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Nakba

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
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Die Nakba
 Flüchtlingskinder im Libanon e.V.
32 Seiten, Preis: 3€ + Versandkosten  

 

 

  
Die Nakba - Al Nakba - Die ethnische Säuberung Palästinas
 

15. 5. 2014 - Tag der Nakba

Das Palästina Portal
 
16. 5. 2015
 

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Nakba 2014 - Seit 1948 erinnern die Palästinenser an den ‘Nakba-Tag’ – die Katastrophe. Viele Theorien wurden in den letzten Jahrzehnten verfasst, neue Generationen – besonders die in der Diaspora – werden ihre Verbindung zum Heimatland und damit dem verlorenen Heimatland ihrer Eltern vielleicht langsam verdrängen. Die Palästinenser zählen aktuell etwa 12 Millionen Menschen und man findet sie von Neuseeland bis Kanada. Keiner dort wird die Bindung an seine Heimat jemals vergessen. Jeder von ihnen fühlt die Notwendigkeit der Beendigung des ungerechten Zustandes, den ihnen die Interessen einer gewissen Supermacht und die der Zionisten zumuten.Vergangen sind die Tage, wo Israel von westlichen Intellektuellen als Teil eines Fanals in der Dunkelheit des islamischen Mittleren Ostens angesehen. Vergangen sind die Tage wo westliche Orientalisten die ‚Islamophobie’ als ein Instrument der Manipulation der Öffentlichkeit für die Zustimmung zu dem zionistischen Projekt in Palästina benutzten. (dieses ‚Kind’ wurde erst vor wenigen Jahren von Bibi den Europäern in ‚den Bauch geredet’ – d.Ü.) Nach 66 Jahren Israel und 47 Jahren der Besetzung der Westbank und des Gazastreifens, des ungebremsten Landraubes, der ständigen Verletzung von Menschenrechten und internationaler Gesetze, der ethnischen Säuberung Palästinas, der Kolonisierung besetzter Gebiete, erkennen mehr und mehr Menschen die wahren Absichten hinter diesem monströsen ‚Projekt’, welches nicht nur die Palästinenser zum Opfer hat sondern die ganze Welt in Geiselhaft genommen hat. Jetzt steht Israel als einer der führenden Räuberstaaten da >>>



Palestinian voices: Life since the Nakba - Al Jazeera talks to older and younger generations of Palestinian refugees about their experiences in the Nakba. >>>

 

 Stellungnahme von Salah Abdel Shafi, Botschafter Palästinas, anlässlich des 66. Jahrestages der Nakba -  Vertretung des Staates Palästina und ständige Vertretung bei den internationalen Organisationen in Wien - Nakba setzt sich auch nach 66 Jahren fort „66 Jahre sind nach dem palästinensischen Exodus, der Nakba, vergangen. Jedes Jahr erinnern wir uns an die über 750.000 Menschen, die aus ihrem Heimatland vertrieben wurden. Wir gedenken an die über 400 zerstörten Dörfer und an Landschaften, die nicht mehr von dem palästinensischen Leben, sowie seiner Kultur und Tradition erzählen können.

Doch wir gedenken nicht nur der Vergangenheit, sondern auch der Gegenwart und Zukunft. Jeden Tag, jede Woche und jeden Monat wiederholt sich die Nakba für das palästinensische Volk. Generation um Generation erfährt Vertreibung, Verlust von Haus und Land und die unmögliche Rückkehr ins Heimatland. Die Nakba ist kein in sich geschlossenes Ereignis, sondern steht für ein bis heute existierendes Unrecht. Sie steht für die israelische Besatzung mitsamt ihren menschenunwürdigen, unterdrückenden Facetten.

Kein Unrecht dieser Welt wurde toleriert wie die Vertreibung des palästinensischen Volkes aus seiner Heimat. Die Zwei-Staaten-Lösung, eine Kreation der Vereinten Nationen, wird seit 66 Jahren mal mit mehr und mal mit weniger verbalem Engagement am Leben gehalten. Am Leben gehalten wird sie, weil diese Lösung die einzige für die Beilegung dieses Konfliktes ist. Doch nur das Bekenntnis zur Zwei-Staaten-Lösung führt allerdings nicht zu ihrer Umsetzung. Eine Erfahrung, auf die wir 66 Jahre zurückblicken können.

