Montag, 20. Februar 201713:13  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

 

 

 

NGO prangert Schutzlosigkeit der Palästinenser bei der Olivenernte an - 21.11.2016 - Die israelische NGO Yesh Din prangerte heute an, dass sich die palästinensischen Bauern in der Zeit der Olivenernte – zwischen Oktober und November – ungeschützt fühlen, und dass die Maßnahmen der israelischen Armee und Polizei im besetzten Westjordanland mehr als unzureichend seien. "Die israelische Armee und Polizei müssten (die Palästinenser) verteidigen, aber wir sehen immer wieder Fälle, in denen sie nichts tun oder die Angreifer nicht festgenommen werden", sagte Gilad Grosman, Sprecher von Yesh Din (Es gibt ein Recht), gegenüber EFE.

Die Organisation verurteilt, dass "Befehlsträger der Armee immer wieder erklären, sie setzten sich dafür ein, dass die palästinensischen Bauern im Westjordanland bis zur letzten Olive ernten könnten", während in der Praxis Palästinenser und ihre Ernten gegenüber jeder Art von Angriffen und restriktiven Maßnahmen ungeschützt sind.

In einem Bericht über die Ernteperioden 2013-2015 konstatiert Yesh Din mehr als 53 Straftaten, die diesen Wirtschaftszweig beeinträchtigen, der auf mehr als der Hälfte des kultivierten palästinensischen Bodens betrieben wird, und von dem 80.000 bis 100.000 Menschen direkt oder indirekt abhängig sind. Zu den gemeldeten Straftaten gehören: Raub der Ernte (10 Fälle), Vandalismus und Vernichtung von Olivenbäumen (25 Fälle) sowie weitere 18 Fälle, in denen die Arbeit der Olivenbauern mutwillig gestört wurde.

Grosman gibt an, dass die meisten Angriffe von Siedlern kommen, die in der Nähe leben, aber es gebe auch den einen oder anderen Fall, wo Provokateure aus Städten in Israel kommen, und (Grosman) behauptet, "die Zahl der wegen solcher Delikte Angeklagten ist äußerst gering, da generell niemand festgenommen wird".

In Übereinstimmung mit den Daten der UNO ist die Olivenproduktion im letzten Jahrzehnt von 23.000 Tonnen pro Jahr auf 14.000 t gefallen, u.a. wegen der systematischen Vernichtung von Olivenbäumen seit 2000 infolge der Expansion der jüdischen Siedlungen, dem Bau von Strasen und der israelischen Trennnungsmauer. Das alles hat einen entscheidenden Einfluss auf den freien Zugang der palästinensischen Bauern zu ihren Feldern und hat Qualität und Menge der Oliven verringert. "In vielen Fällen ist der Zugang auf einige wenige Tage im Jahr beschränkt, ausschließlich für die Ernte, in anderen (Fällen) erlaubt man ihnen den Zugang nur für wenige Stunden am Tag, was nicht genügt", betont Grosman.

Auch wenn es schwierig ist, exakte Zahlen anzugeben, vernichten nach verschiedenen offiziellen palästinensischen und internationalen Untersuchungen jüdische Siedler bei ihren Angriffen durchschnittlich 10.000 Olivenbäume pro Jahr; seit Beginn der Besatzung 1967 sind etwa 800.000 Olivenbäume verloren gegangen. Das Büro des Sprechers der israelischen Armee hat auf die Anschuldigungen nicht geantwortet.      Quelle   - Übersetzung: K. Nebauer

Anmerkung der Übersetzerin: Auszug aus Saree Maqdisi, Innenansichten einer Belagerung, 2. Aufl. 2012:
Anteil des palästinensischen landwirtschaftlich genutzten Landes, das mit Olivenbäumen bepflanzt ist: 45%.
Anteil der palästinensischen Bevölkerung, die an der alljährlichen Olivenernte teilnimmt: 50%.
Anzahl der Olivenbäume in den besetzten Gebieten: 9 Millionen.
Anzahl der Olivenbäume, die nach dem Bau der Mauer nicht mehr oder nur begrenzt zugänglich sind: 1 Million.
Anzahl der von der israelischen Armee zwischen 2000 und 2005 verbrannten, entwurzelten und niedergewalzten Olivenbäume: 465.945.

