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Marwan Barghouti

Texte von Marwan Barghouti

Warum wir im Hungerstreik sind.
Warum sind wir im Hungerstreik?
Kein Frieden mit Besatzung
Anwendung von Folter muss auch enthüllt werden 
Die Wahrheit

 

Israelisches Gericht spricht Intifada-Führer Barghuti schuldig

Barghouti.com

Marwan Barghouti: Schluss mit Bitten und Betteln - Brutaler Terrorist und unbeirrbarer Widerstandskämpfer - wird Marwan Barghouti bald auch ein palästinensischer Mandela? - Johannes Zang - Am 22. Juli 1946 brachten sechs als arabische Arbeiter verkleidete jüdische Irgun-Kämpfer Milchkannen voller Sprengstoff ins King-David-Hotel von Jerusalem. Als ein britischer Offizier auf den Flur trat, wurde er ebenso wie ein herbeieilender Polizist niedergeschossen. Um 12.37 Uhr detonierten 350 Kilogramm Dynamit und zerstörten den Südflügel des Hauses. 91 Opfer waren zu beklagen - Briten, Araber, Juden. Ein Anschlag von Freiheitskämpfern oder Terroristen? Gern erinnern israelische Friedensaktivisten mit Blick auf den Unabhängigkeitskampf der Palästinenser heute an diese Aktion gegen die britische Mandatsherrschaft, der nach offizieller Lesart im heutigen Israel kein Terrorakt war. Nur, wo genau wird aus Gewalt und Terror Freiheitskampf? Und wie ordnet sich da Marwan Barghouti ein, den die palästinensische Nachrichtenagentur Ma´an einen "inhaftierten Widerstandsführer" nennt? >>>

Marwan Barghouti: - Potenzieller Nachfolger Yassir Arafats (22. Oktober 2000)

Ihr wollt Sicherheit? Beendet die Besetzung! - Ein Beitrag von Marwan Barghuti (19. April 2002)

Scharons Geschenk zu Israels Unabhängigkeitstag Was bedeutet die Verhaftung Barghoutis für den weiteren Konfliktverlauf? Von Hans Lebrecht (22. April 2002

Das Volk hat die Nase voll von diesem Friedensprozess"
Ein Interview mit Marwan Barghouti, Führer der PLO-Mehrheitsfraktion Fatah (21. Oktober 2000)

::: Campaign to Free Marwan Barghouti ::::

Prozeßbeobachtung Marwan Barghouti - District Court Tel Aviv/Israel, Internationale Delegation am 4. und 5. Mai 2003

KAMPAGNE FÜR DIE FREILAS.S.UNG VON MARWAN BARGHOUTI

Freiheit für Marwan Barghouti! - Freedom Now !

Palästinenser-Rebell mit Führungsanspruch

Angeklagter Fatah-Führer Barghouti gibt sich im Schlusswort vor Tel Aviver Gericht ungebrochen und angriffslustig

Dokumentation: Freiheit für Marwan Barghouti und alle palästinensischen politischen Gefangenen

André Brie: Marwan Barghouti sofort freilassen

Prozeßbeobachtung Marwan Barghouti

Tumulte bei Prozessauftakt gegen Intifada-Chef Barguti

Prozess gegen palästinensischen Parlamentarier Marwan Barghouti beginnt am 6. April

Political Show Trial for Marwan Barghouti - 18.08.2002, von Hans Lebrecht, Kibbutz Beit-Oren/Israel

Marwan Barghouti Schauprozess eröffnet

Marwan Barghouti - gefangen und gefoltert

Marwan Barghuthi – Wikipedia

The Campaign to Free Marwan Barghouti & All Prisoners

Seit dem 15. April (13.?) 2002 ist Marwan Barghouti ein Gefangener Israels

Marwan Barghouti versus Israel - Der Fatah-Führer präsentiert eine Anklageschrift gegen seine Verfolger - von Marwan Barghouti >>>

Marwan Barghuthi - Wikipedia -  Marwan Barghuthi (arabisch ‏مروان البرغوثي‎, DMG Marwān al-Barġūṯī, palästinensisch-arabisch: Marwān il-Barghūthi, häufig Barghuti oder Barghouti geschrieben; * 6. Juni 1959 in Kobar bei Ramallah) ist ein palästinensischer Politiker. Derzeit verbüßt er in Israel eine fünffache lebenslange Freiheitsstrafe. Verurteilt wurde er wegen mehrfachen Mordes und Terrorismus. Im Alter von 15 Jahren trat Barghuthi der Befreiungsorganisation Fatah bei. Später studierte er an der Universität Bir Zait im Westjordanland, wo er seinen Abschluss als Master im Fach Internationale Beziehungen machte.[1] Barghuthi war Kommandeur der Fatah-Tanzim im Westjordanland und zählt zu den Anführern der Zweiten Intifada. Er forderte ein Ende der Besetzung des Westjordanlandes und des Gazastreifens durch Israel und billigte zu diesem Zweck auch das Vorgehen der militanten al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden.[2]  >>>

