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Chronologie 4 -  Free Gaza - 2010
Chronologie 3 - Free Gaza - 2010
Chronologie 2 -  Free Gaza - 2010
Chronologie 1 -  Free Gaza - 2010
2010 - 2016 Interview mit Laura Arau
Demo München 11.6.2010
Demo Berlin -  2.6.2010
Demo Frankfurt 1.6.2010
Demo Frankkfurt 5.6.2010
Demo Berlin 4.6.2010
Demo Berlin -  1.6.2010
Demo Stuttgart 4.6.2010
Demo München 5.6.2010
Strohmeyer - Rede in Bremen 5.6.2010
Greta Berlin: Drei Lügen über die Marvi Marmara
Doetzer St. - Flotte ohne Wellenschlag
Free Gaza Team - Gebt Besitz zurück.
07.07.2011 - Demo Griechische Botschaft

 

 

Free Gaza 2010


 

Chronologie 4

Inhalt

Chronologie 4 -  Free Gaza - 2010
Chronologie 3 - Free Gaza - 2010
Chronologie 2 -  Free Gaza - 2010
Chronologie 1 -  Free Gaza - 2010
2010 - 2016 Interview mit Laura Arau
Demo München 11.6.2010
Demo Berlin -  2.6.2010
Demo Frankfurt 1.6.2010
Demo Frankkfurt 5.6.2010
Demo Berlin 4.6.2010
Demo Berlin -  1.6.2010
Demo Stuttgart 4.6.2010
Demo München 5.6.2010
Strohmeyer - Rede in Bremen 5.6.2010
Greta Berlin: Drei Lügen über die Marvi Marmara
Doetzer St. - Flotte ohne Wellenschlag
Free Gaza Team - Gebt Besitz zurück.
07.07.2011 - Demo Griechische Botschaft

4.06.2013 -

Greta Berlin: Drei Lügen über die Marvi Marmara - „Vor drei Jahren schloss die Koalition Free Gaza Movement die letzten Vorbereitungen für eine Flotille von acht Schiffen nach Gaza ab, um Israels illegale Belagerung von 1,5 Millionen in einem Freiluftgefängnis eingesperrten Palästinensern zu durchbrechen. Die meisten von uns waren bereits in Zypern oder der Türkei oder in Griechenland, weil wir die primären Organisatoren waren und bereis acht Fahrten auf den Weg gebracht hatten, von denen fünf im Jahr 2008 ihr Ziel erreichten.“...Greta Berlin schreibt:

In den Tagen vor den mörderischen Angriffen auf unsere Passagiere am 31. Mai 2010 konnten wir uns nicht vorstellen dass die israelische Regierung... tatsächlich bewaffnete Kommandos auf alle sechs Boote schicken würde, die viele Passagiere verprügelten, mehr als 50 verwundeten und neun ermordeten, während die Boote sich in internationalen Gewässern befanden.

Im Versuch, den Angreifern den Anschein von Opfern zu geben, ist die israelische PR-Maschine seitdem auf Hochtouren gelaufen, um die Geschichte zu verdrehen. Hier sind nur drei der zahlreichen Lügen, die von den PR-Handlangern, Mark Regev und ranghohen israelischen Militärs verbreitet werden.

1.Die Flotille war eine türkische Aktion, von der IHH geleitet, unter Teilnahme vieler türkischer Dschihadisten.

Die Flottille wurde von der Koalition Free Gaza Movement organisiert und geleitet, unter Mithilfe der beteiligten Gruppen, von der IHH, den Schweden und Iren bis zu den Malaysiern. Wir waren alle Mitglieder der Zivilgesellschaft im Protest gegen Israels brutales Verhalten gegenüber den Palästinensern, und wir akzeptierten keine finanzielle Unterstützung von Regierungen. Die gesamte Geldmenge kam durch Spenden von Durchschnittsmenschen zusammen, die über Israels Verhalten empört sind.

Wir hatten in der Tat eine international Passagierliste von über 600 (Teilnehmern). Die Hälfte der Passagiere kam  aus der Türkei. Australien: 3; Aserbaidschan 2; Italien 6; Indonesien 12; Irland 9; Algerien 28; USA 12; Bulgarien 2; Bosnien 1; Bahrain 4; Belgien 5; Deutschland 11; Südafrika 1; Holland 2; Großbritannien 31; Griechenland 38; Jordanien 30; Kuweit 15; Libanon 3; Mauritanien 3; Malaysia 11; Ägypten 3; Israel 6; Mazedonien 3; Marokko 7; Norwegen 3; Neuseeland 1; Syrien 3; Serbien 1; Oman 1; Pakistan 3; Tschechische Republik 4; Frankreich 9; Kosovo 1; Kanada 1; Schweden 11; Türkei 380; Jemen 4.

Jeder Passagier musste eine umfangreiche Anmeldung ausfüllen. Obwohl Free Gaza nicht für die türkischen Passagiere verantwortlich war, benutzten sie unseren Bewerbungsprozess. Jeder an Bord aller Schiffe wurde durchsucht. Ein Mitglied der Mannschaft auf der Marvi Marmara musste sogar sein Schweizer Taschenmesser abgeben.

2.Die Passagiere griffen die schwerbewaffneten israelischen Kommandos an und zwangen sie, zur Selbstverteidigung zu schiessen.

Die Passagiere auf allen sechs Schiffen sagten aus, dass sie geschlagen wurden, Knochenbrüche erlitten und dass die Mehrheit [der Passagiere] auf den Schiffen, die sich im Mittelmeer befanden, gefesselt wurden, eine direkte Verletzung des Seerechtes und der Behandlung von Zivilisten.

Wie der Bericht des UN Menschenrechtsrates [UNHRC] klar feststellte, wurden von den neun an Bord der Marvi Marmara ermordeten Passagieren sechs hingerichtet; niemand hatte Waffen bei sich. Im Gegenteil, die einzige Waffe in ihrer Hand war eine Kamera. >>>

 

25.09.2010 Aus dem Geist der Menschlichkeit - UN-Menschenrechtsrat legt Untersuchungsbericht zur Gaza-Freiheits-Flotte vor. - pax christi unterstützt Forderung nach Strafverfolgung - Vier Monate nach dem gewaltsamen Aufbringen der Gaza-Freiheits-Flotte durch die israelische Armee hat die Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsausschusses am 22. September 2010 ihren Abschlussbericht vorgelegt. Die Kommission war eingesetzt worden, um die Vorgänge des 31. Mai 2010 zu klären. Das israelische Militär hatte seinerzeit in den frühen Morgenstunden sechs Schiffe der internationalen Gaza-Freiheits-Flotte abgefangen und dabei neun Passagiere getötet. Rund 50 weitere Passagiere und etliche israelische Soldaten wurden verletzt. Die Kommission hatte über 100 Zeugen vernommen. Zum Bedauern der Kommission hatte die israelische Regierung die Zusammenarbeit mit ihr verweigert. Der Bericht stellt ausdrücklich fest, dass keine Waffen durch die Passagiere an Bord der Schiffe gelangt waren. Mit diesem Befund wird nun klargestellt, dass die Selbstverpflichtung der Passagiere, keine Waffen an Bord >>>


