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Montag, 24. Juli 201713:11  -     facebook     LINKS       ARCHIV      BDS      THEMEN

 

Israel sieht den Grund unter seinen Füßen versinken, dort wo es wichtig ist  - Palestine Update Nr. 55, 7. Juli 2017 - Ranjan Solomon  - Meinung - Trotz frenetischem politischem Theater durch Israel wurde der Sieg Palästinas bei der UNESCO nicht geschmälert: das Grab der Patriarchen wurde in die Liste der gefährdeten Orte aufgenommen.

Am 6. Juli sah das „Mennoniten-Netzwerk für Palästina/Israel“ (Menno-PIN), eine Grassrootbewegung der Mennoniten für Frieden mit Gerechtigkeit in Palästina/Israel den überwältigenden Sieg der Resolution „Frieden suchen in Israel und Palästina“ in der Kirche der Mennoniten der USA. Die Mennoniten verpflichteten sich, „Investitionen von Firmen einzustellen, die von der Besetzung profitieren“. Kirchenmitglieder fordern auf, die Verwendung von Produkten einzustellen, die mit der Besetzung in Zusammenhang stehen oder in israelischen Siedlungen in Verletzung internationaler Gesetze produziert werden; sie setzen sich auch ein für die Beendigung von US-Militärhilfe und des Waffenverkaufs in der Region.

Erst in der vergangenen Woche hat die „United Church of Christ“ die Grausamkeit Israels gegenüber Kindern verurteilt und Aktionen gefordert, den Missbrauch von Kindern durch Israel zu stoppen.

Während diese Aktionen Zeichen der Hoffnung bedeuten und lokalen und internationalen Widerstand darstellen, wird die Welt daran erinnert, wie nach 50 Jahren Okkupation die Westbank von einem Spinnennetz von Checkpoints, Siedlungen und Straßen nur für Israelis überzogen ist und normales palästinensisches Leben und Austausch von Fähigkeiten keinen Platz hat. Die Aussichten für eine gerechte Zweistaatenlösung sind düster. Israel hält seine strangulierende Hand seit 50 Jahren auf der Westbank. Unter dem Vorwand der Sicherheit greift es nach immer mehr strategischen Gebieten Palästinas. Die Angst bei denen, die Palästina beistehen wollen und noch mehr den Palästinensern, ist, dass in einigen Jahren eigentlich nichts mehr von Palästina übrig ist. Die Okkupation erscheint eine ewige Realität zu werden.

Trotz der düsteren politischen Prognose weigern sich die Menschen beständig, aufzuhören mit den Versuchen. Und sie haben sich auf Innovation und Kreativität verlegt. Palästinenser interpretieren jetzt die Geschichte neu, gehen Jahrhunderte zurück und rekonstruieren die Geschichte von einer neuen Sicht. Der Versuch besteht darin, die ihnen von den Kolonialmächten aufgezwungene Narrative neu zu denken und einen neuen Verlauf der vergangenen Zeiten zu finden, der auf Interpretationen der Geschichte beruht, die ihre Identität und ihr Nationalbewusstsein stärkt. Eine Gruppe von palästinensischen Organisationen arbeiten gemeinsam daran, eine Reihe von Visualisierungen der Situation im besetzten Ostjerusalem herzustellen. Die Graphiken werden die Wahrheit über Israels Apartheid-Praktiken in der Stadt beschreiben, seine Auswirkungen auf die palästinensische Bevölkerung und die krassen Verletzungen des internationalen humanitären Gesetzes und der Menschenrechte zeigen.

Da kann es zu Verzweiflung kommen, wenn israelische Militär- und anderer Maßnahmen der Politik zu Kummer und Unrecht führen. Aber schon der einzigartige Charles Chaplain sagte: „Du wirst nie einen Regenbogen finden, wenn du mit der Nase am Boden bleibst“.