Die gefesselten Hände über dem Kopf - Uri Avnery Nur ein Fatah-Politiker wie Marwan Barghouti könnte Gaza-Streifen und Westbank wieder versöhnen - doch der sitzt in einem israelischen Gefängnis - Marwan Barghouti, geboren am 6. Juni 1958 in Ramallah, war Kommandeur der Fatah-Tanzim-Milizen im Westjordanland. Er zählte zu den Anführern der Zweiten Intifada, die im September 2000 begann, forderte ein Ende der Besetzung des Westjordanlandes sowie des Gazastreifens durch Israel und billigte zu diesem Zweck auch das Vorgehen der militanten "al-Aqsa-Märtyrer". Nach seiner Verhaftung im April 2004 wurde er bereits am 6. Juni 2004 zu fünfmal lebenslänglich und 40 Jahren Gefängnis verurteilt. Er bestritt die Rechtmäßigkeit des Verfahrens und weigerte sich, den israelischen Gerichtshof anzuerkennen. Barghouti hatte erwogen, Nachfolger Arafats zu werden und für die Präsidentschaft der Autonomiebehörde zu kandidieren. Ihm wurden gute Chancen eingeräumt, da er als charismatischer Politiker über einen starken Rückhalt besonders bei jungen Palästinensern verfügt. Auf Druck seiner Fatah-Bewegung verzichtete er dann jedoch auf eine Kandidatur zugunsten des als gemäßigt geltenden früheren Ministerpräsidenten Abbas, der von den USA unterstützt wurde.  >>>

Bericht über Freilassung Marwan Barghoutis

Marwan Barghouti speaks to Al Jazeera - 12-Dec-07

Barghouti: Palestinian Terrorist or the Next Mandela?

Interview with Marwan Al Barghouti in the prison

Eine Erklärung von Marwan Barghouti - 17. Mai 2007 - Die Katastrophe die die Palästinenser zurzeit im Gazastreifen, ihrer Heimat und ihrer Diaspora erdulden, muss sofort beendet werden. Hunderte von Unschuldigen wurden verwundet, verstümmelt und getötet durch die kriminellen Aktionen, die im Gazastreifen, rund um die Uhr, durchgeführt werden. Es ist eine Bedrohung für die Einheit des Palästinensischen Volkes, ihre Institutionen und der Nationalen Causa, eine Causa für die wir viel Schweiß verloren haben und für die wir viele Opfer in der Vergangenheit gebracht haben.

 Deswegen verurteile ich den blutigen Kampf um die Kontrolle über eine belagerte Führung die jeglicher Rechtssprechung beraubt ist, die sie ursprünglich gehabt hätte, wenn nicht 7 Jahre israelischer Versperrung und Dazwischentreten gefolgt wären. Eine vereinte Anstrengung um die Nationale Palästinensische Autorität und ihre Institutionen zu vergrößern und zu schützen, durch eine Anerkennung des „Gefangenen-Dokuments", der Mekka-Vereinbarung und der Grundgesetze und ihrer Regulierung ist von größter Bedeutung.

 Ich appelliere an Präsident Mahmud Abbas und an den Leiter des politischen Büros der Hamas, Khaled Meshal sich sofort mit dem Ministerpräsidenten und den Hohen Vertretern beider im Dienst stehenden Faktionen zu treffen. Dieses Treffen wird eine Möglichkeit sein einen strategischen Dialog zu führen und alle ungelösten Fragen ohne Ausnahme zu lösen. Eine Frist von 3 Monaten muss eingehalten werden um die allumfassende strategische Kraft die die Beziehung  zwischen den beiden Seiten reguliert und die höheren Interessen des palästinensischen Volkes schützt, zu erreichen. Diese Kraft sollte auch die Reaktivierung und die Entwicklung der PLO beinhalten, mit einem verbesserten Dialog zwischen allen Nationalen und Islamischen Faktionen im Heimatland und in der Diaspora.

Letztlich, sollte der 5. Juni ein Tag der Nationalen Einheit für das Palästinensische Volk sein. Er sollte die Möglichkeit bieten unsere Verpflichtung zu unseren nationalen Zielen zu erneuern und alle nationalen palästinensischen Institutionen zu schützen.        

