Siedlungen + Siedler 3
Der sehr bekannt und beliebte israelische Moderator Haim Yavin,
ein wirklicher "Mister Konsens", beschreibt die Siedler
mit Worten
eines prominenten Kritikers "als fanatische, verrückte, rassistische, widerliche
und gewalttätige Sekte".
Quelle
Hier ein inzwischen
wieder gängiger link zu arij für den Download
für alle Google Earth Benutzer. damit werden
alle Siedlungen, Mauern, Checkpoints usw. auf
google earth sichtbar.. P. R.
40 Years Of Israeli Occupation
>>>
Bild
rechts - Har Homa oder in arabisch
Abu
Ghneim. liegt zwischen Jerusalem und
Bethlehem, aber auf Bethlehemer Grund.
Bis 1996 war dort der einzige sichtbare
grüne Hügel. Inzwischen ist eine ca.
30-35000 Einwohner zählende Siedlung,
die täglich weitergebaut und vergrößert
wird. Ein Ring kommt zum anderen und so
wächst die Siedlung ständig auf die am
Rand Bethlehems liegenden Häuser zu.
4.5.2013 -
WATCH: Israeli soldiers stand
by, escort settlers as they
attack Palestinian villages
- Noam Sheizaf - Following the
murder of a settler from Yitzhar
on Tuesday, dozens of Israeli
settlers from the region
attacked several Palestinian
villages. They threw stones at
Palestinians, at cars and buses,
smashed windows and burned
houses. These videos, taken by
B’Tselem photographers from the
villages Asira al-Qibliya and
Urif, show how IDF forces allow
the riots against the
Palestinian farmers to take
place. In several cases the
soldiers talk to the rioters or
try to shove them away. In
others, they simply provide
escorts for them as they throw
stones or storm the villages.
>>>
Settlers attacking 'Asira
al-Qibliya, 30.4.2013
VIDEO
Settlers entering Urif -
30.4.2013.
VIDEO
Officer talking
to masked settler, Asira al-Qibliya,
30.4.2013,
VIDEO
31.1.2013
UN-Experten
fordern Siedler-Rückzug - Vom
UN-Menschenrechtsrat beauftrage Experten
fordern ein Ende der jüdischen Siedlungen im
Palästinensergebiet. Die Siedler müssten die
Gebiete räumen.
- Im Auftrag des UN-Menschenrechtsrats
tätige Experten haben den sofortigen Rückzug
aller israelischen Siedler aus den besetzten
Palästinensergebieten gefordert. Israel
müsse einen Stopp „aller
Siedlungsaktivitäten“ erklären, hießt es in
einem am Donnerstag in Genf veröffentlichten
Bericht der Gruppe unabhängiger Experten.
Israel wies den Bericht umgehend als
„voreingenommen“ und „kontraproduktiv“
zurück. „Eine große Zahl von Menschenrechten
der Palästinenser“ werde in verschiedenster
Weise durch die Besiedlung verletzt, hieß es
in dem Bericht. Nach Artikel 49 der vierten
Genfer Konvention sei Israel verpflichtet,
„ohne Vorbedingungen“ die Siedlungsaktivität
zu beenden.
Der Menschenrechtsrat hatte vor einem
knappen Jahr angekündigt, die Auswirkungen
der israelischen Siedlungspolitik auf die
Rechte der Palästinenser einer Sonderprüfung
zu unterziehen. Israel hatte darauf am
Dienstag für einen Eklat in Genf gesorgt,
als es die ihm gewidmete Sitzung des
UN-Menschenrechtsrats boykottierte. >>>
UN: Israel
verletzt Menschenrechte der Palästinenser
- Mit seiner umstrittenen Siedlungspolitik
verletzt Israel nach Einschätzung von
UN-Experten andauernd die Menschenrechte von
Palästinensern. Mit dem System
abgeschlossener Wohngebiete allein für
Israelis auf widerrechtlich besetzten
Gebieten werde Palästinensern das
grundlegende Recht auf Selbstbestimmung
verwehrt, erklärte am Donnerstag in Genf
eine vom UN-Menschenrechtsrat berufene
Kommission. Die Siedlungspolitik sei
verbunden mit der Vertreibung von Menschen,
wie sie in die Zuständigkeit des
Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH)
in Den Haag falle. Seit Jahren mache sich
Israel einer «systematischen und alltägliche
Diskriminierung des palästinensischen
Volkes» schuldig. «In Übereinstimmung mit
Artikel 49 der Genfer Konvention muss Israel
alle Siedlungsaktivitäten ohne
Vorbedingungen einstellen», >>>
412.3012 -
Israels
"East-1": Ein Kreis an
Siedlungen schließt sich
- Andreas Hackl -
Warum sorgt dieses "E-1" für
derartigen Wirbel?
- Für die internationalen
Freunde des
Friedensprozesses war das
Wiederaufrollen des
israelischen
Siedlungsbauprojekts "E-1"
diese Woche genau ein Punkt
zu viel in dem, was die
israelischen Minister als
Reaktion auf die Aufnahme
Palästinas als Staat in die
UNO beschlossen hatten. Die
Genehmigung 3000 neuer
Wohnungen in Siedlungen und
die Kürzung von
Steuerrückzahlungen wären
ohne das Reizwort "East 1"
wohl gemäß der
Nahost-Routine mit dem Wort
"besorgt" von USA, EU,
Russland und UNO zur
Kommentar-Sammlung ins Regal
gestellt worden. Doch der
internationale Wortprotest
fiel diesmal heftiger aus
als üblich.
UNO-Generalsekretär Ban
Ki-moon sprach sogar von
einem "beinahe tödlichen
Schlag" für den Frieden. >>>
Ein europäisches Referat
über die israelischen
Siedler
-
Die
Abstimmung in der UNO zeigt,
dass die Kolonisierung der
palästinensischen Gebiete
immer mehr Verärgerung
hervorruft. -
Soledad
Gallego-Diaz - Nur ein
europäischer Staat hat gegen
die Anerkennung Palästinas
als Beobachterstaat bei der
UNO gestimmt, die
Tschechische Republik.
Außerdem stimmten dagegen:
Israel selbst, USA, Kanada,
Panama und 5 kleine
Pazifikstaaten.
Die
Abstimmung spiegelt die
wachsende Verärgerung über
die israelische
Besatzungspolitik und die
fortschreitende
Kolonisierung der
palästinensischen Gebiete
wider sowie die Brutalität,
mit der sie durchgesetzt
wird. Erstmals wird die
Mauer des Schweigens und die
Jahrzehnte lange Isolierung
der Palästinenser mit den
Bildern im Internet und bei
Sendern wie Al Jazeera
durchbrochen. Die reale
politische Wirkung ist
nicht mehr umkehrbar.
Auch wenn
sich die EU nicht zu einer
gemeinsamen Position
durchringen konnte und sich
die Uneinigkeit auch in
internen Dokumenten zeigt,
so spiegeln sie doch die
zunehmende Verärgerung
wider. Die EU wird zwar ihre
Haltung nicht ändern und die
Existenz des Staates Israel
und seine Sicherheit
verteidigen, aber ohne dass
dies groß an die
Öffentlichkeit gelangt,
ermahnt sie die israelische
Regierung immer häufiger,
dass auch die Palästinenser
Rechte haben und diese immer
wieder von Israelis verletzt
werden.
Das letzte
dieser Dokumente, das
vielleicht auch der Grund
für die unerwartete
Enthaltung Deutschlands bei
der Abstimmung war, ist ein
Dokument des EU-Komitees für
Politik und Sicherheit vom
16.11., in dem die Häufung
der Angriffe israelischer
Siedler auf die
palästinensische
Zivilbevölkerung und ihre
offensichtliche
Straflosigkeit verurteilt
wird. "Die europäischen
Diplomaten müssen dieses
Problem aufmerksam verfolgen
und es sich auch bei
Rechtsverfahren, zu denen es
kommen kann, präsent
machen", eine Formulierung,
die laut Analysten des
Eurobserver, die das
Dokument veröffentlichen,
bisher nur Ländern wie
Weißrussland vorbehalten
war. >>>
Israels
Politik zerstört Zwei-Staaten-Lösung
- Auf despotische Weise zerstört
Israel mit dem angekündigten
Bau von 3000 Wohnungseinheiten
in Ost-Jerusalem und der Westbank
sowie mit der Einfrierung der
palästinensischen Steuergelder
die Zwei-Staaten-Lösung. Wer
jetzt noch von einem israelischen
Friedenswillen spricht und zur
Tagesordnung zurückgeht, deckt
ein unentschuldbares Unrecht,
erklärt Botschafter Salah Abdel
Shafi. „Es liegt auf der Hand,
dass Israel auf despotische
Weise das Ende der Zwei-Staaten-Lösung
anvisiert. Die aktuelle israelische
Politik des Siedlungsbaus und
der Einfrierung der palästinensischen
Steuergelder ist Wegweiser der
von Israel präferierten Zukunftsvorstellungen.
