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Montag, 20. Februar 201713:13  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

 

„Die Frau, die niemals schweigt“
Felicia Langer

Das ist der Titel des Buches über mich, geschrieben und verlegt beim Lamuv Verlag, Göttingen, im Jahre 2005. Der Verleger zitiert Ausschnitte von 2 Rezensionen über das Buch:

»Felicia Langer beschreibt nicht die Leiden eines anonymen Volkes, sie beschreibt viele persönliche Einzelschicksale. Sie ist erschrocken über das Ausmaß der Brutalität und verheimlicht ihre Empörung nicht,. Sie will und kann nicht schweigen.« (Lerke von Saalfeld, Süddeutsche Zeitung)

»Sie ist bei allem Löwenmut und aller Kämpfernatur, die sie vor Gerichten und in Diskussionen zeigt, eine sehr weiche Frau. Sie leidet physisch mit denen, denen Unrecht geschieht. Sie nimmt sich das, was sie sieht und erlebt, im wahrsten Sinne des Wortes zu Herzen.« (Reinhard Krol, SWR)

Ja, ich nehme es bis zum heutigen Tag zu Herzen, wenn ich über das Töten oder Verwunden von palästinensischen Kindern und Zivilisten durch den israelischen Besatzer erfahre, über Enteignung und Entrechtung der Palästinenser im fünfzigsten Jahr der israelischen Besatzung. (...)

Und die Welt schweigt, auch die Regierung und das Parlament in Deutschland! Israel zerstört weiter die Häuser der Palästinenser, baut Siedlungen auf palästinensischem Boden, was völkerrechtswidrig ist, aber bis dato straffrei. Gaza ist das größte Freiluftgefängnis der Welt, Hebron leidet an Entrechtung. Ost-Jerusalem wurde mehr und mehr judaisiert. Und der Premierminister Netanjahu hat die Welt mit einer Orwellschen Aussage bereichert, dass nämlich eine völkerrechtsentsprechende Räumung der 1967 besetzten palästinensischen Gebiete eine ethnische Säuberung bedeute…

Und was danach kommt, ist keine Verurteilung sondern eine Belohnung: ich zitiere Susanne Knaul, Korrespondentin der taz in Jerusalem. In der Ausgabe vom 15.9.2016 berichtet sie über die neue Militärhilfe der USA für Israel >>>

 

Homepage - Felicia Langer >>>
Bücher von Felicia Langer >>>
Texte im "Das Palästina Portal" >>>

NEU - In seinem Buch „Freedom Bus 2016. Kunst und Kultur gegen Intoleranz und Gewalt“ schreibt der Autor Ekkehart Drost über seinen sechsten Besuch in Palästina, in dessen Mittelpunkt die Fahrt mit dem Freedom Bus des Freedom Theatre Jenin steht. Es ist kein herkömmlicher Reisebericht; der Freedom Ride for Justice stellt den Rahmen dar, in dem er neue Erfahrungen sammeln und Menschen kennen lernen konnte, deren Geschichten er hier erzählt.

Die Fahrt hat durch die Teilnahme des indischen sozialkritischen Theaters Jana Matya Manch eine ganz besondere Note bekommen. In einem Kapitel dieses Buches, in dem es um Solidarität geht, werden die Parallelen zwischen der ausgebeuteten und entrechteten ländlichen Bevölkerung Indiens mit den Menschenrechtsverletzungen, denen die Palästinenser ausgesetzt sind, aufgezeigt.

Ebenso wie bei seinen vergangenen Besuchen, über die er in seinem letzten Buch „HOFFEN auf das Wunder. Meine Gespräche mit Palästinensern, Israelis und Deutschen“ geschrieben hat,  hat er auch in diesem Jahr Gespräche mit Vertretern palästinensischer und internationaler Organisationen geführt, um über Tendenzen und Entwicklungen aus erster Hand berichten zu können. An dieser Stelle sollen Military Court Watch und Defense for Children International–Palestine, B´Tselem und GrassrootsAlQuds genannt werden.

Der Autor war Zeuge eines erneuten Siedleranschlages auf die Familie Dawabshe in Duma, bei der im Jahr zuvor die Eltern Dawabshe und ihr 18monatige Baby Ali ermordet wurden. Er beschreibt die Festnahme eines 15jährigen Jungen durch acht Soldaten in Hebron – an der Stelle, an der wenige Tage zuvor ein am Boden liegender 21jähriger Palästinenser durch einen israelischen Soldaten exekutiert wurde.

Selten zuvor lagen neben dem Grauen und Erschrecken über die Brutalität der israelischen Besatzung die Freude über die Schönheit des Landes, die Bewunderung für die Freundlichkeit und Lebensfreude der Palästinenser so dicht nebeneinander. Der Leser nimmt Teil an Theateraufführungen (Playback Theatre) des Freedom Theatres in Flüchtlingslagern und in einer Höhle in den South Hebron Hills.