 
 

 

UNESCO bestätigt die Aufnahme des Grabes in Hebron in die Liste der gefährdeten Plätze - Bei einem lebhaften Treffen verärgert die UNO Israel zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen mit einer Resolution, die das Pariarchengrab ein „gefährdetes palästinensisches Erbe“ nennt. 

Die UNESCO verabschiedete in einer stürmischen Sitzung eine (???) Anti-Israel-Resolution, (???) durch die das Grab der Patriarchen in der Altstadt von Hebron / Westbank als gefährdetes palästinensisches Welt-Kulturerbe eingestuft wurde. Zwölf Länder votierten für die Resolution, drei waren dagegen. Sechs Länder enthielten sich der Stimme.

Das Grab der Patriarchen, in der Bibel als Begräbnisplatz für die jüdischen Väter und Mütter beschrieben, ist nun der dritte kulturelle Ort auf der „Liste des gefährdeten Welt-Kulturerbes“, der dem Staat Palästina zugeordnet wurde. Die beiden anderen sind die Geburtsstelle von Jesus in Bethlehem und der „Kultur-Landstrich von Süd-Jerusalem“ rund um Battir.

Israel sagt, dass die Hebron-Resolution, die die Stadt als „islamisch“ bezeichnet, tausende Jahre jüdischer Verbindungen dort leugnet. „Sie versuchen, die jüdische Geschichte und die Geschichte der Region neu zu schreiben“, sagte ein israelischer Sprecher.

Israel hat hinter den Kulissen mit der Hilfe des amerikanischen Botschafters in der UNO, Nikki Haley, gegen die Resolution gearbeitet, indem er hinwies, die UNESCO solle ihren Fokus und ihre Aufmerksamkeit nicht „auf diese Art von symbolischer Aktion vergeuden“.

Die Fatah-Bewegung des Präsidenten der Palestinian Authority (PA), Mahmoud Abbas, war erfreut über das Votum und nennt es „historische Gerechtigkeit“. Es sei „wieder ein Reflektieren der internationalen Position, die der israelischen Politik entgegensteht, und unserer Stellung, die zurückweist, dass Jerusalem als Hauptstadt der Okkupation anerkannt wird“.        Lesen Sie mehr >>>

 

 
 

Enorme Zustimmung der US-Mennoniten zum Schutz vor israelischen Investitionen. - „Das palästinensische Volk hat Ungerechtigkeiten, Gewalt und Demütigung erlitten durch Kreuzzüge, Kolonisierung und seit 1967 durch die israelische Militärbesatzung und Flüchtlingslager im ganzen Mittleren Osten … Indem wir unsere Mittäterschaft in diesem Gewebe von Gewalt, Ungerechtigkeit und Leiden zugeben, wird Gottes Gnade uns helfen, konkrete Schritte zu gehen, um diesem Unrecht zu begegnen“.

Das Mennonite Palestine-Israel Network (Menno-PIN) – siehe Facebook – ist ein Basis-Netzwerk von Mennoniten, die für Frieden mit Gerechtigkeit in Palästina und Israel arbeiten.

Sie feiern in diesen Tagen die erfolgreiche Annahme der Resolution „Frieden suchen in Palästina und Israel“ (siehe Facebook) der Mennonitenkirche der USA beim jedes zweite Jahr in Orlando, FL stattfindenden Konvent. Die Resolution wurde mit der überwältigenden Mehrheit von fast 98 % der 548 Wahlberechtigten angenommen.

Die Resolution der Kirche der Mennoniten erklärt die Ablehnung der seit 50 Jahren existierenden Militärregierung Israels über Palästinenser in den besetzten Gebieten und verpflichtet sich, „Investitionen von Firmen abzuziehen, die von der Besetzung profitieren“. Die Resolution drängt auch Kirchenmitglieder, Produkte nicht zu kaufen, die mit der Besetzung in Zusammenhang stehen oder in israelischen Siedlungen auf besetztem palästinensischem Land in Verletzung von internationalem Recht und lang bestehender offizieller US-Politik produziert werden und sich einzusetzen für eine Beendigung der Militärhilfe der USA und der Waffenverkäufe in den Mittleren Osten.  

