oben

Montag, 20. Februar 2017 - 13:14  | THEMEN   |   LINKS   |  facebook   |   ARCHIV

 

Pariser Nahost-Konferenz - ein überflüssiger Fototermin - Diese Initiative soll endlich Frieden im Nahen Osten bringen! - Dr. Ludwig Watzal - Außer Spesen nichts gewesen! Eine illustere Runde unter der Ägide von Frankreichs Präsident Francois Hollande traf sich in Paris, um dem "Friedensprozess" zwischen Israelis und Palästinensern einen neuen Schub zu verpassen. Unter dem bombastischen Titel "Friedensinitiative für den Nahen Osten" beschwor man zum x-ten Mal, dass die Zeit für eine Zwei-Staaten-Lösung auslaufe. Man machte die israelischen Siedlungsaktivitäten und die Gewalt verantwortlich, damit meinte man wohl die von Seiten der Palästinenser.

Dass diese so genannte Friedensinitiative ein Rohrkrepierer werden wird, dazu braucht es nicht viel Phantasie. Die beiden Hauptprotagonisten, Israelis und Palästinenser, waren erst gar nicht eingeladen. In altbewährter kolonialer Manier bestimmten die westlichen Neo-Kolonialisten, eingerahmt von einigen Ureinwohnern aus den Ländern der Region, wie weiland Sykes-Picot vor 100 Jahren, über die Köpfe der einheimischen Bevölkerung hinweg. Dieses Klübchen sollte wissen, dass es solche Spielchen mit Netanyahu nicht machen kann. Er hatte bereits die erste Konferenz im Mai zu Fall gebracht. >>>

 

Fraktion DIE LINKE 3. 6. 2016 - Pressemitteilung - Wolfgang Gehrcke: Für eine Internationalisierung der Lösung des Nah-Ost-Konfliktes - „Die Konferenz in Paris lässt eine Vielzahl von Fragen zur Position Deutschlands im Rahmen der EU offen“, erklärt Wolfgang Gehrcke, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Nah-Ost-Friedenskonferenz, zu der Frankreich die Außenminister von 28 Staaten, darunter US-Außenminister Kerry und der stellvertretende Außenminister Russlands Bogdanov, nach Paris eingeladen hat. Nicht eingeladen sind die Außenminister Israels und Palästinas. Gehrcke weiter:

„Die deutsche Außenpolitik betont durchgehend ihre engste Abstimmung mit der französischen Politik. Steinmeier und sein französischer Kollege Jean-Marc Ayrault reisen schon bald als Pat und Patachon durch die Weltgeschichte. Es ist wenig glaubwürdig, dass es keine Abstimmung zwischen Deutschland und Frankreich in dieser brisanten Angelegenheit gegeben hat. Deutschland muss Farbe bekennen. Wenn Deutschland bei einer Zwei-Staaten-Lösung bleibt, was zu unterstellen ist, muss sich Deutschland aktiv an der Konferenz beteiligen.

Die Zusammensetzung der Konferenz und die Nicht-Einladung Israels und Palästinas begründet Paris damit, dass man das Scheitern von bisherigen Verhandlungsbemühungen nicht fortschreiben will. Paris setzt offensichtlich auf eine Internationalisierung der Lösung des Palästina-Konfliktes, was wiederum von Israel erbittert zurückgewiesen wird. Eine Internationalisierung des Konfliktes und der Verhandlungen ist aus meiner Sicht eine angemessene Antwort auf das immer deutlichere Abrücken Israels von einer Zwei-Staaten-Lösung.“

Rupert Neudeck war ein entschiedener Freund Palästinas. Bei all den Nachrufen haben unsere großen Medien das unterschlagen (warum wohl?)

