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nennt es liebe
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immer wieder
aufsteigen aus der asche
fliegen
wohin?
bis zum nächsten sturz?
warum
ich weiß es nicht
du
fehlst
mir
so
sehr
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in sich versinken
wachsen
sammeln
reifen
wechseln
sich nahe sein
es zerbricht die starre form
des versteinerten
ich's
wenn du mich suchst
dort
wo ich stehe
da bin ich
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parallelen
begegnungen
in
unbekannten dimensionen
kurzfristiges sich schneiden
berühren
zuhause sein im
wir
versinken
alles wird wieder zu stein
verloren
im schneckenhaus
nur du kannst mir nahe sein
und bist so weit von mir
es gibt eine todesstarre der lebenden
die mag ich nicht
bewege dich
du kannst es
noch....
aller hoffnung entflohen
verschreckt
zerstört
im schweigen gefangen
ich friere
wenn ich dich sehe
bei dir stehe
die kälte steigt hoch in dir
bald erreicht sie das herz
autistisch
durchs leben gehen
bunte masken tragen
sie geben dem erstarrten
im augenblick des todes
ein fröhliches gesicht
denkt
es
in
dir
10.00 - 8.03 |
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puppendpiel
nun
auch in mir die stachel
sehnsucht
niemand und nichts hält dich
schneckenwesengleich
ein
weisses tuch
es ziehen schleier
scherenhaft die körper verschränkt
die
zeit rollt ihre zunge
wohin gehst du?
in
den weissen sand
du warst da
gefühlswolken hängen tief |
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die zeit
stößt sich in meinen schädel hinein
wir teilten nie unsere träume
ich weiß nicht
mit wem
du
wohin
gehst
in meinen träumen
bist du bei mir
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schweigen
ein wald
in den man sich hineinbewegt
die
helligkeit bildet mit den dunklen streifen
die muster meines hemdes nach
strichweise betont
kühles sonnenlicht
nur leicht bewegt
so scheint es mir
bist
DU
voller wundersamer strukturen
unbeweglich
stehst du vor mir
verwurzelt
ich kann mich
um dich herum bewegen
dein atmen
das
rauschen, rascheln
ich
rieche
schmecke dich
kann dich fühlen
schweigend
lautlos
wächst du vor dich hin
unberührbar
nah
und doch so fern
eine andere welt
wie
können wir uns je begegnen
meinen gang
mein ich nimmst du mich wahr?
es berührt dich nicht
scheint es mir
und doch sind wir uns so nah
wie sind wir den verbunden....
was kannst du mir sein
du
wächst
und stirbst gleichzeitig
ich sehe durch dich hindurch,
bewege mich in dich hinein
immer tiefer
und bin doch immer wieder
weiter von dir entfernt
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nun auch in mir
die
stachel
die schon dein leben
zerstören
es blutet
ich versinke
in der hoffnunslosigkeit
deines lebens
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puppendpiel
nun
auch in mir die stachel
sehnsucht
niemand und nichts hält dich
schneckenwesengleich
ein
weisses tuch
es ziehen schleier
scherenhaft die körper verschränkt
die
zeit rollt ihre zunge
wohin gehst du?
in
den weissen sand
du warst da
gefühlswolken hängen tief |
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strassenlang
breitet sich sehnsucht
nie endend
vor mir aus
ich sah dich innen und außen
kann es nicht mehr vergessen
erfüllung
verloren in der weite des horizonts
verkürzt sich in unserer nähe ins nichts
sonne
sekundenlang denk ich mir
die wärme deiner haut
sie verschmilzt mit meiner
es
öffnet sich eine tür
ich bin im wir
12.00
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niemand
und nichts hält dich fest
nur du alleine
das leben wächst nach innen
schwer
gefrorenes wasser taut
mit der zeit
in der unendlichkeit des lebens
dürfen wir nur endlich sein
jetzt, hier und heute
verschmelzen wir
versinken
in uns
sekundenkurz
die buchstaben
im wörterbuch meines lebens
ordnen sich neu
etwas ist geschehen
die welt löst sich auf
formt sich neu
im spiel der zeit
tag für tag
kurz
bis
es
endet
wir
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schneckenwesengleich
ziehen wir durchs land
irren umher
im garten des lebens
suchen
sternschnuppengleich
begegnungen
berührungen
ersehnte
erfüllungen
nun du
es erwacht
ein
neues spiel
glückssplitter liegen um uns herum
aus dem nebel formt sich dein gesicht
endlich ewigkeit
unendliches
alleine sein
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puppendpiel
nun
auch in mir die stachel
sehnsucht
niemand und nichts hält dich
schneckenwesengleich
ein
weisses tuch
es ziehen schleier
scherenhaft die körper verschränkt
die
zeit rollt ihre zunge
wohin gehst du?
