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Dosier - Rassismus  - 1

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25.12.2012 - Der Kulturkrieg tobt - Heute Dienstag wollen tausende säkulare Israeli in Beit Shemesh gegen das Diktat ultraorthodoxer Fanatiker demonstrieren. - Im Hinblick auf die für heute Dienstag in der Stadt Beit Shemesh geplanten Demonstration tausender säkularer israelischer Bürger gegen die, wie sie sagen, zunehmende Diktatur der Ultra-Orthodoxie sind hunderte von Sicherheitskräfte aufgeboten worden, um die verfeindeten Lager nach Möglichkeit zu trennen. Angesichts der Zusammenstösse vom Sonntag und Montag muss allerdings das Schlimmste befürchtet werden. Die Fanatiker in Beit Shemesh gingen vor allem gegen Vertreter der Medien mit Eiern und Steinen vor, sowie mit Beschimpfungen wie «Mörder» und «Nazis». Objekte des Konflikts sind unter anderem die Forderung nach >>>

 

Israel wird den Säkularen zu religiös - Viele Juden aus Israel wandern in die USA aus, weil die Ultrareligiösen immer größeren Einfluss gewinnen. Israel versucht mit Werbekampagnen gegenzusteuern. >>>

 

Israel: Orthodoxe protestieren mit Gewalt gegen Frauenrechte >>>

Israel: Ultra-Orthodoxe immer aggressiver

Israel: Ultra-Orthodoxe immer aggressiver - In Israel hat erneut gewalttätiger religiöser Extremismus Schlagzeilen gemacht. Das Kamerateam eines Fernsehsenders wurde von einer Gruppe ultra-orthodoxer Juden angegriffen, als es einen Beitrag über einen wenige Tage alten ähnlichen Vorfall drehte. Das Team wurde mit Steinen beworfen, technisches Gerät gestohlen. >>>


Israeli police must obey law, not rabbinical edicts - The goal is to change the police force from within and to produce commanders - including, in a decade or two, the head of the Judea and Samaria District - who represent the religious Zionist public. - Haaretz Editorial - Nahi Eyal, the director of an organization that advocates on behalf of Jewish settlements in the territories, is trying to recruit yeshiva graduates - especially those who live in the settlements - to the Israel Police ("New religious recruits to try to change Israel Police 'from within,'" December 25 ). His goal is to change the police force from within and to produce commanders - including, in a decade or two, the head of the Judea and Samaria District - who represent the religious Zionist public. >>>

Rechte Rabbiner - "Verkauft nicht an Araber!" - Zahlreiche konservative Rabbiner haben in Israel ein Verbot von Immobiliengeschäften zwischen Juden und israelischen Arabern gefordert. Politiker kritisierten das Urteil und bezeichneten es als "rassistisch". - Das religiöse Urteil untersagt die Vermietung und den Verkauf von jüdischen Immobilien an israelische Araber und verweist auf die jüdische Gesetzgebung (Halachah). Die Rabbiner befürchten demnach, der Wert von Häuser und der gesamten Nachbarschaft könne nach einer Vermietung an Araber gemindert werden. Zudem berge eine Vermietung oder der Verkauf die Gefahr von interreligiösen Ehen. Unterzeichnet haben das Urteil mehr als 40 jüdische Geistliche, die vom israelischen Staat angestellt sind. Unter ihnen prominente Gemeindeleiter wie der spirituelle Führer der Schass-Partei, Ovadja Josef, und der Oberrabbiner von Safed, Schmuel Elijahu. >>>

 

Racism at the expense of Israeli citizens - Haaretz - Editorial - The dozens of city rabbis who signed a halakhic ruling prohibiting the leasing of apartments to Arabs are above all public servants who took advantage of their position to incite, in blatant violation of the law. >>>


Rabbis’ disgrace - Boaz Okon - The infamous Nuremberg Laws forbade, in 1935, mixed marriages between Jews and Germans, and barred Jews from employing German maids (under age 45) and laborers. This prohibition was intended to portray the Jews as a kind of pest, not quite human. They became a persecuted bloc on the basis of generalizations and slander. Gideon Hausner, the prosecutor at the Eichmann trial, would later say that in Israel, “we do not make ethnic distinctions.” But here, rabbis, who receive their pay from the state coffers, forbid people to rent apartments to Gentiles, to Arabs, because it “causes evil and makes the public commit the sin of intermarriage,” and because they have among them “enemies and people who persecute us to the point of endangering lives.” >>>


