisches
mit politischem Bewusstsein vermischt.
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Das Tor
Stellt das Leben einer Frau dar, die die Intifada mit allem
positiven und negativen durcherlebt.
Sahar Khalifa leitet ein Frauenzentrum im palästinensischen
Nablus. Ihre Erfahrungen bringt sie in den vorliegenden
Roman ein, der, seiner ungeschminkten Darstellung wegen, im
Nahen Osten heftig attackiert wurde. Es geht vor allem um
die Frage, was die Infada den Frauen gebracht hat.
Hauptfiguren sind die Studentin Samar, die ihr
traditionalistischer Bruder ins Haus ˜zurückprügelt˜, und
die zwischen allen Fronten stehende schöne Prostituierte
Nasha, die, allgemein verachtet, von den ehrenwerten
Ehemännern ihres Viertels nur zu gerne aufgesucht wird. Quelle
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Das Erbe
Erzählt über die neue Realität in den besetzten Gebieten,
die eine angebliche Autonomie erhalten haben.
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Kanafani, Ghassan
Bis wir zurückkehren.
Palästinensische Erzählungen. Lenos Verlag, Basel 1984/1996.
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Das Land der traurigen Orangen.
Palästinensische Erzählungen.
Lenos Verlag, Basel 1984/1996.
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Männer in der Sonne/Was euch bleibt.
Zwei palästinensische
Kurzromane. Lenos Verlag, Basel 1985
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Umm Saad/Rückkehr nach Haifa.
Zwei palästinensische
Kurzromane. Lenos Verlag, Basel 1985.
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Karsli, Jamal:
Maulkorb für Deutschland
- Fakten, Analyse, Aufklärung
zur Antisemitismusdebatte"
Selbstverlag
Taschenbuch, 256 Seiten
Preis: 9,90 €
ISBN
3-00-012488-8
Seit dem 8.
Dezember 2003 ist die zweite überarbeitete und ergänzte
Auflage des Buches von Jamal Karsli "Maulkorb für
Deutschland" im Buchhandel erhältlich.
Sehr ausführlich finden sich dort dokumentierte Aussagen zum
Thema Antisemitismus, Medien, der Existenz des Staates
Israel.
Felicia Langer, israelische Menschenrechtsanwältin und
Trägerin des Alternativen Nobelpreises sagt über dieses
Buch:
Das Buch „Maulkorb für Deutschland“ ist
eine Art Anatomie der Verleumdung und der Hetzkampagne, der
Unterdrückung von Meinungen und ein Beleg dafür, wie man
jede Kritik an Israels völkerrechtswidrigem Verhalten im
Keim erstickt, in dem man sie als Antisemitismus diffamiert.
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Uta Klein
(Hrsg.)
Die Anderen im Innern
Die
arabisch-palästinensische Bevölkerung in Israel.
Wochenschau-Verlag 2003 (3. Auflage). -
Mehr Infos
Das Buch befasst sich mit Existenzbedingungen und
Identitätssuche der arabisch-palästinensischen Bevölkerung
in Israel - einer Minorität, die eigentlich auch außerhalb
des Nahen Ostens Beachtung verdiente, von der jedoch bis in
die jüngste Zeit wenig Notiz genommen wurde. Erst seit
Beginn der 1990-er Jahre wuchs mit den Veränderungen der
jüdisch-arabischen Beziehungen das Interesse an der
palästinensischen Bevölkerung in Israel und diesem Interesse
wird auch das von Uta Klein herausgegebene Buch gerecht. Es
enthält Beiträge von namhaften WissenschaftlerInnen aus
Deutschland und (mehrheitlich) aus Israel, in denen
Diskriminierung und Benachteiligung der
arabisch-palästinensischen Minderheit durch israelische
Behörden analysiert und ihre Wirkung auf das
Selbstbewusstsein der Betroffenen beschrieben werden. In den
Blick kommen das Erziehungs- und Bildungswesen, die
Städteplanung, das Rechtswesen, die Stellung der Frauen in
der traditionellen Gesellschaft sowie das Wahlverhalten der
arabisch-palästinensischen Bevölkerung. Die Befunde legen
einen Kurswechsel der israelischen Politik nahe und sind
daher auch für eine Urteilsbildung in Europa und Deutschland
von Belang. Klappentext
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Krüger, Jürgen
Die Grabeskirche in Jerusalem
- Geschichte - Gestalt - Bedeutung - Photos von Dinu
Mendrea und Garo Nalbandian - Regensburg (Schnell & Steiner)
2000
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Baruch
Kimmerling
Politizid
Ariel Sharons Krieg
gegen das palästinensische Volk
Diederichs, März 2003
224 Seiten
ISBN: 3720523756
Der Jerusalemer Professor für politische Soziologie
bezeichnet die Beeinflussung der jüdisch-israelischen
Gesellschaft als "Sharonismus", das Ziel ihrer
zerstörerischen Politik als "Politizid" am palästinensischen
Volk. Der plakative Titel schreckt zunächst ab, lässt er
doch auf eine einzige Polemik und Anklage
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Yehudit
Kirstein Keshet
Checkpoint Watch
Zeugnisse israelischer Frauen aus dem besetzten
Palästina.
Mit einem Vorwort von Amira Hass
Aus dem Englischen übersetzt von Ulrike Vestring
Rezension: Ludwig Watzal - Ohne die mutigen
Frauen von „MachsomWatch“ würden die
Menschenrechtsverstöße aus dieser
Krisenregion untergehen in einer Flut von
grausamen Meldungen.
Die Protokolle der Frauen sind detaillierte
und erschütternde Zeugnisse eines
Besatzungsregimes, das seinesgleichen unter
der Sonne des 21. Jahrhunderts sucht.
MachsomWatch wurde 2001 von Ronnie Jäger,
Adi Kunstmann und Yehudit Keshet als
Reaktion auf die zahlreichen willkürlichen
Menschrechtsverletzungen durch das
israelische Militär an den Kontrollpunkten
gegründet. mehr >>>
Genau hinsehen Wissen, was passiert:
Israelische Frauen beobachten und
dokumentieren Menschenrechtsverletzungen
-
Gerda Kruss - Machsom Watch« heißt
»Kontrollposten-Beobachtung« und ist der
Name einer Nichtregierungsorganisation
israelischer Frauen. Die Aktivistinnen
beobachten und dokumentieren
Menschenrechtsverletzungen des Militärs an
den Kontrollposten in den besetzten
palästinensischen Gebieten. >>> |
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L |
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Felicia Langer
Felicia Langer , die aus Polen stammende Jüdin, die vor den
Nazis fliehen musste, nach Israel auswanderte und dort als
Rechtsanwältin
Palästinenser vor israelischen Militärgerichten verteidigte,
ist eine engagierte Streiterin für die Menschrechte und für
einen gerechten
Frieden in Nahost. Sie ist 1990 mit dem Alternativen
Nobelpreis ausgezeichnet worden. 1991 ehrte sie die
Bruno-Kreisky-Stiftung mit ihrem Preis. Anlässlich des
50-jährigen Bestehens des Staates Israel wurde sie 1998 von
der Zeitschrift „You“ als eine der 50 bedeutendsten Frauen
für die israelische Gesellschaft gewählt. Heute lebt Felicia
Langer mit ihrer Familie in Tübingen.
Bücher von
Felicia Langer
Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine
Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren
hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die
gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr
persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie
bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>
Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca.
144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4
Um
Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig
Watzal - „Der Weg der Gewalt, den Israel mit der
Unterstützung der westlichen Regierungen geht und für den
einzig richtigen hält, führt in den Abgrund.“ Dieses Resümee
zieht Felicia Langer am Ende ihres Buches, das eine sehr
persönliche Bestandsaufnahme ihres politischen Engagements
in Deutschland darstellt >>>
„Brandherd Nahost oder: Die geduldete Heuchelei“

Aus dem Englischen von Gabriele Schlegel
Der Nahe Osten bleibt ein Brandherd. Die Menschen in Israel
und Palästina kommen nicht zur Ruhe. Immer neue Gewalttaten
erschüttern die Region. Nachrichten über Tote,
Terroranschläge und Vergeltungsaktionen zwischen Israelis
und Palästinensern erschüttern die Hoffnung auf einen
Friedensprozess, der diesen Namen verdient. Die
Unterdrückung der Palästinenser dauert an. Israel errichtet
trotz internationaler Proteste eine bis zu acht Meter
hohe...
Lesen Sie mehr
„Brücke der
Träume – Eine Israelin in Deutschland“

´Laßt uns wie
Menschen leben.

Taschenbuch. 205 S., Schein und Wirklichkeit in
Palästina. ( Tb), Aus dem Hebräischen von Linner, Barbara /
Aus dem Englischen von Presser, Inge,
bestellen
Wo Haß keine Grenzen kennt.

Hardcover. 208 S., Eine
Anklageschrift., Mit Abb., Kartoniert, deutsch, ISBN
3-88977-397-4, EAN 9783889773975, Artikelnummer: 150347 >>>
Zorn und Hoffnung.

Taschenbuch. 453 S., ( Tb), Mit Abb.,
Kartoniert / Taschenbuch, Autobiographie, deutsch,
bestellen
Die Zeit der Steine.
Eine israelische
Jüdin über den palästinensischen Widerstand.
bestellen
Quo Vadis Israel?
Die neue Intifada der Palästinenser

Lamuv Tachenbuch 307, Originalausgabe,
Aus dem Englischen von Inge
Bücher bestellen >>>
Um
Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig
Watzal - „Der Weg der Gewalt, den Israel mit der
Unterstützung der westlichen Regierungen geht und für den
einzig richtigen hält, führt in den Abgrund.“ Dieses Resümee
zieht Felicia Langer am Ende ihres Buches, das eine sehr
persönliche Bestandsaufnahme ihres politischen Engagements
in Deutschland darstellt >>>
Unteilbarer
Humanismus
- Felicia Langer hat ein eindringliches Buch zum
israelisch-palästinensischen Konflikt geschrieben
Von Werner Ruf - Um Hoffnung kämpfen« ist wohl das
persönlichste Buch, das die in Tübingen lebende israelische
Rechtsanwältin und Trägerin des alternativen Nobelpreises
Felicia Langer geschrieben hat. >>>
Interview -
Kein Platz unter der Sonne
- Im Gespräch - Die
israelische Autorin und Menschenrechtsaktivistin Felicia
Langer über einen Krieg, der die Palästinenser zur völligen
Kapitulation zwingen soll
- FREITAG: Ist die
Lage in Gaza vergleichbar mit der im Libanon nach der
israelischen Intervention im Sommer 1982, als die PLO
in Beirut genauso eingekesselt war wie jetzt Hamas in
Gaza? FELICIA LANGER: Die Situation ist deshalb anders,
weil die Kontrahenten auf Seiten der Palästinenser viel
schwächer sind, als das damals für die PLO in Beirut
zutraf. Außerdem gibt es im Gaza-Streifen eine Zivilbevölkerung
von anderthalb Millionen Menschen, die seit Monaten
unter einer Blockade leben und fast nichts mehr haben:
keine Nahrung, kein sauberes Wasser, keine Medikamente.
Die Lage für Gaza ist derzeit viel schlimmer als 1982
in Beirut.
