Amnesty Report 2011 - Israel und besetzte palästinensische Gebiete Hintergrund
Blockade des Gazastreifens - humanitäre Krise
Einschränkungen im Westjordanland
Recht auf Wohnen - Zwangsräumungen
Anwendung unverhältnismäßiger Gewalt
Straffreiheit
Justizsystem
Folter und andere Misshandlungen
Rechte auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit
Gewaltlose politische Gefangene - Israelische Wehrdienstverweigerer >>>
AMNESTY
BERICHT: ISRAEL/GAZA
Operation Gegossenes
Blei. Der Krieg zwischen
Dez. 2008 und Jan. 2009
siehe auch: Gaza-Tagebuch.
Berichte von Amnesty-Delegierten
über Menschenrechtsverletzungen
im Gazakrieg, übersetzt
von der Kogruppe:
Gaza-Tagebuch.pdf
Hier Informationen
zur Bestellung der Broschüre
mit Bestelladresse:
Gegossenes_Blei.pdf
Die gedruckte Broschüre
(110 S., DIN A 4 mit
Fotos) kann zum Selbstkostenpreis
von 5 € entweder bei
Friedhelm Kuhl (s. Text
der PDF-Datei),
s. auch
Amnesty-Hagen oder
über die Kogruppe,
aiBergmann@gmx.de,
bestellt werden.
AMNESTY
BERICHT: WASSERNÖTE
- PALÄSTINENSERN WIRD
DER FAIRE ZUGANG ZU
WASSERRESSOURCEN VERWEIGERT
-
Amnesty International
- Der fehlende Zugang
zu angemessenem, sicherem
und sauberem Wasser
ist für Palästinenser
in den besetzten
palästinensischen Gebieten
(OPT) ein langanhaltendes
Problem, das im Prinzip
aus Israels diskriminierenden
politischen Strategien
und Praktiken resultiert.
Palästinenser benutzen
rund 70 Liter Wasser
pro Kopf am Tag, kaum
ein Viertel der Menge,
die von Israelis verwendet
wird. Der Zugang zu
Wasserressourcen für
Palästinenser in den
OPT wird von Israel
kontrolliert und auf
ein Maß beschränkt,
das deren Bedürfnisse
nicht zu decken vermag
und keinen fairen und
gleichberechtigten Anteil
an den gemeinsamen Wasservorkommen
darstellt. Etwa 180.000
- 200.000 Palästinenser
in den ländlichen Gemeinden
der Westbank haben keinen
Zugang zu fließendem
Wasser. Einige überleben
mit weniger als 20 Litern
pro Tag, dem für Notfallsituationen
empfohlenen Minimum.
Selbst in jenen Städten
und Dörfern, die an
das Wassernetz angeschlossen
sind, bleiben die Wasserhähne
oft trocken - manchmal
über Wochen oder sogar
Monate. Im Gazastreifen
ist der Aquifer ausgeschöpft
und verunreinigt - mehr
als 90 Prozent der Wasservorkommen
sind für den menschlichen
Gebrauch nicht mehr
geeignet. Die israelische
Blockade des Gazastreifens
verhindert die Einfuhr
dringend benötigter
Materialien für den
Bau und die Reparatur
von Wassereinrichtungen
und hat die ohnehin
schon bittere Lage noch
weiter verschärft. Der
Wassermangel hat die
soziale und wirtschaftliche
Entwicklung von Palästinensern
in den OPT verhindert
und zu Verstößen gegen
ihr Recht auf einen
angemessenen Lebensstandard
einschließlich der Rechte
auf Wasser, Nahrung,
Gesundheit, Arbeit und
eine adäquate Unterkunft
geführt. - MENSCHENWÜRDE
EINFORDERN WASSER IST
EIN MENSCHENRECHT
Amnesty International
bietet diese Broschüre
von 124 S. m. farbigen
Fotos zu Selbstkostenpreis
von 5 € an.
