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Palästinenser in Jerusalem stehen vor größter Vertreibung durch Siedler
Charlotte Silver - 17.05.2017

Eine private Siedlerorganisation plant "das umfangreichste Vertreibungsprogramm der letzten Jahre" im Ortsteil Batan al-Hawa von Silwan im besetzten Ostjerusalem, warnt die israelische Menschenrechtsgruppe B'Tselem. Die Siedlergruppe, Ateret Cohanim, behauptet in dem dicht bewohnten Ortsteil in der Nähe der Al Aqsa-Moschee etwa einen Morgen Land zu besitzen.
Die Gruppe hat gegen 81 palästinsensische Familien, die dort leben, Räumungsklagen eingereicht.


B'Tselem sagt, diese Konzentration von Zwangsräumungen entspreche 45% aller Palästinenser, die mit "Enteignungen auf Grund ethnischer Zugehörigkeit" in Ostjerusalem konfrontiert sind.

"Wohin sollen wir gehen?"
- Die Familien kämpfen gegen die Räumungsklagen vor Gericht, aber der Einwohner Zuheir al-Rajabi sagte B'Tselem, Ateret Cohanim befände sich in einer "starken Offensive".


Sechs Gebäude sind bereits von der Organisation übernommen worden und von den Palästinensern, die dort gelebt haben, frei gemacht worden. Die israelischen Siedler, die eingezogen sind, werden von privaten und städtischen Wachmännern geschützt, die regelmäßig Palästinenser, vor allem Jugendliche belästigen.


Najah al-Rajabi lebt seit 12 Jahren in Angst, seit die Nachbargebäude übernommen worden sind.

 

VIDEO - Um Nasser of Batan al-Hawa, East Jerusalem, fights to keep her home


"Jetzt fürchte ich mich abends zum Gebet hinaus zu gehen", sagt sie zu B'Tselem in dem Video (das im engl. Originalartikel aufgerufen werden kann, Ü.).


B'Tselem hat eine interaktive Webseite eingerichtet und eine Reihe neuer Videos gedreht, um die Lebensbedingungen der Palästinenser in Batan al-Hawa aufzuzeigen.


Najahs Wohnung ist klein und hat nur einen Schlafraum. Sie bewahrt ihre Sachen in einer Veranda mit Blick auf das Kidrontal auf. (Die Wohnung) schaut auch auf die schwer bewachten Nachbarn.


"Wo sollen wir hingehen? Sie werfen uns hinaus. Es ist eine Vertreibung. Schlicht und einfach."

"Als ob wir unter Hausarrest wären"

 

VIDEO - Zuheir a-Rajabi won’t bow to settlers’ takeover of Batan al-Hawa


Nicht alle Bewohner sehen ihrer Räumung mit so großer Angst entgegen. Zuheir al-Rajabi, der mit seiner Frau und vier Kindern in Batan al-Hawa lebt, sagt voll Zuversicht, dass Ateret Cohanim nicht erfolgreich sein werde.


"Ich bin in diesem Haus geboren. Ich werde weiter in diesem Haus leben und werde in diesem Haus sterben. Und ich werde es meinen Kindern lassen, die auch so lange darin bleiben werden wie sie leben", sagt Rajabi zu B'Tselem in einem Video.


Er sagt, er besitze die Urkunden, die beweisen, dass seine Familie das Haus 1966 gekauft habe. Dennoch leben die, die geblieben sind, in schrecklicher Angst vor den Siedlern und ihren Wachmännern.


Al-Rajabi sagt, Eltern seien sehr auf der Hut, ihre Kinder hinaus zu lassen. "Wir sind gezwungen zu Hause zu bleiben, als wären wir unter Hausarrest",  sagt er. >>>

Palästinensergebiete - EU-Parlament fordert Stopp von Israels Siedlungspolitik - Das EU-Parlament hat die Siedlungspolitik Israels in den Palästinensergebieten scharf kritisiert. Eine Mehrheit der Abgeordneten forderte einen sofortigen Baustopp.

Das Europaparlament hat Israel aufgefordert, beschlossene Siedlungsprojekte "unverzüglich zu stoppen und rückgängig zu machen".

