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Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>

 

 

 

Buchvorderansicht: Rohlfs - 'Nie wieder!'? Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 

 

Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal  >>

Unteilbarer Humanismus - Felicia Langer hat ein eindringliches Buch zum israelisch-palästinensischen Konflikt geschrieben - Von Werner Ruf  >>>

 


 


 



A bis J - Literatur zum Nahostkonflikt - Palästina + Israel
 


 

A


Izzeldin Abuelaish


Du sollst nicht hassen


Meine Töchter starben, meine Hoffnung lebt weiter


Originaltitel: I Shall Not Hate Übersetzung: Exo, Ingrid - Lübbe Verlag 03/2011 - ISBN-13: 9783785724255 >>>

 

Ein Mediziner, der nicht hassen, der aber verzweifeln könnte: Dr. Izzeldin Abuelaish
Zu einem aufrüttelnden Buch, das viel Mut macht - Rupert Neudeck

Mit dem immerwährenden Schmerz dessen, der die Lage der Palästinenser und der Israelis selbst erkundet hat und jetzt das – ich weiß nicht wievielte - Buch darüber liest, stelle ich eines von einem palästinensischen Arzt vor, das in Kanada und Frankreich erschienen ist. Das Buch ist geschrieben von Dr. Izzeldin Abuelaish. Sein Titel ist Programm: „Ich werde niemals hassen. Ein Mediziner aus Gaza auf den Wegen des Friedens“ (Französisch erschienen bei Robert Laffont Paris 2011).

Ich weiß nach der Lektüre nicht, wie man ein solches Leben aushält. Es wird mir schwarz vor Augen. Die Selbstgerechtigkeit der israelischen Politik wird mir noch einmal bewusst: Wie kann man mit einem Volk auf Dauer nebeneinander leben, dem man nicht die elementaren Menschenrechte gibt? Nach 43 Jahren Verweigerung?

Alles was Israel in seiner Politik zu seiner Verteidigung sagt, ist immer auch richtig und in der gleichen Sekunde  falsch. Man kann ein Volk, ein ganzes Volk auf Dauer nicht im Schwitzkasten belassen. Es bringt auch nichts, einzelne Palästinenser zu belobigen, wie es der jüdisch-israelische Arzt Dr, Marek Glezerman in seinem Vorwort tut. Glezermann leitet die Gynäkologische Abteilung des Hospitals Soroka bei Beersheba in Israel, in das Izzeldin Abuelaish immer wieder Patienten vom Gaza Streifen gebracht und dort selbst praktiziert hat. Man muss doch irgendwann festhalten, dass Menschen nicht einfach zu Terroristen und zu Selbstmordattentätern werden, sondern dass da in ihnen ganz furchtbar viel angerichtet sein muss an Vergeblichkeit und Verweigerung normaler Bewegungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. Natürlich ist es schlecht, grundsätzlich, moralisch, theologisch, geschichtlich nach dem Holocaust, Israel das Existenzrecht zu verweigern. Aber wie würden sich die Herzen, Gemüter, Seelen der Palästinenser öffnen, wenn einmal Ihnen die gleichen Entfaltungsrechte zugestanden würden, auf die sie nach der Menschenrechtscharta Anspruch hätten >>>

 

Gaza Doctor Izzeldin Abuelaish Two Years After Israeli Attack that Killed 3 Daughters & Niece: "As Long as I am Breathing, They are with Me. I Will Never Forget" >>>

Amnesty  Report 2011 - Israel und besetzte palästinensische Gebiete
Hintergrund
Blockade des Gazastreifens - humanitäre Krise
Einschränkungen im Westjordanland
Recht auf Wohnen - Zwangsräumungen
Anwendung unverhältnismäßiger Gewalt
Straffreiheit
Justizsystem
Folter und andere Misshandlungen
Rechte auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit
Gewaltlose politische Gefangene - Israelische Wehrdienstverweigerer  
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AMNESTY BERICHT: ISRAEL/GAZA
Operation Gegossenes Blei. Der Krieg zwischen Dez. 2008 und Jan. 2009


Die Übersetzung der Kogruppe in Zusammenarbeit mit anderen HelferInnen ist fertig und hier abrufbar: Operation_Gegossenes_Blei.pdf

Hier finden Sie den Original-Amnesty-Bericht (127 Seiten) auf Englisch:
Operation "Cast Lead": 22 days of death and destruc
tion

siehe auch: Gaza-Tagebuch. Berichte von Amnesty-Delegierten über Menschenrechtsverletzungen im Gazakrieg, übersetzt von der Kogruppe: Gaza-Tagebuch.pdf

Hier
Informationen zur Bestellung der Broschüre mit Bestelladresse: Gegossenes_Blei.pdf

Die gedruckte Broschüre (110 S., DIN A 4 mit Fotos) kann zum Selbstkostenpreis von 5 € entweder bei Friedhelm Kuhl (s. Text der PDF-Datei),
s. auch Amnesty-Hagen oder über die Kogruppe, aiBergmann@gmx.de, bestellt werden.