 Das Buch hat 230 Seiten, 90 Fotos, darunter 30 farbige, kostet 15€ plus Versandkosten und ist nur über den Autor zu beziehen: e1944drost@gmx.de

[Foto von Imad Abu Shamsiyya]

Die Menschenrechtsorganisation Frontline Defenders, die mit AI kooperiert und sich weltweit für Menschenrechtsaktivisten einsetzt, betreut auch Aktivisten in Palästina. Hier ist der aktuelle Fall von Imad Abu Shamsiyya, der auch für B'Tselem arbeitet und das Video über die Tötung des am Boden liegenden Palästinensers gemacht hat. Er und seine Familie wurden mehrfach mit dem Tode bedroht.

Kurze Info auf deutsch >>>
Ausführliche Falldarstellung auf englisch >>>
Eine Petitionliste >>>

Bei Frontline Defenders kann man aber einen vorgefertigten Brief kopieren und abschicken >>>

Quelle: Claus Walischewski (Israeli Committee Against House Demolitions: ICAHD)  - Website: www.icahd.de



Die internationale NGO-Gesellschaft Front Line, die 2001 in Dublin zum Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen gegründet wurde  meldet

Morddrohungen gegen den Menschenrechtsverteidiger Imad Abu Shamsiyya.

Herr Abu Shamsiyya arbeitet friedlich an der Dokumentation von Verbrechen, die die israelischen Besatzungstruppen begangen haben oder begehen, sowie über Verletzungen des Völkerrechts und Ungerechtigkeiten gegenüber palästinensischen Familien in den besezten Gebieten. Dazu hat er eine Vereinigung von MR-Verteidiger_innen gegründet, die sich unparteiisch betätigen.

Herr Abu Shamsiyya und seine Familie sind deswegen seit Langem Opfer von körperlichen Angriffen, Überfällen in ihrem Haus sowie wiederholten Festnahmen. Im März 2015 drangen einige Soldaten der israelischen Armee in das Haus von Herrn Abu Shamsiyya ein, veranstalteten eine Razzia und beschlagnahmten dokumentarisches Material. Im Mai 2015 versuchten radikale israelische Siedler, sein Haus um Mitternacht anzuzünden. Seit März 2016 hat er mehrfach Morddrohungen erhalten, die er der israelischen Polizei gemeldet hat; diese ist bisher jedoch nicht tätig geworden, um ihn und seine Familie zu schützen.

Am 26. August 2016 hat Herr Abu Shamsiyya auf seinem Facebook-Konto eine hebräische Nachricht mit dem Logo einer israelischen Gruppierung von Rechtsextremen erhalten. Sie enthielt ein Foto von ihm und die Mitteilung: "Es ist an der Zeit, dass du getötet wirst. Du bist eine Gefahrenquelle für die Siedler von Tel-Rumeida." Außerdem kursiert im Internet ein hebräisches Video, in dem er und seine Familie beschuldigt werden, Terroristen zu sein sowie Handlanger von "verdächtigen" Organisationen.

Schicken Sie bitte vor 2016-10-15 einen Appell auf Hebräisch, Englisch oder auf Deutsch an den israelischen Premierminister; einen englischen Textvorschlag dazu finden Sie hier >>>

Adressieren Sie Ihre Appelle bitte an:
His Excellency - Mr Benjamin Netanyahu, Prime Minister
Office of the Prime Minister
3 Kaplan St. / PO Box 187
Kiryat Ben-Gurion
Jerusalem 91950
I S R A E L
(Korrekte Anrede: Your Excellency, / Exzellenz,)

Kopien an:

Botschaft des Staates Israel in Berlin
S.E.
Herrn Botschafter Yakov Hadas-Handelsman
Auguste-Viktoria-Str. 74-76
14193 Berlin
DEUTSCHLAND
Fax: 0049 - 30 - 8904 5309
E-Mail: ambassador-asst@berlin.mfa.gov.il

Israelische Tageszeitung: Israel tötete Kriegsgefangene und verscharrte sie in einem Massengrab - 18.09.2016 - Hunderte Massaker und Verbrechen wurden vom israelischen Militär begangen und haben es zum "kriminellsten Militär der Welt" gemacht. Trotz des Fehlens von Informationen und der makellosen Manipulation der Medien durch Israel, denen es gelungen ist, die Barabrei und die Greuel zu verdecken, zu rechtfertigen und für sie einzustehen, werden sie schließlich doch aufgedeckt. Jetzt fehlt nur noch, dass Gerechtigkeit hergestellt wird und solche Verbrechen NIEMALS MEHR geschehen.

Wie heute (Freitag) die israelische Zeitung Ha'aretz berichtet, haben israelische Soldaten dutzende Kriegsgefangene massakriert und in einem Massengrab verscharrt. Anschließend haben sie die Spuren verwischt.

