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Freitag, 21. April 201715:02  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Palästinas Nelson Mandela - Uri Avnery - 19.4. 2017 - ICH MUSS etwas bekennen. Ich liebe Marwan Barghouti. Ich hab ihn in seiner bescheidenen Wohnung  in Ramallah mehrfach besucht. Während unserer Gespräche, diskutierten wir über den israelisch-palästinensischen Frieden. Unsere Ideen waren dieselben:  einen Staat Palästina neben dem Staat von Israel  und einen Frieden zwischen den beiden Staaten zu schaffen, der sich auf die 1967 Grenzen (mit geringen Veränderungen) mit offenen Grenzen und Zusammenarbeit gründete. Dies war kein geheimes Abkommen:  Barghouti hat  diesen Vorschlag viele Male wiederholt – im Gefängnis und außerhalb.

Ich mochte auch seine Frau Fadwa, die als Anwältin ausgebildet war, die aber ihre Zeit dem Kampf um die Entlassung ihres Mannes verbrachte. Bei dem gedrängtvollen Begräbnis von Yasser Arafat stand ich zufällig neben ihr und sah ihr tränen-bedecktes Gesicht.


In dieser Woche begann Barghouti zusammen mit über tausend anderen palästinensischen Gefangenen in Israel einen unbegrenzten Hungerstreik. Ich habe gerade  eine Petition für seine Entlassung unterschrieben.


MARWAN BARGHOUTI  ist ein geborener Führer. Trotz seiner geringen physischen Größe, fällt er in jeder  Versammlung auf. Innerhalb der Fatah-Bewegung wurde er der Führer der jugendlichen Abteilung. ( Das Wort „Fatah besteht aus den Initialen der Palästinensischen Befreiungsbewegung, rückwärts)


Die Barghoutis sind eine weit verbreitete Familie. Die in mehreren Dörfern, nahe Ramallah dominieren. Marwan selbst wurde 1959 im Dorf Konar geboren. Ein Vorfahre Abd-al-Jabir al-Barghouti führte 1834. eine arabische Revolte. Ich habe Mustafa Barghouti, einen Aktivisten  der Demokratie, in vielen Demonstrationen getroffen und  teilte mit ihm das Tränengas. Omar Barghouti ist ein Führer der  internationalen Anti-Israel-Boykott-Bewegung.


Vielleicht hängt meine Sympathie für Marwan damit zusammen, dass wir in unserer Jugend von einigen Ähnlichkeiten (Ähnliches erlebten) beeinflusst waren. Er schloss sich mit 15 der palästinensischen Widerstandsbewegung an  - im selben Alter, in dem ich mich  - 35 Jahre früher - der hebräischen Untergrund-Bewegung anschloss. Meine Freunde und ich  betrachteten uns  selbst als Freiheitskämpfer, wurden aber von den britischen Behörden als „Terroristen“ bezeichnet. Dasselbe geschieht jetzt mit Marwan einem Freiheitskämpfer in seinen eigenen Augen (nach ihm selbst) und in den Augen der israelischen Behörden geschehen
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Als er  im Tel Aviver Distrikt-Gericht vor Gericht stand, versuchten meine Freunde und ich, Mitglieder der israelischen Friedensbewegung Gush Shalom (Friedensblock), aus Solidarität mit ihm im Gerichtssaal zu demonstrieren. Wir wurden von bewaffneten Wächtern vertrieben/ rausgeschmissen. Einer meiner Freunde verlor bei diesem  glorreichen Kampf einen  >>>

Warum sind wir im Hungerstreik in Israels Gefängnissen ? - Marwan Barghouti, 16. April 2017, Hadarim-Gefängnis, Israel.  - Nachdem ich  die letzten 15 Jahre in einem israelischen Gefängnis gewesen bin, bin ich Zeuge und Opfer eines  israelischen illegalem Systems von willkürlichen Massenverhaftungen und  Misshandlungen der palästinensischen Gefangenen. Nachdem wir alle anderen strapaziösen  Optionen  ausprobiert haben, entschied ich mich -- da es keine andere Wahl  für meinen  Widerstand gegen die Misshandlungen gibt ---    nun auch in den Hungerstrike  zu treten.

Etwa 1000 palästinensische  Gefangene haben sich entschieden, an diesem Hungerstreik teilzunehmen, der heute, am Tag der Gefangenen,  beginnt. Hunger streik ist die friedlichste Form des gültigen Widerstandes.  Es fügt nur denen  Schmerz zu, die sich daran beteiligen, und ihren  Familienangehörigen, in der Hoffnung, dass ihre leeren Mägen und ihr Opfer ihnen hilft, dass  die Botschaft jenseits ihrer dunklen Zellen widerhallt.


Jahrzehnte der Erfahrung haben bewiesen, dass Israels unmenschliches System der kolonialen und militärischen Besatzung dahin  zielt, den Geist  der Gefangenen und des Volkes, zu dem sie gehören,  zu brechen, indem sie ihrem Körper Leiden und Schaden  zufügen, sie von ihren Familien  und Gemeinden trennen, demütigende Maßnahmen zufügen und so zur Unterwerfung zwingen. Trotz solcher Behandlung, werden wir nicht aufgeben. 


