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Montag, 20. Februar 2017 - 13:14  -  THEMEN   -   LINKS   -  facebook   -   ARCHIV

Bericht: Netanjahu holt Lieberman in israelische Regierung zurück - Ben Segenreich - Israel soll "rechteste Regierung seiner Geschichte" erhalten - Mittwoch Vormittag hatte es noch so ausgesehen, als würde Israels Regierungskoalition durch die Hereinnahme der Arbeiterpartei nach links erweitert, am Abend war dann aber plötzlich so gut wie sicher, dass das Land "die rechteste Regierung seiner Geschichte" bekommt, wie viele Kommentatoren es ausdrückten. Premier Benjamin Netanjahu soll Avigdor Lieberman den Posten des Verteidigungsministers angeboten haben, um sich mit den sechs Mandaten von dessen weit rechts stehender Partei "Israel unser Heim" zu verstärken. Damit hätte Netanjahu, >>>
 

Netanjahu sucht weitere Verbündete - (...) In der Vergangenheit hat Israels Ex-Außenminister Lieberman immer wieder mit radikalen Äußerungen für Empörung gesorgt - etwa mit der Forderung, „arabische Verräter“ sollten geköpft werden. Lieberman fordert auch eine Einführung der Todesstrafe für verurteilte Terroristen. >>>


 

Avigdor Liberman's new job: Control over four million Palestinians - Noam Sheizaf - Netanyahu may have found an opportunity to take revenge on the old IDF elites, but in doing so has put one of Israel’s most hawkish politicians in charge of the occupation. >>>

Frieden mit Palästina: Tel Aviv bereit zu Kooperation mit Kairo - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Appell des ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah as-Sisi zu Verhandlungen mit den Palästinensern begrüßt und ist bereit, mit ihm zur Wiederaufnahme der Nahost-Friedensgespräche zusammenzuarbeiten, wie die Kanzlei des israelischen Regierungschefs mitteilt.

Der ägyptische Staatschef soll zuvor geäußert haben, dass es „reale Chancen für einen umfassenden und ständigen Frieden mit den Palästinensern“ gebe. Weiter forderte er „die öffentliche Meinung Israels und seine politischen Parteien“ auf, diese Möglichkeit zu nutzen. >>>



Ägypten will Friedensverhandlungen zwischen Palästina und Israel fördern >>>


 

Gefangen in Israel - Im Rahmen der Palästinensischen Internationalen Buchmesse fand eine Ausstellung statt. - Ein Bericht

Die Räume liegen im Keller des Messegebäudes ( zB die internationale Buchmesse), einige Plakate auf arabisch weisen darauf hin, eine nackte Betontreppe ohne Geländer und mit wenig Licht führt dorthin.

(Öffentliche) Führungen finden statt, ich glaube aber kaum, dass es von israel. Tourismusbehörden unterstützt wird.

Als ich dort war, war noch eine achtköpfige Reisegruppe aus Kanada dort, sie waren durch entsprechende Informationen auf diese Räume aufmerksam gemacht worden.

Im Eingangsgebäude liegen Infobroschüren und von Gefangenen gefertigte Handarbeiten herum.  Die Handarbeiten dienen dem Zeitvertreib, der Ablenkung.

In dem Regal liegen in den jeweiligen Umschlägen die abgenommenen persönlichen Gegenstände des Gefangenen, er bekommt sie bei der Entlassung zurück, bzw. beim Tod werden sie den Familien zugeschickt.

Auf dem Betonklotz werden die Finger, die Hände gebrochen.

An den Metallschienen werden die Gefangenen, wie auf den Bildern gezeigt, angekettet- manchmal tagelang. Das Blut läuft aus den Händen.

Der Stuhl im Verhörzimmer ist mit Absicht so geformt, die Hände werden hinter der Lehne gefesselt. Die Lehne und das Metallstück auf dem Sitz drücken schmerzvoll in den Rücken und das Gesäß.

Der Raum, in dem der Mann steht, ist für ein bis zwei Menschen gemacht. Die Tür ist aus Metall, es gelangt kein Licht herein. Hier werden Gefangene bis zu drei Tage eingesperrt, sie können nur stehen. Weder Essen noch Trinken wird verabreicht, die Notdurft wird in dem Raum verrichtet.

Alles halbe Stunde wird gegen die Tür gehämmert, zum Erschrecken und zum Abhalten von Schlaf.

Die Notdurft wird anschliessend in Beuteln gesammelt und dem Gefangenen über den Kopf gekippt.

Der Raum mit der Blumenwand ist eine " normale" Gefängniszelle.