Rezension
„Um Hoffnung kämpfen“
– Felicia Langer – 18.12.2008 –
Schwäbisches Tagblatt - Ulrike
Pfeil - Felicia Langer braucht
man in Tübingen nicht mehr
vorzustellen: Sei fast zwei
Jahrzehnten lebt die frühere
israelische
Menschenrechts-Anwältin, die
couragierte Verteidigerin
zahlreicher Palästinenser vor
israelischen Gerichten, in
Tübingen. Sie erhielt dafür den
Alternativen Nobelpreis und
andere Auszeichnungen; sie erhob
als moralische Autorität immer
wieder die Stimme, wenn es um
Bedingungen eines Friedens im
Nahen Osten ging; sie hat in
mittlerweile fünf Büchern als
Gründübel der Friedlosigkeit der
Beginn die israelische
Besetzungs- und
Landnahme-Politik angeprangert.
Und man konnte sich fragen,
woraus sie, inzwischen selbst
hoch in den Siebzigern, ihre
Energie schöpfte.
Ihr jüngstes
Buch gibt darauf eine Antwort.
Es ist wohl ihr persönlichstes,
denn es beginnt mit einer
privaten Feier, ihrer Goldenen
Hochzeit mit ihrem Mann Miecin
Langer. Er fasst eine Liebe in
Worte, die in Polen noch unter
dem Eindruck des Holocaust
begann, in beide viele ihrer
Angehörigen verloren hatten und
sie selbst bittere Erfahrungen
im Exil und im KZ machten.
Das Buch
resümiert Reden, Auftritte,
Interviews, Protestaktionen der
letzten Jahre, auch Anfeindungen
und Hetzkampagnen, denen Felicia
Langer sich aussetzte. Die
Geschichte der politischen
Ereignisse in Israel und
Palästina, der Krieg im Libanon
und im Irak sind eingebettet in
anrührende Zeugnisse der
Zuneigung und Wärme innerhalb
der Familie, im Freundeskreis.
Die unbedingte Solidarität mit
Leidenden erwächst aus dieser
gelebten Empathie. Sie ist
emotional – mit Absicht und aus
guten Gründen. -- Ulrike Pfeil
Muslim-Markt
interviewt Felicia Langer,
Menschenrechtsanwältin, Trägerin des
alternativen Nobelpreises und Ehrenbürgerin
Nazareths - MM: Frau Langer, seit über 40
Jahren engagieren Sie sich dafür, Brücken zu
bauen zwischen Israelis und Palästinensern für
ein friedliches Miteinander basieren auf
Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Was
empfinden Sie angesichts der Ereignisse der
letzten Tage? Langer: Ich empfinde
Empörung, sehr viel Mitleid, so viel Mitleid,
dass ich an die Grenzen meiner Kräfte komme. Am
meisten empfinde ich Empörung gegen die
israelische Aggression, eine mörderische
Aggression, die bedauerlicherweise derart
extrem
geduldet wird, dass selbst ich das Ausmaß der
Duldung dieser Aggression nicht erwartet habe.
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Gideon Levy
Schrei,
geliebtes Land
Gideon Levy ist israelischer Journalist aus Tel Aviv und arbeitet
für die Tageszeitung Ha’aretz unter anderem als Chefredakteur
der Wochenendbeilage. Er gehört zu den wenigen israelischen
Journalisten, die über das Leben der Palästinenser unter der
israelischen Besatzung berichten und ist wegen seiner kritischen
Berichte Angriffen seitens der israelischen Leser und Kollegen
ausgesetzt.
Gideon Levy recherchiert in den Palästinensergebieten und ermöglicht
so den Israelis einen von der Militärzensur ungetrübten Blick
auf die Situation.
Er ergreift in seinen Reportagen auch Partei für die palästinensischen
Opfer: Zum Beispiel berichtet er über den palästinensischen
Bauern, der auf seinem Feld von jüdischen Siedlern angeschossen
wurde und nun im Rollstuhl lebt, über die Witwe eines Fatah-Führers,
der von israelischen Sicherheitskräften liquidiert wurde usw.
Auf die Zeitung Ha’aretz wird Druck ausgeübt, Gideon Levy nicht
mehr zu Wort kommen zu lassen.
Für seine kritische Berichterstattung und seinen Einsatz für
einen Frieden im Nahen Osten wurde Levy kürzlich mit dem Preis
für die Freiheit und Zukunft der Medien 2003 der Leipziger Medienstiftung
ausgezeichnet.
Quelle und mehr
bestellen
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Gaza - war
da was? -
André Marty berichtet - Auch wenn der Gaza -
Streifen keine Headlines mehr macht, die israelische
de-facto-Besatzung mit all' ihren
Verantwortlichkeiten aus dem internationalen
humanitären Völkerrecht geht weiter. 1.5 Millionen
Menschen, die zumindest Sie, die Sie diesen Blog
lesen, ebenso wenig ausblenden können wie die
Politiker in Jerusalem, Berlin, Bern oder etwa
Washington - von Ramallah ganz zu schweigen. Soll
keiner kommen und sagen: huch, davon hab' ich ja
schon lange nichts mehr gelesen. (…) Marx, während
fünf Jahren in Tel Aviv stationierte
Korrespondentin, nennt die Dinge beim Namen,
beschreibt, was es heisst, wenn die westliche
Politik die israelische Besatzungspolitik
stillschweigend begleitet: Oekonomisch und moralisch
die Palästinenser in die Knie zwingen und die im
Gaza-Streifen amtierende Hamas-Regierung zum Teufel
jagen, ist ebenso zu lesen wie von israelischen
Todesschwadronen die Rede ist. (…) Gaza -
Berichte aus einem Land ohne Hoffnung; Marx,
Bettina; Zweitausendeins; 2009 >>> |
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Hajo G. Meyer
Tragisches Schicksal
Das deutsche Judentum
und die Wirkung historischer Kräfte.
Eine Übung in
angewandter Geschichtsphilosophie
248 S.,
29,80 €, kart., ISBN 978-3-86596-174-7
Zum Inhalt
Welche historischen Kräfte gibt es und wie wirken
sie? Wird durch ihr Wirken die Geschichte der Juden in Deutschland
vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert verständlich? Waren die
deutschen Juden nur ein Spielball der Geschichte oder haben sie
diese auch aktiv beeinflusst?
Hajo G. Meyer nähert sich diesen Fragen mit
naturwissenschaftlicher Logik. Auf der Grundlage einer
geschichtsphilosophischen Theorie der historischen Kräfte zeigt er,
dass diese sowohl psychologischer als auch materieller Art sein
können und veranschaulicht ihre Wirkungsweise. Er erläutert so die
historischen Zusammenhänge, die zunächst zur Emanzipation der
deutschen Juden, letztlich aber auch zum Holocaust geführt haben.
Fachgebiet
Judaistik, Geschichte
248 S., 29,80 €, kart., ISBN 978-3-86596-174-7

Das Ende des Judentums.
Der Verfall der israelischen
Gesellschaft
(Taschenbuch)
von
Hajo G. Meyer (Autor)
Das Ende des Judentums
Hajo G. Meyer beschreibt in seinem Buch Das Ende des
Judentums seine Abscheu vor dem moralischen Verfall der heutigen
israelischen Gesellschaft. Meyer ist ein prominentes Mitglied
von „Eine andere Jüdische Stimme“, eine Bewegung, die die jüdische
Loyalität zu Israel dazu benutzt über Israel kritisch nachzudenken.
In seinen sehr persönlich eingefärbten Betrachtungen über sein
eigenes Leben – Meyer ist ein Überlebender von Auschwitz –,
vergleicht er Israel mit Nazi-Deutschland. Er erklärt, dass
wir bei Nazi- Deutschland nicht nur an den Mord an sechs Millionen
Juden denken sollen, sondern auch den langen Weg, der bis zu
diesem Ende geführt hat. Man sollte aber die Zeit vor dem Zweiten
Weltkrieg be trachten, als die Juden bereits zu Parias reduziert
wurden und aus dem tagtäglichen Leben der Bevölkerung zu verschwinden
begannen. Hajo G. Meyer vergleicht die Situation der Juden damals
mit der Lage der Palästinenser heute.
Hajo Meyer wird oft vorgeworfen, dass er an jüdischem Selbsthass
leidet. Aus seinem Buch ergibt sich, dass genau das Gegenteil
der Fall ist. Er leidet an einer anderen typisch jüdischen Eigenschaft:
Er meint, dass die Juden ethischer sein sollten als alle anderen
Völker, dass sie ihrem eigenen Anspruch endlich gerecht werden
– Ein Licht für die Völker zu sein. Meyer meint, dass bei der
Geburt des Zionismus der Antisemitismus als Geburtshelfer auftrat,
die beiden Eltern waren der Nationalismus und der Kolonialismus
des neunzehnten Jahrhunderts.
Während das furchtbare Erlebnis von Auschwitz Meyer selbst dazu
brachte nie so zu werden wie seine Unterdrücker, waren und sind
viele Überlebende so traumatisiert, dass das jüdische Volk kollektiv
paranoid geworden zu sein scheint.
Aus einer Besprechung im Holländischen Fachblatt für den Buchhandel.
Quelle und mehr >>>
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Deutschland
- Israel - Palästina. Streitschriften -
herausgegeben von Georg
Meggle
Der Konflikt zwischen
Israel und Palästina lässt sich mit einer unheilbaren
Krankheit vergleichen, die wenn kein Wunder geschieht
geradezu zwangsläufig tödlich enden muss. Was aber genau
macht diese Krankheit aus? Worauf geht sie zurück? Gibt es
aus dem Dilemma, das beiden Seiten Argumente für Terror und
Gewalt liefert, wirklich keinen Ausweg? Lassen sich Frieden
und Sicherheit tatsächlich nur durch Interventionen Dritter
garantieren? Ist die Intervention also möglicherweise eine
moralische Pflicht? Wenn ja, mit welchen Mitteln? Für wen
würde diese Pflicht zuvorderst gelten? Welche Rolle spielt
Deutschland in diesem Zusammenhang? Welche Haltung
Deutschlands und Europas wäre jetzt die richtige? Welche
wäre es für die kommenden Jahre? Deutschland Israel
Palästina nimmt die wichtigsten Statements zum Konflikt
zwischen Israel und Palästina auf: Vorträge internationaler
Wissenschaftler, die während einer einjährigen Ringvorlesung
an der Universität Leipzig gehalten wurden. Sie fanden wegen
ihrer teilweise provokanten und neuen Sichtweisen große
öffentliche Resonanz. Beiträge von Noam Chomsky, Ekkehart
Krippendorf, Helga Baumgarten, Rüdiger Lux, Manfred Rotter,
Johan Galtung, Uri Avnery, Hajo Meyer, Dan Bar-On u.v.a.
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Faten Mukarker
Leben zwischen Grenzen.
Eine christliche
Palästinenserin berichtet
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Reuven Moskovitz
Der lange Weg zum Frieden.
Deutschland-Israel-Palästin
Episoden auf dem Leben eines Freidensabenteureres.
verlag amBEATion/randlage - Berlin
ISBN 3-928357-05-0
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Politische Symbiose - Von
Knut Mellenthin - Die Pro-Israel-Lobby in den Vereinigten
Staaten versteht sich US-patriotisch. Der US-Senat verwahrt
sich gegen jeden Druck auf Israel
Rezension von Dr. Ludwig Watzal -
John J. Mearsheimer/Stephen
M. Walt, Die Israel Lobby. Wie die Amerikanische
Aussenpolitik beeinflusst wird. Schon die Vorgeschichte und
die Reaktionen auf die Veröffentlichung des Essays „The
Israel Lobby“ können als Bestätigung für die Thesen der
Autoren gelten. >>>
»Die Israel-Lobby« - Wie die
amerikanische Außenpolitik beeinflusst
wird
Historiker Judt - "Es gibt es eine
Israel-Lobby in USA" - Robert Misik -
Die Autoren Mearsheimer und Walt haben eine
nötige Debatte in Gang gesetzt, meint
Historiker Judt. Nun werde diskutiert, ob
sie Antisemiten sind - und nicht, ob sie
Recht haben.
