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Montag, 24. Juli 201713:10  -     LINKS      facebook      ARCHIV      BDS      THEMEN

 

 

 

Die zerstörerische Gewalt
der fünfzigjährigen israelischen Besatzung

Felicia Langer

Die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete seit dem so genannten Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967 hat das Leben von Millionen Palästinensern geändert. Auch mein eigenes Leben. Als Zeitzeugin und Augenzeugin habe ich zu helfen versucht, leider meist vergebens. Die israelischen Verbrechen wie Folterungen, willkürliche Verhaftungen in großem Stil, Administrativhaft, Deportationen, Enteignung von Land, Zerstörung von Häusern und Hab und Gut habe ich miterlebt und in meinen Büchern beschrieben, um diese Informationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei meinen Lesungen habe ich allzu erlebt, dass Menschen zu mir kamen und sagten: „Das haben wir nicht gewusst!“

Die Neuauflage meines Buches „Mit eigenen Augen“, 2016 beim Cosmics Verlag erschienen, trägt den Untertitel „Israel hat den Palästinensern Land, Freiheit und Würde geraubt“. Das ist das Fazit der letzten 50 Jahre der israelischen Besatzung. – Zu den einschneidendsten gewaltsamen Übergriffen in das Leben palästinensischer Familien zählt die Zerstörung ihres Hauses, sei es dass es ohne Genehmigung gebaut wurde, weil diese nicht zu erhalten war, oder dass einem Familienmitglied die Beteiligung an einem Attentat vorgeworden wird. In diesem Fall stellt die Zerstörung eine völkerrechtswidrige Kollektivstrafe dar. Die israelische Nichtregierungsorganisation „Das israelische Komitee gegen Häuserzerstörungen“ (ICAHD), schätzt, dass seit 1967 bis heute 48.488 palästinensische Häuser zerstört worden sind. (Die Zahl der amtlich zugestellten Abrissbescheide, die jederzeit zur Vollstreckung kommen können ist dabei nicht erfasst.) Das ist eine erschreckende Zahl, vor allem, wenn man sich aus eigener Erfahrung die Geschichte vorstellen kann, die hinter der Nachricht steckt, israelische Behörden haben ein palästinensisches Haus zerstört. Mich erschüttert eine solche Nachricht bis heute zutiefst und ich möchte deshalb aus meinen ersten Erfahrungen mit Häuserzerstörungen zitieren (Zorn und Hoffnung, Seite 92 und 93):

Haus in den Blumen

Tausende von Häusern wurden seit jenem Tag im Jahre 1968 in die Luft gesprengt, an dem ich auf dem Hügel stand, der sich in Nablus neben den Ruinen des kleinen Hauses von Hamsi Tukan erhebt. Es war ein schönes geräumiges Haus mit Blumenbeeten an beiden Seiten der Stufen, die zum Haus hinaufführten. Der alte Tukan deutete auf die Trümmerhaufen dessen, was vor wenigen Tagen noch sein Haus gewesen war. Die gepflegten Blumenbeete waren von Betonbrocken zermalmt, und nur hier und da waren noch ein paar verwelkte Blumen zu erspähen. Er sinnierte darüber, was ihm angetan worden war, und wir blickten auf das Werk einer perfiden Bestrafung, die aufgrund von Vergehen erfolgte, die Tukans verhaftetem Sohn zugeschrieben wurden. Wir ahnten damals nicht, dass diese Maßnahme später vom Obersten Gericht legalisiert werden sollte.

Ich verspürte den übermächtigen Drang, Tukan zu sagen, dass dies nicht das einzige Gesicht meines Volkes sei. So entstand die erste Spalte „Aus meinem Tagebuch“, die in „Zo Haderech“ und in „Al Ittihad“ unter dem Titel „An meinen Bruder Hamsi Tukan“ veröffentlicht wurde. Der Tag würde kommen, an dem Tukan ein neues Haus bauen und wieder Blumen pflanzen könnte, die in allen Farben blühen würden.