Human Rights Council - Fifteenth session - Agenda item 7 - Human Rights situation in Palestine and other - Occupied Arab territories (pdf Datei - 56 Seiten) - Report of the international fact-finding mission to investigate violations of international law, including international humanitarian and human rights law, resulting from the Israeli attacks on the flotilla of ships carrying humanitarian assistance >>>

UN-Bericht wirft Israel Brutalität vor - (...) Auf 56 Seiten werfen die Experten Israel zum einen vor, dass der Angriff in internationalen Gewässern stattgefunden habe. Zum anderen hätten die Streitkräfte „ein nicht zu akzeptierendes Maß an Brutalität erkennen lassen“. >>>

Sturm auf Gaza-Flotte laut UN-Kommission "zu brutal" - Menschenrechtler sprechen von Folter und Tötungsvorsatz. - "Unglaubliche und unnötige Gewalt". -  Eine Untersuchungskommission des UNO-Menschenrechtsrats geht mit Israel hart ins Gericht: Beim Sturm auf die Gaza-Hilfsflotte im Mai, der international für Spannungen gesorgt hatte, hätten die israelischen Soldaten ein "nicht zu akzeptierendes Maß an Brutalität" gezeigt >>>

UN-Bericht geißelt Hilfsflotten-Kaperung als Rechtsbruch - Der UN-Menschenrechtsrat verurteilt Israels Sturm auf die Gaza-Hilfsflotte im Mai, bei dem neun Menschen starben - Der blutige Militäreinsatz gegen die Gaza-Hilfsflotte ist UN-Ermittlern zufolge ein Verstoß gegen internationale Regeln gewesen. Das Aufbringen des türkischen Schiffs Mavi Marmara Ende Mai, bei dem neun Gaza-Aktivisten getötet wurden, habe "auf hoher See klar gegen das Recht verstoßen" >>>

UN panel accuses Israel of war crimes for 'unlawful' assault on Gaza flotilla - Israel dismisses report of 'unnecessary and incredibly violent' attack as 'politicised and extremist' >>>          

 

Unglaubliches Maß an Gewalt - Bericht des UN-Menschenrechtsrats zum israelischen Angriff auf die Gaza-Flottille - Karin Leukefeld - Das Urteil fiel klar aus: Der Angriff des israelischen Militärs auf die Gaza-Hilfsflottille am 31. Mai war »eindeutig rechtswidrig«. Israel habe sich »Kriegsverbrechen« schuldig gemacht, »absichtlich getötet, nicht hinnehmbare Brutalität und Folter« begangen, heißt es in dem am Donnerstag in Genf veröffentlichten Bericht der vom UN-Menschenrechtsrat >>>              

Piratenlogik - UNO-Experten verurteilen Israel - Werner Pirker - Der Bericht einer internationalen Expertenkommission des UN-Menschenrechtsrats, demzufolge sich Israel bei der Erstürmung des Gaza-Hilfskonvois schwerer Verstöße gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte schuldig gemacht habe, ist von israelischen Stellen wie gehabt als »einseitig« zurückgewiesen worden. Der Menschenrechtsrat sei voreingenommen, unterstrich das Außenministerium in Jerusalem seine Voreingenommenheit gegenüber Gremien der Vereinten Nationen. Als »demokratisches und gesetzestreues Land« könne Israel selbst Ermittlungen durchführen, ließ man wissen. Mit der größten Selbstverständlichkeit meint Tel Aviv sich herausnehmen zu können, seine Gesetzestreue gegenüber dem internationalen Recht nach eigenem Gutdünken zu bestimmen. In dem 56seitigen >>>

 

Pressemitteilung von Annette Groth und Inge Höger - Angriff auf Gaza-Hilfsflottille muss Konsequenzen haben - „Der jetzt veröffentlichte Bericht der Vereinten Nationen bestätigt unsere Version des israelischen Angriffs auf die Mavi Marmara am 31. Mai dieses Jahres“, erklärt Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE zur scharfen Verurteilung des brutalen Überfalls israelischer Soldaten auf die Gaza-Hilfsflotte durch den UN-Untersuchungsausschuss. Annette Groth hatte gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin Inge Höger die Gaza-Hilfsflottille begleitet. „Er bestätigt auch die Rechtswidrigkeit der Seeblockade Gazas. Entscheidend ist nun, dass dem Bericht politische Konsequenzen folgen.“ Groth weiter: „Die Bundesregierung muss verstärkt von der israelischen Regierung die vollständige Aufhebung der Blockade fordern. Insbesondere die nach wie vor gravierenden Einschränkungen der Ein- und Ausreise für Personen sind nicht hinnehmbar. Wenn sich die wirtschaftliche Situation für die Menschen in Gaza nachhaltig verbessern soll, ist es unerlässlich, den Export von Gütern zuzulassen und die Beschränkungen bei Baumaterialien aufzuheben.“ Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, fügt hinzu: „Kommende Solidaritätsflotten und Delegationen nach Gaza dürfen nicht daran gehindert werden, ihr Ziel zu erreichen. Erneute Gewalttaten wie die vom Mai darf es nicht geben. Darüber hinaus kann es ohne eine israelische Bereitschaft zum Stopp der völkerrechtswidrigen Siedlungstätigkeit in den besetzten Gebieten auch keine ernsthaften Friedensverhandlungen geben. Daher fordern wir die Bundesregierung auf, sich gegenüber der israelischen Regierung für den Rückzug aus den besetzten Gebieten einzusetzen.“ F.d.R. Christian Posselt      

             

Menschenrechte: Uno-Experten ächten Israels Angriff auf Hilfsflotte
Israel hat beim blutigen Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte schwere Verstöße gegen die Menschenrechte begangen. Zu diesem Urteil kommt eine Gruppe von Uno-Experten. Israel wies den bericht als "einseitig" zurück >>>

Erstürmung der Flottille "bricht Menschenrecht"- (...) Der Bericht wies auch die Behauptung Israels zurück, die Soldaten hätten in Selbstverteidigung gehandelt, da auch die Aktivisten, welche die Soldaten nicht daran hindern wollten das Schiff zu entern, "fatale Verletzungen aufweisen". >>>

 

UN panel accuses Israel of war crimes for 'unlawful' assault on Gaza flotillaIsrael dismisses report of 'unnecessary and incredibly violent' attack as 'politicised and extremist' >>>

UN panel accuses Israel of war crimes for 'unlawful' assault on Gaza flotilla

UN-Bericht geißelt Flotten-Kaperung als Rechtsbruch

 

 

 

Free Gaza Movement startet ein Cargo-Schiff von Irland - 31.März 2010  (Zur sofortigen Veröffentlichung)   www.freeGaza.org - Gestern kaufte die Free Gaza Bewegung eine 1200t Cargo-Schiff bei einer Auktion in Dundalk, Irland. Das Schiff  wurde vor einem Jahr nach einer Inspektion durch die Internationale Transport-Gesellschaft (ITF)  beschlagnahmt, nachdem sie herausgefunden hat, dass seine Besitzer ihrer litauischen Mannschaft nicht ihren Lohn bezahlt hatte und diese demütigend behandelt hatte.

