Sonntag, 18. Dezember 201616:04  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

 

 

 

Zionistische Israellobby und Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) gefährden die Meinungsfreiheit - Dr. Ludwig Watzal - Über zehn Jahre hinweg hat die Bundeszentrale für politische Bildung in herzlicher Eintracht mit der zionistischen Israellobby versucht, mir mein Recht auf Meinungsfreiheit zu beschneiden. Hören Sie auf, über Israel zu schreiben, bekam ich mehrmals von einem Leiter der Zentralverwaltung zu hören, oder: Wir suchen nach Gründen, um Ihnen kündigen zu können. Dies ist alles in einem Protokoll dokumentiert, dass ein leider viel zu früh verstorbener Kollege des Personalrates bei einer dieser unsäglichen „Anhörungen“ geführt hat. Über die Machenschaften einer Behörde und ihres Präsidenten Thomas Krüger:


Muslim-Markt interviewt Dr. Ludwig Watzal, Politikwissenschaftler, Journalist und Buchautor mit Schwerpunkt Palästina und Nahost
(....) Die Tatsache, dass er sachlich und wissenschaftlich fundiert über die Lage der Menschenrechte der Palästinenser unter israelischer Besatzung berichtet hat sowie zum Einsatz für Gerechtigkeit in der Region auffordert, hat ihm aus bestimmten Kreisen den Vorwurf des Antisemitismus eingebracht, um ihn mundtot zu machen (2008). Er betreibt eine eigene Homepage, auf der einige Bücher als pdf abrufbar sind (siehe unten).

MM: Sehr geehrter Herr Watzal, Sie waren bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) von 1986-2008 Redakteur der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte", der Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament". Die zionistische Lobby und ihre deutschen Helfershelfer haben eine regelrechte Hetz- und Verleumdungskampagne gegen sie initiiert, so dass sie in den Fachbereich Förderung und dann nach zwei Jahren in den Fachbereich Extremismus wohl strafversetzt worden sind. Solange sie bei der BpB waren, konnten Sie aus verständlichen Gründen kaum die ganze Geschichte aus Ihrer Sicht erzählen, aber wird es nicht Zeit, die interessierte Bevölkerung aufzuklären?


Dr. Watzal: Durchaus. Die Treibjagd auf mich begann am Tag nach meinem Kommentar im DeutschlandRadio Berlin unter dem Titel "Haim Saban, die Medien und Israel" , in dem ich Haim Sabans Kauf von SAT 1 und einige andere bizarre Vorkommnisse kommentiert hatte. Ein organisierter "Shitstorm" brach über mich und die Bundeszentrale herein und wie nicht anders zu erwarten war, knickte Thomas Krüger, der Präsident der BpB, nach einer Weile - nachdem auch der damalige Innenminister Otto Schily und Mentor - Druck auf ihn ausgeübt hatte, anscheinend ein. Diese Hetzkampagne, die sich von September 2004 bis April 2008 hinzog, wurde hauptsächlich von den Wadenbeißern und Heckschützen der zionistischen Lobby, quasi dem Plebs, inszeniert, mit dem ich schon alleine fertiggeworden wäre, da sie keine Argumente hatten, sondern mit Verdrehungen, Halbwahrheiten und Lügen hantierten. In einigen Berichten, die die Leitung der BpB an das Innenministerium schicken musste, wurde ich jedes Mal von allen Anschuldigungen "freigesprochen", und meine unparteiische Arbeit wurde gelobt. Aber letztendlich saß mein größter Widersacher in der BpB. >>>

 

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Eine umfangreiche Dokumentation - Verleumdungsaktionen  JagdAktionen der Israellobby - 2004 - 2012 - Zielperson Dr. Ludwig Watzal >>>

 Israels Krieg gegen palästinensische Kinder
28 10. 2016 - Ali Abunimah

 Dieser Video zeigt israelische Soldaten in der besetzten Westbank, die Steine auf palästinensische Schulkinder in dem Dorf von al-Tuwani am 27. Oktober werfen. Laut den Untertiteln des Videos sollen die israelischen Soldaten die Kinder vor Attacken israelischer Siedler in dem Gebiet beschützen. Aber stattdessen schleudern die Soldaten, wie der Video beweist, Steine auf die Kinder, auch mit einer Steinschleuder. Die Soldaten versäumten es auch, zu dem vorgesehenen Punkt zu kommen, um sich mit den Kindern zu treffen - gemäß dem Video - und „überprüften die Tasche eines Kindes und hielten ein anderes ohne ersichtlichen Grund an.“