Die Resolution benennt auch Unrecht der Mennoniten gegenüber Palästinensern und Juden  und benennt konkrete Schritte, um dieses Unrecht anzusprechen. Sie benennt die derzeitige Realität von Antisemitismus weltweit, und wieweit Mennoniten in USA in das Leiden von Juden einbezogen sind, historisch, in der Gegenwart und theologisch. Kirchenmitglieder sind aufgefordert, Beziehungen zu palästinensisch-amerikanischen, muslimischen und jüdischen Gemeinden in den Vereinigten Staaten aufzubauen.  Menno-PIN freut sich, MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche aus ihren Reihen einsetzen zu können, um die Resolution in den nächsten Jahren lebendig umzusetzen. Mehr (englisch) >>>





 

Zweistaaten-Enttäuschung – Was ist von Palästina übriggeblieben?  - Fünfzig Jahre nach der Besetzung wird die Westbank zu einem Labyrinth von Checkpoints, Siedlungen und Straßen „nur für Israelis“ – und immer weniger Raum bleibt für Leben in Palästina, und fast nichts, um damit zu handeln. Heute liegen mehr als zu irgendeiner anderen Zeit seit 1967 wirkliche Projekte für die „Zweistaatenlösung“ auf Eis. Unter dem Vorwand der Sicherheit hält Israel an seiner Strangulierung der Westbank fest wie seit 50 Jahren, und während der Friedensprozess langsam und schmerzlich vor einer internationalen Zuseherschaft in einer Schleife ausläuft, frisst sich die Besetzung weiter und weiter ins Land. Ohne eine plötzliche und dramatische Umkehr um 180 Grad in der Politik und den Intentionen wird in einigen Jahren nichts mehr von Palästina übrig sein und die Besetzung ist eine permanente Wirklichkeit.   

Und die Palästinenser sagen: „Naksa? Wir leben jeden Tag in einer Naksa … Das dauert nicht erst seit 50 Jahren. Das hat schon 1936 angefangen, als die Juden in unser Land einzusickern begannen. Wir haben unser Land verlassen, als die Ausländer kamen. Zuerst kamen sie als Gäste, die nur zwei Monate lang zu bleiben gedachten und dann wollten sie wieder gehen. Aber keiner ist gegangen.“

Für die meisten Palästinenser ist das Leben schwierig, immer eingeschränkt wie ein Gefangener, in der Falle zwischen Mauern und Barrieren. Arbeiter müssen zur Arbeit in Ramallah Schleichwege fahren, Checkpoints vermeiden und durch ein Netz dieser sich ständig verändernden Hindernisse navigieren. Es wird zunehmend schwierig sich vorzustellen, dass eine israelische Regierung tausende Siedlungshäuser zerstören würde, oder aber mehr als 300.000 illegale Siedler aus der Westbank evakuieren und andere Plätze zu finden, wo diese in Israel siedeln könnten. Das müsste geschehen, damit die Zweistaaten-lösung verwirklicht wird. Aber erst im letzten Monat gab die Regierung grünes Licht für den Bau einer neuen Siedlung, der ersten seit 1992, genannt Amichai.  Mehr (englischer Text) >>>

 

 

Das imperiale Großbritannien fördert Religion, um palästinensischen Nationalismus zu stimulieren - Das British Empire regierte zwischen den beiden Weltkriegen über mehr Muslime als jeder andere Staat in der Weltgeschichte bis zu jener Zeit. Aus der Perspektive britischer Politik-macher war Palästina nicht nur eine andere Kolonie; dieser Ort war für die Muslime in der ganzen Welt hoch symbolisch.

