Honestly Concerned + andere falsche Freunde Israels

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Dank an Benjamin Weinthal
Strohmeyer Arn 2016 VH Ulm - Vortrag
2016 - Preis - CODEPINK
2016 - Weinthal verhindert Vortrag Strohmeyer
Die Jerusalem Post +  Benjamin Weinthal
INQUISITORISCHE FRAGESTELLUNGEN

Benjamin Weinthal
Deutschland Korrespondent der "Jerusalem Post"
 ein Journalist sui generis

1. Spezialität: erst inquisitorische, bedrohliche, unterstellende Fragen stellen
dann einen Artikel in Israel zu lancieren
und sich selber als Stimme aus Israel  zitieren.

2. Spezialität - denunziatorische, verleumderische Briefe zu schreiben. Einmalig für einen angeblichen Journalisten.

 

 

2016 - „Jerusalem Post“ - Benjamin Weinthal versucht die Preisverleihung
-
Preis für Toleranz und Humanität der Stadt Bayreuth - an CODEPINK zu verhindern.

 
 

 

 

25. 2. 2016 - Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V - 25.02.2016 - Bundestagsabgordnete im Dienste der israelischen Rechten

Die gestrige Entscheidung des Bayreuther Stadtrates, den diesjährigen "Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt" doch an die US-amerikanische Frauenorganisation Code Pink zu verleihen, begrüßen wir sehr. Zu den unbegründeten Vorwürfen der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe gegen Code Pink nehmen wir dennoch Stellung und verurteilen die Beteiligung von PolitikerInnen aus allen im Bundestag vertretenden Parteien an einer rechten Hetzkampagne auf Schärfste.

Die Frauenorganisation Code Pink, eine Vielzahl ihrer Mitbegründerinnen und Aktivistinnen jüdischer Herkunft sind, protestiert seit 2002 mit klugen, spektakulären Aktionsformen gegen die Kriegspolitik ihrer eigenen Regierung. Die zahlreichen Kampagnen die die Gruppe seit Jahren führt, thematisieren vor allem die Einsätzen des amerikanischen Militärs in Afghanistan und Iraq, die Geldverschwendung durch die Kriegsökonomie und die Militarisierung der Gesellschaft, aber auch die freundliche Politik der US-Regierung gegenüber Staaten, die systematisch Menschenrechte verletzen und völkerrechtswidrig agieren. Dazu gehören unter anderem Saudi-Arabien, der Türkei und auch Israel1. Die bisherigen Kampagnen der Gruppe, die die israelische Besatzungspolitik kritisierten, wurden öfter in Kooperation mit unserer amerikanischen Partner-Organisation “Jewish Voice for Peace” geführt und setzten sich zum Ziel, Firmen, die von der Besatzung direkt profitieren und die Siedlungen in den besetzen Gebieten unterstützen, finanziell zu schwächen2. Darüber hinaus beteiligte sich die Gruppe an einem gewaltfreien Versuch, die katastrophale Belagerung des Gaza-Streifens durchzubrechen. Uns ist nicht bekannt von einer einzigen Aktion, in der Mitglieder der Gruppe sich antisemitisch oder rassistisch geäußert haben.

Die Kampagne gegen die Verleihung des Wilhelmine-Preises an Code Pink wurde durch den neo-konservativen Journalisten Benjamin Weinthal, der für die rechtsgerichtete israelische Tageszeitung Jerusalem Post arbeitet, initiiert. Seine Hauptbeschäftigung als Journalist besteht darin, KritikerInnen der israelischen Besatzungspolitik mit Halbwahrheiten und dubiosen Beschuldigungen zu diffamieren. Er schreckt dabei nicht davor ab, mit rechten und
1 http://www.codepink.org/issues_campaigns
2 http://www.codepink.org/justice_for_palestine2 http://www.codepink.org/justice_for_palestine
3 https://electronicintifada.net/blogs/ali-abunimah/german-foundation-rejects-ngo-monitors-attack-over-support

anti-demokratischen Kräften innerhalb Israels wie der der Siedlerbewegung nahstehenden Organisation "NGO-Monitor”3 und rassistischen PolitikerInnen der regierenden Likud-Partei zusammenzuarbeiten.

Dass Weinthal als Mitglied eines rechten amerikanischen Think-Tanks4, der öffentlich die Kriege der USA in Afghanistan und Irak unterstützte5, gegen die Ehrung einer Friedensgruppe aus den USA ist, überrascht uns wenig. Dass auch vier Mitglieder des Bundestages, Volker >>>



 

Herr Dr. Schuster und Herr Yakov Hadas-Handelsman, wissen sie was das heißt: NIE WIEDER - NIEMAND - NIRGENDWO? - Warum verleumden sie die, die auf der Seite der neuen Opfer stehen? Warum stehen sie neben den neuen Tätern?

»Code Pink« - Heftige Kritik an Bayreuther Entscheidung - Jüdische Allgemeine - Zentralratspräsident Schuster: »sehr bedauerlich und nicht nachvollziehbar«. Israels Botschafter Hadas-Handelsman: »Gegen Israels Existenzrecht« - Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat mit Unverständnis auf die gestrige Entscheidung der Stadt Bayreuth, die Organisation »Code Pink« mit dem »Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis« auszuzeichnen, reagiert. Die sei »sehr bedauerlich und nicht nachvollziehbar«, so Schuster. »Die US-amerikanische NGO ist Teil der internationalen BDS-Bewegung, die eine Delegitimierung Israels betreibt.

Vorurteile wie die Behauptung, Israel sei ein Apartheidstaat, werden auch von ›Code Pink‹ verbreitet.« Es hätte sicherlich andere Organisationen gegeben, die sich tatsächlich für unsere Werte und für Toleranz einsetzen, betonte der Zentralratspräsident. »Gerade in Zeiten, in denen wir vielen Neu-Einwanderern unsere Werte vermitteln möchten, wäre es wichtig, den Träger eines solchen Preises mit mehr Sensibilität auszusuchen.«

Definition Israels Botschafter Yakov Hadas-Handelsman erklärte, er sei entsetzt, dass ausgerechnet in Deutschland im >>>


 

 

„Code Pink“ erhält nun doch den Toleranzpreis - Die umstrittene US-Friedensbewegung „Code Pink“ erhält nun doch den mit 10.000 Euro dotierten Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Humanität und Toleranz. Das hat der Bayreuther Stadtrat mit 23 zu 18 Stimmen beschlossen. „Code Pink“ war wegen des Vorwurfs antiisraelischer Umtriebe in die Kritik geraten. Zuletzt hatte sogar die Deutsch-Israelische Parlamentariergruppe von der Verleihung abgeraten. >>>


 

Auch Benjamin Weinthal desinformiert weiter - Israel blasts German city council for €10,000 prize to pro-BDS group  >>>

 

 

 

Stadtrat: Code Pink bekommt Toleranz-Preis -  24. 2. 2016 - Frank Schmälzle - (Leider nur im Abbo vollständig zu lesen) Die US-Bürgerrechtsbewegung Code Pink erhält den Wilhelmine-von Bayreuth-Preis für Humanität und Toleranz. Die Preisverleihung findet am 15. April statt. Das hat der Stadtrat am Mittwochabend mit 23 zu 18 Stimmen beschlossen. Code Pink war in den vergangenen Tagen in die Kritik geraten. Und damit auch die Stadt, die die umstrittene Bürgerrechtsbewegung für ihre Friedensarbeit auszeichnet.