PLÄDOYER GEGEN DIE FEIGHEIT
Interview mit Rupert Neudeck
geführt im Dezember 2007
Hakam Abdel-Hadi

(...) Frage: In Ihrem neuen Buch befasst sich ein Kapitel mit dem Thema Palästina/Israel mit dem Titel: „Ein Plädoyer gegen die Feigheit“. Um welche Art von Feigheit handelt es sich dabei?
 
Antwort: Um die richtig typisch deutsche Feigheit, die wir möglicherweise herüber getragen haben aus der Zeit des furchtbaren Zusammenbruchs unserer Geschichte im Nationalsozialismus in unsere Zeit. In dieser Zeit sind wir frei geworden, aber wir unterwerfen uns auch  Denkverboten. Ein guter Freund, Paul Östreicher, ein ehemaliger Deutscher, deutscher Jude, der jetzt in Großbritannien als Kanonikus arbeitet, hat mir  gesagt: Ihr Deutschen seid immer merkwürdig! In der Zeit des Nationalsozialismus kannten meine Eltern doch viele Deutsche, die das nicht wollten, was da mit uns geschah und was an Menschenrechtsverletzungen geschah, aber sie hatten Angst, als Philosemiten angesehen zu werden, deshalb haben sie das sein gelassen, was sie tun wollten oder sollten. Und heute ist es genau umgekehrt. Heute denken viele Deutsche, sie dürfen das nicht tun oder denken, weil sie dann Antisemiten sind, also schon wieder Feigheit. Wir müssen uns endlich von diesen Ängstlichkeiten und von dem mangelnden Mut befreien. Wir müssen aufhören, feige zu sein.
 
Frage: Es ehrt Sie als Publizist und Journalist, dass Sie, was den palästinensisch-israelischen Konflikt angeht, kein Feiger sein wollen.
Haben Sie denn Verständnis für die Feigheit deutscher Politiker in dieser Fragestellung?
 
Antwort: Nein, ich habe überhaupt kein Verständnis. Ich habe das wieder jetzt erlebt: Frau Herta Däubler-Gmelin, die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Bundestages, hat es geschafft, mit einer Delegation des Bundestages in den Gazastreifen zu kommen. Sie hat einen sehr dramatischen Bericht über die Notlage dieser Bevölkerung gemacht und musste erleben, dass dieser Bericht eigentlich in den Medien gar nicht  zur Sprache kommt. Ich habe sie beglückwünscht, weil ich davon gehört habe, und sie hat mir geschrieben: ja, das ist eben so in Deutschland, die Medien haben alle Angst, dass sie antisemitisch werden, wenn sie so etwas berichten. Ich möchte aber, dass meine Politiker gerade dann, wenn die Medien ihnen nicht zugetan sind, gerade  dann müssen sie viel lauter schreien und viel beherzter ans Werk gehen als sie das tun bei ganz einfachen Sachen. Also, ich habe überhaupt kein Verständnis für die Feigheit meines Bundestages und meiner Regierung.
 
Frage: Vielleicht sind Sie zu idealistisch. Würden Sie z.B. einem jungen deutschen Politiker, der Kariere machen will, raten, Israel kritisch zu sein?
 
Antwort: Ja, sicher würde ich das tun, und zwar würde ich das jetzt sogar  tun mit einer großen Aussicht, die ich ihm versprechen könnte. Wenn er nämlich einzigartig ist in der Politik und nichts verkehrt macht – er muss es natürlich so machen, dass es vernünftig ist, das würde ich schon verlangen - dann wird er wahrscheinlich in den nächsten Jahren  >>>

 

