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Sonntag, 23. April 201715:22  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Isolationshaft von palästinensischen Minderjährigen spiegelt das Leiden der Erwachsenen in israelischen Gefängnissen  - 20.04.2017 - Während Isolationshaft für palästinensische Häftlinge im Zusammenhang mit dem Hungerstreik "Freiheit und Würde" wieder einmal in die Schlagzeilen gekommen ist, hat Defence for Children International – Palestine (DCIP) am Mittwoch einen Bericht veröffentlicht, in dem aufgezeigt wird, dass die israelischen Sicherheitskräfte 2016 die Dauer von Einzelhaft bei palästinensischen Kinder während der Verhörperiode verlängert hat.

Von 161 eidesstattlichen Erklärungen, die die Organisation von inhaftierten palästinensischen Minderjährigen gesammelt hat, bezeugten 25, dass sie durchschnittlich 16 Tage in Isolationshaft gehalten wurden, die längste Dauer war 29 Tage. Auch erhielten die inhaftierten Minderjährigen vor dem Verhör keinen Zugang zu einem Anwalt oder einem Familienmitglied. DCIP fand auch, dass 62,7% physischer Gewalt ausgesetzt waren und 52,8% verbal bedroht und eingeschüchtert wurden.

Anstatt Einzelhaft als praktische Maßnahme für die Sicherheit von Kindern oder zur Durchsetzung von Disziplin anzuwenden, hat Israel dieses Praxis institutionalisiert und rechtfertigt das mit der ständigen Rhetorik der Sorgen um seine Sicherheit. Israelischen Sicherheitskräften ist es erlaubt diese Foltermethode mit einzubeziehen, um während der Verhörsitzungen Geständnisse herauszuholen, was darauf hindeutet, dass palästinensische Kinder ähnlichen Praktiken ausgesetzt werden, wie sie bei erwachsenen palästinensischen Gefangenen angewandt werden.

Laut Ayed Abu Eqtaish, dem DCIP-Direktor für das Programm 'Rechenschaftspflicht', "setzen israelische Behörden offensichtlich die Isolation ein, um für das inhaftierte Kind eine psychische Zwangslage zu schaffen, außerdem wird die Verletzbarkeit (des Kindes) weiter verstärkt, indem ihm der Zugang zu einem Rechtsbeistand verwehrt wird".

Dass Minderjährige ähnlichen Gewalterfahrungen ausgesetzt werden wie erwachsene Häftlinge, beweist dass Israel sich nicht an die internationalen Standards hält, wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention detailliert beschrieben werden. Auch führt das absichtliche Nicht-Unterscheiden zwischen einem Minderjährigen und einem Erwachsenen zu einem System, in dem Israel sich selbst von jeder Verantwortung freistellt, so wie (auch sonst) Gewalt das koloniale Gebilde abstützt.



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Über die Jahre wurden verschiedene Berichte und Empfehlungen herausgegeben. Aber das Ergebnis war immer dasselbe; einer anfänglichen weltweiten Entrüstung entgegnete Israel mit der üblichen herablassenden israelischen Rhetorik, und die palästinensischen Minderjährigen bleiben ihrer Rechte beraubt und vergessen, bis der nächste internationale Bericht fällig ist.

Die Tatsache, dass man sich selten an diesen Berichten orientiert, zeigt eine noch größere Diskrepanz, wenn es um den Schutz von Rechten geht. Das Informationsbedürfnis ist für jetzt gesättigt, was die zunehmende Folter und die Entzugspraktiken wie auch die Verfügbarkeit von Organisationen betrifft, die eine solche wertvolle Recherchearbeit durchführen können. Dass es nicht gelungen ist Standards durchzusetzen, die Israel einhalten sollte, hat ein Vakuum geschaffen, in dem die Gesetzgebung bezüglich der Menschenrechte auf dem gleichen Stand bleibt und nichts anderes erreicht wird als passive Hinweise und Empfehlungen.

Bis diese palästinensischen Minderjährigen das Erwachsenenalter erreichen, haben sie ein Vorspiel für mögliche spätere Inhaftierungen durch Israel durchlebt. Der Zeitpunkt für diesen Bericht sollte zum Nachdenken über den Massenhungerstreik anregen und darüber, wie Israels brutales Inhaftierungssystem ein Instrument, ist um die Unterwerfung der Palästinenser aller Generationen zu erzwingen.

