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Donnerstag, 05. Januar 201720:17  -     LINKS      facebook      ARCHIV     THEMEN

 

 

 



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Israelische Politiker verlangen die Begnadigung eines wegen fahrlässiger Tötung verurteilten! - Dr. Ludwig Watzal

Der IDF-Soldat Elor Azaria wurde von einem Militärgericht in Tel Aviv wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Richterin Maya Heller kritisierte die Verteidigung scharf wegen ihrer unglaubwürdigen Verteidigung, weil „Terroristen den Tod verdienen“. Die Richterin wies die Aussage Azarias als „unglaubwürdig“ zurück. Der Soldat hatte einen schwer verwundeten Palästinenser in Hebron kaltblütig hingerichtet. Nach Protesten der rechtsextremen israelischen Regierung wurde die Anklage von Mord auf Totschlag herabgestuft. Das Strafmaß für Todschlag kann bis zu 20 Jahre betragen. Die Urteilsverkündigung erfolgt am 15. Januar. Der Anwalt von Azaria beschuldigte das Gericht der „Voreingenommenheit“ und kündigte Berufung an.

Der Prozess gegen Azaria hat die Doppelmoral der Armee deutlich gemacht. Immer wieder wird versucht, der Welt einzureden, dass die israelische Armee die „moralischste“ der Welt sei. Keine Armee ist moralisch und schon gar nicht die israelische Besatzungsarmee, die tagtäglich Verbrechen gegenüber Palästinenser begeht. Und Azaria verteidigte sich mit dem Argument, dass „Terroristen den Tod verdienen“, dies sei den Soldaten beigebracht worden. Zur so genannten Selbstverteidigung bestand kein Anlass, da das Opfer regungslos und blutend auf der Straße lag.

Außerhalb des Kirya-Komplexes in Tel Aviv demonstrierten Rechtsnationalisten, einige schrien: „Gadi seien Sie vorsichtig, Rabin sucht einen Freund „, Gadi Eisenkot ist Stabschef der israelischen Streitkräfte. Vor der Ermordung Yitzhak Rabins haben Rabbiner in einer gespenstischen Aktion Rabin zum „Tode“ verurteilt, und ein rechtsextremer Mob hatte wochenlang ihn als „Din Rodef oder Din Moser“ verleumdet >>>

 

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Activist who filmed Hebron shooting ‘fears for his life’ - Abu Shamsiyya added that Israeli forces surrounded his house. - Emad Abu Shamsiyya, a Palestinian activist who filmed the point-blank shooting of Abd Al-Fatah Al-Sharif by an Israeli soldier in Hebron last March said he “feared for his life” after the Israeli soldier was found guilty of manslaughter for the killing today.

One message written to Abu Shamsiyya said that his killing was “inevitable”, while the activist also said members of the soldier’s family had broken into his house.

The court notably ruled today that the video shot by Abu Shamsiyya was authentic and admissible, as the panel of three judges meanwhile proceeded to give a wholesale rejection to every argument presented by the defence.

At a protest in Hebron organised by Al-Sharif’s family while the verdict was being announced, Abu Shamsiyya told Ma’an he has continued to receive hundreds of death threats since the video he shot for Israeli rights group B’Tselem went viral and sparked international outrage over the apparent “extrajudicial execution” of Al-Sharif, who was already seriously injured after being shot for allegedly attempting to stab an Israeli soldier. >>>

 



Der Kopfschuss des Soldaten, der Israel spaltet - Gil Yaron - Es war ein Prozess, der Israel monatelang erschütterte und weiter beschäftigen dürfte. Seitdem der Armeesanitäter Elor Asaria vergangenen März in Hebron einen wehrlosen, angeschossenen palästinensischen Terroristen mit einem Kopfschuss getötet hatte, war das Land in zwei Lager gespalten.

Die eine Seite sah in dem 20 Jahre alten Feldwebel einen Helden: „Er sollte eine Medaille bekommen. Jeder Terrorist sollte erschossen werden“, sagte Benzi Gopstein, Gründer der nationalistisch-rassistischen Organisation Lehava, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Mischehen zu verhindern. >>>

 

 

#########Nach Urteil wegen Totschlags - Netanyahu fordert Gnade vor Recht - Der Schuldspruch wegen Totschlags für den Soldaten Elor Azaria polarisiert Israel - und das dürfte noch einige Zeit so weitergehen. Denn Premier Netanyahu sprach sich nur wenige Stunden nach dem Urteil für eine Begnadigung Azarias aus.

