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nennt es liebe
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gedanken träumen
sich in die welt
parallen
im sprung verkehrt
bist du ein stein
?
zwei
kastanien in einer schale
irgendwie
hab ich dich heute mitgenommen
der zustand der
schwerelosigkeit vergeht
start - lyrik text |
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DU
gedanken träumen sich in die welt
dann stehst du vor dir
ein traum weniger
eine erfahrung mehr
millionen jahre schon
trägt sich unsere einsamkeit
wir
zwei schalen einer muschel
pressen uns aneinander
es bewegt uns die zeit
lauf einer dünnen haut,
über einen feuerball
raumschiff erde
wir sind
endliche gäste
auf dem weg
in unsere ewigkeit
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parallelen
kurven in unbekannten dimensionen
sich kurzfristig schneidend
in sich zuhause sein
in sich versinken
versteinert
im schneckenhaus
versunken
du
kannst mir nicht nahe genug sein
es gibt eine todesstarre der lebenden
die mag ich nicht
bewegung bitte ...
alle hoffnung ist entflohen
verschreckt, zerstört
im schweigen verloren
autistisch durch das leben gehen
wie willst du mir begegnen
bunte masken geben dem erstarrten
im augenblick des todes
ein fröhliches gesicht
steige aus der asche
fliege
oder stürze zu boden und stirb
egal
lieber phönix
als asche sein
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gedanken träumen
sich in die welt
parallen
im sprung verkehrt
bist du ein stein
?
zwei
kastanien in einer schale
irgendwie
hab ich dich heute mitgenommen
der zustand der
schwerelosigkeit vergeht
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schweigen
so scheint es mir
nie eine antwort
SO
BIST DU
dein atmen
ich hör dich
du bewegst dich
doch
ich fühle dich nicht
schweigend
lebst du an mir vorbei
in deine puppenwelt hinein
der gang der menschen
berührt dicht nicht mehr
als ein kinderspiel
du bist mir so nah
aber
die entfernungen
werden immer unendlicher
2000 - 2003
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gedanken träumen
sich in die welt
parallen
im sprung verkehrt
bist du ein stein
?
zwei
kastanien in einer schale
irgendwie
hab ich dich heute mitgenommen
der zustand der
schwerelosigkeit vergeht
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vergewaltigt
im sprung verkehrt
zwischen dem ja und nein
versunken
in einem paradoxon der zeit verloren
in der wirklichkeit verirrt
in nanosekunden
hast du dich vergessen
bist nicht mehr bei dir
gestern ist nicht heute
bestrafe mich nicht dafür
jeder schritt ins leere
ist unbekannt
unbenannt
morgen
es muss nicht der gleich
wie gestern sein
die zeit
sie bewegt sich vorbei
wir gehen
nicht immer
den gleichen weg
gewesen....
und doch heute
so bleibt sie zwischen uns
die
erinnerte vergangenheit
das morgen zerstörend
manchmal denke ich an uns
wie wir uns vereinten
es scheint ein traum gewesen
kann niemals wirklich sein
im sonnigen herbst des tages
liegt ein leuchten
von dir
mein körper fühlt dich
geh leicht
du wirst nicht gezogen
und was dich anzieht
weißt nur du
berühre die grenze der wirklichkeit
einen traum
die wandlung einer illusion
eine hand
berührt dich
wenn du
sie nimmst
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gedanken träumen
sich in die welt
parallen
im sprung verkehrt
bist du ein stein
?
zwei
kastanien in einer schale
irgendwie
hab ich dich heute mitgenommen
der zustand der
schwerelosigkeit vergeht
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bist du ein stein
nur die sonne kann dich erwärmte
unbeweglich starr
und nachts erfriert wer auf dir schläft?
bist du ein stück papier das brennt
wenn es vom feuer berührt
nur
asche bleibt
und was geschrieben
ist nicht mehr zu lesen?
explodierst du in einer nanuosekunde
vernichtest alles um dich herum
zerstörst es
mich
oder implodierst du
saugst mich in dich hinein
und ich löse mich auf
bist du wie ein geburtstagslicht
das immer wieder neu anbrennt
erlischt nur im wind der zeit
um anderswo gleich neu zu entflammen
ein buschbrand
der alles, mich verbrennt
aus dessen asche neues leben wächst?