Der ITF-Inspektor und  Organisator Ken Fleming sagte: Wir freuen uns und verkündigen, dass dieses Schiff, das benützt wurde, um seine Arbeiter wie moderne Sklaven zu halten, nun benützt wird, um die Menschenrechte gegenüber dem palästinensischen Volk zu praktizieren. Die Free Gaza Movement besitzt jetzt vier eigene Schiffe einschließlich drei Passagierschiffen.

Diese Schiffe werden an einer internationalen Flottille teilnehmen, um im Mai humanitäre Hilfe dem belagerten Gazastreifen zu bringen. Passagier- und Cargo-Schiffe werden auch von der türkischen humanitären Organisation IHH und von Gruppen aus Griechenland, Schweden, Malaysia und Belgien organisiert.

Free Gaza hat während der letzten  zwei Jahre  acht Fahrten nach Gaza gemacht. Fünf waren erfolgreich. Die letzten beiden wurde von der israelischen Marine gewaltsam gestoppt. Das irische Schiff wird 500 t. Zement und Medikamente und medizinische Ausrüstung und Schulmaterial für die Menschen in Gaza mitnehmen. Derek Graham der Free Gaza Movement sagte, wir haben das Internationale Gesetz und das Gewissen der Völker der Welt auf unserer Seite.  Wir wissen, dass das irische Volk nicht daneben stehen wird und die Menschen im Gazastreifen verhungern lässt und zusehen, wie sie von Israel weiter bestraft werden.

Bei der Vorbereitung zum Start des irischen Schiffes sind Krankenhäuser, Handelsgesellschaften, Kirchen, Moscheen, Familien und Gemeindegruppe aufgerufen worden, Zementsäcke zu spenden, um den Menschen von Gaza beim Wiederaufbau zu helfen.

 

Caoimhe Butterly der Free Gaza Bewegung sagte:  ‚Wir rufen das irische Volk und die Regierung auf, die sichere Fahrt unserer Mission zu unterstützen. Die Belagerung ist eine Form von kollektiver und verheerender Bestrafung. Die Flottille zu unterstützen, ist eine Möglichkeit für das irische Volk, direkte Solidarität mit den 1,5 Palästinensern, die in Gaza gefangen sind und versuchen, ihr in viele Stücke zerrissenes Leben, zusammenzuflicken.

 

Das Schiff, die MV Linda, erhält einen neuen Namen: MV Rachel Corrie, in Erinnerung an die 23 jährige Aktivistin, die 2003 von einem israelischen Bulldozer zermalmt wurde, als sie versuchte, die Zerstörung eines palästinensischen Hauses in Gaza zu verhindern. Die Free-Gaza-Bewegung denkt an Rachel und die Tausenden palästinensischer Männer, Frauen und Kinder, die getötet, verletzt oder  unter israelischer Besatzung gefangen gehalten werden. (dt. Ellen Rohlfs)

 

 


25.8.2010 - Mitternacht an Bord der Mavi Marmara - Das Buch zum israelischen Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte - Ron Jacobs - Nahezu die ganze Welt war geschockt, als der israelische Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte, der sich am 31. Mai 2010 ereignete, bekannt wurde. Seit jenen ersten Tagen hat sich der Schock etwas gelegt. Nicht gelegt hat sich die tägliche Verzweiflung und das Gefühl der Erniedrigung, das viele Bewohner/innen von Gaza empfinden. Auch wenn offizielle Vertreter der UNO mit der israelischen Führung nun über die Parameter für eine angeblich 'unabhängige Untersuchung' diskutieren, ändert sich nichts an der Situation im Gefängnis 'Gaza'. Wie bei früheren Untersuchungen - der schlimmeren Exzesse der Regierung in Tel Aviv, die sich auf einem Kreuzzug zur Vernichtung der Idee 'Palästina' befindet (man denke nur an Dschenin, Libanon 1982 und 2006 sowie an die Bombardierung Gazas 2008) -, gilt auch hier: Je länger es dauert, bis Ermittlungen eingeleitet werden, desto geringer sind die Chancen, dass etwas dabei herauskommt. Entweder ist ein Teil der Beweise dann schon verschwunden oder eine PR-Kampagne (der Israelis und deren Speichellecker in den internationalen Medien) wird dafür sorgen, dass alle Fakten die entdeckt werden, als irrelevant abgetan werden. Aus diesem Grund ist das Buch 'MIDNIGHT ON THE MARVI MARMARA' so wichtig. Es wird von dem (neuen) Projekt O/R Books herausgegeben. Das Buch ist eine Sammlung aus Berichten, Artikeln und Essays - von Menschen, die dabei waren bei dieser Hilfsaktion ebenso wie von bekannten Kommentatoren des israelisch-palästinensischen Konflikts. Herausgeber ist der Autor und Lehrer Moustaf Bayoumi, der auch das Vorwort verfasst hat. Das Buch handelt von der Gaza-Flotte, von dem israelischen Angriff, von der Reaktion der Welt und davon, was dieser Angriff mit der Gaza-Blockdade zu tun hat. Zu den Autoren zählen international bekannte Autorinnen/Autoren, Aktivisten/Aktivistinnen, Politiker/innen, aber auch ganz normale Menschen, die etwas tun wollen gegen Tel Avivs unmoralische, illegale Bestrafung des palästinensischen Volkes. >>>
 


haneen zoabi incitementIsrael Continues Effort to Turn MK Zoabi into Terrorist - Readers of this blog will recall a post I wrote after the Mavi Marmara massacre in which Israeli Palestinian MK Haneen Zoabi was physically assaulted as she attempted unsuccessfully to address the Knesset on her return from her participation in the flotilla. Subsequent to that, the Knesset further punished Zoabi by removing rights and benefits accorded to all members. >>>




Bild - Profile Image for Israeli Facebook group calling for killing Zoabi

 

Der Überfall auf die Free Gaza Flottille am 31. Mai 2010 - Völkerrechtliches Gutachten von Prof. Dr. Norman Paech - pdf -  I. Der Tatbestand - Der Überfall auf die Free Gaza Flottille am frühen Morgen des 31. Mai 2010 durch die israelische Armee hat weltweit erhebliche Empörung ausgelöst. Bei ihm kamen auf der unter türkischer Flagge fahrenden Mavi Marmara neun Passagiere ums Leben, mindestens 45 wurden zum Teil schwer verletzt. Während zahlreiche Stimmen von einer schweren Verletzung des Völkerrechts, ja von Kriegsverbrechen sprechen, sieht sich die israelische Armee vollkommen im Recht und hat nach einer internen Untersuchung lediglich einige Pannen bei der Planung und Durchführung der Kaperung der Schiffe eingeräumt.1 Um das Geschehen genauer völkerrechtlich analysieren zu können, muss zunächst der Hergang der Ereignisse geklärt werden, der immer wieder unterschiedlich dargestellt wird. >>>