Israel, die Besatzungsmacht, hat das Internationale Gesetz in vielfacher Weise nahezu seit 70 Jahren verletzt und  wurde für seine Handlungen  trotzdem international  straflos gelassen. Es hat schwere Verletzungen der Genfer Konventionen  gegen das palästinensische Volk begangen; die Gefangenen, einschließlich Männer, Frauen und Kinder sind keine Ausnahme.


Ich war erst 15, als ich das erste Mal im Gefängnis war.  Ich war fast 18, als mich der israelische Verhörende    zwang,  im Verhörraum nackt  die Beine zu spreizen, um meine Genitalien zu schlagen. Ich  wurde vor Schmerzen ohnmächtig , und behielt  von diesem Fall eine bleibende Narbe auf meiner Stirn. Der Verhörende machte sich dann über mich lustig und sagte, ich könne nun nicht mehr  zeugen, weil Leute wie ich  nur Terroristen und Mörder zeugen würden.


 Ein paar Jahre später war ich wieder im Gefängnis und führte einen Hungerstreik durch, als mein 1. Sohn geboren wurde. Statt wie üblich bei solchen Gelegenheiten  Süßigkeiten zu verteilen, verteilte ich Salz an die anderen Gefangenen. Als er kaum 18 war, wurde er verhaftet und war 4 Jahre in israelischen Gefängnissen. Der Älteste meiner vier Kinder ist jetzt ein Mann von 31 Jahren. Doch  ich bin  immer noch hier und  >>>

Kampf um Würde - Palästinensische Gefangene im Hungerstreik für bessere Haftbedingungen - Gerrit Hoekman - Ma’an berichtete am Dienstag, Barghouti sei wegen seines Beitrags in der New York Times eingehend verhört worden. Die Gefängnisdirektion wirft ihm vor, er habe den Artikel von seiner Ehefrau ohne Erlaubnis aus der Haftanstalt schmuggeln lassen. Der konservative Knesset-Abgeordnete und frühere israelische Botschafter in den USA Michael Oren bezeichnete den Text im Armeeradio als »mediale Terrorattacke«. Jisrael Katz, Minister für Geheimdienste und Verkehr, forderte laut The Times of Israel am Dienstag: »Es gibt nur eine Lösung – die Todesstrafe für Terroristen.« Nur so könne verhindert werden, dass jemand wie Barghouti aus der Haft heraus Hungerstreiks organisiere. >>>

Pro-Israel lobbies in London launch campaign to prevent screening of Marwan Barghouthi biopic - As the Federation of Palestinian Communities in Europe and the Fatah movement in London prepare to screen the film “Marwan,” a biopic telling the life story of the imprisoned Fatah leader Marwan Barghouthi, members of the federation have reported that “the Zionist lobby” in London has attempted to carry out several actions to prevent the film from being screened.

The film, produced by the Ma’an News Network, tells the story of the imprisoned Palestinian leader, who is currently leading a mass hunger strike across Israeli prisons, which entered its fourth day on Thursday.

The federation and members of the Fatah movement in London told Ma’an that several pro-Israel and Zionist lobbies have organized social media campaigns working to prevent the showing of the movie, in addition to arranging protests and marches across the streets of London protesting the film.

Additionally, the lobbies reserved all tickets for the film on the theater’s website in order to prevent anyone from purchasing tickets to the screening, that was initially scheduled to take place on Friday April 21, but has since been rescheduled for April 23.

Sanaa al-Alul, a member of the federation, told Ma’an that the event was intended to be structured as a workshop in solidarity with hunger-striking Palestinian prisoners during which they will host  >>>

Hasbara-steria: Netanyahu ministers charge NYT with ‘journalistic terror attack,’ hunger striker with ‘suicide terror attack’  - Philip Weiss  - The publication of an op-ed by Palestinian prisoner and leader Marwan Barghouti in the New York Times in its international edition last weekend surely marks a new high point in Israel’s international isolation — Barghouti called Israel a “moral and political failure” — but the enraged response by Israeli politicians in turn marks a new high point in hasbara, or propaganda. One Netanyahu minister has accused the newspaper of a “journalistic terror attack,” while another accused Barghouti of staging a “suicide terror attack” for leading the hunger strike that was the subject of his article.

A roundup of some of the reactions. First, here is Israeli PM Benjamin Netanyahu on his Facebook page, waxing righteous about Barghouti’s op-ed, which was titled “Why We Are on Hunger Strike In Israel’s Prisons”:


I read, on Sunday, the article in the New York Times that presents arch-terrorist Marwan Barghouti as a ‘parliamentarian and leader’. The paper recanted after we pointed it out to them.

Calling Barghouti a ‘political leader’ is like calling Assad a ‘pediatrician.’ They are murderers and terrorists. We will never lose our sense of clarity because we are on the side of justice and they are on the side that is neither just nor moral….