Das politische Handeln Israels ist auf Fortsetzung der Besatzung und des Kolonialismus ausgerichtet. Ein Ende kann diesem nur gesetzt werden, wenn die Weltgemeinschaft, allen voran die Europäische Union, mutige und gegen das Unrecht bestehende Entscheidungen trifft. Die Anerkennung des Staates Palästina in den Grenzen von 1967 und die Gewährleistung der Rechte der Flüchtlinge, gemäß der UN-Resolution 194, wäre eine Entscheidung, um Gerechtigkeit walten zu lassen. Nichts wünscht sich das palästinensische Volk mehr, als an die Nakba als ein abgeschlossenes Ereignis zu gedenken und mit zuversichtlichem Blick in die Zukunft zu schauen.“

 

Irish activists protest CRH role in Israel’s apartheid wall - Posted on May 14, 2014 by Ireland Palestine Solidarity Campaign Share on facebookShare on twitterShare on emailShare on pinterest_shareMore Sharing Services3 For the fifth consecutive year, members and supporters of the Ireland-Palestine Solidarity Campaign have staged a protest outside the annual general meeting of Irish multinational CRH in Dun Laoghaire. Campaigners held flags and a corriboard replica of the wall in a protest asking the company to divest from their 25% stake in the Israeli company Mashav, which is a holding company for Nesher, Israel’s sole cement manufacturer. Nesher has provided cement to the Israeli government and private enterprises that violate international law, including the Geneva Convention, by building the illegal separation wall, illegal Israeli-only settlements and associated infrastructure and checkpoints which dramatically hinder Palestinian freedom of movement. The crowd stood outside the Royal Marine hotel and chanted “CRH – Divest now!” and “Boycott Israel” as shareholders entered the meeting. Meanwhile, a member of the IPSC asked the CRH Board about the status of, and CRH’s attitude to, the complaint submitted  >>>
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Liberating Israeli Jews from the dark legacy of the Nakba - The Nakba has been relegated to the dark basement of Zionist ideology, where people are afraid to tread or even look. The ghosts of the past, however, will only disappear once the sin of 1948 is recognized. - Anwar Ben Badis - What happened in 1948 is the greatest sin – greatest sins always follow the sinners, they do not disappear. They are etched into our memory forever. Among Palestinians, the Nakba is the open wound of the past, present and future. It is a wound that one cannot live with so long as it continues to physically, emotionally and morally bleed. As such, the Nakba becomes a constant cry for healing – a cry that pushes us to personal and collective action. The Nakba has been relegated to the dark basement of Zionist ideology, where people are afraid to tread or even look. Looking into the basement means erasing the myth of “victory,” which perpetually highlights the defeat and the obligation of the losing side to bow its head and and thank the victor for “the fruit of an enlightened occupation.” After all, the victimizer cannot eliminate the victim, since that would lead to the elimination of the victory story. It’s a beautiful dilemma.>>>

 

U.N. photo archive tells story of Palestinian exodus - Karin Laub and Ibrahim Barzak - A 1975 photo shows Palestinian refugee Fathiyeh Sattari, her eyes wide with worry, as she presents her malnourished baby boy to a doctor at a clinic run by a U.N. aid agency. The photo is one of 525,000 in the agency’s archive being digitized to preserve a record of one of the world’s most entrenched refugee problems, created in what the Palestinians call the “Nakba,” or “catastrophe” — their uprooting in the war over Israel’s 1948 creation. >>>

 

Zwei Tote bei palästinensischen Protesten - Bei Protesten im Westjordanland am palästinensischen Gedenktag der "Nakba" (Katastrophe) haben israelische Grenzpolizisten zwei Demonstranten erschossen. Wie an jedem 15. Mai erinnerten die Palästinenser am Donnerstag mit zahlreichen Kundgebungen an die Flucht und Vertreibung von rund 760.000 Landsleuten, die 1948 auf die Gründung des Staats Israel folgte. Nach Angaben von Sanitätsdiensten kam es an zwei Orten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit israelischen Grenzpolizisten. Etwa 150 Demonstranten belagerten das israelische Militärgefängnis Ofer bei Ramallah und verlangten die Freilassung von Gefangenen. Grenzpolizisten schossen mit scharfer Munition. Ein 17-jähriger Demonstrant wurde mit einer Schussverletzung im Brustbereich in ein Krankenhaus gebracht, wo er starb. Ein 20-jähriger wurde ebenfalls tödlich in die Brust getroffen. >>>



