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Gefangen in Israel
Ausstellung - Im Rahmen der Palästinensischen Internationalen Buchmesse 2016
Eine Fotodokumentation

Die Räume liegen im Keller des Messegebäudes (zB die internationale Buchmesse), einige Plakate auf arabisch weisen darauf hin, eine nackte Betontreppe ohne Geländer und mit wenig Licht führt dorthin.

(Öffentliche) Führungen finden statt, ich glaube aber kaum, dass es von israelischen Tourismusbehörden unterstützt wird.

Als ich dort war, war noch eine achtköpfige Reisegruppe aus Kanada dort, sie waren durch entsprechende Informationen auf diese Räume aufmerksam gemacht worden.



 

Im Eingangsgebäude liegen Infobroschüren und von Gefangenen gefertigte Handarbeiten herum.  Die Handarbeiten dienen dem Zeitvertreib, der Ablenkung.

 

 

 

 

 

In dem Regal liegen in den jeweiligen Umschlägen die abgenommenen persönlichen Gegenstände des Gefangenen, er bekommt sie bei der Entlassung zurück, bzw. beim Tod werden sie den Familien zugeschickt.

 

 

 

 

 

 

Auf dem Betonklotz werden die Finger, die Hände gebrochen.


 

 

 

 

An den Metallschienen werden die Gefangenen, wie auf den Bildern gezeigt, angekettet- manchmal tagelang. Das Blut läuft aus den Händen.
 


Der Stuhl im Verhörzimmer ist mit Absicht so geformt, die Hände werden hinter der Lehne gefesselt. Die Lehne und das Metallstück auf dem Sitz drücken schmerzvoll in den Rücken und das Gesäß.
 


Der Raum, in dem der Mann steht, ist für ein bis zwei Menschen gemacht. Die Tür ist aus Metall, es gelangt kein Licht herein. Hier werden Gefangene bis zu drei Tage eingesperrt, sie können nur stehen. Weder Essen noch Trinken wird verabreicht, die Notdurft wird in dem Raum verrichtet.

Alles halbe Stunde wird gegen die Tür gehämmert, zum Erschrecken und zum Abhalten von Schlaf.

Die Notdurft wird anschliessend in Beuteln gesammelt und dem Gefangenen über den Kopf gekippt.


 

 

 

 

Der Raum mit der Blumenwand ist eine " normale" Gefängniszelle.


Der Raum, dessen Tür von der Frau aufgehalten wird, ist ein " Kühlschrank", Temperaturen von ca 1-3 Grad. Die Gefangenen werden hier eingesperrt, nach kurzer Zeit sind sie mürbe, auch, weil die Körperfunktionen beeinträchtigt sind. Dann werden die Gefangenen verhört.
 


An dem Seil werden die Gefangenen an den Händen aufgehängt, das Blut läuft in den Kopf.



Es gibt auch noch den "Birdroom", Bird heißt Spion. Dort befinden sich ca 8 Hochbetten, 7 mit israelischen Leuten, der achte ist eben der politischen Gefangene, der zuerst sehr freundlich behandelt wird, der Gefangene wähnt sich unter seinesgleichen und schöpft Vertrauen, er beginnt zu erzählen. Nach einigen Tagen "wenden" sich die israelischen Leute "ab", kritisieren ihn für seine Taten, sein Verhalten, der Gefangene wird isoliert. Das wird einige Tage durchgezogen, bis der Gefangene zermürbt ist, dann geht es für den Gefangenen wieder ins Verhörzimmer...

Ich vermute, diese Foltermethoden werden "nur" bei politischen Gefangenen angewendet. All das ist wohl gängige Praxis auch in anderen Diktatorischen Staaten, wenn man aber bedenkt, dass Israel sich als demokratischer Staat bezeichnet...

 

 


 

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