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Literatur zum Nahostkonflikt - Palästina + Israel - K bis Z


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K

Baruch Kimmerling

Politizid


2003 Verlag Diederichs, Kreulingen/München,
 ISBN 3-7205-2375-6

Zum Buch
Ariel Sharons Innen- wie Außenpolitik zielt allein darauf ab, die Identität und Infrastruktur des palästinensischen Volkes zu zerstören. Der "Politizid" läuft auf eine ethnische "Säuberung" Israels von den Palästinensern hinaus. Dies weist der renommierte israelische Soziologe Baruch Kimmerling nach und fordert seine Landsleute zum zivilen Ungehorsam auf: Ohne Versöhnung zwischen Israel und den Palästinensern werde der jüdische Staat zu einer Fußnote in der Weltgeschichte.
Der israelische Dissident Baruch Kimmerling bezeichnet sich selbst als "israelischen Patrioten". Er spricht aus, was in seinem Land immer mehr Menschen denken: Unter Ariel Sharon ist Israel zu einer Kraft der Zerstörung geworden. ... Quelle
Zum Autor
Baruch Kimmerling ist Professor für politische Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalems und Gastprofessor an der Universität Toronto. 1939 in Rumänien geboren, kam er 1952 nach Israel. Seit den 60er Jahren beschäftigt er sich kritisch mit der israelischen Politik und Gesellschaft sowie mit dem Nahost-Konflikt. Baruch Kimmerling gehört zu den Unterzeichnern des Friedensappells israelischer Wissenschaftler. Er hat zahlreiche Bücher verfasst und schreibt regelmäßig für die israelische Zeitung "Haaretz".  Verlagsinformation   bestellen

Gudrun Kraemer

 Geschichte Palästinas

Gudrun Kraemer ist Professorin für Islamwissenschaft an der FU-Berlin und Expertin für die Geschichte des Nahen Ostens.

Von der osmanischen Eroberung bis zur Gründung des Staates Israel.

"Die Geschichte des Heiligen Landes ist zwischen Juden und Muslimen ebenso umstritten wie der Besitz des Landes selbst. Gudrun Kraemer zieht in ihrer brillanten Darstellung den Schleier der religiösen Geschichtsbilder beiseite und erzählt ebenso fundiert wie allgemeinverständlich die Geschichte Palästinas vom Beginn der osmanischen Herrschaft im 16. Jahrhundert bis zur Gründung des Staates Israel im Jahre 1948. Dabei gelingt es ihr meisterhaft, immer wieder die Brisanz von scheinbar "harmlosen" Aussagen zur Entwicklung von Politik und Gesellschaft deutlich zu machen. Den Auftakt bilden ein Überblick über die wechselnden Grenzen und Namen Palästinas seit der Antike sowie ein Kapitel über die Heiligkeit des Heiligen Landes für Juden, Christen und Muslime. Der Band ist mit 14 aufschlussreichen, bisher unpublizierten Fotografien aus der Zeit um 1900 ausgestattet.-...." (Quelle: Beck-Verlag)

Das Inhaltsverzeichnis, eine Leseprobe sowie Pressestimmen gibt es auf der Seite: http://rsw.beck.de/rsw/default.asp

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Jaeger, Kinan/Zimmer-Winkel, Rainer (Hgg)

Was nun, Palästina?

 Mit einem Vorwort von Udo Steinbach

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 Sahar Khalifeh
(Sonderseite auf meiner HP)

Der Feigenkaktus
Dieses ist das Buch, das Khalifeh berühmt machte und ihr literarische Anerkennung auf einer internationalen Skala gab. Der Roman spielt in Nablus der frühen 70-er Jahre. Khalifeh beschreibt hier die Besatzung, den Kampf und das alltaegliche Leben der Menschen.

Die Sonnenblume
Dieser Roman wurde auch in mehreren Sprachen übersetzt und beschreibt das Leben in Nablus der späten 70-er Jahren.

Memoiren einer unrealistischen Frau
Dieser Roman stellt das Leben einer Frau bildlich dar, die in einer liebelosen Ehe geschickt wird, und feministisches mit politischem Bewusstsein vermischt.  bestellen

Das Tor
Stellt das Leben einer Frau dar, die die Intifada mit allem positiven und negativen durcherlebt.

Sahar Khalifa leitet ein Frauenzentrum im palästinensischen Nablus. Ihre Erfahrungen bringt sie in den vorliegenden Roman ein, der, seiner ungeschminkten Darstellung wegen, im Nahen Osten heftig attackiert wurde. Es geht vor allem um die Frage, was die Infada den Frauen gebracht hat. Hauptfiguren sind die Studentin Samar, die ihr traditionalistischer Bruder ins Haus ˜zurückprügelt˜, und die zwischen allen Fronten stehende schöne Prostituierte Nasha, die, allgemein verachtet, von den ehrenwerten Ehemännern ihres Viertels nur zu gerne aufgesucht wird. Quelle     bestellen

Das Erbe
Erzählt über die neue Realität in den besetzten Gebieten, die eine angebliche Autonomie erhalten haben.  bestellen

Kanafani, Ghassan


Bis wir zurückkehren.
Palästinensische Erzählungen. Lenos Verlag, Basel 1984/1996.  bestellen

Das Land der traurigen Orangen.
Palästinensische Erzählungen. Lenos Verlag, Basel 1984/1996.  bestellen

Männer in der Sonne/Was euch bleibt.
Zwei palästinensische Kurzromane. Lenos Verlag, Basel 1985  bestellen

Umm Saad/Rückkehr nach Haifa.
Zwei palästinensische Kurzromane. Lenos Verlag, Basel 1985. bestellen

Karsli, Jamal:

Maulkorb für Deutschland

- Fakten, Analyse, Aufklärung zur Antisemitismusdebatte"
Selbstverlag
Taschenbuch, 256 Seiten
Preis: 9,90 €
ISBN 3-00-012488-8

Seit dem 8. Dezember 2003 ist die zweite überarbeitete und ergänzte Auflage des Buches von Jamal Karsli "Maulkorb für Deutschland" im Buchhandel erhältlich.

Sehr ausführlich finden sich dort dokumentierte Aussagen zum Thema Antisemitismus, Medien, der Existenz des Staates Israel.

Felicia Langer, israelische Menschenrechtsanwältin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises sagt über dieses Buch:

Das Buch „Maulkorb für Deutschland“ ist eine Art Anatomie der Verleumdung und der Hetzkampagne, der Unterdrückung von Meinungen und ein Beleg dafür, wie man jede Kritik an Israels völkerrechtswidrigem Verhalten im Keim erstickt, in dem man sie als Antisemitismus diffamiert.

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Uta Klein (Hrsg.)

Die Anderen im Innern

Die arabisch-palästinensische Bevölkerung in Israel.
Wochenschau-Verlag 2003 (3. Auflage). - Mehr Infos

Das Buch befasst sich mit Existenzbedingungen und Identitätssuche der arabisch-palästinensischen Bevölkerung in Israel - einer Minorität, die eigentlich auch außerhalb des Nahen Ostens Beachtung verdiente, von der jedoch bis in die jüngste Zeit wenig Notiz genommen wurde. Erst seit Beginn der 1990-er Jahre wuchs mit den Veränderungen der jüdisch-arabischen Beziehungen das Interesse an der palästinensischen Bevölkerung in Israel und diesem Interesse wird auch das von Uta Klein herausgegebene Buch gerecht. Es enthält Beiträge von namhaften WissenschaftlerInnen aus Deutschland und (mehrheitlich) aus Israel, in denen Diskriminierung und Benachteiligung der arabisch-palästinensischen Minderheit durch israelische Behörden analysiert und ihre Wirkung auf das Selbstbewusstsein der Betroffenen beschrieben werden. In den Blick kommen das Erziehungs- und Bildungswesen, die Städteplanung, das Rechtswesen, die Stellung der Frauen in der traditionellen Gesellschaft sowie das Wahlverhalten der arabisch-palästinensischen Bevölkerung. Die Befunde legen einen Kurswechsel der israelischen Politik nahe und sind daher auch für eine Urteilsbildung in Europa und Deutschland von Belang.  Klappentext   bestellen

Krüger, Jürgen
Die Grabeskirche in Jerusalem

 - Geschichte - Gestalt - Bedeutung - Photos von Dinu Mendrea und Garo Nalbandian - Regensburg (Schnell & Steiner) 2000 bestellen

Baruch Kimmerling

Politizid

Ariel Sharons Krieg gegen das palästinensische Volk
Diederichs, März 2003
224 Seiten
ISBN: 3720523756

Der Jerusalemer Professor für politische Soziologie bezeichnet die Beeinflussung der jüdisch-israelischen Gesellschaft als "Sharonismus", das Ziel ihrer zerstörerischen Politik als "Politizid" am palästinensischen Volk. Der plakative Titel schreckt zunächst ab, lässt er doch auf eine einzige Polemik und Anklage

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Checkpoint WatchYehudit Kirstein Keshet
Checkpoint Watch

Zeugnisse israelischer Frauen aus dem besetzten Palästina.
Mit einem Vorwort von Amira Hass
Aus dem Englischen übersetzt von Ulrike Vestring

Rezension: Ludwig Watzal - Ohne die mutigen Frauen von „MachsomWatch“ würden die Menschenrechtsverstöße aus dieser Krisenregion untergehen in einer Flut von grausamen Meldungen.
Die Protokolle der Frauen sind detaillierte und erschütternde Zeugnisse eines Besatzungsregimes, das seinesgleichen unter der Sonne des 21. Jahrhunderts sucht.
MachsomWatch wurde 2001 von Ronnie Jäger, Adi Kunstmann und Yehudit Keshet als Reaktion auf die zahlreichen willkürlichen Menschrechtsverletzungen durch das israelische Militär an den Kontrollpunkten gegründet. mehr >>>

Genau hinsehen Wissen, was passiert: Israelische Frauen beobachten und dokumentieren Menschenrechtsverletzungen -  Gerda Kruss - Machsom Watch« heißt »Kontrollposten-Beobachtung« und ist der Name einer Nichtregierungsorganisation israelischer Frauen. Die Aktivistinnen beobachten und dokumentieren Menschenrechtsverletzungen des Militärs an den Kontrollposten in den besetzten palästinensischen Gebieten. >>>

L

Felicia Langer
Felicia Langer , die aus Polen stammende Jüdin, die vor den Nazis fliehen musste, nach Israel auswanderte und dort als Rechtsanwältin
Palästinenser vor israelischen Militärgerichten verteidigte, ist eine engagierte Streiterin für die Menschrechte und für einen gerechten
Frieden in Nahost. Sie ist 1990 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet worden. 1991 ehrte sie die Bruno-Kreisky-Stiftung mit ihrem Preis. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Staates Israel wurde sie 1998 von der Zeitschrift „You“ als eine der 50 bedeutendsten Frauen für die israelische Gesellschaft gewählt. Heute lebt Felicia Langer mit ihrer Familie in Tübingen.