 

 
 

AMNESTY BERICHT: WASSERNÖTE - PALÄSTINENSERN WIRD DER FAIRE ZUGANG ZU WASSERRESSOURCEN VERWEIGERT - Amnesty International - Der fehlende Zugang zu angemessenem, sicherem und sauberem Wasser ist für Palästinenser in den  besetzten palästinensischen Gebieten (OPT) ein langanhaltendes Problem, das im Prinzip aus Israels diskriminierenden politischen Strategien und Praktiken resultiert. Palästinenser benutzen rund 70 Liter Wasser pro Kopf am Tag, kaum ein Viertel der Menge, die von Israelis verwendet wird. Der Zugang zu Wasserressourcen für Palästinenser in den OPT wird von Israel kontrolliert und auf ein Maß beschränkt, das deren Bedürfnisse nicht zu decken vermag und keinen fairen und gleichberechtigten Anteil an den gemeinsamen Wasservorkommen darstellt. Etwa 180.000 - 200.000 Palästinenser in den ländlichen Gemeinden der Westbank haben keinen Zugang zu fließendem Wasser. Einige überleben mit weniger als 20 Litern pro Tag, dem für Notfallsituationen empfohlenen Minimum. Selbst in jenen Städten und Dörfern, die an das Wassernetz angeschlossen sind, bleiben die Wasserhähne oft trocken - manchmal über Wochen oder sogar Monate. Im Gazastreifen ist der Aquifer ausgeschöpft und verunreinigt - mehr als 90 Prozent der Wasservorkommen sind für den menschlichen Gebrauch nicht mehr geeignet. Die israelische Blockade des Gazastreifens verhindert die Einfuhr dringend benötigter Materialien für den Bau und die Reparatur von Wassereinrichtungen und hat die ohnehin schon bittere Lage noch weiter verschärft. Der Wassermangel hat die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Palästinensern in den OPT verhindert und zu Verstößen gegen ihr Recht auf einen angemessenen Lebensstandard einschließlich der Rechte auf Wasser, Nahrung, Gesundheit, Arbeit und eine adäquate Unterkunft geführt. - MENSCHENWÜRDE EINFORDERN WASSER IST EIN MENSCHENRECHT
Amnesty International bietet diese Broschüre von 124 S. m. farbigen Fotos zu Selbstkostenpreis von 5 € an.
Bestellung über info@amnesty-hagen.de  erbeten.

 

Hakam Abdel-Hadi


Der hungrige Suleiman

Vom Lachen und Weinen in Palästina

Ein Panorama palästinensischer Geschichte des 20. Jahrhunderts wird in einer Familiengeschichte entfaltet.

„Was ist eigentlich wichtiger für ihn“, fragt sich Hassan, Suleimans zweitältester Sohn, während er seinen Vater in Palästina besucht, „das Essen, seine Gelüste oder die von ihm so geliebte Familie?“ Mit dieser Frage bringt Hassan die Widersprüche dieses im wahrsten Wortsinne gewaltigen Mannes auf den Punkt. Hakam Abdel-Hadi, geboren 1939, hat seine Kindheit und Jugend in Jenin (Nordpalästina) verbracht, und es sind eben diese Gegensätze und Extreme in Der hungrige Suleiman, die den Reiz seiner Erzählung ausmachen. Die direkte, unverstellte Sprache des Autors berührt und läßt den Leser / die Leserin nicht selten schmunzeln, auch wenn ihm / ihr dabei angesichts der Tragik der erzählten Ereignisse bisweilen das Lachen im Halse stecken bleibt.

AphorismA Verlag Berlin 2010 - 15,00 EUR  - 180 Seiten - ISBN 978-3-86575-023-5

Marwan Abado und seine Frau Viola Raheb

"Zugvögel" - eine lyrische Reise durch Palästina

 

Sie sind wie Zugvögel, der palästinensische Musiker Marwan Abado und seine Frau Viola Raheb.

Zugvögel wider Willen, denn sie leben im Exil. Ihrer Heimat Palästina nähern sie sich in einem lyrisch-musikalischen Hörbuch. >>>

AphorismA Verlagsbuchhandlung und Vertrieb GmbH Berlin - Marwan Abado und Viola Raheb >>>

"Zugvögel" - eine lyrische Reise durch Palästina - Bettina Marx >>>

Vittorio Arrigoni, Gaza – Mensch bleiben (Restiamo umani) - Dr. Ludwig Watzal - Posthum liest sich das Buch „Gaza – Mensch bleiben“ von Vittorio Arrigoni über das israelische Massaker an der palästinensischen Zivilbevölkerung des Gaza-Streifens um die Jahreswende 2008/2009 wie ein Vermächtnis. Arrigoni war Mitglied der Internationalen Solidaritätsbewegung (ISM), harrte während des Massakers mit den eingesperrten Palästinensern aus und berichtet über die israelischen Gräueltaten für italienische Medien. Aus diesen Berichten entstand sein Buch „Restiamo umani“. Vittorio Arrigoni wurde am 14. April 2011 von der islamistischen Gruppe Tawhid wal-Jihad entführt >>>


Restiamo umani - Mensch bleiben
Vittorio Arrigoni

Der junge Italiener Vittorio Arrigoni hat als Mitglied der Hilfsorganisation "International Solidarity Movement ISM" in Gaza gearbeitet und die Bombardierung der hilflos eingeschlossen Bevölkerung zum Jahreswechsel hautnah miterlebt. Aus seinen Berichten hat er ein Buch gemacht. Es ist eines der wenigen Augenzeugenberichte, die es in deutscher Sprache gibt. Mit einem Vorwort von Ilan Pappe

Übersetzung aus dem Italienischen von Felix Ballhaus - Zambon Verlag - Frankfurt Am Main

