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Samstag, 22. April 201717:46  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Eine herzliche Entschuldigung an Haaretz-Leser - An alle beleidigte Leser, bei denen ich mich für die Einseitigkeit entschuldige. Wie konnte ich die Balance nicht zwischen dem Mörder und dem Gemordeten halten; dem Dieb und seinem Opfer, dem Besatzer und dem Besetzten? - Gideon Levy - 20. April 2017.

Liebe Orna und Lieber Moshe Gan-Zvi, Ich war traurig, als ich am Dienstag in der hebräischen Edition von Haaretz las, dass Ihr euch entschieden habt, Euer Abonnement zu kündigen. Ich kenne euch nicht, aber ich werde euch als Leser vermissen. Als jemand, der teilweise mit verantwortlich für eure Entscheidung ist, da Euer Artikel darauf hinweist, erlaube ich mir, mich zu entschuldigen. Zu entschuldigen, dass ich all die Jahre die Wahrheit schrieb. Ich sollte beachtet haben, dass diese Wahrheit für euch nicht angenehm war und ihr entsprechend handeltet.

Es war für Euch nicht angenehm, die Theorie zu lesen, die von mir und Haaretz‘ Korrespondentin Amira Hass über die Besatzung geschrieben wurde. Ihr, die ihr im Rotary-Club Israel aktiv seid, die ihr aus der Geschäftswelt kommt, die ihr so stolz auf Eure Kinder seid und die Tatsache, dass sie in der Westbank leben. Euer Sohn wurde in der ELI-Vormilitär-Akademie ausgebildet und eure Enkelin ist stolz als letzten Namen Sheetrit zu haben. Ihr , die ihr mit euch selbst und mit euren Werten zufrieden seid, mit euren Kindern und eurer Moral, denkt nicht, ihr müsst unangenehme Dinge lesen. Ihr verdient es einfach nicht.

Tatsächlich, wie konnte ich all die Jahre verbracht haben und Artikel veröffentlichen, durch die sogar ihr zugegeben habt , berührt zu sein, ohne jemals – zu meiner Schande – diese palästinensischen Familien kontrolliert zu haben, wie sie mit ihrem Dilemma fertig werden. ? Wirklich, wie konnte das geschehen? Natürlich war es ihre eigene Schuld, aber ich gebe dem israelischen Militär die Schuld - wie konnte ich dies tun? Und wie konnte Amira Hass so einseitig sein, dass ihr die Perspektive fehlte, die erklären würde, wie ein Volk die Eliminierung eines andern Volkes einer demokratischen Gesellschaft vorzieht . Wirklich, wie konntest du das, Amira.

Ich vermute, Moshe, dass falls sie dich jahrelang in einen Käfig gesperrt hätten, dann wärst du weiter im Rotary-Klub und würdest dich weigern einen Kampf gegen eure Einkerkerung zu kämpfen. Ich vermute Orna, dass wenn ausländische Soldaten mitten in der Nacht in deine Wohnung kämen und deinen Moshe vor deinen Augen verhaften, ihn stoßen, ihn auf seine Knie zwingen, ihm seine Augen verbinden, fessle ihm an seinen Händen fesseln und ihn vor deinen Kindern schlagen, die Eli studieren und ihn dann packen und Monatelang ohne Gerichtsverhandlung – Du würdest nach einer kreativen Führung für dein Volk suchen.

Ich vermute, dass ihr, die ihr aus der Geschäftswelt kommt, liebevoll jene akzeptiert, die euren Besitz konfiszieren und euch aus eurem eigene Land vertreiben. Ich bin mir sicher, es würde euch nie passieren, dass ihr gegen jene kämpft, die euch in so vielen Jahren gefoltert haben.

Was können wir tun? Die Palästinenser sind anders als ihr, liebe Orna und Moshe. Sie wurden nicht in solch vornehmen Höhen geboren wie ihr. Sie sind menschliche Tiere, blutrünstig, geboren, um zu töten. Nicht alle von ihnen sind so moralisch wie ihr und eure Kinder von der Ely-Akademie. Ja, es gibt Leute, die für ihre Freiheit kämpfen. Da gibt es Leute, die gezwungen werden, Gewalt anzuwenden. Tatsächlich gab es fast keine Nation- einschließlich dem erwählten Volk (auf das ihr so stolz seid- die nicht in dieser Weise gehandelt haben. Ihr gehört nicht nur dazu. Ihr seid die Feuersäule, die das Lager anführt, Ihr seid die besten, die moralische Elite, ihr die religiösen Zionisten.