Bücher von Felicia Langer

Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal - „Der Weg der Gewalt, den Israel mit der Unterstützung der westlichen Regierungen geht und für den einzig richtigen hält, führt in den Abgrund.“ Dieses Resümee zieht Felicia Langer am Ende ihres Buches, das eine sehr persönliche Bestandsaufnahme ihres politischen Engagements in Deutschland darstellt >>>

 

„Brandherd Nahost oder: Die geduldete Heuchelei“



Aus dem Englischen von Gabriele Schlegel

Der Nahe Osten bleibt ein Brandherd. Die Menschen in Israel und Palästina kommen nicht zur Ruhe. Immer neue Gewalttaten erschüttern die Region. Nachrichten über Tote, Terroranschläge und Vergeltungsaktionen zwischen Israelis und Palästinensern erschüttern die Hoffnung auf einen Friedensprozess, der diesen Namen verdient. Die Unterdrückung der Palästinenser dauert an. Israel errichtet trotz internationaler Proteste eine bis zu acht Meter hohe... Lesen Sie mehr

 

 

„Brücke der Träume – Eine Israelin in Deutschland“

Brücke der Träume. Eine Israelin in Deutschland.



´Laßt uns wie Menschen leben.

' Laßt uns wie Menschen leben!': Schein und Wirklichkeit in Palästina

Taschenbuch. 205 S., Schein und Wirklichkeit in Palästina. ( Tb), Aus dem Hebräischen von Linner, Barbara / Aus dem Englischen von Presser, Inge,
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Wo Haß keine Grenzen kennt.

Hardcover. 208 S., Eine Anklageschrift., Mit Abb., Kartoniert, deutsch, ISBN 3-88977-397-4, EAN 9783889773975, Artikelnummer: 150347 >>>
 


Zorn und Hoffnung.
Zorn und Hoffnung.
Taschenbuch. 453 S., ( Tb), Mit Abb., Kartoniert / Taschenbuch, Autobiographie, deutsch,
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Die Zeit der Steine.

 Eine israelische Jüdin über den palästinensischen Widerstand.
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Quo Vadis Israel?
Die neue Intifada der Palästinenser
Quo vadis Israel? Die neue Intifada der Palästinenser.
Lamuv Tachenbuch 307, Originalausgabe, Aus dem Englischen von Inge

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Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal - „Der Weg der Gewalt, den Israel mit der Unterstützung der westlichen Regierungen geht und für den einzig richtigen hält, führt in den Abgrund.“ Dieses Resümee zieht Felicia Langer am Ende ihres Buches, das eine sehr persönliche Bestandsaufnahme ihres politischen Engagements in Deutschland darstellt >>>

Unteilbarer Humanismus - Felicia Langer hat ein eindringliches Buch zum israelisch-palästinensischen Konflikt geschrieben
Von Werner Ruf - Um Hoffnung kämpfen« ist wohl das persönlichste Buch, das die in Tübingen lebende israelische Rechtsanwältin und Trägerin des alternativen Nobelpreises Felicia Langer geschrieben hat. >>>

 

Interview - Kein Platz unter der Sonne - Im Gespräch - Die israelische Autorin und Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer über einen Krieg, der die Palästinenser zur völligen Kapitulation zwingen soll - FREITAG: Ist die Lage in Gaza vergleichbar mit der im Libanon nach der israelischen Intervention im Sommer 1982, als die PLO in Beirut genauso eingekesselt war wie jetzt Hamas in Gaza? FELICIA LANGER: Die Situation ist deshalb anders, weil die Kontrahenten auf Seiten der Palästinenser viel schwächer sind, als das damals für die PLO in Beirut zutraf. Außerdem gibt es im Gaza-Streifen eine Zivilbevölkerung von anderthalb Millionen Menschen, die seit Monaten unter einer Blockade leben und fast nichts mehr haben: keine Nahrung, kein sauberes Wasser, keine Medikamente. Die Lage für Gaza ist derzeit viel schlimmer als 1982 in Beirut.

 

Rezension „Um Hoffnung kämpfen“ – Felicia Langer – 18.12.2008 – Schwäbisches Tagblatt - Ulrike Pfeil - Felicia Langer braucht man in Tübingen nicht mehr vorzustellen: Sei fast zwei Jahrzehnten lebt die frühere israelische Menschenrechts-Anwältin, die couragierte Verteidigerin zahlreicher Palästinenser vor israelischen Gerichten, in Tübingen. Sie erhielt dafür den Alternativen Nobelpreis und andere Auszeichnungen; sie erhob als moralische Autorität immer wieder die Stimme, wenn es um Bedingungen eines Friedens im Nahen Osten ging; sie hat in mittlerweile fünf Büchern als Gründübel der Friedlosigkeit der Beginn  die israelische Besetzungs- und Landnahme-Politik angeprangert. Und man konnte sich fragen, woraus sie, inzwischen selbst hoch in den Siebzigern, ihre Energie schöpfte.

Ihr jüngstes Buch gibt darauf eine Antwort. Es ist wohl ihr persönlichstes, denn es beginnt mit einer privaten Feier, ihrer Goldenen Hochzeit mit ihrem Mann Miecin Langer. Er fasst eine Liebe in Worte, die in Polen noch unter dem Eindruck des Holocaust begann, in beide viele ihrer Angehörigen verloren hatten und sie selbst bittere Erfahrungen im Exil und im KZ machten.

Das Buch resümiert Reden, Auftritte, Interviews, Protestaktionen der letzten Jahre, auch Anfeindungen und Hetzkampagnen, denen Felicia Langer sich aussetzte. Die Geschichte der politischen Ereignisse in Israel und Palästina, der Krieg im Libanon und im Irak sind eingebettet in anrührende Zeugnisse der Zuneigung und Wärme innerhalb der Familie, im Freundeskreis. Die unbedingte Solidarität mit Leidenden erwächst aus dieser gelebten Empathie. Sie ist emotional – mit Absicht und aus guten Gründen. -- Ulrike Pfeil

 

Muslim-Markt interviewt Felicia Langer, Menschenrechtsanwältin, Trägerin des alternativen Nobelpreises und Ehrenbürgerin Nazareths - MM: Frau Langer, seit über 40 Jahren engagieren Sie sich dafür, Brücken zu bauen zwischen Israelis und Palästinensern für ein friedliches Miteinander basieren auf Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Was empfinden Sie angesichts der Ereignisse der letzten Tage? Langer: Ich empfinde Empörung, sehr viel Mitleid, so viel Mitleid, dass ich an die Grenzen meiner Kräfte komme. Am meisten empfinde ich Empörung gegen die israelische Aggression, eine mörderische Aggression, die bedauerlicherweise derart extrem geduldet wird, dass selbst ich das Ausmaß der Duldung dieser Aggression nicht erwartet habe. >>>

Gideon Levy

Schrei, geliebtes Land

Gideon Levy ist israelischer Journalist aus Tel Aviv und arbeitet für die Tageszeitung Ha’aretz unter anderem als Chefredakteur der Wochenendbeilage. Er gehört zu den wenigen israelischen Journalisten, die über das Leben der Palästinenser unter der israelischen Besatzung berichten und ist wegen seiner kritischen Berichte Angriffen seitens der israelischen Leser und Kollegen ausgesetzt.

Gideon Levy recherchiert in den Palästinensergebieten und ermöglicht so den Israelis einen von der Militärzensur ungetrübten Blick auf die Situation.

Er ergreift in seinen Reportagen auch Partei für die palästinensischen Opfer: Zum Beispiel berichtet er über den palästinensischen Bauern, der auf seinem Feld von jüdischen Siedlern angeschossen wurde und nun im Rollstuhl lebt, über die Witwe eines Fatah-Führers, der von israelischen Sicherheitskräften liquidiert wurde usw.

Auf die Zeitung Ha’aretz wird Druck ausgeübt, Gideon Levy nicht mehr zu Wort kommen zu lassen.

Für seine kritische Berichterstattung und seinen Einsatz für einen Frieden im Nahen Osten wurde Levy kürzlich mit dem Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien 2003 der Leipziger Medienstiftung ausgezeichnet. Quelle und mehr
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M

Sensibel und Furchterregend zum Zerbersten - Zu einem Buch von Bettina Marx - "Gaza - Aus einem Land ohne Hoffnung" das alle unsere deutschen Gemein-Vorstellung von Israel-Palästina vom Kopf auf die Füße der Tatsachen stellt - Von Rupert Neudeck - Das ist ein gewaltiges Buch, das nur beschreibt, das aus der Fülle eines engagierten Reporterlebens nur erzählt, was den Personen geschehen ist, die sie im Gaza Streifen erlebt hat. Sie hat einen Partner, den auch viele andere Journalisten hatten, den Taxifahrer Raed.
Als die israelische Armee im November 2007 einmarschiert und Beit Hanoun fast dem Erdboden gleichmacht, ist auch Raed am Ende. Er sagt der Autorin: „Das, was ich gesehen habe, hat mich wirklich verändert. Vorher war ich dagegen, dass Zivilisten getötet werden. Egal, ob Juden oder Muslime, ich war dagegen“. Inzwischen sähe er das anders:  „Wenn ich sehe, dass ein vierjähriges Kind getötet wird, dass Frauen getötet werden, dann hasse ich sie und dann wünsche ich mir, dass auch Zivilisten leiden.“ Voller Entsetzen fügt er der Reporterin der ARD hinzu: „Mein zehnjähriger  >>>

Gaza - war da was? - André Marty berichtet - Auch wenn der Gaza - Streifen keine Headlines mehr macht, die israelische de-facto-Besatzung mit all' ihren Verantwortlichkeiten aus dem internationalen humanitären Völkerrecht geht weiter. 1.5 Millionen Menschen, die zumindest Sie, die Sie diesen Blog lesen, ebenso wenig ausblenden können wie die Politiker in Jerusalem, Berlin, Bern oder etwa Washington - von Ramallah ganz zu schweigen. Soll keiner kommen und sagen: huch, davon hab' ich ja schon lange nichts mehr gelesen. (…) Marx, während fünf Jahren in Tel Aviv stationierte Korrespondentin, nennt die Dinge beim Namen, beschreibt, was es heisst, wenn die westliche Politik die israelische Besatzungspolitik stillschweigend begleitet: Oekonomisch und moralisch die Palästinenser in die Knie zwingen und die im Gaza-Streifen amtierende Hamas-Regierung zum Teufel jagen, ist ebenso zu lesen wie von israelischen Todesschwadronen die Rede ist. (…)  Gaza - Berichte aus einem Land ohne Hoffnung; Marx, Bettina; Zweitausendeins; 2009 >>>

Hajo G. Meyer

Tragisches Schicksal

Das deutsche Judentum und die Wirkung historischer Kräfte.

Eine Übung in angewandter Geschichtsphilosophie
248 S., 29,80 €, kart., ISBN 978-3-86596-174-7

Zum Inhalt

Welche historischen Kräfte gibt es und wie wirken sie? Wird durch ihr Wirken die Geschichte der Juden in Deutschland vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert verständlich? Waren die deutschen Juden nur ein Spielball der Geschichte oder haben sie diese auch aktiv beeinflusst?

Hajo G. Meyer nähert sich diesen Fragen mit naturwissenschaftlicher Logik. Auf der Grundlage einer geschichtsphilosophischen Theorie der historischen Kräfte zeigt er, dass diese sowohl psychologischer als auch materieller Art sein können und veranschaulicht ihre Wirkungsweise. Er erläutert so die historischen Zusammenhänge, die zunächst zur Emanzipation der deutschen Juden, letztlich aber auch zum Holocaust geführt haben.

Fachgebiet  Judaistik, Geschichte

248 S., 29,80 €, kart., ISBN 978-3-86596-174-7

 

Das Ende des Judentums.