Weitere
Besprechungen >>>
Diskussion um
John
Mearsheimer
und Stephen Walt >>> |
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N |

Es war
einmal ein Land – ein
Leben in Palästina
Sari Nusseibeh
Buchrezension
Sari
Nusseibehs Erinnerungen an sein
Leben in Palästina bietet eine weit
über die Beschreibung des eigenen
Lebens hinausgehende Geschichte des
israelisch-palästinensischen
Konflikts, das sich als
facettenreiches Zeitbild liest.
Andreas Pflitsch hat das Buch
gelesen. >>>
Bettina Marx über: "Es war einmal
ein Land. Ein Leben in Palästina"
>>>
Hauptstadt der Verrückten >>> |
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Rupert Neudeck
ICH WILL NICHT MEHR SCHWEIGEN
Über Recht und Gerechtigkeit in
Palästina
Vorwort von Norbert BLÜM
Melzer Verlag Neu Isenburg 2005
ISBN: 3-937389-73-3
304 Seiten - 19.95 Euro
mehr >>>
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Irit
Neidthardt (Hrsg.)
Mit dem Konflikt leben?
Berichte und Analysen von Linken aus Israel und
Palästina.
Unrast-Verlag 2002. -
Mehr Infos
Israel und Palästina stehen kontinuierlich im
Rampenlicht, das Interesse an Auseinandersetzung sowie
die Berichterstattung sind gerade seit Beginn der
zweiten Intifada beträchtlich und vielfältig.
Hintergrundinformationen von Menschen, die mit dem
Konflikt leben, sind jedoch rar. In diesem Sammelband
kommen Linke aus Israel und Palästina zu Wort und
beleuchten die Themen, die hinter dem Konflikt stehen.
Sie geben einen Einblick in ihre Inhalte und
Auseinandersetzungen und schließen eine Lücke in der
hiesigen Berichterstattung. Dabei geht es um die Frage,
wie sich der Alltag in der Westbank nach der
Unterzeichnung der Osloer Verträge Anfang der 90er Jahre
geändert hat ebenso wie um die Situation der
PalästinenserInnen, die die israelische
Staatsangehörigkeit haben. Eine Analyse der staatlichen
israelischen Politik gegenüber Jüdinnen und Juden aus
arabischen bzw. islamischen Ländern verdeutlicht
Aspekte, die verhindern, dass Israel ein Teil des Nahen
Ostens wird. Auch die Frage, welche Rolle die Shoah für
nicht-europäische Jüdinnen und Juden und damit die
jüdische Bevölkerungsmehrheit in Israel spielt, rückt
Israel weiter in seinen geographischen und kulturellen
Kontext des Nahen Ostens.
Verlagsinformation |
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Lia Nirgad
Winter in Qualandia

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Einmal in der Woche
ziehe ich warme Kleidung an, steige in einen Wagen ein und
fahre nach Qualandia. Man fährt nach Jerusalem, man muss
nicht mehr durch die Stadt fahren, es gibt seltsame Wege.
Umgehungsstraßen, versteckte Straßen, man wendet nach links
und dann nach rechts, und dann wieder nach links, immer nach
links, bis man zur A-Ram- Sperre kommt, die letzte Station
vor dem Niemandsland. Noch zehn Minuten in einem
Privatfahrzeug oder einem Transit und man kommt in Qualandia
an.
Einmal die Woche fahre ich die Besatzung zu sehen. Auf die
Wunde zu drücken. Ich befestige an meinem Mantel ein
Abzeichen mit Buchstaben in schwarz und rot und einem Auge,
ein Spähauge: Machsom Watch. Die Wächter der Schranke.
Frauen, die meisten nicht mehr jung, melden sich als
Wachtposten zu einem wöchentlich festgelegten Arbeitsplan,
morgens und abends, Sommer und Winter, einige machen es
schon seit Jahren. Stehen, wachen, erklären, bitten und am
Ende einer jeden Wache schreiben sie Protokolle.
Ein Protokoll der Besatzung. Im Herbst 2003 habe ich mich
ihnen angeschlossen.
Im Herbst 2003 kam ich zum ersten Mal nach Qualandia.
bestellen
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Odeh, Nadja (Hg):
Palästinensisches Tagebuch
Freiburg/B. (Herder) 2002
bestellen
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O |
Eyal
Ofer mit einem Vorwort von Uri Avnery,
Die Mauer
120 Seiten in Farbe -
9.95 EUR
[ISBN: 3-937389-49-0]
bietet eine ausgezeichnete Fotoserie über die Mauer
in Palästina. Das Buch gibt eindrucksvolle Bilder
wieder mit der Mauer und denen durch sie betroffen
Menschen. Wer die Fotos dieses Buches betrachtet,
kann vielleicht ein wenig erahnen, was dieses
Monstrum für die Palästinenser bedeutet. Das Buch
ist aber auch hervorragend geeignet für diejenigen,
die sich mit der Mauer-Situation in Palästina schon
länger beschäftigen, denen aber in Gesprächen
anschauliche Fotos fehlen.
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Victor Ostrovsky
Geheimakte Mossad
bestellen
Der Mossad
- Ein Ex-Agent enthüllt Aktionen und Methoden des
israelischen Geheimdienstes
bestellen
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Amos Oz
Tausend Jahre Finsternis
Mehr als 750 Seiten lang ist der neue
Roman von Amos Oz, auf jeder davon versucht er, die
Distanz zu seinen Eltern zu verkürzen: "Eine Geschichte
von Liebe und Finsternis" - vielschichtig, poetisch,
berührend.
mehr >>>
Wenn die Berge
verschwinden
Die
Palästinenser im Schatten der israelischen Besatzung
Ali Qleibis 'Wenn die Berge verschwinden'
ist ein faszinierendes, erhellendes und mitunter auch
provozierendes Buch. Seine Stärke, Schönheit und
Faszination liegt in den wunderbaren Beschreibungen der
Familie und des häuslichen Lebens der Palästinenser,
ihrer gemeinsamen Stimme, ihres Humors, ihrer Sehnsüchte
und ihrer Persönlichkeit. Qleibo ist eine einzigartige
Mischung aus anthropologischer Dokumentation,
Familiengeschichte, Reisebericht aus der eigenen Heimat
und mitreißendem dichterischen Bekenntnis gelungen.
'Wenn die Berge verschwinden' ist sowohl eine
anthropologische Studie als auch ein Roman voller
Schmerz und von dichterischer und visionärer Kraft über
eine Gemeinschaft, die in einer tragischen Lage für die
Bewahrung ihrer Identität kämpft und dabei die
Überlegenheit des Lebens und Erinnerns über Gewalt und
Wut zeigt.
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P |
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Ilan
Pappe -
Die ethnische Säuberung Palästinas -
Ludwig Watzal - »In vielerlei Hinsicht tragen
israelische Wissenschaftler zur Enthumanisierung der
Palästinenser bei«, so Pappe in einem Interview vom 19.
Juni 2002. Nach Großbritannien ins Exil sind bereits
einige Kritiker der israelischen Besatzungspolitik
gegangen, und ihre Bücher können nur dort erscheinen.
Großbritannien scheint immer noch ein Hort der Freiheit
und Liberalität zu sein, im Gegensatz zu den USA, die
sich auf dem Weg in einen Polizeistaat befinden. Die
Kampagne, die gegen Pappe seit Jahren läuft, wird u. a.
von seinen eigenen Kollegen geführt. Ihnen sind Pappes
historische Forschungen und seine politischen
Überzeugungen ein Dorn im Auge. Mit dem vorliegenden
Buch stellt sich der Autor quer zur herrschenden Meinung
in Israel >>>
Mehr Rezensionen >>> |
Perthes, Volker
Geheime Gärten. Die neue Arabische Welt
- Berlin (Siedler) 2002 -
bestellen
Vom Krieg zur Konkurrenz
- Regionale Politik und die
Suche nach einer neuen arabisch-nahöstlichen Ordnung -
Baden-Baden (Nomos) 2000 - Reihe: Intern.
Politik und Sicherheit 49
bestellen |
|
Klaus Polkehn
Damals im Heiligen Land -
Reisen in das Alte Palästina
im
Kai Homilius Verlag
Hunderte von Berichten von Reisen ins Heilige Land, nach
Palästina, sind aus dem 18. und 129. Jahrhundert
überliefert, oftmals akribisch, detailliert, dickleibig.
Diese Aufzeichnungen sind die wohl wertvollste Quelle
für die Kenntnis vom Palästina des vorigen Jahrhunderts.
Vor allem ihnen danken wir das Wissen darum, daß das
Heilige Land mehr war als nur eine Ansammlung heiliger
Stätten oder der Tummelplatz malerischer (oder
furchteinflößender) Beduinenstämme. Neben die
Beschreibung der Landschaften und Orte treten
Schilderungen der zumeist wenig bekannten bewegten
jüngeren Geschichte den Landes zwischen Mittelmeer und
Jordan. Wenn eine spätere Legende behauptet, dieses Land
sei vor dem Beginn der systematischen jüdischen
Besiedlung „öde, rückständig und menschenleer“ gewesen,
so zeichnen die Reiseberichte jener Zeit ein anderes
Bild, geben Zeugnis von einer reichen Kultur, vom Fleiß
arabischer Handwerker und Bauern und von der
Fruchtbarkeit der Äcker.
„Belagerungen und Verwüstungen sind Ereignisse, auf die
die von uns befragten Reisenden immer wieder verweisen.
Stets ist Palästina ein umkämpftes Land gewesen. Wenn
Napoleon Bonapartes Ausspruch, dass Geographie
Geschichte sei, zutrifft, dann gewiss auf diesen
Landstrich an der Brücke zwischen Asien und Afrika.“
Trotz der
Beschwernisse einer langen, oft gefährlichen Fahrt kamen
sie seit Hunderten von Jahren ins Heilige Land: Gläubige
und Ungläubige, Wißbegierige und auch Ignoranten. So
unterschiedlich wie ihre Reisegründe waren die Sichten
des Mönchs und des Kaufmanns, des aufgeklärten Forschers
oder von Politikern und Militärs. Den Reisenden des 18.
und 19. Jahrhunderts verdanken wir die Beschreibung
vieler Relikte eigenständiger palästinensischer
Geschichte, die in den letzten hundert Jahren
ausgelöscht worden sind. Forscher verließen ausgetretene
Pilgerpfade, wagten sich ins Ungewisse abseits der Wege
von Jaffa nach Jerusalem. Sie zeichneten ihre
Beobachtungen von Saat und Ernte, Freuden und Leiden der
Einheimischen, von Unterdrückung und Widerstand,
Zerstörung und Aufbau. Ihre Berichte stellen alte und
neue Klischees in Frage. .....
mehr >>>> (pdf) >
Quelle
|
|
R |
|
Reinhart, Tanya
"Operation Dornenfeld "
Der Israel-Palästina Konflikt: Gerechter Frieden
bestellen
|

Mitri Raheb
Bethlehem hinter Mauern
Geschichten der Hoffnung aus einer
belagerten Stadt
1.
