Zyonisten - Wie die realistische
Einstaatenlösung aussehen
würde präsentiert die Israellobby
in dem Video.
Übersetzung ins deutsche
durch den christlichen Oberhetzer
Fundamentalisten
Herbert Eiteneier, Übersetzer
von Daniel Pipes, gern gesehener
Mitarbeiter bei Honestly
Concerned. Fast schon witzig
ist es, dass diese gleichen
Typen sich über Frau Höger
aufregen, die einen Schal
trug mit einer Erinnerungskarte
an das ehemalige Palästina
vor dem UNO-Teilungsplan
von 1947.
10.07.2011, 20 Uhr.
KOPI
-
Großteil der Teilnehmer
aus Deutschland wurde
abgeschoben und befindet
sich auf dem Rückflug.
-
Die Teilnehmer aus Deutschland,
die am Freitag gemeinsam
von Frankfurt nach Tel
Aviv geflogen sind (das
ist der größere Teil)
wurden abgeschoben und
befinden sich auf dem
Rückflug nach Frankfurt.
Sie werden im Laufe
der Nacht bzw. bei Anschlussflügen
bis morgen Vormittag
in ihren Städten erwartet.
Die Teilnehmer, die
über Wien geflogen sind,
befinden sich unseres
Wissens weiterhin in
israelischem Gewahrsam.
Der
Inbegriff der Entrechtung -
Felicia Langer - Kurzkommentar für
"Das Palästina Portal
- Am 8. Juli
2011 habe ich in der ZDF-Sendung
„heute journal“ gesehen, wie man am
Ben-Gurion-Flughafen in Israel
Blumen an die Touristen verteilt
hat. Für diejenigen, die von
Palästinensern eingeladen worden
sind, galt ein Einreiseverbot, und
die Polizei hat Gefängniszellen für
sie vorbereitet; als Persona non
grata. Jedem das Seine. Die
palästinensischen NGOs in den
besetzten palästinensischen Gebieten
und das Alternative Informations
Center in Jerusalem hatten
politische Aktivisten/innen, die
sich in der Palästina-Frage
engagieren, nach Palästina
eingeladen.
Es
sollte ein friedliches Treffen ohne
jegliche Provokation sein. Nur ein
Zeichen der Solidarität und der
Emphatie für ein palästinensisches
Volk, das über 44 Jahre unter
israelischer Besatzung steht.
„Willkommen in Palästina“ heißt es.
Sam Bahour, Koordinator der Kampagne
für das Recht auf Einreise, hat es
so beschrieben: „Willkommen in
Palästina, wenn ihr hineinkommt.“
Collage E. Arendt - vergrößern >>>
Israel
hatte die Flotilla gegen seine
verbrecherische Blockade des
Gazastreifens vereitelt, und die
Welt konnte zuschauen, wie die
Blockade bis nach Griechenland
ausgedehnt wurde. Dann wurde die
Blockade auf die Grenzen Europas
ausgeweitet, wobei
Fluggesellschaften in Europa als die
Handlanger der israelischen
Regierung fungierten. Sie hatten von
Israel „Schwarze Listen“ der
Passagiere bekommen, um die dort
gelisteten nicht fliegen zu lassen.
Die
abgelehnten Friedensaktivisten/innen
haben gegen diese Willkür
demonstriert, und die Welt konnte es
sehen.
Die
entrechteten Palästinenser, deren
Land und Wasser geraubt und deren
Häuser zerstört werden, deren
Bewegungsfreiheit man verletzt,
haben kein Recht, ihre
Sympathisanten zu empfangen, haben
kein Recht auf
Solidaritätsbekundungen. Für sie
bleibt Israel ein Polizeistaat, der
für Unerwünschte nur
Handschellenbereit hält. So wie für
tausende Palästinenser und ihren
Kindern. Das ist das wahre Antlitz
der „Einzigen Demokratie“ im Nahen
Osten. Tübingen 9.7.2011
Presseerklärung
PROTEST GEGEN FESTNAHME VON MENSCHENRECHTSAKTIVISTEN AUF DEM FLUGHAFEN BEN GURION
Die
Internationale
Liga für
Menschenrechte
protestiert
scharf gegen
die
Inhaftierung
einer
Vielzahl von
Teilnehmer_innen
an dem
Projekt "Welcome
to Palestine"
auf dem
Flughafen
Ben-Gurion –
darunter
auch
Liga-Vorstandsmitglied
Martin
Forberg.
Die Liga
fordert die
umgehende
Freilassung
aller
Betroffenen
und
desgleichen
die
Freizügigkeit
ihrer
Bewegung
während des
Transits
durch
Israel,
damit sie
ihren
Einladungen
in die
besetzten
Gebiete des
West-Jordanlands
folgen
können.
Willkommen in Palästina:
–
Unverhältnismäßige
Reaktion des Staates
Israel auf gewaltfreie
Friedensmission
"Willkommen in
Palästina"
–
Dr. Hikmat Al-Sabty,
Mitglied des Rostocker
Friedensbündnisses,
unter den Inhaftierten
–
Rostocker
Friedensbündnis fordert
die Freilassung aller
Gefangenen
Pressemitteilung der
internationalen Kampagne
"Willkommen in
Palästina"
aus Bethlehem and
Jerusalem, 09.07.2011
(http://palestinejn.org/palestinianspring/
–
Übersetzung durch KoPI)
Verteidiger der
Menschenrechte durch
israelisches
Sicherheitskräfte
angegriffen
Bethlehem und Jerusalem,
9 Juli 2011. Die
Palästinenser in der
Koalition "Willkommen in
Palästina" verurteilen
auf Schärfste die
Angriffe durch
israelische
Sicherheitskräfte auf
Dutzende inhaftierte
Menschenrechtsaktivisten.
Einer dieser Inhaftieren
berichtete (bevor sein
Telefon offenbar
entwendet wurde), wie 32
Menschen zusammen in
einem Raum gehalten und
dann angegriffen,
gewaltsam gefesselt und
in verschiedene
Transportfahrzeuge
geschleift wurden. Sie
wurden dann durch die
Sicherheitskräfte des
Apartheid-Regimes
gewaltsam in das
Gefangenenlager Ramle
gebracht. Anwälte haben
versucht, das
Innenministerium zu
erreichen, um Zugang zu
den Entführten zu
erlangen und um
sicherzustellen, dass
sie ihr Recht auf einen
juristischen Beistands
und auf Besuche von
Vertretern ihrer
Botschaft wahrnehmen
können und dass sie ihre
Familien anrufen können.
Die israelischen
Behörden sagen, dass sie
85 Menschen festhalten,
um sie mit dem "nächst
möglichen Flug"
abzuschieben. Wir wissen
von festgehaltenen
Aktivisten aus
Großbritannien,
Frankreich, Spanien,
Niederlande und Irland.
Zahlreiche Flüge wurden
vor dem Abflug
hinausgezögert (offenbar
um Israel mehr Zeit zu
gewähren). Aktivisten
demonstrierten an
etlichen europäischen
Flughäfen.
Unterstützer, die
versuchten unsere
Besucher zu begrüßen,
wurde angehalten und
ihnen wurde der Zugang
zum Flughafen verwehrt.