Israeli soldiers kill two Palestinians during Nakba Day protest - Haggai Matar - Two Palestinians, Muhammad Abu Thahr, 22, and Nadim Nuwara, 17, were pronounced dead at a Ramallah hospital on Thursday after being shot by Israeli soldiers during a Nakba Day demonstration. According to human rights organization B’Tselem, one of the youth was not breathing upon arrival at the hospital and died on the operating table. The two were shot during a demonstration marking Nakba Day outside Ofer Military Prison in the West Bank city Beitunia. A photojournalist who was at the protest told +972 that the Israeli army used large amounts of both live ammunition and tear gas, and that one of the dead was shot in his neck. >>>
 

 
2 Palestinians shot dead at Nakba rally - Israeli forces shot and killed a young Palestinian man and a teenage boy Thursday during a protest rally marking the 66th anniversary of the Nakba west of Ramallah in the central West Bank. Witnesses and medical sources identified the victims as 22-year-old Muhammad Audah Abu al-Thahir from the Ramallah-area village of Abu Shukheidim and 17-year-old Nadim Siyam Nuwarah from al-Mazraa al-Qibliyya village in Ramallah district. >>>

 

Thousands rally in West Bank, Gaza to mark Nakba Day - Thousands of Palestinians rallied across the occupied West Bank and Gaza Strip on Thursday to mark the 66th anniversary of the Nakba, or catastrophe, of 1948. For the first time since 2007, Palestinian political factions organized joint rallies to mark the mass displacement of over 700,000 Palestinians in the conflict surrounding Israel's creation. >>>

 

As Palestinians Mark Nakba In Jerusalem, Army Kidnaps Four - Saed Bannoura - WAFA added that hundreds of Palestinians gathered in Bab al-’Amoud area, carrying Palestinian flags and signs denouncing the Nakba, ongoing Israeli crimes and occupation of Palestine, and also carried pictures of historic Palestinian homes, and keys of Palestinian homes in occupied Jerusalem forcibly occupied by Israel after removing the indigenous Palestinian population in 1948. WAFA added that the soldiers surrounded the Palestinian nonviolent protesters, while dozens of mounted police officers were also deployed in the area, especially close to the Walls of the Old City of occupied Jerusalem. >>>
 


Palestinians mark 'Nakba' day amid violence - Israeli troops kill two Palestinians during a Nakba day demonstration near the West Bank city of Ramallah. - Dalia Hatuqa and Gregg Carlstrom - Two Palestinians, Mohammad Abu Al Thaher and Nadim Nuwara, were shot dead by Israeli soldiers on Thursday during Nakba Day commemorations near the Israeli military base of Ofer just outside Ramallah. Palestinians in Israel, the West Bank and Gaza Strip were observing what they refer to as the 'Nakba' or 'catastrophe' that befell Palestinians in the 1948 war. At noon, an eerie silence fell on the West Bank city of Ramallah as sirens wailed for 66 seconds. Following a march from the late President Yasser Arafat's mausoleum, hundreds stood at the city centre. Alongside a bagpipe-playing marching band and local scout groups, Palestinians, young and old, carried maps of historic Palestine and large metal keys—symbols of their homes lost decades ago, and the right to return to them. Actors, mounted atop a stationary truck, re-enacted scenes depicting the Nakba. >>>

 

Notes from the sidelines of the Palestinian Nakba - Nassar Ibrahim - From awareness of the Nakba in itself toward an awareness of the Nakba for itself. Employing singular reasoning, Palestinian analyst Nassar Ibrahim explains how moving from awareness of the Nakba to awareness for the Nakba will facilitate a full understanding of the Palestinian tragedy and thus a positive orientation toward the future of the Palestinian people. Each year the Palestinians commemorate the anniversary of the Nakba that befell them in 1948, conducting events, seminars, publications and research. All of this is good and important, but in the midst of this what is required is reflection to overcome the level of awareness of the Nakba in itself (which reflects thoughts of the past) toward an awareness of the Nakba for itself (which reflects a positive dynamic toward both the current reality and the future). For numerous reasons it appears the Palestinians have transformed the Nakba into a special event for the Palestinian people, a transformation which results in loss of one of the primary dimensions of the Nakba, namely its Arab dimension. The Nakba is also an Arab Nakba par excellence. I do not say this for sentimental reasons, but firstly because the Zionist project was directed strategically against the Arab world and nation >>>