Israeli rabbis` racist decree strikes at the soul of Judaism -Mya Guarnieri - The latest move, first publicised on Tuesday on Ynet`s Hebrew site, is the largest step that Israel`s religious community has taken against non-Jews. And it is, perhaps, the most alarming. Rabbis from all over the country signed the proclamation. And they didn`t try to hide their intentions. "We don`t need to help Arabs set down roots in Israel," one remarked to Haaretz. "Racism originated in the Torah," another said.  >>>


Proteste gegen "rassistischen" Rabbiner-Brief - Mit scharfen Worten wenden sich in Israel immer mehr öffentliche Personen und Institutionen gegen ein von 47 Rabbinern brieflich unterstütztes religiöses Edikt, wonach in Israel keine Immobilien an Nichtjuden verkauft oder auch nur vermietet werden dürfen >>>

Von Jerusalem nach Safed – Rassismus ist auf dem Vormarsch -  Gush Shalom  - Ein zweites Mal in einem Monat versammelten sich Intellektuelle, Schriftsteller und Künstler heute am 7.11 2010, um gegen die Welle von Rassismus zu protestieren, die das Land überflutet. Auch dieses Mal fand sie gegenüber dem Gebäude statt, in dem David Ben Gurion die Gründung des Staates Israel verkündete und die Unabhängigkeitserklärung vorlas, die Freiheit und Gleichheit für alle Bürger versprach, „unabhängig von Religion, Rasse und Geschlecht.“ In der nicht-Parteien-Demo überwiegten die Blauhemden der Jugendbewegung. Sefi Rachlevsky, einer der Organisatoren, drückte die Unterstützung der Demonstranten für die Schauspieler und Schauspielerinnen aus, die sich weigerten, am nächsten Tag an der Gala-Vorstellung in der Siedlung Ariel teilzunehmen. Die Exministerin Shulamit Aloni sagte, dass das Wort  „jüdisch“ in keinem Gebet mehr erscheint – in allen Gebeten würde nur das Volk Israel erwähnt werden. „Dies ist ein israelischer und kein jüdischer Staat mehr“,  erklärte sie.  Professor Mordechai Kremnitzer, Vizepräsident des israelischen Instituts für Demokratie, sagte, dass immer mehr Gerichtsurteile des Obersten Gerichts von der Regierung ignoriert werden – eine Tatsache, die das demokratische System des Landes untergräbt. Der Schriftsteller Yoram Kaniuk verkündete, dass er nächste Woche zum Innenministerium gehen wolle, um sich als „religionslos“ registrieren zu lassen, nachdem kürzlich ein Gesetz angenommen wurde, nach dem nur noch religionslose Bürger zivil heiraten dürften. Die Sprecher der Jugendbewegung versprachen, dass ihre 100 000 Mitglieder gemeinsam für einen demokratischen Zionismus kämpfen würden – gegen die rassistische Welle, die das Land zu überrollen droht. Das Exmitglied der Knesset Uri Avnery erzählte, dass er als Kind in Deutschland Zeuge war, wie der Rassismus zur Macht gekommen war: „Ich will  dies nicht noch mal erleben und dieses Mal in dem Staat, den ich mit aufbauen half.“ „Als 9Jähriger war ich Zeuge, wie die Nazis hochkamen …. Es war nichts Dramatisches dabei. Es änderte sich fast nichts übernacht. Nur langsam, mit kleinen Schritten kam der Rassismus in das Leben des normalen Bürgers. „Kauf nicht beim Juden!“ „Vermietet keine Wohnungen an sie!“ „Gebt ihnen keine Arbeit!“ Am Eingang von Dörfern und Städten erschienen Schilder, auf denen stand: „Dieser Ort ist judenrein!“ Dann kamen die Nürnberger Gesetze, die  Deutschen erließen ein Verbot, Juden zu heiraten.  Was danach kam, ist wohl allen bekannt. >>>

Radical Judaism in Israel  - Anait Brutian - Khalid Amayreh's article "Major Rabbi Says All We Non-Jews Are Donkeys, Created to Serve Jews" is an eye opener for the world that has no idea as to what the concept of "Gentile" means in Orthodox Judaism. Amayreh's description – "infra-human beings or quasi-animals" – accurately depicts the attitude towards Gentiles in Jewish tradition. Rabbi Ovadia Yosef – the spiritual leader of Israel's ultra-Orthodox Shas party that "forms part of the ruling coalition" – expressed the sentiments held by Israeli political and religious leaders: "the sole purpose of non-Jews is to serve Jews." "Non-Jews were born only to serve us. Without that, they have no place in the world – only to serve the People of Israel … >>>

Siedler setzen wilde Eber frei - Palästinenser schwer verwundet - Erneut haben israelische Siedler aus der illegalen Siedlung Ariel eine Herde von Ebern in der nördlichen Westbank freigelassen, die einem 53-jährigen schwere Verletzungen zufügten.

