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D bis J -
Literatur zum Nahostkonflikt - Palästina + Israel
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D |

laika diskurs
Regis Debray
Brief an einen israelischen Freund
ISBN: 978-3-942281-03-4 - Preis: 14,90 - 112 Seiten-
LAIKA VERLAG |
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Georg Dittrich
Nazareth
„Wie oft treffe ich in
Deutschland Menschen, die stolz und mit freudiger Erregung
berichten: „In Jerusalem waren wir auch schon!“. Doch Nazareth,
daran erinnern sie sich, auch auf Nachfrage, kaum. Nun ist Nazareth
nicht Jerusalem – klar! – Aber wie die eine, die Stadt von Jesu
Ende, Tod und Auferweckung wurde, so ist die andere die Stadt seines
Aufwachsens, Großwerdens, seiner Lebensprägung: viel kleiner als
Jerusalem, aber nicht weniger bedeutsam.
Ich möchte auf diese
Stadt aufmerksam machen, von den Menschen erzählen, vom Leben, vom
Alltag und ein wenig die Geschichte mit einbauen, vielleicht auch
etwas von den Religionen erzählen, vom Christentum, vom Judentum und
vom Islam.
Es ist mir ein
Anliegen, neugierig zu machen auf diese Stadt und zugleich jedem,
der sie besuchen will, einige Hinweise zu geben, wie sein Besuch
noch angenehmer, interessanter, spannender werden kann. Zugleich
möchte ich etwas vermitteln von orientalischer Gastlichkeit und
Treue und ich möchte den Vorurteilen, die sich mehr und mehr in
unserer Gesellschaft aufrichten, gegen alles was mit dem Nahen Osten
zu tun hat, entgegenwirken. Ich möchte Sympathie schaffen und Lust
am Entdecken, über die üblichen Wege des Tourismus hinaus, wecken.
Vielleicht gelingt es!“
Broschüre
106 Seiten
Kosten: 7,- €/Exemplar
Versandkosten zu Lasten des Bestellers
Gedruckt im Eigenverlag
Bezug über den Autor: Georg
Dittrich -
Fritz Erler Str. 25 - 90762 Fürth
mail:
georg.dittrich(at)12move.de |
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Dan Diner
„Keine Zukunft auf den Gräbern
der Palästinenser“
Rezension von Dr.
Ludwig Watzal - Es gibt nur wenige Bücher, die sich auch nach 26
Jahren noch lohnen zu lesen. Dazu gehören neben Dan Diners
fundierter, wegweisender und hochaktueller Analyse über Zionismus,
Israel und den Palästinakonflikt, Noam Chomskys „Fateful Triangle“
aus dem Jahr 1983, das auf Englisch 1999 neu aufgelegt worden ist.
Die Analysen beider Autoren sind heute noch aktueller als zum
Zeitpunkt ihrer Erstveröffentlichung. Dan Diner hat bereits 1982
eine Perspektive für die Lösung des Jahrhundertkonfliktes
aufgezeigt. >>>
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Sophia Deeg
Ich bin als Mensch gekommen
Internationale Aktivisten für einen Frieden von unten
Aufbau
Taschenbuch Verlag, Berlin
bestellen |
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Die Materialsammlung zu Ursachen
- Entwicklung - Perspektiven des Nahost-Konflikts ist bestimmt für
Schulen und Erwachsenenbildung. zum Herstellungspreis von 8,00
Euro zuzüglich Versandkosten und Porto zu bestellen bei:
.mehr >>
Deutsch-Palästinensischer
Frauenverein e.V.
Esther Thomsen
Hermann-Löns-Str. 48 - 22926 Ahrensburg - Tel./Fax:
04102-52605
www.dpfv.org
-
E-Mail:esther.thomsen(at)dpfv.org |
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Dschabra Ibrahim
Der erste Brunnen.
Eine Kindheit in Palästina.
Aus dem Arabischen von Kristina Stock
Lenos Verlag,
Das vierzigste Zimmer.
Aus dem Arabischen von Heiko Wimmen
Lenos Verlag, Basel 1999.
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Darwisch, Machmud
Palästina als Metapher
Gespräche über Literatur und Politik
Vorwort von Hassouna Mosbahi · Nachwort
von Nathan Zach
Aus dem Französischen von Michael
Schiffmann
Die vielfältigen Facetten palästinenischer Identiät lassen sich nicht
auf Friedensprozess und Intifada reduzieren. Mahmoud Darwisch gilt
als der bekannteste palästinensische Dichter und beweist mit diesem
Buch, dass Palästina viel mehr Bilder zu bieten hat, Einblicke, die
in den Medien meist untergehen. In Gesprächen mit arabischen und
israelischen Schriftstellern zeichnet Darwisch die Geschichte seines
Landes mit der Feder des Schriftstellers nach.
Quelle
bestellen
Weniger Rosen
Machmud Darwisch gilt als der
bedeutendste palästinensische Dichter der Gegenwart. Sein "ebenso
vielschichtiges wie anspruchsvolles lyrisches Werk" (Der Bund) ist
eng verbunden mit der Leidensgeschichte des palästinensischen
Volkes. "Angesichts der Barbarei", sagt Darwisch, "kann die Poesie
nur überleben, indem sie Partei für die Schwachen ergreift -- wie
ein Grashalm, der aus einer Mauerritze hervorspriesst, während die
Armeen vorüberziehen."
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Warum hast du
das Pferd allein gelassen
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Ein Gedächtnis für das Vergessen.
Aus dem Arabischen von Kristina Stock. Lenos-Verlag, Basel 2001.
mehr >>>
Wir haben ein Land aus Worten
Mahmud Darwish verkörpert wie kein
zweiter die geschundene Seele des palästinensischen Volkes. Seinem
Schreiben liegt eine tiefe menschliche Überzeugung zugrunde: Das
Notwendigste, um Krieg und Terror zu verhindern, ist das Wissen um
den Nachbarn, der Respekt vor seinem Anderssein und das Hinhören,
wenn er sich zu Wort meldet. Seine Dichtung ist gleichzeitig
Zufluchtsort der Heimatlosen und ein Appell für das gemeinsame
Festhalten an der Hoffnung auf ein friedvolles...
Lesen Sie mehr
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wo du warst und wo du bist
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Gisela Dachs (Hg.)