This Israeli TV report quotes Michael Oren, a deputy minister in the Netanyahu government, calling the article a “journalistic terror attack.” Oren says Israel should consider shutting down the Times’s Jerusalem bureau, and says the Times ran the article  >>>

Netanjahu  hebt das Verbot für israelische Politiker auf, die Al-Aksa zu stürmen - 27.3.2017 - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu deckt Pläne auf, ein 18 Monate langes Verbot für Minister und Anwälte, die Al-Aksa nicht  zu besuchen. Die Al-Aksa ist  der Platz über der Klagemauer in Jerusalem, auf dem  die Al-Aksa Moschee und der Felsendom stehen. Seit der Besatzung  1967 gab es zwischen Jordanien und Israel ein Abkommen, dass  jüdisches Gebet vor der Klagemauer stattfindet, während das muslimische Gebet in der Al-Aksa geschieht. Dieser Status erlaubt  Nicht-Muslimen die Al.Aksa  als eine Sight-Seeing-Tour zu besuchen. Netanjahu  verbot Knesset Mitgliedern seit der Al-Quds-Intifada , November 2015 die Al-Aksa  zu besuchen.  Zu der Zeit waren Palästinenser wütend auf die  israelische Polize,  den Gottesdienst der Palästinenser und Muslime zu blockieren, um rechten Siedlern  zu erlauben, eine provozierende Tour zu machen und manchmal dort zu beten.

Die Entscheidung vom Montag, das Verbot zurück zu nehmen, wurde bei einem Treffen mit  dem israelischen Minister für öffentliche Sicherheit Gilad Erdan und anderen Sicherheitsbeamten beschlossen, einschließlich dem Polizei Distrikt- Chef. Sie hoffen, den Politik-Wechsel nach  dem  Ramadan( Ende Juni) einzurichten. Sicherheits-Erwägungen (Palästinensischer Widerstand)  könnte  jedoch den Plan durchkreuzen, gibt  der  Offizielle zu.. Die Times von Israel berichtet, dass Siedler, der Vorsitzende der Tempel-Bewegung, und Likud-Mitglied der Knesset Yehuda Glick  mithalf,  die Entscheidung  durch Drohung zu  treffen, um das Verbot als Petition vor das israelische Oberste Gericht zu bringen.

Der Tag nach dem Treffen Netanjahus  am 28. März 2017 gab  Gilad eine Petition zum Verbot fürs Gericht heraus und behauptete, dass es die Rechte der Knesset-Mitglieder verletze. Doch  am Donnerstag wies das Gericht Glicks  Antrag  auf eine  unmittelbare Verfügung zurück. Stattdessen muss Netanjahu seine Gründe für die Polizei am 4.Mai 2017 bekannt machen. Von der Partei  „Gemeinsame Liste“ wies   Achmed Tibi darauf hin, dass Netanjahus Verbot irrelevant sei, weil dem israelischen Ministerpräsident die  souveräne  Autorität über die  Al-Aksa fehle.

Die Entscheidung,  ob wir besuchen oder nicht besuchen, liegt in Netanjahus Hand. Die Al-Aksa ist nur ein muslimischer Gebetsort und die Leute, die dort  anstacheln und  anfeuern, sind Netanjahus Freunde und Unterstützer – eine Gruppe von rechten Politikern, die  das Gelände betreten und nicht nur sightseeing  machen  Es ist ein Schlüssel dieser Bemühungen: während solcher Touren äußern die Siedler  jüdische Gebete und gehen barfuß.   Zu denselben Zeiten eskortiert ein israelischer bewaffneter Polizist und  drosselt die Bewegung und  muslimischer Gottesdienst der Palästinenser  findet statt.

Palästinensische und  Jordanisch  islamische Waqf-Offizielle, die das Gelände beaufsichtigen, sagen, dass Siedler-Überfälle den Al-Aksa-Status-Quo verfälscht haben. Viele bescheinigen die gradweise Auferlegung einer räumlichen und zeitlichen Teilung des  Moschee-Geländes, ähnlich dem in der Abrahams-Moschee in Hebron, in der es getrennte Gebetsräume und getrennte Eingänge für Juden und Muslime gibt. In der Tat verhafteten israelische Soldaten  letzte Woche 11 erstaunte  Waqf-Offizielle.  Außerdem stürmten  gerade  an diesem Morgen 52 Siedler das Gelände, wie sie es  üblicherweise an mehreren Tagen in  jeder Woche  mit Hilfe der israelischen Polizei tun. (dt. E. Rohlfs)            Quelle

Die Bulldozer vom Shavuot (Wochenfest) 1967  - 19.04.2017 - Philip Weiss - In wenigen Wochen wird die Welt den 50. Jahrestags des Sechstage-Krieges begehen, mit dem die Teilung Jerusalems beendet wurde und die Besatzung begann. Die Israelis werden die "Befreiung" Jerusalems feiern. Sie werden sich auf dem großen, offenen Platz vor der Klagemauer versammeln. Vor dem Krieg war hier das sogenannte Mughrabi-Viertel: 135 Häuser mit 700 Bewohnern, viele von ihnen mit marokkanischen und algerischen Vorfahren.

Gestern erzählte Vincent Lemire, ein französischer Wissenschaftler, im Center for Palestine Studies in New York die Geschichte der Zerstörung des Abrisses dieses Viertels und der Vertreibung der Bewohner, über die er von Haifa Khalidi im Haus ihrer Familie in der Nähe des früheren Mughrabi-Viertels hörte.  Lemire: Ich möchte Ihnen von dem Besuch erzählen und Ihnen sagen, wie erschütternd diese Entdeckung war, die mich in die Archive geführt hat. Ich hatte viele Fragen im Kopf. Warum schlief Haifa Khalidi in diesem winzigen Raum, oben auf einer kleinen, sehr engen und sehr schmalen Treppe im Dachgeschoss dieses prächtigen Mamluk-Hauses im Zentrum der Altstadt von Jerusalem, wo sie allein schläft? Warum schläft sie in diesem kleinen Bett in diesem winzigen Raum unter dem Dach, der im Sommer überhitzt und im Winter eiskalt ist?