Israel will keinen Frieden und
will keinen Staat Palästina,
mit dem er in friedlicher Nachbarschaft
leben kann. Israel will offensichtlich
seine Besatzung fortsetzen und
das palästinensische Volk weiter
unterdrücken. Bereits jetzt
(...) Die Einfrierung der palästinensischen
Steuergelder ist ein Akt der
finanziellen Piraterie, ein
Übergriff auf die Handlungsfähigkeit
der palästinensischen Regierung
und zugleich ein Verstoß gegen
das Osloer Abkommen. >>>
Siedlungen
gefährden Israels Demokratie
- Die einzige Demokratie im
Nahen Osten? Das stimmt für
die israelischen Bürger. Nicht
aber für die Opfer der Siedlungspolitik.
Um nicht als Apartheidsregime
zu enden, muss Israel handeln.
Sogar eine Neugründung des Staates
ist denkbar. - Ein Gastbeitrag
von Micha Brumlik - Palästina
ist als Staat mit Beobachterstatus
in die Vereinten Nationen aufgenommen
worden - 138 Staaten haben den
Antrag unterstützt, 41 sich
enthalten, darunter Deutschland
und Großbritannien, neun Länder
stimmten dagegen, darunter die
USA, Israel und Kanada. Es ist
vor allem eine symbolische Aufwertung
des Palästinenserstaates, es
ist ein Zeichen dafür, dass
sich die meisten Länder dieser
Welt eine Zwei-Staaten-Lösung
wünschen, bei der Israelis und
Palästinenser friedlich nebeneinander
leben können und keiner dem
anderen das Lebensrecht abstreitet.
Wie weit es bis zu diesem Ziel
ist und wie wenig die Europäer
dazu beitragen, belegt nun eine
Denkschrift zahlreicher namhafter
Hilfsorganisationen, an ihrer
Spitze Medico International.
Sie trägt den Titel: "Wie Europa
zur Erhaltung illegaler israelischer
Siedlungen beiträgt". >>>
Flut
an Provokationen - Internationale
Kritik an israelischer Reaktion
auf Anerkennung Palästinas als
UN-Beobachterstaat
- Karin Leukefeld - Weltweit
ist die Ankündigung des Baus
neuer Siedlungen in den palästinensischen
Gebieten auf scharfe Kritik
gestoßen. Regierungssprecher
Steffen Seibert sagte am Montag
in Berlin, die Bundesregierung
sei »äußerst besorgt« über die
Ankündigung der israelischen
Regierung. Der fortgesetzte
Siedlungsbau würde das Land
für die Palästinenser weiter
verkleinern und eine Zwei-Staaten-Lösung
– die auch die Bundesregierung
wolle – erschweren. Schweden,
Großbritannien und Frankreich
bestellten die israelischen
Botschafter ein und dachten
öffentlich über den Rückzug
ihrer Botschafter aus Israel
nach. (...)
Die feindselige Reaktion der
israelischen Regierung auf die
internationale Anerkennung Palästinas
durch die UNO-Vollversammlung
spiegelt sich in einer wahren
Flut von Repressionsmaßnahmen
und Provokationen gegen Palästinenser
durch die israelischen Armee-
und Sicherheitskräfte und Siedler
wieder. Zehn Palästinenser,
darunter einige Fatah-Funktionäre,
wurden am Montag in verschiedenen
Orten der Westbank ohne Angaben
von Gründen festgenommen. Vor
der Küste von Gaza wurden 13
Fischer von der israelischen
Marine verhaftet, obwohl nur
wenige Tage zuvor den Palästinensern
im Gazastreifen die Rücknahme
der israelischen Seeblockade
auf sechs Seemeilen zugesagt
worden war. Bei Nablus wurde
ein Palästinenser von Agenten
des israelischen Geheimdienstes
Shin Bet erschossen, und in
Hebron wurde das Fahrzeug eines
Palästinensers von Siedlern
in Brand gesetzt, Häuser wurden
mit Haßparolen besprüht. Fatah
und Hamas sind derweil weiter
aufeinander zugegangen >>>
Israeli envoys summoned over
settlement plans - Middle East
Encountering Peace: The
stage is set for the final
act -
Gershon Baskin - We have
bought into the myths that
they have woven together to
justify our inability to
grasp at opportunities for
real change and
breakthroughs to peace.
Palestinian Authority
President Mahmoud Abbas’s
speech at the UN was a bad
one. I could explain that he
was speaking to his own
public after a war in which
Palestinians were killed,
and his people were angry. I
could point out that
throughout the world experts
noted that the one real
loser of the Gaza war was
Abbas and his Palestinian
Authority. It is also
noteworthy that the
Palestinian leader was
backed into the corner of
going to the United Nations
with no apparent other
choice, and that not doing
so would have been the final
death blow to his own
political career. All of
this is true, but Abbas
could have still used the
international podium for a
different kind of speech
that would have addressed
the Israeli public
positively and would have
scored a lot more points for
the cause of Palestine. >>>
22.8.2012 -
Israelische Siedlerattacken werden vom
US-Außenministerium als Terroranschläge
bezeichnet
- (...) Nicht zum ersten Mal
benennt der
Israel/Westjordanland/Gaza-Länderbericht
über Terrorismus von Siedlerinnen und
Siedlern verübte Anschläge als
Terrorangriffe. Bereits im Jahr 2008 werden
ein Raketenanschlag auf das palästinensische
Dorf Burin und ein – mit Hilfe von
Molotov-Cocktails verursachter –
Brandanschlag auf ein Haus ebenfalls in
Burin, als von israelischen Siedlerinnen und
Siedlern ausgehende Terroranschläge
bezeichnet. Im aktuellen Bericht allerdings
wird ein besonderer Fokus auf diese Art von
„Attacken auf die palästinensische
Bevölkerung, ihr Eigentum und ihre
Gotteshäuser" gelegt und „extremistische
israelische Siedlerinnen und Siedler" werden
als Verursacher des Terrorismus benannt. In
letzter Zeit nahm die Siedlergewalt im
Westjordanland stark zu. Das Büro der
Vereinten Nationen zur Koordinierung der
humanitären Hilfe schätzt in einem Report,
dass gewalttätige Attacken von Siedlerinnen
und Siedlern gegen Palästinenserinnen und
Palästinenser und die Beschädigung ihres
Eigentums seit 2009 um 144 Prozent gestiegen
sind. Laut dem UN-Report wurden im Jahr 2011
drei Palästinenser von extremistischen
Siedlerinnen und Siedlern ermordet. 182
wurden verletzt. Auch wurden 139
palästinensische Menschen auf Grund von
Siedlerterror zwangsdeportiert. Hinzu kommt,
dass 10.000 Bäume – hauptsächlich
Olivenbäume – die sich in palästinensischem
Besitz fanden, von israelischen Terroristen
beschädigt oder zerstört wurden. >>>
US: Gewalttaten jüdischer Siedler ist
Terrorismus - Schlesinger
- Das amerikanische Außenministerium
veröffentlicht jährlich einen Bericht über
terroristische Organisationen und
entsprechende Vorkommnisse. Im Bericht zu
2011 hat es erstmals die Gewalttaten
jüdischer Siedler gegen Palästinenser
aufgenommen und damit als Terror eingestuft:
Attacks by extremist Israeli settlers
against Palestinian residents, property, and
places of worship in the West Bank continued.
[...] In December, well-publicized Israeli
settler attacks on IDF personnel and an IDF
military base in the West Bank sparked a
public debate in Israel on the phenomena of
settler violence; political and security
officials pledged to implement several steps
to curb and punish these violent attacks.
Israeli Defense Minister Ehud Barak labeled
settler acts as having “the characteristic
of homegrown terror;” several months earlier,
IDF Head of Central Command Avi Mizrahi
labeled attacks against Palestinians and
their property in the West Bank as “terror”
and ordered the administrative deportation
of a dozen Israeli settlers from the West
Bank settlement of Yitzhar. In 2011, a total
of ten Palestinian mosques in the West Bank
and Jerusalem were vandalized or set on fire
in attacks that Israeli authorities believed
were perpetrated by settlers, up from six
such incidents in 2010 and one in 2009. >>>
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auslösen
Jüdischer Siedler: Entzieht
Arabern die Lebensgrundlage!