Ich entschuldige mich für die Einseitigkeit. Wie konnte ich nicht die Balance halten zwischen dem Mörder und dem Gemordeten; dem Dieb und seinem Opfer; dem Besatzer und dem Besetzten. Vergebt mir, dass ich es wage, eure Freude und euren Stolz im Land, in dem es Milch und Mobileye und Cherry-Tomaten gibt. Es gibt da so viele wunderbare Dinge in diesem Land und Haaretz –mit seiner „moralischen Schädigung“ wie ihr dies nennt, ruiniert die Partei. Wie konnte ich nicht sehen, dass ihr nicht die Wahrheit lesen wollt und ich das nicht berücksichtigte, als ich jede Woche aus den besetzten Gebieten kam, um das schreiben, was ich mit eigenen Augen gesehen habe.

Doch jetzt ist es zu spät. Um Schokolade zu boykottieren, ist sogar zu viel für euch; so habt Ihr euch entschieden Haaretz zu boykottieren. Von jetzt ab wird nur eine Zeitung auf dem Frühstückstisch liegen, die wöchentliche rechte Makor Rishon. Sie wird nicht darüber schreiben, wie IDF Soldaten fünf palästinensische Autofahrer vor drei Wochen , mit Kugeln durchlöchert haben und ich bin sicher, euer Shabbat wird von jetzt ab vergnüglicher sein.  (dt. E. Rohlfs)

Marwan Barghuti: Führungsanspruch aus dem Gefängnis - Analyse Gudrun Harrer - Palästinenserchef Mahmud Abbas fährt ins Weiße Haus – aber der prominente Häftling stiehlt ihm die Show - Der versprochene Termin für den Palästinenserchef im Weißen Haus ist nun fixiert: Am 3. Mai wird Mahmud Abbas erstmals in Washington US-Präsident Donald Trump treffen. Sie werden laut einer Aussendung "Wege diskutieren, den Friedensprozess wiederzubeleben und schlussendlich eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu erreichen".

Anlässlich des Besuchs des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu sagte Trump einerseits, dass es zwischen Israel und den Palästinensern keine Zweistaatenlösung geben müsse, und andererseits, dass er einen "ganz großen Deal" anstrebe. Ob nun die USA bereits einen konkreten Plan dafür haben und wie die Palästinenser ohne Staat akkommodiert werden können, bleibt zu sehen. Abbas hielt sich in der letzten Zeit bedeckt, der Versuch, Trump nicht zu verärgern, ist unverkennbar.  >>>

Update Nr. 35, 18.4.17 -

Aufruf zur Solidarität: Palästina -Gefangenentag 2017

 

„Anlässlich des Pal. Gefangenentags (18.4.17) und des morgigen Beginns des kollektiven Hungerstreiks mit offenem Ende, der von dem gefangenen Marwan Barghouti, Mitglied des Palestinian Legislative Council (PLC) geleitet wird, und an dem 1.600 palästinensische Gefangene teilnehmen, die verschiedene politische Fraktionen repräsentieren, ehren wir und stehen bei unseren Gefangenen für ihren Mut, ihre unentwegte Standhaftigkeit und ihre Verpflichtung auf Unabhängigkeit und Gerechtigkeit im Antlitz der kriegsversessenen militärischen Besetzer.  

Die ganze weltweite Gemeinschaft soll alarmiert werden über Israels willentlichen Bruch und die Entwertung der Rechte und Leben der palästinensischen politischen Gefangenen, insbesondere in Bezug auf die Gefangennahme und Misshandlung von palästinensischen Männern, Frauen, Kindern und Alten. Israel fährt fort, repressive und illegale Maßnahmen gegen palästinensische Gefangene einzusetzen: extreme und ungerechte Administrationshaft und Einzelhaft, die Verbringung vom besetzten Palästina nach Israel, beliebige Vernachlässigung von medizinischer Betreuung und Mangel an Gesundheitsvorsorge, die ständige Verweigerung von Besuchen durch Familienmitgliedern, und die Verweigerung einer entsprechenden Bildung für Gefangene. Israel darf nicht freie Hand gegeben werden, um das palästinensische Volk systematisch zu dehumanisieren, ohne verantwortlich gemacht zu werden oder Strafmaßnahmen ausgesetzt. - Dr. Hanan Ashrawi, Mitglied des PLO Exekutiv-Komitees

 

 

Aufruf zur Aktion: Monat der palästinensischen Gefangenen 2017 - Die Addameer Prisoner Support & Human Rights Association fordert  Kampagnemacher, Aktivisten und Menschen mit Gewissen auf, Aktionen für den Palästinensischen Gefangenentag am 17. April durchzuführen, um ihre Solidarität mit palästinensischen politischen Gefangenenzu zeigen. Immer wird der Monat April als Monat für die palästinensischen Gefangenen bezeichnet. In diesem Monat werden das Volk von Palästina und Unterstützer von Gerechtigkeit und Befreiung für Palästina in der ganzen Welt ihre Unterstützung für die Freiheit palästinensischer politischer Gefangener durch Veranstaltungen und Aktivitäten in Solidarität mit diesen ausdrücken.