Dritte BDS-Inspektion bei Galeria Kaufhof Bonn! - BDS-Gruppe Bonn - bds-bonn@hotmail.com - 19.11.2016

Nach den beiden BDS-Inspektionen bei Galeria Kaufhof im November 2015 und März 2016 führte die BDS-Gruppe Bonn am 19. November 2016 nun die 3. Inspektion durch. Ähnliche Aktionen fanden in mehreren anderen Städten statt, Berichte dazu folgen.

Auch dieses Mal wurden wieder zahlreiche Produkte aus den illegalen israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland, Ostjerusalem und den Golanhöhen im Sortiment von Galeria Kaufhof gefunden.

Mit dem Vertrieb dieser Produkte unterstützt Galeria Kaufhof den Raub palästinensischen Landes und anderer Ressourcen sowie die Verdrängung von Palästinensern durch israelische Siedler. Außerdem sind diese Waren mit irreführenden Angaben über Hersteller und Herkunft versehen und verletzen damit zusätzlich EU-Recht. Die von der EU jetzt mit mehr Nachdruck geforderten klaren Herkunftsangaben zu diesen Produkten reichen aber nicht aus, weil dadurch ihr Import nicht ausgeschlossen wird.. >>>

UNO beschuldigt Israel privates Eigentum von Palästinensern "rauben" zu wollen - 21.11.2016 - Der UN-Berichterstatter für die besetzten palästinensischen Gebiete, Michael Lynk, beschuldigte heute das israelische Parlament mit der Verabschiedung einer Gesetzesvorlage zur Legalisierung jüdischer Siedlungen in diesen Gebieten privates Eigentum der Palästinenser "rauben" zu wollen. "Die Knesset darf kein grünes Licht für den Raub geben, indem sie die Rechtslage ändert", meinte Lynk in einem Komuniquee.

Der Berichterstatter zeigte sich wegen dem Gesetzesentwurf, der in der ersten Lesung im Parlament am 16. November angenommen worden ist, "zutiefst besorgt"; nach diesem Gesetz sollen mehr als 100 provisorische jüdische Siedlungen auf privatem palästinensischem Boden im Westjordanland entgegen den Anordnungen des Obersten Israelischen Gerichts legalisiert werden. Zur Zeit gelten diese Siedlungen nach dem israelischen Recht als illegal und "ihre 'rückwirkende' Legalisierung wäre ein weiterer Sargnagel für die Zwei-Staaten-Lösung", klagte er. Das Projekt der von der Exekutive des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu unterstützten Gesetzesvorlage versucht u.a. die Evakuierung der 'Protosiedlung' Amona Ende des Jahres (wie es der Oberste Gerichtshof angeordnet hatte, weil sie auf privatem palästinensischen Land errichtet ist) zu verhindern.

Das israelische Recht verbietet die Enteignung von Privatland, mit oder ohne Entschädigung – wie es das neue Gesetz vorsieht – sodass es die Siedlungen, die wie Amona auf diese Weise errichtet wurden, als illegal betrachtet, während nach dem Völkerrecht alle jüdischen Siedlungen in dem von Israel 1967 besetzten Territorium illegal sind. Lynk wies darauf hin, dass, wenn das Gesetz endgültig verabschiedet wird, es dem israelischen Staat erlauben werde sich privates palästinensisches Land anzueignen und für die Verwendung der jüdischen Siedler zu legalisieren, was nach dem Völkerrecht verboten ist.