Sie wollen Sicherheit? Beenden Sie die Besatzung! - Marwan Barghouti (...) Der einzige Weg zu Israels Sicherheit ist ganz einfach, die 35-jährige Besatzung palästinensischer Gebiete zu beenden. Israel muß den Mythos überwinden, daß es möglich sei, Frieden und Besatzung zugleich zu haben, daß ein friedliche Koexistenz zwischen Sklaven und Herren möglich sei. Der Mangel an israelischer Sicherheit beruht auf dem Mangel an palästinensischer Freiheit. Israel wird Sicherheit nur nach dem Ende der Besatzung haben, nicht vorher. Wenn Israel und der Rest der Welt diese Grundwahrheit erst einmal verstehen, wird der Weg vorwärts klar: Beenden Sie die Besatzung, erlauben Sie den Palästinensern in Freiheit zu leben, und lassen Sie die unabhängigen und gleichen Nachbarn Israel und Palästina eine friedliche Zukunft mit engen ökonomischen und kulturellen Bindungen aushandeln. Lassen Sie uns nicht vergessen, wir Palästinenser haben Israel 78 Prozent des historischen Palästinas zuerkannt. Es ist Israel, das sich weigert, Palästinas Recht, auf den übrigen 22 Prozent des 1967 eingenommenen Landes zu existieren, anzuerkennen. >>>

Marwan Barghouti versus Israel - Der Fatah-Führer präsentiert eine Anklageschrift gegen seine Verfolger - von Marwan Barghouti >>>

Marwan Barghuti  (Marwan Barghouthi) - "Schlüssel" zum Frieden - Marwan Barghuthi, ein Führer des palästinensischen Aufstands in israelischer Haft, beschuldigt der Planung von Angriffen auf Israelis, drehte mit einem erfolgreichen Aufruf an die militanten Gruppen zu einem Waffenstillstand den Spieß gegen seine Ankläger um.

"Von seiner Zelle aus spielte Barghouti eine entscheidende Rolle im palästinensischen Dialog und hatte einen großen Anteil an den Gesprächen über die Hudna ", sagte ein höherer Funktionär der Fatah-Bewegung des palästinensischen Präsidenten Jasser Arafat, der für Waffenstillstand das arabische Wort "Hudna" gebrauchte.

Die Feuerpause war nach wochenlangen Gesprächen von den militanten Gruppen Hamas und Islamischer Jihad, danach von der Fatah-Bewegung verkündet worden. Die Gespräche wurden von Barghoutis Anwälten vorangetrieben, die seine Botschaften bis nach Damaskus überbrachten.

Der Erfolg erhöhte Barghoutis Ansehen unter den Palästinensern, die seinen Prozess aufmerksam verfolgten, und stärkte seine Position als potenzieller Nachfolger Arafats.

1959 als Sohn eines Bauern in der Westbank geboren, hat Barghouti die israelischen Anklagen auf Mord, Anstiftung zum Mord, Verschwörung zum Mord und "Aktivitäten in einer terroristischen Organisation" stets geleugnet.

Er war im April des vergangenen Jahres verhaftet und im August vor einem israelischen Gericht angeklagt worden.

Unter Berufung auf seine Immunität als Mitglied des palästinensischen Parlaments hat er eine Vertretung durch einen Verteidiger vor dem Gericht abgelehnt und die Legitimation Israels für einen Prozess gegen ihn bestritten.

Indem er die hebräische Sprache gebrauchte, die er während früherer Aufenthalte in israelischen Gefängnissen erlernt hatte, nutzte Barghouti die ausführliche Medienberichterstattung über seinen Prozess in jeder Phase und bestand darauf, dass der Aufstand siegreich sein wird.

"Der Mann ist ein junger, vielversprechender geborener Leiter," sagte Mahdi Abdul Hadi, der Kopf des palästinensischen Think-Tank Passia [Palestinian Academic Society for the Study of International Affairs: www. passia.org]. "Das Volk liebt ihn, ob er auf der Straße, zu Hause oder im Gefängnis ist. Er ist da, er ist sichtbar, und er beweist es."

Israel kannte Barghoutis Bemühungen um einen Waffenstillstand und entschied, sich nicht einzumischen, verlautete aus einer israelische Quelle im Sicherheitsbereich.

Der linke Knesset-Abgeordnete Yossi Sarid sagte, die Entscheidung könnte planvoll getroffen worden sein. " Ich halte es für wahrscheinlich, dass dies eine Art Koordination zwischen der israelischen Regierung und Barghouti ist, um ihn zu stärken und seine Position zu festigen", sagte Sarid.

