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Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 


 

Trump, AIPAC und die Vereinten Nationen - Robert Fantina - 07.04.2017 -  (...) Offiziell geduldeter US-Rassismus ist jedenfalls nicht auf die Grenzen des Landes beschränkt. Nein, unter Mr. Trump wird er in den Vereinten Nationen verankert. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, blockierte die Ernennung des ehemaligen palästinensischen Premierministers Salam Fayyad zur Leitung der Lybien-Mission der UN. In ihrer eleganten Art erklärte sie die Entscheidung auf der jüngsten AIPAC-Tagung (Apartheid Israel Political Affairs Committee): "Als sie beschlossen haben es zu versuchen und einen Palästinenser in eine der höchsten Positionen zu bringen, die es jemals bei den UN gegeben hat, haben wir nein gesagt und ihn ausgebootet." Sie fuhr fort: "Das heißt nicht, dass er nicht ein netter Mann ist; das heißt nicht, dass er für Amerika nicht gut wäre." Nein, die Tatsache, dass er Palästinenser ist, hat ihn für diese Aufgabe disqualifiziert, jedenfalls in den Augen der erhabenen Botschafterin..

Gleich nach dieser Aktion verlangte UN-Generalsekretär Antonio Guterres die Entfernung eines sorgfältig dokumentierten Berichts über israelische Apartheid von der offiziellen UN-Webseite. Das geschah nicht, beeilte er sich zu sagen, wegen irgendeiner Kritik am Inhalt. Nein, sondern weil der Bericht nicht durch die ordnungsgemäßen Kanäle gegangen ist, bevor er auf die Webseite gesetzt wurde. Rima Khalaf, die Leiterin der Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien (ESCWA), trat lieber zurück als das Dokument selbst (von der Webseite) zu entfernen.


Nun, wenn Mr. Guterres von den "ordnungsgemäßen Kanäle" spricht, meint er offensichtlich Israel und die USA, die beide sehr irritiert waren davon, dass ein solcher Bericht von den Vereinten Nationen herausgegeben wurde. Geschweige denn davon, dass er sachlich war; er kritisierte das heilige Israel und deshalb durfte er nicht stehen bleiben. Ms. Haley hat zu dieser wahrgenommenen Empörung nicht geschwiegen. Sie schaltete sich wegen diesem Bericht ein, sie entzückte jedermann mit ihrer geschliffenen Prosa: "Und es ist ein lächerlicher Report erschienen, der Falk-Report. Ich weiß nicht, wer der Typ ist und was er macht, aber er bekommt ernste Probleme. Geht her und vergleicht Israel mit einem Apartheid-Staat. Also ist das Erste, was wir machen, den Generalsekretär anrufen und sagen, das ist absolut lächerlich."


Man könnte meinen, es wäre für eine Botschafterin der Mühe wert ein paar Dinge zu tun, bevor sie ihre verbale Diarrhoe loslässt. Zuerst könnte sie herausfinden, wer Mr. Falk ist (ein emeritierter Professor für internationales Recht an der Princetown University) und 'was er macht' (er war sechs Jahre lang UN-Sonderberichterstatter für den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen; vielleicht sind es Menschenrechte, 'was er macht'); und schließlich könnte sie in Betracht ziehen den Bericht zu lesen, bevor sie den Generalsekretär anruft und sagt: "Das ist absolut lächerlich."
Während Ms. Haley am unheiligen AIPAC-Altar eloquent gewachsen >>>

Australisches Visum eines palästinensischen Aktivisten, von Bassem Tamimi, am Vorabend seiner Vortragsreise annulliert - Christopher Knaus - 08.04.2017 - Die australische Bundesregierung sagt, es bestünde ein Risiko, dass Leute auf Bassem Tamimis Anwesenheit und seine Sicht des Nahen Ostens feindselig reagieren. [...]

Bassem Tamimi sollte in dieser Woche zu seiner australischen Vortragstournee fliegen, die von der Palestine Action Group, Friends of Palestine und dem Social Research Institut organisiert worden ist. Am 4. April war ihm ein Visum zugesichert, aber am darauf folgenden Tag zurückgezogen worden. Das (zuständige) Ministerium sagte, Tamimis Anwesenheit würde die gute Ordnung der australischen Gesellschaft gefährden und berief sich für die Annullierung seines Visums auf Section 128 des Migration Act.