Aufl. 2005
185 S.
mit zahlr. sw-Fotos Geb.
Erschienen: Mai 2005
Dieses Buch ein ergreifender Appell, Mauern und
Stacheldrähte endlich einzureißen und neue Wege zu
gehen.
bestellen
|
Mitri Raheb/Fred Strickert
Bethlehem 2000
Eine Stadt zwischen
den Zeiten
Vorwort von Yassir Arafat und Hans-Jürgen Wischnewski
Fotos von Garo Nalbandian · 160 Seiten · 130 Farbfotos
4 Karten · 22,5 x 29 cm ·
Das Buch ist
auch in einer englischen Ausgabe erhältlich.
»Der Bildband
vermittelt ein einmaliges Gesamtbild Bethlehems und seiner
Menschen. Ich bin sicher, daß dieses Buch einen Beitrag
leisten wird zu einem Dialog der Kulturen und Religionen,
ein Dialog, der auch Voraussetzung ist für einen Frieden
zwischen dem israelischen und dem palästinensischen
Volk.«/Aus dem Vorwort von Yassir Arafat
bestellen
lese auch:
Samar - oder die Geschichte der
ScherbenEngel aus Bethlehem
|
|
Yakov
M. Rabkin, A Threat From Within.
A Century of
Jewish Opposition to Zionism.
Translation
from French by Fred
A. Reed with Yakov M. Rabkin,
Fernwood Publishing/Zed Books,
Winnipeg- London 2006, 261
Pages, L 17.95.
A Threat From Within. A
Century of Jewish Opposition to
Zionism
- Rezension von Dr. Ludwig
Watzal |
Eine Dokumentation
von
Ellen-Ruth Rohlfs
Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in
Palästina.
"Nur"
Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?
Vorwort von Hajo Meyer. "Diese unsere
verantwortlichen Politiker hoffentlich aufrüttelnde Dokumentation
von Ellen Rohlfs ist allein mit der Absicht schlimmeres zu
verhindern und mit dem großen Wunsch geschrieben worden, einen Weg
zum Frieden zwischen beide Völkern zu finden"
Selbstverlag - Preis 10€ mit Versand
Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
Sonderseite: Ellen Rohlfs >>> |
|
Tanya Reinhart
Operation Dornenfeld.
Der Israel-Palästina-Konflikt: Gerechter Frieden oder endloser Krieg.
Atlantik-Verlag 2002. -
Mehr Infos
Tanya Reinhart, Professorin
an der Universität in Tel Aviv, entwickelt in ihrem
aktuellen Buch die Vorgeschichte der gegenwärtigen
israelischen Strategie zur Entmachtung von Yassir Arafat
und zur Vertreibung der palästinensisch-arabischen
Bevölkerung.
Sie erklärt den aktuellen Verlauf des Konflikts im Nahen
Osten und leitet ihn anhand der historischen Fakten
(inkl. Oslo-Abkommen) her. Ihre Analyse der israelischen
Politik zeigt, daß Israel eine langfristige Strategie
zur Verhinderung eines Staates Palästina verfolgt, die
weit über die aktuelle Politik Sharons hinausweist.
Der jetzt in deutsch erschienenen Ausgabe kommt eine
besondere Bedeutung zu, da sie auch die Entwicklungen
bis zum Sommer 2002 verfolgt.
"Man muss vielleicht eine Bürgerin Israels sein und mit
größter Sorgfalt die Entwicklung des Vorgehens und der
offiziellen Rhetorik dieses Staates beobachten, um ein
Buch wie dieses schreiben zu können, das die Mythen der
israelischen Politik und die entsprechende Irreführung
der israelischen und internationalen Öffentlichkeit
entlarvt." (Le Monde, 11.04.2002, zur französischen
Ausgabe des Buches)
Klappentext
bestellen
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Amal Rifai'i/Odelia
Ainbinder
Wir wollen beide hier
leben
Eine schwierige Freundschaft
in Jerusalem.
Mit Sylke Tempel.
Rowohlt-Verlag 2003.
Mehr Infos
Zum Buch
Jerusalem 2002: Die 17jährige Palästinenserin Amal
Rifa'i und die gleichaltrige Odelia Ainbinder leben in
derselben Stadt, aber Welten voneinander entfernt. Vor
drei Jahren begegneten sie sich auf einer Reise in die
Schweiz, die von der Friedensorganisation "Peace Child
Israel" initiiert wurde. Die Mädchen fanden sich
sympathisch, doch kulturelle Missverständnisse und der
erneute Ausbruch der Intifada verhinderten, dass
zwischen ihnen eine Freundschaft entstand. Beide Mädchen
sind froh, als die Journalistin Sylke Tempel den Kontakt
zwischen ihnen wieder herstellt.
Verlagsinformation
bestellen
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Danny
Rubinstein
Yassir Arafat
Vom Guerillakämpfer zum
Staatsmann
Aus dem Englischen von Torsten Waack
Seit über dreißig Jahren ist
Yassir Arafat das Symbol des palästinensischen Kampfes für
einen eigenen Staat. Vielfach totgesagt, ist der politische
Überlebenskünstler einer der weltweit bekanntesten und
wichtigsten Politiker im Nahen Osten.
Bis heute umgibt Arafat und seinen politischen Lebensweg
eine Aura des Rätselhaften. Rubinstein lüftet diesen
Schleier aus Legenden und Mythen. Sachkundig und objektiv
beschreibt er das 'Phänomen Arafat', ohne ihn zu
glorifizieren oder als 'Terroristen' zu verteufeln.
Durch den Zugang zu Insider-Informationen enthüllt der Autor
teilweise bislang nicht bekannte Details und widerlegt
manches Klischee. Spannend beschreibt er den Lebensweg des
PLO-Vorstitzenden von den politischen Anfängen in Kairo bis
heute.
Der Autor vermittelt zudem vielfältige Einblicke in die
Hintergründe des israelisch-palästinensischen Konfliktes.
Dadurch leistet das Buch einen wichtigen Beitrag für das
Verständnis der aktuellen Entwicklung.
Quelle
bestellen
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Shehadeh, Raja
STREIFZÜGE DURCH PALÄSTINA
Notizen zu einer
verschwindenden Landschaft
Raja
Shehadeh hat im April 2008 für
dieses Buch den renommierten
britischen
"Orwell-Preis"
erhalten. (Die Jury, die ihm
diesen Preis zugesprochen hat,
bestand aus: Annalena McAfee,
Guardian Weekly/Albert Scardino,
Pulitzer-Preisträger/John Tusa,
BBC-World Service).
Seit 25 Jahren durchwandert der
bekannte Schriftsteller und
Menschenrechtsanwalt Raja
Shehadeh seine Heimat Palästina.
>>>
Audio - Raja Shehadeh:
"Streifzüge durch Palästina."
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Viola
Raheb -
Nächstes Jahr in Bethlehem -
Notizen aus der Diaspora - Mit einem
Vorwort von Rafiq Khoury, Jerusalem -
Die Stationen dieses Buches spiegeln die
verschiedenen Facetten des neuen Lebens der Autorin
in der Diaspora wider. Dazu gehört zum einen das
Reisen zwischen den Welten, durch die Diaspora ist
das Unterwegssein noch stärker zu einem integralen
Teil ihrer Existenz geworden. Eine andere Facette
liegt in ihrem neuen Blick auf die Heimat, durch die
Erfahrungen der Diaspora und durch den Abstand.
Blicke von innen wie außen auf die alte Heimat und
die neue Heimat machen das Buch zu einer spannenden
Lektüre. Viola Raheb wuchs in Betlehem auf. An der
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg studierte sie
Pädagogik und Theologie. Im deutschsprachigen Raum
ist Viola Raheb seit Ende der achtziger Jahre durch
zahlreiche Workshops und Vorträge über die soziale,
politische und ökonomische Situation der
Palästinenser(innen) sowie durch Medienauftritte und
Publikationen bekannt. Bis September 2002 war sie
die Schulrätin der Evangelisch-Lutherischen Kirche
in Jordanien und Palästina (ELCJ). Viola Raheb
arbeitet heute als Beraterin im Bereich der
Entwicklungszusammenarbeit und
Erwachsenenbildung.Sie lebt mit ihrem Mann, dem
Musiker Marwan Abado und ihrem vierjährigem Sohn
Ranad in Wien. Im AphorismA Verlag erschien auch ihr
erstes Buch: Geboren zu Bethlehem. Notizen aus einer
belagerten Stadt >>>>
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Q |
Qleibo, Ali H.
Wenn die Berge verschwinden
Die Palästinenser im Schatten
der israelischen Besatzung
Vorwort von Amos Oz
bestellen |
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S |
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Shlomo
Sand - Die Erfindung des jüdischen Volkes
(SB) - Die Erfindung des
jüdischen Volkes - Israels Gründungsmythos auf dem
Prüfstand - Mit der Gründung und Konsolidierung des
Staates Israel ging eine unablässige Aneignung von
Land und Ressourcen durch Vertreibung, Verdrängung
und Unterwerfung der dort ansässigen
palästinensischen Bevölkerung einher. Weit über
diese unmittelbare Konfrontation hinausgehend harrt
dieser Konflikt virulenter denn je einer Lösung. Da
sich der zionistische Entwurf, dessen Vorgeschichte
weit ins 19. Jahrhundert zurückreicht, unter
heftigen Kontroversen entfaltet und in einem Zentrum
internationaler Konfrontation durchgesetzt hat,
bedurfte er angesichts seiner ausgeprägten Präsenz
im Fokus der Mächte nicht nur der tragfähigen
Garantie einflußreicher Bündnispartner, sondern
stets auch eines hochentwickelten Fundaments seiner
ideologischen Rechtfertigung. Die Drangsalierung des
unterlegenen palästinensischen Kollektivs durch die
aus vielen Quellen gespeiste israelische Übermacht
ist so offensichtlich und inakzeptabel, daß eine
wachsende Parteinahme für die schwächere Seite in
dieser Auseinandersetzung aus moralischen,
völkerrechtlichen oder allgemein politischen Gründen
nur durch ein ausgefeiltes Konstrukt zur Begründung
israelischer Suprematie aus dem Feld geschlagen
werden kann. Die Gründungsmythen Israels wurden
bereits von einer Reihe kritischer Experten auf den
Prüfstand gestellt und in erheblichen Teilen
demontiert. Der Historiker Shlomo Sand fügt dem eine
außerordentlich erhellende Arbeit über die Erfindung
des jüdischen Volkes hinzu, die das Gebäude der
zionistischen Ideologie in seinen Grundfesten
erschüttert. Mutet der Titel des Buches zunächst wie
ein unerhörter Affront an, so überzeugen gut 500
Seiten solider Beweisführung in ihrer
wissenschaftlich fundierten und zugleich anregend
konzipierten Präsentation den Leser, wie zutreffend
die Kernthese des Autors ist. >>>
Shlomo Sand - Die Erfindung
des jüdischen Volkes - Israels Gründungsmythos
auf dem Prüfstand - Propyläen Verlag, Berlin
2010 - 506 Seiten, 24,95 Euro - ISBN
978-3-549-07376-6 |
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Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich
von Sabine Schiffer
und Constantin Wagner
Erinnern alleine reicht nicht… Auch so könnte man die
Auseinandersetzung überschreiben, die die Autoren in
ihrem Buch austragen. Denn offensichtlich verhindert
die Erinnerungskultur um den Holocaust nicht, dass der
Antisemitismus weiterlebt und neue Formen von Rassismus
am Horizont aufscheinen. Etwa das Feindbild Islam. Aber
gerade das Thema Islamfeindlichkeit scheint jene aufzuschrecken,
die sich eingerichtet haben im Wohnzimmer der rückwärtsgewandten
Betrachtung der Geschichte – ohne etwaige Erkenntnisse
auf die Gegenwart zu beziehen. Dieser Prozess ist mit
diesem Buch nicht mehr aufzuhalten. In fast regelmäßigen
Abständen ergibt sich die Diskussion, ob die heute feststellbare
Islamfeindlichkeit mit dem Antisemitismus früherer Zeiten
vergleichbar sei. Meist aufgeregt und schnell unsachlich
kochen die Polemiken hoch. Unvergleichlichkeitsdogmen
werden formuliert, Tabus beschworen sowie vermeintliche
Tabus gebrochen und mit viel Verve und vergleichsweise
wenig Sachverstand an Moral und Political Correctness
appelliert. All dies dient nicht der Klärung.