 Dieser Monat ist einer für Demonstrationen, Zusammenkünfte, Märsche, Veranstaltungen und Aktionen, um Unterstützung auszudrücken und Solidarität für den Kampf der eingekerkerten Palästinenser aufzubauen. 2017 markiert das 50. Jahr der Militärgerichte und militärischen Befehle, die alle Aspekte des zivilen und politischen Lebens kontrollieren. Wir drängen  alle Aktivisten, Kampagnemacher, Organisationen und Menschen mit Gewissen, Aktionen für die Freiheit der palästinensischen Gefangenen während des Monats April 2017 zu organisieren.

Annähernd 6.500 Palästinenser sind zurzeit in israelischen Gefängnissen und Anhaltezentren, davon etwa 300 Kinder und fast 550 Administrationshäftlinge – Das ist eine Form der Anhaltung ohne Beschuldigung oder Verfahren, das von Israel angewandt wird, um Palästinenser nur auf Verleumdung hin undefiniert lange festzuhalten. 

Jedes Jahr arretiert das israelische Militär tausende Palästinenser in einem Versuch, jeden Widerstand gegen die anhaltende Besetzung und Apartheid-Praxis zu unterdrücken. Darunter sind hunderte Kinder, einige davon gerade 12 Jahre alt. In zu vielen Fällen werden palästinensische Kinder gefoltert, misshandelt, in Einzelhaft gesteckt und gezwungen, ein Schuldbekenntnis in Hebräisch zu unterschreiben, einer Sprache, die die meisten Kinder in Palästina nicht verstehen. Jedes Jahr werden 500 – 700 Kinder von israelischen Gerichten verurteilt.

Nächtliche Überfälle sind die gewöhnliche Art von Arrest, während israelische Soldaten das Haus einer Person durchsuchen, das persönliche Eigentum zerschlagen und Familien-mitglieder körperlich misshandeln. Dann werden der arretierten Person Handschellen angelegt, die Augen verbunden, und sie wird auf die Transportfläche eines israelischen Militärjeeps geworfen, mit dem Gesicht nach unten, und die Schläge, Beschimpfungen und die Demütigung gehen weiter.

Unter israelischem Militärgesetz können Palästinenser 75 Tage lang verhört werden; der Zugang zu einem Rechtsanwalt wird 60 Tage lang verweigert. Seit 1967 sind etwa 75 palästinensische Häftlinge aufgrund der Folter während des israelischen Verhörs gestorben.

 Jeden Tag sind palästinensische Gefangene in den vordersten Linien des Kampfes, sehen sich Verhören unter Folter gegenüber, Überfällen in der Nacht, Einzelhaft und unhaltbaren Angriffen auf ihre Rechte aus der Hand der israelischen Besatzungsmacht. Diese Angriffe werden von internationalen und wirtschaftlichen Komplizen unterstützt, die davon profitieren. Der Palästinensische Gefangenentag ist eine kritische Zeit, um sich aufzulehnen gegen den Staat und die korporative Komplizenschaft mit israelischer Häftlingsarbeit an palästinensischen politischen Gefangenen.   
Dieser Artikel wurde übernommen aus der Addameer Website  >>>

Addameer Prisoner Support and Human Rights Association ist eine Organisation der Zivilgesellschaft, die sich – wie der Name sagt, für die gefangenen Palästinenser einsetzt.
 


 

Aktionen für Gerechtigkeit für Gefangene -

1. Beteiligen sie sich an der Addameer Media Kampagne: Addameer möchte die Aufmerksamkeit wecken: Halten Sie ein Zeichen / ein Plakat hoch mit dem Text:

       #Freiheit-für-palästinensische-politische-Gefangene   oder
       #StopAD (= Administrative Detention = Administrationshaft) oder
       #NotATarget (Kampagne von Verteidigern der Menschenrechte) und
teilen Sie ein Bild aus den Sozial Media (zu finden in Twitter oder Facebook), um Bewußtsein zu wecken.
   

2.  Schließen Sie sich einer oder der anderen Addameer-Kampagne an

3. Organisieren Sie einen Protest, eine Demonstration, Handzettel in Ihrer Stadt /Ihrem Campus etc. und fordern Sie sofortige Entlassung der politischen Gefangenen, zeigen Sie Solidarität mit den Hungerstreikenden.

 

Die palästinensischen Gefangenen fordern öffentliche Unterstützung für die Zeit des Hungerstreiks. - Palästinensische Gefangene in israelischen Gefängnissen fordern die PA (= Palästinensische Autorität) und die Öffentlichkeit auf, sie in der Zeit des Beginns des Open-End-Hungerstreiks am 17. April zu unterstützen. In einer Stellungnahme, die von der Palestinian Prisoner Society (PPS) verteilt wurde, wird erwarten sie großzügige öffentliche Unterstützung durch Proteste, Sit-ins und Versammlungen auf dem Campus, in Supermärkten und wo immer möglich, um mitzuhelfen bei den Forderungen, die vom Israel Prisons Service (IPS) blockiert werden.