"Dem Departement (Ministerium) wurden kürzlich Informationen bekannt, dass ein Risiko bestehe, dass Bürger auf Tamimis Anwesenheit in Australien wegen seiner Sicht der derzeitigen Spannungen im Nahen Osten feindselig reagieren würden", hieß es in der Entscheidung.

Tamimi, ein entschlossener Gegner des israelischen Siedlungsbaus in der Westbank, sollte diesen Monat in Sydney, Adelaide, Perth und Melbourne sprechen. Er sagte, er wäre enttäuscht über die Entscheidung und nannte sie eine Einschränkung der Redefreiheit. Er beschuldigte Israel Einfluss genommen zu haben, um seine Einreise zu verunmöglichen. "Die Entscheidung ist enttäuschend, es bedeutet, dass die israelische Besatzungsmacht und die zionistische Lobby erfolgreich ist und ihre Verbündeten den Entscheidungsprozess in allen Ländern der Welt beherrschen", sagte Tamimi gegenüber dem australischen Guardian.

"Ich denke, (es gibt) einen doppelten Standard für das Recht auf Redefreiheit, das die Israelis haben und wir als Palästinenser nicht, aber auch die australischen Aktivisten sind der Meinung, dass es keine Redefreiheit gibt, weil die Lobby die Regierung unter Druck setzt die Entscheidung zu revidieren."

Die palästinensischen Aktivisten in Australien, die die Vortragstournee organisiert haben, nannten die Entscheidung einen Akt "extremer Zensur". Aktivistengruppen konsultieren jetzt Einwanderungsanwälte wegen der Entscheidung und hoffen, bei Gericht gegen sie angehen zu können. Es wurde eine online-Petition auf die Beine gestellt, und Aktivisten hoffen, sich (damit) öffentlich dafür einsetzen zu können, dass die Entscheidung rückgängig gemacht wird.

Einer der Organisatoren der Vortragstournee, Vashti Kenway, sagte, infolge der Entscheidung sei Tamimi in Jordanien gestrandet, wohin er gereist war, um (von dort) ein Flugzeug nach Australien zu nehmen. "Er ist offensichtlich sehr aufgebracht", sagte Kenway gegenüber dem australischen Guardian. "Er hatte Schwierigkeiten in andere Länder zu gelangen, es gab in den USA eine Kampagne gegen ihn, aber er bekam (dann doch) die Erlaubnis. "Ich denke nicht, dass er (über die australische Entscheidung) schockiert war, aber er war sicherlich enttäuscht. Und er möchte das einfach nicht hinnehmen. Der Bann besteht jetzt für drei Jahre."

2012 verurteilte das israelische Militärgericht Tamimi zu vier Monaten Haft wegen seiner Rolle bei einer Protestdemonstration in der Nähe von Siedlungen in der Westbank. Er wurde für schuldig erklärt, an illegalen Demonstrationen teilgenommen und Demonstranten aufgefordert zu haben Steine zu werfen. Seine Inhaftierung veranlasste Amnesty International zu Protesten, es forderte seine unverzügliche und bedingungslose Freilassung.

Ann Harrison, die damalige stellvertretende Programmdirektorin von Amnesty für den Nahen Osten und Nordafrika, sagte 2012, Tamimi habe friedlich demonstriert. "Wir sind der Meinung, dass Tamimi ein politischer Häftling ist und dass er unverzüglich und bedingungslos freigelassen werden sollte", sagte Harrison.

Die EU hatte früher erklärt, Tamimi sei ein Verteidiger der Menschenrechte, EU-Vertreter waren bei der Urteilsverkündigung im Gericht. Zuvor war Tamimi 11 Mal verhaftet worden und war drei Jahre in Administrativhaft (ohne Anklage und ohne Prozess).

