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Montag, 20. Februar 2017 - 13:14  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN 

Der im ganzen Land gehörte Schuss
Uri Avnery, 6.August 2016

 (...)  Zwei junge Palästinenser griffen einen israelischen Soldaten mit einem Messer in Tel Rumeida an, einer Siedlung extremistischer Juden mitten in Hebron. Der Soldat war leicht verletzt. Die Angreifer wurden angeschossen, einer starb sofort, der andere wurde ernsthaft verletzt und lag blutend auf dem Boden.
Was als nächstes geschah, wurde von einem einheimischen Palästinenser mit einer der vielen von B’tselem, der israelischen Menschenrechtsorganisation, der lokalen Bevölkerung verteilten  Kameras, fotografiert.


Die Mannschaft eines israelischen Ambulanzwagen behandelte den verletzten Soldaten und ignorierte den tödlich verletzten Araber, der auf dem Boden lag. Mehrere israelische Soldaten standen herum; auch sie ignorierten den Palästinenser. Etwa 10 Minuten später erschien der Unteroffizier Elor Azaria, ein Sanitäter, auf der Bildfläche, näherte sich dem verletzten Palästinenser und schoss ihm aus nächster Nähe in den Kopf und tötete ihn.


Nach den Augenzeugen erklärte Azaria, dass „der Terrorist sterben  muss“.  Später auf den Rat seiner Phalanx von Rechtsanwälten, behauptete Azaria, dass er fürchtete, der verletzte Palästinenser hätte einen Sprengstoffkörper an seinem Körper und war dabei, die herumstehenden Soldaten zu töten – eine Behauptung, die eindeutig von den Bildern widerlegt wurde, da die nahe stehenden Soldaten zeigten, wie sie offensichtlich unbekümmert waren. Dann gab es ein mysteriöses Messer, das nicht von Anfang an auf dem Foto zu sehen war, aber am Ende in der Nähe des Körpers lag.


Der Film wurde in den sozialen Medien weit verbreitet und konnte nicht ignoriert werden. Azaria wurde vor ein Militärgericht gebracht und wurde  zum Mittelpunkt eines politischen Sturmes, der schon wochenlang andauerte und die Armee, die Öffentlichkeit, die politische Szene und den ganzen Staat teilte.  >>>

 


Sonderseite - Exekution eines verwundeten Palästinensers >>>

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Leider hat die Hochschule ihr Rückgrat verloren und begründet es scheinheilig.
 Die Opfer israelischer Gewalt und Willkür, sie werden diskriminiert, werden es ihr nicht danken.

Aktuelles aus der Hochschule - 5. 8. 2018 - Neues Lehrformat zum Thema "Nahost-Konflikt und Soziale Arbeit"

Bisherige Tandem-Lehrveranstaltungen sind aus dem Lehrangebot gestrichen (Deutsch/Englisch)

Die HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit wird im kommenden Wintersemester 2016/2017 ein neues Lehrformat zum Thema „Nahost-Konflikt und Soziale Arbeit“ anbieten. Die bisherigen Tandem-Lehrveranstaltungen „Der Nahost-Konflikt - Perspektiven von Sozialer Arbeit in Israel“ sowie „Zur sozialen Lage der Jugendlichen in Palästina“ sind aus dem Lehrangebot gestrichen.

Mit dieser Entscheidung reagiert die Fakultät auf die in der aktuellen Debatte vorgebrachten Punkte und auch auf die Tatsache, dass für die Lehrenden und Studierenden kein sicheres und vertrauensvolles Lehrumfeld gewährleistet werden kann.

Hier verweist Studiendekanin Prof. Dr. Anna Friedrich auf Drohungen aus unterschiedlichsten Quellen. „Ich distanziere mich von der Schwarz-Weiß-Zeichnung des Konflikts“, sagt Friedrich.

Die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit hatte der Ethik-Kommission der HAWK schon im Mai dieses Jahres eine Neukonzeption beider Lehrveranstaltungen angekündigt. Das geplante neue Lehrformat soll voraussichtlich im Januar 2017 stattfinden.

Die Hochschulleitung begrüßt die Entscheidung der Fakultät. Sie ist zuversichtlich, dass nunmehr an die Stelle der aufgeheizten Debatte der letzten Tage eine aufrichtige und konstruktive Diskussion über den geeigneten Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen im Nahostkonflikt im Kontext der Lehrangebote für den Studiengang "Soziale Arbeit" treten kann.