Einige Tage nach der Veröffentlichung, als ich gegen Abend nach Hause zurückkehrte, hörte ich plötzlich ein Geschrei aus dem gegenüberliegenden Haus, das, als ich bereits zu meiner Wohnung hinaufging, immer lauter wurde.

„Da schau sie an, dieses Miststück, diese Verräterin! Dieser dreckige Araber ist ihr Bruder! Soll sie doch zu ihm nach Nablus gehen, wir brauchen sie hier nicht!“

Das Schreien lockte die Nachbarn auf ihre Balkone, und wenn jemand noch nicht gewusst hatte, wovon die Rede war, so erhielt er von der schreienden Nachbarin und ihrem Mann, der sie dabei unterstützte, Aufklärung: „Sie schreibt, dass dieser Terrorist aus Nablus ihr Bruder ist, und nennt sich auch noch Jüdin!“

Ich trat mit Michael, der ganz blass vor Aufregung war, auf den Balkon hinaus. Die Gesichter meiner Nachbarn waren verzerrt, wie ich es noch nie gesehen hatte. Ich versuchte, etwas zu sagen, aber meine Worte gingen in der Flut von Beschimpfungen und den hysterischen Schreien unter.

„Verschwinde aus diesem Haus“, brüllten sie, „wir dulden nicht, dass due hier wohnst! Möchtest du, dass wir diesem Araber Blumen pflanzen? Du kannst solche wie die hier auf deinem Grab haben!“

Und sie zeigten auf die gepflegten Beete in meinem Hofanteil. Manche Nachbarn stimmten in die Beschimpfungen mit ein, manche schauten nur zu und lauschten. Niemand intervenierte zu meinen Gunsten.

Die ganzen Jahre hindurch wurden alle meine Bewegungen von durch bohrenden, hasserfüllten Blicken begleitet, hin und wieder fiel auch ein Fluch. Und ich ging mit demonstrativ hocherhobenem Kopf vorbei, obwohl sich jedesmal etwas in meinem Inneren zusammenzog. Wenn ich Glück hatte, begegnete ich auch der Clique von Jugendlichen nicht, die immer, wenn ich an ihnen vorbeiging, in meine Richtung spuckten >>>

 

ARTE - VIDEO - Eklat um Siedlungspolitik - Film von Adam Wishart - Die überraschende Verurteilung der israelischen Siedlungspolitik durch die UNO - möglich nur, weil die USA erstmals kein Veto eingelegt haben - hat in Israel zu einem enormen Eklat geführt. Israel hat seine Botschafter zurückberufen, Gespräche abgesagt und die USA eines "schändlichen, hinterhältigen" Manövers bezichtigt. Israels Siedlungspolitik gilt als das größte Hemmnis für eine Lösung des jahrzehntelangen Konflikts. 556.000 jüdische Siedler leben mittlerweile in den besetzen Gebieten und verdrängen die Palästinenser von ihrem eigenen Land. Knapp 200.000 sind es allein im arabischen Ost-Jerusalem - und ein Ende ist nicht in Sicht.

Sendetermine
Mo. 06.03.17, 18.00 Uhr
Mi. 08.03.17, 15.00 Uhr
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Mi. 29.03.17, 12.30 Uhr
Di. 04.04.17, 18.00 Uhr
Do. 06.04.17, 16.45 Uhr

Islamische Länder bezeichnen Urteil eines israelischen Gerichts zu Jerusalem als Völkerrechtsverletzung - 03.03.2017 - Prensa Latina - Die Organisation für Islamische Kooperation (OCI) bezeichnete heute das Urteil eines israelischen Gerichts, das dafür plädiert, dass Juden auf dem Komplex der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem beten können, als flagrante Völkerrechtsverletzung.