Die Anwort ist einleuchtend. Sie schläft dort, weil sie Angst hat. Sie hat Angst, dass die Siedler von der Yeshiva im Nebenhaus in der Nacht über das Dach in das Haus eindringen und es besetzen könnten. Deshalb schläft sie im Dachgeschoss – als Türhüterin des Hauses. Und diese Angst hat einen direkten Zusammenhang mit der Zerstörung des Mughrabi-Viertels vor 50 Jahren. Wie Sie wissen wurde Haifa Khalidi genau in diesem Haus 1948 während des ersten Krieges zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn in eine angesehene palästinensische Familie geboren. Im Lauf der 70 Jahre hat sie diesen Ort niemals verlassen.

Sie wollte mich auf das Dach mitnehmen. Wir wechselten von diesem winzigen Raum zu einer grenzenlosen Aussicht... Es war Abend. Die Nacht war wundervoll. Von hier aus kann man im Süden Bethlehem sehen, im Osten den Ölberg und dann die Wüste und sogar die ersten Lichter von Amman... Die Klagemauer – ich habe sie nie in diesem Licht gesehen. Haifa sagte: "Kommen Sie mit mir hinunter und schauen Sie aus dem Fenster vom Badezimmer." Und hier im Badezimmer erzählte sie mir die Geschichte – ihre Geschichte vom Sechstagekrieg und der Zerstörung des Mughrabi-Viertels.  

"Von hier aus habe ich die Bulldozer gesehen, die das Mughrabi-Viertel am Ende des Krieges angriffen. Sonntag,den 11. und Montag, den 12.Juni 1967. Zwei Tage und zwei Nächte... Ich erinnere mich an den Lärm, den Staub, die Schreie, die Tränen. Die Bewohner hatte zwei Stunden, um ihre Habe zu packen und ihre Häuser für immer zu verlassen. Nach der Zerstörung wurden zwei alte Frauen tot unter den Trümmern ihres Hauses gefunden. Ich hatte Angst, dass auch unser Haus zusammenfallen würde. Am Ende hielt der Bulldozer genau an der Mauer unseres Hauses. Gegenüber diesem Badezimmer, genau hier..." Sie zeigte mit der Hand auf die Stelle. Ihre Erinnerungen wurden wieder lebendig. Damals war sie 19 Jahre alt.

Als ich wieder zu Hause war, suchte ich Bilder von dieser Zerstörung. Ich fand welche, nicht so viele. Auf diesen Fotos sieht man tatsächlich Bulldozer, Schutthaufen, Lastwagen, und man sieht eine Menge Israelis, die sich am Dienstag, den 14. Juni auf diesem Platz einfinden, um zur Feier von Shavuot zu beten und zu singen. Die Archive des französischen Konsulates offenbaren, dass an diesen Tagen 200.000 Israelis die Klagemauer besucht haben.

Wir sind Historiker. Unsere Aufgabe ist es zu berichten, von der Geschichte zu erzählen.Und noch mehr als das ist es unsere Pflicht, den blinden Fleck, die dunklen Plätze von gestern, auszumachen und zu beleuchten, und sie für heute sichtbar und zugänglich zu machen.

Shavuot ist ein jüdischer Feiertag zum Gedenken daran, dass Gott Moses die Torah gab.

Bis zu seiner Zerstörung wurde das Mughrabi-Viertel von einem waqf – einer islamischen philantropischen Treuhandgesellschaft – von Algerien aus verwaltet. Die untenstehende Karte der Altstadt zeigt die Khalidi-Bibliothek nordwestlich gegenüber dem Platz vor der Klagemauer.


Sie ist zwei Türen unterhalb des Hauses dieser Geschichte entfernt. Hier (s. Original-Text des Artikels) die Webseite der Khalidi-Bibliothek, in der es eine Beschreibung des Mamluk-Hauses gibt, in dem sich Lemire mit Haifa Khalidi traf. Darunter ein Foto von der Webseite der Khalidi-Bibliothek, das die Khalidi-Bibliothek zwei Häuser unterhalb des Hauses von Khalidi zeigt. - Quelle  - Übersetzung: K. Nebauer

Der Tod von Vittorio Arrigoni jährt sich zum sechsten Mal - 16.04.2917 - ISM Ramallah Team - Heute (15. 4. 2017) jährt sich zum sechsten Mal der Tod von Vittorio Arrigoni, einem Journalisten und italienischen Aktivisten des International Solidarity Movement in Gaza.

Arrigoni kam 2008 zum ersten Mal nach Gaza, auf einer von Aktivisten organisierten Flotilla, die sich über die israelische Blockade hinwegsetzen wollte, die zwei Jahre zuvor über Gaza verhängt worden war. Am 16. April 2011, Arrigoni war 36 Jahre alt, wurde seine Leiche in Gaza-City gefunden, nur wenige Stunden, nachdem die "Brigade of the Gallant Companion of the Prophet Mohammad bin Muslima", einer in Gaza operierenden Salafistengruppe, ein Video veröffentlicht hatte, das ihn mit verbundenen Augen und verwundet zeigt. Nach den Ermittlungen wurden seine mutmaßlichen Mörder verhaftet und zu lebenslager Haft (nach Berufung zu 15 Jahren) verurteilt.