Deutsche, Israelis und Palästinenser
Ein schwieriges Verhältnis
Vorwort von Joschka Fischer
296 Seiten · 13,5 x 21 cm · Broschüre
Siebzehn renommierte Nahostkorrespondenten berichten in diesem Buch
über das schwierige Beziehungsdreieck zwischen Deutschen, Israelis
und Palästinensern. Ihre teils biographisch, teils thematisch
abgefaßten Beiträge ergeben ein facettenreiches und höchst
interessantes Bild der inneren und äußeren Konflikte, mit denen sich
Journalisten auseinandersetzen müssen, die sich in diesem Dreieck
bewegen.
Die Autorinnen und Autoren:
Georg Baltissen (die tageszeitung/taz),
Jörg Bremer (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Daniel Dagan
(Israelischer Rundfunk), Annette Großbongardt (Der
Spiegel),
Inge Günther(Frankfurter Rundschau), Jakob Hessing
(Frankfurter Allgemeine Zeitung), Pierre Heumann (Die
Weltwoche), Susanne Knaul (Deutsches Allgemeines
Sonntagsblatt), Michael Krupp (Evangelischer Pressedienst),
Frank Ludwig (MDR Hörfunk), Peter Philipp
(Deutsche Welle), Anne Ponger (Süddeutsche Zeitung), Khalil
Abed-Rabou (AFP), Ulrich Sahm (n-tv), Friedrich
Schreiber
(ARD Fernsehen), Ben Segenreich (Österreichisches Fernsehen).
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E |
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Die
Herren des Landes. - Israel und die
Siedlerbewegung seit 1967
Idith Zertal, Akiva Eldar
Wie sich Israel zur Geisel
extremistischer Siedler gemacht hat
-
Claudia Kühner
Eine Historikerin
und ein Journalist legen eine grosse
Studie über die israelische
Siedlerbewegung vor. Sie beschreiben
einen Rechtsstaat, der seine
Prinzipien verrät.Eine «aufgeklärte
Besetzung» stellte sich Israel vor,
nachdem es 1967 Westjordanien, die
Golanhöhen, den Gazastreifen und den
Sinai erobert hatte. Vierzig Jahre
und Abertausende von Toten später
verbieten sich solche Worte. Was die
Palästinenser in diesen Gebieten
erleiden, ist eine endlose Abfolge
von Landnahme, Willkür, Enteignung,
Vertreibung, Zerstörung,
Kollektivstrafen und willkürlichem
Tod.
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Fritz Edlinger
Befreiungskampf in Palästina
Von der Madrid-Konferenz zur Al Aqsa-Intifada
bestellen |
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F |
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Abdallah
Frangi
Generaldelegierter Palästinas in
Deutschland
PLO und Palästina
Vergangenheit u. Gegenwart
Frankfurt (Main) - G. Fischer, 1982. -
ISBN 3-88323-350-1
in englischer Sprache bestellen |

Zu 63 Jahre Nakba &
80. Geburtstag des
Lyrikers
Erich Fried
zählt zu den bekanntesten
Lyrikern der deutschen Sprache.
Wenig bekannt sind jedoch seine
politischen Gedichte und
insbesondere „Höre, Israel!“ von
1974, in dem er als Jude sein
Gefühl der Mitverantwortlichkeit
zum Ausdruck brachte „für das,
was Juden in Israel den
Palästinensern und anderen
Arabern tun“. Er verstand sein
Buch als „Warnung vor dem
Irrweg“ der israelischen
Unterdrückungspolitik gegenüber
den Palästinensern, der
„schließlich zu einer
Katastrophe für die Juden im
heutigen Israel führen könnte“.
Der
Schauspieler und Sprecher Jürgen
Jung, Mitglied des Münchener
Vereins Salam Shalom, hat aus
dem Lyrikband ein Hörbuch
gemacht, das im Melzer Verlag
erschienen ist. Am 14. Januar
wurde es vom Bayerischen
Rundfunk zum „Hörbuch der Woche“
gewählt. In der Laudatio heißt
es, das Buch sei „mit Hingabe
und auf höchstem künstlerischen
Niveau vorgetragen“.
Stimmen zu Höre, Israel!“:
Prof. Moshe Zuckermann (Uni Tel Aviv):
Das Hörbuch ist eine Wucht! Nicht nur die Texte,
Gedichte und Notizen Frieds, sondern nicht minder auch
Eure famose Darbietung dieser wertvollen Anthologie.
Chapeau!
Rudolf Waldemar Brem (Schauspieler und
Regisseur): - 19. 5. 11 -
Lieber Jürgen,
sensationell Deine Hör-CD: eine astreine,
akribische redaktionelle Arbeit; dazu eine lupenreine
Präsentation mit hervorragenden Sprechern und Musikern;
und zu guter Letzt eine Aktualität, die einen vor allem
deshalb umhaut, weil es ja bereits vor 40 Jahren
geschrieben wurde. Ein Menetekel, das der Fried vor 40
Jahren schon an die Wand geknallt hat, und wer hat es
gelesen oder gehört? Diese Hörbuch ist nicht nur das
Hörbuch der Woche, sondern des Jahres. Texte wie "Deir
Yassin" oder "Die Hand" hauen einen vom Hocker. Ich habe
Erich Fried 1970 in London in seinem chaotischen
Arbeitszimmer besucht. Offenbar mit einem Brett vorm
Hirn. Danke, daß Du es mir jetzt nach 40 Jahren von der
Stirn gerissen hast. Ich bin vor mir selbst erschrocken.
Da hat man eine Jahrhundertbegegnung gehabt und wußte es
gar nicht.
Dr. Gabi Weber, Cafe Palestine
(Freiburg):
Die Veranstaltung mit euch war ein echtes Highlight.
Tausend Dank!
Hilde und
Richard Langthaler (Wien):
Es war ein wunderbarer Abend!
Prof. Udo Steinbach: Lieber Herr Jung, es
hat etwas länger gedauert, dafür war der Eindruck umso
nachhaltiger.
Sie selbst haben es in Ihrer - überaus informativen -
Verortung von "Höre Israel" auf den Punkt gebracht, wenn
Sie von einer "erschreckenden Aktualität dieser Verse"
sprechen. Aber darin eben liegen Nachhaltigkeit und
Wirkung dieser Texte: Sie beziehen sich auf Ereignisse,
die Jahrzehnte zurückliegen; aber der Duktus der
lyrischen Sprache wendet sie in eine Dimension der
Betroffenheit, die bleibend in die Gegenwart hinein- und
nachwirkt.
