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Donnerstag, 20. Juli 201719:15  -     facebook     LINKS       ARCHIV      BDS      THEMEN

 

Mikrofonpanne offenbart Netanyahu-Lästerei - Es sollte ein privater Besuch werden - aber ein Mikrofon war angeschaltet, als sich Israels Premier Netanyahu mit seinem ungarischen Kollegen Orbán traf. Es wurde heikel. So war das sicher nicht geplant: Benjamin Netanyahu ist dabei erwischt worden, wie er massive Kritik an der EU äußerte.

(…) Es sei "verrückt", wie die EU Israel behandele, sagte Netanyahu demnach. "Die Europäische Union ist die einzige Vereinigung von Ländern weltweit, die ihre Beziehungen mit Israel an politische Bedingungen knüpft", wird er zitiert.


(…) "Europa gefährdet seine eigene Entwicklung, indem es seine Beziehung zu Israel in Gefahr bringt wegen dieses verrückten Versuchs, Bedingungen zu schaffen", sagte er laut "ynet" weiter. "Europa muss sich entscheiden, ob es leben und gedeihen will oder ausdörren und verschwinden." >>>



 


Netanjahu – „Verhalten der EU gegenüber Israel ist verrückt“ - Boris Kálnoky - Benjamin Netanyahu wurde dabei ertappt, wie er massive Kritik an der EU äußerte. (…) ein Kollege der israelischen Zeitung „Ha’aretz“ probierte die Kopfhörer aus und stellte fest, dass bereits etwas zu hören war, obwohl die Politiker noch gar nicht zur Pressekonferenz erschienen waren. Es war das Gespräch der Regierungschefs hinter geschlossenen Türen, was über ein offenes Mikrofon zu hören war (…)

Auch Orbán kritisiert Union - Ungarns Ministerpräsident Orbán setzte noch einen drauf: „Herr Netanjahu, die EU ist sogar noch einzigartiger. Sie erlegt nicht nur Ländern außerhalb der EU Bedingungen auf, auch jenen innerhalb der EU.“ >>>

 

 

Das alles zeigt wieder wie der Antisemitismus Vorwurf instrumentalisiert wird und wie schnell man kein Antisemit mehr ist  - Abraham Melzer - Am 19. Juli 2017 besuchte Benjamin Netanjahu Ungarn, wo er sich mit den Staatschefs der Visegrád-Staaten – Ungarn, Polen, Tschechien-Slowakei – traf. In Springers DIE WELT konnte man ein Tag danach lesen, dass für den israelischen Premier Antisemitismus ein geringeres Problem sei, als die scharfe Kritik in vielen Ländern der EU. Netanjahu sagte in einer gemeinsamen Pressekonferenz: „Die ständige Kritik an Israel sei ein ´moderner Antizionismus`. Er hat es sich wohl verkniffen zu sagen ´ein moderner Antisemitismus`.

Netanjahus Besuch zeigte wieder einmal wie verwischt und ineinander verwoben der Philosemitismus und der Antisemitismus sind. Es war ein ungemein wertvoller Besuch für den ungarischen Präsidenten Orbán, dessen Land oft antisemitischer Tendenzen bezichtigt wird. Aber von Netanjahu hat er jetzt ganz offiziell und feierlich den ersehnten Persil-Kosher-Schein bekommen. Würde denn ein israelischer Premier wirklich ein Land oder eine Regierung beehren, die antisemitisch sind? Manche Kritiker der israelischen Politik würden diese rhetorische Frage mit Ja beantworten. Ungarns Außenminister Péter Szijjártó versäumte auch keine Minute, dies politisch auszuschlachten. Nach Netanjahus Besuch, sagte er, könne fortan niemand mehr Ungarn des Antisemitismus bezichtigen.

Das alles zeigt wieder wie der Antisemitismus Vorwurf instrumentalisiert wird und wie schnell man kein Antisemit mehr ist, wenn man Israels Politik unterstützt. Wenn man immer auf Israels Seite steht, kann man kein Antisemit sein. In der Umkehr heißt es, wenn man Israel kritisiert ist man ein Antisemit.