Diese Siedlungen seien nach dem Völkerrecht illegal und erschwerten den Friedensprozess, erklärte das Parlament am Donnerstag in Straßburg in einer Entschließung. Zugleich bekräftigte die EU-Volksvertretung ihre Forderung nach einer Zweistaatenlösung.

Der kürzlich gefasste Beschluss, eine neue Siedlung tief im Inneren des Westjordanlandes zu gründen und dafür Ausschreibungen für nahezu 2000 Wohneinheiten zu veröffentlichen, verschlechtere die "Aussichten auf eine tragfähige Zweistaatenlösung", heißt es in der Resolution weiter.

Das Gleiche gelte für das Anfang Februar von der Knesset verabschiedete "Regulierungsgesetz". Dieses Gesetz ermöglicht die nachträgliche Legalisierung von Siedlungen, die auf palästinensischem Land errichtet wurden - ohne Zustimmung der rechtmäßigen Privateigentümer. >>>

Der stinkende Löwe von Juda - Abi Melzer - Wenn Israel Jutta Ditfurth nicht hätte, die Israels Existenzrecht verteidigt, wie eine Löwin ihre Kinder, dann würde Israel vielleicht heute nicht mehr existieren.

Wie müssen wir Jutta Ditfurth, diesem Spross eines nicht antisemitisch unbelasteten Adelsgeschlecht, dankbar sein, dass sie sich nicht schämt und den Mut hat und darauf auch noch stolz ist, bei der Hass- und Hetz-Orgie anlässlich des KoPI-Kongresses in Frankfurt, mitzumachen und Gift und Galle auf Juden, Israelis und gewöhnliche Deutschen zu spuken, die Israels Politik zu Recht und notwendig kritisieren.

Sie verbreitet die unzutreffende Behauptung, dass es dem „antisemitischen BDS“ nicht um Kritik an Israels Politik oder am Rassismus in der israelischen Gesellschaft geht, sondern um die Zerstörung von Israels Existenz. Sie unterschlägt, das BDS sich mehrfach zum Existenzrecht Israels bekannt hat, auch das BDS keine einheitliche ideologische Bewegung ist.

Sie nimmt wohl nicht wahr, dass hunderttausende, wenn nicht gar Millionen von Juden und Israelis, BDS unterstützen und empfindet offensichtlich Genugtuung dabei, Juden und Israelis als Antisemiten zu diffamieren, um vielleicht vom eigenen Antisemitismus abzulenken. Sie schreibt von Rassismus in der israelischen Gesellschaft und da sie das Wort „Rassismus“ nicht in Anführungsstriche setzt, muss man davon ausgehen, dass sie wohl damit übereinstimmt, dass es in der israelischen Gesellschaft Rassismus gibt. Da hat sie wohl Recht, den gibt es, aber woher will es Jutta Ditfurth wissen? >>>




Jutta Ditfurth durfte auch erleben, wie das ist, ausgeladen zu werden >>>

Endlich ist das hervorragende Buch von Miko Peled, "The General's Son" im Schweizer Verlag "Edition 8" (http://www.edition8.ch/) unter dem Titel "Der Sohn des Generals" auch auf Deutsch erschienen. - Dr. Ludwig Watzal - Wie es scheint, hatte keiner der unzähligen Verlage in Deutschland den Mut, das Buch zu verlegen. Die zionistische Israellobby hat die deutsche Medien- und Verlagslandschaft fest im Griff. Wie es scheint, darf nur noch das erscheinen, das den Koscher-Stempel erhält. Von Miko Peled stammt die treffendste Beschreibung über die so genannten Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF): "The IDF is the best trained, best equipped, best fed terrorist organization in the world.“

 

Miko Peled, The General’s Son - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - In 1997, a tragedy struck the family of Israeli-American Miko Peled. His 13-year-old niece Smadar was killed by suicide bombers in Jerusalem. Born into a prominent Zionist military family, his father was a prominent general, who turned after the Israel’s “war of aggression” in 1967, into an advocate of peace with the Palestinians, the real owners of the land of Palestine. The tragic death of his niece served as an “eye-opener”. His personal journey from a Zionist by education, family and societal socialization into an outspoken critic of Israel’s colonial and aggressive policy is convincingly documented in his extraordinary book: “The General’s Son”.