Mittwochabend, 18.57 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Seit einer Stunde diskutieren die Stadträte: Was tun mit Code Pink und dem Wilhelmine-Preis. Rechtsreferent Ulrich Pfeifer sagt halblaut: „Jetzt ist die Verwirrung komplett.“

(...) Elsa Rassbach, Deutschland-Sprecherin von Code Pink, war bei der Sitzung dabei. Danach sagte sie: „Ich freue mich über den Preis und auch über diese Debatte.“ Der Bayreuther Stadtrat habe sich indirekt auch mit der Frage auseinandergesetzt, ob in Deutschland Kritik an der israelischen Politik möglich sei. „Diese Diskussion muss an vielen Stellen geführt werden“, sagte Rassbach. Und: „Es tut mir leid, dass die Stadt Bayreuth unter solchen Druck geraten ist.“  >>>


Lesen Sie dazu auch:

Die Debatte im Stadtrat im Liveticker
(http://www.nordbayerischer- kurier.de/nachrichten/stadtrat-bekommt-code-pinkt-den-preis_401799)

Code-Pink: Wie weit reicht die Toleranz?
( http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/wie-weit-reicht-die-toleranz_450556  )

 


Streit in Bayreuth: Stadtrat entscheidet gegen OB - Im Streit um einen Toleranzpreis der Stadt Bayreuth für die US-Bürgerrechtsbewegung „Code Pink“ hat sich der Rat der Stadt gegen die Oberbürgermeisterin gestellt und die umstrittene Preisvergabe bestätigt. Dies teilte ein Sprecher der Stadt am Mittwochabend mit. Nach etwa einstündiger, öffentlicher Debatte habe die Stadtratsmehrheit beschlossen, den mit 10 000 Euro dotierten Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis wie ursprünglich geplant in diesem Frühjahr an „Code Pink“ zu verleihen. Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe von der Freien Wählervereinigung Bayreuther Gemeinschaft (BG) hatte die Preisverleihung stoppen wollen >>>
 

 


Hermann Dierkes - Charlotte Weyers - (Mitglieder im Kreisverband Duisburg) - 24.02.2016 - Brief an Jan Korte MdB - Bundestagfraktion DIE LINKE z.K. - Parteivorstand DIE LINKE z.K. - Betr.:
Schreiben der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe im Bundestag an die Stadt Bayreuth i.S. Preisverleihung an die Menschenrechtsorganisation Code Pink vom 19.02.16

Werter Jan Korte,
zu unserem grossen Befremden hast Du ein Schreiben der Dt.-Isr. Parlamentariergruppe an die Oberbuergermeisterin bzw. die im Rat der Stadt Bayreuth vertretenen Parteien unterzeichnet, in dem massiv dazu aufgefordert wird, die geplante Preisverleihung an die US-amerikanische Menschenrechtsgruppe Code Pink zu unterlassen. Kern der Begruendung: Diese Organisation habe ”eine israelfeindliche Grundhaltung”. Von daher verbiete es sich, dieser einen Preis fuer Toleranz und Humanität zu verleihen. Wir teilen die Positionen in dem Schreiben ueberhaupt nicht. Wir halten die Preisverleihung an Code Pink fuer berechtigt und möchten daran erinnern, dass diese bereits den Aachener Friedenspreis verliehen bekommen hat.


Die in dem von Dir mitunterzeichneten Brief enthaltenen Behauptungen und Positionen halten wir fuer Desinformation und fuer verleumderisch. Im Uebrigen wird in dem Brief vieles zusammengeruehrt – Halbwahrheiten, Fehlinformationen, Entstellungen, ganze Luegen. Es beginnt schon mit einem Lippenbekenntnis zur Legitimität von Israel-Kritik (Beispiel: ”Code Pink liefert keine fundierte Kritik am fortschreitenden Siedlungsbau in der Westbank und der Menschenrechtslage im Gaza-Streifen”). Belege fuer solche absurden Behauptungen wird man vergeblich suchen. Unter dem Strich bleiben zwei Anliegen des Briefes zentral: >>>


Brief im Namen des Vorstands der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag >>>>.



 

In der Kontroverse Weinthal gegen Code Pink ist Bayreuth ist nur ein Schlachtfeld im weltweiten Krieg des modernen Zionismus gegen die Demokratie unter Missachtung von Völker- und Menschenrecht, ausgehend von Israel und den USA.  Seine Truppe ist die Israellobby. - Wolfgang Beher

In einem vertraulichen Gespräch mit israelischen Pressevertretern in der Botschaft des Staates Israel 2015 in Berlin hat die Pressesprecherin Adi Farjon erklärt, dass es im politischen Interesse Israel läge, wenn es Deutschlands Schuldgefühle gegenüber dem Holocaust aufrechterhalte. Israel strebe keine vollständige Normalisierung zwischen beiden Regierungen an.

 Die Friedensaktivistin Sophia Deeg war schon 2005 erschreckt über den in Deutschland salonfähigen Ungeist, der sogar die öffentlichen Diskurse dominiere und eine fanatische Parteinahme für ein abstraktes monolithisches Israel, fernab von den Menschen, Israelis und Palästinensern, die dort leben. Das „...scheint in ihrer Kälte und schlechten Abstraktion einer Geisteshaltung zu entspringen, wie sie in Deutschland traurige Tradition hat.“
Mit Rupert Neudeck kann ergänzt werden, „...dass wir in Deutschland eine entsetzliche lange und wirkkräftige Tradition von Feigheit haben. Weshalb sollen die Menschen der nächsten Generation noch Zivilcourage lernen, wenn Sie hören, dass der Bürgermeister einer deutschen Gemeinde (Neuss NRW) unter der besten Verfassung, die deutsche jemals gehabt haben, den Schwanz einzieht und die Meinungsfreiheit abrupt beschneidet".

Und was kann man von der Oberbürgermeisterin der deutschen Kreisstadt Bayreuth schon erwarten, wenn Spitzenpolitiker von Deutschland und Israel anlässlich der kürzlich statt gefundenen gemeinsamen Konsultationen sich prächtig und schamlos vor der Weltöffentlichkeit verständigen.

Chas Freemann, ehem. US-Diplomat im Nahen Osten, bringt es wohl am Besten auf den Punkt:
Die Taktiken der Israel-Lobby stellen Höhepunkte der Schande und Unanständigkeit dar, sie schliessen Rufmord ebenso mit ein wie selektive falsche Zitate, vorsätzliche Verfälschung der Fakten, Fabrikationen von Unwahrheiten und vollkommene Missachtung der Wahrheit.