Gaza – Besuch in einem Land, das es nicht gibt - Von Rupert Neudeck - 23.3.08 - Wenn man aus dem wirtschaftlich und militärisch voranschreitenden Israel in Richtung Gaza durch die einzige Zugangsstelle für Personenverkehr, den Grenzpunkt Erez herauskommt, fällt man auf der anderen Seite nicht in die Hände eines Staates. Man fällt nicht einmal in die Koordinaten eines ‚Gebildes’ oder ‚Phänomens’, wie es die DDR einst war. Als ich den einen Kilometer durch einen oberirdischen Tunnel bis zu dem Boden dessen ging, den wir geopolitisch den Gaza Strip nennen, dachte ich an den Ex-Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger, der von der DDR immer anzüglich von einem „Gebilde“, manchmal auch von einem „Phänomen“ sprach.
Doch selbst das sind nicht Begriffe, die nicht auf die einmalige Realität passen, die wir hier vor uns haben. Gaza ist eine Weltraumkapsel, eine von Menschen überfüllte politische Wüste, ein Volk ohne Land, eineinhalb Millionen Menschen ohne Land, es ist kaum beschreibbar. Nicht mal das afrikanische Somalia ist vergleichbar, ebenfalls ein Volk, das keinen Staat hat, ihn aber immerhin mal gehabt hat. Kein Völkerrechtlicher kann den Gazastrip klassifizieren, keine UNO, kein Haager Gerichtshof keine EU kann das tun.
 
Die Gaza Regierung, die sog. hat das Problem noch eine Schraube höher gedreht. Denn zum ersten Mal in der Geschichte eines Befreiungskampfes kämpfen die politischen Kräfte des besetzten und unterdrückten Volkes nicht mehr gegen den Besatzer, sondern auch noch untereinander. Hamas gegen Fatah. Dazu hilft jetzt weder eine Erklärung noch eine Entschuldigung: Die Palästinenser Eliten müssen sich wieder einmal sagen lassen, dass sie der Popularität ihrer gerechten Sache doch sehr im Wege stehen. >>>


 

Rupert Neudeck am 24.2. 2013 zu dem Vorwurf, ich sei in meinem Vortrag in Bad Honnef am 22. Februar 2013 EINSEITIG gewesen. -
EINSEITIG zugunsten der Rechte und des Lebens der Palästinenser
ja, was sonst?
Dass mein Vortrag einseitig gewesen sei, ist richtig. Ich stelle mich ganz auf die Seite des Rechts und des Lebens. Ich forderte die Erhaltung des Staates Israel, der dabei ist, sich selbst  zu zerstören. Wenn Der Staat Israel ein jüdischer Staat mehrheitlich bleiben will, ist es allerhöchste Zeit, den zweiten Staat Palästina besser heute als morgen entstehen lassen.
Israel meint, es habe noch Jahrzehnte Zeit, sich zu entscheiden, ob es ihn noch will.
Das ist grausam falsch.
 Wir Deutsche sind zur Einseitigkeit für die Menschenrechte, für das Leben aller Völker nach dem von uns zu verantwortenden Holocaust mehr verpflichtet als jedes andere Volk der Erde. Zu dieser Einseitigkeit bekenne ich mich, wo ich gehe und stehe.
 Deshalb ist der Vorwurf, ich sei einseitig gewesen in meinem Vortrag, absolut zutreffend. Ich freue mich über >>>

 


Anlässlich des Todes von Rupert Neudeck eine Sonderseite >>>

Texte von Rupert Neudeck im "Das Palästina Portal" >>>

Bremen – eine Hochburg des Antizionismus? - Nahost-Forum Bremen -  2. Juni 2016 - Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Bremen und die Gruppe “Aktion Zaungast”, die der erweiterten antideutschen Szene (1) zuzurechnen ist, hatten am 1. Juni 2016 in die Villa Ichon eingelagen. Thema: “Zur Kritik Bremer Zustände. Israel-Obsessionen am Beispiel Arn Strohmeyers”.

