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Pressereaktionen

 

 

 

 

 

 

Mahnwache/Protestaktion Samstag, 18.08.07, 12:00 Uhr

Berlin-Alexanderplatz, vor Galeria Kaufhof


 

 

Der Arbeitskreis und die Jüdische Stimme für gerechten Frieden teilt mit:

 

 

Arbeitskreis Nahost
 www.aknahost.org

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost
European Jews for a Just Peace  
www.juedische-stimme.de

 

               

 

Wir fordern FAIR TRADE! - Auch mit Israel!
NEIN zu Produkten aus illegalen         Siedlungen!

 

Wir wollen keine Kräuter der Apartheid!

 

Galeria Kaufhof verkauft und bewirbt israelische Siedlungsprodukte aus dem besetzten palästinensischen Westjordanland (und auch aus den annektierten syrischen Golan-Höhen).    

 

Vom 14. bis zum 25.August 2007 veranstaltet die Kaufhof Warenhaus AG in 38 Filialen in Deutschland „Israel-Wochen“:  Von den etwa 40 beteiligten Unternehmen, haben mindestens fünf direkte Beziehungen zu den völkerrechtswidrigen Siedlungen im Westjordanland und in den Golan-Höhen.

 

Wir fordern die Kaufhof Warenhaus AG auf, Produkte aus den israelischen Siedlungen aus dem Westjordanland aus dem Sortiment zu nehmen und zu überprüfen, welche weiteren Waren mit den Siedlungen verwoben sind! Die „Israel-Wochen“ sollten ausgesetzt werden, bis dies geklärt ist. Ein Text auf der Internetseite von Kaufhof macht das besetzte palästinen- sische Westjordanland zu einem Teil von Israel. Das widerspricht internationalem Recht und der Mehrheitsmeinung der Israelis – es ist der Standpunkt der radikalen Siedler. Wir fordern die Kaufhof Warenhaus AG auf, diesen Text aus dem Internet zu nehmen!

 

Schließen Sie sich bitte diesen Forderungen an! Verweigern Sie sich als Verbraucher und Verbraucherin einer Unterstützung von Besatzung und Siedlungspolitik!

 

Helfen Sie mit, jegliche Gewalt zu überwinden! Unterstützen Sie einen gerechten Frieden zwischen dem palästinensischen und dem israelischen Volk!

 

 

  • Pyramid – Kräuter der Apartheid:

 

Die Kräuterfirma Amnon &Tamar (Markenname: Pyramid) hat ihren Sitz in Alfe Menashe. In ihrem Auftrag findet die Produktion in Israel statt.
Alfe Menashe aber liegt nicht in Israel – Alfe Menashe ist eine Siedlung in den besetzten palästinensischen Gebieten . In der Aufschrift auf der Verpackung wird behauptet, Alfe Menashe befände sich in Israel. Das ist eine grobe Irreführung der Kundinnen und Kunden! Alfe Menashe liegt bei der palästinensischen Stadt Kalkilya im Westjordanland - an der Apartheidsmauer. Um diese Stadt herum hat die Mauer die schlimmsten Verwüstungen angerichtet. Sie ist ein „von Mauern und Stacheldraht umgebenes Gefängnis mit nur einem Tor“, wie es in einem Bericht heißt.  Ein Grund dafür ist der Versuch, die Siedlung Alfe Menashe faktisch an Israel zu annektieren.

 

  • Agrexco ist Israels größter Exporteur von frischen Agrarprodukten. Die landwirtschaftlichen Produkte aus den Siedlungen werden zu 60 –70 % von Agrexco vermarktet. Der Anteil von Siedlungsprodukten am gesamten Umsatz von Agrexco beträgt etwa 5%. Agrexco bietet seine Produkte  meistens unter dem Markennamen „Carmel“ an.  

  • Tishbi Winery: im Internet wird auch die Siedlungsgruppe Gush Etzion südlich von Jerusalem als Anbaugebiet genannt.

