GAZA

 
KILLER SIND UNTERWEGS

"Säule der Verteidigung" - Operation "Pillar of Defense"-

16.11.2012 - dritter Tag
Killer aus Israel - mit einem internationalen Freibrief zum töten -  sind unterwegs.

14.11.2012 bis ...

 

 

 

Hintergrund:
Israel/Palästina | Bevor die Raketen flogen >>>
Stop a New Israeli Massacre in Gaza -  BDS>>>
Sterben Palästinenser und Israelis jetzt für Netanyahus Wahlkampf? - Otmar Steinbicker >>>
AUDIO - Nahost-Experte: "Die Hamas verhält sich sehr kooperativ im Rahmen ihrer Möglichkeiten" - Lüders >>>
Gaza-Konflikt: Wer hat angefangen? - dybth -
Ein Land im Krieg verschwendet keine Gedanken für die Kinder des Feindes - Adam Keller

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2012-11-21
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2012-11-18 - Demo Berlin
Pillar of Devense - Familie Dalou

Israel kündigt Ausweitung der Gaza-Offensive an - Bemühungen einer Waffenruhe hatten bisher keinen Erfolg. Israel bombardiert weiter im Gazastreifen, die Hamas schießen Raketen auf Israels Städte. Ziel war auch Tel Aviv. >>>
 

Israel beschießt wieder Dutzende Ziele im Gaza-Streifen - Die israelische Armee hat in der Nacht wieder massiv den Gaza-Streifen bombardiert. Ziel war neben Raketenabschussrampen auch ein TV-Sender. Nach palästinensischen Angaben sind zwei Kinder unter den Toten. >>>
 

Bild rechts. In diesem Gebäude waren/sind auch die internationalen Fernsehstationen, BBC, Tageschau.
 

Netanjahu kündigt Fortsetzung der Militär-Operation an >>>

 

Keinen Krieg gegen Gaza - Die Eskalation der Gewalt stoppen - Presseerklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag

  • Hamas und Israel zu Waffenstillstand drängen

  • Einseitige Schuldzuweisungen sind fehl am Platz

  • Ursachen der Gewalt liegen in israelischer Besatzungspolitik

Kassel, Berlin, Hamburg, Nürnberg,  18. November 2012 - Zur neuerlichen Explosion der Gewalt im israelisch-palästinensischen Konflikt erklärten die Sprecher des Bundesausschusses in einer Stellungnahme:

Die neuerliche Eskalation  der Gewalt im israelisch-arabischen Konflikt, insbesondere zwischen dem Hamas-regierten Gazastreifen und der rechtsradikalen Regierung in Tel Aviv, kann leicht in einen größeren Krieg münden, in dessen Verlauf die Menschen im Gazastreifen Opfer der übermächtigen israelischen Militärmaschine würden. Erinnerungen an die Militäroffensive im Dez. 2008/Januar 2009, werden wach. Damals starben über 1.400 Bewohner des Gazastreifens, 65 Prozent von ihnen Zivilpersonen, Tausende wurden verletzt und verloren ihre Häuser und Wohnungen. Auf israelischer Seite wurden 13 Todesopfer gezählt.

Die israelische Regierung, die US-Administration, die hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik und die deutsche Bundeskanzlerin haben in diesen Stunden nichts eiligeres zu tun, als die im Gazastreifen regierende Hamas zu verurteilen und der israelischen Regierung ihre Solidarität zu bekunden – verbunden mit der Bitte, sich bei der „Verteidigung“ gegen den Hamas-Terror Zurückhaltung aufzuerlegen. Dieser Politik liegt die Vorstellung zu Grunde, das bedrohte Israel setze sich gegen die „terroristische Gewalt“ zur Wehr. Alle Militärschläge der israelischen Streitkräfte seien Reaktionen auf Gewalt, die von der anderen Seite ausginge.

Die Realität sieht anders aus. Was die aktuelle Entwicklung betrifft, so ist längst nicht ausgemacht, wer den ersten Stein warf und wer nur reagierte. Nach israelischer Lesart begann alles am Samstag, den 10. November: „Die gegenwärtige Krise begann am Samstag, als eine Panzerabwehrrakete aus dem Gazastreifen einen Jeep der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) traf und vier Soldaten verwundete, zwei von ihnen schwer.“ (Information der israelischen Botschaft in Berlin.) Seither flog die Luftwaffe „Angriffe gegen Ziele im Gazastreifen, die als Basis für terroristische Aktivitäten dienen“. Und erst am Mittwoch, den 14. November, habe Israel die „Operation Wolkensäule begonnen“, in deren Verlauf der Hamas-Militärchef Ahmed al-Dschabari gezielt getötet wurde – was wiederum Hamas dazu veranlasste, die seit dem Vortag bestehende Waffenruhe zu beenden sowie Raketen in Stellung zu bringen und zahlreich auf israelisches Gebiet abzufeuern. Das Amt der Vereinten Nationen zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten OCHA stellte in ihrem jüngsten Wochenbericht fest, dass die Gewalt schon einige Tage früher datiert. Bereits am 4. November töteten israelische Soldaten einen 23jährigen geistig behinderten Palästinenser; erst zwei Stunden später erlaubte das israelische Militär den Rettungskräften, zum Ort des Geschehens zu kommen – als jede Hilfe zu spät kam. Und am 8. November drang die israelische Armee wieder im Gazastreifen ein und eröffnete in der Nähe von Khan Younis auf offenem Gelände das Feuer und tötete einen dreizehnjährigen Jungen, der dort spielte. – Der Name der israelischen Operation „Wolkensäule“ dürfte nicht zufällig gewählt sein. Er verweist auf eine Episode aus dem Alten Testament, in der Gott sein auserwähltes Volk vor den Ägyptern rettet. Die israelische Militäraktion zielt offenbar über Hamas hinaus auf die neue Führung in Ägypten, die sich bisher demonstrativ hinter ihre „Brüder“ im Gazastreifen gestellt hat.

Wie so oft in diesem Konflikt lassen sich Aktion und Reaktion, Gewalt und Gegengewalt, Angriff und Verteidigung schwer voneinander abgrenzen. Daher ist eine einseitige Schuldzuweisung an die Adresse der „radikalislamischen“ Hamas fehl am Platz.

In Israel wird derzeit darüber debattiert, wie man mit dem Hamas-Spuk endgültig fertig werden könne. Es scheint, als gewännen die Hardliner um Netanjahu und noch weiter rechts von ihm die Oberhand. Deren Ziel hat in aller Deutlichkeit soeben ein Oberst der Reserve in einem Artikel zum Ausdruck gebracht, der – sicherlich mit Bedacht – im Newsletter der israelischen Botschaft (Datum: 16.11.2012.) verbreitet wurde. In dem Artikel heißt es u.a.: „In den Straßen Gazas laufen blutdürstige Terroristen herum, sie verstecken sich in Kindergärten und Schulen und diktieren einer Million Einwohner Südisraels ihren Tagesablauf. Was kommt als nächstes? Eine Hochzeit im Luftschutzkeller in Ashdod, oder Bar Mitzva-Feiern im Bunker in Beer Sheva? Solche zerstörerischen Kräfte dürfen nicht an unserer südlichen Grenze zu Hause sein, und die Zeit ist gekommen, dass wir sie ein für alle Mal zum Schweigen bringen.“ Und etwas weiter unten wird der Oberst noch deutlicher: „Daher muss Israel der Hamas den Krieg erklären, ihre Führung und ihre Institutionen auslöschen. Israel muss die Hamas endgültig bezwingen.“

Wir sagen ganz klar: Wenn sich solche Meinungen durchsetzen, werden wir demnächst ein fürchterliches Gemetzel im Gazastreifen erleben – mit unübersehbaren Folgen für die ganze Region. Schon jetzt ist deutlich, dass die Zivilbevölkerung am meisten unter den Angriffen leidet: Neben den 30 getöteten Palästinensern (auf israelischer Seite wurden bisher drei Opfer gezählt) wird die Infrastruktur des kleinen Landstriches zerstört. So wurden bisher fünf Trafostationen in Gaza zerstört, wodurch die Stromversorgung für 400.000 Menschen lahmgelegt wurde.

Allen militärischen Optionen in diesem Dauerkonflikt muss eine Absage erteilt werden. Stattdessen muss endlich das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat und auf ein lebenswertes Leben anerkannt werden. Der Chef der UN-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge, Filippo Grandi, hat vor wenigen Tagen seinen Bericht über die Lage vor der UN-Generalversammlung abgegeben. Darin malt er ein düsteres und alarmierendes Szenario insbesondere für die eineinhalb Millionen Menschen im Gazastreifen, die zu 80 Prozent auf Hilfe angewiesen sind, „ökonomisch stranguliert“ werden und deren „frustrierte“ Jugend (weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung) ohne jede Perspektive auf einen Job ist. Die Frustration, so der UN-Repräsentant wörtlich, „nimmt unter der palästinensischen Flüchtlingsbevölkerung zu und reflektiert die sie überwältigende Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung“. (http://www.unrwa.org/etemplate.php?id=1490) Filippo Grandi nennt auch die Ursachen: das jahrzehntelange Besatzungsregime, und fordert demnach die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens, den Stopp des Siedlungsbaus im Westjordanland und Ostjerusalem, das Ende der Siedlergewalt und der Landenteignungen. Die Verlängerung des jetzigen Zustands sei das Haupthindernis für den Frieden.

In das gleiche Horn stößt die israelische Friedensorganisation Gush Shalom. Deren Stimme mag derzeit marginalisiert erscheinen, sie drückt aber die einzige realistische Perspektive für eine Lösung des Konflikts aus. Im eigenen Interesse, so ihr Credo, müsse Israel auf den Pfad des Friedens, der Gewaltlosigkeit und des internationalen Rechts zurückkehren.

Der Bundesausschuss Friedensratschlag fordert die Bundesregierung auf, ihre bedingungslose Unterstützung der israelischen Politik aufzugeben und mäßigend auf die israelische Regierung einzuwirken. Der israelisch-palästinensische Konflikt muss internationalisiert und zu einer erstrangigen Angelegenheit der Vereinten Nationen werden. Die Friedensbewegung ist aufgerufen, in diesem Sinne die öffentliche Diskussion zu suchen, Veranstaltungen, Informationsstände, Mahnwachen u.ä. zu organisieren.

Für den Bundesausschuss Friedensratschlag:
Lühr Henken, Berlin
Wolfgang Kirstein, Hamburg
Peter Strutynski, Kassel
Ewald Ziegler, Nürnberg



Richard Falk is the United Nations Special Rapporteur on Palestinian human rights. - Richard Falk - The latest Gaza catastrophe - Many aspects of the current assault on Gaza pass under the radar screens of world conscience. - The media double standards in the West on the new and tragic Israeli escalation of violence directed at Gaza were epitomised by an absurdly partisan New York Times front page headline: "Rockets Target Jerusalem; Israel girds for Gaza Invasion" (NYT, Nov 16, 2012). Decoded somewhat, the message is this: Hamas is the aggressor, and Israel when and if it launches a ground attack on Gaza must expect itself to be further attacked by rockets. This is a stunningly Orwellian re-phrasing of reality.
The true situation is, of course, quite the opposite: Namely, that the defenseless population of Gaza can be assumed now to be acutely fearful of an all out imminent Israeli assault, while it is also true, without minimising the reality of a threat, that some rockets fired from Gaza fell harmlessly (although with admittedly menacing implications) on the outskirts of Jerusalem and Tel Aviv. There is such a gross disproportion in the capacity of the two sides to inflict damage and suffering due to Israeli total military dominance as to make perverse this reversal of concerns to what might befall Israeli society if the attack on Gaza further intensifies.
The reliance by Hamas and the various Gaza militias on indiscriminate, even if wildly inaccurate and generally harmless, rockets is a criminal violation of international humanitarian law, but the low number of casualties caused and the minor damage caused, needs to be assessed in the overall context of massive violence inflicted on the Palestinians. The widespread non-Western perception of the new cycle of violence involving Gaza is that it looks like a repetition of Israeli aggression against Gaza in late 2008, early 2009, that similarly fell between the end of American presidential elections and scheduled Israeli parliamentary elections.
Pointing fingers - There is the usual discussion over where to locate responsibility for the initial act in this renewed upsurge violence. Is it some shots fired from Gaza across the border and aimed at an armoured Israeli jeep or was it the targeted killing by an Israeli missile of Ahmed Jabari, leader of the military wing of Hamas, a few days later? Or some other act by one side or the other? Or is it the continuous violence against the people of Gaza arising from the blockade that has been imposed since mid-2007?
The assassination of Jabari came a few days after an informal truce that had been negotiated through the good offices of Egypt, and quite ironically agreed to by none other than Jabari acting on behalf of Hamas. Killing him was clearly intended as a major provocation, disrupting a carefully negotiated effort to avoid another tit-for-tat sequence of violence of the sort that has periodically taken place during the last several years >>>

 

z.Hd. Herrn Außenminister Westerwelle - "Auswärtiges Amt" <poststelle@auswaertiges-amt.de> -  Sehr geehrter Herr Außenminister, einer Mail Ihres Amtes entnehmen wir, dass Sie sich bei Ihrem ägyptischen Kollegen für eine Beendigung der Gewalt in Nahost einsetzen

Sehr geehrter Herr Westerwelle, Raketen auf Zivilisten sind schlimm, gleich von wem sie kommen! Warum lesen wir nicht, dass Sie sich auch beim israelischen Außenminister dafür einsetzen, dass die exzessive Gewalt der israelischen Streitkräfte gegen die Palästinenser in Gaza aufhört, insbesondere die gezielten Tötungen, die terroristischen Attacken gegen die Zivilbevölkerung, die Zerstörung von Infrastuktur. Besser noch: Wann setzen Sie sich bei Ihren israelischen Gesprächspartnern endlich mit dem nötigen Nachdruck dafür ein, dass die Abriegelung des Gaza-Streifens beendet wird (damit würden Sie einen einstimmigen Beschluss des Bundestages umzusetzen helfen!) und die Besetzung des Westjordanlandes aufhört, dass die weitere Zerstörung palästinensischen Eigentums durch Siedlungstätigkeit unterbleibt und die Palästinenser für die durch die Siedlungsaktivitäten und durch die Aktionen der Siedler erlittenen Verluste entschädigt werden und den Palästinensern so eine Hoffnung auf ihre Zukunft gemacht wird. 

Die Palästinensische Gemeinschaft fordert ein Ende der Aggression Israels

 Berlin, 16.11.2012 – Die Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland (PGD) verurteilt den militärischen Angriff Israels auf den Gazastreifen, der bis jetzt über 25 Palästinensern das Leben gekostet und über 300 Zivilisten verletzt hat. Die PGD betrachtet diesen als wiederholte Bestätigung für die Mordlust und Aggression Israels gegenüber den Palästinensern sowie als Missachtung aller internationalen Gesetze und Menschenrechte. Aufs Neue bestätigt die israelische Regierung durch ihre Grausamkeit und Arroganz, welche Gefahr sie für den Nahen Osten und den Weltfrieden darstellt. Die Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland fordert die UN und explizit die Bundesregierung Deutschland auf, dieses Verbrechen Israels gegenüber den wehrlosen Menschen im Gazastreifen zu verurteilen und dem Einhalt zu gebieten.

Außerdem appelliert die PGD an alle Freien Kräfte, Deutsche, Palästinensische und Pro-Palästinensischen Institutionen und Vereine sich mit dem Palästinensischen Volk zu solidarisieren und Ihren Zorn durch gemeinsame Kundgebungen, Demonstrationen und Veranstaltungen Ausdruck zu verleihen. Dadurch soll der Fokus auf das Leiden der Palästinenser gerichtet  und an das Kriegsverbrechen Israels im Gazastreifen 2008/2009 erinnert werden, welches über 1500 Tote und über 4000 Kriegsverletzte kostet.  Mit wenig hoffnungsvollen Grüß FatehYouth - Germany

 

Offener Brief, 18.11.2012 - W.Behr - Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin. Ihrer gestrigen Warnung: „Es gibt keinerlei Rechtfertigung für den Abschuss von Raketen auf Israel", liegt entweder eine groteske Realitätsferne oder blanker Zynismus zu Grunde. Für Sie gibt es demnach eine Rechtfertigung für die israelische Blockade des Ghettos von Gaza, die zu katastrophalen Lebensumständen seiner palästinensischen Bewohner führt, für die rechtswidrige Ermordung des moderaten Hamasaktivisten Jabiri, der gerade dabei war, einen Waffenstillstand zustande zu bringen sowie eine Rechtfertigung für den jetzigen unmenschlichen Einsatz der israelischen Armee.

Für Ihre bedingungslose Unterstützung des Apartheidstaates Israels werde ich Ihnen, wie schon während des Gazakrieges 2008/9 eine Tasse palästinensisches Kinderblut senden. Ich grüsse Sie - W.Behr

 

PressTV - Press TV building in Gaza hit twice in Israeli bombings >>>

 

Bombing press: Israeli strike on Gaza media center injures at least 6 (Video + Photos)  >>>

Israel pounds Gaza Strip from air and sea
- Three children killed and media centres hit as Israel keeps up bombardment for fifth straight day.

 

Iran bestreitet Raketenlieferungen in den Gazastreifen >>>
 


Hunderte Israelis demonstrieren in Tel Aviv gegen Gaza-Offensive
-  In Tel Aviv haben Hunderte Israelis gegen die Angriffe Israels auf Gaza demonstriert. Laut Farsnews unter Berufung auf die Times Israels versammelten sich Hunderte Israelis auf dem Hauptplatz von Tel Aviv. >>>


Israelische Fehlkalkulationen - Oliver Eberhardt  - Rückhalt in der Bevölkerung für Gaza-Politik der Regierung hinter deren Erwartungen - Im Nahen Osten stehen die Zeichen auf Krieg. Doch die in Israel in solchen Situationen eigentlich übliche Unterstützung für den Kurs der Regierung bleibt weitgehend aus. Misstrauisch beobachten Bevölkerung und Medien die Entwicklungen. Denn die Erinnerung an die Verfehlungen der Politik im Libanon-Krieg 2006 sind noch frisch. Die Nervosität steigt. Der Kollege in Tel Aviv berichtet gerade von einer Pressekonferenz des Verteidigungsministeriums am Vorabend, als im Hintergrund, tief, drohend, alles durchdringend, die Sirene ertönt. »Wo ist denn der nächste Luftschutzraum?«, fragt er jemanden. »Keine Ahnung; den suche ich auch«, dringt die hektisch-angespannte Antwort durch den Hörer. Dann ist ein lautes Knallen, metallisch-knirschend, zu hören. Ein Einschlag? »Kein Einschlag«, sagt ein Sprecher des Militärs einige Minuten später. Ob er's sagen würde, wenn's einer gewesen wäre? Er zögert. »Nicht, wenn ich nicht müsste«, sagt er dann. >>>

 

 Machen Sie endlich Schluss - Hermann Dierkes

Frau Bundeskanzlerin, im Namen der deutschen Geschichte, im Namen der Kinder von Gaza und der Westbank: Machen Sie endlich Schluss mit Ihrer bedingungslosen Unterstützung der völkerrechtswidrigen, kriegerischen und kolonialen Besatzungspolitik der israelischen Regierung. Nehmen Sie endlich zur Kenntnis, dass die israelische Mehrheitspolitik unwillens und unfähig zum Frieden ist, solange die zionistische Ideologie ihre Geschäftsgrundlage ist. Unterscheiden Sie endlich zwischen Unterdrückern und Unterdrückten. Sie machen sich im Namen des Holocaust für neue Verbrechen mitschuldig. Das ist einfach nur widerwärtig. Menschen- und Völkerrecht gelten universal – für alle und ohne Ausnahme. Es ist ja schön, dass Sie sich bei Putin für Pussy Riot einsetzen. Aber ihre Nahostpolitik bedeutet, dass Sie die dortigen „Pussy Riots“ zur Mäßigung aufrufen und den dortigen Putins zubilligen: „Haut drauf, aber übertreibt es nicht.“ Ich sage es Ihnen und Ihrer Regierung in aller Deutlichkeit: Sie sprechen nicht in meinem Namen!

Hermann Dierkes, Mitglied des Rates der Stadt Duisburg



Angriffe auf Gaza - Israels Premier Netanjahu kann den Rückzug planen - Ulrike Putz - Die Waffenarsenale der Hamas sind dezimiert, vor allem die gefürchteten Raketen aus Iran weitgehend vernichtet: Israels Regierungschef Netanjahu sollte die Offensive gegen den Gaza-Streifen für beendet erklären und als Erfolg verkaufen. Profitieren würden der Premier, sein Land - und die Palästinenser. >>>
 


A Short Report from the Cave Dwellers Village of Tuba - The Villages Group--In the midst of sirens and bombs in our area as part of the recent war between Israel and Gaza, I received a telephone call from Hamed from Hebron asking if we are safe. Five minutes later we received a telephone call from Eid inviting us to come to Um el Khair in South Mount Hebron because it is safer there. "It is Thursday tomorrow" I told him, "and we come at any rate."

 

Israel’s Shortsighted Assassination - Gershon Baskin - New York Times - Mr. Jabari is dead — and with him died the possibility of a long-term cease-fire. Israel may have also compromised the ability of Egyptian intelligence officials to mediate a short-term cease-fire and placed Israel’s peace treaty with Egypt at risk. This was not inevitable, and cooler heads could have prevailed >>>



Israels Offensive in Gaza Gefährliche Kraftprobe mit einer selbstbewussten Hamas - Peter Münch - Im Winter 2008/09 hat Israel der Hamas im Gaza-Streifen eine schmerzhafte Lektion erteilt und danach für ein paar Jahre weitgehend Ruhe gehabt. Doch wer nun in Jerusalem denkt, dass sich dieser Abschreckungserfolg wiederholen ließe, der könnte einem folgenschweren Irrtum aufsitzen. Die Macht der Hamas ist größer geworden - vor allem politisch. Israel wäre gut beraten, diesen Einsatz nicht zu weit zu treiben. >>>



Israel continues deadly Gaza air raids - Eight Palestinians killed as Israeli fighter jets hit Hamas government compounds, tunnels and power transformers. - Israel and Palestinian fighters have traded air strikes and rockets for a fourth day, with Israel hitting the Hamas prime minister's office and also downing a rocket aimed at Tel Aviv. The death toll from the conflict climbed on Saturday to 45: 40 Palestinians, at least 13 of them civilians, including women and children, and three Israeli civilians. At least eight people were killed and dozens more injured by overnight attacks on the Gaza Strip. >>>

 

Inside Story Americas - Gaza: How can the US manage the crisis?
With the changed landscape across the Middle East, we ask what role can Barack Obama play as the conflict escalates.