Al-Tuwani ist ein Dorf in den südlichen Hebron-Hügeln im Gebiet der besetzten Westbank, wo Tausende von Palästinensern, die in Dutzenden von kleinen Gemeinden leben, widersetzen sich der Vertreibung oder dem Verlust ihres Landes durch israelische Siedlungen, die sich immer mehr ausdehnen. Die Siedler aus der nahe gelegenen Kolonie von Havat Maon greifen regelmäßig Palästinenser an. Bei einem dieser Vorfälle im letzten November verletzten maskierte, Steine werfende Israelis ein sechsjähriges palästinensisches Mädel am Kopf. Die israelische Menschenrechtsgruppe B’Tselem hat regelmäßig Siedlerangriffe dokumentiert, darunter eine tagelange Ausschreitung in Hebron vor einem Jahr, wobei israelische Streitkräfte zugeschaut und nichts unternommen haben. In anderen Fällen wurden israelische Besatzungssoldaten gefilmt, wie sie die Siedler beschützten und ihnen halfen, indem sie die Palästinenser angriffen. Während israelische Soldaten und Siedler trotz ihrer Gewalttaten gegen die Palästinenser völlige Straffreiheit genießen, hat Israel kürzlich die Strafen für die Palästinenser verschärft, die des Steinewerfens angeklagt sind, darunter auch Kinder.
(übersetzt von Inga Gelsdorf)  Quelle

Wieder Sehen nach 2 Jahren: Unfrieden bei anhaltender Besatzung ohne Gerechtigkeit - Subjektive, einseitige und parteiliche Eindrücke  von der Begegnungsfahrt Pax Christi/IPPNW nach Palästina und  Israel in der Zeit vom  18. bis 30. September 2016 - Dr. Eva Renate Marx-Mollière - Es ist – wie erwartet  - eine eher kleine Gruppe, angesichts der aktuellen politischen Verhältnisse,  die sich im Sommer  2016 in  Frankfurt am Main trifft. Denn man weiss ja nicht, wie gefährlich  es jetzt ist. Ob wir in der Rolle  der teilnehmenden Beobachter bleiben können oder ob Misstrauen, Wut und Verzweiflung Tränengas, Messer  und Schüsse auch unsere  Seelen und Körper treffen werden.

Also wird es ein eher stilles, ernstes Treffen der Reiseteilnehmer, die neben ihrer Neugier und ihrem Wunsch nach eigenen Augenblicken eine Gemeinsamkeit haben. Die so häufig ausgedrückte Haltung aus dem sozialen Umfeld:


Müsst Ihr ausgerechnet  jetzt da hin? Ja, erst jetzt und jetzt erst recht

Am Morgen des Abreisetages  sitzt der frühere ARD Nahost- Korrespondent Richard C. Schneider in München am Gate und fliegt  mit uns nach Tel Aviv. Nach reiflicher Vorbereitung erreichen anschließend am 18. September alle Teilnehmer den Ben Gurion-Flughafen . Neben mir im Flugzeug und auch in der Warteschlange einer unserer Reiseleiter, dessen Mitgliedschaft bei Pax Christi und  der Erklärung des Weltkirchenrates vom 14.9.16  zu mehrfacher  Befragung und Rücktransport  nach Frankfurt führt.  Man hat ihn der Lüge bezichtigt und grundsätzlich alle Reiseversuche in der Zukunft in Frage gestellt. Das ist ein Upgrade gegenüber anderen Reisenden, „Willkommen in der einzigen Demokratie des Nahen Ostens“.

Also, wie wir uns wiederholt überzeugen können werden, keine Ausnahme. Das wird uns in Israel immer wieder begegnen, die Gegner-/Feindesvermutung.  In den besetzten palästinensischen Gebieten sieht es in der  Regel anders aus. Hier gilt die Freundesvermutung. Even the feelings  are apart......

