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Mittwoch, 14. Dezember 201620:50  -     LINKS      facebook      ARCHIV     THEMEN

 

 

 

Besatzung »für immer und ewig« - Israel: Gesetz zur Legalisierung von »Außenposten« im Westjordanland - Karin Leukefeld - Israel ist nicht bereit, den Palästinensern das ihnen zustehende Land zu überlassen. Nicht nur nach Meinung der Palästinenser ist eben dies das Signal, das von einer Entscheidung der Knesset, des Parlaments, am 7. Dezember ausgeht. Dieses billigte in einer ersten Lesung ein Gesetz, mit dem insgesamt 81 »Außenposten« von Siedlungen im palästinensischen Westjordanland legalisiert werden sollen. 31 davon waren von Israel bereits zuvor anerkannt worden. Drei weitere Lesungen sind im Parlament notwendig, um das Gesetz endgültig zu beschließen. Hanan Ashrawi, Mitglied im Zentralkomitee der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO, forderte den UN-Sicherheitsrat auf, Sanktionen gegen die völkerrechtswidrige israelische Expansion zu verhängen.

Zwar sollen die rechtmäßigen palästinensischen Eigentümer des Bodens, auf dem Siedler ihre »Vorposten« errichtet haben, mit 125 Prozent des Gegenwertes finanziell entschädigt werden, ein Einspruch aber ist nicht vorgesehen. Die endgültige Übernahme des palästinensischen Bodens wäre demnach nichts anderes als die Annexion von Land, das Israel nicht zusteht.
In einem Bericht der israelischen Friedensorganisation Peace Now vom 29. November heißt es, dass rund 4.000 Wohneinheiten, die illegal auf palästinensischem Boden von Siedlern gebaut worden seien, durch das Gesetz legalisiert würden.
Der israelische Bildungsminister Naftali Bennett, der mit Hilfe der reaktionären Siedlerbewegung in sein Amt kam, erklärte am 8. Dezember, man werde »für immer und ewig in (der Siedlung, jW) Maale Adumim, im Jordantal, in (den Siedlungen) Ofra und Ariel bleiben, weil es unser Land ist«. Mit dem Gesetz werde der Staat Israel seine »Souveränität über den größten Teil des Westjordanlands« etablieren. >>>


Ein Abend des Lichts
Sylvia Langer
Tübingen den 10.12.16 

Zwei Menschen stehen auf der Bühne und liegen sich in den Armen, eine 86-jährige Frau und ein 28-jähriger Mann – eine Jüdin und ein Palästinenser; es ist eine Umarmung über alle Grenzen hinweg, eine Umarmung zweier Seelen, die sich an diesem Abend auch in Form ihrer Körper begegnet sind.

Bei diesen beiden Menschen handelt sich um die jüdisch-israelische Menschrechtsanwältin Felicia Langer und den palästinensischen „Klavierspieler von Yarmuk“, Aeham Ahmad.

Ein Konzertabend liegt hinter ihnen und uns Zuschauern und Zuhörern, der eigentlich nicht für Worte gemacht ist, der die Ausdruckskraft von Worten bei weitem übersteigt .... Und dennoch wissen wir, dass man ihn festhalten und verewigen muss, dass er nicht nur in den Herzen der Zuhörer bleiben soll, sondern auch für diejenigen, die nicht das Glück hatten, ihm beizuwohnen, in seiner Bedeutung und Einzigartigkeit erlebbar gemacht werden will.

Es ist der 86. Geburtstag von Felicia. Viele Wochen vorher teilten ihr ihre Freunde, Hans Karl und Mechthild Henne, mit, dass sie ihr ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk bereiten wollen: Ein Konzert des in Deutschland inzwischen sehr berühmten Aeham Ahmad.