Die Kinder von Nabi Saleh in israelischen Gefängnissen: ein Gespräch mit Bassem Tamimi - (Seit Beginn der Demonstrationen gegen die Siedlungen 2009 sind fast 100 Kinder aus Nabi Saleh verhaftet worden.) - 18.07.2017 - Richard Hardigan - Die Demonstrationen im Westbankdorf Nabi Saleh begannen im Dezember 2009. Die Dorfbewohner protestierten gegen den Raub einer örtlichen Quelle, die in der Nähe der illegalen israelischen Siedlung Halamish liegt, es war aber auch ein Kampf gegen die Besatzung an sich. Die israelischen Autoritäten reagierten auf brutale Weise auf die Proteste. Zusätzlich zu den drei Toten und zahlreichen Verletzten im Lauf der Jahre war die Behandlung der Kinder besonders erschreckend. Laut Defense for Children International – Palestine waren die Gesamtstatistiken bezüglich der Inhaftierung palästinensischer Kinder durch die Besatzungsmacht erschütternd:

Israel ist das einzige Land der Welt, das Kinder automatisch vor Militärgerichten verfolgt, die keine wirklich fairen Prozesse garantieren. Seit 2000 wurde mindestens 8000 Kinder verhaftet und im israelischen Militärgerichtssystem verfolgt, das für systematische Mißhandlungen und Folter palästinensischer Kinder bekannt ist.

Ich traf Bassem Tamimi, einen der Organisatoren der Demonstrationen am 15. Juli in seinem Haus. Wir hatten uns verabredet, um über die Situation der Kinder des Dorfes zu sprechen, die zur Zeit von den Israelis festgehalten werden. Mohammed, Ahmed Shakir, Yousef Tamimi, 16 und Ahmed Sami Oudi Tamimi, 17 wurden am 24. April 2017 verhaftet und sind seither im Gefängnis.

Ahmed Shakirs Mutter, deren älterer Sohn Mahmoud ebenfalls während der Razzia verhaftet worden war, wurde nicht erlaubt einen ihrer beiden Söhne zu sehen, außer während der Gerichtsverhandlung. Sie kam zum Gespräch dazu und schilderte die Umstände der brutalen Festnahme. "Etwa 15 Soldaten kamen in unser Haus und fragten jeden, wer er sei. Mich stießen sie weg, als ich versuchte Ahmed Kleidungsstücke mitzugeben. Es war damals sehr kalt", sagte sie.

Ahmed Sami erwartet seine zweite Gerichtsverhandlung, während Ahmed Shakir und Mohammed aufgrund der Aussage eines Soldaten, er sei Zeuge, dass die beiden Jungen Steine geworfen hätten, bereits verurteilt wurden.

"Soldaten können sagen, was sie wollen, man wird ihnen glauben", sagte Bassem Tamimi grimmig. Tamimis mangelndes Vertrauen in die israelische Justiz ist nicht schwer zu verstehen. Bis zum Jahr 2012 ist er elf Mal verhaftet worden und verbrachte drei Jahre ohne Anklage oder Gerichtsverfahren in Administrationshaft. 1993 wurde er während eines Verhörs so stark geschlagen, dass er acht Tage lang bewußtlos war; nach einer Notoperation am Gehirn wurde er 40 Tage in Isolationshaft gesetzt, bevor er entlassen wurde.

Nach einer Verhaftung 2011 wurde er 13 Monate festgehalten, bevor er für schuldig befunden wurde illegale Proteste organisiert und Jugendliche aufgefordert zu haben Steine auf israelische Soldaten zu werfen. Die Verurteilung gründete sich weitgehend auf das Geständnis eines Minderjährigen, dem kein Zugang zu einem Anwalt während des Verhörs erlaubt worden war. (Ein herausgegebenes Video, das Aktivisten der Associated Press übergegeben hatten, zeigt einen Vernehmungsbeamten, der den Jungen anschreit, er solle zugeben, dass Bassem ihn aufgefordert habe Steine zu werfen.)