Israelische Minister haben es abgelehnt, sich zur Rolle Barghoutis in den Waffenstillsstandsgesprächen zu äußern.

Der Staat nennt ihn einen "Chefterroristen", der die mit der Fatah verbundenen Al-Aqsa-Brigaden leitete und für den Tod von 26 Israelis verantwortlich war.

---- Original Message -----
From: ernst.herbst(at)t-online.de
Gwen Ackerman, Jerusalem, in der Middle East Times International Edition über M. Barghoutis (angebliche?) Rolle in den Waffenstillstandsverhandlungen.
Übersetzung von Ernst Herbst
04.07.2003
http://metimes.com/2K3/issue2003-27/methaus.htm
Middle East Times International Edition
Von Gwen Ackerman, JERUSALEM

12.6.2004 - Leserbrief - Sehr geehrte Redaktion

Lebenslänglich, oder Nationalheld? Nelson Mandela und Marwan Barghouti

ist es Zufall? Ihr Artikel über den Prozeß Nelson Mandelas (Eine Niederlage)  trifft zusammen mit dem Urteil, in den vergangenen Tagen, gegen den palästinensischen Parlamentarier Marwan Barghouti, verhängt, nach monatelanger Haft, zum Teil unter Bedingung der Isolation, durch ein israelisches Gericht.

Vieles lässt an Ähnlichkeiten denken. Haben dies auch die israelischen Richter bedacht?
Wer den aufrechten Gang, den geraden Blick des gerade Verurteilten Barghouti gesehen hat, wird bemerkt haben, dass hier kein Unterworfener, kein der Demut verfallener Mann das Verdikt anhörte,
hatte der Verurteilte doch das Gericht überhaupt nicht als zuständig anerkannt. Dies verbot ihm ja bereits sein Status eines Parlaments-Abgeordneten der Palästinenser.
Erinnern wir uns: zu nächtlicher Stunde, alle im Hause schliefen, kam die israelische Polizei überfallartig , in sein Haus- man fühlt sich erinnert an so genannte "Nacht- und Nebelaktionen" unseliger Zeiten - zertrümmerte die Haus- und Wohnungstür und Marwan Barghouti, aus seinem Bett aufgeschreckt, mit der Verhaftung konfrontiert, hatte nur Sinn folgende Worte: "Aber, meine Herren, warum haben Sie denn nicht geklingelt, man hätte Ihnen doch geöffnet".

Haben die israelischen Strafrichter nicht bemerkt, dass sie hier einen neuen Nelson Mandela der Schmach der Einkerkerung aussetzen? Haben sie nicht bedacht, dass es eines Tages Marwan Barghouti sein wird, den sie, um den heiß ersehnten Verhandlungsfrieden zu schließen, umwerben werden?
Ich wage die Voraussage: ein Mann, gezeichnet von jahrelanger Kerkerhaft, aber erhobenen Hauptes wird die Gefängnistore durchschreiten, in seinem Willen zur Führung seiner Nation gestärkt, darum von seinem Volk verehrt und seinen bisherigen Peinigern darum haushoch überlegen. Er wird ihnen dann vielleicht sogar die Schmach antun, ihnen zu verzeihen für ihre Untaten.
Ich wage die Vorhersage: Marwan Barghouti wird die würdige Nachfolge Nelson Mandelas eines Befreiers seiner Nation antreten und Israel wird sich bei ihm entschuldigen müssen für die ihm und seinem Volke angetane Schmach.
Das Jahr 2004 wird in die Geschichte eingehen als das Jahr des Rufes, in allen Erdteilen: Free Barghouti!,
so wie in den Jahren Mitte 1980 Gymnasiasten der Welt auf die Straße gingen mit dem Ruf: Free Mandela.
Popkonzerte zur Befreiung Marwan Barghoutis werden Tausende junger Menschen weltweit zu Open-Air-Festivals locken und diejenigen, die Barghouti im Jahre 2004 siegesgewiss hinter Gitter gebracht haben, werden sich gezwungen sehen, in "Wahrheitskommissionen" für begangene Ungerechtigkeiten Abbitte zu leisten.
Das Jahr 2004 wird dasjenige sein, in dem zuerst zaghaft, dann immer lauter in den Stadien und auf den Straßen und Plätzen der Welt der Ruf erschallen wird "Free Barghouti", so wie damals: "Free Mandela"!
Die unbedachten Richter Barghoutis werden dann nicht mehr im Rampenlicht stehen. Sie hatten aus der Geschichte auch nichts hinzugelernt, als sie über einen Patrioten richteten - und einen Nationalheld schufen.

Günter Schenk
5, rue des cigognes
F-67930 Beinheim

 

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