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Abdallah Al-Frangi

 
Generaldelegierter Palästinas in Deutschland (bis 2006) - Juni 2007
Abdallah Frangi ist zur Zeit Berater von Abbas und Fatahchef in Gaza

Texte von Abdallah Frangi

Frangi rechnet mit Durchbruch beim Gipfel
Palästinenser und Arafat
Arafats geheime Millionen
29. November- "Internationalen Solidaritätstag
 Chancen auf Ende  Nahost-Konflikts wachsen

Ein Staat für die Palästinenser bleibt das Ziel -  Der frühere PLO-Vertreter in Deutschland, Abdallah Frangi, gewährt in seinem neuen Buch tiefe Einblicke hinter die Kulissen der Nahost-Politik
Arn Strohmeyer

„In den fünfziger und sechziger Jahren entstand [in der Bundesrepublik] in der Konfrontation mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust ein umfassendes Wunschbild von Juden, vom jüdischen Staat und seinen jüdischen Bürgern, ein Wunschbild, das spezifisch deutsche Züge trug und das spätere Gespräch über Israel in der Bundesrepublik über Jahrzehnte beeinflusste. Diese Hinwendung zu Israel und den Juden, und die damit verbundenen Idealisierungen wurden zu einem wichtigen Element der politischen Identität der Bundesrepublik und ihrer Eliten, zum Symbol der West-Ost-Orientierung und des erfolgreichen Wandels zu Demokratie, Toleranz und Liberalismus“, schreibt der israelische Historiker Daniel Cil Brecher in seinem Buch „Der David - Der Westen und sein Traum von Israel“.

Er belegt auf vielen Seiten, dass dieses Israel-Bild natürlich eine Idealisierung ist, die vor allem in Deutschland und den USA aber für die Wirklichkeit genommen wird. „Die koloniale Besitzergreifung Palästinas durch Großbritannien und die zionistische Bewegung“ und ihre Folgen bis heute - so Brecher weiter - fallen bei dieser Betrachtungsweise natürlich unter den Tisch. Oder anders gesagt: Die Palästinenser als die Hauptleidtragenden des Nahost-Konfliktes kommen in dieser Sicht gar nicht vor.

Dass sie inzwischen in Deutschland doch wahrgenommen werden und man ihnen heute - wenn auch noch in bescheidenem Rahmen - sogar Rechte zugesteht, ist hauptsächlich das Verdienst eines Mannes, der über vierzig Jahre unermüdlich für die Sache der Palästinenser in Deutschland gewirkt hat: Abdallah Frangi. (...) Im September 1970 wurde Frangi zum offiziellen Vertreter der Fatah (im Rahmen der Arabischen Liga) in Bonn ernannt - vom PLO Vorsitzenden Jassir Arafat selbst. >>>

Originalausgabe - Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit 24-seitigem Farbbildteil - ISBN: 978-3-453-19354-3 | ca. € 21,99 [D] | € 22,70 [A] | CHF 31,50* (empf. VK-Preis) - Verlag: Heyne

Abdallah FrangiCurriculum Vitae

Geboren 1943 in Beersheba, Palästina

Studium der Medizin und Politik in Frankfurt/Main

Mitbegründer der General-Union Palästinensischer Studenten und Arbeiter in Europa
 

1968 - 1973

Vorsitzender der Konföderation Palästinensischer Studenten in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich

1972

gewählt in das palästinensische Parlament (Nationalrat)

1978

gewählt in den Revolutionsrat von Al-Fatah

1982 - 1985

Leiter der PLO-Vertretung in Wien und ständiger PLO-Vertreter bei der United Nations Industrial Development (UNIDO), Wien

1989

gewählt in das Zentralkomitee Al-Fatah (der größten Organisation der PLO).

seit 1993

Generaldelegierter Palästinas in Deutschland

seit 1998

Mitglied des Zentralrats der PLO

seit 2005

Vorsitzender der Fatah im Gazastreifen

Frangi wird PLO-Chef in Gaza - Palästinas Vertreter in Berlin ist der "neue starke Mann" im Gaza-Streifen

Juni 2007
.

 

Außenpolitischer Sprecher und Leiter der Außenpolitischen Abteilung der Fatah

Quelle

Der Inhalt dieser Seite beruht im Wesentlichen auf die Angaben der Generaldelegation Palästinas
 

Medienpräsenz:

2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005

Stellungnahmen:

2002 | 2003 | 2004 | 2005

Reden:

1999 | 2000 | 2002 | 2005

 


Münchener Sicherheitskonferenz Februar 2004

Ein  Buch von Abdallah Frangi
PLO und Palästina
Vergangenheit u. Gegenwart
 Frankfurt (Main) - . G. Fischer, 1982.
 312 S.. - ISBN 3-88323-350-1

Medienpräsenz (Auswahl)

