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Israel will das Büro von Al Jazeera schließen und seine Journalisten ausweisen - 07.08.2017 - Al Jazeera - Das Sendernetz mit Sitz in Doha verurteilt die Entscheidung, die Akkreditierung seiner Journalisten zu widerrufen und seine Büros in Jerusalem zu schließen.

Israel plant die Medien-Ausweise der Journalisten von Al Jazeera zu widerrufen und das Büro des Netzwerks in Jerusalem zu schließen, kündigte der Kommunikationsminister des Landes an.


Ayoub Kara machte die Ankündigung am Sonntag während einer Pressekonferenz in Jerusalem, an der Al Jazeera nicht teilnehmen durfte. "Unsere Entscheidung basiert auf dem Schritt der arabisch-sunnitischen  Länder die Büros von Al Jazeera zu schließen und ihnen zu verbieten zu arbeiten", sagte Kara und fügte hinzu, der Sender werde von Gruppen zur "Anstiftung zur Gewalt" benutzt– eine Beschuldigung, die das Netzwerk zurückgewiesen hat. Kara sagte, er erwarte, dass Israels Parlament, die Knesset, seinen Antrag auf ihrer nächsten Sitzung prüfen werde. "Ich werde durch den (legislatorischen) Mechanismus gehen, um eine Ermächtigung zu schaffen, unter der ich frei agieren kann. Wir wollen das so schnell wie möglich beenden."


Al Jazeera verurteilt die Maßnahmen - In einer Erklärung verurteilte das Mediennetzwerk mit Sitz in Doha die Maßnahmen des Landes, das von sich behauptet die einzige Demokratie im Nahen Osten zu sein. "Al Jazeera betont, dass es die Entwicklungen, die sich aus der israelischen Entscheidung ergeben, genau verfolgen wird und die nötige rechtliche Maßnahme dagegen ergreifen wird", heißt es in der Erklärung.


Al Jazeera weist auch die Anschuldigung zurück, seine Berichterstattung über die Unruhen am Tempelberg sei unprofessionell gewesen. "Al Jazeera wird weiterhin professionell und genau über die Vorfälle in den besetzten palästinensischen Gebieten berichten, entsprechend den Standards, die internationale Agenturen wie das britische Office of Communications (Ofcom) gesetzt haben."


Die Büros des pan-arabischen Netzwerks in den palästinensischen Gebieten von Gaza und Ramallah in der besetzten Westbank werden von der gegenwärtigen Maßnahme nicht betroffen sein.


Das Juristische Zentrum für die Rechte der arabischen Minderheit in Israel (Adalah) hat den Plan angefochten und sagt, er würde vom Obersten Gerichtshof geprüft und "würde die Prüfung auf Gesetzmäßigkeit (wohl) nicht bestehen".


Scott Heidler von Al-Jazeera berichtete am Sonntag aus Jerusalem und sagte, der Antrag auf Widerruf der Akkreditierung betreffe alle Journalisten des Netzwerks sowohl der arabischen wie der englischen Kanäle.


Es war noch unklar, wie die Regierung auf den Antrag reagieren wird.


Unser Korrespondent berichtet, Israel suche auch die Kabel- und Satellit-Übertragungen im Land abzuschalten.


Während der Pressekonferenz sagte Kara, auch der Innenminister sei an der Schließung der Büros von Al Jazeera in Jerusalem beteiligt.


Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat wiederholt gedroht die Arbeiten von Al Jazeera im Land abzustellen, und beschuldigte das Netzwerk zu Gewalt gegen Israel aufzustacheln. Sein jüngster Angriff vom 27.7. beschuldigte das Netzwerk "zu Gewalt aufzurufen" (inciting violence).