Der Autor der Information, Aluf (General) Benn, sagt nicht genau, wo das Verbrechen geschah, aber er behauptet, dass es in einem der israelischen Kriege war. Er gibt auch nicht an, ob er sich auf einen der letzten Kriege bezieht oder nicht. Außerdem zitiert der Autor zwei Veteranen der israelischen Armee, die an dem Gemetzel teilnahmen und bestätigt, dass der Befehl zur Tötung der Kriegsgefangenen von einem der ranghohen Verantwortlichen der israelische Armee kam.

Einer der Zeugen bestätigt, dass sich die israelischen Soldaten, nachdem sie auf die Gefangenen geschossen hatten, die sich freiwillig ergeben hatten und unbewaffnet waren, ihnen näherten und denen, die noch lebten, den "Gnadenschuss" gaben und sich so versicherten, dass alle tot waren. "Nachdem sie auf die Gefangenen geschossen hatten, näherten sich die Soldaten ihnen und schossen noch einmal aus einer Entfernung von ungefähr fünf Metern auf sie, um sich zu vergewissern, dass sie tot waren", sagt einer der Zeugen.

Nach dem Vorfall begann die israelische Armee mit einer Untersuchung und verurteilte den Kommandanten der Kompanie zu drei Jahren Haft - nach sieben Monaten Haft wurde er wieder freigelassen. Der Kommandant der Kompanie sagte, er habe die Befehle von einem seiner Vorgesetzten erhalten, der jetzt hohe Ämter in der israelischen Armee innehabe.

1995 meldeten ägyptische Behörden, sie hätten Massengräber auf der Halbinsel Sinai gefunden, die die Reste der von den israelischen Soldaten im Sechs-Tage-Krieg (1967) getöteten Gefangenen enthielten. Noch weiß man nicht, ob dieser Fall etwas mit dem von Benn enthüllten zu tun hat. Die israelischen Behörden haben es abgelehnt sich dazu zu äußern. Quelle      Übersetzung: K. Nebauer

P.S. Der israelisch-deutsche Dokumentarfilm 'Censored Voices' von Mor Loushy (2014) zeigt Interviews von Amos Oz mit israelischen Soldaten, die im Sechs-Tage-Krieg im Sinai, in Jerusalem und im Westjordanland gekämpft hatten. Oz hatte sie nach dem Krieg und noch einmal fast 50 Jahre später über ihre Erlebnisse und ihre persönliche Stellungnahme zu den Kriegshandlungen befragt.

Soldaten, die im Sinai eingesetzt waren, erzählen, dass sie die ägyptischen Soldaten in einem erbämlichen Zustand angetroffen hätten, es habe keine Kämpfe gegeben, die Ägpter seien nicht weggelaufen, sondern einfach da gestanden. Auf die Frage, was sie mit ihnen machen sollten, sagten die Vorgesetzten nur: "Erschießt sie!" Sie wurden erschossen, verscharrt und die Spuren im Sand verwischt. Das erste Interview durfte seinerzeit in Israel nicht veröffentlicht werden.

Jagdopfer der zionistischen Lobby: Christoph Glanz

Ein Brief an Herrn Heinz Bührmann - Kreisvorsitzender der GEW Oldenburg - Agnes Bennhold - Betr.: Benjamin Weinthal in Jerusalem Post - 5. 9. 2016 - Lieber Kollege Bührmann, ich bin GEW-Mitglied im Kreis Rhein-Neckar-Heidelberg und dort Mitglied in einem GEW-Arbeitskreis zu Palästina/Israel. Mit großer Empörung las ich Benjamin Weinthals Ausführungen in der Jerusalem Post vom 3. 9. 2016 zum Artikel von Christoph Glanz in der Oldenburger GEW-Zeitschrift PädOL.

 Dazu möchte ich Stellung nehmen.
Im ersten Teil seines Artikels gibt Glanz Erfahrungen wieder, die er als Mitglied einer internationalen Solidaritätsgruppe in Palästina gemacht hat: Harte, brutale Fakten, die niemand, der bereit ist, Vorgänge wahrzunehmen, leugnen kann.


Glanz’ Fazit: Dazu dürfen wir weder als Mitglieder der GEW, die für Kinderrechte eintritt, noch in unserer Verantwortung für die Durchsetzung der Menschenrechte schweigen.
Seine Schlussfolgerung: BDS. Der von Glanz erwähnte BDS-Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft von 2005 ist Ausdruck der Empörung und Verzweiflung der palästinensischen Zivilgesellschaft über die Einäugigkeit und Tatenlosigkeit von USA und EU.