Täglich werde ich von Meldungen aus Palästina nicht
zuletzt aus dem Internet wahrhaft überschwemmt. Das
stumpft ab und führt manchmal zu Resignation. Die Verse
Erich Frieds öffnen eine Perspektive des Politischen und
Menschlichen, in der unser Engagement eine bleibende
Verpflichtung wird.
Die Wirkung kann kaum von der Kunst der Präsentation
getrennt werden, die Sie und Ihre Kollegin darbieten.
Die deutsche Sprache des Vortrags und der Rhythmus der
Darstellung sind der Aussagekraft Fried'scher Lyrik
adäquat. Ich wünsche Ihnen, dass Sie weiterhin ein
großes Publikum finden. Die Zeit ist jedenfalls
danach...
Söldner gegen die Zukunft oder "Die
einzige Demokratie im Nahen Osten".
- Anton Holberg - 04.02.2012 - Ende 2011 hat der Melzer
Verlag ein überaus wichtiges aus zwei CDs bestehendes
Hörbuch zum Zionismus und dessen staatlicher Gestalt,
Israel, herausgegeben. Die leider bis dato nicht
gedruckt für die Öffentlichkeit vorliegenden Texte
werden von den Schauspielern Beate Himmelstoß und Jürgen
Jung gesprochen. Musikalische Einsprängsel sind solche
der Gruppe „Embryo".
Von Bedeutung ist m.E. insbesondere der 1. Teil (CD I).
Hier werden alle grundlegenden Mythen des Zionismus und
sympathisierender nicht-jüdischer Strömungen an Hand
eindeutiger Zitate zionistischer Führer wie David Ben
Gurion und israelischer Wissenschaftlicher wie Shlomo
Sand widerlegt. So etwa die Behauptung, die Mehrzahl der
Juden seien im Jahre 70 n.Chr. aus ihrem Land in
Palästina vertrieben worden und nun 2000 Jahre später
zurückgekehrt.
Weder gibt es einen historischen Beleg für die
Massenvertreibung noch sind die „Zurückgekehrten"
überwiegend die Nachkommen derer, die damals und später
ihre nahöstlichen Heimat verlassen haben >>>
Die beiden Hörbücher "Söldner gegen die Zukunft" und
"Erich Fried - Höre, Israel!" sind im Melzer-Verlag
erschienen.
Bestellung und - kostenfreier - Versand über das Büro
von Jürgen Jung
juejung@online.de - Eine Doppel-CD kostet 14,90 €
(inkl. Verpackung und Porto)
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Gernot Rotter/Schirin Fathi
Nahostlexikon
Der israelisch-palästinensische Konflikt von A-Z
Vorwort von Abdallah Frangi
548 Seiten · Zeittafel
· Bibliographie · Webguide
€ 29,90 (D) · € 30,80 (A) · SFr 53,-
ISBN 3-930378-28-0
»Dieses Buch leistet
einen unverzichtbaren Beitrag für den Frieden und für das
Verständnis des Jahrhundertkonflikts – ein unverzichtbares
Nachschlagwerk für jeden Leser«
Aus dem Vorwort von Abdallah Frangi
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Sumaya
Farhat-Naser
Disteln im Weinberg
Tagebuch aus Palästina
Das neue Buch von Sumaya Farhat-Naser, deren engagierter Einsatz
im Dienst des Friedens steht – für Palästinenser und Israelis.
Farhat-Naser lebt mit ihrem Mann in Birseit, in Disteln im
Weinberg schildert sie ihren Alltag in einem Tagebuch, das
von Juni 2006 bis März 2007 geschrieben wurde. Wir lernen ihre
Familie, ihre Verwandten und deren Schicksale kennen, und wir
begleiten die Autorin bei ihrer Friedensarbeit.
» mehr
Herausgegeben von Martin Heule, Regula Renschler und Chudi Bürgi
- Lenos-Verlag ca. 260 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag -
ca. CHF 35.–, € 20.-
http://www.lenos.ch/books/farhat_disteln.html Bestellung bei: lenos@lenos.ch
Thymian und Steine
Lenos Verlag-Basel, 1995
bestellen
Verwurzelt im
Land der Olivenbäume
Eine Palästinenserin im Streit für den Frieden
April 2002, Lenos Verlag-Basel
bestellen
mehr über Sumaya Farhat-Naser >>>
Sumaya Farhat-Naser
Biographie
Sonderseite auf "Dschenin"
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Broschüre:
Solidarität mit den palästinensischen politischen Gefangenen.
Die Freunde Palästinas |
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NORMAN G. FINKELSTEIN: Israels Invasion in Gaza. Aus dem Englischen von Maren Hackmann. Edition Nautilus, Hamburg 2011. 223 Seiten, 18 Euro. >>>
„Ein
infernalisches
High-Tech-Massaker“
- Norman
Finkelstein
beleuchtet in
seinem neuen
Buch die
Hintergründe des
Gaza-Krieges
2008/09
- Arn
Strohmeyer -
Eine
„infernalisches
High-Tech-Massaker“
und einen
„Rückfall in die
Barbarei“ nennt
Norman
Finkelstein in
seinem neuen
Buch „Israels
Invasion in
Gaza“ den
Überfall auf das
dicht besiedelte
palästinensische
Gebiet unter
Hamas-Kontrolle.
Die
„Wertegemeinschaft“
der westlichen
Staaten und auch
die meisten
führenden
Intellektuellen
(ganz besonders
die Israels!)
sahen dem Morden
schweigend zu
und fanden sogar
rechtfertigende
Worte, weil
Israel ja
schließlich von
den Raketen der
Hamas bedroht
worden sei. Die
Zahlen sind
bekannt, aber
Finkelstein
nennt sie noch
einmal für alle,
die es nicht
wissen oder
nicht wissen
wollen: In den
fast zehn Jahren
von 2001 bis zum
Beginn des
Krieges im
Dezember 2008
sind nicht
einmal zwanzig
Tote auf
israelischer
Seite durch
Qasam-Raketen zu
beklagen
gewesen, auf
palästinensischer
Seite in Gaza
haben die immer
wieder
stattfindenden
militärischen
Überfälle und
Liquidierungsaktionen
Israels Hunderte
von
Menschenleben
gefordert. Im
Krieg kamen dann
noch 1400 Tote
hinzu. Wie viele
Menschen ihr
Leben inzwischen
aufgrund der
israelischen
Abriegelungs-
und
Blockadepolitik
wegen schlechter
Versorgung und
fehlender
Medikamente
verloren haben,
lässt sich gar
nicht ermitteln.