Im Einladungstext wurde nicht mit großen Worten und schweren Vorwürfen gespart. “Dass Bremen eine Hochburg des Antizionismus ist, hat sich inzwischen bis nach Israel herumgesprochen. Aktivisten wie Arn Strohmeyer”, so hieß es weiter, “können hier weitgehend unwidersprochen vor Supermärkten zum Boykott israelischer Waren aufrufen, Mahnwachen vor dem Bremer Dom abhalten, als Inspektoren verkleidet die Kennzeichnungspflicht für Waren aus der Westbank kontrollieren, antiisraelische Großdemonstrationen abhalten, auf denen Israel das Recht auf Verteidigung gegen Raketenangriff e abgesprochen wird und bis in den Weserkurier hineinregieren, um dort missliebige Journalisten kaltstellen zu lassen.” Daran stimmt zwar so gut wie nichts, außer dass es die Palästina-Mahnwache regelmäßig vor dem Bremer Dom gibt und es eine Aktion zur EU-Kennzeichnungspflicht gegeben hat. Aber das mit dem Weserkurier ist reine Verschwörungstheorie. Der ehemalige “Chef vom Dienst” im Weserkurier, Daniel Killy, hat im November 2015 seinen Job verloren und sich beschwert, dass sein Rausschmiss auf Antisemitismus beruhe, Verlagsleitung und Chefredaktion des Weserkuriers haben seinerzeit in einer umfangreichen und recht scharf formulierten Erklärung diese solcherart Vorwürfe entrüstet zurückgewiesen und stattdessen unterschiedliche Auffassungen über Killys zu leistenden Arbeitsaufgaben als Grund genannt. (wir berichteten ausführlich)

Herman Kuhn, Vorsitzender der hiesigen DIG, hatte sich als erster Referent gut vorbereitet und formulierte eine weitgehend sachliche Kritik an dem neuen Buch von Arn Strohmeyer (“Antisemitismus – Philosemitismus und der >>>

 

Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt.
 Hitlers langer verhängnisvoller Schatten

Der Antisemitismus hat in Europa und speziell in Deutschland zu furchtbaren Verbrechen geführt, die im Holocaust der Nationalsozialisten ihren monströsen Höhepunkt erfuhren. Es versteht sich von selbst, dass besonders die westlichen Gesellschaften den Antisemitismus ächten und auf jede Form des erneuten Auftretens dieser Form des Rassismus äußerst sensibel reagieren. Der Antisemitismus-Vorwurf steht deshalb in den aktuellen politischen Auseinandersetzungen ständig im Raum. Die Frage ist aber: Handelt es sich dabei wirklich um das Auftreten von echtem Antisemitismus oder wird dieser Vorwurf von Lobbygruppen nicht auch interessenbestimmt für das Erreichen bestimm­ter politischer Ziele instrumentalisierend eingesetzt?

Dieser Frage geht das vorliegende Buch nach. Der Autor stellt dabei fest, dass die historischen Veränderungen im Judentum selbst auch Folgen für den Antisemitismus-Begriff mit sich gebracht haben. Im Judentum gab es immer die beiden spaltenden Tendenzen der Absonderung, Abschottung und Isolation einerseits und der uni­versellen Offenheit und Weltzugewandtheit andererseits. Durch die Entstehung des Staates Israel und die ihn tragende ethnisch-nationalistische Ideologie des Zionismus hat die erste Richtung deutlich die Dominanz erlangt, die Universalisten sind im Judentum eher zu einer Randgruppe geworden. Da Israel den Anspruch erhebt, das ganze Judentum zu vertreten (was die Universalisten wiederum nicht anerkennen), hat der Anti­semitismus-Begriff sich in der Weise verändert, dass er nicht mehr allein Hass auf Juden wegen ihres Jude-Seins meint, sondern nun jede Kritik an Israel und seiner äußerst um­strittenen Politik gegenüber den Palästinensern als solchen bezeichnet.

Dieser Definition widersprechen aber die Universalisten, die sich für das Einhalten der jüdi­schen Ethik von Versöhnung und Nächstenliebe, Menschenrechten und Völkerrecht einsetzen.