Wir brauchen noch nicht einmal die neueste Karte von ARIJ zu sehen.  Rund um den Flughafen fällt auf, dass nicht auf allen Schildern die Bezeichnung in der 2. Amtssprache Arabisch vorhanden ist.  Zudem sind einige Orte nicht korrekt arabisch geschrieben, aber wer merkt das schon in Israel ? Wir fahren an palästinensischen Dörfern vorbei, die nicht an die Strasse angeschlossen sind oder deren Zufahrt blockiert ist. Wir haben ja kein Problem mit unserem yellow plate (israelisches Kennzeichen), die Dorfbewohner haben ein green plate (palästinensisches Kennzeichen), das berechtigt hier zu nichts. Unser highway  ist nur für yellow plate-Fahrzeuge  The colours  cause being apart, on-  oder offroad. Das erscheint einzigartig auf der ganzen Welt: für verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedliche Strassen. Nur die echten newcomer  staunen darüber. Die Herrschenden sollen Vorfahrt  haben. Antisemitische Infrastruktur, die sich gegen die Alltagsbedürfnisse des semitischen Volkes der Palästinenser richtet.

Das Strassennetz lässt es erfahren:  who is a part  and who is beeing apart ? >>>

Streit um neue Rundfunkanstalt in Israel: Netanjahus Kampf mit Medien eskaliert - Israels Medien gelten eigentlich als kämpferisch - auch harte Kritik an der Regierungspolitik war bisher gefahrlos möglich. Dennoch hat die US-Bürgerrechtsorganisation Freedom House die Einschätzung zur Pressefreiheit in dem Land in diesem Jahr erstmals heruntergestuft. Ein Grund dafür ist der wachsende Einfluss der Gratiszeitung Israel Hajom.

Israel Hajom gilt als Sprachrohr des rechtsorientierten Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gilt. Finanziert von US-Milliardär Sheldon Adelson, ist sie heute auflagenstärkstes Blatt. Nun eskaliert auch noch der Streit um eine neue Rundfunkanstalt, deren Start Netanjahu torpedieren will.  >>>

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V - Ein Artikel in der Jüdischen Allgemeine fordert, dass jüdische Gemeinden in Deutschland gefragt werden müssen, bevor Kritik an Israel geäußert wird. Das finden wir brandgefährlich. Die jüdischen Gemeinden in Deutschland dürfen für die israelische Politik nicht verantwortlich gemacht werden - weder von Antisemiten-innen noch von Unterstützer_innen der israelischen Regierung.  >>>
 


Die BRD braucht Zensoren?
- Erhard Arendt -Scheinbar wollen unsere Israellobbyisten als Oberzensurbehörde agieren?
Ich kann es mir schon vorstellen. Da sitzen der israelische Botschafter, der Zentralrat, ein Vertreter der deutsch/israelischen Vereine, ein fundamentalistischer Christ, Benjamin Weinthal und Sacha Stawski von Honestly Concerned zusammen und wollen dafür sorgen, dass es eine wahre und aufrichtige Berichterstattung  über Israel gibt (so wie sie es manipulieren und verhindern wollen.)


Bezug:

Wir müssen draußen bleiben - An der Göttinger Uni wird Propaganda verbreitet, und die Jüdische Gemeinde wird nicht gehört - 03.11.2016 – Jüdische Allgemeine - Achim DoerferAchim Doerfer >>>

Lillian Rosengarten: Essay über Antizionismus und Antisemitismus -  (Oktober 2016) - Ich widme diesen Essay dem Antizionisten Hajo Meyer (1924-2014), politischer Aktivist, Auschwitz-Überlebender und Held im Kampf um die Befreiung Palästinas. Seine Worte lehren mich immer noch und sein Handeln tröstet meinen Schmerz.

„Als Antisemiten bezeichnete man einst eine Person, die Juden nicht mochte. Ich bin kein Anti-Jude. Ich bin Anti-Zionist. Zionismus hat nichts mit Judentum zu tun.“

Der Zionismus hat immer jedwede Kritik mit Antisemitismus, Delegitimierung oder Schlimmerem  gleichgesetzt. Es dient der Propaganda, die die Illusion der Juden als „Opfer“ aufrecht erhalten will. Ultranationalisten, die von ihrer moralischen Überlegenheit überzeugt sind, fabrizieren politischen Terror, um mundtot zu machen und zu leugnen.