Jeder Besucher des
Flughafens wurde
aufgefordert
nachzuweisen, dass sie
entweder reisen oder
dass sie dort eine
spezielle Person treffen
(deren Namen an Hand der
Passagierlisten der
ankommenden Flüge
überprüft wurden). Die
wenigen, die es
schafften hinein zu
kommen, wurden
unmittelbar angegriffen,
sogar wenn sie friedlich
versuchten auf
ankommende Gäste zu
warten. Sechs wurden
dafür verhaftet, ihr
Recht auf Redefreiheit
wahrzunehmen. (…)
Wir fordern alle
Menschen dazu auf, an
die Medien, an ihre
Regierungen und an ihre
Bekannten zu schreiben,
um zu sagen: "Genug ist
genug". Israel muss
gezwungen werden, die
grundlegenden
Menschenrechte zu
respektieren, muss die
Reisefreiheit erlauben
und muss, am
allerwichtigsten,
Apartheid und
Kolonialisierung
beenden. Als dringliche
Angelegenheit müssen die
westlichen Regierungen
darauf insistieren, dass
die israelischen
Behörden die freilassen,
die sie kidnappten,
ihnen den notwendigen
Schutz gewähren und die
bestrafen, die unsere
Gäste misshandelten.
65
pro-Palestinian 'fly-in' activists transferred
to detention facilities
- Police
estimate that bulk of events related
to 'fly-in' have ended; four activists
have already been deported. >>>
8.7.2011 - Update: "Fly-In – Willkommen in Palästina".
Heute Pressekonferenz in Berlin.
200 Aktivisten an französischen Flughäfen abgewiesen. In Deutschland bislang eine Person abgewiesen.
Nach Auskunft des französischen Pressebüros der Kampagne "Willkommen in Palästina" wurden in Frankreich etwa 200 Aktivisten an den Flughäfen durch die Fluggesellschaften abgewiesen. Die Fluggesellschaften begründen das mit der Intervention durch das israelischen Innenministerium. In Deutschland wurde bislang eine Person abgewiesen und zwar durch die Lufthansa. In Großbritannien wurde nach Auskunft der dortigen Initiative bislang niemand am Flughafen abgewiesen.
Hunderte Aktivisten befinden sich auf dem Weg nach Palästina und wollen über den Flughafen in Tel Aviv nach Palästina weiterreisen.
Pressekonferenz der deutschen Initiative "Willkommen in Palästina":
Freitag, 08.07.2011, 13 Uhr.
Anschließend (wenn möglich) direkter Kontakt mit den Reisenden, wenn sie am Flughafen Ben Gurion ankommen.
Filmbühne am Steinplatz, Hardenbergstr. 12, Berlin Charlottenburg. Kontakt: Sophia Deeg, sophia_deeg@yahoo.de, (030) 88 007761, (0179) 9878414.
8.7.2011 - Die Kampagne "Willkommen in Palästina" beantwortet das israelische Einreiseverbot für internationale Menschenrechtsbesucher
Bethlehem und Jerusalem, 7. Juli 2011. Die israelischen Behörden eskalieren die Angriffe auf alle, die verdächtigt werden, an den friedlichen Veranstaltungen der Kampagne "Willkommen in Palästina" teilzunehmen. Die israelischen Behörden haben Hunderte von Namen an Fluggesellschaften geschickt mit der Aufforderung, die Beförderung für die Personen auf dieser Liste zu verweigern. Etlichen Menschen auf der Liste, die Flüge gebucht hatten, wurden Briefe von den Fluggesellschaften geschickt, mit denen ihre Reservierungen annulliert wurden "basieren auf einem Anliegen der israelischen Behörden". Wir fordern Fluggesellschaften auf, solche provokotiven, erpresserischen und illegalen Aktionen der israelischen Regierung nicht zu akzeptieren. Es ist besorgniserregend, dass der israelische Premierminister den Minister für innere Sicherheit aufgefordert hat, dass die israelischen Behörden "mit Entschlossenheit handeln" müssen gegen die, die es zum Flughafen Ben Gurion schaffen.
Die Besucher, die am Freitag aus den USA und Europa kommen, sind den Prinzipien des internationalen und humanitären Rechts verpflichtet und vertrauen grundsätzlich in die Gewaltfreiheit. Sie wurden von mehreren Dutzend zivilgesellschaftlichen palästinensischen Organisationen und Gruppen eingeladen. Sie haben dargelegt, dass der einzige Weg, Palästinenser zu besuchen und mit ihnen zu arbeiten, ist, die israelischen Kontrollen zu passieren. Sie haben sich verpflichtet, diese Grenzkontrollen in einer geordneten, friedlichen und in voll transparenter Weise zu passieren.
(…) Kontakt:
(…)Berlin: Sophia Deeg, sophia_deeg@yahoo.de, +49(0) 30 88 007761, +49 (0) 1799878414.
Pressekonferenz: Fr., 08.07.2011, 13 Uhr
Nachrichten Center: Fr., 80.07. ab 13.30 Uhr, einschließlich (wenn möglich) direkter Kontakt mit den Reisenden, wenn sie am Flughafen Ben Gurion ankommen.
Ort: Filmbühne am Steinplatz, Hardenbergstr. 12, Berlin Charlottenburg.
Lufthansa, Swiss Air und Malev machen sich zu Handlangern der israelischen Politik und verweigern Aktivisten den Flug nach Israel/Palästina
Das israelische Innenministerium hat alle Fluggesellschaften (darunter Lufthansa und Air Berlin) mit einer Liste von mehreren Hundert Namen angeschrieben und fordert die Gesellschaften auf, diese Personen nicht nach Israel zu befördern. Israel behauptet ohne jede Grundlage, dass diese Personen die öffentliche Ordnung stören und die Konfrontation mit Sicherheitskräften suchen wollen. Den Fluggesellschaften wird bei Zuwiderhandlung die Verspätung der Flüge angekündigt und die unmittelbare Ausweisung der Personen mit dem gleichen Flug.
Hintergrund ist, dass weit über 500 internationale Aktivisten morgen, am 8. Juli 2011 im Rahmen der Initiative „Willkommen in Palästina“ und auf Einladung von etwa 40 palästinensischen Organisationen nach Palästina reisen wollen, darunter auch über 20 Teilnehmer aus Deutschland (www.kopi-online.de/8juli2011). Es sind keine Protestaktionen am Flughafen in Tel Aviv oder beim Transit nach Palästina geplant.
Lufthansa, Swiss Air und Malev haben bereits einzelne Teilnehmer der Initiative „Willkommen in Palästina“ abgewiesen oder kontaktiert und ihnen mitgeteilt, dass ihre Flüge aufgrund der Intervention Israels annulliert wurden.
„Wo verlaufen die Grenzen Israels?“ fragt ein Sprecher des Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel. „Israel besetzt völkerrechtswidrig palästinensisches Territorium und siedelt darüber hinaus eigene Bevölkerung in diesem Gebiet, in den Siedlungen an. Und jetzt werden auf Druck Israels bereits in griechischen Häfen und europäischen Flughäfen Menschen abgefangen, die nach Palästina wollen. Europäische Fluggesellschaften und die griechische Regierung machen sich zu Handlangern der israelischen Politik, die darauf abzielt, die Palästinenser abzuschotten und in den verbliebenen palästinensischen Gebieten einzusperren.“
Morgen werden zahlreiche friedliche Protestaktionen an europäischen Flughäfen stattfinden.
Der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel (KoPI) ist ein Verbund von bundesweit über 40 Organisationen und Initiativen (siehe www.kopi-online.de für die Liste der Mitglieder).
Web: www.kopi-online.de/8juli2011 - Kontakt und Interviews: Sophia Deeg, sophia_deeg@yahoo.de, (030) 88007761, (0179) 9878414
Protestiert!