Der Raum, dessen Tür von der Frau aufgehalten wird, ist ein " Kühlschrank", Temperaturen von ca 1-3 Grad. Die Gefangenen werden hier eingesperrt, nach kurzer Zeit sind sie mürbe, auch, weil die Körperfunktionen beeinträchtigt sind. Dann werden die Gefangenen verhört. mehr >>>

 

Fotodokumentation - Gefangen in Israel Ausstellung - Im Rahmen der Palästinensischen Internationalen Buchmesse 2016 >>>

Palästinensisches Statistikamt: Israel kontrolliert 85% des historischen Palästinas - Anlässlich des 68. Jahrestages der NAKBA, der Katastrophe, veröffentlichte das palästinensische Statistikamt neue Zahlen.

Während 1948 noch 1.8 Millionen Palästinenser in 1.300 palästinensischen Städten und Dörfern im historischen Palästina lebten, betrug ihre Population Ende 2015 12,4 Millionen Menschen. Ihre Zahl hat sich seit der NAKBA in 68 Jahren um das Neunfache erhöht. Nur 6,2 Millionen von ihnen leben noch in einem historischen Teil. Ihre Zahl wird nach Angaben des Statistikamtes im Jahr 2020 auf 7,1 Millionen angestiegen sein.

Gaza-Streifen ist bevölkerungsreichste Platz der Erde - Der Gaza-Streifen ist der bevölkerungsreichste Platz der Erde. Ende 2015 kamen 789 Menschen auf durchschnittlich einen Quadratkilometer in Palästina. In der Westbank sind es 513 Personen, im Gaza-Streifen 5.070 Personen pro Quadratkilometer. Im Vergleich dazu wies die Bevölkerungsdichte an Arabern und Juden in Israel im gleichen Zeitraum 391 Personen pro Quadratkilometer auf. >>>



Es reicht! Schluss mit der Kriminalisierung der BDS-Bewegung für Gerechtigkeit in Palästina! Lasst uns das Recht auf BDS unterstützen!
- 18. Mai 2016 - Warum dies wichtig ist >>>
 


352 europäische Menschenrechtsorganisationen, kirchliche Gruppen, Gewerkschaften und politischen Parteien fordern die EU auf, ihr Recht auf BDS zu unterstützen - Publiziert am 18. Mai 2016

Mehr als 300 Menschenrechts- und Hilfsorganisationen, kirchliche Gruppen, Gewerkschaften und politischen Parteien aus ganz Europa haben die EU dazu aufgefordert, ihre gesetzlichen Verpflichtungen aufrechtzuerhalten und Israel für seine Verletzungen des internationalen Rechts zur Rechenschaft zu ziehen und das Recht von Individuen und Institutionen zu verteidigen, die sich an der palästinensisch-geführten Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit beteiligen.

Die unterzeichnenden Organisationen fordern in ihrem Brief die EU Kommission dazu auf „Leitlinien für Menschenrechte einzuführen, in denen das Recht auf Redefreiheit und das Recht auf Boykott garantiert werden und alle zur Verfügung stehenden Mittel auszuschöpfen, um die europäischen BürgerInnen in ihrem Kampf für die Aufrechterhaltung grundlegender Menschenrechte zu unterstützen“. >>>

Dieser Kampfbomber soll Israels Wüste begrünen - In diesem Jahr wird das modernste Kampfflugzeug der Welt in Israel landen. Mit dem neuen Luftwaffenstützpunkt für die F-35 will Israel seine Luftüberlegenheit sichern - und den Negev entwickeln. - Die Welt - Gil Yaron

Israels Luftwaffe hat weitere Kampfjets des Typs F-35 mit Tarnkappen-Funktion von Lockheed Martin bestellt. Das F-35-Programm gilt als das teuerste und das meist kritisierte Rüstungsprojekt aller Zeiten.

In der flimmernden Wüstenluft verschwimmen die Baukräne. Weiße Zäune und riesige Zeltplanen schirmen das Areal gegen neugierige Blicke von den kahlen Hügeln rundum und aus dem Weltall ab. Denn in Nevatim, Israels größtem Luftwaffenstützpunkt mitten in der Negev-Wüste, bereitet man sich intensiv auf eine Sensation vor. Seit Monaten arbeiten zig Experten rund um die Uhr, errichten neue Startbahnen, Hangars, Bunker und Verwaltungsgebäude, um Israels neuestes Kampfflugzeug in Empfang zu nehmen, den Tarnkappenbomber vom Typ F-35. Und in diesen Vogel setzt die Regierung Hoffnungen, die weit über den militärischen Bereich hinausreichen. Es geht um den Zusammenhalt Israels. >>>