Vittorio Arrigoni war einer der internationalen Aktivisten, die während des israelischen Angriffs auf den Gazastreifen 2008/09 in Gaza war, damals als Volontär bei der palästinensischen Rot Kreuz-Bewegung, und er war eine der wenigen internationalen Stimmen, die während der Angriffe Informationen verschickte, vor allem nachdem Israel Journalisten die Einreise in das Territorium nicht mehr erlaubte.

Fast während der ganzen drei Jahre, die er im Gazstreifen lebte, war Arrigoni ein engagierter Aktivist des ISM und arbeitete solidarisch mit Bauern und Fischern, deren Leben durch die Blockade massiv eingeschränkt war. Seine Anwesenheit bei Protesten und Demonstrationen ermöglichten ihm die Auswirkungen von Blockade, Kriegen und Menchenrechtsverletzungen in diesem Territorium zu dokumentieren und darüber zu berichten. Arrigonis Beteiligung am palästinensischen Kampf machten ihn für das israelische Militär mehrmals zur Zielscheibe für Verhaftung und Verletzungen und führte ihn als Volontär auch in das Flüchtlingslager Nahr al-Bared im Libanon.

Nach der Durchbrechung der Blockade 2008 beschrieb Arrigoni diesen Augenblick als den glücklichsten in seinem Leben, weil "nicht nur der Welt, sondern auch den Palästinensern klar wurde, dass es Menschen gibt, die bereit sind, ihr Leben damit zu verbringen hier her zu kommen und ihre Brüder hier in Gaza zu umarmen". 

Wie jedes Jahr bisher haben die Palästinenser gestern Vittorios gedacht, am sechsten Jahrestag seines Todes, und sich dazu im Hafen von Gaza versammelt. Vittorios Andenken wird auch durch die Benennung von Strassen und Schulen nach ihm geehrt. Einige seiner Gedanken zu dem, was er in Gaza und über die Solidarität mit dem palästinensischen Volk erlebt hat, wurden gesammelt und in  ein Buch gebracht: "Gaza: Stay human" (Bezug darauf, wie Vittorio seine E-Mails unterschrieb), das 2011 zum ersten Mal herausgegeben wurde.

ISM betrauert seinen Tod und hofft Vittorio durch Unterstützung und Solidarität mit dem palästinensischen Volk in seinem täglichen, gewaltfreien Widerstand gegen die Blockade von Gaza und die Besatzung zu ehren. "Wir müssen menschlich bleiben, auch in den schwierigsten Zeiten ... Denn es muss trotz allem Menschlichkeit in uns sein. Wir müssen sie zu den anderen bringen."     Quelle  Übersetzung: K. Nebauer

Freed to travel, Barghouti will receive Gandhi award on Sunday at Yale - Philip Weiss - This is special: On Sunday afternoon at Yale, Omar Barghouti, a leader of the Boycott, Divestment and Sanctions campaign (BDS), will receive a Gandhi peace award, along with Ralph Nader. At the last minute Barghouti was allowed by an Israeli judge to travel to the States. -Rebecca Vilkomerson of Jewish Voice for Peace will introduce Barghouti.

JVP’s recent conference in Chicago included a video’d shoutout to Barghouti, who was then jailed by Israel on alleged tax offenses and facing days of interrogation. The arrest came at the same time as a new law barring travel to Israel by those supporting BDS, and as a government minister was vowing to undertake the civil “elimination” of BDS supporters.

After his release, Barghouti was subjected to a gag order and barred from leaving Palestine. Israel was pursuing a “McCarthyite witchhunt” against him, he told EI. But a judge reportedly suspended the travel ban.

The group Promoting Enduring Peace put out this press release yesterday:

An Israeli judge agreed to temporarily suspend the travel ban on Omar Barghouti. As a result he will be coming to the United States this weekend to accept the Gandhi Peace Award in person. The co-winner of the award is consumer and peace activist Ralph Nader.

Stanley Heller, Administrator of Promoting Enduring Peace said, “We’re delighted that Omar Barghouti will be able to come to the United States to accept this well-deserved award for his leadership in the non-violent struggle for Palestinian human rights. It >>>

20. 4. 2017

 Jisrael Katz, Minister für Geheimdienste und Verkehr, forderte laut The Times of Israel am Dienstag: »Es gibt nur eine Lösung – die Todesstrafe für Terroristen.«
 

 

Kampf um Würde - Palästinensische Gefangene im Hungerstreik für bessere Haftbedingungen - Gerrit Hoekman - Am Montag hat in Palästina der größte Hungerstreik der vergangenen Jahre begonnen. Rund 1.500 Inhaftierte verweigern seit dem 17. April, dem alljährlichen Gedenktag für die Gefangenen, die Nahrung. Sie protestieren damit gegen die erbärmlichen Verhältnisse in den israelischen Gefängnissen. Am Hungerstreik sind Mitglieder aller politischen Richtungen beteiligt, angefangen von den Islamisten über Fatah und Volksfront bis hin zur leninistischen DFLP. Die Forderungen der Hungerstreikenden sind moderat: mindestens ein zugängliches Telefon in jedem Gefängnis, zwei Besuche im Monat, auch für Verwandte zweiten Grades wie Geschwister, Enkel und Großeltern. Außerdem fordern die Streikenden die Erlaubnis, Fotos mit ihren Angehörigen machen zu dürfen.