Israels Premier Benjamin Netanyahu unterstützt eine Begnadigung des wegen Totschlags verurteilten Soldaten Elor Azaria. Auf seiner Facebook-Seite rief Netanyahu zudem die Israelis auf, jetzt die Armee und deren Führung zu unterstützen. Anders äußerte sich Verteidigungsminister Avigdor Lieberman. Er rief dazu auf, das Urteil des Gerichts zu respektieren. Er räumte aber ein, auch er finde das Urteil "schwierig". >>>

 

Netanyahu fordert Begnadigung für verurteilten Soldaten - Der Attentäter lag bereits am Boden, trotzdem tötete ihn der israelische Soldat Elor Azaria. Dafür ist er nun verurteilt worden. Regierungspolitiker machen sich für seine Begnadigung stark. - Es war einer der umstrittensten Prozesse in der Geschichte Israels: Der israelische Soldat Elor Azaria hatte einen verletzten, am Boden liegenden palästinensischen Attentäter erschossen, an diesem Mittwoch ist er von einem Militärgericht wegen Totschlags schuldig gesprochen worden. Kurz nach dem Urteil regt sich nun heftiger Protest.

Mehrere Regierungsmitglieder wollen sich für eine Begnadigung Asarias einsetzen, darunter der ultrarechte Erziehungsminister Naftali Bennett. Auch Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat nun erklärt, er sei für eine Begnadigung. Auf Facebook schrieb er am Abend: "Es ist ein schwieriger und schmerzlicher Tag für uns alle - vor allem für Elor und seine Familie, unsere Soldaten und Zivilisten, mich eingeschlossen." >>>

 

Netanyahu calls for pardon of convicted soldier Azaria >>>
 

Video: Benjamin Netanyahu urges pardon for convicted Israeli soldier >>>
 

Palestinian Foreign Ministry calls Elor Azarya conviction a 'show trial" >>>


 

Ein Prozess, in dem es um das Schicksal Israels ging - Ein Gericht in Tel Aviv hält den Rechtsstaat hoch, den die Regierung Netanjahu untergräbt. Dass der verurteilte Soldat in Israel als Held gefeiert wird, offenbart einen Verfall der Werte.- Kommentar von Peter Münch

Es gibt noch Richter in Tel Aviv - und die lassen sich weder von populistischen Politikern noch von einer aufgeheizten Stimmung im Volk oder vor dem Gerichtssaal beeindrucken. Sie haben nun einen jungen Soldaten wegen Totschlags verurteilt, der im März in Hebron einen verletzt am Boden liegenden palästinensischen Angreifer getötet hatte. In aller Ruhe. Per Kopfschuss. Festgehalten in einem Video. Ein klares Verbrechen also und ein klares Urteil. Abgeschlossen ist dieser Fall damit aber noch nicht. Denn die entscheidenden Fragen bleiben auch nach dem Schuldspruch des Militärgerichts offen.

In diesem Prozess ist es nämlich von Beginn an um weit mehr gegangen als um das Schicksal des zur Tatzeit 19-jährigen Elor Azaria. Es ging ums Ganze, sprich: um das Schicksal Israels. Darum, welche Armee dieses Land haben will, welche Moral und welche Zukunft. >>>


 



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Ein gefeierter Todesschütze - Monika Bolliger - Ein israelischer Soldat ist wegen Totschlags verurteilt worden. Er hatte einen bereits wehrlosen palästinensischen Angreifer erschossen. Der Prozess hat Israel gespalten.

Ein Gerichtsurteil lässt in Israel die Wogen hochgehen. Der israelische Soldat Elor Azaria, der einen bereits ausser Gefecht gesetzten palästinensischen Gewalttäter erschoss, ist am Mittwoch von einem israelischen Militärgericht wegen Totschlags verurteilt worden. Der erschossene Palästinenser, Abdelfatah al-Sharif, hatte zuvor in Hebron im besetzten Westjordanland mit einem Messer auf einen Soldaten eingestochen. Als Azaria das Gewehr hob und den tödlichen Schuss abgab, lag Sharif bereits verletzt auf dem Boden und war nicht mehr handlungsfähig. In Israel gilt Azaria jedoch vielen als Held. Der Gerichtsprozess hat das Land gespalten.  >>>


 



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Kommentar: Schuldig! Ein Militärurteil entzweit Israel - Für die einen ist es Verrat, für die anderen ein zu mildes Urteil. Ein israelischer Soldat wird wegen Totschlags an einem Palästinenser verurteilt. Israels Gesellschaft entzweit sich weiter, meint Joseph Croitoru. - In der von zahllosen Terroranschlägen heimgesuchten israelischen Geschichte ist dies keineswegs der erste und auch nicht der einzige Fall, in dem palästinensische Terroristen, die man überwältigt oder schon festgenommen hatte, willkürlich erschossen wurden.