Und wer kennt
die Zahl der
Krüppel und
Traumatisierten?
>>>
'Gegossenes
Blei'Norman
Finkelstein über
die Auswirkungen
des Gaza-Krieges
- Rudolf Walther
-
Spätestens
mit dem Gaza-Krieg
der israelischen
Armee - 27. Dezember
2008 bis 18. Januar
2009 - hat sich
der Wind gedreht.
Seither sind 'die
Zeiten, da Israel
auf eine reflexhafte
Unterstützung zählen
konnte, vorbei'.
Dies sagt Norman
G. Finkelstein,
der Kritiker der
israelischen Politik
und der medialen
'Holocaust-Industrie'
in den USA. Seine
Diagnose ergibt
sich aus der minuziösen
Analyse der Kriegsoperationen,
die unter dem euphemistischen
Namen 'Gegossenes
Blei' durchgeführt
wurden. Mit nicht
weniger als 413
Fußnoten belegt
Finkelstein die
Vorgeschichte, den
Verlauf und die
Bewertung des Gaza-Krieges
in der Weltpresse.
Anschließend behandelt
er die Reaktionen
in den USA und den
Bericht des südafrikanischen
Richters Richard
Goldstone. >>>

Antisemitismus als politische Waffe
von
Norman G. Finkelstein
Auszug aus Antisemitismus als politische
Waffe Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte von Norman G.
Finkelstein.
Vorwort von Felicia Langer
Antisemitismus als
politische Waffe ist ein Thema, das dringend einen Autor gesucht hat
– es hat ihn in Norman Finkelstein gefunden, einem Autor, der bisher
schon einiges gewagt hat. Wie das vorliegende Buch bezeugt, ist er
dem Thema gewachsen; die Genauigkeit und Akribie seiner Recherchen
und Analysen sind bewundernswert.
Im ersten Teil des Buches befaßt sich der Autor vor allem mit der
Instrumentalisierung von Antisemitismus durch die proisraelische
Lobby in den USA und in Europa, zugunsten der israelischen Politik.
Immer wenn die Gefahr besteht, die internationale Gemeinschaft
könnte mit verstärktem Druck von Israel verlangen, die besetzten
Gebiete gemäß dem Völkerrecht zu räumen, wird, so Finkelsteins
Analyse, ein neuer Antisemitismus inszeniert: »eine weitere, bis ins
kleinste Detail durchkomponierte Oper, die den Zuschauern
medienwirksam die erschrecklichen Ausmaße des weltweiten
Antisemitismus vor Augen führen soll.«
Mit ihrem Antisemitismusvorwurf bezwecken die amerikanisch-jüdischen
Eliten vor allen Dingen eines: Wer Israel kritisiert, soll als
verkappter Antisemit erscheinen, und Berichte über die Lage der
Palästinenser unter der Besatzung, ihre Unterdrückung und ihr Leid
sollen tabu sein; denn nur Israel steht die Rolle des Opfers zu.
mehr >>>
Keine Posaunen von Jericho
Der Konflikt zwischen Israel und den
Palästinensern. Mythos und Realität
Bisher diente biblische Archäologie zum
Beweis der Heiligen Schrift. Die beiden international renommierten
Archäologen drehen den Spieß um und lassen die Ausgrabungen eine
eigene Sprache sprechen. Ihr dramatisch neues, archäologisch
fundiertes Bild von der Geschichte Israels zwingt zum Umdenken. Der
Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans, das Großreich unter König
David und der Tempelbau in Jerusalem unter König Salomon galten
lange auch bei den...
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Palästina.
Ein persönlicher Bericht über die Intifada
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Flapan, Simcha
Die Geburt Israels
Flapans Buch bietet historische
und politische Enthüllungen, die die Geschichte Israels seit 1948 in
einem neuen Licht erscheinen lassen, indem sie die offizielle
Geschichtsschreibung in großen Teilen als israelische Propaganda
entlarven. Damit wird es möglich, den arabischisraelischen Konflikt
besser zu verstehen und eine realistischere und humanere Lösung als
die seit vielen Jahren versuchte militärische ins Auge zu fassen.
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G. Baum / H. Frankemölle / C.
Münz (Hg.)
Frieden für Israel
Wer weiß schon in Deutschland, dass
es in Israel auf jüdischer Seite mehr und prozentual größere
Friedensgruppen gibt als in Deutschland? In Israel (ein Land von der
Größe Hessens) brachte z.B. 1982 die Friedensbewegung Peace now
400.000 Demonstranten auf die Straße. Trotz aller Rückschläge der
Friedensbewegung demonstrierten im Februar 2002 wiederum in Tel Aviv
20.000 Menschen für den Abzug der israelischen Armee aus den
Gebieten der Palästinenser und für einen gerechten Frieden.
Vielfach wird jede Kritik an
israelischer Politik in den USA und bei uns als Antisemitismus
ausgelegt. Dies kann man den Autoren der 11 Friedensgruppen, deren
jüngste Erklärungen in diesem Buch gesammelt und kommentiert sind,
sicherlich nicht vorwerfen, da sie als Juden mit unterschiedlichen
Akzenten, aber übereinstimmend für eine gerechte Lösung plädieren.
275 Seiten, kart.
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G |
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Randa Ghazy
Palästina. Träume zwischen den Fronten.
Palästina heute.
Getrieben von der Verzweiflung, getroffen vom Krieg und getragen von
der Sehnsucht nach Frieden erleben Ibrahim und seine Freunde ein
Land zwischen Hoffnung und Resignation.
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Alain Gresh
Israel, Palästina
Die Hintergründe eines unendlichen Konflikts.