Das palästinensische Solidaritätsnetzwerk »Samidoun« berichtete auf seiner Homepage, Israel habe die Führer des Hungerstreiks in Isolationshaft verlegt, darunter Marwan Barghouti, Mitglied des Fatah-Zentralkomitees und momentan vielleicht populärste Befreiungskämpfer. Außerdem verweigere Tel Aviv den Hungerstreikenden, Besuch zu empfangen, darunter auch ihre Anwälte. Diese haben deswegen ihre Zusammenarbeit mit den israelischen Justizbehörden eingestellt, wie die palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an am Mittwoch meldete. >>>



 

Israeli minister calls for execution of Palestinian prisoners - Israel’s minister of intelligence and communications has called for the death penalty to be enforced on convicted Palestinian prisoners. Yisrael Katz said on social media that Marwan Barghouti, for example, should have been given the death penalty instead of being sentenced to life imprisonment. The popular Fatah personality is currently leading a hunger strike to improve prisoners’ conditions in Israeli jails.

“Israeli military law authorises the use of the death penalty for terrorism,” explained Katz. His view is supported by several Israeli officials, including far-right Defence Minister Avigdor Lieberman who has made the same call in recent years.

Israel 13 ‘arbitrary’ laws specifically against Palestinian prisoners

Military courts run by the Israelis administer their own form of justice across the occupied Palestinian territories, but only for Palestinians, including children; Jewish settlers are subject to Israeli law. The death penalty is available to the courts on condition that the judges — senior officers — agree on the verdict unanimously. >>>

Israel packt sieben Lügen in eine Stellungnahme zum palästinensischen Hungerstreik - Amitai Ben-Abba - 18.04.2017 - In seiner Antwort auf internationale Besorgnis bezüglich des kürzlich erklärten Massenhungerstreiks palästinensischer Gefangener erklärte das israelische Außenministerium: "Die palästinensischen Gefangenen sind keine politischen Gefangenen. Sie wurden als Terroristen und Mörder für schuldig erklärt und verurteilt. Sie wurden vor Gericht gestellt und werden korrekt behandelt entsprechend dem internationalen Recht."

Grafik zum Vergrößern  anklicken

In dieser Stellungsnahme gibt es nicht weniger als sieben Lügen:

1. Keine politischen Gefangenen?
Das Israeli Prison Service macht eine klare Unterscheidung zwischen Palästinensern, die wegen Verbrechen angeklagt sind, und solchen, die aus "Sicherheitsgründen" oder in anderen Worten aus "politischen" Gründen inhaftiert sind, es gibt sogar für jede der beiden Kategorien völlig separate Gefängnisse.


2. Terroristen?
Terrorismus ist natürlich ein fließender Begriff, der von der einen Seite benutzt wird, um die andere zu untergraben, und von israelischen Amtsträgern verwendet wird, um so ziemlich alles zu bezeichnen, was ihnen mißfällt (z.B. wurde die New York Times des "journalistischen Terrorismus" beschuldigt, weil sie Marwan Barghoutis Gastartikel [op-ed] veröffentlicht hat). Wie schon unzählige Male darauf hingewiesen wurde, kommt nicht die Bombardierung einer wehrlosen Zivilbevölkerung wie die wiederholten Luftangriffe auf Gaza Terrorismus gleich?


3. Mörder?
Diese Bezeichnung wird benutzt, um die Hungerstreikenden zu entmenschlichen, aber sogar das IPS bestätigt, dass nur 12% der Sicherheitshäftlinge wegen Verbrechen im Zusammenhang mit dem Verlust von Menschenleben verurteilt worden sind. Darüberhinaus ist die Kompetenz des israelischen Rechtssystems bei der Schuldig-Erklärung und Verurteilung wegen solcher Anklagen umstritten, da Israel den Bewohnern der Westbank offiziell keinen fairen Prozess bietet (mehr dazu unten). Die meisten der wegen Sicherheitsdelikten verurteilten Palästinenser sind auf Grund von politischen Aktivitäten eingesperrt, einschließlich der Mitgliedschaft von politischen Parteien (dazu gehört auch die Regierungspartei Fatah, mit der sich die IDF täglich abstimmt). Von den inhaftierten palästinensischen Kindern sind die meisten wegen nicht-tödlichem Steinewerfen verurteilt, wofür sie mit bis zu 20 Jahren Haft rechnen müssen.


4. Vor Gericht bringen (der Gerechtigkeit zuführen)?
- Israel hält ständig hunderte Gefangene ohne Gerichtsprozess und hunderte politische Gefangene für unbestimmte Zeit in Administrativhaft, ohne die (zugrundeliegenden) Anschuldigungen offen zu legen.