Der Gerichtsprozess hat internationale Aufmerksamkeit erregt; europäische Diplomaten wohnten ihm bei. EU-Außenpolitikchefin Catherine Ashton äußerte ihre Bedenken bezüglich der Fairness des Gerichtsverfahrens und erklärte, "die EU betrachte Bassem Tamimi als einen Verteidiger der Menschenrechte, der sich im gewaltfreien Protest gegen die Expansion einer israelischen Siedlung auf Land, das seinem Dorf in der Westbank gehört, engagiert." Ahmed Shakir und Mohammed sollen planmäßig in den nächsten zwei Wochen freigelassen werden, jeder der beiden muss eine Strafe von 3.000 NIS ($834) zahlen; das Schicksal von Ahmed Sami ist noch nicht entschieden.

Fast das ganze Gespräch mit Bassem Tamimi fand in gedrückter Stimmung statt, es endete aber damit, dass Tamimi und seine Frau zu einer Hochzeit eilten.

Was wir damals nicht wußten, dass nur wenige Stunden später israelische Soldaten im Morgengrauen in das Dorf kamen und während einer Razzia zu seiner Festnahme den 34-j. Amr Ahmed Khalil aus dem Nachbardorf Kafr Ein erschossen. Er war verdächtigt worden, nördlich von Ramallah aus einem fahrenden Fahrzeug geschossen zu haben.          Quelle              Übersetzung: K. Nebauer

PRESSEMITTEILUNG - Koordinationsrat der Muslime (KRM) zu der Schließung der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem - Die im KRM zusammengeschlossenen Religionsgemeinschaften * nehmen zu der jüngsten Eskalation in Jerusalem folgend Stellung:

„Eines der wichtigsten Heiligtümer des Islam - die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem - wurde zum ersten Mal seit 1969 für muslimische Betende durch die Israelischen Sicherheitskräfte geschlossen. Zudem sehen die neuen israelischen Sicherheitsmaßnahmen Metalldetektoren an den Zugängen zu den Gebetsplätzen der Heiligtümer vor. Die Schließung verstößt gegen das universelle Menschenrecht der ungehinderten Religionsausübung und gegen internationales Recht, was auch regelt, dass die Muslime für die Verwaltung innerhalb der Heiligen Stätte zuständig sind.

Deshalb verurteilen wir dies und befürchten darin eine weitere Eskalationsstufe, die weder der Sicherheit der Palästinenser und Israelis noch dem Frieden in dieser Region dient. Wir rufen die Weltgemeinschaft, die nationalen Regierungen, allen voran die Bundesregierung auf, so schnell wie möglich alles Erdenkliche zu tun, damit dieser Eskalation Einhalt geboten wird.
Die Schließung der Al-Aqsa-Moschee mit Predigtverbot zum Freitagsgebet am höchsten Feiertag in der Woche der Muslime, trägt nicht zur Lösung des Konfliktes bei. Es muss vor allem alles getan werden, dass der Konflikt nicht weiter religiös aufgeladen wird.

Wir rufen besonders in diesen Tagen die drei monotheistischen Religionsgemeinschaften auf für den Frieden mit Wort und Tat einzutreten und für ihn zu beten. Menschen jüdischen Glaubens sind nicht die Feinde der Menschen muslimischen Glaubens und umgekehrt. Beide, so wie auch die Christen, entstammen demselben Ursprung, und zwar im Heiligen Land mit einem gemeinsamen Stammvater Abraham."  Köln/Berlin 19.07.2017

Video: Is Israel a step closer to al-Aqsa takeover? - Ali Abunimah - For the first time in decades, Israel closed the al-Aqsa mosque compound in Jerusalem’s Old City to Friday prayers.
 



The closure followed an attack near an entrance to the compound which houses the al-Aqsa mosque, one of the holiest sites for Muslims.