Als Sohn palästinensischer Flüchtlinge wuchs dieser in Jarmuk, einem palästinensischen Flüchtlingslager in Damaskus, auf und machte es sich während des Bürgerkriegs zur Aufgabe, mit seiner Musik Hoffnung zu spenden. Er rollte sein Klavier durch die Trümmerstadt und machte für die Kinder und Erwachsenen Musik. Nachdem der IS sein Klavier vor seinen Augen verbrannt hatte, flüchtete Aeham, seine Frau und Kinder zurück lassend, über die Balkanroute nach Deutschland.

Als Mechthild und Hans Karl Aeham von Felicia und ihrem lebenslangen Wirken als israelische Menschenrechtlerin erzählten, war dieser tief beeindruckt von ihr und nahm mit Freude die Idee eines Geburtstagskonzertes ihr zu Ehren auf.

Am Abend des Konzerts, am 9.12.16, strömen unzählige  >>>

Die Familie und Freunde von Felicia Langer mit dem Künstler


Tübingen: Aeham Ahmads Klavierspiel zu Ehren von Felicia Langers 86. Geburtstag - Musik des Friedens – Abend des Lichts - Dietrich Schulze - Im Leben von Friedensaktivisten gibt es Momente, die sich zutiefst in das Innere eingraben. Ein solcher Moment war das Klavierkonzert am 9. Dezember 2016 im Ev. Gemeindezentrum Tübingen-Lustnau [1]. Der Palästinenser Aeham Ahmad spielte Klavier mit unbeschreiblicher Anteilnahme für die 86-jährige Jüdin und Menschenrechts-Ikone Felicia Langer. Zwei Welten, zwei außerordentlich mutige, weltweit bekannte Menschen trafen im voll besetzen Hauptsaal des Gemeindezentrums aufeinander. Jeder konnte die starke gegenseitige Sympathie spüren des Musikers aus dem zerstörten Palästinenser-Lager Yarmouk in der Nähe von Damaskus und der für die Rechte der Palästinenser kämpfenden Alternativen Friedensnobelpreisträgerin. Mit meiner Teilnahme hatte ich zwei persönliche Anliegen verbunden. Ich wollte Aeham meinen Artikel über Felicias ersten öffentlichen Auftritt nach dem Tod ihres geliebten Mannes und Auschwitz-Überlebenden Mieciu Langer am Tag der Befreiung 2016 in Karlsruhe übergeben. Und ich wollte wissen, ob Aeham bei der vielfach berichteten Klavierverbrennung durch die faschistoide IS mit dem Tode bedroht war und wie er sich retten konnte. Alles schön der Reihe nach. >>>
 



Felicia Lange mit ihre Sohn Michael (Mitte), ihrer Enkelin Naomi und rechts Aeham Ahmad
 

 

Der Pianist Aeham Ahmad musste wegen seiner Musik vor dem IS aus Syrien fliehen. Jetzt spielte er zu Ehren der israelischen Menschenrechtlerin Felicia Langer in Lustnau. - 11.12.2016 - Clemens Hirschfeld - Es wird still im Saal des evangelischen Gemeindehauses in Lustnau. Aeham Ahmad (gesprochen Eiham Achmad) greift kraftvoll in die Tasten seines Flügels. Dann schlägt er plötzlich leisere Töne an. Mit gefühlvoller Stimme fängt der 28-Jährige am Freitag an zu singen, auf Arabisch. Seine Stimme zittert, untermalt wird sie von düsteren, tiefen Klavierklängen. Unwillkürlich löst die Melodie Betroffenheit im Publikum aus. Obwohl ihn die wenigsten verstehen, fühlt man doch was er singt.

Vor einem Jahr war Aeham Ahmad schlagartig bekannt geworden. Er hatte sein Klavier in den völlig zerstörten Straßen Jarmuks, seiner Heimatstadt vor den Toren von Damaskus, aufgestellt und einfach begonnen zu spielen. Kinder versammelten sich um ihn und sangen mit. Aeham filmte seine Auftritte und stellte sie ins Internet. Bis IS-Terrormilizen kamen und seine Musik verboten. Die Terroristen übergossen sein Klavier mit Benzin und zündeten es vor seinen Augen an. (...)