His sister, Nurit Peled-Elhanan, reacted very unusually to the tragic death of her daughter. She did not blame the suicide bombers but the occupation policy of the Israeli governments. At that time, Benyamin Netanyhu served his first term as Israel’s Prime Minister. As a mother, she did not call for revenge because Israel’s lo >>>


Aus dem Englischen von Michael Schiffmann - Broschur - Fr. 24.00, Euro: 21.80 - ISBN: 978-3-85990-290-9 - Auch als Ebook >>>

Palestine Update Nr. 43/1 – 11. Mai 2017 - Ranjan Solomon  - Israel intensiviert Kolonialimpulse und Apartheid - Meinung:  Israel hat das Unausdenkbare in Bezug auf politische Selbstüberschätzung und Verhöhnung der internationalen Gemeinschaft getan. Es bewegte sich geradewegs auf eine offizielle Erklärung der Apartheid zu. Es hat der nationalen Debatte grünes Licht gegeben zu einer umstrittenen Verordnung, das den Status eines Apartheidstaates allein als eine jüdische festlegt. Wenn diese Verordnung zuletzt angenommen wird, werden die Araber weiter von den Juden entfernt sein, was einen neuen Stolperstein für den Friedensprozess bedeutet.

Dazu eine Stimme der Verzweiflung: Kofi Annan, der frühere Präsident der Vereinten Nationen hat Chancen für einen Frieden zwischen Israel und Palästina völlig abgeschrieben, solange Premierminister Benjamin Netanyahu und der PA-Präsident Mahmoud Abbas im Amt bleiben. Diese Aussage kam zusammen mit anderen aus der „Gruppe der Alten“, was diese Worte noch härter zu verdauen macht. Bei Israels hohem Grad von Kälte gegenüber internationalem Recht und UN-Resolutionen weiß Annan, was er sagt.

Auf dem Gebiet des Sports ist es auch nicht besser: Nach Berichten hat FIFA einen Punkt aus der Kongressagenda genommen, der den Streit zwischen Israel und Palästina betrifft, mit dem Argument, es sei „vorschnell“ für die Mitgliedschaft, eine „Entscheidung zu fällen“ zur beginnenden Partie. Die Meinungsverschiedenheit bezieht sich auf sechs israelische Teams aus den besetzten Gebieten. Israel führt einen harten Kampf, um die Kampagne Palästinas zu neutralisieren.

Und wahrscheinlich die bösartigste Neuigkeit: Auch am 21. Tag (inzwischen sind es viel mehr) verweigern die israelischen Gefängnisbehörden kranken Hungerstreikern den Zugang zu Gesundheitsdiensten. Stattdessen fordern sie, dass die Gefangenen den Streik aufgeben. Das verletzt die Genfer Konventionen und Israel dürfte dabei nicht ungestraft davonkommen. Die Welt muss handeln – bis jetzt liegt sie in tiefem Schlaf.

In einer enttäuschenden, aber insgesamt nicht überraschenden Geste: Bernie Sanders verteidigte stur in einem Interview von Al Jazeera Israels Existenzrecht, wies BDS als Taktik zurück und griff die Vereinten Nationen an, das Land zur Vernichtung auserlesen zu haben. Das lässt einen fragen: War so der wahre Bernie Sanders wieder ein enger zionistischer Sympathisant, der vorgibt, politisch progressiv zu ein und Rassismus und Apartheid zu bekämpfen? Man kann nur folgern, dass er wie die meisten US Politiker seinen dunklen Fleck hat, von dem die Zionisten wissen.