Olivenernte auf Art jüdischer
Siedler
Die Siedler als App für
ITunes und IPhone
Versuchter Lynchmord an Palästinenser in
Israel - "Araber sind Hurensöhne" gebrüllt
- Fünf Jugendliche
festgenommen - Jerusalem - Die israelische
Polizei hat nach einem versuchten Lynchmord
an einem Palästinenser fünf jüdische
Jugendliche festgenommen. Unter den 13 bis
19 Jahre alten Verdächtigen sei auch ein
Mädchen, sagte ein Polizeisprecher am
Montag. Die Tatverdächtigen sollen zu einer
Gruppe von Jugendlichen gehören, die am
Donnerstag im Zentrum von Jerusalem vier
junge Palästinenser angegriffen haben
sollen. Dabei hätten sie einen 17-Jährigen
halbtot geschlagen. Die Täter hätten unter
anderem "Tod den Arabern" und "Araber sind
Hurensöhne" gebrüllt, >>>
Übergriffe auf Palästinenser in Israel Hass
verhindert Frieden
- Peter Münch - In Israel
häufen sich brutale Übergriffe radikaler
Juden auf Palästinenser. Nicht nur
Ministerpräsident Netanjahu gibt sich
besorgt, nun nimmt auch das
US-Außenministerium die Taten erstmals in
seinen Terror-Bericht auf - und stellt die
gewaltbereiten jüdischen Siedler auf eine
Stufe mit der Hamas. Eine Familie
eingeschlossen in einem brennenden Taxi im
Westjordanland, ein Jugendlicher halb
totgeschlagen von einem Mob mitten in
Jerusalem - erschreckende, verstörende
Bilder und Berichte sind das, die in diesen
Tagen Israelis wie Palästinenser bewegen.
Die Gewalt mag zum Alltag gehören im Nahen
Osten, doch die jüngsten Fälle sind nicht
nur von besonderer Brutalität, sondern sie
werfen auch ein Schlaglicht auf neue Fronten
und Gefahren. Denn wenn die Regierung in
Jerusalem die Taten nun als Terrorakte
verurteilt, dann spricht sie von Terror aus
den eigenen Reihen. Die Opfer waren allesamt
Palästinenser, und die mutmaßlichen Täter
radikale Juden.>>>
Chapter 2. Country Reports: Middle East
and North Africa Overview
- Office of the Coordinator
for Counterterrorism - Country Reports on
Terrorism 2011 - The Near East region
remained one of the most active in terms of
terrorist activity in 2011. Many countries
across the region experienced increased
instability as a result of the events of the
Arab Awakening, and some terrorists
attempted to exploit this situation. This
was of particular concern as it related to
loose munitions from Libyan stocks and the
threat of terrorists obtaining Man-Portable
Air Defense Systems (MANPADS), which could
pose significant risks to regional security
and civil aviation. >>>
Jewish settler attacks on Palestinians
listed as 'terrorist incidents' by US -
Israeli leaders condemn recent extremist
violence, the growth of which human rights
groups blame on lack of law enforcement >>>
Übergriffe auf Palästinenser in Israel
Hass verhindert Frieden
- Peter Münch - In Israel häufen sich
brutale Übergriffe radikaler Juden auf
Palästinenser. Nicht nur Ministerpräsident
Netanjahu gibt sich besorgt, nun nimmt auch
das US-Außenministerium die Taten erstmals
in seinen Terror-Bericht auf - und stellt
die gewaltbereiten jüdischen Siedler auf
eine Stufe mit der Hamas. >>>
Übergriff in Jerusalem Lynch-Angriff auf
Araber schockiert Israel
- Christoph Sydow - Der Angriff jüdischer
Jugendlicher auf eine Gruppe von Arabern
erschüttert Israel. Das Opfer entkam nur
knapp dem Tod. Die Tat im Zentrum Jerusalems
ist nur der jüngste Vorfall in einer Kette
von Übergriffen gegen Palästinenser. -
Israels Vizeregierungschef Mosche Jaalon
fand drastische Worte: "Das waren Terrorakte
und Verbrechen, die aus Hass begangen
wurden." Nicht nur die Regierung, weite
Teile der israelischen Gesellschaft sind
erschüttert über die jüngsten
Gewaltausbrüche gegenüber Arabern. Am
vergangenen Donnerstag wurden Palästinenser
zweimal binnen weniger Stunden zum Ziel
brutaler Angriffe: Zunächst >>>
Israeli police arrest suspects in
Jerusalem attack 21Aug12 August 21, 2012
- Israeli police have arrested a total of
five suspects in connection with an attack
in Jerusalem early Friday that left a
Palestinian citizen of Israel seriously
injured, an Israeli police spokesman said
Sunday. Spokesman Micky Rosenfeld told Ma’an
that a special investigation team is looking
into the incident and trying to work out the
exact nature of the attack. >>>
Report: Lynch suspect 'doesn't care' if
victim dies - One of the
suspects arrested by Israeli police in
connection with an attack on a group of
Palestinians at the weekend said Monday that
he doesn't care if the victim dies because
he's Arab, Haaretz reported. The suspect,
15, made the comments upon arriving at
Jerusalem Magistrate's Court on Monday, and
admitted to beating Jamal Julani, who was
hospitalized following the attack. "For all
I care, let him die. He’s an Arab," Haaretz
reported the suspect as saying. >>>
Newspapers Review: Jewish Mob Attack
against Arab Dominates Daily
- An attack by a Jewish mob against an Arab
in Jerusalem’s city center was the main
story of the Saturday issue of Al-Ayyam
newspaper. It said that some 50 Jews
attacked three Arab youths as they were
walking on Jaffa Road in West Jerusalem and
according to the story an 18-year-old Arab
resident of the city, identified as Jamal
Joulani, was critically injured when he
received a blow to the chest that reached
the heart. A police spokeswoman said the
incident was being investigated, adding that
the reason for the attack was not known.
None of the Jews involved was arrested. >>>
Dokumentation - Siedler und Siedlungen
>>>
2.12.2012 -
Israels
Siedlungspläne
Briten und
Franzosen
erwägen
Abzug der
Botschafter
- Israel
wird für
neue Siedlungspläne
im Westjordanland
international
hart kritisiert:
Großbritannien
denkt offenbar
über den
Rückruf
des Botschafters
nach. Ähnliche
Pläne soll
es in Frankreich
geben. Die
israelischen
Vertreter
in London
und Paris
wurden einbestellt.
>>>
Protest
bei Israels
Botschaftern
in Europa
wegen Siedlungsplänen
- Update
Mit einer
Ankündigung
neuer Siedlungsbaupläne
in Ost-Jerusalem
und im Westjordanland
hat Israel
einen diplomatischen
Sturm ausgelöst.
Seine Botschafter
in Europa
werden einberufen,
auch Berlin
protestiert.
- Israel
bekommt
wegen neuer
Siedlungspläne
Ärger in
Europa:
Die israelischen
Botschafter
in London,
Paris und
Stockholm
wurden aus
Protest
gegen die
umstrittenen
Baupläne
zu Gesprächen
einberufen.
>>>
Israels
Baupläne
Uno-Chef
fürchtet
"Todesstoß"
für Friedensprozess
-
Es sind
deutliche
Worte des
Uno-Generalsekretärs:
Ban Ki Moon
warnt Israel
vor dem
Bau Tausender
neuer Wohnung
im Westjordanland.
Das Vorhaben
könne den
Friedensprozess
endgültig
zerstören.
Die Siedlungen
seien nach
internationalem
Recht illegal.
>>>
Regierungsgipfel
Deutschland
– Israel
Spitzenbeamte
streiten
sich
- Julian
Reichelt
- Es ist
ein Termin
von hohem
Symbolcharakter
– die deutsch-israelischen
Regierungskonsultationen
am 6. Dezember.
Israels
Regierungschef
Benjamin
Netanjahu
(63) trifft
Kanzlerin
Angela Merkel
(58) am
Donnerstag
in Berlin.
Doch gerade
jetzt sind
nach BILD-Informationen
Merkels
außenpolitischer
Berater
Christoph
Heusgen
(57) und
Netanjahus
Berater
Jaakov Amidror
(64) nicht
gut aufeinander
zu sprechen
>>>
03.12.2012
- Presseerklärung
Annette
Groth -
* Israelischer
Siedlungsbau
als Reaktion
auf UN-Aufwertung
Palästinas*
-
Nachdem
am 29.12.2012
die UN-Vollversammlung
mit einer
überwältigenden
Mehrheit
für die
Aufwertung
Palästinas
zu einem
Beobachterstaat
bei den
Vereinten
Nationen
gestimmt
hat, reagiert
die israelische
Regierung
nun mit
ihrer Ankündigung
des Baus
von 3000
neuen Wohneinheiten
in Ost-Jerusalem
und dem
Westjordanland.