Sein Musikprogramm an diesem Abend ist deshalb nicht nur schwermütig. Im Gegenteil er spielt viele fröhliche arabische Lieder. „Klavierspielen ist meine Psychotherapie“, sagt Aeham. Er spielt immer mit geschlossenen Augen. Dabei kann er die Dinge, die er auf der Flucht mit ansehen musste besser verarbeiten: Landsmänner, die mit ihm flohen und in der stürmischen See ertranken. Den Schmerz, als er seine Söhne und seine Frau in Jarmuk zurücklassen musste. Von alldem lässt er sich aber nichts anmerken. Er hat gelernt, seine Gefühle mit einem Lachen zu überspielen. (...)

Felicia Langer, Trägerin des alternativen Friedensnobelpreises und des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse, widerspricht ihm: „Musik ist seine Waffe“. Die israelische Menschenrechtlerin umarmt Aeham Ahmad mit den Worten: „Du hast mich tief berührt“ und „du bist ein großartiger Musiker und ein noch viel besserer Mensch.“ Sichtlich gerührt verneigt sich Aeham Ahmad tief. Zu Ehren von Langers 86. Geburtstag spielte der Pianist überhaupt in Tübingen. >>>

Veranstaltung mit Professor Verleger gestern in Freiburg - 12. 12. 2016 - Die anonyme Antisemitsmuspolizei kam, sah und verschwand - Gestern Abend sprach, wie angekündigt, Professor Rolf Verleger über das Thema "Ist der Einsatz für Menschenrechte in Palästina antisemitisch" vor dem Publikum von Cafe Palestine Freiburg.
Die gut besuchte und sehr interessante Veranstaltung erhielt vor Beginn Besuch von zwei jungen Männern, die eilig ein paar Flugblätter auf unseren Tisch legten und schnell verschwanden.

Die zwei Anonymen ließen circa 20 Exemplare des angefügten Pamphlets gegen Rolf Verleger und Cafe Palestine da. Der Einladung von Professor Verleger, den Vortrag anzuhören und gemeinsam zu diskutieren, kamen sie natürlich nicht nach.
Ich möchte Ihnen die Zeilen der anonymen Antisemitismuspolizei nicht vorenthalten.

Sie finden sie auf dem beigefügten Foto links. Zum Vergrößern das Foto anklicken.

Natürlich könnte man jetzt spekulieren, zu welcher dubiosen Gruppe diese Menschen wohl gehören, doch ist das gar nicht nötig, denn nach ein wenig Recherche fand sich das ausgeteilte Schreiben direkt auf der Facebook-Seite des Referats gegen Antisemitismus der Uni Freiburg.
Dieses "Referat gegen Antisemitismus" veranstaltet gerade die "Aktionstage Antisemitismus" in Zusammenarbeit mit der Amnesty Südbaden Hochschulgruppe und natürlich unterstützt von der DIG Freiburg.

Wie schade!!! Zwei Veranstaltungen zu Antisemitismus am gleichen Abend an der Uni. Ich finde, dass wir im nächsten Jahr unsere Energien bündeln und gemeinsam mit den Antideutschen und der DIG ein paar interessante, spritzige Veranstaltungen auf die Beine stellen sollten. ´>>>

Ilan Pappe

Was ist los mit Israel ?

Die zehn Hauptmythen des Zionismus 162 Seiten


Lektorat Dr.Ludwig Watzal
Cosmics-Verlag ISBN 978-3-9817922-6-3

Angesichts der besonders im kommenden Jahr zu erwartenden noch stärkeren Angriffe der Israel-Lobby auf jegliche Kritik an Israel, bietet es in 10 klar voneinander getrennten Themen-Kapiteln eine konzentrierte Wissensvermittlung und grossartige Argumentationshilfe, um den orwellschen Narrativen dieser Lobby entgegentreten zu können.