Flotte ohne Wellenschlag - - Warum Israel den PR-Krieg nicht verloren hat und trotzdem auf seine Kritiker hören sollte -  Stephanie Doetzer - (Originaltext erschienenen in: Executive Magazine, Beirut, Juni 2010) - “Können wir noch irgendetwas für Sie tun?” fragt ein junger Herr vom israelischen Geheimdienst nach zehn Minuten Verhör im Plauderton. Mohamed Vall, ein Al Jazeera Korrespondent auf der Mavi Marmara, gehörte zu den VIP-Passagieren des Schiffes – also jener Gruppe aus Parlamentariern und Journalisten, die sich über eine vergleichsweise sanfte Sonderbehandlung freuen konnten. Sanft heißt hier: Während die Hände der meisten Aktivisten hinter ihrem Rücken zusammengebunden wurden, bekam Mohamed die Handschellen vorne angelegt. Und im Gegensatz zu manchen Mitfahrern, durfte er nach Belieben aufs Klo.  Wäre Mohamed nicht zufällig ein Freund von mir, ich hätte immer noch keine konkrete Vorstellung davon, was eigentlich passiert ist, an jenem 31.Mai, an dem die israelische Marine die Gaza-Flotille kaperte und die Passagiere drei Tage lang von der Aussenwelt abschirmte. Hätte ich mich auf westliche Medien verlassen, ich glaube, ich hätte nicht viel kapiert. Klar, ich habe Zeitung gelesen und mich von einem Nachrichtensender zum nächsten gezappt, drei Tage lang. Fühlt sich an wie eine Schleife aus Déjà-Vus: Die Sache mit der Flotille ist neu, der Rest ritualisierte Routine. Die israelischen Militärsprecher sagen, was sie sonst auch immer sagen, Journalisten und Politiker hecheln durchs Hamsterrad ihrer eigenen Verhaltensmuster: Arabische Kommentatoren verstricken sich in ihrer emotionaler Betroffenheit, westliche dagegen in ihren eigenen Vorsichtsmaßnahmen. Dass im Nahen Osten Zivilisten sterben, ist nichts Neues. An tote Palästinenser hat sich die Welt gewöhnt. An tödliche Angriffe aufs Hilfskonvois immerhin noch nicht. Wenn es dann noch um Passagiere aus 40 verschiedenen Ländern geht und um mutmaßliche Piraterie auf hoher See, dann hat die Geschichte das Zeug zur Top-Story auf allen Titelseiten. Aber es wurde keine Top-Story, jedenfalls nicht in Deutschland und den USA. Es gab eine Reihe kritischer Leitartikel, ein paar schockierte Kommentare dazu dass der Angriff ausgerechnet in internationalem Gewässer stattgefunden habe – aber so richtig hohe Wellen hat die Flotille nicht geschlagen. Außer in der arabischen Presse, versteht sich. Dort wurde aus der Tragödie im Handumdrehen ein Triumph, aus sämtlichen Passagieren selbstlose Helden und aus den vereinzelten Demos in Europa wurde ein “historischer Wendepunkt”. Wer das glaubt, scheint nicht allzu viele westliche Zeitungen gelesen zu haben. Egal, wie oft es behauptet wird: Israel hat den PR-Krieg nicht verloren. Die israelische Armee kann sich auf tausende loyaler Journalisten verlassen, die die öffentliche Debatten in Nebenstraßen steuern, bevor sie zu irgendeinem Punkt kommt. Wie sie das schaffen? Ganz einfach: Wenn es irgendwas gibt, was noch blockierter ist als Gaza, dann wohl der gesunde Menschenverstand in Sachen Nahost. Weil das so ist, können Journalisten tagelang diskutieren wer welche Waffen hatte und wer wann was angefangen hat, ohne zu merken, dass das nicht viel zur Sache tut. Wenn es stimmt, dass die Blockade des Gaza-Streifens nach internationalem Recht illegal ist, dann kann der  >>>                    Bild - Krieg der Medien II - E. Arendt

 

 

Did IDF use their training footage for the Main Stream Media?

UNITED NATIONS HUMAN RIGHTS COUNCIL PANEL TO INVESTIGATE ISRAELI RAID ON GAZA FLOTILLA ESTABLISHED - 23 July 2010 - The President of the United Nations Human Rights Council, Ambassador Sihasak Phuangketkeow, has appointed three preeminent experts to an independent international fact-finding mission to “investigate violations of international law, including international humanitarian and human rights law, resulting from the Israeli attacks on the flotilla of ships carrying humanitarian assistance” which took place on 31 May. The experts are: Judge Karl T. Hudson-Phillips, Sir Desmond de Silva, and Mary Shanthi Dairiam*. In announcing their appointment, Ambassador Sihasak Phuangketkeow said: "The expertise, independence and impartiality of the members of the mission will be devoted to clarifying the events which took place that day and their legality. We call upon all parties to fully cooperate with the mission and hope that this mission will contribute to peace in the region and justice for the victims”. The establishment of this independent international fact-finding mission was decided on 2 June 2010 by the Council with its resolution 14/1. The Council had previously held an urgent debate on the raid on the Flotilla by Israeli Defense Forces. This United Nations body deplored "the loss of life of innocent civilians" during that debate. >>>

UN names flotilla inquiry panel - The United Nations Human Rights Council has appointed a team to investigate Israel's deadly raid on a Gaza-bound aid flotilla in May. The team will consist of three independent experts: Sir Desmond de Silva of Britain, Karl Hudson-Phillips of Trinidad and Tobago, and Mary Shanth Dairiam of Malaysia, the UN body said on Friday. The council voted to establish the inquiry in June, after nine Turkish activists were killed when Israeli troops boarded the Mavi Marmara, the largest ship in the flotilla. "The expertise, independence and impartiality of the members of the mission will be devoted to clarifying the events which took place that day and their legality," Sihasak Phuangketkeow, the Thai ambassador to the UN, said. Thailand currently currently holds the presidency of the human rights council. >>>