 

Der Verfall der israelischen Gesellschaft

 

(Taschenbuch)

 

von Hajo G. Meyer (Autor)

Das Ende des Judentums

Hajo G. Meyer beschreibt in seinem Buch Das Ende des Judentums seine Abscheu vor dem moralischen Verfall der heutigen israelischen Gesellschaft. Meyer ist ein prominentes Mitglied von „Eine andere Jüdische Stimme“, eine Bewegung, die die jüdische Loyalität zu Israel dazu benutzt über Israel kritisch nachzudenken.

In seinen sehr persönlich eingefärbten Betrachtungen über sein eigenes Leben – Meyer ist ein Überlebender von Auschwitz –, vergleicht er Israel mit Nazi-Deutschland. Er erklärt, dass wir bei Nazi- Deutschland nicht nur an den Mord an sechs Millionen Juden denken sollen, sondern auch den langen Weg, der bis zu diesem Ende geführt hat. Man sollte aber die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg be trachten, als die Juden bereits zu Parias reduziert wurden und aus dem tagtäglichen Leben der Bevölkerung zu verschwinden begannen. Hajo G. Meyer vergleicht die Situation der Juden damals mit der Lage der Palästinenser heute.

Hajo Meyer wird oft vorgeworfen, dass er an jüdischem Selbsthass leidet. Aus seinem Buch ergibt sich, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Er leidet an einer anderen typisch jüdischen Eigenschaft: Er meint, dass die Juden ethischer sein sollten als alle anderen Völker, dass sie ihrem eigenen Anspruch endlich gerecht werden – Ein Licht für die Völker zu sein. Meyer meint, dass bei der Geburt des Zionismus der Antisemitismus als Geburtshelfer auftrat, die beiden Eltern waren der Nationalismus und der Kolonialismus des neunzehnten Jahrhunderts.

Während das furchtbare Erlebnis von Auschwitz Meyer selbst dazu brachte nie so zu werden wie seine Unterdrücker, waren und sind viele Überlebende so traumatisiert, dass das jüdische Volk kollektiv paranoid geworden zu sein scheint.

Aus einer Besprechung im Holländischen Fachblatt für den Buchhandel. Quelle und mehr >>>

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Deutschland - Israel - Palästina. Streitschriften  - herausgegeben von Georg Meggle

Der Konflikt zwischen Israel und Palästina lässt sich mit einer unheilbaren Krankheit vergleichen, die wenn kein Wunder geschieht geradezu zwangsläufig tödlich enden muss. Was aber genau macht diese Krankheit aus? Worauf geht sie zurück? Gibt es aus dem Dilemma, das beiden Seiten Argumente für Terror und Gewalt liefert, wirklich keinen Ausweg? Lassen sich Frieden und Sicherheit tatsächlich nur durch Interventionen Dritter garantieren? Ist die Intervention also möglicherweise eine moralische Pflicht? Wenn ja, mit welchen Mitteln? Für wen würde diese Pflicht zuvorderst gelten? Welche Rolle spielt Deutschland in diesem Zusammenhang? Welche Haltung Deutschlands und Europas wäre jetzt die richtige? Welche wäre es für die kommenden Jahre? Deutschland Israel Palästina nimmt die wichtigsten Statements zum Konflikt zwischen Israel und Palästina auf: Vorträge internationaler Wissenschaftler, die während einer einjährigen Ringvorlesung an der Universität Leipzig gehalten wurden. Sie fanden wegen ihrer teilweise provokanten und neuen Sichtweisen große öffentliche Resonanz. Beiträge von Noam Chomsky, Ekkehart Krippendorf, Helga Baumgarten, Rüdiger Lux, Manfred Rotter, Johan Galtung, Uri Avnery, Hajo Meyer, Dan Bar-On u.v.a. bestellen >>>

Faten Mukarker
 Leben zwischen Grenzen.

 Eine christliche Palästinenserin berichtet

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Reuven Moskovitz
Der lange Weg zum Frieden.

Deutschland-Israel-Palästin
Episoden auf dem Leben eines Freidensabenteureres.

verlag amBEATion/randlage - Berlin
ISBN 3-928357-05-0

Politische Symbiose - Von Knut Mellenthin - Die Pro-Israel-Lobby in den Vereinigten Staaten versteht sich US-patriotisch. Der US-Senat verwahrt sich gegen jeden Druck auf Israel

Rezension von Dr. Ludwig Watzal - John J. Mearsheimer/Stephen M. Walt, Die Israel Lobby. Wie die Amerikanische Aussenpolitik beeinflusst wird. Schon die Vorgeschichte und die Reaktionen auf die Veröffentlichung des Essays „The Israel Lobby“ können als Bestätigung für die Thesen der Autoren gelten.  >>>

»Die Israel-Lobby« - Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird

Historiker Judt - "Es gibt es eine Israel-Lobby in USA" - Robert Misik - Die Autoren Mearsheimer und Walt haben eine nötige Debatte in Gang gesetzt, meint Historiker Judt. Nun werde diskutiert, ob sie Antisemiten sind - und nicht, ob sie Recht haben.

Weitere Besprechungen >>>

Diskussion um John Mearsheimer und Stephen Walt >>>

N

Buchcover: 'Es war einmal ein Land' von Sari Nusseibeh
Es war einmal ein Land ein Leben in Palästina

Sari Nusseibeh

Buchrezension Sari Nusseibehs Erinnerungen an sein Leben in Palästina bietet eine weit über die Beschreibung des eigenen Lebens hinausgehende Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts, das sich als facettenreiches Zeitbild liest. Andreas Pflitsch hat das Buch gelesen. >>>

Bettina Marx über: "Es war einmal ein Land. Ein Leben in Palästina" >>>


Hauptstadt der Verrückten >>>

Rupert Neudeck
ICH WILL NICHT MEHR SCHWEIGEN

Über Recht und Gerechtigkeit in Palästina

Vorwort von Norbert BLÜM
Melzer Verlag Neu Isenburg 2005  ISBN: 3-937389-73-3

304 Seiten - 19.95 Euro  mehr >>>

 

Irit Neidthardt (Hrsg.)
Mit dem Konflikt leben?

Berichte und Analysen von Linken aus Israel und Palästina.
Unrast-Verlag 2002. - Mehr Infos

Israel und Palästina stehen kontinuierlich im Rampenlicht, das Interesse an Auseinandersetzung sowie die Berichterstattung sind gerade seit Beginn der zweiten Intifada beträchtlich und vielfältig. Hintergrundinformationen von Menschen, die mit dem Konflikt leben, sind jedoch rar. In diesem Sammelband kommen Linke aus Israel und Palästina zu Wort und beleuchten die Themen, die hinter dem Konflikt stehen. Sie geben einen Einblick in ihre Inhalte und Auseinandersetzungen und schließen eine Lücke in der hiesigen Berichterstattung. Dabei geht es um die Frage, wie sich der Alltag in der Westbank nach der Unterzeichnung der Osloer Verträge Anfang der 90er Jahre geändert hat ebenso wie um die Situation der PalästinenserInnen, die die israelische Staatsangehörigkeit haben. Eine Analyse der staatlichen israelischen Politik gegenüber Jüdinnen und Juden aus arabischen bzw. islamischen Ländern verdeutlicht Aspekte, die verhindern, dass Israel ein Teil des Nahen Ostens wird. Auch die Frage, welche Rolle die Shoah für nicht-europäische Jüdinnen und Juden und damit die jüdische Bevölkerungsmehrheit in Israel spielt, rückt Israel weiter in seinen geographischen und kulturellen Kontext des Nahen Ostens.
Verlagsinformation

Lia Nirgad

Winter in Qualandia

Winter in Qualandia

Einmal in der Woche ziehe ich warme Kleidung an, steige in einen Wagen ein und fahre nach Qualandia. Man fährt nach Jerusalem, man muss nicht mehr durch die Stadt fahren, es gibt seltsame Wege.

Umgehungsstraßen, versteckte Straßen, man wendet nach links und dann nach rechts, und dann wieder nach links, immer nach links, bis man zur A-Ram- Sperre kommt, die letzte Station vor dem Niemandsland. Noch zehn Minuten in einem Privatfahrzeug oder einem Transit und man kommt in Qualandia an.

Einmal die Woche fahre ich die Besatzung zu sehen. Auf die Wunde zu drücken. Ich befestige an meinem Mantel ein Abzeichen mit Buchstaben in schwarz und rot und einem Auge, ein Spähauge: Machsom Watch. Die Wächter der Schranke. Frauen, die meisten nicht mehr jung, melden sich als Wachtposten zu einem wöchentlich festgelegten Arbeitsplan, morgens und abends, Sommer und Winter, einige machen es schon seit Jahren. Stehen, wachen, erklären, bitten und am Ende einer jeden Wache schreiben sie Protokolle.

Ein Protokoll der Besatzung. Im Herbst 2003 habe ich mich ihnen angeschlossen.

Im Herbst 2003 kam ich zum ersten Mal nach Qualandia.     bestellen

Odeh, Nadja (Hg):
Palästinensisches Tagebuch

Freiburg/B. (Herder) 2002  bestellen

O

 Eyal Ofer mit einem Vorwort von Uri Avnery,
Die Mauer

120 Seiten in Farbe -
9.95 EUR
[ISBN: 3-937389-49-0]


 bietet eine ausgezeichnete Fotoserie über die Mauer in Palästina. Das Buch gibt eindrucksvolle Bilder wieder mit der Mauer und denen durch sie betroffen Menschen. Wer die Fotos dieses Buches betrachtet, kann vielleicht ein wenig erahnen, was dieses Monstrum für die Palästinenser bedeutet. Das Buch ist aber auch hervorragend geeignet für diejenigen, die sich mit der Mauer-Situation in Palästina schon länger beschäftigen, denen aber in Gesprächen anschauliche Fotos fehlen.