Einwanderungsminister Peter Dutton wurde für eine Stellungnahme kontaktiert.    Quelle   Übersetzung: K. Nebauer

Israeli police block Palestinian 'March of Return' - The March of Return is held each year to commemorate the 1948 Nakba. - Jonathan Cook

The annual "March of Return" by Palestinians in Israel, commemorating the Nakba - the expulsion of hundreds of thousands of Palestinians from their homes in 1948, has been blocked by the Israeli police for the first time in its history.

The police have denied the organisers a permit, saying there is a shortage of officers to oversee the march.

But Palestinian leaders in Israel accuse the far-right government of Benjamin Netanyahu of being behind the decision, in what they believe is the latest move to silence their commemoration of the events of 69 years ago.

The Nakba - Arabic for "catastrophe" - refers to Israel's creation on the ruins of the Palestinians' homeland in 1948. Some 750,000 Palestinians were expelled outside the new state of Israel's borders, and more than 500 villages razed to prevent the refugees from returning.

The march has rapidly grown in size over the past few years, in defiance of increasingly repressive measures from the Israeli authorities.

This is clearly a political decision. The government is trying to push a new generation of Palestinian youth in Israel into the corner, to intimidate and silence them.

Yousef Jabareen, a Palestinian member of the Knesset

It is now the largest commemorative event staged by Israel's 1.7 million Palestinian citizens, one in five of the Israeli population. They are the descendants of the small number of Palestinians who managed to avoid expulsion, although many were internally displaced by the Nakba.

Organisers had expected some 25,000 people to attend this year's rally at a destroyed village in the Galilee.

Adalah, a legal centre for Palestinians in Israel, has written to Israel's chief law officer, threatening to appeal against the decision to the Supreme Court unless it is reversed. >>>

 


 

On 69th anniversary, PLO remembers 'heartbreaking' Deir Yassin massacre -  The Palestine Liberation Organization (PLO) marked on Sunday the 69th anniversary of the Deir Yassin massacre, when at least 100 Palestinians were killed by Zionist militias in the Jerusalem-area village of Deir Yassin in 1948.

PLO Executive Committee member Hanan Ashrawi mourned the “heartbreaking tragedy” in which “more than one hundred innocent men, women and children...were brutally murdered by armed members of Zionist terrorist organizations.”

Deir Yassin has long been a symbol of Israeli violence for Palestinians because of the particularly gruesome nature of the slaughter, which targeted men, women, children, and the elderly in the small village west of Jerusalem.

The number of victims is generally believed to be around 107, though figures given at the time reached up to 254, out of a village that numbered around 600 at the time.

The massacre left more than 50 young children orphaned, Ashrawi noted, adding that the deadly attack was part of a broader plan in 1948 to expulse Palestinians from their homes “with the deliberate intent of establishing the State of Israel on Palestinian soil.” >>>

 

 

Texte Fotos Videos Collagen zur Nakba >>>

Jerusalem mayor cancels on eve of California university talk - Charlotte Silver - EI - “By failing to provide the necessary public forum and properly publicize my lecture, the university has contributed to the continuing marginalization and demonization of the Jewish state”, was the excuse. -- A year ago, student groups demonstrated against Barkat’s talk at San Francisco State University in protest of Israel’s policies violating Palestinian rights in occupied East Jerusalem. >>>

9. 8. 2017

 

Deutsche Abgründe . Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik. (...)