>>>
Buchankündigung:
"Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich"
von Sabine Schiffer und Constantin Wagner >>> |
|
Buchvorstellung: "Feindbild
Moslem" von Kay Sokolowsky
- Arne
Hoffmann - (…) "Konnte der
SPIEGEL, der ja von Hunderten
Journalisten hergestellt wird,
schnell wieder zur Besinnung
kommen, nachdem die
Chefredaktion ausgewechselt
worden war, so tun sich einzelne
Autoren mit der Rückkehr zur
Vernunft erheblich schwerer.
Zumal bei ihnen, auch materiell,
die Polemik gegen den Islam und
seine Anhänger ebenso wie gegen
'Multikultis' und 'Gutmenschen'
eine Aufgabe geworden ist, von
der sie nicht lassen können."
Womit wir bei Henryk M. Broder
wären. "Die Muslimhasser, die
auf Politically Incorrect (PI)
zu Hause sind, wissen, was sie
an ihm haben", erklärt
Sokolowsyk und zitiert
schwärmerische, geradezu
hingerissene Würdigungen, die
die Rechtsradikalen an den
SPIEGEL-Journalisten gerichtet
haben.
(…)
Broder fühlt
sich, scheint's, wohl im Dunst
der Rechten. So hatte er nichts
dagegen, der
Online-Schülerzeitung Blaue
Narzisse ein langes Interview zu
gewähren, 'einer als
rechtskonservativ bis
rechtsradikal eingeschätzten
Publikation', die zwar mit der
NPD nichts zu tun haben will,
deren Autoren aber nicht müde
werden, Gerechtigkeit für die
Partei der Neonazis
einzufordern. (Und) als ihn im
Mai 2008 die Schweizerzeit
einlud, einen Vortrag zu halten,
war er gleichfalls gern dabei,
obwohl das Blatt eng verbunden
ist mit der erzreaktionären,
migrantenfeindlichen
Schweizerischen Volkspartei und
sich nicht scheut, den Juden
nachzusagen, sie seien selbst
schuld am Antisemitismus und
eine Bande von Beutezüglern und
Beutelschneidern." Früher oder
später muss Sokolowskys
Broder-Analyse natürlich bei der
Frage landen, wie einer, der
noch im Jahr 1993 klarsichtige
und integre Texte verfasst hat,
eine derartig beängstigende
Entwicklung nehmen konnte.
Sokolowskys Mutmaßung:
"Wahrscheinlich hat er mit den
'Gutmenschen' ein Problem, weil
sie so viel Zeit mehr als er
damit zubringen, gute statt
boshafte Menschen zu sein, und
weil sie es für sinnvoller
halten, sich für die Rechte
einer Minderheit starkzumachen
als für den Chauvinismus einer
'Mehrheitsgesellschaft'. Deren
Stärke hat Henryk M. Broder
irgendwann so beeindruckt, dass
er beschloss, die faktisch
Schwachen im Stich zu lassen,
vor den Angsthabern und den
Angstmachern zu kapitulieren und
ihrer Paranoia mit großem
Geschrei beizupflichten.
>>> |
|
Sabine Schiffers
Die Darstellung des Islams in der Presse
Verlag: Ergon Verlag - ISBN:
3-89913-421-4
Kristina Stock:
Sabine Schiffers breit angelegte
Untersuchung über die Darstellung des Islams
in der deutschen Presse zeigt, „wie Fakten
lügen können und dass auch renommierte
Medien den antiislamischen Rassismus
salonfähig machen.“ .... Damit reiht sie
sich nicht nur in die wenigen
medienkritischen Arbeiten zu eben diesem
Thema ein, nein sie stellt vielmehr
ein wichtiges Zwischenergebnis bisheriger
Forschungen dar ... mehr >>>
Arne Hoffmann: „Wie ist es möglich“ fragt
sich (...) Dr. Sabine Schiffer (Leiterin des
Instituts für
Medienverantwortung) in der Einleitung ihres Buches, „dass 1,2
Milliarden Menschen, die in verschiedenen
Erdteilen und Ländern dieser Welt mit
unterschiedlichsten politischen Systemen
leben, die mal regierungspolitisch beteiligt
sind, mal einer Minderheit angehören, deren
soziokulturelle Umfelder heterogen sind, die
auf dem Land leben oder in der Stadt, die
reich oder arm sind, die modern ausgerichtet
sind oder eher konservativen Werten
anhängen, die ihre Religion – den Islam – im
Alltag praktizieren oder nicht, deren
Bildungsgrad sehr unterschiedlich ist usw.,
zunehmend als homogene Masse – als
aggressiv, frauenfeindlich, rückschrittlich
und bedrohlich – wahrgenommen werden?“ Das
ist die zentrale Frage, die Schiffer sich
anschickt, mit ihrer medienkritischen
Analyse zu beantworten. mehr >>>
Arne Hoffmann ist der Autor
des Buches: "Warum Hohmann geht und
Friedman bleibt" >>>
|
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Arne
Hoffmann -
Buchvorstellung:
"Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen"
- - Schneiders
weist zunächst darauf hin, dass von den bekanntesten
"Islamkritkern" (also etwa Ralph Giordano, Alice Schwarzer,
Henryk Broder, Leon de Winter usw.) niemand eine theologische
oder islamwissenschaftliche Ausbildung besitzt oder
auch nur durch die Beherrschung der arabischen Sprache
aufgefallen wäre. "Bei ihnen allen gibt es außer ihrem
mehr oder weniger plötzlich aufgekeimten persönlichen
Interesse keine weitere ersichtliche Querverbindung
zu der Thematik. Trotzdem äußert sich aber jeder einzelne
von ihnen immer wieder zu dezidiert theologischen oder
historischen Fragen der islamischen Geistesgeschichte."
Untersuche man ihre Äußerungen zum Thema Islam genauer,
stelle sich als zentrales Ergebnis heraus, dass darin
"immer wieder die gleichen unsachlichen Argumente und
fehlerhaften Beweisführungen auftauchen. (...)
- - Alarmismus, Dramatisierung und das Entwerfen fiktiver
Bedrohungsszenarien, die den Einschätzungen seriöser
Historiker und Kulturwissenschaftler entgegenstehen
(immer wieder stehen "Eurabien" und der Untergang des
Abendlandes vor der Tür, etwa wenn Broder davon schwadroniert,
dass wir "derzeit die letzten Tage Europas, das wir
kennen" erlebten, wenn sich Alice Schwarzer "Parallelen
zu 1933" aufdrängen oder Leon de Winter davon schreibt,
dass sich "das Böse (…) über den gesamten Westen ausgebreitet
hat"); - der Verzicht auf Belege und Beweise, damit
einhergehend die Simplifizierung von Sachverhalten (So
verbreitet Broder in "Hurra, wir kapitulieren" die Behauptung,
es häuften sich Abmeldungen muslimischer Schüler vom
Schwimm- und Sportunterricht. Belege liefert er nicht.
>>>
|
|
Der
Historiker
Tom
Segev
rechnet
mit dem
zionistischen
Gründungsmythos
ab
-
Gespalten
seit
Anbeginn
-
Ludwig
Watzal -
pdf
(...)
Israel
ist für
Segev
eine
„Erfolgsgeschichte“,
aber mit
einer
brutalen
Kehrseite:
der
Tragödie
der
Palästinenser.
Die
Existenz
dieses
Landes
beruhe
auf
einer
bestimmen
Geschichtsauslegung,
und zwar
der
zionistischen.
Bis zur
Freigabe
der
Archive
„besaß
Israel
eine
nationale
Mythologie“.
Erst
seit
diesem
Zeitpunkt
konnte
eine
wirkliche
Geschichtsschreibung
stattfinden.
So
gehört
der
Autor zu
den
„ersten“
Historikern,
nicht zu
den
„neuen“,
sofern
darunter
ein
„revisionistischer“
verstanden
wird.
Der
absurde
Vorwurf
des
„postzionistischen
Selbsthasses“
trug
Segev
folgende
historische
Selbstverständlichkeit
ein:
„Israel
trägt
durchaus
eine
Mitschuld
an der
Tragödie
der
palästinensischen
Flüchtlinge;
es hat
nicht
alle
Chancen
genutzt,
mit den
arabischen
Nachbarn
Frieden
zu
schließen,
und die
Regierung
hat
bisweilen
tatsächlich
Neueinwanderer
aus den
arabischen
Ländern
diskriminiert.“
>>>>
Historiker Segev- Erfolgsgeschichte Israels ein "Mythos"
- Der israelische Journalist,
Historiker und Buchautor Tom Segev hat am Montag im
Jüdischen Museum in Wien die erste deutschsprachige Auflage
seines Buches "Die ersten Israelis. Die Anfänge des
jüdischen Staates" präsentiert. Die sechzigjährige
israelische Erfolgsgeschichte bezeichnete er darin als
"Mythos" und verwies auf die Schwierigkeiten der
Kulturenvielfalt.
Der
fatale
Verlust
von
Visionen
- Tom
Segev in
einem
Interview
über
einen
anormalen
Normalzustand,
israelische
Identität,
die
Hamas
und
Korruptionsaffären
- Mit
seinem
Buch
»1949.
The
First
Israelis«
löste
der
israelische
Historiker
Tom
Segev
1986
eine
Entmythologisierung
der
Gründungsgeschichte
Israels
aus. Der
regierungsoffiziellen,
ideologisch
motivierten
Geschichtsdarstellung
widersprechend,
entfesselte
er in
Israel
einen
Historikerstreit,
der bis
heute
anhält.
Nach 22
Jahren
und
rechtzeitig
zum 60.
Jahrestag
der
Staatsgründung
Israels
ist sein
Werk nun
auf
Deutsch
unter
dem
Titel
»Die
ersten
Israelis.
Die
Anfänge
des
jüdischen
Staates«
(Siedler,
416 S.,
geb.,
24,95
EUR)
erschienen.
(...)
Prominente
Juden
wie der
Dramatiker
Harold
Pinter
oder
Bella
Freud,
die
Urenkelin
von
Sigmund
Freud,
lehnen
es ab,
das
Jubiläum
eines
Staates
zu
feiern,
der
»ethnische
Säuberungen«
betreibe
und den
Palästinensern
ihre
Menschenrechte
und
nationalen
Hoffnungen
verweigere
>>> |
|
Tamari, Salim (Hrsg.)
Jerusalem 1948.
The Arab Neighbourhoods and their Fate in the War.
The Institute of Jerusalem Studies & Badil Resource
Center; Jerusalem/Bethlehem 1999.