  • Adanim Tea: Laut der Internetseite der Unternehmensgruppe Mavua (www.mavua.com) befinden sich die Produktionsanlagen der Firma in der Siedlung Ofra in der Westbank. Zusätzlich ist hier für das Mangement eine Telefonnummer mit der Vorwahl von Haifa (Israel) angegeben. Auf einer anderen Internetseite von Adanim Tea (www.adanim-tea.co.il) gibt es nur noch Telefonnummern mit der Vorwahl von Haifa, als einziger Ort ist hier Beitlehem Haglilit in der Nähe von Haifa angegeben (an diesem Ort produziert auch Amnon & Tamar//siehe oben).In einer Mail vom 17.08.08 betont der Manager von Adanim Tea, seine Firma („factory“) befände sich in Israel, nicht in der Westbank. Wir können dies hier nur wiedergeben. In jedem Fall war die Firma in Ofra. Wenn sie ganz nach Israel umgezogen sein sollte, dann wäre das gut. Warum informiert das Unternehmen nicht über einen solchen Umzug, wie andere das tun? Warum wirbt es nicht damit? Auf eine Mail mit der Bitte um Präzisierung antwortete der Manager leider noch nicht. (18.08.07)

  • Herr Alon, der Manager der Firma  teilt mit:

     

    "Die Fabrik war bis 1998 in Ofra. Die Internetseite von Mavua ist nicht aktuell. Der Betrieb (company) wurde durch mich Ariel Alon und durch unsere Exportgesellschaft Shorseh Hateva gekauft. Seit 1998 befindet sich kein Teil unserer Fabrik mehr in Ofra. Alle Einrichtungen  - Maschinen, Warenlager, Arbeitskräfte befinden sich in Beit Lehem Hagelilit. Die Internetseite von Mavua ist nicht von uns, daher trage ich keinerlei Verantwortung dafür, was dort fälschlicherweise behauptet wird. Ich wußte nicht, dass dort noch unsere alte Adresse erwähnt wird. Ich beabsichtige, in der nächsten Woche Mavua aufzufordern, unsere falsche Adresse von deren Website zu nehmen."  

    -----------------

       

    "The factory was in Ofra till 1998.

    The Mavua site is not updated.

    The company have been purchased by me Ariel Alon and by our export company Shorseh Hateva.

    There is no part of our factory in Ofra since 1998. All facilities - machines, stock, workers stock etc. are in Beit Lehem Hagelilit.

     

    The Mavua web site is not ours so I dont have any responsibility on what is claiming there by error.

    I didnt know that the old address is still mentioned there.

     

    I suppose to appeal Mavua next week to delete our wrong address from their website.

     

 

Die Europäische Union und Israel haben ein Handelsabkommen geschlossen, das israelische Waren auf dem europäischen Markt begünstigt. Wenn israelische Waren und Siedlerprodukte aus dem besetzten Palästina miteinander vermischt werden, widerspricht das dem Sinn dieses Abkommens.   Kaufhof schädigt damit auch die Interessen beteiligter israelischer Unternehmen, die nichts (oder fast nichts) mit den Siedlungen zu tun haben.

Siedlungspolitik und Besatzung  bedeuten für die Palästinenser: Wasserknappheit,  Landraub, Zerstörung eines erträglichen Alltagslebens, Einzwängung in Kantone, bis zu etwa 600 Kontrollposten (Checkpoints), die Mauer/Sperranlage, ein faktisches Apartheidsystem in allen Lebensbereichen, „gezielte Tötungen“ durch Verbände der israelischen Armee (mit vielen umgebrachten palästinensischen Zivilisten), Armut und Traumatisierung: Bis heute terrorisieren z.B. Verbände der israelische Armee  die Zivilbevölkerung mit Ausgangsperren, Militärinvasionen und nächtlichen Panzer- patrollien, um das allgemeine Unsicherheitsgefühl zu verstärken. Zum Beispiel im Flüchtlingslager Jenin. Die Siedlungen sind also vor allem für die Palästinenserinnen und Palästinenser ein Albtraum. Aber Schaden erleidet letztlich die gesamte israelische Bevölkerung, betroffen sind vor allem ärmere Teile der israelischen Bevölkerung – für sie fehlt das Geld im israelischen Haushalt, das in die Siedlungen gepumpt wird

