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Donnerstag, 13. April 201719:45  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Erinnert euch an Tom Hurndall

geboren 1981 - angeschossen am 11. April 2003 - leider einer von vielen....
 

Augenzeugenbericht von Tom Hurndalls Ermordung

Bitte nicht noch einmal. Wir hörten die Schüsse - wir hören ständig Schüsse - aber wiederholtes Scharfschützenfeuer wie dieses ist besonders beunruhigend. Ich hörte den Schuß, ich hörte einen Schrei, drehte mich um und sah einen floureszierenden, orangefarbenen Klumpen am Boden liegen, aus dessen Kopf Blut floß. Ich schwankte vor und zurück, unschlüssig, was ich tun sollte bis nach einigen Sekunden mein medizinisches Training die Oberhand gewann. Die Palästinenser hoben ihn auf, um ihn aus der Gefahrenzone zu bringen. 'Legt ihn hin!' schrien Alice, die andere Medizinerin, und ich.

Schließlich lag er auf dem Asphalt und ich versuchte die Blutung zu stillen. In Momenten wie diesem denkt man nicht an Gummihandschuhe. Blut lief aus seinem Hinterkopf, ich konnte es nicht verhindern. Sekunden später wurde er wieder angehoben und in ein Taxi gezogen. 'Wartet auf den Krankenwagen!' versuchten wir sie zu überzeugen, aber sie waren hysterisch und er wurde weggezogen und in einem braunen Mercedes ins Krankenhaus gebracht. Der Krankenwagen kam nur Minuten später, aber es war zu spät, er war weg.

Er war für mich in dem Moment tot, als er auf den Boden gelegt wurde damit wir ihn versorgen. Alice versuchte eine Mund-zu-Mund-Beatmung und ich hielt es für sinnlos. Er war für mich tot als man ihn von uns zog und in das Auto brachte. Selbst als man ihn aus dem Al-Najjar Krankenhaus in das Europa Krankenhaus in Khan Younis brachte lebte er in meinen Gedanken immer noch nicht.

Jetzt wird er im Saroka Krankenhaus in B'ersheva künstlich am Leben gehalten. Er ist hirntot aber atmet. Egal, wie regelmäßig sein Herz schlägt, ich spreche von ihm weiterhin in der Vergangenheit. Ich brauchte eine Weile um zu akzeptieren, daß Tom tatsächlich gestorben war und ich denke, mein Verstand versucht auf diese Weise sich auf einen weiteren Verlust vorzubereiten.

Sein Name war Thomas Hurndall und er kam aus London. Als er ankam, gab es schon einen Engländer mit dem Namen Tom und so entschied er sich für den Spitznamen 'Tab', und unter dem Namen kannte ich ihn. Tab war unglaublich leidenschaftlich wenn es darum ging, Menschen zu schützen wenn sie es am meisten brauchten. Wir waren in Yibna, ein Flüchtlingscamp in Rafah nah der ägyptischen Grenze, weil er wußte, daß die Menschen dort ständigen israelischen Beschuß erdulden mußten..... Quelle

 