 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 


30
.5.2009
 

Despotie oder Demokratie - Moshe Zimmermann - Der Konflikt geht an die Wurzeln: Israel versucht den Spagat zwischen jüdischer Identität und freiheitlichem Staat. Sind kollektive Rechte für Minderheiten mit der Anerkennung der Hegemonie einer ethnischen Gruppe möglich?

Die Ur-Unlogik - von Amira Hass - Nichts ist logischer, als willkürliche Zeiten festzusetzen, an denen die Palästinenser ihr Haus verlassen dürfen bzw. heimkehren. Nichts ist logischer, als ihnen zu verbieten, mit ihren Erzeugnissen im Pick-up direkt vom Feld auf den Markt zu fahren. Und es ist auch logisch, ihnen zu verbieten, Besuch zu bekommen, Eselskarren oder Fahrrad zu benutzen oder die Eltern ein paar Kilometer entfernt zu besuchen bzw. -  ohne Koordination  - eine Ziege ins Haus zu bringen, damit die Kinder wenigstens frische Milch haben. Nichts ist logischer, als Palästinenser einzuzäunen - in ihre Dörfer, Wohnviertel, auf ihrem Land - mittels elektronischer Barrieren. Raus darf dann nur noch, wer ein bestimmtes Mindestalter hat. Und was könnte wohl logischer sein, als 19-jährige (israelische) Soldaten als Wachposten an die Tore zu stellen. Manchmal machen sie zur rechten Zeit auf, manchmal aber auch nicht. Diese Soldaten setzen Regeln durch wie diese: 29-jährige dürfen nicht raus, 30-jährige dürfen, Schwangere dürfen raus, Nichtschwangere nicht. Es ist auch logisch, jeglichen Durchgang zu verbieten, sobald der Shin Bet (israelischer Inlandsgeheimdienst) dies urplötzlich für nötig hält. Ausgesperrt sind: ein 65-jähriger, der 1 1/2 Kilometer entfernt einkaufen ging, ein junger Mann, der vom Zahnarzt heimkommt, eine Mutter, deren Kinder zu Hause sitzen - nur Kinder unter 21 Monate dürfen raus. Ist doch völlig logisch, einem Palästinenser zu verbieten, an den 300 Meter von seinem Haus entfernten Strand zu gehen, oder? >>> mehr

Nurit Peled-Elhanan über Kinder, Bildung, Rassismus und Mord - (...) Die Grausamkeit, die nicht in Worten auszudrücken ist, der ordnungsgemäße, erfinderische Missbrauch, den die besten jüdischen Gehirne zur Planung und Durchführung eingeführt haben, entspringt nicht von ungefähr. Sie sind die Frucht einer tiefgründigen und totalen Basiserziehung. Die Kinder in Israel werden innerhalb einer unnachgiebig rassistischen Weltanschauung erzogen. Die rassistische Weltanschauung stoppt nicht an den Checkpoints sondern regiert alle menschlichen Beziehungen in diesem Land. Die Kinder in Israel werden so erzogen, das Böse, das sie bestimmt sind, unmittelbar nach dem Ende ihrer Schulzeit auszuüben, als Notwendigkeit in der Realität zu sehen, in der sie berufen sind, ihre Rollen auszufüllen >>>

Gleichberechtigung als strategische Gefahr - von Sabine Matthes - Azmi Bishara, einer der bekanntesten palästinensischen Israelis, gibt sein Mandat im israelischen Parlament auf und wählt das politische Exil. Der Fall scheint klar: gegen ihn wird von Seiten israelischer Sicherheitsbehörden wegen „Landesverrats in Kriegszeiten“ ermittelt, er steht im Verdacht, der libanesischen Hizbullah im Sommer 2006 strategisch wichtige Informationen geliefert zu haben. Doch die Dinge liegen komplizierter, wie ein Blick auf den politischen Kontext in Israel zeigt