Marwan Bishara, leitender politischer Analyst von Al Jazeera, sagte, der jüngste Schritt Israels zeige ein "Zusammenwirken" von "Diktaturen" in der arabischen Welt mit der Diktatur der Militärbesatzung in Palästina". "Als ob das Schließen eines Netzwerks Gewalt vermindern würde, wo jeder weiss, dass Repression, militärische Besatzung und Aggression der Grund für die Gewalt in der Region ist. Und nicht, dass darüber berichtet wird", sagte er. >>>

 


 

 

Israelische Regierung drängt auf Schließung des Al-Jazeera-Büros - Spiegel online - Israel macht Ernst: Kommunikationsminister Kara will das Büro des TV-Senders Al Jazeera schließen - der Kanal aus Katar habe die Tempelberg-Unruhe angeheizt. Tatsächlich geht es um mehr.

Israels Premier Benjamin Netanyahu hatte zuletzt scharfe Kritik am Nachrichtensender Al Jazeera geübt - nun erhöht sein Kommunikationsminister Ayoob Kara den Druck: Er will das Büro des TV-Senders Al Jazeera im Land schließen lassen. Der Grund: Der Sender mit Hauptsitz im Golfemirat Katar stachele mit seiner Berichterstattung die Gewalt an.

Kara beschuldigte den Sender, ein "Werkzeug" der sunnitischen Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS), des Irans, der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah sowie der radikalislamischen Palästinenserbewegung Hamas zu sein. Er fügte hinzu, Staaten wie Saudi-Arabien und Ägypten seien "zu dem Schluss gekommen, dass Al Jazeera zu Terrorismus und religiösem Extremismus" aufrufe.

Den Korrespondenten des Senders solle die Arbeitserlaubnis in Israel entzogen werden. Kabel- und Satellitenbetreiber sollen die Übertragung der Sendungen von Al Jazeera stoppen. >>>

 


Nach dem Vorbild der Golfstaaten will nun auch Israel Al Jazeera schließen -  Florian Rötzer - Der Konflikt mit Katar weitet sich zu einem Medienkrieg aus

Der Streit der Golfstaaten mit Katar, das vor allem wegen Kontakten mit dem saudi-arabischen Widersacher Iran und der Unterstützung der Muslimbrüder mit ambivalenter Unterstützung der USA durch Boykotte auf Linie gebracht werden soll, ist auch zu einem Medienkrieg ausgeufert, dem sich nun auch Israel anschließt. Es geht um den katarischen Sender Al Jazeera (al-Dschasira), der 1996 seinen Betrieb aufnahm, die arabische Öffentlichkeit veränderte und schon 2001 den Unwillen der USA hervorrief.

Allen voran haben Saudi-Arabien, das 2003 mit Al-Arabiya einen Gegensender zu Al Jazeera eingerichtet hat, und Jordanien kürzlich die Redaktionen in ihren Ländern geschlossen, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Ägypten haben den Sender und seine Websites blockiert. >>>


 


WICHTIGE MANIPULATOREN

2017 - Film -Der Hass auf Juden in Europa
2017 - Lobbyarbeit in Großbritannien
Über die Hasbara Aktivisten
+972 - Brief über Zensur
NZZ - auf Israel Kurs
Jagd auf die Linke
Bremer Friedensfreunde
Israelische Märchenstunden

JAGDOBJEKTE IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM - ÜBERSICHT


GEDENKABEND FÜR REUVEN MOSKOVITZ
 



Dieser Abend, an dem wir Reuvens Leben und Werk gedenken,
findet statt am 2. September, ab 19 Uhr in der Gethsemanekirche
Stargarder Str. 77 - 10437 Berlin
(S+U-Bhf. Schönh. Allee, Tram M1, 12).