 

Die Gefangenen fordern die Anwendung der Genfer Konventionen in ihrer Situation und dass man sie aus dem Gefängnis in Israel in eines in den besetzten Gebieten verlege, wodurch es für ihre Familien einfacher wird, sie zu besuchen. Sie fordern auch, in die Lage zu kommen, über in den Gefängnissen installierte öffentliche Telefone mit ihren Familien zu sprechen, und eine größere Anzahl von Familienmitgliedern mindestens zweimal im Monat (jetzt einmal) zum Besuch zuzulassen, ferner, die Familien an den militärischen Checkpoints und auf dem Weg zum Besuch ihrer eingesperrten Angehörigen mit Würde zu behandeln.

 

Berichte aus Israel sagen, dass die israelische Regierung sich vorbereitet auf den möglichen Ausbruch von Gewalt in den besetzten Gebieten, wenn der Streik erst einmal begonnen hat, da die Lage der Gefangenen als eine der sensitivsten betrachtet wird, weil dadurch nahezu jeder Haushalt in Palästina betroffen ist. Die PA (Palestinian Authority) fordert konstant die Freilassung der Gefangenen in jedem politischen Handel, wohl wissend über den positiven Einfluss eines solchen Handels auf die allgemeine Öffentlichkeit.

Lesen Sie mehr auf der Wafa Website in Facebook >>>

 

Amnesty fordert Israel muss „ungesetzliche und grausame“ Politik gegenüber palästinensischen Gefangenen beenden. - Israels jahrzehntelange Politik, Palästinenser aus der besetzten Westbank und Gaza in Gefängnissen innerhalb von Israel festzusetzen und ihnen regelmäßige Familienbesuche zu verwehren ist nicht nur grausam sondern auch eine offensichtliche Verletzung von internationalem Recht, sagt Amnesty International angesichts des bevorstehenden Massen-Hungerstreiks von Gefangenen, der beginnen wird am Tag des palästinensischen Gefangenen, am 17. April.

Zeugnisse, die die Organisation von Familienmitgliedern und palästinensischen Gefangenen gesammelt haben, die im israelischen Gefängnissystem einsitzen, werfen ein Licht auf das Leid, das Familien tragen müssen, die in manchen Fällen jahrelang gehindert werden, ihre gefangenen Angehörigen zu sehen.

„Israels rücksichtslose Politik, palästinensische Gefangene die in den besetzten Westbank- und Gaza-Gebieten arretiert worden waren, in Israel im Gefängnis zu halten, verletzt die Vierte Genfer Konvention. Es ist gesetzeswidrig und grausam und die Konsequenzen für die gefangene Person und ihre Lieben, die einander oft monatelang, manchmal auch über Jahre hinweg ohne Ende nicht sehen können, kann zerstörend wirken“, sagte Magdalena Mughrabi, die Vizedirektorin von Amnesty International für den Mittleren Osten und Nordafrika.
Lesen Sie auf Facebook, was das Middle East Media Centre auf seiner Website sagt. >>>

 


Photos  -
Palästinenser protestieren zur Unterstützung von Hungerstreikenden Gefangenen - Hunderte von Palästinensern in Bethlehem protestieren in Solidarität mit den hungernden palästinensischen Gefangenen und weisen auf den palästinensischen Gefangenentag hin. Eine Reihe von Photos von den Protesten am Gefangenentag, 17. April 2017 in Bethlehem in Solidarität mit den Hunger-Streikenden wurde gemacht von Oren Ziv und Faiz Abu Rmeleh. - >>>

 

 

Barghouti Hinrichtung angedroht - Marwan Barghouti wird für den zweiten Tag des Hungerstreiks der Gefangenen Hinrichtung angedroht. Der Intelligence- und Transportminister Yisrael Katz sagte, man hätte Barghouti zum Tode verurteilen sollen statt mit lebenslänglich zu bestrafen. Katz twittert, dass die Durchführung des Todesurteils „den Hungerstreik abgewendet hätte. .. Wenn ein verachtenswerter Mörder wie Barghouti im Gefängnis für verbesserte Bedingungen protestiert, während jene, die er ermordete, noch an ihrem Leid tragen, gibt es nur eine Lösung, Todesstrafe für Terroristen.“ Katz fuhr fort: „Das geltende Gesetz lässt zu, dass die Todesstrafe an überführten Terroristen vollstreckt wird, aber die Ankläger haben sich ständig geweigert, eine Bestrafung zu suchen.“  

Mittlerweile hat der Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, geschworen, mit den palästinensischen Hungerstreikern nicht zu verhandeln, und hat behauptet, man habe Barghouti in ein anderes Gefängnis in Einzelhaft verlegt. „Sie sind Terroristen und Mörder, die bekommen, was sie verdienen, und wir haben keinen Grund, mit ihnen zu verhandeln“,  erklärte Erdan auf dem Besatzungssender.