Erhältlich über den Verlag oder Buchhandel.de -  Quelle und mehr

„Wir wollen die ganze Region befreien“

Wie Israel das „Heilige Land“ eroberte / Das neue Buch des Zambon-Verlages:

Palästina

Ethnische Säuberung und Widerstand

Autoren: Arrigoni, Vittorio; Canarutto, Paola; Dametti, Margherita; Forti, Giorgio; Giannangeli, Ugo; Lastaria, Federico; Tafeche, Dirar, Zambon, Guiseppe

Zambon-Verlag Frankfurt/ Main 2011, ISBN 9783889751560, 35 Euro

 


Abels Gesichter, Palästina. Ethnische Säuberung und Widerstand
- Rezension von Dr. Ludwig Watzal - In der Reihe "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" ist nach den Themenbänden Auschwitz, Hiroshima, Vietnam, Lateinamerika als fünfter Band „Palästina“ erschienen. In dieser beeindruckenden Reihe weist der Verlag auf ein Verbrechen hin, welches die öffentliche Meinung zurzeit aufgrund gezielter Desinformation nicht als solches anerkennen will. Was vor den Augen der Weltöffentlichkeit mit dem palästinensischen Volk geschieht, ist unvorstellbar, weil es durch die „einzige Demokratie des Nahen Ostens“ geschieht. Angeblich teilt und verteidigt Israel mit den klassischen Demokratien die so genannten westlichen Werte als „Villa im Dschungel“. Die Methoden, mit denen dies geschieht, haben mit Demokratie im westlichen Sinne nichts zu tun. Aber da Israels Protektor >>>

„Palästina. Ethnische Säuberung und Widerstand“ -  Arn Strohmeyer - „Oft wurde uns gesagt, dass wir wegen der Leiden, die die Juden in Europa seitens der Nationalsozialisten ertragen mussten, Sympathie für Israel empfinden müssten. Ich sehe in einer solchen Empfehlung keinen Grund dafür, die Leiden anderer zu perpetuieren. Das, was Israel heute anrichtet, kann nicht mit Nachsicht behandelt werden. Die Schrecken der Verfolgung heraufzubeschwören, um die Gegenwart zu rechtfertigen, ist nichts als pure Scheinheiligkeit!“ Ein mutiges Wort, das gut in die gegenwärtige Debatte in Deutschland über das Thema „Darf man Israel kritisieren?“ und Antisemitismus passt. Denn die Freunde Israels, die die Politik dieses Staates trotz ständigen Bruchs des Völkerrechts und der Menschenrechte, trotz permanenter Kolonisierung und Landraub, Gewaltausübung, Blutvergießen, Verhaftungen und ununterbrochener Kontrollen rechtfertigen und verteidigen, benutzen den Antisemitismus-Vorwurf ohnehin nur als Schutzschild, um eben diese Politik des permanenten Unrechts zu kaschieren und ihre Gegner zu diffamieren. Sie erweisen Israel und „den“ Juden damit einen denkbar schlechten Dienst. An einer Debatte über wirklichen und nicht herbeigeredeten Antisemitismus würde man sich gern beteiligen und auch solidarisch hinter den Angegriffenen und Bedrohten stehen. Eine Selbstverständlichkeit, wenn man die Katastrophen der deutschen Geschichte ernst nimmt. Die oben zitierte Zeilen sind aber kein aktueller Beitrag zu dieser unseligen Debatte, sondern eine Feststellung des britischen Philosophen Bertrand Russell aus dem Jahr 1970! Er fügt gleich noch einige Sätze hinzu, die auch 41 Jahre >>>

Palästina. Ethnische Säuberung und Widerstand. Autoren: Arrigoni, Vittorio; Canarutto, Paola; Dametti, Margherita; Forti, Giorgio; Giannangeli, Ugo; Lastaria, Federico; Tafeche, Dirar, Zambon, Guiseppe, Zambon-Verlag Frankfurt/ Main 2011, ISBN 9783889751560, 35 Euro

Der Holocaust-Leugner und Judeophobe Gilad Atzmon wird salonfähig gemacht. - Shraga Elam >>>

Nachtrag zum Blog-Artikel über Gilad Atzmon - Shraga Elam >>>

The Wandering Who? - Rezension von Dr. Ludwig Watzal >>>

Gilad Atzmon: The Wandering Who? A Study of Jewish Identity Politics - Elias Davidsson - (Note: The numbers within parenthesis refer to the page numbers in the author’s book. The numbers within brackets refer to endnotes below) Atzmon is an Israeli musician, author and political activist who lives in London. In his book he traces his own development from a young, rather typical Israeli, brought up in a fiercely nationalist and chauvinist family, to become a staunch opponent of Zionism and of the State of Israel. But his book is far more than a personal story. It is an attempt to understand what motivates secular people of Jewish background to continue to identify themselves as Jews. It is also an attempt to demonstrate the harmful consequences of Jewish identity, particularly when this is not based on Jewish religion. While referring at various points to Israeli gross violations of human rights and international law, as well as to the Nakba of 1948, such facts merely represent part of the >>>

Gilad Atzmon - Erhard Arendt >>>

Uri Avnery

Ein Leben für den Frieden

Klartexte über Israel und Palästina

Vorwort von Sumaya Farhat-Naser

ca. € 16,- (D) • ISBN 3-930378-50-7

 