Einer der kompliziertesten und weltpolitisch
wichtigsten Konflikte der Gegenwart – die langjährige
Auseinandersetzung zwischen Israel und Palästina – wurde in den
letzten Wochen und Monaten Tag für Tag um neue, dramatische Kapitel
fortgeschrieben. Dieses Buch widmet sich sowohl den Wurzeln dieses
Konflikts wie auch den allerjüngsten Entwicklungen. Über die
faktenreiche und übersichtliche Darstellung hinaus stellt Alain
Gresh, Chefredakteur der französischen Monatszeitung "Le Monde
diplomatique", die in diesem Zusammenhang heiklen und immer wieder
tabuisierten Fragen – und scheut sich nicht, Stellung zu nehmen.
Zum einen geht es dem Autor darum, den Konflikt zu verstehen. Zu
diesem Zweck bietet er die historischen Grundlagen dieser
Auseinandersetzung dar. Diese erst ermöglichen ein Verständnis der
aktuellen Situation, die Gresh im letzten Kapitel bis hin zum
Spätsommer dieses Jahres kommentiert.
Aber das kann nicht genügen: Weshalb soll für Israel/Palästina nicht
dasselbe gelten wie etwa für Ex-Jugoslawien oder Südafrika? Welche
Rolle spielen Antisemitismus und Antizionismus? Sosehr der Autor,
Sohn einer russisch-jüdischen Mutter und eines ägyptisch-koptischen
Vaters, die Besonderheiten dieses Konflikts beleuchtet – im Grunde
misst er die Ansprüche der verfeindeten Parteien an universellen
Kriterien: an den Prinzipien eines Humanismus, ohne die, so Gresh,
eine dauerhafte und friedliche Lösung kaum vorstellbar scheint.
"Eines der seltenen Werke zum Palästinakonflikt, die man wirklich
gelesen haben muss." (Martin Woker im Widerspruch)
Verlagsinformation
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Hansen, Gerda
Jerusalem/al-Quds.
Literatur zur Situation in Jerusalem und zu den Lösungsansätzen der
Jerusalemfrage
Hamburg (DÜI) 2000 - IssN 0938-2666
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Diesen Krieg kann
keiner gewinnen
Mit Kommentaren und Kolumnen hat der israelische Schriftsteller
David Grossman
die Vorgänge im Nahen Osten seit 1993 begleitet. Nun sind sie auf
Deutsch erschienen. Peter Philipp stellt das Buch vor.
mehr >>>
bestellen |
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H |
Söldner
gegen die Zukunft oder "Die einzige Demokratie
im Nahen Osten".
- Anton Holberg - 04.02.2012 - Ende 2011 hat der
Melzer Verlag ein überaus wichtiges aus zwei CDs
bestehendes Hörbuch zum Zionismus und dessen
staatlicher Gestalt, Israel, herausgegeben. Die
leider bis dato nicht gedruckt für die
Öffentlichkeit vorliegenden Texte werden von den
Schauspielern Beate Himmelstoß und Jürgen Jung
gesprochen. Musikalische Einsprängsel sind
solche der Gruppe „Embryo".
Von Bedeutung ist m.E. insbesondere der 1. Teil
(CD I). Hier werden alle grundlegenden Mythen
des Zionismus und sympathisierender
nicht-jüdischer Strömungen an Hand eindeutiger
Zitate zionistischer Führer wie David Ben Gurion
und israelischer Wissenschaftlicher wie Shlomo
Sand widerlegt. So etwa die Behauptung, die
Mehrzahl der Juden seien im Jahre 70 n.Chr. aus
ihrem Land in Palästina vertrieben worden und
nun 2000 Jahre später zurückgekehrt.
Weder gibt es einen historischen Beleg für die
Massenvertreibung noch sind die
„Zurückgekehrten" überwiegend die Nachkommen
derer, die damals und später ihre nahöstlichen
Heimat verlassen haben >>>
Söldner gegen
die Zukunft
oder „Die einzige Demokratie im Nahen Osten“
Die neueste
Produktion in der Reihe „Melzers Hörstücke“. -
Textcollage zum
Zionismus
Zwei Hör-CDs mit Zitaten und Texten von Schlomo
Sand, Erich Fromm, Mosche Zimmermann, Theodor
Herzl, David Ben-Gurion, Martin Buber, Albert
Einstein, Erich Fried, Uri Avnery und vielen
anderen…
Nach seinem
ersten bei Melzer verlegten, erfolgreichen
Hörstück mit Gedichten von Erich Fried „Höre,
Israel“, das vom Bayerischen Rundfunk im Januar
2011 zum „Hörbuch der Woche“ gewählt wurde,
macht der Schauspieler Jürgen Jung hier,
zusammen mit seiner Kollegin Beate Himmelstoß
und begleitet vom Musikkollektiv EMBRYO,
grundlegende Annahmen und Zielvorstellungen des
Zionismus, deren Konsequenzen sich in der
konkreten Realität Palästinas als verhängnisvoll
erwiesen haben, als Mythen kenntlich.
Dies beginnt
mit der „Erfindung des jüdischen Volkes“, so
die These des israelischen Historikers
Schlomo Sand, und reicht über den im
Zionismus von Anfang an tief verwurzelten
Wunsch nach Vertreibung der Palästinenser,
bis hin zu den Auswirkungen und einer
völkerrechtlichen Bewertung des israelischen
Angriffs auf den Gazastreifen Ende
2008/Anfang 2009 und auf die
Gaza-Hilfsflottille im Mai 2010.
Durch die
geschickt platzierten, unter die Haut
gehenden Gedichte von Erich Fried und
Gerhard Schönberner, und nicht zuletzt
mithilfe der erstaunlich wandlungsfähigen
Musik von EMBRYO, die hier vor allem ihr
orientalisches Gesicht zeigt, ist es Jürgen
Jung gelungen, eine faszinierende
Textcollage zu entwerfen, die von den beiden
Sprechern nachdenklich und einfühlsam, wo
nötig auch leidenschaftlich, insgesamt aber
höchst souverän vorgetragen wird.
>>>
2 CDs in
einer Box, ca. 100 min - 14,99 € -
Bestellung bei Jürgen Jung - juejung@online.de
Die beiden Hörbücher "Söldner gegen
die Zukunft" und "Erich Fried - Höre, Israel!" sind im
Melzer-Verlag erschienen.