Eine Sonderseite für Tom Hurndall >>>


24. 4. 2011 - "Vittorio war nie so lebendig wie jetzt" - Egidia Beretta Arrigoni / Vittorio Arrigonis Mutter – Il Manifesto  - Montag 18. April 2011 - Muss man sterben, um ein Held zu werden, um auf die Titelseite der Zeitung zu kommen, dass die Zuschauer den Fernseher sogar mit nach draussen nehmen, oder muss man sterben, um menschlich zu bleiben? Ich erinnere mich an den Vittorio an Weihnachten 2005, als er im Ben Gurion Flughafengefängnis eingesperrt wurde, an die Narben der Handschellen, die ihm den Puls abgeschnürt haben, die Kontakte zum Konsulat, die verwehrt wurden und die Verhandlung, die eine Farce war. Und ich denke auch an das Ostern im selben Jahr, als Vittorio an der jordanischen Grenze, direkt hinter der Allenby-Brücke von der israelischen Polizei gestoppt wurde, um ihn an der Einreise nach Israel zu hindern. In einem Bus wurde er von sieben Polizisten, darunter eine Frau, „kunstfertig“ zusammengeschlagen, also ohne sichtbare äussere Anzeichen. Wahre Experten die sie sind, haben sie ihn mit dem Gesicht nach unten auf den Boden geworfen, und ihm, als letzte Gemeinheit, noch die Haare mit ihren schweren Stiefeln ausgerissen. Vittorio war persona-non-grata in Israel. Zu subversiv hatte er ein Jahr zuvor mit seinem Freund Gabriele und den Frauen und Männern aus dem Dorf Budrus an der Klagemauer demonstriert, hat ihnen unser schönstes Partisanenlied „Bella ciao, ciao…“ beigebracht und es mit ihnen dort gesungen. Damals habe ich nicht ferngesehen, nicht einmal im Herbst 2008, als ein israelisches Kommando das Fischerboot in palästinensischen Gewässern in der Nähe von Rafah überfallen hat >>>


Eine Seite für
Vittorio Arrigoni >>>

Ostern in Jerusalem 2017: 50 Jahre Besatzung - Jeden Frühling kommen Pilger aus aller Welt in die Heilige Stadt Jerusalem, um sich Palästinensern zu den Osterfeierlichkeiten anzuschließen. Es ist ein besonderes Ereignis, gezeichnet von bunten Prozessionen in der Altstadt Jerusalem und Pilgern, die sich entlang des Via De la Rosa Kreuzweges fortbewegen. Es ist eine Zeit der Besinnung, Erinnerung und Erneuerung.

Es sind inzwischen 50 Jahre seit der israelischen Besetzung der Stadt Jerusalem vergangen und mit ihr gingen die Bewegungseinschränkungen und Restriktionen einher. Vor der Besetzung Ost-Jerusalem, vor 1967 kamen viele palästinensische Christen aus der ganzen Region nach Jerusalem, um Ostern zu feiern. Große Scharen von Menschen aus aller Welt prägten die Stadt in diesen Ostertagen, die sich ihren christlichen Brüdern und Schwestern in Palästina anschlossen.

Doch mit der israelischen Besatzung und ihrer Politik der Kontrollpunkte, der Barrieren und der schwierigen Erlangung von Genehmigungen wurde der Zugang für die palästinensischen Christen, Jerusalem zu erreichen, stark behindert. Passiergenehmigungen werden von Israel in der Regel nur ein oder zwei Familienmitgliedern erteilt, die gemeinsam feiern wollen und sind damit schwer zu bekommen. Darüber hinaus müssen diejenigen, die Genehmigungen erhalten und nach Jerusalem reisen dürfen, mehrere Checkpoints passieren und sind oft langen Kontrollen, Belästigungen und Demütigungen ausgesetzt.

Ostern ist eine Zeit der Reflexion über diese harten Umstände der Besatzung, eine Realität, die viele Palästinenser erleben. Es ist aber auch eine Zeit der Hoffnung, in der es vielen schwer fällt, sie aufrechtzuerhalten. Jerusalem ist der Ursprung der drei monotheistischen Glaubensrichtungen und sie ist eine reiche kulturelle und religiöse Stadt.

Doch nach 1967 hat Israel mehrere Maßnahmen ergriffen, um Jerusalem zu einer "ungeteilten und ewigen Hauptstadt des jüdischen Volkes" zu machen, indem es eine jüdische Mehrheit in Jerusalem aufrechterhält und es eine jüdische, historische und religiöse Erzählung, auf Kosten anderer Glaubensbekenntnisse im besetzten Ost Jerusalem, fördert. Und in vielen Fällen beschränkt Israel christliche und muslimische Stätten und Feiern. Die stärkste Erscheinungsform dieser Politik ist die Beschränkung der Bewegungsfreiheit: Viele palästinensische Christen, die in der Westbank und im Gaza-Streifen leben, müssen eine Genehmigung beantragen und sind niemals sicher, ob sie diese erhalten und damit an den Feierlichkeiten teilnehmen können.