Außerdem hat der Oberste israelische Gerichtshof bei verschiedenen Gelegenheiten entschieden, dass die Konfiszierung von privatem palästinensischem Land dem Recht des israelischen Staates zuwider laufe, und dass die angekündigte Entschädigung der legitimen Eigentümer die Rechtsverletzung nicht mildere. "Diese Siedlungen untergraben das Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung; sie verletzen ihre Rechte auf Eigentum, Bewegungsfreiheit und Entwicklung; sie verweisen sie auf immer kleinere und nicht zusammen hängende Landstücke in ihrem eigenen Territorium", betonte er.

Lynk erinnerte daran, dass eine Besatzungsmacht ihre eigene zivile Bevölkerung nicht in das besetzte Gebiet transferieren darf, und dass diese Maßnahme die Vierte Genfer Konvention sowie viele Resolutionen der UN-Generalversammlung und des Sicherheitsrates verletze. Der Berichterstatter warnte, dass mehrere Mitglieder der israelischen Exekutive die genannte Gesetzgebung und weitere Annexionen im Westjordanland aktiv vorantreiben und die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, die die Evakuierung von Amona vor dem 25. Dezember verlangt, ignorieren.

"Die internationale Staatengemeinschaft muss sich gegenüber der israelischen Regierung sehr eindeutig verhalten. Die Annexion von besetztem Gebiet wäre eine grobe Verletzung des Völkerrechts. Wenn Israel weiter so vorgeht, muss die internationale Staatengemeinschaft bereit sein, diese Aktion nicht nur zu verurteilen, sondern auch angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um diese Rechtsverletzungen rückgängig zu machen (zu verunmöglichen)", sagte Lynk abschließend.   Quelle     Übersetzung: K. Nebauer 


 

The Mandate of the Special Rapporteur on the situation of human rights in the Palestinian Territory occupied since 1967  -  PhotoThe task of the Special Rapporteur is to assess the human rights situation in the Occupied Palestinian Territory, report publicly about it, and work with governments, civil society and others to foster international cooperation. The Special Rapporteur undertakes regular visits or missions to the Occupied Palestinian Territory and reports annually to the Human Rights Council. OHCHR provides him with logistical and technical assistance. The current Special Rapporteur is Mr. S. Michael Lynk (Canada), who was appointed in 2016. >>>


 

Proposed Israel law “gives green light to theft of Palestinian land” – UN expert - 21 November 2016 – A proposed Israeli law enabling the confiscation of privately owned Palestinian land would deal another severe blow to hopes of a lasting peace, a United Nations human rights expert has warned.

Special Rapporteur Michael Lynk said he was deeply concerned at the proposal to legalize more than 100 illegal outposts in the occupied West Bank, which passed its first reading in the Knesset on 16 November. “Unauthorized outposts, most of which have been established on private Palestinian land and are located deep within the occupied West Bank are considered illegal under Israeli domestic law. Their retroactive ‘legalization’ will be another nail in the coffin for the two-state solution,” said Mr. Lynk.

“These outposts undermine the Palestinian right to self-determination, violate their rights to property, freedom of movement and development, and continue to confine the Palestinians into smaller and smaller cantons of non-contiguous lands within their own territory.” The Special Rapporteur noted that the draft legislation, if adopted, allows the Israeli state to appropriate private Palestinian lands on which the outposts have been built, thereby regularising them >>>

Israels Besatzung und der palästinensische Widerstand - Im Gespräch mit Norman Finkelstein. -Jakob Reimann - (...) - Mit außerordentlicher intellektueller Sorgfalt gepaart mit seinem besonderen moralischen Gewicht bietet Finkelstein eine klare und scharfsinnige Darstellung des jahrzehntelangen Nahostkonflikts zwischen Israel, den Palästinensern und den umliegenden Staaten. Der US-Wissenschaftler wirft einen Blick auf die Zukunft, geleitet von seiner Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit, die im Laufe seines Lebens stets seinen politischen Kampfgeist geprägt hat.