Quellen: www.gush-shalom.org (Boycott Products of Settlements: boycott_eng.rtf: Lists of Products from Settlements in the Occupied Territories) Dutch Economic Links in Support of the Israeli Occupation of Palestinian and/or Syrian Territories, A Research Report Commissioned by United Civilians For Peace, September 2006 in: http://unitedcivilians.nl/documents/docs/Report_Dutch_economic_links_with_the_Israeli_occupation.pdf Adanim Tea/Siedlung Ofra: Peace Now:  www.peacenow.org/updates.asp?rid=0&cid=3189

Siedlung Alfe Menashe: www.stopthewall.org/german/cgi-bin/german/community/article_9.shtml

Internetseiten der genannten Unternehmen.                  

 

 

Aus: Neue Rheinische Zeitung:  Online-Flyer Nr. 108  vom 15.08.2007; www.nrhz.de

 

Können Werbetexter keine Karten lesen?
 
Autor: ynhockey (Quelle: Wikipedia)  

 

Ein Blick auf die Karte hätte den Werbetextern geholfen: Samaria liegt im Norden des von Israel besetzten Westjordanlands, der größte Teil Judäas in dessen Süden. Auch die romantisch beschriebene „Talsenke im Osten“ gehört größtenteils zum besetzten Gebiet. Entlang der Talsenke allerdings liegen zahlreiche jüdische Siedlungen. Mit ihrer Darstellung nimmt die Galeria Kaufhof also die Träume der radikalen Siedler vorweg und erklärt das besetzte palästinensische Westjordanland kurzerhand zu einem Teil Israels. Das widerspricht internationalem Recht und auch der Auffassung der meisten Israelis, wie AK Nahost und Jüdische Stimme schreiben.

Aus dem Text auf der Internetseite von Galeria Kaufhof:

„Geographie

Israel liegt im Nahen Osten, im Westen an das Mittelmeer angrenzend, im Osten an den großen syrisch-afrikanischen Graben, und im Süden an das Rote Meer. Die Nachbarstaaten, mit denen das Land gemeinsame Grenzen verbindet, sind der Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten.

Der nördliche und zentrale Teil des Landes ist am dichtesten bevölkert. Er wird in drei Abschnitte aufgeteilt: die Küstenebene im Westen, einschließlich der bedeutenden Städte Tel-Aviv, Jaffa und Haifa; die Talsenke im Osten, wo der Jordanfluss die beiden Binnenseen verbindet, den See Genezaret und das Tote Meer; die Bergkette in Zentralisrael, zu der die Hügel in Galilaea und Samaria sowie die judäischen Berge, einschließlich der Hauptstadt Jerusalem, gehören.

Im Nordosten befinden sich die Golan-Höhen und der schneebedeckte Berg Hermon, während sich in der südlichen Region die Negev- und Arava-Wüste - die den Großteil der Landesfläche ausmachen - wie auch Beerschewa, die Hauptstadt des Negev, und Eilat am Roten Meer befinden. Die Höhenunterschiede variieren von 2,224 m auf dem Hermon-Berg bis zu - 392 m am Toten Meer, dem niedrigsten Punkte der Erde. (...)“

 

 


 

 

Mahnwache/Protestaktion Samstag, 18.08.07, 12:00 Uhr

Berlin-Alexanderplatz, vor Galeria Kaufhof

 


 

Der Kaufhof Köln gab auf Anfrage von Herrn Winfrid Belz nachfolgende wohl eine nicht so ganz umfassende Auskunft:

"Wir bewerben und verkaufen zu dieser Israel-Aktion kein einziges Produkt aus der Westbank und auch nicht aus dem Gaza-Streifen. Es sind lediglich Bilder von heiligen Stätten wie die Stadt Bethlehem im Prospekt abgebildet."