Wolfgang Gehrcke An den Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses Tom Königs MdB - (word Datei) Aufnahme von Hanin Zuabi ins Parlamentarierschutzprogramm - Sehr geehrter Kollege Königs, lieber Tom, ich bin in großer Sorge über den Umgang des israelischen Parlaments, der Knesset, mit der Abgeordneten Hanin Suabi. Bekanntermaßen war Frau Suabi an Bord eines der Schiffe der Free-Gaza-Flotille. Unabhängig davon, wie man die Aktion von Frau Suabi politisch wertet, ist es völlig inakzeptabel, dass die Knesset ihre Rechte als Parlamentarierin beschnitten hat, ihr das Recht, das Land verlassen zu dürfen, einen Diplomatenpass zu besitzen, sowie das Recht auf Übernahme von Gerichts- und Rechtsbeistandskosten durch die Knesset entzog. So kann man nicht mit Bürgerinnen und Bürgern umgehen und erst recht nicht mit Abgeordneten des Parlaments. All das lässt schlimmeres erwarten >>>

Parlamentarier schützen Parlamentarier - eine Aktion des Deutschen Bundestages zugunsten bedrohter und verfolgter Politikerinnen und Politiker (pdf) >>>

Kleine Anfrage der Abgeordneten Annette Groth, Jan von Aken, Christine Buchholz, Inge Höger u.a. und der Fraktion DIE LINKE vom 9.7.2010 an die Bundesregierung - Die Antworten der Bundesregierung - Titel - Repressionen gegen israelische und palästinensische Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger sowie Journalistinnen und Journalisten >>>

Bildquelle -  Deutscher Bundestag


Sonderseiten - Free Gaza 2010 >>>    |  Videos zur Free Gaza Flotille >>>    |      Sonderseiten Gaza >>>         |      Videodokumentation zu Gaza >>>
Dokumentation - Meinungsfreiheit, Zensur, Lücken + Manipulation im Nahostkonflikt >>>

Israel's boat problem - Sherine Tadros - The Israeli foreign ministry has been busy doing damage control from the botched flotilla raid, but it's made very clear to the security establishment that another boat blunder will throw away all its efforts. Israel’s siege on Gaza essentially consists of one thing – surrounding the territory and controlling all exit and entry points. Logically, to break the siege you enter or exit the territory against Israel’s will. Exiting without permission is not an option, so on came the boats... In theory it’s a simple, perhaps even genius idea. It started shortly after the siege began – back then Israel sporadically let in small boats carrying aid. Israel let them in because they had more to lose by stopping them than by allowing through a few lefty activists (and the odd politician) carrying a gratuitous amount of aid. >>>

Israel's Gaza raid probe dismissed >>>

Israel: Aid ship shooting justified >>>

 
Testing the international community - Abdulkadir Emin Onen - Israel's raid on the Gaza-bound aid flotilla is not simply inter-state affair concerning Israel and Turkey. It is, rather, an issue between Israel and the international community. When Israel attacked the flotilla, with citizens of 32 countries aboard, it struck brutally at the international community. Its actions were in clear violation of international law and the international community must now demand that Israel be held to account. >>>

 

The Gaza flotilla video wars - On this week's episode of The Listening Post, we take a look at the on air video wars following the Gaza flotilla attack and dip into our archive to give you an excerpt from one of our favourite interviews: Wael Abbas on the Egyptian blogosphere. When news editors woke up on the first day of June, the story that an aid ship on course for Gaza had been raided by Israeli forces would have already come down the wire. The ship was called the Mavi Marmara and had a Turkish crew, nine of which were killed in the raid. The vessel was also carrying a host of camera laden journalists but strangely global news agencies only had two minutes of edited footage to broadcast. Why? Well that is because all the journalists on board the Flotilla were incarcerated and their equipment confiscated, so the two minutes of footage that the world actually saw was carefully screened by the Israeli military. >>>

Women prepare to set sail past Israel - Mona Alami - The 'Maryam', an all-female Lebanese aid ship, currently docked in the northern Lebanese port of Tripoli, is getting ready to set sail for Gaza in the next few days. The ship, which aims to break Israel's siege on the Palestinian territory, will carry about 50 aid workers, including some U.S. nuns keen to deliver aid to the long-suffering women and children of Gaza. >>>

 

 

Kölner Friedensforum: Diskussion zu „Gaza-Hilfsflotten” und den Folgen - 40 Jahre Politikversagen - Hans-Dieter Hey - In einer Veranstaltung des Kölner Friedensforums wurde versucht, auf einige Fragen, die nach dem israelischen Überfall auf die „Gaza-Hilfsflotte” am 31. Mai kontrovers diskutiert wurden, Antworten zu finden. Die Hilfsflotte bestand aus sechs internationalen Schiffen mit 10.000 Tonnen Hilfsgütern für die im Gaza eingeschlossenen Palästinenser.  >>>

 

de Maizière (CDU) und Petra Pau (DIE LINKE) über Hilfsorganisation einig: IHH unterstützte Hamas - Peter Kleinert - Wollte der eher rechte Bundesinnenminister Thomas de Maizière ausnahmsweise mal der linken Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau einen Gefallen tun, als er vergangene Woche die deutsche Hilfsorganisation IHH per Fernsehansprache für verboten erklärte? Der mörderische Angriff israelischer Soldaten auf die Gaza-Solidaritätsflotte am 31. Mai hatte jedenfalls nun auch in Deutschland Folgen, nachdem Petra Pau in Übereinstimmung mit der israelischen Regierung die türkische IHH in einem Brief an die jüdische Gemeinde Bremen als eine Organisation bezeichnet hatte, „die in einem profaschistischen Ruch steht“. (...) Ausnahmsweise begeistert über eine Bundestagsabgeordnete der LINKEN äußerten sich nach dem Bekanntwerden des Briefes von Petra Pau an die jüdische Gemeinde Bremen Medien wie das auch nicht unbedingt linke Burda-Nachrichtenmagazin Focus und das ARD-Magazin Report Mainz >>>                       Bild: Carlos Latuff

 

Nach dem IHH-Verbot durch de Maizière von der Polizei aus dem Bett geholt - Klage gegen “Bananenrepublik“ angekündigt- Mustafa Yoldas - Am 14. Juli meldete sich im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin der ehemalige Vorsitzende der islamischen “Internationale Humanitäre Hilfsorganisation“ (IHH), Mustafa Yoldas, zu Wort. Nachdem er nach dem Verbot der IHH durch CDU-Innenminister de Maizière am 12. Juli aus seinem Bett heraus verhaftet worden war, wehrte Yoldas sich gegen das Verbot und übte scharfe Kritik an de Maizière, der der IHH Unterstützung der palästinensischen Bevölkerung in Gaza vorwirft. Weil die üblichen Medien - soweit sie dort überhaupt erschienen waren - über die Pressekonferenz nicht oder nur ein paar Zeilen berichteten >>>

 

 

Nur milde Schelte für die Spitze der israelischen Armee - "Es hat keine Pannen oder Fahrlässigkeiten in irgendeinem wesentlichen Bereich der komplexen Operation gegeben" - Der israelische Bericht, der das militärische Vorgehen bei der Konfrontation mit der "Gaza-Freiheitsflotte" am 31. Mai untersucht, bemängelt Fehler bei der Planung, nicht aber bei der Durchführung der Operation. Milder als erwartet fiel die Kritik an der Armeeführung in einer ersten israelischen Untersuchung der Konfrontation mit der "Gaza-Freiheitsflotte" am 31. Mai aus. Der rund 150 Seiten starke Bericht einer Kommission unter Reservegeneral Giora Eiland wurde am Montag teilweise veröffentlicht >>>