Der heute gängige und im öffentlichen Diskurs benutzte Antisemitismus-Begriff erweist sich deshalb sehr oft als ein manipulativ und instrumentalisierend vorgebrachtes Argument, das einzig das Ziel verfolgt, die ethnischnationalisti­schen Interessen Israels zu vertreten und ein­zufordern, nicht aber als ein probates Mittel, über diese Form des Rassismus aufzuklären und sie zu bekämpfen.

 

Arn Strohmeyer: Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt.
Hitlers langer verhängnisvoller Schatten,
Gabriele Schäfer Verlag Herne,
ISBN 978-3-944487-30-4, 17.80 Euro

Buch - Leseprobe  3 - Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt >>>
Buch - Leseprobe  2 - Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt >>>
Buch - Leseprobe  1 - Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt >>>

 

Texte auf diesen Seiten von Arn Strohmeyer - auch Texte über die Bremer Verleumdungsaktionen >>>
Homepage von Arn Strohmeyer >>>
Bücher von Arn Strohmeyer >>>


Texte über Benjamin Weinthal

Strohmeyer Arn 2016 VH Ulm - Vortrag
2016 - Preis für Toleranz + Humanität -CODEPINK
2016 - Weinthal verhindert Vortrag Strohmeyer
Dank an Benjamin Weinthal
Die Jerusalem Post +  Benjamin Weinthal
INQUISITORISCHE FRAGESTELLUNGEN

Über Benjamin Weinthal und seine Aktionen

Der Tag der Rhinos
Uri Avnery, 4. Juni 2016

ICH HABE kürzlich das deutsche Wort „Gleichschaltung“ erwähnt – eines der typischsten Wörter des Nazi- Vokabulars.  „Gleich“ bedeutet „ dasselbe“, Schaltung bedeutet „Verbindung zum elektrischen Strom“. Das lange deutsche Wort bedeutet, dass jeder im Staat auf dieselbe Art vernetzt ist – auf Nazi-Art. Dies war ein wesentlicher Teil der Nazi- Transformation Deutschlands. Aber es geschah nicht auf dramatische Weise. Der Austausch der Leute war langsam, fast unmerklich. Am Ende waren alle bedeutenden Positionen im Land mit Nazi-Funktionären besetzt.

Wir sind jetzt Zeugen, wie so etwas in Israel geschieht. Wir sind schon mitten im Prozess.  Position um Position wird von der extremen Rechten, die jetzt Israel beherrscht, übernommen. Langsam. Sehr, sehr langsam.


ES FING direkt nach der Wahl im letzten Jahr an. Benjamin Netanjahu war in der Lage, eine Koalition der sehr Rechten zu bilden, wenn auch mit einer dünnen Mehrheit. Wie es so oft in den Annalen des Faschismus geschah, benötigte er dafür eine „Zentrum“-Partei. Er fand sie in der Form der Moshe-Kahalon-Fraktion. Kahalon, ein Ex-Likud-Mann war populär, weil er billige Wohnungspreise versprach. Stattdessen gingen die Wohnungpreise in die Höhe.


(Kahalon ist der Lächelnde. Er ist sehr liebenswert. Ein Kolumnist verglich ihn mit der Cheshire-Katze, die Katze, die verschwand und nur ein Lächeln hinterließ. „Nicht eine Katze mit einem Lächeln“ sagte Alice im Wunderland, sondern ein Lächeln mit einer Katze“. Aber er ist die Katze, die die Rechte an der Macht hält, sogar jetzt.


Die neue Regierung schloss eine Mischung von unglaublichen Ernennungen ein. Die empörendste neue Ministerin ist Miri Regev, eine primitive Frau, die wegen ihrer stolzen Vulgarität bekannt ist und die nun Kultusministerin ist. Ich vermute selbst Vulgarität hat ein Recht, vertreten zu sein.