17.12.2011 - Honecker & Arafat - Die Geschichte einer Männerfreundschaft - Arafat konnte sich selbst in schlimmen Krisen auf die Hilfe von Honecker verlassen. Auch darüber berichtet Frangi in seinem Buch (Heyne; 21,99 Euro). - Palästina. Heute ist der Name dieses Landes auf Weltkarten zu finden. Gerade hat Island Palästina, das Fleckchen Erde aus Westjordanland und Gaza-Streifen, als erster westeuropäischer Staat anerkannt. Doch ohne Yassir Arafat (1929–2004), den charismatischen Palästinenserführer, würde es diesen Staat nicht geben. Und, so enthüllt Arafats ehemaliger Deutschland-Gesandte Abdallah Frangi, auch nicht ohne Erich Honecker! >>>

16.12.2011 - „Das Recht ist auf unserer Seite und es wird sich in Palästina durchsetzen“ - Der frühere PLO-Vertreter in Deutschland Abdallah Frangi glaubt fest an eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts -  Arn Strohmeyer sprach mit dem palästinensischen Politiker - Die  Fatah und die Hamas verhandeln seit einiger Zeit in Kairo über einen Annäherung ihrer Positionen. Noch im Dezember soll ein Abkommen unterzeichnet werden. Wie weit sind die Positionen beider Parteien noch auseinander? Die letzten Gespräche haben eine große Annäherung zwischen den Standpunkten beider Organisationen gebracht. Am 20. Dezember werden weitere Gespräche stattfinden. Man will bei dieser Gelegenheit auch feststellen, was die gemeinsamen Beschlüsse im Westjordanland und im Gazastreifen inzwischen bewirkt haben und welche ungelösten Probleme es noch gibt. Ich denke, dass beide Seiten mit offenem Herzen und offenen Köpfen in diese Gespräche gehen und entsprechend arbeiten werden. Der Wille zur Lösung der Probleme ist vorhanden. Wir sind uns bewusst, wie gefährlich der Zustand der Palästinenser ist, wenn ihre Einheit nicht wieder hergestellt wird. Im Mai hatte man sich ja schon auf ein gemeinsames Abkommen geeinigt und es war vereinbart worden, dass eine gemeinsame Regierung gebildet werden sollte. Wahlen sollten innerhalb eines Jahres stattfinden. Wird dieser Zeitplan eingehalten? Dieser Zeitplan ist nicht einzuhalten, aber alle Punkte darin werden weiter festgehalten. >>>

Foto - Erhard Arendt - Abdallah Frangi in der Bonner Generaldelegation

Ein Staat für die Palästinenser bleibt das Ziel -  Der frühere PLO-Vertreter in Deutschland, Abdallah Frangi, gewährt in seinem neuen Buch tiefe Einblicke hinter die Kulissen der Nahost-Politik. - Arn Strohmeyer >>>

Abdallah Frangi: Der Gesandte. Mein Leben für Palästina. Hinter den Kulissen der Nahost-Politik, Heyne-Verlag München 2011, 19,80 Euro, ISBN 978-3-453-19354-3

Texte von Arn Strohmeyer >>>
Abdallah Al-Frangi >>>

Studiogast - Abdallah Frangi: Mein Leben für Palästina - Gespräch mit Abdallah Frangi >>>

„Diese Siedlungen sind illegal“ - Abdallah Frangi sprach im Rathaus von Osnabrück über die schwierige Situation in Palästina - . Im Goldenen Buch der Stadt Osnabrück steht Abdallah Frangi schon. In den 90er-Jahren war er zuletzt zu Gast im historischen Rathaus. Damals noch in seiner Funktion als Generaldelegierter Palästinas in Deutschland. Doch seitdem hat sich viel verändert im Nahen Osten – oder auch nicht? >>>

Interview mit Abdallah Frangi zur Lage in Nahost - „Israel ignoriert die Anwesenheit unseres Volkes“ - Von Hans-Ulrich Brandt - Bremen. Er gilt als die Stimme der Palästinenser in Deutschland, war lange der engste Vertraute Jassir Arafats und berät heute Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Gaza. Mit Abdallah Frangi hat Hans-Ulrich Brandt gesprochen >>>

Redezeit: Palästina mon amour - Der Gesandte Arafats: Abdallah Frangi - Moderation: Ralph Erdenberger - Er war über Jahrzehnte die Stimme Palästinas in Deutschland: Abdallah Frangi, rechte Hand und Vertrauter des Palästinenserführers Arafat. Seit seinem Studium in den sechziger Jahren lebt er hauptsächlich in Deutschland. Seine Aufgabe als Sprecher der Palästinenserorganisation PLO war es, den Deutschen die Existenznöte Palästinas nahezubringen. Während seiner Studentenzeit lernte er viele linke Aktivisten kennen, wie Daniel Cohn-Bendit und Joschka Fischer, den späteren deutschen Außenminister. Frangi verließ Deutschland Ende 2005 und ist heute Chef der Palästinenser-Organisation Fatah im Gazastreifen. >>>


"Das Dümmste, was Scharon tun konnte" - Erst leiteten die USA einen Kurswechsel ihrer bisherigen Nahostpolitik ein, dann liquidierte Israel den neuen Hamas-Chef. Der Friedensprozess scheint am Ende zu sein. Wie geht es nun weiter? SPIEGEL ONLINE sprach mit Abdallah Frangi, dem Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde in Deutschland. mehr...
 

