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Tags der internationalen
Solidarität mit dem palästinensischen Volk (UNO 1977)
PALÄSTINA-REIHE IN HAMBURG
6. - 27. November 2006
Filmveranstaltung mit dem
Film:
Paradise Now
Khaled (Ali Suliman) und Said
(Kais Nashef) sind seit ihrer Kindheit gute Freunde. Jetzt hat man
sie dazu bestimmt in Tel Aviv eine Widerstandsaktion durchzuführen.
Die voraussichtlich letzte Nacht ihres Lebens dürfen sie noch einmal
im Kreise ihrer Familien verbringen. Selbstverständlich aber muss
ihr Vorhaben streng geheim bleiben, so dass ihnen ein wirklicher
Abschied von ihren Angehörigen verwehrt ist. Am nächsten Morgen
werden sie an die Grenze gebracht. Die Bomben sind unsichtbar an
ihren Körpern befestigt. Doch dann verläuft die Operation nicht wie
geplant...
Der bewegende Film des
palästinensischen Regisseurs Hani Abu-Assad hat u.a. den
Publikumspreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin und den
Friedenspreis von Amnesty International gewonnen. Länge 90 min.,
2005, in deutscher Sprache.
Montag, 6. November 2006,
19.00
Internationales Zentrum B5
Brigittenstr. 5, St. Pauli,
Hamburg
Informations- und
Diskussionsveranstaltung
mit Roni Hammermann, Machsom
Watch, Israel:
Checkpoints unter Beobachtung
Roni Hammermann ist Mitglied
der Menschenrechtsorganisation Machsom Watch
(Checkpoint-Beobachtung), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das
Geschehen an den israelischen Checkpoints (Kontrollstellen) in der
Westbank zu beobachten, für die Menschenrechte der dort passierenden
Palästi-nenser einzutreten und die dokumentierten Geschehnisse einer
weiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Roni Hammermann wird über
politische, rechtliche und menschliche Aspekte der Situation an den
Checkpoints, über die Arbeit ihrer Organisation und ihre eigenen
Erfahrungen berichten.
Webseite:
www.machsomwatch.org
Mittwoch, 22. November 2006,
19.00
Curio Haus, Hinterhof Raum A
Rothenbaumchaussee 15,Hamburg
Informations- und
Diskussionsveranstaltung
mit Fathi Khudeirat,
„Kampagne gegen die Apartheidmauer“, Palästina:
Palästina eingemauert
Der fortschreitende Mauerbau
in Palästina, der Widerstand gegen die israelischen Annexionspläne
und die Inner-Palästinensische Situation Fathy Khudeirat ist
Koordinator der Kampagne für das Jordantal. Er berichtet darüber,
wie nach der fast vollständigen Vollendung des Mauerbaus im Westen
nun das Jordantal in Osten von den Israelis einverleibt wird. Die
Einmauerung der Westbank hat das Ziel, den Palästinensern jegliche
Möglichkeit der Staatsgründung zu nehmen. Welche Auswirkungen hat
das auf die palästinensische Gesellschaft?
Webseite:
www.stopthewall.org/german
Donnerstag 23. November 2006
17.00: Department Wirtschaft
und Politik (HWP)
von Melle Park 9, Hamburg
20.00: Internationales Zentrum
B5
Brigittenstraße 5, St. Pauli,
Hamburg
Informations- und
Diskussionsveranstaltung
mit Jeff Halper, das Komitee
gegen Hauszerstörung, Israel:
Von der Besatzung zur
Apartheid
Israels
“Konvergenzplan” und die aktuelle politische Lage in
Israel
Jeff Halper ist Direktor des
Israelischen Komitees gegen Hauszerstörung (ICAHD) in Jerusalem. Er
ist Anthropologe und seit drei Jahrzehnten in der israelischen
Friedensbewegung aktiv. Er wird von der Arbeit seiner Organisation
berichten, aber vor allem über die Pläne der israelischen Regierung,
neue Grenzen für Israel zu ziehen und den Lebensraum der
Palästinenser in der Westbank auf voneinander isolierte Enklaven (Bantustans)
einzuschränken. Dadurch entsteht in der Westbank ein System der
Apartheid.
Webseite:
www.icahd.org
Montag ,27. November 2006,
19.00
Curio Haus, Hinterhof Raum A
Rothenbaumchaussee 15, Hamburg
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Hinweis:
Konferenz in Berlin:
Weg mit der Mauer
Europa und der
Israel-Palästina-Konflikt
Veranstalter:
Koordinationskreis Stoppt die Mauer
Für einen gerechten Frieden in
Palästina und Israel
Webseite:
www.konferenz.stopptdiemauer.de
Samstag, 18.November 2006,
Berlin
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Veranstalter:
Palästina Solidaritätsbündnis
Hamburg: PalAKHH@yahoo.de Deutsch-Palästinensischer Frauenverein
e.V.: Karin.Steinbrinker@t-online.de
Deutsch-Palästinensische
Gesellschaft e.V.: Paul Löffler: eundp.loeffler@t-online.de
Die Veranstaltungen werden
unterstützt von:
Palästinensische Gemeinde in
Hamburg und Umgebung e.V. , AG Palästina ATTAC Hamburg, IPPNW/Ärzte
in sozialer Verantwortung, Frauen in Schwarz Hamburg und Ausschuss
für Friedenserziehung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Hamburg
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Das palästinensische Volk lebt
seit 1948 in Unfreiheit, seit 1967 unter der völkerrechtswidrigen
Besatzung durch Israel. Dies bedeutet: Fortgesetzter Landraub,
Vertreibung, illegale Besiedlung und Annexion palästinensischen
Landes, zementiert durch den Bau der Mauer auf palästinensischem
Boden, drastische Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch
Checkpoints und Ausgangssperren, ständige Razzien, willkürliche
Verhaftungen und Folterung der fast 12.000 palästinensischen
politischen Gefangenen. Seit Ende Juni 2006 führt Israel einen neuen
Krieg gegen den Gazastreifen, der schon Hunderte Opfer unter der
Zivilbevölkerung gefordert hat. Tägliche Bombardierungen, die
Zerstörung lebenswichtiger Infrastruktur und die hermetische
Schließung aller Zugänge haben zu einer humanitären Katastrophe
geführt. Jeder Tag, der vergeht, bestätigt die Nichtachtung der
Grundrechte des palästinensischen Volkes durch den israelischen
Staat und zeugt vom anhaltenden Willen der israelischen Regierungen,
die Kolonisierung von ganz Palästina voranzutreiben und den
Widerstand der Palästinenser mit allen Mitteln zu brechen. Gegen
diesen unerträglichen Zustand protestierten und handeln die
Weltmächte nicht - im Gegenteil. Durch Waffenlieferungen an Israel
und Einfrieren sämtlicher Finanzmittel für Palästina setzen sie die
palästinensische Bevölkerung noch weiter unter Druck. Auch die
Europäische Gemeinschaft und mit ihr die deutsche Regierung
unterstützen diese Politik, die offensichtlich zum Ziel hat, die
Palästinenser durch Aushungern zur Kapitulation zu zwingen.
Unsere Referenten aus
Palästina und Israel mahnen seit vielen Jahren, zu diesem Unrecht
nicht zu schweigen. Mit großem persönlichem Einsatz fordern sie
nicht nur immer wieder die Verwirklichung der Rechte der
Palästinenser ein, sondern setzen mit ihrem eigenen Handeln Zeichen:
es gilt mehr als denn:
Schluß mit der Besatzung in
Palästina sowie auch in Irak und Afghanistan!
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