Trotz der Einschränkungen, der Belästigungen und der Demütigungen fahren die palästinensischen Christen immer wieder nach Jerusalem und führen die Tradition fort, die die christlichen Palästinenser in Jerusalem Jahrhunderte vor Beginn der israelischen Besatzung zelebriert haben.

Sie leisten weiterhin der israelischen Besatzung friedlichen Widerstand und kämpfen um Gerechtigkeit und halten die Werte hoch, für die das Osterfest steht: Gerechtigkeit, Frieden und Hoffnung.
Quelle

Israel bans British-Palestinian professor, citing new BDS law - Asa Winstanley - Israel has banned British-Palestinian professor and boycott campaigner Kamel Hawwash from visiting relatives in Jerusalem.

Hawwash told The Electronic Intifada he was “devastated.” Israeli authorities divided his family after they had flown into Tel Aviv on Friday.

An Israeli officer took him aside and told him, “we have a problem with you,” Hawwash said. The officer cited Hawwash’s support for boycott, divestment and sanctions against Israel, and a new Israeli law against the BDS movement.

The officer asked Hawwash, “Do you know about the BDS law?”

The new law gives Israel the ability to bar entry to anyone who speaks in favor of boycotts of Israel. It applies even to limited boycotts of Israeli settlements in the occupied West Bank, all of which are illegal under international law.

Hawwash’s wife and five-year-old son were allowed to enter, but he was denied entry and put on a plane to Brussels a few hours later. Hawwash had flown from Birmingham to Tel Aviv, via Brussels.

His passport was confiscated and given to the pilot.

“I went and told my wife I wasn’t going to be admitted, and she obviously broke down. My son was completely bewildered as to what was happening,” Hawwash said. >>>

Activists rebrand Brand Israel conference as ‘Brand Apartheid’ - Jesse Rubin - 11. 4. 2017 -  Students disrupted a Brand Israel conference at New York University, holding a silent protest while former Israeli ambassador Ido Aharoni closed the daylong forum last Friday with a summary of branding techniques applicable to the Jewish state.

With signs reading “Israel’s Brand: Stolen Land” and “Brand Apartheid,” the five NYU undergraduate students shuffled into the conference room and sat close to the front of the room, waiting for keynote speaker Aharoni to begin his closeout of NYU’s Places As Brands Conference before unfurling their signs.

The room was dismayed by the protest but the students remained steadfast, keeping their signs held high throughout Aharoni’s talk, despite attempts by a conference organizer to remove them.

“The whole purpose of [Brand Israel] is to gloss over any crimes and indelicacies in Israel’s image across the world,” Leen Dweik, an organizer with the New York University chapter of Students for Justice in Palestine (NYU SJP) told Mondoweiss. “It’s very reductive and for me that’s the whole problem with this Brand Israel thing is that it acts as if the occupation is just a circumstance of where they are, not something that they themselves have created and perpetuated and now need to cover up.”

“Brand Israel” is an Israeli government public relations strategy initiated in 2005 by the Israeli government, with the support of US ad agencies like Young & Rubicam. Rather than choosing to improve Israel’s global standing by ending its violations of Palestinian rights, Brand Israel aims to “to improve the country’s image abroad — by downplaying religion and avoiding any discussion of the conflict with the Palestinians” and representing the country “as relevant and modern rather than only as a place of fighting and religion.” Aharoni explained Brand Israel in 2005, saying, “What the Americans are telling us loud and clear is that they don’t want to hear more about the conflict.” Outlining the Brand >>>

Israeli Extremists Write Racist Graffiti In Jerusalem - Extremist Israeli colonists wrote, earlier Wednesday, racist graffiti, including the largely-used “Death To Arabs,” on a wall of a Palestinian neighborhood, in occupied East Jerusalem.

The racist graffiti was written in the Baq’a Palestinian neighborhood, and were uncovered by locals who called the Police.