Nachdem die Mobilisierung zu solidarischen Hungerstreiks außerhalb der Gefängnismauern geführt hat, ist es wichtig, dass auch die palästinensischen Minderjährigen in den Vordergrund gerückt und ihre schlimme Lage beleuchtet wird. Und schließlich, wenn es dafür, dass Israel bei palästinensischen Minderjährigen Isolationshaft einsetzt, keine andere Begründung gibt als die Ausübung von Druck (coercion), dann hat es solche Druckmittel offensichtlich als eine Säule eingesetzt, auf der Israel überlebt. Quelle  Übersetzung: K. Nebauer

Warum wir in Israels Gefängnissen im Hungerstreik sind - Marwan Barghouti* - 16. April 2017 - Hadarim-Gefängnis, Israel - Nachdem ich seit 15 Jahren in einem israelischen Gefängnis sitze, bin ich sowohl Zeuge als auch Opfer des illegalen israelischen Systems willkürlicher Massenverhaftungen und Misshandlungen palästinensischer Gefangener. Nachdem alle Alternativen erfolglos waren, kam ich zu dem Schluss, dass es, um diesen Missständen Widerstand entgegenzusetzen, keine andere Wahl gibt, als in den Hungerstreik zu treten. 

Ungefähr 1000 palästinensische  Gefangene haben sich entschlossen, an diesem Hungerstreik teilzunehmen, der heute am „Tag der Gefangenen” beginnt. Hungerstreik ist die friedlichste Form des möglichen Widerstands. Er fügt nur denen Schmerz zu, die sich daran beteiligen sowie ihren  Liebsten, in der Hoffnung, dass ihre leeren Mägen und ihr Opfer dabei behilflich sind, die Botschaft über die Grenzen ihrer dunklen Zellen hinaus widerhallen zu lassen.


Jahrzehnte der Erfahrung haben bewiesen, dass Israels unmenschliches System der kolonialen und militärischen Besatzung zum Ziel hat, den Geist der Gefangenen und des Volkes, dem sie angehören, zu brechen, indem es ihnen körperliches Leid zufügt, sie von ihren Familien und ihren Gemeinden trennt, demütigende Maßnahmen ergreift, um sie zur Unterwerfung zu zwingen. Wir werden - dieser Behandlung zum Trotz - nicht aufgeben.


Die Besatzungsmacht Israel verletzt das Völkerrecht seit nahezu 70 Jahren in vielfältiger Weise und  bleibt für seine Handlungen dennoch straflos. Sie hat gegen das palästinensische Volk schwere Verletzungen der Genfer Konventionen begangen; die Gefangenen, einschließlich Männer, Frauen und Kinder, sind da keine Ausnahme.


Ich war gerade 15, als ich das erste Mal ins Gefängnis kam.  Ich war kaum 18, als ein  israelischer Vernehmungsbeamter mich zwang, die Beine zu spreizen, als ich nackt im Verhörraum stand, bevor er auf meine Genitalien einschlug. Ich fiel vor Schmerzen in Ohnmacht, und der Sturz hinterließ eine bleibende Narbe auf meiner Stirn. Der Vernehmungssoldat machte sich dann lustig über mich und meinte, ich könne mich nun nicht mehr fortpflanzen, weil Leute wie ich ohnehin nur Terroristen und Mörder zeugen würden.


Ein paar Jahre später saß ich wieder in einem israelischen Gefängnis und führte einen Hungerstreik an, als mein erster Sohn auf die Welt kam. Anstelle der Süßigkeiten, die wir normalerweise verteilen, um solche Anlässe zu feiern, übergab ich den anderen Gefangenen Salz. Als mein Sohn kaum 18 war, wurde er seinerseits verhaftet und saß vier Jahre in israelischen Gefängnissen.


Das älteste meiner vier Kinder ist jetzt ein Mann von 31 Jahren. Doch ich bin immer noch hier und  führe diesen Kampf um Freiheit mit Tausenden von Gefangenen, Millionen von Palästinensern und mit der Unterstützung so vieler Menschen in aller Welt. Was hat es mit der Arroganz der Besatzer und Unterdrücker und ihrer Unterstützer für eine Bewandtnis, die sie taub werden lässt für diese einfache Wahrheit: Unsere Ketten werden zerbrochen sein, bevor wir es sind, weil es zur menschlichen Natur gehört, dem Ruf nach Freiheit ohne Rücksicht auf die Kosten zu folgen. >>>

Prisons and Detention Centers

Israel punishes hunger strikers for demanding their rights - Charlotte Silver - Hundreds of Palestinian prisoners entered day six of their hunger strike on Saturday, while Israeli authorities ratcheted up their punitive measures in an attempt to weaken the collective action.

On 17 April, 1,500 Palestinians launched a mass hunger strike with a long list of demands, including improved medical care and conditions and more family visits.

While several men on strike have already been hospitalized, Israeli leaders are refusing to negotiate with the prisoners’ demands.

