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Das Leben und Leiden der Palästinenser  -   3

Weitere Seiten zum Thema

Siehe auch:

Zerstörung
Vertreibung
Landraub

Die  Mauer
Kinderschicksale

Al Mawasi-Gebiet im Gazastreifen als Schauplatz endloser Geduldsproben. Palästinenserinnen des Gebiets werden durch israelische Besatzungssoldaten am Checkpoint angehalten (IPC, 02.06.2005)

WAS WÜRDE MAN SAGEN, WENN.....
Von Hans Lebrecht, Kibbutz Beit-Oren, Israel

Was würde man sagen, wenn irgend ein Land ein Gesetz erlassen würde, das Eheleuten verschiedener Staatsangehörigkeit, nationaler Herkunft oder Religionsgemeinschaft aus solcherlei Mischehen per Gesetz nicht gestatten würde, sich gemeinsam in ihrem Land niederzulassen und zusammen ein Familienleben gründen wollten? Vergehen gegen die Menschenrechts Charter, Rassismus oder einfach Unmenschlichkeit zum Zwecke der >>Reinhaltung des national-religiösen Charakters<< des Landes? Der Leser kann sich daraus beliebig aussuchen, was er will.

So eine Gesetzes Abänderung bestätigte eine 53 zu 25 Mehrheit des israelischen Parlaments, der Knesset am Donnerstag (31. Juli) kurz vor Beginn der Sommerferien. Nicht etwa, dass diese Abänderung eines Paragraphen des seit 1953 geltenden Staatsbürgerrechts Gesetzes an seinem sowieso rassistischen Charakter geändert hätte. Ist doch schon darin festgelegt, dass ein Angehöriger des jüdischen Glaubens, von einer jüdischen Mutter geboren, oder nach den streng orthodoxen Glaubensgesetzen zum Judentum übergetretene Person, in Eretz-Israel geboren oder vom ersten Moment seiner Ankunft in Israel zum erklärten Ziel, sich da niederzulassen, die israelische Staatsangehörigkeit mit all dazu gehörigen Rechten und Pflichten per sofort erwerben kann. Dem gegenüber ein >>Nichtjude<<, darunter fallen auch Angehörige der in Israel lebenden einheimischen arabisch-palästinensischen Bevölkerungsgruppe (offiziell nicht als Minderheit anerkannt). Nichtjuden, also auch in Israel geborene und lebende Araber haben diesem Gesetz zufolge das Recht, zwischen dem Alter von 18 bis 23 einen Antrag zur Erwerbung der israelischen Staatsangehörigkeit zu stellen. Wenn die Sicherheitsbehörden keine Bedenken einreichen, wird einem solchen Antrag im Allgemeinen stattgegeben. Bei Eheschließungen eines israelischen Bürgers mit einem nichtjüdischen ausländischen Partner kann der sich in Israel niederlassende Ehepartner ebenfalls die israelische Staatsangehörigkeit erwerben.

Nun hat jetzt die Knesset die Abänderung eines Paragraphen dieses Gesetzes beschlossen. Danach wird es >>eingereisten<< palästinensischen Ehepartnern und aus dieser Ehe entstandenen Kinder nicht mehr gestattet sich in Israel niederzulassen und die israelische Staatsangehörigkeit zu erhalten. Ich betone, die Gesetzes Abänderung betrifft ausschließlich arabisch-palästinensische Ehepartner, nicht solche aus anderen Ländern der Erde eingereisten nicht-arabische oder nicht-palästinensische Ehepartner. Solche Ehepartner können demnach nicht mehr in Israel, sondern nur im Ausland oder in den besetzten palästinensischen Gebieten zusammen wohnen, oder getrennt leben. Darin liegt der rassistische menschenfeindliche Charakter der jetzt beschlossenen Abänderung des sowieso rassistischen Staatsbürgergesetzes.
Wie gesagt: Was würde man sagen, wenn irgend ein anderer Staat ein solches Gesetz verabschieden würde, in welchem die Definition >>nichtjüdisch<<, >>arabisch<< oder >>palästinensisch<< durch >>jüdisch<< ersetzt werden würde? Ich glaube, die Antwort versteht sich von selbst.
Das in Israel legal wirkende arabische Adalat Menschenrechts Komitee, sowie einige Knesset Mitglieder der Meretz Partei und arabische Abgeordnete der Arabischen Einheitsliste und der von der KP beeinflussten Hadash Fraktion haben einen Antrag an den Obersten Gerichtshof eingereicht. Sie fordern den Gerichtshof auf, den am Donnerstag beschlossenenen Zusatz zum Staatsbürgergesetz zu annullieren, da dieser dem vor einigen Jahren eingeführtem Grundgesetz über Menschenwürde und Gleichheit vor dem Gesetz widerspricht.