Three Palestinian citizens of Israel ambushed police officers, fatally injuring two and lightly wounding another.

The assailants fled back into the compound where there was reportedly an exchange of fire before the Palestinians were killed by Israeli occupation forces.

Since the killings on Friday morning, Israel has arrested dozens of employees of the Waqf, the Islamic trust that oversees the holy site.

When the compound was reopened two days later, Palestinians and Waqf officials refused to enter, objecting to metal detectors installed by Israel.

They have continued to stage sit-ins and perform prayers in the streets around the compound in protest of the Israeli restrictions.

Israeli forces have injured scores of worshippers as protests continued into Tuesday night.

Independent journalist Dan Cohen says that in reporting these events mainstream media have missed a critical part of the story. >>>

Bethlehem-Opening of the Innovation Hotel

 

Innovasion : A new hotel in Bethlehem to develop Palestinian tourism - Several dignitaries were present during the inaguration of Innovasion this past Tuesday, there among the minister of Turism Rula Ma’ay’ahas, Deputy Governor of Bethlehem Mohammad Taha Abu Alia, the deputy council of Italy and other businessmen in the Tourism sector.

Innovasion is a brand new hotel that has opened in Bethlehem with the idea of creating a place to foster openness and dialogue.

The ceremony began with the minister of Tourism, Bishop Theophultex, Deputy Governor of Bethlehem and Bethlehem Mayor Anton Salman cutting the opening ribbon of the hotel to start the formal implementation of its services.

It was thereafter followed by a number of speeches praising the efforts made to open Innovasion which is said to be a landmark and a quality addition in the field of hotels and tourism in the Bethlehem area and the country in general. >>>

19. 7. 2017

Israel sieht den Grund unter seinen Füßen versinken, dort wo es wichtig ist  - Palestine Update Nr. 55, 7. Juli 2017 - Ranjan Solomon  - Meinung - Trotz frenetischem politischem Theater durch Israel wurde der Sieg Palästinas bei der UNESCO nicht geschmälert: das Grab der Patriarchen wurde in die Liste der gefährdeten Orte aufgenommen.

Am 6. Juli sah das „Mennoniten-Netzwerk für Palästina/Israel“ (Menno-PIN), eine Grassrootbewegung der Mennoniten für Frieden mit Gerechtigkeit in Palästina/Israel den überwältigenden Sieg der Resolution „Frieden suchen in Israel und Palästina“ in der Kirche der Mennoniten der USA. Die Mennoniten verpflichteten sich, „Investitionen von Firmen einzustellen, die von der Besetzung profitieren“. Kirchenmitglieder fordern auf, die Verwendung von Produkten einzustellen, die mit der Besetzung in Zusammenhang stehen oder in israelischen Siedlungen in Verletzung internationaler Gesetze produziert werden; sie setzen sich auch ein für die Beendigung von US-Militärhilfe und des Waffenverkaufs in der Region.

Erst in der vergangenen Woche hat die „United Church of Christ“ die Grausamkeit Israels gegenüber Kindern verurteilt und Aktionen gefordert, den Missbrauch von Kindern durch Israel zu stoppen.

Während diese Aktionen Zeichen der Hoffnung bedeuten und lokalen und internationalen Widerstand darstellen, wird die Welt daran erinnert, wie nach 50 Jahren Okkupation die Westbank von einem Spinnennetz von Checkpoints, Siedlungen und Straßen nur für Israelis überzogen ist und normales palästinensisches Leben und Austausch von Fähigkeiten keinen Platz hat. Die Aussichten für eine gerechte Zweistaatenlösung sind düster. Israel hält seine strangulierende Hand seit 50 Jahren auf der Westbank. Unter dem Vorwand der Sicherheit greift es nach immer mehr strategischen Gebieten Palästinas. Die Angst bei denen, die Palästina beistehen wollen und noch mehr den Palästinensern, ist, dass in einigen Jahren eigentlich nichts mehr von Palästina übrig ist. Die Okkupation erscheint eine ewige Realität zu werden.