Der Oberste Gerichtshof hat es nicht eilig - Amira Hass - Hätte der Verteidigungsminister Amir Peretz  mit Taten beweisen wollen, dass er Rassismus für verachtenswert und gefährlich hält – wie man es aus seinen Bemerkungen gegenüber seinem Kollegen, dem Minister für strategische Angelegenheiten Avigdor Liebermann, verstanden hatte – dann hätte er seine Autorität eingesetzt und noch rechtzeitig eine  Instruktion zurückgenommen ... mehr >>>

Ernennung von arabischem Minister verursacht stürmische Debatte - Erstmals ist ein Araber zu einem israelischen Minister ernannt worden. Die Fraktionsvorsitzende der Einwandererpartei Israel Beiteinu kritisierte die Entscheidung von Verteidigungsminister Amir Peretz am Donnerstag als "Angriff auf den Zionismus".

"Ein großer Krieg könnte bald beginnen, und dann seid ihr auf Euch allein gestellt" - Angst vor dem nächsten großen Krieg - Aus Nazaret berichtet Ulrike Putz - Angriffe aus Syrien, von der Hamas und al-Qaida, dazu ein möglicher US-Militärschlag gegen Iran: Der Norden Israels muss sich auf Horrorszenarien einstellen. Vor allem die benachteiligten israelischen Araber fürchten sich vor einer neuen Tragödie.

Zu einem Buch über die „ethnische Säuberung“ von Palästina des jüdischen Historikers Ilan Pappe - Von Rupert Neudeck - (...) Da wird von den Beratungen in den Geheimdiensten und Geheimbünden berichtet. Von einem langen Seminar, das vom 31. Dezember 1947 bis zum 2. Januar 1948 stattfand. „Transfer“, schrieb der prominenten Teilnehmer Yossef Weitz schon 1940, der jetzt der Kopf des Siedlungsprogramms war, „dient nicht nur dem einem Ziel, die arabische Bevölkerung zu reduzieren. Es dient dieses Ziel des Transfers dem zweiten Ziel, das nicht weniger bedeutend ist: Land freizumachen, das jetzt noch von arabischer Bevölkerung bearbeitet wird und es frei zu machen für jüdische Besiedlung.“

Israellobby sieht Rassismusbekämpfung der UNO als Gefahr

Die Tagebücher von Moshe Sharett – der Israels erster Außenminister und zweiter Ministerpräsident war.

Sharetts Tagebuch und Livia Rokachs Studie - Sharett hat ein hebräisches Tagebuch geführt, aus dem sein Sohn Yaqov Sharett 1979 politisch wichtige Eintragungen veröffentlichte. Dem Tagebuch zufolge betrieben David Ben Gurion und seine Kabinette, Sharett eingeschlossen, systematisch die Expansion Israels auf Kosten aller seiner Nachbarstaaten. Die eingesetzten Mittel mißfielen Moshe Sharett, darunter Massaker, die Flugzeugentführung, die Einschleusung von Attentätern, die Vortäuschung von Bluttaten der Gegner mit einkalkulierten israelischen Opfern und der Plan zur Errichtung eines Maronitenstaates im Südlibanon. Doch Sharett begehrte nie auf. 1980 veröffentlichte Livia Rokach, die Tochter des Innenministers unter Sharett, Israel Rokach, auf Englisch eine politische Studie mit Auszügen aus den Tagebüchern Moshe Sharetts und weiteren Dokumenten. Das Buch zeichnet von den politischen Zielen und Methoden des frühen Staates Israel ein Bild des Grauens. Unter dem Deckmantel der Vergeltung für gegnerische Taten trieb Israel seine Expansion mithilfe blutiger Provokationen voran.  Rokach schreibt in ihrer Einleitung über Sharett: „Er erkannte sehr klar, dass die Logik hinter Israels Sicherheitsdoktrin nichts anderes als Faschismus war und sah ganz richtig die daraus resultierende moralische Korruption im Innern und die zunehmende Gewalt auf regionaler Ebene voraus.“  mehr >>>