“When it comes to the hunger strike by terrorists in Israeli jails, I take the approach of Margaret Thatcher,” Israeli defense minister Avigdor Lieberman wrote on Facebook, in reference to the former British prime minister who notoriously allowed Irish hunger strikers to die in prison in 1981. >>>

„100 Prozent made in Palästina“ - durch Entwicklungshilfe finanziert -  „100 Prozent made in Palästina“ steht auf der Plastikverpackung der Pommes frites, die Naiem Attoun in Händen hält. Noch ist der rote Sack leer, aber eigentlich steht alles bereit für die Produktion im Jericho Agro Industrial Park (JAIP). Durch den Industriepark nahe der jordanischen Grenze soll die Wirtschaft in Palästina einen Aufschwung erleben. Er wird auch mit EU-Geldern finanziert.

(...)  Das einzige Problem: Es fehlt eine Zufahrtsstraße, die den JAIP mit der Straße Nr. 90 verbindet, jene Straße, die aus den palästinensischen Gebieten Richtung Jordanien führt. In anderen Ländern keine große Sache. Im Westjordanland können Bauvorhaben aber zu komplexen Fällen werden, zumindest in C-Gebieten (Area C). Diese stehen praktisch unter israelischer Kontrolle.

Die Verbindungsstraße würde die Area C durchqueren. Wollen Palästinenser in diesen Gebieten, die 60 Prozent des gesamten Westjordanlandes umfassen, bauen, wird die Zustimmung israelischer Behörden dazu benötigt. Den Plan für das Straßenbauvorhaben reichten die JAIP-Verantwortlichen bereits im Februar 2016 ein, seither warten sie jedoch. Auch der Geldgeber für die Straße steht: Japan, das auch den Löwenanteil des Parks selbst finanziert hat. Die Europäische Union steuerte bisher zwei Millionen bei.

„Wenn es diese Straße nicht gibt und wir nicht frei exportieren können, dann wird die gesamte palästinensische Wirtschaft leiden“, sagt >>>

Ein Britisches  medizinisches Team  führt spezielles Training in Gaza durch - Riham Shehada - 29.3.17 - Ein britisches Ärzte-Team begann ein medizinisches Trainings-Programm für palästinensische Ärzte in Krankenhäusern im Gazastreifen. Das Team aus dem Royal College of Surgeons in Edinburgh kam am Freitag in Gaza an, um  ein Training im Al-Shifa-Krankenhaus, dem  größten Krankenhaus in Gaza durchzuführen.

Man muss erwähnen, dass das palästinensische Ministerium für Gesundheit ein Memorandum unterzeichnet hat, das  Verständnis  für das Training seines Ärztestabs mit den britischen Partnern zeigt: Medizinische Hilfe für Palästina (MAP-UK) und zwar seit Beginn dieses Jahres.

Der Generaldirektor von  „Human Resources im Ministerium, Dr. Rami Abdullah sagte, dass das palästinensische Ärzteteam ein Training  auf den allgemeinen Grundkenntnissen der Operationen und besonders  zu Laparoscopic –Operationen durchführt. Er fügte noch hinzu:  das Ministerium hat keine Mühe gescheut, um dieses Programm zu ermöglichen, das nicht  ohne unentwegter Unterstützung von RCSEd“ zurecht kommt.

Die Auszubildenden werden mit neuen Geräten vertraut gemacht  und lernen  mit den neuesten Medizintechniken umzugehen. Zusätzlich erfahren sie  das fortschrittliche Curriculum.

Der Leiter des britischen Teams, Dr Ahmed Shafi ein Facharzt für Operationen begrüßte das große Engagement der palästinensischen Ärzte, die sich nur auf ihr Können verlassen, um das Leben der Patienten unter   schwierigen  Bedingungen nach zehn Jahren israelischer Besatzung der Region zu retten. Außerdem  pries er die warme Gastfreundschaft und die starke  Zusammenarbeit mit den  palästinensischen Ärzten in Gaza in den letzten Jahren.  Quelle   (dt. E.Rohlfs)

Nahost-Konflikt - Israelische Siedlungen in Palästinensergebieten -  Israelische Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten einschließlich Ost-Jerusalem sind illegal, so der Konsens der internationalen Gemeinschaft. Sie verstoßen gegen internationales Recht und sind ein großes Hindernis auf dem Weg zu einem dauerhaften und umfassenden Frieden in Nahost, so auch das Urteil des UNO-Sicherheitsrats, des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen.

Laut der Resolution 2334, die Ende Dezember des Vorjahres beschlossen wurde, gefährden die Siedlungen die „Vision von zwei Staaten, die in Frieden und Sicherheit Seite an Seite leben“. Sie müssten deshalb rückgängig gemacht werden, alle Siedlungsaktivitäten müssten sofort gestoppt werden. Siedlungen erschweren beispielsweise eine Einigung auf eine gemeinsame Grenze zwischen Israel und einem künftigen Staat Palästina, sie verwandeln die palästinensischen Gebiete in einen Fleckerlteppich.