32 Seiten Auszüge auf der Website des Melzerverlages unter  http://melzerverlag.de/

Victor Ostrovsky
Geheimakte Mossad

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Der Mossad
- Ein Ex-Agent enthüllt Aktionen und Methoden des israelischen Geheimdienstes   bestellen

Amos Oz
Tausend Jahre Finsternis

Mehr als 750 Seiten lang ist der neue Roman von Amos Oz, auf jeder davon versucht er, die Distanz zu seinen Eltern zu verkürzen: "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" - vielschichtig, poetisch, berührend.
mehr >>>

Wenn die Berge verschwinden
Die Palästinenser im Schatten der israelischen Besatzung 

Ali Qleibis 'Wenn die Berge verschwinden' ist ein faszinierendes, erhellendes und mitunter auch provozierendes Buch. Seine Stärke, Schönheit und Faszination liegt in den wunderbaren Beschreibungen der Familie und des häuslichen Lebens der Palästinenser, ihrer gemeinsamen Stimme, ihres Humors, ihrer Sehnsüchte und ihrer Persönlichkeit. Qleibo ist eine einzigartige Mischung aus anthropologischer Dokumentation, Familiengeschichte, Reisebericht aus der eigenen Heimat und mitreißendem dichterischen Bekenntnis gelungen. 'Wenn die Berge verschwinden' ist sowohl eine anthropologische Studie als auch ein Roman voller Schmerz und von dichterischer und visionärer Kraft über eine Gemeinschaft, die in einer tragischen Lage für die Bewahrung ihrer Identität kämpft und dabei die Überlegenheit des Lebens und Erinnerns über Gewalt und Wut zeigt.    bestellen

P

Ilan Pappe - Die ethnische Säuberung Palästinas - Ludwig Watzal - »In vielerlei Hinsicht tragen israelische Wissenschaftler zur Enthumanisierung der Palästinenser bei«, so Pappe in einem Interview vom 19. Juni 2002. Nach Großbritannien ins Exil sind bereits einige Kritiker der israelischen Besatzungspolitik gegangen, und ihre Bücher können nur dort erscheinen. Großbritannien scheint immer noch ein Hort der Freiheit und Liberalität zu sein, im Gegensatz zu den USA, die sich auf dem Weg in einen Polizeistaat befinden. Die Kampagne, die gegen Pappe seit Jahren läuft, wird u. a. von seinen eigenen Kollegen geführt. Ihnen sind Pappes historische Forschungen und seine politischen Überzeugungen ein Dorn im Auge. Mit dem vorliegenden Buch stellt sich der Autor quer zur herrschenden Meinung in Israel >>>

Mehr Rezensionen >>>

Perthes, Volker
Geheime Gärten. Die neue Arabische Welt

 - Berlin (Siedler) 2002 -
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Vom Krieg zur Konkurrenz
 - Regionale Politik und die Suche nach einer neuen arabisch-nahöstlichen Ordnung - Baden-Baden (Nomos) 2000   - Reihe: Intern. Politik und Sicherheit 49
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Klaus Polkehn

Damals im Heiligen Land - Reisen in das Alte Palästina

im Kai Homilius Verlag

Hunderte von Berichten von Reisen ins Heilige Land, nach Palästina, sind aus dem 18. und 129. Jahrhundert überliefert, oftmals akribisch, detailliert, dickleibig. Diese Aufzeichnungen sind die wohl wertvollste Quelle für die Kenntnis vom Palästina des vorigen Jahrhunderts. Vor allem ihnen danken wir das Wissen darum, daß das Heilige Land mehr war als nur eine Ansammlung heiliger Stätten oder der Tummelplatz malerischer (oder furchteinflößender) Beduinenstämme. Neben die Beschreibung der Landschaften und Orte treten Schilderungen der zumeist wenig bekannten bewegten jüngeren Geschichte den Landes zwischen Mittelmeer und Jordan. Wenn eine spätere Legende behauptet, dieses Land sei vor dem Beginn der systematischen jüdischen Besiedlung „öde, rückständig und menschenleer“ gewesen, so zeichnen die Reiseberichte jener Zeit ein anderes Bild, geben Zeugnis von einer reichen Kultur, vom Fleiß arabischer Handwerker und Bauern und von der Fruchtbarkeit der Äcker.

„Belagerungen und Verwüstungen sind Ereignisse, auf die die von uns befragten Reisenden immer wieder verweisen. Stets ist Palästina ein umkämpftes Land gewesen. Wenn Napoleon Bonapartes Ausspruch, dass Geographie Geschichte sei, zutrifft, dann gewiss auf diesen Landstrich an der Brücke zwischen Asien und Afrika.“

Trotz der Beschwernisse einer langen, oft gefährlichen Fahrt kamen sie seit Hunderten von Jahren ins Heilige Land: Gläubige und Ungläubige, Wißbegierige und auch Ignoranten. So unterschiedlich wie ihre Reisegründe waren die Sichten des Mönchs und des Kaufmanns, des aufgeklärten Forschers oder von Politikern und Militärs. Den Reisenden des 18. und 19. Jahrhunderts verdanken wir die Beschreibung vieler Relikte eigenständiger palästinensischer Geschichte, die in den letzten hundert Jahren ausgelöscht worden sind. Forscher verließen ausgetretene Pilgerpfade, wagten sich ins Ungewisse abseits der Wege von Jaffa nach Jerusalem. Sie zeichneten ihre Beobachtungen von Saat und Ernte, Freuden und Leiden der Einheimischen, von Unterdrückung und Widerstand, Zerstörung und Aufbau. Ihre Berichte stellen alte und neue Klischees in Frage. .....  mehr >>>> (pdf) >  Quelle

R

Reinhart, Tanya


"Operation Dornenfeld "   
Der Israel-Palästina Konflikt: Gerechter Frieden

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Mitri Raheb
Bethlehem  hinter  Mauern
Geschichten der Hoffnung aus einer  belagerten Stadt
1. Aufl. 2005
185 S. mit zahlr. sw-Fotos Geb.

Erschienen: Mai 2005
 

Dieses Buch ein ergreifender Appell, Mauern und Stacheldrähte endlich einzureißen und neue Wege zu gehen.     bestellen


Mitri Raheb/Fred Strickert

Bethlehem 2000
Eine Stadt zwischen den Zeiten

Vorwort von Yassir Arafat und Hans-Jürgen Wischnewski
Fotos von Garo Nalbandian · 160 Seiten · 130 Farbfotos
4 Karten · 22,5 x 29 cm ·

Das Buch ist auch in einer englischen Ausgabe erhältlich.

»Der Bildband vermittelt ein einmaliges Gesamtbild Bethlehems und seiner Menschen. Ich bin sicher, daß dieses Buch einen Beitrag leisten wird zu einem Dialog der Kulturen und Religionen, ein Dialog, der auch Voraussetzung ist für einen Frieden zwischen dem israelischen und dem palästinensischen Volk.«/Aus dem Vorwort von Yassir Arafat  bestellen

lese auch:
Samar - oder die Geschichte der ScherbenEngel aus Bethlehem

 

Yakov M. Rabkin, A Threat From Within.

A Century of Jewish Opposition to Zionism. Translation

from French by Fred A. Reed with Yakov M. Rabkin, Fernwood Publishing/Zed Books, Winnipeg-  London 2006, 261 Pages, L 17.95.


A Threat From Within. A Century of Jewish Opposition to Zionism - Rezension von Dr. Ludwig Watzal

Eine Dokumentation von
Ellen-Ruth Rohlfs

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.
"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?

Vorwort von Hajo Meyer. "Diese unsere verantwortlichen Politiker hoffentlich aufrüttelnde Dokumentation von Ellen Rohlfs ist allein mit der Absicht schlimmeres zu verhindern und mit dem großen Wunsch geschrieben worden, einen Weg zum Frieden zwischen beide Völkern zu finden"

Selbstverlag - Preis 10€ mit Versand
Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de

Sonderseite: Ellen Rohlfs >>>

Tanya Reinhart

Operation Dornenfeld.
 Der Israel-Palästina-Konflikt: Gerechter Frieden oder endloser Krieg. Atlantik-Verlag 2002. - Mehr Infos
 

Tanya Reinhart, Professorin an der Universität in Tel Aviv, entwickelt in ihrem aktuellen Buch die Vorgeschichte der gegenwärtigen israelischen Strategie zur Entmachtung von Yassir Arafat und zur Vertreibung der palästinensisch-arabischen Bevölkerung.
Sie erklärt den aktuellen Verlauf des Konflikts im Nahen Osten und leitet ihn anhand der historischen Fakten (inkl. Oslo-Abkommen) her. Ihre Analyse der israelischen Politik zeigt, daß Israel eine langfristige Strategie zur Verhinderung eines Staates Palästina verfolgt, die weit über die aktuelle Politik Sharons hinausweist.
Der jetzt in deutsch erschienenen Ausgabe kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie auch die Entwicklungen bis zum Sommer 2002 verfolgt.
"Man muss vielleicht eine Bürgerin Israels sein und mit größter Sorgfalt die Entwicklung des Vorgehens und der offiziellen Rhetorik dieses Staates beobachten, um ein Buch wie dieses schreiben zu können, das die Mythen der israelischen Politik und die entsprechende Irreführung der israelischen und internationalen Öffentlichkeit entlarvt." (Le Monde, 11.04.2002, zur französischen Ausgabe des Buches)
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Amal Rifai'i/Odelia Ainbinder

Wir wollen beide hier leben

Eine schwierige Freundschaft in Jerusalem.
Mit Sylke Tempel.
Rowohlt-Verlag 2003.

Mehr Infos

Zum Buch
Jerusalem 2002: Die 17jährige Palästinenserin Amal Rifa'i und die gleichaltrige Odelia Ainbinder leben in derselben Stadt, aber Welten voneinander entfernt. Vor drei Jahren begegneten sie sich auf einer Reise in die Schweiz, die von der Friedensorganisation "Peace Child Israel" initiiert wurde. Die Mädchen fanden sich sympathisch, doch kulturelle Missverständnisse und der erneute Ausbruch der Intifada verhinderten, dass zwischen ihnen eine Freundschaft entstand. Beide Mädchen sind froh, als die Journalistin Sylke Tempel den Kontakt zwischen ihnen wieder herstellt.
Verlagsinformation   bestellen

Danny Rubinstein

Yassir Arafat
Vom Guerillakämpfer zum Staatsmann

Aus dem Englischen von Torsten Waack

Seit über dreißig Jahren ist Yassir Arafat das Symbol des palästinensischen Kampfes für einen eigenen Staat. Vielfach totgesagt, ist der politische Überlebenskünstler einer der weltweit bekanntesten und wichtigsten Politiker im Nahen Osten.
Bis heute umgibt Arafat und seinen politischen Lebensweg eine Aura des Rätselhaften. Rubinstein lüftet diesen Schleier aus Legenden und Mythen. Sachkundig und objektiv beschreibt er das 'Phänomen Arafat', ohne ihn zu glorifizieren oder als 'Terroristen' zu verteufeln.
Durch den Zugang zu Insider-Informationen enthüllt der Autor teilweise bislang nicht bekannte Details und widerlegt manches Klischee. Spannend beschreibt er den Lebensweg des PLO-Vorstitzenden von den politischen Anfängen in Kairo bis heute.
Der Autor vermittelt zudem vielfältige Einblicke in die Hintergründe des israelisch-palästinensischen Konfliktes. Dadurch leistet das Buch einen wichtigen Beitrag für das Verständnis der aktuellen Entwicklung.
Quelle

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Shehadeh, Raja
STREIFZÜGE DURCH PALÄSTINA

Notizen zu einer verschwindenden Landschaft

Raja Shehadeh hat im April 2008 für dieses Buch den renommierten britischen "Orwell-Preis" erhalten. (Die Jury, die ihm diesen Preis zugesprochen hat, bestand aus: Annalena McAfee, Guardian Weekly/Albert Scardino, Pulitzer-Preisträger/John Tusa, BBC-World Service). Seit 25 Jahren durchwandert der bekannte Schriftsteller und Menschenrechtsanwalt Raja Shehadeh seine Heimat Palästina. >>>

Audio - Raja Shehadeh: "Streifzüge durch Palästina."