in
den weissen sand
du warst da
gefühlswolken hängen tief |
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ein weißes tuch verdeckt ihr
gesicht
so viele tücher um mich herum
ich habe meinen frieden verloren
dort das tuch
das über einem geliebten menschen liegt
meine liebe
und man freut sich für sie
wie hat sie gelitten
wo mag sie jetzt sein
ich kann dich noch fühlen
in mir
der schnee
schafft eine schöne neue weiße welt
ein weißes tuch überdeckt die welt
nicht meine gedanken
gefühle
möbeltücher
ein verlassener raum
der versuch zu vergessen
erinnerungen
was alles hätte sein können
ein kühler morgen im herbst
weiße sich lösende nebeltücher
verhüllen die welt
verwachsungen im ich
in der zeit
erinnerungen
schleier
sonnenbrillen
schützen vor dem licht
der wirklichkeit
der schleier der bauchtänzerin
ist liegengeblieben
er zeigt nicht mehr
die formen deines körpers
die musik ist verstummt
eingefroren
der gedanke daran
wie alles war
legt sich wie ein schleier über alles
dringt in mich hinein
ich bin glücklich
du bist wieder bei mir
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es ziehen
schleier durchs land
worte schweben
ziehen mit dem wind umher
die sonne
treibt sie empor
sie
lösen sich auf
verwachsen
mit dem dunkel der nacht
leicht
zwischen tag und traum
ziehen deine worte
an mir vorbei
in mich hinnein
wir liebten
die zwischenwelten
dort
treffen wir uns
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scherenhaft
die körper
ineinander verschränkt
verwachsen
im dunkel vereint
nebelhaft
umschlungen
sekundenlang
bin ich in dir
explodiere
in dich hinnein
deine lust
umschließt meinen körper
trägt uns in warme feuchte betten
wir sind gemeinsam
an einem ort
der kleine tod
das ewige feuer
betrat die welt
läst
verschmolzene körper
zurück
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die zeit
rollt ihre zunge aus
sie leckt über dein gesicht
saugt sich in deinen körper hinein
verbindet sich mit mir
wir teilten nie unsere träume
heute
sekundenkurz
sind wir
die mitte
der erde
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puppendpiel
nun
auch in mir die stachel
sehnsucht
niemand und nichts hält dich
schneckenwesengleich
ein
weisses tuch
es ziehen schleier
scherenhaft die körper verschränkt
die
zeit rollt ihre zunge
wohin gehst du?
in
den weissen sand
du warst da
gefühlswolken hängen tief |
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wohin gehst du
wenn der schnee
auf dem boden liegt
und glassplitter
zerschneiden
die füße zerschneiden
tausend tagträume
steigen empor
zerplatzen
wie viele nächte hast du
auf deinen traum gewartet
unschuld des wissenden
wach auf
im morgenwind
bleiern fällt der schnee in die zeit
er überlebt wie wir nicht den tag
erinnerungen
weht die zeit
mir
ins gesicht
an mir
vorbei
etwas ist neu
etwas ist alt
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in den weißen sand der zeit
zeichnen meine worte
das wellenmeer
meines lebens
in dich hinein
es wird gebeten
den sand zu betreten
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puppendpiel
nun
auch in mir die stachel
sehnsucht
niemand und nichts hält dich
schneckenwesengleich
ein
weisses tuch
es ziehen schleier
scherenhaft die körper verschränkt
die
zeit rollt ihre zunge
wohin gehst du?
in
den weissen sand
du warst da
gefühlswolken hängen tief |
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du warst da
am
wochenende
eine grosse welle
springflut
rollt sich wiederholend
über uns hinweg
körper nah
sich verschränkend
ineinandergesteckte zweieinigkeit
verschmelzung der kerne
fleischliche frucht
vereinigung in der umarmung
ein drittes geschlecht
der nebel am morgen
löste sich auf in die "wirklichkeit"......
all die schönen gebäude
im traum erbaut
zerfielen
von den wellen
des alltags zerteilt
in kleinste elemente zerschnitten
zurück blieben
wie gehabt
unsere spuren im betttuch
fußspuren im sand
erinnerungen an die möglichkeit
unseres lustvollen seins
verloren
im müll des alltags
vergessen
verlassen
wie eine sandburg
dem wind der zeit
dem wellengewoge
übergeben
ungeschützt
aufgelöst
verloren
wir uns
schneekristalle schmelzen
wolken lösen sich auf
leere ist das
was leider
nicht übrigbleibt
wie schwach kann man sein
in der hoffnung
zu lieben
in diesen
dimenionen
in denen wir leben
kann etwas unsichtbares
nicht sichtbar sein
verbunden in einer anderen welt
gehalten im alltag
von der zeit
gestützt
von dem erlebten
dem erfüllten
getragen
vertrauen
wachsen wir in die zeit
suchen vergebens
die leichtigkeit des sein
zerbrochen
warum kannst du nicht du sein
aus der schwäche kraft finden
bei dir sein
nicht auf mir zu leben
in ein wir implodieren
seifenblausen
glitzernd schön
zerplatzen in der zeit
immer wieder
neue möglichkeiten
des seins
doch wo bleibt da mein leben
parallelen
kreuzten sich
traffen sich
in der
erlebten unendlichkeit
zwei spuren
im sand
aufgelöst
im meer der zeit
verloren
mein ich
21.0101
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graue
gefühlswolken
tief in den wäldern
sie
verdunkeln
das weiße papier
wolken brechen auf
die
sonne brennt
meine gedanken
in das papier
graustufen legen sich über die schrift
ein warmer wind
vertreibt die wolken
gedankenträume steigen auf
ich versinke
in dir
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