Staaten dürfen nach internationalem Recht keine eigene Zivilbevölkerung in besetztes Territorium umsiedeln. In der UN-Resolution heißt es, Siedlungen hätten deshalb keine Rechtsgültigkeit.

Israel vertritt dagegen die Auffassung, das im Sechstagekrieg 1967 eroberte Westjordanland sei zuvor kein Staat gewesen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu >>>

Fatah-Politiker Marwan Barghouti - Wohl ein künftiger Verhandlungspartner für Israel - Er ist Anführer des zweiten Palästinenseraufstands, der im Oktober 2000 begann: Marwan Barghouti, in Tel Aviv fünfmal zu lebenslänglich verurteilt, bezeichnet sich selbst als Mann des Friedens. Die Familie des potenziellen Nachfolgers von Palästinenserpräsident Abbas bastelt am Mythos eines palästinensischen Nelson Mandela. Gut möglich, das Israel eines Tages mit ihm verhandeln muss. - Eva Lell - Marwan Barghouti als politischen Führer zu bezeichnen, das sei so, als würde man den syrischen Staatschef Baschar al-Assad einen Kinderarzt nennen. Das sagt Israels Premier Benjamin Netanjahu über den Anführer des Massenhungerstreiks.

Fünfmal lebenslänglich wegen Terror und Mord - Das Bezirksgericht Tel Aviv hat Barghouti im Jahr 2004 zu fünfmal lebenslänglich verurteilt wegen fünf Terrorattacken und Morden. Er selbst erkannte weder das Gericht noch das Urteil an und rief bei dem Prozess: "Jeder weiß, dass Marwan Barghouti für den Frieden kämpft, ich bin ein Mann des Friedens. Ich habe versucht, alles für den Frieden zu tun. Ich glaube, dass zwei Staaten für zwei Völker die beste Lösung ist."

Anführer der Zweiten Intifada - Barghouti, der Fatah-Politiker, gilt als Anführer der Zweiten Intifada, des Palästinenseraufstands, der im Oktober 2000 begann. Israel warf ihm vor, dem bewaffneten Arm der Fatah vorzustehen, der mehrere Anschläge auf Checkpoint und auf Zivilisten in Israel verübte.

Barghouti selbst behauptet, er habe sich immer gegen das Töten von Zivilisten ausgesprochen. Im Gefängnis gab er im Jahr 2006 ein Fernsehinterview:

"Es ist nicht zu rechtfertigen, dass Zivilisten, Kinder und Frauen getötet werden. Das sollte klar sein, in Palästina und in Israel."

Settlers from Kushner family-funded community attack 3 Israeli grandmothers -  Kate - 21.4. 2017 - We, three women in our 60s and 70s, wanted to see the settlement reality for ourselves. We got a smaller but bitter taste of the violence and hatred Palestinians in the area experience as routine — During Passover, I traveled to the West Bank with two other women, all of us members of Machsom Watch, an Israeli human rights group. Our goal was to visit two Palestinian villages: in one, Kafr a-Dik, settlers had recently cut down some olive trees; in the other, Urif, residents had tried to work in their olive groves, but, even though they had arranged this with the army, settlers stopped them from doing so. We wanted to see with out own eyes, rather than reading about, the places where all this had happened. Both villages are less than 10 kilometers east of the Green Line, about 30 miles from either Tel Aviv or Jerusalem … So we proceded to Urif, a few kilometers northeast.

There we met Adel, a young field worker for B’tselem, a human rights organization that works in partnership with Machsom Watch for these tours, and drove to the outskirts of the village, whose lands border the infamously hardline settlement of Yitzhar. Besides Adel, we were three women in our 60s and 70s. Together we walked up a gentle slope covered with low shrubs and wildflowers to the edge of a ridge overlooking an olive grove below. On the opposite ridge stood the homes of Yitzhar, whose radical yeshiva is a beneficiary of the Kushner family’s charitable donations. We stood there for about 10 minutes, while Adel told us what had happened in the grove about a week before, when Palestinian farmers arrived there by prior arrangement with the IDF.

Settlers had come down and threatened them, a clash ensued, the army fired tear gas and the farmers were forced to leave. We were ready to go back to the car when we saw several figures emerge from the bushes and rocks on the hill opposite – first one, then two, then three people, apparently young men or older teens. As we watched, some put on masks and started coming down the hill toward us. Knowing Yitzhar’s reputation as one of the most extreme West Bank settlements, with a long history of violent harassment of their Palestinian >>>

4 Palestinians injured in clashes following Israeli settler attack near Nablus - 22. 4. 2017 - Israeli forces shot and injured four Palestinians with rubber-coated steel bullets, after residents in a Palestinian village south of Nablus in the northern occupied West Bank gathered to defend their homes from a mob of Israeli settlers that stormed the community.