Moshe Sharett: Diplomatie statt Gewalt -"Dieses Buch ruft dem deutschen Leser zum ersten Mal eine alternative Position in der Politik des frühen israelischen Staates ins Bewußtsein." - Prof. Dr. Michael Brenner, Historisches Seminar der Universität München, Abteilung Jüdische Geschichte und Kultur - Moshe Sharett gehört zu den Gründungsvätern Israels. Aber anders als sein Gegenspieler Ben-Gurion ist Sharett, Regierungschef (1953-55) und langjähriger Außenminister (1949-56) seines Landes, heute weitgehend vergessen. Dabei steht er, wie diese Studie zeigt, für ein grundsätzlich anderes Verhältnis Israels zu seinen Nachbarn als es sich in der Folgezeit etablierte, für eine andere Konzeption der israelischen Politik. Somit ist die vorliegende Arbeit - die nicht nur auf der israelischen Forschung fußt, sondern auch bislang wenig beachteten Quellen, teils in hebräischer Sprache, erschließt – ein wichtiger Beitrag zur Geschichte des Nahost-Konflikts, zur Genese eines der gefährlichsten Krisenherde der Welt >>>

Israels Heiliger Terror. Eine Studie auf der Basis der Tagebücher Moshe Sharetts und anderen Dokumenten von Livia Rokach - Amazon

Essay: Kurze Chronik einer Kette von Brandstiftungen in Israel/Palästina und den Nachbarländern - Reuven Moskovitz -  Unter uns Juden stellt man schon mal die Frage „Wie kommt es, dass so viele Juden eine lange Nase haben?“ Die schlagfertige Antwort lautet: „Weil es  Moses gelungen ist,  die Juden 40 Jahre lang in der Wüste an der Nase herumzuführen“. Die zeitgenössischen israelischen Machthaber können sich mit einem Rekord schmücken: Es ist ihnen gelungen, die meisten Juden und einen großen Teil der Welt 60 Jahre lang an der Nase herumzuführen und sich dennoch als glaubwürdige Vertreter des gefährdeten jüdischen Volkes zu zeigen, die nur Frieden und Sicherheit suchen... mehr >>>

Ziel Groß-Israel - Seit über 100 Jahren betreiben konservative jüdische Kreise die Gründung eines rein jüdischen Staates auf arabischem Gebiet (Teil I) - Jürgen Aust

Der Besatzer bestimmt, was Recht und Gerechtigkeit ist - Amira Hass - Wenn ein Palästinenser einen Israeli tötet – einen Soldaten oder Zivilisten -  dann wird dessen Name und Foto und die Einzelheiten dieses Vorfalles genau veröffentlicht . Der Palästinenser wird automatisch  zu lebenslänglich verurteilt und sein Ministerpräsident oder der Führer seiner Organisation wird dafür verantwortlich gemacht und ist fortan ein Ziel für Verhaftung und Ermordung. Die Soldaten, die palästinensische Zivilisten töten, werden unter einem großen  Schutzschild der Besatzungsarmee abgeschirmt. Ihre Namen werden nicht in der Öffentlichkeit bekannt und ihre Ministerpräsidenten und Kommandeure werden nicht zur Verantwortung gezogen.

Freace - "Sie wollten nur gemeinsam nach Hause gehen"

Eine rassistische Nation

Rassismus in Israel - Araber als Nachbarn unerwünscht

Die Art der Strafe hängt von der Volkszugehörigkeit ab. - (oder: Zweierlei Maß) - Amira Hass - Sicherheitsgefangene die israelische Araber sind, werden auf drei Ebenen diskriminiert, verglichen mit israelischen Juden, die Arabern Schaden zugefügt haben

Israels kleines hässliches Imperium - Die Regierung Olmert plant den Rückzug aus dem Großteil des Westjordanlands. Die großen Siedlungen will sie dabei annektieren. Das würde den Krieg zwischen Israelis und Palästinensern weiter verlängern. Der Einmarsch im Gaza-Streifen könnte Vorbote dieser Entwicklung sein. - von Amos Elon

to understand the ongoing war of Israel, perheps you can help the statements of famous people in the israel. history till now. statements which are often unknown, but the declaration for expanandation. (Animation - pps Datei)

Eine rassistische Nation - von Gideon Levy - Auch wenn es nicht so aussieht, die Wahlen in dieser Woche sind wichtig, weil sie das wahre Gesicht der israelischen Gesellschaft offenbaren und ihre verborgenen Ziele: mehr als 100 gewählte Kandidaten werden zur Knesset geschickt – auf Grund einer Karte – der Rassismuskarte. Auch wenn wir gewöhnlich denken, dass zwei Israelis drei Meinungen haben, hier wird deutlich, dass fast jeder Israeli nur eine Meinung hat – Rassismus.