How one professor poked Israeli establishment in the eye - Shlomi Eldar - ""Our opponents and the right in general call us the radical left," Shulman said. "Whenever I get the opportunity I say: We are not radical people. If there`s something radical about our behavior, it’s actually our moderation. In that sense, I hope I`ve exposed Ta’ayush to the media."" >>>

Aggressive young Israeli settlers provoke anger in Damascus gate, Jerusalem  -  International Solidarity Movement - "Although border police did attempt to push some of the settlers away most of the group- especially the women who had brought babies with them to this provocative and hateful display on Palestinian land (likely in an attempt to prevent anyone getting close to them; either Palestinians or police) – were allowed to go very close to the entrance of the old city." >>>

If Israel`s generals are moral, let them prove it  - Orly Noy -  "Let’s not forget that this is the same Ya’alon who called Breaking the Silence “traitors.” He has no real interest in exposing the army’s crimes, nor in changing the policies that make those crimes possible." >>>

San Francisco JCRC Steals “Nakba” - Richard Silverstein - "...perhaps it’s fairer to say it isn’t stealing “Nakba” but only borrowing it from another pro-Israel businessman who stole it. He’s making a tidy profit from it doubtless (that’s his business after all), just as modern Israel has profited from its expulsion of nearly 1-million Palestinians." >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

Aktuelle  Kurznachrichten

Palästinensisches Statistikamt: Israel kontrolliert 85% des historischen Palästinas

Im Westjordanland wird ein modernes Museum für politische Heimatkunde eingeweiht – noch ist es allerdings leer.

Ethnic cleansing is an everyday reality

Israel testet Raketenabwehrsystem auf See

Israeli soldiers detain Palestinian lawmaker in overnight raid

Israeli Soldiers Kidnap Six Palestinians In The West Bank

Israeli Soldiers Demolish A Palestinian Home In Jerusalem

Army Demolishes Two Homes In Jerusalem

Hunger Striking Detainee Moved To Hospital

Months After Their Death, Jerusalem Families Burry Two Slain Palestinians

Israeli forces detain Palestinian teens, fire tear gas at Ramallah-area schools

Palestinian Museum Prepares to Open, Minus Exhibitions

17. 5. 2016

» Israeli Soldiers Kidnap A Palestinian Legislator In Ramallah

Settlers use fake gun to sow panic among Palestinian commuters

Army Demolishes Two Homes In Jerusalem

Netanjahus "Frust" über die Europäische Union

Months After Their Death, Jerusalem Families Burry Two Slain Palestinians

JM Coetzee and Colum McCann headline 9th Annual Palestine Festival of Literature

Neues Museum soll palästinensische Identität stärken

Neues Museum soll palästinensische Kultur und Identität stärken

Palestinian museum to open without exhibition

Israeli Navy Kidnaps Two Fishers In Northern Gaza

Eine Fotoreportage aus dem Gazastreifen
 

Gaza schwankt zwischen Alltag und Zerstörung

Israel to release extremist murderer of Palestinian family
 

Jewish extremist arrested in Dawabsha murders case to be released in two weeks

Israeli forces demolish 2 Palestinian homes in Jerusalem's Old City


Israeli forces destroy 2 Palestinian houses in J’lem

While the Nakba Law threatens publicly-funded institutions, there are signs of optimism at the grassroots level.

Ein (fast) ganz normaler Israel-Besuch für Kurz
 

Auf eine Zigarrenpause bei „Bibi“ Netanjahu

Jewish organizations speak out against extrajudicial killings

Venezuela, Palestine Express Mutual Anger Against Imperialism

The ‘peace process’ did not fail — the Palestinian Authority did

Palestinian director defends Munich Olympics film at Cannes

Bank of Palestine in first overseas expansion with DIFC office opening

BDS movement slams UK government attack on Palestine solidarity

Cristiano Ronaldo stars in third Israeli TV advert despite Real Madrid player being criticised for his previous involvement

Everything Israel does is part of a plan, not a forced ‘response’ to ‘terrorism’

16. 5. 2016

Israel lehnt französische Friedensinitiative im Konflikt mit Palästina ab


Frankreich verschiebt Nahost-Friedenskonferenz

England: Zionisten stören und belästigen friedliche Nakba-Teilnehmer in London

Zu 100-Jahren-Sykes-Picot-Abkommen ein Essay von Heiko Flottau

100 Jahre Sykes-Picot-Abkommen

100 years after Sykes-Picot, Palestinians still without a state

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