Martin Forberg berichtigte dieses Aussagen (Siehe unten mehr)

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Belz, Winfried
Gesendet: Dienstag, 14. August 2007 14:52
An: 'Dittmar, Reinhard'
Betreff: AW: Israel - Woche in den Kaufhof - Gruppen


Winfried Belz
14.8.2007

Sehr geehrter Herr Dittmar,
Danke für Ihre Antwort.
Ich begrüße es sehr, dass Sie keine Waren aus dem besetzten pal. Gebiet verkaufen, finde es aber weiter problematisch, wenn Sie mit Bildern von "hl.Stätten", die in den von Israel illegal besetzten Gebieten liegen, für isr. Waren werben. Denn wer sich nicht genauer mit Israel/Palästina beschäftigt, wird die abgebildeten Orte selbstverständlich in Israel suchen. Deshalb bleibt leider mein Eindruck von irreführender Werbung bestehen. Ob die Verantwortlichen den Mut zur Korrektur bzw. öffentlichen Klarstellung finden? Mit freundlichem Gruß W.Belz




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Schmidt, Thomas
Im Auftrag von
Dittmar, Reinhard
Gesendet: Dienstag, 14. August 2007 10:18
An: Belz, Winfried
Betreff: RE: Israel - Woche in den Kaufhof - Gruppen



Sehr geehrter Herr Belz,

vielen Dank für Ihre Mail vom 13.08.2007.

Wir bewerben und verkaufen zu dieser Israel-Aktion kein einziges Produkt aus der Westbank und auch nicht aus dem Gaza-Streifen. Es sind lediglich Bilder von heiligen Stätten wie die Stadt Bethlehem im Prospekt abgebildet.

Dies zu Ihrer Information!

Mit freundlichen Grüßen / Best regards
gez. Dittmar

KAUFHOF WARENHAUS AG
ZE-909/929
Leonhard-Tietz-Str. 1
D-50676 Köln


 


 

 

Lieber Erhard Arendt,

 

bezogen auf die Aussage oben kann ich Folgendes mitteilen: in der Broschüre Kulinarisches Israel  findet sich auf Seite 3 links unten eine  durchaus nicht sonderliche große  Werbung mit Illustration für Gewürzmischungen mit dem Markennamen Pyramid. Es ist zu erkennen, dass der Hersteller Amnon & Tamar  ist. (Hierzu vergleiche die Angaben in der Erklärung.) In der Galeria-Kaufhof in Berlin am Alexanderplatz wurden noch am Montag, den 13. und am Dienstag, den 14.08. diese Produkte  - neben anderen - angeboten. Sie tragen einen Aufkleber, der sich auf Alfe Menashe bezieht; hier heißt es: ?Produced in Israel for Amnon & Tamar, Alfe Menashe (...)� es folgt der Postcode und dann wieder als Ländername Israel. Wer nicht weiß, dass Alfe Menashe eine Siedlung in der Westbank ist, wird hier den Eindruck gewinnen, es handele bei Alfe Menashe um eine Stadt in Israel.

 

Auf der 11.Seite (Seitenüberschrift: 1000 und eine Süßigkeit) findet sich links unten eine kleine Werbung für Adanim Bio-Kräutertee. (Vergleiche hierzu die Angaben in der Erklärung)

Die Kräuterteefirma Adanim Tea produziert in der Siedlung Ofra im Westjordanland bei Ramallah. Die Büros befinden sich in Israel. Die Kräuterfirma Amnon &Tamar (Markenname: Pyramid) hat ihren Sitz in Alfe Menashe. In ihrem Auftrag findet die Produktion in Israel statt. Der Ort in Israel (Adanim: Büros; Amnon & Tamar: Produktion)) ist bei beiden derselbe.

 

Dass Produkte aus dem Gazastreifen angeboten würden, ist nicht behauptet worden.