Zwei Völker, zwei Staaten
Gespräch über Israel und Palästina
ISBN 3-930378-06-X

In einem Gespräch mit dem Heidelberger Verleger und Journalisten Georg Stein beschreibt Uri Avnery in diesem Buch ausführlich Hintergründe und Folgen des Gaza-Jericho-Abkommens. Kenntnisreich wie kein anderer analysiert er die Hoffnungen und Chancen, aber auch die Gefahren und Risiken der neuesten Entwicklung im Nahen Osten.
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Die Jerusalem Frage. Israelis und Palästinenser im Gespräch.
Uri Avnery, Azmi Bishara (Hg.)
Palmyra Vlg., 1996, Heidelberg

Auch wenn das Buch schon 1996 erschienen ist, ist dieser Titel aktueller den je und ein Beispiel für die unterschiedlichen Haltungen und Lösungsansätze in der empfindlichen Frage nach der Teilung oder Einheit der Heiligen Stadt.

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In den Feldern der Philister

"Dem Autor ist es in überzeugender Weise gelungen, die Geburtsstunde des Nahostkonfliktes zu erklären. Die Leser sollen verstehen, was geschehen ist und warum es geschah - und was getan werden muss, damit diese Tragödie ein glückliches Ende findet." bestellen

 

 

Bomben auf Bagdad

nicht in unserem Namen

von Uri Avnery, Ramsey Clark, Bernhard Graefrath, Hans von Sponeck, Norman Paech

Dietz Taschenbücher, Bd.40
Wir tragen das Nessos-Gewand

 

 

 

 

 

Mein Freund der Feind

Hanan Ashrawi

Ich bin in Palästina geboren.

Ein persönlicher Bericht.
 Siedler-Verlag, Berlin 1995.
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B


EDITION PROVO - Band 2:

Moustafa Bayoumi (Hrsg.)
Mitternacht auf der Mavi Marmara
Der Angriff auf die Gaza-Solidaritäts-Flottille



ISBN: 978-3-942281-88-1 - Preis: 19,90 € - 362 Seiten

LAIKA VERLAG

Ein Buch von Moustafa Bayoumi mit einem Vorwort von Moshe Zuckermann.


Zu den Pressestimmen >>>

Die Kuppel
Becca al-Badri

Aufgewachsen auf der arabischen Halbinsel in Abu Dhabi und liebevoll erzogen von ihrem Vater, einem amerikanischen Psychiater, studiert Maria in London Medizin. Auf dem Sterbebett beichtet ihr Vater ihr eine Lüge, und alles, was sie bisher über ihre Herkunft zu wissen glaubte, erweist sich plötzlich als falsch. Aus seinen Aufzeichnungen erfährt sie, was 1993 wirklich in Chicago geschah, dem Jahr, in dem sie mit ihrer Mutter in dieser Stadt lebte. Es ist die bewegende Geschichte einer jungen Frau, die mit ihrer Tochter illegal in die USA einreist, um dort für sich und ihr Kind eine bessere Zukunft zu finden. Doch ihre Hoffnungen zerbersten, als sie mehr zufällig in einen spektakulären Mordfall verwickelt wird. Ein packender Roman, meisterhaft erzählt, der den Leser augenblicklich in seinen Bann zieht.             14,90 EUR

An dieser Stelle können Sie kostenlos 30 Seiten des Buches im Format PDF lesen.

Probeseiten
Reaktionen von Lesern auf dieses Buch

Breaking the Silence

„Aus Sicht der Armee gibt es kein ethisches Problem“ -  Was israelische Soldaten der Menschenrechtsorganisation „Breaking the Silence“ über ihren Einsatz in den besetzten Gebieten berichten / Neuerscheinung bei Econ -  Arn Strohmeyer - Wer den berühmten Satz von Kurt Tucholsky „Soldaten sind Mörder“ für eine heillose Übertreibung von Pazifisten hält, sollte das Buch der israelischen Menschenrechtsorganisation „Breaking the Silence“ lesen, das gerade im Econ-Verlag unter demselben Titel erschienen ist. Diese Organisation hat der orthodoxe Jude Jehuda Shaul gegründet, weil sich bei ihm nach seiner eigenen Militärzeit in den besetzten Gebieten (vor allem in Hebron) das Gewissen zu Wort meldete. Zum Verfasser dieser Zeilen sagte er in einem Interview 2010 in Bremen: „Für das, was ich dort getan habe, müsste ich eigentlich für den Rest meines Lebens ins Gefängnis.“ Shaul beschloss, das brutale Vorgehen der israelischen Armee (Zahal) im Westjordanland und im Gazastreifen öffentlich zu machen. Er fand genug ehemalige Soldaten, die bereit waren, über ihre (Un)Taten und Erlebnisse zu berichten. In Ausstellungen (wie jetzt in Berlin), mit Broschüren, Büchern und Videos publiziert die Organisation seitdem ihre Recherchen - sehr zum Unmut des israelischen Establishments, wie man sich denken kann. Man versucht inzwischen mit allen Mitteln, „Breaking the Silence“ mundtot zu machen.     Das jetzt erschienene Buch mit Berichten von Soldaten gehört zu den Büchern, die man eigentlich nach wenigen Seiten der Lektüre aus der Hand legen möchte, so heftig stoßen einem Widerwillen und Ekel auf. Man hält es einfach nicht für möglich, was die „moralischste Armee“ der Welt (so israelische Politiker) da so alles anstellt und für ganz „normalen Standard“ hält. Möglich ist das Vorgehen der Zahal nur, aus drei Gründen: 1. sind nach israelischer Mehrheitsauffassung Palästinenser keine Menschen oder wenn doch, dann zumindest Angehörige einer niederen Menschenart - Kolonialherren haben die von ihnen Eroberten und Unterdrückten seit jeher so behandelt; 2. stehen alle Palästinenser unter dem Verdacht, eine Bedrohung für Israels Sicherheit zu sein, weshalb sie alle als Terroristen anzusehen sind. Daraus folgt 3., dass den Staatsorganen - also Armee, Polizei und Geheimdiensten - alles erlaubt ist, gegen die „Terroristen“ vorzugehen.   Rücksichten auf Recht und Gesetze (etwa das humanitäre Völkerrecht, Haager Konvention und UN-Menschenrechtscharta) brauchen nicht genommen zu werden. Die politisch und militärisch Verantwortlichen >>>