Tommaso Segantini:
Die USA und Israel haben vor Kurzem einen Deal über Hilfszahlungen im Wert von 38 Mrd. US-Dollar für das nächste Jahrzehnt ausgehandelt. Die Präsidentschaftskandidaten der beiden großen US-Parteien scheinen das vollständige Fortbestehen der bedingungslosen Unterstützung Israels der vorherigen Regierungen zu repräsentieren. Was ist Dein Urteil über Obamas Erbe bezüglich des israelisch-palästinensischen Konflikts, und welche Faktoren könnten dazu führen, dass die USA ihre Position zu Israel in Zukunft ändern?

Norman Finkelstein:
Die Amtszeit der Obama-Regierung fiel mit den schlimmsten Verwüstungen zusammen, die der Gazastreifen seit dem Krieg von 1967 erlebt hatte. Obama wurde November 2008 ins Amt gewählt. Am 26. Dezember 2008 begann die Operation Cast Lead [dt.: „Gegossenes Blei“, J.R.]. Während des Angriffs wurden 1.400 Menschen in Gaza getötet, darunter bis zu 1.200 Zivilisten, 350 davon Kinder. 6.300 Häuser wurden zerstört, 600.000 Tonnen Schutt und Trümmer wurden zurückgelassen. Obama schwieg während des Massakers. Er wollte jedoch nicht, dass Gegossenes Blei von seiner Amtseinführung abgelenkt oder sie getrübt hätte, also forderte er den israelischen Premierminister Ehud Olmert auf, den Angriff zu beenden. Cast Lead endete am 17. Januar 2009, drei Tage vor Obamas Amtseinführung. Er inszenierte das Massaker zum Wohle seiner Amtseinführung. Er ist ein betäubender, abstoßender Narzisst.>>>

Siedler wollen nicht weichen - Inge Günther - Ein höchstrichterliches Urteil zwingt Siedler in Amona, zu weichen. Der Vorposten in der Westbank wurde illegal auf palästinensischem Privatgrund errichtet. Doch die israelischen Siedler wollen bleiben.

Nahum Schwartz war einer der israelischen Junggesellen, die sich vor zwanzig Jahren diesen Hügel im Westjordanland schnappten. Abenteuerlust, Sendungsbewusstsein und reichlich Chuzpe, sich nach Belieben niederzulassen, ohne um Erlaubnis zu fragen, trieb sie an. „Wir fühlten uns wie Pioniere“, sagt Schwartz. Leuchtenden Auges erzählt er von den Anfängen in Amona. Als sie die ersten Caravans hochschleppten und die blau-weiße Fahne ihres neuen Siedler-Vorposten hissten, um Wind, Wetter und dem Osloer Friedensabkommen mit den Palästinensern zu trotzen.

Vergebens hat die Armee damals versucht, ihnen einen Platzverweis zu erteilen. Andere staatliche Behörden drückten ein Auge zu und versorgten sie mit einer Zufahrtstraße sowie Wasser- und Stromleitungen. Ihre Gefolgschaft wuchs, unter ihnen junge Siedlerfrauen. Eine hat Schwartz geheiratet. Mit ihr und sechs Kindern lebt der heute 42-Jährige noch immer in Amona, züchtet Himbeeren und Schafe und das alles „im göttlichen Auftrag“. Schließlich sei Israels Sieg im Sechs-Tage-Krieg von 1967 eine Gottesfügung gewesen, um die jüdische Wiederbesiedlung von biblischem Land voran zu bringen >>>

 

 

Die Siedler von Amona - Pierre Heumann - Die Siedlung Amona zeigt im Kleinen das israelisch-palästinensische Problem: Weil sie illegal auf Grundstücken von Palästinensern gebaut wurde, muss sie abgerissen werden. Doch die Siedler wollen nicht gehen. Ein Besuch. >>>

Das erste Ökodorf Palästinas - In Farkha entsteht gerade das erste palästinensische Ökodorf. Hier hat der Agrarwissenschaftler Saad Dagher eine Gemeinschaft gefunden, die nun den gemeinsamen Traum von naturverbundenem und autonomem Leben verwirklicht