Der Generalsekretär dieser Organisation, Yousef A. Al-Othaimeen, sprach sich gegen die kürzlich verkündete Entscheidung eines Richters aus, dass es Juden erlaubt werden müsse an dem Ort zu beten, den ihre Religion als Tempelberg bezeichnet. 'Es handelt sich um eine gefährliche Fortsetzung der Übergriffe der israelischen Besatzungsmacht und ihrer Versuche die Politik der Judaisierung zu legalisieren sowie der permanenten gewalttätigen Angriffe auf die Heiligkeit der muslimischen und christlichen Plätze', sagte Al-Othaimeen.

Ein solches Urteil verstosse auch gegen Genfer Konventionen und Resolutionen der UNO zur Al-Aqsa-Moschee, der nach Mekka und Medina drittheiligsten Stätte für Muslime, fügte der Generalsekretär in einem Komuniquee aus der saudischen Stadt Jeddah hinzu, dem permanenten Sitz der OCI. Außerdem ignoriere es eine kürzliche Vereinbarung der UNESCO, die die Al-Aqsa-Moschee zur alleinigen Kultstätte für Muslime erklärt, sagte er weiter und warnte vor den ernsten Konsequenzen der Politik des zionistischen Staates, die 'den Extremismus nähren und einen religiösen Konflikts heraufbeschwören' könne.

Am Dienstag hatte ein Richer eines israelischen Schiedsgerichtes festgestellt, Juden seien wegen der Bedeutung des Ortes für ihre Religion autorisiert, dort, im besetzten Ost-Jerusalem, zu beten. Die OCI rief die internationale Gemeinschaft und im Besonderen den UN-Sicherheitsrat und die UNESCO auf, die Kultfreiheit zu garantieren und die islamische und christliche Identität der Heiligen Stadt zu schützen.

Andererseits verurteilte die Organisation, die 57 islamische Nationen vereint, die Terrorangriffe der Gruppe Ansar Al-Islam von Ibrahim Malam vom Dienstag auf zwei Polizeistationen in der Provinz Soum im Norden von Burkina Faso, bei denen zwei Zivilisten verletzt wurden.

Quelle  Übersetzung: K. Nebauer




Übersicht be- oder verhinderter, menschenrechtsorientierter Veranstaltungen – pdf Datei -  christoph.rinneberg@t-online.de >>>


Verleumdungsaktionen - JagdAktionen der Israellobby - "Zielpersonen und Jagdobjekte" >>>


Verleumdungsaktionen - JagdAktionen der Israellobby - "Die Jäger" >>>

 

Netanyahu will Yasser-Arafat-Straße verbieten - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu will die Benennung einer Straße nach dem verstorbenen Palästinenserführer Yasser Arafat nachträglich verbieten. Notfalls werde er ein neues Gesetz verabschieden lassen, um die Behörden in einem arabisch-israelischen Dorf zu bremsen, sagte Netanyahu am Sonntag bei einer Kabinettssitzung in Jerusalem.

"In Israel benennt man keine Straßen nach Mördern von Israelis und Juden", sagte er. Der Bürgermeister des Dorfes Jatt verteidigte die Einweihung einer Yasser-Arafat-Straße als rechtskonform und politisch angemessen. "Yasser Arafat hat ein Friedensabkommen mit Israel unterzeichnet", sagte Bürgermeister Muhammad Taher Wattab dem israelischen Armeerundfunk. "Es ist bedauernswert, dass es der Ministerpräsident für nötig befindet, seine Zeit mit dem Namen einer Straße in einem kleinen Dorf zu verschwenden."

Jatt ist ein von Arabern besiedeltes Dorf in Nordisrael. In der Region leben viele Araber; sie stammen von Einwohnern ab, die nach Israels Staatsgründung nicht geflohen sind und nicht vertrieben wurden. Araber stellen derzeit etwa 17,5 Prozent der Bevölkerung Israels. >>>

 

 

Israeli PM Netanyahu vows not to allow street to be named after Arafat - Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu vowed Sunday not to allow a street in an Arab town to be named after late Palestinian leader Yasser Arafat, saying he would pass a new legislation if needed. The small Arab town of Jatt recently inaugurated Yasser Arafat Street in honor of the former Palestinian president, seen as a hero among Palestinians.