Barghoutis Ruf zum Streik gibt diesem besonderes Gewicht, weil der 57jährige wegen seiner Rolle in der 2. Intifada zu 5mal lebenslänglich verurteilt wurde.  Quelle

 Anm: MP Marwan Barghouti wird (von Palästinensern und im Ausland) für den einzigen Politiker gehalten, durch dessen Geschick und moralische Autorität die Hoffnung auf gelingende Friedensverhandlungen lebt. Er wurde 2002 auf offener Straße in Ramallah gekidnapt und vor Gericht gestellt. Seither befindet er sich im Gefängnis trotz internationalen Forderungen nach seiner Freilassung. 2016 wurde er auf Vorschlag von Bischof Tutu für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Sehr viele, darunter 8 Friedensnobelpreisträger haben den Vorschlag mitgetragen. Auch Pax Christi Österreich hat sich angeschlossen. Leider standen mehr als 300 Kandidaten für den Preis zur Auswahl.

 
 

Palästinensischer Gefangenentag 2017 - Palästinenser und Unterstützer in London kamen in der Palästinensischen Mission zusammen, um die Freiheit für alle palästinensischen politischen Gefangenen zu verlangen, um sich an den 40. Tag nach der Ermordung an Basil al-Araj zu erinnern und zu fordern, dass die PA Die Zusammenarbeit mit Israel beendet.

Palestinian Prisoners Day 2017  - London

„Jahrzehnte der Erfahrung haben bewiesen, dass das inhumane System der kolonialen und militärischen Besetzung versucht, den Geist der Gefangenen und ihrer Nation zu brechen durch körperliche Verletzung, Trennung von ihren Familien und Gemeinschaften… Trotz

Aller Demütigungen ist ihnen die Unterwerfung nicht gelungen“ (Marwan Barghouti in New York Times unter „Opinion“   Trotzdem werden wir nicht aufgeben!                      übersetzt und kursiv ergänzt: Gerhilde Merz

Bildergebnis für new york times buildingWhat the New York Times tells us about its Israel/Palestine contributors–and what it doesn’t - Amith Gupta - 20. 4. 2017 - The New York Times’ decision to run an op-ed by imprisoned Palestinian political leader Marwan Barghouti in its international edition raised many eyebrows and sparked a vigorous reaction. The article, penned to commemorate hunger-striking Palestinian prisoners on Palestinian Prisoners Day, pulls no punches against the regime that has imprisoned Mr. Barghouti. Barghouti assails Israel’s imprisonment of near 40 percent of Palestinian men, its systematic violation of the laws of war, and the lack of basic due process in Israel’s military tribunals.

The backlash that ensued included the former Israeli ambassador accusing the Times of being complicit in terrorism, while the Israeli prison authorities moved Barghouti into solitary confinement. Under intense lobbying pressure, the New York Times updated the article by describing Barghouti’s convictions in the Israeli court system following his abduction by the Israeli military. Now, readers of the article are introduced to Barghouti’s insightful perspective alongside a byline that slanders him as a convicted terrorist and a murderer. There is no mention of the fact that Barghouti’s convictions, although carried out through a civilian rather than military court, similarly lacked basic process-related protections and was widely viewed by observers as a political show trial that violated the guarantees of international law. Further, Barghouti’s defiant refusal to accept the legitimacy of the Israeli court proceedings–an act of civil disobedience–is left unexplained.

Other commentators have criticized the deference that liberals have given to the Israeli military occupation courts with regard to Palestinians. When liberal Zionists criticized feminists who supported Palestinian-American community leader Rasmea Odeh due to her convictions by an Israeli military court, Noura Erakat wrote, “Perhaps if Odeh was from Guatemala, Uganda, Nepal, or even Kashmir, [liberal Zionists] may be more sympathetic because, unlike in Palestine, a national security framework has not twisted and bludgeoned fundamental human rights issues.” Indeed, in a similar vein, one might ask if liberals would describe other political prisoners, such as Nelson Mandela or Aung San Suu Kyi, by their convictions at the hands of the regimes that imprisoned them. In Mandela’s case, that would likewise include accusations of “terrorism.”

But while the New York Times decided to poison the well for Marwan Barghouti, >>>

Dror Dayan - This is Zionism. Don´t let anyone tell you those are "hardliners" or extreme cases: This is a manifestation of the processes of complete dehumanisation of Palestinians and their struggle which are necessary in order to sustain a colonial society. You must completely erase any option of empathy or solidarity if you are to successfully uphold your control of another people. That´s why they are proud of their acts, that´s why their giving interviews and celebrating.