Schon seit 15 Jahren träumt Saad Dagher davon, in Palästinas Dörfern eine Lebensweise zu etablieren, die einerseits die Selbstversorgung der Einwohner gewährleistet, andererseits abfallfrei ist und im Einklang mit der Natur steht. Im Jahr 2012 konnte der Agrarwissenschaftler, Umweltschützer und erfahrene Yoga-Lehrer endlich einen Ort ausfindig machen, der bald Palästinas erstes Ökodorf werden soll: Farkha. In Ökodörfern leben die Menschen in Harmonie mit der Natur und unterhalten soziale und kulturelle Strukturen, die sowohl Individuen als auch der Gemeinschaft zugutekommen.

Farkha liegt im Gouvernement Salfit im Westjordanland und ist das Zuhause von 1500 Menschen, 3500 Schafen und Ziegen und 30 Kühen. Farkhas Transformation begann mit einer gemeinsamen Absichtserklärung zur Einrichtung eines Lehrgartens, die vom Dorfrat gemeinsam mit der Arab Agronomists Association, deren Direktor Saad war, besiegelt wurde. 2014 starteten die eigentlichen Vorbereitungen für die Umsetzung der Idee vom Ökodorf. >>>





FOTOS - World children’s day in Gaza - Palestinian children work under difficult conditions due to Israeli embargo over Gaza during the World children's day >>>

Sirene gegen Stimme - In Israel soll per Gesetz der Muezzin-Ruf per Lautsprecher verboten werden. Nur: Was geschieht dann mit der Sabbat-Sirene? - Peter Münch

Auch im jüdischen Staat ragen Minarette in den Himmel. Fünfmal am Tag ruft der Muezzin von dort aus die Gläubigen zum Gebet, und aufgerufen sind fast 20 Prozent der israelischen Bevölkerung. So groß ist die arabische Minderheit im Land, und das Gesetz garantiert ihr gleiche Bürgerrechte und die Freiheit ihrer Religionsausübung. Doch Letzteres sehen viele nun bedroht durch ein Gesetzesvorhaben, das von der rechten Regierung noch in dieser Woche zur ersten Abstimmung im Parlament vorgelegt werden könnte. Das sogenannte Muezzin-Gesetz soll jeglichen Gebetsruf über Lautsprecher verbieten.

Der Aufschrei war vorhersehbar bei einer muslimischen Minderheit von 20 Prozent
- Die Aufregung darüber kennt keine Grenzen. Die Arabische Liga in Kairo spricht von einer "sehr gefährlichen Provokation", Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas warnt vor einer Katastrophe, und sein Religionsminister droht mit einem "Religionskrieg". Die Vertreter der arabischen Parteien im israelischen Parlament sehen in dem geplanten Gesetz einen gezielten Angriff der Regierung auf die arabische Bevölkerung. "Rassismus" und "Diskriminierung" verdammt Ayman Odeh, der die Vereinigte Arabische Liste in der Knesset anführt. Und längst ist der Protest auch auf die Straße geschwappt. Nach dem letzten Freitagsgebet kam es in Nazareth und anderen arabischen Gemeinden in Israel zu Demonstrationen. Der Bürgermeister der Beduinenstadt Rahat im Negev kündigte an, er werden einen Lautsprecher auf jedem einzelnen Haus platzieren, falls das Gesetz sie auf den Minaretten verbiete.(...)

Zwischenzeitlich sah es so aus, als könnte das Gesetz doch noch durch eine ungewöhnliche Allianz zwischen arabischen und ultra-orthodoxen Knesset-Abgeordneten gestoppt werden. Denn Gesundheitsminister Yakov Litzman von der Partei Vereinigtes Torah-Judentum entzog dem von der Regierung bereits beschlossenen Entwurf die Unterstützung, weil er befürchtete, durch ein Lautsprecherverbot werde auch die Sirene untersagt, die in manchen jüdischen Gemeinden traditionell den Sabbat ankündigt. Litzman ließ allerdings sogleich durchblicken, dass er bei einer Aussparung der Sirene sofort seinen Einspruch zurückziehe. >>>

 

 

Muslims, Christians, Jews raise call to prayer together in Nablus - Protesting against the Israeli ban on the Muslim call to prayer, hundreds of Muslims, Christians and Jewish Sumerians yesterday raised the Muslim call to prayer together in Nablus’ main square, the Safa news agency reported.