Kap.1: Palästina war ein menschenleeres Land
Kap.2: Die Juden waren ein Volk ohne Land
Kap.3: Zionismus und Judentum sind dasselbe
Kap.4: Zionismus und Kolonialismus sind zweierlei
Kap.5: Die Palästinenser verliessen ihre Heimat 1948 freiwillig
Kap.6: Im Junikrieg von 1967 hatte Israel „keine Wahl“
Kap.7: Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten
Kap.8: Die Mythen um Oslo
Kap.9: Die Gaza-Mythologien
Kap.10: Die Zweistaatenlösung ist nur eine Frage der Zeit

Ein Muss für alle Friedensfreunde im Nahen Osten. Beste Grüsse - W.Behr

 

Wenn Propaganda-Lügen dem Frieden im Wege stehen - Der israelische Historiker Ilan Pappe hinterfragt in seinem neuen Buch die wichtigsten Mythen der israelischen Politik- Arn Strohmeyer - In Deutschland nimmt die inquisitorische Jagd der Israel-Lobby auf vermeintliche „Antisemiten“ immer drastischere, brutalere, aber auch kuriosere Formen an. Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Seminare und Ausstellungen (sogar Konzerte wie kürzlich in München) werden auf den Index gesetzt, und es wird mit allen erdenklichen diffamierenden, verleumderischen und denunzierenden Mitteln versucht, solche events – unter dem Vorwand sie seien „antisemitisch“, zu verhindern. Dass solche Methoden totalitär sind und die hohen demokratischen Güter der Meinungs-, Informations- und Wissenschaftsfreiheit sowie der Menschenrechte und des Völkerrechts nur mit völliger Verachtung strafen, schert diese Leute nicht im geringsten. Diese Art von Gesinnungsjagd hat das einzige Ziel, jeden Diskurs über Israels verbrecherische Politik gegenüber den Palästinensern zu verhindern und ist längst zu einer eigenständigen fanatischen Ideologie geworden, die den Antisemitismus, der ja eigentlich bekämpft werden soll, eher fördert als ihn aktiv anzugehen. >>>
 

Was ist los mit Israel? - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Die zehn Hauptmythen des Zionismus. - In Deutschland wird die israelische und zionistische Version der Geschichte weitestgehend akzeptiert. Sie basiert jedoch auf einer Ansammlung von Mythen, die das Ziel verfolgen, das moralische Recht und das ethische Verhalten der Palästinenser ins Zwielicht zu rücken und ihren Anspruch auf ihr Land als illegitim erscheinen zu lassen. Dass diese Geschichtsklitterung funktioniert, liegt daran, dass diese Mythen von den Mainstream-Medien und der politischen Klasse in Deutschland als Wahrheit akzeptiert werden und bei jeder sich bietenden Gelegenheit dem Volk unter die Nase gerieben werden. (...) Der im britischen Exil lebende israelische Historiker Ilan Pappe hat in seinem jüngsten Buch „Was ist los mit Israel?“ sich mit den zehn Hauptmythen des Zionismus auseinandergesetzt und sie als das entzaubert, was sie sind, nämlich Legenden, bestehend aus Halbwahrheiten und Fabrikationen von Geschichte. Der Autor konfrontiert die zionistischen Mythen mit der Realität vor Ort und klopft erstere daraufhin ab, ob sie der Wahrheit standhalten. Ohne eine solche unvoreingenommene Betrachtung der Geschichte könne es keinen dauerhaften Frieden in der Region geben, so Ilan Pappe. >>>

Die Achse des Guten im Kampf gegen das linke Böse  - 13. 12. 2016 – Florian Rötzer - Die Initiative #KeinGeldfuerRechts hat die Werbeschaltungen für Achgut.com und Tichys Einblick ausgetrocknet