Frau Regev hat jetzt den Auftrag, den Regierungsetat an das Theater, an die Literatur, an das Ballett, die Oper und ähnliches zu verteilen. Sie hat es schon klar gemacht, dass sie besser den Regierungsverpflichtungen nachkommt, wenn sie bezahlt werden wollen.
Ihr nächster Konkurrent ist die neue Justizministerin, Ayelet Shaked (buchstäblich die Mandelgazelle). Ihr proklamiertes Ziel ist die Unterwerfung des Obersten Gerichtes, der Stolz Israels. Obwohl jetzt noch ganz schüchtern, ist das Gericht gegen neue unterdrückende Gesetze.  >>>

Aeham Ahmad aus Flüchtlingslager Jarmuk - Pianist: "Statt Hilfe bekomme ich Preise" - Als Musiker im Palästinenserlager wurde Aeham Ahmad weltweit bekannt. Jetzt spielt er in Berlin. Aber er will mehr sein als "der Flüchtling, der so toll Klavier spielt".  - Simin Jawabreh >>>

Q&A: Antisemitism, anti-Zionism, and BDS Facebook -  We are being contacted by members and supporters concerned with the misrepresentation of the campaign for Palestinian human rights by media and public figures.

In the past few weeks and months there has been increasing discussion of antisemitism. It is important that we set out the campaign for Palestinian rights is an anti-racist campaign, and that any attempt to connect or conflate antisemitism with the campaign for the rights of the Palestinian people is wrong, misleading and harmful.

Our aims set out that ours is a campaign based on the principles of peace, justice and international law.

It may be useful to refer to Palestine Solidarity Campaign’s statement on the attack on Palestinian rights and boycott, divestment and sanctions campaign.

Why does Palestine Solidarity Campaign focus on Palestinian human rights? - Many Palestinians live under military occupation; others are living as refugees, barred from returning to their homeland; others live in Israel as second class citizens. None have the rights we take for granted. We are campaigning for all Palestinians to enjoy the same basic rights to live in peace and freedom that we ourselves have – rights that all humans should be able to exercise. Palestine Solidarity Campaign was set up in 1982 specifically to campaign for Palestinian human rights. We are the biggest campaigning organisation in the UK dedicated to campaign for the rights of Palestinian people >>>

`Two countries, One homeland` - Itay Blumental - Ynet News "A new peace organization called "two countries, one homeland" which is made up of both Israelis and Palestinians had its first convocation on Thursday morning whereby it announced its principals: two independent states based on the 1967 lines, economic cooperation, and a shared capital in Jerusalem." >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

Aktuelle  Kurznachrichten

Kein Hoffnungsschimmer bei Pariser Nahost-Konferenz
 

Israeli authorities hold secret meetings with US in advance of Friday’s peace talks


Saeb Erekat- Paris Peace Summit Will Equalize Power Between Israel and Palestine
 

How Israel Lost Its Latest Chance for a Peace Process

Israel entlässt palästinensische Abgeordnete aus Haft

Schönborn kritisiert Boykottaufrufe gegen Israel
Kardinal betonte in Interview mit Nationalisten-Sender gute Beziehungen zum israelischen Staat
Wien – Kardinal Christoph Schönborn hat Boykottaufrufe gegen Israel kritisiert. "Ich habe nie daran gedacht und ich denke, dass es nicht nur falsch, sondern auch dumm ist"

Aeham Ahmad aus Flüchtlingslager Jarmuk - Pianist: "Statt Hilfe bekomme ich Preise" - Als Musiker im Palästinenserlager wurde Aeham Ahmad weltweit bekannt. Jetzt spielt er in Berlin. Aber er will mehr sein als "der Flüchtling, der so toll Klavier spielt".

Solidarität mit Marwan Bargouti, dem Mitbegründer von BDS
In der französischen Stadt Montataire lässt man sich nicht einschüchtern: auf der Vorderseite des Bürgermeisteramtes wird die Freilassung des politischen Gefangenen Marwan Barghouti gefordert. (französisch)

Feminist Palestinian lawmaker freed from Israeli prison after 14 months

Palestinian parliamentarian Khalida Jarrar served 14 months for incitement and membership in the Popular Front for the Liberation of Palestine.