Bestellung über
info@amnesty-hagen.de
erbeten.
„Was ist eigentlich wichtiger für
ihn“, fragt sich Hassan, Suleimans
zweitältester Sohn, während er seinen
Vater in Palästina besucht, „das
Essen, seine Gelüste oder die von
ihm so geliebte Familie?“ Mit dieser
Frage bringt Hassan die Widersprüche
dieses im wahrsten Wortsinne gewaltigen
Mannes auf den Punkt. Hakam Abdel-Hadi,
geboren 1939, hat seine Kindheit
und Jugend in Jenin (Nordpalästina)
verbracht, und es sind eben diese
Gegensätze und Extreme in
Der hungrige
Suleiman, die den Reiz seiner
Erzählung ausmachen. Die direkte,
unverstellte Sprache des Autors
berührt und läßt den Leser / die
Leserin nicht selten schmunzeln,
auch wenn ihm / ihr dabei angesichts
der Tragik der erzählten Ereignisse
bisweilen das Lachen im Halse stecken
bleibt.
Der junge Italiener Vittorio Arrigoni
hat als Mitglied der Hilfsorganisation
"International Solidarity Movement
ISM" in Gaza gearbeitet und die
Bombardierung der hilflos eingeschlossen
Bevölkerung zum Jahreswechsel hautnah
miterlebt. Aus seinen Berichten
hat er ein Buch gemacht. Es ist
eines der wenigen Augenzeugenberichte,
die es in deutscher Sprache gibt.
Mit einem Vorwort von Ilan Pappe
Übersetzung aus dem Italienischen
von Felix Ballhaus - Zambon Verlag
- Frankfurt Am Main
Zwei
Völker, zwei Staaten
Gespräch über Israel und Palästina
ISBN 3-930378-06-X
In einem Gespräch
mit dem Heidelberger Verleger und
Journalisten Georg Stein beschreibt
Uri Avnery in diesem Buch ausführlich
Hintergründe und Folgen des Gaza-Jericho-Abkommens.
Kenntnisreich wie kein anderer analysiert
er die Hoffnungen und Chancen, aber
auch die Gefahren und Risiken der
neuesten Entwicklung im Nahen Osten.
bestellen
Die
Jerusalem Frage. Israelis und Palästinenser
im Gespräch.
Uri Avnery, Azmi Bishara (Hg.)
Palmyra Vlg., 1996, Heidelberg
Auch wenn das Buch schon 1996
erschienen ist, ist dieser Titel
aktueller den je und ein Beispiel
für die unterschiedlichen Haltungen
und Lösungsansätze in der empfindlichen
Frage nach der Teilung oder Einheit
der Heiligen Stadt.
bestellen
In
den Feldern der Philister
"Dem Autor ist es
in überzeugender Weise gelungen,
die Geburtsstunde des Nahostkonfliktes
zu erklären. Die Leser sollen verstehen,
was geschehen ist und warum es geschah
- und was getan werden muss, damit
diese Tragödie ein glückliches Ende
findet."
bestellen
Aufgewachsen
auf der arabischen Halbinsel
in Abu Dhabi und liebevoll
erzogen von ihrem Vater,
einem amerikanischen Psychiater,
studiert Maria in London
Medizin. Auf dem Sterbebett
beichtet ihr Vater ihr eine
Lüge, und alles, was sie
bisher über ihre Herkunft
zu wissen glaubte, erweist
sich plötzlich als falsch.
Aus seinen Aufzeichnungen
erfährt sie, was 1993 wirklich
in Chicago geschah, dem
Jahr, in dem sie mit ihrer
Mutter in dieser Stadt lebte.
Es ist die bewegende Geschichte
einer jungen Frau, die mit
ihrer Tochter illegal in
die USA einreist, um dort
für sich und ihr Kind eine
bessere Zukunft zu finden.