Wer hätte sich 1945 nach dem Sieg über Nazi-Deutschland vorstellen können, dass es binnen weniger Jahre zu einer bizarren Eskalation kommen würde, dass eine antisemitische Giftwolke sich ausbreiten würde, teilweise angefeuert durch ein Land mit zwei Gesichtern. Ein Gesicht zeigt sich als „einzige Demokratie im Nahen Osten“, während das andere sich als  Fratze von Völkermord und Besatzung zeigt, die sich über drei Generationen erstreckt, in denen palästinensische Kinder in Gefangenschaft geboren wurden. Das ist das Gesicht des Zionismus mit seinem Traum eines jüdischen Staates, nur für Juden – „Zutritt für Palästinenser verboten“.

Es gibt ein alter ego (eine zweite Ebene), das  die Wahrheit trotz aller Leugnungen durchbricht. Eine schmerzliche Wahrheit, die viele immer noch nicht in ihrer realen Existenz anzunehmen bereit sind. Es ist die Agenda des israelischen Zionismus, der der gesamten palästinensischen  Bevölkerung die Schrecken der Kollektivhaft und des Genozids auferlegt und sie als unerwünscht, verhasst und „minderwertig“ betrachtet.

Für mich als deutsche Jüdin ist es unmöglich, diesen Vergleich nicht anzustellen zwischen dem zionistischen Unwillen, die Menschlichkeit der Palästinenser als gleichwertige menschliche Wesen wie sie selbst zu betrachten und Aspekten des Nazi-Rufes nach einem reinrassigen Deutschland.

Wer hätte es nach dem Zweiten Weltkrieg für möglich gehalten, dass ein weiteres Mal emotionale Manipulation ähnlich einer internen Terrorisierung eine neue Kultur der Angst und Hysterie erfolgreich kreieren würde, die strategisch auf Juden abzielt? Was dabei angestoßen wird, ist eine tief eingegrabene Hysterie, die im jüdischen Bewusstsein schlummert. Gerade hier warten Ängste vor Vernichtung und Schikane darauf, neu entflammt zu werden. Die zionistische Intention zielt darauf ab, Juden aus aller Welt zusammen zu bringen, um im „jüdischen Staat“ zu leben und ihn zu unterstützen; dabei nutzt sie die kraftvolle Botschaft dieser Indoktrination. Wir haben es oft genug gehört: Der jüdische Staat ist der einzige Ort der Welt, an dem Juden in Sicherheit leben können und keine Opfer mehr sind.

Diese Jüdin kann ich nicht sein. Als Flüchtling (aus Nazi-Deutschland) identifiziere ich mich mit den heimatlosen vertriebenen Palästinensern, die als Flüchtlinge gezwungen waren, ihr Land und ihre Häuser zu verlassen und der Besatzung oder Zerstörung zu überlassen, die von Gefängnissen, Mauern, Checkpoints, bewaffneten Soldaten und illegalen Siedlungen umgeben sind. Da der Zionismus 1948 auf einer rassistischen Ideologie aufbaute, die von der Überlegenheit des „Auserwählten Volkes“ ausging, muss ich einige offensichtliche Fragen stellen.

Haben Juden, die selbst Opfer waren, das moralische Recht, ein anderes Volk zu besetzen und seiner Freiheit zu berauben? Warum haben wir nichts gelernt? Noch bedrückender im Augenblick scheint mir die Frage, wie es geschehen konnte, dass Antisemitismus dafür missbraucht wird, um die zionistische Agenda zu verteidigen. Da gibt es viele psychologische Schlussfolgerungen, die hier erforscht, studiert, beschrieben und offen diskutiert werden müssen, um Licht in diesen unerträglichen moralischen Abgrund zu bringen. Wir, die wir anti-zionistisch, aber nicht anti-jüdisch und selbst Juden sind, müssen uns den gefährlichen Versuchen widersetzen, unsere Gegenhaltung zu diskreditieren, indem uns fälschlicherweise Antisemitismus vorgeworfen wird, nur um die endlose rassistische Gewalt gegen Palästina und die Palästinenser zu verschleiern. Diese Art der internen Terrorisierung macht nicht nur von der Schuld des Holocaust Gebrauch, sondern fabriziert Lügen, um eine illegale, brutale Besatzung zu rechtfertigen und aufrecht zu erhalten.