Gaza strikes: Motives and consequences - Inside Story

Inside Story - Gaza strikes: Motives and consequences


 

 

Offener Brief 16.11.2012 an den Außenminister Westerwelle

In Palästina verbreiten wieder einmal Raketen Tod und Elend. Anlässlich des gestrigen Konzertes der Staatskapelle Berlin zu Ehren von Daniel Barenboim, hat ihr Dirigent Zubin Metha erklärt, dass die zurückgestaute Energie der Menschen im brutal durch die Israelis eingeschnürten Gazastreifen sich verständlicherweise immer wieder Luft machen wird durch Raketenbeschuss auf Israel, auch wenn dieser sinnlos und gefährlich ist. Leider würde kaum jemand im Westen nach den Ursachen fragen. Schon gar nicht die einfältige Bundeskanzlerin Merkel. Der klugen Beurteilung von Zubin Metha steht in abgrundtiefer Differenz Ihre lapidare, zynische und verantwortungslose Bemerkung gegenüber, „dass Israel das Recht auf Selbstverteidigung habe“. Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob die palästinensische Bevölkerung im grössten Freiluftgefängnis der Welt das Recht auf ein menschenwürdigeres Leben beanspruchen darf? Sie haben dann Ihren israelischen Kollegen Liebermann gebeten, bei den Luftangriffen auf Gaza die Zivilbevölkerung zu schonen, ausgerechnet einen Mann, der verlauten liess, dass er Gaza „platt machen wolle wie ein Fussballfeld“.

Wenn Sie zu keiner differenzierten Beurteilung bereit sind und mit billigen Verurteilungen operieren, fördern Sie mit Sicherheit den Zulauf zu extremistischen Bewegungen des Islam. Genau so gefährlich dürfte Ihre blinde Unterstützung des Apartheidstaates Israels
sein, der sich über Menschen- und Völkerrecht nach Belieben hinwegsetzt und den Weg in die Barbarei der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ anführt, dem Sie willig zu folgen scheinen. Mit freundlichen Grüssen - W.Behr


Tunisian FM vows diplomatic effort to end assault on Gaza


 

Interview with Ismail Haniyeh - Gaza Crisis news.


 

PA: Israel holding medicine for Gaza at checkpoint - Ma`an News Agency - "Israel has held up medical supplies for the Gaza Strip at a checkpoint since Thursday morning, the Palestinian Authority said on Thursday night.PA Health Minister Hani Abdeen told Ma`an the Ramallah-based government had sent 15 trucks with 200 boxes of medicine and medical supplies to the Gaza Strip." >>>

 

Global anti-Israel protests staged as fears of Gaza ground invasion escalate (PHOTOS) - Israel’s airstrikes on Gaza have sparked global protests condemning the attack. Thousands of people across the Middle East, the West, and Europe have come out to show their disdain. Yet, some countries remain convinced of Israel’s right to attack. Israel’s airstrikes on Gaza have sparked global protests condemning the attack. Thousands of people across the Middle East, the West, and Europe have come out to show their disdain. Yet, some countries remain convinced of Israel’s right to attack. Israel’s Operation Pillar of Defense – which began Wednesday and has taken the lives of 39 Palestinians and three Israelis so far, according to Palestinian local media – has divided the international world. >>>

 

EU: GAZA-Massaker stoppen! - Die Europäischen Staaten sind aufgerufen ein neues Massaker in Gaza zu verhindern! - Stellungnahme der Europäischen Koordination der Palästinakomitees: Die EU muss ein neues Massaker in Gaza verhindern. - Der europäische Zusammenschluss von Ausschüssen und Vereinigungen für Palästina fordert von der EU, bei den israelischen Behörden für ein sofortiges Ende der Operation „Säule der Verteidigung“ zu intervenieren, einer Militäroperation, die sie am Dienstag nachmittag in Gang gesetzt hat.
Die „Säule der Verteidigung“ genannte Operation muss im größeren Zusammenhang der de-facto Besatzung und weiter bestehenden illegalen Blockade des Gazastreifens gesehen werden, beides Massnahmen, die einer wirtschaftlichen und politischen Kriegsführung gleichkommen. Ebenso muss die die dazugehörende tiefgreifende Asymmetrie zwischen Israel und den Bewohnern Gaza ins Blickfeld genommen werden.
Im Widerspruch zu israelischen Behauptungen hat die Eskalation der Gewalt nicht damit angefangen, dass Palästinenser am 10. November auf einen israelischen Streifenwagen geschossen haben. Die OCHA, das UN-Büro für die Koordination menschenrechtlicher Belange in Palästina, berichtet in ihrem Wochenrapport über den Schutz von Zivilisten vom 31.10. - 6.11., dass israelische Soldaten am 4. November aus einem Beobachtungsturm auf einen 23jährigen, geistig behinderten Palästinenser geschossen und ihn getötet hätten. Erst zwei Stunden später wurde in Absprache mit dem israelischen Militär einer palästinensischen Ambulanz der Zugang zum Ort des Geschehens erlaubt. In ihrem letzten Bericht bestätigt die OCHA, dass der Waffenstillstand, den die Ägypter vermittelt hatten, von Israel gebrochen wurde. Am 8. November sind israelische Streitkräfte östlich von Khan Younis in den Gazastreifen eingedrungen, haben in die Gegend geschossen und dabei einen dreizehnjährigen Jungen getötet. Erste Berichte von Menschenrechtsorganisationen weisen daraufhin, dass der Knabe in der Nähe seiner Behausung gespielt hat. Die Ursache des Beschusses ist noch ungeklärt. Später wurde am selben Tag im besagten Gebiet ein israelischer Soldat durch palästinensische Granatsplitter verletzt, die auf israelische Patrouillen entlang der Umzäunung abgefeuert wurden.
Von diesem Moment an hat Israel unverhältnismäßige Mittel eingesetzt, von Drohnen-Angriffen aus der Luft bis zu Marineattacken auf den Gazastreifen, einem winzigen, dicht besiedelten Gebiet, in dem es keinen sicheren Ort, keine Luftschutzkeller gibt. So genannte 'chirurgische Schläge' sind hier ein Ding der Unmöglichkeit und können nur zum Tod unschuldiger Zivilisten führen, wie es bereits während der „Operation Gegossenes Blei“ Ende 2008, Anfang 2009 der Fall war. Das Ergebnis der israelischen Militäraktion ist vorhersehbar: Zuerst und in erster Linie werden Zivilisten die Opfer sein, darunter viele Kinder und Teenager, da die Bevölkerung von Gaza zu 54% unter 18 Jahren alt ist. Lebensnotwendige Infrastruktur wird zerstört werden und die humanitäre Krise wird sich zuspitzen. Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen intervenieren, um solches Elend zu verhindern.
Außergesetzliche Tötungen und unterschiedslose und unverhältnismäßige Angriffe auf Zivilisten zu politischen Zwecken sind nicht nur ethisch inakzeptabel, sondern auch unvereinbar mit internationalem Recht und müssten aufs Schärfste verurteilt werden. Granaten und Bomben werden keinen Frieden bringen, noch werden sie die Region beruhigen. Eine dauerhafte und umfassende Lösung des Konflikts kann nur unter strikter Beachtung der humanitären Gesetzgebung und durch die Umsetzung der infrage kommenden UN-Beschlüsse erzielt werden.
Das europäische Koordinationskomitee für Palästina fordert die EU und ihre Mitgliedsstaaten auf, gegenüber Israel zu intervenieren, damit ein zweites Mal „Gegossenes Blei“, das sich bereits abzeichnet, noch verhindert werden kann.
Die EU muss alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel – von politischem und wirtschaftlichem Druck bis hin zu Sanktionen nutzen – um ein neues Massaker , und eine Entwicklung hin zu einem neuen Krieg in der Region zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen Pierre Galand, Vorsitzender (Übersetzung Irene Eckert) übernommen aus : GÖAB-Newsletter Nr. 77/2012 posted am 16.11.2012

 

Angst essen Seelen auf - Zur aktuellen Situation im Gaza-Streifen/ Eindrücke und Interviews mit lokalen Partnern von dem neuen medico-Repräsentanten für Israel und Palästina, Riad Othman

„Wir sind hier am Vorabend einer möglichen Operation am Boden. Es ist nicht unser erstes Mal in Gaza. Wir haben […] mit großer Macht und Präzision zugeschlagen.“ Der Feldherr hielt schon am Freitagabend die Ansprache vor der großen Schlacht, denn mit unter anderem diesen Worten stimmte der Befehlshaber der israelischen Armee, Benny Gantz, seine Truppen im Süden des Landes auf das ein, was vielleicht bald geschehen wird. Sicher weiß das niemand, aber es gibt klare Anzeichen dafür, dass die israelische Armee wieder einmal in den dicht besiedelten Gazastreifen bzw. Teile davon eindringen wird, um weiterhin „mit großer Macht und Präzision zuzuschlagen.“ 16.000 der ursprünglich 30.000 zusätzlich bewilligten Reservistinnen und Reservisten sind bereits mobilisiert. Gepanzerte Truppentransporter, Panzer und anderes Kriegsgerät stehen an den Grenzen nach Gaza bereit. Mittlerweile wurde die Zahl der Reserve auf 75.000 erhöht. Sollte sich Ähnliches zutragen wie bei der „Operation Gegossenes Blei“ 2009, könnte der Gazastreifen für einige hundert Menschen unter der palästinensischen Zivilbevölkerung zur Todesfalle werden. Am 14. November 2012, gut zwei Wochen vor dem Termin, an dem Präsident Mahmoud Abbas die Aufwertung Palästinas als nicht-Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen zum Mitglied mit Beobachterstatus zur Abstimmung bringen will, greift die israelische Regierung auf ein bewährtes Mittel zur Bekämpfung seiner politischen und militärischen Gegner zurück: Ahmed Jabari, der Führer des bewaffneten Arms der Hamas, wird durch einen Raketenangriff getötet. Dem ging der wiederholte Beschuss Israels mit Raketen aus dem Gazastreifen voraus. Doch ebenso gehören zur längeren Vorgeschichte der jüngsten Eskalation israelische Luftschläge und gezielte extralegale Tötungen, die gerne als militärische Eingriffe chirurgischer Natur dargestellt werden, obwohl ihnen so gut wie immer auch Zivilisten zum Opfer fallen.

Majeda Al-Saqqa (CFTA), Gaza

Ich rufe im Süden des Gazastreifens in Khan Younis bei Majeda Al-Saqqa an. Sie leitet die medico-Partnerorganisation Culture and Freedom of Thought Association (CFTA). Das Schlimmste seien die Ungewissheit und die unkontrollierbare Angst, die sich überall breit gemacht haben. Hier sind Auszüge aus unserem Gespräch.

Medico: Wie geht es Euch?

Majeda Al-Saqqa: Gut, aber hier haben alle Angst.

Medico: Was können wir tun? Was willst Du, das wir tun, um Euch zu unterstützen?

Majeda Al-Saqqa: Ich will nur, dass dieser Wahnsinn aufhört. Es ist wichtig, dass die Leute in Deutschland und im Ausland verstehen, was hier passiert und was das bei den Menschen erzeugt. Wir haben seit zwei Nächten nicht geschlafen, wir trauen uns kaum aus dem Haus. Die Leute erinnern sich noch an 2009 [an die „Operation Gegossenes Blei“, mit schweren Bombardements, einer Invasion durch die israelische Armee und weit über 1.000 Todesopfern], deswegen ist die psychologische Wirkung auf die Bevölkerung hier enorm.

Medico: Wird die Waffenruhe eingehalten, die für den Besuch des ägyptischen Premierministers vereinbart wurde?

Majeda Al-Saqqa: Nur teilweise, die Leute nutzen die relative Ruhe, um das zu tun, was sie sich die vergangenen zwei, drei Tage nicht mehr getraut haben: duschen, einkaufen, versuchen sich vorzubereiten auf eine Invasion. Mittlerweile wird stellenweise aber wieder bombardiert. Jeder hier hat Angst. Niemand weiß, ob es eine Invasion geben wird. Wir haben keine Ahnung, wie lange die Bombardements anhalten werden. Das Warten und die Ungewissheit sind das Schlimmste.

[…]Medico: Wir bleiben in Verbindung, und wenn es irgendetwas gibt, was wir konkret tun können, lass es uns sofort wissen. Majeda Al-Saqqa: Wenn Du dafür sorgen könntest, dass diese Bombardierung aufhört…

Die kurze Feuerpause während des Besuchs des ägyptischen Premierministers nutzten viele Menschen, um zu versuchen, sich so gut es geht für das einzurichten, was noch kommen kann – aber eben nicht zwangsläufig kommen wird. Das Warten und die Ungewissheit machen die Leute mürbe: Wird es eine Invasion geben? Wird das ein richtiger Krieg? Oder falls ohne Bodenoffensive weiter bombardiert werden sollte, für wie lange? Der Besuch des Premiers Hisham Kandil erlaubte es vielen Bewohner/innen von Gaza wenigstens für wenige Stunden, einem Teil ihrer Alltagsroutine nachzugehen und verschaffte ihnen so eine kurze Atempause in trügerischer Ruhe.

Physicians for Human Rights, Israel

Unterdessen arbeitet der langjährige medico-Partner Physicians for Human Rights Israel in Tel Aviv an der Unterstützung für die Betroffenen im Gazastreifen und im Süden Israels. Kaum zwei Minuten im Gespräch muss Geschäftsführer Ran Cohen das Gespräch überraschend beenden, weil es einen Raketenalarm in Tel Aviv gibt. Später wird er mir sagen, er habe die Detonation deutlich gehört. Ran schildert seine unterschiedlichen Eindrücke von der Lage in Tel Aviv.

Ran Cohen: Am Freitag schien mir die Stadt tatsächlich etwas ruhiger. Ich glaube schon, dass manche Leute zu Hause blieben. Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Es gibt hier einige Leute, die beginnen erst jetzt langsam zu verstehen, in welcher Situation sich die Menschen im Gazastreifen und Süden Israels ständig befinden. Es gab hier seit 1991 keinen Raketenalarm, von Jerusalem ganz zu schweigen. Viele Leute sind erschrocken, sie haben Angst und machen sich Sorgen. Einige sind wütend auf die Regierung und fragen, ob die Tötung Ahmed Jabaris wirklich notwendig war, ob es keinen anderen Weg gegeben hätte.

Medico: Spiegelt das die generelle Stimmung wider?

Ran Cohen: Das kann ich nicht sagen. Leider gibt es auch viele Menschen, die die Angriffe befürworten. Einige Leute ärgern sich auch darüber, dass das alles so kurz vor den Wahlen stattfindet. Sie halten es für ein sehr durchsichtiges Manöver. Sie fragen sich, weshalb man nicht mit den Palästinensern verhandelt.

Medico: Wie gehen Deine Kolleginnen und Kollegen mit der Situation um?

Ran Cohen: Viele von ihnen arbeiten auch im Süden Israels oder kommen von dort. Leider muss ich sagen, dass sie ziemlich viel Erfahrung mit Raketenalarm haben. Für sie ist das nicht neu. Ich hoffe bloß, dass die jetzige Situation auch mal ein paar Leuten in Jerusalem und Tel Aviv die Augen öffnet und sie sich gegen militärische Lösungen wenden werden.

Medico: Für wie wahrscheinlich hältst Du eine Invasion?

Ran Cohen: Ich fürchte, wenn schon so viele Reservisten mobilisiert werden, dann wird sie die Armee auch einsetzen. Schlimmer noch, es wird auch zu einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage auf der West Bank kommen. Zum einen kommt es schon jetzt infolge der israelischen Angriffe vermehrt zu Demonstrationen; zum anderen wird eine neue Protestwelle für die Tage nach dem 29.11. erwartet [wenn Mahmoud Abbas den Antrag Palästinas auf das Upgrade der Mitgliedschaft in den UN als „non-member observer state“ zur Abstimmung stellen wird]. Von weiteren Konfrontationen zwischen Palästinensern und israelischer Armee mit Verletzten ist wahrscheinlich auszugehen.

Weiter südlich, im israelischen Beer Sheba, berichtet ein Arzt: „Es gab den ganzen Morgen und die ganze Nacht hindurch Warnungen. Ich höre die Raketen über mein Haus fliegen. Die Atmosphäre im Krankenhaus ist voller Angst. Im Krankenhaus fühlen sich die Patienten relativ sicher, aber das Problem sind die Wege von zu Hause ins Krankenhaus und zurück. Wir arbeiten wie immer, aber heute kamen viele Patienten nicht zu ihren ambulanten Terminen.” Sein Kollege aus der Abteilung für Innere Medizin ergänzt: „Das Gefühl im Krankenhaus ist unangenehm. Operationen wurden abgesagt. […] Ich habe drei Kinder im Alter von drei, 11 und 15 Jahren und es ist hart ihnen zu erklären, was gerade vorgeht. Angst ist etwas, dass Du nicht kontrollieren kannst, das ist sehr schwierig. Es ist völlig klar, dass das so weitergeht, solange abwechselnd die Gewalt ohne irgendeine Lösung weitergehen wird, zumindest ohne eine Lösung, an der Israel interessiert wäre. Seit Jahrzehnten basierte Israel auf dem Mantra ‘ruhig, da wird geschossen,’ und jetzt redet Shelly Yachimovich [Führerin der Arbeitspartei, die zur Zeit in die kommenden Parlamentswahlen geht] über den Sozialstaat anstatt mit Iran oder den Palästinensern zu sprechen. Wie gehen wir die palästinensische Sache an? Durch schießen. Und wir haben nicht mal angefangen darüber zu reden, was in Gaza vor sich geht. Ich beneide die Ärzte im Shifa Hospital [in Gaza] nicht.“

Al-Mezan Centre for Human Rights, Gaza-Streifen

Endlich kann ich Issam Younis im Gazastreifen telefonisch erreichen. Er ist der Direktor des Al-Mezan Centre for Human Rights, dessen Arbeit für Demokratie und Menschenrechte medico international unterstützt. Wie CFTA auch, kämpft Al-Mezan dieser Tage an vielen Fronten. Auf der einen Seite wenden sich unsere Partner gegen die (religiös verbrämte) Radikalisierung der Gesellschaft und scheuen keinen Konflikt mit der Hamas-Regierung, um für Bürger- und Menschenrechte einzustehen. Andererseits sind sie gegen die andauernde Blockadepolitik der israelischen Regierung, die ebenso zu Beschneidungen diverser Menschenrechte führt. Issams Vorgänger musste den Gazastreifen verlassen, nachdem er verschiedentlich Todesdrohungen erhalten hatte und eine Messerattacke nur mit Glück überlebte.

Issam Younis: Was die israelische Armee den Menschen in Gaza antut, lässt sich nicht an den Opferzahlen von Toten und Verletzten bemessen. Die Menschen leiden unter den Bombardements. Du musst verstehen, dass sie ihre eigene Angst nicht oder nur schwer kontrollieren können.

Medico: Was können wir tun, um Euch als unsere Partner zu unterstützen?

Issam Younis: Du kannst nichts tun. Sorge dafür, dass die Leute in Deutschland wissen, was hier geschieht. In einer solchen Situation weißt Du nicht, was in den nächsten zwei Stunden passiert. Das ist das Schlimme.

Medico: Wir werden das natürlich weitertragen und verbreiten, Issam, aber gibt es sonst nichts, was wir augenblicklich für dich oder Al-Mezan tun können?

Issam Younis: Mach Dir keine Sorgen. Wir haben gelernt so zu leben.

Er sagte das mit einem durch das Telefon hörbaren Lächeln. Es klang nicht stolz, und vielleicht klang es nicht einmal bitter. Wenn man sich selbst aussuchen darf, was man lernt, sind es meistens Dinge, die man schön, nützlich oder interessant findet. In Angst zu leben und in regelmäßig wiederkehrenden Situationen, in denen man nicht weiß, was in den nächsten zwei Stunden passieren wird, das lernt man eigentlich nicht. Man bekommt es beigebracht.

 

 

Palästinensische Gemeinde Deutschland - Liebe Freunde des Palästinensischen Volkes, Liebe Friedensfreunde, das barbarische Gesicht der Kolonialmacht und Besatzungsregime Israel zeigt sich wieder von seiner markanten Seite. Aggression und Einschüchterung der Zivilbevölkerung. Seit Tagen bombardiert die Arme des zionistischen Staates Ziele im Gasastreifen. Die meisten Opfer und Verletzten auf palästinensischer Seite sind unter der Zivilbevölkerung zu beklagen.
Das Ausmaß der Zerstörung und die Zahl der zivilen Opfer lässt die wahren Absichten des Aggressors erkennen: Einschüchterung der Menschen im größten Gefängnis der Welt, die unter menschenunwürdigen Umständen seit 6 Jahren versuchen ihr Alltagsleben zu organisieren um den Repressalien der Besatzer zu entgehen.
Die rechtsgerechtete zionistische Regierung versucht mit ihrem barbarischen Angriff Punkte bei ihrer Bevölkerung am Vorabend der Parlamentswahlen zu sammeln und von den verehrenden sozialen und ethnischen Problemen im Land abzulenken. Fakt ist, und das nicht nur seit gestern: In Israel ist Rassismus und Araberhass salonfähig. Rassistische Tendenzen werden durch die schweigende Politik der Amerikaner und ihrer Helfer in Europa unterstützt. Mit palästinensischem Blut versucht die Liebermann-Netanyahu Kriegskoalition Wahlkampf zu betreiben.
Die Behauptung die Palästinenser haben Israel provoziert ist mehr als sarkastisch. Das zionistische Kriegsregime riegelt den Gazastreifen seit fast 6 Jahren hermetisch ab. Kollektivstrafen, wie Drosselung der Wasser- und Elektrizitätslieferungen sind nur kleine Beispiele der Alltagsdemütigungen, denen die Palästinenser täglich ausgesetzt sind. Die Zahl der palästinensischen Opfer durch zionistische Todesschwadronen in den letzten Jahren zeigt wer wen provoziert hat. Die Raketenbes chüsse der Palästinenser aus dem Gazastreifen sind Hilferufe an die arrogante demokratische Welt, die die Demokratieansätze im besetzten Palästina auf Befehl der zionistischen Machthaber in Israel verteufelt haben und sie im Keim erstickten. Der Versuch sich zur Wehr zu setzen ist auch ein Versuch das Augenmerk der „freien Welt“ auf die aussichtslose Situation von über 1,5 Millionen Menschen nach dem barbarischen Überfall 2006 zu richten.
Die Schuld an der Eskalation der Gewaltspirale den Palästinensern allein anzulasten, so wie es die Bundekanzlerin tut, ist nicht nur eine krasse Verkennung der Tatsachen, sondern eine direkte Unterstützung für den barbarischen Aggressor. Die Augen zu verschließen und 6 Jahre Belagerungszustand nicht wahrzunehmen und die zahllosen Berichte der Menschenrechtsorganisationen über die menschenunwürdige Situation im Gazastreifen und im gesamten besetzten Palästina nicht zur Kenntnis zu nehmen ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Friedenssuchenden und für die Mehrheit der deutschen Staatsbürger, die längst den wahren Kriegstreiber ausgemacht hat.
Das palästinensische Volk, das seit über 65 Jahren unter den Repressalien des zionistischen Terrors und Staatsterrors leidet hat das Recht sich zu wehren.
Wir von der Palästinensischen Gemeinde Deutschland (PGD) fordern die Bundesregierung und die EU auf, sich für eine rasche nachhaltige Friedenspolitik einzusetzen.
Wir fordern einen internationalen Schutz für die Palästinenser im besetzten Palästina. Wir fordern den sofortigen Stopp der Waffenlieferung in das Krisengebiet. Die Anerkennung des Staates Palästina in den Grenzen von 1967 mit Alquds als Hauptstadt ist der richtige Schritt für einen tragfähigen Frieden im historischen Palästina.         
Kontakt Raif Hussein M.A. -  raif@raif-hussein.de

 

Israel’s Shortsighted Assassination - Gershon Baskin - the strongman of Hamas, the head of its military wing, the man responsible for the abduction of the Israeli soldier Gilad Shalit — was assassinated on Wednesday by Israeli missiles. Why? Israel’s government has declared that the aim of the current strikes against Gaza is to rebuild deterrence so that no rockets will be fired on Israel. Israel’s targeted killings of Hamas leaders in the past sent the Hamas leadership underground and prevented rocket attacks on Israel temporarily. According to Israeli leaders, deterrence will be achieved once again by targeting and killing military and political leaders in Gaza and hitting hard at Hamas’s military infrastructure. But this policy has never been effective in the long term, even >>>

ICH BEKOMME DAS KOTZEN, WENN ICH DIE DEUTSCHEN MEDIEN HÖRE UND SEHE ZDF ARD RTL NTV N24 usw.. KILLER SIND UNTERWEGS
"Säule der Verteidigung" - Operation "Pillar of Defense"
17.11.2012 - vierter Tag

Kurzkommentar: E. Arendt - Unsere deutschen Medien melden brav, den israelischen Vorgaben folgend, Israel übe nun Vergeltung, Israel reagiere auf den Raketenbeschuss (den ich auch verurteile). Man kann nun ein "Pingpong" Spiel beginnen, wer begann?

