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Kinderschicksale - Bilder
Kinder im Gefängnis

 



    

Kinderschicksale in Palästina - 3

 

UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen war im Gaza-Streifen
Hier zerstören Panzer Kinderträume
Wir erfahren täglich von Hass und Gewalt im Nahen Osten

UNICEF fordert mehr Schutz für Kinder in Nahost

Gazastreifen, 16.5.04
Mitten in der Nacht muss man vor der Zerstörung der Häuser flüchten.

 Bilder der Zerstörung - 14. Mai 2004 in Gaza
Bilder der Zerstörung 12. Mai 2004 im Gaza

4. Juni - Zehnjährige Kinder verwundet in Rafah

 

 

 

Haus Zerstörungen in Rafah


Rafah, Dezember 2003. Man versucht Kinder aus der Gefahrenzone herauszubringen. Quelle

Die Lage der Palästinenserkinder verschlechtert sich täglich

Sechs Palästinenser bei israelischer Militäraktion getötet
Armee stößt mit 40 Panzern ins Flüchtlingslager Rafah vor - Mehr als 40 Verletzte, unter ihnen 9 Kinder."Sie töten Kinder. Das ist falsch."

Schulalltag in Schatila

Palästinensische Kinder haben ein Recht auf
Bildung und Wohlbefinden bzw. Wohlergehen

"Die Mehrheit der Kinder ist schwer psychisch gestört, traumatisiert"
Ein Unicef-Bericht und eine Reportage der ARD zur Situation palästinensischer Kinder in der Westbank und im Gazastreifen

Kinder im Gefängnis
um der Sicherheit des israelischen Staates willen

Eine Besatzung die Kinder dazu bringt sich umzubringen
von Leah Tsemel

Tochter Doaa des Als Ghool Adnan hält das Foto ihres Vaters, der durch die israelische Armee ermordet wurde

Die traumatisierten Kinder Palästinas

 

Kinder sehen wie der  Hamas-Gründer Scheich Ahmed Jassin getötet wurden. - 22.03.04

Invisible killings: Israel's daily toll of Palestinian children

Dem Besatzer die Besatzung erklären
von Amira Hass


Sechs Palästinenser bei
israelischer Militäraktion getötet
Armee stößt mit 40 Panzern ins Flüchtlingslager Rafah vor - Mehr als 40 Verletzte, unter ihnen 9 Kinder.

Deaths & wounded - Fotos

This is Jamil, 15 years old, from Rafah camp, Block O. He was injured on his way back from school by an Israeli tank shell. His family consists of 9 members, all the kids still go to school. Their father is ill and cannot work, and the house of the family was demolished three months ago. mehr >>>

Video - BBC News vom 2.Oktober 2000: Palästinensischer Junge wird vor laufender Kamera von einem israelischen Soldaten erschossen. Video von BBC News >>

Haus Zerstörungen in Rafah

Fehlende Gerechtigkeit

Israelische Verletzungen palästinensischer Kinderrechte haben sich in der kürzeren Vergangenheit in allen Bereichen dramatisch gesteigert. Eine der schlimmsten Rechtsverletzungen ist die israelische Inhaftierungspolitik. Bis Juli 2001 befanden sich 180 palästinensische Kinder in israelischer Haft und waren dort aufgrund sogenannter „Sicherheitsvergehen" (security offences) verschiedener Arten der Folter und Misshandlung ausgesetzt. Die meisten der so verhafteten palästinensischen Kinder werden wegen Steinwerfen oder Demonstration gegen die israelische Besatzung festgenommen. mehr...

Das Schluchzen der Kinder im Allerheiligsten

Bethlehem kennt die Leere, wenn der Tod wieder ein Kind weggeholt hat. Am Dienstag, den 25. März 2003 wurde die zwölfjährige Christine Sa'adeh von einer israelischen Sondereinheit getötet, während sie mit ihrer Familie im Wagen fuhr. Die Militäreinheit hatte offensichtlich auf einen speziellen Wagen gewartet. Hinter einer Mauer versteckt sahen die Soldaten einen Wagen kommen, der genau zu dem Gesuchten passte, eröffneten das Feuer und verletzten so Christines Vater und Schwester. Eine einzige Kugel traf Christine in den Hinterkopf und nahm ihr das Leben. Ein Nachbar eilte herbei, um zu helfen, schrie auf Hebräisch, die Soldaten möchten doch mit Schießen aufhören. Er rief noch nach einem Ambulanzwagen und nahm Christine auf seine Arme. Dann kam ein anderer Wagen und wieder eröffneten die Soldaten das Feuer. Sie töteten drei Männer. Als die Schießerei zu Ende war, sagte der Nachbar zu den Soldaten, dass nun ein Ambulanzwagen nicht mehr nötig wäre. Christine war schon tot. Der Rest der Familie wurde zum Checkpoint und zum Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem gebracht. Die Soldaten nahmen die Leichen von zwei Männern aus dem Wagen und ließen den dritten von palästinensischen Sanitätern in ein örtliches Krankenhaus bringen.

Zwei Tage später füllten Hunderte von Menschen den Krippenplatz. Sie warteten auf den Trauerzug, der Christines Leichnam zum Trauergottesdienst in die Geburtskirche bringen sollte. Vorne weg kamen die Pfadfinder. Ihre bunten Fahnen hielten sie knapp zusammen. Nur die palästinensische Fahne wehte offen im Wind. Dann kam der langsame Schlag der Trommler. Ihnen folgten Hunderte von Kindern mit Blumen, Postern und Photos. Viele weinten. Dann kam der kleine Sarg, der von männlichen Verwandten hoch über den Köpfen der Trauernden getragen wurde. Die Menschen drängten sich für den Trauergottesdienst in die Kirche. Im Allerheiligsten hörte man das Schluchzen der Kinder. Während wir an der traditionellen Stätte von Jesu Geburt
standen, hatten diese Tränen besonderes Gewicht. Es waren nicht nur Tränen um Christines Tod, sondern um den Tod all der unschuldigen Jugendlichen, Männer und Frauen, die in diesem Konflikt getötet worden waren. Hier, wo wir die Geburt des Friedensfürsten feiern, verabschieden wir uns von einem weiteren Opfer des Unfriedens.

Als wir uns am Sonntagabend zur Vigil noch einmal versammelten, dachten wir noch einmal an Christine. Sie war eine glänzende Schülerin, ein liebenswürdiges Kind. Sie hatte einen tiefen Glauben und eine besondere Gabe des Schreibens. Ihre Familie ließuns in dieser Vigil eines ihrer Gedichte hören, eine wahrhaft ernste Bitte um Frieden. Was hätten ihre Worte für ihr Volk, für die Welt bedeuten können, wenn sie hätte älter werden können?! Ihre Zeit mit uns ist schon vorbei, weggenommen aus ihrer Familie, ihrer Gemeinde, ihrer Kirche, ihrem Land durch eine mörderische Kugel.
Pfarrerin Sandra Olewine - (übersetzt von Ellen Rohlfs)

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