„Antisemitismus hat an unserer Hochschule keinen Platz“, sagt die Präsidentin, Prof. Dr. Christiane Dienel. „Jeder, der die HAWK kennt, weiß, dass wir auf allen Ebenen Diskriminierungen aktiv entgegenwirken.“
Quelle     - 
Dienel@hawk-hhg.de

 

Reuven Moskovitz schrieb einen kurzen Kommentar zu den Angriffen zur Jagd auf die Palästinenserin Ibtissam Köhler und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst – Hildesheim - Lieber, sehr geehrter Erhard Arendt, Die unsägliche Hetze gegen jeglichen der wagt die Wahrheit über dem fortdauernden Terror gegen das Palästinensische geschundene Volk zu sagen, gibt mir seit Jahrzehnten keine Ruhe und macht mich krank und fast hilflos.

Wie beschämt fühle ich mich wenn ich mit diesen Untaten konfrontiert werde, die von fast allen israelischen Regierungen unerlässlich betrieben werden. Man versucht Palästina Araberrein zu machen, dies durch Luziferische Behauptungen und Manipulationen.

Schreiben sie, bitte dass Reuven Moskovitz, ein verfolgter, vertriebener, durch ein Wunder überlebender Jude und Israeli ist. Ein Lehrer der sein Amt verloren hat weil er vor 40 Jahre schrieb "es gibt ein Deutschland das  ich liebe".

Ich widmete mein Leben der Gerechtigkeit, der Liebe der Versöhnung und rufe alle friedfertigen deutschen auf und andere die verstehen wie wichtig es ist mit verfolgten Palästinensern Solidarisch zu sein. Lassen sie nicht zu, was der Zentralrats gegen die Lehrer Ibtissam Köhler und andere vorhaben. In lieber Verbundenheit und Solidarität. Reuven Moskovitz    



Weitere Reaktionen - Briefe >>>

 

 Auch Alan Posener schwingt die Antisemitismuskeule und steigt in die Jagd auf die HAKW ein. - Um sein Pamphlet zu beurteilen muss man wahrnehmen, was er nicht schreibt, unterschlägt, wie er verleumdet.

Für ihn gibt es keine grausame, unrechtmäßige Besatzung, keine täglichen Tötungen, Vertreibungen, Zerstörungen. Er verschweigt, eine internationale Verteilung einer immer extremistischeren, rassistischeren Regierung, er verschweigt, dass es Palästinenser gibt, die jeden Tag aufs neue die Nakba erleben.

Posener verschweigt, dass das was die Menschen über Israel äußern kein Hass ist sondern leider ein von ihm geleugnetes, realistisches Bild von Israel ist. Ein Bild das Israel bestimmt, zu verantworten hat. Ein Aufschrei weil ihre Kinder, Verwandten Freunde getötet oder vertrieben werden.

Wenn Israel-Hass zum Lernziel an einer Hochschule wird -  Alan Posener - Israel als "entmenschlichte" Gesellschaft: Eine Dozentin vermittelte an einer Hildesheimer Hochschule ein hassgetriebenes Bild vom jüdischen Staat. Die Leitung war gewarnt – tat aber jahrelang nichts.>>>


Der Zentralrat mit seinem Herrn Dr. Schuster spielt natürlich  auch freudetrunken wieder mit:

05.08.2016 - Seminar gestrichen - Hochschule reagiert auf Antisemitismus-Vorwürfe. Zentralrat der Juden begrüßt die Entscheidung >>>




Wie die Israel-Lobby die Freiheit der Wissenschaft bekämpft - Die Affäre an der HAWK ist ein Musterbeispiel anti-demokratischen Vorgehens - Arn Strohmeyer - Ein großes Lob für Frau Professor Christiana Dienel von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim – Holzminden – Göttingen (HAWK), die den Mut hat, der Israel-Lobby die Stirn zu bieten und auf die grundgesetzlich verbürgte Freiheit der Wissenschaft zu verweisen. Die entscheidende Passage in ihrer Antwort auf die Antisemitismus-Vorwürfe sind die Sätze: „Aber hier wird unsere Hochschule und diese Lehrveranstaltung zum Austragungsort des Palästina-Konflikts gemacht, und in der Art der Berichterstattung >>>

 