5. Gerechtigkeit?!
- Israel richtet Palästinenser nach einem Rexhtssystem, das man am besten als ein Apartheids-Rechtssystem beschreibt, nach dem ein nicht kompetentes Militärgericht mit einer Verurteilungsquote laut Zahlen der IDF von sagenhaften 99,74% ins Gefängnis schickt. Das bedeutet, dass praktisch jeder Palästinenser garantiert wegen buchstäblich jedem Delikt verurteilt werden kann. Das Wort "Gerechtigkeit" ist in diesem Kontext einfach kafkaesk.


6. Korrekt behandelt?!
- Tatsächlich werden Palästinenser auf vielfache Art schlecht behandelt, dazu gehört physische und psychische Folter, Unterlassung medizinischer Behandlung, Unterbindung von Besuchen von Anwälten und Familien usw.usw. Wenn Israel tatsächlich einmal entscheiden wird, sich an das internationale Recht zu halten, dann könnte es ein Ende des derzeitigen Hungerstreiks ermöglichen.


7. Internationales Recht (Völkerrecht)?!
- Wie das Gericht im Prozess gegen Marwan Barghouti offen gelegt hat, wurde die Vierte Genfer Konvention nie in das israelische inländische Recht übernommen, und wie der UN-Sicherheitsrat im vergangenen Dezember nochmals bestätigt hat, verletzt Israel direkt das internationale Recht.

In diesem Licht erscheint der aktuelle Skandal, der über die New York Times hereingebrochen ist, weil sie die Worte eines sogenannten Terroristen veröffentlicht hat, bloß als ein Dreh, um Aufmerksamkeit von den konkreten und rationalen Forderungen der palästinensischen Gefangenen abzulenken. Die oben angeführten sieben Lügen machen es noch wichtiger, dem Volk, das die Kosten des Widerstandes tragen muss, zuzuhören. Mir liegt das ganz besonders am Herzen, weil ich heute meine Schwester Atalya Ben-Abba zu einer weiteren Gefängnisstrafe begleitet habe, nachdem sie bereits 50 Tage drinnen war, weil sie sich weigert, ihren Militärdienst abzuleisten.


Ich identifiziere mich in der Regel nicht mit Politikern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, aber ich bin berührt von den Worten von Marwan Barghouti und dem krassen Gegensatz zu denen des Außenministeriums:

"Unsere Ketten werden zerbrochen werden, weil es in der menschlichen Natur liegt, dem Ruf nach Freiheit zu folgen ohne Rücksicht auf die Kosten,"     Quelle
  Übersetzung: K. Nebauer


Mehr + andere Tage im Archiv >>>
 

 

 

 

Nachrichten - Berichte

PHOTOS: When you could ride a train from Gaza City to Tel Aviv

Sick Palestinian prisoner transferred to hospital as mass hunger strike enters 4th day


NYT: Why We Are on Hunger Strike in Israel’s Prisons


How the hunger strike could bring Palestinian prisoners back to the fore
 

1500 Detainees Continue Hunger Strike For Fourth Day


Ailing Detainees Join Hunger Strike


Palestinians Take to the Streets in Solidarity with ‘Freedom and Dignity’ Hunger Strike

Palestinian Teenage Girl Injured After Being Struck By A Settler’s Car Near Bethlehem

PPS- “Israeli Soldiers Abduct Nine Palestinians In The West Bank”

Army Injures Several Palestinians Near Jerusalem

Lieberman Calls for Adoption of Thatcher’s Hunger Strike Policy

212 New Settlement Units Approved for Jerusalem

20. 4. 2017

Israel cracks down on thousands of hunger strikers, as Palestinians take to the streets in mass solidarity
 

Israel Prevents PPS Attorney From Visiting Detainees In Ofer

Conscientious objector jailed by Israeli army for third time

Muhammad al-Qiq transferred back to prison after recovering from latest hunger strike

The Demands Of Hunger Striking Detainees In Israeli Prisons

What it means to be a Palestinian prisoner in Israel | | Al Jazeera

Israeli Army Kills A Young Man Near Bethlehem

Mother Of Four Detainees Starts Solidarity Hunger Strike

PCHR Strongly Condemns ISS’s Travel Ban on PCHR’s Clients via Beit Hanoun Crossing

Israeli Soldiers Abduct Twelve Palestinians In The West Bank

Israeli Soldiers Demolish A Farm In Al-‘Eesawiyya

PA officer sentenced to 6 years in prison over role in 2011 death of Israeli settler

UN envoy expresses concern over electricity crisis as Gaza hospitals reduce services

19. 4. 2017

Israeli authorities punish sick Palestinian prisoners who joined mass hunger strike
 

On the Palestinian Prisoners’ Day, Prisoners’ Suffering in Israeli Jails Continues


Relatives of Palestinian prisoners in Salfit refuse food in solidarity with hunger strikers


Israel suspends family visits for hunger-striking Palestinian prisoners


Dozens of PFLP members join Fatah-led hunger strike, praise factional unity

Chief Rabbi- When the Messiah comes, Arabs will be expelled

Marwan Barghouti's supporters should acknowledge his past

Hamas official rejects holding bilateral talks with Fatah

Relatives of Palestinian prisoners in Salfit refuse food in solidarity with hunger strikers

Israeli Soldiers Abduct Thirteen Palestinians In The West Bank

19. 4. 2017

Israeli officials implement series of punitive actions against hunger-striking prisoners

Thousands demonstrate for Palestinian Prisoners' Day, as Israeli forces detain 4

1300 Palestinian Detainees Start Hunger Strike

Bill Kristol celebrates 'normal' foreign policy -- & regime change in 4 countries

Hamas-Mitglied stirbt bei Tunneleinsturz im Gazastreifen

Gratulationsbotschaften an Erdogan aus aller Welt

Nach der Annahme der Verfassungsänderung durch das Volk bekommt Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Gratulationsbotschaften aus aller Welt. Als erstes meldeten sich die Staatschefs von Aserbaidschan, Katar und Palästina.