 

 


Viola Raheb -
Nächstes Jahr in Bethlehem - Notizen aus der Diaspora - Mit einem Vorwort von Rafiq Khoury, Jerusalem - Die Stationen dieses Buches spiegeln die verschiedenen Facetten des neuen Lebens der Autorin in der Diaspora wider. Dazu gehört zum einen das Reisen zwischen den Welten, durch die Diaspora ist das Unterwegssein noch stärker zu einem integralen Teil ihrer Existenz geworden. Eine andere Facette liegt in ihrem neuen Blick auf die Heimat, durch die Erfahrungen der Diaspora und durch den Abstand. Blicke von innen wie außen auf die alte Heimat und die neue Heimat machen das Buch zu einer spannenden Lektüre. Viola Raheb wuchs in Betlehem auf. An der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg studierte sie Pädagogik und Theologie. Im deutschsprachigen Raum ist Viola Raheb seit Ende der achtziger Jahre durch zahlreiche Workshops und Vorträge über die soziale, politische und ökonomische Situation der Palästinenser(innen) sowie durch Medienauftritte und Publikationen bekannt. Bis September 2002 war sie die Schulrätin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und Palästina (ELCJ). Viola Raheb arbeitet heute als Beraterin im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und Erwachsenenbildung.Sie lebt mit ihrem Mann, dem Musiker Marwan Abado und ihrem vierjährigem Sohn Ranad in Wien. Im AphorismA Verlag erschien auch ihr erstes Buch: Geboren zu Bethlehem. Notizen aus einer belagerten Stadt >>>>
 

Q

Qleibo, Ali H.
Wenn die Berge verschwinden
Die Palästinenser im Schatten der israelischen Besatzung

Vorwort von Amos Oz

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S

Shlomo Sand - Die Erfindung des jüdischen Volkes (SB) - Die Erfindung des jüdischen Volkes - Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand - Mit der Gründung und Konsolidierung des Staates Israel ging eine unablässige Aneignung von Land und Ressourcen durch Vertreibung, Verdrängung und Unterwerfung der dort ansässigen palästinensischen Bevölkerung einher. Weit über diese unmittelbare Konfrontation hinausgehend harrt dieser Konflikt virulenter denn je einer Lösung. Da sich der zionistische Entwurf, dessen Vorgeschichte weit ins 19. Jahrhundert zurückreicht, unter heftigen Kontroversen entfaltet und in einem Zentrum internationaler Konfrontation durchgesetzt hat, bedurfte er angesichts seiner ausgeprägten Präsenz im Fokus der Mächte nicht nur der tragfähigen Garantie einflußreicher Bündnispartner, sondern stets auch eines hochentwickelten Fundaments seiner ideologischen Rechtfertigung. Die Drangsalierung des unterlegenen palästinensischen Kollektivs durch die aus vielen Quellen gespeiste israelische Übermacht ist so offensichtlich und inakzeptabel, daß eine wachsende Parteinahme für die schwächere Seite in dieser Auseinandersetzung aus moralischen, völkerrechtlichen oder allgemein politischen Gründen nur durch ein ausgefeiltes Konstrukt zur Begründung israelischer Suprematie aus dem Feld geschlagen werden kann. Die Gründungsmythen Israels wurden bereits von einer Reihe kritischer Experten auf den Prüfstand gestellt und in erheblichen Teilen demontiert. Der Historiker Shlomo Sand fügt dem eine außerordentlich erhellende Arbeit über die Erfindung des jüdischen Volkes hinzu, die das Gebäude der zionistischen Ideologie in seinen Grundfesten erschüttert. Mutet der Titel des Buches zunächst wie ein unerhörter Affront an, so überzeugen gut 500 Seiten solider Beweisführung in ihrer wissenschaftlich fundierten und zugleich anregend konzipierten Präsentation den Leser, wie zutreffend die Kernthese des Autors ist. >>>

Shlomo Sand - Die Erfindung des jüdischen Volkes - Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand - Propyläen Verlag, Berlin 2010 - 506 Seiten, 24,95 Euro - ISBN 978-3-549-07376-6

Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich
von Sabine Schiffer und Constantin Wagner

Erinnern alleine reicht nicht… Auch so könnte man die Auseinandersetzung überschreiben, die die Autoren in ihrem Buch austragen. Denn offensichtlich verhindert die Erinnerungskultur um den Holocaust nicht, dass der Antisemitismus weiterlebt und neue Formen von Rassismus am Horizont aufscheinen. Etwa das Feindbild Islam. Aber gerade das Thema Islamfeindlich­keit scheint jene aufzuschrecken, die sich eingerichtet haben im Wohnzimmer der rückwärtsgewandten Betrachtung der Geschichte – ohne etwaige Erkenntnisse auf die Gegenwart zu beziehen. Dieser Prozess ist mit diesem Buch nicht mehr aufzuhalten. In fast regelmäßigen Abständen ergibt sich die Diskussion, ob die heute feststellbare Islamfeindlichkeit mit dem Antisemitismus früherer Zeiten vergleichbar sei. Meist aufgeregt und schnell unsachlich kochen die Polemiken hoch. Unvergleichlichkeitsdogmen werden formuliert, Tabus beschworen sowie vermeintliche Tabus gebrochen und mit viel Verve und vergleichsweise wenig Sachverstand an Moral und Political Correctness appelliert. All dies dient nicht der Klärung.  >>>


Buchankündigung: "Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich" von Sabine Schiffer und Constantin Wagner >>>

Buchvorstellung: "Feindbild Moslem" von Kay Sokolowsky - Arne Hoffmann - (…)  "Konnte der SPIEGEL, der ja von Hunderten Journalisten hergestellt wird, schnell wieder zur Besinnung kommen, nachdem die Chefredaktion ausgewechselt worden war, so tun sich einzelne Autoren mit der Rückkehr zur Vernunft erheblich schwerer. Zumal bei ihnen, auch materiell, die Polemik gegen den Islam und seine Anhänger ebenso wie gegen 'Multikultis' und 'Gutmenschen' eine Aufgabe geworden ist, von der sie nicht lassen können." Womit wir bei Henryk M. Broder wären. "Die Muslimhasser, die auf Politically Incorrect (PI) zu Hause sind, wissen, was sie an ihm haben", erklärt Sokolowsyk und zitiert schwärmerische, geradezu hingerissene Würdigungen, die die Rechtsradikalen an den SPIEGEL-Journalisten gerichtet haben. (…) Broder fühlt sich, scheint's, wohl im Dunst der Rechten. So hatte er nichts dagegen, der Online-Schülerzeitung Blaue Narzisse ein langes Interview zu gewähren, 'einer als rechtskonservativ bis rechtsradikal eingeschätzten Publikation', die zwar mit der NPD nichts zu tun haben will, deren Autoren aber nicht müde werden, Gerechtigkeit für die Partei der Neonazis einzufordern. (Und) als ihn im Mai 2008 die Schweizerzeit einlud, einen Vortrag zu halten, war er gleichfalls gern dabei, obwohl das Blatt eng verbunden ist mit der erzreaktionären, migrantenfeindlichen Schweizerischen Volkspartei und sich nicht scheut, den Juden nachzusagen, sie seien selbst schuld am Antisemitismus und eine Bande von Beutezüglern und Beutelschneidern." Früher oder später muss Sokolowskys Broder-Analyse natürlich bei der Frage landen, wie einer, der noch im Jahr 1993 klarsichtige und integre Texte verfasst hat, eine derartig beängstigende Entwicklung nehmen konnte. Sokolowskys Mutmaßung: "Wahrscheinlich hat er mit den 'Gutmenschen' ein Problem, weil sie so viel Zeit mehr als er damit zubringen, gute statt boshafte Menschen zu sein, und weil sie es für sinnvoller halten, sich für die Rechte einer Minderheit starkzumachen als für den Chauvinismus einer 'Mehrheitsgesellschaft'. Deren Stärke hat Henryk M. Broder irgendwann so beeindruckt, dass er beschloss, die faktisch Schwachen im Stich zu lassen, vor den Angsthabern und den Angstmachern zu kapitulieren und ihrer Paranoia mit großem Geschrei beizupflichten. >>>

Sabine Schiffers
Die Darstellung des Islams in der Presse

Verlag: Ergon Verlag - ISBN:
3-89913-421-4

Kristina Stock: Sabine Schiffers breit angelegte Untersuchung über die Darstellung des Islams in der deutschen Presse zeigt, „wie Fakten lügen können und dass auch renommierte Medien den antiislamischen Rassismus salonfähig machen.“ .... Damit reiht sie sich nicht nur in die wenigen medienkritischen Arbeiten zu eben diesem Thema  ein, nein sie stellt vielmehr ein wichtiges Zwischenergebnis bisheriger Forschungen dar ...  mehr >>>

Arne Hoffmann: „Wie ist es möglich“ fragt sich (...) Dr. Sabine Schiffer (Leiterin des Instituts für Medienverantwortung) in der Einleitung ihres Buches, „dass 1,2 Milliarden Menschen, die in verschiedenen Erdteilen und Ländern dieser Welt mit unterschiedlichsten politischen Systemen leben, die mal regierungspolitisch beteiligt sind, mal einer Minderheit angehören, deren soziokulturelle Umfelder heterogen sind, die auf dem Land leben oder in der Stadt, die reich oder arm sind, die modern ausgerichtet sind oder eher konservativen Werten anhängen, die ihre Religion – den Islam – im Alltag praktizieren oder nicht, deren Bildungsgrad sehr unterschiedlich ist usw., zunehmend als homogene Masse – als aggressiv, frauenfeindlich, rückschrittlich und bedrohlich – wahrgenommen werden?“ Das ist die zentrale Frage, die Schiffer sich anschickt, mit ihrer medienkritischen Analyse zu beantworten.  mehr >>>  

 
Arne Hoffmann ist der Autor des Buches: "Warum Hohmann geht und Friedman bleibt" >>>

Arne Hoffmann -  Buchvorstellung: "Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen" - - Schneiders weist zunächst darauf hin, dass von den bekanntesten "Islamkritkern" (also etwa Ralph Giordano, Alice Schwarzer, Henryk Broder, Leon de Winter usw.) niemand eine theologische oder islamwissenschaftliche Ausbildung besitzt oder auch nur durch die Beherrschung der arabischen Sprache aufgefallen wäre. "Bei ihnen allen gibt es außer ihrem mehr oder weniger plötzlich aufgekeimten persönlichen Interesse keine weitere ersichtliche Querverbindung zu der Thematik. Trotzdem äußert sich aber jeder einzelne von ihnen immer wieder zu dezidiert theologischen oder historischen Fragen der islamischen Geistesgeschichte." Untersuche man ihre Äußerungen zum Thema Islam genauer, stelle sich als zentrales Ergebnis heraus, dass darin "immer wieder die gleichen unsachlichen Argumente und fehlerhaften Beweisführungen auftauchen. (...)  - - Alarmismus, Dramatisierung und das Entwerfen fiktiver Bedrohungsszenarien, die den Einschätzungen seriöser Historiker und Kulturwissenschaftler entgegenstehen (immer wieder stehen "Eurabien" und der Untergang des Abendlandes vor der Tür, etwa wenn Broder davon schwadroniert, dass wir "derzeit die letzten Tage Europas, das wir kennen" erlebten, wenn sich Alice Schwarzer "Parallelen zu 1933" aufdrängen oder Leon de Winter davon schreibt, dass sich "das Böse (…) über den gesamten Westen ausgebreitet hat"); - der Verzicht auf Belege und Beweise, damit einhergehend die Simplifizierung von Sachverhalten (So verbreitet Broder in "Hurra, wir kapitulieren" die Behauptung, es häuften sich Abmeldungen muslimischer Schüler vom Schwimm- und Sportunterricht. Belege liefert er nicht. >>>

Der Historiker Tom Segev rechnet mit dem zionistischen Gründungsmythos ab - Gespalten seit Anbeginn - Ludwig Watzal - pdf  (...)  Israel ist für Segev eine „Erfolgsgeschichte“, aber mit einer brutalen Kehrseite: der Tragödie der Palästinenser. Die Existenz dieses Landes beruhe auf einer bestimmen Geschichtsauslegung, und zwar der zionistischen. Bis zur Freigabe der Archive „besaß Israel eine nationale Mythologie“. Erst seit diesem Zeitpunkt konnte eine wirkliche Geschichtsschreibung stattfinden. So gehört der Autor zu den „ersten“ Historikern, nicht zu den „neuen“, sofern darunter ein „revisionistischer“ verstanden wird. Der absurde Vorwurf des „postzionistischen Selbsthasses“ trug Segev folgende historische Selbstverständlichkeit ein: „Israel trägt durchaus eine Mitschuld an der Tragödie der palästinensischen Flüchtlinge; es hat nicht alle Chancen genutzt, mit den arabischen Nachbarn Frieden zu schließen, und die Regierung hat bisweilen tatsächlich Neueinwanderer aus den arabischen Ländern diskriminiert.“ >>>>

Historiker Segev- Erfolgsgeschichte Israels ein "Mythos" - Der israelische Journalist, Historiker und Buchautor Tom Segev hat am Montag im Jüdischen Museum in Wien die erste deutschsprachige Auflage seines Buches "Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates" präsentiert. Die sechzigjährige israelische Erfolgsgeschichte bezeichnete er darin als "Mythos" und verwies auf die Schwierigkeiten der Kulturenvielfalt.