Palestinians who remained in their lands after Israeli occupation in 1948 make up about 17.5 percent of the Israel's eight million population. Jatt, located in northern Israel, has a population of some 11,000.

Speaking at the start of a cabinet meeting, Netanyahu said "no street in the state of Israel will be named after murderers of Israelis and Jews.

"We cannot allow streets in the state of Israel to be named after Yasser Arafat and Haj Amin al-Husseini and others." "We will make the arrangements, including new legislation if need be, so that this does not happen here."

Jatt mayor Mohammed Taher Wattab defended naming the street for Arafat in comments to Israeli army radio. "Yasser Arafat signed a peace deal with Israel and it is a shame that the prime minister finds the need to waste his time on the name of a street in a small town like ours," he said.

"We will act according to the law, according to the legal advice that we receive." >>>

Detainees’ Committee Denounces Israeli Abduction Of Wounded, Disabled 14 years old In Bethlehem - IMEMC - On September 19, 2015, Issa Adnan Abdul-Mo’ty, now 14, was shot by the soldiers with an internationally-banned expanding bullet in his leg, and his wounded leg was later amputated at an Israeli hospital >>>

Kafr Qaddoum: Israeli forces shoot Palestinian journalist - Popular Resistance Committee of Kafr Qaddum - ISM - Stun grenades and teargas at Palestinian protesters. One journalist, from Palestine TV, was shot in the head with a rubber coated steel bullet. A group of masked Israeli soldiers also took his telephone, and deleted all of his pictures and videos from the demonstration. >>>

Has Israel recognized link between Gaza blockade, security threat? - Shlomi Eldar - Retired judge, now State Comptroller, Joseph Shapira dares to confront the fact that all recent Israeli governments energetically denied: that there is a direct link between the siege, the growing military strength of Hamas and the rockets fired at southern Israeli towns and villages. "The security-diplomatic Cabinet, especially Prime Minister Benjamin Netanyahu himself, did not give any consideration to the fact that Israel itself was creating an imminent major security threat from Gaza and endangering Israeli lives" >>>

No leader at the end of the tunnel - Nahum Barnea -  "The overall impression from the state comptroller’s report on Operation Protective Edge is that Netanyahu isn’t functioning as a leader: He isn’t outlining a policy because he has no policy; he isn’t imposing his opinion because he has no opinion. The amazing thing is the gap between his image as ‘Mr. Security’ and his real involvement in security management." >>>

Detainees’ Committee Denounces Israeli Abduction Of Wounded, Disabled, Child In Bethlehem -  "After his leg was amputated following several surgeries that were unable to save it, the child was released, on September 29, 2015, on a 7000 Israeli Shekels bail." >>>

5. 3. 2017

Napoleons Kanonen - Uri Avnery, 4.März 2017 - NAPOLEON KAM in eine deutsche Stadt und wurde  nicht mit den traditionellen Artillerie Salven begrüßt. Wütend zitierte er den Major zu sich und verlangte eine Erklärung.

Der Deutsche  produzierte eine lange Papierrolle und sagte: „Ich habe eine Liste von 99 Gründen. Grund 1 : Wir haben keine Kanonen“.


„Das ist genug!“ unterbrach ihn Napoleon. „Sie können nach Hause gehen!“ ICH ERINNERTE  mich an  diese Geschichte vor zwei Wochen, als ich Jitzhaq Herzogs 10 Punkte—Friedensplan las.


Herzog, der Führer der Labour-Partei , ist eine ehrenhafte und intelligente Person. Alle die über ihn schlimme Dinge geschrieben haben, als es schien, er würde  zu Netanjahus Koalition kriechen, sind  durch die kürzliche  Enthüllung  der Aqaba-Friedens-Initiative widerlegt worden.