Hours later, two Palestinians were hospitalized when a group of settlers attacked Palestinians in a nearby village.

Ghassan Daghlas, an official who monitors settler activities in the northern West Bank, told Ma'an that some 100 “extremist settlers” from the illegal Yitzhar settlement entered the village of Urif from its east side and proceeded to smash windows of houses, included one belonging to resident Munir al-Nouri. He added that the settlers were about to break into the house before Palestinian villagers gathered and forced them away.

According to a Facebook group for Urif, loudspeakers from the village’s mosque were used to inform residents of the incident and to urge them to help defend the homes from the “herds of settlers" attacking the village.

Minutes later, Daghlas said, a number of Israeli military vehicles stormed the village to protect the Israelis.

Clashes erupted between Palestinians youth and Israeli forces who “haphazardly” fired tear gas canisters, stun grenades, and rubber-coated steel bullets at Palestinians, according to Daghlas. >>>

How Israel Is Increasingly Privatizing the Occupation of the West Bank - Miriam Berger - 19. 4. 2017 - Updated | The sun had barely risen, and Khairy Masoud was already in trouble. It was a cold morning in February and Masoud, a day laborer and father of eight, had just passed through a military checkpoint separating his home in the West Bank, near the city of Tulkarem, from Israel. As he hurried to the chaotic parking lot for a ride to work, he says a tissue fell from his pocket. Suddenly, an armed Israeli guard shouted at him in Russian-accented Hebrew and confiscated his most important documents: his work permit and identification card. His infraction: littering. Masoud waited for hours until the guard returned the documents. By then, he’d already lost the day of work.

For years, most of the Israeli men and women working these checkpoints were soldiers in the army. But a decade ago, the crossing Masoud passed through—known as Sha’ar Efraim in Hebrew and al-Tayba in Arabic—was among the first to privatize. Now, Israeli private security guards are increasingly common in the West Bank.

These guards are part of a lucrative industry that benefits from $200 million a year in government contracts in the West Bank. Today, there are more than 30 crossing points between Israel and the West Bank and Gaza; since the mid-2000s, about half of them have fully or partially outsourced security to Israeli companies. The Ministry of Defense does not directly employ guards, but it does contract the companies that hire them and oversees training, salaries and working conditions. >>>

‘Why do I not cry out for the right of return?’ — an exchange between Uri Avnery and Salman Abu Sitta - Uri Avnery is a co-founder of the Israeli “peace bloc” Gush Shalom, a former Knesset member and a journalist. In his youth, he was a member of the paramilitary group the Irgun, known for its terrorist attacks on Palestinians and the British Mandate authorities. He is the first Israeli to have met with the late Chairman of the PLO, Yasser Arafat.

Salman Abu Sitta is a Palestinian who became a refugee at age 10 during the Nakba, the expulsion of Palestinians during the 1947-49 war. He is a foremost scholar on mapping Palestinian villages before the Nakba, and is the founder of the Palestine Land Society, a group that drafted practical plans for implementing the Palestinian Right of Return.

This exchange of correspondence took place from 2014 to 2017 and was given to Mondoweiss by Abu Sitta. >>>

Autonomy for Palestinians in Israel is as relevant as ever - As the Jewish majority increasingly prioritizes Israel’s Jewishness over its democracy, autonomy is necessary for achieving full equality in both individual and collective rights. - Said Zeedani - Autonomy for Palestinians in Israel was first introduced more than 25 years ago as a fair, democratic compromise, a golden means, between two conflicting impulses, neither of which can be fully satisfied: integration on the one hand, and independence on the other. The former emphasizes the individual, the citizen with full equality of rights (civil and political). The latter emphasizes collective identity and with it collective rights, including autonomy.

There are some who might say that the time for the idea of autonomy for the Palestinian citizens in Israel has come and gone. On the contrary, it is especially important these days as those in power in Israel put more and more emphasis on the Jewish character of the state, and are advancing discriminatory and exclusionary legislation and policies. At the same time, although perhaps not at the same pace or intensity, representatives of the national-cultural minority are emphasizing their distinct collective identity. The result of these processes is not exactly conducive to integration — at least from the perspective of those in power. >>>

Syria: 1,183 Palestinians ‘Disppeared’ - 20. 4. 2017 - Around 1,183 Palestinians have gone missing in Syria since the start of the campaign to oust Bashar al-Assad, a report said.

In a report released on Monday, the Task Group for Palestinians in Syria said that the real number is far beyond 1,183 cases of disappearances among Palestinian refugees in Syria due to the lack of official statistics.