Soldiers smash stone memorial to Palestinian girl, 17, shot in Hebron after alleged stabbing

As Christians Around the World Celebrate Easter in Jerusalem, Palestinian Christians Are Barred from Attending

Six Year Anniversary of the Death of Vittorio Arrigoni (VIDEO)

Clashes Erupt After Dozens Of Israeli Colonists Invade Village Near Nablus

Palestinian citizens of Israel are key to resisting the occupation

What Christians of the Arab world are facing this Easter

Troops shoot nonviolent activist in head with 'less lethal' bullet

Israeli forces shut down 2 bookstores in Hebron over 'incitement

British-Palestinian professor ‘may never see family again’ after being denied entry to Israel

As Christians Around the World Celebrate Easter in Jerusalem, Palestinian Christians Are Barred from Attending

Palestine Retold- Palestine’s Tragic Anniversaries are Not Only About Remembrance

17. 4. 2017

Mehr als tausend palästinensische Häftlinge im Hungerstreik

1300 Palästinenser in israelischer Haft verweigern die Nahrungsaufnahme. Sie folgen damit dem Aufruf des prominenten Häftlings Marwan Barghuti und fordern eine Verbesserung der Haftbedingungen.

Clashes Erupt After Dozens Of Israeli Colonists Invade Village Near Nablus

Security Forces Capture Two Undercover Israeli Soldiers, Hand Them Back To Israel

Troops shoot Palestinian activist in head with 'less lethal' bullet

Factions pledge to join Fatah-led 'Freedom and Dignity' prisoner hunger strike

Hundreds of right-wing Israelis tour Al-Aqsa compound on 6th day of Passover

Talking Palestine- What Frame of Analysis- Which Goals and Messages- (Part II)

Bethlehem-area village receives 11 demolition orders in weeks

Palestinian woman released after serving 15-year sentence in Israeli prison

Israeli forces level lands near Gaza border

16. 4. 2017

Bargouthi urges solidarity with Palestinian prisoners ahead of hunger strike

Israeli High Court Plans To Dismiss Charges Against Soldiers Who Killed Nonviolent Activist Bassem Abu Rahma In 2009

Bil’in Protest Commemorate Bassem Abu Rahma

Israeli Soldiers Wound And Abduct A Palestinian In Ni’lin

Israeli Soldiers Injure Four Palestinians With Live Fire In Tubas

Army Injures Three Palestinian Children In Kufur Qaddoum

The Palestinian guide to dealing with racist compliments from Israelis

Israel's online pot market lights up

The endgame lurking behind Netanyahu's new settlement policy

Palestinian Christians celebrate Holy Saturday in West Bank, East Jerusalem

Joint statement- 1 million Palestinians detained by Israel since 1948

Talking Palestine- What Frame of Analysis- Which Goals and Messages- (Part I)

Palestine Museum of Natural History opens in Bethlehem

‘Peace train’- ‘Only women will lead to real change’

Palestinians make peace process a group effort

15. 4. 2017

The endgame behind Netanyahu's new settlement policy

PCHR Weekly Report- One Palestinian dead; 71 abducted by Israeli troops this week

Israeli Soldiers Wound And Abduct A Palestinian In Ni’lin

Israeli Soldiers Injure Four Palestinians With Live Fire In Tubas

Army Injures Three Palestinian Children In Kufur Qaddoum

4 Detained After Fending Off Extremists at Al Aqsa

Stabbing in Jerusalem, Palestinian Detained

Israeli Soldiers Open Fire On Farmers And Fishers In Gaza

Human Rights Activists Denied Entry into Israel

The endgame behind Netanyahu's new settlement policy

The Palestinian guide to racist compliments from Israelis

Should Arab, Jewish activists focus on joint action or dialogue

Gaza's power authority temporarily cuts off electricity to all districts amid deepening crisis

'Mentally unstable' Palestinian detained after stabbing, killing British student in Jerusalem

Israeli forces injure 3 Palestinian children, shoot another with live fire during Friday marches

Palestinian union demands Hamas release Palestine TV journalist from detention

Jordan demands Israel freeze Oslo-era agreement ensuring Israeli control over Palestinian economy

Palestinian prisoner thrown in solitary for 'inciting' others to join mass hunger strike

Israel delivers demolition order to Palestinian building built over 50 years ago

Israeli naval forces open fire at fishermen of northern Gaza coast

Israeli forces detain Palestinian in Ramallah district over alleged knife possession

Palestinians make peace process a group effort

Israel prosecutes a Palestinian poet over Youtube poem

With Furious cruelty’–Palestinian poet Dareen Tatour still facing prosecution in Israel Israel/Palestine

Israeli Soldiers Attack Students In Al-Quds University, Wound Twenty-Four

Israeli occupation incarcerates 13th Palestinian legislator

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