Pfr. Christian Zeiske und seine Frau Dorele, gute Freunde von Reuven,  haben sich gerne bereit erklärt diesen Raum zur Verfügung zu stellen. Jede Wortmeldung über das Leben von Reuven und jeder musikalische, literarische Beitrag ist sehr willkommen. Um den Zeitrahmen nicht zu weit auszudehnen, sollten die Beitragen 3 Minuten nicht überschreiten. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie sich bei mir vorher melden würden, damit ich  etwas ordnen kann – aber nach der Fasson von Reuven können wir selbstverständlich auch etwas improvisieren.  hanja.vandyck@t-online.de

 

 

Gesine Janssen - 5. 8. 2017 - Gestern Morgen erreichte mich die Nachricht des Todes von Reuven Moskovitz – ein ungewöhnlicher Mensch, der schon früh nach der Gründung des Staates Israel erkannte, dass die zionistische Politik mit der Vertreibung der arabischen Bevölkerung verbunden war. Trotz seiner Erfahrungen im Holocaust, bekannte er in den siebziger Jahren: Es gibt ein Deutschland dass ich liebe. Fortan schrieb und stritt er für einen Weg des Friedens für Palästina und Israel und versuchte uns/die deutsche Politik aufzurütteln.

Die Regierungspolitik Israels ließ ihn manchmal fast verzweifeln und dennoch sagte er am Ende jeden Gespräches: Dennoch geben wir nicht auf und kämpfen weiter.

Nach einer Erkrankung war Reuven vor zehn Tagen wieder voller Tatendrang und plante sein zweites Buch noch einmal drucken zu lassen. Ich wartete nur auf die letzte Beantwortung einer Frage, um dann der Druckerei, die schon ein Angebot abgegeben hatte, den Druckauftrag zu erteilen. (...)

Als Arafat gestorben war, hielt Reuven einen Vortrag in der voll besetzten Schweizer Kirche in Emden. Am Ende seines Vortrages erklärte er einiges zu Arafat und seinem Sterben und bat die Zuhörerinnen und Zuhörer aufzustehen zum Gedenken an Arafat, während er dazu mit seiner Mundharmonika einige Psalmen spielte. UND ALLE standen auf! Mit stillem Gruß Gesine und Alke Janssen




Faten Mukarker - 4. 8. 2018 - Liebe Gesine, was für eine traurige Nachricht. Ich bin so voller Trauer. Die Welt und Israel/Palästina hat einen Menschen verloren der seinesgleichen sucht. Er kämpfte für Werte die er in seiner Heimat vermisste.

Wie oft hat er die Menschen in Deutschland aufgerüttelt aus Liebe zu Israel, Israels Besatzungspolitik zu kritisieren, doch mit wenig Erfolg. Wenn man sieht was in Deutschland alles verboten wird, was mit Kritik an Israel zu tun hat.

Er sagte mir einmal wenn man uns in Deutschland wirklich Lieben würde wie man sagt, würde man nicht dabei zuschauen wie wir mit dieser Politik zugrunde gehen. Eines seiner wichtigsten Aussagen für mich war, als ich ihn eines Morgens anrief, nachdem so viele Menschen im Gazastreifen getötet worden waren, es war nicht mal im einem der Kriege.

Ich sagte ihm Reuven, ich habe keine Kraft mehr zu hoffen. Er sagte mir: Wenn man Geld verliert, dann hat man etwas verloren.
Wenn man einen Freund verliert, dann hat man viel verloren. Wenn man die Hoffnung verliert, dann hat man alles verloren. In seinem Sinne werde auch ich weitermachen. Gott sei seiner Seele gnädig. Salam Faten


 

Reuven Moskovitz erhielt 2011 Amos-Preis, Felicia Langer sagte in ihrer Laudatio: "Er organisierte Studienreisen durch Israel, mit denen er sich sowohl um die jüdisch-palästinensische Aussöhnung wie auch um die deutsch-israelische Aussöhnung bemühte. Er initiierte das Projekt „Versöhnungsräume und Versöhnungswege“ in Neve Shalom/Wahat al Salam, hielt in Deutschland Vorträge in Kirchengemeinden und engagierte sich bei Kirchentagen, auch bei besonderen Anlässen wie zum Beispiel beim Hungerstreik von Firas Maraghy vor der israelischen Botschaft in Berlin (August 2010) sowie für ein Schiff der „European Jews for Just Peace“ gegen die Blockade von Gaza (September 2010).