 

 

 Isländische Ex-Ministerin soll UN-Untersuchung leiten - Die frühere isländische Außenministerin Ingibjörg Sólrún Gísladóttir ist als Leiterin einer geplanten Untersuchungskommission der UNO zu dem Angriff der israelischen Armee auf einen Hilfskonvoi für den Gaza-Streifen vorgesehen. Gisladottir bestätigte am Montag gegenüber der Tageszeitung "Morgunbladid", der Präsident des UNO-Menschenrechtsrates sei mit einem entsprechenden Vorschlag an sie herangetreten.>>>                                   Bild - Demo in Berlin 2.6.2010 und mehr >>>

Israel droht Ghaddafi-Frachter - Medikamente und Lebensmittel auf dem Seeweg in Richtung Gazastreifen - Der Streit um einen von der libyschen Ghaddafi-Stiftung organisierten Frachter mit Hilfslieferungen für den von Israel abgeriegelten Gazastreifen spitzt sich zu. Das am Samstag abend von Griechenland aus in See gestochene Schiff steuerte offenbar den Hafen von Gaza an. Israels Regierung reagierte mit Drohungen. Minister Jossi Peled warnte am Sonntag im Armeeradio, man werde dem Schiff nicht erlauben, seine Fracht im Hafen von Gaza zu löschen. Ein Armeesprecher sagte, die israelische Marine sei »auf der Hut« und verfolge die Route des Schiffes aufmerksam. >>>

MEINUNGEN + ZWISCHENTÖNE - Gemeinsamer Mangel - 12. Juli 2010, 18:10Wer sich da jetzt aller an Gaza profilieren will, ist in höchstem Maße unappetitlich -  Gudrun Harrer - Nach dem Fall des Regimes von Saddam Hussein gab es eine Bevölkerungsgruppe im Irak, der es besonders schlecht erging: die Palästinenser. Sie wurden nach 2003 diskriminiert, angegriffen und vertrieben. Die Iraker rächten an ihnen den zynischen Populismus ihres früheren Präsidenten, der weiter Geld und Hilfe nach Palästina gelenkt hatte, als im eigenen Land die Menschen bereits selbst nichts mehr hatten. >>>

Eine bessere Blockade -  Nadia Hijab   - Nachdem sich Israels Sicherheitskabinett stundenlang eingeschlossen hatte, tauchte es schließlich auf, um eine Lockerung der Blockade des Gazastreifens  zu verkündigen; es war ein Schritt, den die USA sofort gut hieß. Israel und die USA hoffen so, die Wut der Welt über die Kollektivstrafe über 1,5 Millionen dort lebende Palästinenser zu  entschärfen  >>>

Der Reporter als Feind - Er will von Bord der Gaza-Flotilla berichten, doch ­israelische Elitesoldaten nehmen ihn fest. Die verstörende Bilanz eines eingebetteten Journalisten - Mario Damolin - Berlin, Sommer 2010, Fête de la Musique im Mauerpark. Flohmarkt und viele Büdchen, eine junge Frau mit pechschwarzer Punkfrisur und Schläfenlocken offeriert „israelischen Kuchen“. Es sind gerade einmal zwei Wochen nach meiner Rückkehr aus dem israelischen Gefängnis Beerscheva, wo ich einige Tage einsaß, weil ich als Reporter auf einem jener Schiffe der „Gaza-Flotilla“ war, die von der israelischen Marine in internationalen Gewässern im Namen der „Selbstverteidigung“ aufgebracht worden waren. Ich eröffne das Gespräch, das in englischer Sprache geführt wird: „Solchen Kuchen hat es im israelischen Gefängnis nicht gegeben.“ Sie: „Im Gefängnis? Wegen etwas Bösem?“ Ich: „Ich war auf einem Schiff der ‚Gaza-Flotilla‘, für eine deutsche Zeitung. Ist das böse?“ Sie, einen Schritt zurücktretend: „Das war eine Provokation gegen mein Land. Ich verkaufe Ihnen nichts.“ Ich: „Aber ich war beruflich dort.“ Sie: „Ich verkaufe nichts an Provokateure.“ Also: ich bin ein Provokateur. Einer, der Israel provoziert hat, und der nicht zu beklagen braucht, was danach mit ihm passierte. Unterschiedslos fallen alle, die von der israelischen Marine auf offener See von bewaffneten Elitesoldaten der Einheit „Shayetet 13“ festgesetzt wurden, in die Kategorie „Provokateur“ oder „Angreifer“. Also: ich bin ein Provokateur. Einer, der Israel provoziert hat, und der nicht zu beklagen braucht, was danach mit ihm passierte. Unterschiedslos fallen alle, die von der israelischen Marine auf offener See von bewaffneten Elitesoldaten der Einheit „Shayetet 13“ festgesetzt wurden, in die Kategorie „Provokateur“ oder „Angreifer“. >>>

 


Bundestag - Aktuelle Stunde - 10.6.2010 - Israelischer Angriff auf Schiffskonvoi

Bundestag fordert Ende der Gaza-Blockade - Parlamentarier verlangen Aufklärung des israelischen Angriffs auf Hilfsflotte - Zehn Tage nach dem Sturmangriff der israelischen Marine auf die Gaza-Hilfsflotte haben sich im Bundestag Politiker aller Parteien für eine umfassende internationale Untersuchung ausgesprochen. Auf Antrag der Linksfraktion debattierten die Parlamentarier am Donnerstag in einer Aktuellen Stunde über den Piratenakt in internationalen Gewässern vor der Küste des Gazastreifens, bei dem am 31.Mai neun Menschen getötet wurden. Dabei wurde die israelische Regierung fraktionsübergreifend aufgefordert, die Blockade des Gaza­streifens aufzuheben. Konkrete Druckmittel gegen Tel Aviv – etwa die Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens – wurden nicht genannt. >>>

Aufruf - Thierse, Dr. Wolfgang (SPD), Bundestagsvizepräsident

Strässer, Christoph (SPD)


van Aken, Jan (DIE LINKE.)


Staatsminister Hoyer, Dr. Werner (FDP


Schockenhoff, Dr. Andreas (CDU/CSU)


Groth, Annette (DIE LINKE.)