Fakt ist, dass neben der unerträglichen Besatzung,  der tagtäglichen Entziehung der Lebensgrundlagen, Israel fast jede Woche Menschen tötet, verwundet, beschießt, behindert. Die meisten Medien verschweigen, dass - nur ein Beispiel von vielen - kurz zuvor israelische Soldaten einen Palästinenser, welcher der israelischen Grenze zu nahe kam, erschossen haben.  Müssen die Palästinenser als geduldige Opfer, die sich nicht wehren dürfen, das hinnehmen? Ich sage nein und fordere die deutschen Medien, unsere Bundeskanzlerin, den Außenminister auf, korrekt und fair zu berichten.

Ein grausamer Besatzer, der selber Opfer war, ist schon lange zum Täter geworden. Hier wird nicht reagiert, hier wird agiert.... Wenn wir Deutschen aus unserer Geschichte gelernt haben, stehen wir jetzt auf der Seite der Opfer..... Wir sagten einmal NIE WIEDER, leben wir es endlich.

 

 

Anonymous-Anhänger Unbekannte rufen zum Angriff auf israelische Websites auf - Anonymous-Aktivisten solidarisieren sich im Nahost-Konflikt mit den Palästinensern. Das Hacker-Kollektiv hat außerdem versucht, Websites der israelischen Regierung vom Netz zu nehmen.(...) Der eskalierende Streit zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas im Gaza-Streifen forderte in dieser Woche mindestens 19 Opfer, Dutzende Menschen wurden verletzt. Doch der Konflikt wird nicht nur mit Raketen, sondern zunehmend auch im Netz geführt: Die israelischen Streitkräfte nutzen intensiv Twitter zu Propagandazwecken. Nun schlägt das Internet zurück. >>>

 

Angriffe auf Gaza - Im Gaza-Konflikt setzen beide Seiten auf Ekalation: Israelis flogen bisher 800 Luftangriffe, Palästinenser feuerten 600 Raketen ab, Dutzende Menschen starben. Die radikalislamische Hamas droht mit Vergeltung für die Angriffe, Israels Außenminister mit einem gezielten Angriff auf Gazas Premier. >>>

 

Gaza Israel zerbombt Regierungssitz der Hamas - Die israelische Luftwaffe hat in nächtlichen Bombardements das Regierungsgebäude der Hamas in Gaza-Stadt schwer beschädigt. Insgesamt gab es 180 Angriffe. Zur Vorbereitung einer Bodenoffensive werden Panzer im Grenzgebiet stationiert. Aus dem Gaza-Streifen wurden 500 Raketen abgefeuert. >>>
 


Israelische Luftwaffe bombardiert Regierungssitz der Hamas (...) Nach Angaben des israelische Staatsfernsehens wurden während der Nacht etwa 180 Angriffe geflogen. Der Armee zufolge gab es seit Mittwoch mehr als 830 Angriffe auf den Gazastreifen. Die Hamas habe seither mehr als 350 Raketen abgefeuert, von denen mehr als 200 abgefangen worden seien >>>

 

Gaza Under Attack: Stories From on the Ground  >>>

 

Patriarch von Jerusalem verurteilt Heuchelei - Der emeritierte lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, hat der Weltgemeinschaft Heuchelei im Gaza-Konflikt vorgeworfen. "

Solange die Grundfrage im israelisch-palästinensischen Konflikt nicht gelöst ist, sind all die Schreie, die immer dann ausgestoßen werden, wenn die Temperatur in Gaza oder andernorts steigt, reine Heuchelei", sagte Sabbah der katholischen Zeitung "Die Tagespost". "Eine Heuchelei, der wir überdrüssig sind." Grundfrage des Konflikts sei die Dauer der israelischen Besatzung. Es gebe genug UN-Resolutionen, um den Konflikt zu lösen, aber niemand wage es, sie umzusetzen.

"Ist das Gewissen der Staatengemeinschaft stark genug, zu erwachen und zu handeln? Oder wird sie teilnahmslos bleiben angesichts der Tragödie, die das palästinensische und israelische Volk durchleben?", fragte er. Sabbah forderte ein Ende der unmenschlichen Abriegelung des Gazastreifens, die Muslimen wie Christen den Tod bringe. Man müsse die 1,25 Millionen Menschen aus ihrem Freiluftgefängnis befreien und den Konflikt lösen. Sabbah führte die römisch-katholische Kirche im Heiligen Land von 1987 bis 2008. Derzeit leben dem Blatt zufolge noch 1200 Christen in Gaza, vor allem Katholiken und Orthodoxe. Quelle http://www.freunde-palaestinas.de/

 

Finkelstein zur Gaza-Krise - RT 16.11.12 (deutsch synchron)

 

Israel at “Highest State of Readiness” for Gaza Ground Invasion - Richard Silverstein - (...) Many have taken to calling this Cast Lead II, but I think that’s wrong. A lot has changed since 2009: the Arab Spring. Egypt is governed by the Muslim Brotherhood. That is why the visit earlier today of the Egyptian prime minister to Gaza, even though symbolic, was a major piece of theater. Turkey has become hostile to Israel since the Mavi Marmara massacre. Ironically, Turkey was in the process of mediating a possible peace agreement between Syria and Israel when Olmert chose, instead, to begin one of his two wars. Erdogan’s goverment has offered once again to mediate the current conflict. This has to be in part intended to needle Netanyahu, who the Turkish leader knows wants nothing of a ceasefire nor of anything to do with Turkey. Another difference: Obama is now president instead of president-elect. Not that this means much. But one thing it does mean is this is Obama’s problem, not one he can slough off as he did in 2009 when he responded by saying he wasn’t president and therefore couldn’t do anything to stop the killing. Now he can. If he doesn’t, it will reflect upon him as president. Rep. Keith Ellison, one of two Muslim members of Congress, called for “restraint” and a “reduction in hostilities.” Not sure why he couldn’t say the “C” word (ceasefire) but it’s a helluva lot better than any other U.S. politician, that’s for sure. The only Jewish Israeli politician who’s explicitly opposed the war is Hadash’s Dov Kheinin, who spoke eloquently at last night’s anti-war rally in Tel Aviv. He was joined at the rally by Meretz’s Nitzan Horowitz. As a party, Meretz is definitely about to take a strong position in favor of saying sometime in the very near future they’ll take a definite position on the war, one way or the other. Iran also looms as another potential military threat. No doubt Netanyahu may be viewing Operation Pillar of Sand, er Smoke as a warm-up for the next really big battle, over the skies of Teheran. But I wonder how many threats Israel can balance before it picks one fight too many. Israel no longer rules supreme in the region. It has competitors, both politically and militarily. It’s dominance is still not seriously shaken, but the IDF’s swagger has been diminished by its performance in previous engagements with Hezbollah and Hamas. >>>

 


 KILLER SIND UNTERWEGS
"Säule der Verteidigung" - Operation "Pillar of Defense"
16.11.2012 - dritter Tag

 

Geht es Netanyahu wirklich um die Raketenabschüsse? Genaueres Hinsehen lohnt! - Otmar Steinbicker - Israels Begründung für den Krieg ist simpel und auf den ersten Blick einleuchtend: Die ständigen Raketenabschüsse aus Gaza auf Israel können nicht geduldet werden.
Und auf den zweiten, genaueren Blick?
Ja es gab sie, diese fast täglichen Raketenabschüsse aus Gaza auf Israel! Diese Situation war und ist unerträglich! Aber was geschah da genau? Wenn wir in Europa von Raketen sprechen, dann haben wir die Vorstellung von präzisen, mit Sicherheit Zerstörung verbreitenden Waffen. Für die Geschosse, die aus Gaza in den vergangenen Monaten nach Israel flogen, trifft eine solche Definition nicht zu. Die meisten von ihnen landeten in der Wüste und diejenigen, die trafen, rissen in der Regel allenfalls ein paar Schindeln vom Dach.Dennoch darf man diese Raketenabschüsse nicht verharmlosen! Selbst wenn diese kaum Sachschaden anrichteten, mussten sie doch auf die Psyche der Beschossenen wirken. Wer will schon seine Kinder zur Schule schicken, wenn die Gefahr besteht, dass sie von solchen Geschossen getroffen werden und dann doch mehr passiert als üblich? Diese Raketenabschüsse mussten und müssen aufhören! Wer die Raketenabschüsse beenden will, muss die Gründe erkennen und beenden.

Eine andere Frage ist: Warum fanden sich in Gaza immer wieder nicht „die Palästinenser“, aber auch nicht nur einige ganz wenige bereit, immer wieder diese oft selbst gebastelten untauglichen Geschosse in Richtung Israel zu zünden und damit das Feuer auf sich zu lenken und damit mehr Zerstörung in Gaza als in Israel anzurichten? Hass macht blind, lautet ein altes Sprichwort, das durch die Vorgänge in Gaza mehr als bestätigt wird. Es ist blinder Hass, genährt aus Verzweiflung – Verzweiflung über unhaltbare Lebensbedingungen im von Israel seit Jahren blockierten Gaza-Streifen. Da mag sich manch Verzweifelter sagen: „Lieber sich untauglich wehren, als sich gar nicht zu wehren!“ >>>

 

Gershon Baskin - Mord an der Chance für Ruhe - Kurze Zeit nach der Rückkehr Gilad Shalits entwarf ich für die israelische Regierung und die Hamas einen Entwurf zur Vereinbarung eines lange anhaltenden Waffenstillstandes. Ich ging von der Annahme aus, dass gegenwärtig keine der beiden Seiten daran interessiert sei, die Kriegshandlungen wieder aufzunehmen. Die Annahme war wohlbegründet und basierte auf der Erfahrung, die ich gemacht hatte, als ich direkt daran beteiligt war, nach dem Terroristenangriff auf der anderen Seite der Grenze zum Sinai im August 2011 einen Waffenstillstand zwischen Israel und Gaza auszuhandeln >>>

 

Kein sicherer Hafen: Angriffe auf Zivilisten in Gaza - Die israelischen Angriffe im Gazastreifen gehen nun in ihren dritten Tag. Wir schreiben diesen Bericht inmitten des Dröhnens von unaufhörlicher Bombardierung, die den ganzen gestrigen Tag und die Nacht durch anhielten. Die militärische Eskalierung der israelischen Armee geht im gesamten Gazastreifen weiter. Aus Gaza-Stadt hören wir den unaufhörlichen Lärm von Dronen und F-16-Kampfjets, die durch den Himmel über unseren Köpfen stürzen. Bomben fallen mehrmals in unserer Umgebung in dicht besiedelten zivilen Gebieten. Zu diesem Zeitpunkt hat die israelische Luftwaffe nahezu 200 Luftangriffe geflogen, womit die Zahl der Todesopfer auf 19 angestiegen ist. Unter den Opfern sind zehn Zivilisten, darunter sechs Kinder und eine Frau. Über 180 Menschen wurden verletzt, die große Mehrheit Zivilisten. Die Regionen, die beschossen wurden, sind unter anderem Beit Hanoun, das Flüchtlingslager Jabalia, die Viertel Sheikh Radwan und al-Nasser in Gaza-Stadt, Maghazi, Deir El Balah, Khan Younis und die Tunnelgegend in Rafah. >>>

 

Aufruf zur Ruhe nachdem die Zahl der zivilen Opfer in Gaza steigt - PNN/Oxfam - Während die Gewalt zwischen Israel und Gaza eskaliert ruft die internationale Hilfsorganisation Oxfam beide Seiten zur sofortigen Waffenruhe auf, um weitere zivile Opfer in den Konfliktgebieten zu verhindern. Gemäss dem palästinensischem Zentrum für Menschenrechte (PCHR) einer Partnerorganisation von Oxfam kamen bei Gefechten zwischen dem 8. und 14. November acht palästinensische Zivilisten darunter auch Kinder ums Leben und 52 weitere wurden verletzt. Im Süden Israels und im Osten Gazas wurden anfangs dieser Woche Schulen geschlossen da sich die Lage in den zwei Gebieten zuspitzte, obwohl auf Sonntag ein Waffenstillstand angekündigt war. Am Samstag den 10. November schlug eine israelische Granate auf einen Fussballplatz in Al Shajaiya ein, dabei starben zwei Kinder. Bei der später stattfindenden Trauerfeier kamen weitere zwei Zivilisten während eines Panzerbeschuss ums Leben. >>>

 

Offensive gegen Gaza Israel will 75.000 Reservisten mobilisieren - Im Nahen Osten wächst die Gefahr eines neuen Krieges: Israel will wegen des anhaltenden Raketenbeschusses durch die Hamas 75.000 Reservisten zu den Waffen rufen - und damit seine Vorbereitungen auf eine Bodenoffensive im Gaza-Streifen verstärken. Großbritannien warnt vor den Folgen. >>>

 

200 Menschen am Stephansplatz - Pro-Palästina- Demonstration in Wien - Bei einer Kundgebung von propalästinensischen Aktivisten am Wiener Stephansplatz haben sich am Freitagnachmittag rund 200 Teilnehmer eingefunden. In Reden wurde die "Aggression Israels" gegen die Bevölkerung des Gazastreifens kritisiert und die Solidarität mit den Palästinensern betont. >>>

 

Einmal Gaza und zurück - Fahrkarte für Krisenprofiteure (SB) - Einmal Gaza und zurück - für israelische Bomberpiloten ein vertrauter Befehl mit einer Gewähr auf sichere Rückkehr, die in der zivilen Luftfahrt kaum größer sein könnte. Was für die Adressaten der Bombenfracht Tod und Zerstörung bedeutet, ist laut dem Präsidenten Israels Ausdruck dessen, daß die Grenze des Erträglichen für sein Land erreicht sei. Shimon Peres ist sich mit US-Präsident Barack Obama einig darin, daß es sich bei den Angriffen auf Gaza um die Wahrnehmung des Rechts auf Selbstverteidigung handle, Selbstverteidigung gegen einen Aggressor, der vermeintlichen ohne jeden Anlaß seine selbstgebauten Raketen auf israelisches Staatsgebiet herabregnen läßt. Daß die Grenze des Erträglichen für die Palästinenser seit langem überschritten ist, spielt beim vertrauten Herunterspielen des realen Gewaltverhältnisses zwischen den beiden Konfliktparteien keine Rolle. Es wird nicht danach gefragt, wie palästinensische Kinder unter den Luftangriffen aus Israel leiden, wie traumatisiert sie durch materielle Entbehrungen und alltägliche Gewalterfahrungen sind, wenn Politiker einmal mehr fordern, beide Seiten sollten von der Gewalt Abstand nehmen, und dies in den Medien mit dem Begriff "Gewaltspirale", also einen Automatismus ohne eindeutig zu benennende Urheber, eben nicht erklärt wird. >>>



Gaza-Krieg bringt Morsi der Hamas näher - Analyse von Gudrun Harrer - Ägyptens Präsident beschuldigt Israel der "Verbrechen gegen die Menschheit" - Der ägyptische Premier Hisham Kandil ist ein parteiloser Ingenieur, den sich Präsident Mohammed Morsi als Regierungschef holte, weil er sich von ihm ausreichend Technokraten-Know-how für sein Infrastrukturverbesserungsprogramm erwartet. Und plötzlich steht Kandil im Mittelpunkt einer eminent politischen Mission: Er gibt mit seiner Solidaritätsbekundung am Freitag im Gazastreifen der populistischen Seite der neuen ägyptischen Führung sein Gesicht. >>>

 

Palästinensische Machtverhältnisse Die Stunde der Hamas - Raniah Salloum - Zerstörungen im Gaza-Streifen, Raketenalarm in Tel Aviv und Jerusalem: Hunderttausende fürchten einen neuen Krieg in Nahost. Doch die Hamas dürfte von dem Konflikt profitieren - er könnte gleich drei Probleme der Radikalislamisten lösen. >>>

 

Israel bricht neue Gaza-Offensive vom Zaun - (SB) - Die israelische Friedensbewegung und andere Organsiationen unterstellen Netanjahu, die jüngste Gaza-Offensive vom Zaun gebrochen zu haben, um sich als zuverlässiger Verteidiger der Nation aufspielen und die Knessetwahlen am 22. Januar für sein reaktionäres Parteienbündnis Likud-Beiteinu gewinnen zu können. Der Vorwurf ist nicht von der Hand zu weisen. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich der von Netanjahu reklamierte Selbstverteidigungsfall als mutwillige Eskalation der Israelis. Am 5. November haben die israelischen Streitkräfte den 23jährigen Ahmad Nabhani, der geistig behindert gewesen sein soll, erschossen, als er sich dem entlang des Gazastreifens errichteten Grenzzaun näherte. Am 8. November drangen acht israelische Panzer, die von vier Planierraupen begleitet wurden, im Süden des Gazastreifens ein. Im Zuge dieser Aktion starb ein 13jähriger Palästinenser namens Ahmed Younis Khader Abu Dakka, der Fußball mit seinen Freunden im Dorf Abassan spielte, als er von einer israelischen Kugel im Bauch getroffen wurde und innerlich verblutete. Als Vergeltung für diese beiden Taten beschossen Kämpfer der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PLFP) am 10. November an der Grenze zu Gaza ein israelisches Panzerfahrzeug mit einer Anti-Panzerrakete und verletzten alle vier Insassen. Daraufhin setzten israelische Luftwaffenangriffe ein >>>
 

Protesting Israel's Attack on Gaza - Tel Aviv


 


Presseerklärung 14.11.2012 (leicht gekürzte Übersetzung) - Jewish Voice for Peace [‚Jüdische Stimme für Frieden’] zu Israels Militäroperation „Säule der Verteidigung“

Jewish Voice for Peace (JVP) ruft angesichts der israelischen Militäroperation “Säule der Verteidigung“ zu einem sofortigen Ende aller Bombenangriffe auf Gaza auf - sowohl der Luftangriffe wie der Bombardierungen von See her- und fordert gleichzeitig ein Ende der andauernden Belagerung Gazas.

Jewish Voice for Peace ermahnt Israel, nicht das asymmetrische Kräfteverhältnis auszunutzen und die Instabilität der Region zu verschlimmern. JVP wendet sich gegen alle Angriffe auf Zivilpersonen und fordert auch ein Ende aller Raketenangriffe aus Gaza auf zivile Ziele in Israel; denn auch diese Angriffe stehen einer gerechten Konfliktlösung im Wege.

Die neue Militäroperation erhielt ihren Namen in Anspielung auf eine Bibelstelle, in der eine Wolkensäule die Israeliten auf ihrer Wanderung durch die Wüste beschützt, nachdem sie Ägypten, das Land ihrer Knechtschaft, verlassen haben.

Vor ihnen einher ging ER,
des Tags in einer Säule Gewölks, sie den Weg zu leiten,
des Nachts in einer Säule Feuers, ihnen zu leuchten,
zu gehen tags und nachts.
- Exodus 13,21

Es ist ungehörig, den Schutz aufzuführen, der den umherwandernden Israeliten in der Wüste gewährt wurde, solange Israel die beherrschende Militärmacht in der Region ist. Solange Israel fortfährt, Gaza über Luft, Land und See weiter zu kontrollieren, solange trägt Israel die Verantwortung für die palästinensische Bevölkerung in Gaza, die durch diese Gewaltaktion traumatisiert, verletzt und getötet werden wird.

JVP ruft alle Mitglieder und Unterstützer auf, alles zu tun, um die bedingungslose Militärhilfe der Vereinigten Staaten von Amerika an Israel zu beenden und um die Wirtschaftsunternehmen, die von der Zunahme der Gewalt und von Israels anhaltender Belagerung Gazas profitieren, zum Abbruch der Investitionen zu veranlassen.