Darüber
hinaus sollen
wieder einmal
palästinensische
Steuergelder
einbehalten
werden –
die israelische
Regierung
sprach von
einem Betrag
von umgerechnet
knapp 100
Millionen
Euro. Die
israelische
Regierung
wies den
UN-Beschluss
einstimmig
zurück.
Annette
Groth, menschenrechtspolitische
Sprecherin
der Fraktion
DIE LINKE
erklärt
dazu: „Besetztes
Gebiet zu
annektieren
ist völkerrechtlich
verboten.
Nichtsdestotrotz
haben seit
Jahrzehnten
alle israelischen
Regierungen
den Siedlungsbau
auf palästinensischem
Gebiet betrieben
und damit
die Zwei-Staaten-Lösung
in immer
weitere
Ferne rücken
lassen.
Der palästinensische
Präsident
Mahmud Abbas
hat sich
vor den
Vereinten
Nationen
ganz klar
für die
Zwei-Staaten-Lösung
ausgesprochen
und die
Annahme
der Resolution
gefordert,
damit den
Friedensgesprächen
mit Israel
„neues Leben
eingehaucht“
werde. Dass
die israelische
Regierung
die Palästinenser
nun dafür
bestraft,
dass sie
ihre legitimen
Rechte einfordern,
ist absolut
nicht hinnehmbar.“
Weiter erklärt
Annette
Groth: „Die
israelische
Regierung
weigert
sich, eine
Entscheidung
der Vereinten
Nationen
zu akzeptieren.
Stattdessen
erklärt
der israelische
Ministerpräsident
Benjamin
Netanjahu:
'wir bauen
heute in
Jerusalem
und werden
dies weiter
tun, genau
wie an allen
Orten, die
sich auf
der Landkarte
Israels
strategischer
Interessen
befinden.'
Zugleich
hat die
israelische
Regierung
der palästinensischen
Autonomiebehörde
wiederholt
unterstellt,
mit ihrem
Gang vor
die Vereinten
Nationen
den Friedensprozess
zu gefährden.
Das Gegenteil
ist der
Fall: die
israelische
Politik
des Siedlungsbaus,
der Abriegelung
des Gazastreifens,
des Baus
einer Mauer
auf palästinensischem
Land, der
gezielten
Tötungen
und der
permanenten
Verweigerung
des palästinensischen
Rechts auf
Staatlichkeit
droht, die
Hoffnung
auf Frieden
im Nahen
Osten für
immer zu
begraben.“
1.12.2012 -
Nach Uno-Erfolg der Palästinenser
Israel baut Tausende Wohnungen
im Westjordanland
- Gerade erst hat die Uno-Vollversammlung
Palästina als Staat anerkannt
- da genehmigt Israel neue Bauvorhaben
in Ost-Jerusalem und im Westjordanland.
3000 Wohnungen für Siedler sollen
entstehen. New York - Israel
wird 3000 neue Wohnungen in
den jüdischen Siedlungsgebieten
in Ost-Jerusalem und im Westjordanland
bauen. (...) . Zum genauen Standort
der künftigen Wohnungen machte
er keine Angaben. Die Pläne
sind jedoch keine echte Überraschung.
Die Bauvorhaben sind von langer
Hand geplant. Die Organisation
Peace Now ("Frieden Jetzt")
hatte kürzlich bereits berichtet,
geplant seien ein massiver Ausbau
der Siedlung Itamar im nördlichen
Westjordanland sowie jeweils
gut 600 Wohnungen in den Vierteln
Pisgat Seev und Ramot im besetzten
Ostteil von Jerusalem. Dass
nun so getan wird, als sei der
Bau eine Reaktion auf New York,
bewerten Beobachter als Versuch,
erregte Gemüter in Israel zu
besänftigen. >>>
Antwort Israels auf Palästinenservotum
- Netanjahu fordert Weltgemeinschaft
mit Siedlungsbau heraus
- Jüdische Siedlungen – hier
in der Westbank Zum Ärger von
Israel haben die Vereinten Nationen
Palästina als Beobachterstaat
anerkannt. Die Reaktion aus
Jerusalem folgt auf dem Fuß:
Die Regierung Netanjahu kündigt
den Ausbau von Siedlungen an
– eine Provokation. Als Reaktion
auf die Anerkennung Palästinas
als Staat durch die UN hat Israel
einem Zeitungsbericht zufolge
den weiteren Ausbau von Siedlungen
in Ost-Jerusalem und im Westjordanland
genehmigt. Insgesamt sollen
3000 neue Wohneinheiten errichtet
werden, berichtete die Zeitung
„Haaretz“ am Freitag unter Berufung
auf einen hochrangigen Regierungsvertreter
in Jerusalem. Damit fordert
die konservative und siedlerfreundliche
Regierung von Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu die Weltgemeinschaft
heraus. >>>
Nach UN-Aufwertung der Palästinenser:
Israels Siedlungspolitik provoziert
die Weltgemeinschaft
- Mehr als 60
Jahre nach der Gründung Israels
haben die UN auch einen palästinensischen
Staat anerkannt. Frieden bedeutet
das nicht. Israel bleibt unnachgiebig
und provoziert mit neuem Siedlungsbau.
Aufbruch und Affront in Nahost:
In einer historischen Entscheidung
hat die Weltgemeinschaft Palästina
als Staat anerkannt. Mit einer
überwältigenden Mehrheit von
138 Ja-Stimmen bei nur 9 Gegenstimmen
und 41 Enthaltungen votierte
die UN-Vollversammlung dafür,
den Palästinensern den Status
eines Beobachterstaats einzuräumen.
Weltweit begrüßten Politiker
die Entscheidung vom Donnerstag.
Israel forderte die Staatengemeinschaft
dagegen offen heraus und genehmigte
einem Zeitungsbericht zufolge
am Freitag den Bau von 3000
neuen Wohneinheiten in Ost-Jerusalem
und im Westjordanland. Kritik
der USA und der Palästinenser
ließen nicht auf sich warten.
Außenministerin Hillary Clinton
halte trotz ihres Widerstandes
gegen die Anerkennung des Staates
Palästina durch die UN an ihrer
Ablehnung der israelischen Siedlungspolitik
fest, sagte ihre Sprecherin
Victoria Nuland. "Wir denken,
dass diese Aktionen kontraproduktiv
sind und direkte Verhandlungen
>>>
Handel
gegen den Frieden
- medico international -
Wie Europa zur Erhaltung illegaler israelischer
Siedlungen beiträgt
- Die
Europäische Union importiert fünfzehn
mal mehr aus Israels illegalen Siedlungen
in den besetzten palästinensischen Gebieten
als von Palästinensern selbst, enthüllt
heute ein neuer Bericht einer Koalition
von zweiundzwanzig Organisationen aus
elf europäischen Ländern einschließlich medico international. Der Bericht mit
dem Titel „Handel gegen den Frieden
- wie Europa zur Erhaltung illegaler
israelischer Siedlungen beiträgt“ vergleicht
erstmalig vorliegende Exportdaten aus
israelischen Siedlungen und von Palästinensern
und hebt damit die Widersprüchlichkeit
im Herzen der EU-Politik hervor. Die
EU erklärt, dass Siedlungen illegal
sind unter internationalem Recht, ein
Hindernis für den Friedensprozess darstellen
und drohen die Zwei-Staaten-Lösung unmöglich
zu machen. Dennoch ist die EU weiterhin
der Hauptimporteur von Siedlungsprodukten.
Die meisten EU-Mitgliedsstaaten haben
es versäumt sicherzustellen, dass Produkte
in den Läden korrekt gekennzeichnet
sind, so dass die Konsumenten nicht
über die eigentliche Herkunft der Produkte
aufgeklärt sind, was im Widerspruch
zu EU-Richtlinien steht. Das heißt,
Europa sagt zwar, Siedlungen seien illegal
unter Internationalem Recht, handelt
dennoch weiterhin mit ihnen. Und die
Konsumenten tragen unwissentlich zu
der Ungerechtigkeit bei, in dem sie
Produkte kaufen, die fälschlicherweise
als Produkte aus Israel gekennzeichnet
sind >>>
Bild - Die Siedlerstrasse geht
zwar durch Beit Jalla, der Zugang zur Strasse
ist aber durch Steine auf dem Weg (links im
Bild), Mauer und Zaun versperrt. Mehr zum Thema
Siedlerstrassen >>>
21.8.2012 -
Israelische
Siedlerattacken werden vom US-Außenministerium
als Terroranschläge bezeichnet
-
(...) Nicht zum ersten Mal benennt der
Israel/Westjordanland/Gaza-Länderbericht
über Terrorismus von Siedlerinnen und
Siedlern verübte Anschläge als Terrorangriffe.