Der völkerrechtliche
Status des Westjordanlandes und des Gaza-Streifens nach
den Osloer Verträgen
bestellen
|
|
S. Sina
Der
völkerrechtliche Status des Westjordanlandes und des
Gaza-Streifens nach den Osloer Verträgen -
bestellen |
|
Der
Historiker
Tom
Segev
rechnet
mit dem
zionistischen
Gründungsmythos
ab
-
Gespalten
seit
Anbeginn
-
Ludwig
Watzal -
pdf
(...)
Israel
ist für
Segev
eine
„Erfolgsgeschichte“,
aber mit
einer
brutalen
Kehrseite:
der
Tragödie
der
Palästinenser.
Die
Existenz
dieses
Landes
beruhe
auf
einer
bestimmen
Geschichtsauslegung,
und zwar
der
zionistischen.
Bis zur
Freigabe
der
Archive
„besaß
Israel
eine
nationale
Mythologie“.
Erst
seit
diesem
Zeitpunkt
konnte
eine
wirkliche
Geschichtsschreibung
stattfinden.
So
gehört
der
Autor zu
den
„ersten“
Historikern,
nicht zu
den
„neuen“,
sofern
darunter
ein
„revisionistischer“
verstanden
wird.
Der
absurde
Vorwurf
des
„postzionistischen
Selbsthasses“
trug
Segev
folgende
historische
Selbstverständlichkeit
ein:
„Israel
trägt
durchaus
eine
Mitschuld
an der
Tragödie
der
palästinensischen
Flüchtlinge;
es hat
nicht
alle
Chancen
genutzt,
mit den
arabischen
Nachbarn
Frieden
zu
schließen,
und die
Regierung
hat
bisweilen
tatsächlich
Neueinwanderer
aus den
arabischen
Ländern
diskriminiert.“
>>>>
Historiker
Segev-
Erfolgsgeschichte
Israels
ein
"Mythos"
- Der
israelische
Journalist,
Historiker
und
Buchautor
Tom
Segev
hat am
Montag
im
Jüdischen
Museum
in Wien
die
erste
deutschsprachige
Auflage
seines
Buches
"Die
ersten
Israelis.
Die
Anfänge
des
jüdischen
Staates"
präsentiert.
Die
sechzigjährige
israelische
Erfolgsgeschichte
bezeichnete
er darin
als
"Mythos"
und
verwies
auf die
Schwierigkeiten
der
Kulturenvielfalt.
Der
fatale
Verlust
von
Visionen
- Tom
Segev in
einem
Interview
über
einen
anormalen
Normalzustand,
israelische
Identität,
die
Hamas
und
Korruptionsaffären
- Mit
seinem
Buch
»1949.
The
First
Israelis«
löste
der
israelische
Historiker
Tom
Segev
1986
eine
Entmythologisierung
der
Gründungsgeschichte
Israels
aus. Der
regierungsoffiziellen,
ideologisch
motivierten
Geschichtsdarstellung
widersprechend,
entfesselte
er in
Israel
einen
Historikerstreit,
der bis
heute
anhält.
Nach 22
Jahren
und
rechtzeitig
zum 60.
Jahrestag
der
Staatsgründung
Israels
ist sein
Werk nun
auf
Deutsch
unter
dem
Titel
»Die
ersten
Israelis.
Die
Anfänge
des
jüdischen
Staates«
(Siedler,
416 S.,
geb.,
24,95
EUR)
erschienen.
(...)
Prominente
Juden
wie der
Dramatiker
Harold
Pinter
oder
Bella
Freud,
die
Urenkelin
von
Sigmund
Freud,
lehnen
es ab,
das
Jubiläum
eines
Staates
zu
feiern,
der
»ethnische
Säuberungen«
betreibe
und den
Palästinensern
ihre
Menschenrechte
und
nationalen
Hoffnungen
verweigere
>>> |
|
Ein bewegendes Comic-Epos:
Palästina.
Als der amerikanische Journalist Joe Sacco von einem
zweimonatigen Aufenthalt in Palästina in die USA
zurückkehrte, suchte er für die Veröffentlichung seiner
Erlebnisse nach einer Form, die die Unmittelbarkeit
eines Augenzeugenberichts mit der Objektivität einer
Reportage verbindet. Er erfand das Genre
"Cartoon-Journalismus", das für Sacco die einzig
angemessene Art schien, die schwierige und emotional
aufgeladene Situation in Nahost darzustellen. Joe Sacco
schildert das Leben in Palästina und Israel aus der
Sicht eines jungen US-Amerikaners, der eine fremde,
unbekannte Welt ..
bestellen
|
|
Angst im eigenen Land
Israelische und palästinensische Schriftesteller im
Gespräch
Rafik Schami (Hg.)
Nagel & Kimche 2001
|
Tom Segev
Es
war einmal ein Palästina
Eine meisterhafte
Untersuchung der turbulenten Zeit vor der Gründung des
Staates Israel: Lebendig, materialreich und politisch
brisant schildert Tom Segev, wie in drei Jahrzehnten
britischer Herrschaft in Palästina die Wurzeln des
israelisch-palästinensischen Konflikts gelegt wurden. ZU
DIESEM BUCH Brandherd Palästina: Der Konflikt zwischen
Arabern und Juden um die Herrschaft im Heiligen Land ist
seit Jahrzehnten ungelöst. Tom Segev, Historiker und
Journalist von internationalem Rang, zeigt, wie es dazu
kam. Aus einer Fülle bislang unerschlossener Quellen
rekonstruiert Segev eine dramatische Ära grenzenloser
Möglichkeiten und tragischer Fehlentscheidungen: die so
genannte Mandatszeit von 1917 bis 1948, als nach dem
Zerfall des Osmanischen Reiches die Briten die Macht in
Palästina ausübten und verhängnisvollerweise sowohl
Arabern als auch Juden das Land versprachen. Er macht
uns mit so legendären Figuren wie Lawrence von Arabien,
General Allenby, König Faisal, Chaim Weizmann und David
Ben-Gurion, aber auch mit einer bunten Mischung von
Pionieren, Einwanderern, Abenteurern, Geheimagenten,
Diplomaten und Fanatikern bekannt. Segev zeichnet die
Entstehung zweier Nationalbewegungen nach, ihren
unaufhaltsamen Weg in die gewaltsame Konfrontation und
kommt zu einer radikalen Neubewertung der britischen
Mandatsmacht. Anstatt pro-arabisch, wie gemeinhin
angenommen, hätten die Briten tatsächlich konsequent
prozionistisch gehandelt – aus der antisemitischen
Überzeugung heraus, die Juden drehten das Rad der
Geschichte.
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Edward W. Said
Edward W. Said
Frieden in Nahost?
Essays über Israel
und Palästina
Vorwort
von Felicia Langer
Aus
dem Amerikanischen von Michael Schiffmann
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Daniel Barenboim / Edward W.
Said
Parallelen und Paradoxien
Über Musik und Gesellschaft
Herausgegeben von Ara Guzelimian
Aus dem Englischen von Burkhardt Wolf
Berlin Verlag, Berlin 2004, 254 Seiten
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Orientalism
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Das Ende des Friedensprozesses
Oslo
und danach
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Am falschen Ort.
- Berlin
Verlag, Berlin 2000.
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Zionismus und palästinensische Selbstbestimmung.
- Klett-Cotta, Stuttgart 1981.
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Raid Sabbah
Der Wind Trägt meinen Schmerz davon
Aus dem Leben einer palästinensischen Mutter
Droemer Verlag
ISBN
3-426-27311-X
Inhalt
Um Mohammed ist Lehrerin und Mutter von vier Kindern. Als
die israelische Armee das Dorf, in dem sie wohnt, zum
Sperrgebiet erklärt, kann sie ohne Passierschein keinen
Schritt mehr tun. Doch den Ausweis hat sie empört zerrissen
...
Die Israelis
bauen einen »Sicherheitszaun« im Westjordanland. Als Ende
2003 bei einem kleinen Dorf nicht weit von Dschenin ein
Checkpoint errichtet wird, rebellieren die Einwohner erst,
doch dann fügen sie sich in ihr Schicksal. Nur die Lehrerin
Um Mohammed will sich nicht damit abfinden, dass sie sich
nicht mehr frei bewegen darf. Wütend zerreißt sie den
Passierschein.
Ihre Schule allerdings ist in Dschenin, und um zu ihren
Schülerinnen zu gelangen, muss sie durch den Kontrollpunkt.
Ohne Passierschein aber darf sie ihr Dorf weder betreten
noch verlassen. Von einem Tag auf den anderen ist sie eine
Gefangene - ohne Anklage, ohne Prozess, ohne Urteil ...
In
seinem aufrüttelnden Bericht zeichnet Raid Sabbah das
Porträt eines Menschen in verzweifelter Lage. Hautnah
erfahren die Leser, wie Leid und Unterdrückung den Nahen
Osten zum Pulverfass machen.
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Der Tod ist ein Geschenk“
Raid Sabbah, in Deutschland geborener
Palästinenser berichtete über einen Selbstmordattentäter aus
Palästina.
1973 geboren und
aufgewachsen in Konstanz am Bodensee und Studium der
Semitistik und der Vergleichenden Literaturwissenschaften.
Nach verschiedenen Stationen als freier Mitarbeiter beim
Radio und überregionalen Tageszeitungen studiert er seit
2001 an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.
Er hat u.a. Drehbücher für
Dokumentarfilme geschrieben ("Der Hakawati",1998, Regie:
Gérard Samaan & Marianne Rosenbaum; "Sheherezades Töchter",
2000, Regie: Husam Chadat (HFF München) sowie auch selbst
Regie geführt ("Träume aus Trümmern", 1998; "Lenny Kravitz"
- (Dokumentation für ARTE); "Inschallah", 2001; "Husam, der
aus dem Teppich kam", 2002).... .
Quelle
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Marylène Schultz
Die Waisenkinder von Bethanien
35
Jahre in der Westbank
Mit einem Vorwort von Arnold Hottinger
Lamuv-Verlag 2003.
Zum Buch
Über die Zustände, die heute im Heiligen
Land herrschen, gibt dieses Buch Einsichten, die man selten
erhält. weil es die Geschehnisse schildert, wir sie die
einzelnen Menschen betreffen. Es bietet dadurch ein
willkommenes Gegengewicht gegen die zu vielen Bilder und
Berichte, die nicht von Menschen, sondern von Dingen
handeln: Bomben, Ruinen, zerstörten Häusern, Anschlägen auf
dieser oder jener Seite. Sogar tote Menschen und Verwundete
erscheinen als Gegenstände, Objekte, auf Fernsehbildern
sowie in statistischen Aufstellungen.
Die Menschen selbst aber, die all dies verursachen oder
erleiden, werden in ihrer menschlichen Dimension viel zu
selten erfasst. Sie sind so viele und so verschieden, dass
jeder Berichterstatter leicht der Versuchung erliebt, nicht
auf jeden Einzelnen einzugehen.
Obwohl es natürlich auf einen jeden Einzelnen ankommt und
die grausamen Lage jeden individuellen Menschen betrifft. In
diesem Buch findet man eine sehr konkrete Gegensteuerung
gegen die Allgemeinbetrachtung, die den Einzelnen übergeht.