Vorbildlich, so die Jury, sei Moskovitz darin, „Wege zu suchen und zu gehen, um Feinde zu Freunden zu machen“.

Diejenigen, die ihn kennen, sagen, dass er ein lieber und engagierter Mensch ist. 2001 wurde Moskovitz mit dem „Mount Zion Award“ und 2003 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. Er hat das Buch „Der lange Weg zum Frieden. Deutschland – Israel – Palästina. Episoden aus dem Leben eines Friedensabenteurers“ veröffentlicht.

Die freie Enzyklopädie Wikipedia schreibt, dass Moskovitz die israelische Politik gegenüber den Palästinensern für verfehlt hält. Demütigungen und Gewaltanwendung seitens der Israelis, so Moskovitz, müssten seiner Meinung nach immer mehr palästinensische Gewalt provozieren. Bis heute bekämpft er diese Politik als menschenrechtswidrig und gefährlich. Er engagierte sich früh in der israelischen Friedensbewegung und wurde nach dem Sechstagekrieg Sekretär der neu entstandenen „Bewegung für Frieden und Sicherheit“.

Reuven Moskovietz erzählt in seinem Rundbrief über seine Entscheidung, sich an der Bootsfahrt nach Gaza zu beteiligen, um die Gaza-Blockade zu durchbrechen. Er schreibt, dass ihm klar war, dass ein kleines Boot mit einer Handvoll Menschen die politischen Umstände nicht ändern wird. „Ich habe meine Hoffnung nur darauf gesetzt, dass nach dem mörderischen Piraterie-Drama auf der Mavi Marmara meine israelische Regierung sich siebenmal überlegen würde, ein kleines Boot, hauptsächlich mit Juden besetzt, ebenso zu überfallen.“  
Die vollständige Laudatio >>>


Texte von Reuven Moskovitz >>>

Der Deal, der Netanjahu zu Fall bringen könnte - Gil Yaron - Er war einer der wichtigsten Berater von Israels Regierungschef und ein Freund der Familie. Nun dient Ari Harow als Kronzeuge in Ermittlungen gegen Benjamin Netanjahu. Der Druck, den Premier abzusetzen, wächst.

Es ist nicht das erste Mal, dass Israels Medien über ihren Premier schreiben, als gehöre er bereits der Vergangenheit an. Doch bislang ist es Benjamin Netanjahu trotz vieler peinlicher Skandale stets gelungen, aus allen Affären ungeschoren hervorzugehen. Diesmal aber, so meinen die Kommentatoren, ist alles anders. Denn die Polizei hat Ari Harow, einen von Netanjahus engsten Beratern, zum Kronzeugen gemacht. Harows Deal mit der Staatsanwaltschaft ist brisant: Er soll den Ermittlern Beweismaterial gegen seinen ehemaligen Boss liefern. Seine Aussagen erhärteten den Verdacht, dass Netanjahu sich der Korruption, des Vertrauensmissbrauchs und Betrugs schuldig gemacht habe, teilte die Polizei mit.

Endet nun die Amtszeit des am längsten amtierenden Premiers in Israels Geschichte? Fest steht: Netanjahu ist politisch angeschlagen und steht massiv unter Druck. Vier Ermittlungen überschatten seine Zukunft. >>>

"Gefährlicher Präzedenzfall": Israel entzieht erstmals einem Einwohner die Staatsbürgerschaft - Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat Israel einem Bürger die Staatsbürgerschaft entzogen. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen Israeli mit arabischen Wurzeln. Menschenrechtsgruppen kritisierten die Maßnahme als einen gefährlichen Präzedenzfall.