 

 

 

 

22. 2. 2016 - Sehr geehrte Frau Merk-Erbe, Sehr geehrte Damen und Herren, anbei ist meine Stellungnahme als CODEPINK Sprecherin in Deutschland zu dem Brief vom 19.02.2016 des Vorstands der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag.  - Elsa Rassbach - CODEPINK Sprecherin in Deutschland - Kopien an alle Stadtratsmitglieder und Fraktionen -

Subject: CODEPINK zum Brief des Vorstands der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag - 22. 2. 2016
To: volker.beck@bundestag.de, gitta.connemann@bundestag.de, kerstin.griese@bundestag.de, jan.korte@bundestag.de

Sehr geehrter Herr Beck, sehr geehrte Frau Connemann, sehr geehrte Frau Griese und sehr geehrter Herr Korte, am Freitag Abend habe ich Ihren Brief im Namen des Vorstands der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag erhalten.

Darüber bin ich enttäusch und zwar teilweise deswegen, weil Ihre Recherchen zum Hintergrund, z.B. zum Gaza Freedom March und der daraus entstandenen „Cairo Declaration to End Israeli Apartheid,“ mir etwas oberflächlich erscheinen. Hier einige der wichtigen Fakten, die Sie oder Ihre Mitarbeiter*innen übersehen haben:

1)  Unterschriften von Medea Benjamin oder von den sieben CODEPINK-Delegierten nach Bayreuth sind nicht auf der "Cairo Declaration” (“Kairoer Erklärung”) vom 01. Januar aufgelistet. 
(Siehe: http://www.ipk-bonn.de/downloads/GFM.Cairo.Declaration.pdf)
Prominent sind die Unterschriften der Delegierten aus Südafrika, die offensichtlich den Vergleich zwischen dem Apartheid System in Südafrika und in Israel/Palästina als passend empfunden haben. Einige, die sich als CODEPINK Mitglieder bezeichnen (die ich jedoch persönlich nicht kenne) haben die Kairoer Erklärung unterzeichnet. Hat die Führung von CODEPINK Abstand genommen? (Wie wir schon ausführlich erklärt haben ist CODEPINK eine basisdemokratische Organisation. Wir müssen uns nicht zu irgendeiner bestimmen ideologischen Auffassung bekennen, um Mitglied zu werden, und wir haben nicht alle dieselbe Meinung über alle politischen Fragen.)

 

2) Nirgendwo im Text der “Cairo Declaration” (“Kairoer Erklärung”) wird die Existenz von Israel in Frage gestellt.

(Siehe: http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_international/kairoer_erklaerung_free_gaza.htm)
Wie wir bereits erklärt haben, unterstützt CODEPINK vorwiegend die BDS-Kampagnen, die die Produkte aus den illegalen Siedlungen betreffen. Laut neueren Bestimmungen der EU und USA müssen diese Produkte als solche gekennzeichnet werden. Die Tatsache jedoch, dass einige BDS-Unterstützer*innen in anderen Organisationen zum Boykott von allen israelischen Produkten aufrufen, bedeutet  keine Bedrohung des Staats Israel.
Als wir in den USA in unserer Bürgerrechtsbewegung in den 60er für Boykotte, z.B. von Woolworth oder Montgomery Bus aufgerufen haben, um eine Gleichberechtigung der schwarzen Bürger*innen in den USA durchzusetzen, wurde dies nicht als Bedrohung der Existenz der Vereinigten Staaten aufgefasst oder auch nur aufgenommen.

 

3) Der “Gaza Freedom March” in Kairo, woraus die “Kairoer Erklärung” entstanden ist, ist nicht allein durch CODEPINK sondern durch ein breites Bündnis von Organisationen weltweit organisiert worden. Mitglieder in vielen namhaften Friedensorganisationen in Deutschland, z.B. IPPNW und der Versöhnungsbund, haben teilgenommen. (Siehe: http://www.friedenskooperative.de/ff/ff10/1-41.htm). Unter den Teilnehmenden gab es eine Vielfalt von Meinungen über den "Gaza Freedom March” und die Veröffentlichung der “Kairoer Erklärung”. Hierzu gibt es z.B. einen ausführlichen Bericht von Walden Bello, ein weltweit bekannter Aktivist und Publizist u.a. beim World Social Forum und Mitglied im “House of Representatives” in den Philippinen. (Siehe: http://fpif.org/lessons_of_the_gaza_freedom_march/)   

4) Es gibt eine Vielfalt von weiteren Berichten zu “Gaza Freedom March,” die Sie oder Ihre Mitarbeiter*innen im Internet lesen könnten. Darunter ist auch ein Bericht von mir, den ich für die durch die DFG-VK herausgegebene pazifistische Zeitschrift ZivilCourage geschrieben habe. 
(Siehe: http://www.schattenblick.de/infopool/buerger/fr-gesel/dfber262.html)
Ich war selbst in Kairo als Mitglied der deutschen Delegation — wenn auch nicht an der zentralen Planung oder Führung der Aktion beteiligt.

Ihre Darstellung der Konferenz in Teheran im Jahre 2014 ist unseres Erachtens nicht korrekt. Sie besteht hauptsächlich aus Hörensagen. Hierzu haben wir schon ausführlich Stellung genommen. 

Falls Sie mehr über den "Gaza Freedom March" oder über unsere Position zum Boykott von israelischen Produkten aus den Siedlungen erfahren möchten, bin ich gerne bereit, mich mit Ihnen in Berlin zu treffen. Mit freundlichen Grüßen Elsa Rassbach - CODEPINK Sprecherin in Deutschland

 

 

21. 2. 2016 - Der "Journalist der Jerusalem Post" aufgrund dessen "Recherchen" der Oberbürgermeisterin Merk-Erbe "Zweifel an der Eignung von „Code Pink“ als Preisträger" aufgekommen seien, kann niemand anders sein als Benjamin Weinthal aus New York, der seit einigen Jahren in Berlin lebt, und als "Research Fellow" des US-amerikanischen "Foundation for the Defense of Democracies" sich offenbar vornehmlich dem Kampf gegen die Meinungsfreiheit in Deutschland widmet. - Lüko Willms

Diese "Foundation" wurde kurz nach den Anschlägen auf das World Trace Center im September 2001 gegründet; Gründungsvorsitzender war der 'Republican' Jack Kemp. Heute tritt diese Organisation energisch gegen die Freilassung der in der US-amerikanischen Besatzungszone auf Cuba ohne jede Anklage und ohne Prozeß festgehaltenen Menschen ein, hält die israelische Mauer  durch die besetzte Westbank für unverzichtbar und unterstützt die Ermordung von in den Augen der US-Regierung "gefährlichen Menschen" in Pakistan und Yemen durch ferngesteuerte Drohnen. William Kristol, einer der "neo-konservativen" Verfechter des "New American Century" und er Umgestaltung des Mittleren Ostens durch Krieg gegen Iraq und andere, wird als einer der " distinguished advisors" der FDD aufgeführt.