This video also raises the question, what is to be done with this kind of people after the decolonisation of Palestine. I think the answer lies quite close to their grill, behind the metal gate, where one day they will take their place in the stinking cells of Ofer prison. People can turn their backs on Zionism, but those people here seem to be beyond repair.
Dror Dayan   -   
Film Quelle facebook

BDS is winning, admits top Israeli “sabotage” strategist - Asa Winstanley Activism and BDS Beat - 21 April 2017 - The boycott, divestment and sanctions movement against Israel is winning, a top anti-BDS strategist has conceded.

At the “Ambassadors Against BDS” conference in New York last month, former Israeli government advisor Gidi Grinstein said that “in 2016 our community probably invested 20 times … more resources in dealing with this problem compared to what we invested in 2010.”

Yet despite these tens of millions of dollars spent combating BDS, Grinstein asked: “why are we not winning?”

Grinstein was an advisor to former Israeli Prime Minister Ehud Barak, and founded influential think tank the Reut Institute.

The 29 March summit was hosted by Israel’s mission to the United Nations in New York. Ambassador Danny Danon opened the day promising to “eliminate BDS on our campuses.”

Other speakers throughout the day assured those gathered that BDS was losing. “Operation Fightback is underway, and we are winning,” claimed World Jewish Congress chief executive Robert Singer.

But Danon conceded that, “the BDS movement is still active and still strong. Every day, academic and religious groups, student unions and investment firms are all falling prey to boycott calls.”

Meant to show unity in the pro-Israel community, the event ended up highlighting deep divisions.

Attack and sabotage

In 2010, the Reut Institute published a strategy which outlined the ways it said the Israeli government should “sabotage” and “attack” the BDS movement and other expressions of solidarity with Palestinians.

Reut advocated for this campaign to be led by Israeli spy agencies and Israel lobby groups.

Since then, as Grinstein highlighted in New York, the amount of money and resources the Israeli government and its supporters have put into the anti-BDS campaign has skyrocketed.

An entire government department – the Ministry of Strategic Affairs led by Gilad Erdan – is now devoted to combating BDS. >>>

Das Jubiläums-Jahr - Gideon Levy - 17. 4.  2017 - Dies ist ein Jubiläums Jahr: 62 Jahre nach der größten jüdischen Katastrophe, dem Holocaust; 50 Jahre nach der größten palästinensischen Katastrophe, der Nakba. Es ist das Jubiläum unserer 2. Naqbas und unsrer ersten. Ein Moment vor dem Start der Feierlichkeiten, um den  50. Geburtstag unserer „Befreiung“ der „Gebiete“ zu markieren. Wir  Juden sollten uns erinnern, dass es ein Disaster war. Ein großes Desaster für die Palästinenser, natürlich, aber auch ein schicksalshaftes für die Juden hier. 2017 müsste ein Jahr der Gewissensprüfung in Israel sein, ein Jahr der unvergleichlichen Traurigkeit in Israel. Es ist schon klar, dass es dies nicht sein wird. Stattdessen plant die Regierung   ein Jahr der Feste und der Feierlichkeiten, um die Besatzung zu feiern. 10 Millionen Shekel stehen schon dafür bereit, das 50. Jahr der Unterdrückung  eines andern Volkes zu feiern; 50  Jahre von  verfaulender und interner Zerstörung-

Ein großer Schlag trifft uns. Wie ein Kibbutz oder Moshav, die privates Farmland für privates  Wohnen verkauft haben, um den Charakter der Gemeinde zu entwickeln, wie Gentrification, die rücksichtslos über die Armen rennen, wie ein einst gesunder Körper nun  von Krebs durchlöchert ist, so ist Israel seit 1967; gewachsen, seine damals gesunde DNA wurde beschädigt.  Es genügt, Jerusalem anzusehen, das einst eine charmante Universitäts-Stadt war, und nun mit Regierungsinstituten zu einem Monster geworden ist, das von der Grenz-Polizei beherrscht  wird. Es begann mit einer ultranational-religiösen Orgie, die über jeden schwabbte, außer einer Handvoll Propheten und formiert sich weiter durch die familiäre Gehirnwäsche. . In Israels Fall ist  es zu einem Monster geworden,  ein gewalttätiger, ultranationaler, religiöser, rassistischer Staat. Es war vorher nicht perfekt – aber1967,  ging die Saat  der Kalamität auf. Wir müssen nicht allen  Übeln  der Besatzung die Schuld geben – nicht jede Nachtklub-Messerstecherei wird von einem  Veteran  der  Armee-Kfir.Brigade ausgeführt. Und wir müssen nicht glauben, dass  alles  schwärzer ist als schwarz, um die unglaubliche Größe der  Katastrophe zu verstehen.  Von einem Staat, der von Feuerbrand gezeichnet, bescheiden, unsicher, zögernd, angekreidet, erstaunliche Errungenschaften hatte, dass die ganze Welt  staunte und heute zu einem arroganten, verachteten Staat wurde, der nur von denen bewundert wird, die ihm ähneln.

