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Montag, 20. Februar 2017 - 13:13  -  THEMEN   -   LINKS   -  facebook   -   ARCHIV

 

Avigdor Lieberman Israel's New Defense Minister - Dr. Ludwig Watzal - Israel hat diesen Mann als neuen Verteidigungsminister mehr als verdient. - Die israelische politische Klasse ist mit der Ernennung von Avigdor Lieberman zum Verteidigungsminister endlich in dem Morast gelandet, den sie eigentlich immer vor der Weltöffentlichkeit verdecken wollte. Ex-Verteidigungsminister Moshe Ya'alon wurde gefeuert, weil er noch minimale Standards der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) hochgehalten hat. Dass er die eindeutige Bestrafung des kaltblütigen Mörders Elor Azarya verlangt hat, um die sogenannten Werte dieser "moralischsten Armee der Welt" zu retten, oder dass er den stellvertretenden Generalstabschef Yair Golan für seine mutige Rede verteidigt hat; für beides wurde er massiv von Netanyahu und den anderen rechtsextremen Ministern kritisiert. Seine "liberalen" Ansichten waren diesen Extremisten schon lange ein Dorn im Auge.

Mit Lieberman wird nun aus den so genannten IDF für alle Welt sichtbar die "Israeli Terrorist Forces" (ITF). Endlich hat eine der brutalsten Armee den Chef bekommen, den sie schon lange verdient hat. Liberman ist für seine rassistischen und faschistischen Sprüche und Ansichten berühmt und berüchtigt. So will er nicht nur Palästinenser hinrichten lassen, die sich illoyal gegenüber dem rassistischen zionistischen Staat verhalten, sondern auch "Terroristen" exekutieren lassen. Da für die politische Klasse des Landes alle Palästinenser "Terroristen" sind, dürften die ITF für einige Zeit beschäftigt sein. Auch wollte er vor einigen Jahren, da war er nur Außenminister den Assuan-Staudamm in Ägypten bombardieren lassen; auch dazu hat er jetzt die Gelegenheit. Mit Lieberman hat nun Netanyahu >>>

 


Netanjahus Rechtsschwenk sorgt für Irritation - Ben Segenreich - Oppositionschef: Nun erwartet Israel Regierung, "deren Politik an Wahnsinn grenzt" - Von guten Fortschritten in den Koalitionsverhandlungen, die sie Donnerstagvormittag formal aufgenommen hatten, berichteten Vertreter von Israels großer Regierungspartei Likud und der weit rechts stehenden kleinen Partei "Israel unser Heim". Es galt als so gut wie sicher, dass deren Chef Avigdor Lieberman Verteidigungsminister wird.

Auch innerhalb des Likud gab es zu dieser Wendung geteilte Meinungen. Am rechten Flügel begrüßte man den "natürlichen Vorgang, der den Staat Israel stärkt", liberale Stimmen sprachen hingegen von einem "Megaanschlag auf Israels Sicherheit". >>>

 

 

"Bibi" gegen "Bogie" - Zwischen Premier und Verteidigungsminister tobt ein Machtkampf. Vor allem im Umgang mit der Armee tun sich Gräben auf. - Peter Münch (...) Mosche Jaalon forderte Soldaten dazu auf, nach ihrem eigenen Gewissen zu handeln - Deutlich wurde dies zunächst, als ein junger Soldat in Hebron einen wehrlos am Boden liegenden palästinensischen Attentäter per Kopfschuss tötete. Jaalon verurteilte dies als "abscheuliche Tat", Netanjahu dagegen sprach dem Vater des wegen Totschlags angeklagten Soldaten am Telefon Mut zu. Der nächste Graben tat sich auf am Holocaust-Gedenktag, als Vize-Generalstabschef Jair Golan davor warnte, dass es in Israels Gesellschaft aktuell Tendenzen gebe, die ihn an Deutschland zur Nazi-Zeit erinnerten. Netanjahu nannte die Aussagen des Generalmajors "empörend", Jaalon stellt sich schützend vor ihn - und legte dann noch einmal nach. In einer Rede vor Soldaten forderte er sie dazu auf, öffentlich ihre Meinung zu sagen und nach ihrem Gewissen zu handeln, auch wenn dies nicht mit den Positionen der Regierung oder des Oberkommandos übereinstimme. >>>

 

Hoffnungslos - Kommentar von Charles A. Landsmann - Netanjahu will den Rechtsaußen-Politiker Avigdor Liebermann zum Verteidigungsminister machen. Eine falsche Entscheidung. >>>

 


Rückgriff auf den Falken  - Mit den Stimmen von Avigdor Liebermans Partei "Unser Haus Israel" dürfte die ohnehin schon rechte israelische Koalitionsregierung noch einmal kräftig nach rechts rücken.