nur nicht das meine
ein kamin am abend
der wärmt
mit seinem elektrischen licht
eine durchschaubare
illusion
eine fata morgana
aus der wundersame städte steigen
sich auflösend
wenn man ihnen näher kommt
eine wunderkerze die sprüht und funkelt
für kurze zeit
und dann schwarz für alle zeiten
eine kerze die leuchtend ich im spiegel sehe
und wenn ich mich umdrehe
ist sie verbrannt?
alles und nichts
es
wechselnd sich die bilder
wie im kaleidoskop
tausend fragen hab ich
wenn ich dich vor mir sehe
vergesse ich
ich glaube
ich werde dich
auch morgen noch lieben
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hineinwachsen
zwei kastanien in einer schale
aneinandergeschmiegt
und doch nicht verbunden
gedankenknoten
sehnsucht träume und wünsche
verweben sich
überdecken die hoffnungslosigkeit
kratz kratz
ich setze spuren in die zeit
du hast sie gesehen
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gedanken träumen
sich in die welt
parallen
im sprung verkehrt
bist du ein stein
?
zwei
kastanien in einer schale
irgendwie
hab ich dich heute mitgenommen
der zustand der
schwerelosigkeit vergeht
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herbst
irgendwie
hab ich dich heute mitgenommen
in einen sonnigen warmen herbst
wie gern würde ich dich jetz fühlen
in dir sein
doch du
bist tausend kilometer
entfernt von mir
die sonne brennt die blätter bunt
es wird herbst
sie brennt immer noch meine haut
hüllt mein gesicht in wärme ein
wärmt die krusten der wunden
die noch frisch
und nun verheilen
wenn wir zusammen sind
alles ist ein riesiges farbiges gemälde
ton in ton
in der sonne sonnengelb
eine ganze welt
obwohl nur ein teil
und ich bin mit dir
in ihr
ein teil von allem
ist in mir
und doch
bin ich so allein
ich möchte dich fühlen
trockenes rascheln der blätter
unter meinen füßen, am baum
der wind lässt blätter tanzen
sie geben dem herbst eine neue melodie
ich sehe dich tanzen vor mir
DAS WUNDER IST NOCH DA
die welt hat sich verschoben
du mit mir
an einem alten vertrauten
und doch so fremden ort
in meiner kindheit zu gast
nahe dem baum
der die schöpfung mir zeigte
wo mein leben begann
dort fühlte ich mich mit allem vereint
vielleicht sollte mein leben dort enden
jetzt, wo ich ohne hoffnung geh?
SIE IST HEIL DIE WELT
manchmal
und dann wieder so kalt
voller eis
ich erfriere in ihr
doch ....
wie eine eidechse
still
mein gesicht steht jetzt in der sonne
saugt sie auf für dunkle tage
nimmt sie mit
in das dunkel hinein
um auch dort die wärme zu fühlen
ES IST SCHÖN SICH GANZ ZU FÜHLEN
vor mir
schwebt ein segelflugzeuge
mit meiner sehnsucht
IN UNSER SCHWEIGEN HINEIN
22.10.00
18:00
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gedanken träumen
sich in die welt
parallen
im sprung verkehrt
bist du ein stein
?
zwei
kastanien in einer schale
irgendwie
hab ich dich heute mitgenommen
der zustand der
schwerelosigkeit vergeht
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der zustand der
schwerelosigkeit vergeht
wenn deine gegenwart vergangenheit ist
die personen übernehmen keine haftung
ich weiß
es
der vergleich
bringt beiden seiten
keinen gewinn
de verlust der liebe
warum warst du nicht dort
wo du sein wolltest
ich bin immer dort
wo man mich sieht
1977 - 03
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ein leben
erfüllt
in lust und leid
manchmal ertrunken
lächeln
freundlichkeiten
aus einer nicht mehr zu erreichenden
zu verbessernden
abgrundtiefen weiten welt
ein puppenspiel
indem unsichere hände
sich selber nicht führen können
mich führten
bis ans ende meiner welt
arglos sorglos
wie ein kind
von einem spiel zum andern
unterwegs
sammeltest du mich auf
es
zerbrach etwas dabei
mein leben taugt nicht
für ein puppenspiel
im kühlschrank
erfriere ich
mein ich zerbricht
an der hoffnungslosigkeit
der heimatlosigkeit
deiner gefühle
deiner willenlosigkeit
dem übertragen deiner schwäche
auf anderen
ein kind
sorglos wie mit einer puppe
spieltest du mit meinem leben
es zerbricht wie porzellan
in deiner hand
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