Trotz der düsteren politischen Prognose weigern sich die Menschen beständig, aufzuhören mit den Versuchen. Und sie haben sich auf Innovation und Kreativität verlegt. Palästinenser interpretieren jetzt die Geschichte neu, gehen Jahrhunderte zurück und rekonstruieren die Geschichte von einer neuen Sicht. Der Versuch besteht darin, die ihnen von den Kolonialmächten aufgezwungene Narrative neu zu denken und einen neuen Verlauf der vergangenen Zeiten zu finden, der auf Interpretationen der Geschichte beruht, die ihre Identität und ihr Nationalbewusstsein stärkt. Eine Gruppe von palästinensischen Organisationen arbeiten gemeinsam daran, eine Reihe von Visualisierungen der Situation im besetzten Ostjerusalem herzustellen. Die Graphiken werden die Wahrheit über Israels Apartheid-Praktiken in der Stadt beschreiben, seine Auswirkungen auf die palästinensische Bevölkerung und die krassen Verletzungen des internationalen humanitären Gesetzes und der Menschenrechte zeigen.

Da kann es zu Verzweiflung kommen, wenn israelische Militär- und anderer Maßnahmen der Politik zu Kummer und Unrecht führen. Aber schon der einzigartige Charles Chaplain sagte: „Du wirst nie einen Regenbogen finden, wenn du mit der Nase am Boden bleibst“.

 
 

 

UNESCO bestätigt die Aufnahme des Grabes in Hebron in die Liste der gefährdeten Plätze - Bei einem lebhaften Treffen verärgert die UNO Israel zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen mit einer Resolution, die das Pariarchengrab ein „gefährdetes palästinensisches Erbe“ nennt. 

Die UNESCO verabschiedete in einer stürmischen Sitzung eine (???) Anti-Israel-Resolution, (???) durch die das Grab der Patriarchen in der Altstadt von Hebron / Westbank als gefährdetes palästinensisches Welt-Kulturerbe eingestuft wurde. Zwölf Länder votierten für die Resolution, drei waren dagegen. Sechs Länder enthielten sich der Stimme.

Das Grab der Patriarchen, in der Bibel als Begräbnisplatz für die jüdischen Väter und Mütter beschrieben, ist nun der dritte kulturelle Ort auf der „Liste des gefährdeten Welt-Kulturerbes“, der dem Staat Palästina zugeordnet wurde. Die beiden anderen sind die Geburtsstelle von Jesus in Bethlehem und der „Kultur-Landstrich von Süd-Jerusalem“ rund um Battir.

Israel sagt, dass die Hebron-Resolution, die die Stadt als „islamisch“ bezeichnet, tausende Jahre jüdischer Verbindungen dort leugnet. „Sie versuchen, die jüdische Geschichte und die Geschichte der Region neu zu schreiben“, sagte ein israelischer Sprecher.

Israel hat hinter den Kulissen mit der Hilfe des amerikanischen Botschafters in der UNO, Nikki Haley, gegen die Resolution gearbeitet, indem er hinwies, die UNESCO solle ihren Fokus und ihre Aufmerksamkeit nicht „auf diese Art von symbolischer Aktion vergeuden“.

Die Fatah-Bewegung des Präsidenten der Palestinian Authority (PA), Mahmoud Abbas, war erfreut über das Votum und nennt es „historische Gerechtigkeit“. Es sei „wieder ein Reflektieren der internationalen Position, die der israelischen Politik entgegensteht, und unserer Stellung, die zurückweist, dass Jerusalem als Hauptstadt der Okkupation anerkannt wird“.        Lesen Sie mehr >>>

 

 
 

Enorme Zustimmung der US-Mennoniten zum Schutz vor israelischen Investitionen. - „Das palästinensische Volk hat Ungerechtigkeiten, Gewalt und Demütigung erlitten durch Kreuzzüge, Kolonisierung und seit 1967 durch die israelische Militärbesatzung und Flüchtlingslager im ganzen Mittleren Osten … Indem wir unsere Mittäterschaft in diesem Gewebe von Gewalt, Ungerechtigkeit und Leiden zugeben, wird Gottes Gnade uns helfen, konkrete Schritte zu gehen, um diesem Unrecht zu begegnen“.