Politiaktivist Weinthal fordert in eMails, Veranstaltungen abzusagen, Räume für Veranstaltungen zu entziehen, oder wie jetzt im Falle Bayreuth, eine Preisverleihung abzusagen. Dann schreibt er in der Jerusalem Post über seine Erfolge oder auch Mißerfolge -- beim Jüdischen Museum in Berlin ist er allerdings abgeblitzt; Michael Blumenthal hat sich nicht einschüchtern lassen und die Veranstaltung stattfinden lassen, die Weinthal hatte verhindern wollen. Dafür hat er dann in seinem
Artikel für die Jerusalem Post über seine fehlgeschlagenen Bemühungen das Berliner Jüdische Museum als "anti-jüdisches Museum" verleumden lassen.  

Dabei sieht man schon die typische Methode des Amalgams bei Hetzern wie Weinthal:

"The German taxpayer-funded museum’s decision to showcase the speaker Butler in the capital city, which during the Nazi period served as the launching pad for a boycott movement against German-Jewish businesses, has raised eyebrows  about the management’s direction of the museum."

 In meiner Übersetzung: "Die Entscheidung des von den deutschen Steuerzahlern finanzierte Museums, Butler reden zu lassen, in der Hauptstadt die während der Nazizeit der Boykott jüdisch-deutscher Geschäfte lanciert wurde, hat Stirnrunzeln über die Leitung des Museums hervorgerufen".

 Da wird zusammengewürfelt, was nicht zusammengehört. Das ist ein Amalgam, wie bei diesem Video einer Protestaktion, wo neben CodePink auch andere Leute mit anderen politischen Tendenzen auftraten, das Sie ja schon angesprochen hatten, oder dem Auftreten von Medea Benjamin in Teheran auf einer völlig anderen Konferenz gesprochen hatte, als der zu Ahmadinejads Theoretisierung des Israel-Konflikts.  

 Als im Juli 2013 die GRÜNE Fraktion im Bundestag eine besondere Kennzeichnung von Produkten aus den im besetzten Westjordanland gegründeten israelischen Siedlungen forderte, hat
Weinthal gleich die Wurzeln darin bei Leuten wie dem Altrechten wie Baldur Springmann gesucht, der bei der Gründung der GRÜNEN dabei war, aber 1980, d.h. 33 Jahre vor dem aktuellen Ereignis die GRÜNE Partei wieder verlassen hatte.

Das "Stirnrunzeln" organisiert Weinthal auch gerne selbst, oder mithilfe seiner deutschen Kumpanen. So kann man auf der Website eines Sacha Stawski
unliebsame Medienbeiträge denunzieren oder auch "antisemitische Vorfälle". Es ist gut möglich, daß auf dem Wege auch die Preisverleihung an "Code Pink" durch die Stadt Bayreuth "gemeldet" wurde.

 Weinthal arbeitet dabei mit der "Achse des Guten" des Kampagnenjournalisten Henryk M. Broder zusammen, und auch mit den "Antideutschen" um die Zeitung "Jungle World", deren erste Wortführer aus dem "Kommunistischen Bund" (Hamburg) mit der Zeitung "Arbeiterkampf" (heute nur "AK - Aktion und Kritik") zu eher extrem rechten Positionen gekommen sind. 2011 machte Weinthal zusammen mit Sprechern der "Antideutschen" wie Thomas von der Osten-Sacken eine
Kampagne gegen die Konferenzen der UNO gegen Rassismus.
 
Das jüngste Opfer Weinthals vor der Stadt Bayreuth war das Bürgerhaus und Kulturzentrum "Weserterassen" in Bremen (
http://www.weserterrassen.com/ ), wo Weinthal die Absage einer Buchvorstellung des Schriftstellers Arn Strohmeyer (www.arnstrohmeyer.de/ ) betrieben hatte. Der "Weser-Kurier" berichtete darüber: http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Buergerhaus-Weserterrassen-streicht-Veranstaltung-_arid,1300155.html  

 Weinthal schreckt auf vor anderen Methoden nicht zurück. Ludwig Watzal, Journalist, Mitarbeiter der "Bundeszentrale für politische Bildung" und Autor von Büchern wie "Frieden ohne Gerechtigkeit? Israel und die Menschenrechte der Palästinenser" war oder ist noch Opfer von Benjamin Weinthal.
Watzal berichtet, daß ein Leserbrief von ihm an die Jerusalem Post an ein Berliner Rechtsanwaltskanzlei weitergegeben wurde, was der Pressekodes des Deutschen Presserates strikt untersagt. Mehr dazu bei
 
http://www.watzal.com/Benjamin_Weinthal_antideutsche_neokonservative_Extremisten%85.pdf

Das allerjüngste Opfer Weinthals ist
Hedy Epstein, die 1939 als 14-jährige mit einem der Kindertransporte den Nazis entkommen konnte, während ihre Eltern in Auschwitz endeten. Hedy Epstein lebt heute in den USA und ist aktiv in Protesten gegen Krieg und Rassismus. Im August 2014 wurde sie, 90-jährig, bei Protesten gegen den Tod von Michael Brown in Ferguson verhaftet.  Ein anonymer Blogger beschimpfte sie als "Berufs-Holocaustüberlebende für Israel-Bashing (“Holo-Hedy”)".  Heute berichtet der Wiener "Standard", daß die für den 8. März, den Internationalen Frauentag, im österreichischen Bundestag geplante Veranstaltung "In Großmutters Worten... – Frauenschicksale im Zweiten Weltkrieg"  mit Zeitzeuginnen aus dem Zweiten Weltkrieg abgesagte wurde -- Benjamin Weinthal konnte mal wieder einen Erfolg seiner Hetzkampagnen twittern.

Hier ist die Seite bei der Jerusalem Post über Weinthal mit der Liste seiner Artikel:
>
http://www.jpost.com/Author/Benjamin-Weinthal

Hier seine eigene Seite bei "muckrack"
> <
http://muckrack.com/benjamin-weinthal-1
Ein "muckraking newspaper" ist ein Skandalblatt, sagt mir mein Englishlexikon. To muckrake auch "im Schmutz wühlen".


 

Ergänzende LInks der Redaktion

 

 


 

Ergänzende LInks der Redaktion

 

 

 

18- 2- 2016

Was ist mit unseren Volksvertretern los?
Sind die Einwohner der Stadt Bayreuth mit ihrer Oberbürgermeisterin einverstanden?
Abraham Melzer

Das, was in Bayreuth zurzeit geschieht, erinnert mich an den Skandal um Carl von Ossietzky.
Er war ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Pazifist. Als Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne wurde er im international aufsehenerregenden Weltbühne-Prozess 1931 wegen Spionage verurteilt, weil seine Zeitschrift auf die verbotene Aufrüstung der Reichswehr aufmerksam gemacht hatte. Ossietzky erhielt 1936 rückwirkend den Friedensnobelpreis für das Jahr 1935.


Wegen des berühmt gewordenen Tucholsky-Satzes „Soldaten sind Mörder“ klagte man von Ossietzky ebenfalls an. Ein Gericht wertete im Juli 1932 diesen Satz jedoch nicht als Verunglimpfung der Reichswehr und sprach den bereits Inhaftierten von der neuen Anklage frei. Aufgrund einer Weihnachtsamnestie für politische Häftlinge wurde Ossietzky am 22. Dezember 1932 nach 227 Tagen Haft vorzeitig entlassen.