Relativ neu ist allerdings die Erscheinung eines Uwe Beckers. Denn deutsche Politiker haben sich zwar stets mit »Israel« und »unseren jüdischen Mitbürgern« solidarisiert, haben sich aber an der Unterbindung von Veranstaltungen nicht offensiv beteiligt – es sei denn, es ging um neonazistische Kundgebungen und Aktionen. Und selbst bei diesen haben sie für gewöhnlich vor konkreten Maßnahmen halt gemacht: Neonazis dürfen in Deutschland demonstrieren. Uwe Becker hingegen ist ein Mann der Tat. Sich auf einen Beschluss des CDU-Parteitags 2016 in Essen gegen die Kampagne Boycott Divestment and Sanctions (BDS) beziehend, erklärte er: »Wer heute unter der Fahne der BDS-Bewegung zum Boykott israelischer Waren und Dienstleistungen aufruft, der spricht in der gleichen Sprache, in der man einst die Menschen dazu aufgerufen hat, nicht bei Juden zu kaufen. Dies ist nichts anderes als plumper Antisemitismus, wie ihn schon die Nationalsozialisten instrumentalisiert haben.« Uwe Becker hat sich in der Solidarität mit Juden bereits politisches Kapital angeeignet. Rechte Graffiti im Frankfurter Ostpark verurteilte er umgehend: »Wir dürfen das nicht als Kavaliersdelikte oder Dumme-Jungen-Streiche abtun, das ist blanker Hass und Antisemitismus.« Das ist sehr honorig von ihm, gibt aber zu denken: Nazi-Graffiti und BDS-Boykottaufrufe sind für ihn beide Antisemitismus. Und nun auch die vorgesehene, zumindest vorläufig unterbundene israelkritische Konferenz in Frankfurt. Uwe Becker steht mit an vorderster Front gegen die Veranstaltung: KOPI sei für die Unterstützung der antisemitischen BDS-Bewegung bekannt, sagte er. Die Bewegung betreibe eine »zutiefst antisemitische Stimmungsmache« und benutze »die gleiche Sprache wie die Nationalsozialisten«, die »Kauft nicht bei Juden!« proklamiert haben. Nazi-Graffiti, BDS und KOPI-Konferenz also alles antisemitisch – und somit auch alles, was mit letzterer zusammenhängt, u.a. die jüdischen Teilnehmer Iris Hefets, Ilan Pappe und ich. Ganz zu schweigen von der Palästinenserin Majida Al-Masri und dem deutschen Linken Norman Paech.

Es sei Uwe Becker zugutegehalten, dass er Klartext redet. Eine solche Veranstaltung habe in Frankfurt nichts verloren, sagte er. »Wer in Frankfurt Stimmung gegen Israel machen will, wer für den Boykott israelischer Waren wirbt und Sanktionen gegenüber diesem Land fordert, ist in unserer Stadt nicht willkommen.« Aber klar gesprochen heißt mitnichten klar gedacht, wie sich herausstellt. Dazu eine kleine Randbemerkung in eigener Sache: Ich habe in Frankfurt der 1960er-Jahre als Sohn von Holocaust-Überlebenden gelebt, bevor Uwe Becker auf die Welt gekommen ist. Das Recht, mich in dieser Stadt willkommen zu fühlen oder nicht, habe ich mir lebensgeschichtlich erworben, und ich brauche den Segen eines Uwe Beckers dazu nicht. Ich weiß nicht, was die Familie von Uwe Becker im Krieg gemacht hat, hingegen weiß ich sehr wohl, was meine Familie erlitten hat. Ich meine, Uwe Becker sollte sich sehr vorsehen, ehe er sich anmaßt, mir oder irgendeinem anderen Juden suggerieren zu wollen, Antisemit zu sein bzw. sich mit Antisemiten verbandelt zu haben.

Dass Uwe Becker offenbar nicht zwischen Judentum, Zionismus und Israel und somit zwischen Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik zu unterscheiden vermag, sei ihm nachgesehen. Ihm ergeht es wie den allermeisten Deutschen in dieser Sache. Dass er Boykott-Aufrufe gegen Israel gleich als Antisemitismus ansieht, sei ihm auch geschenkt. Dass er aber den Boykott-Aufruf gegen israelische Waren mit dem Aufruf der Nazis, nicht bei Juden zu kaufen, gleichsetzt, indiziert, dass er nicht begriffen hat, worum es hier geht.  >>>





 


Textsammlung - 2017 - Antisemitismuskeulenschwinger in Frankfurt  >>>




Dokumentation - Verleumdungsaktionen - JagdAktionen der falschen Freunde Israels - "Zielpersonen + Jagdobjekte" >>>

Postfaktisch in Sachen Palästina - Emran Feroz - Der israelische Filmemacher Dror Dayan über die Ein-Staaten-Lösung, politischen Widerstand der Israelis und Antisemitismus - In diesen Tagen hört man kaum etwas zur Lage in Israel und Palästina. Und wenn, dann ist die Berichterstattung - vor allem in Deutschland - mehr als nur einseitig. Dabei gibt es zahlreiche Menschen, die die Mainstream-Narrative des Konflikts regelmäßig herausfordern und zu durchbrechen versuchen. Einer von ihnen ist der israelische Filmemacher Dror Dayan, der seit einigen Jahren in Berlin lebt. Dessen jüngster Film "Even Though My Land is Burning" macht sehr deutlich, dass Israelis und Palästinenser in der Lage sind, gemeinsam für eine friedliche Zukunft zu kämpfen.