 

`Israel can`t erase the Nakba from history` - Saeb Erekat - Ma`an News Agency - More than ever before, Israel needs come to terms with the horrors it has caused since 1948, by ending its subjugation of millions rather than intensifying its denial and trying to legitimize its persecution. Peace can only come through justice and reconciliation.>>>
 


Palestinian, Jewish students commemorate Nakba at Tel Aviv University
Approximately 300 students marked Nakba Day on Sunday with a commemoration ceremony at Tel Aviv University. Palestinian students read testimonies of those who fled or were expelled by Israeli forces during the 1948 War. A noisy counter-protest by students affiliated with the nationalist Im Tirzu group took place opposite the ceremony >>>

What scares Jews about Nakba Day?



 

Al Nakba
Der "Al Nakba" Dokumentarfilm wurde zum ersten Mal am 60. Jahrestag der palästinensischen Katastrophe (Nakba-Gedenktag) 2008 ausgestrahlt. "Al Nakba" gewann den Preis für den besten langen Dokumentarfilm auf dem "Fifth International Film Festival" Doha, Qatar und den Publikumspreis beim "Neunten Euro-Arab Film Festival" Santiago, Spanien. Deutsche Untertitel - German Subtitles
AlJazeera International 2008 - 3:14 :07
 

15. 5. 20114

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66 Jahre israelische Besatzung und Landraub sind genug! -  Fritz Edlinger - pdf - Am 15.5. jährt sich der Beginn der systematischen Vertreibung des palästinensischen Volkes aus seiner Heimat durch den neugegründeten Staat Israel zum 66. male. Innerhalb weniger Monate wurden damals 750.000 bis 800.000 Palästinenserinnen und Palästinenser aus ihren Städten und Dörfern vertrieben, was mehr als 50% der gesamten palästinensischen Bevölkerung des britischen Mandats war. Die Rückkehr wurde ihnen durch eine Reihe völkerrechtswidriger Bestimmungen der neuen Machthaber verwehrt, ihr Besitz wurde entschädigungslos enteignet, ihre Häuser und Wohnungen großteils zerstört. An die 500 palästinensische Dörfer wurden zerstört. Bis heute leugnet Israel seine Verantwortung an diesem inzwischen hinlänglich dokumentierten Vorgang – er ging in das Gedächtnis des palästinensischen Volkes unter der Bezeichnung „Al Nakba“ (die Katastrophe) ein. Seit kurzem ist es durch einen Beschluss des israelischen Parlamentes sogar verboten, sich dieser Verbrechen in Israel öffentlich zu erinnern (!). Betrachtet man die Ereignisse seit der Al Nakba, vor allem auch die Vertreibung weiterer 350.000 Menschen nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967, kommt man nicht umhin, Israel der jahrzehntelangen ethnischen Säuberung Palästinas zu beschuldigen, erklärte der Generalsekretär der „Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen“ (GÖAB) Fritz Edlinger in einer Aussendung seiner Organisation. Edlinger verwies in diesem >>>

 

Nakba-Tag 15.Mai: Erinnerung an ein palästinensisches Trauma - Inge Höger - 66 Jahre Flucht und Vertreibung - und 66 Jahre Widerstand dagegen

Der 15. Mai, Jahrestag der Gründung Israels, wird von den Palästinensern als Tag der Nakba begangen, an dem sie an die massenhafte Vertreibung aus ihrer Heimat erinnern. Der Begriff Nakba (Katastrophe) beschreibt die fortwährende Enteignung und Entwurzelung der palästinensischen Bevölkerung und damit den Ursprung des palästinensischen Flüchtlingsproblems.

Die UN empfahl 1947 mit der Resolution 181 die Aufteilung Palästinas in einen palästinensischen und einen jüdischen Teil. Auf 45 Prozent der Fläche sollte ein Staat für 1.3 Millionen Palästinenser _innen entstehen, dem Staat für die 600.000 dort lebenden Juden und Jüdinnen wurde 52 Prozent des Gebiets zugesprochen, Jerusalem und Betlehem sollten unter internationale Kontrolle gestellt werden.