Updates aus Gaza können hier verfolgt werden: https://twitter.com/theIMEU/watching-gaza 

Rabbi Alissa Wise
Director of Campaigns
Jewish Voice for Peace

Jewish Voice for Peace ist eine Organisation, die sich für eine Nahostpolitik in den den Vereinigten Statten auf der Basis von Frieden, Demokratie, Menschenrechte und der Achtung Internationalen Rechts einsetzt. 30 Unterstützergruppen mit mehr als 100.000 Mitgliedern zählt die Organisation in den USA, dazu kommen Mitglieder und Unterstützergruppen aus Israel und allen Teilen der Welt.
http://jewishvoiceforpeace.org

 

105 von 275 Raketen abgefangen- Ist das gut oder schlecht >>>

 

Netanjahu ist ein Kriegsgewinnler - Daniel Haufler - Vor den anstehenden Wahlen nutzt der Krieg dem israelischen Premier Netanjahu. Verletzungen des Völkerrechts sind für ihn kein Hindernis, sondern ein Argument für seine Wiederwahl. Krieg ist gut für einen Hardliner wie Benjamin Netanjahu. Auch ein kleiner Waffengang kann ihm Wählerstimmen bringen. Das war 1996 so, als er erstmals zu Israels Premier gewählt wurde, und es war so bei seinem politischen Comeback 2009. Wenn es darum geht, wer härter – oder besser: brutaler – gegen die Palästinenser vorgehen kann, trauen die Israels ihm mehr zu als jedem seiner Konkurrenten. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass er vor den anstehenden Wahlen diese besondere Qualität betont >>>

 

Ein Land im Krieg verschwendet keine Gedanken für die Kinder des Feindes - Adam Keller – (...) Gaza kam in den Nachrichten am letzten Donnerstag nicht vor – aber die IDF sind jeden Tag mit Gaza beschäftigt –  mit oder ohne Schlagzeilen. In derselben Zeit, in der die IDF nach Ghana zur Rettungsmission aufbricht,  überquerten israelische Panzer und Bulldozer die Grenze in den Gazastreifen und über ihnen flogen Helikopter-Gunships. Es gab eine Menge Schießerei und Gegenschießerei und Gegen-gegen-Schießerei und während dieses Schießens  flogen  Kugeln aus einem israelischen Maschinengewehr auf ein Stück Land, östlich von Khan Junis, wo Jungs zu dieser Zeit Fußball spielten.
Ob das nun eine Waffe von einem Panzer oder vom Helikopter war, wird man wahrscheinlich nie erfahren, was auch nicht wichtig ist. Wichtig ist dagegen, dass eine der Kugeln den Kopf eines 13Jährigen traf, Hamid Abu Dakka, der ein paar stunden später an seinen Wunden im Krankenhaus starb.
Das Office des IDF-Sprechers erzählte fragenden ausländischen Journalisten, dass die Soldaten nicht absichtlich mit ihren Waffen auf den Jungen gezielt hätten. Und tatsächlich ist es unwahrscheinlich ((??)), dass ein israelischer Soldat bewusst und absichtlich auf Fußball spielende Jungen schießen würden. Doch ist der Junge tot und begraben.
Was sollten die Bürger Israels über diesen tragischen Fall sagen?  Die Wahrheit ist, dass die meisten Bürger Israels überhaupt nichts von diesem Fall gehört haben. Ihre Massenmedien vergaßen es, ihnen zu sagen; Nachrichten-Herausgeber empfinden einfach nicht, dass ein toter arabischer Junge eine Nachricht wert ist.  Dann kam die harte Überraschung. >>>

 

Noch ein überflüssiger Krieg - Uri Avnery - WIE HAT er angefangen? Eine dumme Frage! - Auseinandersetzungen entlang des Gazastreifens beginnen nicht. Sie sind nur eine anhaltende Kette von Vorfällen, von denen behauptet wird, sie seien nur „Vergeltungen“ für den letzten Vorfall. Einer Aktion folgt eine Re-Aktion, der wieder eine Vergeltung folgt usw. usw.
Dieser besondere Vorfall „begann“ mit dem erfolgreichen Abfeuern einer Antipanzerrakete aus Gaza  auf ein  gepanzertes Militärpatrouillenfahrzeug auf der israelischen Seite des Grenzzauns. Es wurde behauptet, es sei die Vergeltung für das Töten  eines Fußball spielenden Jungs ein paar Tage zuvor. Aber wahrscheinlich war das Timing der Aktion zufällig – die Gelegenheit hat sich so ergeben.
Der Erfolg führte in Gaza zu Demonstrationen der Freude und des Stolzes. Wieder einmal haben Palästinenser ihre Fähigkeit,  den  gehassten Feind zu schlagen, gezeigt.
DOCH SIND die Palästinenser tatsächlich in eine sorgfältig gelegte Falle geraten. Ob der Befehl von der Hamas gegeben worden war oder von einer kleineren extremeren Organisation – es war nicht klug, dies zu tun.
Über die Grenze  auf ein Armeefahrzeug zu schießen, war wie das Überschreiten einer roten Linie. (Der Nahe Osten ist voll roter Linien.) Eine größere israelische Reaktion  folgte bestimmt.
Es war eher Routine. Israelische Panzer schossen wie gewöhnlich Granaten  in den Gazastreifen. Hamas feuerte Raketen auf israelische Städte und Dörfer. Hundert Tausende Israelis eilten in ihre Schutzkeller. Schulen wurden geschlossen.
Wie üblich traten Ägypter und andere Vermittler in Aktion. Hinter den Kulissen wurde eine neue Feuerpause arrangiert. Sie schien vorbei zu sein. Noch so eine Runde.
Die israelische Seite tat alles, um zur Normalität zurückzukehren – so schien es wenigstens. Der Ministerpräsident und der Verteidigungsminister gingen ihren Weg (zur syrischen Grenze), um zu zeigen, dass sie nicht an Gaza dachten.
Auch im Gazastreifen  atmete  man auf.  Menschen verließen ihren Schutzraum. Ihr oberster militärischer Kommandeur Ahmad Ja’abari stieg in seinen Wagen und fuhr die Hauptstraße entlang.
Und dann schnappte die Falle zu.  Der Wagen des Kommandeurs wurde von einer Rakete aus der Luft getroffen.
SOLCH EIN Anschlag geschieht nicht spontan. Er ist der Höhepunkt von monatelangen Vorbereitungen, während denen man Informationen sammelt und auf den rechten Augenblick wartet, wann er ausgeführt werden kann, ohne viele Umstehende zu töten und einen internationalen Skandal auszulösen. >>>


 

Israel eskaliert Krieg - Karin Leukefeld - Mit zahlreichen Angriffen hat Israel seinen Krieg gegen den Gazastreifen fortgesetzt. Die Zahl der Luftattacken der Operation »Säulen der Verteidigung« erhöhte sich bis Freitag morgen auf 460. Gleichzeitig berief die Armeeführung 16000 Reservisten ein; eine Bodenoffensive sei eine von vielen Optionen, sagte Armeesprecherin Avita Leibovich. >>>

 

Gaza-Konflikt: Wer hat angefangen? - dybth - In den Nachrichten liest/hoert man immer wieder, dass Israel mit dem Angriff auf Gaza auf den anhaltenden Raketenbeschuss der Palaestinenser reagiert hat. Nachfolgend eine Analyse, die aufzeigt, dass dieses GutBoese-Schema zu einfach gestrickt ist, und dass die Realitaet viel komplexer ist, als es uns die Propaganda-Maschinerie der Israelischen Regierung glaubhaft machen moechte. Wieder hat Israel Gaza angegriffen. Im Zuge des Überfalls, der am Samstag 10. November begann, wurden mindestens sieben Palästinenser getötet, fünf davon Zivilisten, drei davon Kinder. Bis zu 52 wurden verwundet, darunter sechs Frauen und zwölf Kinder.

Wie bei jeder bösartigen militärischen Offensive, die Israel in Gaza durchführt, lautet die vorherrschende Geschichte, dass es sich um eine Vergeltung für Raketen aus Gaza handelt, die in das südliche Israel abgeschossen wurden. Und das ist eine Lüge.

Es stimmt, dass am Samstag vor dem ausgedehnten israelischen Bombardement der militärische Arm der Volksfront für die Befreiung Palästinas eine Panzerabwehrrakete auf ein israelisches Militärfahrzeug in der Nähe der Grenze zu Gaza feuerte, wodurch vier israelische Soldaten verletzt wurden. Aber was führte zum Abschuss der Panzerabwehrrakete?

Als erstes erschossen israelische Militärkräfte am Montag, 5. November den 23 Jahre alten Ahmad Nabhani, als er „sich dem Grenzzaun zu Israel näherte.“ Laut zumindest einer Zeugenaussage war Nabhani geistig behindert. Dann, am Dienstag, 8. November, überschritten die israelischen Okkupationskräfte – acht Panzer und vier Bulldozer – die Grenze in den Süden von Gaza, schossen dort herum und töteten einen 13 Jahre alten Buben, wie das Palestinian Centre for Human Rights (PCHR – Palästinensisches Zentrum für Menschenrechte) berichtet. Nach vom PCHR durchgeführten Untersuchungen wurde am Donnerstag ungefähr um 16.30 Uhr der 13 Jahre alte Ahmed Younis Khader Abu Daqqa durch ein Geschoß in den Unterleib schwer verletzt, nachdem israelische Militärfahrzeuge, die in das Dorf Abassan eingedrungen waren, willkürlich herumschossen. Zu der Zeit, in der er getroffen wurde, spielte Ahmed mit seinen Freunden Fussball vor dem Haus seiner Familie, das etwa 1.200 m entfernt ist von dem Gebiet, in dem sich die israelischen Okkupationskräfte befanden. Sogar wenn ehrliche Beobachter die grausame und inhumane Blockade Gazas durch Israel außer Acht lassen und diese nicht in die Waagschale werfen bei der Bewertung, welche Seite für dieses Auflodern der Gewalt verantwortlich ist, so ist es klar, dass Israel diesen letzten Zusammenstoß begonnen hat.  >>>

 

Palästinensische Gemeinde Deutschland - Liebe Freunde des Palästinensischen Volkes,Liebe Friedensfreunde,das barbarische Gesicht der Kolonialmacht und Besatzungsregime Israel zeigt sich wieder von seiner markanten Seite. Aggression und Einschüchterung der Zivilbevölkerung. Seit Tagen bombardiert die Armee des zionistischen Staates Ziele im Gasastreifen. Die meisten Opfer und Verletzten auf palästinensischer Seite sind unter der Zivilbevölkerung zu beklagen. Das Ausmaß der Zerstörung und die Zahl der zivilen Opfer lässt die wahren Absichten des Aggressors erkennen: Einschüchterung der Menschen im größten Gefängnis der Welt, die unter menschenunwürdigen Umständen seit 6 Jahren versuchen ihr Alltagsleben zu organisieren um den Repressalien der Besatzer zu entgehen. Die rechtsgerechtete zionistische Regierung versucht mit ihrem barbarischen Angriff Punkte bei ihrer Bevölkerung am Vorabend der Parlamentswahlen zu sammeln und von den verehrenden sozialen und ethnischen Problemen im Land abzulenken. Fakt ist, und das nicht nur seit gestern: In Israel ist Rassismus und Araberhass salonfähig. Rassistische Tendenzen werden durch die schweigende Politik der Amerikaner und ihrer Helfer in Europa unterstützt. Mit palästinensischem Blut versucht die Liebermann-Netanyahu Kriegskoalition Wahlkampf zu betreiben. Die Behauptung die Palästinenser haben Israel provoziert ist mehr als sarkastisch. Das zionistische Kriegsregime riegelt den Gazastreifen seit fast 6 Jahren hermetisch ab. Kollektivstrafen, wie Drosselung der Wasser- und Elektrizitätslieferungen sind nur kleine Beispiele der Alltagsdemütigungen, denen die Palästinenser täglich ausgesetzt sind. Die Zahl der palästinensischen Opfer durch zionistische Todesschwadronen in den letzten Jahren zeigt wer wen provoziert hat. Die Raketenbeschüsse der Palästinenser aus dem Gazastreifen sind Hilferufe an die arrogante demokratische Welt, die die Demokratieansätze im besetzten Palästina auf Befehl der zionistischen Machthaber in Israel verteufelt haben und sie im Keim erstickten. Der Versuch sich zur Wehr zusetzen ist auch ein Versuch das Augenmerk der „freien Welt“ auf die aussichtslose Situation von über 1,5Millionen Menschen nach dem barbarischen Überfall 2006 zu richten. Die Schuld an der Eskalation der Gewaltspirale den Palästinensern allein anzulasten, so wie es die Bundekanzlerin tut, ist nicht nur eine krasse Verkennung der Tatsachen, sondern eine direkte Unterstützung fürden barbarischen Aggressor. Die Augen zu verschließen und 6 Jahre Belagerungszustand nicht wahrzunehmen und die zahllosen Berichte der Menschenrechtsorganisationen über die menschenunwürdige Situation im Gazastreifen und im gesamten besetzten Palästina nicht zur Kenntnis zu nehmen ist ein Schlag ins Gesicht für  jeden Friedenssuchenden und für die Mehrheit der deutschen Staatsbürger, die längst den wahren Kriegstreiberausgemacht hat. Das palästinensische Volk, das seit über 65 Jahren unter den Repressalien des zionistischen Terrors und Staatsterrors leidet hat das Recht sich zu wehren. Wir von der Palästinensischen Gemeinde Deutschland (PGD) fordern die Bundesregierung und die EU auf,sich für eine rasche nachhaltige Friedenspolitik einzusetzen. Wir fordern einen internationalen Schutz für die Palästinenser im besetzten Palästina. Wir fordern den sofortigen Stopp der Waffenlieferung in das Krisengebiet. Die Anerkennung des Staates Palästina in den Grenzen von 1967 mit Alquds als Hauptstadt ist der richtige Schritt für einen tragfähigen Frieden im historischen Palästina.  -   Palästinensische Gemeinde Deutschland PGD e.V - Home

 

"Wahlkampf mit palästinensischem Blut" - Palästinensischer Botschafter Shafi kritisiert israelischen Ministerpräsidenten - Salah Abdel Shafi im Gespräch mit Jan-Christoph - KitzlerKitzler: Israel reagiert aber nicht politisch, sondern militärisch. Auf der anderen Seite leben die Menschen vor allem im Süden Israels ja wirklich im Terror, in ständiger Angst vor den Raketenangriffen. Israel hat doch das Recht, seine Bürger zu verteidigen oder zu schützen.
Shafi: Wissen Sie, Israel ist eine Okkupationsmacht. Die Palästinenser leben unter Okkupation. Im Gazastreifen sind 1,8 Millionen auf engstem Raum, die unter einer Blockade leben. Und deswegen sagen wir: Wenn Israel Frieden haben will, wenn Israel Sicherheit haben will - Sicherheit für Israel gibt es nur, wenn die Palästinenser auch in Würde, Freiheit und in einem eigenen Staat leben können.
Kitzler: Aber wenn Sie sagen, die Palästinenser, muss man schon ein bisschen differenzieren, also es gibt die radikale Hamas im Gazastreifen, die auch nicht besonders interessiert ist am Frieden, wenn man die letzten Töne da so hört. Das ist doch auch ein Problem.
Shafi: Nein. Palästinenser sind Palästinenser, ob im Gazastreifen oder in der Westbank. Sie reden über politische Strukturen, aber ich meine über Palästinenser, das palästinensische Volk, das seit über 40 Jahren unter Okkupation lebt. Die überwiegende Mehrheit der Palästinenser wollen die Zwei-Staaten-Lösung, jetzt abgesehen, wer in Gaza herrscht heutzutage. Und deswegen sind wir bereit zu Verhandlungen mit Israel, vorausgesetzt, Israel ist bereit, ihre Okkupation der palästinensischen Gebiete zu beenden. >>>

 

Stop the Gaza war! - Wac-Maan statement - The independent trade union WAC-MAAN calls for an end to the war on Gaza, an end to the Israeli occupation, and a two-state solution based on the 1967 borders. - wac . The Israeli military operations that started in Gaza on Wednesday, November 14, 2012, are a result of four years of time-wasting by Netanyahu's right-wing government. The Netanyahu government has persistently refused to negotiate with the Palestinians on withdrawal from the West Bank and East Jerusalem. It has continued to expand settlements on Palestinian lands, while allowing the development of fascist gangs in these settlements. >>>

 

 ECCP - EUROPEAN COORDINATION OF COMMITTEES AND ASSOCIATIONS FOR PALESTINE

To the attention of Mrs. Catherine ASHTON,
High Representative of the European Union for Foreign Affairs and Security Policy
Vice President of the European Commission

Brussels, November 16, 2012

Re: the situation in Gaza

Madam the High Representative,

The European Coordination of Committees and Associations for Palestine urges you to intervene with the Israeli authorities to immediately end Operation “Pillar of Defence”, launched on Wednesday afternoon.


Operation “Pillar of Defence” must be seen within the broader context of the de-facto occupation and the on-going illegal blockade of the Gaza Strip which amounts to a form of economic and political warfare, and the deep-seated inherent asymmetry between Israel and the Palestinian population in Gaza.

Contrary to Israeli claims, the escalation of violence did not start with anti-tank missile being fired by the Palestinians at an Israeli jeep patrol on November 10. OCHA, in its Protection of Civilians Weekly Report (31.10-6.11 2012), reports that “on 4 November, Israeli forces stationed in an observatory tower shot and killed a 23 year old mentally-challenged Palestinian… It was not until two hours later, following coordination with the Israeli military, that a Palestinian ambulance was permitted to reach the area”. In its latest report, the information provided by OCHA confirms that the truce brokered by the Egyptians was violated by Israel: “on 8 November, Israeli forces conducting an incursion into Gaza, to the east of Khan Younis, opened fire towards an open area, killing a 13 year-old boy. Initial accounts by human rights organizations indicate that the boy was playing near his house, although the reason for the shooting remains unclear. Later that day, in the same area, one Israeli soldier was injured by a Palestinian mortar shell fired at Israeli forces patrolling along the perimeter fence”.

ECCP – ASBL (Belgian non-profitmaking organization) Head Office: 115, rue Stevin – 1000 Brussels – Belgium
Tel: + 32 (0) 2 230 28 48 – Fax : + 32 (0) 2 231 01 74 – Email : coordination@eccpalestine.org
 

 

 KILLER SIND UNTERWEGS

"Säule der Verteidigung" - Operation "Pillar of Defense"

16.11.2012 - dritter Tag
 

Hintergrund:
Israel/Palästina | Bevor die Raketen flogen >>>
Stop a New Israeli Massacre in Gaza -  BDS>>>
Sterben Palästinenser und Israelis jetzt für Netanyahus Wahlkampf? - Otmar Steinbicker >>>
AUDIO - Nahost-Experte: "Die Hamas verhält sich sehr kooperativ im Rahmen ihrer Möglichkeiten" - Lüders >>>
Gaza-Konflikt: Wer hat angefangen? - dybth -
Ein Land im Krieg verschwendet keine Gedanken für die Kinder des Feindes - Adam Keller

+++ Newsticker Stern >>>
Gaza live report: Day 3 - Maan News >>>#

Dokumentation - Gaza -  "Säule der Verteidigung" - Operation "Pillar of Defense" >>>
Dokumentation Gaza >>>

 

Anonymous-Anhänger Unbekannte rufen zum Angriff auf israelische Websites auf - Anonymous-Aktivisten solidarisieren sich im Nahost-Konflikt mit den Palästinensern. Das Hacker-Kollektiv hat außerdem versucht, Websites der israelischen Regierung vom Netz zu nehmen.(...) Der eskalierende Streit zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas im Gaza-Streifen forderte in dieser Woche mindestens 19 Opfer, Dutzende Menschen wurden verletzt. Doch der Konflikt wird nicht nur mit Raketen, sondern zunehmend auch im Netz geführt: Die israelischen Streitkräfte nutzen intensiv Twitter zu Propagandazwecken. Nun schlägt das Internet zurück. >>>

 

Angriffe auf Gaza - Im Gaza-Konflikt setzen beide Seiten auf Ekalation: Israelis flogen bisher 800 Luftangriffe, Palästinenser feuerten 600 Raketen ab, Dutzende Menschen starben. Die radikalislamische Hamas droht mit Vergeltung für die Angriffe, Israels Außenminister mit einem gezielten Angriff auf Gazas Premier. >>>

 

Gaza Israel zerbombt Regierungssitz der Hamas - Die israelische Luftwaffe hat in nächtlichen Bombardements das Regierungsgebäude der Hamas in Gaza-Stadt schwer beschädigt. Insgesamt gab es 180 Angriffe. Zur Vorbereitung einer Bodenoffensive werden Panzer im Grenzgebiet stationiert. Aus dem Gaza-Streifen wurden 500 Raketen abgefeuert. >>>
 


Israelische Luftwaffe bombardiert Regierungssitz der Hamas (...) Nach Angaben des israelische Staatsfernsehens wurden während der Nacht etwa 180 Angriffe geflogen. Der Armee zufolge gab es seit Mittwoch mehr als 830 Angriffe auf den Gazastreifen. Die Hamas habe seither mehr als 350 Raketen abgefeuert, von denen mehr als 200 abgefangen worden seien >>>

 

 

Gaza Under Attack: Stories From on the Ground  >>>

 


Patriarch von Jerusalem verurteilt Heuchelei
- Der emeritierte lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, hat der Weltgemeinschaft Heuchelei im Gaza-Konflikt vorgeworfen. "

Solange die Grundfrage im israelisch-palästinensischen Konflikt nicht gelöst ist, sind all die Schreie, die immer dann ausgestoßen werden, wenn die Temperatur in Gaza oder andernorts steigt, reine Heuchelei", sagte Sabbah der katholischen Zeitung "Die Tagespost". "Eine Heuchelei, der wir überdrüssig sind." Grundfrage des Konflikts sei die Dauer der israelischen Besatzung. Es gebe genug UN-Resolutionen, um den Konflikt zu lösen, aber niemand wage es, sie umzusetzen.