Doch ihre Hoffnungen zerbersten,
als sie mehr zufällig in
einen spektakulären Mordfall
verwickelt wird. Ein packender
Roman, meisterhaft erzählt,
der den Leser augenblicklich
in seinen Bann zieht.
14,90 EUR
Das Buch entstand
im Rahmen eines Projektes im Kinder-
und Jugend-Kulturzentrum im Ayda-Flüchtlingslager
in Bethlehem.
Das Buch füllt
eine Lücke in der Vielzahl von Publikationen
zum Israel-Palästina-Konflikt. Diese
sind meistens auf den Gebieten der
Politologie, Belletristik oder Theologie
angesiedelt. Die in „Der Junge und
die Mauer“ verbalisierte und visualisierte
kindliche Sicht ist singulär. Eine
zweite Besonderheit ist, dass das,
was hier in Wort und Bild vermittelt
wird, in schlichter Erzählform daher
kommt, beschreibend ohne anzuklagen,
plaudernd ohne zu agitieren, die
Situation ernsthaft benennend ohne
hoffnungslos zu wirken.
Die Übersetzung aus
der Arabisch-Englischen Originalausgabe
wurde in Bethlehem zusammen
mit einem palästinensischen Christen
aus der Ev.-Luth. Weihnachtsgemeinde
erstellt.
Das Buch hat 28 Seiten
(A4 quer) und kostet 5€. Im Buchhandel
erhältlich: ISBN 978-3-931387-31-0.
Neue Kleine Bibliothek 166, 251
Seiten
EUR 15,90 [D] / EUR 16,20 [A] /
SFR 21,90 - ISBN 978-3-89438-468-5
- Erscheinungstermin: August 2011
Daniel Cil Brecher, *1951 in Tel
Aviv, Historiker und Autor. Er arbeitete
an der Universität Haifa, an der
Gedenkstätte Yad Vashem und war
Direktor des Leo Baeck Instituts
in Jerusalem. Er lebt heute in den
Niederlanden. Brecher schreibt seit
mehr als dreißig Jahren über jüdische
Geschichte und den Nahostkonflikt.
»Der David« steht für die idealisierten
Israel-Bilder des Westens, hinter
denen sich eigene Interessen und
das Schicksal des palästinensischen
Volkes leicht verbergen lassen.
Brecher skizziert diese Traumbilder
und ihre politische Bedeutung an
unterschiedlichen Beispielen: an
den Geschichtsklitterungen, die
über die Haltung der britischen
Regierung 1917 gegenüber dem Zionismus
und über die der USA 1947/48 gegenüber
dem entstehenden Staat Israel verbreitet
wurden, ebenso wie an den »besonderen
Beziehungen« der USA und der Bundesrepublik
Deutschland zum jüdischen Staat.
Abschließend folgt ein Ausflug in
die Welt der politischen Mythen.
Er beginnt im Juni 1967, führt uns
sodann in den Stadtstaat Florenz,
in dem ein David-Kult zur Legitimierung
von Herrschaft und Krieg betrieben
wurde, und endet bei den Fans von
Ajax Amsterdam und Tottenham Hotspur,
deren ganz eigener Israel-Kult den
»Juden« als Symbol des Opfers mit
»Israel« als Symbol der Gewalt und
Aggressivität verbindet. »Ein kritisches
Sachbuch, das gut erzählt und belegt
ist und den aktuellen Diskurs über
den Nahostkonflikt bereichern wird,
weil es ausschließlich auf Fakten
gründet« (Wolfgang Benz, Leiter
des Zentrums für Antisemitismusforschung)
»Ein fabelhafter Text – innovativ
und angemessen kritisch-reflektiert«
(Moshe Zuckermann, Universität Tel
Aviv)
Tobias Brendle
Michel Friedman, Haim Saban und
die deutsche Medienlandschaft
- Palästinensische Christen für Frieden
und Gerechtigkeit - Mit einem Vorwort
von Viola Raheb - Trier (AphorismA)
2002 – 3-932528-85-9
Helga
Baumgarten
Palästina, Befreiung in den Staat
- Die palästinensische Nationalbewegung seit 1948
bestellen
Arafat - Zwischen Kampf und Diplomatie
Seit
über einem halben Jahrhundert hält
der Nahostkonflikt die Welt in Atem.