Von Spandau aus wurde Ossietzky am 6. April 1933 in das neu errichtete Konzentrationslager Sonnenburg bei Küstrin verschleppt. Dort wurde er ebenso wie die anderen Häftlinge schwer misshandelt. Die Zustände in dem anfänglich von der SA geführten Lager führten schließlich dazu, dass die SS unter Heinrich Himmler im Frühjahr 1934 das Lagersystem professionalisierte. Ossietzky wurde mit weiteren bekannten Häftlingen von Sonnenburg in das KZ Esterwegen im nördlichen Emsland verlegt. Dort wurden die Gefangenen unter unerträglichen Bedingungen bei der Trockenlegung der emsländischen Hochmoore eingesetzt. Ende 1934 wurde der völlig abgemagerte Ossietzky in das Krankenrevier verlegt. Dem Bericht eines Mithäftlings zufolge sollte Ossietzky im Krankenlager durch Spritzen getötet werden. Ob Ossietzky, wie der Häftling behauptet, tatsächlich Tuberkulose-Bazillen injiziert wurden, ist nicht zweifelsfrei erwiesen. Im Herbst 1935 besuchte der Schweizer Diplomat Carl Jacob Burckhardt als Mitglied des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz das KZ Esterwegen. Dabei gelang es ihm, auch Ossietzky zu treffen, den er anschließend als ein „zitterndes, totenblasses Etwas, ein Wesen, das gefühllos zu sein schien, ein Auge verschwollen, die Zähne anscheinend eingeschlagen“ beschrieb.


Aufgrund der im folgenden Absatz geschilderten öffentlichen Aufrufe wurde Ossietzky schließlich im Mai 1936 in das Berliner Staatskrankenhaus der Polizei überführt, wo eine schwere offene Lungentuberkulose fortgeschrittenen Zustands diagnostiziert wurde. Er starb am 4. Mai 1938 in Berlin nachdem er im Konzentrationslager zu Tode geschlagen und gequält wurde.


Der Streit um Code Pink erinnert an den Streit um die Nobelpreisverleihung an Carl von Ossietzky, die die gesamte Nazinomenklatura auf die Beine brachte und schließlich das Todesurteil für Ossietzky bedeutete.


Ossietzky selbst sagte dazu: „Nach längerer Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, den mir zugefallenen Friedensnobelpreis anzunehmen. Die mir von dem Vertreter der Geheimen Staatspolizei vorgetragene Anschauung, dass ich mich damit aus der deutschen Volksgemeinschaft ausschließe, vermag ich nicht zu teilen. Der Nobelpreis für den Frieden ist kein Zeichen des innern politischen Kampfes, sondern der Verständigung zwischen den Völkern.“


Dass ausgerechnet jüdische Organisationen und insbesondere Vertreter des Judentums und Israels gegen die Verleihung eines Friedenspreises an Code Pink auftreten, ist eine Schande für viele Juden, noch schändlicher aber ist das Verhalten der Oberbürgermeisterin von Bayreuth, die die Verleihung des Preises verweigert, weil sie vor obskuren und unwürdigen jüdischen Organisationen auf die Knie geht und Recht und Gerechtigkeit mit Füssen tritt. >>>


 

Code Pink: Wo bleibt die Diskussion? - VIDEO -  Kommentar von Michael Weiser - Oberbürgermeisterin Merk-Erbe geht auf Distanz zum designierten Wilhelmine-Preisträger "Code Pink". Nach Protesten aus Israel verweist sie auf die aus einer besonderen Geschichte rührende Verantwortung Bayreuths. Reicht das aus? Weiß die Stadt Bayreuth eigentlich, was sie tut? - Universität und Stadt Bayreuth küren eine politische Organisation als Empfänger eines Toleranzpreises. Und verdrängen dann offenbar eineinhalb Jahre lang, dass sie damit auch die politische Arbeit dieser Organisation auszeichnen werden. Wer Politik macht und sich einmischt, der eckt an, der streitet. Und nicht immer wird er Recht haben. Wer einer politischen Gruppierung aber einen Preis verleiht, ergreift damit Partei. Und fordert damit den Unwillen jener heraus, die auf einem anderen Standpunkt stehen. Das gilt auch für die Bürgerrechtsgruppe Code Pink, die Israel mit deutlichen Worten kritisiert hat. Nun kommt Protest aus Israel. Und die Empörung ist so groß, dass sie im Rathaus regelrechte Panik ausgelöst hat. Anders ist es kaum zu erklären, dass Oberbürgermeisterin Merk-Erbe die Reißleine ziehen und die Verleihung des Wilhelmine-Preises an die Bürgerrechtsbewegung Code Pink absagen will. Sie legt die Entscheidung zwar in die Hände des Stadtrates. Aber auf eine Art und Weise, die das Gremium schon vor der Beratung festlegt: auf die Absage an Code Pink. Eine Brüskierung, eine Blamage auch, vielleicht sogar ungerecht, konnte sich der Angeklagte doch noch nicht einmal wirklich äußern. >>>


 

 

Presseerklärung CODEPINK - Kurz und bündig: Der Streit um Code Pink - http://www.nordbayerischer-kurier.de/videos/kurz-und-bundig-der-konflikt-um-code-pink_829179

Also haben wir noch nicht verloren — und wir haben noch nicht gewonnen. Auf jeden Fall hat die Friedensbewegung, auch CODEPINK, viele Freundinnen und Freunde, auch in Bayreuth. Eventuell wird der Ältestenrat von Bayreuth schon am kommenden Montag eine Entscheidung über die Preisverleihung an CODEPINK treffen.

Wer noch einen Unterstützungsbrief schreiben wollte sollte dies möglichst bald tun.

Bitte die Briefe an die Oberbürgermeisterin richten (oberbuergermeisterin@stadt.bayreuth.de) mit Kopie an das Kulturamt (kulturamt@stadt.bayreuth.de) und an mich. Unten sind auch die Anschriften der Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Bayreuth.  

Wie mir empfohlen wurde, werde ich eure Briefe und unsere weitere Unterlagen auch direkt an alle Mitglieder im Stadtrat weiterleiten. (Am Montag in Bayreuth haben einige Stadtratsmitglieder mir  mitgeteilt, dass sie eure Briefe an die Oberbürgermeisterin nicht erhalten hatten. Die Briefe sollten vom Büro der Oberbürgermeisterin an die Mitglieder im Stadtrat umgehend weiterleitet werden, aber irgendwie ist dies nicht so geschehen.) (...)