Lufthansa und Swiss Air machen sich zu Handlangern der israelischen Politik
Liebe Freundinnen und Freunde,weit über 500 internationale Aktivisten wollen morgen, am 8. Juli 2011 im Rahmen der Initiative „Willkommen in Palästina“ und auf Einladung von etwa 40 palästinensischen Organisationen über den Flughafen Tel Aviv in Israel nach Palästina reisen, darunter auch über 20 Teilnehmer aus Deutschland. Siehe: www.kopi-online.de/8juli2011
Das israelische Innenministerium hat alle Fluggesellschaften mit einer Liste von mehreren Hundert Namen angeschrieben und fordert die Gesellschaften auf, diese Personen nicht zu befördern. Israel behauptet ohne jede Grundlage, dass diese Personen die Ordnung stören und die Konfrontation mit Sicherheitskräften suchen wollen. Den Fluggesellschaften wird bei Zuwiderhandlung die Verspätung der Flüge angekündigt und die unmittelbare Ausweisung der Personen mit dem gleichen Flug. Sowohl die Lufthansa als auch die Swiss Air haben bereits einzelne Teilnehmer der Initiative „Willkommen in Palästina“ kontaktiert und ihnen mitgeteilt, dass ihre Flüge aufgrund der Intervention Israels annulliert wurden.
Bitte protestiert bei diesen Fluggesellschaften, dass sie sich auf diese Weise zum Handlangern der israelischen Politik machen, die Palästinenser zu isolieren!
Folgende Kontaktdaten wurden (ohne Gewähr auf Richtigkeit) recherchiert:
Lufthansa
Telefon: 069 696-0
Fax: 01805 838 005 (Festnetz 0,14 Euro/Min)
Email: christoph.franz@dlh.de (Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Franz)
Email: konzernkommunikation@dlh.de
Swiss Air in der Schweiz: Telefon: 0041 61 582 0000
Fax: 0041 61 582 33 33
Email: harry.hohmeister@swiss.com (CEO Harry Hohmeister) in Deutschland: Telefon: 01805 110036 (Festnetz 0,14 Euro/Min)
Fax: 01805 110035 (Festnetz 0,14 Euro/Min)
Email: info.de@swiss.com
Pressemitteilung des Friedensbündnis Braunschweig - „Willkommen in Palästina“ - Vertreterinnen vom Friedensbündnis Braunschweig sind dabei!
Auf Einladung von 40 Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft, unter ihnen Open Bethlehem (http://www.openbethlehem.org/), das Widerstandskomitee Bil‘in (http://bilin-village.org/ ) und das Alternative Information Center ( http://www.alternativenews.org/english/) werden zwei Vertreterinnen des Friedensbündnisses Braunschweig vom 8. bis zum 16. Juli nach Palästina reisen. Mit dabei ist ein Braunschweiger Gewerkschaftsvertreter.
Am 8. Juli werden mehrere hundert Gäste auf dem Flughafen Ben Gurion In Tel Aviv / Israel von ihren palästinensischen Gastgebern erwartet. Allerdings ist die Einreise nicht unproblematisch, da die israelischen Behörden Reisenden, die als Reiseziel die Westbank angeben, in der Regel abweisen. Das wollen aber alle internationalen Gäste bei der Einreise über Israel angeben. Offizielle Verlautbarungen aus Israel lassen vermuten, dass Israel die internationalen Gäste am Flughafen abfangen und sofort wieder abschieben will. Dabei besteht eigentlich kein Grund. Mehre zehntausend Menschen reisen täglich über den Flughafen Ben Gurion ein, was sind da einige hundert Friedens- und Menschenrechtsaktivisten, die eine Woche der Solidarität mit den palästinensischen Freundinnen und Freunden verbringen wollen?
Die aggressive Haltung der israelischen Regierung spiegelt das wider, was die Menschen in Palästina täglich ertragen müssen: Entrechtung, Entwürdigung und Entzug ihrer Freiheitsrechte.
„Frieden kann nur bei Gewaltfreiheit entstehen“ und deshalb reist die Ärztin Dr. Friederike Speitling mit nach Palästina, um ihre Solidarität mit dem gewaltlosen Widerstand der Palästinenserinnen und Palästinenser zu demonstrieren. Sie reist auch als Vertreterin der IPPNW, der internationalen Ärzteorganisation gegen die Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung, die seit Jahren mit palästinensischen und israelischen Friedens- und Menschenrechtsorganisationen für eine friedliche Konfliktlösung zusammenarbeiten.
„Es gibt kein Recht uns abzuweisen, da Israel für uns nur ein Transitland ist, an dem wir aber leider nicht vorbei kommen“, sagt die Mitreisende Dr. Ute Lampe, die auch als Vertreterin des Bundesausschusses Friedensratschlag der Einladung folgt. „Es wäre für Israel eine Chance, auf die palästinensischen Gastgeber zuzugehen und ein Stück Normalität zuzulassen“, ergänzt sie.
Die israelischen Behörden scheinen daran aber offenbar kein Interesse zu haben, statt dessen werden die internationalen AktivistInnen als Hooligans und Terroristen kriminalisiert. Aber in der israelischen Zivilgesellschaft regt sich Kritik an den markigen Worten der Regierungsvertreter. Bleibt zu hoffen, dass die israelischen Sicherheitskräfte am Flughafen den Kopf behalten und den AktivistInnen so friedlich entgegen treten, wie diese ihnen. Im Geiste von Salam und Shalom. Frieden für die Menschen in Palästina und Israel! Friedensbündnis Braunschweig
Pressekontakte: Helmut Käss, ++49 (0)17638137631; Email: helmut_kaess@web.de
Ni’lin: Solidarität
mit der Freiheitsflotille
2 - Trotz
der unvermeidlichen
israelischen
Gewalt unternahmen
die Dorfbewohner
am Freitag zusammen
mit einer Gruppe
von internationalen
Friedensaktivisten
ihren wöchentlichen
Protestmarsch
zur israelischen
Mauer.1)
Die Freitagsdemonstration
am 1. Juli im
Westbankdorf
Ni’lin war der
Zweiten Freiheitsflotille
gewidmet, die
Israels Blockade
des Gazastreifens
und der 1,5
Millionen Bewohner
durchbrechen
und beenden
will. Ibrahim
Amireeh vom
Bürgerkomitee
betonte die
tiefe Verbundenheit
mit den „Schwestern
und Brüdern“
in Gaza, die
seit fünf Jahren
unter der israelische
Blockade der
Landgrenzen,
der Küstengewässer
und des Luftraumes
leben. Er erinnerte
die internationale
Gemeinschaft
an ihre Verpflichtung,
Israel zur Einhaltung
von UN Resolutionen
und internationalem
Recht aufzuforden,
damit die israelischen
Besetzung Palästinas
endlich beendet
wird.
Von Anfang an
stand das Dorf
Ni’lin auf der
Seite der Menschen
im belagerten
Gaza und bezahlte
einen hohen
Preis: Bei einer
Demonstration
für Gaza am
28. Dezember
2008, einen
Tag nach dem
Beginn des 22-tägigen
israelischen
Angriffs auf
den belagerten
Streifen, bei
dem über 1400
Palästinenser
und 13 Israelis
getötet wurden,
setzten die
israelischen
Streitkräfte
scharfe Munition
gegen die Demonstranten
ein. Drei junge
Männer wurden
von Kugeln getroffen
und schwer verletzt.
Weil die israelischen
Besatzungskräfte
sich weigerten,
die Ambulanz
ins Dorf zu
lassen, mussten
die Dorfbewohner
die schwer Verletzten
auf einem Lastwagen
bergen und unter
fortgesetzten
Tränengasbeschuss
warten, bis
die Soldaten
dem Roten Halbmond
endlich den
Zugang zu den
Verletzten erlaubten.
Zwei Demonstranten
starben an ihren
Verletzungen.