Eine Sonderseite zum Thema - Jagd auf die Palästinenserin Ibtissam Köhler und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst – Hildesheim >>>

 


BDS Frankreich

Herr Morague war wegen seines "anstößigen" T-Shirts verklagt worden: zum Prozess kamen dann ungefähr 50 Leute mit dem gleichen T-Shirt. Das Ergebnis des Prozesses: das T-shirts kann weiterhin straflos getragen werden! >>>


 

Ferien in Frankreich auf eine andere Art. In mehreren Städten sind diese Fotos entstanden! >>>

 

Instrumentalisierte Bilder im Nahostkonflikt: Wie ein kleiner Junge zum Politikum wird - Laura Selz - Fotos können aus dem Zusammenhang gerissen werden, Videos hingegen nicht. Oder doch? In Israel eskaliert ein Bilderstreit. Selbst Premier Netanjahu schaltet sich jetzt ein.(...)

Der palästinensische Fotograf Hassan Daboos fotografiert jeden Freitag die Proteste in Ni'lin, einem kleinen Dorf westlich von Ramallah. Auch am 29. Juli laufen wieder ein paar Dutzend Dorfbewohner gemeinsam mit ausländischen Aktivisten den Feldweg runter auf den Checkpoint zu. Daboos wird später auf seiner Facebook-Seite das Foto eines kleinen Jungen posten, der sich den israelischen Grenzsoldaten mutig entgegenstellt. Das perfekte Foto. Traditionell. Klassisch.

Doch er dreht auch ein Video dieser Szene und schickt das zu einem Kollegen, der die Facebook-Seite von "Ramallah News", einer lokalen Onlinezeitung, betreut. Von dort aus wird das Video weiter geteilt. Und eine gekürzte Version geht am Sonntag auf proisraelischen Seiten viral. Gegen Daboos' Willen und zu seinem jetzigen Ärger. Er hatte nicht darüber nachgedacht, wie brisant das Material ist. (...) der 29. Juli 2016, der Tag, an dem das Video entstand, war auch der Todestag von Ahmad Mousa, einem zehnjährigen Jungen, dem bei einem solchen Freitagsprotest vor acht Jahren aus ferner Distanz in den Kopf geschossen wurde.
Der Vater aus dem Video heißt Ayoub Sroor und ist an jenem Tag, gelinde gesagt, gereizt. Erst letzte Woche wurde sein Land konfisziert. Jetzt läuft Sroor dem Protestzug voraus, der just an diesem Tag auch ein Gedenkzug für den toten Nachbarsjungen ist. Und flippt aus. Hebt seinen Sohn hoch und schreit: "Wollt ihr ihn vielleicht auch töten? Hier! Da ist er." Der Sohn läuft schließlich auf die Soldaten zu, der Vater kann ihm aber nicht folgen. >>>

Renate und Frank Dörfel - Nach mehr als 12 Jahren müssen wir  eine Pause einlegen und sowohl unsere Web-Site www.palaestina-heute.de als auch insbesondere den Veranstaltungskalender „ruhen“ lassen.

Allen, die uns in den Jahren Mut gemacht haben und uns gebeten haben, nicht nachzulassen in unseren schwachen Versuchen, etwas zu tun für das entrechtete palästinensische Volk und gegen die Unwissenheit hier in Deutschland, Dank für die vielen Mails. Den vielen „Aktiven“ Dank für ihren Einsatz für die Menschen, die so wenig Stimme haben und deren Schicksal – auch das von uns aus Deutschland mit zu verantwortende Schicksal – so bedrückend ist.

Wir werden weiter aktiv das Geschehen in Nahost aber auch das Geschehen in unserer deutschen Politik verfolgen und sicher auch gelegentlich unsere Politiker „nerven“ mit kritisch bohrenden Briefen, doch die täglich vielen Stunden am Bildschirm können wir derzeit nicht leisten. (...)

 

Für Veranstaltungen sucht bitte nach auf der Web-Sites des Netzwerk Friedenskooperative http://www.friedenskooperative.de/nahost.htm

aber auch in den Sites der vielen sehr aktiven Gruppen
wie Salam-Shalom in München http://www.salamshalom-ev.de/
wie dem AK Nahost http://aknahost.org/
wie der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost http://www.juedische-stimme.de/
wie insbesondere dem Deutschen Koordinierungskreis Palästina Israel
http://www.kopi-online.de/wordpress/?page_id=268
und dem Palästinakomittee Stuttgart https://senderfreiespalaestina.de/veranstaltung.htm
(dort auch Links zu den Gruppen in der Schweiz!).