Die Herrscher  von Ägypten, Jordanien und Israel hatten sich im Geheimen getroffen und  baten  Herzog, sich der Koalition von Netanjahu anzuschließen, um den Frieden möglich zu machen. Herzog  wurde von Netanjahu getäuscht und stimmte zu.  Er verhielt sich auch  unter dem Sturm  von  verächtlichen  Reaktionen still. Das zeigt, dass er anständig und  verantwortlich war.


Zweifellos könnte er ein guter Ministerpräsident für Irland sein, wo  sein Großvater Oberrabbiner gewesen war oder  sogar in der Schweiz. Aber nicht in Israel.


Israel benötigt jetzt einen starken Führer, mit viel Charisma und einem  tiefen Verständnis für den historischen Konflikt. Nicht einen Herzog. KOMMEN WIR zurück zu Napoleon. >>>

Sanders schlägt vor Gaza einen Teil der 38 Mrd. $ Militärhilfe für Israel zu geben - Allison Deger - 03.03.2017 - Am Mittwoch (1.3.) hat Senator Bernie Sanders einen Brief an David Friedman gesandt, den Präsident Donald Trump als US-Botschafter in Israel ausgesucht hat, und bat ihn seine Spenden für eine Siedlung in der Westbank zu erklären und eine Rücknahme der Steuerbegünstigung wegen Gemeinnützigkeit, die er für die Finanzierung von Siedlungen erhält, in Betracht zu ziehen.

Sanders schlug auch vor, die USA solle etwas von den 38 Mrd.$, die sie Israel gibt, Gaza zu geben.


Da israelische Sicherheitsexperten und Offiziere (oder Amtsträger) erkannt    haben, dass die humanitäre Tragödie in Gaza und der fehlende Wiederaufbau    dort zu der fortdauernden Instabilität und Gewalt beiträgt – meinen Sie nicht,  dass ein Teil dieser Hilfe in Maßnahmen geleitet werden sollte, die einen viel    größeren Fluss von Hilfs- und Baumaterial ermöglichen?


Der Senator forderte Friedman auch wegen seiner Unterstützung für eine illegale Siedlung, Beit El bei Ramallah im Westjordanland, heraus.. "Warum finanzieren Sie als amerikanischer Bürger diese Aktivitäten?", schrieb Sanders. Diese Frage war Teil einer längeren Nachfrage bezüglich der finanziellen Förderung von Projekten, die (sogar) Israel als illegal betrachtet und die auf Land gebaut sind, das Palästinensern gehört.


"Sie selbst haben geholfen Millionen steuerbegünstigte Dollar für diese Siedlungen aufzubringen. Ihr Name schmückt tatsächlich eine Gebäude in der Siedlung Beit El, die auf privatem palästinensischen Land errichtet wurde und sogar nach israelischem Recht illegal ist.


"Würden Sie als Botschafter Schritte unternehmen, um den Spendenfluss in illegale Siedlungen zu beenden, vielleicht indem Sie die Überprüfung ihrer Steuerbegünstigung unterstützen?", fuhr Sanders fort.


In Israel ist der Status der Steuerbegünstigung von Nicht-Regierungs-Organisationen illegal, wenn ihr einziger Zweck die Realisierung (build) eines Projekts im Westjordanland ist. Häufige Spenden wurden über amerikanische Partnergruppen wie Friedmans American Friends of Beit El gemacht. Die Frage der Steuerbegünstigung wegen (Projekten der ) Gemeinnützigkeit, die eine Rolle in der israelischen Besatzung spielen, wurden in der Vergangenheit kritisch hinterfragt, und Organisationen, die solche Finanzierungen beschaffen, werden zur Zeit von eiem US-Gericht angefochten.