Trump als Präsident ist nicht besser und nicht schlechter. Obama täuschte die Welt mit der Angabe, er sei ein Mann des Friedens. Zuletzt stärkte er die israelische Militärhilfe und gab Palästina nur die Brösel plus Lippenbekenntnisse. Es wird wohl Zeit sein, dass sich die Palästinenser um neue Gesprächspartner umschauen. USA ist keine verlässliche und aufrechte Option. Es kann einfach keinen  gerechten Frieden liefern. Seine Lobbyisten erlauben dem Kongress oder dem Senat einfach keine integre Handlung. (...) In Solidarität  Ranjan Solomon  


 

Israel möchte Apartheid legalisieren, überlegt einen jüdischen Staat: Israel hat einer nationalen Debatte über eine kontroverse Verordnung grünes Licht gegeben, die den Status eines Apartheidstaates als einen „nur jüdischen“ verankern soll. Damit würden Araber diskriminiert und eine weitere Barriere für den Friedensprozess mit Palästina gelegt werden.

Am Sonntag (7. Mai) hat ein israelisches Kabinett-Komitee eine überarbeitete Version einer Verordnung angenommen, die schon 2011 vorgeschlagen wurde und durch die erklärt wurde: „Der Staat Israel ist die nationale Heimat des jüdischen Volkes“ schrieb ihr Autor Avi Dichter aus dem rechtsgerichteten Likud-Kabinett von Premierminister Benjamin Netanyahu auf Facebook. Die Verordnung muss jedoch noch durch eine Überarbeitung durch das Justizministerium gehen und mehrere Zustimmungserklärungen im Parlament passieren; deshalb wird erwartet, dass erst ein langwieriger Prozess nötig ist, um die potentielle Zustimmung zu erreichen.    Lesen Sie mehr auf dem Telesur Fernsehen >>>

 
 

Kofi Annan: Frieden zwischen Israel und Palästina unmöglich bei den derzeitigen Führern - So lange Premierminister Netanyahu und der PA Präsident Mahmoud Abbas an der Macht bleiben, werde es für einen Frieden zwischen Israel und Palästina kaum Chancen geben, meint Kofi Annan. Die Israelis und die Palästinenser haben sich jahrelang nicht in seriöse Friedensverhandlungen eingelassen, sagt Annan zu The Associated Press in einem ausgedehnten Interview: „Bei der derzeitigen Führung sehe ich keine Möglichkeit, ein Abkommen zu erreichen“. Er sagte, den Konflikt zu beenden sei „entscheidend“, auch wenn die internationale Aufmerksamkeit bei den Kriegen im Mittleren Osten im Irak, in Syrien und im Jemen liege. „Wenn man zu einer Lösung kommen will, müssen Führer zur Verfügung stehen, die bereit sind zu verhandeln“, sagte er. „Das haben wir seit langem nicht gesehen“.   Lesen Sie weiter in der „Times of Israel“ >>>

 
Politische Unmoral erlaubt Israel, sich bezüglich der Siedlerclubs bei der FIFA  durchzusetzen: FIFA hat den Sitzungspunkt zum Streit zwischen Israel und Palästina von der Kongress-Agenda genommen mit der Begründung, es sei „vorschnell“, zu Beginn der neuen Runde eine „Entscheidung“ über die Mitgliedschaft zu fällen. Die Entscheidung nach einem intensiven Treffen zwischen Vertretern der Israelischen Fußball Assoziation (IFA) und der Palästinensischen Fußball Assoziation (PFA) unter dem Vorsitz des FIFA-Monitoring-Komitee Vorsitzenden Tokyo Sexwale kam nicht zu irgendeiner Resolution. Bei der Uneinigkeit ging es zentral um sechs israelische Teams mit Basis in den besetzten Gebieten. Die 211 Mitglied-Assoziationen der FIFA sollten über diese Sache beim Kongress am Donnerstag (11. Mai) abstimmen. South African Sexwale, dessen Mandat als Leitung des Israel-Palästina Beobachter-Komitees im Verlauf des Kongresses zu Ende kommen soll, sollte sich überlegen, als bevorzugte Lösung vorzuschlagen, dass die Organisation IFA sechs Monate Zeit geben solle, um die Teams zu suspendieren.           Lesen Sie mehr auf der Website „Inside the games“ >>>

 
 