Ihm folgte im Dezember 2009 der „Aufruf palästinensischer Christen – Kirchenführer, Pfarrer und Laien – zur Beendigung der israelischen Besatzung“, die sog. „Kairos Palästina-Erklärung“. Auch dieser Aufruf, ein Notschrei, um die Kirchen und die Weltöffentlichkeit wachzurütteln, fordert, „endlich ein System wirtschaftlicher Sanktionen und Boykottmaßnahmen gegen Israel einzuleiten“. In dieser Kairos Palästina-Erklärung wird gleichzeitig betont: „Das ist nicht Rache, sondern vielmehr ein ernsthafter Schritt zur Verwirklichung eines gerechten und dauerhaften Friedens.“


Worin besteht Weinthals Erwiderung auf Glanz’ informativen, sachlichen Artikel?
Mit keinem Wort geht er auf die Fakten ein, mit denen Glanz die Situation in Palästina beschreibt und die mehr als die Hälfte seines Artikels einnehmen. Mit Schweigen übergeht er Glanz’ Hinweise auf die tödlich in den Rücken getroffenen Palästinenser, auf die Tränengasschwaden, denen palästinensische Kinder auf ihrem Schulweg ausgesetzt sind, auf die nächtlichen Verhaftungen palästinensischer Jugendlicher… D. h.: Alle Ursachen für Glanz’ Eintreten für BDS werden ausgeblendet. >>>

 

Offener Brief an den Kreisvorsitzenden der GEW Oldenburg, Heinz Bührmann - Ekkehart Drost - „Die GEW ist eine demokratische und antirassistische Organisation“ – so hat der Kreisvorsitzende der GEW Oldenburg, Heinz Bührmann, seine Stellungnahme zu einem Artikel des GEW-Mitglieds und Kollegen Christoph Glanz überschrieben (s. Anlagen in der Email).

Als Mitglied einer Gewerkschaft, die sich entsprechend ihrem Auftrag vor allem um das Wohl und Wehe von Kindern, Jugendlichen sowie im Erziehungswesen beschäftigten Personen zu kümmern hat, wäre der Vorsitzende besser beraten gewesen, er hätte eine andere Überschrift gewählt und seine Ausführungen daran orientiert. Mein Vorschlag: „Die GEW ist eine Organisation, die sich der Universalität der Menschenrechte verpflichtet fühlt.“

In seinem Text unterstellt der Vorsitzende dem Kollegen Christoph Glanz, mit seinem Plädoyer für BDS gegen alle demokratischen und antirassistischen Grundsätze der GEW verstoßen zu haben und vermutet bei ihm indirekt auch Antisemitismus.

Wir haben gerade in jüngster Zeit wieder Versuche beobachten müssen, wo eine kritische Auseinandersetzung mit der israelischen Regierungspolitik mit dem Ziel, die Besatzung zu beenden – und darum geht es bei der BDS-Kampagne - unter Antisemitismus-Verdacht gestellt wurde. Dies war in Bremen anlässlich der Nakba-Ausstellung, in der ESG Oldenburg sowie zuletzt in massiver Weise in der HAWK Hildesheim der Fall. Schützenhilfe leisteten stets Henryk M. Broder, der Zentralrat der Juden in Deutschland sowie die Deutsch-Israelische Gesellschaft. Das „Hildesheim-Tribunal“ in Hannover am 15.9.2016 stand unter der Frage „antiisraelischer Antisemitismus“ – eine Wortschöpfung, die Einblicke in die Ignoranz und Unkenntnis seiner Urheber gibt. Offenbar hat man gemerkt, dass es sich beim Antisemitismus per Definition immer gegen „das Judentum“ richten muss. Um aber die israelische Regierungspolitik aus der Schusslinie zu nehmen, versucht man nun, diesen neuen, verräterischen Ausdruck in den allgemeinen Sprachgebrauch einzuführen. Man lässt dabei außer Acht, dass die Menschenrechtsverstöße, vor allem die Siedlungspolitik, auch von der Bundesregierung mehr oder weniger offen kritisiert werden – ganz abgesehen von internationalen Organisationen wie zum Beispiel dem Internationalen Roten Kreuz, Human Rights Watch und den Vereinten Nationen, allen voran der Generalsekretär. >>>


Sonderseite - Jagdopfer Christoph Glanz >>>

38 Milliarden Dollar Militärhilfe für Israel - 19. 9. 2016 13:41 - Die USA hat Israel ein Militärhilfe-Paket von 38 Milliarden Dollar für den Zeitraum von 2019 bis 2029 zugesichert. Bislang belief sich die Militärhilfe für Israel auf drei Milliarden pro Jahr. Die Steigerung beträgt somit 26 Prozent.

