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20-jähriges Jubiläum am 27. Februar 2016 in Tübingen
Rede der Schirmfrau Felicia Langer

 

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Wir feiern heute das 20-jährige Jubiläum unseres Vereins „Flüchtlingskinder im Libanon e.V.“ Wir begleiten seit 20 Jahren eine der größten Tragödien sondergleichen, die Nakba, die ab 1948 bis zum heutigen Tag andauert. Es war die Vertreibung durch Israel, angefangen noch vor 1948, ein Verbrechen gegen jetzt schon Millionen PalästinenserInnen, die das Recht auf Rückkehr haben, völkerrechtsentsprechend.


Ich begrüße herzlich die Anwesenden hier, auch meine Familie, die mit den Flüchtlingen solidarisch ist, was ich sehr schätze. Es wird Frieden mit Gerechtigkeit geben, nur wenn Israel die Rechte der Palästinenser auf Rückkehr anerkennen wird, gemäß
der UNO-Resolutionen. Wir verurteilen diejenigen, die Israel als „Brückenkopf der Demokratie“ bezeichnen. Ich bin Zeit- und Augenzeugin und weiß, wie falsch diese Behauptung ist. So wie die Aussage von Netanyahu über die positive israelische Rol-
le im Nahen Osten als „Festung der westlichen Zivilisation“. Das sagt ein Mann, dessen Land Millionen von Flüchtlingen und von entrechteten Palästinensern auf dem Gewissen hat, ein Mann, der friedensresistent ist, der den Frieden sabotiert. Schade,
dass Frau Merkel es nicht sehen will!


Liebe Zuhörer! Ich bin stolz auf meine Schirmherrschaft über den Verein und ich bin auch dankbar dafür. Ich war glücklich, dass eine jüdische Überlebende des Holocaust, Rosa Wainer, mich in ihrem Testament autorisiert hat, dem Verein eine große
Spende zu erteilen. Es gibt jetzt ein Stipendium namens „Rosa Wainer“, das der Ausbildung junger Mädchen dient. Wir sind stolz auf unsere palästinensischen Partner The National Institution of Social Care and Vocational Training, die beispielhafte
Hilfe auch für die palästinensischen Flüchtlinge aus Syrien geleistet haben und leisten! Die Aktivität von Ingrid Rumpf, unserer Vorsitzenden, im Rahmen der Nakba-Ausstellungen überall ist beispielhaft!
 


Liebe Zuhörer! Ich war einmal ein Flüchtling, ich weiß, was es bedeutet. Mein Herz
ist mit euch, liebe Flüchtlinge, überall und auch mit denjenigen, die euch Hilfe leisten,
überall! Das ist ein Segen! Wir kämpfen auch für eure Rechte auf Rückkehr! Zusam-
men sind wir stark, zusammen schaffen wir es!
 

 

 

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