Am Sonntag wurde nach einem Beschluss des Amtsgerichts in Haifa dem Israeli Alaa Raed Ahmad Zayoud die Staatsbürgerschaft entzogen. Der Mann mit arabischen Wurzeln hatte im Oktober 2015 mit seinem Fahrzeug einen israelischen Soldaten überfahren, anschließend griff er drei Zivilisten in der Nähe eines Kibbuz mit einem Messer an. Im Juli vergangenen Jahres wurde er wegen vierfachen versuchten Mordes zu einer 25-jährigen Haftstrafe verurteilt.

„Für jeden Bürger gibt es neben Rechten auch Pflichten“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Gerichts, Avraham Elyakim, in seiner Urteilsverkündung. Dazu zählt die wichtige Verpflichtung zur Loyalität gegenüber dem Staat, die sich auch darin ausdrückt, keine Terrorakte zu begehen und seinen Bewohnern keinen Schaden zuzufügen."

Angesichts der von Zayoud begangenen Verbrechen sei das Urteil zum Entzug der Staatsbürgerschaft „angemessen und verhältnismäßig“, so der Richter. >>>

Bühne frei für Geflüchtete: Yael Ronen gibt ihnen eine Stimme - Am Maxim Gorki Theater in Berlin hat die israelische Regisseurin Yael Ronen gemeinsam mit einem Ensemble aus Schauspielern aus Afghanistan, Syrien und Palästina ein Stück entwickelt. «Winterreise» wird nun auch in Zürich gezeigt.

SRF: Yael Ronen, Sie sind seit vier Jahren Hausregisseurin am Maxim Gorki Theater in Berlin. Was zeichnet für Sie diesen Ort aus?


Yael Ronen: Das Gorki Theater ist zu einem besonderen Theater für mich geworden, weil hier immer wieder versucht wird, aus den gewohnten Bahnen auszubrechen und sich zu öffnen. Es ist ein sehr dynamischer Ort. Hier bekommen Menschen, die sonst in der Kultur wenig repräsentiert sind, eine Stimme. Dass ich hier regelmässig arbeite, meine Geschichten oder meine Reflexion über Deutschland auf die Bühne bringen kann, zeugt von dieser Offenheit.

Sie sind in Isreal aufgewachsen. Wie unterscheidet sich das israelische Theater vom deutschsprachigen?

Im israelischen Theater dominieren neue Stücke. Vielleicht weil Israel ein junges Land ist, viel Selbstreflexion braucht und dies Gegenwartsstücke leisten können. Als ich nach Deutschland kam, hat man mir gesagt, dass hier eher Klassiker und bekannte Stücke beim Publikum beliebt sind. Aber langsam scheint sich das zu ändern. Das Interesse an neuen Stücken, die eine neue Realität aufzeigen, scheint zu wachsen.

Sie haben mit dem Exil Ensemble des Gorki Theaters das Stück «Winterreise» erarbeitet (siehe Box). Was hat diese Arbeit ausgezeichnet?


Es war auf jeden Fall eine spezielle Arbeit. Sie müssen bedenken: In Israel wurde mir von Kindesbeinen an beigebracht, dass Araber unsere Feinde sind. Den arabischen Schauspielern dagegen wurde eingebläut, dass Israel der grosse Feind ist.

Das Maxim Gorki Theater in Berlin hat sich mit sogenanntem «postmigrantischem Theater» einen Namen gemacht. Letztes Jahr hat es neben dem festen Ensemble ein Exil Ensemble gegründet. Es besteht aus sieben professionellen Schauspielern und Schauspielerinnen aus Afghanistan, Syrien und Palästina. «Winterreise» ist ihr erstes Stück.

Das ist nicht unsere Ideologie. Wir haben uns während der Arbeit persönlich kennengelernt und sind Freunde geworden. Trotzdem haben wir dieses «Brainwashing» während den Proben immer wieder neu reflektiert, um uns davon frei zu machen. >>>


VIDEO - Grenzen überwinden
Ein Sommercamp gegen den Nahost-Konflikt
Seit 20 Jahren wird in den Bergen des New Mexicos ein Sommercamp für israelische und palästinensische Jugendliche veranstaltet. Drei Wochen lang leben die Schülerinnen miteinander, es entwickeln sich Freundschaften.