2)
1)
http://www.nilin-village.org/2011/07/02/ni%e2%80%99lin-village-demonstrates-in-solidarity-with-the-freedom-flotilla-two-stay-human/
2)
http://supportibrahim.com/2011/01/08/in-memory-of-nilins-demonstration-in-solidarity-with-gaza-strip-in-27-december-2008/
Übersetzt und
bearbeitet von
Martina Lauer
Menschenrechtsorganisationen
in Israel unterstützen
die Freiheitsflotille
II -
Eine Gruppe
von jüdischen
und palästinensischen
Organisationen
in Israel veröffentlichte
einen Brief
in Unterstützung
der zweiten
Gazaflotille
mit der Auffoderung
an Griechenland
und Israel,
den Schiffen
endlich freie
Fahrt nach Gaza
zu gewähren,
berichtete IMEMC
am 6. Juli 2011.
Der Brief wurde
u.a. von Rabbis
for Human Rights,
Gush Shalom,
dem Israelischen
Komitee gegen
Hausdemolierung
[Israeli Committe
Against Housing
Demolitions]
und dem Alternativen
Informationszentrum
[Alternative
Information
Centre] unterschrieben.
Die Unterzeichner
weisen die israelische
Medienkampagne
gegen die Flotille
als Lügen und
Diffamierung
zurück, die
von der israelischen
Regierung als
Vorwand für
weitere gewaltsame
Aktionen gegen
legitime politische
Proteste dienen
könnten. Sie
betonen Israels
Verpflichtung
nach internationalem
Recht, die direkte
und indirekte
Kontrolle des
Gazastreifens
zu beenden.
Israels Blockade
habe Gaza in
ein grosses
Freiluftgefängnis
verwandelt.
Der internationale
Konvoy nach
Gaza sei ein
Ausdruck der
weltweiten Solidarität
mit den Palästinensern
und der Zurückweisung
der von Israel
praktizierten
Besatzung und
Unterdrückung.
http://www.imemc.org/article/61625
Übersetzt und
bearbeitet von
Martina Lauer
Beit Ummar: Mitglied des
Bürgerkomitees brutal geschlagen
und am Strassenrand abgesetzt
- Yousef Abu Maria vom Bürgerkomitee
Beit Ummar nahm am 2. Juli
zusammen mit über 60 Palästinenser
und einigen Israelis und
Internationalen an der wöchentlichen
Demonstration gegen die
illegale Siedlung Karmei
Tsur teil.
Dutzend von Soldaten warteten
bereits am Zaun der Siedlung
auf die Demonstranten, und
nach kurzer Zeit wurde er
ohne sichtlichen Grund von
Soldaten, darunter hochrangigen
Offizieren, festgenommen
und der Grenzpolizei übergeben,
die ihn wegführte und brutal
verprügelte. Abu Maria wurde
später am Strassenrand vor
dem Dorfeingang mit gebrochenen
Rippen und inneren Verletzungen
abgesetzt. Familienmitglieder
transportierten den halb
Bewusstlosen ins Krankenhaus;
er wurde inzwischen entlassen,
steht aber wegen möglicher
Kopfverletzungen unter Beobachtung.
http://palestinesolidarityproject.org/2011/07/02/for-immediate-release-psp-and-popular-committee-member-brutally-beaten-after-detention-at-demonstration/
Shuqba: Soldaten setzen
scharfe Munition ein
- Am 1. Juli beteiligten
sich etwa 50 Palästinenser
aus Shuqba, Ni’lin und anderen
Dörfern im Ramallahdistrikt
und eine kleine Gruppe von
israelischen und internationalen
Unterstützern an der vierten
Protest gegen den Betrieb
eines Steinbruchs, Teil
einer israelischen Siedlung
auf dem Land von Shuqba.
Als die Demonstranten einen
steilen Hügel hinab in Richtung
Steinbruch liefen, wurden
sie von israelischen Soldaten
mit Tränengas beschossen;
die heissen Kanister verursachten
zahlreiche Brände auf dem
Umland. Nach etwa einer
Stunde machten sich die
Teilnehmer auf den Heimweg,
begleitet vom Geräusch der
Gewehrschüsse, die von den
Soldaten in die Luft gefeuert
wurden.
http://palestinesolidarityproject.org/2011/07/01/live-ammunition-fired-at-shuqba-demonstration/
Nicht
Netanyahu verweigert
einen Friedensprozess -
Die Free Gaza Bewegung
"gefährdet die
Friedensbemühungen"?
Philipp Mißfelder
("Hasbaraabteilung" im
deutschen Bundestag)
Nicht der Unrecht
begeht, wer darauf
aufmerksam macht ist der
Kriegstreiber? Man
sehe in diesem
Zusammenhang die
"Freunde" dieses
Mißfelder... :
„Möge euer
Dorf
brennen“
- Thomas
Immanuel
Steinberg -
Gesetzt den
Fall, eine Meute
junger Deutscher
zieht am Abend
des Tags der
Deutschen
Einheit, dem 3.
Oktober, unter
deutschen Fahnen
durch
Berlin-Kreuzberg
und brüllt:
„Schlachtet die
Türken“ –
„Mohammed ist
tot“ – „Eure
Häuser sollen
brennen“ – „Tod
den Linken“, bis
morgens um drei;
und das Ganze
stünde am
nächsten Tag als
Video mehrfach
im Internet, mit
den Gesichtern
einiger Brüller.
Was würde
passieren?Die Staatsanwaltschaft würde – hoffentlich – einige Täter
ermitteln und
sie vor Gericht
bringen.
Fernsehen und
Zeitungen in
Deutschland
würden –
hoffentlich –
berichten, und
einige Politiker
würden an das
Deutschland der
Dreißiger Jahre
des vorigen
Jahrhunderts
erinnern. Mit
Sicherheit aber
würde die
ausländische
Presse berichten
und fragen, ob
in Berlin ein
Pogrom
bevorsteht.
In Wahrheit sind
am 1. Juni 2011,
dem Jahrestag
der
jüdisch-israelischen
Besetzung des
palästinensischen
Teils Jerusalems
im Jahre 1967,
Tausende junger
jüdischer
Israelis unter
israelischen
Fahnen durch den
palästinensischen
Teil Jerusalems
gezogen und
haben gebrüllt:
„Schlachtet die
Araber“ –
„Mohammed ist
tot“ – „Möge
euer Dorf
brennen“ – „Tod
den Linken“, bis
morgens um drei;
und das Ganze
stand am
nächsten Tag als
Video mehrfach
im Internet, mit
den Gesichtern
einiger Brüller,
siehe
hier.
Was ist
daraufhin
passiert?
In Israel,
soweit bekannt,
nichts. Und die
ausländische
Presse, zumal
die deutsche?
Hat sie
berichtet?
Gefragt, ob in
Jerusalem ein
Pogrom
bevorsteht?
Liebe Leute:
Vergeßt die
deutsche Presse.
- Thomas
Immanuel
Steinberg -
4. Juli 2011.
US-Präsidentschaftskandidat
Newt Gingrich
fand die
Pogrom-Ankündigung
ebenfalls
nicht
bemerkenswert.
Weitere
Zeugnisse
jüdisch-israelischer
Mordlust
hier.
Pressemitteilung -
Freie Fahrt für Gaza-Freedom-Flottille!
- Annette Groth
-
Die griechischen Behörden
hindern die Gaza-Freedom-Flottille
daran, auszulaufen und
haben den amerikanischen
Kapitän der audacity
of hope festgenommen.