Darin liegt sein besonderer Wert." (Arnold Hottinger,
ehemaliger Nahost-Korrespondent der "Neuen Zürcher Zeitung")
Zur Autorin
Marylène Schultz stammt aus Frankreich, lebt
aber seit mehr als 35 Jahren in der Westbank. Ihre Arbeit
ist ein Beispiel dafür, dass es in dieser
krisengeschüttelten Region viele Menschen gibt, die immer
noch an Frieden und Versöhnung glauben.
Verlagsinformation
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Die Palästinenser
Unterdrückung und
Widerstand eines entrechteten Volkes
Vorwort von Erich Fried
Begleittexte in Deutsch, Englisch, Französisch und
Spanisch
Bildband mit 140 Farbfotos · 160 Seiten · 23 x 26,5 cm ·
Gebunden
€ 9,90 (D)· € 10,20 (A) · SFr 18,30 · ISBN 3-7609-1065-3
»Eindrucksvolle
Photographie, die ohne Sensationslust scharf
beobachtet.«/Die Zeit
»Durch die hohe Qualität der Fotos bietet der Band einen
interessanten Beitrag zum Verständnis eines Konflikts,
der täglich für Schlagzeilen sorgt.«/Frankfurter
Rundschau
Zwei Völker, zwei Staaten
Gespräch über Israel
und Palästina
In einem
Gespräch mit dem Heidelberger Verleger und Journalisten
Georg Stein beschreibt Uri Avnery in diesem Buch
ausführlich Hintergründe und Folgen des
Gaza-Jericho-Abkommens. Kenntnisreich wie kein anderer
analysiert er die Hoffnungen und Chancen, aber auch die
Gefahren und Risiken der neuesten Entwicklung im Nahen
Osten.
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V |
ISRAELS
IRRWEG
-
Eine
jüdische
Sicht
Rolf
Verleger
„Das
Judentum,
meine
Heimat,
ist
in
die
Hände
von
Leuten
gefallen,
denen
Volk
und
Nation
höhere
Werte
sind
als
Gerechtigkeit
und
Nächstenliebe.“
Mit
seinem
Buch
möchte
Rolf
Verleger
einen
Beitrag
dazu
leisten,
dass
sich
dies
ändert.
Er
beschreibt
seine
jüdischen
Wurzeln
als
persönlichen
Hintergrund
und
umreißt
die
Geschichte
des
Zionismus.
Sodann
diskutiert
er
die
Frage,
was
es
heute
angesichts
der
schwindenden
Bedeutung
von
Religiosität
heißt,
Jude
zu
sein.
Problematische
Ersatzidentitäten
sieht
er
im
Nationalismus
und
im
bloßen
Anti-Antisemitismus.
Als
Alternative
stellt
er
die
von
ihm
initiierte
Aktion
»Schalom
5767«
vor,
mit
der
die
Bundesregierung
zum
Umdenken
in
der
Palästinafrage
aufgefordert
wurde.
Er
setzt
sich
mit
dem
Vorwurf
auseinander,
Kritik
an
Israel
habe
von
vornherein
und
unbesehen
als
»antisemitisch«
zu
gelten,
und
dokumentiert
abschließend
einige
Auseinandersetzungen,
die
er
über
diese
Fragen
zu
führen
hatte."
Dies
Buch
ist
bereits
bestellbar
und
ab
16.
April
lieferbar,
passend
zum
60.
Jahrestag
der
Staatsgründung
Israels
am
8.Mai
2008.
ISBN
978-3-89438-394-7.
Preis
12,90
€.
Inhalt
>>>
Israels
Irrweg - Eine jüdische Sicht
-
Rolf Verleger - Eine
Rezension von Dr. Ludwig
Watzal - Rolf Verleger wurde
durch die Veröffentlichung
seines Briefes an den
Vorstand des Zentralrates
der Juden in Deutschland (ZJD)
über Nacht landesweit
bekannt. Darin kritisierte
er die bedingungslose
Unterstützung der
„israelischen Gewaltpolitik“
im letzten „Libanonkrieg“
2006 durch den ZJD. Eine
weitere These lautet: „Das
Judentum, meine Heimat, ist
in die Hände von Leuten
gefallen, denen Volk und
Nation höhere Werte sind als
Gerechtigkeit und
Nächstenliebe.“ Mit „Israels
Irrweg“ möchte Verleger,
Professor für Psychologie am
Universitätsklinikum in
Lübeck und Mitglied im
Direktorium des ZJD, einen
Beitrag dazu leisten, dass
sich dies ändert. Das Buch
gliedert sich in drei Teile:
„Wisse, woher Du kommst…“,
„… und wisse, wohin Du gehst
…“, „… und vor wem Du
zukünftig Rechenschaft
ablegen musst“. Diese Fragen
beantwortet der Autor vor
dem Hintergrund der
jüdischen Ethik wesentlich
überzeugender als viele
andere. Der Autor weist auf
den grundsätzlichen
Widerspruch zwischen
Judentum und Zionismus hin.
In ihm sieht er auch die
unbeantwortete Frage nach
der jüdischen Identität, die
er für das Wesentlichste
hält. Die Politik Israels
raube dem Judentum seine
Seele und Identität. Ähnlich
argumentierte kürzlich
Avraham Burg. >>>
Frieden
mit
den
arabischen
Nachbarn
machen
-
Rezension
von
"Israels
Irrweg.
Eine
jüdische
Sicht."
von Rolf Verleger -
Anis
Hamadeh
-
Das
Beziehungsgeflecht
zwischen
Deutschland,
Juden,
Israel,
Palästinensern,
Muslimen
und
Arabern
ist
komplex
und
birgt
ein
Konfliktfeld
auf
mehreren
Ebenen.
Wer
eine
fundierte
und
dabei
gut
lesbare
Einführung
in
dieses
Thema
sucht,
dem
sei
die
Neuerscheinung
von
Professor
Verleger
aus
Lübeck
empfohlen.
"Israels
Irrweg.
Eine
jüdische
Sicht"
fasst
die
Problematik
auf
160
Seiten
kompakt
zusammen.
>>>
Ein
Buch
wie
eine
Konterbande.
-
Rupert
Neudeck
-
Reiner
Explosivstoff,
aber
ein
Zündstoff
der
Menschlichkeit.
Der
Autor
legt
in
einem
ersten
Teil
die
Wurzeln
seiner
jüdischen
Identität
frei,
die
zugleich
die
Tradition
seines
Glaubens
sind.
Die
Grundsätze,
nach
denen
„Juden,
so
gut
es
ging,
seit
Hillel
und
Rabbi
Akiwa,
jahrtausendelang
gelebt
und
gehandelt“
hatten.
>>>
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W |
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Michael Warschawski
Mit Höllentempo
kritisiert die Verrohung der israelischen Politik
bestellen
An der Grenze
»In der Solidarität mit den Palästinensern
bestätigt sich meine jüdisch-israelische Identität.«
Michael Warschawski
»Warschawskis Text versteht sich als
Zwischenbilanz ... Gewiß ist nur Warschawskis
Bereitschaft, weiterzumachen. Sie verdankt sich, scheint
es, dem festen Glauben, daß Menschen dereinst doch noch
Herren ihrer Geschichte werden könnten.«
Moshe Zuckermann
Die Autobiographie eines
jüdisch-israelischen Aktivisten, der seit 35 Jahren für
die Anerkennung der Palästinenser und für Gerechtigkeit
und Frieden im Nahen Osten kämpft: 1949 in Straßburg als
Sohn eines Rabbiners geboren, ging Warschawski 1965 zu
Talmudstudien nach Jerusalem. Das Trauma des
Sechs-Tage-Kriegs ließ ihn die israelische
Kolonialhaltung ablehnen und für Brüderlichkeit,
Solidarität und Koexistenz kämpfen. Ein bewegendes
Zeugnis des unermüdlichen Widerstands eines
Grenzgängers, ein Schlüssel zum Verständnis der
israelischen Gesellschaft und der aktuellen Situation.
Deutsche Erstausgabe
Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer - mit
einem Vorwort von Moshe Zuckermann
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Dr.
Ludwig Watzal
Sonderseite auf meiner HP
Bücher online lesen >>>
Frieden ohne Gerechtigkeit
... An einer Vielzahl von aktuellen
Beispielen macht Ludwig Watzal deutlich, dass es einen
dauerhaften Frieden erst geben wird, wenn Israel dem
palästinensischen Volk Gerechtigkeit auf allen Ebenen
widerfahren lässt und seine Menschenrechte achtet.
Erstmals wurden in dieser Studie die
israelischen Menschenrechts- Verletzungen an den
Palästinensern in diesem Umfang in deutscher Sprache
analysiert und dokumentiert.
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Feinde des Friedens
(2. Auflage 2002)
Ludwig Watzal stellt erstmals den Friedensprozeß in
seiner Komplexität dar. Seine Analyse sämtlicher
Abkommen vermittelt ein differenziertes Bild der
israelischen und der palästinensischen Gesellschaft.
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Friedensfeinde
Der Autor schildert die
Geschichte des Konfliktes von der jüdischen Besiedelung
Palästinas Ende des 19. Jahrhunderts bis heute und
analysiert die seit 1993 geschlossenen Verträge, die den
"Friedensprozess" konstituieren, doch von vornherein
eine Aussöhnung verhinderten.
Des weiteren werden die Menschenrechtsverletzungen
Israels und der palästinensischen Autonomiebehörde
dargestellt und die außenpolitischen Verflechtungen
Israels sowie seine religiöse Fundamentalisierung
beschrieben.
. (Aufbau Verlag, 303
Seiten).
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Wohnout, Helmut
Das österreichische Hospiz in Jerusalem.
Geschichte des Pilgerhaus an der Via Dolorosa.
Das österreichische
Pilgerhaus in Jerusalem ist eine der traditionsreichsten
Institutionen im Vorderen Orient. In den Jahren 1856 bis
1863 an der Via Dolorosa in der Jerusalemer Altstadt
erbaut, sollte es bis 1917 die Bedeutung der
österreichisch-ungarischen Monarchie als katholische
Großmacht im Heiligen Land manifestieren. Im 20.
Jahrhundert spiegelt sich das wechselvolle Schicksal der
Stadt Jerusalem in der Geschichte des Hospizes wider. In
der unmittelbaren Nachkriegszeit von den Briten besetzt,
erlebte das Haus eine Zwischenblüte in den späten
zwanziger und frühen dreißiger Jahren. Mit Beginn des
Zweiten Weltkrieges wurde das Hospiz von der britischen
Mandatsmacht als deutsches Eigentum beschlagnahmt und
diente bis 1948 als Internierungslager und
Offiziersschule. Nach dem Unabhängigkeitskrieg wurde es
zum arabischen Spital in der zu Jordanien gehörenden
Altstadt Jerusalems, 1988 wurde das Hospiz als
Pilgerhaus wiedereröffnet.
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Geoffrey Wawro - Quicksand. America´s Persuit of Power in
the Middle East
- Penguin Press, New York 2010, 702 pp., $ 37,95. -
Rezension von Dr. Ludwig Watzal - psf - Mit “Qicksand”
liegt ein Buch vor, das erstmalig „Amerikas Machstreben im
Nahen Osten“, so der Untertitel, einer kritischen
historischen Würdigung unterzieht. Der Autor, Geoffrey Wawro,
lehrt Militärgeschichte an der Universität von Nord-Texas.