Ich meine, dass die Diskussion über die Existenz von Antisemitismus eine gefälschte ist, weil sie uns in eine Falle führt und uns vom Eigentlichen ablenkt. Das Erwachen des Antisemitismus ist real. Und etwas daran irritiert mich zutiefst. Es ist sein Missbrauch, um die Wahrheit über ein gewalttätiges, unbeugsames Regime zu vertuschen, das die palästinensische Nakba kreiert hat. Es geht nicht darum so zu tun, als gäbe es keinen wahren Antisemitismus. Dieser breitet sich Hand in Hand mit Islamophobie aus.

Vielleicht ist sogar Zionismus an und für sich antisemitisch, weil er Semiten diskriminiert und dabei selbst  Juden einschließt. Zionismus ist keine Religion, sondern eine politische Bewegung. Für Gerechtigkeit zu arbeiten und für das Ende der Besatzung ist nicht antisemitisch. (...)

 Website  www.lillianrosegarten.com
Textquelle: http://mondoweiss.net/2016/10/consciousness-manufactured-semitism/ 

Israel imposes traffic restrictions in southern Nablus District, disrupting lives of over 54,000 Palestinians - B`Tselem - From 4 to 11 September 2016, the military blocked the entrances to ten Palestinian communities in the south of Nablus District, along the Huwara road. The military also blocked several roads used to access farmland and side roads. This came on top of the regular closure of the main entrance to `Awarta, imposed by the military since the killing of Eitam and Naama Henkin in a terror attack in October 2015. These restrictions disrupted the lives of some 54,000 residents in the area. >>>

Turning Gaza's humanitarian disaster into Israel's bargaining chip - If Defense Minister Liberman, along the entire political and military echelon, know the extent to which Gaza’s residents are suffering, why do they insist on using that suffering as a bargaining chip? - Rachel Beitarie

Something strange happened in the middle of last week: Israeli Defense Minister Avigdor Liberman decided to give an interview to the Palestinian daily, Al-Quds, in which he spoke about the solutions to the challenges facing the Gaza Strip. In short, he proposed rehabilitating the Strip, which would include the building of a port, an airport, and industrial zones. All this in exchange for full demilitarization.

“If Hamas puts an end to digging tunnels, arming itself, and firing rockets,” Liberman said, “we will end the blockade and build a port and an airport ourselves.” Later in the interview, the defense minister threatens Gaza with another round of fighting and killing — only that this time the extent it will be unprecedented and final. Two things are clear from the interview: Liberman, along the entire political and military echelon, know full well about the hardships facing Gaza’s residents. The second is that Liberman sees these hardships as a bargaining chip. >>>

Palestinian families detained by Israeli forces over photo of imprisoned children - Kate - Busload of Palestinian families detained for two hours over photograph of mother’s imprisoned children - 27. 11. 2016

A bus full of Palestinian families was detained for two hours by Israeli occupation forces after a visit with their loved ones on Wednesday, 26 October in the Negev desert prison, on the grounds that one of the mothers of the prisoners had with her a photograph of her imprisoned children, reported Asra Media. The families were searched by occupation forces after leaving the visiting rooms to the buses organized by the International Committee of the Red Cross. The photograph was actually a picture of the woman’s children in Megiddo prison from years ago; nevertheless, the woman was interrogated about the photograph and accused of having secretly smuggled the photograph during her visit with her son. This continued until ICRC personnel confirmed that the photograph was in fact an old photo from Megiddo prison, finally securing the release of the visiting families from occupation forces. The detention of families, humiliating searches and interrogations comes within a systematic policy by Israeli occupation forces of denying and undermining family visits. This policy includes the prohibition of visits on the pretext of “security,” the confiscation of already-issued visitor permits as family members are en route to visit their loved ones, denial of family visits as a mechanism of punishing prisoners’ protests, confiscation of gifts, and humiliating searches and inspections of family members. >>>

