oo

Das Palästina Portal

Kostenlos  IST nicht Kostenfrei

Unterstützen Sie
unsere Arbeit

Nach oben
Neu
Online + Kostenlos
Deutschsprachige Aktivisten
Autoren A-C
Autoren D-J
Autoren K-L
Autoren M-R
Autoren S-Z
Laika Verlag
Palmyra Verlag
Theorie und Praxis Verlag
Zambon Verlag

 

 

Neue Bücher  zum Nahostkonflikt - Palästina + Israel
 

Nach oben | Weiter

 


Diese 4 Titel erscheinen in 2 bis 3 Wochen. - Cosmics Verlag - Abraham Melzer

1. Bis zum letzen Atemzug -  Felicia Langer

15,-€



Zur Zeit werden die Bücher  mit  20% Nachlass angeboten

Für Wiederverkäufer gelten 50%

2.  Israel vor Gericht    -  Abi Melzer 20,--€
3. Mit Feuer und Blut  -  Abi Melzer 20,--€
4. 99 Namen Allahas - Rosina - Fawiza Al - Rawi 20,--€


Abraham Melzer: Mit Feuer und Blut. Ein anderer Blick auf den Israelisch-Palästinensischen Konflikt - Neu-Isenburg 2017, ISBN 978-3-9817922-7-0
 

Rezension - Israel auf der Anklagebank - Abi Melzer prangert in seinem neuen Buch Ideologie und Verbrechen des Zionismus an - Arn Strohmeyer

Der deutsch-jüdische Publizist und Verleger Abi Melzer ist ein unbequemer Mann. In einem Land, in dem vom mainstream Kritik an der israelischen Politik immer noch als „antisemitisch“ verurteilt wird, obwohl dieser Staat Völkerrecht und Menschenrechte permanent mit Füßen tritt, hat er keine Scheu, ständig wider den Stachel zu löcken, Gerechtigkeit für die unterdrückten Palästinenser einzufordern und die israelischen Untaten zu verurteilen. Mit einer solchen kämpferischen Haltung setzt er sich natürlich zwischen viele Stühle. Und das jüdische Establishment in Deutschland in Gestalt des Zentralrates entblödet sich nicht, ihn als „Antisemiten“ anzuprangern, so die frühere Zentralratsvorsitzende Charlotte Knobloch.


Das ist die paradoxe Situation: Hätte es in Deutschland in den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Deutschland mehr Demokraten und den Menschenrechten verpflichtete Zeitgenossen gegeben, wäre es vermutlich nicht zum Aufstieg Hitlers, zur großen Weltkriegskatastrophe und dem Megaverbrechen an den Juden gekommen. Heute hat sich die Situation völlig umgekehrt. Wenn in Israel – „dem Staat der Opfer“ – die Auffassung vorherrscht, Menschenrechte gegenüber den Palästinensern könne man sich nicht leisten, sie würden das Überleben des Staates gefährden und ein universalistischer Staatsbürgerschaftsstatus würde den jüdischen Charakter des Landes bedrohen (so die israelische Soziologin Eva Illouz), dann setzen sich Deutsche, die eben die Einhaltung der Menschenrechte und des Völkerrechts in Israel einfordern, sofort dem Antisemitismus-Vorwurf aus. Eine völlig absurde Situation, die auch für die deutsche Demokratie nichts Gutes verheißt, denn Menschenrechte sind universell und unteilbar – auch in Israel.


Dies zu verdeutlichen, ist genau der Kampf, den Abi Melzer unermüdlich und sehr mutig führt. Da ist er nicht zu Kompromissen bereit. Er ist ein unerbittlicher Aufklärer und Moralist, der die einzig richtige universalistische Folgerung aus dem Holocaust gezogen hat: Dass so etwas „nie wieder!“ geschehen darf, gilt nicht nur für Juden (wie es in Israel vertreten wird), sondern für alle Menschen auf der Welt. Das ist die humane Position, die er auch in seinem neuen Buch „Mit Feuer und Blut. Ein anderer Blick auf den Israelisch-Palästinensischen Konflikt“ vertritt. Schon der Titel sagt aus, dass hier nicht Süßholz geraspelt, sondern Tacheles geredet wird.