Hatten Sie persönliche Gründe für den Dreh Ihres Films?
- Dror Dayan: Ich hatte einige Gründe. Während meines Filmstudiums in Deutschland fiel mir immer wieder auf, dass deutsche Filmstudenten ungern politische Themen in ihren Projekten behandeln. Selbst "deutsche" Themen blieben meistens unangetastet. Nach einigen Jahren traf ich die Entscheidung, einen Film zu drehen, der tatsächliche Probleme behandelt.

Der Hauptgrund war allerdings die Art und Weise wie der politische Kampf der Palästinenser in Deutschland negiert und diffamiert wird. Antizionismus wird etwa in vielen Kreisen, auch in vielen linken, als etwas Negatives betrachtet. Mit meinem Film wollte ich den Zuschauern deutlich machen, dass man gegen Zionismus sein kann und dass das nichts mit der eigenen Konfession oder Ethnie zu tun hat. >>>

 

Even Though My Land Is Burning - Official Trailer

Israel beginnt palästinensisches Gas in die EU zu exportieren - 05.04.2017 - Der zionistische Staat hat ein Abkommen unterzeichnet, nach dem er an der palästinensischen Küste gefördertes Gas um 4.000 Millionen Dollar in die EU verkaufen wird. - Eine Gasleitung wird das Gas von der Küste des besetzten Palästina über Zypern, Griechenland und Italien in Länder der EU transportieren und mit dem russischen Gas konkurrieren, das durch die Türkei nach Südeuropa gelangt.

Auch der Libanon wird sich durch das europäisch-israelische Abkommen benachteiligt sehen, das das Land eines wichtigen Absatzmarktes für seine Gasressourcen beraubt.

Die Förderung von Erdöl und Gas im Libanon soll laut Plan bald beginnen, um die libanesischen Ressourcen vor jeglichem zionistischem Eingriff zu schützen und geeignete Absatzmärkte für die Produktion des Landes zu finden. Quelle    Übersetzung: K. Nebauer


 

Das Deir Yassin Massaker - 9.4.1948


 
Am 9. April 1948 wurde das palästinensische Dorf Deir Yassin westlich von Jerusalem mit etwa 600 Einwohnern, alle Zivilisten,  von 132 Mitgliedern der zionistischen Terorgruppen Irgun und Stern angegriffen. Die Bewohner, die nicht hatten fliehen können, waren in einer unvorstellbaren Orgie abgeschlachtet und Frauen vergewaltigt, Häuser geplündert und mit Bewohnern in die Luft gejagt worden.

Die britische Polizei untersuchte das Massaker. Der stellvertretende Direktor des Criminal Investigation Departement sandte am 15. April 1948 einen "geheimen und dringlichen Bericht" mit Zeugenaussagen an General Sir Alan Gordon Cunningham, den Hochkommissar von Großbritannien unter dem Aktenzeichen 179/110/17/65.

Überlebende Männer, Frauen und Kinder wurden bewacht von Bewaffneten durch die King George VI.-Straße in West-Jerusalem geführt, von jüdischen Einwohnern beschimpft, bespuckt und mit Steinen beworfen. Man nimmt an, dass anschließend alle ermordet wurden.

Der Leiter des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes besichtigte die Ruinen von Deir Yassin zwei Tage nach dem Massaker, es schätzte, dass 350 Einwohner, Männer, Frauen und Kinder ermordet worden waren, wie David Hirst in seinem Buch "The Gun and the Olive Branch" schreibt. Mitglieder der Terrorgruppen sollen 25 Leichen auf den Müllplatz des Dorfes geworfen haben.  