Bestellung und - kostenfreier - Versand über das Büro von
Jürgen Jung
juejung@online.de
- Eine Doppel-CD kostet 14,90 € (inkl. Verpackung und Porto)
Stimmen zu Höre,
Israel!“:
Prof. Moshe Zuckermann
(Uni Tel Aviv):
Das Hörbuch ist eine Wucht! Nicht nur die Texte, Gedichte
und Notizen Frieds, sondern nicht minder auch Eure famose
Darbietung dieser wertvollen Anthologie. Chapeau!
Rudolf Waldemar Brem
(Schauspieler und Regisseur): -
19. 5. 11 - Lieber Jürgen,
sensationell Deine Hör-CD: eine astreine,
akribische redaktionelle Arbeit; dazu eine lupenreine
Präsentation mit hervorragenden Sprechern und Musikern;
und zu guter Letzt eine Aktualität, die einen vor allem
deshalb umhaut, weil es ja bereits vor 40 Jahren geschrieben
wurde. Ein Menetekel, das der Fried vor 40 Jahren schon an
die Wand geknallt hat, und wer hat es gelesen oder gehört?
Diese Hörbuch ist nicht nur das Hörbuch der Woche, sondern
des Jahres. Texte wie "Deir Yassin" oder "Die Hand" hauen
einen vom Hocker. Ich habe Erich Fried 1970 in London in
seinem chaotischen Arbeitszimmer besucht. Offenbar mit einem
Brett vorm Hirn. Danke, daß Du es mir jetzt nach 40 Jahren
von der Stirn gerissen hast. Ich bin vor mir selbst
erschrocken. Da hat man eine Jahrhundertbegegnung gehabt und
wußte es gar nicht.
Dr. Gabi Weber, Cafe
Palestine (Freiburg): Die Veranstaltung mit euch war ein
echtes Highlight. Tausend Dank!
Hilde und Richard Langthaler (Wien):
Es war ein wunderbarer Abend!
Prof. Udo Steinbach: Lieber
Herr Jung, es hat etwas länger gedauert, dafür war der
Eindruck umso nachhaltiger.
Sie selbst haben es in Ihrer - überaus informativen -
Verortung von "Höre Israel" auf den Punkt gebracht, wenn Sie
von einer "erschreckenden Aktualität dieser Verse" sprechen.
Aber darin eben liegen Nachhaltigkeit und Wirkung dieser
Texte: Sie beziehen sich auf Ereignisse, die Jahrzehnte
zurückliegen; aber der Duktus der lyrischen Sprache wendet
sie in eine Dimension der Betroffenheit, die bleibend in die
Gegenwart hinein- und nachwirkt.
Täglich werde ich von Meldungen aus Palästina nicht zuletzt
aus dem Internet wahrhaft überschwemmt. Das stumpft ab und
führt manchmal zu Resignation. Die Verse Erich Frieds öffnen
eine Perspektive des Politischen und Menschlichen, in der
unser Engagement eine bleibende Verpflichtung wird.
Die Wirkung kann kaum von der Kunst der Präsentation
getrennt werden, die Sie und Ihre Kollegin darbieten. Die
deutsche Sprache des Vortrags und der Rhythmus der
Darstellung sind der Aussagekraft Fried'scher Lyrik adäquat.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie weiterhin ein großes Publikum
finden. Die Zeit ist jedenfalls danach...
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Das Palästina Portal
Buch des Jahres 2005
Warum Hohmann
geht und Friedman bleibt
Arne Hoffmann
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Heyer, Friedrich
2000 Jahre Kirchengeschichte des Heiligen Landes.
- Märtyrer, Mönche, Kirchenväter, Kreuzfahrer, Patriarchen, Ausgräber,
Pilger - Münster/W. (LIT) 2000 - 3-8258-4955-4 - 368 S. -
Studien zur Orientalischen Kirchengeschichte Band 11
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Dietmar Herz & Julia Steets
Palästina - Gaza und Westbank
Geschichte, Politik, Kultur
Dietmar Herz
Palästina
Palästina ist eine Region der Superlative: Kein Gebiet auf der Erde
ist politisch so zerstückelt wie das Westufer des Jordan, die
sogenannte "Westbank", und der Gazastreifen. Nirgendwo sonst ist
eine mehrere Jahrtausende währende Geschichte nicht nur in
archäologischen Zeugnissen, sondern auch im politischen und
religiösen Alltag so präsent. Dieses Buch bietet einen fundierten
und umfassenden Überblick über Geschichte, Politik und Kultur
Palästinas....
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Habibi, Emil
Der Peptimist oder Von den seltsamen Vorfällen um das Verschwinden
Saids des Glücklosen.
"...Berühmtheit erlangte Emil Habibi nicht
zuletzt mit dem Roman "Der Peptimist". Er thematisiert die
palästinensisch-israelische Tragödie von den Wirren bei der
Staatsgründung mit Vertreibungen und militärischem Terror bis hinein
in die 70er Jahre.Insofern ist "Der Peptimist" als politischer Roman
zu sehen. Ungewöhnlich ist die Übersetzungsgeschichte des Werkes: 6
Übersetzer zeichnen verantwortlich für die Übertragung aus dem
Arabischen ins Deutsche..."
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Sarâja, das Dämonenkind.
Eine spätherbstliche Fabuliererei aus
Palästina. - Lenos Verlag, Basel 1998.
Das Tal der Dschinnen.
Roman aus Palästina.
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Ted
Honderichs
Nach dem Terror
vom Autor revidiert und um ein Kapitel erweitert, neu übersetzt ist
erschienen
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In einer
Zeit, in der mit dem Terrorismus-Begriff mehr Verdunklung
als Aufklärung
getrieben wird ist dieses Buch ein absolutes Muss. Moral und
ihre Formen hinterfragt der Autor in gut lesbarer Sprache.
Alltäglich aus zahlreichen Medien auf
uns einwirkender Manipulation stellt er die Frage nach der
gesellschaftlichen Beschaffenheit, in welcher die
Geschehnisse, verallgemeinernd und wenig differenziert als
Terror oder Terrorismus bezeichnet, möglich wurden und
werden, entgegen.
Das Buch ist
gekennzeichnet durch Unbestechlichkeit des Denkens. Jedes
Wort, jeder Satz hat Gewicht. Demnach ist es eine Lektüre
für gründliche Leser, nichs für seichte 'Überflieger'. Eine
Empfehlung für das philosophische Proseminar! Die Übersetzer
verdienen besonderes Lob, ist es ihnen schließlich gelungen,
den aufklärerischen Geist des Buches in gut verständliches
Deutsch zu übertragen.