In den gefährlichen und ungenauen Volks-Narrativen über die Palästinenser wird der Religion - einer schwarz-weiß-Erzählung von Islam versus Judentum – oft die Priorität an Bedeutung gegeben. Religiöse Identität wird oft als die einfache, nicht zu hinterfragende Antriebskraft hinter den Aktionen der Palästinenser quer durch die Geschichte gesehen.  Bei näherem Hinsehen zeigen sich freilich Flecken in dieser Wahrnehmung. Während der ottomanischen Zeit (Türken) werden sich die Menschen in Palästina vielleicht mehr über ihre Familien, Nachbarschaften, ihre Stadt oder ihren Beruf identifiziert haben, abhängig davon, welche Identität die Situation zu einer bestimmten Zeit gefordert hat. 

Wie in den meisten anderen Kulturen sind die palästinensischen Identitäten vermischt und geschichtet. Ihr Zugehörigkeitsgefühl zur jeweiligen sozialen Gruppe veränderte sich je nach Gesprächspartnern, die sie hatten, und richtete sich mehr nach der Situation als statisch zu sein. In Momenten, wo politische Themen wichtig waren, könnten sie sich eingegliedert haben je nach einer Reihe von sozialen, religiösen oder wirtschaftlichen Faktoren.

Das Gleiche gilt natürlich auch für Palästinenser heute. Aber trotzdem wird der Einfachheit halber palästinensisches Nationalbewusstsein oft in den Nachrichten und in der allgemeinen Meinung mit Islam vermischt, obwohl viele nationalbewusste Palästinenser  Christen waren und sind.  Mehr (englischer Text) >>>

 

 

 

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Darstellungen zur Situation des besetzten Ostjerusalem, und um Erklärungen über die palästinensischen Bewohner von Jerusalem bekannt zu machen: Sieben palästinensische Organisationen (CAC-Al-Quds University, JILAC, Die Gesellschaft von St. Yves, Al.Haq, BADIL, die Zivilkoalition für Rechte der Palästinenser in Jerusalem und Al-Shabaka) haben sich zusammengesetzt, um Palästina bildlich darzustellen und eine Reihe von plakativen Darstellungen und Texten über die Situation im besetzten Ostjerusalem zu produzieren. Die Graphiken sollen die israelischen Apartheid-Praktiken in der Stadt, ihre Auswirkungen auf die palästinensische Bevölkerung und die schweren Verletzungen der internationalen Rechte und des Menschenrechtsgesetzes bewusstmachen, das aus solchen Praktiken entsteht. Mehr (englischer Text) >>>                        Übersetzt: Gerhilde Merz

Israelis töten Israelis - Gideon Levy, 16..7.17 - Fünf bewaffnete Israelis  wurden am Freitag  am Aufgang zum Tempelberg nach einer kurzen  Schießerei  getötet.  Drei Israelis von Umm al-Fahm töteten  zwei  Polizei-Offiziere  aus den Städten  Maghar und Hurfeish im Norden.  Die Angreifer wurden in einem Kampf über die Kontrolle und Präsenz an dieser  heiligen und besetzten Stätte  getötet. Die Motive der Angreifer waren religiöse, nationalistische Motive oder eine Kombination von beidem,  aber egal wie, sie benützten gewalttätigen Widerstand gegen die Präsenz der Polizei am Eingang dessen, was für sie eine heilige Stätte war.

Nur die ethnische Zugehörigkeit der fünf genügte, um das Deck durcheinander zu bringen. Das war kein Terrorakt, wie wir es gewohnt sind. Die Angreifer  waren keine  Palästinenser aus den  Gebieten, ihre Opfer waren keine jüdischen  Israelis und die Operation war keine Terrorattacke: Terror  ist gegen Zivilisten gerichtet. Dies war kein  Beginn  eines Bürgerkriegs, aber es war eine Erinnerung, dass es selbst in Israel Leute gibt, die sich dem bewaffneten  Kampf gegen die  Besatzung hingeben. Es ist eine Erinnerung daran, dass sich jeder Israeli beunruhigen sollte.