Die bewaffneten jüdischen Untergrundgruppen Irgun, Stern-Gang und Hagana, aus denen später die Israelische Armee entstand, begannen sechs Wochen vor dem Beginn des arabisch-israelischen Krieges mit systematischen Anschlägen auf Palästinenser, darunter auch das Massaker von Dir Yassin mit über 100 Toten – fünf Wochen vor der Staatsgründung. Nach den Vorgaben des sogenannten Plan Dalet (Plan D) wurde die palästinensische Bevölkerung mit terroristischen Anschlägen überzogen, die bis zu 750.000 Palästinenser_innen aus über 500 Orten in die Flucht trieben. Die Grundlage dafür waren Daten über die Bewohner der palästinensischen Städte und Dörfer, die u.a. die Hagana schon seit den 30er Jahren gesammelt hatte. Ziel des Plan D war neben der Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung vom zukünftigen israelischen Staatsgebiet auch die Übernahme der militärischen Infrastruktur und der Waffen der britischen Kolonialarmee, deren Mandat mit der Gründung Israels am 15. Mai 1948 enden sollte. Bis 1949 wurden die Palästinenser aus 531 Orten vertrieben, mehr als 400 Dörfer wurden von der Landkarte gewischt.

Die Nakba war keine Begleiterscheinung oder Folge des arabisch-israelischen Krieges, der nach der Erklärung der Unabhängigkeit Israels begann. Die Kämpfe fanden überwiegend auf dem Gebiet statt, das zum palästinensischen Staat gehören sollte. Massaker und die ethnischen Säuberungen wurden jedoch während der Kämpfe noch weiter intensiviert. Nach dem Krieg verfügte Israel mit den durch die Waffenstillstandslinie neu definierten Grenzen über 78 Prozent der Fläche des historischen Palästinas.

Die 750.000 palästinensischen Flüchtlinge durften nie in ihre Häuser zurückkehren, weil Israel die UN-Resolution 194 – wie praktisch alle Resolutionen zum Konflikt – ignorierte. Die Resolution 194 garantierte den Flüchtlingen das Recht auf Rückkehr. 1967 vertrieb die israelische Besetzung der Westbank und des Gazastreifens weitere 350.000 Menschen.
Ihre Fortsetzung fand die Flüchtlingskatastrophe in Vertreibungen aus Jordanien im Schwarzen September, aus Beirut 1982, in erneuten Vertreibungen aus dem Irak nach der US-Invasion und aktuell im syrischen Bürgerkrieg.

Heute sind 74 Prozent der Palästinenser_innen Flüchtlinge – inzwischen knapp 9 Mio. Menschen. Auch weil die Gründung Israels die Geburt des palästinensischen Flüchtlingsdramas symbolisiert, sehen die Palästinenser_innen keinen Grund, den Tag der israelischen Staatsgründung zu feiern.

Die LINKE fordert eine völkerrechtskonforme Lösung des Konflikts. Hierzu gehören selbstverständlich die Resolutionen der Generalversammlung der VN wie auch ihres Sicherheitsrats und die Umsetzung der zwischen den Konfliktparteien vor zwanzig Jahren in Oslo geschlossenen Vereinbarungen.

Der Text entstand in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gerechter Frieden in der LINKEN.

 

GEDENKEN  AN  AL NAKBA - DIE VERTREIBUNG DER PALÄSTINENSER

VOR, WÄHREND UND NACH DER GRÜNDUNG DES STAATES ISRAEL (1948)

Frauen in Schwarz (Wien)

 Der Tag des 14. Mai 1948 sah den Abzug der letzten britischen Truppen aus Palästina und gleichzeitig die Gründung des Staates Israel vor.  In den Monaten vor und nach diesem Tag (Dezember 1947 bis Dezember 1948) wurden vom israelischen Militär rund 750.000 – 800.000 Palästinenser aus ihrer angestammten Heimat in die Nachbarländer vertrieben und zu Flüchtlingen gemacht. Sie haben ihr Land nicht freiwillig verlassen, wie es die israelische Regierungspropaganda der Welt jahrelang vortäuschte.  Sie wurden zu einem großen Teil gezwungen – durch Einschüchterung, Drohungen, Terror, Vergewaltigungen, Tötungen, Massakern (u.a. Deir Yassin, Dawazmeh, Tantura) – Hals über Kopf zu fliehen:

Aus 531 Dörfern und 11 Städten, unter Zurücklassung ihres gesamten Hab und Guts: 296.000 ha Landes mit Feldern, Olivenhainen und Zitrusplantagen, 73.000 Wohnräumen, 7.800 Läden und Werkstätten, ihres Bestands an Vieh und Landwirtschaftsgeräten, ihrer gesamten Bankguthaben im Wert bis zu 5 Millionen palästinensischen Pfund.