"Ist das Gewissen der Staatengemeinschaft stark genug, zu erwachen und zu handeln? Oder wird sie teilnahmslos bleiben angesichts der Tragödie, die das palästinensische und israelische Volk durchleben?", fragte er. Sabbah forderte ein Ende der unmenschlichen Abriegelung des Gazastreifens, die Muslimen wie Christen den Tod bringe. Man müsse die 1,25 Millionen Menschen aus ihrem Freiluftgefängnis befreien und den Konflikt lösen. Sabbah führte die römisch-katholische Kirche im Heiligen Land von 1987 bis 2008. Derzeit leben dem Blatt zufolge noch 1200 Christen in Gaza, vor allem Katholiken und Orthodoxe. Quelle http://www.freunde-palaestinas.de/

 

Finkelstein zur Gaza-Krise - RT 16.11.12 (deutsch synchron)

 

Israel at “Highest State of Readiness” for Gaza Ground Invasion - Richard Silverstein - (...) Many have taken to calling this Cast Lead II, but I think that’s wrong. A lot has changed since 2009: the Arab Spring. Egypt is governed by the Muslim Brotherhood. That is why the visit earlier today of the Egyptian prime minister to Gaza, even though symbolic, was a major piece of theater. Turkey has become hostile to Israel since the Mavi Marmara massacre. Ironically, Turkey was in the process of mediating a possible peace agreement between Syria and Israel when Olmert chose, instead, to begin one of his two wars. Erdogan’s goverment has offered once again to mediate the current conflict. This has to be in part intended to needle Netanyahu, who the Turkish leader knows wants nothing of a ceasefire nor of anything to do with Turkey. Another difference: Obama is now president instead of president-elect. Not that this means much. But one thing it does mean is this is Obama’s problem, not one he can slough off as he did in 2009 when he responded by saying he wasn’t president and therefore couldn’t do anything to stop the killing. Now he can. If he doesn’t, it will reflect upon him as president. Rep. Keith Ellison, one of two Muslim members of Congress, called for “restraint” and a “reduction in hostilities.” Not sure why he couldn’t say the “C” word (ceasefire) but it’s a helluva lot better than any other U.S. politician, that’s for sure. The only Jewish Israeli politician who’s explicitly opposed the war is Hadash’s Dov Kheinin, who spoke eloquently at last night’s anti-war rally in Tel Aviv. He was joined at the rally by Meretz’s Nitzan Horowitz. As a party, Meretz is definitely about to take a strong position in favor of saying sometime in the very near future they’ll take a definite position on the war, one way or the other. Iran also looms as another potential military threat. No doubt Netanyahu may be viewing Operation Pillar of Sand, er Smoke as a warm-up for the next really big battle, over the skies of Teheran. But I wonder how many threats Israel can balance before it picks one fight too many. Israel no longer rules supreme in the region. It has competitors, both politically and militarily. It’s dominance is still not seriously shaken, but the IDF’s swagger has been diminished by its performance in previous engagements with Hezbollah and Hamas. >>>

 

Geht es Netanyahu wirklich um die Raketenabschüsse? Genaueres Hinsehen lohnt! - Otmar Steinbicker - Israels Begründung für den Krieg ist simpel und auf den ersten Blick einleuchtend: Die ständigen Raketenabschüsse aus Gaza auf Israel können nicht geduldet werden.
Und auf den zweiten, genaueren Blick?
Ja es gab sie, diese fast täglichen Raketenabschüsse aus Gaza auf Israel! Diese Situation war und ist unerträglich! Aber was geschah da genau? Wenn wir in Europa von Raketen sprechen, dann haben wir die Vorstellung von präzisen, mit Sicherheit Zerstörung verbreitenden Waffen. Für die Geschosse, die aus Gaza in den vergangenen Monaten nach Israel flogen, trifft eine solche Definition nicht zu. Die meisten von ihnen landeten in der Wüste und diejenigen, die trafen, rissen in der Regel allenfalls ein paar Schindeln vom Dach.Dennoch darf man diese Raketenabschüsse nicht verharmlosen! Selbst wenn diese kaum Sachschaden anrichteten, mussten sie doch auf die Psyche der Beschossenen wirken. Wer will schon seine Kinder zur Schule schicken, wenn die Gefahr besteht, dass sie von solchen Geschossen getroffen werden und dann doch mehr passiert als üblich? Diese Raketenabschüsse mussten und müssen aufhören! Wer die Raketenabschüsse beenden will, muss die Gründe erkennen und beenden.

Eine andere Frage ist: Warum fanden sich in Gaza immer wieder nicht „die Palästinenser“, aber auch nicht nur einige ganz wenige bereit, immer wieder diese oft selbst gebastelten untauglichen Geschosse in Richtung Israel zu zünden und damit das Feuer auf sich zu lenken und damit mehr Zerstörung in Gaza als in Israel anzurichten? Hass macht blind, lautet ein altes Sprichwort, das durch die Vorgänge in Gaza mehr als bestätigt wird. Es ist blinder Hass, genährt aus Verzweiflung – Verzweiflung über unhaltbare Lebensbedingungen im von Israel seit Jahren blockierten Gaza-Streifen. Da mag sich manch Verzweifelter sagen: „Lieber sich untauglich wehren, als sich gar nicht zu wehren!“ >>>

 

Gershon Baskin - Mord an der Chance für Ruhe - Kurze Zeit nach der Rückkehr Gilad Shalits entwarf ich für die israelische Regierung und die Hamas einen Entwurf zur Vereinbarung eines lange anhaltenden Waffenstillstandes. Ich ging von der Annahme aus, dass gegenwärtig keine der beiden Seiten daran interessiert sei, die Kriegshandlungen wieder aufzunehmen. Die Annahme war wohlbegründet und basierte auf der Erfahrung, die ich gemacht hatte, als ich direkt daran beteiligt war, nach dem Terroristenangriff auf der anderen Seite der Grenze zum Sinai im August 2011 einen Waffenstillstand zwischen Israel und Gaza auszuhandeln >>>

 

Kein sicherer Hafen: Angriffe auf Zivilisten in Gaza - Die israelischen Angriffe im Gazastreifen gehen nun in ihren dritten Tag. Wir schreiben diesen Bericht inmitten des Dröhnens von unaufhörlicher Bombardierung, die den ganzen gestrigen Tag und die Nacht durch anhielten. Die militärische Eskalierung der israelischen Armee geht im gesamten Gazastreifen weiter. Aus Gaza-Stadt hören wir den unaufhörlichen Lärm von Dronen und F-16-Kampfjets, die durch den Himmel über unseren Köpfen stürzen. Bomben fallen mehrmals in unserer Umgebung in dicht besiedelten zivilen Gebieten. Zu diesem Zeitpunkt hat die israelische Luftwaffe nahezu 200 Luftangriffe geflogen, womit die Zahl der Todesopfer auf 19 angestiegen ist. Unter den Opfern sind zehn Zivilisten, darunter sechs Kinder und eine Frau. Über 180 Menschen wurden verletzt, die große Mehrheit Zivilisten. Die Regionen, die beschossen wurden, sind unter anderem Beit Hanoun, das Flüchtlingslager Jabalia, die Viertel Sheikh Radwan und al-Nasser in Gaza-Stadt, Maghazi, Deir El Balah, Khan Younis und die Tunnelgegend in Rafah. >>>

 

Aufruf zur Ruhe nachdem die Zahl der zivilen Opfer in Gaza steigt - PNN/Oxfam - Während die Gewalt zwischen Israel und Gaza eskaliert ruft die internationale Hilfsorganisation Oxfam beide Seiten zur sofortigen Waffenruhe auf, um weitere zivile Opfer in den Konfliktgebieten zu verhindern. Gemäss dem palästinensischem Zentrum für Menschenrechte (PCHR) einer Partnerorganisation von Oxfam kamen bei Gefechten zwischen dem 8. und 14. November acht palästinensische Zivilisten darunter auch Kinder ums Leben und 52 weitere wurden verletzt. Im Süden Israels und im Osten Gazas wurden anfangs dieser Woche Schulen geschlossen da sich die Lage in den zwei Gebieten zuspitzte, obwohl auf Sonntag ein Waffenstillstand angekündigt war. Am Samstag den 10. November schlug eine israelische Granate auf einen Fussballplatz in Al Shajaiya ein, dabei starben zwei Kinder. Bei der später stattfindenden Trauerfeier kamen weitere zwei Zivilisten während eines Panzerbeschuss ums Leben. >>>

 

Offensive gegen Gaza Israel will 75.000 Reservisten mobilisieren - Im Nahen Osten wächst die Gefahr eines neuen Krieges: Israel will wegen des anhaltenden Raketenbeschusses durch die Hamas 75.000 Reservisten zu den Waffen rufen - und damit seine Vorbereitungen auf eine Bodenoffensive im Gaza-Streifen verstärken. Großbritannien warnt vor den Folgen. >>>

 

200 Menschen am Stephansplatz - Pro-Palästina- Demonstration in Wien - Bei einer Kundgebung von propalästinensischen Aktivisten am Wiener Stephansplatz haben sich am Freitagnachmittag rund 200 Teilnehmer eingefunden. In Reden wurde die "Aggression Israels" gegen die Bevölkerung des Gazastreifens kritisiert und die Solidarität mit den Palästinensern betont. >>>

 

Einmal Gaza und zurück - Fahrkarte für Krisenprofiteure (SB) - Einmal Gaza und zurück - für israelische Bomberpiloten ein vertrauter Befehl mit einer Gewähr auf sichere Rückkehr, die in der zivilen Luftfahrt kaum größer sein könnte. Was für die Adressaten der Bombenfracht Tod und Zerstörung bedeutet, ist laut dem Präsidenten Israels Ausdruck dessen, daß die Grenze des Erträglichen für sein Land erreicht sei. Shimon Peres ist sich mit US-Präsident Barack Obama einig darin, daß es sich bei den Angriffen auf Gaza um die Wahrnehmung des Rechts auf Selbstverteidigung handle, Selbstverteidigung gegen einen Aggressor, der vermeintlichen ohne jeden Anlaß seine selbstgebauten Raketen auf israelisches Staatsgebiet herabregnen läßt. Daß die Grenze des Erträglichen für die Palästinenser seit langem überschritten ist, spielt beim vertrauten Herunterspielen des realen Gewaltverhältnisses zwischen den beiden Konfliktparteien keine Rolle. Es wird nicht danach gefragt, wie palästinensische Kinder unter den Luftangriffen aus Israel leiden, wie traumatisiert sie durch materielle Entbehrungen und alltägliche Gewalterfahrungen sind, wenn Politiker einmal mehr fordern, beide Seiten sollten von der Gewalt Abstand nehmen, und dies in den Medien mit dem Begriff "Gewaltspirale", also einen Automatismus ohne eindeutig zu benennende Urheber, eben nicht erklärt wird. >>>



Gaza-Krieg bringt Morsi der Hamas näher - Analyse von Gudrun Harrer - Ägyptens Präsident beschuldigt Israel der "Verbrechen gegen die Menschheit" - Der ägyptische Premier Hisham Kandil ist ein parteiloser Ingenieur, den sich Präsident Mohammed Morsi als Regierungschef holte, weil er sich von ihm ausreichend Technokraten-Know-how für sein Infrastrukturverbesserungsprogramm erwartet. Und plötzlich steht Kandil im Mittelpunkt einer eminent politischen Mission: Er gibt mit seiner Solidaritätsbekundung am Freitag im Gazastreifen der populistischen Seite der neuen ägyptischen Führung sein Gesicht. >>>

 

Palästinensische Machtverhältnisse Die Stunde der Hamas - Raniah Salloum - Zerstörungen im Gaza-Streifen, Raketenalarm in Tel Aviv und Jerusalem: Hunderttausende fürchten einen neuen Krieg in Nahost. Doch die Hamas dürfte von dem Konflikt profitieren - er könnte gleich drei Probleme der Radikalislamisten lösen. >>>

 

Israel bricht neue Gaza-Offensive vom Zaun - (SB) - Die israelische Friedensbewegung und andere Organsiationen unterstellen Netanjahu, die jüngste Gaza-Offensive vom Zaun gebrochen zu haben, um sich als zuverlässiger Verteidiger der Nation aufspielen und die Knessetwahlen am 22. Januar für sein reaktionäres Parteienbündnis Likud-Beiteinu gewinnen zu können. Der Vorwurf ist nicht von der Hand zu weisen. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich der von Netanjahu reklamierte Selbstverteidigungsfall als mutwillige Eskalation der Israelis. Am 5. November haben die israelischen Streitkräfte den 23jährigen Ahmad Nabhani, der geistig behindert gewesen sein soll, erschossen, als er sich dem entlang des Gazastreifens errichteten Grenzzaun näherte. Am 8. November drangen acht israelische Panzer, die von vier Planierraupen begleitet wurden, im Süden des Gazastreifens ein. Im Zuge dieser Aktion starb ein 13jähriger Palästinenser namens Ahmed Younis Khader Abu Dakka, der Fußball mit seinen Freunden im Dorf Abassan spielte, als er von einer israelischen Kugel im Bauch getroffen wurde und innerlich verblutete. Als Vergeltung für diese beiden Taten beschossen Kämpfer der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PLFP) am 10. November an der Grenze zu Gaza ein israelisches Panzerfahrzeug mit einer Anti-Panzerrakete und verletzten alle vier Insassen. Daraufhin setzten israelische Luftwaffenangriffe ein >>>

 

Protesting Israel's Attack on Gaza - Tel Aviv


 


Presseerklärung 14.11.2012 (leicht gekürzte Übersetzung) - Jewish Voice for Peace [‚Jüdische Stimme für Frieden’] zu Israels Militäroperation „Säule der Verteidigung“

Jewish Voice for Peace (JVP) ruft angesichts der israelischen Militäroperation “Säule der Verteidigung“ zu einem sofortigen Ende aller Bombenangriffe auf Gaza auf - sowohl der Luftangriffe wie der Bombardierungen von See her- und fordert gleichzeitig ein Ende der andauernden Belagerung Gazas.

Jewish Voice for Peace ermahnt Israel, nicht das asymmetrische Kräfteverhältnis auszunutzen und die Instabilität der Region zu verschlimmern. JVP wendet sich gegen alle Angriffe auf Zivilpersonen und fordert auch ein Ende aller Raketenangriffe aus Gaza auf zivile Ziele in Israel; denn auch diese Angriffe stehen einer gerechten Konfliktlösung im Wege.

Die neue Militäroperation erhielt ihren Namen in Anspielung auf eine Bibelstelle, in der eine Wolkensäule die Israeliten auf ihrer Wanderung durch die Wüste beschützt, nachdem sie Ägypten, das Land ihrer Knechtschaft, verlassen haben.

Vor ihnen einher ging ER,
des Tags in einer Säule Gewölks, sie den Weg zu leiten,
des Nachts in einer Säule Feuers, ihnen zu leuchten,
zu gehen tags und nachts.
- Exodus 13,21

Es ist ungehörig, den Schutz aufzuführen, der den umherwandernden Israeliten in der Wüste gewährt wurde, solange Israel die beherrschende Militärmacht in der Region ist. Solange Israel fortfährt, Gaza über Luft, Land und See weiter zu kontrollieren, solange trägt Israel die Verantwortung für die palästinensische Bevölkerung in Gaza, die durch diese Gewaltaktion traumatisiert, verletzt und getötet werden wird.

JVP ruft alle Mitglieder und Unterstützer auf, alles zu tun, um die bedingungslose Militärhilfe der Vereinigten Staaten von Amerika an Israel zu beenden und um die Wirtschaftsunternehmen, die von der Zunahme der Gewalt und von Israels anhaltender Belagerung Gazas profitieren, zum Abbruch der Investitionen zu veranlassen.

Updates aus Gaza können hier verfolgt werden: https://twitter.com/theIMEU/watching-gaza 

Rabbi Alissa Wise
Director of Campaigns
Jewish Voice for Peace

Jewish Voice for Peace ist eine Organisation, die sich für eine Nahostpolitik in den den Vereinigten Statten auf der Basis von Frieden, Demokratie, Menschenrechte und der Achtung Internationalen Rechts einsetzt. 30 Unterstützergruppen mit mehr als 100.000 Mitgliedern zählt die Organisation in den USA, dazu kommen Mitglieder und Unterstützergruppen aus Israel und allen Teilen der Welt.
http://jewishvoiceforpeace.org

 

105 von 275 Raketen abgefangen- Ist das gut oder schlecht >>>

 

Netanjahu ist ein Kriegsgewinnler - Daniel Haufler - Vor den anstehenden Wahlen nutzt der Krieg dem israelischen Premier Netanjahu. Verletzungen des Völkerrechts sind für ihn kein Hindernis, sondern ein Argument für seine Wiederwahl. Krieg ist gut für einen Hardliner wie Benjamin Netanjahu. Auch ein kleiner Waffengang kann ihm Wählerstimmen bringen. Das war 1996 so, als er erstmals zu Israels Premier gewählt wurde, und es war so bei seinem politischen Comeback 2009. Wenn es darum geht, wer härter – oder besser: brutaler – gegen die Palästinenser vorgehen kann, trauen die Israels ihm mehr zu als jedem seiner Konkurrenten. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass er vor den anstehenden Wahlen diese besondere Qualität betont >>>

 

Ein Land im Krieg verschwendet keine Gedanken für die Kinder des Feindes - Adam Keller – (...) Gaza kam in den Nachrichten am letzten Donnerstag nicht vor – aber die IDF sind jeden Tag mit Gaza beschäftigt –  mit oder ohne Schlagzeilen. In derselben Zeit, in der die IDF nach Ghana zur Rettungsmission aufbricht,  überquerten israelische Panzer und Bulldozer die Grenze in den Gazastreifen und über ihnen flogen Helikopter-Gunships. Es gab eine Menge Schießerei und Gegenschießerei und Gegen-gegen-Schießerei und während dieses Schießens  flogen  Kugeln aus einem israelischen Maschinengewehr auf ein Stück Land, östlich von Khan Junis, wo Jungs zu dieser Zeit Fußball spielten.
Ob das nun eine Waffe von einem Panzer oder vom Helikopter war, wird man wahrscheinlich nie erfahren, was auch nicht wichtig ist. Wichtig ist dagegen, dass eine der Kugeln den Kopf eines 13Jährigen traf, Hamid Abu Dakka, der ein paar stunden später an seinen Wunden im Krankenhaus starb.
Das Office des IDF-Sprechers erzählte fragenden ausländischen Journalisten, dass die Soldaten nicht absichtlich mit ihren Waffen auf den Jungen gezielt hätten. Und tatsächlich ist es unwahrscheinlich ((??)), dass ein israelischer Soldat bewusst und absichtlich auf Fußball spielende Jungen schießen würden. Doch ist der Junge tot und begraben.
Was sollten die Bürger Israels über diesen tragischen Fall sagen?  Die Wahrheit ist, dass die meisten Bürger Israels überhaupt nichts von diesem Fall gehört haben. Ihre Massenmedien vergaßen es, ihnen zu sagen; Nachrichten-Herausgeber empfinden einfach nicht, dass ein toter arabischer Junge eine Nachricht wert ist.  Dann kam die harte Überraschung. >>>

 

Noch ein überflüssiger Krieg - Uri Avnery - WIE HAT er angefangen? Eine dumme Frage! - Auseinandersetzungen entlang des Gazastreifens beginnen nicht. Sie sind nur eine anhaltende Kette von Vorfällen, von denen behauptet wird, sie seien nur „Vergeltungen“ für den letzten Vorfall. Einer Aktion folgt eine Re-Aktion, der wieder eine Vergeltung folgt usw. usw.
Dieser besondere Vorfall „begann“ mit dem erfolgreichen Abfeuern einer Antipanzerrakete aus Gaza  auf ein  gepanzertes Militärpatrouillenfahrzeug auf der israelischen Seite des Grenzzauns. Es wurde behauptet, es sei die Vergeltung für das Töten  eines Fußball spielenden Jungs ein paar Tage zuvor. Aber wahrscheinlich war das Timing der Aktion zufällig – die Gelegenheit hat sich so ergeben.
Der Erfolg führte in Gaza zu Demonstrationen der Freude und des Stolzes. Wieder einmal haben Palästinenser ihre Fähigkeit,  den  gehassten Feind zu schlagen, gezeigt.
DOCH SIND die Palästinenser tatsächlich in eine sorgfältig gelegte Falle geraten. Ob der Befehl von der Hamas gegeben worden war oder von einer kleineren extremeren Organisation – es war nicht klug, dies zu tun.
Über die Grenze  auf ein Armeefahrzeug zu schießen, war wie das Überschreiten einer roten Linie. (Der Nahe Osten ist voll roter Linien.) Eine größere israelische Reaktion  folgte bestimmt.
Es war eher Routine. Israelische Panzer schossen wie gewöhnlich Granaten  in den Gazastreifen. Hamas feuerte Raketen auf israelische Städte und Dörfer. Hundert Tausende Israelis eilten in ihre Schutzkeller. Schulen wurden geschlossen.
Wie üblich traten Ägypter und andere Vermittler in Aktion. Hinter den Kulissen wurde eine neue Feuerpause arrangiert. Sie schien vorbei zu sein. Noch so eine Runde.
Die israelische Seite tat alles, um zur Normalität zurückzukehren – so schien es wenigstens. Der Ministerpräsident und der Verteidigungsminister gingen ihren Weg (zur syrischen Grenze), um zu zeigen, dass sie nicht an Gaza dachten.
Auch im Gazastreifen  atmete  man auf.  Menschen verließen ihren Schutzraum. Ihr oberster militärischer Kommandeur Ahmad Ja’abari stieg in seinen Wagen und fuhr die Hauptstraße entlang.
Und dann schnappte die Falle zu.  Der Wagen des Kommandeurs wurde von einer Rakete aus der Luft getroffen.
SOLCH EIN Anschlag geschieht nicht spontan. Er ist der Höhepunkt von monatelangen Vorbereitungen, während denen man Informationen sammelt und auf den rechten Augenblick wartet, wann er ausgeführt werden kann, ohne viele Umstehende zu töten und einen internationalen Skandal auszulösen. >>>


 

Israel eskaliert Krieg - Karin Leukefeld - Mit zahlreichen Angriffen hat Israel seinen Krieg gegen den Gazastreifen fortgesetzt. Die Zahl der Luftattacken der Operation »Säulen der Verteidigung« erhöhte sich bis Freitag morgen auf 460. Gleichzeitig berief die Armeeführung 16000 Reservisten ein; eine Bodenoffensive sei eine von vielen Optionen, sagte Armeesprecherin Avita Leibovich. >>>

 

Gaza-Konflikt: Wer hat angefangen? - dybth - In den Nachrichten liest/hoert man immer wieder, dass Israel mit dem Angriff auf Gaza auf den anhaltenden Raketenbeschuss der Palaestinenser reagiert hat. Nachfolgend eine Analyse, die aufzeigt, dass dieses GutBoese-Schema zu einfach gestrickt ist, und dass die Realitaet viel komplexer ist, als es uns die Propaganda-Maschinerie der Israelischen Regierung glaubhaft machen moechte. Wieder hat Israel Gaza angegriffen. Im Zuge des Überfalls, der am Samstag 10. November begann, wurden mindestens sieben Palästinenser getötet, fünf davon Zivilisten, drei davon Kinder. Bis zu 52 wurden verwundet, darunter sechs Frauen und zwölf Kinder.

Wie bei jeder bösartigen militärischen Offensive, die Israel in Gaza durchführt, lautet die vorherrschende Geschichte, dass es sich um eine Vergeltung für Raketen aus Gaza handelt, die in das südliche Israel abgeschossen wurden. Und das ist eine Lüge.

Es stimmt, dass am Samstag vor dem ausgedehnten israelischen Bombardement der militärische Arm der Volksfront für die Befreiung Palästinas eine Panzerabwehrrakete auf ein israelisches Militärfahrzeug in der Nähe der Grenze zu Gaza feuerte, wodurch vier israelische Soldaten verletzt wurden. Aber was führte zum Abschuss der Panzerabwehrrakete?