Das Mennonite Palestine-Israel Network (Menno-PIN) – siehe Facebook – ist ein Basis-Netzwerk von Mennoniten, die für Frieden mit Gerechtigkeit in Palästina und Israel arbeiten.

Sie feiern in diesen Tagen die erfolgreiche Annahme der Resolution „Frieden suchen in Palästina und Israel“ (siehe Facebook) der Mennonitenkirche der USA beim jedes zweite Jahr in Orlando, FL stattfindenden Konvent. Die Resolution wurde mit der überwältigenden Mehrheit von fast 98 % der 548 Wahlberechtigten angenommen.

Die Resolution der Kirche der Mennoniten erklärt die Ablehnung der seit 50 Jahren existierenden Militärregierung Israels über Palästinenser in den besetzten Gebieten und verpflichtet sich, „Investitionen von Firmen abzuziehen, die von der Besetzung profitieren“. Die Resolution drängt auch Kirchenmitglieder, Produkte nicht zu kaufen, die mit der Besetzung in Zusammenhang stehen oder in israelischen Siedlungen auf besetztem palästinensischem Land in Verletzung von internationalem Recht und lang bestehender offizieller US-Politik produziert werden und sich einzusetzen für eine Beendigung der Militärhilfe der USA und der Waffenverkäufe in den Mittleren Osten.  

Die Resolution benennt auch Unrecht der Mennoniten gegenüber Palästinensern und Juden  und benennt konkrete Schritte, um dieses Unrecht anzusprechen. Sie benennt die derzeitige Realität von Antisemitismus weltweit, und wieweit Mennoniten in USA in das Leiden von Juden einbezogen sind, historisch, in der Gegenwart und theologisch. Kirchenmitglieder sind aufgefordert, Beziehungen zu palästinensisch-amerikanischen, muslimischen und jüdischen Gemeinden in den Vereinigten Staaten aufzubauen.  Menno-PIN freut sich, MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche aus ihren Reihen einsetzen zu können, um die Resolution in den nächsten Jahren lebendig umzusetzen. Mehr (englisch) >>>





 

Zweistaaten-Enttäuschung – Was ist von Palästina übriggeblieben?  - Fünfzig Jahre nach der Besetzung wird die Westbank zu einem Labyrinth von Checkpoints, Siedlungen und Straßen „nur für Israelis“ – und immer weniger Raum bleibt für Leben in Palästina, und fast nichts, um damit zu handeln. Heute liegen mehr als zu irgendeiner anderen Zeit seit 1967 wirkliche Projekte für die „Zweistaatenlösung“ auf Eis. Unter dem Vorwand der Sicherheit hält Israel an seiner Strangulierung der Westbank fest wie seit 50 Jahren, und während der Friedensprozess langsam und schmerzlich vor einer internationalen Zuseherschaft in einer Schleife ausläuft, frisst sich die Besetzung weiter und weiter ins Land. Ohne eine plötzliche und dramatische Umkehr um 180 Grad in der Politik und den Intentionen wird in einigen Jahren nichts mehr von Palästina übrig sein und die Besetzung ist eine permanente Wirklichkeit.   