Besides “Death To Arabs,” among the racist graffiti was “Arabs Go Home,” “Revenge,” Kahane Was Right,” and “We Will Not Be Silent.”

Groups of fanatic Israeli colonists have been responsible for thousands of assaults, including burning homes, cars and other property, in addition to setting mosques and churches ablaze, defacing graveyards and buildings, and burning Palestinian lands. >>>

Israeli Supreme Court temporarily halts construction of illegal settlement outpost - The Israeli Supreme Court has issued a temporary stop-work order against the construction of an illegal Israeli outpost in the central occupied West bank district of Ramallah, according to Israeli human rights watchdog Peace Now, which submitted the petition against the outpost to the court last month.

Peace Now released a statement on Sunday that the order was issued against the Kerem Reim outpost, which is located in western Ramallah. According to the group, the court’s decision also prohibited the sale or population of the structures in the outpost.

“While the public discourse currently focuses on the government’s decision to establish a new settlement to the Amona evacuees, dozens of permanent structures are being built in an effort to establish a different new settlement west of Ramallah - Kerem Reim,” Peace Now said in a statement, referring to the illegal Amona outpost which was evacuated by Israeli forces earlier this year.

“This is occurring without approved plans or permits, and without any public debate or criticism,” Peace Now said, highlighting the Amana organization, a pro-settlement organization, and the Binyamin Regional Council, which covers 42 Israeli settlements and outposts in the central West Bank, as the main groups responsible for the development of Kerem Reim.

“One of the main reasons behind the flourishing of illegal construction in settlements and outposts is the lack of law enforcement,” Peace Now said, highlighting that “even in the few cases where an investigation did take place, the cases were closed for various reasons.” >>>



Quelle facebook >>>

How Israel worsened a farm crisis in Gaza - Sarah Algherbawi - "Earlier this year, an outbreak of foot-and-mouth disease occurred in Gaza. For 17 days, Israel blocked the entry of vaccines required to prevent the virus from spreading, according to Gaza’s veterinary services." >>>

The political scenarios to defeat Netanyahu in early elections - Akiva Eldar -  " With the prospect for early elections in Israel, the Zionist Camp must decide whether to join forces with left-wing Meretz and its liberal- humanist ideology or tag along with Yesh Atid leader Yair Lapid." >>>

When shooting a teen in the back is a `professional error` - John Brown and Noam Rotem -  "An IDF brigade commander shot a Palestinian teen who threw a rock at his jeep, while the boy was running away, and then left him bleeding on the road." >>>

How Palestinians plan to overcome electricty shortages - Ahmad Melhem - "The Palestinian government is establishing a "new electricity market" that will draw power from various sources but will be supervised by a government-owned company." >>>

As Hamas Executes Alleged Palestinian Collaborators, Shin Bet Evades Responsibility - 9. 3. 2017 - In the aftermath of the Israeli-organized execution of Hamas leader, Mazen Fuqaha by a Palestinian assassin hired and trained by the Shabak, Hamas has responded with a dramatic statement of its own. It executed three Gaza men accused of collaborating with Israel in separate matters. In the past decade, 35 out of 38 Palestinians executed were sentenced to death by Hamas.

Pro-Israel apologists jump up and down about the barbarity of the Islamist movement (and all of Islam, by extension), using incidents like this as Exhibit A. But they omit a key actor in this scenario, who invariably remains unmentioned. Who recruits these men? Israel. In fact, that’s the sole job of an important division within the Shabak. Agents exploit personal or family vulnerabilities in order to blackmail Palestinians into collaborating with them. Relative need a life-saving operation? Are you a closeted gay? In deep financial straits. Carrying on an illicit >>>

12. 3. 2017

Großbritannien - Offizielle' Definition von Antisemitismus wird von Rechtsexperten mit einer verächtlichen Geste abgetan
- Stuart Littlewood - 30.03.2017

Die Feinde der freien Rede hatten eine gute Zeit ... bis zu dieser Woche. Britische politische Parteien, Bildungseinrichtungen und BDS-Gruppen wurden auf Grund einer erfundenen Definition von Antisemitismus geprügelt, damit sie zu Israels Verbrechen schweigen. Diese Definition wurde von Regierung und Polizei sowie von verschiedenen pro-israelischen Spitzeln, Handlangern (Strohmännern) und Kriechern formell übernommen und angewendet.

