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Israelische + Jüdische Stimmen

Israels  Beitrag zum Weltklimagipfel :
Oder  Beitrag des Zionismus zur Kontaminierung der Erde

Gideon Spiro  (Red Rug)  Dezember 2009-12-17

 

Da die Eröffnung der Kopenhagen-Konferenz sich nähert, zu der die Staatshäupter aus allen vier Ecken der Welt zusammenkommen, um Wege zu diskutieren, wie die Erde  vor weiterer Verschmutzung zu retten ist, also ihre Existenz zu retten wäre, sollten ein paar  Worte gesagt werden, wie der zionistische Staat zur globalen Verschmutzung beiträgt.

 

Der Zionismus  - das muss klar gesagt werden – ist nicht der größte Umweltverschmutzer der Welt. Aber der Zionismus, d.h. Staat Israel, ist der größte Umweltverschmutzer des Landes Israel – das einst das „Entzücken unserer Väter“ war ( wie es in einem Lied heißt)

Der Zionismus kam in dieses Land, als es noch weitgehend sauber war, ein Land „in dem Milch und Honig fließt“ wie es in der Bibel heißt. Nach nur wenigen Jahrzehnten, besonders nach der Errichtung des Staates Israel wurde es zu einem umweltverschmutzten Land.

Die Rüstungsindustrie hat das Land und das Wasser im Zentraldistrikt verschmutzt, indem sie krebserzeugende Abwässer und Abfälle dort einfach abfließen lässt.

Die petrochemische Industrie in Haifa gießt ihre industriellen Abwässer in den Kishonfluss und verwandelte ihn  - ein früher  von Leben strotzender Fluss - in einen krebserzeugenden Morast.

 

Der Yarkonfluss, der durch Tel Aviv fließt und der früher ein Fluss zum Schwimmen war, verwandelte sich, nachdem  einige Industriewerke ihre Abwässer dort entsorgen, zu einem Fluss, in dem das Schwimmen verboten ist.

Der südliche Jordanfluss ist heute eine Region, in die die Kibbuzim und auch Tiberias ihre Abwässer abfließen lassen. ( und vorher das Wasser für die Wasserleitungen der Städte und die Bewässerung der Felder ableiten). Das Ufer ist tot, und rund herum verbreiten sich Krankheiten.

 

Der Negev, wo der Dimona-Atom-Reaktor  und andere umweltverschmutzende Industrie steht, wurde zu einem radioaktiven Müllhaufen.

 

Bäche und Flüsse in Galiläa, um deren lebendige Gewässer es in der Vergangenheit von Menschen wimmelte, sind heute Abwässerkanäle.

Das Tote Meer verschwindet wegen der Potasche-Industrie nach und nach. Ihre Besitzer wollen nur eines: Profit – zur Hölle mit allem anderen!

Schornsteine verunreinigen die Luft in verschiedenen Teilen des Landes. Das israelische Regime glaubt anscheinend, dass Luftverschmutzung eine himmlische Gabe sei und hat deshalb entschieden, noch ein Kohlekraftstromwerk  in der Ashkalon-Region zu bauen.

 

Zweiundvierzig Jahre Besatzung und Siedlungsbau haben auch die besetzten Gebiete,  Land und  Wasser, in eine umweltverschmutzte Zone verwandelt.

Israels Trinkwasser wird  ständig kontaminiert auf Grund der Einführung von krebserzeugenden Substanzen in den Grundwasserspiegel.

Die im ganzen Land  - in Israel wie in den besetzten Gebieten - zerstreuten Armeebasen sind die Orte mit der größten Umweltverschmutzung.

Wenn die Milliarden, die heute für die Besatzung ausgegeben werden, für fortschrittliche Zwecke ausgegeben würden, wie z.B. gegen die Umweltverschmutzung und zur Entwicklung von nicht umweltverschmutzenden Alternativstromquellen ( wie Sonne und Wind) und in dichtbevölkerten Gebieten eine Untergrundbahn gebaut würde, um von privaten umweltverschmutzenden Fahrzeugen und anderen ähnlichen Dingen unabhängig zu sein, dann könnte Israel ein Garten Eden sein.

 

(dt. Ellen Rohlfs --- vgl auch  meine Erlebnisse mit Wasser im sog. Heiligen Land)

 

 

 

 

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