Rassismus in Israel - Araber als Nachbarn unerwünscht

Acht Frauen - Ist es nicht wunderbar dieses Israel? Kann man darüber nicht stolz sein? - Dorothy Naor ( New Profile)
Acht Frauen aus dem israelisch-arabischen Dorf Jaljulia wurden  mitten in der Nacht  - die übliche Zeit für israelische Polizei- und Militärüberfälle – aus dem Schlaf gerissen. Sie wurden von ihren Familien weggezerrt, zur Polizeistation gebracht und später  entweder vor oder bei Morgendämmerung ohne einen Pfennig am Checkpoint von Qalandia einfach abgesetzt. Man sagte ihnen noch, sie sollten sich in die besetzten Gebiete aufmachen  wer weiß wohin; denn ihr Zuhause war seit Jahren in Jaljulia gewesen. Was hatten sie verbrochen? Sie waren illegal in Israel, die eine seit 10 Jahren, andere seit 5 Jahren. Alle haben Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 5 Jahren. Die Frauen waren legal verheiratet und ihre Männer waren israelische Staatsbürger - mehr >>>

Palästinas Arbeiter ausgesperrt - Katastrophale Erwerbslosigkeit in Folge von Gazastreifen-Räumung und Ummauerung des Westjordanlandes

Hakara eskortiert Wasser zum nicht anerkannten Dorf Tel-Arad im Negev

Mit Gottes Hilfe wurde Jerusalem geteilt
B. Michael, Yesioth Ahronot, 12.7.05

Diskriminierung per Gesetz
B'tselem, das israelische Informationszentrum für Menschenrechte, erklärte gestern, dass die israelische Regierung beabsichtigt, keine Kompensationsleistungen an Palästinenser zu zahlen, die durch die israelische Armee verletzt wurden oder anderen Schaden erlitten haben.

Israel to impose tough citizenship limits on Palestinians

Rassismus: Arabische Mütter annullieren Teilnahme ihrer Söhne an einem Jüdischen Camp

 

WAFA Palestine News Agency - ACRE, 03. Juli 2005 
Vier arabische Mütter aus Acre annullierten die Teilnahme ihrer Söhne an einem jüdischen Sommerferienlager, weil der jüdische Leiter des Camps ihren Söhnen befahl, kein Arabisch zu sprechen.

 

Kawkab Khouri, die selbst als Sozialarbeiterin tätig ist, berichtete, dass sie und drei ihrer Freundinnen nach einem Sommerferienlager für ihre Kinder Ausschau gehalten hätten. Sie hätten kein arabisches Sommercamp gefunden, folglich hätten sie ihre Söhne in einem jüdischen Camp eingeschrieben.

 

Sie fügte hinzu, dass sie am ersten Tag des Camps von dessen Leiter aufgefordert worden sei, mit ihrem Sohn nicht arabisch zu sprechen. Sie könne im Lager nur hebräisch reden.

 

Khouri sagte dem Campleiter, dass dies ein rassistischer Akt sei und drohte ihm damit, diese Behandlung in den Medien öffentlich zu machen. - 05.07.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Israels Theokraten
Von Joshua Frank
 
Israels Regierung unternimmt gigantische Schritte, um ein theokratisches Kontrollregelwerk zu etablieren.

Neue israelische Apartheid > Familientrennmauer:
Israel will 100.000 palästinensische Ehepartner von Israelis ausweisen

Gesetz trennt israelisch-palästinensische Ehepaare  31.07.03

Jerusalem (AP) Das israelische Parlament hat am Donnerstag ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das israelisch-palästinensische Ehepaare künftig zwingt, getrennt zu leben oder Israel zu verlassen. Menschenrechtsgruppen und arabische Israelis haben das Gesetz als rassistisch verurteilt. Es soll in einem Jahr in Kraft treten.

Demnach erhalten künftig Palästinenser aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen, die israelische Araber heiraten, kein Wohnrecht in Israel. Die Regierung argumentiert, die Beschränkung sei aus Sicherheitsgründen notwendig. Sie verweist dabei auf Fälle, in denen Palästinenser aus den Autonomiegebieten ihr Aufenthaltsrecht in Israel zu Anschlägen genutzt hätten. Das Gesetz wurde mit 53 gegen 25 Stimmen bei einer Enthaltung verabschiedet.

Die internationalen Menschenrechtsgruppen Human Rights Watch und Amnesty International hatten die Abgeordneten der Knesset zuvor aufgefordert, dem Gesetz nicht zuzustimmen. Auch die israelische Menschenrechtsgruppe B'tselem kritisierte das Gesetz scharf. «Dies ist ein rassistisches Gesetz, das nach rassistischen Kriterien darüber befindet, wer in Israel leben darf», sagte ein Sprecher der Organisation. Empört äußerten sich auch Vertreter der arabischen Israelis.
 