Melzers Buch ist eine einzige Anklage gegen den Zionismus, die israelische Staatsideologie, und seine politischen Praktiken: Krieg, Gewalt, Besatzung, Apartheid und Unterdrückung. >>>


 

Abraham Melzer: Die Antisemiten-Macher. Deutschland, Israel und die neue Rechte - Westend Verlag Frankfurt/ Main, ISBN 978-3-86489-183-0, 18 Euro
 

Bildergebnis für Abraham Melzer: Die Antisemiten-Macher. Deutschland, 							Israel und die neue RechteRezension - Wider die Hysterie um die Kritik an Israels Politik - Abi Melzer klagt in seinem neuen Buch die Zionisten und ihre Anhänger als Erfinder des „neuen Antisemitismus“ an - Arn Strohmeyer

Abi Melzer ist ein Überzeugungstäter, aber im besten aufklärerisch-humanen Sinne. Dieser deutsch-jüdische Publizist und Verleger kämpft an vielen Fronten, um immer wieder seine Botschaft unter die Leute zu bringen: Der Zionismus (die israelische Staatsideologie, die die Politik dieses Staates bestimmt) ist von seinem Wesen und seinen Taten her ein inhumaner Siedlerkolonialismus. Er war von Anfang an darauf angelegt, einen „exklusiv jüdischen Staat“ auf dem von einem anderen Volk bewohnten Boden Palästinas aufzubauen. Dieses Aufbauwerk war nicht ohne eine ethnische Säuberung (die Nakba) möglich, die 1948 vor, während und nach der Staatsgründung von den Zionisten durchgeführt, im Krieg von 1967 fortgesetzt wurde und auch heute noch – wenn auch mit differenzierteren Mitteln – in vollem Gange ist. Denn das Ziel ist immer dasselbe: einen homogenen, rein jüdischen Staat zu schaffen.


Dieses große Unrecht, das mit Israels Aufstieg dem palästinensischen Volk mit der Vertreibung von 800 000 Menschen, der Enteignung seines Landes und der Zerstörung seiner Kultur angetan wurde, verdrängt das offizielle Israel bis heute. Schuldgefühle den verachteten Palästinensern gegenüber hat es nie gegeben und gibt es auch heute nicht, obwohl man sie mit einer brutalen Besatzungspolitik im Westjordanland und einer totalen Abriegelung im Gazastreifen unterdrückt und sich ständig weiter ihr Land aneignet. Dass ein solches Vorgehen gegen Völkerrecht und Menschenrechte verstößt, interessiert die israelische politische Elite nicht. Gott hat ihnen laut Bibel das Land geschenkt, argumentieren selbst säkular eingestellte Israelis. Außerdem fügt man hinzu: Wir haben den Holocaust durchgemacht, uns ist alles erlaubt!


Die überaus starke Militärmacht Israel (die viertstärkste der Welt), die von den USA und Europa (gerade auch von Deutschland) getragen wird, macht eine solche Politik möglich. Über die Beurteilung dieser Praxis der gewaltsamen Herrschaft über ein anderes Volk ist aber auch das internationale Judentum zutiefst gespalten. Dem radikalen Nationalismus der Zionisten, der auch starke chauvinistische Züge hat und von einem radikalen religiösen Messianismus unterstützt wird, stehen die Universalisten gegenüber, die sich auf die besten humanistischen Traditionen der jüdischen Religion und der Aufklärung berufen und die Einhaltung von Menschenrechten und Völkerrecht fordern. Der Streit zwischen diesen beiden Parteien wird erbittert und mit allen Mitteln geführt. Der britisch-jüdische Philosoph Brian Klug  >>>

Arn Strohmeyer

Ist Antizionismus gleich Antisemitismus?