Großes Wehklagen gibt es gerade auf dem Blog Achse des Guten und gleichermaßen bei Tichys Einblick. Die beiden konservativen Blogs, die mitunter scharfe Polemik betreiben, sich antiislamisch geben, gegen links, grün und Merkel sowie allen "Gutmenschen" und den herrschenden Mainstream ausschlagen, aber für den freien Markt, die USA und Israel sind, was immer sie machen, werden angeblich von der Werbe-Branche geschnitten. Wenn es ums Geld geht, greift man schon zu harten Tönen und plustert sich auf, als würde es sich um die Leuchttürme der Meinungs- und Pressefreiheit handeln.

Mit der privaten Initiative #KeinGeldfuerRechts, wahrscheinlich nach amerikanischem Vorbild, hat Gerald Hensel, Stratege bei der großen Werbeagentur Scholz & Friends, für Unruhe gesorgt  >>>

 


Stoff für die Wutmedien - 13. 12. 2016 – Florian Rötzer  - Die Initiative, die fragwürdig ist, allerdings in einem Feld agiert, in dem private Unternehmen und Agenturen die Freiheit haben zu entscheiden, wo sie werben wollen, was der große Unterschied zu einer staatlichen Zensur wäre, kitzelt natürlich die Wutbürgermedien heraus, als die sich Achgut.com oder Tichys Einblick geben.

Broder hat dies schon lange zu seiner Rolle gemacht. Wenn jetzt ihre Medien weniger Anzeigenschaltungen haben, dann holt man die Rhetorik heraus, dass man als avantgardistische, die Wahrheit vertretende Minderheit, die für Freiheit und Vielfalt eintritt, unterdrückt wird. Das kann in dem noch vom Kalten Krieg und Antikommunismus geprägten Wutbürger-Weltbild irgendwie nur von Links erfolgen, wo das Böse haust und wo sich auch die Union unter Merkel begeben hat.

Achgut-Blogger und Ex-WAZ-Chefredakteur Rainer Bonhorst sieht in der angeblich vorhandenen Schwarzen Liste, die von der Agentur "Scholz & Friends" und speziell von Gerald Hensel stammen soll, die McCarthy-Zeit und sogar Lenin wiederkehren und spricht von "Kampfvorstößen nach der Methode McCarthy/Lenin". Das soll dann wohl die Achse des Guten hoch werten. >>>

 

Die "Achse des Guten" schreibt dazu:

Dirk Maxeiner - Denunzianten-Gate: Eine Chronik unheimlicher Zufälle >>>
Henryk M. Broder - Der schmutzige Erfolg der Denunzianten >>>
Dirk Maxeiner - Das deutsche Bürgertum darf nicht mehr mitmachen >>>
Dirk Maxeiner -
Sondermeldung aus dem Scholz und Friends Hauptquartier- Denunziant entfernt >>>


Henryk M. Broder schreibt: "Die demokratische Kultur stirbt Stück um Stück. Die Achse des Guten ist seit Freitag von einem weitgehenden Anzeigenboykott betroffen."  Das widerspricht sich doch. anscheinend werden immer mehr kulturbewußter oder haben die Nase voll den rassistischen Beiträgen der Achse.

Ich erinnere  nur an:
„Das Schlachten hat begonnen“ von Akif Pirincci >>>
Mehr von Akif Pirinccis "Schizoscheiße" hier >>>
 

Fenster nach Gaza - Inge Günther - Die palästinensische Künstlergruppe Shababek hat, von allen Seiten bedrängt, einen Hort kreativer Freiheit geschaffen. Aber er ist gefährdet.