Kumpanei der Hardliner - In der sogenannten "Bus 300-Affäre" hatten 1984 Mitglieder des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schabak mehrere Attentäter hingerichtet und dies zu verheimlichen versucht - selbst noch nachdem eine israelische Zeitung ein Foto der Palästinenser veröffentlicht hatte, das sie bei ihrer Festnahme noch am Leben zeigte. Die Affäre beschäftigte die israelische Justiz mehr als zwei Jahre lang und wurde auch deshalb zu einem Meilenstein in der Geschichte des israelischen Umgangs mit gefassten Terroristen, weil die Verantwortlichen letztendlich straffrei ausgingen: Politiker hatten sie hartnäckig und ohne Skrupel geschützt. Neue Vorschriften sorgten zwar dafür, dass derartiges sich nicht wiederholte. >>>

Foto links - Abd al-Fatah al-Sharif - das Opfer



Elor Azarya, King of Israel - Dan Cohen - The episode since Israeli medic-soldier and French citizen Elor Azarya was filmed summarily executing Abd Al-Fattah Al-Sharif has been a sobering reminder of the Israeli right-wing’s total and long-standing dominance over the Zionist left, manifesting into a display unseen since the last war on Gaza, when anti-war protesters were beaten in the streets.

On March 24, Azarya was caught on film summarily executing a wounded, incapacitated Palestinian man as he lay on the ground in the occupied West Bank city of Hebron.

As the video went viral, the Israeli public rallied around Azarya. A petition for his release gained 50,000 signatures in a few days, and a poll revealed that 82% of Israelis support the execution. >>>

 

 

Elor Azaria and the army of the periphery - Edo Konrad - From the army’s perspective, Azaria’s guilty verdict ostensibly answers the critique that it is unable to deal with soldier violence against Palestinians — or that it doesn’t want to. But there is one reason and one reason only that the lowly soldier was indicted to begin with.
Israeli soldier Elor Azaria in court to hear the verdict in his manslaughter trial for shooting an unarmed Palestinian attacker in the head, Janary 4, 2017. (Miriam Alster/FLASH90)

An Israeli military court handed down a guilty verdict Wednesday in the manslaughter trial of Elor Azaria, an IDF soldier who shot and killed an incapacitated Palestinian assailant in March of last year. The high-profile trial polarized the country, pitting Israel’s political class against current and former army generals. Much of the IDF’s top echelons decried Azaria for firing a bullet into Abdel Fattah al-Sharif’s head — 15 minutes after the latter was shot and wounded in an attempt to stab soldiers in the occupied city of Hebron.

Much will be said and written about the implications of the verdict. For now, here are some initial observations and takeaways: >>>

 


Dokumentation - Exekution eines verwundeten Palästinensers >>>

Prophetische Rede - US-Außenminister John Kerry hat nichts anderes verkündet als das absehbare Ende des jüdischen Staates. Ein solcher kann nur demokratisch sein. - Micha Brummlik - Wer die Rede des scheidenden US-Außenministers John Kerry zum Israel-Palästina-Konflikt als verspätete politische Intervention deutet und sie deshalb kritisiert, der missversteht sie.

Diese Rede war ein Vermächtnis und gehört deshalb nicht dem Instrumentarium außenpolitischen Handwerks, sondern der Gattung prophetischer Rede an. Prophezeiungen aber sind etwas radikal anderes als mehr oder minder genaue Prognosen.

So warnte Homers Kassandra die Trojaner vor dem hölzernen Pferd der Griechen und sagte damit zugleich den Untergang Trojas voraus, so verurteilten die Propheten der hebräischen Bibel das gottlose Treiben der Könige Israels und Judas, um gelegentlich auch Trost zu spenden.

Prophezeiungen sind keine Prognosen, ihre Zeitangaben sind nicht exakt, auf Prophezeiungen würde man keine Wetten abschließen – gleichwohl ergehen sie meist dann, wenn ein Schicksal besiegelt ist.