In Wien sind sehr aktiv die Frauen in Schwarz http://www.fraueninschwarz.at/index.html , deren Web-Site leider nicht immer aktuell ist.  Wichtig ist für Österreicher auch SAAR, die Society for Austro-Arab Relations, deren Web-Site viele Informationen enthält (http://www.saar.at/ ) – leider keinen aktuellen Veranstaltungsplan.

Wenn jemand sich aktiv einbringen und den Veranstaltungskalender weiter pflegen will, so freuen wir uns und bitten um eine Rückmeldung!

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

Aktuelle  Kurznachrichten

Netanyahu`s paper uses Orlando massacre to demonize Israel`s Arab citizens

Deutschland stoppt Hilfszahlungen nach Gaza-Vorwürfen
 

Head of Christian Charity Arrested for Funneling Millions to Hamas

Netanyahu distorts a Palestinian's helpless reaction to occupying soldiers to dehumanize Palestinian parents

Army Invades Kufur Qaddoum

Army Invades Beit Awwa, Near Hebron

New Law Allows Imprisonment of East Jerusalem Palestinians Aged 14 and Under

VIDEO- 2016 Spike in Home Demolitions

Emigration as a political act

41 Palestinian women, including 12 minors, currently held in Israel's HaSharon prison

6 Palesitnians injured with Israeli live fire in Gaza clashes

Israeli forces close roads in Nablus

What`s really behind PA`s threat to sue Britain

Why some Gazans are telecommuting with Israeli firms

Deporting Solidarity: One activist's experience being detained in Ben Gurion airport

Obama- Israel Acknowledges Iran Has Abided by Nuclear Deal

Netanyahu distorts a Palestinian’s helpless reaction to occupying soldiers to dehumanize Palestinian parents

11th Anniversary of Shafa Amer Massacre Commemorated

5. 8. 2016

USA und Israel im Endspurt zu Militärhilfepaket
 

USA und Israel- Militärischer Zehn-Jahres-Plan ausgehandelt

Israels Armee zerstört Wohnungen der Attentäter von Tel Aviv
 

Israeli Soldiers Demolish Two Homes In Hebron

Before tearing down, the Israeli gov't must build up Arab communities

Israeli Authorities to Build Wall around Gaza

11th Anniversary of Shafa Amer Massacre Commemorated

Five US citizens detained, interrogated, denied entry to Israel

Palestinian Poet Dareen Tatour Is Home, But Still Not Free

Israels Ex-Präsident Katzav muss in Haft bleiben

VIDEO- 2016 Spike in Home Demolitions

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the oPt (28 July – 03 August 2016)

When a Palestinian construction worker falls to his death

PPS- “More Than 300 Detainees Are Holding Hunger Strikes”

Hunger Striker Bilal Kayed Refuses to See Doctors

Israeli Soldiers Beat Pregnant Wife of Suspected Gunman

Saudi-Arabiens wackliger Versuchsballon in Israel

PLO slams Netanyahu video on Palestinian children as 'cheap and disingenuous' propaganda

Ein Exot aus Köln ist Palästinas einziger Olympia-Reiter

World Vision Donor Sponsored a Boy. The Outcome Was a Mystery to Both

Soldiers Kidnap Four Aqsa Mosque Workers In Jerusalem

4. 8. 2016

Who notices when a Palestinian construction worker falls to his death?

» Palestinian Poet Dareen Tatour Is Home, But Still Not Free

Israeli special units stormed prisons, wounded 24 prisoners

The Month in Pictures: July 2016

Soldiers Kidnap Four Aqsa Mosque Workers In Jerusalem

Army Kidnaps Ten Palestinians In Jerusalem

Israeli Army Kidnaps Two Palestinians In Jenin, One In Nablus

Army Assaults, Seriously Injures, A Palestinian Near Qalqilia, Wounds Four Near Tubas

Army Kidnaps Three Siblings In Tulkarem

Israeli Military Vehicles Carry Out A Limited Invasion Into Farmlands In Khan Younis

Israeli Soldiers Kidnap Three Palestinians In Hebron

Israel refusing to return Palestinian bodies

Israel passes law allowing imprisonment of East Jerusalem Palestinians ages 14 and under

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