 Eine Antwort auf Kritiker meines Buches Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt. Hitlers langer verhängnisvoller Schatten

Beiträge zur Internationalen Politik, Bd. 10
ISBN 9783944487489
13x20 cm, Englisch-Broschur, 182 Seiten - 17,90 Euro


 

 

 

Die Verteidiger der israelischen Politik in Deutschland greifen, wenn Kritiker unter Berufung auf die Menschenrechte und das Völkerrecht diese Politik kritisieren, schnell zum Antisemitismus-Vorwurf Arn Strohmeyer untersucht an einem prototypischem Fall – der Kritik des Bremer Grünen-Politikers und Vorsitzenden der Bremer Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Hermann Kuhn an seinem Buch Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt – die Argumente, auf die sich die Israel-Apologeten dabei stützen. Strohmeyer kommt zu dem Ergebnis, dass die Verteidiger Israels so gut wie ausschließlich ideologisch argumentieren, aber offenbar nur begrenzte Kenntnisse des Zionismus und seiner Geschichte haben. Oder sie tabuisieren und verdrängen die zionistische Realität, weil sie nicht in ihr Wunschbild von Israel passt. Der Antisemitismus-Vorwurf, den sie gegen die Kritiker der israelischen Politik verwenden, erweist sich damit in erster Linie als eine ideologische Waffe, die von Israels Vorgehen gegen die Palästinenser ablenken und Kritik an Israels Vorgehen ausschalten soll.

Der Missbrauch von angeblichem Antisemitismus ist moralisch verabscheuungswürdig. Es waren Hunderte von Jahren nötig und Millionen von Opfern, um Antisemitismus – eine spezielle Form von Rassismus, der historisch zum Genozid führte – in ein Tabu zu verwandeln. Menschen, die dieses Tabu missbrauchen, um Israels rassistische und genozidale Politik gegenüber den Palästinensern zu unterstützen, tun nichts anderes, als die Erinnerung an jene jüdischen Opfer zu schänden, deren Tod aus humanistischer Perspektive nur insofern Sinn hat, als er eine ewige Warnung an die Menschheit ist vor jeder Art von Diskriminierung, Rassismus und Genozid.“ (Ran Ha Cohen, israelischer Literaturwissenschaftler)




Ilan Pappe

Was ist los mit Israel?
Die zehn Hauptmythen des Zionismus

 Cosmics-Verlag Neu-Isenburg 2016

ISBN 978-3-9817922-6-3, 14.95 Euro

 

 

Wenn Propaganda-Lügen dem Frieden im Wege stehen - Der israelische Historiker Ilan Pappe hinterfragt in seinem neuen Buch die wichtigsten Mythen der israelischen Politik- Arn Strohmeyer

In Deutschland nimmt die inquisitorische Jagd der Israel-Lobby auf vermeintliche „Antisemiten“ immer drastischere, brutalere, aber auch kuriosere Formen an. Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Seminare und Ausstellungen (sogar Konzerte wie kürzlich in München) werden auf den Index gesetzt, und es wird mit allen erdenklichen diffamierenden, verleumderischen und denunzierenden Mitteln versucht, solche events – unter dem Vorwand sie seien „antisemitisch“, zu verhindern. Dass solche Methoden totalitär sind und die hohen demokratischen Güter der Meinungs-, Informations- und Wissenschaftsfreiheit sowie der Menschenrechte und des Völkerrechts nur mit völliger Verachtung strafen, schert diese Leute nicht im geringsten. Diese Art von Gesinnungsjagd hat das einzige Ziel, jeden Diskurs über Israels verbrecherische Politik gegenüber den Palästinensern zu verhindern und ist längst zu einer eigenständigen fanatischen Ideologie geworden, die den Antisemitismus, der ja eigentlich bekämpft werden soll, eher fördert als ihn aktiv anzugehen. >>>
 

Was ist los mit Israel? - Rezension von Dr. Ludwig Watzal

Die zehn Hauptmythen des Zionismus. - In Deutschland wird die israelische und zionistische Version der Geschichte weitestgehend akzeptiert. Sie basiert jedoch auf einer Ansammlung von Mythen, die das Ziel verfolgen, das moralische Recht und das ethische Verhalten der Palästinenser ins Zwielicht zu rücken und ihren Anspruch auf ihr Land als illegitim erscheinen zu lassen. Dass diese Geschichtsklitterung funktioniert, liegt daran, dass diese Mythen von den Mainstream-Medien und der politischen Klasse in Deutschland als Wahrheit akzeptiert werden und bei jeder sich bietenden Gelegenheit dem Volk unter die Nase gerieben werden. (...) Der im britischen Exil lebende israelische Historiker Ilan Pappe hat in seinem jüngsten Buch „Was ist los mit Israel?“ sich mit den zehn Hauptmythen des Zionismus auseinandergesetzt und sie als das entzaubert, was sie sind, nämlich Legenden, bestehend aus Halbwahrheiten und Fabrikationen von Geschichte. Der Autor konfrontiert die zionistischen Mythen mit der Realität vor Ort und klopft erstere daraufhin ab, ob sie der Wahrheit standhalten. Ohne eine solche unvoreingenommene Betrachtung der Geschichte könne es keinen dauerhaften Frieden in der Region geben, so Ilan Pappe. >>>


B‘Tselem (Hrsg.)

