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1

 

 


nennt es liebe

 

 

 

   

 

 

immer wieder
aufsteigen aus der asche
fliegen
wohin?
 bis zum nächsten sturz?

warum
ich weiß es nicht

du
fehlst
mir
so
sehr


 

   
     

 

in sich versinken
wachsen
sammeln
 reifen
 wechseln
sich nahe sein

es zerbricht die starre form
des versteinerten  ich's

wenn du mich suchst
dort
wo ich  stehe
da bin ich

 

 

   
   

 

parallelen


begegnungen
in unbekannten dimensionen
kurzfristiges sich schneiden
berühren

zuhause sein im

 wir

 versinken
alles wird wieder zu stein
verloren im schneckenhaus

nur du kannst  mir  nahe sein
und bist so weit von mir

es gibt eine todesstarre der lebenden
die mag ich nicht
bewege dich
du kannst es
noch....

aller hoffnung entflohen
verschreckt
 zerstört
im schweigen gefangen

ich friere
wenn ich  dich sehe
bei dir stehe
die kälte steigt hoch in dir
bald erreicht sie das herz

autistisch
 durchs leben gehen
bunte masken tragen

sie geben dem erstarrten
 im augenblick des todes
ein fröhliches gesicht

denkt
 es
in
dir

10.00 - 8.03

 

   

puppendpiel
nun auch in mir die stachel
sehnsucht
niemand und nichts hält dich
schneckenwesengleich
ein weisses tuch
es ziehen schleier
scherenhaft die körper verschränkt
die zeit rollt ihre zunge
wohin gehst du?
in den weissen sand
du warst da
gefühlswolken hängen tief

   

 

die zeit
stößt sich in meinen schädel hinein

wir teilten nie unsere träume

ich weiß nicht
mit wem
du wohin
 gehst

in meinen träumen
bist du bei mir
 

 

 

 

   

 

 

schweigen


 ein wald
in den man sich hineinbewegt
die helligkeit bildet mit den dunklen streifen
die muster meines hemdes nach
strichweise betont
kühles sonnenlicht
nur leicht bewegt

so scheint es mir
bist
DU


voller wundersamer strukturen
unbeweglich
 stehst du vor mir
verwurzelt
ich kann mich
um dich herum bewegen

 dein atmen
das rauschen, rascheln
ich rieche
schmecke dich

kann dich fühlen

schweigend
lautlos
wächst du vor dich hin
unberührbar
nah und doch so fern
eine andere welt
wie
können wir uns je begegnen


meinen gang
mein ich nimmst du mich wahr?
es berührt dich nicht
scheint es mir
und doch sind wir uns so nah

wie sind wir den verbunden....
was kannst du mir sein

du wächst
und stirbst  gleichzeitig
ich sehe durch dich hindurch,
bewege mich in dich hinein
immer tiefer
und bin doch immer wieder
weiter von dir entfernt

 

 

   

 

   

 

nun auch in mir
die stachel
die schon dein leben
zerstören

es blutet

ich versinke
in der hoffnunslosigkeit
deines  lebens

 

 

 

 

 

 

puppendpiel
nun auch in mir die stachel
sehnsucht
niemand und nichts hält dich
schneckenwesengleich
ein weisses tuch
es ziehen schleier
scherenhaft die körper verschränkt
die zeit rollt ihre zunge
wohin gehst du?
in den weissen sand
du warst da
gefühlswolken hängen tief

   

 

strassenlang
breitet sich
  sehnsucht
nie endend
vor mir aus

ich sah dich innen und außen
kann es nicht mehr vergessen

erfüllung
verloren in der weite des horizonts
verkürzt sich in unserer nähe ins nichts


sonne
sekundenlang denk ich mir
die wärme deiner haut
sie verschmilzt mit meiner

es öffnet sich eine tür
ich bin im wir

12.00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

niemand
und nichts hält dich fest

nur du alleine

das leben wächst nach innen
schwer
gefrorenes wasser taut
mit der zeit

 in der unendlichkeit des  lebens
dürfen wir nur endlich sein
jetzt, hier und heute
verschmelzen wir
versinken in uns
sekundenkurz
 

die buchstaben
im wörterbuch meines lebens
ordnen sich neu
etwas ist geschehen
die welt löst sich auf
formt sich neu
im spiel der zeit
tag für tag
kurz
bis
 es
endet
wir

 

 

 

 

 

 

   

 

schneckenwesengleich
ziehen wir durchs land
irren umher
im garten des lebens

suchen
sternschnuppengleich
begegnungen
berührungen
ersehnte
erfüllungen
 

nun du
es erwacht
ein neues spiel
glückssplitter liegen um uns herum
aus dem nebel formt sich dein gesicht
endlich ewigkeit
unendliches
 alleine sein

 

 

 

 

puppendpiel
nun auch in mir die stachel
sehnsucht
niemand und nichts hält dich
schneckenwesengleich
ein weisses tuch
es ziehen schleier
scherenhaft die körper verschränkt
die zeit rollt ihre zunge
wohin gehst du?
in den weissen sand
du warst da
gefühlswolken hängen tief

   

 

ein weißes tuch verdeckt ihr gesicht
  so viele tücher um mich herum
 
 ich habe meinen frieden verloren


 dort das tuch
 das über einem geliebten menschen liegt
 meine liebe

und man freut sich für sie
 wie hat sie gelitten
 wo mag sie jetzt sein
 ich kann dich noch fühlen
in mir

 der schnee
schafft eine schöne neue weiße welt
 ein weißes tuch überdeckt die welt
nicht meine gedanken
gefühle
 
  möbeltücher
 ein verlassener raum
der versuch  zu vergessen
erinnerungen
was alles hätte sein können 