Auf dieser Masse gestohlenem Privateigentums wurde Israel als exklusiv jüdischer Staat errichtet. Wie andere Kolonialstaaten entstand Israel auf dem Rücken der einheimischen Bevölkerung.  Diese ethnische Säuberung und die widerrechtliche Aneignung des palästinensischen Besitzes – ohne jegliche Entschädigung – war nicht nur ein tiefes Trauma für das palästinensische Volk und ein Verstoß gegen internationales Recht, sondern auch ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Rückkehr der Vertriebenen in ihre Heimat aufgrund der UNO-Resolution 194 wurde von Israel verweigert und von der internationalen Staatengemeinschaft nicht durchgesetzt.

Eine der tragischsten Folgen der Nakba von 1948 ist die Zahl der Kinder der damaligen Flüchtlinge. Sie beträgt heue 4,8 Millionen, die verstreut, oft in Lagern, in Syrien, Libanon, Jordanien, im Westjordanland und in Gaza leben.

Die Idee einer „Aussiedlung“ oder eines „Transfers“ der arabischen Bevölkerung Palästinas zugunsten einer massiven jüdischen Kolonisierung und eines mehrheitlich jüdischen Staates, lag in der Absicht des Zionismus seit seinen Anfängen Ende des 19. Jahrhunderts, wie aus zahlreichen Erklärungen zionistischer Führer, von Theodor Herzl, seinem Gründer, bis David Ben Gurion, dem ersten Premierminister Israels, zu entnehmen ist.

Dessen ungeachtet hatte Israel jahrelang versucht, die Nakba aus dem öffentlichen Gedächtnis zu löschen, bis eine neue Generation israelischer und palästinensischer Historiker aufgrund der seit 1978 zugänglichen Quellen die Wahrheit über die damaligen Ereignisse ungeschminkt ans Licht brachte. Im März 2011 beschloss das israelische Parlament ein Gesetz über den Entzug von öffentlichen Geldern an alle Institutionen (Schulen, usw.), die öffentlich der Nakba gedenken und den 15. Mai als „Tag der Trauer“ begehen.

Wie würde Israel reagieren, wenn Deutschland oder Österreich das Gedenken an den Holocaust mit Strafen belegen würde? - www.fraueninschwarz.at

Mit dem Jahr 1948 war die Nakba nicht zu Ende. Seit dem sogenannten Sechs-Tage-Krieg vom Juni 1967, der mit einer neuerlichen Vertreibung von 350.000  Palästinensern (Al-Naksa) und der Besetzung neuer Gebiete endete, geht sie täglich weiter – mit dem Bau einer Mauer, die Israel quer durch palästinensisches Land zieht und mit der fortdauernden Enteignung palästinensischen Grund und Bodens in den besetzten Gebieten und in Ostjerusalem zugunsten jüdischer Siedler. www.palestineremembered.com - www.zochrot.org


On the anniversary of Nakba, Palestinians call for unity to face occupation -  Member of the Palestinian Legislative Council Salem Salama called Tuesday for unifying the Palestinian internal home front to face the Israeli occupation. During a festival organized by the high committee to commemorate Nakba, Salama asserted the legitimacy of resisting the Israeli occupation until the palestinain people get their right of return . Leading member of the political bureau of DFLP, Talal Abu Zarifa, demanded unification in order to get the human, especially the right of return. >>>

 