Viele Palästinenser flüchteten aus Angst vor weiteren Massakern; ihre Dörfer, ihr Land wurden von jüdischen Einwanderern übernommen. Zusammenfassung des Artikels "La masacre del poblado de Deir Yassin: Porque el mundo nunca debe olvidar" mit Fotos auf http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=44451  von Karin Nebauer.
 

Deir Yassin Remembered

 

Textsammlung - Das Deir Yassin Massaker - 9.4.1948 >>>

Das Deir Yassin Massaker - 9.4.1948 - Fotosammlung >>>

AUDIO - Lüders: Trump öffnet die Büchse der Pandora - Der Nahost-Experte Michael Lüders sieht in Syrien einen Stellvertreterkrieg zwischen Russland und den USA. - Der Nahost-Experte Michael Lüders hat den US-Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien als sehr gefährlich bezeichnet. US-Präsident Donald Trump öffne damit die Büchse der Pandora, sagte Lüders auf NDR Info.

In Syrien werde nach Meinung von Lüders ein Stellvertreterkrieg geführt zwischen den USA, der Türkei und den Golfstaaten auf der einen Seite und Russland, Iran und China auf der anderen Seite. "Ein solcher Angriff kann sehr schnell eskalieren." Wären dabei russische Soldaten getötet worden, müsste Russlands Präsident Wladimir Putin reagieren. "Wenn man nicht sehr genau aufpasst, dann besteht die Gefahr, dass sich die beiden Nuklearmächte USA und Russland in Syrien bald in einer ernsthaften Konfrontation befinden" >>>

 

Karin Leukefeld aus Damaskus zu mutmaßlicher Giftgasattacke in Syrien



 

Die Wahrheit über Giftgas, Assad, Syrien, Michael Lüders bei Markus Lanz 05.04.2017



Rainer Rupp zu Idlib: Im Fall von Chemie-Waffen kann es für Mainstream nur der Russe gewesen sein
Laut dem Militär-Experten Rainer Rupp, sind die Rebellen durchaus in der Lage chemische Kampfstoffe wie Sarin oder Chlorgas selber herzustellen. Diese Möglichkeit wird jedoch nicht von den Medien aufgegriffen, da es nicht in das Bild passt. Gerade wenn es um geächtete Waffen wie Giftgas geht, kommt für die Mainstreammedien nur Russland als Täter infrage. >>>


Mehr + andere Tage im Archiv >>>
 

 

 

 

Bundeswehr-Jets sollen in Israel üben

Israeli Authorities Issue Orders Preventing 15 Palestinian From Entering Al-Aqsa Mosque

Israeli Soldiers Abduct A Child Near Bethlehem

Israeli Soldiers Abduct Seventeen Palestinians In Jerusalem

ISM Report- Israeli Forces Threaten Palestinian Acitvists’ Families With House Demolitions

Surviving the Passover seder- A how-to for leftists

Hamas authorities raid PLO department amid ongoing turmoil in Gaza

Public prosecutor- 26 death sentences to be carried out in Gaza

Clashes continue for 3rd consecutive day in Lebanon's Ain al-Hilweh refugee camp

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Palestinian leadership denounces deadly attacks on Coptic churches in Egypt

Palestinian archbishop to boycott DC conference in protest of American policies

UN envoy 'deeply concerned' over growing unrest in Gaza after PA salary cuts

9. 4. 2017

Israel Planned Arrest, Deportation of Arafat in 2002

Visa of Palestinian activist Bassem Tamimi revoked hours before travel to Australia

Palestinian activist's Australian visa cancelled on eve of speaking tour

Bil’in Weekly Protest Marks Deir Yassin Massacre

California community college first to pass Israel divestment resolution

Israeli settler attempts to run over Palestinians near Hebron

Palestinian rights groups condemn Gaza executions

UN Report Describes Humanitarian Crisis in the Gaza Strip

Russia to Possibly Acknowledge West Jerusalem as Israeli Capital

ISM Report- Israeli Forces Threaten Palestinian Acitvists’ Families With House Demolitions