 

ein kühler morgen im herbst
weiße sich lösende nebeltücher
verhüllen die welt
 
verwachsungen im ich
in der zeit

erinnerungen

schleier
sonnenbrillen
schützen vor dem  licht
der wirklichkeit

der schleier der bauchtänzerin
ist liegengeblieben
er zeigt nicht mehr
die formen deines körpers
die musik ist verstummt
eingefroren

der gedanke daran
wie alles war
legt sich wie ein schleier über alles
dringt in mich hinein

ich bin glücklich
du bist wieder bei mir

 

 

 

 

 

 

 

 

 

es ziehen schleier durchs land
worte schweben
ziehen mit dem wind umher
die sonne
treibt sie empor
sie lösen sich auf
verwachsen
mit dem dunkel der nacht
 

leicht
zwischen tag und traum
ziehen deine worte
an mir vorbei
in mich hinnein

wir liebten die zwischenwelten
dort
treffen wir uns
 

 

 

 

 

 

 

 

 

scherenhaft
die körper
ineinander verschränkt
verwachsen
im dunkel vereint
nebelhaft
umschlungen
sekundenlang
bin ich in dir
explodiere
in dich hinnein


deine lust
umschließt meinen körper
trägt uns in warme feuchte betten
wir sind gemeinsam
an einem ort

der kleine tod
das ewige feuer
betrat die welt
läst verschmolzene körper zurück

 

 

 

 

 

 

 

 

die zeit
rollt ihre zunge  aus
sie leckt über dein gesicht
saugt sich in deinen körper hinein
verbindet sich mit mir

wir teilten nie unsere träume
heute
sekundenkurz
sind wir
die mitte
der erde

 

 

 

 

puppendpiel
nun auch in mir die stachel
sehnsucht
niemand und nichts hält dich
schneckenwesengleich
ein weisses tuch
es ziehen schleier
scherenhaft die körper verschränkt
die zeit rollt ihre zunge
wohin gehst du?
in den weissen sand
du warst da
gefühlswolken hängen tief

 

 

 

wohin gehst du
wenn der schnee
 auf dem boden liegt
und glassplitter
zerschneiden
die füße zerschneiden


tausend tagträume
steigen empor
zerplatzen

wie viele nächte hast du
auf deinen traum gewartet
unschuld des wissenden
wach auf
im morgenwind

bleiern fällt der schnee in die zeit
er überlebt wie wir nicht den tag

erinnerungen
weht die zeit
mir ins gesicht
an mir
vorbei

etwas ist neu
etwas ist alt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in den weißen sand der zeit
zeichnen meine worte
 das wellenmeer
meines lebens
 in dich hinein
 es wird gebeten
 den sand zu betreten

 


 

 

 

puppendpiel
nun auch in mir die stachel
sehnsucht
niemand und nichts hält dich
schneckenwesengleich
ein weisses tuch
es ziehen schleier
scherenhaft die körper verschränkt
die zeit rollt ihre zunge
wohin gehst du?
in den weissen sand
du warst da
gefühlswolken hängen tief

 

 

 

du warst da am
wochenende

eine grosse welle
springflut
rollt sich wiederholend
über uns hinweg

körper  nah
sich verschränkend
ineinandergesteckte zweieinigkeit
verschmelzung der kerne
 fleischliche frucht
vereinigung in der umarmung
ein drittes geschlecht

der nebel am morgen
löste sich auf in die "wirklichkeit"......

all die schönen gebäude
im traum erbaut
zerfielen
von den wellen 
des alltags zerteilt
in kleinste elemente zerschnitten

zurück blieben
 wie gehabt
unsere spuren im betttuch
fußspuren im sand
erinnerungen an die möglichkeit
unseres lustvollen seins
verloren
im müll des alltags


vergessen 
verlassen
wie eine sandburg
dem wind der zeit
dem  wellengewoge
übergeben
ungeschützt
aufgelöst
verloren
wir uns


schneekristalle schmelzen
wolken  lösen sich auf
leere ist das
was leider
nicht übrigbleibt

wie schwach kann man sein
in der hoffnung
zu lieben
 

in diesen dimenionen
in denen wir leben
kann etwas unsichtbares 
nicht sichtbar sein
verbunden in einer anderen welt
gehalten im alltag
von der zeit
gestützt 
von dem erlebten
dem erfüllten
getragen
vertrauen
 wachsen wir in die zeit
 suchen vergebens
die leichtigkeit des sein

zerbrochen

warum kannst du nicht du sein
aus der schwäche kraft finden
bei dir sein
nicht auf mir zu leben
in ein wir implodieren

seifenblausen
glitzernd schön
zerplatzen in der zeit
immer wieder
neue möglichkeiten
des seins
doch wo bleibt da mein leben


parallelen
 kreuzten sich
traffen sich
in der
erlebten unendlichkeit

zwei spuren
im sand
aufgelöst
im meer der zeit
verloren
mein ich

 

21.0101

 

 

 

 

   

 

 

graue gefühlswolken
tief in den wäldern
sie verdunkeln
das weiße papier

wolken brechen auf
die sonne brennt
meine gedanken in das papier
graustufen legen sich über die schrift

ein warmer wind
vertreibt die wolken
gedankenträume steigen auf

ich versinke
in dir

 

 

   

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