Bereits im Jahr 2008 werden ein Raketenanschlag
auf das palästinensische Dorf Burin
und ein – mit Hilfe von Molotov-Cocktails
verursachter – Brandanschlag auf ein
Haus ebenfalls in Burin, als von israelischen
Siedlerinnen und Siedlern ausgehende
Terroranschläge bezeichnet. Im aktuellen
Bericht allerdings wird ein besonderer
Fokus auf diese Art von „Attacken auf
die palästinensische Bevölkerung, ihr
Eigentum und ihre Gotteshäuser" gelegt
und „extremistische israelische Siedlerinnen
und Siedler" werden als Verursacher
des Terrorismus benannt. In letzter
Zeit nahm die Siedlergewalt im Westjordanland
stark zu. Das Büro der Vereinten Nationen
zur Koordinierung der humanitären Hilfe
schätzt in einem Report, dass gewalttätige
Attacken von Siedlerinnen und Siedlern
gegen Palästinenserinnen und Palästinenser
und die Beschädigung ihres Eigentums
seit 2009 um 144 Prozent gestiegen sind.
Laut dem UN-Report wurden im Jahr 2011
drei Palästinenser von extremistischen
Siedlerinnen und Siedlern ermordet.
182 wurden verletzt. Auch wurden 139
palästinensische Menschen auf Grund
von Siedlerterror zwangsdeportiert.
Hinzu kommt, dass 10.000 Bäume – hauptsächlich
Olivenbäume – die sich in palästinensischem
Besitz fanden, von israelischen Terroristen
beschädigt oder zerstört wurden. >>>
US: Gewalttaten
jüdischer Siedler ist Terrorismus
- Schlesinger - Das amerikanische Außenministerium
veröffentlicht jährlich einen Bericht
über terroristische Organisationen und
entsprechende Vorkommnisse. Im Bericht
zu 2011 hat es erstmals die Gewalttaten
jüdischer Siedler gegen Palästinenser
aufgenommen und damit als Terror eingestuft:
Attacks by extremist Israeli settlers
against Palestinian residents, property,
and places of worship in the West Bank
continued. [...] In December, well-publicized
Israeli settler attacks on IDF personnel
and an IDF military base in the West
Bank sparked a public debate in Israel
on the phenomena of settler violence;
political and security officials pledged
to implement several steps to curb and
punish these violent attacks. Israeli
Defense Minister Ehud Barak labeled
settler acts as having “the characteristic
of homegrown terror;” several months
earlier, IDF Head of Central Command
Avi Mizrahi labeled attacks against
Palestinians and their property in the
West Bank as “terror” and ordered the
administrative deportation of a dozen
Israeli settlers from the West Bank
settlement of Yitzhar. In 2011, a total
of ten Palestinian mosques in the West
Bank and Jerusalem were vandalized or
set on fire in attacks that Israeli
authorities believed were perpetrated
by settlers, up from six such incidents
in 2010 and one in 2009. >>>
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eindringen
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Siedler-Terrorismus könnte 3. Intifada
auslösen
Jüdischer Siedler: Entzieht
Arabern die Lebensgrundlage!
Olivenernte auf Art jüdischer
Siedler
Die Siedler als App für
ITunes und IPhone
Versuchter
Lynchmord an Palästinenser in Israel
- "Araber sind Hurensöhne" gebrüllt
-
Fünf Jugendliche festgenommen - Jerusalem
- Die israelische Polizei hat nach einem
versuchten Lynchmord an einem Palästinenser
fünf jüdische Jugendliche festgenommen.
Unter den 13 bis 19 Jahre alten Verdächtigen
sei auch ein Mädchen, sagte ein Polizeisprecher
am Montag. Die Tatverdächtigen sollen
zu einer Gruppe von Jugendlichen gehören,
die am Donnerstag im Zentrum von Jerusalem
vier junge Palästinenser angegriffen
haben sollen. Dabei hätten sie einen
17-Jährigen halbtot geschlagen. Die
Täter hätten unter anderem "Tod den
Arabern" und "Araber sind Hurensöhne"
gebrüllt, >>>
Übergriffe auf
Palästinenser in Israel Hass verhindert
Frieden
-
Peter Münch - In Israel häufen sich
brutale Übergriffe radikaler Juden auf
Palästinenser. Nicht nur Ministerpräsident
Netanjahu gibt sich besorgt, nun nimmt
auch das US-Außenministerium die Taten
erstmals in seinen Terror-Bericht auf
- und stellt die gewaltbereiten jüdischen
Siedler auf eine Stufe mit der Hamas.
Eine Familie eingeschlossen in einem
brennenden Taxi im Westjordanland, ein
Jugendlicher halb totgeschlagen von
einem Mob mitten in Jerusalem - erschreckende,
verstörende Bilder und Berichte sind
das, die in diesen Tagen Israelis wie
Palästinenser bewegen. Die Gewalt mag
zum Alltag gehören im Nahen Osten, doch
die jüngsten Fälle sind nicht nur von
besonderer Brutalität, sondern sie werfen
auch ein Schlaglicht auf neue Fronten
und Gefahren. Denn wenn die Regierung
in Jerusalem die Taten nun als Terrorakte
verurteilt, dann spricht sie von Terror
aus den eigenen Reihen. Die Opfer waren
allesamt Palästinenser, und die mutmaßlichen
Täter radikale Juden.>>>
Chapter
2. Country Reports: Middle East and
North Africa Overview
- Office
of the Coordinator for Counterterrorism
- Country Reports on Terrorism 2011
- The Near East region remained one
of the most active in terms of terrorist
activity in 2011. Many countries across
the region experienced increased instability
as a result of the events of the Arab
Awakening, and some terrorists attempted
to exploit this situation. This was
of particular concern as it related
to loose munitions from Libyan stocks
and the threat of terrorists obtaining
Man-Portable Air Defense Systems (MANPADS),
which could pose significant risks to
regional security and civil aviation.
>>>
Jewish settler
attacks on Palestinians listed as 'terrorist
incidents' by US -
Israeli leaders condemn recent extremist
violence, the growth of which human
rights groups blame on lack of law enforcement
>>>
Übergriffe
auf Palästinenser in Israel Hass verhindert
Frieden
-
Peter Münch - In Israel häufen sich
brutale Übergriffe radikaler Juden auf
Palästinenser. Nicht nur Ministerpräsident
Netanjahu gibt sich besorgt, nun nimmt
auch das US-Außenministerium die Taten
erstmals in seinen Terror-Bericht auf
- und stellt die gewaltbereiten jüdischen
Siedler auf eine Stufe mit der Hamas.
>>>
Übergriff in
Jerusalem Lynch-Angriff auf Araber schockiert
Israel
- Christoph
Sydow - Der Angriff jüdischer Jugendlicher
auf eine Gruppe von Arabern erschüttert
Israel. Das Opfer entkam nur knapp dem
Tod. Die Tat im Zentrum Jerusalems ist
nur der jüngste Vorfall in einer Kette
von Übergriffen gegen Palästinenser.