Draußen kämpfen Eselskarren, mit Kriegsschutt beladen, im täglichen Verkehrsgewühl um die Vorfahrt. Vor maroden Häuserfronten hocken arbeitslose Männer, die die Zeit totschlagen. Kinder spielen im Straßenstaub. Frauen mit Kopfschleier, der nur die Augen frei lässt, huschen vorbei. „Willkommen in Gaza“, sagt Shareef Sarhan und öffnet einladend die Tür zu seiner ganz anderen Welt. Und schon steht man in einer Galerie mit moderner Malerei an den Wänden, die sich genauso gut irgendwo in Berlin-Kreuzberg oder einer New Yorker Seitengasse befinden könnte, und staunt.

Es ist ein Ort kreativen Schaffens mitten in Gaza-City, den sich eine palästinensische Künstlergruppe teilt. Sie setzt auf Teamgeist, auf Austausch untereinander, auf kollektive Themenprojekte und nennt sich Shababek, das „e“ wird wie ein langgezogenes „i“ ausgesprochen. Der arabische Name bedeutet „Fenster“ und ist mehr symbolisch gemeint. In die drei winzigen Werkstudios, die sich an die beiden Ausstellungsräume anschließen, fällt nur wenig Tageslicht. Shababek ist auch eher als Versuch zu verstehen, im engen Dasein des von außen abgeschnürten Gazastreifens Platz für künstlerische Freiheit zu schaffen. Ein offenes Fenster, um die bittere Realität, die Gedanken, die Wünsche, die Projektionen in einer eigenen Bildersprache auszudrücken, die zugleich eine universelle ist.  >>>


Shababek From Gaza-Main >>>

Former Caldwell journalist honored - Derek Allen  – Newsweek editor and former resident Janine di Giovanni was awarded a Courage in Journalism Award from the International Women’s Media Foundation (IWMF) at a ceremony in New York on Wednesday, Oct. 26.

“It was a big honor to be chosen for this,” said di Giovanni. “I’m thrilled to get it. To be put alongside the other winners, who have all struggled in their own ways, is really nice. It means that in the work that I do, I’m not alone.”

Di Giovanni said the award is given to people who have experienced great risk in their reporting careers.
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Di Giovanni said she has seen a lot of things that have changed her life, like a picture of a Palestinian youth being buried alive by an Israeli soldier driving a bulldozer full of sand.

“I realized then there were things happening in parts of the world that I knew nothing about,” said di Giovanni. “While I was there in Israel, I interviewed a human rights lawyer, Felicia Langer, who basically changed my life. She showed me that in some ways, as a reporter you have an obligation to bear witness to events that are happening, especially those of intense human rights violations, and crimes against humanity against civilians.” >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  im  Archiv >>>

 
 

Aktuelle  Kurznachrichten

Barghouti warns Trump that moving embassy to Jerusalem would be shocking violation of int'l law

Jared Kushner's family foundations gave 5,000 to Israeli army support group

44% of Israelis support annexation of West Bank and half of those favoring annexation think Palestinians there shouldn't be given equal rights

44% of Israelis support annexation of West Bank and half of those favoring annexation think Palestinians there shouldn't be given equal rights

Silwan: Raiding Madaa Silwan Creative Center and residential houses in the neighborhood of Batn Al- Hawa

Israeli officials decline to meet visiting Swedish FM

Israel 'Extremely Unhappy' with Swedish Foreign Minister's Views on Palestinians, Boycotts Her Visit

Manchester students vote to cut links with Israel

Two Palestinian hunger strikers face death

Chilean football team to break siege of Gaza

Gaza seeks self-sufficiency in citrus fruits

(Video Series) The General’s Son: From Privileged Zionist to Activist for Palestinian Rights – RAI

Two Palestinian Hunger Strikers Stop Drinking Water After Israeli Court Denied Their Appeal

Palestinian Child Hit by Israeli Settler Car

PPS- Israeli Soldiers Abduct Sixteen Palestinians In The West Bank

Palestinian Resistance Leader Finally Released After 15 Years

Palestinian strawberry farmers face huge losses due to Israeli siege of Gaza

13. 12. 2016

European Trade Union Initiative for Justice in Palestine

After beating Ziad Abu Ein and clearing an officer of his death, Israeli forces disperse his memorial with tear gas