Wir sind sehr, sehr dankbar für diese wichtige Unterstützung. Nachher werde ich an jeden Einzelnen schreiben. Nochmals vielen Dank für eure tolle Unterstützung! Mit solidarischen Grüßen aus USA und Berlin

KONTAKT: Elsa Rassbach, Sprecherin für CODEPINK in Deutschland (englisch- und deutschsprachig) -  elsarassbach@gmail.com

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Markgräfin-Wilhelmine-Preis der Stadt Bayreuth – Wikipedia >>>

Benjamin Weinthal der "Journalist" der besonderen Art >>>

Sammlung - Die Verleumder sind am Werk >>>

 Verleumdungsaktionen - JagdAktionen - Der Israellobby >>>

 


 

B90/DIE GRÜNEN und Unabhängigen, Kirchgasse 20, 95444 Bayreuth - Pressemitteilung - 16. Februar 2016 - Code Pink ehren – Wilhelmine Preis abschaffen

Mit Erleichterung nehmen die Grünen und Unabhängigen die gestrige Entscheidung des Stadtrates zur Kenntnis, die Verleihung des Wilhelmine-Preises an die amerikanische Frauen-Friedensbewegung Code Pink vorläufig auszusetzen, statt wie von der Verwaltung beantragt zu widerrufen.

Die Entscheidung erfolgte nach einem eindringlichen Appell der Grünen Fraktion. „Wir haben nun wenigstens Zeit gewonnen, die eingegangenen Stellungnahmen zu würdigen. Ich bin mir sicher, dass die Vorwürfe ausgeräumt sind und die
damit verbundene Herabwürdigung der Organisation zumindest teilweise geheilt werden kann. Wenn die eingeladene Delegation von Code Pink zu mehr als der Hälfte aus Frauen jüdischer Religion besteht, ist der Vorwurf des Antisemitismus
nicht nur absurd, sondern auch persönlich verletzend“ so Stefan Schlags, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Das Denkmuster „regierungskritisch gleich israelfeindlich gleich antisemitisch“ sei ungeeignet, den richtigen Weg zum Frieden in der bestehenden weltweiten Krise zu finden.

„Dass die Frauen von Code Pink würdige Preisträgerinnen sind, ändert nichts an unserer grundsätzlichen Kritik am Wilhelmine-Preis. Wir hoffen auf Zustimmung in den anderen Fraktionen, ihn endlich abzuschaffen“, so die Fraktionsvorsitzende Sabine Steininger. Die Grünen und Unabhängigen hatten in der Vergangenheit den Preis kritisiert wegen des finanziellen Aufwands, konzeptioneller Schwächen und der unkritischen Haltung gegenüber Markgräfin Wilhelmine, nach der der Preis benannt ist. Mit freundlichen Grüßen Stefan Schlags stv. Fraktionsvorsitzender

 

 

14.02.2016

Wir bitten um kurzfristige Beachtung dieser Mitteilung aus Anlass der Stadtratsberatung diesen Montag (15.2.2016) in Bayreuth.  -  Elsa Rassbach

 

CODEPINK, Women for Peace
PRESSEMITTEILUNG
Eine intolerante Stadt? CODEPINK Stellungnahme zur Debatte über den Preis für Toleranz und Humanität der Stadt Bayreuth

Berlin, den 14.02.2016: Anfang Dezember hat die Stadt Bayreuth die US-Friedens- und Bürgerrechtsorganisation "CODEPINK, Women for Peace” http://www.codepink.org eingeladen, sieben CODEPINK-Delegierten zu nennen, die nach Deutschland kommen sollten, um den mit 10.000 Euro dotierten "“Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität” am 15. April in Bayreuth entgegenzunehmen:
http://www.pressemeldung-bayern.de/bayreuth-wilhelmine-von-bayreuth-preis-fuer-us-buergerrechtsbewegung-code-pink/
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/wilhelmine-von-bayreuth-preis-fuer-us

Nun wird der Stadtrat von Bayreuth am kommenden Montag, den 15. Februar, nochmals über die Preisverleihung entscheiden, weil ein Journalist der Jerusalem Post den Vorwurf des Antisemitismus gegen CODE PINK neulich erhoben hat.
http://www.pressemeldung-bayern.de/bayreuth-preisverleihung-an-code-pink-wird-nochmals-den-stadtrat-beschaeftigen/
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/ob-kein-wilhelmine-preis-fur-code-pink_446489&gt
http://www.jpost.com/Diaspora/German-mayor-opposes-10000-award-to-anti-Semitic-group-Code-Pink-444609
http://www.jpost.com/Diaspora/German-city-awards-US-NGO-with-ties-to-Holocaust-deniers-10000-prize-444479

Die Mitglieder*innen von CODEPINK sind über diese Entwicklung sehr überrascht. Zwei der drei Mitbegründerinnen (Medea Benjamin und Jodie Evans) sowie viele Aktivistinnen von CODEPINK sind jüdischer Herkunft. Die CODEPINK-Delegierten hatten bereits nach Ankündigung der Preisverleihung die Anweisungen des Kulturamts der Stadt Bayreuth gefolgt und die Flugtickets für die Reise nach Deutschland gekauft.

Die CODEPINK Sprecherin in Deutschland, US-Bürgerin Elsa Rassbach, sagt, dass CODEPINK erst am 08. Februar von den Antisemitismus-Vorwürfen des Jerusalem Post Journalisten Herrn Weinthal erfahren hat, und zwar durch einen längeren Dossier-Brief in deutscher Sprache, den er am vorigen Tag per Email an die Oberbürgermeisterin von Bayreuth, Frau Brigitte Merk-Erbe, geschickt hatte. Am 11. Februar hat die meist ehrenamtlich arbeitende US-Friedensorganisation eine ausführliche Stellungnahme in deutscher Sprache (bit.ly/2430MNN) der Oberbürgermeisterin zukommen lassen.
Am 12. Februar hat die Mitbegründerin von CODEPINK, Medea Benjamin, sich mit einem Brief an Oberbürgermeisterin Merk-Erbe(bit.ly/1oAnQDb) gewendet.

Frau Rassbach und Frau Benjamin haben beide Frau Merk-Erbe um ein Gespräch gebeten, und Frau Rassbach hat angeboten, nach Bayreuth zu fahren, um Fragen der Mitglieder des Stadtrats zu beantworten. "Es gäbe Diskussionsbedarf,” schrieb Michael Weiser in einem Beitrag vom 13. Februar in dem Nordbayerische Kurier. "Und es wäre nur gerecht, wenn sich Vertreter von Code Pink persönlich vor den Stadträten äußern dürften."
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/code-pink-wo-bleibt-die-diskussion_447101

Im September 2014 erhielte CODEPINK den Aachener Friedenspreis.
http://www.aachener-friedenspreis.de/preistraeger/archiv/jahr-2014.html
In der Laudatio an CODEPINK in Aachen sagte Gabriele Krone-Schmalz: "Die Frauen von CODEPINK demonstrieren und protestieren gegen die Verhaftung von Journalisten in Ägypten. Sie melden sich auch immer wieder zu der Katastrophe zu Wort, die sich seit Jahrzehnten im Nahen Osten abspielt und fordern die US Regierung auf, ihre einseitige verbale und vor allem finanzielle Unterstützung Israels einzustellen. Sie gehören zu denen, die all jenen die Stirn bieten, die Kritik an israelischer Politik nicht von Antisemitismus unterscheiden können.”