- Israels Vizeregierungschef Mosche
Jaalon fand drastische Worte: "Das waren
Terrorakte und Verbrechen, die aus Hass
begangen wurden." Nicht nur die Regierung,
weite Teile der israelischen Gesellschaft
sind erschüttert über die jüngsten Gewaltausbrüche
gegenüber Arabern. Am vergangenen Donnerstag
wurden Palästinenser zweimal binnen
weniger Stunden zum Ziel brutaler Angriffe:
Zunächst >>>
Israeli police
arrest suspects in Jerusalem attack
21Aug12 August 21, 2012
- Israeli police have arrested
a total of five suspects in connection
with an attack in Jerusalem early Friday
that left a Palestinian citizen of Israel
seriously injured, an Israeli police
spokesman said Sunday. Spokesman Micky
Rosenfeld told Ma’an that a special
investigation team is looking into the
incident and trying to work out the
exact nature of the attack. >>>
Report: Lynch
suspect 'doesn't care' if victim dies
- One
of the suspects arrested by Israeli
police in connection with an attack
on a group of Palestinians at the weekend
said Monday that he doesn't care if
the victim dies because he's Arab, Haaretz
reported. The suspect, 15, made the
comments upon arriving at Jerusalem
Magistrate's Court on Monday, and admitted
to beating Jamal Julani, who was hospitalized
following the attack. "For all I care,
let him die. He’s an Arab," Haaretz
reported the suspect as saying. >>>
Newspapers
Review: Jewish Mob Attack against Arab
Dominates Daily
- An attack by a Jewish mob against
an Arab in Jerusalem’s city center was
the main story of the Saturday issue
of Al-Ayyam newspaper. It said that
some 50 Jews attacked three Arab youths
as they were walking on Jaffa Road in
West Jerusalem and according to the
story an 18-year-old Arab resident of
the city, identified as Jamal Joulani,
was critically injured when he received
a blow to the chest that reached the
heart. A police spokeswoman said the
incident was being investigated, adding
that the reason for the attack was not
known. None of the Jews involved was
arrested. >>>
Dokumentation - Siedler und Siedlungen
>>>
21.8.2012 -
Israelische Siedlungspolitik - Erst
Sperrgebiet, dann Siedlerland - Neun
kleinen Dörfern im Westjordanland droht
der Abriss durch Israels Armee.
Die beansprucht das Land für Militärübungen.
Die betroffenen Hirten wollen aber bleiben.
- Susanne Knaul - Mahmud Nouaja
beschreibt mit dem Zeigefinger einen
Bogen. „Von dort hinten“, sagt er und
deutet auf einen Stall, „bis hierher
soll alles abgerissen werden“. Nouaja
steht vor dem von einer Steinmauer gegen
Wind geschützen Eingang zu einer Höhle.
Gleich daneben ist das von der gesamten
Großfamilie genutzte Außenklo, nicht
viel mehr als ein von vier Wänden umgebenenes
Loch. Fließendes Wasser gibt es hier
nicht. Insgesamt 25 Häuser, darunter
Höhlen, Zelte und mit Wellblechplatten
zusammengezimmerte Ställe, sind vom
Abriss bedroht, weil sie ohne Baugenehmigung
errichtet wurden. >>>
23.5.2012 -
Settler breaks
B'Tselem camera
Siedler schießen
auf Palästinenser - Militär schaut zu
- Christoph Sydow - Jüdische Siedler
feuern auf Palästinenser - und israelische
Soldaten stehen tatenlos daneben: Diese
Szene haben Menschenrechtsaktivisten
auf Video festgehalten. Der Vorfall
belegt die Rechtlosigkeit, in der die
Menschen unter der Besatzung im Westjordanland
leben. - Es ist eine Szene, die
zum Alltag im Westjordanland geworden
ist. Jüdische Siedler und palästinensische
Dorfbewohner stoßen gewaltsam zusammen.
Menschenrechtsaktivisten der israelischen
Bürgerrechtsbewegung B'Tselem haben
einen solchen Vorfall nun auf Video
festgehalten. - Das Brisante dabei:
Die Bilder belegen, wie jüdische Siedler
vor den Augen israelischer Soldaten
mit scharfer Munition auf unbewaffnete
Palästinenser schießen. Der Vorfall
ereignete sich am Sonntagnachmittag
am Rande des palästinensischen Dorfes
Asira al-Qibliya >>>
Israelische
Soldaten nach Video-Veröffentlichung
in der Kritik - Menschenrechtsgruppe
wirft Truppe Tatenlosigkeit bei Siedler-Angriff
vor
- Israelische
Soldaten sollen nach Aussage einer
Menschenrechtsorganisation Siedler
im Westjordanland nicht an einem
gewaltsamen Vorgehen gegen
Palästinenser gehindert haben. Die
Organisation B'tselem veröffentlichte
ein Video, das zu zeigen scheint, dass
die Soldaten dabei zusahen und nicht
eingriffen, als Siedler das Feuer auf
Palästinenser eröffneten. Ein 24-Jähriger
erlitt laut B'tselem einen Kopfschuss,
er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Aufnahmen nährten stark den Verdacht,
dass die Soldaten die Siedler nicht
daran gehindert hätten zu schießen,
erklärte die Organisation. Der Zwischenfall
ereignete sich demnach in der vergangenen
Woche, als Siedler aus Jitzhar zum Dorf
Asira al Kiblija zogen und dort Steine
auf palästinensische Wohnhäuser warfen.
Jugendliche aus dem Dorf stellten sich
den Siedlern entgegen, Steine wurden
daraufhin von beiden Seiten geschleudert.
>>>
Israeli Military Probing 15 Cases
of Soldiers Ignoring Settler Attacks
on Palestinians
>>>
22.5.2012
- Israelische
Soldaten bleiben untätig während Siedler
Zivilisten attackieren
-
PNN - Bewohner der Siedlung Yitzhar
haben an diesem Samstag in dem Dorf
'Asira al-Qibliya, im Beisein des israelischen
Militärs, Schüsse auf die palästinensischen
Anwohner abgegeben und dabei eine Person
verletzt. Mindestens fünf weitere Menschen
wurden von den Siedlern mit Steinen
verletzt. Bei einem weiteren Vorfall
haben Siedler am Montag in den Bergen
südlich von Hebron palästinensische
Bauern und israelische Aktivisten angegriffen.
Auf Videos, die die israelische Menschrechtsorganisation
B'Tselem am Sonntag veröffentlich hat,
ist zu sehen, wie die Siedler aus Yitzhar
sich 'Asira al-Qibliya nähern, Steine
auf die Häuser des Ortes werfen und
Weideland in Brand stecken. >>>
Settlers shoot
Palestinian in head while soldiers stand
by
-
A 24 year-old Palestinian was hit in
the head from a live round of bullets
Saturday in the village of Asira al-Qibliya.
B’Tselem footage of the event shows
the settlers shooting at the young man,
and Israeli soldiers standing by them
– doing nothing to prevent it.
According
to B’Tselem, the incident started at
around 16:30 Saturday, when a group
of settlers descended from the extremist
settlement Itzhar towards the Palestinian
village >>>
Two injured
as settlers attack Nablus Area village
- Saed Bannoura - IMEMC - Dozens of
settlers invaded the eastern area of
the Aseera Al-Qibliyya village, south
of Nablus, and hurled homes at Palestinian
homes. In the following clashes, two
Palestinians were injured. The village`s
being located close to the Yitzhar illegal
settlement makes such incident frequent
>>>
Beginning of 'Asira al-Qibliya event,
19.5.2012
Sage nicht, man
wusste nichts davon
-
Amos Gvirts: wie
haben jüdische Siedler in den
südlichen Hebroner Bergen Passah
gefeiert? -
10. April
2012: der 70jährige Abu Sh. geht mit
seinem Sohn und der Schafherde
hinaus auf die Weiden von Umm al
Amad, einem Dorf in der Nähe der
Siedlung Atniel. 8 Siedler kommen
herunter und jagten sie weg.
11.April 12: Am
Morgen nimmt S. ihre Herde, damit
diese auf dem Navajah-Land ( bei
Susya) grasen kann. Etwa um 8:30 –
9 als sie und die Herde im
Olivenhain der Familie waren, sieht
S. sieben maskierte Siedler sich ihr
nähern und Steine in ihre Richtung
werfen. S. begann zu rennen, um die
Herde in Sicherheit in das Wadi zu
treiben. Die Siedler holten sie ein.
Drei von ihnen trugen Stöcke und
Röhren, mit denen sie sie schlugen.
S. versuchte dem zu entkommen, was
ihr nicht ganz gelang. Sie wurde
verletzt: um das linke Auge, rechter
Ellbogen, rechte Rippen und am
Rücken und Hals. Einer ihrer Zähne
wurde heraus- gebrochen. Da S.
während des Angriffes kein Handy bei
sich hatte, die Bewohner des Lagers
aber den Tumult um sie hörten,
rannten sie zu ihr, während die
Angreifer wegrannten. Der Angriff
fand nur 300m unterhalb eines
Militärpostens statt. Es war
unmöglich, dass die Soldaten den
Vorfall nicht gehört haben. Die
palästinensischen Bewohner konnten
einen Soldaten hören, der dort einen
Posten hatte, wie er den Siedlern
zurief:„Zurückzugehen!!“ Er tat aber
nichts, um den Angriff zu
verhindern. Als Besatzungskräfte
ankamen, hörte man einen der
Soldaten sagen :“Es ist nicht nötig,
die Polizei zu rufen, ihr Mann wird
sie wärmen /heat. (?)