 

The war on Israeli BDS supporters - Amnon Portugaly - Erdan wants to expand the surveillance activities of his ministry to include Israeli citizens. In his view, many Israeli citizens are involved in encouraging boycotts of Israel while collaborating with foreign BDS activists. In fact, the Israeli government has been doing this for quite a while through shadow organizations such as Im Tirzu, Israel Academia Monitor, and the like. Now Erdan and the government are institutionalizing those organizations’ work. >>>

Zionism is apartheid, and worse - Jonathan Ofir - Sometimes confronting the naked truth is shocking – yet sobering. Israeli historian Benny Morris was alas right, when he concluded that

“[T]ransfer was inevitable and inbuilt in Zionism – because it sought to transform a land which was ‘Arab’ into a Jewish state and a Jewish state could not have arisen without a major displacement of Arab population”.

I believe every Zionist knows this, even if they have not meticulously scrutinized the history of Zionism as Morris and many others had done. They know it because their logic tells them that they should not reverse the results of this ethnic cleansing (which occurred in various waves, mainly 1948, 1967, in between, thereafter and currently), because it would endanger the ‘Jewish and democratic’ state that is a ‘must’ for them.

Everything that results from this logic is an extension of it. How to deal with the dispossessed, how to close them in, how to deal with their ‘aggression and violence’.

It was the late General Rafael Eitan who said in 1983, when he was Chief of Staff, that: “When we have settled the land, all the Arabs will be able to do about it will be to scurry around like drugged cockroaches in a bottle.”

Eitan later joined politics and held various ministerial offices including vice-Prime-Minister under Benjamin Netanyahu, from 1996 to 1999.

So, it all becomes a question of how to deal with “drunken cockroaches” after the fact, after the fate of the dispossessed is sealed.

You cannot make this much prettier, although ‘liberal Zionists’ definitely try to.

It’s just a plain and awful logic. There’s a reason why many prominent South Africans as well as other intellectuals, including Jewish and Israeli ones, have marked Israeli policy as worse than South African Apartheid >>>

Israel is going to miss Mahmoud Abbas  - Ronni Shaked -  It’s true that Abbas annoyed us with his de-legitimization moves and with his battle against the occupation in the international arena, but even without him, there would have been an opposition to settlements and there would have been international support for the two-state solution. Contrary to the Right’s mantra, Abbas could have been the best partner for negotiations. The government missed the opportunity of his days in power to try to advance an agreement >>>

 

 

 

 

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Nachrichten - Berichte

Israel will das Büro von Al Jazeera schließen und seine Journalisten ausweisen
 

Israel: Al Dschazira will trotz Büro-Schließung weiter berichten
 

Israelische Regierung drängt auf Schließung des Al-Jazeera-Büros
 

Der Deal, der Netanjahu zu Fall bringen könnte
 

Federation of Arab Journalists condemns Israeli campaign against Al Jazeera

Abbas pledges to ramp up sanctions against Gaza | Middle East Eye

Army Abducts A Young Palestinian Woman In Hebron

Israeli Soldiers Injure Two Palestinians In Nablus, Abduct Two In Salfit

Army Abducts Seven Palestinian Children In Bethlehem

Israeli Soldiers Attack And Abduct Eleven Palestinians Near Al-Aqsa In Jerusalem

Israeli Soldiers Isolated Al-‘Arroub Refugee Camp

Demolition Orders Strike al-Walaja as Separation Wall Stretches through Hebron

When Arabs are deemed predisposed to violence

Hamas delegation meets with Iranian foreign minister in Tehran

Abbas, King Abdullah meet in Ramallah

Clashes break out during Israeli settler visit to Joseph’s Tomb

Palestine in Pictures- July 2017

Power to the People- Why Palestinian Victory in Jerusalem is a Pivotal Moment

Demolition orders strike al-Walaja as Separation Wall stretches through Hebron

Halamish settlers raid Kobar village, Israeli forces intervene, injure 1 Palestinian, escorting the fleeing settlers