Und die Palästinenser sagen: „Naksa? Wir leben jeden Tag in einer Naksa … Das dauert nicht erst seit 50 Jahren. Das hat schon 1936 angefangen, als die Juden in unser Land einzusickern begannen. Wir haben unser Land verlassen, als die Ausländer kamen. Zuerst kamen sie als Gäste, die nur zwei Monate lang zu bleiben gedachten und dann wollten sie wieder gehen. Aber keiner ist gegangen.“

Für die meisten Palästinenser ist das Leben schwierig, immer eingeschränkt wie ein Gefangener, in der Falle zwischen Mauern und Barrieren. Arbeiter müssen zur Arbeit in Ramallah Schleichwege fahren, Checkpoints vermeiden und durch ein Netz dieser sich ständig verändernden Hindernisse navigieren. Es wird zunehmend schwierig sich vorzustellen, dass eine israelische Regierung tausende Siedlungshäuser zerstören würde, oder aber mehr als 300.000 illegale Siedler aus der Westbank evakuieren und andere Plätze zu finden, wo diese in Israel siedeln könnten. Das müsste geschehen, damit die Zweistaaten-lösung verwirklicht wird. Aber erst im letzten Monat gab die Regierung grünes Licht für den Bau einer neuen Siedlung, der ersten seit 1992, genannt Amichai.  Mehr (englischer Text) >>>

 

 

Das imperiale Großbritannien fördert Religion, um palästinensischen Nationalismus zu stimulieren - Das British Empire regierte zwischen den beiden Weltkriegen über mehr Muslime als jeder andere Staat in der Weltgeschichte bis zu jener Zeit. Aus der Perspektive britischer Politik-macher war Palästina nicht nur eine andere Kolonie; dieser Ort war für die Muslime in der ganzen Welt hoch symbolisch.

In den gefährlichen und ungenauen Volks-Narrativen über die Palästinenser wird der Religion - einer schwarz-weiß-Erzählung von Islam versus Judentum – oft die Priorität an Bedeutung gegeben. Religiöse Identität wird oft als die einfache, nicht zu hinterfragende Antriebskraft hinter den Aktionen der Palästinenser quer durch die Geschichte gesehen.  Bei näherem Hinsehen zeigen sich freilich Flecken in dieser Wahrnehmung. Während der ottomanischen Zeit (Türken) werden sich die Menschen in Palästina vielleicht mehr über ihre Familien, Nachbarschaften, ihre Stadt oder ihren Beruf identifiziert haben, abhängig davon, welche Identität die Situation zu einer bestimmten Zeit gefordert hat. 

Wie in den meisten anderen Kulturen sind die palästinensischen Identitäten vermischt und geschichtet. Ihr Zugehörigkeitsgefühl zur jeweiligen sozialen Gruppe veränderte sich je nach Gesprächspartnern, die sie hatten, und richtete sich mehr nach der Situation als statisch zu sein. In Momenten, wo politische Themen wichtig waren, könnten sie sich eingegliedert haben je nach einer Reihe von sozialen, religiösen oder wirtschaftlichen Faktoren.

Das Gleiche gilt natürlich auch für Palästinenser heute. Aber trotzdem wird der Einfachheit halber palästinensisches Nationalbewusstsein oft in den Nachrichten und in der allgemeinen Meinung mit Islam vermischt, obwohl viele nationalbewusste Palästinenser  Christen waren und sind.  Mehr (englischer Text) >>>

 

 

 

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Darstellungen zur Situation des besetzten Ostjerusalem, und um Erklärungen über die palästinensischen Bewohner von Jerusalem bekannt zu machen: Sieben palästinensische Organisationen (CAC-Al-Quds University, JILAC, Die Gesellschaft von St. Yves, Al.Haq, BADIL, die Zivilkoalition für Rechte der Palästinenser in Jerusalem und Al-Shabaka) haben sich zusammengesetzt, um Palästina bildlich darzustellen und eine Reihe von plakativen Darstellungen und Texten über die Situation im besetzten Ostjerusalem zu produzieren. Die Graphiken sollen die israelischen Apartheid-Praktiken in der Stadt, ihre Auswirkungen auf die palästinensische Bevölkerung und die schweren Verletzungen der internationalen Rechte und des Menschenrechtsgesetzes bewusstmachen, das aus solchen Praktiken entsteht. Mehr (englischer Text) >>>                        Übersetzt: Gerhilde Merz