Der fatale Verlust von Visionen - Tom Segev in einem Interview über einen anormalen Normalzustand, israelische Identität, die Hamas und Korruptionsaffären - Mit seinem Buch »1949. The First Israelis« löste der israelische Historiker Tom Segev 1986 eine Entmythologisierung der Gründungsgeschichte Israels aus. Der regierungsoffiziellen, ideologisch motivierten Geschichtsdarstellung widersprechend, entfesselte er in Israel einen Historikerstreit, der bis heute anhält.
Nach 22 Jahren und rechtzeitig zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels ist sein Werk nun auf Deutsch unter dem Titel »Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates« (Siedler, 416 S., geb., 24,95 EUR) erschienen.
  (...) Prominente Juden wie der Dramatiker Harold Pinter oder Bella Freud, die Urenkelin von Sigmund Freud, lehnen es ab, das Jubiläum eines Staates zu feiern, der »ethnische Säuberungen« betreibe und den Palästinensern ihre Menschenrechte und nationalen Hoffnungen verweigere >>>

Tamari, Salim (Hrsg.)

Jerusalem 1948.

 The Arab Neighbourhoods and their Fate in the War.
The Institute of Jerusalem Studies & Badil Resource Center; Jerusalem/Bethlehem 1999.

Der völkerrechtliche Status des Westjordanlandes und des Gaza-Streifens nach den Osloer Verträgen    
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S. Sina

Der völkerrechtliche Status des Westjordanlandes und des Gaza-Streifens nach den Osloer Verträgen  -

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Der Historiker Tom Segev rechnet mit dem zionistischen Gründungsmythos ab - Gespalten seit Anbeginn - Ludwig Watzal - pdf  (...)  Israel ist für Segev eine „Erfolgsgeschichte“, aber mit einer brutalen Kehrseite: der Tragödie der Palästinenser. Die Existenz dieses Landes beruhe auf einer bestimmen Geschichtsauslegung, und zwar der zionistischen. Bis zur Freigabe der Archive „besaß Israel eine nationale Mythologie“. Erst seit diesem Zeitpunkt konnte eine wirkliche Geschichtsschreibung stattfinden. So gehört der Autor zu den „ersten“ Historikern, nicht zu den „neuen“, sofern darunter ein „revisionistischer“ verstanden wird. Der absurde Vorwurf des „postzionistischen Selbsthasses“ trug Segev folgende historische Selbstverständlichkeit ein: „Israel trägt durchaus eine Mitschuld an der Tragödie der palästinensischen Flüchtlinge; es hat nicht alle Chancen genutzt, mit den arabischen Nachbarn Frieden zu schließen, und die Regierung hat bisweilen tatsächlich Neueinwanderer aus den arabischen Ländern diskriminiert.“ >>>>

Historiker Segev- Erfolgsgeschichte Israels ein "Mythos" - Der israelische Journalist, Historiker und Buchautor Tom Segev hat am Montag im Jüdischen Museum in Wien die erste deutschsprachige Auflage seines Buches "Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates" präsentiert. Die sechzigjährige israelische Erfolgsgeschichte bezeichnete er darin als "Mythos" und verwies auf die Schwierigkeiten der Kulturenvielfalt.

Der fatale Verlust von Visionen - Tom Segev in einem Interview über einen anormalen Normalzustand, israelische Identität, die Hamas und Korruptionsaffären - Mit seinem Buch »1949. The First Israelis« löste der israelische Historiker Tom Segev 1986 eine Entmythologisierung der Gründungsgeschichte Israels aus. Der regierungsoffiziellen, ideologisch motivierten Geschichtsdarstellung widersprechend, entfesselte er in Israel einen Historikerstreit, der bis heute anhält.
Nach 22 Jahren und rechtzeitig zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels ist sein Werk nun auf Deutsch unter dem Titel »Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates« (Siedler, 416 S., geb., 24,95 EUR) erschienen.
  (...) Prominente Juden wie der Dramatiker Harold Pinter oder Bella Freud, die Urenkelin von Sigmund Freud, lehnen es ab, das Jubiläum eines Staates zu feiern, der »ethnische Säuberungen« betreibe und den Palästinensern ihre Menschenrechte und nationalen Hoffnungen verweigere >>>

Ein bewegendes Comic-Epos:

Palästina.

 Als der amerikanische Journalist Joe Sacco von einem zweimonatigen Aufenthalt in Palästina in die USA zurückkehrte, suchte er für die Veröffentlichung seiner Erlebnisse nach einer Form, die die Unmittelbarkeit eines Augenzeugenberichts mit der Objektivität einer Reportage verbindet. Er erfand das Genre "Cartoon-Journalismus", das für Sacco die einzig angemessene Art schien, die schwierige und emotional aufgeladene Situation in Nahost darzustellen. Joe Sacco schildert das Leben in Palästina und Israel aus der Sicht eines jungen US-Amerikaners, der eine fremde, unbekannte Welt ..  bestellen

Angst im eigenen Land

Israelische und palästinensische Schriftesteller im Gespräch

Rafik Schami
(Hg.)
Nagel & Kimche 2001

Tom Segev

Es war einmal ein Palästina

Eine meisterhafte Untersuchung der turbulenten Zeit vor der Gründung des Staates Israel: Lebendig, materialreich und politisch brisant schildert Tom Segev, wie in drei Jahrzehnten britischer Herrschaft in Palästina die Wurzeln des israelisch-palästinensischen Konflikts gelegt wurden. ZU DIESEM BUCH Brandherd Palästina: Der Konflikt zwischen Arabern und Juden um die Herrschaft im Heiligen Land ist seit Jahrzehnten ungelöst. Tom Segev, Historiker und Journalist von internationalem Rang, zeigt, wie es dazu kam. Aus einer Fülle bislang unerschlossener Quellen rekonstruiert Segev eine dramatische Ära grenzenloser Möglichkeiten und tragischer Fehlentscheidungen: die so genannte Mandatszeit von 1917 bis 1948, als nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches die Briten die Macht in Palästina ausübten und verhängnisvollerweise sowohl Arabern als auch Juden das Land versprachen. Er macht uns mit so legendären Figuren wie Lawrence von Arabien, General Allenby, König Faisal, Chaim Weizmann und David Ben-Gurion, aber auch mit einer bunten Mischung von Pionieren, Einwanderern, Abenteurern, Geheimagenten, Diplomaten und Fanatikern bekannt. Segev zeichnet die Entstehung zweier Nationalbewegungen nach, ihren unaufhaltsamen Weg in die gewaltsame Konfrontation und kommt zu einer radikalen Neubewertung der britischen Mandatsmacht. Anstatt pro-arabisch, wie gemeinhin angenommen, hätten die Briten tatsächlich konsequent prozionistisch gehandelt – aus der antisemitischen Überzeugung heraus, die Juden drehten das Rad der Geschichte.
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Edward W. Said

Edward W. Said
Frieden in Nahost?
Essays über Israel und Palästina
Vorwort von Felicia Langer
Aus dem Amerikanischen von Michael Schiffmann
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Daniel Barenboim / Edward W. Said
Parallelen und Paradoxien
Über Musik und Gesellschaft
Herausgegeben von Ara Guzelimian
Aus dem Englischen von Burkhardt Wolf
Berlin Verlag, Berlin 2004, 254 Seiten
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Orientalism
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Das Ende des Friedensprozesses

Oslo und danach
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Am falschen Ort.
 - Berlin Verlag, Berlin 2000.
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Zionismus und palästinensische Selbstbestimmung.
 - Klett-Cotta, Stuttgart 1981.
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Raid Sabbah - Der Wind Trägt meinen Schmerz davon - Weiterlesen!Raid Sabbah 
Der Wind Trägt meinen Schmerz davon

Aus dem Leben einer palästinensischen Mutter
Droemer Verlag
ISBN
3-426-27311-X

Inhalt
Um Mohammed ist Lehrerin und Mutter von vier Kindern. Als die israelische Armee das Dorf, in dem sie wohnt, zum Sperrgebiet erklärt, kann sie ohne Passierschein keinen Schritt mehr tun. Doch den Ausweis hat sie empört zerrissen ...

Die Israelis bauen einen »Sicherheitszaun« im Westjordanland. Als Ende 2003 bei einem kleinen Dorf nicht weit von Dschenin ein Checkpoint errichtet wird, rebellieren die Einwohner erst, doch dann fügen sie sich in ihr Schicksal. Nur die Lehrerin Um Mohammed will sich nicht damit abfinden, dass sie sich nicht mehr frei bewegen darf. Wütend zerreißt sie den Passierschein.
Ihre Schule allerdings ist in Dschenin, und um zu ihren Schülerinnen zu gelangen, muss sie durch den Kontrollpunkt. Ohne Passierschein aber darf sie ihr Dorf weder betreten noch verlassen. Von einem Tag auf den anderen ist sie eine Gefangene - ohne Anklage, ohne Prozess, ohne Urteil ...

In seinem aufrüttelnden Bericht zeichnet Raid Sabbah das Porträt eines Menschen in verzweifelter Lage. Hautnah erfahren die Leser, wie Leid und Unterdrückung den Nahen Osten zum Pulverfass machen.  bestellen


Der Tod ist ein Geschenk“

Raid Sabbah, in Deutschland geborener Palästinenser berichtete über einen Selbstmordattentäter aus Palästina.

1973 geboren und aufgewachsen in Konstanz am Bodensee und Studium der Semitistik und der Vergleichenden Literaturwissenschaften. Nach verschiedenen Stationen als freier Mitarbeiter beim Radio und überregionalen Tageszeitungen studiert er seit 2001 an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.