Israeli Soldiers Abduct Three Palestinian Children In Bethlehem And Nablus

Bil’in Weekly Protest Marks Deir Yassin Massacre

Army Injures Nine Palestinians In Kufur Qaddoum

Thousands gather in Gaza as protests continue against PA salary cuts

Longest-serving Palestinian prisoner to join upcoming mass hunger strike

Japanese handbook on maternal and child health made into app for Palestinian refugees in Jordan

Support for Palestine surges in Australia — poll

Russia concerned over Israel-Palestine conflict

2 Palestinians killed amid armed violence in Lebanon's Ain al-Hilweh refugee camp

Israel announces closure of West Bank for upcoming Jewish holiday

A show of weakness- The ‘Israeli Peace Movement’ marches in Jerusalem

Jayyous Lands Again Under Threat

The Dangerous Liaisons of French Banks with the Israeli Occupation

8. 4. 2017

Among those arrested for disrupting Friedman confirmation hearing, only the Arab protesters face federal charges

You know your country's in trouble when you're afraid to put on a bumper sticker

PCHR Report- One Palestinian civilian killed, 22 wounded by Israeli forces this week

Palestinian Revolutionary Rasmea Odeh, Tortured in Israel, to Be Deported from US

The violence of othering

Russia will recognize W Jerusalem as Israel’s capital only if E Jerusalem becomes Palestine’s – FM

Denying access to health is a silent tool of occupation

Knesset makes demolition of Palestinian homes easier

How Israel understands the Arab Peace Initiative

Israeli settlers to mark Passover by storming Al-Aqsa

Israeli embassy slams plan to fly 'terrorist' Palestinian flag over City Hall

The pro-Palestine Corbynite who was among panel of three Labour members who let Ken off the hook

Siedlungsbau Israels: SPD-Außenexperte Annen hofft auf US-Regierung

Scores Join Freedom March “Stop Annexing the Jordan Valley”

Israeli Court Sentences Two Palestinian Children From Jerusalem To House Arrest, Imposes Fines

Shots Fired At Fortified Israeli Military Tower Near Ramallah

Update- Israeli Soldier Killed, One Mildly Wounded, Near Ramallah

An important lesson on privilege, courtesy of Peter Beinart

Israeli forces raid Silwad, detain relatives of deadly car ramming suspect

Israeli settler attempts to run over Palestinians near Hebron

Hamdallah defends PA over salary cuts to civil servants in Gaza, demands Hamas hand over power to PA

Israeli forces detain 8 Palestinians in overnight raids

Malta and Palestine Search for New Ways to Facilitate Tourism Investments (VIDEO)

The Enemy Just Blinked- Why Hamas`s New Charter Is a Big Deal

Fatah’s Barghouti pushes hunger strike for 3,500 prisoners

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Despite pressure, the legitimacy of the state of Israel was questioned at a conference in Ireland

7. 4. 2017

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Defeat for Israel lobby as Ken Livingstone beats Labour expulsion

Israeli bid to Judaize Buraq Wall near Aqsa Mosque

Neuer Vorsitzender der Arbeitspartei : Israel: Wahl wegen Konzert von Britney Spears verschoben

Princess Nokia Cancels Show at Israeli Music Festival Amid BDS Pressure

Israeli Forces Assert Military Presence North of Beit Lahia

Trump Discusses Middle East Affairs with Jordan’s King Abdullah during Press Conference

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (30 March – 05 April 2017)

One Israeli Killed, One Mildly Wounded, Near Ramallah

Update- “Israeli Soldiers Abduct 25 Palestinians In The West Bank”

Israeli Soldiers Abduct Two Former Political Prisoners Near Hebron

Israeli Soldiers Abduct Three Palestinians In Bethlehem, One In Jenin

Israeli Excavations Damage Three Homes In Al-‘Eesawiyya, Jerusalem

Undercover Israeli Soldiers Abduct Two Young Men In Jerusalem

Samidoun Organizer Mohammed Khatib Denied Visa to United States (VIDEO)

After 130 days in prison, IDF frees conscientious objector

Gaza authorities lift restrictions after 12-day lockdown over Fuqahaa killing

Palestinian leaders slam Israeli bill cutting PA tax revenues over 'martyrs' compensation

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