Wohlmeinende, politisch aufgeschlossene Beobachter im heutigen Staat Israel haben Kerrys Rede zu Recht als eine im besten Sinne zionistische Rede gelesen, als eine Rede, die sich machtvoll gegen die Selbstaufhebung des Zionismus in der Besatzungsherrschaft über das Westjordanland wendet. Liest man seine Rede indes als Prophezeiung, so hat Kerry nichts anderes verkündet als das absehbare Ende des jüdischen Staates, der, wenn überhaupt, nur als demokratischer Staat existieren kann. >>>

Israel’s global standing continues to sink, top strategists say - Ali Abunimah - Israeli soldiers, like these ones detaining a Palestinian during a raid in Hebron, on 20 September 2016, would retain “complete freedom of action” throughout the occupied West Bank, in revived plan for “unilateral separation.” Wisam Hashlamoun APA images

Israel’s global standing is continuing to deteriorate, a new report from some of the country’s top strategists concludes.

“Israel’s image in Western countries continues to decline, a trend that enhances the ability of hostile groups to engage in actions aimed at depriving Israel of moral and political legitimacy and launch boycotts,” the Institute for National Security Studies (INSS) at Tel Aviv University states in its 2016-2017 Strategic Survey for Israel.

The 275-page report, authored by a who’s who of figures from Israel’s political, intelligence and military establishment, was presented on Monday to Israeli President Reuven Rivlin by INSS director Amos Yadlin, a former air force general and head of Israeli military intelligence.

It notes in particular that “the international campaign to delegitimize Israel continues, as reflected in the BDS movement,” a reference to the growing Palestinian-led boycott, divestment and sanctions campaign. Israel habitually describes advocacy for full rights for Palestinians, or criticism of its abuses, as “delegitimization.”

The report says that Israel’s “current right-wing government has contributed to this deterioration,” as have “anti-democratic legislative initiatives,” as well as international concerns about Israel’s “overreaction” to what it terms a “wave of terrorist attacks” by Palestinians. >>>

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Deutsch-palästinensische Forschungskooperation - Hoffen auf eine langfristige und tragfähige - Zusammenarbeit - Ungeachtet aller politischen Krisen im Nahen Osten hat jetzt eine deutsch-palästinensische Forschungskooperation begonnen. In Jülich können palästinensische Studenten und Hochschulabsolventen die Infrastruktur des Forschungszentrums für ihre Arbeiten nutzen. Das soll nicht nur die wissenschaftliche Kooperation verbessern. - Helga Hermanns

Ghaleb Natour ist in Palästina geboren. 1979 kam er zum Studium nach Deutschland - und er blieb. Im Jülicher Forschungszentrum leitet er das Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik, an der RWTH Aachen unterrichtet er Studenten an der Fakultät für Maschinenwesen. Eine Karriere als Wissenschaftler wünscht er auch anderen jungen Palästinensern - vor allem in deren Heimat. Deshalb setzte Ghaleb Natour sich intensiv dafür ein, Talente systematisch zu fördern.

"Ich bin hier als Institutsleiter immer mit dem Problem konfrontiert, dass ich nicht genug Kandidaten für Master- und PHD-Projekte finde. Auf der anderen Seite fehlt in Palästina diese Forschungsinfrastruktur. Und wir versuchen, mit diesem Programm beides zu kombinieren. >>>

#########Die Idee der Zweistaatenlösung in der "Einstaatenrealität"  - Muriel Asseburg und Jan Busse über mögliche Lösungen des jahrzehntelangen Konflikts. - René Wildangel

Mit Büchern über den Nahen Osten kann man, auch auf Deutsch, ganze Bibliotheken füllen. Umso erstaunlicher, dass es hierzulande kaum eine sachliche Einführung auf aktuellem Stand gibt. Die legen jetzt Muriel Asseburg, Expertin an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), und Jan Busse, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Bundeswehr in München, vor. Gleich zu Beginn stellen die Autoren fest: Der israelisch-palästinensische Konflikt, früher als "Nahostkonflikt" im Zentrum der regionalen Geschehnisse und der medialen Aufmerksamkeit, ist längst nicht mehr der Schlüsselkonflikt, der die Zukunft der Region bestimmt. Für politische Mobilisierung taugt er jedoch noch immer. Auf nur 118 Seiten zeichnen die Autoren die klassischen Stationen des Konflikts und des mittlerweile historischen und erfolglosen "Friedensprozesses" nach >>>

Muriel Asseburg Jan Busse
Der Nahostkonflikt

Geschichte, Positionen, Perspektiven

Record number of demolitions in 2016; casualty toll declines - 2016 trends affecting the humanitarian situation in the occupied Palestinian territory - Record number of demolitions and related displacement

Preliminary analysis of data collected by OCHA indicates that, during 2016 (until 28 December), the Israeli authorities demolished or seized 1,089 Palestinian-owned structures throughout the West Bank, including East Jerusalem, displacing 1,593 Palestinians and affecting the livelihoods of another 7,101. These are the highest West Bank demolition and displacement figures at least since OCHA started recording them in 2009. The vast majority of these structures were destroyed or seized for lack of Israeli-issued building permits.