„Unsere Militärhilfe betrachten wir nicht nur als wichtig für den Staat Israel, sondern auch für die Sicherheit der USA“, hat US-Präsident Barack Obama kürzlich bei einem Treffen mit Netanjahu gesagt. Ziel sei es unter anderem, gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) vorzugehen. >>>

Where do you want it?’: Israeli soldier taunts unarmed Palestinian man before shooting him  - Kate -  Before firing at a Palestinian, the Israeli sniper asked, Where do you want to be shot? Haaretz 15 Sept by Gideon Levy & Alex Levac — Four rounds of sniper fire hit Mohammed Amassi, a young Palestinian baker standing on the roof of his home in the Al-Fawwar refugee camp. As he tries now to recover from his wounds, he still remembers the mocking words of the soldier who shot him — Why waste words when the video from the Palestinian news agency Ma‘an shows pretty much everything? Israeli soldiers are on the roof of the next-door apartment building: One is on the lower roof, two on the balcony of the apartment above the roof, and two more are looking out from the apartment window. A few teenage girls and children are looking at them from the neighboring roof. Total silence. Suddenly, the two soldiers on the balcony raise their hands, as though giving a signal, and one of them, the sniper, aims and starts shooting. On the roof of the building, Mohammed Amassi is hit. He falls to the ground and starts crawling for his life, bent on getting off the roof. Finally, a medical team gets him down via a ladder. The only thing Amassi is holding is his cell phone. Nothing about him could have seemed threatening to the soldiers on the roof opposite, about 80 meters (260 feet) away. The sniper took aim and fired, hitting him with round after round. The palm of one hand is covered with blood; he is writhing in pain, stunned. A few weeks later, Amassi, 22, is in his living room, lying on a new adjustable bed that has been loaned to him by >>>
 

19. 9. 2016

Antisemitismus-Hysterie in Bremen
Aber niemand kann die Antisemiten konkret ausmachen
Arn Strohmeyer

Wenn es nicht so ernst wäre, wäre es ziemlich lächerlich und eher eine Posse. Seit Jahren machen die Anhänger Israels in der Stadt – Die Deutsch-Israelische-Gesellschaft (DIG), die Jüdische Gemeinde, Vertreter von Parteien, die Antideutschen und auch die Bremer Medien – wachsenden Antisemitismus in der Stadt aus, die Stadt sei eine „Hochburg des Antisemitismus“, heißt es. Die Jüdische Gemeinde fühlt sich sogar bedroht – nur wer bedroht sie, muss man fragen? Von Attacken in diese Richtung ist nichts bekannt. So muss man denn nach wirklichen Gegnern mit der Lupe suchen. Da geraten die Nahostgruppen (früher waren es zwei, heute gibt es nur noch eine) und die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft (DPG) ins Visier sowie eine Gruppe, die bisher sehr friedlich eine BDS-Aktion durchgeführt hat. Es wird mit allen Mitteln versucht, Veranstaltungen dieser Gruppen – selbst wenn sie jüdische oder israelische Referenten eingeladen haben – zu verhindern. Natürlich hat man das auch mit der Nakba-Ausstellung versucht – aber ohne Erfolg.

In diesem Zusammenhang kam es einmal zu einer absurden Szene. Mitglieder der Jüdischen Gemeinde demonstrierten vor dem Bremer Überseemuseum gegen eine Veranstaltung des israelischen Menschenrechtsaktivisten Reuven Moskovitz. Als dieser die gegen ihn gerichteten Schilder und Transparente sah, ging er auf die Bremer Juden zu und fuhr sie an: „Seid Ihr verrückt geworden? Ich lebe in Israel und weiß, was dort los ist. Ihr lebt hier im sicheren Bremen und habt keine Ahnung von den Vorgängen dort“


Es herrscht eine regelrechte Antisemitismus-Hysterie in der Stadt, zu der die Medien nicht unerheblich beitragen. So durften im Weser-Kurier mehrere Israel-Anhänger – so der Vertreter der Jüdischen Gemeinde, zwei Politiker der Grünen und der zweite Vorsitzende des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Los Angeles, Rabbi Abraham Cooper, – ihre warnende Stimme erheben und darauf hinweisen, wie weit es mit dem Antisemitismus in Bremen schon gekommen und wie nötig Gegenwehr sei. (Woher der Rabbi in Los Angeles wohl so gut über die Bremer Zustände Bescheid wusste?) Nur ein Vertreter der DPG kam im Weser-Kurier zur Wort. Die TAZ steht ohnehin den Antideutschen nahe.


Die Stimmung wurde auch von dem israelischen Kampagne-Journalisten Benjamin Weinthal kräftig angeheizt, der sich massiv einmischte und ultimativ die Absage von Veranstaltungen oder >>>



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Wie viele Massaker wird das palästinensische Volk noch erdulden müssen?
Isabel Perez/Gaza - 16.09.2016

Rihab Cana‘an erinnert sich:

Rihab Cana‘an ist eine kleine und sehr aktive Frau. Sie ist nur selten in ihrem Haus im Zentrum von Gaza anzutreffen. Sie nimmt zusammen mit jungen Palästinensern und Familienangehörigen von Gefangenen immer an Protesten und Demonstrationszügen teil. In diesen Tagen organisiert sie die Gedenkveranstaltungen zum Massaker von Sabra und Shatila, dem Massenmord an tausenden Palästinensern am 16., 17. und 18. September 1982 im Libanon. Rihab ist eine der palästinensischen Flüchtlinge, die diese finstere Episode in der Geschichte des palästinensischen Volkes im Exil erlebte. […]


Sie beginnt: „Es war der frühe Morgen am 16. September 1982.“


Sie war 30 Jahre alt. An diesem Morgen schlief sie im Haus ihres zweiten Ehemannes, im Stadtviertel Sabra von Beirut, das vorwiegend von Palästinenser bewohnt war und an das Flüchtlingslager von Shatila grenzte.