Israel bedroht Häftlinge: keine medizinische Behandlung ohne das Ende des Streiks - Die Gefängnisbehörde von Ohali Kidar, einem der unrühmlichen Gefängnisse von Israel, verwendete ethische abzulehnende Mittel gegenüber den palästinensischen Gefangenen, die krank sind oder krank geworden sind: Sie informierte diese, dass sie ihren Streik beenden müssten, ehe sie irgendeine Art von Behandlung erhielten. Ähnlich anderen Lagern und Gefängnissen, in denen Palästinenser festgehalten werden, besteht die Gefängnis-Krankenstelle aus nicht mehr als einem Raum mit einigen Betten und ein paar schmerzstillenden Pillen, und auch das wird noch dazu benutzt, die Gefangenen unter Druck zu setzen, ihren Streik zu beenden.  Lesen Sie mehr im „International Middle East Media Centre“ >>>

 

Bernie Sanders geht zu Fuß nach Israel – weist BDS zurück, verurteilt UN wegen Verurteilung von Israel - Aus den endlos langen Interviews mit Bernie Sanders entnehme ich (die Übersetzerin) sehr zwielichtige Aussagen des Parteigängers (und vielfach Wunschkandidaten) der Demokratischen Partei bei den Präsidentenwahlen 2016, die zu lesen sich lohnt auf   - mehr >>>

übersetzt von Gerhilde Merz

Georg Stein - Über all die Jahre sind bei Palmyra u.a. Bücher erschienen von Edward Said, Mahmoud Darwish, Rafik Schami, Uri Avnery, Amnon Kapeliuk und Danny Rubinstein.

Aus Anlass des 50. Jahrestags des Junikriegs und der damit einhergehenden Besatzung bzw. Annexion weiterer Teile Palästinas, möchte ich allen an Israel-Palästina bzw. dem Nahostkonflikt und der arabischen Welt Interessierten die Palmyra-Bücher zu einem einmaligen Sonderrabatt von 40% sowie versandkostenfrei anbieten.
Für Veranstaltungen versenden wir die Bücher auf Kommission.

Besonders möchte ich an dieser Stelle auf das Palästina Reisehandbuch hinweisen, das eigentlich ein komplettes Handbuch über Palästina ist und von dem die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft schrieb: "Wer dieses Buch gelesen hat, weiß danach alles über Palästina!" Und Rupert Neudeck kommentierte kurz vor seinem Tod: "Dieses Buch kann man nur loben."

Ausführliche Infos zu unseren Büchern finden Sie im Anhang oder auf unserer Website www.palmyra-verlag.de

Bitte melden Sie sich, falls Sie Fragen an uns haben oder weitere Infos benötigen.

 

Palästina Reisehandbuch
Alternative Tourism Group

Geschichte • Politik • Kultur • Menschen • Städte • Landschaften
Aus dem Englischen und Französischen von Ellen Hexges und Valeria Buß

664 Seiten • 15 x 22 cm • Gebunden • 60 politisch-historische Karten und Stadtpläne • Über 800 Farb- und Schwarzweißfotos

€ 29,90 (D) €30,80 (A) • SFr 52,20 • ISBN 978-3-930378-80-7


Das Heilige Land beziehungsweise Israel/Palästina ist der Ursprungsort der drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Das Land zwischen dem Mittelmeer und dem Toten Meer ist daher bereits seit Jahrhunderten eines der weltweit bedeutendsten Pilger- und Reiseziele. Der Tourismus in den palästinensischen Gebieten Westjordanland und Gazastreifen ist seit 1967 hauptsächlich geprägt von israelischen und ausländischen Reiseveranstaltern, die sich auf Israel beschränken und den besetzten Gebieten sowie den Palästinensern nur geringe Beachtung schenken und die Touristen meist nur sehr einseitig über die palästinensische Seite informieren. Ähnliches gilt für einen Großteil der Reiseliteratur über Israel: Palästina kommt –wenn überhaupt – nur am Rande oder als Teil Israels vor. Dem möchte diese Publikation entgegenwirken. Sie ist auf dem deutschsprachigen Buchmarkt die erste Veröffentlichung, die Palästina aus palästinensischer Sicht darstellt.