Überraschungscoup: Premier Benjamin Netanjahu will Avigdor Lieberman zum Verteidigungsminister machen. - Peter Münch - Zur Festigung seiner Macht hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu einen Überraschungscoup gelandet: Avigdor Lieberman, der in die Opposition abgerutschte frühere Außenminister, soll Verteidigungsminister werden. Mit den Stimmen seiner Partei "Unser Haus Israel" würde das Fundament der Koalition von 61 auf 67 Sitze im 120-köpfigen Parlament verbreitert. Die ohnehin schon rechte Regierung dürfte damit noch einmal kräftig nach rechts rücken.

Mit dieser Volte hat Netanjahu wieder einmal alle überrumpelt. Wochenlang hatte er zuvor mit Oppositionsführer Isaac Herzog von der Arbeitspartei über eine sogenannte Einheitsregierung verhandelt. >>>

 

"Regierung, deren Politik an Wahnsinn grenzt" - Gil Yaron - Die Welt -  Ministerpräsident Netanjahu ernennt Hardliner Lieberman zum Verteidigungsminister. Israel hat "die rechteste Regierung der Geschichte", die Opposition fürchtet, dass das Land in einen Krieg stürzt.

Nicht nur in der Opposition weckt die Berufung Liebermans Ängste. Selbst hochrangige Abgeordnete in Netanjahus eigener Likud-Partei sprechen von einer "wahnhaften" Entscheidung. Benny Begin, Sohn des ehemaligen Premierministers Menachem Begin und graue Eminenz der Partei, sagte, der Beschluss, Lieberman zum Verteidigungsminister und damit zum zweitwichtigsten Mann im Staat zu ernennen, demonstriere "eine Verantwortungslosigkeit gegenüber dem Sicherheitsapparat und gegenüber Israels Bürgern", die Gefahren heraufbeschwöre. Oppositionsführer Jizchak Herzog sprach von einer "Regierung, deren Politik an Wahnsinn grenzt". >>>

 

Liberman's new job- Control over four million Palestinians >>>

„Bremen – die Hochburg des Antisemitismus“
Arn Strohmeyer

Benjamin lässt nicht locker. In der gestrigen Ausgabe der Jerusalem Post warf er den Bremer Nahost-Gruppen wieder Antisemitismus vor. Nun kennt man diese Litanei inzwischen, die sich immer wiederholt. Wenn man seine ständigen „Enthüllungen“ liest, muss man meinen, die Nazis ständen kurz vor der Machtübernahme in der Hansestadt und bald würde vom Rathaus wieder die Hakenkreuzfahne wehen. Zum Büttel seiner dummen und plumpen Antisemitismus-Kampagne (anders kann man es nicht ausdrücken) haben sich die Bremer Grünen gemacht, die natürlich voll hinter diesem merkwürdigen Journalisten stehen, der aus einer verunglückten Satire des Bremer Pastors Volker Keller, in der dieser sich ironisch als „Antisemiten“ bezeichnet, eine „Antisemitismus“-Kampagne gemacht hat.

Die Grünen haben jetzt eine Anfrage zum „Antisemitismus“ in Bremen in der Bürgerschaft (Parlament) eingebracht. Das läuft in schöner Personalunion: Hermann Kuhn und Kirsten Kappert-Gonther sind beide Abgeordnete der Grünen in der Bürgerschaft und bilden zugleich den Vorstand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) (Kuhn erster Vorsitzender, Kappert-Gonther zweite Vorsitzende). In dieser Kombination will man nun in Allianz mit der Jüdischen Gemeinde gegen die Bremer „Antisemiten“ vorgehen, die jeden Samstag vor dem Bremer Dom für einen gerechten Frieden zwischen Israel und den Palästinensern demonstrieren, was natürlich auch heißt: Einhaltung des Völkerrechts und der Menschenrechte gegenüber den Palästinensern fordern. Das geht selbstverständlich nicht ohne Kritik an der israelischen Besatzungspolitik. Drei Ziele verfolgen die grünen Streiter mit Hilfe Benjamin Weinthals dabei:

1.      den „Antisemiten“ Pastor Keller möglichst aus dem Amt als Integrationsbeauftragten der evangelischen Kirche zu drängen, wenn nicht ihn als Pastor unmöglich machen;

2.      die samstägliche Mahnwache vor dem Dom und eventuelle BDS-Demonstrationen zu unterbinden;

3.      dafür zu sorgen, dass die Bremer Nahost-Gruppen keine Räume für ihre Veranstaltungen bekommen, hier ist Hermann Kuhn besonders aktiv;

Man muss es einmal klar aussprechen: Wer sich hinter Israels inhumane, völkerrechts- und menschenrechtswidrige und letzten Endes rassistische Politik gegenüber den Palästinensern stellt, bringt sich selbst in den Verdacht, einem Rassismus gegen Araber anzuhängen. Der israelische Publizist Miko Peled, der Sohn eines israelischen Generals, hat einen klugen Satz gesagt, den sich Grünen vielleicht zu Herzen nehmen sollten: „Diejenigen, die sich entschieden, Israel zu unterstützen, werden eines Tages leugnen, was sie taten oder sich in einer Ecke vor Scham verkriechen. Die übrigen können vor Stolz sagen, dass sie die Gerechtigkeit unterstützt haben.“

 

Flugblatt - Proteste und Demonstrationen gegen Israels Politik sind nicht antisemitisch! - Jeden Samstag demonstrieren wir mit einer Mahnwache vor dem Bremer Dom gegen die Politik Israels gegenüber den Palästinensern und setzen uns für einen gerechten Frieden zwischen beiden Völkern ein. Zunehmend wird aber von politischen Gruppen – etwa der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft, von den Grünen, aber auch von der Jüdischen Gemeinde – der Vorwurf des Antisemitismus erhoben. Auch Gewalt ist uns von anonymer Seite jetzt angedroht worden. Wir wehren uns mit aller Schärfe gegen diese Unterstellung des Antisemitismus! >>>

 

Strohmeyer Arn 2016 VH Ulm - Vortrag
2016 - Preis für Toleranz + Humanität -CODEPINK
2016 - Weinthal verhindert Vortrag Strohmeyer
Dank an Benjamin Weinthal
Die Jerusalem Post +  Benjamin Weinthal
INQUISITORISCHE FRAGESTELLUNGEN
Über Benjamin Weinthal und seine Aktionen

Merkel zensiert ARD-Bericht über Schulbesuch der Kanzlerin wegen israelkritischer Fragen der Schüler - RT Deutsch -  Bei ihrem Besuch in einer Berliner Schule soll Bundeskanzlerin Merkel gegenüber der ARD und anderen Medienvertretern eine strikte Presse-Zensur durchgesetzt haben. Im Gespräch mit Schülern soll Merkel das Filmen der Frage-Antwort-Runde untersagt haben, insbesondere den Part, in denen Berliner Schüler mit palästinensischen Wurzeln kritische Fragen zum Waffentransport nach Israel gestellt hatten . Kritiker sprechen von Zensur durch die Kanzlerin und fühlen sich an die „Aktuelle Kamera“ der DDR erinnert.

(...) So soll die ARD aufgrund des Staatsbesuchs des israelischen Präsidenten in der deutschen Hauptstadt die Bundeskanzlerin in eine Berliner Schule begleitet haben und dabei in einem Gespräch weder die Frage einiger Schüler mit „palästinensischen Wurzeln“, warum Deutschland Waffen nach Israel exportiere, noch ihre Antwort darauf habe filmen dürfen. >>>


 

Manipulation: Merkel verhängt Zensur über die ARD-Tagesschau - Bundeskanzlerin Merkel hat über einen Bericht der ARD offenbar ganz klassisch die Zensur verhängt. Die Antworten der Kanzlerin bei einem Gespräch mit Schülern in Berlin durften nicht gefilmt werden. Kritiker fühlen sich an die „Aktuelle Kamera“ der DDR erinnert. >>>









       „Erniedrigung am Checkpoint“

Zionist Ideology and Where it has Led Israel -  Jeremy Salt - Is Israel beyond redemption? Should we conclude, after seven decades of worsening behavior, that while there’s life there’s hope – life for the Zionists and Israel, of course, and, in fact, no hope for Palestine and the Palestinians, at least as far as the state of Israel is concerned.