Days of Palestine reports that the government in Damascus should be monitoring and reporting on the phenomenon. Furthermore, said the organisation, many families do not provide information about enforced disappearances, fearing a violent backlash by the Syrian regime.

Meanwhile, the Task Group renewed its call for the regime to free all of the victims of enforced disappearance and release information about the hundreds of Palestinian prisoners inside its jails. >>>

22. 4.  2017

Eine herzliche Entschuldigung an Haaretz-Leser - An alle beleidigte Leser, bei denen ich mich für die Einseitigkeit entschuldige. Wie konnte ich die Balance nicht zwischen dem Mörder und dem Gemordeten halten; dem Dieb und seinem Opfer, dem Besatzer und dem Besetzten? - Gideon Levy - 20. April 2017.

Liebe Orna und Lieber Moshe Gan-Zvi, Ich war traurig, als ich am Dienstag in der hebräischen Edition von Haaretz las, dass Ihr euch entschieden habt, Euer Abonnement zu kündigen. Ich kenne euch nicht, aber ich werde euch als Leser vermissen. Als jemand, der teilweise mit verantwortlich für eure Entscheidung ist, da Euer Artikel darauf hinweist, erlaube ich mir, mich zu entschuldigen. Zu entschuldigen, dass ich all die Jahre die Wahrheit schrieb. Ich sollte beachtet haben, dass diese Wahrheit für euch nicht angenehm war und ihr entsprechend handeltet.

Es war für Euch nicht angenehm, die Theorie zu lesen, die von mir und Haaretz‘ Korrespondentin Amira Hass über die Besatzung geschrieben wurde. Ihr, die ihr im Rotary-Club Israel aktiv seid, die ihr aus der Geschäftswelt kommt, die ihr so stolz auf Eure Kinder seid und die Tatsache, dass sie in der Westbank leben. Euer Sohn wurde in der ELI-Vormilitär-Akademie ausgebildet und eure Enkelin ist stolz als letzten Namen Sheetrit zu haben. Ihr , die ihr mit euch selbst und mit euren Werten zufrieden seid, mit euren Kindern und eurer Moral, denkt nicht, ihr müsst unangenehme Dinge lesen. Ihr verdient es einfach nicht.

Tatsächlich, wie konnte ich all die Jahre verbracht haben und Artikel veröffentlichen, durch die sogar ihr zugegeben habt , berührt zu sein, ohne jemals – zu meiner Schande – diese palästinensischen Familien kontrolliert zu haben, wie sie mit ihrem Dilemma fertig werden. ? Wirklich, wie konnte das geschehen? Natürlich war es ihre eigene Schuld, aber ich gebe dem israelischen Militär die Schuld - wie konnte ich dies tun? Und wie konnte Amira Hass so einseitig sein, dass ihr die Perspektive fehlte, die erklären würde, wie ein Volk die Eliminierung eines andern Volkes einer demokratischen Gesellschaft vorzieht . Wirklich, wie konntest du das, Amira.

Ich vermute, Moshe, dass falls sie dich jahrelang in einen Käfig gesperrt hätten, dann wärst du weiter im Rotary-Klub und würdest dich weigern einen Kampf gegen eure Einkerkerung zu kämpfen. Ich vermute Orna, dass wenn ausländische Soldaten mitten in der Nacht in deine Wohnung kämen und deinen Moshe vor deinen Augen verhaften, ihn stoßen, ihn auf seine Knie zwingen, ihm seine Augen verbinden, fessle ihm an seinen Händen fesseln und ihn vor deinen Kindern schlagen, die Eli studieren und ihn dann packen und Monatelang ohne Gerichtsverhandlung – Du würdest nach einer kreativen Führung für dein Volk suchen.

Ich vermute, dass ihr, die ihr aus der Geschäftswelt kommt, liebevoll jene akzeptiert, die euren Besitz konfiszieren und euch aus eurem eigene Land vertreiben. Ich bin mir sicher, es würde euch nie passieren, dass ihr gegen jene kämpft, die euch in so vielen Jahren gefoltert haben.

Was können wir tun? Die Palästinenser sind anders als ihr, liebe Orna und Moshe. Sie wurden nicht in solch vornehmen Höhen geboren wie ihr. Sie sind menschliche Tiere, blutrünstig, geboren, um zu töten. Nicht alle von ihnen sind so moralisch wie ihr und eure Kinder von der Ely-Akademie. Ja, es gibt Leute, die für ihre Freiheit kämpfen. Da gibt es Leute, die gezwungen werden, Gewalt anzuwenden. Tatsächlich gab es fast keine Nation- einschließlich dem erwählten Volk (auf das ihr so stolz seid- die nicht in dieser Weise gehandelt haben. Ihr gehört nicht nur dazu. Ihr seid die Feuersäule, die das Lager anführt, Ihr seid die besten, die moralische Elite, ihr die religiösen Zionisten.