Einer seiner Hauptakteure: Yassir
Arafat. Manche sehen ihn als Staatsmann
und Freiheitskämpfer, andere hingegen
verknüpfen seinen Namen in erster
Linie mit dem blutigen Terror einiger
seiner Landsleute. Die Politologin
und Nahostexpertin Helga Baumgarten
schildert das Leben des palästinensischen
Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers
sowie seinen tragischen Kampf für
die Selbstbestimmung der Palästinenser.
Zusätzlich beschreibt sie Arafats
Situation seit Ausbruch der neuen
Intifada und skizziert die Möglichkeiten
seines künftigen Schicksals, das
aufs engste verknüpft ist mit dem
aller Palästinenser und Israelis. Verlagsinformation
bestellen
Neue Kleine Bibliothek 166, 251
Seiten
EUR 15,90 [D] / EUR 16,20 [A] /
SFR 21,90 - ISBN 978-3-89438-468-5
- Erscheinungstermin: August 2011
Daniel Cil Brecher, *1951 in Tel
Aviv, Historiker und Autor. Er arbeitete
an der Universität Haifa, an der
Gedenkstätte Yad Vashem und war
Direktor des Leo Baeck Instituts
in Jerusalem. Er lebt heute in den
Niederlanden. Brecher schreibt seit
mehr als dreißig Jahren über jüdische
Geschichte und den Nahostkonflikt.
»Der David« steht für die idealisierten
Israel-Bilder des Westens, hinter
denen sich eigene Interessen und
das Schicksal des palästinensischen
Volkes leicht verbergen lassen.
Brecher skizziert diese Traumbilder
und ihre politische Bedeutung an
unterschiedlichen Beispielen: an
den Geschichtsklitterungen, die
über die Haltung der britischen
Regierung 1917 gegenüber dem Zionismus
und über die der USA 1947/48 gegenüber
dem entstehenden Staat Israel verbreitet
wurden, ebenso wie an den »besonderen
Beziehungen« der USA und der Bundesrepublik
Deutschland zum jüdischen Staat.
Abschließend folgt ein Ausflug in
die Welt der politischen Mythen.
Er beginnt im Juni 1967, führt uns
sodann in den Stadtstaat Florenz,
in dem ein David-Kult zur Legitimierung
von Herrschaft und Krieg betrieben
wurde, und endet bei den Fans von
Ajax Amsterdam und Tottenham Hotspur,
deren ganz eigener Israel-Kult den
»Juden« als Symbol des Opfers mit
»Israel« als Symbol der Gewalt und
Aggressivität verbindet. »Ein kritisches
Sachbuch, das gut erzählt und belegt
ist und den aktuellen Diskurs über
den Nahostkonflikt bereichern wird,
weil es ausschließlich auf Fakten
gründet« (Wolfgang Benz, Leiter
des Zentrums für Antisemitismusforschung)
»Ein fabelhafter Text – innovativ
und angemessen kritisch-reflektiert«
(Moshe Zuckermann, Universität Tel
Aviv)
Offene Wunde Nahost
- Untertitel: Israel,
die Palästinenser und die US-Politik
ISBN: 3-203-76014-2
Verlag:
Europa Verlag
Der umstrittene US-Wissenschaftler
Noam Chomsky nimmt in gewohnt deutlicher
Manier Stellung. In seiner scharfsinnigen
wie kenntnisreichen Analyse des
Verhältnisses zwischen Palästinensern,
Israel und den USA ist sein Buch
eine schonungslose Bestandsaufnahme
der amerikanischen Nahost-Politik.