The binary divide is marked on the 68th anniversary of Israel’s ‘independence’. While the Zionists celebrated with street parties and flyovers, the Palestinians in the West Bank were put under lockdown. This was no more a war of ‘independence’ than it was the ‘Unilateral Declaration of Independence’ (UDI) by >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

Aktuelle  Kurznachrichten

Avigdor Lieberman Israel's New Defense Minister


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Mosche Jaalon forderte Soldaten dazu auf, nach ihrem eigenen Gewissen zu handeln
 

Liberman's new job- Control over four million Palestinians

 Friedenskonferenz soll am 3. Juni in Paris stattfinden


Verschobene Pariser Nahost-Konferenz findet am 3. Juni statt

Merkel zensiert ARD-Bericht über Schulbesuch der Kanzlerin wegen israelkritischer Fragen der Schüler

Israel testet Raketenabwehrsystem auf See


Neue Waffe gegen Hamas: Israel feiert neue Raketenabwehr

Israeli 'chutzpah' versus Palestinian 'sumud'

The Jewish Press » » Let’s See What the IDF Collected During Amnesty Month [photo]

Israeli army to raze EU-funded water tanks in Beit Ummar town

Israeli soldiers detain Palestinian lawmaker in overnight raid

Israel releases hunger-striker Muhammad al-Qiq from administrative detention

Israeli army ends closed military zone in Hebron's Tel Rumeida

Org- Israel has detained 28 Palestinian women over 'online incitement' since October

18. 5. 2016

Palästinensisches Statistikamt: Israel kontrolliert 85% des historischen Palästinas

Im Westjordanland wird ein modernes Museum für politische Heimatkunde eingeweiht – noch ist es allerdings leer.

Ethnic cleansing is an everyday reality

Israel testet Raketenabwehrsystem auf See

Israeli soldiers detain Palestinian lawmaker in overnight raid

Israeli Soldiers Kidnap Six Palestinians In The West Bank

Israeli Soldiers Demolish A Palestinian Home In Jerusalem

Army Demolishes Two Homes In Jerusalem

Hunger Striking Detainee Moved To Hospital

Months After Their Death, Jerusalem Families Burry Two Slain Palestinians

Israeli forces detain Palestinian teens, fire tear gas at Ramallah-area schools

Palestinian Museum Prepares to Open, Minus Exhibitions

17. 5. 2016

» Israeli Soldiers Kidnap A Palestinian Legislator In Ramallah

Settlers use fake gun to sow panic among Palestinian commuters

Army Demolishes Two Homes In Jerusalem

Netanjahus "Frust" über die Europäische Union

Months After Their Death, Jerusalem Families Burry Two Slain Palestinians

JM Coetzee and Colum McCann headline 9th Annual Palestine Festival of Literature

Neues Museum soll palästinensische Identität stärken

Neues Museum soll palästinensische Kultur und Identität stärken

Palestinian museum to open without exhibition

Israeli Navy Kidnaps Two Fishers In Northern Gaza

Eine Fotoreportage aus dem Gazastreifen
 

Gaza schwankt zwischen Alltag und Zerstörung

Israel to release extremist murderer of Palestinian family
 

Jewish extremist arrested in Dawabsha murders case to be released in two weeks

Israeli forces demolish 2 Palestinian homes in Jerusalem's Old City


Israeli forces destroy 2 Palestinian houses in J’lem

While the Nakba Law threatens publicly-funded institutions, there are signs of optimism at the grassroots level.

Ein (fast) ganz normaler Israel-Besuch für Kurz
 

Auf eine Zigarrenpause bei „Bibi“ Netanjahu

Jewish organizations speak out against extrajudicial killings

Venezuela, Palestine Express Mutual Anger Against Imperialism

The ‘peace process’ did not fail — the Palestinian Authority did

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