"CODEPINK setzt sich gegen die Menschenrechtsverletzungen in vielen Ländern ein,” sagt Frau Rassbach. Als Beispiel nennt sie eine kritische Konferenz zu Saudi Arabien, die CODEPINK Anfang März 2016 in Washington veranstalten wird:
http://www.codepink.org/2016saudisummit.
"Wir glauben an eine 'Mensch-zu-Mensch’ Diplomatie,” erklärt Frau Rassbach. "Wir reisen auch in Länder deren Regierungen wir kritisieren, um dort die Menschen besser zu verstehen und in der öffentlichen Meinung die Bereitschaft für Gespräche und Verhandlungen zu fördern. Wir haben uns sehr gefreut, als Herr Steinmeier trotz Kritik der israelischen Regierung kürzlich in den Iran gefahren ist. Dies war friedensfördernd.”

CODEPINK bestreitet, dass ihre Kritik an der Politik des Staats Israel durch Antisemitismus motiviert sei. In ihrem Brief an Frau Merk-Erbe erklärte Frau Benjamin, dass CODEPINK in den Jahren nach ihrer Gründung in 2002 sich zuerst mit den Kriegen in Afghanistan und im Irak beschäftigt hat. Erst nach einem Besuch in Gaza kurz nach dem Krieg dort von 2008-2009, in Folge dessen mehr als 1400 Menschen umgebracht wurden, hat sich CODEPINK auch für eine gerechte Lösung des Konflikts zwischen Israel und Palästina eingesetzt. So wie die Organisation Jüdische Stimme für den Frieden in den USA begann CODEPINK dann die schon im Jahr 2005 durch palästinensische NGOs ins Leben gerufene Bewegung “Boycott, Divestment and Sanctions” (BDS) zu unterstützen, die teilweise durch den Erfolg der Boykott-Kampagne gegen den Apartheid in Südafrika inspiriert worden ist.
CODEPINK unterstützt vorwiegend den Boykott von Produkten aus den illegalen Siedlungen in der West Bank. Die EU und die USA haben neuerdings beschlossen, dass israelische Siedler-Produkte speziell gekennzeichnet werden müssen.
https://jewishvoiceforpeace.org
https://de.wikipedia.org/wiki/Boycott,_Divestment_and_Sanctions
http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-11/kennzeichnungspflicht-siedlerprodukte-israel-eu-beschluss
http://www.israelheute.com/Default.aspx?tabid=179&amp;nid=29639

Zu ihrer Teilnahme an einer Konferenz in Teheran in 2014 erklärte Frau Benjamin, dass sie als Autorin eingeladen worden sei, um über ihr Buch “Drohnenkrieg—Tod aus heiterem Himmel” (in Deutschland im 2013 veröffentlicht) zu referieren. Der Holocaust wäre nicht Thema dieser Konferenz gewesen, und sie habe eine persönliche Entscheidung getroffen, an der Konferenz teilzunehmen. “Ich habe mich über die Möglichkeit, Iran zu besuchen und in Dialog mit vielen Iranerinnen und Iraner zu treten, sehr gefreut” sagte Frau Benjamin. “Obwohl einige, besonders die Konferenzteilnehmer*innen aus anderen Ländern, Meinungen geäussert haben, mit denen ich nicht einverstanden bin, glaube ich, dass es sehr wichtig ist, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen, über ihre Perspektiven zu erfahren, und ihnen meine Perspektiven mitzuteilen. In diesem Sinne fände ich es gut, wenn die Regierungen dieser Welt hauptsächlich Diplomatie einsetzen würden, um Konflikte zu lösen.”

Zu dem Video, das Herr Weinthal in seinem Beitrag in der Jerusalem Post veröffentlicht hat erklärte Frau Benjamin: “Herr Weinthal hat uns vorgeworfen, bei einem Protest in Washington DC antisemitische Parolen gerufen zu haben. Wenn Sie aber das Video genau anschauen werden Sie merken, dass diese Ausrufe nicht von CODEPINK-Mitgliedern gerufen worden sind sondern von anderen Leuten.“

Auch wenn die Preisverleihung durch den Stadtrat von Bayreuth abgesagt werden sollte, haben die CODEPINK-Delegierten vor, im April wie geplant eine zweiwöchige Redetour in Deutschland durchzuführen. Mit Auftakt in Köln wird die Delegation vom 07. bis 20.04. u.a. Ramstein, Büchel und Stuttgart (Sitz der US-Kommandos EUCOM und AFRICOM) besuchen und sich für mehrere Tage in Berlin aufhalten.

Ein Hauptthema der geplanten Redetour ist der US-Drohnenkrieg und dessen Unterstützung durch die deutsche Regierung. Die zunehmende Kriegsbereitschaft der europäischen Länder; die Pläne der Bundesregierung, bewaffnungsfähige israelische Drohnen für die Bundeswehr anzuschaffen, die in Israel stationiert bleiben sollen; und die im Wesentlichen durch Kriege verursachte Flüchtlingskrise werden weitere Themen sein. Zur Bedeutung von Ramstein im Zusammenhang der illegalen Drohnen-Tötungen durch die USA haben CODEPINK und weitere bekannten US Friedensaktivist*innen und NGOs im Mai 2015 einen Offenen Brief an die Kanzlerin Merkel übergeben. Eine Antwort steht noch aus.
http://news.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Offener_Brief_Angela_Merkel.pdf

KONTAKT: Elsa Rassbach, Sprecherin für CODEPINK in Deutschland (englisch- und deutschsprachig) -  elsarassbach@gmail.com

 

STELLUNGNAHME von CODEPINK zu den Ausführungen in der Jerusalem Post und die Presseerklärung der Stadt Bayreuth vom 11.02.2016 >>>

Brief vom 12.02.2016 von CODEPINK Mitbegründerin Medea Benjamin an Frau Merk-Erbe, Oberbürgermeisterin der Stadt Bayreuth >>>
 

 

 

PRESSEMITTEILUNG: Preisverleihung? CODEPINK Stellungnahme zur Debatte über den Preis für Toleranz und Humanität der Stadt Bayreuth - CODEPINK
 


Berlin, den 13.02.2016:  Anfang Dezember hat die Stadt Bayreuth die US-Friedens- und Bürgerrechtsorganisation "CODEPINK, Women for Peace” http://www.codepink.org eingeladen, sieben CODEPINK-Delegierten zu nennen, die im Frühling nach Deutschland fliegen sollen, um den mit 10.000 Euro dotierten "“Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität” am 15. April in Bayreuth entgegenzunehmen:
http://www.pressemeldung-bayern.de/bayreuth-wilhelmine-von-bayreuth-preis-fuer-us-buergerrechtsbewegung-code-pink/
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/wilhelmine-von-bayreuth-preis-fuer-us

Nun droht die Stadt Bayreuth, den Preis zu entziehen, und zwar auf Grund der Behauptungen von Benjamin Weinthal, einem Journalisten der Jerusalem Post, dass CODEPINK angeblich eine “antisemitische” NGO sei.
http://www.jpost.com/Diaspora/German-mayor-opposes-10000-award-to-anti-Semitic-group-Code-Pink-444609
http://www.jpost.com/Diaspora/German-city-awards-US-NGO-with-ties-to-Holocaust-deniers-10000-prize-444479