All dies begann 1967. Nicht dass 1948  so sauber war. Weit davon entfernt. Doch ab 1967 ging alles viel schneller, institutionalisierte und  legitimisierte sich die Verschlechterung. Eine  anhaltende Verachtung in der Welt: die Prahlerei und das  Mobbing  in der 1967er Besatzung begann.  Metastasen griffen wild um sich, von den  Checkpoints in der Westbank bis zu den Nachtklubs in Tel Aviv, von  Flüchtlingslagern zu den Straßen und den Supermärkten. Israels Sprache  wurde  überall die  Sprache der Gewalt: Der Erfolg des 6-Tagekrieges war zu viel für  Israel. Einige Erfolge wie  dieser  -- und danach kommt  die Prahlerei:   „uns ist alles erlaubt“  (dt. E. Rohlfs)


Mehr + andere Tage im Archiv >>>
 

 

 

 

Nachrichten - Berichte

'It's my right to see you-' Daughter of Palestinian prisoner reads letter to father

From trigger-happy to shoot-to-kill: Israeli security forces killed 101 Palestinians, incl. 31 minors in 2016 - B'Tselem

WATCH: This is what a stop-and-frisk in East Jerusalem looks like

On Palestinian Prisoner's Day: solidarity with hunger strikers, boycott HP & G4S! | BDS Movement

BDS is winning, admits top Israeli “sabotage” strategist

Jenin won't forget Israel's massacre | The Electronic Intifada

Israeli Soldiers Attack Nonviolent Protesters Near Jerusalem

Protesters In Bil’in Express Solidarity With Hunger Striking Detainees

Eight Protesters, One Journalist, Injured By Israeli Army Fire In Kufur Qaddoum

Including Two Children, Israeli Soldiers Abduct Three Palestinians In Jerusalem

PCHR Weekly Report- Palestinian civilian killed, 7 wounded by Israeli forces this week

Soldiers Abduct Three Palestinian Children In Bethlehem

Israeli Soldiers Abduct Two Palestinians, Invade Two Gas Stations, In Hebron

Historic Decision- Barcelona City Council Votes to End Complicity with Israeli Occupation & Illegal Settlements

FIFA Called to Action over Clubs in Illegal Settlements

WATCH- Masked settlers attack left-wing activists in Jordan Valley

Palestinians, Israeli activist injured during marches in Kafr Qaddum, Bilin

Hundreds of Israeli settlers raid Palestinian village to perform religious rituals

PA ministry of foreign affairs condemns settler attack on Palestinian teenage girl

Could Barghouti become Israels peace partner?

21. 4. 2017

PHOTOS: When you could ride a train from Gaza City to Tel Aviv

Sick Palestinian prisoner transferred to hospital as mass hunger strike enters 4th day


NYT: Why We Are on Hunger Strike in Israel’s Prisons


How the hunger strike could bring Palestinian prisoners back to the fore
 

1500 Detainees Continue Hunger Strike For Fourth Day


Ailing Detainees Join Hunger Strike


Palestinians Take to the Streets in Solidarity with ‘Freedom and Dignity’ Hunger Strike

Palestinian Teenage Girl Injured After Being Struck By A Settler’s Car Near Bethlehem

PPS- “Israeli Soldiers Abduct Nine Palestinians In The West Bank”

Army Injures Several Palestinians Near Jerusalem

Lieberman Calls for Adoption of Thatcher’s Hunger Strike Policy

212 New Settlement Units Approved for Jerusalem

20. 4. 2017

Israel cracks down on thousands of hunger strikers, as Palestinians take to the streets in mass solidarity
 

Israel Prevents PPS Attorney From Visiting Detainees In Ofer

Conscientious objector jailed by Israeli army for third time

Muhammad al-Qiq transferred back to prison after recovering from latest hunger strike

The Demands Of Hunger Striking Detainees In Israeli Prisons

What it means to be a Palestinian prisoner in Israel | | Al Jazeera

Israeli Army Kills A Young Man Near Bethlehem

Mother Of Four Detainees Starts Solidarity Hunger Strike

PCHR Strongly Condemns ISS’s Travel Ban on PCHR’s Clients via Beit Hanoun Crossing

Israeli Soldiers Abduct Twelve Palestinians In The West Bank

Israeli Soldiers Demolish A Farm In Al-‘Eesawiyya

PA officer sentenced to 6 years in prison over role in 2011 death of Israeli settler

UN envoy expresses concern over electricity crisis as Gaza hospitals reduce services

19. 4. 2017

Israeli authorities punish sick Palestinian prisoners who joined mass hunger strike
 

On the Palestinian Prisoners’ Day, Prisoners’ Suffering in Israeli Jails Continues


Relatives of Palestinian prisoners in Salfit refuse food in solidarity with hunger strikers