FOLTER IN ISRAEL


Die Menschenrechtsorganisationenen Hamoked und B’Tselem (beide Tel Aviv) berichten über Missbrauch und Demütigungen von Seiten israelischer Sicherheitsbeamter.

Oktober 2016
Broschüre 14x20,5 cm
112 Seiten 12,00 EUR
ISBN: 978-3-88975-263-5

NEU - In seinem Buch „Freedom Bus 2016. Kunst und Kultur gegen Intoleranz und Gewalt“ schreibt der Autor Ekkehart Drost über seinen sechsten Besuch in Palästina, in dessen Mittelpunkt die Fahrt mit dem Freedom Bus des Freedom Theatre Jenin steht. Es ist kein herkömmlicher Reisebericht; der Freedom Ride for Justice stellt den Rahmen dar, in dem er neue Erfahrungen sammeln und Menschen kennen lernen konnte, deren Geschichten er hier erzählt.

Die Fahrt hat durch die Teilnahme des indischen sozialkritischen Theaters Jana Matya Manch eine ganz besondere Note bekommen. In einem Kapitel dieses Buches, in dem es um Solidarität geht, werden die Parallelen zwischen der ausgebeuteten und entrechteten ländlichen Bevölkerung Indiens mit den Menschenrechtsverletzungen, denen die Palästinenser ausgesetzt sind, aufgezeigt.

Ebenso wie bei seinen vergangenen Besuchen, über die er in seinem letzten Buch „HOFFEN auf das Wunder. Meine Gespräche mit Palästinensern, Israelis und Deutschen“ geschrieben hat,  hat er auch in diesem Jahr Gespräche mit Vertretern palästinensischer und internationaler Organisationen geführt, um über Tendenzen und Entwicklungen aus erster Hand berichten zu können. An dieser Stelle sollen Military Court Watch und Defense for Children International–Palestine, B´Tselem und GrassrootsAlQuds genannt werden.

 

Der Autor war Zeuge eines erneuten Siedleranschlages auf die Familie Dawabshe in Duma, bei der im Jahr zuvor die Eltern Dawabshe und ihr 18monatige Baby Ali ermordet wurden. Er beschreibt die Festnahme eines 15jährigen Jungen durch acht Soldaten in Hebron – an der Stelle, an der wenige Tage zuvor ein am Boden liegender 21jähriger Palästinenser durch einen israelischen Soldaten exekutiert wurde.

Selten zuvor lagen neben dem Grauen und Erschrecken über die Brutalität der israelischen Besatzung die Freude über die Schönheit des Landes, die Bewunderung für die Freundlichkeit und Lebensfreude der Palästinenser so dicht nebeneinander. Der Leser nimmt Teil an Theateraufführungen (Playback Theatre) des Freedom Theatres in Flüchtlingslagern und in einer Höhle in den South Hebron Hills

 

„To exist is to resist“ – dieses Motto findet man überall in Palästina als Graffiti. Und dieser Widerstand zeigt sich manchmal, wenn sich Jungen mit Steinen gegen Panzer zur Wehr setzen. Was aber in unseren Medien viel zu selten wahrgenommen wird, sind die unterschiedlichen und vielfältigen Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Dazu gehören alle Formen von „Kunst und Kultur in Palästina,“ die Wolfgang Sréter, freier Autor und Fotograf in München, in einer großartigen Ausstellung zeigt.

Alle Protagonisten, die in diesem Buch zu Wort kommen, wollen - wie es das Freedom Theatre Jenin seit nunmehr zehn Jahren praktiziert - durch Kunst und Kultur der alltäglichen Gewalt und Intoleranz durch die israelische Besatzung trotzen.