STRASSENSPERREN, PORTRÄTFOTOS UND ABGESÄGTE OLIVENBÄUME

Israel muss den Bau neuer Siedlungen im Westjordanland und im Gaza-Streifen sofort stoppen. Bestehende Siedlungen müssen so schnell wie möglich geräumt werden, forderte amnesty international.
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amnesty internationa

"Frieden schaffen?"
Der Blick durch Mauern, die Israelische Soldaten durchbrachen um von einem Haus zum anderen zu gehen.

 

Mit dem Bulldozer - Häuserkampf auf israelische Art
Häuserkampf auf israelische Art: Im Gefolge von Terror und Gegengewalt werden im Osten Jerusalems wieder mehr arabische Häuser zerstört als in den vergangenen Monaten.


 

Nein zu diesem Krieg!

...... Als Israeli, der alle Privilegien der israelischen Apartheid genießt, rufe ich Euch auf: Schweigt nicht in diesen dunklen Zeiten von israelischen Kriegsverbrechen! Euer Schweigen, Eure Enthaltung, Eure “Neutralität” ist unser Unglück!
Jede und jeder hat das Recht, seine Meinung zu sagen, ich meine, auch die Pflicht! Interessanterweise glaubt keiner der Unterstützer der israelischen
Greueltaten, er hätte kein Recht darauf. Und ich sage: er hat es, aber auch Ihr habt das Recht, nein zu sagen, nein, die Pflicht, denn in Eurem Namen wird gemordet, zerbombt, Euer Geld verschossen und verzinst!

Als Israeli, der alle Privilegien der israelischen Apartheid genießt, rufe ich Euch auf: Dieser Unterdrückungskrieg ist nicht schwer zu beenden, aber kräftige materielle Interessen (amerikanische, europäische, schweizerische, israelische, arabische und andere) töten weiter und weiter. Wenn Ihr nicht zu den direkten Nutznießern dieser Interessen gehört, so stoppt diesen Krieg!

Als Israeli, der alle Privilegien der israelischen Apartheid genießt, rufe ich Euch auf: Die schweizerische Neutralität hat genug Geld gemacht, genug Leben zerstört, genug Worte entwertet.

Wenn Ihr heute auf die Strasse geht und schreit oder auch nur ein Plakat in den Händen hält, werdet Ihr nicht von einem israelischen Soldaten erschossen, nicht in Stücke gerissen durch eine Menschenbombe, nicht mit Tränengas betäubt, Ihr könnt auch in die Nachbarstadt fahren und sogar nach Paris, Roma oder Bruxelles, ihr seid keine Verräter, Euer Haus wird nicht zerstört, und kein Scheich und kein Rabbi hat was zu sagen. Und all das, weil es hier anders ist.

Vielleicht habt ihr Angst, dass ein friedlicher, starker Nahen Osten Euch bedrohen könnte, oder auch nur: Ihr wollt Euch weiter an diesem ganz besonderen Privileg festhalten, uns zu belächeln, dass wir es nicht schaffen. Lächelt nur, schüttelt nur den Kopf, so unschuldig. Auf kurze Sicht verdient ihr was davon. Aber auch das römische Reich hatte mal sein Ende!
Und deswegen: Als Israeli, der alle Privilegien der israelischen Apartheid genießt, rufe ich
Euch auf: Ich bin bereit, auf diese Privilegien zu verzichten. Seid bereit, auf Eure zu verzichten, denn diese Privilegien bedeuten Hass, Mord, Rache, dunkles, schwarzes Blut!
Ihr habt das Recht und die Pflicht, nein zu sagen zu diesem Krieg.

Auch wenn mein fünfjähriger Sohn Midian durch eine Menschenbombe in Stücke gerissen wird, werde ich die Palästinenser nicht beschuldigen, so wie meine Freundin Malka weiterhin mit mir gegen die Okkupation demonstriert, auch nach dem Tod ihres Sohnes.

Ich fürchte den Tod nicht, sondern das Schweigen! ..... uri shani -israel


Eine Palästinenserin fleht israelische Soldaten an und zeigt ihnen ihre Papiere, damit sie den Checkpoint passieren und in ihr Haus in Nablus zurückkehren kann.
(IPC, 02.06.2005)

Nur ein Palästinenser - P. Rainer

Samstag 11.10.03
In Bethlehem geht das Gas zu Ende! -
P. Rainer

Wir leben in Gefängnissen
"Frau Farhat-Naser, Professorin und Schriftstellerin über das Leben in Palästina"

Dringender Appell
aus dem Bethlehemer Rathaus und den Bürgern Bethlehems

Damit mein Hass nicht müde wird.pdf
Podiumsdiskussion mit Margret Greiner, Felicia Langer, Raid Sabbah und Reiner Bernstein, 30.3.2003, 11 Uhr, im Theater Heilbronn

Noch 6.000 Palästinenser in israelischen Sicherheitsgefängnissen inhaftiert
Was die Gesamtzahl der inhaftierten Palästinenser betrifft, sind 236 Personen minderjährig, einige sogar jünger als 16 Jahre. Unter den Gefangenen sind ungefähr 90 Frauen.
mehr >>>