Residents, representatives of Palestinian factions and followers and representatives of all three monotheistic religions attended the protest, under the slogan “minarets will never be silenced”. All of the participants raised the athan (call to prayer) together. >>>

 

 

Mosque in Israeli city fined for using loudspeakers to broadcast call to prayer -  A mosque in the city of al-Ludd (Lod), located just south of Tel Aviv, was fined a penalty of $200 by the Israeli municipality for using loudspeakers to make the call to prayer on Monday, according to Israeli newspaper Haaretz’s Hebrew site.

Haaretz reported that the fine was imposed in accordance with an existing Israeli “pollution and nuisances law,” which restricts the volume at which mosques can use loudspeakers to call out the adhan -- the Muslim call to prayer that is broadcast five times a day -- during nighttime.

The mosque's imam, Muhammad al-Far, said it was the first time Israeli authorities had imposed such a penalty on al-Ludd's mosque, and called it “a very dangerous step.”

“There is no doubt that the Israeli municipality is taking advantage of the current situation,” al-Far said, referring to a recent bill -- backed by backed by Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu -- making its way through Israel’s parliament which would ban the use of loudspeakers for the Muslim call to prayer in Israel. >>>

al omri - Kinderhilfe Palästina gemeinnütziger e.V. - 32.000 EUR für die Schulspeisung - Endlich wieder rund 600 Kinder dabei

Rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres haben wir 32.000 EUR an Schwester Susan überwiesen. Damit ist die Schulspeisung bis März nächsten Jahres gesichert. Schwester Susan hat die Al Arabia School im neuen Schuljahr bereits besucht. Beeindruck berichtete sie uns:"Die Schule war makellos sauber, die Kinder spielten gerade Spiele. Danach gab es für alle Kinder ein großes Falafel-Sandwich als Schulspeisung." Unterstützen Sie jetzt unsere Schulspeisung mit einer Spende: Direkt über eine sichere Online-Spende über unsere Internetseite www.alomri-kinderhilfe.de oder per Banküberweisung an unser Spendenkonto IBAN DE71520604100003906663, BIC GENODEF1EK1. Stichwort "Schulspeisung". >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  im  Archiv >>>

 

Aktuelle  Kurznachrichten

Israeli soldiers shoot across border at Gaza demonstrators, killing one

ICC affirms occupied status of Gaza and East Jerusalem in new update

Israel- U-Boot-Deal in trübem Wasser

PPS- “Israeli Soldiers Abduct Ten Palestinians In The West Bank”

2 the Population Comprised of Children

Time's up- State announces imminent demolition of Bedouin village

As Arab women become statistics, their killers walk free

Silencing our mosques is the next stage in our dispossession

Ashrawi denounces Israel moving forward with settlement expansion after US election

Longest-held Palestinian prisoner still detained despite serving latest sentence

Committee- 8 Palestinian children under 14 currently held by Israel in juvenile centers

Hamas denies reports that it was invited to Fatah conference

21. 11. 2016

2 the Population Comprised of Children

With Trump in Power, Israel to Resume Construction of Thousands of “Frozen” Settlement Units

BDS Movement Announces Global Week of Action Against Hewlitt-Packard (VIDEO)

Al-Quds University Campus Sabotaged by Israeli Forces

How Israel treats Jewish, Palestinian outposts in the W. Bank

Palestinian Statistics Bureau: Approximately 1/2 the Population Comprised of Children