Peter Beinhart

Die amerikanischen Juden und Israel
Totengräber der Demokratie


Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Als “The Crisis of Zionism” von Peter Beinart auf dem US-Markt erschienen ist, hat das Buch zu heftigen emotionalen Eruptionen innerhalb des jüdischen politischen und kulturellen Establishments geführt. Der Autor bezeichnet sich selber als Zionist; er macht sich um die Zukunft Israels und die Entfremdung der jungen US-amerikanischen Juden vom Zionismus große Sorgen. >>>



28.04.2013 ·
-  Rolf Steininger - Der Politikprofessor Peter Beinhart schlägt vor, die Westbank als „Undemokratisches Israel“ zu bezeichnen. Diese Bezeichnung verrate, das es zwei Israel gebe: „Das eine ist eine fehlerhafte, aber echte Demokratie innerhalb der grünen Linie“ der Waffenstillstandslinie von 1949, „das andere eine undemokratische Ethnokratie östlich dieser Linie“.

Peter Beinart ist orthodoxer Jude, geboren 1971, Journalist und Professor für Politikwissenschaft an der City University in New York; seine Eltern sind nach dem Zweiten Weltkrieg aus Südafrika in die Vereinigten Staten eingewandert. Gleich in der Einleitung seines Buches teilt er uns mit, dass er „ruhiger schläft in dem Wissen, dass es einen Staat für die Juden gibt“. Ein Video, das ihm ein israelischer Freund 2010 schickte, brachte ihn um den Schlaf. Es zeigte eine Alltagsszene in der Westbank: ein Palästinenser, der Wasser gestohlen hatte, wurde von israelischen Polizisten verhaftet, in einen Gefangenentransporter geschleppt. Dann schwenkte die Kamera auf einen fünf Jahre alten Jungen, der verzweifelt versuchte, sich einen Weg durch die Menschenmenge zu bahnen, und nach seinem Vater schrie. In der Vergangenheit hatte Beinart auf Berichte über das Leid der Palästinenser mit Rechtfertigungsversuchen reagiert.

Dieses Video änderte alles. Ihm wurde klar, dass er und mit ihm die amerikanischen Juden helfen müssen, die Besatzung der Palästinensergebiete zu beenden, mehr >>>

„Der Junge und die Mauer“
 

Das Buch entstand im Rahmen eines Projektes im Kinder- und Jugend-Kulturzentrum im Ayda-Flüchtlingslager in Bethlehem.

 Das Buch füllt eine Lücke in der Vielzahl von Publikationen zum Israel-Palästina-Konflikt. Diese sind meistens auf den Gebieten der Politologie, Belletristik oder Theologie angesiedelt. Die in „Der Junge und die Mauer“ verbalisierte und visualisierte kindliche Sicht ist singulär. Eine zweite Besonderheit ist, dass das, was hier in Wort und Bild vermittelt wird, in schlichter Erzählform daher kommt, beschreibend ohne anzuklagen, plaudernd ohne zu agitieren, die Situation ernsthaft benennend ohne hoffnungslos zu wirken.
 

Die Übersetzung aus der Arabisch-Englischen Originalausgabe wurde  in Bethlehem zusammen mit einem palästinensischen Christen aus der Ev.-Luth. Weihnachtsgemeinde erstellt.

Das Buch hat 28 Seiten (A4 quer) und kostet 5€. Im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3-931387-31-0.

