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Palästina Portal


Israelische + Jüdische Stimmen

 

Texte von Uri Shani
 

Liebe Freundinnen und Freunde
Die Jüdische Stimme muss einmal mehr hörbar werden nachdem was sich in den vergangenen Wochen im Gazastreifen zugetragen hat. Attached deshalb unser 
statement, das gleichzeitig an die Medien und an den israelischen Botschafter in Bern geht. Wir wünschen uns, dass es durch Sie/Dich via mail weitergeleitet wird an 
weitere Bekannte, Freundinnen und Freunde, Familienangehörige, ArbeitskollegInnen undsoweiter, und so eine grossse Verbreitung findet und eine Grundwelle 
positiver Aktionen im Sinne der Sorge um die minimalen Voraussetzungen für einen Weg zur Koexistenz zwischen israelischen und palästinensischen Menschen auslöst.

Mit bestem Dank für die Unterstützung und mit herzlichen Grüssen -

Gaby Belz 
für die Jüdische Stimme für einen Gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina

  

 Uri Shani antwortet Honestly Concerned
Uri Shani ist ein israelischer Regisseur und Multitalent (siehe meine Seiten
 - Seine Antwort bezieht sich auf einen Hinweis über die Veröffentlichung rassistischer Witze
bei Honestly Concerned. Ich reagierte darauf, darauf wiederum HC.

 

Und hier noch was anderes. Ich beschäftige mich normalerweise nicht mit diesem Thema, aber ich wurde angeschrieben, so hab ich halt reagiert...

Die Damen und Herren von “honestly concerned” reagieren auf Herr Arendt (http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/texte/honestly_concerned.htm ), indem sie mir eine mail schicken, um ihr Image ein wenig aufzubessern.

Darauf schickte ich ihnen diese Antwort:

 

 

                                                Mishmar Ayalon, vormals Al-Kubab, Ende Mai 2004
 

Sehr geehrte “honestly concerned“!

 

Ich danke Ihnen sehr für Ihren Brief, mit dem sie mich auf Ihre Website aufmerksam machen. Sie haben bestimmt nicht wahrgenommen, dass Herr Arendt unter anderem auf meine Website Bezug nimmt, um über Palästina zu berichten. Sonst hätten sie sich wahrscheinlich die Mühe gespart. Ich gehöre nämlich zu den Wenigen, die weniger Angst haben vor diesem sportlichen Österreicher (wie war schon wieder sein Name?) als vor Arik Sharon. Ja, Mofas und Ya’alon mit ihren Hunderten von Atombomben, sind gefährlicher, meines Erachtens, als irgendein Hamas-Führer..

Und das ist ja letztendlich die Frage: die Einschätzung der Gefahr, oder anders gesagt: Was dreht die Welt? Was macht die Geschichte ihren Gang da- oder dorthin machen?

Aber da hab ich wahrscheinlich schon zu hoch geschossen. Ganz einfach gesagt: Es grenzt an lächerlicher Hysterie, wenn jeder, der die israelischen Kriegsverbrechen anprangert, ein Antisemit sein soll. Der Antisemitismus ist eine unheilbare Krankheit, demgegenüber ist Israel, oder mindestens die derzeitige Politik dieses Staates, ein ”gutartiges” Geschwür, das sich behandeln lässt, das aber behandelt werden muss.

Es geht doch nicht an, die israelische Regierung und ihr Militär (oder sollte man sagen: das israelische Militär und ihre Regierung?) als Opfer darzustellen. Ja, wir, die israelischen Buerger, wir sind Opfer, Geiseln, dieser Regierung und ihrer Kumpel in der Festung auf der Anhöhe Gottes (Ramallah), genauso wie die Palästinenser Geiseln sind dieses Zwillingspaares Sharon und Arafat, die beide das gleiche wollen: blutblutblutblutblutblutblut, nicht aus einer perversen Neigung heraus, sondern wegen einfachem politischen Kalkül.

Aber darüber, und wie jeder die Sache sieht, können wir uns an andrer Stelle unterhalten. Was muss mit der unheilbaren Krankheit gemacht werden? Nur das Wenige: Sie so gut wie möglich in Grenzen halten, nicht zu offensiv, nicht ganz passiv. Keinen Antisemitismus suchen, wo keiner ist, und wo er sich versteckt, dort soll er versteckt bleiben.

 

Auch ich bin honestly concerned, auch über Rassismus, nur stehen hinter dem  Rassismus, von dem ich spreche, ganz offen, nicht versteckt, so mächtige Interessen, dass es mir die Knie weich macht! (http://www.brasscheck.com/heartfield/gallery.html )

 

Really truthfully honestly concerned,

 

Uri Shani

 

 

p.s.: Beste Grüsse an Sharon, Mofas und Ya'alon - oder sollte ich lieber Grüsse an Ben-Gvir, Ygal Amir und Levinger schicken? Ach ja, Grüsse auch an die shit-list-kerls, sagen Sie ihnen bitte, der SelfHating IsraelThreatening Uri Shani sei mit Uriel Shani identisch...  



 

 

uri shani
mishmar ayalon 46
 
D.N. Shimshon 99782
 
 please don't write to abumidian(at)hotmail.com, write to: abumidian(at)yahoo.de or abumidian(at)riseup.com !! thanx!! you are invited to visit my homepage www.geocities.com/abumidian  

 

 

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