Dokumentation der Konferenz am 04.10.03 in Berlin:
Die palästinensischen politischen Gefangenen unter israelischer Besatzung

"Heute habe ich die Hoffnung verloren", sagte Sa'id abu Muammar, ein israelischer Staatsbürger palästinensischer Herkunft, gegenüber Reuters. Seit ihrer Hochzeit vor einem Jahr versteckt er seine palästinensische Ehefrau vor der Polizei. "Das haben wir bisher gemacht und das werden wir vermutlich auch in Zukunft tun müssen." - Quelle

Israel und Palästina: Kampf um Wasser

Kontrolle, Verteilung und Nutzung der Wasserressourcen im Jordanbecken: Der Streit um eine knappe, aber lebenswichtige Ressource im Kontext des Nahostkonflikts

Wasserkonflikte im Nahen Osten

 

Damit das Leben wieder wertvoller wird
als der Tod - Offener Brief an Außenminister Josef Fischer -
 Ellen Rohlfs

Humanitäre Katastrophe

Mit dem Bulldozer
Häuserkampf auf israelische Art: Im Gefolge von Terror und Gegengewalt werden im Osten Jerusalems wieder mehr arabische Häuser zerstört als in den vergangenen Monaten
.

Verlobt mit einem palästinensischen Gefangenen
Die Autorin, Ghada Naser, (Tochter von Sumaya Farhat-Naser)  berichtet.

Palästinensische Beschränkung: Gebietsinterne Bewegungs-Pässe

Kollektivhaft für ein ganzes Volk

Zensur der Moderne - Pastorale Landschaften

Die Israelische Besatzungsarmee (IOF) tötet weiter
- von Kristen Ess
-
25.06.2003

Der Wasserkonflikt im Nahosten

Das Wasser und die Palästinafrage

"Weder Krieg noch Frieden", sagt Abdel Rahman Tamimi, "bringt auch nur einen Tropfen mehr Regen." Umso mehr ist der Direktor der "Palestinian Hydrology Group", eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, dafür, den Konflikt um die rare Ressource Wasser in Nahost zu entpolitisieren. "Nur Kooperation", lautet seine Devise, "nützt beiden Seiten."
mehr >>>

Ramallah, eine zerstörte Stadt

Den palästinensischen Alltag teilen
Die Erlebnisse des jüdischen Architekten Tom Kay, der Gastprofessor an der Birzeit-Universität ist

Brief aus Behtlehem - Wir wollen leben! - Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Ad-Dar-Kultur- und Konferenzzentrums

Ghettos für Palästinenser

"Ich bin eine Bestie und ich will ihn umbringen"

Israelischer  Terrorakt

Bildersammlungen

19. Januar 2004 - Terror - Häuserzerstörungen in Rafah

ei: Photostory: Home demolitions in Rafah
(part 1 of 2)

Das okkupierte Palästina in Bildern
von Justin Podur

26.Dezember 2003 in Rafah

Bilder der Zerstörung der Olivenernte

Israelische Soldaten töten Hamas-Chef in Hebron 22.09.2003 -

 Israels Armee hat in der Nacht zum Sonntag drei hohe Gebäude
 der Palästinenser-Regierung im Gaza-Streifen gesprengt.
mehr >>>

 Rafah demolitions in December 2002

"Wohnqualitätsverbesserung - Israelisches Design"

Die Kinder in Palästina - Fotos und Text.

Bilder aus Rafah

Bilder aus Jenin

Leben in Palästina

BBC zeigt, wie Hilfeleistungen   für alte Frau  in Dschenin von Israelis verhindert wird.

BBC News vom 2.Oktober 2000:
palästinensischer Junge wird vor laufender Kamera von einem israelischen Soldaten erschossen.

Fotos aus Rafah -Kinderschicksale

Eine Bilderschau die Menschen, Einzelschicksale aus Palästina zeigt.

Das okkupierte Palästina in Bildern
 von Justin Podur
- 30.11.2002

Erschütternde Bilder der völkerrechtswidrigen israelischen Besatzermacht  in Palästina.

Jenin auf der Seite "islamonline" zum teil sehr schreckliche Bilder wer empfindlich ist sollte es sich gut überlegen, sie anzuschauen.

Die Folgen der Not sind absehbar

Israelische Wissenschaftler warnen vor Verbrechen gegen die Menschlichkeit, 28.09.2002

Putsch der Generale
Die Roadmap ist gescheitert, weil Ariel Scharon von Anfang an gegen sie gewesen ist - 
Uri Avnery

Amal Rifai, Odelia Ainbinder, Sylke Tempel: Wir wollen beide hier leben. Eine schwierige Freundschaft in Jerusalem.

Einladung für neue Bombenattentate.
Hans Lebrecht

Die Menschen in Palästina
Die Apartheid-Mauer
Siedler – ZivilistInnen oder KämpferInnen
Olivenernte 2002 – Teil 1
Olivenernte 2002 – Teil 2
112 verschiedene Fotos

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