Esther Benbassa

Jude-Sein nach Gaza


Verlag Les éditions du CRIEUR PUBLIC, Hamburg 2010, 12,80 Euro



Verzweifeln an Israel - Die jüdische Historikerin Esther Benbassa hinterfragt im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt die jüdische Identität - Arn Strohmeyer - „Ich bin eine Jüdin ohne Gott und darum ist Israel Teil meiner nicht vorhandenen Religion. Aber ich bin auch in Israel aufgewachsen. Auch deshalb liegt mir an seiner Existenz, auch deshalb muss ich ihm gegenüber kritisch sein. Man kann dieses Land nicht in sich tragen und an seiner Seite bleiben, wenn man es verachtet“, schreibt die Historikerin Esther Benbassa in ihrem neuen Buch. Sie weiß, wovon sie spricht, denn sie kennt und liebt Israel aus eigener Erfahrung. Sie lehrt heute moderne und zeitgenössische Geschichte der Juden an der Sorbonne in Paris.
Aber sie weiß auch, dass ihr Wunsch, sich mit Israel identifizieren zu können, eine Illusion, eine Fatamorgana ist. Denn gleich nach dem oben angeführten Zitat bekennt sie, dass Israels Offensive gegen den Gaza-Streifen 2008/2009, die sie ein „Massaker“, ein „großes Verbrechen“ und einen „Kolonialkrieg“ nennt, alles verändert habe. Etwas ganz Neues sei geschehen: „Es wurde die Scheidelinie überschritten zwischen dem, was ein Jude mit seinem geschichtlichen Hintergrund zulassen kann und dem, was er zurückweisen muss, wenn er möchte, dass sein Jude-Sein eine von Humanität und somit von Universalität geprägte Vision der Welt bleibt.“ Das Verbrechen der Gaza-Offensive habe die Karten völlig neu gemischt.
Esther Benbassas Buch ist ein verzweifelter und entsetzter Aufschrei darüber, in welche Richtung sich Israel entwickelt hat und wie weit es sich vor allem von dem, was die jüdische Ethik seit Jahrhunderten ausmacht, entfernt hat.  >>

Hitler besiegen

Avraham Burg

Sich vom Holocaust lösen - Arno Widmann - Avraham Burg wurde 1955 als Sohn eines deutschen Holocaustüberlebenden in Jerusalem geboren. Sein gerade im Campus-Verlag erschienenes Buch "Hitler besiegen" ist eine auch ihn selbst nicht schonende Reflexion über die fatale Fixierung des Staates Israel auf den Holocaust. Als das Buch vor zwei Jahren in Israel erschien, wurde Burg als Feind des Landes kritisiert. Das ist nicht verwunderlich. Avraham Burgs Buch ist tatsächlich eine tieftraurige, dabei aber bitter-scharfe "Attacke auf das israelische Experiment". Hier spricht ein Produkt der israelischen Elite, einer der in ihr aufwuchs und zu einem ihrer beredsten Sprecher wurde. Sein Vater war Josef Burg, prominentes Mitglied der Nationalreligiösen Partei (NRP) und mehrmals Israels Innenminister. Avraham Burg war Berater von Schimon Peres, Vorsitzender der Jewish Agency und Sprecher der Knesset. Seit 2003 hat er sich aus allen Ämtern zurückgezogen und kommentiert die jüngsten Entwicklungen seines Heimatlandes nur noch vom Rande der Verzweiflung aus. - Die Militarisierung Israels - Er hält die zunehmende Militarisierung Israels, die Fixierung der Eliten darauf, den Feind zu besiegen, für eine Entwicklung, die Israel in den Untergang führen muss. >>>

Hitler besiegen - Dr.  Ludwig Watzal - „Oft frage ich mich, ob es ohne die Deutschen und ihre Barbarei überhaupt einen Staat Israel geben würde“, so eine der vielen provokanten Fragen und Thesen von Avraham Burg >>>



Zionismus und Faschismus
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Original Titel: The Zionism in the Age of the Dictators - von Lenni Brenner, übersetzt von Verena Gajewski - Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten - Was glauben Sie, wer es war, der im März 1912 vor Publikum in Berlin sagte, dass „jedes Land nur eine begrenzte Anzahl von Juden aufnehmen könne, wenn es keine „Magenbeschwerden“ haben wolle. Und „Deutschland habe bereits zu viele Juden“? Nein, es war nicht Adolf Hitler, sondern Chaim Weizmann, der spätere Präsident der Zionistischen Weltorganisation und erste Präsident Israels. Und was glauben Sie, wo Sie folgende Erklärung finden, die ursprünglich im Jahr 1917 entstand, aber erst 1936 veröffentlicht wurde: „Der Jude ist eine Karikatur des normalen, natürlichen Menschen, sowohl physisch als auch geistig. Als Individuum in der Gesellschaft rebelliert er ständig und streift den Harnisch sozialer Verpflichtungen ab, kennt weder Ordnung noch Disziplin“? Nein, das stand nicht in „Der Stürmer“, sondern im Organ der zionistischen Jugendorganisation „Hashomer Hatzair“. . >>>

Daniel Cil Brecher: Der David

Daniel Cil Brecher

Der David

Der Westen und sein Traum von Israel


Neue Kleine Bibliothek 166, 251 Seiten
EUR 15,90 [D] / EUR 16,20 [A] / SFR 21,90  - ISBN 978-3-89438-468-5 - Erscheinungstermin: August 2011

Daniel Cil Brecher, *1951 in Tel Aviv, Historiker und Autor. Er arbeitete an der Universität Haifa, an der Gedenkstätte Yad Vashem und war Direktor des Leo Baeck Instituts in Jerusalem. Er lebt heute in den Niederlanden. Brecher schreibt seit mehr als dreißig Jahren über jüdische Geschichte und den Nahostkonflikt. »Der David« steht für die idealisierten Israel-Bilder des Westens, hinter denen sich eigene Interessen und das Schicksal des palästinensischen Volkes leicht verbergen lassen. Brecher skizziert diese Traumbilder und ihre politische Bedeutung an unterschiedlichen Beispielen: an den Geschichtsklitterungen, die über die Haltung der britischen Regierung 1917 gegenüber dem Zionismus und über die der USA 1947/48 gegenüber dem entstehenden Staat Israel verbreitet wurden, ebenso wie an den »besonderen Beziehungen« der USA und der Bundesrepublik Deutschland zum jüdischen Staat. Abschließend folgt ein Ausflug in die Welt der politischen Mythen. Er beginnt im Juni 1967, führt uns sodann in den Stadtstaat Florenz, in dem ein David-Kult zur Legitimierung von Herrschaft und Krieg betrieben wurde, und endet bei den Fans von Ajax Amsterdam und Tottenham Hotspur, deren ganz eigener Israel-Kult den »Juden« als Symbol des Opfers mit »Israel« als Symbol der Gewalt und Aggressivität verbindet. »Ein kritisches Sachbuch, das gut erzählt und belegt ist und den aktuellen Diskurs über den Nahostkonflikt bereichern wird, weil es ausschließlich auf Fakten gründet« (Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung) »Ein fabelhafter Text – innovativ und angemessen kritisch-reflektiert« (Moshe Zuckermann, Universität Tel Aviv)