Mützenich, Dr. Rolf (SPD)


Beyer, Peter (CDU/CSU)


Stinner, Dr. Rainer (FDP)


Gloser, Günter (SPD)


Müller, Kerstin (B90/GRÜNE)


Kurth, Patrick (FDP)


Mißfelder, Philipp (CDU/CSU)


Haibach, Holger (CDU/CSU)

 
 

Linke erstatten Anzeige wegen "Kriegsverbrechen" - John Goetz - Der Völkerrechtler Norman Paech und die beiden Linken-Abgeordneten Groth und Höger haben Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt - wegen Israels Sturm auf das Aktivistenschiff "Mavi Marmara". Strafrechtler meinen, die deutsche Justiz sei verpflichtet zu ermitteln. Die Bundesanwaltschaft prüft die Anzeige. Berlin - Zehn Tage nach der Erstürmung des türkischen Aktivistenschiffes "Mavi Marmara" beschäftigt der Fall nun die deutsche Bundesanwaltschaft. Der Völkerrechtler Norman Paech sowie die beiden Bundestagsabgeordneten Annette Groth und Inge Höger ( Die Linke) haben Strafanzeige wegen "sämtlicher in Betracht kommender Straftatbestände, insbesondere wegen Kriegsverbrechen gegen Personen sowie Vorgesetztenverantwortlichkeit ... und Freiheitsberaubung" erstattet. >>>

 
 

Die Blockade Gazas muss endlich ein Ende haben! - Jan van Aken  - Aktuelle Stunde des Deutschen Bundestages zum israelischen Angriff auf die Free-Gaza-Flottille - es gilt das gesprochene Wort - Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Ich bin heilfroh das muss ich zunächst einmal sagen , dass unsere Kolleginnen und unsere Freunde, die auf den Hilfsschiffen für Gaza waren, wieder heil zurück in Deutschland sind. Am Montag sind neun Menschen erschossen worden. Unser Mitgefühl gehört ihren Angehörigen und Freunden. Der Angriff auf die Schiffe war ein Verbrechen. Ein griechischer Aktivist, der sich auf einem der Schiffe befand, hat das sehr treffend und auch sehr einfach gesagt: Dieses Meer ist frei. Seit 4 000 Jahren fahren wir auf diesem Meer. Es ist ein Verbrechen, auf einem freien Meer auf hoher See Schiffe zu entern, Menschen zu erschießen, zu verletzen und zu entführen. - Weil das eine Freiheitsberaubung und ein Kriegsverbrechen ist, haben wir auch hier in Deutschland Strafanzeige gestellt. Ich möchte heute aber vor allem nach vorne schauen und fragen: Was können wir jetzt tun, um das unendliche Leid in Gaza zu beenden? Die Hilfsflotte hatte von vornherein zwei Ziele. Einmal ging es um ganz praktische Hilfe. Es ging darum, dringend benötigte Güter Zement, Rollstühle, Medikamente und Dachziegel nach Gaza zu bringen. An all dem mangelt es dort, weil Israel seit Jahren rechtswidrig den Gazastreifen einschnürt, abriegelt und kaum noch etwas durchlässt. Die Hilfsflotte war aber auch eine politische Aktion. Die Welt sollte an das Leid in Gaza, an die menschliche Tragödie, erinnert werden. >>>

 
 
 
 

«Zur Hoffnung gibt es keine Alternative» - Die palästinensische Autorin Sumaya Farhat-Naser im Video-Interview - Die Palästinenserin Sumaya Farhat-Naser hat die Lage im Gazastreifen als «an der Grenze des Abgrundes» beschrieben. Die Friedensaktivistin und Autorin fordert einen sofortigen Stopp der Gaza-Blockade. Die Hoffung auf ein Ende des Nahost-Konflikts gibt sie nicht auf. - . Die palästinensische Friedensaktivistin Sumaya Farhat-Naser hat die Lage im Gazastreifen als «an der Grenze des Abgrundes» beschrieben. «Es leiden die Menschen, und man darf nicht schweigen», sagte die im Westjordanland lebende Autorin zu NZZ Online. Die Situation für die Palästinenser sei nicht besser, sondern viel schlechter geworden. Farhar-Naser forderte einen sofortigen Stopp der Gaza-Blockade und ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft: «Solange die Welt schweigt, bleibt die Blockade, bleibt das Leid, bleibt die Entwicklung in Richtung Fanatismus und Radikalismus.» >>>

 
 

Umorientierung in Ankara - Nach Israels Sturmangriff auf Gaza-Hilfskonvoi: Türkischer Ministerpräsident in Abwendung vom Westen gestärkt. Erdogan intensiviert Verbindungen zu Syrien, Iran und Rußland - Rainer Rupp - Erdogan besucht »Mavi Marmara«-Verletzte – die PR-Abteilung des türkischen Regierungschef verbreitete in der vergangenen Woche Bilder aus einer Klinik in Ankara - Das US-amerikanisch-türkische Verhältnis ist im Umbruch. Am Mittwoch lamentierte die New York Times: »Jahrzehntelang war die Türkei einer der fügsamsten Verbündeten der Vereinigten Staaten, ein strategischer Grenzstaat am Rande des Nahen Ostens, der zuverlässig der amerikanischen Politik folgte. Aber seitdem das Land in jüngster Zeit einen neuen Politikansatz in der Region verfolgt, um seine eigenen Interessen zu fördern, provoziert es Washington mit seinen Erklärungen und Methoden: « Dabei ist es nicht nur das inzwischen gespannte Verhältnis zum »eisernen Wächter« >>>

 
 

Die Medien und die Gaza-Friedensflotte - Christine Buchholz, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Niema Movassat, MdB, DIE LINKE widerlegen Behauptungen, die in einigen Medien gegen die Free-Gaza-Friedensflotte ins Feld geführt werden.  - Wer sind die Organisatoren der Free-Gaza-Bewegung? Waren die Organisatoren nicht Islamisten? - Die Free-Gaza-Bewegung hat zahlreiche internationale Unterstützerinnen und Unterstützer aus verschiedenen Ländern. Menschen aus unterschiedlichen politischen Bewegungen, Sprachen und Religionen eint das Ziel, die Blockade Gazas zu beenden. Unter den 700 internationalen Aktivisten befanden sich unter anderem der schwedische Krimiautor Henning Mankell und die beiden Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Annette Groth und Inge Höger, der irische Nobelpreisträger Mairead Corrigan-Maguire and der ehemalige UN-Koordinator für humanitäre Hilfe im Irak, Denis Halliday. Der türkischen Hilfsorganisation IHH, Stiftung für Menschenrecht und Freiheit, die das von Israel angegriffene Boot »Mavi Marmara« gechartert hatte, wird von einigen Medien vorgeworfen, eine islamistische Organisation zu sein. Die IHH unterhält unter anderem ein Büro im Gaza-Streifen, das auch mit der seit 2006 gewählten Hamas-Regierung in Kontakt steht. Auch die EU, die Türkei und die UN unterhalten Beziehungen zur Hamas. Als Regierung ist die Hamas für die IHH der Ansprechpartner für die Hilfslieferungen im Gaza. Die IHH berät unter anderem den Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen. Die zur Hilfe für die Opfer des Bosnien-Krieges in den 90er Jahren gegründete Stiftung ist in mehr als 120 Ländern weltweit aktiv - auch in Regionen, wo der Islam keine Rolle spielt. Sie hat unter anderem 30.000 Augenerkrankungen in Afrika behandelt, unterstützt Nichtregierungsorganisationen in den kurdischen Gebieten und schickte dieses Jahr 33.000 Tonnen Hilfsgüter nach Haiti. »Dort haben wir Hilfsgüter für eine Million Dollar verteilt«, sagt IHH-Vize Dede. »Und zwar in einer Kirche.« Dass seitens der israelischen Regierung nun versucht wird, die IHH als IslamistInnen zu bezeichnen, ist leider keine Überraschung. >>>