Ihre Einschüchterungstaktiken haben jetzt Free Speech on Israel, Independent Jewish Voices, Jews for Justice for Palestinians und die Palestine Solidarity Campaign entrüstet; sie haben Top-Rechtsexperten um ihre Meinung zu dieser üblen Farce gefragt.


Die eigentliche Ursache war eine außergewöhnlich dumme, rechtlich nicht bindende Arbeitsdefinition von Antisemitismus, die von der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) wie folgt herausgegeben worden ist:


Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, der sich als Hass    Juden gegenüber äußern kann. Rhetorische und physische Äußerungen von    Antisemitimus sind gegen einzelne Juden oder Nicht-Juden und/oder ihr    Eigentum, gegen Institutionen der jüdischen Gemeinde oder religiöse    Einrichtungen gerichtet.



Der Sonderausschuss für innenpolitische Angelegenheiten des Unterhauses akzeptierte die Definition von IHRA, allerdings mit zwei Vorbehalten:


Es ist nicht antisemitisch die israelische Regierung zu kritisieren, wenn es keine zusätzlichen Anhaltspunkte gibt, die für eine antisemitische Intention sprechen.

. Es ist nicht antisemitisch, an die israelische Regierung dieselben Standards anzulegen wie an andere liberale Demokratien oder sich speziell für die Politik und die Aktionen der israelischen Regierung zu interessieren, wenn es keine zusätzlichen Anhaltspunkte gibt, die für eine antisemitische Intention sprechen.



Der Sonderausschuss empfahl "die formale Übernahme dieser verbesserten Definition durch die britische Regierung, durch Strafverfolgungsbehörden und alle politischen Parteien, als Hilfe bei der Feststellung, ob ein Zwischenfall oder ein Vortrag/Diskussion als antisemitisch betrachtet werden kann oder nicht".


Definition "zu vage, um hilfreich zu sein"
 - Hugh Tomlinson, ein herausragender Menschenrechtsanwalt, hat die Definition scharf kritisiert.

Erstens war es keine rechtlich bindende Definition und hatte nicht die Kraft einer gesetzlichen Definition. Auch kann sie nicht als eine juristische Definition von Antisemitismus gelten, da ihr Klarheit fehlt. Daher kann nicht jedes Verhalten, das der IHRA-Definition entspricht, als rechtswidrig erklärt werden.

Zweitens war ihre Sprache viel zu vage, um ein hilfreiches Instrument zu sein; es war für die Regierung sehr unbefriedigend eine Definition zu übernehmen, der Klarheit und Vollständigkeit fehlen. Aus Tomlinsons Sicht war die Regierungsentscheidung die IHRA-Definition zu übernehmen, einfach eine freistehende Grundsatzerklärung – ein bloßer Vorschlag für eine Definition von Antisemitismus, die öffentliche Stellen möglicherweise gerne nützen würden. Keine öffentliche Stelle wäre verpflichtet, sie zu übernehmen oder zu benützen bzw. sollte sie wegen ihrem unbefriedigendem Charakter zurückgewiesen werden. 


Er mahnte, wenn eine öffentliche Stelle sich entschieden hat die Definition zu übernehmen, dann muss sie sie so interpretieren, dass sie mit den gesetzlichen Verpflichtungen vereinbar ist. Insbesondere können sich öffentliche Stellen nicht auf eine Art verhalten, die nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar ist, die die Freiheit der Meinungsäußerung und die Versammlungsfreiheit bestimmt.


Freiheit der Meinungsäußerung gilt nicht nur für Information oder Ideen, die als positiv wahrgenommen oder als harmlos betrachtet werden, sondern auch für die, die "den Staat oder einen Teil der Bevölkerung verletzen, schockieren oder beunruhigen". Außer natürlich, sie laufen auf einen Aufruf zu Gewalt oder eine Rechtfertigung von Gewalt, Hass oder Intoleranz hinaus.