Tobias Brendle

Michel Friedman, Haim Saban und die deutsche Medienlandschaft

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EDITION PROVO - Band 2:

Moustafa Bayoumi (Hrsg.)
Mitternacht auf der Mavi Marmara – Der Angriff auf die Gaza-Solidaritäts-Flottille


ISBN: 978-3-942281-88-1 - Preis: 19,90 € - 362 Seiten

LAIKA VERLAG

Ein Buch von Moustafa Bayoumi mit einem Vorwort von Moshe Zuckermann.


Zu den Pressestimmen >>>

 

Daniel Barenboim / Edward W. Said

Parallelen und Paradoxien
Über Musik und Gesellschaft

Herausgegeben von Ara Guzelimian
Aus dem Englischen von Burkhardt Wolf
Berlin Verlag, Berlin 2004, 254 Seiten
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Esther Benbassa

Jude-Sein nach Gaza

Verlag Les éditions du CRIEUR PUBLIC, Hamburg 2010, 12,80 Euro

Verzweifeln an Israel - Die jüdische Historikerin Esther Benbassa hinterfragt im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt die jüdische Identität - Arn Strohmeyer
„Ich bin eine Jüdin ohne Gott und darum ist Israel Teil meiner nicht vorhandenen Religion. Aber ich bin auch in Israel aufgewachsen. Auch deshalb liegt mir an seiner Existenz, auch deshalb muss ich ihm gegenüber kritisch sein. Man kann dieses Land nicht in sich tragen und an seiner Seite bleiben, wenn man es verachtet“, schreibt die Historikerin Esther Benbassa in ihrem neuen Buch. Sie weiß, wovon sie spricht, denn sie kennt und liebt Israel aus eigener Erfahrung. Sie lehrt heute moderne und zeitgenössische Geschichte der Juden an der Sorbonne in Paris.
Aber sie weiß auch, dass ihr Wunsch, sich mit Israel identifizieren zu können, eine Illusion, eine Fatamorgana ist. Denn gleich nach dem oben angeführten Zitat bekennt sie, dass Israels Offensive gegen den Gaza-Streifen 2008/2009, die sie ein „Massaker“, ein „großes Verbrechen“ und einen „Kolonialkrieg“ nennt, alles verändert habe. Etwas ganz Neues sei geschehen: „Es wurde die Scheidelinie überschritten zwischen dem, was ein Jude mit seinem geschichtlichen Hintergrund zulassen kann und dem, was er zurückweisen muss, wenn er möchte, dass sein Jude-Sein eine von Humanität und somit von Universalität geprägte Vision der Welt bleibt.“ Das Verbrechen der Gaza-Offensive habe die Karten völlig neu gemischt.
Esther Benbassas Buch ist ein verzweifelter und entsetzter Aufschrei darüber, in welche Richtung sich Israel entwickelt hat und wie weit es sich vor allem von dem, was die jüdische Ethik seit Jahrhunderten ausmacht, entfernt hat.  >>>

Biestmann-Kotte, Dirk

 Die Menschen, das Land und der Ölzweig

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Palästinensische Christen für Frieden und Gerechtigkeit - Mit einem Vorwort von Viola Raheb - Trier (AphorismA) 2002 – 3-932528-85-9

Helga Baumgarten

 Palästina, Befreiung in den Staat

 - Die palästinensische Nationalbewegung seit 1948
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Arafat - Zwischen Kampf und Diplomatie

Seit über einem halben Jahrhundert hält der Nahostkonflikt die Welt in Atem. Einer seiner Hauptakteure: Yassir Arafat. Manche sehen ihn als Staatsmann und Freiheitskämpfer, andere hingegen verknüpfen seinen Namen in erster Linie mit dem blutigen Terror einiger seiner Landsleute. Die Politologin und Nahostexpertin Helga Baumgarten schildert das Leben des palästinensischen Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers sowie seinen tragischen Kampf für die Selbstbestimmung der Palästinenser. Zusätzlich beschreibt sie Arafats Situation seit Ausbruch der neuen Intifada und skizziert die Möglichkeiten seines künftigen Schicksals, das aufs engste verknüpft ist mit dem aller Palästinenser und Israelis.
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Daniel Cil Brecher

Fremd in Zion.