Bethlehem- Scores Join Freedom March ; Saying Enough 49 Years of Occupation

Israel Releases Leftist Legislator Khaleda Jarrar

PCHR Weekly Report- 5 Palestinians wounded; 99 abducted by Israeli forces this week

No room for Palestinians at Tel Aviv Pride Parade

Two Palestinians Injured, One Seriously, In Nablus

Israeli forces shoot, injure 3 Palestinians, set fire to land in weekly Friday demos

Egyptian authorities close Rafah crossing Friday, to reopen ahead of RamadanJune 3, 2016

Egyptian power lines to the Gaza Strip out of order, causing electricty blackoutsJune 3, 2016

BDS movement in Morocco gets dozens of shop owners to boycott Israeli dates

2016 06 02

Die Personalrochaden von Premier Benjamin Netanjahu in der Regierung haben die politische Krise in Israel nicht lösen können, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch.

Der nach dem Konflikt mit dem Premier zurückgetretene Verteidigungsminister Mosche Jaalon sammelt bereits Spenden für die Gründung einer neuen rechtszentrischen Partei

Israeli authorities hold secret meetings with US in advance of Friday’s peace talks

LDJ et Français dans l'armée d'occupation : le nouveau clip de Karmel Japha

 Israel’s Future is Terrifying: Moshe Ya’alon and Israel’s Disconcerting ‘Morality’

Israel commandeers UN for anti-BDS pep rally

Reporter eines iranischen TV-Senders in Israel verhaftet

No room for Palestinians at Tel Aviv Pride Parade

Soldiers Invade Several Areas In Bethlehem

Army Kills A Palestinian Woman Near Tulkarem

Israeli Soldiers Kidnapped Twelve Palestinians In The West Bank

Report- “Israeli Army Kidnapped 471 Palestinians In May, 5805 Since October 1st”

Israeli Army Invades Agricultural Lands In Central Gaza

Liberman's first task- End Gaza's suffering

BDS movement in Morocco gets dozens of shop owners to boycott Israeli datesJune 2, 2016

Israeli ex-officers issue plan to restart peace talks, condemn government inaction

Wide Skepticism Over Benjamin Netanyahu’s Claim To Back Arab Peace Plan

Could Sins of Sara Netanyahu Force Bibi’s Downfall (He Wouldn’t Be the First)-

2016 06 01

Jüdischer Rechtsextremist aus Haft entlassen

US thinktank's report on two state solution authored by two Israelis, and recommends

'I am Palestinian and I am human' -- and Leanne Mohamad, 15, is disqualified from English speaking competition

Video- Crime scene manipulated after Hebron killing, possibly disproving claims by Israeli soldier

Israeli civil administration remapped 62,000 West Bank hectares to expand settlements – PNN

Reporter eines iranischen TV-Senders in Israel verhaftet

Israeli Army Invades Palestinian Agricultural Lands In Central And Southern Gaza

Israeli Soldiers Kidnap 45 Palestinians In Jerusalem

60% of people arrested by Israeli police are 'non-Jews'

Reports- Abbas says would meet with Lieberman if latter backs two-state solution

Anti-BDS conference held at UN Headquarters in New York

South African Nobelist Coetzee on Israel and apartheid- ‘Draw your own conclusions’

Can France make Middle East peace?

Israel killed 2,079 Palestinian children since 2000

Israeli forces kidnap 47 Palestinians in WB, Jerusalem

War Lobby Worried: Third of US Students Support Israel Boycott

Lieberman to wage war of attrition against Palestinians

ARCHIV  >>>

Zurück | Weiter

Kontakt  |  Impressum  | Haftungsausschluss  |  Arendt Art  |  Nach oben  |  bei facebook | Das Palästina Portal gibt es seit dem 10.4.2002