Erfreulich,
dass dieses wichtige Buch vom Verleger Abraham Melzer nach
den betrüblichen Auseinandersetzungen um die dt. Erstausgabe
bei Suhrkamp dem Leser erneut zugänglich gemacht wurde. Dem
Verleger gebührt darum besonderer Dank.
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Jochen Hippler
Feindbild Islam - oder Dialog der Kulturen
Nach dem Sieg im
Kalten Krieg hat die Suche nach neuen Feindbildern begonnen.
Militärische Hochrüstung oder Interventionen in der "dritten Welt"
können nicht mehr mit der Gefahr des Weltkommunismus gerechtfertigt
werden. Mit dem zweiten Golfkrieg hat eine neue Phase der
Feindbildproduktion begonnen. Der neue Feind steht wieder im Osten,
diesmal im Nahen Osten: der Islam.
Feindbilder sagen oft mehr über diejenigen, die sie produzieren und
benutzen, als über den...
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Gewalt als Politik
Terrorismus und Intervention im Nahen Osten
Pahl-Rugenstein, Köln,
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Morgen wird es noch schlimmer
Amira Haas
Das
Buch von Amira Hass "Morgen wird es noch schlimmer" ist auf
Italienisch unter dem Titel "Domani andrà peggio. Lettere da
Palestina e Israele, 2001-2005" im Verlag "Fusi Orari" erschienen
und kostet 15 Euro.
Die israelische
Journalistin Amira Hass lebt in Ramallah, wo sie als Korrespondentin
für die Tageszeitung Ha'aretz tätig ist. Fünf Jahre lang schickte
sie einer italienischen Zeitungsredaktion ihre Tagebucheinträge, die
jetzt in Buchform erschienen sind. Von Catherine Cornet -
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Bericht aus Ramallah
"Gegen den Strom"
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Gazza
Tage und Nächte in einem besetzten Land
Amira Hass
- die bislang einzige israelische
Journalistin, die über die Palästinenser in den besetzten Gebieten
nicht nur schreibt, sondern auch unter ihnen lebt - berichtet über
das Leben im Gazastreifen. Klar und schonungslos schildert sie das
palästinensische Alltagsleben und die desaströsen Folgen der
israelischen Blockadepolitik. Sie beschreibt das autoritäre Regime
Yassir Arafats und die Rivalitäten unter den palästinensischen
Organisationen, analysiert Ziele und Auswirkungen der bisherigen
israelischen Politik. Verlagsinformation
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Islam für Kids
-
Anis Hamadeh
Entdecke die islamische Kultur und
Religion in all ihren Facetten!
Viel hört man in der letzten Zeit
von „dem Islam“ und jeder meint,
darüber Bescheid zu wissen. Doch
gibt es überhaupt „den“ Islam?
Welche Kulturen verbergen sich
dahinter und was für Menschen
glauben an den Gott der Muslime? Ist
der Koran mit der Bibel zu
vergleichen und was macht man in
einer Moschee? Du willst es genauer
wissen?
Dann folge Anis Hamadeh, denn er
nimmt dich mit auf eine aufregende
Reise und zeigt dir die Welt des
Islam. mehr >>> (pdf)
2007,
Paperback - 345 Seiten, Format 17,0
x 24,0 cm - ISBN 978-3-8266-8638-2 -
€ 17,95
Anis Hamadeh - Islam für Kids -
Rezension von Dr. Ludwig Watzal - NZZ - Angesichts
der wachsenden Islam-Phobie erscheint das Buch "Islam
für Kids" gerade zur rechten Zeit >>>
Rezension -
Anis Hamadeh - Islam für
Kids - Dr. Ludwig Watzal - (pdf)
- Der Islam ist seit den Anschlägen
vom 11. September 2001 ins Gerede
gekommen. Besorgniserregend sind die
zunehmenden Spannungen zwischen der
islamischen Welt und der im Westen
grassierenden Islam-Phobie. „Islam
für Kids“ erscheint somit gerade zur
rechten Zeit. Eigentlich für Kinder
ab Zwölf Jahren geschrieben, eignet
es sich auch für Erwachsene als
verständliche Einführung.
Insbesondere ihnen mangelt es an
verständlichem Basiswissen über den
Islam. Der Westen kann sich
Unkenntnis, Gleichgültigkeit und
Ignoranz gegenüber der muslimischen
Welt nicht länger leisten, wie Udo
Steinbach, ehemaliger Direktor des
Orient-Instituts in Hamburg, in
seinem Vorwort schreibt. Was wissen
die aufgeklärten westlichen
Gesellschaften eigentlich über die
zweitgrößte Religionsgemeinschaft -
„den Islam“? Gibt es überhaupt „den“
Islam, oder ereifern sich Politik,
Medien und Öffentlichkeit an einem
„Feindbild Islam“? Die Dämonisierung
dieser Religionsgemeinschaft und
ihrer Gläubigen nimmt zum Teil
groteske, ja bisweilen obsessive
Züge an. >>>
Qantara.de - Buchtipp "Islam für
Kids" - Jugendbuch gegen Klischees
und Vorurteile |
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J |
Söldner
gegen die Zukunft oder
"Die einzige Demokratie
im Nahen Osten".
- Anton Holberg -
04.02.2012 - Ende 2011
hat der Melzer Verlag
ein überaus wichtiges
aus zwei CDs bestehendes
Hörbuch zum Zionismus
und dessen staatlicher
Gestalt, Israel,
herausgegeben. Die
leider bis dato nicht
gedruckt für die
Öffentlichkeit
vorliegenden Texte
werden von den
Schauspielern Beate
Himmelstoß und Jürgen
Jung gesprochen.
Musikalische
Einsprängsel sind solche
der Gruppe „Embryo".
Von Bedeutung ist m.E.
insbesondere der 1. Teil
(CD I). Hier werden alle
grundlegenden Mythen des
Zionismus und
sympathisierender
nicht-jüdischer
Strömungen an Hand
eindeutiger Zitate
zionistischer Führer wie
David Ben Gurion und
israelischer
Wissenschaftlicher wie
Shlomo Sand widerlegt.
So etwa die Behauptung,
die Mehrzahl der Juden
seien im Jahre 70 n.Chr.
aus ihrem Land in
Palästina vertrieben
worden und nun 2000
Jahre später
zurückgekehrt.