Eine weitere Pflicht öffentlicher Stellen ist es, "förderliche Bedingungen für die Teilnahme an öffentlichen Debatten für alle Beteiligten zu schaffen, die ihnen erlauben, ihre Meinungen und Ideen ohne Angst zu äußern, sogar wenn diese Meinungen und Ideen im Gegensatz zu denen stehen, die die offiziellen Stellen oder ein großer Teil der öffentlichen Meinung vertreten, oder sogar wenn diese Meinungen und Ideen die Öffentlichkeit irritieren oder verletzen".

Demnach bedeutet nach Tomlinsons Meinung die IHRA-Definition nicht, dass es regelrecht als antisemitisch bezeichnet werden kann, wenn Israel ein Apartheid-Staat genannt wird, der Siedlerkolonialismus praktiziert, oder wenn Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel befürwortet wird. Darüber hinaus würde eine öffentliche Stelle, die versucht, die IHRA-Definition anzuwenden, um solche Aktivitäten zu verbieten oder zu bestrafen "rechtswidrig handeln".


Die 'naive Haltung' der Regierung
- Der Berufungsrichter Sir Stephen Sedley schaltete sich mit einer Ermahnung ein, indem er die IHRA-Arbeitsdefinition wegen ihrer fehlenden Rechtskraft scharf kritisierte: "Dabei ist sie nicht neutral: sie kann sowohl die Innen- wie die internationale Politik beeinflussen."


Er fügte hinzu, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung, das heute Teil unseres innerstaatlichen Rechts kraft seines Human Rights Acts ist, "dem Staat positive und negative Pflichten auferlegt, die gefährdet sein können, wenn man der IHRA-Definition gedankenlos folgt". Außerdem hat der Education Act von 1986 ein individuelles Recht auf freie Meiungsäußerung in allen höheren >>>




2017 - Unterirdische israelische Lobbyarbeit in Großbritannien >>>>

Ein Beispiel wissenschaftlicher Desinformation: der Bericht „Antisemitismus in Deutschland 2012" >>>

"EU  Definition" Antisemitismus >>>

Die Karriere einer "offiziellen EU" Definition des Antisemitismus - George und Doris Pumphrey >>>

Dokumentation - Nein zum Antisemitismus - Nein zu seiner Instrumentalisierung >>>


Mehr + andere Tage im Archiv >>>
 

 

 

 

Nahost: Israel nimmt palästinensischen Abgeordneten wegen "Hamas-Aktivitäten" fest

Russland hält trotz Ultimatums an Assad fest

145 UK Labour Party Members Declare Solidarity with Black Jewish Pro-Palestinian Activist

Petition Urging UK Government to Apologize for Balfour Declaration Exceeding 10,000 Signatures

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Israeli Supreme Court temporarily halts construction of illegal settlement outpost

Following detention of Ahmad Attun, 13 Palestinian MPs currently held by Israel

12. 4. 2017

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Was wäre, wenn Israel in Ostdeutschland läge? Ein literarisches Gedankenexperiment

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Richard Falk: The hardening structure of discrimination in Israel amounts to an apartheid state
 

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Thursday 27 April 2017, 14.00-15.00,

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Report reveals links between five French banks and insurance companies and the Israeli settlements

Palestinian held in killing of Israeli soldier had seen two best friends killed in occupation

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India, Israel seal $2 billion missile deals: What it means for New Delhi?

Israel blackmails poor countries to get their votes at UN

Israel sprays poisonous chemicals along Gaza border

Rocket Fired from Sinai Lands in Southern Israel

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Censored in Israel, praised by Merkel- the novelist who is a ‘threat to Jewish identity’

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Normalization in the Name of Peace- How Israel Understands the Arab Peace Initiative

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24 October 2006
Israel used chemical weapons in Lebanon and Gaza

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