Als erstes erschossen israelische Militärkräfte am Montag, 5. November den 23 Jahre alten Ahmad Nabhani, als er „sich dem Grenzzaun zu Israel näherte.“ Laut zumindest einer Zeugenaussage war Nabhani geistig behindert. Dann, am Dienstag, 8. November, überschritten die israelischen Okkupationskräfte – acht Panzer und vier Bulldozer – die Grenze in den Süden von Gaza, schossen dort herum und töteten einen 13 Jahre alten Buben, wie das Palestinian Centre for Human Rights (PCHR – Palästinensisches Zentrum für Menschenrechte) berichtet. Nach vom PCHR durchgeführten Untersuchungen wurde am Donnerstag ungefähr um 16.30 Uhr der 13 Jahre alte Ahmed Younis Khader Abu Daqqa durch ein Geschoß in den Unterleib schwer verletzt, nachdem israelische Militärfahrzeuge, die in das Dorf Abassan eingedrungen waren, willkürlich herumschossen. Zu der Zeit, in der er getroffen wurde, spielte Ahmed mit seinen Freunden Fussball vor dem Haus seiner Familie, das etwa 1.200 m entfernt ist von dem Gebiet, in dem sich die israelischen Okkupationskräfte befanden. Sogar wenn ehrliche Beobachter die grausame und inhumane Blockade Gazas durch Israel außer Acht lassen und diese nicht in die Waagschale werfen bei der Bewertung, welche Seite für dieses Auflodern der Gewalt verantwortlich ist, so ist es klar, dass Israel diesen letzten Zusammenstoß begonnen hat.  >>>

 

Palästinensische Gemeinde Deutschland - Liebe Freunde des Palästinensischen Volkes,Liebe Friedensfreunde,das barbarische Gesicht der Kolonialmacht und Besatzungsregime Israel zeigt sich wieder von seiner markanten Seite. Aggression und Einschüchterung der Zivilbevölkerung. Seit Tagen bombardiert die Armee des zionistischen Staates Ziele im Gasastreifen. Die meisten Opfer und Verletzten auf palästinensischer Seite sind unter der Zivilbevölkerung zu beklagen. Das Ausmaß der Zerstörung und die Zahl der zivilen Opfer lässt die wahren Absichten des Aggressors erkennen: Einschüchterung der Menschen im größten Gefängnis der Welt, die unter menschenunwürdigen Umständen seit 6 Jahren versuchen ihr Alltagsleben zu organisieren um den Repressalien der Besatzer zu entgehen. Die rechtsgerechtete zionistische Regierung versucht mit ihrem barbarischen Angriff Punkte bei ihrer Bevölkerung am Vorabend der Parlamentswahlen zu sammeln und von den verehrenden sozialen und ethnischen Problemen im Land abzulenken. Fakt ist, und das nicht nur seit gestern: In Israel ist Rassismus und Araberhass salonfähig. Rassistische Tendenzen werden durch die schweigende Politik der Amerikaner und ihrer Helfer in Europa unterstützt. Mit palästinensischem Blut versucht die Liebermann-Netanyahu Kriegskoalition Wahlkampf zu betreiben. Die Behauptung die Palästinenser haben Israel provoziert ist mehr als sarkastisch. Das zionistische Kriegsregime riegelt den Gazastreifen seit fast 6 Jahren hermetisch ab. Kollektivstrafen, wie Drosselung der Wasser- und Elektrizitätslieferungen sind nur kleine Beispiele der Alltagsdemütigungen, denen die Palästinenser täglich ausgesetzt sind. Die Zahl der palästinensischen Opfer durch zionistische Todesschwadronen in den letzten Jahren zeigt wer wen provoziert hat. Die Raketenbeschüsse der Palästinenser aus dem Gazastreifen sind Hilferufe an die arrogante demokratische Welt, die die Demokratieansätze im besetzten Palästina auf Befehl der zionistischen Machthaber in Israel verteufelt haben und sie im Keim erstickten. Der Versuch sich zur Wehr zusetzen ist auch ein Versuch das Augenmerk der „freien Welt“ auf die aussichtslose Situation von über 1,5Millionen Menschen nach dem barbarischen Überfall 2006 zu richten. Die Schuld an der Eskalation der Gewaltspirale den Palästinensern allein anzulasten, so wie es die Bundekanzlerin tut, ist nicht nur eine krasse Verkennung der Tatsachen, sondern eine direkte Unterstützung fürden barbarischen Aggressor. Die Augen zu verschließen und 6 Jahre Belagerungszustand nicht wahrzunehmen und die zahllosen Berichte der Menschenrechtsorganisationen über die menschenunwürdige Situation im Gazastreifen und im gesamten besetzten Palästina nicht zur Kenntnis zu nehmen ist ein Schlag ins Gesicht für  jeden Friedenssuchenden und für die Mehrheit der deutschen Staatsbürger, die längst den wahren Kriegstreiberausgemacht hat. Das palästinensische Volk, das seit über 65 Jahren unter den Repressalien des zionistischen Terrors und Staatsterrors leidet hat das Recht sich zu wehren. Wir von der Palästinensischen Gemeinde Deutschland (PGD) fordern die Bundesregierung und die EU auf,sich für eine rasche nachhaltige Friedenspolitik einzusetzen. Wir fordern einen internationalen Schutz für die Palästinenser im besetzten Palästina. Wir fordern den sofortigen Stopp der Waffenlieferung in das Krisengebiet. Die Anerkennung des Staates Palästina in den Grenzen von 1967 mit Alquds als Hauptstadt ist der richtige Schritt für einen tragfähigen Frieden im historischen Palästina.  -   Palästinensische Gemeinde Deutschland PGD e.V - Home

 

"Wahlkampf mit palästinensischem Blut" - Palästinensischer Botschafter Shafi kritisiert israelischen Ministerpräsidenten - Salah Abdel Shafi im Gespräch mit Jan-Christoph - KitzlerKitzler: Israel reagiert aber nicht politisch, sondern militärisch. Auf der anderen Seite leben die Menschen vor allem im Süden Israels ja wirklich im Terror, in ständiger Angst vor den Raketenangriffen. Israel hat doch das Recht, seine Bürger zu verteidigen oder zu schützen.
Shafi: Wissen Sie, Israel ist eine Okkupationsmacht. Die Palästinenser leben unter Okkupation. Im Gazastreifen sind 1,8 Millionen auf engstem Raum, die unter einer Blockade leben. Und deswegen sagen wir: Wenn Israel Frieden haben will, wenn Israel Sicherheit haben will - Sicherheit für Israel gibt es nur, wenn die Palästinenser auch in Würde, Freiheit und in einem eigenen Staat leben können.
Kitzler: Aber wenn Sie sagen, die Palästinenser, muss man schon ein bisschen differenzieren, also es gibt die radikale Hamas im Gazastreifen, die auch nicht besonders interessiert ist am Frieden, wenn man die letzten Töne da so hört. Das ist doch auch ein Problem.
Shafi: Nein. Palästinenser sind Palästinenser, ob im Gazastreifen oder in der Westbank. Sie reden über politische Strukturen, aber ich meine über Palästinenser, das palästinensische Volk, das seit über 40 Jahren unter Okkupation lebt. Die überwiegende Mehrheit der Palästinenser wollen die Zwei-Staaten-Lösung, jetzt abgesehen, wer in Gaza herrscht heutzutage. Und deswegen sind wir bereit zu Verhandlungen mit Israel, vorausgesetzt, Israel ist bereit, ihre Okkupation der palästinensischen Gebiete zu beenden. >>>

 

Stop the Gaza war! - Wac-Maan statement - The independent trade union WAC-MAAN calls for an end to the war on Gaza, an end to the Israeli occupation, and a two-state solution based on the 1967 borders. - wac . The Israeli military operations that started in Gaza on Wednesday, November 14, 2012, are a result of four years of time-wasting by Netanyahu's right-wing government. The Netanyahu government has persistently refused to negotiate with the Palestinians on withdrawal from the West Bank and East Jerusalem. It has continued to expand settlements on Palestinian lands, while allowing the development of fascist gangs in these settlements. >>>

 

 ECCP - EUROPEAN COORDINATION OF COMMITTEES AND ASSOCIATIONS FOR PALESTINE

To the attention of Mrs. Catherine ASHTON,
High Representative of the European Union for Foreign Affairs and Security Policy
Vice President of the European Commission

Brussels, November 16, 2012

Re: the situation in Gaza

Madam the High Representative,

The European Coordination of Committees and Associations for Palestine urges you to intervene with the Israeli authorities to immediately end Operation “Pillar of Defence”, launched on Wednesday afternoon.


Operation “Pillar of Defence” must be seen within the broader context of the de-facto occupation and the on-going illegal blockade of the Gaza Strip which amounts to a form of economic and political warfare, and the deep-seated inherent asymmetry between Israel and the Palestinian population in Gaza.

Contrary to Israeli claims, the escalation of violence did not start with anti-tank missile being fired by the Palestinians at an Israeli jeep patrol on November 10. OCHA, in its Protection of Civilians Weekly Report (31.10-6.11 2012), reports that “on 4 November, Israeli forces stationed in an observatory tower shot and killed a 23 year old mentally-challenged Palestinian… It was not until two hours later, following coordination with the Israeli military, that a Palestinian ambulance was permitted to reach the area”. In its latest report, the information provided by OCHA confirms that the truce brokered by the Egyptians was violated by Israel: “on 8 November, Israeli forces conducting an incursion into Gaza, to the east of Khan Younis, opened fire towards an open area, killing a 13 year-old boy. Initial accounts by human rights organizations indicate that the boy was playing near his house, although the reason for the shooting remains unclear. Later that day, in the same area, one Israeli soldier was injured by a Palestinian mortar shell fired at Israeli forces patrolling along the perimeter fence”.

ECCP – ASBL (Belgian non-profitmaking organization) Head Office: 115, rue Stevin – 1000 Brussels – Belgium
Tel: + 32 (0) 2 230 28 48 – Fax : + 32 (0) 2 231 01 74 – Email : coordination@eccpalestine.org
 

 

Bevor die Raketen flogen - Emran Feroz - Die Kassam-Geschosse der Palästinenser werden als Ursache des Frontalangriffs auf den Gazastreifen dargestellt. Ausgeblendet bleibt ein vorangegangener Grenzzwischenfall - Seit Mittwoch wird der Gaza-Streifen von israelischen Flugzeugen bombardiert. Obwohl unter anderem der Militärchef der Hamas, Ahmad al-Jabari, getötet wurde, sieht die israelische Regierung kein Ende der Angriffe und will sogar eine Bodenoffensive nicht ausschließen. Allem Anschein nach ist Bibi Netanjahu jedes Mittel recht, um die kommenden Wahlen zu gewinnen. Der israelische Angriff soll eine Antwort auf den Raketenbeschuss der Hamas sein. Die Angriffe der Hamas sollen in den letzten Tagen massiv zugenommen haben. Allerdings verschweigen die meisten Medien, dass kurz zuvor israelische Soldaten einen Palästinenser, welcher der israelischen Grenze zu Nahe kam, erschossen haben. Der Mann war unbewaffnet und geistig behindert. Solche Tötungen waren auch in der Vergangenheit kein Einzelfall. >>>

 

Auf der Suche nach Feinden - Lutz Herden - Israel Mit seiner Gaza-Strategie tut Premier Netanjahu so, als habe sich das arabische Umfeld der Konfliktzone nicht verändert. Nun aber greifen Kairo und Tunis diplomatisch ein - Israel hat sich 2005 aus dem Gazastreifen zurückgezogen und danach das Gebiet mit 1,5 Millionen Menschen auf 360 Quadratkilometern wie eine Quarantänestation abgeriegelt. Wie zu erwarten, stieg der Druck im überheizten Kessel und musste sich irgendwann entladen. Bald flogen die ersten Quassam-Raketen – die Menschen im Süden Israels lebten dadurch nicht sicherer. In den Jahren 2006 und 2007 wurde der Gazastreifen von der israelischen Luftwaffe mehrfach bombardiert. An Gegenangriffen aus dem Gazastreifen fehlte es ebenfalls nicht – die Menschen im Süden Israels lebten dadurch nicht sicherer.  >>>



Raketenbeschuss Hamas zielt auf Großstädte in Israel - Erst Tel Aviv, jetzt Jerusalem: Die radikal-islamische Hamas setzt ihren Raketenbeschuss auf Ziele in Israel fort. Am Spätnachmittag schlug ein Geschoss im Großraum Jerusalem ein >>>
 

 

Egypt PM decries Gaza 'aggression' by Israel >>>



لازم تفهم جاليوت...  في عنا انتخابات في ينايرNo safe haven: Civilians under attack in the Gaza Strip - The Israeli attacks across the Gaza Strip have entered their third day. We write this report amid the sounds of incessant bombings, which have continued all day yesterday and throughout the night. Yesterday we visited Al Shifa hospital, to where most of the injured are brought. There we spoke with doctors, patients, their relatives, and witnesses about what they are going through in the current escalation in the Gaza Strip. We wish to share some of the stories of the people we met. >>>
 

Hamas feuert Rakete auf Tel Aviv - Luftalarm  - Die Lage in Nahost spitzt sich noch weiter zu: Zum zweiten Mal ist in Tel Aviv Luftalarm ausgelöst worden, Zeugen berichten von einer schweren Explosion. Der Polizei zufolge verfehlte eine Rakete der Hamas aber ihr Ziel. Israels Luftwaffe bombardiert unvermindert Gaza. >>>

Kurzkommentar: E. Arendt - Ob wirklich die Hamas die Waffenruhe brach oder, wie ich eher vermute eine Gruppe die nicht von der Hamas beeinflusst werden kann?
 

Kairos Premier in Gaza Ägypten soll Hamas zum Waffenstillstand bringen - Der Gaza-Konflikt zwingt Ägyptens Regierung zur diplomatischen Gratwanderung. Präsident Mursi muss sein israelfeindliches Wahlvolk zufriedenstellen, gleichzeitig erwartet der Westen, dass er die Hamas zum Waffenstillstand bringt. Es steht viel auf dem Spiel: Gibt es Krieg - oder nicht? Von Ulrike Putz >>>
 

Krise in Nahost: Merkel macht Hamas für Gewalt verantwortlich >>>
 

Stop a New Israeli Massacre in Gaza: Boycott Israel Now! -  Palestinian BDS National Committee -  On November 8, Israel carried out an attack on civilians in the occupied and besieged Gaza Strip, shooting 13-year-old Ahmad Abu Daqqa while he played football with friends. By November 14, Israel had intensified its attacks on Gaza and begun to implement an intensive plan of aggression that at the time of writing has killed at least 15 Palestinians, including at least 6 children, and injured over 150, predominantly civilians. Despite biased Western media reports to the contrary, it is clear that Israel has initiated and escalated this new assault [1] on the eve of its upcoming parliamentary elections, underlining the time-honoured Israeli formula of Palestinian bodies for ballots. >>>
 

Israel ruft 16.000 Reservisten zu den Waffen - Israel macht Ernst, das Militär hat wegen der Gaza-Krise 16.000 Reservisten einberufen. Truppen, Panzer und anderes schweres Gerät rücken an die Grenze zur Palästinenser-Enklave vor. Noch gilt eine kurze Feuerpause, Ägyptens Premier besucht die Region. (...)  Unvermindert bombardierte die israelische Luftwaffe Ziele im Gaza-Streifen. Sie flog nach Regierungsangaben rund 130 Angriffe. Dabei wurde ein Gebäude des Innenministeriums der Hamas in Hamas-Stadt zerstört. (...) Der ägyptische Ministerpräsident Hischam Kandil traf am Freitagmorgen im Gaza-Streifen ein. Während des dreistündigen Besuchs sollen die Waffen ruhen. Das hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Freitagmorgen angeordnet. (...) Scharfe Kritik kam vom türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu. Er nannte die israelischen Angriffe auf den Gazas-Streifen ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Mit Massakern und Attentaten lasse sich im Nahen Osten kein Frieden erreichen, zitierten türkische Medien den Minister. Israel warf er vor, den Gaza-Streifen in ein Gefängnis verwandelt zu haben.>>>
 

'Ceasefire' collapses as Egypt PM visits Gaza >>>
 

As Gaza death toll mounts, Cairo tries to mediate Hamas-Israel truce - Dina Ezzat - Al Ahram daily "We cannot accept the Israeli argument that the aggression was prompted by rocket attacks [from the Gaza Strip], since these rocket attacks come within the context of the continued Israeli occupation and blockade of Gaza," said Nazih Naggari, deputy spokesman for Egypt`s foreign ministry."UN Security Council Resolution 1860, which ended Israel`s Operation Cast Lead attack on the Gaza Strip in 2009, included clear language on the need to end the occupation, as stipulated in relevant UNSC resolutions 242 and 338," he added." >>>
 

Israel will Angriffe auf Gaza während Kandil-Besuch aussetzen >>>

Morsi Warns Israel Against Attacking Egyptian Delegates Visiting Gaza
 

'Ceasefire' collapses as Egypt PM visits Gaza



 

Israeli Ground Invasion of Gaza Imminent - Richard Silverstein on November 16, 2012 -  IDF heavy weaponry, including tanks and armored personnel carriers are massing near the Gaza border, signalling Israel’s intent to launch a ground invasion of the enclave. 16,000 reservists have been summoned for military service, another sign of a planned assault. The AP has been speaking of tomorrow as the date for launching the new offensive. If these indications prove correct, then the killing machine will move into high gear and we should expect a rise in the casualty count (on both sides). My Israeli source tells me that there is one dominant reason why Bibi must invade. He can’t allow himself to be outdone by his rival, Ehud Olmert, who had an invasion of his own in 2009. Ehud Barak too, needs an invasion because he was defense minister during the first Gaza war and couldn’t stand for accepting less than what he “achieved” then. You may argue that this is overly cynical. My response? >>>
 

Friday; Israel Carried Out 30 Air Strikes Against Gaza In Less Than 30 Minutes

Three More Palestinians Killed In Gaza, 19 in 24 Hours, 23 Since Saturday

Kriegsgefahr in Nahost- Israel bereitet Bodenoffensive im Gaza-Streifen vor>>>

 

 

 

KILLER SIND UNTERWEGS
"Säule der Verteidigung" - Operation "Pillar of Defense"- 15.11.2012 - zweiter Tag
Killer aus Israel - mit einem internationalen Freibrief zum töten -  sind unterwegs.

 

Israel bereitet Bodenoffensive im Gaza-Streifen vor - Die ersten Truppen nehmen Kurs auf die Grenze, bis zu 30.000 Reservisten stehen vor der Einberufung in die Armee: Israel treibt die Vorbereitungen für eine Bodenoffensive im Gaza-Streifen voran. Die Regierung reagiert damit auf unverminderte Raketenangriffe, die sogar Tel Aviv erreichten. >>>
 

The story behind the photo: Journalist’s 11-month-old son killed in Gaza strikes - Max Fisher - The front page photo on Thursday’s Washington Post tells, in a single frame, a very personal story from Wednesday’s Israeli airstrikes on the Gaza Strip. Jihad Misharawi, a BBC Arabic journalist who lives in Gaza, carries the body of his 11-month old son, Omar, through al-Shifa hospital in Gaza City. An Israeli round hit Misharawi’s four-room home in Gaza Wednesday, killing his son, according to BBC Middle East bureau chief Paul Danahar, who arrived in Gaza earlier Thursday. Misharawi’s sister-in-law was also killed, and his brother wounded. Misharawi told Danahar that, when the round landed, there was no fighting in his residential neighborhood. >>>



Krise im Nahen Osten - Scholl-Latour: „Die Lage ist extrem gefährlich“ -  Es sind die schwersten Kämpfe zwischen Israelis und Palästinensern seit vielen Jahren. Nach Raketeneinschlägen in Tel Aviv plant Israel offenbar eine Bodenoffensive. Nahost-Experte Peter Scholl-Latour warnt vor einer Eskalation des Konflikts. (...) Ägyptens Präsident Mohammed Mursi sagte dagegen, Israel müsse begreifen, dass „diese Aggression“ nur zu Instabilität in der Region führe und die Sicherheit in beträchtlichem Umfang gefährde. Als Zeichen der Solidarität kündigte das Land für Freitag einen Besuch seines Ministerpräsidenten Hischam Kandil samt Vertretern des Sicherheitsapparats im Gazastreifen an >>>>
 

 

 

Sterben Palästinenser und Israelis jetzt für Netanyahus Wahlkampf? - Otmar Steinbicker - Inzwischen kommt etwas mehr Licht in die Hintergründe der israelischen Gaza-Offensive. Eines wird dabei immer deutlicher: Um die Verhinderung der Raketenabschüsse aus Gaza nach Israel geht es am allerwichtigsten.
aixpaix.de-Autor Gershon Baskin, der in den letzten Wochen zwischen israelischer Regierung und Hamas vermittelte, hat inzwischen in der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ und in persönlichen Bemerkungen deutlich gemacht, dass es zur Lösung dieses Problems in den letzten Wochen nicht nur Verhandlungen, nicht nur einen fragilen Waffenstillstand, sondern obendrein noch einen handfesten Vorschlag der Hamas für einen ernsthaften und dauerhaften Waffenstillstand mit Israel gab – mitentwickelt ausgerechnet von Baskins Verhandlungspartner, dem Militärchef der Hamas – dem ersten gezielten Todesopfer der israelischen Gaza-Offensive!
Im Gegensatz zur israelischen Propaganda versichert Baskin, dass der Hamas-Führer für die Raketenangriffe der letzten Monate nicht nur nicht verantwortlich war, sondern obendrein seine Truppen in Marsch gesetzt hatte, um die Raketenabschüsse anderer Gruppen zu unterbinden!
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Israel hat nichts mehr zu gewinnen
- Peter Münch - Die Bombardierung des Gaza-Streifens ist ein gezielter Angriff auf die dort herrschende Hamas. Es gibt einen Grund dafür, dass Israel gerade jetzt den großen Schlag führt - es herrscht Wahlkampf und Regierungschef Netanjahu zeigt sich so als zupackender Führer. Doch es gibt ein Problem: Nun bestimmt die Hamas, wie sich der Konflikt weiter entwickelt. >>>


 

Gewalt im Gaza-Streifen Luftalarm in Tel Aviv - In Tel Aviv wurde am Donnerstagabend Luftalarm ausgelöst. Einwohner hörten eine Explosion. Zuvor war eine aus dem Gaza-Streifen abgefeuerte Rakete nahe der Stadt eingeschlagen. In den Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas sind seit Mittwoch 18 Menschen getötet worden. >>>
 


Luftalarm in Tel Aviv - In Israel und im von der radikal-islamischen Hamas regierten Gazastreifen spitzt sich die Lage zu. In Tel Aviv wurde Luftalarm ausgelöst. Unklar ist, ob eine Rakete in der Stadt selbst einschlug. Das hatte das israelische Militärradio berichtet und mitgeteilt, es habe keine Opfer gegeben. Ein israelischer Militärsprecher dementierte dies. Aus israelischen Sicherheitskreisen verlautete, die Rakete sei ins Meer gestürzt. >>>