Israeli hate attacks strengthens Palestinian unity - Arab Israelis are increasingly voicing a Palestinian identity and national demands, as hate attacks by Jewish extremists and laws perceived as discriminatory have multiplied. Some 10 000 Arab Israelis rallied in northern Israel earlier this month for the right of return for Palestinian refugees who fled or were driven from their homes during the war that led to the creation of the Jewish state in 1948. It was a much higher than usual turnout for the annual commemoration of the Nakba (Arabic for catastrophe) and drew an angry response from Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman. He described the protesters as a "fifth column", and thundered that they should "march directly to Ramallah", a Palestinian city in the West Bank "and stay there". >>>

 


With iNakba, Palestinians delve into their history - William Booth and Ruth Eglash - This is the month of clashing narratives in Israel and the Palestinian territories. Last week, Israel held a remembrance day for its war dead and celebrated 66 years of statehood. On Thursday, the Palestinians commemorate the Nakba, or the catastrophe, marking the flight and expulsion of an estimated 700,000 Palestinians from Israel more than six decades ago.Most Israeli Jews tend to ignore Nakba Day, which is marked in the Palestinian territories of the West Bank and the Gaza Strip, just as Palestinians in Nablus or Hebron pay little mind to fireworks celebrating the 1948 birth of Israel. But nowadays, Nakba commemorations by Palestinian citizens of Israel are becoming more public and more assertive. And they come with a modern twist, such as a mobile app that pinpoints in Hebrew, Arabic and English the location of more than 500 Palestinian villages that were emptied, >>>
 

Deir Yassin Remembered


 

Eine Dokumentation - 66 Jahre Nakba - 66 Jahre Vertreibung >>>

66 Jahre Nakba - 66 Jahre Vertreibung - 14. 5. 2014


Berlin, 14.Mai 2014 - PGD Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland e.V. - Der 14. Mai 1948: Was die Israelis als Beginn der Geschichte des eigenen Staates feiern, bedeutet für die Palästinenser eine Katastrophe (Nakba). Nakba symbolisiert die gewaltsame Vertreibung der palästinensischen Zivilbevölkerung aus ihren Häusern, Dörfern und ihrem Land, ihre Enteignung, den Raub ihrer wirtschaftlichen und natürlichen Ressourcen, die Verdrängung oder Auslöschung ihrer Geschichte, die systematische Diskriminierung der im Gebiet des heutigen Israel verbliebenen Menschen.

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Im Zuge der Staatsgründung Israels 1948 wurden drei Viertel der arabischen Bevölkerung Palästinas vertrieben. Mit Einschüchterungen, Massakern und Angriffen auf Dörfer und ZivilistInnen. In Deir Yassin, trieben die militärischen Verbände der zionistischen Bewegung die einheimische arabische Bevölkerung systematisch aus ihren Dörfern. Mit einem Schlag wurden rund 800 000 Menschen entwurzelt.

In den Jahren nach der Staatsgründung versuchte die zionistische Armee, die Spuren der arabischen Gesellschaft weitgehend auszulöschen. Über 500 Dörfer wurden zerstört, Straßen und Dorfnamen geändert, die Vertriebenen enteignet. Auch den Palästinenser, die als intern Vertriebene innerhalb der neuen israelischen Grenzen lebten, wurde der Zugang zu ihren Häusern und Dörfern verweigert. Die neuen Tatsachen wurden durch verschiedene Gesetze zementiert. Rückkehrende Flüchtlinge wurden hart bestraft, viele erschossen. Einen Großteil des palästinensischen Landes eignete sich der israelische Staat an.

Zur Vertuschung der ethnischen Säuberung wurden verschiedene Mythen gebildet. Es hieß, die Palästinenser seien freiwillig gegangen oder von arabischen Nachbarstaaten zur Flucht aufgefordert worden. Auch der alte Mythos vom "Land ohne Volk für ein Volk ohne Land" oder der "Wüste, die zum Erblühen gebracht wurde", sollte helfen, die Vertreibung zu leugnen. Diese Behauptungen halten historischen Fakten nicht stand.