 Das Buch hat 230 Seiten, 90 Fotos, darunter 30 farbige, kostet 15€ plus Versandkosten und ist nur über den Autor zu beziehen: e1944drost@gmx.de

Die einzige Demokratie im Nahen Osten?
Israel und die westlichen Werte

Arn Strohmeyer

Gabriele Schäfer Verlag Herne
226 Seiten, 19,50 Euro
ISBN 978-3-944487-43-4

(Umschlagentwurf Erhard Arendt)
 

Israel – eine Demokratie oder Ethnokratie? - Dass Israel die „einzige Demokratie“ im Nahen Osten ist, gilt in westlichen Staaten (USA und EU) als unumstößliches Dogma. Dieser Staat wird als „demokratische Insel“ im Meer der arabischen Diktaturen ringsum angesehen. Schon der Begründer des Zionismus, Theodor Herzl, sah den Judenstaat visionär „als Vorposten der Kultur gegen die Barbarei“, und Israel versteht sich heute als „Villa im (arabischen) Dschungel“. Dabei steht schon die zionistische Ideologie des Siedlerkolonialismus, die Israel von Anfang an geprägt hat, im Widerspruch zum Wesen der Demokratie westlichen Typs. Denn der israelische Staat konnte nur mit der Unterwerfung eines anderen Volkes und dem Raub seines Landes geschaffen werden. Heute leben im israelischen Herrschaftsbereich (Westbank und Gazastreifen) fast vier Millionen Palästinenser ohne jede bürgerlichen und demokratischen Rechte. Auch die Palästinenser in Israel selbst sind keine vollwertigen Bürger und weitgehenden Diskriminierungen ausgesetzt. Israel erweist sich so nicht als Demokratie, sondern als Ethnokratie mit demokratischen Elementen, denn die Juden sind die privilegierte und dominante Schicht. Ein Faktum, das mit den westlichen Werten von der Gleichheit aller Menschen und ihren unveräußerlichen Rechten nicht vereinbar ist.
 

Texte auf diesen Seiten von Arn Strohmeyer >>>
Homepage von Arn Strohmeyer >>>
 

 

Das neue Buch von Felicia Langer ist lieferbar.

FELICIA LANGER
MIT EIGENEN AUGEN
Mit zahlreichen Abbildungen
Erinnerungen
Cosmics Verlag
320 Seiten, 22,--€
ISBN 978-3-9817922-0-1


Die Rechtsanwältin Felicia Langer beschreibt was sie vor israelischen Militärgerichten erlebt und gesehen hatte. Hinter den einzelnen Fällen verstecken sich Schicksale, erleben wir Menschen aus Fleisch und Blut, Gestalten, die sich im Gedächtnis tief und nachhaltig eingraben. Mit eigenen Augen ist Felicias Langer erstes Buch, dass sie 1974 geschrieben und im Eigenverlag veröffentlicht hat, da kein Verlag in Israel bereit war es zu drucken. (...) (Deuternomium 16,20)


Homepage - Felicia Langer >>>
Bücher von Felicia Langer >>>
Texte im "Das Palästina Portal" >>>

Alan Hart
ZIONISMUS:

DER WIRKLICHE FEIND DER JUDEN

Band 1: Der falsche Messias


Lieferbar auch auf italienisch
Format: 17x24 cm, 400 Seiten
ISBN 978 3 88975 225 3 • 29,80 €


„Ich hoffe, dass all jene, denen die Probleme des Nahen Ostens Sorge bereiten, dieses Buch lesen werden. Es ist ungeheuer lesenswert und eine großartige Arbeit, die Alan Harts enge Beziehung zu israelischen und palästinensischen Führern widerspiegelt. Wir sehen uns mit einer schrecklichen Unruhe im Nahen Osten konfrontiert, und das Buch erklärt, wie es dazu kam und wie wir diese hinter uns lassen können.