„Haben die Schießer Hilfe von innen bekommen? Das Tabu, das auf dem Tempelberg gebrochen wurde“.


Israels Antwort war automatisch/ reflexartig, wie es immer nach einem Angriff war, bei dem Israelis getötet werden. Es versuchte zu zeigen, dass etwas geschieht, nachdem ein Druse in Uniform getötet wird, es dasselbe Geschehen ist, als wenn ein  Jude in Uniform getötet wird – kollektive Strafe und eine harsche Antwort. Der Tempelberg wurde für zwei Tage geschlossen, weil irgendetwas getan werden musste und die Trauerzelte in Umm al-Fahm wurden zerstört – vielleicht  als eine Alternative zum Zerstören des Hauses der Täter – eine äußerst ärgerliche Verletzung des Rechtes zu trauern.  Würde  jemand daran denken, Juden daran zu hindern Shiva zu sitzen, egal wer sie waren?


Die Politiker konkurrierten auch, um zu sehen, wer  den Angriff  in härterem Ton verurteilt, als ob dies wichtig wäre. Im Wettbewerb der Verurteilung war es  überraschender Weise  nicht das erste und wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal  der neu gewählte Vorsitzende der Labor-Partei,  Avi Gabbay. Er erachtete dies als „abscheulichen Terrorakt“ und nannte die Täter „verachtenswerte Mörder“.


Bei seinem nicht sehr viel versprechenden Debüt  konkurrierte er mit dem Stil  des Likuds Ofir Akunis  und Gilad Erdan. Wenn dies ein verachtenswerter Terrorakt war, wie würde  Gabbay das Sprengen eines Busses nennen, der voller Leute ist?  Und was würden  Grenzpolizei-Offiziere sagen, die ab und zu  ein vorbeigehendes palästinensisches Mädchen oder einen Jungen  mit einem Messer töten? Und vielleicht haben die Angreifer niemanden, der „sie mit einem Auftrag sandte?  Vielleicht gibt es  Araber, die selbst entscheiden?  Das ist nicht die Art und Weise, um eine linke Zentrums-Opposition aufzubauen.


Aber die komische Entlastung wurde – wie gewöhnlich – von dem Politiker geliefert, der von seinem  Selbstbewusstsein das verliert, was davon bleibt. Yesh Atid-Vorsitzender   Yair Lapid schrieb anscheinend mit vollem Ernst: „In ihrem Tod haben sie uns befohlen, zu leben.“ Lapid lebt in Ramat Aviv Gimel Dank dem >>>

Deutschland legt U-Boot-Deal offenbar auf Eis - Die israelische Korruptionsaffäre um deutsche U-Boot-Lieferungen hat Konsequenzen: Die Bundesregierung hat das Geschäft einem Bericht zufolge auf ein unbekanntes Datum verschoben - und schweigt.

Deutschland wird die unterschriftsreife Absichtserklärung über den Verkauf von drei U-Booten an Israel vorerst nicht unterschreiben. Das berichtet die israelische Tageszeitung "Jediot Achronot". Der Nationale Sicherheitsrat bestätigte den Bericht nach Angaben der Zeitung " Haaretz" am Dienstagmorgen.

Ursprünglich hätte die Unterzeichnung in der kommenden Woche erfolgen sollen, sie wurde nun aber auf ein unbekanntes Datum verschoben. Dass dies möglich ist, liegt laut dem Pressebericht an einer in der Absichtserklärung enthaltenen Klausel, die der deutschen Regierung das Recht dazu gibt.

Die Bundesregierung hat bisher jeden Kommentar zur den Vorgängen abgelehnt. Auf Nachfrage in der Bundespressekonferenz gab Regierungssprecher Steffen Seibert kürzlich wortreich vor, Berlin wisse über die Korruptionsermittlungen lediglich aus Medienberichten.