Jedenfalls muss der IRS (Internal Revenue Service, amerikanische Bundessteuerbehörde), der gemeinnützige Spenden in jegliche besetzten Gebiete offiziell verbietet, den Gemeinnützigkeitsstatus jeder Gruppe verfolgen oder aufheben.
2010 untersuchte die New York Times US-Dollars, die in israelische Siedlungen geflossen >>>

Israel schließt palästinensische  Jungenschule in  Ost-Jerusalem - 23. 2. 2016 - Israelische Behörden schlossen am Donnerstag eine Elementar Schule für Jungen in  Sur Bahir im Zentrum der besetzten Westbank um Jerusalem-Distrikt wegen angeblicher Hetze.

Der Schulleiter Luay Jamal Bkirat erzählte Ma’an, dass der israelische Geheimdienst ihn und  den Finanzmanager Nasser Hamed zu einem Verhör in einer israelischen Polizei-Station bestellt haben, wo ihnen dann zu ihrer Überraschung gesagt wurde, dass ihre Schule  von der israelischen Polizei geschlossen werde wegen Hetze  in ihrem Schulmaterial. Bkirat verneinte die Behauptung, und sagte, dass die al-Nukhba-Schule nach dem palästinensischen  Kurrikulum unterrichtet, das in allen Schulen in Jerusalem benützt wird und dass keiner in der Fakultät jemals zu einem Verhör wegen Hetze  gerufen wurde .“  Er fügte noch hinzu, dass die Schule 250 Jungen vom Kindergarten bis in die 6. Klasse hat, im letzten Jahr eröffnet wurde und  eine vorübergehende Arbeits-Genehmigung vom  Jerusalemer Gemeindeamt erha hat und dass die Lizenz im November aus unbekannten Gründen zurückgezogen wurde.

Bkirat verurteilte die Entscheidung und sagte, dass er das Verfahren einführen wolle,  die Entscheidung  anzuhalten, die dahin zielt, die Bildung zu zerstören. Ein israelischer Polizeisprecher war nicht gleich für eine Erklärung erreichbar. Die Times von Israel berichtete, dass die Schule geschlossen wurde, weil sie zur Hamas-Front gehöre und nach einem monate-langen gemeinsamen Test des Bildungsministeriums, der  Jerusalemer Polizei und des Shin Bet.

Die israelischen Behörden vom Bildungsministerium behaupten, dass die Schule  mit dem Lern- Ziel von der Hamas gegründet worden sei , um die  Herrschaft Israels zu unterminieren und dass die Schul-Ziele konsequent mit der Ideologie der Terrororganisation sei, die dazu aufruft, Israel zu zerstören“ sagte  die Times von Israel. Die Nachrichtenseite  brachte noch, dass das Israelische Bildungsministerium befahl, die Schule nicht im September zu eröffnen und wenn sie weiter arbeite, die Schließung veröffentliche.

Die Schulverwaltung hatte prozessiert, man hätte die Entscheidung verdreht, aber der Fall wurde vom  Jerusalemer  Distrikt-Gericht zurückgewiesen und vom Obersten Gericht  aufrecht erhalten, indem man das Fehlverhalten der Schule, die Lizenz zu erhalten, zitierte, als einen der Gründe, um dem Ministerium auszuweichen. Wie die Times von Israel darauf verwies, dass die israelischen Juden und die Palästinenser in getrennten Schulsystemen im besetzten Ost-Jerusalem lernen, werden die palästinensischen Schulen entweder von der Stadt oder von privaten Entitäten geführt.

Obwohl Sur Bahir jenseits der Peripherie des besetzten Ost-Jerusalems liegt, bleibt der  Vorort unter der Kontrolle der Israelischen Jerusalem- Stadtverwaltung entsprechend dem  NGO- Graswurzel-Jerusalem. Entsprechend  einem  Bericht von der Tageszeitung Haaretz erhalten die palästinensischen Schulen  die Hälfte  an Geldmitteln, die die  Jerusalemer Stadtgemeinde den Schulen in West-Jerusalem überweist.  (dt. Ellen Rohlfs) 

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