War clouds over Gaza Strip again - As Israeli bombing of the Gaza Strip enters its second day, Palestinians fear that this is only the beginning of another widespread Israeli offensive into the besieged Palestinian territory that would leave them nowhere to hide. “People are very worried about the coming days. This morning we heard air strikes and up until now, the situation is very tense,” Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) deputy director Jaber Wichah told IPS over the phone from his home near Gaza City Thursday morning. “People are worried about everything, especially the air strikes and the threats by the Israeli government.”  >>>

 

 

Aufruf zur Ruhe nachdem die Zahl der zivilen Opfer in Gaza steigt - PNN/Oxfam - Während die Gewalt zwischen Israel und Gaza eskaliert ruft die internationale Hilfsorganisation Oxfam beide Seiten zur sofortigen Waffenruhe auf, um weitere zivile Opfer in den Konfliktgebieten zu verhindern. Gemäss dem palästinensischem Zentrum für Menschenrechte (PCHR) einer Partnerorganisation von Oxfam kamen bei Gefechten zwischen dem 8. und 14. November acht palästinensische Zivilisten darunter auch Kinder ums Leben und 52 weitere wurden verletzt. >>>



AUDIO - Jörg Armbruster (ARD) zur Reaktion Ägyptens auf die Eskalation >>>

 

AUDIO - Nahost-Experte: "Die Hamas verhält sich sehr kooperativ im Rahmen ihrer Möglichkeiten" - Lüders: Radikalere Gruppierungen als die Hamas beschießen Israel mit Raketen - Mit Michael Lüders, Publizist und Nahost-Experte, sprach Christiane Kaess - Michael Lüders, Nahost-Experte und Publizist, rät von einer Bodenoffensive der israelischen Armee im Gaza-Streifen ab. Dadurch würde Ägypten mit in den Konflikt gezogen, weil die Regierung Mursi gezwungen wäre, etwas für die Hamas und die Palästinenser zu tun. >>>
 


Offensive im Gaza-Streifen - Netanjahus brandgefährliche Strategie - Ulrike Putz - Mit der Offensive im Gaza-Streifen versucht Israels Premier Netanjahu, im Wahlkampf zu punkten. Ein riskantes Manöver, denn der Schlagabtausch mit der Hamas könnte sich leicht in einen Krieg auswachsen - und bei den Palästinensern ausgerechnet die gemäßigten Kräfte verdrängen. Der Beginn der tödlichen Offensive gegen die Hamas ist erst wenige Stunden her, da sitzt Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, wo er sich am liebsten sieht: vor laufenden Fernsehkameras. Mit markigen Worten wandte er sich am Mittwochabend an das israelische Volk: "Wir haben heute eine klare Botschaft an die Hamas und andere Terrororganisationen übermittelt und sind bereit, den Einsatz auszuweiten, sollte dies notwendig werden", sagte Netanjahu. (...)  "Wenn die Kanonen dröhnen, sehen wir nur Netanjahu und Barak auf den Bildschirmen (...) . "Die Tötung Dschabaris wird als eine weitere angeberische Militäraktion in die Geschichte eingehen, die von einer Regierung am Vorabend von Wahlen angezettelt wurde."  >>>


Seven Killed On Thursday As Israel Continues To Target The Gaza Strip >>>


Israels Offensive gegen Hamas Twitter-Krieg um Gaza - Raniah Salloum  - Israelische Armee auf Twitter: Die Online-Krieger verbreiten ihre Sicht der Dinge - Der jüngste Konflikt zwischen Israel und der Hamas eskaliert auch im Web. Nach dem Angriff auf den Gaza-Streifen liefern sich die Kontrahenten eine Propaganda-Schlacht auf Twitter. Jerusalem hat aus Fehlern gelernt und kämpft jetzt gezielt um Bilder und Schlagzeilen. >>>
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Gaza-Angriffe: "Das ist ein blutiges Spiel" - Michaela Kampl - Die Hamas erwartet sich eine veränderte Rolle Ägyptens - Wird aber enttäuscht werden, sagt Politikwissenschafter Bunzl - Bei der aktuellen Eskalation im Gazastreifen wiederholen sich für John Bunzl, Nahost-Experte am Österreichischen Instituts für Internationale Politik (ÖIIP) schon bekannte Muster. Durch die Revolutionen in der arabischen Welt, habe es zwar Verschiebungen gegeben, aber direkte Auswirkungen auf den Konflikt erwartet der Politikwissenschafter nicht. >>>

 

pax christi fordert Gewaltstopp nach Eskalation im Heiligen Land - Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler im Gespräch mit Radio Vatikan

Nach der jüngsten Eskalation im Konflikt zwischen Israel und Palästina fordert die katholische Friedensbewegung Pax Christi einen sofortigen Stopp der Gewalt. Die Zivilbevölkerung leide auf beiden Seiten massiv unter dem andauernden Beschuss, sagte die Vizepräsidentin von Pax Christi Deutschland, Wiltrud Rösch-Metzler, an diesem Donnerstag im Interview mit Radio Vatikan. Am zweiten Tag in Folge griffen israelische Streitkräfte an diesem Donnerstag verschiedene Ziele im Gazastreifen an, Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu schloss eine Ausweitung der Offensive nicht aus. Der UNO-Sicherheitsrat kam angesichts der Explosion der Gewalt am Mittwochabend zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen.

Militante Palästinenser hatten Dutzende Raketen in Richtung Israel abgefeuert; Israel reagierte am Mittwoch mit der gezielten Tötung des Hamas-Militärchefs Ahmed al-Dschabari. Laut Medienangaben hatte die neue Runde der Gewalt zwischen Palästina und Israel am Samstag begonnen. Ein israelischer Jeep wurde offenbar von einer Rakete aus dem Gazastreifen getroffen, dabei wurden vier Soldaten zum Teil schwer verletzt worden. Israel reagierte mit massiven Vergeltungsschlägen.

Im Folgenden lesen Sie unser Interview mit Wiltrud Rösch-Metzler von Pax Christi Deutschland in voller Länge. Die Audiovision hören Sie durch Anklicken des Lautsprechersymbols oben links.

Frau Rösch-Metzler, nach der gezielten Tötung des Hamas-Militärchefs Ahmed al-Dschabari in Gaza hat sich der Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis weiter verschärft. Was für Auswirkungen haben die Militärschläge für die Zivilbevölkerung auf palästinensischer und israelischer Seite gehabt? Sind Sie in Kontakt mit Menschen vor Ort?

„Die Auswirkungen für die Zivilbevölkerung sind verheerend. Sie lebt in Angst und Schrecken vor den Bombardierungen und den Raketen, die Menschen in Südisrael und in Gaza müssen um ihr Leben fürchten. Mit Trauer blicken wir auf die bislang gemeldeten Toten auf palästinensischer Seite und die israelischen Opfer. Für die Bewohner des Gaza-Streifens, die meisten sind ja Jugendliche und Kinder, kommt jetzt das Trauma des Gaza-Krieges von 2009 wieder hoch: keine Bunker zu haben, über keine Grenze flüchten zu können, weil der Gazastreifen ja abgeriegelt ist. Gestern Abend konnte ich noch mit einem Bekannten im Gazastreifen sprechen. Seine Kinder waren im Bett, aber im Hintergrund hörte ich die Bombeneinschläge und irgendwann auch die Kinder weinen. Heute wird es von der israelischen Friedensbewegung noch Demonstrationen in Tel Aviv geben – gegen den Krieg.“

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat vor einer Eskalation der Gewalt und einem neuen Gaza-Krieg gewarnt. Meinen Sie, die Lage wird sich wieder beruhigen oder ist ein solches, erschreckendes Szenario realistisch?

„Die israelische Regierung hat angekündigt, ihre Angriffe weiterzuführen. Und die Hamas will den Tod ihres Militärführers rächen. Beides deutet also nicht auf einen sofortigen Rückgang der Gewalt hin. Sorgen muss der Internationalen Gemeinschaft auch die Erfahrung aus dem Gaza-Krieg 2009 mit damals über 1300 toten Palästinensern und über einem Dutzend israelischen Toten machen. Die Kriegsverbrechen von damals sind immer noch nicht aufgearbeitet.“

Israel steht vor den Wahlen, die Palästinenser haben in den letzten Monaten verstärkt die internationale Anerkennung eines eigenen, möglichen Staates gefordert. Warum eskaliert die Situation in Gaza-Israel genau jetzt? In welchem internationalen und regionalen Zusammenhang würden Sie diese Eskalation der Gewalt stellen?

„Viele Beobachter, auch in der israelischen Friedensbewegung, sehen in den Angriffen gegen Gaza eine Wahlkampftaktik. Damit Wolle Netanjahu zeigen, Israel ist bedroht, und er will natürlich ablenken von Gerechtigkeitsfragen, die eigentlich in Israel anstehen. Es geht ja um bezahlbare Mieten und Lebensmittel. Gaza geht es insgesamt schlecht. Den Zugang für Waren und Menschen von und nach Gaza hält die israelische Regierung nun schon seit vielen Jahren gesperrt. Erst vor Kurzem hat aber der Emir von Katar den Gazastreifen besucht und ein großes Wohnungsbauprogramm versprochen, was den Menschen dort Hoffnung gemacht hat. Solch einen kleinen Hoffnungsschimmer erstickt man nun durch Bombardierungen.“

Rückt nach der jüngsten Eskalation eine „gütliche Lösung“ in immer weitere Ferne? Was könnten überhaupt Lösungswege sein?

„Also die jetzige dramatische Lage bringt wieder einmal ins Bewusstsein, dass die Lösung des Nahostkonfliktes von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verschoben wird. In den Oslo-Verhandlungen anerkannte die palästinensische Befreiungsorganisation PLO den Staat Israel und gab sich mit 22 Prozent des ehemaligen britischen Mandatsgebietes Palästina zufrieden. Für eine Zweistaatenlösung wird es aber bald kein Land mehr geben, weil auch diese 22 Prozent durch israelischen Siedlungsbau infrage gestellt sind. Was aussteht ist, dass Israel den Staat Palästina anerkennt.“

Was fordert Pax Christi angesichts der aktuellen Entwicklungen?

„Wir appellieren an die beiden Konfliktparteien, sich die Nöte der Zivilbevölkerung vor Augen zu führen und ihre Militäraktionen sofort einzustellen. Die Internationale Gemeinschaft muss mit Nachdruck auf die Öffnung des Gazastreifens drängen und auf eine Lösung des Nahostkonfliktes hin die Hamas als einen der politischen Akteure im innerpalästinensischen Kräfteverhältnis mit berücksichtigen. Und natürlich bitten wir auch alle um das Gebet für Frieden.“ (rv 15.11.2012 pr)

Sie finden die Meldung im auf der Internetseite von Radio Vatikan http://de.radiovaticana.va/articolo.asp?c=639131 und unter www.paxchristi.de

Ansprechpartnerin bei pax christi für die Medien - Generalsekretärin Christine Hoffmann

Fotostrecke- Luftangriff auf Gaza >>>
 

Ein Hilferuf von Dr. Abed Schokry aus Gaza

Gaza am 15.11.2012 um 10:30 (lokale Zeit)  - Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen Liebe Freunde,

Um ehrlich zu sein, wie ich nicht, womit ich anfangen soll. Ich werde Ihnen aber das schreiben was mir durch den Kopf gerade geht. Ungefiltert und unkommentiert …..
Uns geht es nicht gut unter den herrschenden Umständen in Gaza-Stadt. Flugzeuge bedecken den Himmel über den Gazastreifen. Raketen kommen aus der Luft, aus dem Meer sowie aus den Panzern um den Gazastreifen herum. Aus Gaza werden auch Raketen abgefeuert.

Es gibt viele Tote und Verletzte auf beiden Seiten (mehrheitlich Zivilisten). Ich will nicht in diesen Kreis hineingeraten, wer hat wann begonnen? Bzw. Wie viele wurden auf der jeweils anderen Seite getötet. Das Aufrechnen bei Kriegen geht niemals auf . Ich verwende den Begriff "Krieg", da ich nicht sonst weiß, was ich stattdessen verwenden soll.

Es ist das Paradox, dass wir Menschen nicht bereit sind, aus Fehlern Anderer zu lernen. Was aber wenn, wir die, die nicht aus ihren eigenen Fehlern gelernt haben. Was hat Krieg je uns Menschen weltweit gebracht? Was kommt nun? Wie lange wird es dauern? Und Wie viele unschuldige Menschen werden noch getötet, bevor der UNO-Sicherheitsrat eine Entscheidung zum sofortigen Stopp der Angriffe herausgibt. Die Arabische Liga ist mit sich selbst beschäftigt… oder mit Syrien… Oder…. Oder…. Was ist aber mit den anderen Ländern der Welt? Europa, Russland, China, Indien….

Während ich diese Zeilen schreibe dauern die Angriffe noch an und das Haus bebt …. Gestern Nacht habe ich nicht geschlafen und nicht schlafen können… Das lag an den Angriffen und an das Schreien unserer Kindern. Es ist verrückt, die andere Seite redet immer davon, das Recht zu haben, alles zu tun um die Bevölkerung zu beschützen. Meine Frage ist, Haben wir nicht das gleiche Recht, dass wir auch beschützt werden müssen. Sich wir denn nicht auch Menschen, die das Recht auch haben müssen, ein HALBW EGS normales Leben zu führen. Ich will
in Ruhe und in Frieden leben, wie jeder anderer Mensch auf dieser Welt. Mehr will ich nicht. Meine und unsere Kinder haben das Recht und wir haben die Pflicht, alles zu tun um sie zu beschützen und um ihnen HALBW EGS normales Leben zu ermöglichen. Ist das viel verlangt!!!

Was geschieht danach? Wenn man die Meldungen aus den israelischen Medien aus den letzten Tagen verfolgt hat, wird es einem klar sein, dass die Raketen aus Gaza niemals gestoppt werden können… So stand es in den israelischen Medien… Die Frage ist daher nun, wozu dieser Krieg jetzt?

Eben zwei Luftangriffe, wodurch der Kopf meiner Tochter gegen den Boden schlug, so stark bebte das Haus eben…

Ich weiß nicht, ob Sie und Ihr etwas für uns tun können bzw. könnt. ABER AUFSTEHEN und sagen Nein zum Krieg gegen den Gazastreifen, ist das Mindeste, was ich von Ihnen und Euch erwarte und verlange. Das tun Sie auch nicht nur für uns, sondern auch für die Bevölkerung neben an. Seien Sie mutig und teilen Sie ihren Regierungen deutlich mit, es sind genug Menschen gestorben und dass dieser Krieg sofort gestoppt werden muss.


Es wäre eine Katastrophe für alle, falls dieser Krieg noch länger andauern sollte. Nun wissen Sie es und Bitte sagen Sie nicht, "W IR HABEN ES NICHT GEWUSST!!!

Am Ende hoffe ich und ich bete auch, dass dieser Krieg sofort beenden werden muss, damit das weitere Blutvergießen aufhört.
In der Hoffnung, dass wir diesen Krieg überleben verbleibe ich Mit solidarischen und traurigen Grüßen aus Gaza Stadt.

Dr. Abed Schokry



Dokumentation - Gaza -  "Säule der Verteidigung" - Operation "Pillar of Defense" >>>
Dokumentation Gaza >>>


Israeli premeditated offensive against Gaza
- Sergio Yahni, Alternative Information Center - The assassination of Hamas military chief Ahmed Jabari on Wednesday was the beginning of Israel’s military operation against the Gaza Strip. The operation, Pillar of Defense, was not a reaction to five days of military escalation on the Gaza border, but a premeditated offensive prepared several months ahead by the Israeli army and General Security Services (GSS) . >>>

 

Israels Angriffe auf Gaza - Nach einer am Dienstagabend vereinbarten Waffenruhe, brach Israel diese am Mittwochmittag mit seiner Operation „Säule der Verteidigung“. Die israelische Operation bringt wieder gewaltsame Ausmaße zutage, die einem Krieg gleichkommen. Hier kämpft nicht David gegen Goliath, sondern eine hochgerüstete und aggressive Armee gegen eine Zivilbevölkerung, die seit Jahrzehnten gewaltsam unterdrückt wird. Botschafter Salah Abdel Shafi erklärt: „Seit Mittwochmittag bombardiert Israel unentwegt den Gaza-Streifen und tötete gezielt einen Palästinenser. Die weiteren sieben Todesopfer, darunter ein Kind, und über 60 Verletzte werden rücksichtlos als Kollateralschaden bezeichnet. Israels Operation „Säule der Verteidigung“ ist nicht die Verteidigung seiner Bürger und seiner nicht definierten Landesgrenzen, sondern ist die Verteidigung seiner Besatzung. Sie dient der Aufrechterhaltung seines völkerrechtswidrigen Systems und der Unterdrückung des palästinensischen >>>
 

Who is doing the killing in Gaza? Noam Chomsky and others challenge world's media . - Noam Chomsky & others Palestine and Israel .. - The degree of terror felt by ordinary Palestinian civilians in Gaza is barely noticed in the media, in stark contrast to the world's awareness of terrorised and shock-treated Israeli citizens. -

Gaza Under Attack: Emergency Protest
Thursday 15 November 5.30pm
Israeli Embassy at 2 Palace Green,
London W8 4QB

WHILE COUNTRIES across Europe and North America commemorated military casualties of past and present wars on November 11, Israel was targeting civilians. On November 12, waking up to a new week, readers at breakfast were flooded with heart rending accounts of past and current military casualties.  There was, however, no or little mention of the fact that the majority of casualties of modern day wars are civilians. There was also hardly any mention on the morning of November 12 of military attacks on Gaza that continued throughout the weekend. >>>



 

 
Gush Shalom joins the call of peace and human rights groups to hold a protest against the war in Gaza today (Thursday Nov. 15) at 7:00 pm in front of the Likud headquarters at 38 King George Street, Tel Aviv and at the same time also in Haifa at Beit Hagefen (Hagefen St. corner of Hatzionut-Aljablel).

 

A student demonstration will be held at 11:30 am, at Antin Square in the main entrance of Tel Aviv University. 

To contact the organizers
Tel Aviv: Yuval Drier Shilo 054-798-2889 / 054-773-5172
Haifa: Raja : 054-4663857, Uri 052-8330046
See also: video of the Wednesday spontaneous protest in front of the Defense Minister's residence in Tel Aviv

 

 

 PETITION: Stop the Israel/Gaza violence! - October 26·
Started by Eric Yellin·Invite Friends·Reposts4

To: Israeli government, Hamas and Palestinian leaders, USA government, European leaders

We, Israeli civilians living along the border with Gaza, civilians in Gaza and citizens from all around the world call to end the violence!
Every few weeks violence across the Gaza/Israel border surges. Israel air raids in Gaza, kill and injure innocent civilians, and rockets fired from Gaza into civilian populations in Israel, cause trauma, chaos and physical harm.

We have lived through this long enough, and will no longer sit by quietly.

We are people on both sides of the border who deserve the right to live normal lives. That’s it!

We call upon the Israeli and Hamas governments to end this violence once and for all. Find the ways to sit down and talk, end the attacks and the siege on Gaza, and stop playing with our lives.

(If you do not have a Facebook account go and sign here >>>           Quelle Martin Forberg


 

Sofortiger Waffenstillstand in Nahost! Angriff auf Gaza stoppen! - Inge Höger - "Ich fordere die Israelische Regierung und Hamas auf, das Blutvergießen zu beenden und einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand zuzustimmen!" appelliert Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im deutschen Bundestag, angesichts des eskalierenden Konflikts zwischen Israel und der Hamas bei dem bereits 11 Palästinenser und drei Israelis starben. Inge Höger weiter:

"Die von Israel verfolgte Politik der gezielten Tötungen trägt zur massiven Eskalation bei und stellt einen gefährlichen Angriff gegen internationales Recht dar. Die Handlungen und die Rhetorik beider Konfliktparteien lassen eine massive weitere Eskalation befürchten. Für diese Eskalation trägt auch die internationale Gemeinschaft eine wesentliche Mitverantwortung. Denn einmal mehr zeigt sich, dass ein Ignorieren des ungelösten Nahostkonflikts im wahrsten Sinne des Wortes fatale Folgen hat. Wenn im Gaza eine ganze Bevölkerung über Jahre hinweg eingesperrt bleibt und keine politische Lösung absehbar ist, dann schafft dies eine hoch explosive Situation. Ich fordere die deutsche Regierung und die Europäische Union auf, dem Weg der Gewaltfreiheit eine Chance zu geben und endlich die diplomatischen Bemühungen von Präsident Abbas zu unterstützen und den Staat Palästina anzuerkennen. Nur wenn eine politische Dynamik entsteht und das Ziel eines gerechten Friedens ernsthaft verfolgt wird, dann lässt sich die (Un-)Logik von Gewalt und Gegengewalt überwinden. Dazu gehört auch, dass die deutsche Regierung ihre Waffenlieferungen an Israel und in die anderen Länder der Region sofort beendet und damit das Signal gibt, dass sie den kompromisslosen militärischen Eskalationskurs der Regierung Netanyahu nicht weiter unterstützt." Quelle

 

Netanyahu and Barak have decided to deliberately violate a cease-fire which had just been stabilized. - Uri Avnery - Press Release - "At the price of great suffering on both sides of the border, the government`s aim has been accomplished: the social issues, which threatened to assume prominence in these elections, have been pushed aside and removed from the agenda of the elections campaign >>>



Gaza returns deadly rocket fire on Israel
- Three Israelis killed by rocket fire on southern town, as wave of violence that has left 11 Palestinians dead continues.  >>>

 

Gaza assault live report | Maan News Agency >>>



Kriegsberichterstattung Israels Armee twittert über den Gaza-Konflikt - Twitter-Account israelischer Streitkräfte: Kriegsberichterstattung im sozialen Netz - Das israelische Militär nutzt Twitter, um seine Sicht der Dinge vom Gaza-Konflikt zu verbreiten. Der jüngste Angriff auf Hamas-Führer wurde von einer Art Liveblog und regelmäßigen Twitter-Nachrichten begleitet. >>>

IDF Liveticker >>>
Twitter-Account der IDF-Pressestelle >>>
Twitter-Profil  Al-Kassam-Brigaden >>>

Three More Palestinians Killed In Gaza, 15 Injured >>>


Das Blut der Palästinenser im israelischen Wahlkampf - Andreas Hackl - Was den Angriff auf Gaza betrifft, würde auch seine Partei nicht viel anders machen als die jetzige Regierung, sagt Eran Hermoni von der israelischen Arbeiterpartei. "Wir unterstützen unsere Brüder im Süden natürlich, die unter den Angriffen leiden", sagt der ehemalige Vorsitzende der jungen Arbeiterpartei. Dennoch ist die Eskalation im Gazastreifen aus seiner Sicht ein Produkt der Fehler der amtierenden rechtsreligiösen Koalition unter Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. "Die Arbeiterpartei hätte einen Friedensprozess mit Palästinenserpräsident Abbas angestrebt, und nicht wie Netanyahu alles eingefroren >>>

 

Kampf gegen Hamas Israel bombardiert erneut Gaza - Kampfflugzeuge waren im Einsatz, dazu Panzer und Kriegsschiffe: Israel hat den zweiten Tag in Folge Stellungen islamistischer Kämpfer im Gaza-Streifen angegriffen. Die Hamas kündigte Racheaktionen an. Laut israelischem Fernsehen starben im Süden des Landes drei Menschen bei einem Raketenangriff. (...) Eine Armeesprecherin sagte, etwa hundert Ziele seien seit Mitternacht angriffen worden. >>>

 

AMNESTY INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG - 14. November 2012  - Israel/Gaza: Zum Schutz von Zivilisten müssen alle Seiten vom Rand des Abgrunds zurücktreten - Israel’s Ermordung von Ahmad al-Ja’abari, dem Führer des militärischen Flügels der Hamas, bringt die Zivilbevölkerungen in Gaza und in Südisrael ganz erheblich in Gefahr, da dies den bewaffneten Konflikt dort wiederbelebt hat, sagte Amnesty International.