Dies wundert sehr die Mitglieder*innen von CODEPINK. Zwei der drei Mitbegründerinnen (Medea Benjamin und Jodie Evans) sowie viele Aktivistinnen von CODEPINK sind jüdischer Herkunft. Der Stadtrat von Bayreuth soll am Montag, den 15.02. über den Fall beraten und entscheiden:
http://www.pressemeldung-bayern.de/bayreuth-preisverleihung-an-code-pink-wird-nochmals-den-stadtrat-beschaeftigen/
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/ob-kein-wilhelmine-preis-fur-code-pink_446489&gt

Im September 2014 hat CODEPINK den Aachener Friedenspreis erhalten: 
http://www.aachener-friedenspreis.de/preistraeger/archiv/jahr-2014.html
In der Laudatio an CODEPINK in Aachen sagte Gabriele Krone-Schmalz: "Code Pink Women demonstrieren und protestieren gegen die Verhaftung von Journalisten in Ägypten. Sie melden sich auch immer wieder zu der Katastrophe zu Wort, die sich seit Jahrzehnten im Nahen Osten abspielt und fordern die US Regierung auf, ihre einseitige verbale und vor allem finanzielle Unterstützung Israels einzustellen. Sie gehören zu denen, die all jenen die Stirn bieten, die Kritik an israelischer Politik nicht von Antisemitismus unterscheiden können.”

Laut dem Journalisten Weinthal soll die Stadt Bayreuth nun die weltbekannte jüdische Friedensaktivistin Medea Benjamin als “Holocaust-Leugnerin” einstufen,nur weil sie in 2014 als Autorin an einer Konferenz in Teheran teilgenommen hat. Herr Weinthal kritisiert auch die Teilnahme von CODEPINK an der “Boycott, Divestment and Sanctions” (BDS) Bewegung, die auch von mehreren wichtigen jüdischen Organisationen, z.B. Jüdische Stimme für den Frieden in den USA, unterstützt wird.  https://jewishvoiceforpeace.org

Die internationale BDS-Bewegung wurde im Jahr 2005 von über 170 palästinensischen NGOs ins Leben gerufen und ist zum Teil durch die Boykott-Kampagne gegen den Apartheid in Südafrika inspiriert, eine Kampagne die auch in Deutschland unterstützt wurde. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Boycott,_Divestment_and_Sanctions

Die CODEPINK Sprecherin in Deutschland, Elsa Rassbach, sagt, dass CODEPINK erst am 08.02. von den Antisemitismus-Vorwürfen von Herrn Weinthal erfahren hat, und zwar in einem längeren Dossier-Brief in deutscher Sprache, den er am 07.02. an die Oberbürgermeisterin in Bayreuth, Frau Brigitte Merk-Erbe, per Email geschickt hat. Auf Grund der Schwierigkeiten der transatlantischen Kommunikation und Übersetzungen Deutsch-Englisch für die meist ehrenamtlich arbeitende US-Friedensorganisation wurde in einem zusätzlichen Brief von Herrn Weinthal an die Oberbürgermeisterin den Frist zum 18.02. verlängert. Jedoch hat CODEPINK schon am 11.02. eine ausführliche Stellungnahme in deutscher Sprache der Oberbürgermeisterin zukommen lassen (siehe unten). 

"CODEPINK ist über die Menschenrechtsverletzungen in vielen Ländern besorgt,” sagt Frau Rassbach. Sie nennt als Beispiel eine kritische Konferenz zu Saudi Arabien, die CODEPINK Anfang März in Washington veranstalten wird: http://www.codepink.org/2016saudisummit

"Wir glauben an eine 'Mensch-zu-Mensch’ Diplomatie,” erklärt Frau Rassbach. "Wir reisen auch in Länder dessen Regierungen wir kritisieren, um dort die Menschen besser zu verstehen und in der öffentlichen Meinung die Bereitschaft für Gespräche und Verhandlungen zu fördern. Wir haben uns sehr gefreut, als Herr Steinmeier trotz Kritik der israelischen Regierung kürzlich in den Iran gefahren ist. Dies war ja friedensfördernd."


Auch wenn der Preis durch den Stadtrat von Bayreuth zurückgezogen werden sollte, haben die CODEPINK-Delegierten vor, eine zweiwöchige Redetour in Deutschland im April wie geplant durchzuführen. Mit Auftakt in Köln wird die Delegation vom 07. bis 20.04. u.a. Ramstein, Büchel und Stuttgart (Sitz der US-Kommandos EUCOM und AFRICOM) besuchen und sich für mehrere Tage in Berlin aufhalten. Die bekannte Friedensaktivistin Ann Wright wird in der CODEPINK-Delegation dabei sein. https://en.wikipedia.org/wiki/Ann_Wright 

Wright hatte über Jahrzehnten eine Karriere als US-Militäroffizier und US-Diplomatin; nun ist sie Autorin und Aktivistin bei CODEPINK,  den "Kriegsveteranen für den Frieden” (Veterans for Peace, VFP) http://www.veteransforpeace.org und in der Whistleblower-Organisation "Veteran Intelligence Professionals for Sanity”  https://de.wikipedia.org/wiki/Veteran_Intelligence_Professionals_for_Sanity

Sechs der Delegierten haben schon ihre durch die Stadt Bayreuth finanzierten Flugtickets nach Deutschland gebucht; die siebte CODEPINK-Delegierte ist die deutschsprachige US-Bürgerin Elsa Rassbach, die zurzeit sich in Berlin aufhält.  

Ein Hauptthema der geplanten Redetour ist der US-Drohnenkrieg mit Beihilfe der deutschen Regierung. Die zunehmende Kriegsbereitschaft der europäischen Länder; die Pläne der Bundesregierung, bewaffnungsfähige israelische Drohnen für die Bundeswehr, die in Israel stationiert bleiben sollen, anzuschaffen; und der im Wesentlichen durch Krieg verursachte Flüchtlingskrise werden auch Themen sein.  Zur Rolle von Ramstein bei den illegalen Drohnen-Tötungen der USA haben CODEPINK und weitere bekannten US Friedensaktivist*innen und NGOs im Mai 2015 einen Offenen Brief an die Kanzlerin Merkel übergeben: http://news.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Offener_Brief_Angela_Merkel.pdf

Eine Antwort steht noch aus. 
Kontakt:
Elsa Rassbach, Sprecherin für CODEPINK in Deutschland (englisch- und deutschsprachig)  -
elsarassbach@gmail.com

 

OB Merk-Erbe-2013-2


Kontakt
 Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe
Neues Rathaus
Luitpoldplatz 13, 95444 Bayreuth
Tel.: 0921 251200
Tel.: 0921 251201 oder  251202 (Vorzimmer)
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12. 2. 2016

Benjamin Weinthal, Journalist der ganz besonderen Art,
 verleumdet wieder Kritiker der israelischen Regierung
 

 


Die Preisverleihung an „Code Pink“ in Bayreuth soll verhindert werden.
Das Netzwerk ist aktiv

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OB Merk-Erbe-2013-2


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