Ich entschuldige mich für die Einseitigkeit. Wie konnte ich nicht die Balance halten zwischen dem Mörder und dem Gemordeten; dem Dieb und seinem Opfer; dem Besatzer und dem Besetzten. Vergebt mir, dass ich es wage, eure Freude und euren Stolz im Land, in dem es Milch und Mobileye und Cherry-Tomaten gibt. Es gibt da so viele wunderbare Dinge in diesem Land und Haaretz –mit seiner „moralischen Schädigung“ wie ihr dies nennt, ruiniert die Partei. Wie konnte ich nicht sehen, dass ihr nicht die Wahrheit lesen wollt und ich das nicht berücksichtigte, als ich jede Woche aus den besetzten Gebieten kam, um das schreiben, was ich mit eigenen Augen gesehen habe.

Doch jetzt ist es zu spät. Um Schokolade zu boykottieren, ist sogar zu viel für euch; so habt Ihr euch entschieden Haaretz zu boykottieren. Von jetzt ab wird nur eine Zeitung auf dem Frühstückstisch liegen, die wöchentliche rechte Makor Rishon. Sie wird nicht darüber schreiben, wie IDF Soldaten fünf palästinensische Autofahrer vor drei Wochen , mit Kugeln durchlöchert haben und ich bin sicher, euer Shabbat wird von jetzt ab vergnüglicher sein.  (dt. E. Rohlfs)


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Nachrichten - Berichte

Fatah announces 'day of rage,' urging Palestinians to clash with Israeli forces
 

Palestinians ask Red Cross to intervene in hunger strike


PPS: Palestinian prisoner faces medical neglect in solitary confinement


Israeli Soldiers Assault Hunger Striking Detainees In Nitzan Prison


Protesters In Bil’in Express Solidarity With Hunger Striking Detainees

For settlers, there's no reason not to break the law

Jenin won't forget Israel's massacre

Israel Transfers Corpse Of Slain Palestinian Teen To His Family

Israeli Soldiers Fire on Agricultural Lands, Shepherds in Gaza

VIDEO- Extremist Settlers Attack and Injure Activists Accompanying Palestinian Shepherds

Israeli Soldiers Attack Nonviolent Protesters Near Jerusalem

Masked settlers attack left-wing activists in Jordan Valley

22. 4. 2017

'It's my right to see you-' Daughter of Palestinian prisoner reads letter to father

From trigger-happy to shoot-to-kill: Israeli security forces killed 101 Palestinians, incl. 31 minors in 2016 - B'Tselem

WATCH: This is what a stop-and-frisk in East Jerusalem looks like

On Palestinian Prisoner's Day: solidarity with hunger strikers, boycott HP & G4S! | BDS Movement

BDS is winning, admits top Israeli “sabotage” strategist

Jenin won't forget Israel's massacre | The Electronic Intifada

Israeli Soldiers Attack Nonviolent Protesters Near Jerusalem

Protesters In Bil’in Express Solidarity With Hunger Striking Detainees

Eight Protesters, One Journalist, Injured By Israeli Army Fire In Kufur Qaddoum

Including Two Children, Israeli Soldiers Abduct Three Palestinians In Jerusalem

PCHR Weekly Report- Palestinian civilian killed, 7 wounded by Israeli forces this week

Soldiers Abduct Three Palestinian Children In Bethlehem

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians, Invade Two Gas Stations, In Hebron

Historic Decision- Barcelona City Council Votes to End Complicity with Israeli Occupation & Illegal Settlements

FIFA Called to Action over Clubs in Illegal Settlements

WATCH- Masked settlers attack left-wing activists in Jordan Valley

Palestinians, Israeli activist injured during marches in Kafr Qaddum, Bilin

Hundreds of Israeli settlers raid Palestinian village to perform religious rituals

PA ministry of foreign affairs condemns settler attack on Palestinian teenage girl

Could Barghouti become Israels peace partner?

21. 4. 2017

PHOTOS: When you could ride a train from Gaza City to Tel Aviv

Sick Palestinian prisoner transferred to hospital as mass hunger strike enters 4th day


NYT: Why We Are on Hunger Strike in Israel’s Prisons


How the hunger strike could bring Palestinian prisoners back to the fore
 

1500 Detainees Continue Hunger Strike For Fourth Day


Ailing Detainees Join Hunger Strike


Palestinians Take to the Streets in Solidarity with ‘Freedom and Dignity’ Hunger Strike

Palestinian Teenage Girl Injured After Being Struck By A Settler’s Car Near Bethlehem

PPS- “Israeli Soldiers Abduct Nine Palestinians In The West Bank”