Die dortige Tragödie zieht die Palästinenser, die Israelis und den Rest der Welt in Mitleidenschaft. Für jeden, der dazu beitragen möchte, vorwärtszuschreiten, wird die Lektüre dieses Buches hilfreich sein.“ (Clare Short, britisches Parlamentsmitglied und, bis zu ihrem Rücktritt wegen des Einmarsches im Irak, Sekretärin für Internationale Entwicklung im Kabinett Tony Blairs)

„Das vielleicht Verblüffendste auf der heutigen weltpolitischen Bühne ist , dass in den meisten westlichen Länder der Staat Israel hoch geachtet ist. Dieser erstaunliche Umstand hat sich über mehrere Jahrzehnte hinweg entwickelt, und in dieser langen Zeit ist anscheinend folgendes vergessen worden: - erstens von den meisten Juden, dass der Zionismus, der den Staat Israel hervorgebracht hat, eine völlige Abkehr von den religiösen Glaubensvorstellungen und Werten des Judentums darstellt, - und zweitens von der Weltgemeinschaft insgesamt, dass sich der Zionismus auf eine kaltblütige Politik des Kolonialismus, der ethnischen Säuberung und des Terrorismus stützt.“  (Rabbi Ahron Cohen)


Alan Hart

ZIONISMUS: DER WIRKLICHE
FEIND DER JUDEN

Band 2: David wird zu Goliath
Lieferbar ab Juli 2016
Format: 17x24 cm, ca. 400 Seiten
ISBN 978 3 88975 226 0 • ca. 29,80 €


James Petras

USA: HERR ODER DIENER DES ZIONISMUS?

Format: 14x20,5 cm, 286 Seiten

ISBN 978 3 88975 143 0 • 15,00 €

Wilhelm Kempf (2015).
Israelkritik zwischen Antisemitismus und Menschenrechtsidee.

Eine Spurensuche.
Berlin: verlag irena regener,

ISBN 978-3936014-33-4
276 S., 39.90 €.

 

Pressemitteilung zu Antisemitismus und Israelkritik - Beunruhigt über die Schärfe der Auseinandersetzung zwischen Unterstützern und Gegnern der israelischen Politik während des 2. Libanonkrieges (2006) startete die Projektgruppe Friedensforschung an der Universität Konstanz ein bis heute laufendes Forschungsprogramm über „Israelkritik, Umgang mit der deutschen Geschichte und Ausdifferenzierung des modernen Antisemitismus“, in dessen Rahmen u.a. ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Survey durchgeführt wurde, mittels dessen zum einen Aufschlüsse über die Struktur antisemitischer, antizionistischer und israelfeindlicher Einstellungen gewonnnen und zum anderen herausgefunden werden sollte, in welches Weltbild kritische Einstellungen gegen Israel eingebettet sind. Nach verstreuten Publikationen in internationalen Fachzeitschriften liegen die Ergebnisse dieses Surveys nunmehr in Buchform vor:



An einer nach Alter, Geschlecht und Schulbildung für Deutschland repräsentativen Stichprobe von ca. 1000
Untersuchungsteilnehmern aus den alten und neuen Bundesländern sowie mehr als 450 mehr oder minder aktiven Israelkritikern durchgeführt, zeigen die Befunde des Surveys, dass sowohl antisemitische als auch antizionistische und israelfeindliche Vorurteile in der deutschen Bevölkerung weit verbreitet sind und – je nach Art des Vorurteils – von 7% bis 48% der Deutschen als eine legitime politische Meinung ausgegeben werden, während nur 37% eine besondere Verantwortung der Deutschen gegenüber den Juden anerkennen. >>>

MIT SPRAYDOSE UND PINSEL GEGEN DIE BESATZUNG - Graffiti in Palästina - Mit Beiträgen von Sliman Mansour und Samiha Abdeldjebar
Herausgeber Fritz Edlinger

Nirgendwo sonst haben Wandmalerei und Graffiti in den vergangenen Jahrzehnten so eindeutig politischen Charakter angenommen wie in Palästina. Pinsel und Spraydose sind seit der ersten Intifada 1987 zu wichtigen Waffen des Protestes geworden. Auch der berühmte Graffiti Künstler Banksy stattete vor Kurzem den besetzten Gebieten einen  Besuch ab und bereicherte die Wände Palästinas um politische Motive. Graffiti aus Gaza und der Westbank gelten weithin als wichtige Elemente der Politisierung und Mobilisierung. Mit ihrer Kunst als Widerstandsform gegen die israelische Besatzungspolitik haben palästinensische Maler und Sprayer weltweit ein Publikum erreicht.