Neben der Beschreibung der wichtigsten Landschaften und Städte wie Jerusalem, Bethlehem, Hebron, Nablus und Gaza sowie der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten, vermittelt das Buch vor allem ein umfassendes Bild der Geschichte, Politik und Kultur der palästinensischen Gesellschaft mit ihren schwierigen Lebensbedingungen unter der de facto immer noch bestehenden israelischen Besatzung (Flüchtlingslager, Checkpoints, Trennmauer, israelische Siedlungen u.a.).

Der Idee eines »kulturellen Tourismus« folgend, widmet sich das Buch auch ausführlich den Begegnungsmöglichkeiten zwischen Touristen und Palästinensern sowie zwischen Juden, Christen und Muslimen. Ergänzt wird der Inhalt durch einen umfangreichen Info- und Serviceteil mit vielen praktischen Tipps, Karten, Stadtplänen, Webguide und nützlichen Adressen.

Das Buch richtet sich nicht nur an politisch, geschichtlich, kulturell oder religiös interessierte Reisende, sondern an alle, die grundsätzlich mehr über Palästina und die Palästinenser erfahren möchten.

Die Alternative Tourism Group (ATG) ist eine in Beit Sahour bei Bethlehem ansässige Nichtregierungsorganisation (NGO), die für Touristen Reisen und Begegnungen in Palästina organisiert. Sie fühlt sich einem gerechten Frieden auf der Basis einer Zweistaatenlösung verpflichtet. 2007 war die ATG Preisträger beim »ToDo! – Wettbewerb für sozial verantwortlichen Tourismus«.

Botschafterin Palästinas begrüßt die neue UNESCO-Resolution als Bestätigung bestehender Rechtsnormen - „Wir begrüßen die neue UNESCO-Resolution zum besetzten Palästina, die Israels Kontrolle über Ost-Jerusalem verurteilt und die Verantwortung Israels als Besatzungsmacht bekräftigt. - Botschafterin Dr. Khouloud Daibes

Sie bestätigt alle bisherigen internationalen Resolutionen, Empfehlungen und Beschlüsse der Vereinten Nationen zum Status von Palästina und Jerusalem, die von Israels besetzt sind. Alle Arbeiten, die darauf abzielen, den Charakter von Ost-Jerusalem, Hebron und Bethlehem zu verändern, sind nach internationaler Rechtsauffassung illegal.

Die Resolution bekräftigt auch, dass Ost-Jerusalem, vor allem die Altstadt, für alle monotheistischen Religionen, das Judentum, das Christentum und Islam von großer Bedeutung sind. Doch nur die christlichen und muslimischen Palästinenser sind mit Hindernissen und Schwierigkeiten konfrontiert, die heiligen Orte in Jerusalem angesichts der israelischen Besatzungstruppen zu besuchen. Es ist wichtig, dass die internationale Gemeinschaft auch weiterhin den Anspruch Israels auf Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels ablehnt – eine Behauptung, die kein Staat anerkennt. Obwohl Israel wiederholt versucht hat, die Resolution als „anti-jüdisch“ und „anti-israelisch“ zu ächten, wurde diese mit 22 zu 10 Stimmen, bei 23 Enthaltungen verabschiedet,“ so Botschafterin Dr. Daibes.

Allen Staaten, die diese wichtige Resolution unterstützt haben, ist Palästina sehr dankbar und bedauert zugleich, dass die Bundesrepublik Deutschland dagegen stimmte. >>>

 

 

 

 

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Nachrichten - Berichte

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EU-Abgeordnete fordern sofortigen Stopp von Israels Siedlungspolitik
 

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Offener Streit an der Klagemauer
Nein, das hatte man im Büro des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu nicht erwartet. Am kommenden Montag wird US-Präsident Donald Trump nach Israel und Palästina reisen und Israels Regierungschef hatte dafür etwas Besonderes geplant. Als erster israelischer Regierungschef wollte er einen US-Präsidenten durch Ost-Jerusalem begleiten.

Doch als am Sonntag Mitarbeiter Netanjahus mit Vertretern des US-Konsulats, die den Besuch vorbereiten, darüber sprechen wollten, kam es an der Klagemauer zum offenen Streit. Die Diplomaten forderten, alleine gelassen zu werden, wiesen darauf hin, dass man sich auf Gebiet befindet, das nach internationaler Lesart durch Israel besetzt ist.


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