Angestellte der
Zivilverwaltung baten die
aufgeregten Bewohner, sie sollten zu
ihren Hütten gehen, sie wollten hier
keine Reibereien. Und setzten noch
dazu, die Polizei werde zu ihnen in
die Hütten kommen und dann
Zeugenaussagen aufnehmen. Bis jetzt
kam keine Polizei.
Am Freitag den 13.
April ( 2. Feiertag) gingen drei
Internationale Volontäre auf dem Weg
von Tuba zum Dorf Tuwane. Etwa um 8
Uhr näherten sich ihnen zwei
maskierte Siedler aus Havat Maon.
Sie warfen Steine auf die Volontäre,
einer mit einer Steinschleuder. Wie
durch ein Wunder kamen sie
unverletzt davon. Sie riefen die
Polizei, berichteten von dem Angriff
und baten um Hilfe. Die Antwort war:
wir werden nicht kommen. Wenn ihr
wollt, könnt ihr zur Polizeistation
kommen und eine Klage einreichen.
Drei Stunden später kamen sieben
Siedler das Hurubatal herunter, das
östlich der Havat Maon-Siedlung
liegt. Die Volontäre begleiteten
palästinensische Hirten. Einer der
Siedler kam maskiert herunter in den
Olivenhain und begann die Bäume zu
beschädigen. Dieser Wandalismus
wurde dokumentiert. Wir riefen die
Polizei und einen Offizier der
Zivilverwaltung, der auch kam und
einen Zeugenbericht aufnahm.
Auf dem Weg zur
Polizeistation nahe Gal Hill, nicht
weit von Kiryat Arba sahen wir
massive Militärkräfte und einen
Ambulanzwagen und eine verletzte
Person. Später erfuhren wir, dass
jüdische Siedler über 200
Olivenbäume zerstört hatten. Dies
wurde dokumentiert und Siedler
griffen Palästinenser an, die zu der
Stelle kamen. Die Polizei entschied
sich, drei Palästinenser zu
verhaften. Erstaunlich ….
Fröhliche Pessach !!!
(dt.
Ellen Rohlfs)
24.4.2012 -
Siedler-Übergriffe auf Schüler und
palästinensisches Eigentum
- PNN - Allein am gestrigen Montag hat
es, unter Berufung auf die Palästinensische
Nachrichten- und Infor-mationsagentur
WAFA, in den besetzten Palästinensischen
Gebieten des Westjordanlands diverse
Übergriffe jüdischer Siedler auf Palästinenser
und palästinensischen Eigentum gegeben,
die im Folgenden genauer dokumentiert
werden. Zu einem ersten gewalttätigen
Übergriff kam es, als jüdische Siedler
aus der Siedlung Yitzhar, südlich von
Nablus gelegen, in das nahegelegene
Dorf Urif eindrangen und die örtliche
Schule attackierten. Nach Angaben eines
Aktivisten vor Ort wurden dabei acht
Schüler verletzt, die noch am Ort des
Geschehens medizinisch versorgt werden
mussten. Die Schüler erlitten ernsthafte
Atemprobleme, nachdem Siedler die Schule
mit Tränengas angegriffen hatten. >>>
Acht Schüler wurden gestern, Montag,
bei einem Angriff jüdischer Siedler
aus der nahelegenen Siedlung Yitzhar
auf ihre Schule in Urif verletzt.
Yitzhar und Urif liegen südlich
von Nablus.
Ghassan Douglas, der
die Aktivitäten der Siedler im nördlichen
Westjordanland beobachtet, meldete,
eine Gruppe von Siedlern habe den Ort
mit Tränengas angegriffen und bei acht
Schülern Erstickungssymptome ausgelöst;
die Schüler wurden vom örtlichen Gesundheitsdienst
behandelt. Der Vorfall ereignete
sich am gleichen Tag, an dem Israel
unter dem Vorwand, "die Sicherheit der
Siedler zu schützen", mit der Schließung
einer palästinensischen Schule im Süden
Hebrons drohte, wie die offizielle palästinensische
Nachrichtenagentur WAFA berichtet. Der
Direktor der Grundschule Zif, Wajeh
al Adrah, sagte, der israelische Kommandant
für die Region habe mit der Schließung
des Zentrums "auf Dauer" gedroht, um
die Sicherheit der Siedler in den in
der Umgebung errichteten illegalen Siedlungen
zu gewährleisten.
Das Völkerrecht betrachtet
die israelischen Siedlungen als illegal
und die Umsiedlung von Bevölkerung(steilen)
des Besatzungslandes in das besetzte
Territorium als Kriegsverbrechen. Israel
widerspricht und hat versichert, es
werde die wichtigsten Siedlungsblöcke
in jedwedem Friedensvertrag, den es
mit der Palästinensischen Autonomiebehörde
unterzeichnen werde, behalten - Quelle:
http.www.palestinalibre.org/articulo.php?a=38560
aus dem Spanischen
übersetzt von K. Nebauer
Israel agency raises tax-exempt US,
UK funds to put settlers in occupied
Golan Heights, northern Palestine
- Ali Abunimah -
The Jewish Agency, a quasi-official
arm of the Israel government that encourages
settlement in Palestine, and the Israeli
government itself, are taking advantage
of US and UK charity laws to raise tax-exempt
donations specifically to place settlers
in Syria’s occupied Golan Heights, all
in violation of international law. This
is being done in the open – on the website
of Nefesh b’Nefesh an Israeli-government
supported program to encourage Jews
from North America and the UK to settle
in Palestine. Nefesh b’Nefesh receives
direct funding from the Israeli government
and manages the settlement process along
with the Jewish Agency. >>>
Spenden für Apartheid und Kolonialismus
- Die Grünwaschung
von Vertreibung und Enteignung in Palästina
durch den Jüdischen Nationalfonds (JNF/KKL)
Palästina-Info Spezial :
Palästina-Solidarität Region Basel in
Zusammenarbeit mit dem Palästinakomitee
Stuttgart und BDS Schweiz
Die 40-seitige Broschüre
soll die internationale Kampagne „Stop
the JNF“ im deutschen Sprachraum unterstützen
und bekannt machen. Die Kampagne will
über die zentrale Rolle des JNF/KKL
bei der Umsetzung der zionistischen
Politik aufklären. Dazu gehören die
andauernde Vertreibung der palästinensischen
Bevölkerung von ihrem Land, die Enteignung
ihres Landes und Besitzes, die fortdauernde
Kolonialisierung und die Zerstörung
der natürlichen Umwelt Palästinas.
Quelle
Palästina-Info Spezial
als PDF in niedriger Auflösung
UNO und USA besorgt über Anerkennung
wilder Siedlungen
- Entscheidung läuft israelisch-palästinensischem
Dialog zuwider - New York - UNO-Generalsekretär
Ban Ki-moon hat sich "tief besorgt"
über Israels Anerkennung dreier jüdischer
Siedlungen im Westjordanland geäußert.
Alle Siedlungsaktivitäten in den besetzten
Gebieten seien "nach dem Völkerrecht
illegal" sagte Ban nach Angaben seines
Sprechers am Dienstag. Die Entscheidung
widerspreche den Zusagen Israels gegenüber
dem Nahost-Quartett aus UNO, USA, Europäischer
Union und Russland >>>
Westjordanland - Israels Regierung
erklärt Siedlungen für legal
- Die israelische Regierung hat mehrere
jüdische Siedlungen im Westjordanland
nachträglich genehmigt. Auch die Zwangsräumung
weiterer Häuser auf palästinensischem
Territorium will Premier Netanjahu verhindern.
Bundesaußenminister Westerwelle kritisierte
Israels Siedlungspolitik ungewohnt deutlich.
>>>
Streit um Siedlung spaltet Regierung
in Israel - Die Regierung in Israel
droht zu zerbrechen :
Weil das Oberste Gericht die Zwangsräumung
einer illegalen Siedlung anordnet, droht
ein Minister mit dem Ende der Koalition.
Überhaupt mehren sich die Anzeichen
dafür, dass die Regierung wankt. - Radikale
Siedler bedrohen die Stabilität der
israelischen Regierung. Der Grund: Das
Oberste Gericht des Landes hat die Räumung
einer Siedlung im Westjordanland angeordnet.