Er hat u.a. Drehbücher für Dokumentarfilme geschrieben ("Der Hakawati",1998, Regie: Gérard Samaan & Marianne Rosenbaum; "Sheherezades Töchter", 2000, Regie: Husam Chadat (HFF München) sowie auch selbst Regie geführt ("Träume aus Trümmern", 1998; "Lenny Kravitz" - (Dokumentation für ARTE); "Inschallah", 2001; "Husam, der aus dem Teppich kam", 2002)..... Quelle   bestellen

show CoverMarylène Schultz
Die Waisenkinder von Bethanien

 35 Jahre in der Westbank
Mit einem Vorwort von Arnold Hottinger
Lamuv-Verlag 2003.

Zum Buch
Über die Zustände, die heute im Heiligen Land herrschen, gibt dieses Buch Einsichten, die man selten erhält. weil es die Geschehnisse schildert, wir sie die einzelnen Menschen betreffen. Es bietet dadurch ein willkommenes Gegengewicht gegen die zu vielen Bilder und Berichte, die nicht von Menschen, sondern von Dingen handeln: Bomben, Ruinen, zerstörten Häusern, Anschlägen auf dieser oder jener Seite. Sogar tote Menschen und Verwundete erscheinen als Gegenstände, Objekte, auf Fernsehbildern sowie in statistischen Aufstellungen.
Die Menschen selbst aber, die all dies verursachen oder erleiden, werden in ihrer menschlichen Dimension viel zu selten erfasst. Sie sind so viele und so verschieden, dass jeder Berichterstatter leicht der Versuchung erliebt, nicht auf jeden Einzelnen einzugehen.
Obwohl es natürlich auf einen jeden Einzelnen ankommt und die grausamen Lage jeden individuellen Menschen betrifft. In diesem Buch findet man eine sehr konkrete Gegensteuerung gegen die Allgemeinbetrachtung, die den Einzelnen übergeht. Darin liegt sein besonderer Wert." (Arnold Hottinger, ehemaliger Nahost-Korrespondent der "Neuen Zürcher Zeitung")

Zur Autorin
Marylène Schultz stammt aus Frankreich, lebt aber seit mehr als 35 Jahren in der Westbank. Ihre Arbeit ist ein Beispiel dafür, dass es in dieser krisengeschüttelten Region viele Menschen gibt, die immer noch an Frieden und Versöhnung glauben.
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Georg Stein

Die Palästinenser
Unterdrückung und Widerstand eines entrechteten Volkes
Vorwort von Erich Fried
Begleittexte in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch
Bildband mit 140 Farbfotos · 160 Seiten · 23 x 26,5 cm · Gebunden
€ 9,90 (D)· € 10,20 (A) · SFr 18,30 · ISBN 3-7609-1065-3

»Eindrucksvolle Photographie, die ohne Sensationslust scharf beobachtet.«/Die Zeit
»Durch die hohe Qualität der Fotos bietet der Band einen interessanten Beitrag zum Verständnis eines Konflikts, der täglich für Schlagzeilen sorgt.«/Frankfurter Rundschau
 

Zwei Völker, zwei Staaten
Gespräch über Israel und Palästina

In einem Gespräch mit dem Heidelberger Verleger und Journalisten Georg Stein beschreibt Uri Avnery in diesem Buch ausführlich Hintergründe und Folgen des Gaza-Jericho-Abkommens. Kenntnisreich wie kein anderer analysiert er die Hoffnungen und Chancen, aber auch die Gefahren und Risiken der neuesten Entwicklung im Nahen Osten.  bestellen

V

ISRAELS IRRWEG  - Eine jüdische Sicht
Rolf Verleger

„Das Judentum, meine Heimat, ist in die Hände von Leuten gefallen, denen Volk und Nation höhere Werte sind als Gerechtigkeit und Nächstenliebe.“ Mit seinem Buch möchte Rolf Verleger einen Beitrag dazu leisten, dass sich dies ändert. Er beschreibt seine jüdischen Wurzeln als persönlichen Hintergrund und umreißt die Geschichte des Zionismus. Sodann diskutiert er die Frage, was es heute angesichts der schwindenden Bedeutung von Religiosität heißt, Jude zu sein. Problematische Ersatzidentitäten sieht er im Nationalismus und im bloßen Anti-Antisemitismus. Als Alternative stellt er die von ihm initiierte Aktion »Schalom 5767« vor, mit der die Bundesregierung zum Umdenken in der Palästinafrage aufgefordert wurde. Er setzt sich mit dem Vorwurf auseinander, Kritik an Israel habe von vornherein und unbesehen als »antisemitisch« zu gelten, und dokumentiert abschließend einige Auseinandersetzungen, die er über diese Fragen zu führen hatte."
 

Dies Buch ist bereits bestellbar und ab 16. April lieferbar, passend zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels am 8.Mai 2008.        ISBN 978-3-89438-394-7.  Preis 12,90 €.            Inhalt >>>

Israels Irrweg - Eine jüdische Sicht - Rolf Verleger - Eine Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Rolf Verleger wurde durch die Veröffentlichung seines Briefes an den Vorstand des Zentralrates der Juden in Deutschland (ZJD) über Nacht landesweit bekannt. Darin kritisierte er die bedingungslose Unterstützung der „israelischen Gewaltpolitik“ im letzten „Libanonkrieg“ 2006 durch den ZJD. Eine weitere These lautet: „Das Judentum, meine Heimat, ist in die Hände von Leuten gefallen, denen Volk und Nation höhere Werte sind als Gerechtigkeit und Nächstenliebe.“ Mit „Israels Irrweg“ möchte Verleger, Professor für Psychologie am Universitätsklinikum in Lübeck und Mitglied im Direktorium des ZJD, einen Beitrag dazu leisten, dass sich dies ändert. Das Buch gliedert sich in drei Teile: „Wisse, woher Du kommst…“, „… und wisse, wohin Du gehst …“, „… und vor wem Du zukünftig Rechenschaft ablegen musst“. Diese Fragen beantwortet der Autor vor dem Hintergrund der jüdischen Ethik wesentlich überzeugender als viele andere. Der Autor weist auf den grundsätzlichen Widerspruch zwischen Judentum und Zionismus hin. In ihm sieht er auch die unbeantwortete Frage nach der jüdischen Identität, die er für das Wesentlichste hält. Die Politik Israels raube dem Judentum seine Seele und Identität. Ähnlich argumentierte kürzlich Avraham Burg. >>>

Frieden mit den arabischen Nachbarn machen - Rezension von "Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht." von Rolf Verleger - Anis Hamadeh - Das Beziehungsgeflecht zwischen Deutschland, Juden, Israel, Palästinensern, Muslimen und Arabern ist komplex und birgt ein Konfliktfeld auf mehreren Ebenen. Wer eine fundierte und dabei gut lesbare Einführung in dieses Thema sucht, dem sei die Neuerscheinung von Professor Verleger aus Lübeck empfohlen. "Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht" fasst die Problematik auf 160 Seiten kompakt zusammen.  >>>

Ein Buch wie eine Konterbande. - Rupert Neudeck - Reiner Explosivstoff, aber ein Zündstoff der Menschlichkeit. Der Autor legt in einem ersten Teil die Wurzeln seiner jüdischen Identität frei, die zugleich die Tradition seines Glaubens sind. Die Grundsätze, nach denen „Juden, so gut es ging, seit Hillel und Rabbi Akiwa, jahrtausendelang gelebt und gehandelt“ hatten. >>>

 
 

W

Michael Warschawski


Mit Höllentempo
kritisiert die Verrohung der israelischen Politik

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An der Grenze

»In der Solidarität mit den Palästinensern bestätigt sich meine jüdisch-israelische Identität.«
Michael Warschawski

»Warschawskis Text versteht sich als Zwischenbilanz ... Gewiß ist nur Warschawskis Bereitschaft, weiterzumachen. Sie verdankt sich, scheint es, dem festen Glauben, daß Menschen dereinst doch noch Herren ihrer Geschichte werden könnten.«
Moshe Zuckermann

Die Autobiographie eines jüdisch-israelischen Aktivisten, der seit 35 Jahren für die Anerkennung der Palästinenser und für Gerechtigkeit und Frieden im Nahen Osten kämpft: 1949 in Straßburg als Sohn eines Rabbiners geboren, ging Warschawski 1965 zu Talmudstudien nach Jerusalem. Das Trauma des Sechs-Tage-Kriegs ließ ihn die israelische Kolonialhaltung ablehnen und für Brüderlichkeit, Solidarität und Koexistenz kämpfen. Ein bewegendes Zeugnis des unermüdlichen Widerstands eines Grenzgängers, ein Schlüssel zum Verständnis der israelischen Gesellschaft und der aktuellen Situation.

Deutsche Erstausgabe
Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer - mit einem Vorwort von Moshe Zuckermann    bestellen

Dr. Ludwig Watzal

Sonderseite auf meiner HP

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Frieden ohne Gerechtigkeit

... An einer Vielzahl von aktuellen Beispielen macht Ludwig Watzal deutlich, dass es einen dauerhaften Frieden erst geben wird, wenn Israel dem palästinensischen Volk Gerechtigkeit auf allen Ebenen widerfahren lässt und seine Menschenrechte achtet.

Erstmals wurden in dieser Studie die israelischen Menschenrechts- Verletzungen an den Palästinensern in diesem Umfang in deutscher Sprache analysiert und dokumentiert. bestellen

Feinde des Friedens
(2. Auflage 2002)
Ludwig Watzal stellt erstmals den Friedensprozeß in seiner Komplexität dar. Seine Analyse sämtlicher Abkommen vermittelt ein differenziertes Bild der israelischen und der palästinensischen Gesellschaft. bestellen

Friedensfeinde
Der Autor schildert die Geschichte des Konfliktes von der jüdischen Besiedelung Palästinas Ende des 19. Jahrhunderts bis heute und analysiert die seit 1993 geschlossenen Verträge, die den "Friedensprozess" konstituieren, doch von vornherein eine Aussöhnung verhinderten.
Des weiteren werden die Menschenrechtsverletzungen Israels und der palästinensischen Autonomiebehörde dargestellt und die außenpolitischen Verflechtungen Israels sowie seine religiöse Fundamentalisierung beschrieben.
. (Aufbau Verlag, 303 Seiten). bestellen

Book: Peace Enemies

Wohnout, Helmut

Das österreichische Hospiz in Jerusalem.

Geschichte des Pilgerhaus an der Via Dolorosa.