Die Aussagen über die Geographie Israels die die Westbank zu einem Teil Israels machen und sie wie die Palästinenser sprachlich zum Verschwinden bringen  finden sich nicht in der Broschüre, sondern in dem Text auf der Internetseite von Galeria Kaufhof (www.galeria-kaufhof.de), der auf die Broschüre und die Veranstaltung hinweist. Der Text lautet (die besonders bemerkenswerten Stellen habe ich kursiv dargestellt):    

 

    Geographie

Israel liegt im Nahen Osten, im Westen an das Mittelmeer angrenzend, im Osten an den großen syrisch-afrikanischen Graben, und im Süden an das Rote Meer. Die Nachbarstaaten, mit denen das Land gemeinsame Grenzen verbindet, sind der Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten.

Der nördliche und zentrale Teil des Landes ist am dichtesten bevölkert. Er wird in drei Abschnitte aufgeteilt: die Küstenebene im Westen, einschließlich der bedeutenden Städte Tel-Aviv, Jaffa und Haifa; die Talsenke im Osten, wo der Jordanfluss die beiden Binnenseen verbindet, den See Genezaret und das Tote Meer; die Bergkette in Zentralisrael, zu der die Hügel in Galilaea und Samaria sowie die judäischen Berge, einschließlich der Hauptstadt Jerusalem, gehören.

Im Nordosten befinden sich die Golan-Höhen und der schneebedeckte Berg Hermon, während sich in der südlichen Region die Negev- und Arava-Wüste - die den Großteil der Landesfläche ausmachen - wie auch Beerschewa, die Hauptstadt des Negev, und Eilat am Roten Meer befinden. Die Höhenunterschiede variieren von 2,224 m auf dem Hermon-Berg bis zu - 392 m am Toten Meer, dem niedrigsten Punkte der Erde.

 

Bedeutsam scheint mir, dass hier Land zugleich im Sinne von  Staat verwendet wird (oben ist ja von den ?Nachbarstaaten die Rede). Dadurch wird noch mehr der Eindruck erweckt, als gehöre das ganze genannte Gebiet zum Staat Israel.  

Mit besten Grüßen,

Martin Forberg

 

 

Kommentare zum Antideutschen Netzwerk:

20.8.2007 - Blinde Hühner finden  manchmal auch taube Kichererbsen. - So hat  auch Leon de Winter teilweise recht, wenn er, vielleicht von seinem Umfeld ausgehend schreibt das die meisten Juden paranoid sind. Ich würde so etwas nicht schreiben. Es gibt sicher auch paranoide Juden, manche bestätigen diese Diagnose, ohne das ich mir ein Urteil erlauben würde, auch bei sich selber. Das findet man in gewissen Kreisen auch bei Amerikanern, Türken und anderen. Aber, die meisten? Vielleicht die die de Winter kennt? Kennt er wirklich die meisten Juden? Ich kenne auch nicht die meisten Deutschen, noch weniger die arabischen, oder jüdischen Mitbürger. Ja, für manche tragen die meisten Chinesen Strohhüte und die Afrikaner laufen mit einem Strohrock umher. Das klingt schon ein wenig rassistisch, hier antisemitisch.

Unser Paradezionist Henryk M. Broder ist mit seinen „völkerrechtswidrigen Kichererbsen“,  die sich jetzt in der Kaufhof Galeria präsentieren, um den Besatzungsstaat Israel endlich für die BRD-Bürger verdaulicher zu machen, wieder ganz in seinem Element. Seit der EU-Umfrage, in der 69 Prozent der BRDler (inklusive der Ossis) Israel als größte Bedrohung für den Weltfrieden bezeichnet haben, drehen die gesamte Israellobby und deren deutsche willfährige Hilfstruppen völlig durch. Israel rangierte damals noch vor Nordkorea, dem Iran und seinem großen Bruden, den Bush-USA -  was etwas heißen will. Nun denken auch die Amerikaner das was man hier den Freunden des Friedens vorwarf, man kann sie nicht mehr antiamerikanisch nennen, ist es nun selber? mehr >>>

 