„Die Menschen wachten von den Schreien der Palästinenser auf, die aus den Häusern liefen und sagten, sie würden ihnen die Kehle durchschneiden“, erzählt Rihab. „Mein Sohn und meine Tochter lebten bei meinem Ex-Mann in Shatila, also lief ich hin, um zu sehen, ob sie am Leben waren.“


Den Milizen der libanesischen Falange war es gelungen, in das Lager einzudringen, und sie begannen das Gemetzel mit blanken Waffen. Sie verwendeten keine Pistolen. Sie wollten keinen Lärm machen. „Niemand erfuhr (was los war), bis ein Junge, dem es gelungen war zu entkommen, indem er sich in seinem Haus tot gestellt hatte, schreiend durch die Gassen lief, sie würden sie alle ermorden, ein Haus nach dem andern“, erzählt Rihab.


„Sie schnitten den Ärzten die Kehle durch“
Am Anfang dachten alle, es handle sich um einen israelischen Angriff; aber die Mörder waren Libanesen, Angehörige der Christlichen Falange und Leute von Sa‘ad Haddad, die sich mit den Israelis abgesprochen hatten, um diesen Massenmord an den Palästinensern auszuführen.


„Es gab Leute, die flüchteten in die Krankenhäuser von Akka und Ghazza, aber die Mörder drangen dort ein und schnitten den Ärzten und denen, die dort Zuflucht suchten, die Kehle durch und vergewaltigten die Krankenschwestern. Israel versperrte uns die Gassen. Es gab keinen Ausweg.“


Die Überlebende erzählt, dass am zweiten Tag eine Gruppe alter Menschen beschloss, mit den israelischen Soldaten zu sprechen. Sie baten, sie möchten die Frauen und Kinder hinaus lassen, die Männer seien nicht bewaffnet, und es gäbe keine palästinensischen Kämpfer. Aber den Alten wurde die Kehle durchgeschnitten. >>>

 

Robert Fisk, Sabra und Schatila - Dr. Ludwig Watzal - Das Massaker durch christliche Phalangisten in den palästinensischen Flüchtlingslagern Sabra und Schatila vom 16. bis 18. September 1982 unter den Augen der israelischen Besatzungstruppen gehört zu den grauenvollsten Massakern, die im Namen von Christen und eines sich als „jüdisch und demokratisch“ verstehenden Staates in so kurzer Zeit angerichtet worden ist. Die Zahl der Opfer schwankt zwischen 700 bis zirka 2 000.

Robert Fisk gehörte zusammen mit zwei anderen Kollegen zu den ersten westlichen Journalisten, die unmittelbar nach dem Massaker die Flüchtlingslager aufsuchten. „Es waren die Fliegen, die es uns sagten.“ Was sich ihnen darbot, war ein Bild des Horrors und des Grauens, begleitet durch einen penetranten Verwesungsgeruch, der auch durch dauerhaftes Duschen des Autors nicht weichen mochte. Es ist schwerste Kost, die der Autor, der zu den besten Kennern des Nahen und Mittleren Ostens gehört, den Lesern/Innen vorsetzt.

Wie konnte es überhaupt zu einer solchen Orgie kommen? Letztendlich war der Auslöser dieses Massaker der israelische Feldzug vom 6. Juni 1982 unter dem Motto „Frieden für Galiläa“. >>>

 


Heute ist der 34. Jahrestag der Massaker von Sabra und Shatila – und die Schuldigen sind weiterhin ungestraft - 16.09.2016 - Zwischen dem 16. und 18. September 1982 haben die Milizen der libanesischen Falange mit militärischer Hilfe und der Komplizenschaft der israelischen Armee die palästinensische Bevölkerung der Flüchtlingslager von Sabra und Shatila niedergemetzelt. Heute, 34 Jahre nach dem entsetzlichen Massaker sind die Verantwortlichen noch immer straflos geblieben, und Israel, die USA und einige europäische Staaten haben sich nach Kräften bemüht die Verbrecher zu schützen. 

Die israelischen Truppen, die zu dieser Zeit Beirut besetzten und unter dem Kommando von Ariel Sharon als Verteidigungsminister standen, koordinierten und managten das Eindringen libanesischer Milizen in die Lager, damit sie dort ein Massaker an der Bevölkerung – vor allem Jugendliche, Kinder und Frauen – anrichteten.