Eine Reihe von Bildern wie der Steine werfende Junge oder die Bäuerin, die in ihrem Tragetuch die ganze Last eines geschundenen Volkes schleppt, hat sich in das kollektive Gedächtnis künstlerisch interessierter und politisch engagierter Menschen eingegraben.

Im vorliegenden Buch wird ein buntes, lebendiges, widerständiges Palästina gezeigt, ein Palästina, das seinen Besatzern trotzt und seine Kraft farbenfroh zum Ausdruck bringt. Themen wie die zionistische Landnahme, die Vertreibungen nach 1948 und 1967, die Zerstörung der palästinensischen Landwirtschaft, die demütigenden Personenkontrollen, der Mauerbau und das Leben im größten Gefängnis der Welt, dem Gaza-Streifen, stehen dabei genauso im Mittelpunkt wie künstlerisch ausgedrückte Hoffnungen auf ein Leben ohne Unterdrückung: der Olivenbaum als Lebensspender, der in die Mauer gemalte Durchgang und die junge Frau, die sich von Luftballons in die Freiheit tragen lässt.

Auch die Ironie kommt in den Malereien nicht zu kurz, wenn beispielsweise ein junges, sommerlich luftig gekleidetes Mädchen einen uniformierten und bis an die Zähne bewaffneten israelischen Soldaten durchsucht und zur Ausweisleistung auffordert. Dieses von Banksy entworfene und seither oftmals kopierte Motiv findet sich auch am Cover dieses Buches.

Fritz Edlinger (Hg.): Mit Spraydose und Pinsel gegen die Besatzung. Grafitti in Palästina.
ISBN 978-3-85371-395-2, 224 Seiten, farbig bebildert, 24,00 Euro
Mit Beiträgen von Sliman Mansour und Samiha Abdeldjebar


Atef Abu Seif: "Frühstück mit der Drohne" - Sirren der Kampfdrohnen während des Gaza-Kriegs - Der promovierte Politik- und Sozialwissenschaftler Atef Abu Saif lebt im Gazastreifen. Seine Tagebuchaufzeichnungen zum 51 Tage dauernden Krieg im Gazastreifen im Juli 2014 wurden weltweit veröffentlicht. Nun sind die eindrücklichen Beobachtungen unter dem Titel "Frühstück mit der Drohne" als Buch erschienen. - Ralph Gerstenberg

51 Tage dauerte der Krieg im Gazastreifen, der am 7. Juli 2014 begann. 51 Tage, von denen Atef Abu Saif jeden einzelnen in seinem Tagebuch festhielt. Ein Akt des Überlebens, für den der palästinensische Schriftsteller und fünffache Familienvater sein Leben riskierte. Im Nachhinein bezeichnet er es als töricht, täglich das Internetcafé aufgesucht und sich der Todesgefahr ausgesetzt zu haben, um dieses Buch zu schreiben. Doch er wollte festhalten, was um ihn herum geschah, Zeugnis ablegen von Angst und Bedrohung, von Hoffnung und Solidarität, vom Leben "im Takt von Trommeln und Bomben" und dem immerwährenden Sirren der Drohnen. >>>

Atef Abu Saif: "Frühstück mit der Drohne. Tagebuch aus Gaza", aus dem Englischen von Marianne Bohm, Unionsverlag, 256 Seiten, Preis: 19,95 Euro

Ein Leben für Gerechtigkeit; Liebe und Versöhnung, von Reuven Moskovitz - Herausgegeben von Martin Breidert u. Ekkehart Drost, 260 S., Sommer 2015 - Rezension von Ulrike Vestring - FrauenWegeNahost - November 2015

Dies ist ein Buch der Freundschaft. Reuven Moskovitz hat viele Freunde in Deutschland. Hier finden sie seine wichtigsten Aufzeichnungen aus fast 50 Jahren Friedensarbeit. Ein Buch der Freundschaft auch deshalb, weil zwei ausgewiesene Freunde nicht nur des Verfassers, sondern auch Freunde eines gerechten Friedens zwischen Palästina und Israel dieses Buch herausgeben haben. Sie haben die Gedanken, Briefe und Appelle von Reuven Moskovitz durch Texte seiner Wegbegleiter ergänzt.