Das österreichische Pilgerhaus in Jerusalem ist eine der traditionsreichsten Institutionen im Vorderen Orient. In den Jahren 1856 bis 1863 an der Via Dolorosa in der Jerusalemer Altstadt erbaut, sollte es bis 1917 die Bedeutung der österreichisch-ungarischen Monarchie als katholische Großmacht im Heiligen Land manifestieren. Im 20. Jahrhundert spiegelt sich das wechselvolle Schicksal der Stadt Jerusalem in der Geschichte des Hospizes wider. In der unmittelbaren Nachkriegszeit von den Briten besetzt, erlebte das Haus eine Zwischenblüte in den späten zwanziger und frühen dreißiger Jahren. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde das Hospiz von der britischen Mandatsmacht als deutsches Eigentum beschlagnahmt und diente bis 1948 als Internierungslager und Offiziersschule. Nach dem Unabhängigkeitskrieg wurde es zum arabischen Spital in der zu Jordanien gehörenden Altstadt Jerusalems, 1988 wurde das Hospiz als Pilgerhaus wiedereröffnet.      bestellen

"Quicksand"


Geoffrey Wawro - Quicksand. America´s Persuit of Power in the Middle East - Penguin Press, New York 2010, 702 pp., $ 37,95. - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - psf -  Mit “Qicksand” liegt ein Buch vor, das erstmalig „Amerikas Machstreben im Nahen Osten“, so der Untertitel, einer kritischen historischen Würdigung unterzieht. Der Autor, Geoffrey Wawro, lehrt Militärgeschichte an der Universität von Nord-Texas. Das hundertjährige Engagement der USA spielt sich zwischen zwei Polen ab: Israel und Saudi Arabien. Die Interessengeleiteten Motive waren in Bezug auf Israel innenpolitischer Natur; bei Saudi Arabien waren es die schier unerschöpflichen Rohölreserven. Gründe für das Scheitern des USamerikanischen Engagements im Nahen Osten sieht der Autor unter anderem in der Implementierung außenpolitischer Doktrinen, die mit der Realität vor Ort nicht in Übereinstimmung gebracht werden konnten. Als jüngstes Beispiel >>>

Audio Download: Geoffrey Wawro Erläutert " Quicksand ": Lewis Lapham

Stimmen israelischer Dissidenten
Sophia Deeg/Michèle Sibony/Michael Warschawski (Hrsg) -
Rezension von Dr. Ludwig Watzal - (pdf) Der israelisch-palästinensische Konflikt hat sich in den letzten Jahren zugespitzt und erschreckende Dimensionen erreicht. Kritische Stimmen in Israel, den USA oder in Europa, die diesen völker- und menschenrechtlichen Skandal anprangern, werden mit dem Vorwurf des „jüdischen Selbsthasses“ oder des „Antisemitismus“ überzogen und versucht, dadurch mundtot zu machen. Trotz dieser grotesken Vorwürfe gibt es noch einige Israelis, die ihre Regierung heftig kritisieren. Davon legt der vorliegende Band ein beeindruckendes Zeugnis ab. Die „abweichenden Meinungen“ beschäftigen sich mit der Politik und Kultur der israelischen Gesellschaft und der Regierung >>

Michael Warschawski

Mit Höllentempo
Die Krise der israelischen Gesellschaft
.

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An der Grenze"

Unermüdlich setzt sich Warschawski deshalb für eine Lösung des Nahostkonflikts ein, die nach seiner festen Überzeugung mehr als nur eine Koexistenz zwischen Palästinensern und Israelis sein muss. Sein Traum ist ein Israel, das seine geographische Lage endlich ernst nimmt und eine kulturelle Verankerung im arabischen Umfeld des Nahen Ostens sucht.. Sein Engagement hat dem in Straßburg als Sohn eines Rabbiners Geborenen wütende Anfeindungen, Diffamierungen und schließlich sogar das Gefängnis eingebracht. Aber Warschawski, der in Israel "Mikado" genannt wird, ist überzeugter Grenzgänger geblieben. Unser Rezensent Stefan Fuchs hat den erklärten Antizionisten nach der Aufgabe der Zivilgesellschaft im Minenfeld des Nahostkonflikts befragt.
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Stimmen israelischer Dissidenten
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Checkpoint Huwara

Israelische Elitesoldaten und palästinensische Widerstandskämpfer brechen das Schwei
gen


Karin Wenger, Kai Wiedenhöfer

Die Gewaltspirale im Nahen Osten dreht sich seit Ausbruch der zweiten Intifada im Jahr 2000 immer schneller. Der Konflikt polarisiert wie kein anderer. Wahrgenommen werden jedoch vor allem jene Ereignisse, die Schlagzeilen machen: palästinensische Selbstmordanschläge, israelische Militärinvasionen und gescheiterte Friedensverhandlungen. In Checkpoint Huwara lässt Karin Wenger israelische und palästinensische «Helden» von ihrem Alltag erzählen. >>>

Johannes Zang

Unter der Oberfläche
Erlebtes aus Israel und Palästina


"Johannes Zang hat einen sehr persönlichen Bericht vorgelegt.
Ein ehrliches und bewegendes Buch über seine Erfahrungen
im Nahen Osten, mit Israelis und Palästinensern.
Es bietet einen ungewöhnlichen Einblick in einen Konflikt,
der den meisten nur aus den Schlagzeilen bekannt ist." -
Dr. Bettina Marx, ARD-Radio-Korrespondentin für Israel
und die Palästinensischen Gebiete, Studio Tel Aviv 
mehr >>>

"Frieden mit den Arabern wäre ein Albtraum" - Der israelische Historiker Moshe Zimmermann zeichnet in seinem neuen Buch ein düsteres Bild von Israel und seiner Zukunft - Arn Strohmeyer - (Moshe Zimmermann: Die Angst vor dem Frieden. Das israelische Dilemma, Aufbau Verlag Berlin 2010) - Der israelische Historiker Moshe Zimmermann hat ein erschreckendes Buch über den politischen Zustand seines Landes geschrieben - erschreckend vor allem für diejenigen, die über Israel wenig wissen und immer noch an dem Bild vom kleinen bedrohten Staat mitten im "arabischen Meer" festhalten. Freunde Israels haben es da leichter, sie können gleich die Klischees vom "antisemitischen" oder "selbsthassenden Juden" hervorholen und die vorgebrachte kritische Analyse auf diese Weise abtun. Aber Argumente dieser Art sind gar keine, weil sie einfach zu einfältig und platt sind, um ernst genommen zu werden. Moshe Zimmermann ist ein zu renommierter und anerkannter Historiker mit bedeutenden Veröffentlichungen über den Holocaust und auch zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, als dass man sein  neues Buch so abtun könnte. Es ist harter Tobak, den er vor allem dem deutschen Leser zumutet, der zumeist eine ganz andere Vorstellung von Israel hat. (...) Dafür, dass es nicht zu einer Tendenzwende in Richtung Frieden kommt, macht Zimmermann militante Minderheiten in der israelischen Gesellschaft verantwortlich: die Araber-Hasser, die Orthodoxen, die Siedler und das Militär. Diese Gruppen - so der Historiker - haben die israelische Gesellschaft in Geiselhaft vor dem Frieden genommen, schüren die Angst und diktieren das politische Tun. Die Mehrheitsgesellschaft fügt sich, weil sie sich vor dem Widerstand dieser kleinen Gruppen gegen einen Frieden mehr fürchtet als vor der Fortsetzung des Status quo oder sogar einem neuen Krieg mit den Nachbarn. Bestes Beispiel: Nicht wenige israelische Analytiker sehen einen Bürgerkrieg zwischen Armee und Siedlern voraus, wenn sich die Regierung doch entschließen sollte, für die Entstehung eines Palästinenserstaates die besetzten Gebiete zu räumen. Begünstigt wurde das Erstarken kleiner mächtiger Gruppen in der israelischen Gesellschaft durch eine "ideologische Revolution". Die Staatsideologie des Zionismus wird heute nicht mehr wie in den Anfangsjahren des Staates nach 1948 von den säkularen sozialistischen Elementen (vor allem der sozialdemokratischen Arbeiterpartei) getragen, sondern von den Nationalisten, Nationalreligiösen und Ultraorthodoxen. Für diesen neuen Zionismus - den Zimmermann den "wahren Postzionismus" nennt - ist das "Jüdische" im religiös-orthodoxen Sinne vorrangig, es ist der primäre Wert, dem auch die Demokratie untergeordnet wird. Priorität hat bei diesen Kräften ein "jüdischer Staat", der dann automatisch ethnozentrisch orientiert ist und kein demokratischer mehr sein kann, weil er die anderen Minderheiten im Land diskriminiert. Diese Gruppen, die auch in Netanjahus Koalition stark vertreten sind, haben Israel religiöser gemacht und politisch deutlich nach rechts gerückt. Diese tragenden neuen Säulen des Zionismus sind äußerst friedensfeindlich. Zu den "Araber- Hassern" zählt Zimmermann den derzeitigen Außenminister Avigdor Lieberman und seinen Anhang - zumeist Einwanderer aus der früheren Sowjetunion. Jeder Kompromiss mit Arabern gilt Liebermann als "Kriecherei". Er sagt: "Wenn wir zaudern, stottern, kriechen, werden sie uns an die Wand drücken."  >>>

Moshe Zimmermann: "Die Angst vor dem Frieden" - Arne Hoffmann - Durch eine Rezension in der Frankfurter Rundschau war ich auf das Buch Die Angst vor dem Frieden des israelischen Historikers Moshe Zimmermann (Leiter des Richard-Koebner-Zentrums für deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem) aufmerksam geworden – ein Buch, das sich als eine wirklich aufrüttelnde Analyse herausstellte. Während man aus unseren Medien nur bruchstückhafte und sehr zurückhaltende Informationen über bedenkliche Entwicklungen innerhalb Israels erhält, zeichnet Zimmermann auf 150 Seiten ein so deutliches und unverblümtes Bild der Zustände in diesem Land, dass man sich schon fast wundert, wie dieses Buch hierzulande überhaupt veröffentlicht werden konnte. >>>

Moshe Zimmermann

Goliaths Falle

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Moshe Zuckermann
und andere

Identitäten: Israel zwischen Postzionismus und Ethnopolitik


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Zweierlei Israel
Israel und die Linke - eine Geschichte von falscher Liebe und echtem Hass, von Irrtümern und Missverständnissen. Der jüdische Marxist Moshe Zuckermann, überzeugter Israeli und gewesener Zionist, klärt auf, wie es eine aufgeklärte Linke mit Israel halten sollte und was die deutsche Linke einen Dreck angeht    bestellen

Zweierlei Holocaust

Zweierlei Holocaust- verweist zum einen auf die unterschiedlichen Bedeutungsfunktionen, die das geschichtliche Ereignis in den politischen Kulturen Israel und Deutschland erfüllt. Zum anderen bezieht er sich auf die in beiden Ländern nachweisbare Diskrepanz zwischen dem Wesen des Holocaust und seiner kulturindustriell verformten Rezeption.
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Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte, Bd.33/2005 : Antisemitismus - Antizionismus - Israelkritik   bestellen

Felix Zimmermann
Schauplatz Palästina
Leben auf beiden Seiten der Mauer

Wahlen in Palästina, Abzug der Siedler, Rückkehr der Touristen: Seit Arafats Tod ist die Region im Umbruch. Wie sieht der Alltag aus auf beiden Seiten der Mauer? Welche Hoffnungen haben die Menschen? Was sind sie bereit, zu opfern? Ungewöhnliche Einblicke, klare Analysen - ein spannendes Buch zum aktuellen Thema.

Verlag Herder
€[D] 9,90 / sFr 18.10
ISBN 3-451-05666-6

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http://www.herder.de/programm/detail_html?k_tnr=5666&par_onl_struktur=450239&onl_struktur=450239

G. Zambon

Mordechai: eine fast wahre Geschichte

Hrsg. Arbeitskreis Palästina-Israel - Frankfurt am Main,
Uri Avnery und Baruch Kimmerling
Emil Habibi gewidmet

Der Autor Dr. Giuseppe Zambon ist italienischer Jude, Internationalist, Friedensaktivist, Humanist, Buchhändler, Verleger (wegen der Reihenfolge bitte ich um Nachfrage bei G.Z. :-) ) und ich empfehle dieses Märchen allen, die Kinder, Enkelkinder, Neffen, Nichten, Kinder von FreundInnen im Alter zwischen 3 und 13 haben. Erwachsene werden beim Vorlesen Freude haben wenn den Kindern ein tiefes Gefühl für Mitmenschlichkeit vermittelt wird.  bestellen


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