Franghi: Bush hat Glaubwürdigkeit im Nahen Osten verloren - Interview mit Abdallah Franghi, palästinensischer Generaldelegierter in Deutschland  -
mehr >>>

Die Vernunft muss siegen - ND-Gespräch mit Abdallah Frangi, Palästinensischer Generaldelegierter

Bedeutung des amerikanischen Vetos für den Friedensprozess im Nahen Osten - Die israelische Regierung hatte in der vergangenen Woche beschlossen, Palästinenser-Präsident Arafat ins Ausland zu deportieren. In Israel selbst und im Ausland stieß diese Ankündigung auf heftige Kritik. Der stellvertretende israelische Ministerpräsident Olmert vergrößerte den Flurschaden noch, indem er erklärte, auch die Tötung Arafats sei eine legitime Option. Heute Nacht befasste sich der UN-Sicherheitsrat mit dem Ausweisungsbeschluss, verabschiedete aber keine Resolution, die eine Aufhebung eben dieses Beschlusses verlangt. . Was bedeutet das für den Fortgang des Friedensprozesses? Frage an Abdallah Frangi, den Palästinensischen Generaldelegierten in Bonn.
WDR 5 - Interview - 17.09.2003

Frangi: Israelis und Palästinenser brauchen Hilfe von außen
So hoffnungsvoll hatte es lange nicht mehr ausgesehen im Nahen Osten. Palästinenser-Präsident Arafat und der künftige Premier Mahmud Abbas, genannt Abu Masen, haben sich gestern - wenn auch in letzter Minute, aber dann doch - auf eine Kabinettsliste geeinigt.
NDR Inforadio - Interview - 24.04.2003

Nahost: Ein Krieg für den Frieden?
Die Fronten zwischen Israelis und Palästinensern sind verhärtet. Sogar ihre politischen Vertreter in Deutschland wollen nicht gemeinsam an einem Tisch sitzen. Deshalb fragte Ruprecht Eser am Sonntag, 7. April 2002, um 11.30 Uhr bei "halb 12 - Eser und Gäste" nicht zusammen, sondern nacheinander den

Das Leben der Palästinenser ist die Hölle
Der wirtschaftliche Schaden für Palästina beträgt über acht Milliarden Dollar - SWR2 - Interview - 09.06.2002

Abdallah Frangi: "Frieden in Palästina probieren"

Stellungnahmen

Wir trauern um Burhan Karkutli
Zum Tode des Malers und Grafikers Burhan Karkutli.

Wir trauern um Edward Said
Zum Tode von Edward Said.

27 israelische Piloten verweigern ihren Einsatz in den palästinensischen Gebieten
Zur Weigerung von 27 israelischen Piloten, Angriffe in den besetzten palästinensischen Gebieten zu fliegen.

Israelischer Ausweisungsbeschluss gegen Arafat verstößt gegen internationales Recht
Zum Ausweisungsbeschluss gegen Präsident Arafat.

Die schwedische Außenministerin Anna Lindh ist tot
Zum Tod der schwedischen Außenministerin Anna Lindh.

Ahmed Kurei neuer palästinensischer Regierungschef  - Zur Ernennung des palästinensischen Politikers Ahmed Kurei zum Ministerpräsidenten erklärt der palästinensische Generaldelegierte Abdallah Frangi:

Debatte des palästinensischen Parlaments
100 Tage ohne spürbaren Erfolg für die palästinensische Bevölkerung haben Spuren hinterlassen. Die palästinensische Bevölkerung ist zutiefst enttäuscht: Der Mauerbau wird voran getrieben, weiteres palästinensisches Land enteignet, gezielte Tötungen gehen weiter. All dies ist nicht innerpalästinensischen Differenzen anzulasten, sondern dem Zuwarten auf internationaler Ebene, der Untätigkeit des Quartetts.

Waffenstillstand in Gefahr
Ein Anschlag hat den fragilen Waffenstillstand in Nahost erschüttert. Nach sechs Wochen relativer Ruhe sind neue Opfer zu beklagen. Verantwortlich sind nicht nur die Attentäter allein. Bedingungen für den Waffenstillstand wurden von israelischer Seite ständig verletzt.

Palästinensische Gefangene
Zur Freilassung palästinensischer Gefangener aus israelischen Gefängnissen.

Die Mauer muss weg
Die Mauer teilt die Westbank in drei Kantone. Sie hält die palästinensische Bevölkerung im Würgegriff: Bauern können nicht mehr auf ihre Felder gelangen, einige Städte sind nur noch über israelische Checkpoints zu betreten oder zu verlassen, all das auf neuerlich annektiertem palästinensischen Boden. Mehr als 12000 Familien sind vom Mauerbau betroffen. Die Mauer droht den Friedensprozess ins Stolpern zu bringen.
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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 35-36/2002) - Der Osloer Friedensprozess - als ein Weg zum Frieden?

 

 


Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika

Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.

Weitere Infos hier >>>


Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>>
 



Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 

 

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