Child Rights Briefing: October 2016 : News and updates on the situation of Palestinian children living in the occupied West Bank, including East Jerusalem, and the Gaza Strip. - Defence for Children International - “He asked for my Facebook password,” said Ahmad H., 17, recalling his first interrogation at Ofer military prison on August 1. “I gave it to him. He logged in and said it had inciting photos.” “I told [the interrogator] of my arrest earlier in April 2016 for 10 days, when I was interrogated [at Shikma prison] in Ashkelon about my Facebook account. I told him I deleted everything upon my release and the account is clean. I told him to check it.” Ahmad told Defense for Children International – Palestine that his interrogator at that point accused him of “obstructing the interrogation, claiming that I had asked someone to delete the photos, but I denied it.” >>>

How Arab women are reshaping Israel's film industry - The rift between the Jewish and Arab communities in Israel has deepened recently, with Prime Minister Benjamin Netanyahu warning his constituents on the last day of the elections in March 2015 that Arabs were "voting in droves," thus making more than a million Arabs feel like second-class citizens. But despite this deepening rift, three films have taken the Israeli film world by storm, providing a fascinating glimpse into Arab society in the Jewish state. - Shlomi Eldar -

The first film to win big was “Sand Storm” by Elite Zexer that won six Ophir Awards (Israel’s equivalent to the Oscars), including one for best film. Then came “Personal Affairs” by director Maha Haj that took the top prize at the 2016 Haifa Film Festival, followed by "In Between" from director Maysaloun Hamoud, which has also received various prizes, including best debut feature film at the Haifa Film Festival. These three films deal with the cultural, social, religious and traditional world of the Arab community in Israel, as well as with the identity crisis and intergenerational changes it is undergoing. This wave of Arab cinema is particularly fascinating given the fact that its creators are women — directors and actresses — and their scripts deal with the lives of Arab women in Israel’s Arab and Jewish communities. In many respects, the wave of films by Arab creators shatters stereotypes not only through the narratives it tells but also through its Arab directors and actresses who hail from traditional homes and a traditional society, displaying courage in making liberated, free-spirited, promiscuous films. >>>

Pro-Israel activists smear student solidarity with Palestine  - The attack on Palestine solidarity activists, and students in particular, is not just about intimidation and Islamophobia. It is also about using the smear of antisemitism to try and stifle debate, and stigmatise tactics like the Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) campaign. A statement condemning the UCL protest was released in the name of the Board, the JLC, the Union of Jewish Students, and, notably, the Community Security Trust (CST), a charity whose evidence was heavily relied upon by the recent Home Affairs Select Committee report on antisemitism. The statement, which referred to “violent” protests without any acknowledgement that this is a contested allegation, claimed that an “extreme and intolerant minority” on campus is “determined to prevent pro-Israel, Israeli or Jewish speakers from being heard.” >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Streit um neue Rundfunkanstalt in Israel: Netanjahus Kampf mit Medien eskaliert

Palestinian families detained by Israeli forces over photo of imprisoned children

Israeli Army Kills A Palestinian Near Ramallah

Pro-Israel activists smear student solidarity with Palestine

Palestinian Officer Dies From Wounds Suffered In 2002

Army Demolishes Two Sheds And A Butcher’s Shop Near Nablus

Army Kidnaps A Father, His Wife, And Their Five Children, In Ramallah

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (27 October – 02 November 2016)

PPS- “Army Kidnaps 24 Palestinians, Including Eight Family Members And A Journalist, In Jerusalem”

Israeli forces detain family of 8, journalist, 14 others in West Bank raids

Israeli Soldiers Kidnap Three Siblings And Their Cousin In Jerusalem

Israeli settlers call to stop 'noise pollution' caused by Muslim call to prayer in Jerusalem

Israeli Soldiers Kidnap Nine Palestinians In Hebron

Israel imposes traffic restrictions in southern Nablus District, disrupting lives of over 54,000 Palestinians

Mezan- “Israeli Navy Kidnapped Six Fishers In Gaza Waters”

3. 11. 2016

Hamas’ release of Fatah military wing leader raises speculation of deal

In Muhammad Dahlan’s Ascent, a Proxy Battle for Legitimacy
 

In exclusive interview with Ma'an, Dahlan slams Palestinian Authority, Fatah

Netanyahu- “Peace With The Palestinians In Not A Precondition For Peace With The Arab World”