Hierzu erklärt Annette
Groth, menschenrechtspolitische
Sprecherin der Fraktion
DIE LINKE: „Ich fordere
die Bundesregierung
auf, sich für die Freilassung
des amerikanischen Kapitäns
der audacity of hope
einzusetzen. Die Boote
haben ihre Inspektionen
durchlaufen. Ich fordere
die griechische Regierung
auf, die Boote auslaufen
zu lassen. Die Bundesregierung
soll die griechische
Regierung darin unterstützen
und dem einstimmigen
Beschluss des Bundestages
vor einem Jahr gegen
die völkerrechtswidrige
Blockade des Gaza Streifens
endlich Taten folgen
lassen. Die Bundesregierung
muss unter Beweis stellen,
dass die Achtung der
Menschenrechte und des
Völkerrechts in der
Tat ein wesentlicher
Pfeiler ihrer Außenpolitik
sind. In allen
Kooperations- und Assoziationsabkommen
schreibt die Europäische
Union fest, dass die
Wahrung der Menschenrechte
ein wesentlicher Bestandteil
der internationalen
Zusammenarbeit ist.
Die Blockade des Gaza
Streifens muss, ebenso
wie andere Verletzungen
des humanitären Völkerrechts
und menschenrechtlicher
Konventionen, Konsequenzen
für das Assoziationsabkommen
der EU mit Israel haben.“
Ray McGovern, former CIA
officer, speaks to the situation
on board the US flotilla
ship, the Audacity of Hope,
which activists hoped to
bring to Gaza. On Friday,
they were turned around
by the Greek coast guard,
and forced back into a port
in Athens.
Es
war eine eindrucksvolle
Demo vom Eiffelturm aus
aufgenommen. Die Franzosen
haben eine gut entwickelte
Demo-Kultur.
Am Abend vorher gab
es eine Lesung zu einem
Buch über zivilen Ungehorsam
in der librairie résistances".
Der Buchladen ist bis
zum 20.7. geschlossen,
weil sie am 8.7. bei
"welcome in Palestine"
mitmachen!
Britischer Minister für
den Nahen Osten in Nabi
Saleh: „Wir verteidigen
das Recht auf die
Durchführung friedlicher
Proteste“
- Auf seiner
Reise nach Israel, dem
Gazastreifen und der
Westbank traf sich
Alistair Burt am 30.
Juni auch mit Vertretern
des Dorfes Nabi Saleh
und den Frauen von zwei
politischen Gefangenen,
Naji und Bassem Tamimi,
die im März von der
israelischen Armee
festgenommen und vor
Militärgerichte gestellt
wurden.
Israels Verfahren gegen
die beiden Aktivisten im
gewaltlosen
palästinensischen
Widerstand kam im
britischen Parlament
mehrfach zur Sprache und
am 14. Juni äusserte die
EU ihre Besorgnis
darüber, dass diese
Menschenrechtsverteidiger
wegen der Organisation
von unbewaffneten
Protesten in ihrem Dorf
vor Gericht gestellt
wurden.
Während des Treffens im
Haus von Bassem und
Nariman Tamimi sagte der
Minister, dass die
israelische Armee in
extremer Weise gegen
friedliche
Demonstranten, darunter
Kinder, vorgegangen sei:
„ Wir verteidigen das
Recht der Leute zum
friedlichen Protest
vollkommen, und die
Rolle der
internationalen
Gemeinschaft beim Schutz
dieses Rechtes.“
Letztendlich sei es im
Interesse Israels und
der Döfer wie Nabi
Saleh, die vorliegenden
Probleme zu lösen.
Zusammen mit dem
britischen Generalkonsul
wurde Minister Burt zur
Quelle geführt, die
neben der israelischen
Siedlungskolonie
Halamish liegt. Die
illegale Inbesitznahme
der Wasserquelle durch
Siedler hatte im
Dezember 2009 eine
Widerstandskampagne des
Dorfes gegen die
israelische Besatzung
ausgelöst.
http://popularstruggle.org/content/uk-minister-middle-east-met-nabi-saleh-%E2%80%9Cwe-defend-right-protest%E2%80%9D
PRESSEMITTEILUNG
- Berlin,
02.07.2011 -
"Stay Human
– Menschlich
bleiben" -
Protest
gegen die
Blockade der
Gaza-Freedom-Flottille
durch
Griechenland
Der Deutsche
Koordinationskreis
Palästina
Israel, ein
Verbund von
bundesweit
über 40
Organisationen
und
Initiativen,
verurteilt
aufs
Schärfste
die
Entscheidung
der
griechischen
Regierung,
das
Auslaufen
der
Gaza-Freedom-Flottille
2
"Menschlich
bleiben" aus
griechischen
Häfen zu
verbieten.
Unter
Einsatz von
Militär,
Polizei,
Küstenwache
und
Behördenschikanen
wird in
Griechenland
gegen die
Flottille
vorgegangen.
"Es stellt
sich einmal
mehr die
Frage, von
wem
Griechenland
derzeit
regiert
wird. Denn
es liegt auf
der Hand,
dass die
griechische
Intervention
gegen die
Freedom-Flottille
auf den
Druck von
Israel, EU,
USA und IWF
zurückzuführen
ist, die die
kritische
Situation
Griechenlands
ausnutzen
und sich
einmal mehr
auf die
Seite der
israelischen
Unterdrückung
stellen." so
ein Sprecher
des
Koordinationskreises.
"Die
deutsche
Bundesregierung
hat, nachdem
der
Bundestag am
1. Juli 2010
die
Aufhebung
der
Gaza-Blockade
gefordert
hat, keine
konkreten
Schritte
folgen
lassen und
keinerlei
Druck auf
Israel
ausgeübt,
die
menschenunwürdige
Situation im
Freiluftgefängnis
Gaza
abzustellen.
Die Politik
Deutschlands
und der
europäischen
Staaten darf
nicht weiter
Verstöße
gegen
Völkerrecht
und
Menschenrechte
mittragen.
Wesentliche
Schritte
sind: die
konditionierte
Aussetzung
des
EU-Assoziierungsabkommens
mit Israel
bis zum Ende
der
Besatzung
und die
unverzügliche
Einstellung
der
Rüstungskooperation
mit allen
Konfliktparteien
in der
Region".
Das
politische
Anliegen der
Flottille,
die
Forderung
nach dem
Ende der
Gaza-Blockade
ist legitim,
denn die
hermetische
Abriegelung
von Gaza ist
illegal und
die Blockade
hat
verheerende
Auswirkungen
auf die
Menschen in
Gaza.
Auch die
Aktion der
Zivilgesellschaft,
die
Gaza-Blockade
mit Schiffen
zu
durchbrechen,
ist legitim
angesichts
einer
Staatengemeinschaft,
die Israel
und seine
Politik der
Besatzung
und
Abriegelung
gewähren
lässt.
Wir
begrüßen die
weltweiten
Proteste
gegen diese
Entscheidung
der
griechischen
Regierung.
Aus
Griechenland
erreicht uns
die folgende
Pressemitteilung
zum Schiff
Tahrir, auf
dem auch der
deutsche
Journalist
Peter Wolter
mitfährt
(Übersetzung
und
Weiterleitung
durch KoPI,
Originaltext
unten):
Die Blockade
von Gaza
erreicht die
Küsten von
Griechenland.
Kanadisches
Boot nach
Gaza, die
Tahrir, wird
in
Griechenland
blockiert,
als es
starten
wollte
Die
griechische
Küstenwache
ist jetzt an
Bord der
Tahrir, um
Sandra Rush
zu
verhaften,
jüdisch-kanadisches
Mitglied des
Steuerkreises
des
kanadischen
Boots nach
Gaza. Sie
weigert
sich, die
Zulassungspapiere
des Bootes
auszuliefern.
Die
Anstrengungen,
um die
Freedom-Flottile
2
"Menschlich
bleiben"
daran zu
hindern zu
starten,
waren
vielfältig:
diplomatischer
Druck und
Manipulation,
ökonomische
Erpressung,
bürokratische
Hürden,
gegenstandslose
und
verleumderische
Unterstellungen
gegen die
Flottille
und die
Delegationen
und die
Sabotage von
mindestens
zwei
Schiffen.