Israel suspends family visits for hunger-striking Palestinian prisoners


Dozens of PFLP members join Fatah-led hunger strike, praise factional unity

Chief Rabbi- When the Messiah comes, Arabs will be expelled

Marwan Barghouti's supporters should acknowledge his past

Hamas official rejects holding bilateral talks with Fatah

Relatives of Palestinian prisoners in Salfit refuse food in solidarity with hunger strikers

Israeli Soldiers Abduct Thirteen Palestinians In The West Bank

19. 4. 2017

Israeli officials implement series of punitive actions against hunger-striking prisoners

Thousands demonstrate for Palestinian Prisoners' Day, as Israeli forces detain 4

1300 Palestinian Detainees Start Hunger Strike

Bill Kristol celebrates 'normal' foreign policy -- & regime change in 4 countries

Hamas-Mitglied stirbt bei Tunneleinsturz im Gazastreifen

Gratulationsbotschaften an Erdogan aus aller Welt

Nach der Annahme der Verfassungsänderung durch das Volk bekommt Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Gratulationsbotschaften aus aller Welt. Als erstes meldeten sich die Staatschefs von Aserbaidschan, Katar und Palästina.

Soldiers smash stone memorial to Palestinian girl, 17, shot in Hebron after alleged stabbing

As Christians Around the World Celebrate Easter in Jerusalem, Palestinian Christians Are Barred from Attending

Six Year Anniversary of the Death of Vittorio Arrigoni (VIDEO)

Clashes Erupt After Dozens Of Israeli Colonists Invade Village Near Nablus

Palestinian citizens of Israel are key to resisting the occupation

What Christians of the Arab world are facing this Easter

Troops shoot nonviolent activist in head with 'less lethal' bullet

Israeli forces shut down 2 bookstores in Hebron over 'incitement

British-Palestinian professor ‘may never see family again’ after being denied entry to Israel

As Christians Around the World Celebrate Easter in Jerusalem, Palestinian Christians Are Barred from Attending

Palestine Retold- Palestine’s Tragic Anniversaries are Not Only About Remembrance

17. 4. 2017

Mehr als tausend palästinensische Häftlinge im Hungerstreik

1300 Palästinenser in israelischer Haft verweigern die Nahrungsaufnahme. Sie folgen damit dem Aufruf des prominenten Häftlings Marwan Barghuti und fordern eine Verbesserung der Haftbedingungen.

Clashes Erupt After Dozens Of Israeli Colonists Invade Village Near Nablus

Security Forces Capture Two Undercover Israeli Soldiers, Hand Them Back To Israel

Troops shoot Palestinian activist in head with 'less lethal' bullet

Factions pledge to join Fatah-led 'Freedom and Dignity' prisoner hunger strike

Hundreds of right-wing Israelis tour Al-Aqsa compound on 6th day of Passover

Talking Palestine- What Frame of Analysis- Which Goals and Messages- (Part II)

Bethlehem-area village receives 11 demolition orders in weeks

Palestinian woman released after serving 15-year sentence in Israeli prison

Israeli forces level lands near Gaza border

16. 4. 2017

Bargouthi urges solidarity with Palestinian prisoners ahead of hunger strike

Israeli High Court Plans To Dismiss Charges Against Soldiers Who Killed Nonviolent Activist Bassem Abu Rahma In 2009

Bil’in Protest Commemorate Bassem Abu Rahma

Israeli Soldiers Wound And Abduct A Palestinian In Ni’lin

Israeli Soldiers Injure Four Palestinians With Live Fire In Tubas

Army Injures Three Palestinian Children In Kufur Qaddoum

The Palestinian guide to dealing with racist compliments from Israelis

Israel's online pot market lights up

The endgame lurking behind Netanyahu's new settlement policy

Palestinian Christians celebrate Holy Saturday in West Bank, East Jerusalem

Joint statement- 1 million Palestinians detained by Israel since 1948

Talking Palestine- What Frame of Analysis- Which Goals and Messages- (Part I)

Palestine Museum of Natural History opens in Bethlehem

‘Peace train’- ‘Only women will lead to real change’

Palestinians make peace process a group effort

15. 4. 2017

The endgame behind Netanyahu's new settlement policy

PCHR Weekly Report- One Palestinian dead; 71 abducted by Israeli troops this week

Israeli Soldiers Wound And Abduct A Palestinian In Ni’lin

Israeli Soldiers Injure Four Palestinians With Live Fire In Tubas

Army Injures Three Palestinian Children In Kufur Qaddoum

4 Detained After Fending Off Extremists at Al Aqsa

Stabbing in Jerusalem, Palestinian Detained

Israeli Soldiers Open Fire On Farmers And Fishers In Gaza

Human Rights Activists Denied Entry into Israel

The endgame behind Netanyahu's new settlement policy

The Palestinian guide to racist compliments from Israelis

Should Arab, Jewish activists focus on joint action or dialogue

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