Am Dienstag teilte ein Regierungssprecher auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE lediglich mit, das angestrebte Abkommen über den Kauf der drei U-Boote und die Finanzierung sei "noch nicht unterzeichnet". Ansonsten aber verweigerte er jeden Kommentar zu den israelischen Presseberichten. >>>

The Palestinian Authority is on the verge of collapse, and collapse it should - Luke Peterson - 17. 7. 2017 - The Palestinian Authority, a historically toothless government operating within the confines of Israeli control and authority in the entirety of historic Palestine, may not be long for the world. Created in conjunction with the absurd geographical and political prescriptions that comprise the Oslo Accords in 1993, the PA was meant to embody a political pivot for the PLO, the secular, nationalist movement seeking to liberate Palestinian communities from the yoke of Israeli domination by any means necessary, including through the use of public acts of political violence. From robust, international fighting force to civil and political authority, the PLO cum PA (and the majority party within it, Fatah) slowly came to be internationally recognized as the sole legitimate representative of the Palestinian people. But over the last 25 years, the PA has grown fat from international donations and become complacent in its position of political dominance within the occupied Palestinian territory. It exists today largely for its own benefit and can be seen to be accomplishing little within its area of political influence other than extending its already unnaturally long life. >>>

Reports of the Special Committee to Investigate Israeli Practices

Report of the Special Committee to Investigate Israeli Practices Affecting the Human Rights of the Palestinian People and Other Arabs of the Occupied Territories (A/71/352)

Report of the Special Committee to Investigate Israeli Practices Affecting the Human Rights of the Palestinian People and Other Arabs of the Occupied Territories: Israeli settlements in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem, and the occupied Syrian Golan (A/67/375)

Report of the Special Committee to Investigate Israeli Practices Affecting the Human Rights of the Palestinian People and Other Arabs of the Occupied Territories: Israeli practices affecting the human rights of the Palestinian people in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem (A/67/372)


UNO beschuldigt Israel wegen der Verschlechterung der humanitären Situation in Palästina - Während ihres Besuchs sammelten die Experten auch Zeugenaussagen über Einschüchterungen und Festnahmen von Menschenrechtsaktivisten und Journalisten durch israelische Amtsträger. Laut einem Komuniquee hat ein Sonderkomitee der Vereinten Nationen Israel beschuldigt, mit ihrer Politik und ihren Praktiken in den besetzten palästinensischen Gebieten die Situation der Menschenrechte zu verschlechtern. In der Note, die nach der jährlichen Visite des Komitees in Jordanien veröffentlicht wurde, wiederholt die Organisation ihre Bestürzung über die Verschlechterung der Situation in Gaza, den mangelnden Schutz inhaftierter palästinensischer Minderjähriger und die immer größeren Behinderungen von Aktivisten und Journalisten. Wie EFE berichtet, sammelten die Mitglieder des Komitees Zeugenaussagen über die Expansion der israelischen Siedlungen, den fortgesetzten Einsatz von Gewalt und die Administrativhaft durch Sicherheitskräfte >>>


Die aktuelle INAMO


»Kritische Politische Ökonomie des Nahen- und Mittleren Ostens«


Heft Nr. 90
Jahrgang 23, Sommer 2017, 70 Seiten
Juli 2017

Mit Beiträgen von:
Jens Heibach, Sascha Radl, Adam Hanieh, Adam Pal, Brecht de Smet, Marie Wehner, Barış Yıldırım, Foti Benlisoy, Ava Matheis, Nora V. Schmid, Diana Bashur, Patrick Cockburn, Eleonora Roldán Mendívil, Alexander Flores und Roman Deckert
 

Mit Rezensionen von: Imad Mustafa, Asghar Schirazi, Adrian Paukstat, Werner Ruf

 

 

 

 

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Nachrichten - Berichte

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