Lese auch: Das rassistische Israel

01.08.2003
Das israelische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das nur noch wenig von einem Verbot von "Mischehen" zwischen israelischen und palästinensischen Menschen entfernt ist.

 Eine Palästinenserin fleht israelische Soldaten an und zeigt ihnen ihre Papiere, damit sie den Checkpoint passieren und in ihr Haus in Nablus zurückkehren kann.
(IPC, 02.06.2005)

Al Mawasi-Gebiet im Gazastreifen als Schauplatz endloser Geduldsproben. Palästinenserinnen des Gebiets werden durch israelische Besatzungssoldaten am Checkpoint angehalten (IPC, 02.06.2005)

Auf der falschen Seite der Mauer
Mit der Errichtung der Trennmauer hat Israel Tausende Palästinenser zu illegalen Arbeitern gemacht. Ein Besuch in Umm Al Fahm

Schwerkranker verhaftet, ...  gefesselt im Krankenbett
 - Hanna, IWPS

Palästina, ein Gefängnis ohne Dach
von Waltraud Schauer.

Was sie sagt
 Lisa Suhair Majaj

 „In Palästina gibt es keine Schneetage – aber Tage mit militärischer Invasion“
(ISM-Aktivistin beschreibt das Leben der Kinder in Palästina unter israelischer Militärbesatzung)
 

Sie sagte: geht nach draußen zum Spielen,
aber werft keinen Ball in die Nähe von Soldaten.

Wenn ein Jeep vorbeifährt, schaut auf den Boden
Und hebt keine Steine auf – auch nicht fürs Hüpfspiel.

Sie sagte, ärgert die Nachbarn nicht – ihr Sohn wurde letzte Nacht verhaftet.
Hängt die Wäsche auf, macht die Betten, schrubbt die Graffitis von den Wänden,
bevor die Soldaten sie sehen.

Sie sagte: es gibt kein Geld, wenn euch die Schuhe drücken, schneidet sie vorne auf.
Dies haben wir zum Essen – bis morgen gibt es nichts mehr.
Nein, wir haben keine Orangen – sie haben die Bäume abgesägt.Ich weiß nicht warum. Vielleicht haben die Bäume die Panzer bedroht.

Sie sagte: es gibt kein Wasser  - wir baden erst nächste Woche wieder – so Gott will.
Bis dahin spülen wir auch die Toilette nicht.
Geht nicht in die Nähe der Olivenbäume – dort sind Siedler mit Waffen.

Nein, ich weiß nicht, wie wir die Oliven ernten werden Und ich weiß auch nicht, was wir tun werden, wenn sie die Olivenbäume zerstören werden.
Gott wird uns versorgen, wenn er will oder die UNWRA, aber sicher nicht die Amerikaner.

Sie sagte: ihr könnt heute nicht nach draußen gehen, es ist Ausgangssperre.
Geht auch nicht in die Nähe dieser Fenster; hört ihr das Schießen?
Nein, ich weiß nicht, warum die Bulldozer das Haus der Nachbarn zerstörten.
Und wenn Gott es weiß – wird er es uns nicht erzählen.

Sie sagte: heute ist keine Schule. Es gibt wieder eine militärische Invasion.
Nein, ich weiß nicht, wann sie zu Ende sein wird oder ob überhaupt.
Sie sagte: denkt nicht über die Panzer, die Flugzeuge, die Kanonen nach  oder darüber, was den Nachbarn geschehen ist.

Kommt in den Flur. Hier ist es sicherer. Macht die Nachrichten aus, ihr seid zu jung dafür.

Hört zu, ich werde euch eine Geschichte erzählen, damit ihr nicht so erschreckt.
Kan ya ma kan  - es war einmal ein Land, das Palästina hieß – oder gab es dies gar nicht?
Dort spielten Kinder auf den Straßen und  in den Feldern, auch in den Obstgärten -
sie pflückten Aprikosen und Mandeln und machten Girlanden aus Jasmin für ihre Mütter. Und wenn einmal ein Flugzeug über ihre Köpfe flog, schrieen sie fröhlich und winkten.

Kan ya ma kan - haltet euren Kopf  nach unten!