Israelis töten Israelis - Gideon Levy, 16..7.17 Haaretz - Fünf bewaffnete Israelis  wurden am Freitag  am Aufgang zum Tempelberg nach einer kurzen  Schießerei  getötet.  Drei Israelis von Umm al-Fahm töteten  zwei  Polizei-Offiziere  aus den Städten  Maghar und Hurfeish im Norden.  Die Angreifer wurden in einem Kampf über die Kontrolle und Präsenz an dieser  heiligen und besetzten Stätte  getötet. Die Motive der Angreifer waren religiöse, nationalistische Motive oder eine Kombination von beidem,  aber egal wie, sie benützten gewalttätigen Widerstand gegen die Präsenz der Polizei am Eingang dessen, was für sie eine heilige Stätte war.

Nur die ethnische Zugehörigkeit der fünf genügte, um das Deck durcheinander zu bringen. Das war kein Terrorakt, wie wir es gewohnt sind. Die Angreifer  waren keine  Palästinenser aus den  Gebieten, ihre Opfer waren keine jüdischen  Israelis und die Operation war keine Terrorattacke: Terror  ist gegen Zivilisten gerichtet. Dies war kein  Beginn  eines Bürgerkriegs, aber es war eine Erinnerung, dass es selbst in Israel Leute gibt, die sich dem bewaffneten  Kampf gegen die  Besatzung hingeben. Es ist eine Erinnerung daran, dass sich jeder Israeli beunruhigen sollte.


„Haben die Schießer Hilfe von innen bekommen? Das Tabu, das auf dem Tempelberg gebrochen wurde“.


Israels Antwort war automatisch/ reflexartig, wie es immer nach einem Angriff war, bei dem Israelis getötet werden. Es versuchte zu zeigen, dass etwas geschieht, nachdem ein Druse in Uniform getötet wird, es dasselbe Geschehen ist, als wenn ein  Jude in Uniform getötet wird – kollektive Strafe und eine harsche Antwort. Der Tempelberg wurde für zwei Tage geschlossen, weil irgendetwas getan werden musste und die Trauerzelte in Umm al-Fahm wurden zerstört – vielleicht  als eine Alternative zum Zerstören des Hauses der Täter – eine äußerst ärgerliche Verletzung des Rechtes zu trauern.  Würde  jemand daran denken, Juden daran zu hindern Shiva zu sitzen, egal wer sie waren?


Die Politiker konkurrierten auch, um zu sehen, wer  den Angriff  in härterem Ton verurteilt, als ob dies wichtig wäre. Im Wettbewerb der Verurteilung war es  überraschender Weise  nicht das erste und wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal  der neu gewählte Vorsitzende der Labor-Partei,  Avi Gabbay. Er erachtete dies als „abscheulichen Terrorakt“ und nannte die Täter „verachtenswerte Mörder“.


Bei seinem nicht sehr viel versprechenden Debüt  konkurrierte er mit dem Stil  des Likuds Ofir Akunis  und Gilad Erdan. Wenn dies ein verachtenswerter Terrorakt war, wie würde  Gabbay das Sprengen eines Busses nennen, der voller Leute ist?  Und was würden  Grenzpolizei-Offiziere sagen, die ab und zu  ein vorbeigehendes palästinensisches Mädchen oder einen Jungen  mit einem Messer töten? Und vielleicht haben die Angreifer niemanden, der „sie mit einem Auftrag sandte?  Vielleicht gibt es  Araber, die selbst entscheiden?  Das ist nicht die Art und Weise, um eine linke Zentrums-Opposition aufzubauen.


Aber die komische Entlastung wurde – wie gewöhnlich – von dem Politiker geliefert, der von seinem  Selbstbewusstsein das verliert, was davon bleibt. Yesh Atid-Vorsitzender   Yair Lapid schrieb anscheinend mit vollem Ernst: „In ihrem Tod haben sie uns befohlen, zu leben.“ Lapid lebt in Ramat Aviv Gimel Dank dem >>>

 

 

 

 

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