„Um den Schutz des Lebens von Zivilisten zu gewährleisten, müssen alle Seiten einen Schritt vom Rand des Abgrunds zurückgehen,“ sagte Ann Harrison, die stellvertretende Leiterin des Nahost- und Nordafrika Programms bei Amnesty International. Die heutige Tötung von al-Ja’abari in Gaza-Stadt today signalsiert den Beginn einer neuen israelischen Militäroperation unter dem Namen ”Wolkensäule (Pillar of Cloud)”, die mit weiteren Luftschlägen über den gesamten Gazastreifen fortgesetzt wird. Entsprechend gibt es Berichte über zivile Opfer. Diese findet trotz intensiver internationaler Bemühungen um eine Feuerpause statt, nachdem die Eskalation der letzten Tage auf beiden Seiten bereits zivile Opfer gefordert hat.

Bei zahlreichen israelischen Militärschlägen auf den Gazastreifen wurden seit dem 8. November 2012 mindestens fünf palästinensische Zivilisten getötet und über 50 weitere verletzt. Amnesty International hat Beweise festgestellt, die vermuten lassen, dass zumindes zwei dieser Angriffe am 8. und 10. November wahlos und daher unter Verstoß gegen das internationale humanitäre Völkerrecht durchgeführt wurden .
„Das israelische Militär darf keine weiteren Angriffe, ohne zwischen zivilen und militärischen Zielen zu unterscheiden, oder Angriffe in dicht besiedelten Wohngebieten mehr durchführen, da bei diesen unweigerlich Zivilisten zu Schaden kommen müssen,” so Harrison.

Zwischen dem 10. und 13. November feuerten bewaffnete palästinensische Gruppen mehr als 120 Raketen auf den Süden Israels ab und verletzten mindestens 4 israelische Zivilisten. Amnesty International verurteilt das Abfeuern dieser Raketen - die nicht auf ein spezifisches militärisches Objekt ausgerichtet sind..

„Unterdessen dürfen auch die bewaffneten palästinensischen Gruppen im Gazastreifen keine wahllosen Raketen auf Israel abfeuern. Die internationale Gemeinschaft muss dahingehend Druck auf beide Seiten ausüben, dass diese die Gesetze des Krieges und den Schutz des Lebens und Eigentums von Zivilisten in vollem Umfang respektieren ,” sagte Harrison.

Beide Seiten müssen eine sofortige, gründliche und unabhängige Untersuchung einleiten, die allen Vorwürfen von Verstößen gegen das internationale humanitäre Völkerrecht und von Menschenrechtsverletzungen, die durch die Kräfte unter ihrer Kontrolle begannen worden sein sollen, nachgehen. Öffentliches Dokument

 

Assault on Gaza - Letter from ISM activist - Dear All. I am calling on all your support for the besieged people of the Gaza Strip. - Here in Gaza, more than 10 people have been killed so far in the Israeli operation named “Pillar of Defence” within the last 7 hours, including countless children such as 7-year-old child Ranan Arafat and an 11 month old baby. We’ve seen charred bodies of dead and injured children  pouring in to Al Shifa hospital of Gaza City and the other depleted hospitals around the Gaza Strip. 50 airstrikes all over the Gaza Strip so far. Deafening explosions shook us all as bombs landed close to us in the streets near the Universities. Huge explosions are landing all around us in Gaza City now as I write, some entire families have been injured. We can also hear the shelling of Israeli Gunships. Announcement of possible Israeli land invasion very soon.

More than 330 children were killed in the last bloody operation like this in operation Cast Lead, killing over 1400 in total: the vast majority civilians. We are reporting from hospitals, streets and bombed areas. How many, terrified in there homes will have their lives shortened by tomorrow, or after the days of airstrikes, tank shellings and Gunship missiles Israel has announced. YOU CAN MAKE A DIFFERENCE. MOVE. ACT NOW TO STOP ANOTHER GAZA BLOODBATH. INACTION AROUND THE WORLD HAS LEAD US TO THIS POINT. ACT NOW. Adie

For more information on how to contact International activists in Gaza now please email: palreports@gmail.com

For more options, visit this group at http://groups.google.com/group/palsolidarity?hl=en

 

Gaza Death Toll: 11 Palestinians Dead, 3 Israelis; Security Council Adjourns With No Action on Attack - Richard Silverstein - So the grisly accounting begins. I’ve seen this before when I reported the Lebanon War and Cast Lead. The images of death flickering from screens. Thanks to Bibi Netanyahu we’re doing it again. The death toll from the IDF assault is up to eleven Palestinians, a number of them babies or small children. The 10 month old son of a BBC Arabic staff member was killed along with his sister-in-law in an Israeli assault. A rocket from Gaza struck an apartment building in Kiryat Malachi, 15 miles north of Gaza. It killed three members of an Israeli family. They are the first Israelis killed or injured from rocket attacks in many months. If anyone had any doubt about whether there will be an invasion, these deaths put that notion to rest. The dead will be avenged. Blood begets blood. So saith Bibi. >>>



Worldwide protests against Israeli aggression in Gaza - Adam Horowitz - Here is a list of Emergency Global Actions for Gaza being planned around the world. Please tweet @southsouth or @riverdryfilm or email southissouth@gmail.com to add events to the list. >>>


Dokumentation - Gaza -  "Säule der Verteidigung" - Operation "Pillar of Defense" >>>
Dokumentation Gaza >>>

 "Säule der Verteidigung" Operation "Pillar of Defense"- 14.11.2012
Killer aus Israel - mit einem Freibrief zum töten -  sind unterwegs.
Parole der Medien: Menschen töten, vertreiben, foltern, terrorisieren kann man sehr einfach als legitim und normal erklären.
Man sagt die anderen - die sich natürlich nicht wehren dürfen - sind die Terroristen.


  • Here in the List below the names of the Palestinians who were killed in few hours ago by the israeli Warplanes.


    1 ) Qassam commander Ahmed Said Khalil Jabari,
    (52 years old ).
    2 ) and his aide Mohammed Hamed Subhi Hams,
    ...
    (28 years old ).
    3 ) the struggeler ( Mujahid )Mohammed Hani Ibrahim
    kassih (18years old ).
    4 ) the struggeler (Mujahid) Issam Mahmoud Ahmed
    Abou AL Maaza (19 years old)
    5 ) Mme Hiba Adel ALmechhrawi (19 years old)
    6 ) the little girl Rinen Youssef Arafat (3 years old)
    7 ) the baby Omar Jihed almechhrawi (11 months)
    8 ) the old man Mahmoud Abou Sawawin (65 years old )

Quelle


Konflikt in Gaza - Ägypten zieht Botschafter aus Israel ab - Die arabischen Länder haben mit heftigen Protesten auf den israelischen Militärschlag gegen die Hamas reagiert. Die ägyptische Regierung zog ihren Botschafter aus Israel ab. Die arabische Liga berief eine Dringlichkeitssitzung ein. >>>

 

JVP Statement on Israel's Operation "Pillar of Defense" - Submitted by Alissa Wise on Wed, 11/14/2012 - Contact: Rabbi Alissa Wise, alissa@jvp.org - Jewish Voice for Peace Statement on Israel’s Operation "Pillar of Defense"

As Israel launches operation “Pillar of Defense” in Gaza, Jewish Voice for Peace (JVP) calls for an immediate cessation of the air strikes and naval bombardment into Gaza and an end to the ongoing siege of Gaza. JVP urges Israel not to exploit its asymmetric power to exacerbate the instability in the region. We urge President Obama to take a stand against these attacks and to use the power of the United States to insist that Israel pursue all diplomatic measures possible for the sake of life, safety and security on all sides. JVP also urges the end of rocket attacks from Gaza into civilian communities in Israel, which we believe is never justifiable, and which only serve to derail efforts for a just resolution to the conflict.

This operation is named in reference to a biblical passage in which a pillar of cloud protects the Israelites as they wandered in the desert after leaving bondage in Egypt. And the Lord went before them by day in a pillar of cloud, to lead them the way; and by night in a pillar of fire, to give them light; that they might go by day and by night. Exodus 13:21

It is unseemly to invoke the protection afforded the Israelites wandering in the desert when Israel is the dominant military power in the region. JVP rejects the possibility that such a military operation and escalation of violence will be of any protection for Israelis or Palestinians. As Israel continues to control Gaza by air, land and sea, Israel holds responsibility for the well-being and safety of Palestinian civilians in Gaza who will be traumatized, injured and killed through this escalation of violence.

JVP calls on our chapters, members, and supporters to join us in redoubling our efforts to advocate for an end to the U.S.’s unconditional military aid to Israel and to intensify our calls for divestment from all companies that profit from this escalation of violence and Israel’s ongoing siege of Gaza.

You can follow live updates from Gaza here: https://twitter.com/theIMEU/watching-gaza

 

Interview: Ali Abunimah on the situation in Gaza


 

Israel 'prepared to expand' Gaza operation WW3
Air strikes continue as Netanyahu says Israel sent a "clear message" to Hamas through the killing of its military chief. >>>


 


Operation gegen Hamas Palästinenser fürchten neuen Krieg - Ulrike Putz - Nach der Tötung von Hamas-Kommandeur Dschabari eskaliert die Lage im Gaza-Streifen - obwohl beiden Seiten nicht an einem Waffengang gelegen sein dürfte: Israels Premier Netanjahu kann sich vor den Wahlen keinen verlustreichen Feldzug leisten, die Hamas einen Krieg nicht gewinnen. Einen Moment lang sah es aus, als drohte dem Gaza-Streifen ein neuer Krieg: Während die israelische Luftwaffe weiter Luftangriffe auf den Gaza-Streifen flog, verlegte Jerusalem gleichzeitig Bodentruppen an die Grenze zu dem von der radikal-islamischen Hamas beherrschten Küstenstreifen. Ein Sprecher der israelischen Armee sagte, die Truppe sei bereit, wenn nötig in den Gaza-Streifen einzumarschieren. Die Hamas schwor unterdessen, die am Abend noch anhaltenden Angriffe mit aller Härte zu beantworten. Die Militärorganisation der Islamisten erklärte, mit der Tötung von Ahmed al-Dschabari habe der jüdische Staat das "Tor zur Hölle" aufgestoßen. Israel hatte am Nachmittag Dschabari, den Militärchef der Hamas, mit einem Raketenangriff getötet. Insgesamt starben durch eine Serie von Luftangriffen nach palästinensischen Angaben sechs Menschen, darunter mindestens ein Kind. Die israelische Luftwaffe bombardierte auch diverse Gebäude, in denen sie Raketenwerkstätten und -lager vermutete. Israel ist in Sorge, dass die Hamas in den vergangenen Monaten in den Besitz von Langstreckenraketen gekommen ist, mit denen sie auch das Zentrum des Landes und Tel Aviv treffen könnte. >>>

 

Gaza operation will be declared a success, until the next war - Haggai Matar - No. Not again. This can’t be happening again. But there it is. Once again, just like it was four years ago, it is winter. Reports on tension, violence, the regular exchange of rockets on southern Israeli towns, and assassinations and airstrikes on Gaza dominate the media once more. Calls for revenge and a more resilient response are commonly heard. And then: a bigger attack. Something that Israel knows will drag both sides into using all they have, usually resulting in hundreds of dead and extreme destruction on the Palestinian side, and several killed and severe damage on the Israeli one. Last time, in December 2008, during Operation Cast Lead, some 1,400 Palestinians were killed by Israeli air strikes and invasions, as were 13 Israelis in combat  >>>
 


Ahmad al-Dschabari Das Ende des Hamas-Generals - Raniah Salloum - Ahmad al-Dschabari stand schon lange auf Israels Todesliste. Denn als Chef der Hamas-Kämpfer war er für eine der größten Demütigungen Israels verantwortlich: die Entführung des Soldaten Gilat Schalit. >>>

Bild - Gaza now A message to our world, can you feel this ? Israeli aircraft killed this Palestinian child in Gaza today


SPRACHREGLUNGEN DER DEUTSCHEN MEDIEN - E. Arendt -Die Palästinenser, die getötet werden, sind natürlich radikale, terroristische Islamisten. Die brave IDF, die gewissenlos Menschen killt, ist natürlich eine unterstützenswerte Verteidigungsarmee. Dass fast jede Woche ein Mensch in Gaza von der IDF getötet wird, ist legal. Dass die Menschen in Gaza im größten Freiluftgefängnis der Welt leben, ist legal. Dass der "Verteidigungsminister" der Hamas gekillt wird, ist legal. Nicht legal wäre es, Barak zu töten. Nicht legal wäre es, Israel zu besetzen und fast jede Woche einen oder mehrere Israelis zu töten. Natürlich ist es legal, den Palästinensern das Land zu rauben. Nicht legal wäre es, Israel Land abzunehmen. Noch weniger legal wäre es, geraubtes Land zurückzuholen.
 

IDF Pinpoint Strike on Ahmed Jabari, Head of Hamas Military Wing



Der Blog der Israelischen Armee

IDF - Live Updates: Operation Pillar of Defense on Terror Targets in Gaza >>>


Uri Avnery
- Netanyahu and Barak have decided to deliberately violate a cease-fire which had just been stabilized. At the price of great and ongoing suffering on both sides of the border, the government's aim  had been accomplished: social issues will be removed from the public agenda and the election campaign "Binyamin Netanyahu and Ehud Barak have decided - for the second time in a row the State of Israel will conduct general elections under the shadow of war in the Gaza Strip. The cease-fire which already started to stabilize has been broken deliberately and shattered to pieces. The inhabitants of the communities of southern Israel, who just started to breathe freely, are sent right back to air raid alarms and to running to shelters" said  former Knesset Member Uri Avnery of Gush Shalom. "At the price of great suffering on both sides of the border, the government's aim has been accomplished: the social issues, which threatened to assume prominence in these elections, have been pushed aside and removed from the agenda  of the elections campaign. Forgotten, too, is the brave attempt of Mahmoud Abbas to address the Israeli public opinion. In the coming weeks, the headlines will be filled with constant war and death, destruction and bloodshed. When it ends at last, it will be revealed that no goal has been achieved and that the problems remain the same, or perhaps exacerbated. " Details: Adam Keller, Gush Shalom +972-54-2340749

 

Israel Launches Gaza Invasion, Assassinates Hamas Military Wing Chief - Richard Silverstein - Several hours ago, Israel assassinated Ahmed Jabari along with his son, a Hamas operative and at least three other civilians in an attack that launched a new war in Gaza. Israelis have been receiving call-ups for reserve duty as happens whenever a war or ground operation is planned. It appears likely this is Operation Cast Lead II. It is, of course, no accident that Israeli elections will be held in two months. Israeli prime ministers routinely use wars to bolster their popularity. Menachem Begin attacked the Osirak reactor shortly before elections, which he subsequently won. Bibi, being a master of political tactics (but not strategy, since he has none) wanted to leave no stone unturned in his march to victory in January. As happened numerous times in the past, including after the Eilat terror attack, when Israel lied in ascribing blame for the attack on Gaza and murdered 30 in revenge strikes, terror in Gaza is not the issue. Gaza is a useful tool or canvas on which Israeli generals and politicians embellish their careers. It’s the utmost in cynicism, but alas all too common in the debased society Israel has become. >>>


Abbas calls for urgent Arab League meeting on Israel's Gaza strikes - The Arab League is expected to issue a statement condemning the strikes, according to an official. - Palestinian President Mahmoud Abbas called on Wednesday for an urgent Arab League meeting on Israel's strikes on Gaza, Egypt's news agency MENA said, quoting a Palestinian official in Egypt. >>>

 

A new Gaza Massacre: Press Release - The One Democratic State Group, Gaza Strip - via www.odsg.org - Besieged Gaza, Occupied Palestine–The Palestinian Students’ Campaign for the Academic Boycott of Israel, University Teachers’ Association and The One Democratic State Group condemn in the strongest possible terms the criminal Israeli attack against innocent Palestinians in the Gaza Strip. More than 7 people have been killed within the last 6 hours, including 7-year-old child Ranan Arafat. Charred bodies of injured children are pouring in to Al Shifa hospital and the other depleted hospitals around the Gaza Strip. This heinous crime also comes one week after the re-election of Barak Obama for a second term. Tel Aviv claims to have been given the green light to annihilate as many Palestinians in Gaza as possible.

Gaza has been enduring Israeli policies of extermination and vandalism since 2006. We reiterate our condemnation of the international conspiracy of silence and Arab impotence in the face of these continuous Israeli crimes. We note that not a single action against Israel has been taken by any Arab country. Will the Arab Spring stand aside and watch while we are being butchered? Empty rhetoric will no longer be accepted. Words of condemnation have to be translated into action!

We also reiterate our call on all civil society organizations and political parties to boycott Israeli embassies and compel their governments to sever their diplomatic ties with Apartheid Israel. This time, Apartheid Israel must not get away with its crimes against the innocent civilians of Gaza. All students and academics should stand in solidarity with their Palestinian colleagues and peers. We ask, what more does the international community need to see to be convinced to act than the dozens of dead corpses of children in Gaza? It is left to civil society and people of conscience to stop the ongoing massacre in Gaza.

Inaction has led us to this point. ACT NOW BEFORE IT IS TOO LATE! One Democratic State Group
Palestinian Students’ Campaign for the Academic Boycott of Israel



Bild:
Gaza under military attack, Shifa hospital, 14.11.2012 - A dead Palestinian child been taken away from the intensive care unit, at the Al Shifa, city of Gaza, November 14, 2012. - Al Shifa hospital struggles with the number of casualties due to the latest multiple Israeli military attacks all over the Gaza Strip, which killed 9 Palestinians and injured over 30, November 14, 2012. Photo by Anne Paq/Activestills.org



Israel’s second war on Gaza? - (AIC) - Israel killed Hamas leader Ahmed Jabari on Wednesday afternoon in an extrajudicial assassination that abruptly ended Egyptian efforts to mediate an end to the fighting between Israel and forces in the Gaza Strip this past week, fighting that left seven Palestinians dead and tens wounded prior to Wednesday’s assassination. Israeli analysts claim this is the beginning of a second war on Gaza. Israel’s extrajudicial assassination of Ahmed Jabari was not a one-time attack, but further escalation in the aforementioned Israeli attacks on the Gaza Strip, a fact admitted by Israeli army spokesperson who said that the attack was intended “to severely impair the command and control chain of the Hamas leadership,” and not simply to kill a man Israel describes as having “Israeli blood on his hands.” Israeli military analysts claim this series of attacks against Palestinian leaders in the Gaza Strip has been planned for months.  >>>
 

Hamas military chief killed in Israeli attack

 


Israel extra-judicially executes Ahmed Jabri in Gaza -  (AIC) - The Israeli army renewed its policy of extrajudicial executions on Wednesday and killed Ahmed Jabri in the central Gaza Strip. According to Israel, Jabri was head of the Hamas’ military wing in the Gaza Strip and was responsible for “executing terror attacks against the State of Israel”. Israel further attributes the 2006 capture of Israeli soldier Gilad Shalit to Jabri. Unconfirmed reports note an additional two extrajudicial executions carried out by Israel in the area of Khan Younis in the southern Gaza Strip. The execution of Jabri, conducted in complete violation of international law, was directly ordered by the Israeli Chief of Staff Benny Gantz.  >>>

 

Operation in Gaza Israel startet Angriff auf Hamas - Militärchef al-Dschabari getötet - Es ist der Beginn einer umfangreichen Militäroperation gegen Top-Funktionäre der Hamas: Israel hat Militärchef Ahmed al-Dschabari bei einem Raketenangriff getötet. Die Operation läuft, auch eine Invasion wäre möglich. (...) Israels Armeesprecher Avital Leibovich erklärte, die Luftwaffe habe bisher 20 Ziele im Gaza-Streifen angegriffen.  >>>
 

Die Sprecherin der israelischen Streitkräfte, Avital Leibovich, betätigte, dass es einen gezielten Angriff auf al-Dschabari, den Kommandeur der Al-Kassam-Brigaden der Hamas, gegeben habe. Es sei der Beginn eines Einsatzes gegen terroristische Organisationen im Gazastreifen, sagte die Sprecherin. >>>



From Gaza to Obama: Open letter by Prof. Haidar Eid, Al Aqsa University Gaza
(must read!!!) (zur Zeit nicht errreichbar - gehackt?)
http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=239943

Abu Yazan (Gaza Youth Breaks Out):

Israeli army generals provide a list of expected operations against the #Gaza Strip
First: destroying headquarters, offices and killing political figures starting with Ismael Hanneya..
2nd: Attacking the homes and properties of members of military wings of palestinian factions.
3rd: Assassinating rockets launchers and leaders of military groups .
4th: cutting off electricity on all of the #Gaza Strip.
5th: closing all crosses and reinforce the siege on #Gaza
6th: limited ground operations on #Gaza with a specific time and place.
7th: In case of failure of stoping rockets launching from Gaza, israel will go to the scenario of a large operations as the Cast Lead.

URGENT update from Rosa Schiano in Gaza:
I am now in Khan Younis and about to return to Gaza City, we learned that Israel announced that no one should go out after 7 pm, I do not have confirmation about this, but if it is the case, I am asking you to stop them, the tanks have already entered


GAZA: In an announcement distributed this evening, Hamas, Jihad and other Palestinian groups confirm to be ready for a truce "if Israel will stop their aggression"

There comes a rocket from Gaza?! And now what you did not read....
(absolute must-read too, great analysis!!!)
http://storify.com/occpal/there-comes-a-rocket-from-gaza?awesm=sfy.co_Tno&utm_campaign&utm_medium=sfy.co-twitter&utm_source=occupiedpalestine.wordpress.com&utm_content=storify-pingback

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