"Die Welt
hat eine
intensive
Kampagne
gesehen, um
die Tahrir
und die
gesamte
Flottille
daran zu
hindern zu
fahren. Wir
wurde
ungerecht
und
heuchlerisch
behandelt."
sagte Irene
MacInnes vom
Steuerkreis
der Tahrir.
"Die
Regierung
von Israel
tut alles in
seiner
Macht, um
die Blockade
von Gaza
aufrecht zu
erhalten,
beschämenderweise
mit der
stillschweigenden
Unterstützung
der
[kanadischen]
Harper-Regierung.
Heute wurden
wir daran
gehindert
nach Gaza zu
fahren als
Ergebnis der
gemeinsamen
Anstrengungen
der
viertgrößten
militärischen
Macht und
seine
Unterstützern.
Dennoch
werden wir
unsere
Versuche
fortsetzen,
bis die
Blockade von
Gaza
aufgehoben
ist."
"Tatsächlich
hat Israel
die illegale
Blockade von
Gaza bis zu
den
griechischen
Häfen
ausgedehnt
und nutzt
dabei die
ökonomischen
Schwierigkeiten
Griechenlands,
um die
Position der
griechischen
Regierung zu
beeinflussen",
sagte David
Heap vom
Steuerkreis.
"Wir bleiben
absolut
überzeugt,
dass das
kanadische
Boot
keinerlei
Gesetze
gebrochen
hat, sie
nicht bricht
und auch nie
die Absicht
dazu hatte.
Die Blockade
von Gaza ist
nach
internationalem
Recht
illegal. Wir
haben eine
legale und
eine
moralische
Verpflichtung,
die Blockade
anzufechten
angesichts
dessen, dass
die
internationale
Gemeinschaft
nicht
agiert.",
sagte Dylan
Penner vom
Steuerkreis.
"Deshalb
müssen wir
unsere
Versuche
nach Gaza zu
fahren
fortsetzen:
um die
illegale und
unmoralische
Blockade
anzufechten
und um in
gleicher
Weise die
Unterstützung
der
kanadischen
Regierung
dafür
anzufechten."
Inzwischen
ist das
US-Boot nach
Gaza, The
Audacity of
Hope, in
einer
Pattsituation
mit der
griechischen
Marine und
verweigert
den Befehl
zur Küste
zurückzukehren.
Offener
Brief an
S.E.
Botschafter
Dimitrios
Rallis
Botschaft
der
Hellenischen
Republik
-
Sehr
geehrter
Herr
Botschafter,
in dem
Wissen, dass
Ihrem Land
und
insbesondere
dem Großteil
seiner
Bevölkerung
durch das
Diktat der
EU und des
IWF enormes
Unrecht
angetan
wird, bitten
wir Sie, dem
gegenwärtig
zusätzlichen
Druck
seitens
Israels, der
USA und
sicherlich
auch einiger
Regierungen
Europas
nicht länger
nachzugeben:
Setzen Sie
sich dafür
ein, dass
die
Gaza-Flottille
die Häfen
Griechenlands
verlassen
und ihren
Weg im Kampf
für die
Befreiung
der
palästinensischen
Bevölkerung
von der
völkerrechtswidrigen
israelischen
Blockade und
Okkupation
fortsetzen
kann.
Wir wenden
uns an Sie
als
Botschafter
in der
Bundesrepublik
Deutschland,
deren
Regierung
sich bis
heute
weigert die
Verbrechen,
die das
faschistische
Deutschland
der
Bevölkerung
Ihres Landes
angetan hat,
zu sühnen
und
wiedergutzumachen.
Ihr Land,
die
Bevölkerung
Ihres Landes
weiß, was es
bedeutet
unter
Besatzung zu
leiden und
zu kämpfen.
Unsere
Solidarität
gilt Ihrem
Land und
seiner
Bevölkerung.
Unsere
gemeinsame
Solidarität
gilt den
eingeschlossenen
Menschen in
Gaza und den
besetzten
Gebieten
Palästinas.
Wir bitten
Ihre
Regierung:
Geben Sie
freie Fahrt
für die
Freiheits-
und
Solidaritäts-Flottille
nach Gaza!
Doris und
George
Pumphrey,
Berlin
Sehr
geehrter
Herr
Botschafter,
wir
verstehen
sehr wohl,
daß Ihr Land
unter
enormem
Druck steht
und um jeden
Preis das
Auslaufen
der Freedom
Flotilla II
nach Gaza
verhindern
soll.
Unterstützen
Sie dennoch
demokratische
Grundrechte
für alle
Menschen
und setzen
Sie sich bei
Ihrer
Regierung
dafür ein,
daß die
Freedom
Flotilla II
- menschlich
bleiben -
aus allen
griechischen
Häfen
auslaufen
kann.
Die Gaza
Freedom
Flotilla II
ist eine
internationale
gewaltlose
Graswurzel-Bewegung,
die Israels
völkerrechtswidrige
Belagerung
von Gaza, wo
ca. 1.6
Millionen
Palästinenserinnen
und
Palästinenser
leben, nicht
als
unumkehrbar
hinnimmt.
Israel
versucht mit
allen
Mitteln, die
Gaza
Flotilla II
aufzuhalten
und die
palästinensische
Bevölkerung
dort unter
unmenschlichen
Bedingungen
dahin
vegetieren
zu lassen.
Griechenland
hat sich
immer gegen
die
Belagerung
von Gaza
ausgesprochen,
es ist ihm
jedoch nicht
gelungen,
dies mit
diplomatischen
Mitteln zu
bewerkstelligen.
Auch
Regierungen
anderer
Staaten
scheiterten
daran, die
grauenhaften
Lebensbedingungen
in Gaza zu
beheben.
Die
Palästinenserinnen
und
Palästinenser
führen
mittlerweile
den
gewaltlosen
Widerstand
gegen
Israels
Besatzung
und
Belagerung
an und
inspirieren
dabei
weltweit
Menschen,
sich ihnen
anzuschließen.
Die
Passagiere
der Freedom
Flotilla II
setzen sich
dafür ein,
daß die
Menschenrechte
für alle
Menschen
gelten.
Setzen Sie
sich dennoch
für
Gerechtigkeit
ein. Lassen
Sie die
Freedom
Flotilla II
nach Gaza
auslaufen
Der größte - kleine
- Scheuklappenträger
und Desinformierer
Deutschlands
schreibt:
Henryk M. Broder
01.07.2011 08:13
+Feedback -
Not an Bord
- Die “humanitäre
Katastrophe”, die in
Gaza herrschen soll,
spielt sich zwischen
gut gefüllten
Supermärkten und den
vielen Einrichtungen
der UNWRA ab, die
seit 1950 die
Palästinenser
versorgt. Im
Leitfaden für die
Flottille-Teilnehmer
heißt es: “Es ist
während der gesamten
Reise verboten, mit
Teilnehmern oder mit
Palästinensern im
Gaza-Streifen Sex zu
haben.” Was nur
einen Schluss
zulässt: Die “Not”
an Bord der Schiffe
muss wesentlich
größer als die in
Gaza sein.
PRESSEMITTEILUNG DER
IRISCHEN KAMAPGNE
"SCHIFF NACH GAZA"
- Sabotage der M.V.
Saoirse in der Türkei
"Ein Akt des
internationalen
Terrorismus" - Das
irische Schiff, die MV
Saoirse, das an der
Freedom-Flottille 2
teilnehmen sollte, wurde
im türkischen Küstenort
Göcek, wo wir in den
letzten Wochen vor Anker
lagen, gefährlich
sabotiert. Der sichtbare
Beweis der Sabotage an
der Unterseite des
Schiffes wird heute auf
einer Pressekonferenz um
11 Uhr in Dublin im
Hotel Buswell's
vorgestellt. Die
Sabotage wurde durch
Taucher durchgeführt.