In the Gaza Strip, as of end November , some 51,000 Palestinians are still displaced after losing their homes in the 2014 escalation, down from approximately 90,000 during the second half of 2015. Most displaced families are dependent on temporary shelter assistance provided by humanitarian organizations.
Casualty toll declines

By contrast, the casualty tolls have declined significantly. As of 27 December, 109 Palestinians and 13 Israelis were killed during 2016 in attacks and clashes in the occupied Palestinian territory and Israel. This represents a drop down from 169 Palestinian and 25 Israeli fatalities recorded during 2015. Of the Palestinian fatalities this year, 80 were perpetrators or alleged perpetrators of attacks and attempted attacks against Israelis. >>>

Conforming to Israel’s malignant occupation - A.B. Yehoshua toes the line by subdividing the Palestinians into various categories and thus overlooks their general predicament. - Amira Hass - Author A.B. Yehoshua (“Reducing the malignancy of the occupation,” Haaretz, December 31) was right when he attached the word “malignancy” to the occupation. But under cover of innovation, daring and humanitarian considerations, his proposal for a temporary and partial easing of the malignancy conforms to traditional Israeli policy: to split the Palestinian people into various bureaucratic categories, in separate and divorced enclaves, and of course without asking their opinion.

In order to seem daring, but to propose something that is just what the government of Education Minister Naftali Bennett and Justice Minister Ayelet Shaked (both of Habayit Hayehudi) wants, some of the facts Yehoshua cites became distorted. Following are several of the distortions:

* “A binational space.” There is no need to go as far as the poverty-stricken neighborhoods engineered by Israel in East Jerusalem in order to toy with the idea of a “laboratory” for a binational life. It’s true that the Palestinian people have been scattered since being expelled from their homeland in 1948. But they didn’t stop being a nation for that reason, including the 1.5 million Palestinians who are presently Israeli citizens. Israel in its recognized boundaries is a binational space, regardless of its definitions and its discrimination against its Palestinian citizens.

* “The Gaza Strip is completely separated from Israel.” Not true. The two million residents of the Gaza Strip are registered in the Population Registry controlled by Israel. Like the Palestinians in the West Bank and East Jerusalem. Like Yehoshua and like me. The identity card issued for every 16-year-old from Gaza requires Israeli approval. It is Israel that decided whether, how many and which of the Palestinians returning from abroad will receive residency status in the >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

The challenges of being a Palestinian doctor in the 'Jewish state'

Staatssekretärin mit palästinensischen Wurzeln zu Besuch in Palästina
 

Duzdar verweigert Kopftuch und trifft Palästinenser-Regierung

Israeli occupation builds 120 settlement outposts since past 20 yrs

Israel sentences UN employee to jail over alleged aid to Hamas

Abbas receives Israeli opposition in Ramallah

Israeli forces demolish 2 Palestinian homes in Beit Hanina

Al Saud after eliminating Palestinian cause: Hezbollah official

John Kerry’s “Separate and Unequal” Message on Israel and Palestine

Zionist Court Sentences Palestinian Girl to 8.5 Years in Prison

Video: Israeli Soldier Found Guilty for Executing Wounded Palestinian

Malaysia Praised For Role In Historic UNSC Israel Settlement Vote

US senators introduce bill to move embassy from Tel Aviv to Jerusalem

Israeli Soldiers Abduct Two Children Near Qalqilia

Israeli police questions imprisoned Islamic Movement leader over incitement

Israeli forces detain 40 Palestinians in overnight raids

US senators introduce bill to move embassy from Tel Aviv to Jerusalem

Israeli authorities deliver 19 stop-construction orders in Salfit area

Israeli forces demolish 2 homes in Jerusalem, displacing 18 Palestinians

Palestinian child prisoner Shadi Farrah, 13, to face hearing on Wednesday

Israeli justice minister considers bill to grant Benjamin Netanyahu immunity in case he faces corruption charges