7. 8. 2017

Al Dschasira soll in Israel schweigen


Schließung von Al-Dschasira


Israel moves to close Al Jazeera, ban its journalists


Israel plans to shut down local Al-Jazeera offices

Israel- Opposition fordert den Rücktritt Netanjahus


Für Netanjahu wird es eng

Demolition Orders Strike al-Walaja as Separation Wall Stretches through Hebron

Navy Fires on Homes and Fishermen in Gaza

Palestinians cannot exit with food, toiletries or electronic devices at Erez Crossing

Mandela’s grandson urges Israeli envoy’s expulsion from S Africa, cutting off of all ties

South African MPs turn down meeting with Israeli group

Palestinians grieve loved ones killed at Friday prayers

How the Blockade Hurts Children (VIDEO)

As Congress Tries to Criminalize BDS, the Democratic Socialists of America Endorse It

 

‘They Can't Stop Us’ — World Mourns Execution of Palestinian-Syrian Activist Bassel Khartabil Safadi by the Assad Regime

Rights group: Israel bans Gazans from travelling with laptops

Youngest prisoner in Israeli jails to start hunger strike

Can Israel transfer its Palestinian population?

Israeli Settlements Almost Triple in First Half of 2017

Arrests in the city of Jerusalem

The End of This Road: The Decline of the Palestinian National Movement
 

Palestinian, Israeli girls camp for peace in US wilderness

EU removes video featuring Israeli genocide advocate


Pictures: 1097 settlers break into Al-Aqsa Mosque

Israeli MKs seek executing Palestinian prisoners

A double win for Palestinians

Lebanon appreciates Iran's support for Palestinian resistance

12 Palestinians Abducted in West Bank Raids

Donald Trump Inspires Graffiti on Bethlehem Wall

Australian artist mocks Trump on Israeli Apartheid Wall

Israel completes building Apartheid Wall in Al-Khalil

Gazans have no alternative to polluted beaches

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (27 July – 02 August 2017)

Palestinian Youth Beaten and Tortured in Israeli Prison

‘It’s about revenge’- Court revokes Israeli citizenship of alleged Palestinian attacker

Israel opens investigation into deadly shooting at Israeli embassy in Amman

Gazans demonstrate against ‘terrorism’ in Egypt

Israeli settlers hurl rocks at Palestinian homes in Hebron's Old City

Israeli naval forces open fire at fishermen in northern Gaza Strip

Halamish settlers raid Kobar village, Israeli forces intervene, injure 1 Palestinian, escorting the fleeing settlers

The war on Israeli BDS supporters

Surge in Israeli attacks on journalists

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'I will not be bullied, intimidated threatened over my unshakeable support for Palestinian liberation' -- Linda Sarsour

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Israeli Occupation Forces Attack Peaceful Sit-in Demonstration in Khursa [VIDEO]

Bethlehem Area Villagers Urge Intervention as Israeli Government Prepares to Demolish 14 Homes in Al-Walaja Village

Israeli Soldiers Attack Nonviolent Protesters in Ni’lin

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Army Abducts A Child And A Man In Hebron; Colonists And Soldiers Injure Three Palestinians

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5. 8. 2017

In leaked transcript of White House call, Trump lauds Israel's wall

Israeli court finds settler homes built on West Bank plots controlled by the Palestinian Authority

‘Disappointed’ AIPAC targets Gillibrand for removing her name from boycott bill

Far-right Israelis vow to change status quo at Jerusalem holy sites

Anklage gegen Netanjahu möglich

 

Korruptionsvorwürfe gegen Netanjahu erhärten sich

Army Abducts A Child, Injures Several Palestinians Near Jenin

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Israel Issues Demolition Orders Against Twenty Homes Near Jerusalem

Army Abducts Two Palestinians In Jerusalem

Army Injures One Palestinian In Bethlehem


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