Army Injures Several Palestinians Near Jerusalem

Lieberman Calls for Adoption of Thatcher’s Hunger Strike Policy

212 New Settlement Units Approved for Jerusalem

20. 4. 2017

Israel cracks down on thousands of hunger strikers, as Palestinians take to the streets in mass solidarity
 

Israel Prevents PPS Attorney From Visiting Detainees In Ofer

Conscientious objector jailed by Israeli army for third time

Muhammad al-Qiq transferred back to prison after recovering from latest hunger strike

The Demands Of Hunger Striking Detainees In Israeli Prisons

What it means to be a Palestinian prisoner in Israel | | Al Jazeera

Israeli Army Kills A Young Man Near Bethlehem

Mother Of Four Detainees Starts Solidarity Hunger Strike

PCHR Strongly Condemns ISS’s Travel Ban on PCHR’s Clients via Beit Hanoun Crossing

Israeli Soldiers Abduct Twelve Palestinians In The West Bank

Israeli Soldiers Demolish A Farm In Al-‘Eesawiyya

PA officer sentenced to 6 years in prison over role in 2011 death of Israeli settler

UN envoy expresses concern over electricity crisis as Gaza hospitals reduce services

19. 4. 2017

Israeli authorities punish sick Palestinian prisoners who joined mass hunger strike
 

On the Palestinian Prisoners’ Day, Prisoners’ Suffering in Israeli Jails Continues


Relatives of Palestinian prisoners in Salfit refuse food in solidarity with hunger strikers


Israel suspends family visits for hunger-striking Palestinian prisoners


Dozens of PFLP members join Fatah-led hunger strike, praise factional unity

Chief Rabbi- When the Messiah comes, Arabs will be expelled

Marwan Barghouti's supporters should acknowledge his past

Hamas official rejects holding bilateral talks with Fatah

Relatives of Palestinian prisoners in Salfit refuse food in solidarity with hunger strikers

Israeli Soldiers Abduct Thirteen Palestinians In The West Bank

19. 4. 2017

Israeli officials implement series of punitive actions against hunger-striking prisoners

Thousands demonstrate for Palestinian Prisoners' Day, as Israeli forces detain 4

1300 Palestinian Detainees Start Hunger Strike

Bill Kristol celebrates 'normal' foreign policy -- & regime change in 4 countries

Hamas-Mitglied stirbt bei Tunneleinsturz im Gazastreifen

Gratulationsbotschaften an Erdogan aus aller Welt

Nach der Annahme der Verfassungsänderung durch das Volk bekommt Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Gratulationsbotschaften aus aller Welt. Als erstes meldeten sich die Staatschefs von Aserbaidschan, Katar und Palästina.

Soldiers smash stone memorial to Palestinian girl, 17, shot in Hebron after alleged stabbing

As Christians Around the World Celebrate Easter in Jerusalem, Palestinian Christians Are Barred from Attending

Six Year Anniversary of the Death of Vittorio Arrigoni (VIDEO)

Clashes Erupt After Dozens Of Israeli Colonists Invade Village Near Nablus

Palestinian citizens of Israel are key to resisting the occupation

What Christians of the Arab world are facing this Easter

Troops shoot nonviolent activist in head with 'less lethal' bullet

Israeli forces shut down 2 bookstores in Hebron over 'incitement

British-Palestinian professor ‘may never see family again’ after being denied entry to Israel

As Christians Around the World Celebrate Easter in Jerusalem, Palestinian Christians Are Barred from Attending

Palestine Retold- Palestine’s Tragic Anniversaries are Not Only About Remembrance

17. 4. 2017

Mehr als tausend palästinensische Häftlinge im Hungerstreik

1300 Palästinenser in israelischer Haft verweigern die Nahrungsaufnahme. Sie folgen damit dem Aufruf des prominenten Häftlings Marwan Barghuti und fordern eine Verbesserung der Haftbedingungen.

Clashes Erupt After Dozens Of Israeli Colonists Invade Village Near Nablus

Security Forces Capture Two Undercover Israeli Soldiers, Hand Them Back To Israel

Troops shoot Palestinian activist in head with 'less lethal' bullet

Factions pledge to join Fatah-led 'Freedom and Dignity' prisoner hunger strike

Hundreds of right-wing Israelis tour Al-Aqsa compound on 6th day of Passover

Talking Palestine- What Frame of Analysis- Which Goals and Messages- (Part II)

Bethlehem-area village receives 11 demolition orders in weeks

Palestinian woman released after serving 15-year sentence in Israeli prison

Israeli forces level lands near Gaza border

16. 4. 2017

Bargouthi urges solidarity with Palestinian prisoners ahead of hunger strike

Israeli High Court Plans To Dismiss Charges Against Soldiers Who Killed Nonviolent Activist Bassem Abu Rahma In 2009

Bil’in Protest Commemorate Bassem Abu Rahma

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