4. 1. 2017

Militärgericht verurteilt israelischen Soldaten
 

Israeli soldier convicted of manslaughter
 

Israeli soldier found guilty of manslaughter for execution-style killing of Palestinian
 

IDF chief: Soldier on trial for killing stabber is not ‘everyone’s child’

Verdacht der Vorteilsnahme: Polizei befragt Netanjahu

Wikileaks: Ban Ki-Moon Worked with Israel to Undermine UN Report

The US and Israel split over how to keep up the racist occupation

Israeli forces raid Nafha prison, assault Palestinian prisoners

14,806 Israeli settler incursions on Al-Aqsa Mosque compound in 2016

Knesset passes first reading of controversial 'Facebook bill'

Archbishop Who Supported Palestine's Armed Resistance Dies

Demolitions (1) - Israeli soldiers destroy 11 homes at Khan al-Ahmar, 87 left homeless


Demolitions (2) - Israeli soldiers destroy 15 homes and a school at Khirbet Tana

Israeli troops demolish 11 Bedouin homes – dozens of children among the 87 made homeless

Israeli Soldiers Demolish Residential Structures Near Nablus

PPS- “Israeli Soldiers Abduct Thirty Palestinians In The West Bank”

Settlements, Demolitions Continue Unabated, Following US Abstention at UN

Report- Sharp spike in repression of Palestinian journalists

Israeli forces open fire on Palestinian agricultural land in southern Gaza Strip

In rare case, Palestinian citizen of Israel receives administrative detention order

Israeli forces detain 45 Palestinians in West Bank overnight raids

Candle causes house fire during Gaza power cut, injuring father and 2 daughters

Palestinian prisoner on hunger strike to protest renewed administrative detention

Hebron hospital staff stages strike over $7-million debt owed by PA

Israel demolishes Palestinian structures in West Bank

In a first, India to attend international conference on Israel and Palestine

HRW: Senior Israeli officials support 'shoot-to-kill' policy

Israeli minister outlines plan to annex West Bank settlement

Gaza berries

Playing football around Balata Refugee Camp: A visual journey

Israeli military 'not investigating attacks by soldiers on Palestinians'

Gerry Adams clashes with 90s sitcom star over claims Jesus was a Palestinian

Losing support: Israel and the two state solution

Egyptian army destroys 12 tunnels along Gaza border

Tony Abbott says Australia should suspend aid to Palestinian Authority

UN appeals for $547m in aid for Palestinians

3. 1. 2017

Israel- Berichte über Korruptionsermittlungen gegen Premier Netanjahu
 

Ermittlungen in Israel: Netanyahu von Polizei vernommen

Israeli settlers start new year with new illegal outpost in Nablus village

Israeli officials back shoot-to-kill policy of Palestinian suspects, says Human Rights Watch

Resolution for 2017: Stop substituting 'the occupation' for 'Zionism'

Knesset Ethics Committee bars Palestinian MK from parliamentary activity for 6 months

BDS- Provincial Council of Valencia Declares itself ‘Israeli Apartheid Free’

Israel to propose annexing large settlement in Jerusalem

Do 'Anti-Semitism Lessons' in Canada Promote Jewish, White Supremacy?

Settlements, Demolitions Continue Unabated, Following US Abstention at UN

Israeli Army Abducts Three Teens In Tulkarem

BDS- Provincial Council of Valencia Declares itself ‘Israeli Apartheid Free’

Report- Sharp spike in repression of Palestinian journalists

Israeli cabinet decides not to return bodies of Hamas-affiliated slain Palestinians

Israeli forces demolish 11 Bedouin residential structures, 87 left homeless

Israeli home demolitions break records, shatter lives in 2016

Number of Palestinian minors in Israeli prisons doubles in 2016

Don’t Move the Embassy to Jerusalem; the Downsides Are Too Great

What were the top 10 BDS victories of 2016

2. 1. 2016

Netanjahu weist Korruptionsvorwürfe zurück

Israel's Genocidal Violence Goes Far Beyond Settlements: Op-Ed

Wegen Israel: London geht auf Distanz zu US-Regierung

US-Kongress überprüft Resolution gegen Israel

2017 to be year of independent Palestinian state: Abbas

Prime Minister Malcolm Turnbull dances with Jewish community amid Hanukkah celebrations

39% of Israelis support annexing the West Bank

Why Netanyahu and Trump Are Good for the Palestinians
 

Kerry and Israel: Too little, too late

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