Dieses Massaker wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in ihrer Resolution 37/123 als Genozid qualifiziert. >>>

 


Sabra und Shatila: Öffentlichkeitsarbeit zum Genozid - Eqbal Ahmad/La Haine.es 29.09.2015 - 10 Gründe, die eine politische Verantwortung der israelischen Regierung beweisen
 
1. Menahem Begin und Ariel Sharon beschlossen – in Verletzung eines internationalen Abkommens mit Bürgschaft durch die USA – etwa um 11 Uhr nachts am Dienstag, den 14. September 1982 die Invasion von Westbeirut, d.h. wenige Minuten nach der Nachricht vom Tod von Bechir Gemayel (libanesischer Politiker, paramilitärischer Kommandant und gewählter Präsident). Er war ein hoher Befehlshaber der Libanesischen Falange Partei und Kommandant der Miliz Libanesische (Streit)Kräfte während der ersten Jahre des libanesischen Bürgerkrieges. Er wurde am 23.August 1982 zum Präsidenten gewählt, als sein Land im Bürgerkrieg und besetzt war.

2. Vor Morgengrauen des Mittwoch, 15. September marschierte die Israelische Armee in Westbeirut ein. Die für diese Verletzung angegebene offizielle Begründung war die Sorge Israels wegen der Gefahren einer sich ausbreitenden bürgerlichen Gewalt. Die Generale Sharon und Eytan trafen aber Arrangements für den Angriff der Falangisten auf die Flüchtlingslager gleichzeitig mit ihrer Invasion in Westbeirut.
3. General Eytan flog am 14. September spät nachts nach Beirut. Dort traf er sich mit Amir Drori, Kommandant der Division für Westbeirut. Gemeinsam fuhren sie zu den Hauptquartieren der Falangisten, wo Eytan "den Kommandanten der Milizen die Generalmobilisierung aller ihrer Kräfte befahl...". Diese Chefs des israelischen Generalstabs informierten sie, dass sie in die Flüchtlingslager fahren sollten. Weder Amin Gemayel noch sein Vater Pierre, Gründer der Partei der Falange, wurden von den Befehlen Eytans informiert, und ebenso wenig von der darauf folgenden Bewegung der Milizen zu den Lagern. Scheinbar behielt General Sharon diese Information für das Treffen mit beiden am folgenden Tag zurück. >>>

 



Sabra and Shatila Massacre: 34 Years Later, Victims Still Awaiting Justice - Marking 34 years since the 1982 massacre of Palestinian civilians in the Sabra and Shatila refugee camps of Beirut, Lebanon, Saeb Erekat, secretary general of the Palestine Liberation Organization (PLO), says that the victims are still awaiting justice:

“Thirty-four years ago an Israeli general, Ariel Sharon, violated an Israeli obligation not to enter West Beirut and facilitated the barbaric massacre of hundreds of Palestinian refugees that were under his control,” said Erekat in a statement published on Friday. “Instead of being held accountable, Sharon was even promoted to become Israel’s Prime Minister. He passed away two years ago without ever facing justice for his heinous crimes.” Erekat stressed that the massacre of Sabra and Shatila “is a symbol of the Palestinian exile.” >>>

 


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Aktuelle  Kurznachrichten

Israeli justice minister- BDS is the ‘new face of terrorism’

Israeli Forces Order Jerusalemites to Close Shops, Extremist Settlers Raid Al Aqsa

Ex-Israeli Army Official Defends Killing of Downed Palestinian by Soldier

“Day of Rage” Announced in Solidarity with Hunger Strikers

Palestinian shot by Israeli forces after Efrat settlement attack in stable condition

Strip-searches at Israeli airports is illegal, rights group says

Palestinians with Disabilities are Not Immune from Israeli Violence

NAM stresses support for Palestinian cause, declares 2017 year of ending occupation

VIDEO: Two Palestinians Killed by Israeli Troops in Al-Khalil over Alleged Stabbing Attack

What the Women’s Boat to Gaza means to women trapped in the Strip

Passing Palestine’s nightmare to Israel

Anti-Israel Speech on Campus Shouldn't Be Banned, According to CUNY Investigation

Jewish fury over plan to recreate Israeli-Palestinian border checkpoint in church exhibition

East Jerusalem's elections are more than symbolic

Israeli settlements increased under Obama's watch – report

Right-wing Israeli ministers call to 'legalize' Amona outpost

PCHR- “Gaza Strip- Attacks in the Border Areas and their Consequences”

Israeli Soldiers Kidnap 25 Palestinians In The West Bank

Israel has right to exist, but so do boycotts against it - Labour leader Corbyn

19. 9. 2016

How to help Middle East

Lebanon marks 34th anniversary of Sabra and Shatila massacre

Many Palestinians Injured, Store Burnt, By Israeli Gas Bombs Near Jerusalem

Second shipment of Turkish aid bound for Gaza

Settlers are the ethnic cleansers

Israeli forces shoot dead another Palestinian

Birzeit University Condemns Denial of Entry to UK Academic

Palestinian peacemaker visits Newcastle to talk of life under Israeli control

Netanyahu Defends Record $38 Billion U.S. Defense Package

A capital mistake? The big ruckus over a small Czech publisher's map of Israel

Resolution 478 des UN-Sicherheitsrates

US used Iran as cover-up for Israel's nuclear weapons: Analyst

Jewish fury over plan to recreate Israeli-Palestinian border checkpoint in church exhibition