„Es ist bedauerlich, dass die Weltöffentlichkeit und besonders die Bundesregierung gegenüber diesem Unrecht schweigt und dass das Recht auf menschenwürdige Behandlung und das legitime Recht auf Rückkehr der Palästinenser mit Füßen getreten wird“, beschreibt Suhail Abu Shammala, Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland e.V. das Handeln der Bundesregierung und fordert von dieser „ihrer politischen Verantwortung gegenüber jedem Flüchtling gerecht zu werden und sich für ihre elementaren Menschen- und Bürgerrechte einzustehen.“

 

Apartheid is 66 years old  - Op-ed: There are two peoples here, and one controls the other's freedom of movement, education and development. What is that if not racial segregation? - Khaled Titi - "If I could rewind the tape, I would have chosen a different word to describe my firm belief that the only way in the long term to have a Jewish state and two nations and two peoples living side by side in peace and security is through a two-state solution," US Secretary of State John Kerry said in an effort to minimize the damage caused by his comments leaked from a closed forum, that Israel could become an apartheid state. In other words, if he had the option, he would have described the reality of racial segregation Israel is approaching, but without irritating the Jewish lobby in the United States. So why is apartheid so irritating in the Israeli context? First of all, because Israel, which has just celebrated 66 years of independence, is the only country in the world which can still be mentioned in the apartheid context in the 21st century. >>>

 

Israel Arabs rekindle Palestinian ties as hate crimes mount -  Arab Israelis are increasingly voicing a Palestinian identity and national demands, as hate attacks by Jewish extremists and laws perceived as discriminatory have multiplied. - Some 10,000 Arab Israelis rallied in northern Israel earlier this month for the right of return for Palestinian refugees who fled or were driven from their homes during the war that led to the creation of the Jewish state in 1948. It was a much higher than usual turnout for the annual commemoration of the Nakba (Arabic for catastrophe) and drew an angry response from Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman. He described the protesters as a "fifth column," and thundered that they should "march directly to Ramallah," a Palestinian city in the West Bank "and stay there." >>>
 


Lost cities of Palestine

An extraordinary insight into Palestinian life in the city before 1948, revealing the loss of a culture and lifestyle. - Rarely seen archival footage accompanies memories and accounts of forgotten Palestinian cities and the catastrophic effect the creation of Israel in 1948 had on them. Haifa, Nazareth, and Jaffa have all been overshadowed by Tel Aviv, but in their day each of the Palestinian cities had magnificent commercial and cultural ability. Made for Al Jazeera Arabic in 2011, "Lost cities of Palestine" provides a rare opportunity to see Palestine as it was in the 30s and 40s and learn about the everyday life and culture of urban Palestine before 1948. >>>


 

«Aktion Palästina-Solidarität» - Erneut israelkritische Plakate im Zürcher Hauptbahnhof - Marcel Gyr - Seit Montagmorgen werden die Pendler im Zürcher Hauptbahnhof (HB) mit höchst brisanten Aussagen zum Israel-Palästina-Konflikt konfrontiert. «66 Jahre Israel = 66 Jahre Landraub an den Palästinensern», heisst es etwa im Erdgeschoss des HB auf mehreren grossflächigen Plakaten. Auf einem zweiten Sujet steht: «66 Jahre Israel = 66 Jahre Unrecht an den Palästinensern – wie lange noch sehen wir weg?» Die Plakate mit den zwei Sujets hängen an den Kopfperrons zu den Gleisen 3 bis 18. Die 66 Jahre beziehen sich auf die Staatsgründung Israels im Jahre 1948. Bundesgericht rügt die SBB >>>

 

SBB müssen israelkritisches Plakat aufhängen - Auf Geheiss des Bundesverwaltungsgerichts muss die SBB im Zürcher Hauptbahnhof ein Plakat der «Aktion Palästina-Solidarität» erlauben. Laut Gericht hat die SBB mit ihrem Verbot die Meinungsfreiheit verletzt. Das Plakat war von der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG) im März 2009 im Auftrag eines Mitglieds der Aktion Palästina-Solidarität zunächst an mehreren Stellen des Hauptbahnhofs ausgehängt worden. Nach drei Tagen veranlasste die SBB die Entfernung, nachdem sie auf den politischen Inhalt aufmerksam gemacht worden war. - «Unrecht verlangt Widerstand!» Das Plakat richtet sich gegen die Siedlungspolitik Israels und enthält den Satz «Israel: mit Gewalt errichtet auf dem Boden der Palästinenser» und dem Aufruf «Unrecht verlangt Widerstand!». >>>
 

Aktion Zürich HB: 66 Jahre Israel = 66 Jahre Landraub an Palästinensern


 

Zürich HB: 66 Jahre Israel = 66 Jahre Landraub an Palästinensern

 

 
 
 

 

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