Die Gebäude müssten bis Dienstag geräumt
werden und mehrere Dutzend Siedler das
Gelände verlassen, weil das Grundstück
einem Palästinensers gehöre. Prompt
drohte am Samstag der rechtsgerichtete
Minister Moshe Ya'alon mit dem Sturz
der Regierung, sollte die Siedlung Ulpana
tatsächlich >>>
Israels Regierung erkennt illegale
Siedlungen an - Die israelische Regierung
hat drei illegal errichtete Siedlungen
im besetzten Westjordanland nachträglich
anerkannt. >>>
Inge Höger -
Israelische Genehmigung für
Siedlungsvorposten ist eine Kampfansage
an Friedensbemühungen
- Die israelische Regierung
hat auf die Aufforderung des Obersten
Gerichtshofes Israels, den Status dreier
Siedlungsvorposten zu klären, mit deren
rückwirkender Genehmigung reagiert.
„Alle Siedlungen, nicht nur deren Vorposten,
sind laut geltendem Völkerrecht illegal.
>>>
20.12.2011 -
Frankreich wirft
Israel “Provokation”
vor
- Frankreich sieht in
dem jüngsten Beschluss
Israels, Siedlungen
auf palästinensischem
Gebiet weiter auszubauen,
eine “neue Provokation”,
die alle Friedensanstrengungen
im Nahen Osten zusätzlich
erschwert. Israels Siedlungspolitik
sei völkerrechtswidrig,
erklärte der Sprecher
des Quai d’Orsay, Bernard
Valero, am Montag in
Paris. Die israelische
Regierung werde aufgefordert,
alle Siedlungsaktivitäten
und -projekte unverzüglich
einzustellen.
>>>
Empörung über israelische
Baupläne
-
Projekt für den Bau
von über tausend neuen
Wohnungen jenseits der
«grünen Linie» sei eine
«zerstörerische Botschaft».
Israel müsse aufhören,
«neue Siedlungen» in
der Westbank und in
Ostjerusalem zu bauen.
Das erklärte am Montag
Georg Streiter, ein
Sprecher von Bundeskanzlerin
Angela Merkel, im Anschluss
an Ankündigung des israelischen
Wohnbauministeriums
vom Vortag, jenseits
der «grünen Linie» über
tausend neue Wohneinheiten
errichten zu wollen.
>>>
Scharfe Kritik aus
Berlin an israelischen
Siedlungsbauplänen
-
Die israelische Regierung
hat den Bau von tausend
neuen Wohnungen in den
von Israel besetzten
Gebieten ausgeschrieben.
Die deutsche Regierung
in Berlin kritisierte
das Bauvorhaben scharf
und forderte Israel
auf, von dem Bau abzusehen.
>>>
Israel baut 1.000
weitere Wohnungen
- Israel will gut tausend
weitere Wohnungen im
Westjordanland und Ost-Jerusalem
bauen. Das Wohnungsbauministerium
veröffentlichte am Sonntag
Ausschreibungen für
den Bau von 1028 Wohneinheiten.
500 der Wohnungen sollen
in Har Homa im Süden
Jerusalems entstehen,
348 in der Siedlung
Beitar Ilit und 180
in Givat Zeew zwischen
Jerusalem und Ramallah.
>>>
91% der Ermittlungen
in Fällen von Angriffen
von zivilen Siedlern
auf Palästinenser
und ihr Eigentum
sind dokumentiert
bzw. archiviert,
ohne dass es zu
einem Gerichtsverfahren
gekommen wäre. -
Laut der israelischen
NGO "Yesh Din" ("Es
gibt eine Gerechtigkeit")
wurden die meisten
der betreffenden
Akten geschlossen,
weil Verdächtige
nicht kollaborierten,
unbekannt waren
und Beweise nicht
gesammelt wurden.
Die von Yesh Din
zusammengetragenen
Daten basieren auf
einer Untersuchung
von 760 Fällen,
in denen die israelische
Polizei im Westjordanland
in Reaktion auf
Klagen palästinensischer
Einwohner wegen
Delikten ziviler
Siedler gegen sie
bzw. ihr Eigentum
manipuliert hatte.
Nur in kaum 7,5%
der Fälle kam es
zur Klageerhebung
gegen die Aggressoren.
Der Leiter von Yesh
Din, Haim Erlich,
gibt in dem Bericht
an, dass "die Daten
ein klarer Beweis
dafür sind, dass
das Westjordanland
ein gesetzloses
Territorium ist",
und beschuldigt
die verantwortlichen
israleischen Behörden
der "dauernden Nachlässigkeit"
und der "Animierung
zu Straftaten".
http://www.yesh-din.org/postview.asp?postid=189
Quelle und Übersetzung
Karin Nebauer
Die Angst der
Israelis vor den
radikalen Siedlern
- Jüdische Siedler
greifen Moscheen
und sogar die israelische
Armee an. Plötzlich
wird in der Öffentlichkeit
gefragt, ob sie
sich denn alles
erlauben könnten.
In seinen 30 Jahren
beim Militär habe
er es noch nicht
erlebt, dass Juden
israelischen Soldaten
so viel Hass entgegengebracht
hätten, sagte Generalmajor
Avi Mizrahi vom
Zentralkommando
im Westjordanland
später, sichtlich
schockiert. >>>
Dokumentation -
Siedlungen +
Siedler in
Palästina -
Landraub >>>
Sonderseite: Videos - Siedler und Siedlungen >>>
17.12.2011 -
Israels Armee will
radikale Siedlerjugend
stoppen
- Ulrike Putz - Ihre
Opfer sind nicht mehr
allein Palästinenser,
Israels radikale Siedlerjugend
im Westjordanland greift
jetzt auch Armeeposten
an und verletzt Soldaten.
Militärchefs sind entrüstet:
Der "jüdische Terrorismus"
müsse gestoppt werden,
bevor es Tote gibt.
(...) Auf der Suche
nach Ursachen für das
Verhalten der Siedler
verweisen die wichtigsten
Kommentatoren in Israel
auf eine fehlgeleitete
Regierungspolitik des
Kabinetts Benjamin Netanjahus.
Die rechtslastige Koalition
trage Mitschuld daran,
dass die Siedlerjugend
außer Kontrolle geraten
sei, schrieb Israels
wohl bekanntester Kolumnist
Nahum Barnea in der
"Jedioth Achronoth".
>>>
Radikale Siedler und
Apartheid in Hebron
Jewish
settlers vow killing field
- Khaled Amayreh - Jewish settlers
indoctrinated in extremist Talmudic
theology have threatened to
transform the West Bank into a huge
killing field. Reacting to seemingly
successful Palestinian efforts to
obtain international backing for a
prospective Palestinian state on
territories occupied by Israel in
1967, some settler leaders warned
that they would transform
Palestinian population centres into
another Srebrenica. >>>
Violent clashes erupt between
Israeli Arabs, police after apparent
`price tag` attack
-
Eli Ashkenazi and Jack Khoury -
Some 300 residents of Upper Galilee
village, where mosque was set on
fire, hurl rocks at security forces,
burn tires; police responds with
tear gas, stun grenades
Israel
Police beefs up security near Muslim
sites following mosque attack
>>>
"Schwere Scham" über Israel -
Brandattentat auf Moschee einhellig
verurteilt
-
Eine offenbar von jüdischen
Extremisten verübter Brandanschlag
auf eine Moschee in Nordisrael hat
gestern Zusammenstöße zwischen
arabischen Bürgern und Polizisten
ausgelöst, während israelische
Politiker und Rabbiner den
Vandalenakt in den schärfsten Tönen
verurteilten. Das Wort
"Preisschild", das auf eine Wand
geschmiert wurde, gilt als Code für
Racheangriffe, die Rechtsextremisten
gegen palästinensische Einrichtungen
im Westjordanland unternehmen, in
Israel selbst waren derartige
Gewalttaten aber bisher nicht
vorgekommen >>>
B
randstiftung
in Moschee im Norden Israels
-
Unbekannte haben in der Nacht zum
Montag im Norden Israels eine
Moschee in Brand gesetzt. Wie ein
Polizeisprecher mitteilte, drangen
mehrere Angreifer in der vergangenen
Nacht in das muslimische Gotteshaus
im Beduinendorf Tuba Sangaria ein
und setzten es in Brand. Nach einem
Bericht des israelischen Rundfunks
wurden auch Koran-Ausgaben
angezündet. Polizeisprecher Mickey
Rosenfeld teilte mit, das
muslimische Gebetshaus sei schwer
beschädigt worden. Die Brandstifter
hätten die Wände mit Slogans wie
«Rache» beschmiert.
Mosque Torched In The Galilee >>>
Archiv
Felicia Langer
Mit Leib und Seele
Autobiographische Notizen
ISBN: 978 3 88975 201 7 - 10,00
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