Und wer ist dieser Reuven Moskovitz? In Rumänien geboren, der Nazi-Verfolgung nur knapp entronnen lebt er heute in Jerusalem. Das erklärt das Lebensziel des heute 86-Jährigen: Versöhnung. Dafür tritt er unermüdlich ein,  mit Hartnäckigkeit, Charme und – Musik.

Ich bin Reuven zum erstenmal bei der Verleihung des Aachener Friedenspreises 2003 begegnet. Die Laudatio, gehalten vom Journalisten und Nahost-Kenner Andreas Zumach, galt dem israelischen Preisträger ebenso wie der Palästinenserin Nabila Espanioly.

Plötzlich Geigenklänge. Ein kompakter kleiner Mann betritt das Podium, die Geige unterm Kinn. Zehn Minuten lang spielt er Weisen wie aus dem Schtetl, deutsche Volkslieder und arabische Melodien. Und hätte noch mehr gespielt, seine begeistert mitklatschende Zuhörerschaft zum Singen und Tanzen gebracht. Aber die Enge des Programms ließ es nicht zu.

Zwei Jahre später, auf der großen Palästina-Konferenz in der Kölner Feuerwache. Ich sitze auf dem Podium zwischen fünf hochmögenden Nahost-Experten, von denen keine und keiner gewillt ist, seine Redezeit einzuhalten. Plötzlich steht unten Reuven Moskovitz mit seiner Mundharmonika. Unmöglich ihm klar zu machen, dass er „nicht dran“ ist. Seine Freunde im Publikum scheren sich so wenig wie er um die Tagesordnung. Und mir wird klar, dass ich es mit einem Friedensabenteurer zu tun habe.

Die Mundharmonika reiste auch auf dem  jüdischen Boot für Gaza mit, dem es 2010 erwartungs-gemäß nicht gelang, die israelische Blockade zu durchbrechen. Soldaten enterten das Boot und nahmen die jüdischen Friedenssucher teilweise gewaltsam fest. Reuven spielte noch, als ein Soldat die für Kinder in Gaza bestimmten 50 Mundharmonikas zertrampelte.
 
Der Autor hat eine tiefe Beziehung „zu dem Deutschland, das ich liebe.“ Sie zeigt sich in seiner Beherrschung der Sprache ebenso wie in seiner Kenntnis der Lyrik von Brecht, Fried, Heine, Hesse, Kästner und Mascha Kaleko, die er in seinen Texten fast beschwörend zitiert. Das macht die Lektüre zu einem herzbewegenden Erlebnis.
 
Es findet seine Ergänzung in den informativen und teilweise anrührenden Zeugnissen von Reuvens deutschen Freunden, die die Herausgeber in kluger Auswahl präsentieren. Nicht zu vergessen die Fotos. Das Schönste für mich ist die Szene aus einem Jerusalemer Wohnzimmer: Reuven Moskovitz mit erhobener Hand auf dem Sofa sitzend, ihm gegenüber Jeff Halper, in kurzen Hosen und Flipflops. Zwei jüdische Streiter für einen gerechten Frieden.
 
„Losung“ nennt Reuven ein Gedicht des jüdischen Dichters Josef Papiernikoff von 1924, das er seinen Jahresbriefen voranstellt:
 
Mag sein, dass ich bau in der Luft meine Schlösser.
Mag sein, dass mein Gott ist im ganzen nicht da.
Im Traum ist mir heller, im Traum ist mir besser,
im Traum ist der Himmel noch blauer als blau.
Mag sein, dass ich werd’ mein Ziel nicht erreichen.
Mag sein, dass mein Schiff wird nicht kommen zum Steg.
S’geht mir nicht darum, ich soll was erreichen.
S’geht mir um den Gang auf einem sonnigen Weg.
 
Dies könnte auch Reuvens Losung sein. Wir wünschen ihm einen sonnigen Weg.

 

Das Buch ist zum Preis von 15€ plus Versandkosten zu beziehen über:

Gesine- Anna Janssen, gesine-anna.Janssen@t-online.de  Tel. 04923 200
ISBN 978-3-00-049873-2

Nach oben | Weiter

Start | oben

Mail            Impressum             Haftungsausschluss                 arendt art