Fotografien und
Videomaterial der
Beschädigung sind
verfügbar bei der Irish
Ship to Gaza campaign.
Bedenken bezüglich des
Bootes tauchten
erstmalig am Montag bei
einer kurzen Fahrt in
der Nähe des Yachthafens
Göcek auf und eine
Inspektion wurde durch
Taucher und den Skipper
Shane Dillon am Dienstag
Vormittag durchgeführt.
Es wurden Beweise
gefunden, dass die Achse
des
Steuerbord-Propellers
beschädigt wurde, und es
wurde entschieden, das
Boot für weitere
Untersuchungen aus dem
Wasser zu holen. Am
Mittwoch wurde das Boot
in eine lokale Werft an
Land geholt und das
Ausmaß der Sabotage war
unmittelbar sichtbar.
Quelle Martin Vorberg
Ali Abunimah (1/10) -
Palästina Tage München
2011 -
Abunimah
(geboren 1971) ist ein
Absolvent der Princeton
University und der
University of Chicago
sowie ein häufiger
Kommentator zum Thema
Naher Osten. Regelmäßig
erstellt er Beiträge für
den Chicago Tribune und
die Los Angeles Times.
Er ist Co-Gründer der
Electronic Intifada und
war Vize-Präsident des
Arab American Action
Network. Er lebt in
Chicago, Illinois.
November 2006
veröffentlichte er sein
Buch One Country.
Offener
Brief an die Fraktion der Partei
DIE LINKE im Deutschen Bundestag
-
Mit dem Beschluss der Fraktion
der Partei DIE LINKE im deutschen
Bundestag vom 7. Juni 2011 muß
sich die Fraktion den Vorwurf
gefallen lassen, ihre Haltung
gegen Krieg, gegen Rassismus,
für die Einhaltung der Menschenrechte
und des humanitären Völkerrechts
verraten zu haben.
Denn wie sonst sollte der Beschluss
zu verstehen sein?
Keine Beteiligung an Initiativen
zum Nahost-Konflikt, die eine
Ein-Staaten-Lösung für Israel
und Palästina fordern.
Warum eigentlich?
Hat die Fraktion ernsthaft Zweifel
an der Legitimität von Initiativen
jüdischer und nichtjüdischer
Israel/innen und Palästinenser/innen,
die sich genau das für ihre
Zukunft wünschen: einen nicht
ethnisch/religiös definierten,
sondern einen gemeinsamen säkularen
demokratischen Staat, in dem
jede Bürger/in die gleichen
Rechte und Pflichten hat? Will
sie per Dekret ihren Mitgliedern
und Angestellten anordnen, sich
aus der inzwischen auch international
geführten Diskussion auszuklinken?
Warnt nicht gerade die deutsche
Geschichte vor der Gefahr einer
anti-aufklärerischen und anti-republikanisch
definierten Staatspolitik? Dennoch
will sich eine Bundestagsfraktion
in Deutschland anmaßen, anderen
Völkern eine ethnisch definierte
Form ihres Zusammenlebens vorzuschreiben?
Für welche Lösung oder Zwischenlösung
sich Palästinenser/innen und
Israel/innen mehrheitlich entscheiden,
steht allein in ihrer Verantwortung.
Keine Beteiligung an der diesjährigen
Gaza Flottille.
Warum eigentlich?
Hat die Fraktion ernsthaft Zweifel
daran, daß die Belagerung der
ca. 1,5 Millionen Palästinenser/innen
im Gaza Streifen immer noch
völkerrechtswidrig ist?
Keine Beteiligung an Boykottaufrufen
gegen israelische Produkte.
Warum eigentlich?
Hat die Fraktion den Aufruf
der palästinensischen Zivilgesellschaft
aus dem Jahre 2005 überhört?
In diesem Aufruf, inspiriert
vom Kampf der Südafrikaner/innen
gegen die Apartheid, rufen Repräsentant/innen
der palästinensischen Zivilgesellschaft
weltweit auf zu Boykott, Desinvestitionen
und Sanktionen gegen Israel,
bis Israel seiner Verpflichtung
nachkommt, den Palästinenser/innen
das unveräußerliche Recht der
Selbstbestimmung zuzugestehen,
und zur Gänze den Maßstäben
internationalen Rechts entspricht,1
Hat die Fraktion überhört, daß
dies eine Antwort auf das Versagen
internationaler Politik ist?
Sie erwarten von den Fraktionsmitarbeiterinnen
und Fraktionsmitarbeitern, sowie
von Ihren persönlichen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern, sich für diese
Positionen einzusetzen.
Was passiert, wenn sie sich
der Gleichschaltung des Denkens
und Handelns verweigern?
Massregelung? Rauswurf? Berufsverbot?
Will die Fraktion ihren Mitarbeiter/innen
auch vorschreiben, wie sie in
ihrer Freizeit zu denken und
zu handeln haben? Dient diese
Erklärung nicht schon jetzt
der Einschüchterung? Wie glaubwürdig
ist da noch Ihr Eintreten für
die Rechte abhängig Beschäftigter?
Wie glaubwürdig Ihr demokratischer
Anspruch?
Rechtsextremismus und Antisemitismus
haben in Ihrer Partei heute
und niemals einen Platz.
Warum muss diese Selbstverständlichkeit
für alle Linke überhaupt betont
werden? Warum wird sie in Zusammenhang
gebracht mit solidarischem Verhalten
mit der unterdrückten palästinensischen
Bevölkerung?
Das Verknüpfen von Rechtsextremismus
und Antisemitismus mit der Solidarität
mit der palästinensischen Bevölkerung
ist eine subtile und damit eine
manipulative Form von Gleichsetzung.
Antisemitische Klischees werden
unter anderem genau durch diese
Methode solcher Verknüpfungen
erfolgreich aufrechterhalten
und fortgeführt. Wenn Sie sich
ernsthaft mit der Wirkungsweise
von Antisemitismus beschäftigt
hätten, wäre Ihnen das bewußt.
Bislang stand die Partei DIE
LINKE für ihre aufrechte Haltung
gegen Krieg, gegen Rassismus,
für die Einhaltung der Menschenrechte
und des humanitären Völkerrechts.
Diese prinzipiellen Grundsätze
kann Ihre Partei offensichtlich
nur dann aufrechterhalten, wenn
sie den Konflikt in Israel/Palästina
ausklammert. Oder sind für die
Partei DIE LINKE diese Grundsätze
nicht mehr universell? Gibt
es für sie Völker mit mehr und
Völker mit minderen Rechten?
Seit wann gibt es im Völkerrecht
eine Gleichsetzung zwischen
Besatzern und Besetzten?
Wenn Sie sich von universell
geltenden Grundsätzen und Rechten
verabschieden, dann sollten
Sie ernsthaft einen Namenswechsel
in Erwägung ziehen und sich
aus der internationalen Linken
verabschieden. Ob Ihnen das
die heiß begehrte Koalitionsfähigkeit
für zukünftige Bundesregierungen
beschert, wird sich zeigen.