„In Palästina gibt es keine Schneetage – aber Tage mit militärischer Invasion“
(ISM-Aktivistin beschreibt das Leben der Kinder in Palästina unter israelischer Militärbesatzung)

Dieses Gedicht kam beim Kriegsgedichte-Wettbewerb 2004 in die Endrunde.
Lisa Suhair Majaj, eine amerikanische Palästinenserin, die auf Zypern lebt, sie hat Gedichte  in vielen Zeitschriften  ... veröffentlicht.
 (Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs)

Rassismus, UNO, Apartheid, Zionismus (Friedensratschlag)

Israel und USA verlassen UNO-Weltkonferenz gegen Rassismus

Kollektivhaft für ein ganzes Volk

"Müssen wir denn immer mit dem Schwert leben?" - Michael Schlickwei

Palästinensische humanitäre Katastrophe

Der Alptraum wird wahr

5 Regelungen „Königreich der Siedlungen"

Wo Hass und Verzweiflung geschürt werden

Ken Livingstone - Es geht um Israel

Zionismus und Rassismus 1

Zionismus und Rassismus 2

Frauen und Kinder in israelischen Gefängnissen
Folter und fehlende medizinische Versorgung

Keine Ärzte für Palästinenser
Schwerwiegende Folgen der "Mauer"

B'tselem-Bericht zu Gaza:
"Ein großes Gefängnis"

Israel hat den Gaza-Streifen derart vom Rest der Welt abgeschnitten, dass es für Palästinenser leichter ist, Verwandte im Gefängnis zu besuchen als im Gaza-Streifen. Zu diesem Ergebnis kommt ein einhundert Seiten starker Bericht der israelischen Menschenrechtsorganisation B'tselem. Der Bericht unter dem Titel "Ein großes Gefängnis" wurde am heutigen Dienstag vorgestellt. Die Strangulation des Gaza-Streifens werde auch nach der "Loslösung" weitergehen, so die Warnung des Berichts. Obwohl Erleichterungen in Bezug auf die Bewegungsfreiheit von den Israelis in Sharm el-Sheikh versprochen worden seien, sei davon bei den Palästinensern im Gaza-Streifen nichts zu spüren.
Als Ergebnis der wirtschaftlichen Belagerung lebten 77 % der Einwohner unter der Armutsgrenze, eine fast doppelt so hohe Zahl wie vor der Intifada. Ca. 23 % der Menschen leben, trotz internationaler Hilfen in "tiefer Armut".
Familien und in einigen Fällen auch Eheleute seien getrennt worden (durch Deportation in den Gaza-Streifen während Ehepartner oder Familienangehörige in der Westbank bleiben mussten).

Über ganze Gruppen würden Beschränkungen verhängt, Prüfungen, ob eine Maßnahme gegen ein Individuum - zum Beispiel aus Sicherheitsgründen - berechtigt ist, finden in der Regel nicht statt. Die meisten der Beschränkungen, denen die palästinensische Bevölkerung im Gaza-Streifen unterworfen ist, sind willkürlich und nach internationalem und israelischem Recht illegal. In einer Presseerklärung, die B'tselem zu dem Bericht herausgab, heißt es wörtlich: "Die Strangulierung des Gaza-Streifens hat sich nach palästinensischen Angriffen auf Zivilisten in Israel und den besetzten Gebieten in den vergangenen Jahren verschärft. Zivilisten anzugreifen ist ein 'Kriegsverbrechen' und nie zu rechtfertigen. Israel sollte, ja es ist sogar verpflichtet, seine Bürger zu schützen. Israels Recht auf Selbstverteidigung erlaubt aber nicht, die Rechte einer ganzen Bevölkerung mit Füßen zu treten. Israel hat erklärt, dass 'die Vollendung der Loslösung die Verantwortung Israels für die Palästinenser im Gaza-Streifen beendet'." Die Autoren des Berichts betonen, dass "das Leiden, das im Bericht beschrieben wird, wahrscheinlich nach der Loslösung nicht zu Ende sein wird, ja dass sich die Lage möglicherweise noch verschlechtern werde. Dafür wird Israel auch weiter dem Gesetz nach Verantwortung tragen." Quelle

Palästinenser sind Tiere - von Margrit Sprecher - Mit Bulldozern, Tränengas und Betonmischern ist Israel daran, aus dem Westjordanland das grösste Freiluftgefängnis der Welt zu machen. Zwei Millionen Palästinenser werden eingemauert. Eine Visite >>>

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