Malaysia Reiterates Call For UN To Stop Illegal Settlement In Occupied Palestinian Territory

IDF chief denies links to Islamists after MP said army backs Al-Nusra Front

Donald Trump hunts for votes in Israeli settlements in the occupied West Bank

Video: Israeli sniper shoots youth during assault on refugee camp

US aid deal 'significant reward' for Israeli right

Watering the Middle East

Spanish cities free themselves of Israeli Apartheid

Belgian charity accuses 'Israel's allies' of 'inflating' claims of anti-semitism

Threats against Palestinian groups may damage Netherlands, government says

18. 9. 2016

Weltkirchenrat ruft zu Gebeten für Ende des Nahostkonflikts auf

German union publication shreds teacher's article on Nakba and BDS under pressure from Zionist organizations

Two women’s boats set sail for Gaza in effort to break blockade

Palästina-Festival „After The Last Sky“: Gaza ist überall

Segeln für den Frieden


Seglerinnen brechen von Barcelona nach Gaza auf

Israeli Military- Rocket on Syrian Border Taken Down by “Iron Dome” Defense System

Israeli Army Kills A Palestinian Child In Hebron

Israel Forces Palestinian To Demolish His Home In Jerusalem

Palestinian killed by Israeli forces in Hebron, family accuses soldiers of 'executing' their son

Begin and My Father Had the Courage to Be Real Leaders. Netanyahu Hasn`t

17. 9. 2016

MK Zoabi to participate in women’s boat to Gaza
 

WATCH- Jewish American explains why she’s on Gaza flotilla

Aid convoy led by women leaves Spainish port to break Gaza siege
 

Photos: ‘The Women’s boat to Gaza’ prepare to set sail

Gehackte E-Mails
Israel hat angeblich 200 Atomsprengköpfe
16.9.2016, 15:11 Uhr

Der frühere US-Aussenminister Colin Powell hat die Zahl der israelischen Atomsprengköpfe auf 200 beziffert. Das geht aus gehackten E-Mails des Republikaners aus dem März 2015 hervor, die eine Enthüllungsplattform veröffentlicht hat.

Bislang war von weit weniger Atomwaffen ausgegangen worden. Die Federation of American Scientists (FAS) beziffert die Sprengköpfe in Israel auf 80.

Israeli soldiers raid occupied village at dawn on first day of Eid, terrifying women and children

'Shame on Israel' for turning Obama 'into some Jew hater,' Tom Friedman says

Can Facebook police incitement in Israel fairly?

Israeli forces shoot, injure 2 Palestinians in Gaza clashes

Jerusalem mayor boasts of collective punishment of city’s Palestinians

Email Leak: Colin Powell Reveals Israel Has 200 Nukes, ‘All Targeted on Tehran’

Israel has 200 nukes pointed at Iran, according to Powell emails

Israeli Settlements on West Bank Have Grown During Obama Administration

American university suspends Palestine history course

UN chief slams Bibi’s support for settlement expansion in West Bank

PLO marks 34th anniversary of Palestinian refugee camp massacre in Lebanon

Israeli forces shoot dead three people in West Bank

Inside the Palestinian refugee camp backed by Celtic football fans

Christian groups slam Israel over Gaz

Russia Discusses With Israel, Palestine Hosting of Netanyahu-Abbas Meeting

Israeli military bulldozers level land in central Gaza Strip
 

Israeli NGO: Soldiers shot unarmed Palestinian civilian in the back as he ran

Christian groups slam Israel over Gaza 'prison', call on US to cut military aid

16. 9. 2016

Members of the European Parliament show support to Women’s Boat to Gaza

Women’s Boat to Gaza sets sail to try to break Israeli blockade

Israeli forces evict Palestinian family in East Jerusalem to make room for settlers

Peres' Gesundheitszustand nach Schlaganfall verbessert sich weiter

Army Bombards Several Areas In Gaza

Fifty Detainees Join Hunger Strike As Qadi Enters Coma After Acute Pneumonia

Soldiers Kidnap Nine Palestinians In the West Bank

Israeli Soldiers Kidnap Two Palestinians Near Hebron

Sniper kills Muhammad Abu Hashhash in al-Fawwar RC though he posed no threat

World Vision lays off 120 employees in Gaza

‘Palestinians are not humans,’ Israeli soldier says

UN chief slams Netanyahu over 'ethnic cleansing' remark

US military aid to Israel gesture of solidarity: Analyst

"We, Palestinian refugees ..."

Israeli NGO: Soldiers shot unarmed Palestinian civilian in the back as he ran

The dolls that defend Palestinian culture

The Native American and the Palestinian: A Spirited Fight for Justice

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