Nachtrag am 18.8.2007 - Broder schreibt und demonstriert es: "
Wie heißt es in einem alten chinesischen Sprichwort? “Nur die eigenen Fürze riechen gut.”  Ja, dies Gefurze  kann nur denen Wohlgefallen bereiten, die eh schon ganz gewaltig stinken. Besonders stinken diese Vergleiche: "Es ist immer wieder schön zu erleben, mit was für einer schlafwandlerischen Sicherheit Kinder in die Fußstapfen ihrer Eltern und Großeltern treten." Da öffnet man die Massengräber in die Verbrecher ihre Opfer verscharrten um den Leichengeruch zu überdecken den man als glücklicher Täter in Palästina verbreitet.
Manchmal ist es so, dass die Kinder aus den Verbrechen ihrer Eltern gelernt haben aber Kinder von Opfern Täter werden. Es ist mehr als rassistisch  ein Volk für begangene Verbrechen ewig schuldig zu sprechen oder es zu missbrauchen. Verbrecher gleich welcher Nationalität treten in die Fußstapfen anderer Verbrecher und finden es spaßig Täter zu sein. So gibt es mittlerweile auch Juden, die falschen Freunde Israels die neben den Tätern der Vergangenheit stehen und damit auch ihrem eigenen Volk s
chaden zufügen. Wobei ich es mir nie erlauben würde so wie es Broder und seine Brüder im Geiste machen die Israelis, die Juden bis in ihre Kinder hinein verallgemeinernd und in ihrer Gesamtheit als ewige Täter in Geiselhaft zu nehmen. Die wahren Antisemiten sind die die so rassistisch verallgemeinernd den Begriff immer mehr entwerten, reflexartig Kritik damit abwehren und scheinbar damit doch nur ihr eigenes Gewissen beruhigen, betäuben. Wieder einmal hat Broder seine "Preiswürdigkeit" bewiesen.  Wer schenkt den unter Leseschwäche leidenden ein Brille?

 


19-8-2007 - Broder schreibt nicht nur so, er sieht auch so aus -
Hier zu sehen >>> -
Ralfs, heute Daniels Welt (Warum nicht mehr Leo?)? schreibt >>>
In Kurzfassung Broders heutiger, wie immer "preiswürdiger" Text: "
Gegen 11 Uhr rief Daniel an. „Kommst du mit, Verrückte gucken?“"zweitens weil er mir neulich zerkratzt wurde, als ich ihn in der Oranienstraße auf einem Behindertenparkplatz abstellte." (Frage, geistig oder auch körperlich behindert?) Die Spastis, wie Broder sie nennt können ja laufen. (Frage an mich selber, haben die Nazis nicht auch  unter den Behinderten aufgeräumt?) Heute kommt mal kein Antisemitismusvorwurf? Dann: "Da stehen sie nun, wie bestellt und nicht abgeholt, ein Dutzend Nebbichs, die Sand im Getriebe des Weltgeschehens spielen wollen. Zwischendurch zeigt Ralfs Welt noch, persönlichkeitsrechte verletzende Bilder. Alles in allem ein runder Tag für das HB Mänchen und Ralfs Welt.

P.S. 1 Vielleicht sagt doch einmal jemand dem Bruder, für Magnete gibt es auch Magnettafeln. Da muss er sich doch nicht bei einer Erweiterung seiner Sammlung  einen neuen Kühlschrank kaufen.

P.S. 2 Die Meldung eines Lesers, dass Broder  in Tel Aviv  Mosche Feiglin, Liebermann und einige Siedlerführern schult ist nicht zu bestätigen.
 

17.8.2007 - Ein altbewährtes Broder/Ralfs Welt Kochrezept - Wie man aus Unrecht Recht  macht. Die Waren die der Kaufhof verkauft sind teilweise und nicht ausgewiesen aus den gegen internationalem Völkerrechtst besetzen Gebieten. Es ist legitim und notwendig das zu kritisieren, den vor dem Gesetz sollten eigentlich alle gleich sein. Erlittenes Unrecht legitimiert nicht dazu Täter zu sein!!! Teile der Waren sind nicht aus Israel sondern auf gestohlenen Land gewachsen. So handelt man mit Diebesgut. Außerdem sind sie vom Zoll anders zu behandeln. Broder verwandelt die Kritiker mit diesen Worten in Antisemiten. Gerne würde auch ich, offen für neues, legitime Waren aus Israel probieren. Nicht aber, wenn sie auf gestohlenem Land wachsen.