Netanjahu will mit Trump über Ende des Iran-Atomdeals reden

The Split Housing Market: “Market Forces”, the Housing Crisis and the Forgotten Vision

Sweden's foreign minister to visit Palestine this week

Fachleute für Sicherheit knüpfen Kontakte nach Israel

How to whitewash the killing of two Palestinian teens

The women waging peace

Trump's 'Ultimate Deal' on Palestine-Israel

Amnesty calls on Israel to drop ‘baseless’ charges against activists

Will Putin invite Netanyahu, Abbas to Moscow?

Video- PA officers prevent Israeli military jeeps from entering Jenin

Israel getting first batch of F-35 stealth jets from US

The Palestinian leadership that doesn't represent us

Greens confirm support of BDS goals in most significant pro-Palestinian victory in Canadian political history

Trump’s coming war against Islam

PPS: Israeli Soldiers Abduct Sixteen Palestinians In The West Bank

Video: PA officers prevent Israeli military jeeps from entering Jenin

Netanyahu's visit to Baku, new intrigue in region

Israel’s Leviathan partners approve gas production target for late 2019

Netanyahu: I will work with Trump to undo the Iran deal

Trump to be Israel’s good friend: Netanyahu

US administrations covered up Israel nuclear test: Analyst

Microsoft to rent NIS 1b campus in Herzliya

Israel: EU labelling rules have 'non-existent impact'

12. 12. 2016

BDS: HP Actions Broadest Ever Coordinated

Boycotting Israel is 'lawful exercise of freedom of expression' lawyers say after British Government's ban

New Anti-BDS Bill in Senate Would Criminalize Criticism of Israel

Donald Trump and the Palestinian State

New study encourages better cooperation amongst Israeli teenagers

Over 22,000 signatures on call for artists not to take part in the Red Sea Jazz Festival

A year on, Palestinian clown still doesn’t know why Israel is holding him

Hundreds of Palestinians allowed to leave Gaza as Egypt opens border

Israeli bulldozers level land in Umm al-Kheir to install sewer pipe for settlement

Hamas Arrests Hundreds of Extremists In Gaza

Canada, Palestine and the Ku Klux Klan

Palestinian circus performer and special needs teacher deemed 'security threat' by Israel

News Analysis: Israeli pro-settlement bill approval obstructs already-strangled peace efforts

The Israeli Palestinian conflict Part IV – Yom Kippur War, treaties and agreements

East Jerusalem: Israeli Strategy Explored in New Video

A British citizen has been tortured by Israel’s secret police

MERCY Malaysia Enters Gaza To Deliver Humanitarian Aid

Big Bibi: Golden statue of PM Netanyahu mysteriously appears in Tel Aviv

Saudi Arabia would Allow Israel to Use its Airspace to Attack Iran: Report

Israeli Soldiers Open Fire At Homes, Farmlands, In Khan Younis

IDF war games forcing entire families from their homes

‘An atmosphere of fear’- Increased Israeli army operations worry Aida refugee camp

11. 12. 2016

BDS- HP Actions Broadest Ever Coordinated

Knesset Approves Plans for 770 Housing Units

Israeli Soldiers Open Fire At Homes, Farmlands, In Khan Younis

Israeli Troops Attack Palestinian Villagers near Hebron

W. Bank demolitions displace 1,500 Palestinians in 2016

After a year in prison, Israeli court denies release of Palestinian circus performer

Many Palestinians Injured During A Nonviolent Procession Near Ramallah

Israeli forces deliver 13 demolition notices to Palestinian neighborhood in Jerusalem

Amnesty International calls on Israel to drop 'baseless' charges against activists

10. 12. 2016

Palestinian circus trainer marks year in Israeli jail without charge

Israel bereitet Räumung von “wilder Siedlung” Amona vor

Palestinians in Lebanon remember Palestine

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