 
 

Kurzkommentar: Es gibt hinsichtlich der israelischen Untersuchungskommission eine weitere Entwicklung. Lt. einem Artikel in Haaretz haben die USA einer israelischen Untersuchung der Vorfälle auf der Mavi Marmara zugestimmt und erweisen sich mal wieder als die komplizenhaft verstrickten Partner, die Israel allzu gerne hat. Für die Untersuchungskommission, welcher zuvor mehrere namhafte israelische Juristen ihre Teilnahme versagten, haben sich jetzt offensichtlich genügend mehr oder weniger hochrangige Juristen gefunden, denen ihre Berufsehre nicht so viel bedeutet, denn an dem Mandat der 'Untersuchungskommission' hat sich nichts geändert.  Sie wird die an der Operation Beteiligten NICHT befragen dürfen.Soldaten und Offiziere des IDF, die die Mavi Marmara kaperten werden vor der Untersuchungskommission erklärtermaßen NICHT  erscheinen. Hingegen werden Herr Nentanyahu, Herr Barak und Herr Ashkenazy der Kommission ihre Aufwartung machen und zu Protokoll geben, was sie die Welt glauben machen wollen. Was auf der Mavi Marmara tatsächlich geschah ist ungeklärt. Diese Kommission hat lediglich den Auftrag, der Welt die von Israel gewünschte Version den Anstrich von Seriosität zu verleihen, den sie nicht hat und die USA spielen mal wieder mit. Es ist eine Untersuchungskommission, die ausdrücklich NICHT untersuchen darf. K.W.

Israel, U.S. agree on nature of Gaza flotilla probe - Final decision held up for four days by the Americans, who were dissatisfied with the original proposal for the investigative committee's composition. - Barak Ravid and Amos Harel - Israel and the United States agreed Thursday on the nature of the Israeli investigative committee that will look into the events surrounding the takeover of the Gaza-bound aid flotilla nearly two weeks ago. >>>

 
 

Gewissensnot in der israelischen Armee - Dienstverweigerer an beiden Enden des politischen Spektrums - Die Ablehnung des Militärdienstes aus Gewissensgründen hat in Israel Tradition. Die Armee beginnt sich aber über die sich häufenden Gehorsamsverweigerungen sowohl auf der linken wie auf der rechten Seite zu sorgen. George Szpiro, Jerusalem - Das Phänomen der Dienstverweigerung in Israel ist zu einem ernsten Thema geworden, seitdem sich linksgerichtete Soldaten und Offiziere weigerten, in den besetzten Gebieten Dienst zu tun und rechtsgerichtete Armeeangehörige Befehlen zur Evakuierung von Siedlern keine Folge leisteten. Infolge sich häufender Manifestationen von Gewissensnot sorgt sich die Armee um ihre Rolle als Instrument der Regierung >>>

 
 

Why are Israelis so indignant at the international outrage that has greeted their country's lethal attack last week on a flotilla of civilian ships taking aid to Gaza? - Israelis have not responded in any of the ways we might have expected. - There has been little soul-searching about the morality, let alone legality, of soldiers invading ships in international waters and killing civilians. In the main, Israelis have not been interested in asking tough questions of their political and military leaders about why the incident was handled so badly. And only a few commentators appear concerned about the diplomatic fall-out. >>>

 
 

Another Perspective of Truth - T.E. Origer - Here in Northern New Mexico a series of local letters to the editor and editorials have appeared regarding the recent actions of Israel. In these several writers, sharing similar Points Of View, reference what they purport to be the “facts”. They then proceed to present a series of “half-truths”, speculations, rumors, and innuendos in support of their position. There are a few “facts” verifiable through minimal research which they fail to raise, which may be relevant if “truth” still holds any complementarity to the search for knowledge. 1. The killing of non-combatant civilians, in declared or undeclared war, “police action”, intervention, or even within a group of humans purporting membership in a “civilized” society, is MURDER, plain and simple. It cannot be re-defined as self-defense or “collateral damage”. Its fault cannot be re-directed to victims who “were in the wrong place at the wrong time”, or who happened to support a political party whose ideology is unpopular with others. All who kill or support the killing of the innocent, participate in a crime against humanity for which they, or those they represent, must be held accountable. >>>

 
 

Helen Thomas and the moral failure of US liberals - Jonathan Cook - The ostracism of Helen Thomas, the doyenne of the White House press corps, over her comment that Jews should "get the hell out of Palestine" and "go home" to Poland, Germany, America and elsewhere is revealing in several ways. In spite of an apology, the 89-year-old has been summarily retired by the Hearst newspaper group, dropped by her agent, spurned by the White House, and denounced by long-time friends and colleagues. Jonathan Cook comments. >>>

 
 

Weitere Quellen

Freedom Flotilla >>>

Ship to Gaza - livestream >>>
Witness Gaza - Join us live as a witness in Gaza - Videos >>>
Fotoserie >>>
Matthias Jochheim und Norman Paech über ihre Fahrt nach Gaza >>
Schattenblick - Dokumentation der Ereignisse -  Nachrichten, Berichte und Fotos - Free Gaza Movements >>>
Free Gaza >>>
Ships for Gaza - http://www.betterworldlinks.org/index.php?cat=6741
Actions & Solidarity - http://www.betterworldlinks.org/index.php?cat=1039

 

 FAKE VIDEOS OF ISRAEL ABOUT THE FREEDOM FLOTILLA ATTACK EXPOSED (MUST SEE!!!)

 


 

 

Kontakt:

Angelika Wilmen, IPPNW, Tel. 030-69 80 74-15, Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin,
www.ippnw.de, Email:
ippnw@ippnw.de

Annette Groth - 030 227 77207 oder 77210    

Eventuell ein direkter Konakt über Handy:
Annette Groth - 0178 6673953
Inge Höger      - 0173 4378840

Es gibt Satellitentelefon an Bord. Vermutlich kann Frau  Wilmen direkte Kontakte herstellen.

Kontakte zu den Schiffen:

Greta Berlin:  00353 851302199
Caoimhe Butterly: 00353 876114 553
Ewa Jasiewicz: 00353 851301216
Edith Lutz (EJJP): 02441 4740 oder 01520 4519740

 


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 Weitere Quellen   | Videosammlung Propagandaoffensive der radikalen israelischen Regierung gegen die Gaza Freedom Flotilla  |  Kontakt
 


 

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