Aufzeichnungen eines Unzuverlässigen.
Deutsche Verlags-Anstalt, München 2005. .....
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Deutschlandfunk - 22.05.2007
· 19:15 Uhr - Proteste jüdischer Siedler - Der Siebte Tag - Der Sechstagekrieg und die Besiedlung der besetzten Gebiete - Von Daniel Cil Brecher - Das Feature begibt sich auf die Spuren einer aktuellen israelischen Geschichtsdebatte über das Erbe des Sechstagekrieges und den Beginn der Besatzung vor 40 Jahren. Eine Debatte über Schuld, Unschuld und Verantwortung für die verfahrene Lage im Verhältnis zu den Nachbarn. Welche Umstände und Strategien haben die israelische Gesellschaft eigentlich dazu verleitet, das von Millionen feindlich gesinnter Palästinenser bewohnte Gebiet ganz oder teilweise für sich zu beanspruchen? mehr >>>

Daniel Cil Brecher: Der DavidDaniel Cil Brecher

Der David


Der Westen und sein Traum von Israel

Neue Kleine Bibliothek 166, 251 Seiten
EUR 15,90 [D] / EUR 16,20 [A] / SFR 21,90  - ISBN 978-3-89438-468-5 - Erscheinungstermin: August 2011

Daniel Cil Brecher, *1951 in Tel Aviv, Historiker und Autor. Er arbeitete an der Universität Haifa, an der Gedenkstätte Yad Vashem und war Direktor des Leo Baeck Instituts in Jerusalem. Er lebt heute in den Niederlanden. Brecher schreibt seit mehr als dreißig Jahren über jüdische Geschichte und den Nahostkonflikt. »Der David« steht für die idealisierten Israel-Bilder des Westens, hinter denen sich eigene Interessen und das Schicksal des palästinensischen Volkes leicht verbergen lassen. Brecher skizziert diese Traumbilder und ihre politische Bedeutung an unterschiedlichen Beispielen: an den Geschichtsklitterungen, die über die Haltung der britischen Regierung 1917 gegenüber dem Zionismus und über die der USA 1947/48 gegenüber dem entstehenden Staat Israel verbreitet wurden, ebenso wie an den »besonderen Beziehungen« der USA und der Bundesrepublik Deutschland zum jüdischen Staat. Abschließend folgt ein Ausflug in die Welt der politischen Mythen. Er beginnt im Juni 1967, führt uns sodann in den Stadtstaat Florenz, in dem ein David-Kult zur Legitimierung von Herrschaft und Krieg betrieben wurde, und endet bei den Fans von Ajax Amsterdam und Tottenham Hotspur, deren ganz eigener Israel-Kult den »Juden« als Symbol des Opfers mit »Israel« als Symbol der Gewalt und Aggressivität verbindet. »Ein kritisches Sachbuch, das gut erzählt und belegt ist und den aktuellen Diskurs über den Nahostkonflikt bereichern wird, weil es ausschließlich auf Fakten gründet« (Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung) »Ein fabelhafter Text – innovativ und angemessen kritisch-reflektiert« (Moshe Zuckermann, Universität Tel Aviv)


Der David – Der Westen und sein Traum von Israel - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Die Idee der Rückkehr der Juden nach Palästina begeisterte am Ende des 19. und im 20 Jahrhundert im Westen Millionen von Menschen. Alle Gesellschaftsschichten fühlten sich dem zionistischen Projekt verbunden, insbesondere auch in der Zwischenkriegszeit. Die religiöse Legende vom Kampf zwischen dem kleinen Hirtenjungen David und dem überdimensionierten Goliath spukt bis heute noch in den Köpfen westlicher säkularer Israelfans und christlicher Fundamentalisten herum. Diese und andere Traumbilder sind es, die zu einem Trugbild über die wahre Verfasstheit dieses Staates beigetragen haben >>>

C

Noam Chomsky

Friedensaussichten im Nahen Osten

Mitautoren: Paul Brass und Moshe Zuckermann

ISBN: 3-931786-31-5
Verlag:
Trotzdem Verlag

 

Offene Wunde Nahost - Untertitel: Israel, die Palästinenser und die US-Politik
ISBN: 3-203-76014-2
Verlag: Europa Verlag

Der umstrittene US-Wissenschaftler Noam Chomsky nimmt in gewohnt deutlicher Manier Stellung. In seiner scharfsinnigen wie kenntnisreichen Analyse des Verhältnisses zwischen Palästinensern, Israel und den USA ist sein Buch eine schonungslose Bestandsaufnahme der amerikanischen Nahost-Politik.

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Jonathan Cook

Israel and the Clash of Civilisation

. Iraq, Iran and the Plan to Remake the Middle East - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - (pdf) In diesem Buch wird die Rolle Israels im Verbund mit den neokonservativen Kreisen in den USA bei ihrem Unterfangen unter dem Vorwand des “war on terror” untersucht, um die Macht- und Herrschaftsverhältnisse im Nahen und Mittleren Osten zu ihren Gunsten zu verändern. Sprechen nicht die folgenden Aussagen für die These von einer „Israelisierung des amerikanischen Krieges“, die Marwan Bishara aufgestellt hat? „It is no coincidence that, today, many features of the US occupation of Iraq echo features of Israel´s occupation of Palestinians. It is also not entirely accidental that in dragging the US into a direct occupation of Iraq that mirrors Israel´s own much longer occupation of the Palestinian territories, Israel has ensured that the legitimacy of both stands or falls together.”>>>

Jonathan Cook's News Archive - Clash of Civilisations >>>

 

Jimmy Carter

Palästina - Frieden nicht Apartheid

 

 

 

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