Weder gibt es einen
historischen Beleg für
die Massenvertreibung
noch sind die
„Zurückgekehrten"
überwiegend die
Nachkommen derer, die
damals und später ihre
nahöstlichen Heimat
verlassen haben >>>
Söldner
gegen die Zukunft
oder „Die einzige Demokratie im Nahen Osten“
Die neueste
Produktion in der Reihe
„Melzers Hörstücke“. -
Textcollage zum
Zionismus
Zwei Hör-CDs mit Zitaten
und Texten von Schlomo
Sand, Erich Fromm,
Mosche Zimmermann,
Theodor Herzl, David
Ben-Gurion, Martin Buber,
Albert Einstein, Erich
Fried, Uri Avnery und
vielen anderen…
Nach seinem ersten bei
Melzer verlegten,
erfolgreichen Hörstück
mit Gedichten von Erich
Fried „Höre, Israel“,
das vom Bayerischen
Rundfunk im Januar 2011
zum „Hörbuch der Woche“
gewählt wurde, macht der
Schauspieler Jürgen Jung
hier, zusammen mit
seiner Kollegin Beate
Himmelstoß und begleitet
vom Musikkollektiv
EMBRYO, grundlegende
Annahmen und
Zielvorstellungen des
Zionismus, deren
Konsequenzen sich in der
konkreten Realität
Palästinas als
verhängnisvoll erwiesen
haben, als Mythen
kenntlich.
Dies beginnt mit der
„Erfindung des
jüdischen Volkes“,
so die These des
israelischen
Historikers Schlomo
Sand, und reicht
über den im
Zionismus von Anfang
an tief verwurzelten
Wunsch nach
Vertreibung der
Palästinenser, bis
hin zu den
Auswirkungen und
einer
völkerrechtlichen
Bewertung des
israelischen
Angriffs auf den
Gazastreifen Ende
2008/Anfang 2009 und
auf die
Gaza-Hilfsflottille
im Mai 2010.
Durch die geschickt
platzierten, unter
die Haut gehenden
Gedichte von Erich
Fried und Gerhard
Schönberner, und
nicht zuletzt
mithilfe der
erstaunlich
wandlungsfähigen
Musik von EMBRYO,
die hier vor allem
ihr orientalisches
Gesicht zeigt, ist
es Jürgen Jung
gelungen, eine
faszinierende
Textcollage zu
entwerfen, die von
den beiden Sprechern
nachdenklich und
einfühlsam, wo nötig
auch
leidenschaftlich,
insgesamt aber
höchst souverän
vorgetragen wird.
>>>
2 CDs in einer Box,
ca. 100 min - 14,99
€ - Bestellung bei
Jürgen Jung -
juejung@online.de
Die beiden
Hörbücher "Söldner gegen die
Zukunft" und "Erich Fried - Höre,
Israel!" sind im Melzer-Verlag
erschienen.
Bestellung und - kostenfreier -
Versand über das Büro von Jürgen
Jung
juejung@online.de
- Eine Doppel-CD kostet 14,90 €
(inkl. Verpackung und Porto)
Stimmen zu Höre, Israel!“:
Prof. Moshe
Zuckermann (Uni Tel Aviv):
Das Hörbuch ist eine Wucht! Nicht
nur die Texte, Gedichte und Notizen
Frieds, sondern nicht minder auch
Eure famose Darbietung dieser
wertvollen Anthologie. Chapeau!
Rudolf Waldemar Brem
(Schauspieler und Regisseur): -
19. 5. 11 - Lieber Jürgen,
sensationell Deine
Hör-CD: eine astreine,
akribische redaktionelle Arbeit;
dazu eine lupenreine Präsentation
mit hervorragenden Sprechern und
Musikern; und zu guter Letzt eine
Aktualität, die einen vor allem
deshalb umhaut, weil es ja bereits
vor 40 Jahren geschrieben wurde. Ein
Menetekel, das der Fried vor 40
Jahren schon an die Wand geknallt
hat, und wer hat es gelesen
oder gehört? Diese Hörbuch ist nicht
nur das Hörbuch der Woche, sondern
des Jahres. Texte wie "Deir Yassin"
oder "Die Hand" hauen einen vom
Hocker. Ich habe Erich Fried 1970 in
London in seinem chaotischen
Arbeitszimmer besucht. Offenbar mit
einem Brett vorm Hirn. Danke, daß Du
es mir jetzt nach 40 Jahren von der
Stirn gerissen hast. Ich bin vor mir
selbst erschrocken. Da hat man eine
Jahrhundertbegegnung gehabt und
wußte es gar nicht.
Dr.
Gabi Weber, Cafe Palestine
(Freiburg): Die Veranstaltung mit
euch war ein echtes Highlight.
Tausend Dank!
Hilde und Richard
Langthaler (Wien):
Es war ein wunderbarer Abend!
Prof.
Udo Steinbach: Lieber Herr Jung, es
hat etwas länger gedauert, dafür war
der Eindruck umso nachhaltiger.
Sie selbst haben es in Ihrer -
überaus informativen - Verortung von
"Höre Israel" auf den Punkt
gebracht, wenn Sie von einer
"erschreckenden Aktualität dieser
Verse" sprechen. Aber darin eben
liegen Nachhaltigkeit und Wirkung
dieser Texte: Sie beziehen sich auf
Ereignisse, die Jahrzehnte
zurückliegen; aber der Duktus der
lyrischen Sprache wendet sie in eine
Dimension der Betroffenheit, die
bleibend in die Gegenwart hinein-
und nachwirkt.
Täglich werde ich von Meldungen aus
Palästina nicht zuletzt aus dem
Internet wahrhaft überschwemmt. Das
stumpft ab und führt manchmal zu
Resignation. Die Verse Erich Frieds
öffnen eine Perspektive des
Politischen und Menschlichen, in der
unser Engagement eine bleibende
Verpflichtung wird.
Die Wirkung kann kaum von der Kunst
der Präsentation getrennt werden,
die Sie und Ihre Kollegin darbieten.
Die deutsche Sprache des Vortrags
und der Rhythmus der Darstellung
sind der Aussagekraft Fried'scher
Lyrik adäquat. Ich wünsche Ihnen,
dass Sie weiterhin ein großes
Publikum finden. Die Zeit ist
jedenfalls danach...
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