Walid Chahrour für das Berliner
Bündnis für Gaza - Kontakt:
palaestinasoli-Berlin@web.dehttp://www.bdsmovement.net/call#German
Warum den Staat Palästina anerkennen? - Generaldelegation Palästinas in der BRD - Ein Staat definiert sich durch ein abgegrenztes Territorium, durch eine sesshafte Bevölkerung und durch eine Regierung, die die Fähigkeit hat, mit anderen Staaten in Beziehungen zu treten. Dass diese Voraussetzungen für Palästina gelten, manifestiert sich unwiderlegbar in den UN-Resolutionen, Abkommen und internationalen Erklärungen. Somit ist der Antrag bei den Vereinten Nationen, den Staat Palästina in den Grenzen von 1967 als vollwertiges Mitglied der internationalen Gemeinschaft aufzunehmen, die einzig zu ziehende logische Schlussfolgerung. Selbstbestimmung und Souveränität, Unabhängigkeit und Freiheit werden durch die UN-Charta garantiert. Diese Garantie muss konsequenterweise auch für das palästinensische Volk gelten. Den Antrag zu unterstützen ist die völkerrechtliche Verpflichtung eines jeden Staates, der die UN-Charta unterschrieben hat. Sich diesem entgegenzustellen, stellt den Sinn und den Zweck des Völkerrechts infrage. In dieser Rubrik stellen wir Ihnen Artikel zur Verfügung, die aus völkerrechtlicher, politischer und historischer Sicht für die Aufnahme des Staates Palästina argumentieren.
Offener Brief
an die Bundesregierung:
Freie Fahrt
nach Gaza für
die Freedom-Flottille
2 "Menschlich
bleiben" -
Der Deutsche
Koordinationskreis
Palästina Israel,
ein Verbund
von bundesweit
über 40 Organisationen
und Initiativen,
fordert die
Bundesregierung
auf, gegenüber
Israel darauf
hinzuwirken,
dass die israelischen
Streitkräfte,
insbesondere
die israelische
Marine der internationalen
Freedom-Flottille
2, ihren Passagieren
und den Hilfsgütern
freie Fahrt
nach Gaza gewähren.
Lesen Sie dazu
den offenen
Brief unten
und im Anhang.
Kontakt: KoPI,
Email:
kontakt@freegaza.de,
Web:
www.freegaza.de
Liebe Freunde
in den Friedens-,
Menschenrechts-
und Solidaritätsgruppen,
nachdem sich
die GRÜNEN schon
lange mehrheitlich
aus der Arbeit
der Friedens-,
Menschenrechts-
und Solidaritätsgruppen
verabschiedet
haben, verbleiben
mit einigen
Abgeordneten
der LINKEN nur
noch wenige
direkte Verbindungen
in den Bundestag
und die Landesparlamente.
Es hat uns daher
sehr getroffen,
dass mit dem
Beschluss „Entschieden
gegen Antisemitismus“
der Bundestagsfraktion
der LINKEN vom
8. Juni 2011
nicht nur ein
Verbot der Mitarbeit
an bestimmten
Aktivitäten
der Friedens-,
Menschenrechts-
und Solidaritätsgruppen
ausgesprochen
wurde, sondern
diese sogar
in einen antisemitischen
Kontext gerückt
wurde.
Eine solche
LINKE brauchen
wir nicht. Was
wir allerdings
brauchen, ist
nach wie vor
den Kontakt
zu den Parlamenten.
Von daher halten
wir es für notwendig,
denjenigen in
den Fraktionen
der LINKEN den
Rücken zu stärken,
die unserer
Arbeit aufgeschlossen
gegenüber stehen.
In Gesprächen
mit der Basis
der LINKEN hat
sich zudem gezeigt,
dass hier der
Beschluss „Entschieden
gegen Antisemitismus“
vieler Orts
auf heftige
Kritik stößt.
Wir möchten
Euch daher bitten,
an Euren Wohnorten
auf den Kreis-
und sonstigen
unteren Ebenen
mit der LINKEN
ins Gespräch
zu kommen. Wenn
möglichst viele
Gruppen die
lokale LINKE
zu einem öffentlichen
Gespräch auffordern,
wird sich diese
dem wohl kaum
verschließen.
Thema des Gesprächs
sollte sein:
„Wie stellt
sich die örtliche
LINKE zu dem
Beschluss ‚Entschieden
gegen Antisemitismus’
der Bundestagsfraktion
der LINKEN vom
8. Juni 2011
und wie stellt
sie sich zukünftige
Zusammenarbeit
mit den Gruppen
der Friedens-,
Menschenrechts-
und Solidaritätsbewegung
vor?“
Da uns an Lippenbekenntnissen
nichts gelegen
ist, schlagen
wir vor, von
den Aussagen
der LINKEN ein
Protokoll anzufertigen
und die LINKE
aufzufordern,
schriftlich
als Kreis- oder
sonstiger -verband
dem Parteivorstand,
der Bundestagsfraktion
und den entsprechenden
Landesvorständen
und Landtagsfraktionen
ihren Protest
gegen den Antisemitismus-Beschluss
mitzuteilen.
Sollte sie dies
nicht tun, können
wir sie abhaken.
Wir haben die
Seite
www.israel-palästina-die-linke.de
eingerichtet,
um hier das
unsägliche Geschehen
um den Antisemitismusvorwurf
zu dokumentieren
und auf den
Seiten „LINKEN
WATCH“ die Positionierung
der LINKEN zu
beobachten.
Bitte informiert
uns über das
Geschehen in
den Kreisverbänden
der Linken in
Eurem Wirkungsbereich.
Nur so kommen
wir zu
einem Bild,
was mit der
LINKEN für uns
zukünftig noch
möglich ist.
Auch sonst ist
Mitarbeit an
der Webseite
erwünscht.
Mit solidarischen
Grüßen i. A.
des AK Israel-Palästina
– Die Linke
Wolfgang Guting
P.S.: Niemand
von uns ist
Mitglied der
LINKEN oder
einer ihrer
Organisationen
P.P.S. Es wäre
nett, wenn Ihr
auf unsere Seite
verlinken würdet.
Machen wir unsererseits
auch gerne.
Nachricht genügt.
Tag der offenen Tür der
Generaldelegation Palästinas
- Am kommenden Samstag,
02. Juli, öffnen wir anlässlich
des ALL NATIONS FESTIVALS
unsere Türen und heißen
BesucherInnen herzlich willkommen.
Bei traditionellen Klängen
reichen wir arabisches Brot
mit Sait & Sater und gezuckerten
schwarzen Tee.
Sie gewinnen in unserem
Haus einen Einblick in die
Vielfalt der Tätigkeiten
einer Diplomatischen Mission.
Wir informieren über unsere
besondere Situation und
stehen für Fragen zur Verfügung.
An verschiedenen Ständen
halten wir Materialien zur
Geschichte, Wirtschaft und
Politik des Landes bereit.
Unsere kleinen Gäste können
sich getreu dem Motto „Schule“
an der Schreibweise arabischer
Buchstaben erproben. Wir
basteln und malen bei schönem
Wetter im Garten des Hauses.
Die SOS-Kinderdörfer sind
mit einem eigenen Stand
vertreten.
Den Festivalpass legen wir
in unseren Räumlichkeiten
aus.
Öffnungszeiten Haus/Garten:
11 - 18 Uhr.
Parkmöglichkeiten finden
Sie in den angrenzenden
Seitenstraßen.
Quelle
Die israelische Botschaft Berlin veröffentlicht: Armeesprecherin Leibovich hat außerdem gestern bei einem Presse-Briefing erklärt, dass Teilnehmer der Gaza-Flottille Chemikalien an Bord gebracht haben, mit denen sie israelische Soldaten angreifen wollen, wenn diese versuchen, die Schiffe zu entern. Einige Teilnehmer hätten zudem ihre Absicht erklärt, „das Blut israelischer Soldaten zu vergießen“. Entgegen vorheriger Einschätzungen seien außerdem wohl islamistische Aktivisten an Bord einiger Schiffe. (Haaretz, 27.06.11)