Also Broder so nicht. Henryk Modest Broder  in die Ecke und drei Stunden Schreibverbot. Anschließend zur Strafe ein Aufsatz: "Ich will nie wieder rechtschaffene Menschen als Antisemiten diffamieren und den Begriff um Unrecht zu decken als Waffe benutzen." Die  Opfer des Holocaust werden dankbar dafür sein nicht  immer wieder missbraucht zu werden..
 Quelle1, Quelle2, Quelle 3, Quelle4,und auch hier >>>   E. Arendt

 

So etwas nennt man unredlich Falschinformation!  - Wie man sieht, wieder im Einklang mit der Islamophoben Seite Politically Incorrect. Es wächst zusammen was zusammen gehört.

 

 

Pressereaktionen

 

Werbe-Fauxpas - Kaufhausprospekt rechnet Golanhöhen zu Israel - Die Warenhauskette Galeria Kaufhof bewirbt in einem neuen Prospekt Lebensmittel aus Nahost. Auf der "kulinarische Entdeckungsreise durch Israel" schicken die Werber die Kunden auch auf die völkerrechtswidrig annektierten Golanhöhen und ins palästinensische Westjordanland.
 

Die Proteste gegen den Verkauf von Siedlungsprodukten gehen weiter - Heiße Diskussionen um kulinarische Israel-Wochen - Von Martina Schwarz

Presserklärung - Hael Al-Fahoum: Zum Verkauf israelischer Siedlungsgüter - Anlässlich der vom Kaufhof Warenhaus AG angekündigten "Israel-Wochen", in denen Produkte aus israelischen Siedlungen als israelische Produkte verkauft werden, erklärt der Generaldelegierte Palästinas, Hael Al-Fahoum: Mit Befremden habe ich erfahren, dass die Galerie Kaufhof AG vom 14. bis 25. August in 38 Filialen in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen von „Israel-Wochen“ Produkte aus Israel von rund 40 Unternehmen verkauft. Tatsächlich vertreibt und bewirbt das Unternehmen zum Teil israelische Siedlerwaren, deren Sortiment aus den Siedlungen auf palästinensischem Gebiet bzw. den von Israel annektierten syrischen Golan-Höhen stammt.

Protest gegen Handel mit Siedlerprodukten. Antideutsche verhöhnen deutsche Juden - Mehrere Dutzend »Antideutsche« verhöhnten die an der Mahnwache beteiligten Juden mit einem Picknick unter israelischen Fahnen, zu dem sie Wein vom Golan tranken. Verstärkung bekamen sie vom bekannten zionistischen und antimuslimischen Publizisten Hendryk M. Broder, der die Teilnehmer der Mahnwache in seinem Internetblog von einem »Daniel« als »jüdische Stimme für eine gerechte Endlösung der Nahostfrage« diffamieren läßt.

Da lacht der Siedler

Möchten Sie die verantwortlichen bei "Galeria Kaufhof" anschreiben? >>>

Siedlerträume bei Galeria Kaufhof - Handelskette wirbt mit israelischen Produkten aus besetzten Gebieten - Nick Brauns - Eine »kulinarische Entdeckungsreise durch Israel« verspricht die Kaufhauskette Galeria Kaufhof. In 27 Galeria-Standorten werden vom 14. bis 25. August »koschere Lebensmittel, die nach den strengen Regeln der rabbinischen Gesetze der Thora hergestellt wurden« angeboten. Nicht so genau nimmt es Kaufhof dabei mit dem Völkerrecht >>>

Galeria Kaufhof - Unsere aktuelle Werbung

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"Israel Woche" bei Kaufhof

 
 

 

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