Settlements to be Connected through Light Rail

Soldiers Invade Zabbouba, Assault A Child

MADA Demands Formation of “International Moot Court” to Sue Journalists’ Killers

Jordan Valley- 9 Families Forced Out of Homes for Israeli Military Drills

Further Demolitions in Al Araqib and Occupied East Jerusalem

Israeli Forces Demolish Muslim Cemetery in Jerusalem

Israeli Naval Forces Continue to Chase Palestinian Fishermen in Gaza Sea; 6 Fishermen, including Child, Arrested and 2 Fishing Boats Confiscated

2 Palestinian teachers qualify to participate in Global Teacher Prize

Israeli forces deliver stop-construction notices to residents of Hebron-area village

Israeli forces maintain checkpoint closure two days after attack

Israeli Naval Forces Continue to Chase Palestinian Fishermen in Gaza Sea; 6 Fishermen, including Child, Arrested and 2 Fishing Boats Confiscated

Video- Israeli Antiquities Authority destroys Palestinian graves in Jerusalem

USS Liberty Remembrance of 50 years USA Government Cover-Up of Israel’s 8 June 1967 Attack on USA Spy-Ship

2. 11. 2016

Dahlan: "I am no candidate - will support support Barghouti to replace Abbas"

VIDEO- Israeli Soldiers Throw Stones at Palestinian Children

The coming Palestinian prisoners` struggle in 2017 - a view from inside

Israelis Raise Flag at Church of the Holy Sepulchre

PFLP Extends Revolutionary Greetings to Indigenous Resistance at Standing Rock

Israeli Forces Attack East Jerusalem School in Search of “Stone-throwers”

Five-year-old Palestinian boy banned from visiting father in Israeli prison

Israeli Soldiers Kidnap Three Palestinians In Hebron

Soldiers Kidnap Brother Of Slain Palestinian Officer

9 Palestinian Detainees Continuing with Hunger Strike

Israeli authorities demolish graves in East Jerusalem cemetery

Students in Jerusalem, Hebron injured after Israeli forces fire tear gas in universities

Italian president meets with Abbas during first visit to occupied Palestinian territory

Israeli forces detain younger brother of slain Palestinian policeman

1. 11. 2016

Palestinian policeman killed after shooting and injuring 3 Israeli soldiers near Ramallah

In exclusive interview with Ma'an, Dahlan slams Palestinian Authority, Fatah

Israeli Bulldozers Carry Out Limited Incursion into Gaza

Un propagandiste de l'apartheid israélien viré de la plus célèbre université de Londres par les étudiants


Des activistes pro-palestiniens piègent le public d’une conférence sur Israël à Londres

Lands Leveled near Salfit, Farming Equipment Seized in Tubas

UNHRC official- ‘Israel’s status at UN depends on ending the occupation’

Israeli Soldiers Kidnap Eleven Palestinians In The West Bank

Gäste aus Israel abgelehnt: Schwarzwaldhof erntet viel Kritik

9 Palestinian prisoners continue open hunger strikes in Israeli prisons

Israeli police raid East Jerusalem school looking for stone-throwing students

Israel Social TV is under attack – Defend Media Freedom!

31. 10. 2016

PCHR Press Release- “In Security Escalation in Nablus, 2 Wounded, Including Security Officer”

Israeli Soldiers Kill A Palestinian In Hebron

Illegal Israeli Colonists Cut Palestinian Olive Trees In Bethlehem

American Express disowns Pink Floyd singer Roger Waters because of pro-Palestinian views

No one is lifting a finger to protect Arab women

Israeli forces demolish family homes in Bedouin village for second time in October

Israel bans 5 year-old Palestinian boy from visiting father in prison

Hamas leaders meet with Abbas in Qatar, present 'complete vision' for reconciliation

Israel postpones Gaza fishing zone expansion by two days

3 injured after armed clashes break out with PA security forces in Balata refugee camp

30. 10. 2016

Illegal Israeli Colonists Cut Palestinian Olive Trees In Bethlehem

Israel entschuldigt sich bei Italien für Äußerung von Vize-Minister

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