Das hundertjährige Engagement der USA spielt sich zwischen
zwei Polen ab: Israel und Saudi Arabien. Die
Interessengeleiteten Motive waren in Bezug auf Israel
innenpolitischer Natur; bei Saudi Arabien waren es die
schier unerschöpflichen Rohölreserven. Gründe für das
Scheitern des USamerikanischen Engagements im Nahen Osten
sieht der Autor unter anderem in der Implementierung
außenpolitischer Doktrinen, die mit der Realität vor Ort
nicht in Übereinstimmung gebracht werden konnten. Als
jüngstes Beispiel >>>
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Stimmen
israelischer Dissidenten
Sophia Deeg/Michèle Sibony/Michael
Warschawski (Hrsg) -
Rezension von Dr. Ludwig Watzal -
(pdf) Der israelisch-palästinensische Konflikt hat
sich in den letzten Jahren zugespitzt und
erschreckende Dimensionen erreicht. Kritische
Stimmen in Israel, den USA oder in Europa, die
diesen völker- und menschenrechtlichen Skandal
anprangern, werden mit dem Vorwurf des „jüdischen
Selbsthasses“ oder des „Antisemitismus“ überzogen
und versucht, dadurch mundtot zu machen. Trotz
dieser grotesken Vorwürfe gibt es noch einige
Israelis, die ihre Regierung heftig kritisieren.
Davon legt der vorliegende Band ein beeindruckendes
Zeugnis ab. Die „abweichenden Meinungen“
beschäftigen sich mit der Politik und Kultur der
israelischen Gesellschaft und der Regierung >> |
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Michael
Warschawski
Mit Höllentempo
Die Krise der israelischen Gesellschaft.
mehr >>>
bestellen
An
der Grenze"
Unermüdlich
setzt sich Warschawski deshalb für eine Lösung des
Nahostkonflikts ein, die nach seiner festen Überzeugung mehr
als nur eine Koexistenz zwischen Palästinensern und Israelis
sein muss. Sein Traum ist ein Israel, das seine
geographische Lage endlich ernst nimmt und eine kulturelle
Verankerung im arabischen Umfeld des Nahen Ostens sucht..
Sein Engagement hat dem in Straßburg als Sohn eines
Rabbiners Geborenen wütende Anfeindungen, Diffamierungen und
schließlich sogar das Gefängnis eingebracht. Aber
Warschawski, der in Israel "Mikado" genannt wird, ist
überzeugter Grenzgänger geblieben. Unser Rezensent Stefan
Fuchs hat den erklärten Antizionisten nach der Aufgabe der
Zivilgesellschaft im Minenfeld des Nahostkonflikts befragt.
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Stimmen israelischer
Dissidenten
bestellen
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Checkpoint
Huwara
Israelische Elitesoldaten und
palästinensische Widerstandskämpfer brechen das Schweigen
Karin Wenger, Kai Wiedenhöfer
Die Gewaltspirale im Nahen Osten
dreht sich seit Ausbruch der zweiten Intifada im Jahr
2000 immer schneller. Der Konflikt polarisiert wie kein
anderer. Wahrgenommen werden jedoch vor allem jene
Ereignisse, die Schlagzeilen machen: palästinensische
Selbstmordanschläge, israelische Militärinvasionen und
gescheiterte Friedensverhandlungen. In Checkpoint Huwara
lässt Karin Wenger israelische und palästinensische
«Helden» von ihrem Alltag erzählen. >>> |
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 Johannes
Zang
Unter der Oberfläche
Erlebtes aus Israel und Palästina
"Johannes Zang hat einen sehr persönlichen Bericht
vorgelegt.
Ein ehrliches und bewegendes Buch über seine Erfahrungen
im Nahen Osten, mit Israelis und Palästinensern.
Es bietet einen ungewöhnlichen Einblick in einen
Konflikt,
der den meisten nur aus den Schlagzeilen bekannt ist." -
Dr. Bettina Marx,
ARD-Radio-Korrespondentin für Israel
und die Palästinensischen Gebiete, Studio Tel Aviv
mehr >>> |
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"Frieden mit den Arabern wäre ein Albtraum" - Der
israelische Historiker Moshe Zimmermann zeichnet
in seinem neuen Buch ein düsteres Bild von Israel
und seiner Zukunft -
Arn Strohmeyer - (Moshe Zimmermann: Die Angst
vor dem Frieden. Das israelische Dilemma, Aufbau
Verlag Berlin 2010) - Der israelische Historiker
Moshe Zimmermann hat ein erschreckendes Buch über
den politischen Zustand seines Landes geschrieben
- erschreckend vor allem für diejenigen, die über
Israel wenig wissen und immer noch an dem Bild vom
kleinen bedrohten Staat mitten im "arabischen Meer"
festhalten. Freunde Israels haben es da leichter,
sie können gleich die Klischees vom "antisemitischen"
oder "selbsthassenden Juden" hervorholen und die
vorgebrachte kritische Analyse auf diese Weise abtun.
Aber Argumente dieser Art sind gar keine, weil sie
einfach zu einfältig und platt sind, um ernst genommen
zu werden. Moshe Zimmermann ist ein zu renommierter
und anerkannter Historiker mit bedeutenden Veröffentlichungen
über den Holocaust und auch zur deutschen Geschichte
des 20. Jahrhunderts, als dass man sein neues
Buch so abtun könnte. Es ist harter Tobak, den er
vor allem dem deutschen Leser zumutet, der zumeist
eine ganz andere Vorstellung von Israel hat. (...)
Dafür, dass es nicht zu einer Tendenzwende in Richtung
Frieden kommt, macht Zimmermann militante Minderheiten
in der israelischen Gesellschaft verantwortlich:
die Araber-Hasser, die Orthodoxen, die Siedler und
das Militär. Diese Gruppen - so der Historiker -
haben die israelische Gesellschaft in Geiselhaft
vor dem Frieden genommen, schüren die Angst und
diktieren das politische Tun. Die Mehrheitsgesellschaft
fügt sich, weil sie sich vor dem Widerstand dieser
kleinen Gruppen gegen einen Frieden mehr fürchtet
als vor der Fortsetzung des Status quo oder sogar
einem neuen Krieg mit den Nachbarn. Bestes Beispiel:
Nicht wenige israelische Analytiker sehen einen
Bürgerkrieg zwischen Armee und Siedlern voraus,
wenn sich die Regierung doch entschließen sollte,
für die Entstehung eines Palästinenserstaates die
besetzten Gebiete zu räumen. Begünstigt wurde das
Erstarken kleiner mächtiger Gruppen in der israelischen
Gesellschaft durch eine "ideologische Revolution".
Die Staatsideologie des Zionismus wird heute nicht
mehr wie in den Anfangsjahren des Staates nach 1948
von den säkularen sozialistischen Elementen (vor
allem der sozialdemokratischen Arbeiterpartei) getragen,
sondern von den Nationalisten, Nationalreligiösen
und Ultraorthodoxen. Für diesen neuen Zionismus
- den Zimmermann den "wahren Postzionismus" nennt
- ist das "Jüdische" im religiös-orthodoxen Sinne
vorrangig, es ist der primäre Wert, dem auch die
Demokratie untergeordnet wird. Priorität hat bei
diesen Kräften ein "jüdischer Staat", der dann automatisch
ethnozentrisch orientiert ist und kein demokratischer
mehr sein kann, weil er die anderen Minderheiten
im Land diskriminiert. Diese Gruppen, die auch in
Netanjahus Koalition stark vertreten sind, haben
Israel religiöser gemacht und politisch deutlich
nach rechts gerückt. Diese tragenden neuen Säulen
des Zionismus sind äußerst friedensfeindlich. Zu
den "Araber- Hassern" zählt Zimmermann den derzeitigen
Außenminister Avigdor Lieberman und seinen Anhang
- zumeist Einwanderer aus der früheren Sowjetunion.
Jeder Kompromiss mit Arabern gilt Liebermann als
"Kriecherei". Er sagt: "Wenn wir zaudern, stottern,
kriechen, werden sie uns an die Wand drücken."
>>>
Moshe Zimmermann: "Die
Angst vor dem Frieden"
- Arne Hoffmann - Durch eine
Rezension in der Frankfurter Rundschau war ich auf
das Buch Die Angst vor dem Frieden des israelischen
Historikers Moshe Zimmermann (Leiter des Richard-Koebner-Zentrums
für deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität
Jerusalem) aufmerksam geworden – ein Buch, das sich
als eine wirklich aufrüttelnde Analyse herausstellte.
Während man aus unseren Medien nur bruchstückhafte
und sehr zurückhaltende Informationen über bedenkliche
Entwicklungen innerhalb Israels erhält, zeichnet
Zimmermann auf 150 Seiten ein so deutliches und
unverblümtes Bild der Zustände in diesem Land, dass
man sich schon fast wundert, wie dieses Buch hierzulande
überhaupt veröffentlicht werden konnte. >>>
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Moshe Zimmermann
Goliaths Falle
bestellen |
Moshe Zuckermann
und andere
Identitäten: Israel
zwischen Postzionismus und Ethnopolitik
bestellen
Zweierlei Israel
Israel und die
Linke - eine Geschichte von falscher Liebe und echtem
Hass, von Irrtümern und Missverständnissen. Der jüdische
Marxist Moshe Zuckermann, überzeugter Israeli und
gewesener Zionist, klärt auf, wie es eine aufgeklärte
Linke mit Israel halten sollte und was die deutsche
Linke einen Dreck angeht
bestellen
Zweierlei Holocaust
Zweierlei Holocaust-
verweist zum einen auf die unterschiedlichen
Bedeutungsfunktionen, die das geschichtliche Ereignis in
den politischen Kulturen Israel und Deutschland erfüllt.
Zum anderen bezieht er sich auf die in beiden Ländern
nachweisbare Diskrepanz zwischen dem Wesen des Holocaust
und seiner kulturindustriell verformten Rezeption.
bestellen
Tel Aviver Jahrbuch
für deutsche Geschichte, Bd.33/2005 : Antisemitismus -
Antizionismus - Israelkritik bestellen |
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Felix Zimmermann
Schauplatz Palästina
Leben auf beiden Seiten der Mauer
Wahlen in Palästina, Abzug der Siedler,
Rückkehr der Touristen: Seit Arafats Tod ist
die Region im Umbruch. Wie sieht der Alltag
aus auf beiden Seiten der Mauer? Welche
Hoffnungen haben die Menschen? Was sind sie
bereit, zu opfern? Ungewöhnliche Einblicke,
klare Analysen - ein spannendes Buch zum
aktuellen Thema.
Verlag Herder
€[D] 9,90 / sFr
18.10
ISBN 3-451-05666-6
bestellen
http://www.herder.de/programm/detail_html?k_tnr=5666&par_onl_struktur=450239&onl_struktur=450239 |
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G.
Zambon
Mordechai: eine fast wahre Geschichte
Hrsg. Arbeitskreis
Palästina-Israel - Frankfurt am Main,
Uri Avnery und Baruch Kimmerling
Emil Habibi gewidmet
Der Autor Dr. Giuseppe Zambon ist italienischer Jude,
Internationalist, Friedensaktivist, Humanist,
Buchhändler, Verleger (wegen der Reihenfolge bitte ich
um Nachfrage bei G.Z. :-) ) und ich empfehle dieses
Märchen allen, die Kinder, Enkelkinder, Neffen, Nichten,
Kinder von FreundInnen im Alter zwischen 3 und 13 haben.
Erwachsene werden beim Vorlesen Freude haben wenn den
Kindern ein tiefes Gefühl für Mitmenschlichkeit
vermittelt wird.
bestellen
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Aktuelle neue Bücher |
Bücher und Literatur - A - J
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Bücher und Literatur - K - Z
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