Extremist Settlers Raid Al-Aqsa Mosque

Lebanon Begins Construction of Wall around its Largest Palestinian Refugee Camp

Israeli Army Abducts Ten Palestinians, Including Children, In The West Bank

Army Confiscates A Tractor Near Tubas

Turkey Seeks Stronger Ties With Israel

Israeli police detains 2 Jerusalem teens, charges 1 for 'social media incitement'

3 Israeli soldiers lightly injured in rock-throwing incident Nov. 20, 2016

20. 11. 2016

Israeli Soldiers Attack The Weekly Protest In Kufur Qaddoum

Not guilty. The Israeli captain who emptied his rifle into a Palestinian schoolgirl

Army Injures A Palestinian In The Face In Bethlehem

Palestinians, Israeli And International Activists Hold The Weekly Protest In Bil’in

Palestinians in Ramallah stage sit-in demanding return of slain Palestinian's body

Israeli forces raid al-Quds University, damage contents of book fair for the needy

Dozens protest in Ramallah, urge PA to fight medical negligence

Israeli forces detain Palestinian man in East Jerusalem on his wedding day

Gaza fishermen not permitted beyond 6-mile zone any time soon

Dismissed Fatah leaders look to reform movement from outside

Hamas blames Abbas in stalemate over PLO reform

19. 11. 2016

Army Injures A Palestinian In The Face In Bethlehem

Palestinians, Israeli And International Activists Hold The Weekly Protest In Bil’in

Israeli Army Kills One Palestinian, Injures Three Others, In Gaza

Army Abducts A Palestinian Near Nablus, Summon Two From Bethlehem

Adalah Represents Four Women Detained In Gaza Boat Raid, Slated For Deportation From Israel

Israeli Soldiers Invaded Several Palestinian Communities In Nablus

Palestine Campaigners Join Anti-Trump Protest in Dublin

Backing the Palestinian liberation struggle, as a liberal Zionist

Silencing mosques is the next stage in our dispossession

1 killed, 3 Injured by Israeli forces in Gaza clashes

ICRC expresses worry over deteriorating health of hunger-striking Palestinian prisoners

Dismissed Fatah leaders look to reform movement from outside

18. 11. 2016

Undercover Israeli Soldiers Kidnap A Palestinian In Ramallah

Israeli Soldiers Invade Office Of Legislator Dr. Mustafa Barghouthi

Barkat Threatens Destruction Of Hundreds Of Palestinian Homes If Illegal Outpost Is Removed

PCHR Weekly Report- 6 civilians wounded, including 2 children, by Israeli forces this week

Israeli Soldiers Abduct 19 Palestinians In The West Bank

Army Abducts Five Children And A Young Man, In Jerusalem, Three From Jenin

Video- “Israeli Colonists Cause Damage To The Church of Holy Sepulcher, Attempt To Occupy It”

Israel`s Muezzin Bill seeks `Judaisation of Jerusalem`

17. 11. 2016

Geheimes Treffen in Washington: US-Milliardär Soros erklärt Donald Trump den Krieg

Woman Killed and 5 Security Officers Wounded in Armed Clashes in Nablus

Army Invades A College In Ramallah, Injures Three Palestinians

Erekat on Independence Day- The International Community Has Failed to Correct Injustice

UNRWA Headquarters on Strike in West Bank and Gaza

Israeli Security Company’s Stock Soars after Trump Election

Israel schickt wieder Botschafter in die Türkei

In Hebron, a namesake falls short

Nablus mayor- autopsy confirms woman killed in clashes was not shot by police

Pro-settler group returns to court to evict 9 Palestinian families in Jerusalem

16. 11. 2016

Probleme in Israel wegen geschenkter Drohne für Medwedew - Landwirtschaftsminister soll israelische Sicherheits-Exportbestimmungen verletzt haben

ARCHIV  >>>

 

Kontakt  |  Impressum  | Haftungsausschluss  |  Arendt Art  |  Nach oben  |  facebook | Das Palästina Portal gibt es seit dem 10.4.2002

 

Zurück | Weiter